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Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Allgemeine Vorbemerkungen Allgemeine Vorbemerkungen
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Diese werden Vertragsbestandteil.
Allgemeine Vorbemerkungen
Vorbemerkungen zur Bauvorhaben/Baustelle Bauvorhaben:Green Living Margarethenhöhe
Borkumstraße / Helgolandring in Essen
Neubau eines Gebäudekomplexes
mit Wohnungen, einer KiTa, zweier Senioren-WGs,
einer Tagespflege & Ambulaten Pflegedienstes
Ausschreibung:4605-1 Leerrohrinstallation
(Animation Gesamtgebäudekomplex - 1. + 2.BA _Stand 2022)
(Animation 1.BA - Stand 2022)
In dem zu erstellenden Gesamtgebäudekomplex `Green Living` werden 49 Wohnungen, eine Kindertagesstätte, eine Tagespflege-Einrichtung, eine Ambulante Pflegedienststelle sowie zwei Senioren-Wohngemeinschaften und ein Quartierstreff der AWO Platz finden.
Der abgebildete Gebäudekomplex wird auf Wunsch des Bauherrn - die Magarethe-Krupp-Stiftung - nacheinander in zwei Bauabschnitten errichtet.
Die beiden Bauabschnitte verbinden sich im Erdgeschoss sowie in dem eingeschossigen Untergeschoss, welches in einem Bereich auch die Tiefgarage beinhaltet, miteinander. Die Zufahrt der Tiefgarage wird über eine offene zweispurige Rampe im Bereich Borkumstrasse realisiert.
Ab dem 1.Obergeschoss bilden sich zwei voneinander unabhängig aufgehende `Wohntürme` aus. Die Geschosse beider Türme sind barrierefrei zu erreichen und mit jeweils zwei Aufzügen ausgestattet. Des Weiteren ist für die Entfluchtung ein sogenanntes `Schachteltreppenhaus` vom UG bis zum DG durch den Architekten geplant.
Der erste Bauabschnitt umfasst incl. dem UG und der Dachtechnikzentrale insgeamt 10 Geschosse und der zweite Bauabschnitt umfasst incl. dem UG und der Dachtechnikzentrale insgesamt 9 Geschosse. Beide Gebäudeteile fallen nicht unter die Hochhausrichtlinie.
Die Tiefgarage ist eine nicht öffentliche Tiefgarage mit insgeamt 68 PKW-Einstellplätzen- davon 6 Behinderten-Einstellplätze. Im 1. Bauabschnitt werden 36 Einstellplätze und im 2.Bauabschnitt 32 Einstellplätze realisiert. Neben den PKW-Einstellplätzen sind in der TG bzw. in Nebenräumen Fahrradeinstellplätze vorgesehen.
Die Tiefgarage erhält als Oberfläche der WU-Sohle eine Bodenbeschichtung OS8 -Qualität. Die Wände der Rampe werden in Ortbeton als Sichtbeton SB2 ausgeführt. Die Betonwädne der TG erhalten innen einen Anstrich.
Im Erdgeschoss des ersten Bauabschnittes wird eine Kindertagesstätte realisiert, während im zweiten Bauabschnitt eine Tagespflege, eine Ambulante Pflegedienststelle sowie ein Gemeinschaftsraum für Veranstaltungen der AWO im Erdgschoss angedacht sind. Die Erdgeschosse beider Gebäudeteile sind barrierefrei und teilweise rollstuhlgerecht (in KiTa, Tagespflege und Gemeinschaftsraum AWO) geplant.
Im 1.Obergeschoss beider Wohntürme befindet sich jeweils eine Senioren-Wohngemeinschaft, die über einen großzügigen Gemeinschaftsbereich und Dachgartenbereich verfügen. In den darüberliegenden Obergeschossen sind jeweils geschossweise 4 bzw. 5 Wohnungen unterschiedlicher Typen geplant.
Im Untergeschoss beider Bauabschnitte befinden sich Mieterkeller, Lager und Technikbereiche sowie Stellplätze/Räume für Fahrräder.
Die über dem Erdgeschoss entstehende Dachterrasse bzw der Dachgarten ist intensiv begrünt. Hier befinden sich die Gartenflächen für die Wohngruppen mit Terrassen, Sitzbereichen und gemeinschaftlichen Hochbeeten. Die Gartenflächen hier stehen darüber hinaus in einem abgetrennten Bereich auch der KiTa-Nutzung zur Verfügung.
Die Dächer der beiden Wohntürme sind extensiv zu begrünen und sind zu Wartungszwecken der Dachbegrünung und der vorgesehenen Technikanlagen begehbar.
Die hochgedämmte, vorgehängte und hinterlüftete Aluminium-Fassade erthält in definierten Teilbereichen eine vertikale Fassadenbegrünung anstelle der Aluminium-Paneele.
Für die Fassadenbegrünung ist ein Bewässerungssystem geplant. Die Zentralen dafür befinden sich je Wohnturm in dem Technikgeschoss im 7.OG bzw. 6.OG der Gebäude. Auf den Dachflächen der Wohntürme ist je ein Bereich für eine Photovoltaik-Anlage vorgesehen.
Die auskragenden Balkone der Wohnungen erhalten neben dem umlaufendem Glasgländer auch jeweils an einer Ecke eine Begrünung über einen `Pflanzkübel`.
Die Außenanlagen um das Erdgeschoss der beiden Bauabschnitte umfassen die Spiel-und Bewegungsflächen der KiTa, die Gartenbereiche der Tagespfege und des Quartiertreffs sowie die barrierefreien Zugänge zu den Einheiten bzw. Hauseingängen. In den Außenanlagen intergriert sind Fahrradstellplätze, Zaunanlagen, Geländer, Sitzmöglichkeiten, Müllbehälterstandorte, Entlüftungsbauwerke der Tiefgarage, Stellplätze für PKWs und Aufstellflächen der Feuerwehr bzw. Feuerwehrzufahrten.
Die Bepflanzung ist nach einem Außenanlagenkonzept des AGs und Vorgabe der Stadt Essen umzusetzen.
Die SW-Entwässerung beider Bauabschnitte wird nach TGA-Planung an zwei sich auf dem Baugrundstück befindliche / vorhandene Schachtbauwerke angeschlossen. Die Anschlussleitung zwischen Schachtbauwerk und öffentlichen Kanal im Helgolandring sind im Zuge der Realisierung der Maßnahmen zu sanieren. Ein Sanierungskonzpt liegt vor.
Die Entwässerung der Tiefgaragen-/Rampenflächen und die Untergeschosse wird über Pumpenanlagen sichergestellt.
Die Regenentwässerung der Dach- und Außenanlagenflächen ist über eine geplante `Rückhaltung´ auf den Dachflächen und über Verdunstungs-/Versickerungsflächen geplant.
Ein Überlauf einer Verdunstungsmulde an das öffentliche Kanalnetz ist im Bereich vor dem Haus Helgolanring 100/102 geplant. Die Fassaden-/Gehwegrinnen,Wegeabläufe sowie die Lichtschächte sind an Kies-Sickerpackungen angeschlossen.
Für die Erstellung der Baugrube werden Verbauarbeiten - Trägerbohlwände mit Rückverankerungen - notwendigt. Dieses betrifft den Bereich der Baugrube zur Borkumstrasse und zum Bestandsgebäude KiTa. Zu den anderen beiden Seiten der Baugrube - Richtung Helgolandring und zur späteren TG-Zufahrtsrampe - soll die Baugrube geböscht werden.
Der Gesamtgebäudekomplex (1.+2.BA) wird durch das Fernwärmenetz der Iqony Fernwärme GmbH im Bereich des ersten Bauabschnitt eingespeist. Die Fernwärmeleitungen verlaufen aktuell im Bereich der Borkumstrasse, in einem Teilabschnitt des Helgolandrings und auf der Grünfläche der Wohnanlage hinter der Bestands-KiTa. Auf dem Grundstück befinden sich noch ´alte stillgelegte´ Fernwärmeleitungen. Diese sind im Zuge der Erdarbeiten mit auszubauen und zu entsorgen.
Für die Stromversorgung des Gebäudekomplexes ist die Errichtung einer bauherreneigenen und freistehenden Trafokompakt-Anlage geplant. Eine Fundamenterder- und Blitzschutanlage ist vorgesehen.Das Gebäude erhält gemäß Brandschutzkonzept eine Brandmeldeanlage, welche die Tiefgarage, Technikräume im UG und DG, die Räumlichkeiten im EG KITA sowie die Treppenhäuser und Aufzugsvorräume aller Geschosse überwacht. Zusätzlich werden für die Feuerwehr Löschwasser-Entnahmestellen über Trockenlöschleitungen gemäß Brandschutzkonzept je Gebäudeteil/Bauabschnitt umgesetzt.
Der Gebäudekomplex wird innerstädtisch in einem Wohngebiet errichtet. Zur Zeit stehen auf dem Baugrund des ersten und zweiten Bauabschnittes noch Bestandsgebäude - leerstehender Verbrauchermarkt und eine sich im Betrieb befindende KiTa der AWO.
Für die Realisierung des ersten Bauabschnitts wird der `Verbrauchermarkt´ im Februar/März 2025 durch den Bauherrn abgerissen. Die KiTa bleibt bis zur Fertigstellung des ersten Bauabschnittes in Betrieb und zieht dann in diesen ein.
Für die Baufreiheit des zweiten Bauabschnittes wird im Juni/Juli 2027 die KiTa dann abgerissen, sodass im Anschluss mit der Realisierung dieses Gebäudeteils(2.BA) begonnen werden kann.
Aufgrund der kompletten Bebaung des Grundstückes und der Lage des Grundstückes im Wohngebiet ist die Baustellenlogistik für die Umsetzung des Vorhabens essenziell und wichtig. Die Anlieferungen sind nur über die Strasse `Helgolandring` realisierbar. Die BE-Flächen sind begrenzt, sodass die Anlieferungszone sehr klein ausfällt. Je Bauabschnitt ist zur Umsetzung des Rohbaus und eines zeitlich begrenzten Teil der Außenhauterstellung und des Ausbaus ein Kran als Obendreher vorgeplant.
Auf der Straße `Helgolandring` befindet sich eine Buslinie und gegenüber der Baustelle auch eine Haltestelle, Die Borkumstrasse ist aufgrund der Breite und der parkenden Autos für Anlieferungen bzw. Abfuhr nicht ohne weiteres geeignet und zu nutzen.
Die terminliche Abfolge der Umsetzung beider Bauabschnitt ist wie folgt angedacht:
1. Bauabschnitt vom September 2025 bis zum Mai 2027 und der 2. Bauabschnitt vom Juli 2027 bis zum Dezember 2028.
Beide Baukörper werden schlüsselfertig durch die Freundlieb Bauunternehmung GmbH & Co.KG errichtet.
Nachfolgend ist der Entwurf des Erdgeschosses mit den Außenanlagen und die Unterteilung des beiden Bauabschnitte dargestellt.
Vorbemerkungen zur Bauvorhaben/Baustelle
zusätzliche Vorbemerkungen zur Ausführung Allgemeine Vorbemerkungen:
Der Rohbau wird aus Halb-Vollfertigteien- und Ortbetonwänden erstellt. Decken bestehen vollständig aus Ortbeton. Leerrohre in Fertigteilwänden sind in diesem Leistungsverzeichnis nicht enthalten. Sie werden durch das Fertigteilwerk eingebracht.
Da diese Bauteile weitestgehend in Sichtbetonqualität ausgeführt werden, d. h. kein zusätzlicher Putz oder abgeh. Decken ausgeführt werden, müssen für die erforderlichen Installationen entsprechende Leerdosen/-rohre eingebracht werden.
Sämtliche Auslässe sind örtlich mit entsprechenden Leerrohren zu verbinden, bei Längen > 5,0 m ist Zugdraht einzuziehen.
Die Qualität der Dosen und Rohre muss den Anforderungen für in-Beton-Installation entsprechen, auf Verlangen der Bauleitung hat der AN entsprechende Nachweise zu erbringen.
Die Ausführung erfolgt parallel mit dem Rohbau, den Betonierarbeiten.
Es obliegt dem AN, in enger Abstimmung mit der Baustelle, die jeweils erforderlichen Arbeiten der einzelnen Abschnitte abzustimmen und termingerecht auszuführen. Grundlage der Ausführung sind die Planvorgaben des Ingenieurbüros unter Beachtung der spezifischen örtlichen Anforderungen.
Auslasspunkte sind in Abstimmung mit dem Rohbauunternehmer durch den AN einzumessen.
Entsprechende Bohrungen in Fertigteilwänden sind durch den AN einzumessen und anzuzeichnen. Das Bohren muss ohne Abplatzungen erfolgen.
Sollte sich bei der späteren Installation/Verkabelung herausstellen, dass einzelne Leerrohre nicht nutzbar/durchgängig sind, ist der AN zur Nachbesserung verpflichtet.
Ferner ist zu beachten, dass die ausführende Firma sich vor dem Beginn der Montagearbeiten von den örtlichen Verhältnissen zu überzeugen hat und evtl. anfallende Unklarheiten oder Schwierigkeiten bei der Ausführung mit der Bauleitung klärt. Nachträgliche Kosten, die durch Nichtbeachtung dieser Bedingungen entstehen, gehen zu Lasten des Auftragnehmers.
Anlagen
Architektenpläne:
- Grundrisse BA1 + BA2 - 1:50
- Schnitte BA1 + BA2
- Übersichtspläne EG + UG
Folgende Bedingungen sind zu beachten:
- WC-Anlagen, Strom und Wasser werden vom AG gegen Berechnung zur Verfügung gestellt.
- Tagelohnarbeiten müssen für jeden Kalendertag getrennt werden und spätestens 24 Stunden nach Ausführung der Bauleitung des AG zur Gegenzeichnung vorgelegt werden, andernfalls werden sie nicht mehr anerkannt.
- die Stundenverrechnungsssätze beinhalten alle Lohnneben- arbeiten
- DIe Vorgaben des AG-/Bauherrnseitigen SIGEKOs sind zu beachten.
zusätzliche Vorbemerkungen zur Ausführung
01 Leerrohranlage BA 1
01
Leerrohranlage BA 1
01.01 Leerrohranlage in Beton
01.01
Leerrohranlage in Beton
01.02 Sonstige Arbeiten
01.02
Sonstige Arbeiten
01.03 Insgemeinkosten
01.03
Insgemeinkosten
02 Leerrohranlage BA 2
02
Leerrohranlage BA 2
02.01 Leerrohranlage in Beton
02.01
Leerrohranlage in Beton
02.02 Sonstige Arbeiten
02.02
Sonstige Arbeiten
02.03 Insgemeinkosten
02.03
Insgemeinkosten