Aufzug
Green Village Fritzlar 1
Um Ihr Angebot auszufüllen und abzugeben, . Erfahren Sie hier mehr darüber, wie Sie mit Cosuno neue Ausschreibungen finden können.

Angebot einreichen

bis
Sobald Sie Ihr Angebot abgeben, wird es dem ausschreibenden Unternehmen zugeschickt.

Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Leistungsverzeichnis über Aufzüge Bauvorhaben: Neubau eines Mehrfamilienhauses mit 25 Wohneinheiten / MFH Nr. 26 Bauort: Am Hohlen Graben 26 34560 Fritzlar Bauherr: Green Village Fritzlar GmbH Hauptstraße 81 70937 Langenwolschendorf Planung: Vrána Architektur Weißenburgstraße 10 34117 Kassel Bauleitung: Proplan GmbH & Co. Team 2 KG Moselweg 4 34302 Guxhagen Angebot über: Aufzüge Angebotsabgabe: 14.08.2026 Ausführungsbeginn: ca. März 2027 Ungeprüfte Angebotssumme inkl. MwSt.: EURO: ............................ Geprüfte Angebotssumme inkl. MwSt. : EURO: ............................ DatumStempel, Unterschrift
Leistungsverzeichnis über
Örtlichkeit und Angaben zur Baustelle BAUBESCHREIBUNG Gebäudeklasse: In dem freistehenden Neubau gibt es insgesamt 24 Nutzungseinheiten. Diese Nutzungseinheiten überschreitet nicht die Größe von 400 m2. Die Höhe der Oberkante des Rohfußbodens des höchstgelegenen Geschosses, in dem ein Aufenthaltsraum vorhanden oder möglich ist (in diesem Fall das 3. Obergeschoss) beträgt bei Geländeoberfläche im Mittel ober 7 m. Das Gebäude ist somit in die Gebäudeklasse 4 einzuordnen. Konzeptbeschreibung: Das Bauvorhaben wird auf ein Grundstück errichtet, welches über die Straße "Am Hohlen Graben" erschlossen wird. Es entsteht ein unterkellertes Mehrfamilienhaus mit insgesamt 24 Wohneinheiten. Das Gebäude besteht aus 3 Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss. Das Entwurfskonzept für das Mehrfamilienhaus sieht eine moderne Architektur vor. Die Fassade besteht aus hellem Putz und Holzelementen, wodurch es sich in die naturbelassene Umgebung möglichst gut einfügt. Das Gebäude zeichnet sich durch angenehme Raumhöhen, eine großzügige Terrassenfläche, sowie eine moderne Grundrissgestaltung aus. Große Fensterflächen, sowie die Ausrichtung der Wohnung sorgen für eine gute Belichtung. Baubeschreibung: Die Bodenplatte, Wände und Decke der Tiefgarage werden aus Stahlbeton in der Betongüte C 25/30 ausgeführt. Die Außenwände werden in Massivbau nach statischen Erfordernissen in der Stärke 240 mm hergestellt und gem. des Wärmeschutznachweises mit Mineralwolle in der Stärke 160 mm verkleidet. Die tragenden Innenwände werden ebenfalls in Massivbau ausgeführt. Die nicht tragenden Innenwände werden als Gipskarton Ständerwände in den Stärken 175 mm ausgeführt. Die Dachkonstruktion, bestehend aus einem Flachdach, wird als Massivbau mit einem Flachdachaufbau ausgeführt. Raumheizung und Warmwasserbereitung erfolgen über eine Luft-Wasser Wärmepumpe, welche im Außenbereich installiert wird. Zudem werden PV-Anlage auf den Dachflächen installiert, welche eine erneuerbare Energiequelle für das Gebäude darstellt. Aufgrund dieser technischen Ausstattung wird der energetische Standard eines Effizienzhauses 55 ee erreicht. Die Tiefgarage enthält sowohl ausreichend viele PKW-Stellplätze, als auch genügend Fahrradstellplätze. Brandschutz: Die verwendeten Baustoffe erfüllen die Mindestanforderungen gemäß HBO 513. Die Erschließung für die Brandbekämpfung und Menschenrettung wird über einen befestigten Zugang gewährleistet. Material- und Unterkunftsräume werden auf der Baustelle nicht zur Verfügung gestellt. Baustrom und Bauwasseranschlüsse sind auf dem Grundstück vorhanden. Alle vom Auftragnehmer benutzten Flächen, Wege und Straßen sind dauerhaft zu unterhalten, ständig zu reinigen und nach Beendigung aller Bauarbeiten wieder vollwertig instand zu setzen. Die Straßenrinne und die Sinkkästen sind für den ungehinderten Abfluss des Wassers freizuhalten. Auch für die während einer Frostperiode stillgelegten Baustellen bzw. während Feiertagen ist der Auftragnehmer für eine ordnungsgemäße Schnee- und Eisbeseitigung verantwortlich.
Örtlichkeit und Angaben zur Baustelle
Vorbemerkungen zum Leistungsverzeichnis 1 Baubeschreibung Der AG legt bei der technischen Gebäudeausrüstung größten Wert auf sparsame und energieeffiziente Komponenten. Die für den vertikalen Personentransport ausgelegte Seilaufzugsanlage mit getriebelosem Antriebssystem muss diesen Anforderungen genügen. Das anzubietende Aufzugssystem muss mindestens die Energieeffizienzklasse A in den Kategorien 1 und 2 nach VDI 4707 im Betrieb und Stillstand erfüllen. Eine ausführliche Beschreibung des angebotenen Aufzugsmotors sowie der Steuerung ist mit Abgabe des Angebotes vorzulegen. Der Nachweis über die Einhaltung der Energieeffizienzklassen ist bereits mit dem Angebot vorzulegen. 2 Zusätzliche technische Vertragsbedingungen Maßgebend für die Lieferung und Ausführung der Leistungen sind die ATV in der VOB, Teil C und weitere Vorschriften: Zu beachten sind die behördlichen Vorschriften, die bei der Auftragsvergabe zur Errichtung und dem Betrieb der ausgeschriebenen Anlagen und Installationen anzuwenden sind. Besonders zu beachten sind beispielsweise: - Die Landesbauordnung - Die Baugenehmigung - Arbeitsstättenverordnung / Arbeitsstättenrichtlinien - UVV + Arbeitsschutz - Allg. anerkannte sicherheitstechnische und arbeitsmedizinische Regeln - Gerätesicherheitsgesetz, Maschinenschutzgesetz - Aufzugsrichtlinie (AufzR) - EG-Richtlinie 95/16/EG sowie die mitgeltenden EU-Richtlinien - Verordnung über das Inverkehrbringen von Aufzügen 12. GSGV - Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) - Die aktuellen TRBS „Technische Richtlinien zur Betriebssicherheit“ - DIN EN 81 (Teil 1) Die Sicherheitsregeln für die Konstruktion und den Einbau von Personen- und Lastenaufzügen einschließlich der Erweiterungen A2 und A3 - DIN EN 81-28 Leitsysteme für Fernnotrufe - DIN EN 81-58 Prüfung der Feuerwiderstandsfähigkeit von Fahrschachttüren - DIN-EN 81-70 soweit in den entsprechenden Positionen beschrieben - Einschlägige DIN-Normen und VDI-Vorschriften - VDI 2566 Blatt 2 Schallschutz im Hochbau, Lärmminderung an Aufzugsanlagen - VDI 4707 Aufzüge / Energieeffizienz - VDE-Vorschriften einschl. des Gesetztes über den Betrieb von Hochfrequenzgeräten (bezüglich Funk- und Fernsehstörung) - Andere allgemein anerkannte Regeln der Technik, insbesondere im Maschinenbau gültige Grundsätze in der zum Zeitpunkt der Auftragsvergabe jeweils gültigen Fassung. 3 Sonstige Angaben Für Projektleitung und Montageleitung ist nur der Einsatz von deutschsprachigem Personal zugelassen. Projekt- und Montageleiter sind mit ausreichenden Vollmachten auszustatten, um unmittelbare Entscheidungen treffen zu können. Montageleitung Für die Leitung der Montage ist vom Auftragnehmer ein deutschsprachiger "Montageleiter" zu benennen, der mit ausreichenden Vollmachten ausgestattet ist. Der Montageleiter ist innerhalb von 2 KW nach Beauftragung zu benennen. Anträge / Freigaben Alle erforderlichen Anmeldungen bei Behörden oder Abnahme-/ Überwachungsstellen sind vom Auftragnehmer rechtzeitig vorzunehmen. Sind für die Anmeldungen die Unterschriften des Auftraggebers nötig, so sind entsprechend vorbereitete Anträge rechtzeitig zur Unterschrift vorzulegen. Technische Bearbeitung Durch den Auftragnehmer ist eine Anlagenzeichnungen zu erstellen. Hierin müssen alle relevanten Angaben wie z.B. auftretende Belastungen, abzuführende Wärmemengen, elektrische Anschlusswerte, Lage der Einbauteile, Schlitz- und Durchbruchsangaben etc. enthalten sein. Die technische Bearbeitung sowie das Anfertigen von Berechnungen, statischen Angaben, Bauangabeplänen, Fertigungsplänen und Dokumentationsunterlagen gehört zum Leistungsumfang des Auftragnehmers und ist mit den jeweiligen Einheitspreisen abgegolten. 4 Leistungsabgrenzung 4.1 Allgemeine Leistungen durch das Gewerk Aufzugsanlage - Erstellen einer Projektbeteiligtenliste seitens des AN. - Erstellen eines Montageterminplans. - Erstellen einer Anlagenzeichnung zur Freigabe durch den Architekten und den AG. - Lieferung aller benötigten Schachteinbauteile, wie z.B. Ankerschienen, Gerüsthülsen, Lastösen etc., zum Einbau durch das Gewerk Rohbau. - Lieferung sämtlicher Anlagenteile frei Baustelle einschließlich Verpackung. - Abladen und Transport auf der Baustelle unter zu Hilfenahme geeigneter Hebe- und Transportmittel. - Baustelleneinrichtung, wie Personal und Materialcontainer. - Montage der Aufzugsanlage durch firmeneigenes Personal oder erfahrene Nachunternehmer. - Lieferung der erforderlichen Beschilderungen und Betriebsvorschriften. - Erstellen der Unterlagen zur behördlichen Abnahme. - Bereitstellung von Fachpersonal zur behördlichen Abnahme. - Bereitstellung der Prüflasten zur behördlichen Abnahme. - Übernahme der Kosten der Vorprüfung der Anzeigeunterlagen. - Übernahme der Prüfgebühren der TÜV Abnahme. 4.2 Allgemeine bauseitige Leistungen Leistungen durch das Gewerk Rohbau - Herstellen der Schachtgrube aus Beton nach genehmigter Anlagenzeichnung des AN. - Vorsehen von Fundamenterdern und/oder Potentialausgleichsschienen gemäß Elektroplanung des AG. - Reinigen des Fahrschachtes zu Montagebeginn des AN. - Trockenlegung/Trockenhaltung des Fahrschachtes und der Schachtgrube. - Meterriss in unmittelbarer Nähe der Schachtzugänge. - Unfallsichere, vollflächige demontierbare Absperrung der Schachtzugänge. Unterhalt ab Montagebeginn durch den AN Aufzüge. - Herstellen und unterhalten eines unfallsicheren Zugangs zu den Fahrschächten. Leistungen durch das Gewerk Elektro - Elektrische Zuleitung nach Leistungsangaben des AN Aufzüge zu dem Aufstellort des Notbedienkastens zzgl. 2 m freies Kabelende. - Auflegen der Elektrozuleitung in Abstimmung mit dem Montagemeister des AN. Bereitstellung der endgültigen Spannungsversorgung bereits zur Inbetriebnahme/Probebetrieb der Aufzugsanlagen. - Potentialausgleich aller Anlagenteile innerhalb des Fahrschachtes. - Lieferung und Verlegung aller externer Verkabelungen außerhalb des Fahrschachtes nach Angaben des AN Aufzüge. - Verlegung eines Telefonanschluss mit Dose zu den Notbedienkästen. - Ausreichende Beleuchtung an den Schachtzugängen. - Ausreichende Beleuchtung am Aufstellort des Notbedienkastens. - Brandfallmeldung. Je Evakuierungsebene ist eine separate Meldeleitung zu liefern. Leistungen durch das Gewerk Ausbau - Estricharbeiten, Anarbeiten an die Schachttürschwellen. Höhengleicher Zugang. - Schließen von Spalten zwischen den Schachtwänden und den Schachttürrahmen des AN. 5 Bestandsdokumentation Bestandsdokumentation Dokumentation der ausgeführten Leistung in Standardausführung des Bieters. Folgende Inhalte sind jedoch mindestens zu berücksichtigen: - Ausführungspläne der Anlage - Schaltpläne - Betriebs- und Wartungsanweisungen - Unterlagen zur behördlichen Abnahme, Prüfberichte, Abnahmebescheinigungen und Messprotokolle etc. Die Dokumentation ist 3-fach, in Papier sowie auf Datenträger zu erstellen. Alle weiteren Dokumente und Bescheinigungen sind als PDF Dateien mit der entsprechenden Bezeichnung des Dokumentes abzuspeichern. Die Menüstruktur auf dem Datenträger muss inhaltlich mit dem Ordner übereinstimmen. Mindestens 1 Woche vor der vertraglichen Abnahme ist durch den AN ein Prüfexemplar der Dokumentation in Papierform an den AG zu übergeben. Die Vorlage der Bestandsdokumentation ist Voraussetzung für die vertragliche Abnahme.
Vorbemerkungen zum Leistungsverzeichnis
Allgemeine Anlagenbeschreibung Aufzugssystem Die Aufzugsanlage muss über eine Baumusterprüfung für das Gesamtsystem verfügen. Es ist eine Aufzugsanlage ohne Triebwerksraum geplant. Triebwerk und Steuerung sind in den Schacht zu integrieren. Der Antriebsmotor ist an einer Seitenwand innerhalb des Schachtkopfes anzuordnen. Nenngeschwindigkeit / Haltegenauigkeit Nenngeschwindigkeit mind. v = 1,0 m/s Haltegenauigkeit mind. +/- 2,0 mm Netzspannungsänderungen +/- 5 % dürfen auf die Nenngeschwindigkeit und die Haltegenauigkeit keinen Einfluss haben. Schallschutzmaßnahmen Die Aufzugsanlage sollte folgende Emissionspegel für die Auslegung der Luft- und Körperschallschutzmaßnahmen nicht überschreiten. Im Fahrschacht, verursacht durch den Schall des Triebwerks: max. 58 dB(A) In den Haltestellen, in 1 m Abstand vor den Schachttüren beim Öffnen und Schließen der Türen: max. 51 dB(A) Innerhalb des Fahrkorbes, fahrend: max. 53 dB(A) Regelung / Steuerung Als Steuerung muss ein modernes, dezentrales computergestütztes System zum Einsatz kommen. Bei Netzausfall evakuiert die Anlage lastabhängig in die nächstgelegene Haltestelle, öffnet die Türen und setzt sich dort still. Bei Netzwiederkehr geht die Anlage automatisch in den Normalbetrieb über. Folgende Parameter sind innerhalb der Aufzugssteuerung zu berücksichtigen: - Türsteuerung für Öffnungsgeschwindigkeit und Türoffenzeiten - Regulierung der Fahrkorbgeschwindigkeit - Dynamische Brandfallsteuerung - Nachregulierung zur Bündighaltung in der Etage bei Lastwechseln und geöffneter Fahrkorbtüre Brandfallsteuerung Die Brandfallsteuerung ist für eine vordefinierte Evakuierungs-Haltestelle auszuführen. Die Auslösung muss über eine bauseits beizustellende Meldung erfolgen. Sämtliche Türumsteuereinrichtungen müssen hierbei wirkungslos bleiben. Innerhalb der Evakuierungshaltestelle bleibt der Fahrkorb mit geöffneten Türen stehen, bis die Brandfallmeldung gelöscht wird. Innerhalb des Fahrkorbes muss die Brandfallevakuierungsfahrt optisch und akustisch signalisiert werden. Die akustische Meldung verstummt, sobald die Evakuierungshaltestelle erreicht ist. Sprechanlage / Notrufsystem Die Aufzugsanlage ist mit einem System zur Fernüberwachung und Selbstdiagnose auszustatten. Ein Fernnotrufsystem zur Aufschaltung auf die ständig besetzte Stelle des AN ist vorzurüsten. Das System verfügt über eine Missbrauchserkennung, so dass nur „echte Notrufe“ an die Leitwarte übermittelt werden. Innerhalb der Leitwarte ist ein Alarmplan zu hinterlegen, über den die Befreiung eingeschlossener Personen geregelt wird. Der Alarmplan ist rechtzeitig vor der Abnahme und Inbetriebnahme zwischen AN und AG abzustimmen. Tragseile Die Anzahl und der Durchmesser der verwendeten Tragseile sind dahingehend zu dimensionieren, dass der Fahrkorb erst bei einer Laständerung von 35 % der Nennlast die Haltetoleranzzone verlässt und die Nachregulierungseinrichtung wirksam wird. Schachtausrüstung Befestigung der Schachtausrüstung an Ankerschienen. Die Schienenbefestigung ist so auszubilden, dass durch Gebäudesetzungen keine Druckbeanspruchung der Schienen auftritt. Abweichungen des Rohbaus sind im Rahmen der zulässigen Toleranzen durch die Befestigungskonstruktion aufzunehmen. Die Montagetoleranzen innerhalb der Stichmaße der Führungsschienen des Fahrkorbes und des Gegengewichtes sowie in Bezug auf die lotgerechte Ausrichtung dürfen jeweils +/-1,0 mm nicht überschreiten. Geschwindigkeitsbegrenzer Baumustergeprüfter Geschwindigkeitsbegrenzer mit Fernauslösung und Spanngewicht, im Schachtkopf an den Führungsschienen befestigt. Umlenkrollen Alle Umlenkrollen sind in wartungsfreier Ausführung herzustellen. Korrosionsschutz Zum Schutz gegen Korrosion sind sämtliche, nicht funktionsbedingte blanke Teile, verzinkt oder mit einer Pulverbeschichtung auszuführen. Qualitäten Die Oberfläche aller sichtbaren Edelstähle ist, soweit innerhalb der einzelnen Positionen nicht abweichend beschrieben, in Edelstahl auszuführen.
Allgemeine Anlagenbeschreibung
Ausstattung Schacht- und Kabinentüren Als Türen sind maschinell einseitig öffnende Teleskopschiebetüren mit einer lichten Durchgangsbreite von 900 mm geplant. Als Türüberwachungssystem ist ein Lichtgitter vorzusehen. Die Kabinentürblätter sind mit Edelstahlblechen Oberfläche Korn 220 belegt. Die Schachttürblätter sind für die bauseitige Lackierung vorgrundiert. Türantrieb Folgende Parameter sollen variabel einstellbar sein: - Öffnungsgeschwindigkeit - Schließgeschwindigkeit - Türoffenzeit Fahrkorb Der Fahrkorb ist als selbsttragende Rahmenkonstruktion mit Aufnahmepunkten für die Kabinenwandverkleidung und den Handlauf auszuführen. Kabinenwände: Die Kabinenwände sind mit Edelstahlblech mit einer Stärke von 1,2 mm auszuführen. Die obere Kabinenwand an der Rückseite ist als Spiegel auszuführen. Ein Handlauf aus Edelstahl ist 3-seitig umlaufend anzuordnen. Kabinenportal: Das Kabinenportal ist aus massivem austenitischem Edelstahlblech 1,5 mm, Geschliffen Korn 220 auszuführen, bzw. alternativ mit Kunststoffplatten zu verkleiden (siehe LV). Kabinenboden: Der Kabinenboden ist mit einer Absenkung von 25 mm für einen bauseitig zu verlegenden Bodenbelag auszuführen. Die Sockelleiste ist aus einem 50 mm hohen und 5 mm starken Aluminium-Profil und Verkleidung mit Edelstahl herzustellen. Kabinendecke und Beleuchtung: Die Beleuchtung der Kabine erfolgt durch eine abgehängte Decke mit linienförmigen Ausschnitten. Die Deckenbeleuchtung soll mit LED erfolgen. Die Beleuchtungsstärke hat der EN 81-70 zu entsprechen. Bedien- und Anzeigeelemente Kabinentableau: Das Bedienpaneel ist horizontal auf die Kabinenwand oberhalb des Handlaufes aufgesetzt. Es müssen Sondermeldungen wie "AUßER BETRIEB", "ÜBERLAST" sowie "BRANDFALL" symbolisch angezeigt werden. Folgende Bedienelemente sind auszuführen: - Ein Befehlsgeber pro Etage - „Tür Auf“ Taster - „Notruf“ Taster - Anzeigefeld „Notruf abgesetzt / Sprechen“ - Es ist ein Schlüsselschalter für Vorrechtsteuerung (Vorrangsteuerung) im Paneel vorzusehen. Auf den Etagen erfolgt die Eingabe des Außenrufs entsprechend der gewünschten Fahrtrichtung über ein separates Bedientableau, welches in der Schachttürzarge anzuordnen ist. Eine akustische Etagenanzeige ist vorzusehen. Antrieb und Aufzugssteuerung Die Aufzugsanlage ist mit einem Ruhemodus und einem Energiesparmodus zu versehen. Das anzubietende Aufzugssystem muss die Energieeffizienzklasse A in den Kategorien 1 und 2 nach VDI 4707 im Betrieb und Stillstand erfüllen. Steurerungzusätze: - Ruhemodus - Energiesparmodus Ruhemodus: Im Ruhemodus müssen nicht benötigte Komponenten wie - Kabinenbeleuchtung - Stand- und Weiterfahrtsanzeige innerhalb des Bedientableaus - Stand- und Weiterfahrtsanzeigen auf den Etagen abgeschaltet werden. Lediglich das Notlicht innerhalb des Fahrkorbs, der "Tür Auf" Taster und die Ruftaster auf den Etagen bleiben aktiv. Die Wiederkehr aus dem Ruhemodus muss innerhalb kürzester Zeit (max. 5 - 6 Sekunden), für den Nutzer nicht bemerkbar, erfolgen. Energiesparmodus: In Schwachlastzeiten, z.B. bei nur gelegentlicher Benutzung, schaltet die Aufzugssteuerung die Anlage in einen Energiesparmodus, bei dem die Beschleunigung der Anlage reduziert wird und die Türgeschwindigkeiten beim Öffnen und Schließen reduziert werden. Die Türoffenzeit muss hierbei dynamisch verändert werden können. Notbedienkasten Sämtliche Elemente zur Personenbefreiung sowie die Elektroanschlüsse und der Hauptschalter sind in einem separaten Bedienkasten anzuordnen. Der Notbedienkasten enthält weiterhin die Elemente für Wartungs- und Servicefunktionen. Die Aufstellung dieses Bedienkastens erfolgt in einer beliebigen Haltestelle und kann bis zu 10 Meter entfernt vom Fahrschacht beispielsweise in einem Technikraum angeordnet werden. Die Türen des Notbedienkastens sind aus geschliffenem Edelstahlblech, Korn 220, und zweigeteilt auszuführen. Der Wandaufbau sowie der Wandeinbau des Notbedienkastens müssen möglich sein.
Ausstattung
1 Personenaufzug Haus 26
1
Personenaufzug Haus 26
1.10 Behindertengerechter Personenaufzug über 5 Etagen nach EN 81-70, Typ 2 Technische Daten Getriebeloser, frequenzgeregelter, seilgetriebener Personenaufzug ohne Triebwerksraum, mit Netzrückspeisung und mit Energieeffizienzklasse A. Tragfähigkeit 1000 kg Nenngeschwindigkeit min. 1,0 m/s Förderhöhe ca. 12,05 m Haltestellen 5 Stück Zugänge 5 Stück, einseitig Schachttüren Anordnung im Schacht lichte Durchgangs-Breite 900 mm lichte Durchgangs-Höhe 2.100 mm 2-flgl Teleskop-Schiebetüren, einseitig öffnend Türschwellen als Aluminiumprofile Türüberwachungssystem Lichtgitterleiste Schacht Stahlbeton, Wanddicke 17,5 cm, C25/30 bzw. C30/37 Schachtmaße i.Li. Breite 1.645 mm. Tiefe 2.130 mm Schachtgrubentiefe 1.500 mm ab FFB Fahrkorbmaße Breite 1.100 mm, Tiefe 2.100 mm, Höhe 2.200 mm Maschinenraum Ohne, Anordnung des Antriebes innerhalb des Schachtkopfes Betretbare Räume unter- halb des Fahrschachtes Keine Energieeffizienzklasse A nach VDI 4707 in den Kategorien 1-2 (Für das gesamte System in Betrieb und Stillstand)
1.10
Behindertengerechter Personenaufzug über 5 Etagen nach EN 81-70, Typ 2
1,00
St
1.20 Schachtkopfreduzierung auf Minimum Schachtkopfreduzierung auf Minimum Minimale Schachtkopfhöhe: ................................. ab OK FFB oberstes Geschoss
1.20
Schachtkopfreduzierung auf Minimum
1,00
St
1.30 Zulage zu Pos. 01.10, Schachttüren aus Edelstahl (VA) Zulage zur Position 01.10, alle Schachttüren aus Edelstahl (VA) Preis je Schachttür
1.30
Zulage zu Pos. 01.10, Schachttüren aus Edelstahl (VA)
5,00
St
1.40 Leibungsverkleidung Leibungsverkleidung aus Edelstahl, 5 mal gekantet, Abwicklung ca. 45 cm, Ecken auf Gehrung geschnitten, liefern und montieren. Abrechnung je Tür Öffnungsgröße wie Schachttür
1.40
Leibungsverkleidung
5,00
St
Fabrikateliste zur Vorposition Fabrikateliste Aufzugsanlage Die Fabrikateliste ist durch den Bieter vollständig und wahrheitsgemäß auszufüllen. Änderungen der benannten Fabrikate sind nur mit Zustimmung des Auftraggebers zulässig. Der Auftragggeber behält sich vor, in dieser Position nicht oder unvollständig ausgefüllte Angebote von der Wertung auszuschließen. POSITION 01.10 Antriebsmotor Hersteller .................................................................................................... Typ .................................................................................................... Nennleistung kW .................................................................................................... Anlaufstrom A .................................................................................................... Nennstrom A .................................................................................................... getriebelos .................................................................................................... Steuerung Hersteller .................................................................................................... Typ .................................................................................................... Regelung Hersteller .................................................................................................... Typ .................................................................................................... Türen Hersteller .................................................................................................... Typ .................................................................................................... Türzeit Auf / Zu ................................................s................................................s Türantrieb Hersteller .................................................................................................... Typ .................................................................................................... Fangvorrichtung Hersteller .................................................................................................... Typ .................................................................................................... Tragseile Hersteller .................................................................................................... Typ .................................................................................................... Anzahl und Ø .................................................................................................... Umlenkrollen Hersteller .................................................................................................... Fahrkorb .................................................................................................... Gegengewicht .................................................................................................... Führungen Hersteller .................................................................................................... Typ Fahrkorb .................................................................................................... Typ Gegengewicht .................................................................................................... Bedienelemente Hersteller .................................................................................................... Typ Fahrkorb .................................................................................................... Farbe Quittung .................................................................................................... Typ Etage .................................................................................................... Farbe Quittung .................................................................................................... Baumusterprüfung Nummer des Zert. .................................................................................................... Energieeffizienzklasse A Die Anlage erreicht die folgende Energieeffizienzklasse (Nutzungskategorie 1 – 2 nach VDI 4707) im Betrieb .................................................................................................... .................................................................................................... Die geforderten Zertifikate sind dem Angebot beizufügen! Bieter ist zertifiziert nach ISO 9001 ja/nein Nummer des Zert. .................................................. Das Zertifikat ist dem Angebot beizufügen Der Bieter erklärt, dass mit den von Ihm angebotenen Komponenten und vorgenannten Fabrikaten die Anforderungen der vorliegenden Leistungsbeschreibung erfüllt werden. Die Ausführung der benannten Fabrikate ist verbindlich. Änderungen an den Fabrikaten sind nur nach vorheriger Zustimmung durch den Architekten und den Auftraggeber zulässig. Fehlende oder unvollständige Angaben und Nachweise führen zum Ausschluss des Bieters.
Fabrikateliste zur Vorposition
2 Notrufaufschaltung / Wartung
2
Notrufaufschaltung / Wartung
2.10 Notrufaufschaltung Notrufaufschaltung auf eine ständig besetzte Stelle des AN, inkl. Lieferung undMontage der dafür benötigten Hardware. Die Personenbefreiung ist im Preis enthalten. Einmal pro Jahr.
2.10
Notrufaufschaltung
1,00
p.a.
2.20 Basiswartung Basiswartung für Aufzugsanlagen Wartung: alle drei Monate Vergütung: Einmal pro Jahr
2.20
Basiswartung
1,00
p.a.
2.30 Vollwartung Vollwartung für Aufzugsanlagen inkl. aller Verbrauchs- und Bedarfsstoffe, sowie aller Ersatzteile Wartung: alle drei Monate Vergütung: Einmal pro Jahr
2.30
Vollwartung
1,00
p.a.