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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Allgemeine Baubeschreibung Allgemeine Beschreibung der Baumaßnahme
Das Gebäudemanagement der Stadt Wuppertal (GMW) plant eine Sanierung und einen Neubau des Ganztagsgymnasiums Johannes Rau (GGJR) an der Siegesstraße 134. Das Schulgebäude besteht aus drei Bestandsgebäuden:
1. Hauptgebäude / Altbau, Baujahr 1903, teilweise Wiederaufbau 1947,
Ergänzung 1982. Das gesamte Gebäude steht unter Denkmalschutz,
Denkmal Nr. 3517.
2. Erweiterungsbau 2 hinter dem Altbau, Baujahr 1969
3. Erweiterungsbau 1 an der Siegesstraße, Baujahr 1982
Gebäudekennzahlen:
- Hauptgebäude/Altbau: 5.806,- m2 BGF / 22.578,- m3 BRI
- Erweiterungsbau 1: 3.593,- m2 BGF / 13.047,- m3 BRI
- Erweiterungsbau 2: 1.762,- m2 BGF / 6.391,- m3 BRI
- Neubau 3.882,- m2 BGF / 18.175,- m3 BRI
Die Gebäude sind teilweise stark instandsetzungsbedürftig. Die Anordnung, Geometrie und Ausstattung der Unterrichtsräume sind nicht mehr zeitgemäß und entsprechen nicht dem aktuellen und zukünftigen Lehrkonzept und dem damit verbundenen Raumbedarf.
Der Schulbetrieb ist aus den Gebäuden ausgezogen, die Baumaßnahmen finden somit nicht parallel zum Schulbetrieb statt.
Die Gebäude sind komplett entkernt, alle schadstoffbelasteten Bauteile sind entfernt. Die ehemalige Sporthalle ist abgebrochen.
Es wird eine neue unterirdische Sporthalle gebaut, darauf wird eine neues Gebäude mit Klassenräumen sowie einer Mensa mit Küche errichtet.
Die dafür erforderliche Baugrubensicherung erfolgt bauseits aus einer allseitig herzustellenden einlagig rückverankerten überschnittenen Bohrpfahlwand.
Zudem befinden sich im Untergeschoss die Umkleiden, Sanitärbereiche und Geräteräume. Im Erdgeschoss befindet sich die zukünftige Mensa mit Küche und Speisesaal. Zudem entsteht an der Gebäudeseite zum Haus Siegesstraße Nr. 140 eine Feuerwehrdurchfahrt. In den Ober-
geschossen (1. bis 3. OG) sind weitere Klassenräume angeordnet.
Die Erschließung erfolgt über ein Treppenhaus und einen Aufzug an der Siegesstraße. Auf dem Dach werden die Lüftungsgeräte für das Gebäude aufgestellt.
Die gesamte technische Gebäudeausstattung wird erneuert, sämtliche Räume werden maschinell belüftet, die Gebäude werden weiterhin mit Fernwärme beheizt, auf den Flachdächern werden RLT-Geräte und eine Photovoltaik-Anlage aufgestellt, eine flächendeckene Brandmeldeanlage wird eingebaut.
Alle Oberflächen der Bestandsgebäude werden erneuert, die Räume neu aufgeteilt, neue Innenwände errichtet und in Teilen auch tragende Bauteile ersetzt.
Alle Gebäude erhalten einen Aufzug, die Schule wird barrrierefrei umgebaut.
Die Fassaden und Dächer der Erweiterungsbauten 1 und 2 werden komplett erneuert, Am Altbau werden nur Reparaturen und ein Überholungsanstrich durchgeführt.
Die Schulhöfe werden komplett neu gestaltet, die Oberflächen teilweise überarbeitet.
Abmessungen Neubau
Grundfläche: ca. 34,15 x 28,50 m:
OK Traufe straßenseitig ca. 17,75 m
OK Traufe schulhofseitig ca. 15,25 m
Altbau, leicht L-förmig
Grundfläche: ca. 34,50 x 22,50 m und
ca. 14,25 x 31,50 m:
Traufhöhe straßenseitig ca. 19,00 m
Traufhöhe schulhofseitig ca. 18,50 m
Firsthöhe straßenseitig: ca. 22,50 m
Erweiterungsbau 1 (EW 1)
Grundfläche: ca. 31,25 x 18,25 m:
Traufhöhe straßenseitig ca. 18,90 m
Höhe OK Mansarddach ca. 22,55 m
Erweiterungsbau 2 (EW 2)
Grundfläche: ca. 24,50 x 11,50 m:
Attikahöhe schulhofseitig ca. 15,25 m
Bauzeit der Gesamtmaßnahme:
Gemäß BVBs mit elf Bauphasen
Grundstück:
Das Baugrundstück befindet sich im Gemeindebezirk Wuppertal, Gemarkung Barmen, Flur 263, Flurstück 23. Das Grundstück ist 5.615 m² groß. Die Nachbarbebauung besteht vorwiegend aus drei- und viergeschossigen Wohngebäuden. Das Grundstück grenzt im Norden an die Siegesstraße, entlang dieser schließen im Westen und Osten
grenzständige Bebauungen an, jeweils viergeschossige Wohngebäude. Es sind ebenso beidseitig mehrgeschossige und grenzständige Wohngebäude in zweiter Reihe vorhanden. Entlang der Siegesstraße verläuft
im Norden die Haupttrasse der Deutschen Bahn durch die Innenstadt.
Im Süden liegen teilweise grenzständige Garagen und Wirtschaftsgebäude, teilweise Gelände-Stützmauern (bis zu 7,77m hoch). Dahinter liegen die Gebäude der Hauptschule Barmen-Südwest an der Emilienstraße.
Das Gelände steigt von Norden nach Süden mäßig an, ausgenommen hiervon ist eine erhöhte Ebene im Süden, diese wird als PKW-Abstellfläche genutzt.
Anfahrt/ Zufahrt
Vergleich hierzu auch den beigefügten Baustelleneinrichtungsplan,
Die Zufahrt zum Baustellen-Grundstück erfolgt direkt über die Siegestraße und der davon bauseits hergestellten BE-Fläche/BE-Zufahrt. Diese stellt sowohl die Zuwegung für die hier beschriebenen Sanierungsarbeiten wie auch Park- und Standflächen der Baustelleneinrichtung dar.
Die Straße Siegestraße entlang des Grundstücks ist eine Einbahnstraße mit Busverkehr in welcher generell für die Firmenfahrzeuge Parkmöglichleiten auf den öffentlichen nicht abgesperrten Flächen vorhanden sind. Zudem besteht die Möglichkeit auf dem Lehrerparkplatz hinter dem
Erweiterungsbau 1 zu parken, Durchfahrtsbreite ca. 3,10 m,
Durchfahrtshöhe ca. 2,50 m, Rampensteigung 15 %
Transportwege:
Ausgehend von der BE-Fläche sind sämtliche Zuwegungen zu den innen- / außenseitigen Baustellenbereichen, über alle Geschosse, zu erschließen. Sämtliche Transporte und Erschwernisse, aufgrund der örtlichen teils beengeten Gegebenheiten / sind zu berücksichtigen und in die Einheitspreise einzukalkulieren. Eine gesonderte Vergütung erfolgt nicht!
Hinweis zur VOB/C
In diesem Leistungsverzeichnis sind Arbeiten von verschiedenen Gewerken beschrieben, es gelten dementsprechend auch die jeweiligen Allgemeinen Technischen Vertragsbedingungen für die verschiedenen Gewerke.
Dies sind im wesentlichen:
Erdarbeiten
Verbauarbeiten
Wasserhaltungsarbeiten
Entwässerungskanalarbeiten
Drän- und Versickerarbeiten
Spritzbetonarbeiten
Mauerarbeiten
Betonarbeiten
Abdichtungsarbeiten
Betonerhaltungsarbeiten
Gussasphaltarbeiten
Abbruch- und Rückbauarbeiten
Gerüste, Hebezeug
Ein Arbeitsgerüst AUSSEN für die Dauer der Rohbauarbeiten entsprechend der Bauabschnitte wird bauseits NICHT gestellt. Bauseitige Gerüststellung außenseitig erst mit Fertigstellung des Rohbaus.
Darüber hinaus gehende Arbeitsgerüste, Hebezeug, Kräne, Geräte, Arbeitshilfen etc., die zur Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen erforderlich sind, hat der Auftragnehmer zu erbringen; Kosten hierfür sind in die Einheitspreise, sofern nicht anders beschrieben, einzukalkulieren.
Ausgenommen hiervon sind die Teile der Abbruchbrucharbeiten und Teile der Betoninstandsetzungsarbeiten in den Gebäuden EW 1 und EW 2. Dies jeweils entsprechend den Vorgaben aus der VOB/C zu den jeweiligen Gewerken.
Sicherheits- und Gesundheitsschutz
Der AN ist für Sicherheit und den Gesundheitsschutz seiner Arbeitnehmer nach Arbeitsschutzrecht verantwortlich. Die Beschäftigten sind verpflichtet, nach ihren Möglichkeiten sowie gemäß der Unterweisung und Weisung des AN für ihre Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit Sorge zu tragen.
Jeder AN, der Arbeiten an der baulichen Anlage ausführt, ist verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung nach § 5 Arbeitsschutzgesetz durchzuführen und bekannt zu geben, damit rechtzeitig Gefährdungen erkannt und abgestellt werden können.
Werden mehrere Unternehmer gleichzeitig oder nacheinander im selben oder angrenzenden Arbeitsbereichen tätig, haben diese sich in Koordination untereinander abzustimmen, dass sich ihre Beschäftigten nicht gegenseitig gefährden.
Sämtliche Unfallverhütungsvorschriften der Unfallkasse NRW sind bei der Ausführung der Dienstleistungen einzuhalten und zu beachten.
Baubesprechungen
Die regelmäßige, nach Mitteilung der Erfordernis durch die Bauleitung/Bauherren, erforderliche Teilnahme, eines verantwortlichen, der deutschen Sprache mächtigen Mitarbeiters des Auftragnehmers an den durch den AG einberaumten Baubesprechungen, auch im Vor- und Nachgang zu den ausgeschriebenen Leistungen, ist einzukalkulieren.
Es ist davon auszugehen, dass die Baubesprechungen während der Ausführungszeiten 1 x wöchentlich sowie vor Beginn und nach Beendigung der Ausführung jeweils 2 x stattfinden und jeweils mind. ca. eine Stunde dauern können. Eine besondere Vergütung für die Teilnahme an den Baubesprechungen erfolgt nicht.
Verfahrenssprache
Die Verfahrenssprache ist deutsch, daher muss während der Arbeiten immer sichergestellt sein, dass eine weisungsbefugte Person, Polier / Vorarbeiter auf der Baustelle, sowie generell der Fachbauleiter, deutschsprachig vor Ort tätig ist.
Allgemeine Hinweise
Der Baubereich und die Transportwege im Außenbereich sind seitens des Verursachers täglich von groben Verschmutzungen zu reinigen. Weitere Regelungen sind den "Besonderen Vertragsbedingungen für Bauleistungen (BVB-B)" zu entnehmen
Die Baustellenbereiche sind während der gesamten Zeit vor Zugang von Unbefugten zu schützen. Zur Baustellensicherung achtet jeder Auftragnehmer darauf, dass bei Verlassen der Baustelle nach Arbeitsende sämtliche Zugänge zu verschließen sind, so dass eine entsprechende Absicherung gegen unbefugtes Betreten und Diebstahl gewährleistet ist.
DIES GILT BESONDERS BEI ARBEITEN AM WOCHENENDE ODER NACH 17 UHR!!
Störungen und Beeinträchtigungen der Nachbarschaft, durch Bau- und
Maschinenlärm sowie Staub sind auf ein Minimum zu reduzieren; es sind grundsätzlich geräuscharme Maschinen einzusetzen (s. Bundes- Immissionsschutzgesetz sowie sonstige Gesetze und Verordnungen).
Zwischenbaustände, aus denen Unfallgefahren resultieren können, sind unbedingt zu vermeiden. Das Gelände muss im Hinblick auf Unfallgefahren ständig sauber gehalten sowie gesichert werden, dies ist in die Einheitspreise einzukalkulieren, eine besondere Vergütung erfolgt nicht.
Die Nutzung von Einrichtungen und Verbrauchskosten sind in den Besonderen Vertragsbedingungen für Bauleistungen (BVB-B) geregelt.
Geeignete Beweissicherungsmaßnahmen sind seitens des AN von Beginn an auszuführen / zu dokumentieren.
Planunterlagen Neubau zur Ausschreibung:
- Anlage 01.N: BE-Planung Bauphasen 6 - 8
- Anlage 02.N: Fundamentplan U3, mit Pumpensümpfe
- Anlage 03.N: Rohbauplan U2
- Anlage 04.N: Rohbauplan U1
- Anlage 05.N: Rohbauplan EG
- Anlage 06.N: Rohbauplan OG 1
- Anlage 07.N: Rohbauplan OG 2
- Anlage 08.N: Rohbauplan OG 3
- Anlage 09.N: Rohbauplan OG 4, Dachaufsicht
- Anlage 10.N: Schnitt A-A
- Anlage 11.N: Schnitt A-A mit Altbau
- Anlage 12.N: Schnitt B-B
- Anlage 13.N: Schnitt D-D
- Anlage 14.N: Schnitt E-E
- Anlage 15.N: Schnitt F-F
- Anlage 16.N: geprüfte Statik
- Anlage 17.N: geprüfter Positionsplan Gründung
- Anlage 18.N: Positionsplan UG1 + UG 2
- Anlage 19.N: Positionsplan EG + OG 1
- Anlage 20.N: Positionsplan OG 2 + OG 3 + Dachaufsicht
- Anlage 21.N: Schalplan Bodenplatte
- Anlage 22.N: Schalplan UG 2
- Anlage 23.N: Schalplan UG 1
- Anlage 24.N: Schalplan EG
- Anlage 25.N: Schalplan OG 1
- Anlage 26.N: Schalplan OG 2
- Anlage 27.N: Schalplan OG 3
- Anlage 28.N: Bauzeitenplan Rohbau
- Anlage 29.N DB Kraneinweisung
Planunterlagen Erweiterungsbaus 1 (EW1) zur Ausschreibung:
- Anlage 01.EW1: Rohbauplan U3
- Anlage 02.EW1: Rohbauplan U2
- Anlage 03.EW1: Rohbauplan U1
- Anlage 04.EW1: Rohbauplan EG
- Anlage 05.EW1: Rohbauplan O1
- Anlage 06.EW1: Rohbauplan O2
- Anlage 07.EW1: Rohbauplan O3
- Anlage 08.EW1: Rohbauplan
- Anlage 09.EW1:Schnitt I-I
- Anlage 10.EW1: Schnitt J-J
- Anlage 11.EW1: Konstruktionsbericht EW 1
- Anlage 12.EW1: geprüfte Statik
- Anlage 13.EW1: geprüfter Positionsplan EW 1
- Anlage 14.EW1: Bauzeitenplan Rohbau
Planunterlagen Erweiterungsbaus 2 (EW2) zur Ausschreibung:
- Anlage 01.EW2: Rohbauplan U2
- Anlage 02.EW2: Rohbauplan U1
- Anlage 03.EW2: Rohbauplan EG
- Anlage 04.EW2: Rohbauplan OG 1
- Anlage 05.EW2: Rohbauplan OG 2
- Anlage 06.EW2: Rohbauplan OG 3
- Anlage 07.EW2: Rohbauplan OG 4
- Anlage 08.EW2: Schnitt B-B
- Anlage 09.EW2: Schnitt C-C
- Anlage 10.EW2: Schnitt H-H
- Anlage 11.EW2: Konstruktionsbericht EW 2
- Anlage 12.EW2: geprüfte Statik
- Anlage 13.EW2: geprüfter Positionsplan EW 2
- Anlage 14.EW2: Bauzeitenplan Rohbau
- Anlage 15.EW2: Betonsanierung, Maßnahmen UG 2
- Anlage 16.EW2: Betonsanierung, Maßnahmen UG 1
- Anlage 17.EW2: Betonsanierung, Maßnahmen EG
- Anlage 18.EW2: Betonsanierung, Maßnahmen OG 1
- Anlage 19.EW2: Betonsanierung, Maßnahmen OG 2
- Anlage 20. EW2: Betonsanierung, Maßnahmen OG 3
Allgemeine Baubeschreibung
WICHTIGER HINWEIS Sicherheitseinbehalt Die Regelungen zu den Sicherheitseinbehalten sind in den Besonderen Vertragsbedingungen der Stadt Wuppertal aufgeführt und zu beachten.
WICHTIGER HINWEIS Sicherheitseinbehalt
Geplante Bauphasen Für die Abwicklung der Baustelleneinrichtung ist bauseits die Stellung von Bauzäunen, Bauwasser, Baustrom, Videoanlage sowie WC- und Aufenthaltscontainern, wie auch Winterdienst, beauftragt.
Gewerkespezifische Einrichtungen wie Kräne, Absturzsicherungen, Vermesserungsarbeiten oder Witterungsschutz sind den folgenden Positionen zu entnehmen und durch den AN auszuführen!!
Folgende Bauphasen / Bauabschnitte sind geplant:
Bauphase 5Baugrube Neubau Sporthalle
Bauphase 6Rohbau Neubau UG 2 1.OG
Bauphase 7Rohbau / Dach Neu- / Altbau
Bauphase 8Rohbau / Dach / Hülle
Neu- / Altbau
Bauphase 9Hülle / Ausbau Teil 1 Neu- / Altbau
Bauphase 10Ausbau Teil 2 Altbau
Bauphase 11Außenanlagen
Geplante Bauphasen
Gewerkespezifische Baubeschreibung Rohbau Neubau Konstruktionsbeschreibung Neubau:
Der Neubau gründet, ausgehend von OK Siegesstraße, innerhalb der ca. 7,50 m tiefen Baugrube auf einem dort vorzusehenden Planum aus 5 - 10 cm dicken Magerbeton als Sauberkeitsschicht. Die Baugrubenumschließung bzw.-sicherung erfolgt bauseits durch eine überschnittene Bohrpfahlwand.
Die Gründung des Neubaus erfolgt als Flachgründung mittels einer fugenlosen Stahlbetonplatte von 35 - 50 cm Stärke. Zusätzlich werden unter den tragenden Wänden und Stützen streifen- und punktartige angevoutete Verstärkungen von 80-100 cm Höhe angeordnet.
Die unterirdischen Bauteile werden als wasserundurchlässige Stahlbetonteile entsprechend der WU-Richtlinie mit einer Frischbetonverbundfolie als zusätzliche Abdichtung ausgebildet. Das Gebäude ist der Beanspruchungsklasse 1 (ständig oder zeitweise drückendes Wasser) zuzuordnen.
Im Rahmen der Rohbauarbeiten ist eine Ausgleichschicht aus Spritzbeton, C20/25, vorgesehen um die Übergänge der Bohrpfähle auszugleichen und eine Unterlage für die nötige 16 cm starke Perimeterdämmplatten zu schaffen.
Insgesamt handelt es sich bei dem Neubau um einen Stahlbetonskelettbau mit tragenden Stützen und aussteifenden Wandscheiben aus Ortbetonteilen.
Die Aussteifung des Gebäudes erfolgt über den Aufzugskern, Teile des Treppenhauses und die Giebelwände.
Die umschließenden Wände der Geschosse UG1 und UG2, im Erdreich, sind allesamt aus Stahlbeton, D = 40 cm, ebenfalls als WU-Konstruktion vorgesehen.
Ab dem EG verjüngen sich die statische erforderlichen Außenwände dahingehend, dass lediglich eine Stärke von 30 cm vorhanden ist.
Die Geschossdecken liegen auf Unterzügen auf, diese verlaufen quer zum Gebäude. In dem mittleren Bereich sind keine Unterzüge geplant. Daher werden auf jeder Flurseite und in der Fassade Stützen bzw. Wandpfeiler in den Hauptachsen ausgebildet.
Um die Abfanglasten aus den Obergeschossen möglichst gering zu halten, werden die Obergeschossdecken im Bereich der Klassenräume und der Mensa als Unterzugsdecken mit einer Plattenstärke von 16 cm und Unterzügen (40/60 cm) im Raster von 4,8 m bzw. 6,0 m konzipiert.
Die zwei Reihen Innenstützen in den Flurwänden müssen über der Turnhalle abgefangen werden. Hierzu werden Balken mit einem Querschnitt von 100/200 cm unter jedem Stützenpaar angeordnet. Die Balken haben eine Spannweite von ca. 15,8 m. Die Träger werden als schlaff
bewehrte Stahlbetonbalken (C40/50) ausgeführt und überhöht betoniert (vgl. Positionspläne).
Auch im Bereich der Feuerwehrdurchfahrt müssen die Stützen der Balkentragachse abgefangen werden. In der Fassade wird hierzu jeweils ein Unterzug mit einem Querschnitt 40/150 cm angeordnet. Die Innenstütze kann über eine Wandscheibe im 1. Obergeschoss, die als wand-
artiger Träger ausgeführt wird, und einen angehängten Unterzug (60/60 cm) abgefangen werden.
Im Innenbereich werden neben den erforderlichen Tragelemente aus
Stahlbetonstützen und -unterzügen, vereinzelt Mauerwerksinnenwänden erforderlich. Die Dachkonstruktion wird als Flachdach OHNE umlaufender
Attika ausgebildet.
Die Erschließung aller Geschosse ist mittels Aufzügen und einem Hauptreppenhaus, ebenfalls aus massiven Stahlbeton sowie teilweise FT_Treppenläufen vorgesehen
Gewerkespezifische Baubeschreibung Rohbau Neubau
Gewerkespezifische Baubeschreibung Rohbau EW1 Konstruktionsbeschreibung EW 1
Der Erweiterungsbau 1 besteht insgesamt aus 7 Geschossen, sowie ist zentral durch das Treppenhaus erschlossen.
Die Umbaumaßnahmen betreffen jedes Geschoss um die geplante Aufnahme aller Klassen gewährleisten zu können.
Auszüge gemäß Statik:
- Das Haupttragwerk des EW 1 besteht aus Stahlbeton - Massivdecken,
d = 21 cm, welche einachsig auf den tragenden Flur- und Außenwänden
auflagern
- Die Flur- und Außenwände bestehen aus 30 bzw. 36,5 cm starken KS- und
Ziegelwänden
- Außenseitig, bzw. straßen und hofseitig, besteht die Außenwand jeweils
aus tragenden Stahlbetonstützen und Stahlbetonunterzügen in Form einer
Skelettbauweise.
- Sämtliche Wände des Treppenhauses, wie auch das komplette
Untergeschoss 2, besteht hingegen zu den tragenden Wänden der
Geschosse UG 1 - 4.OG komplett aus Stahbeton
- Sämtliche bestehenden Baustoffeigenschaften sind dem
Konstruktionsbericht und der statischen Aufstellung des IB Schüssler
zu entnehmen.
- Besonders die statischen Hinweise für die geplanten Eingriffe sind
besonders zu berücksichtigen!!!
Geplante Umbaumaßnahmen:
- Aufgrund der neuen Raumaufeilung sind diverse Wand- und
Deckendurchbrüche für die TGA vorzusehen
- Einbau einer neuen Aufzugsanlage
- Einbau neuer TGA-Steigetrassen
- Schaffung eines neuen Zugangs aus dem TRH in das UG 2
- Herrichten des UG 2 als neue Technikzentrale inkl. Maschinenfundamente
und Stahlbetonwanne
- Verstärkung einzelner tragenden Bauteile wie Geschossdecken,
Stahlbetonbalken oder Durchbrüche neuer Türanlagen
Aufgrund der teils erheblichen Eingriffe ins Tragwerk sind alle Sicherheitsmaßnahmen aus dem Bericht und der Statik des IB Schüssler zu beachten.
Generell sind alle Bauteile geschossweise von unten nach oben zu errichten.
Die Vorhangfassade aus Beton-Fertigteilen ist für die weiteren baulichen Aktivitäten abzubrechen.
Die Erneuerung bzw. der Abbruch des Dachs ist nicht Bestandteil dieser Ausschreibung.
Gewerkespezifische Baubeschreibung Rohbau EW1
Gewerkespezifische Baubeschreibung Rohbau EW2 Konstruktionsbeschreibung EW 2
Der Erweiterungsbau 2 besteht insgesamt aus 6 Geschossen, sowie ist zentral durch das Treppenhaus erschlossen.
Die Umbaumaßnahmen betreffen jedes Geschoss um die geplante Aufnahme aller Klassen gewährleisten zu können. Gleichzeitig ist es geplant die ehemalige Pausenhalle im UG1 als WC-Räumlichkeit umzunutzen.
Auszüge gemäß Statik:
- Das Haupttragwerk des EW 2 besteht aus einer Stahlbeton-
Skelettbauweise mit drei Hauptachsen. Zwischen den tragenden Stützen
sind Unterzüge vorhanden.
- Mit Ausnahme der tragenden Wände in den Querachsen und aller
Stahlbetonwände im UG 2, sind umfangreiche Abbruchmaßnahmen von
nicht tragenden Mauerwerkswänden, aus Hohllochziegel (Hlz) vorgesehen.
- Im Fassadenbereich sind einzelne Öffnungen zu schließen. Dies ist mit
PPW-Mauerwerk vorzusehen.
- Die Deckenkonstruktion besteht sowohl aus Massiv- wie auch aus
Rippendecken.
- Die Rippendecken, wie auch Stahlbetonbauteile im UG 2, müssen in Form
einer Betoninstandsetzung überarbeitet werden.
- Sämtliche bestehenden Baustoffeigenschaften sind dem
Konstruktionsbericht und der statischen Aufstellung des IB Schüssler
zu entnehmen.
- Besonders die statischen Hinweise für die geplanten Eingriffe sind
besonders zu berücksichtigen!!!
Geplante Umbaumaßnahmen:
- Aufgrund der neuen Raumaufeilung sind diverse Wand- und
Deckendurchbrüche für die TGA vorzusehen
- Einbau einer neuen Aufzugsanlage
- Einbau neuer TGA-Steigetrassen
- Herrichten neuer Räume für WC-Anlagen und Zugänge im UG 1
Aufgrund der teils erheblichen Eingriffe ins Tragwerk sind alle Sicherheitsmaßnahmen aus dem Bericht und der Statik des IB Schüssler zu beachten.
Generell sind alle Bauteile geschossweise von unten nach oben zu errichten.
Die Erneuerung bzw. der Abbruch des Dachs ist nicht Bestandteil dieser Ausschreibung.
Gewerkespezifische Baubeschreibung Rohbau EW2
Wichtiger Hinweis benachbarte Bahngleise, Abstimmung mit IB Wipla Gegenüber der Baustelle befindet sich an der gegenüberliegenden Straßenseite die Hauptrasse der Deutschen Bahn (Wuppertal - Hagen) welche täglich von Güter-; Nah- und Fernverkehr frequentiert ist.
Abstand Baustelle / Oberkante Böschung der Bahntrasse ca. 11,50 m
Für sämtliche Arbeiten im Außenbereich, besonders unter Verwendung von Hebezeugen / Schwergerät wie Bagger / Lader / Brechanlage etc ist besondere Vorsicht zu gewährleisten, dass keinerlei Abbruchgut in den Trassenbereich/Luftraum des Zugverkehrs sowie der vorhandenen Oberleitung (ACHTUNG HOCHSPANNUNG) gelangt!!
Hierzu sind entsprechende Verweise des Datenblattes der Deutschen Bahn für Kranarbeiten zu berücksichtigen.
Laut Vorgaben der Deutschen Bahn muss der notwendige Turmdrehkran der Pos. 02.01.01.0020 und Pos. 03.01.01.0030durch einen durch die DB zugelassenes Unternehmen geerdet werden.
Gleichzeitig muss eine Rohrbrücke, für die Überbrückung des Erdungskabels zu der Trasse der Deutschen Bahn, über die Siegesstraße, erstellt werden
Sämtliche Vorbereitungen des Krans für den Blitzschutz, wie auch die Rohrbrücke, sind innerhalb der Pos. 02.01.01.0040einzukalkulieren
BAUSEITIGE ERDUNG DURCH IB WIPLA:
Die Erdung, inkl. aller notwendigen Planungsleistungen für die Setzung der Tiefenerder, aller erforderlichen Blitzschutzleitungen sowie Verbindungen und entsprechenden Ausführungsplanungen des Blitzschutzes anhand der Vorgaben der DB werden in Abstimmung mit dem Bauherren / Bauleitung sowie dem IB WIPLA unternommen.
Die Nutzung des Krans kann erst mit der Freigabe/Abnahme der Deutschen Bahn bzw. des IB WIPLA erfolgen.
Gleichzeitige Anbindung von weiteren Gerätschaften wie Betonpumpe etc. sind ggf. ebenfalls zu berücksichtigen.
Ein ausreichender Zeitpuffer bis zum eigentlichen Ausführungsbeginn gemeinsam mit der Bauleitung/AG/ Kranbaufirma und den Vertretern der Deutschen Bahm sowie dem zugelassenen IB WIPLA ist abzustimmen. Die dafür anfallenden Kosten sind in den Einheitspreis einzukalkulieren
Wichtiger Hinweis benachbarte Bahngleise, Abstimmung mit IB Wipla
04 Erweiterungsbau 2 (EW 2)
04
Erweiterungsbau 2 (EW 2)
04.01 Baustelleneinrichtung
04.01
Baustelleneinrichtung
04.02 Abbrucharbeiten / Aussparungen herstellen
04.02
Abbrucharbeiten / Aussparungen herstellen
04.03 Tiefbauarbeiten / Freilegen Außenwände
04.03
Tiefbauarbeiten / Freilegen Außenwände
04.04 Abdichtungsarbeiten EW 2
04.04
Abdichtungsarbeiten EW 2
04.05 Stahlbetonarbeiten
04.05
Stahlbetonarbeiten
04.06 Mauerwerksarbeiten
04.06
Mauerwerksarbeiten
04.07 Betoninstandsetzung
04.07
Betoninstandsetzung
04.08 Stundenaufwendungen (EW 2)
04.08
Stundenaufwendungen (EW 2)