Isolierung - Sanitär
Kulturschule Gelsenkirchen
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Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Anlagenbeschreibung Sanitärtechnik Anlagenbeschreibung Sanitärtechnik Abrechnungseinheiten Im Leistungsverzeichnis können folgende Abrechnungseinheiten zur Anwendung kommen: h    = Stunde d    = Tag Wo   = Woche Mt   = Monat a    = Jahr cm   = Zentimeter cm2  = Quadratzentimeter m    = Meter m2   = Quadratmeter m3   = Kubikmeter l    = Liter psch = pauschal St   = Stück kg   = Kilogramm t    = Tonne mh   = Meter x Stunde md   = Meter x Tag mWo  = Meter x Woche mMt  = Meter x Monat ma   = Meter x Jahr m2d  = Quadratmeter x Tag m2Wo = Quadratmeter x Woche m2Mt = Quadratmeter x Monat m3d  = Kubikmeter x Tag m3Wo = Kubikmeter x Woche m3Mt = Kubikmeter x Monat Sth  = Stück x Stunde Std  = Stück x Tag StWo = Stück x Woche StMt = Stück x Monat td   = Tonne x Tag tWo  = Tonne x Woche tMt  = Tonne x Monat 1. Grundlagen Für die Ausführung der Sanitärtechnik sind alle Gesetze, Verordnungen, Richtlinien, Vorschriften und Normen in ihrer jeweils gültigen Fassung zum Zeitpunkt des Inverkehrbringens der Anlagen zu berücksichtigen. Grundlagen für die Planung der sanitärtechnischen Anlagen sind neben der Baugenehmigung und dem Brandschutzkonzept alle relevanten Bauverordnungen, Unfallverhütungsvorschriften, allgemein anerkannte Regeln der Technik sowie die technischen Anschlussbedingungen des Versorgers bzw. Entsorgers jeweils in der letztgültigen Fassung. Die vom Bieter angebotenen Komponenten - Vorwandelemente, z.B. für Waschtische und WCs müssen eine garantierte Ersatzteilbevorratung von > 20 Jahren haben. Die vom Bieter angebotenen Komponenten - Sanitärkeramiken, z.B. Waschtische und WCs - Armaturen, z.B. für Waschtische müssen eine garantierte Ersatzteilbevorratung von > 5 Jahren haben. 2. Wasserversorgung und Entwässerung Die Planung und Errichtung der Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen erfolgt entsprechend den in DIN 18381 aufgeführten technischen Regeln, wie DIN 1986, DIN 1988 und DIN EN 12056, sowie der DIN 18421. Das Wasserversorgung ist über neue Trinkwasseranschlüsse vom Versorger getrennt für den Neubau und das Schalthaus geplant. Ebenso erfolgt die Entwässerung der beiden Gebäude über neue Kanalanschlüsse. In einem Hausanschlussraum im Erdgeschoss des Neubaus wird der Trinkwasser-Hausanschluss mit der Anschlussstrecke hergerichtet. Im Schalthaus ist dieser Raum im Untergeschoss. 3. Entwässerungsanlagen Die Regen- und Schmutzwasserentwässerung im Neubau, sowie die Schmutzwasserentwässerung im Schalthaus ist als gusseisernes muffenloses Abflussrohr, sowie im Bereich der Objektanschlüsse und der Sammelleitungen innerhalb der Vorwände als PP-Rohr mit Steckmuffen geplant. Im Schalthaus erfolgt die Regenwasserableitung durch den Hochbau. Alle Fall- und Entlüftungsleitungen sind vollständig zu dämmen. Die Dämmung erfolgt bei frei verlegten Leitungen mit Mineralwolle. Bei Stoßstellen wird die Dämmung mit einem Blechmantel versehen. Die PP-Rohre sind mit Körperschalldämmungen zu versehen. Im Neubau ist eine Hebeanlage mit Rückstauschleife für die Entwässerung des anfallenden Wassers aus den Löschwasserleitungen "trocken" geplant, die in einem bauseitigen Schachtbauwerk eingebaut wird. 4. Wasseranlagen Die Trinkwasserleitungen im Neubau und Schalthaus sind als Edelstahlrohr mit Presssystem geplant. Im Neubau wird innerhalb der Vorwandinstallation außerdem Metallverbundrohr mit Presssystem eingesetzt. Alle Rohrleitungen sind 100 %, im Außenbereich 200 % zu dämmen. Die Dämmung erfolgt bei frei verlegten Leitungen mit Mineralwolle. Bei Stoßstellen und im Außenbereich wird die Dämmung mit einem Blechmantel versehen. Im Fußbodendämmbereich befindliche Leitungen werden in Kompaktdämmhülsen verlegt. Die Rohrleitungen sind an den gebäudeseitigen Potentialausgleich anzuschließen (innerer Potentialausgleich und Anschluss an bauseitige Anschlussschiene durch AN-ELT). 5. Warmwasserbereitung Im Neubau sind zwei zentrale Trinkwasser-Warmwasserbereitungen im Durchlaufprinzip mit vorgeschalteten Heizungspufferspeichern vorgesehen. Für die hydraulische Einregulierung der zentralen Warmwassernetze sind Regulierventile vorgesehen. Außerdem sind an verschiedenen Stellen elektrische Durchlauferhitzer geplant uns ausgeschrieben. 6. Sanitärobjekte Es sind verschiedenste Sanitäreinrichtungen für die WC- und Duschtrakte sowie Fachklassen, Putzräume, Teeküchen und eine Mensaküche geplant. Für diese Einrichtungen sind entsprechende Vorwandelemente, Keramiken und Armaturen ausgeschrieben. Außerdem sind Anschlüsse z.B. für die Heizungswassernachspeisung, die Adiabate Kühlung bei RLT-Geräten mit Sicherheitstrennstationen sowie Außenzapfstellen vorgesehen. Für die Sicherstellung der Trinkwasserqualität ist ein Wassermanagement-System geplant, über das im Wesentlichen Hygienespülungen an den Armaturen geplant, ausgeführt und dokumentiert werden. 7. Feuerlöschanlagen Beim Neubau sind mehrere Löschwasser-Systeme trocken nach DIN 14462 mit Einspeise- und Entnahmestellen geplant. Die Feuerlöschleitungen im Gebäude sind als Edelstahlrohr mit Presssystem geplant. Für die Verlegung im Erdreich sind Muffendruckrohre aus duktilem Gusseisen vorgesehen. Alle Rohrleitungen im Gebäude sind mit einer feuerbeständigen Brandschutzbekleidung aus Mineralwolle zu versehen. Im Schalthaus ist kein Löschwasser-System geplant. 8. Leitungsanlagen Die Leitungsverlegung erfolgt in der Regel innerhalb von Schächten und Abhangdecken sowie Vorwänden. Bei der Durchführung von Rohrleitungen durch Brandschutzwände und -decken sind brand-, luft- und rauchgasdichten Wand- und Deckenrohrdurchführungen in der jeweilig geforderten Qualität herzustellen. Die geforderte Qualitäten der Wände und Decken sind im Brandschutzkonzept bzw. in den Architektenplänen dargestellt. Durchbrüche sind gemäß statisch frei gegebenen Schlitz- und Durchbruchsplänen auszuführen. Eckige Durchbrüche werden bauseits ausgeführt, Kernbohrungen sind über die Fachgewerke herzustellen und daher Teil dieser Ausschreibung. Für die Armaturen und technischen Einrichtungen ist eine Beschilderung vorgesehen. 9. Bemusterung Zu Beginn der Werkstatt - und Montageplanung sind sichtbare Sanitäreinrichtungen wie z.B. Keramiken und Armaturen der Waschtische, WCs, Urinale etc. vom Auftragnehmer zu bemustern und zur Entscheidung dem Auftraggeber und Architekten vorzulegen. 10. Transportwege auf der Baustelle Sämtliche Materialien sind über die Zugänge im Erdgeschoss und Treppenanlagen ins Gebäude zu schaffen. Aufzüge stehen während der Bauzeit (auch für Materialtransporte) nicht zur Verfügung. 11. Koordination mit den am Bau beteiligten Gewerken Am Bau sind andere Fachgewerke und Fachbauleitungen beteiligt. Die erforderlichen Abstimmungen und Koordinierungen sind Teil dieser Ausschreibung. Festgelegte Schnittstellen zu anderen Gewerken sind zu beachten. Diese Leistungen umfassen z. B. folgende Bereiche: - Potentialausgleich - Pumpen und Ventile mit Motor - Feldgeräte, Sensoren - Durchbrüche - Bemusterung - Zentrale Warmwasserbereitungen - Austausch genereller Werk- und Montageunterunterlagen, -pläne, Datenblät-    ter, Einbauanleitungen, Funktionsbeschreibungen, Dokumentationen 12. Abnahme Es ist eine förmliche Abnahme nach VOB vorgesehen.
Anlagenbeschreibung Sanitärtechnik
01 Neubau
01
Neubau
Hinweis zur Passivhaus-Zertifizierung Das Bauvorhaben zielt auf die Passivhauszertifizierung ab, was erhöhte Anforderungen an die Ausführung stellt und eine erhöhte Dokumentation erfordert. Um die Kriterien des Passivhausstandards zu erfüllen, sind alle Arbeiten hinsichtlich Wärmedämmung und Luftdichtheit mit besonderer Sorgfalt auszuführen. Es besteht gegebenenfalls erhöhter Abstimmungsbedarf zwischen den Gewerken, um die Einhaltung der Passivhaus-Anforderungen zu gewährleisten. In Zweifelsfällen sind Abstimmungen mit den Planern und dem Passivhausinstitut sowie entsprechend zertifizierten Gutachtern unerlässlich. Die technischen Datenblätter der im Leistungsverzeichnis geforderten technischen Anlagen und Geräte sind im Zuge der Werkstatt- und Montageplanung vorzulegen. Zudem sind Baustellenfotos der gemäß der den Ausschreibungsunterlagen beiliegenden Liste zu machen und zu dokumentieren. Dies ist bei der Kalkulation der nachfolgenden Positionen zu berücksichtigen und in die Einheitspreise mit einzukalkulieren!
Hinweis zur Passivhaus-Zertifizierung
01.17 Technische Dämmung Abwasser
01.17
Technische Dämmung Abwasser
01.18 Technische Dämmung mit Blechummantelung Abwasser
01.18
Technische Dämmung mit Blechummantelung Abwasser
01.19 Technische Dämmung mit Blechummantelung Abwasser, Montagehöhe 5 bis 9 m
01.19
Technische Dämmung mit Blechummantelung Abwasser, Montagehöhe 5 bis 9 m
01.20 Technische Wärmedämmung Trinkwasser
01.20
Technische Wärmedämmung Trinkwasser
01.21 Technische Wärmedämmung Trinkwasser, beengte Montage
01.21
Technische Wärmedämmung Trinkwasser, beengte Montage
01.22 Technische Wärmedämmung Trinkwasser, Montagehöhe 3,5 bis 5 m
01.22
Technische Wärmedämmung Trinkwasser, Montagehöhe 3,5 bis 5 m
01.23 Technische Wärmedämmung Trinkwasser, beengte Montage und Montagehöhe 3,5 bis 5 m
01.23
Technische Wärmedämmung Trinkwasser, beengte Montage und Montagehöhe 3,5 bis 5 m
01.24 Technische Wärmedämmung mit Blechummantelung Trinkwasser
01.24
Technische Wärmedämmung mit Blechummantelung Trinkwasser
01.25 Technische Wärmedämmung mit Blechummantelung Heizung
01.25
Technische Wärmedämmung mit Blechummantelung Heizung
01.26 Brandschutz
01.26
Brandschutz
02 Schalthaus
02
Schalthaus
02.08 Technische Dämmung Abwasser
02.08
Technische Dämmung Abwasser
02.09 Technische Dämmung mit Blechummantelung Abwasser
02.09
Technische Dämmung mit Blechummantelung Abwasser
02.10 Technische Wärmedämmung Trinkwasser
02.10
Technische Wärmedämmung Trinkwasser
02.11 Technische Wärmedämmung Trinkwasser, beengte Montage
02.11
Technische Wärmedämmung Trinkwasser, beengte Montage
02.12 Technische Wärmedämmung mit Blechummantelung Trinkwasser
02.12
Technische Wärmedämmung mit Blechummantelung Trinkwasser
02.13 Brandschutz
02.13
Brandschutz