Kältetechnik
Erweiterung TK und O+G
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Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Allgemeine Vertragsbedingungen - AVB für Bauverträge der ALDI Immobilienverwaltung GmbH Co. KG Für dieses Bauvorhaben gelten die aktuellen allgemeinen Vertragsbedingungen für Bauverträge der ALDI Immobilienverwaltung GmbH & Co. KG. Diese sind im Anhang dieses Leistungsverzeichnisses angehängt.
Allgemeine Vertragsbedingungen - AVB für Bauverträge der ALDI Immobilienverwaltung GmbH Co. KG
Bau- und Anlagenbeschreibung Bau- und Anlagenbeschreibung Die ALDI Immobilienverwaltung GmbH & Co. KG beabsichtigt am Standort Hannoversch Münden im bestehenden Logistikzentrum Umbauten vorzunehmen. Die geplanten Baumaßnahmen umfassen im Einzelnen: Aufbau einer neuen Kältezentrale (CO2-Verbundanlage) Erschließung und direkte Inbetriebnahme neuer gekühlter Lagerflächen (Obst und Gemüse) Umbau und Erweiterung des Bestandskühllagers (Normalkälte und Frischfleisch) Stückweise Erweiterung des Kältenetzes um die umgebauten Flächen Einrichtung eines TK-Lagers Stückweise Demontage der bisherigen Kältetechnik Umbau des BA6 für die Erstellung eines neuen Kühllagers für die Lagerung von Obst und Gemüse, Normalkälte, Frischfleischkühlung und zwei Frosterzellen sowie einem TK-Lager mit vorgesetzter Schleuse Der Umbau des Lagers erfolgt im laufenden Betrieb. Zur Sicherstellung der durchgängien Kälteversorgung müssen die bestehende und die neue Kälteanlage während der Umbauphase parallel betrieben werden. Die Umstellung der einzelnen Lagerbereiche erfolgt abschnittsweise. Nach Fertigstellung der jeweiligen Umbauabschnitte werden die zugehörigen Kühlbereiche sukzessive von der Bestandsanlage auf die neue Kälteanlage umgesschwenkt. Die Kühlkette ist während des gesamten Bauablaufs uneingeschränkt aufrechtzuerhalten. Aufgrund der hohen Abhängigkeit der einzelnen Arbeitschritte voneinander ist eine strikte Einhaltung des Terminplans zwingend erforderlich. Der Auftragnehmer hat hierfür jederzeit ausreichende Personal-, Geräte- und Montagekapazitäten vorzuhalten, um die termingerechte Ausführung aller Leistungen sicherzustellen. Zentrale Die neue Zentrale der Kältetechnik wird im BA1 auf der Empore über einem Materiallager errichtet. Die zwei transkritischen CO2-Verbundanlagen werden aus Schallschutzgründen eingehaust. Der dadurch entstehende Technikraum ist nach DIN 378 mit einer Lüftung und Gasdetektoren auszuzstatten und verfügt über eine Alarmierung zu einer ständig besetzten Stelle. Die Außeneinheiten (Gaskühler, Enthitzer) werden auf einer bauseits zu erstellenden Stahlbühne im Außenbereich aufgestellt. Die Schallemissionen der Komponenten sind in Summe auf 85 dB(A) zu beschränken. Die Aufstellung der Gaskühler erfolgt nördlich vom Gebäude auf einer bauseits neu konstruierten Stahlplattform. Bei der Aufstellung der Gaskühler muss beachtet werden, dass der dafür benötigte Kran nicht auf dem Gelände von ALDI stehen kann und dieser nördlich vom Gebäude entweder auf der Straße (Kirchweg) oder dem Nachbargrundstück aufgestellt werden muss. Sämtliche Genehmigung, beispielsweise Absperrmaßnahmen sind vorher einzuholen und der entsprechende Mehraufwand mit einzukalkulieren. Die Schaltschränke für die Elektroversorgung sowie die Regelungstechnik werden sowohl auf der Empore als auch im Kühllager platziert. Alle Verdichter müssen auf Schwingungsdämpfern installiert werden. In den Verbunden werden liegende Kältemittelsammler installiert, um die Höhe der Stahlbühne- und damit der Gaskühler - so gering wie möglich zu halten. Dazu wird die Stahlbühne soweit herabgesetzt, dass der Gaskühler mit seinem Kältemittelauslauf 1,5 m unter dem Zulauf des Sammlers liegt. Dies birgt strömungstechnische Nachteile, wirkt sich aber positiv auf die Schallbelastung und die Bauhöhe der Bühne aus. Je Verbundanlage wird ein Gaskühler und ein Enthitzer geplant. Die gesicherte Funktion und Wärmeableitung des Gaskühlers ist auch bei extremen Außentemperaturen >35°C zu gewährleisten. Hierbei soll im Sinne des Bundesimmissionsschutzverordnung (BImschV) nicht auf eine Notbesprühung zurückgegriffen werden, da dies weitere behördliche Auflagen mit sich bringen würde. Die Anzahl der Verdichter wird so gewählt, dass auch bei einem Ausfall von einer Verbundanlage ein Notbetrieb mit 75 % der erforderlichen Leistung möglich ist. Das entspricht einer thermischen Gesamtanlagenleistung von 712 kW. Das CO 2 (R744) wird durch außerhalb des Kühllagers verlegte Hochdruck-Kupfer-Rohrleitungen von den Verbundanlagen zu den Verdampfern geführt. Zur frühzeitigen Erfassung einer eventuell aufgetretenen Leckage sind im Kühllager, in den Verdampfer-Gehäusen und in der Kältezentrale CO 2 -Sensoren angeordnet. Die Gaskühlung wird bei den CO 2 -Verdundanlagen durch je einen Gaskühler sichergestellt. Die Ventilatoren des Gaskühlers werden mit EC-Motoren angetrieben. Es wird keine Wärmerückgewinnung nach den Verdichtern geplant. In den Kühllagerflächen müssen folgende Temperaturen sichergestellt werden: Tiefkühllager:                -24°C Schleusenbereich:       +4 bis+6°C Kühllager I/II:       +4 bis+6°C Frischfleisch:        0 bis +2°C Obst- und Gemüselager: +12 bis+14°C Obst- und Gemüse-Bereich Im BA2/3 wird ein 2.276 m² großer Bereich mit Isopaneelen separiert und als O&G-Fläche neu aufgebaut. Die Ausführung des Kühlraums erfolgt als Raum-in-Raum-Lösung. Das O+G-Lager soll auf +12 bis +14 °C gekühlt werden. Die Isolierung ist diffusionsdicht. Die Steuerung der Anlage muss neu erstellt werden aus dem Bestand können keine Komponenten übernommen werden. Normalkälte-Bereich Der NK-Bereich teilt sich in einen Bestandsteil (ca. 2.400 m²) und der Erweiterung (ca. 765 m²) auf. Ersterer wir über neun Direktverdampfer gekühlt, während die Erweiterung vier Direktverdampfer benötigt. Tiefkälte-Bereich Das TK-Lager erhält zwei Tore mit Luftschottanlagen ausgestattet und hat eine Größe von 437 m². An den Verladetoren ist eine Schleuse vorgesehen. Verdampfer Alle Bereiche müssen variabel gefahren werden können. Dies kann über Schalter aber auch über Zeitprogramme sichergestellt werden. Hier sind die EC-Motoren der Ventilatoren der Kühler so anzusteuern, dass abhängig von der Soll-Temperatur die Mindestdrehzahl gefahren wird. Durch die Rohrleitungsanschlüsse muss gewährleistet werden, dass keine Schwingungen auf das System übertragen werden können. Für alle Verdampfer sind Unterkonstruktionen für die Abhängung von der bauseitigen Primärstahlkonstruktion vorgesehen. Die Kälteversorgung der einzelnen Verdampfer erfolgt getrennt, aber den Verbundanlagen zugeordnet. Das Abtauen der Verdampfer in den Bereichen Normalkälte und Obst+Gemüse erfolgt über den Umluftbetrieb. In den TK-Bereichen sowie in der Frischekommissionierung die Abtauung elektrisch. Im Netzersatzbetrieb steht die elektrische Leistung für den Abtauprozess grundsätzlich nicht zur Verfügung. Die von der NEA zur Verfügung gestellte Leistung soll über regelungstechnische Prozesse zwischen Verbundanlage und Abtauheizung umgeschaltet werden können. Das bei dem Abtauen der Verdampfer anfallende Kondensat wird über ein Kondensatrohrleitungsnetz dem Regenwassersystem zugeführt. Dieses wird über automatische Rückstaudoppelverschlüsse rückstausicher gemacht. Am Beginn einer jeden Kondensatleitung ist ein Spülanschluss für die Reinigung der Kondensatleitung vorzusehen. Rohrleitungen Die Rohrleitungen müssen wirtschaftlich und betriebssicher verlegt werden. Das CO 2 (R744) wird mit Hochdruck-Kupfer-Rohrleitungen von dem Maschinenraum zu den Verdampfern geführt. Zur frühzeitigen Erfassung einer eventuell aufgetretenen Leckage des Kältemittelgases sind im Kühllager, in den Verdampfer-Gehäusen und in der Kältezentrale CO 2 -Sensoren angeordnet. Die Rohrleitungen sind in regelmäßigen Abständen zu befestigen. Bei der Herstellung der Befestigungen ist die Stärke der Dämmung zu berücksichtigen. Kältemittelleitungen mit dem Kältemittel R744 (CO 2, Kohlendioxyd) sind gem. DIN EN 12735-1 und 12735-2 als Kupferleitungen auszuführen. Die Leitungen, Kühler und Armaturen müssen den Druckstufen entsprechend druckfest sein. Es dürfen nur geeignete Hartlote und die dazugehörigen Flussmittel für die Kupferleitungen verwendet werden. Die Rohrleitungsisolierung muss auf ihrer ganzen Länge erfolgen. Die Isolierung muss durchgehend sein und darf von etwaigen Rohrbefestigungen nicht unterbrochen werden. Alle isolierten Rohrleitungen sind mit Kälteschellen, zu befestigen. Aufgrund der notwendigen Ölrückführung müssen Sauggasleitungen mit Gefälle zum Maschinenraum verlegt werden. In Tiefpunkten des Rohrleitungsnetzes sind Öl-Rückführbögen zu installieren. Die Tauwasserleitungen der Verdampfer sind aus kältebeständigen Kunststoffrohr mit E-Schweißverbindung und Tragesystem einschließlich der schallgedämmten Rohrschellen auszuführen. Der Anschluss an das Regenwassersystem erfolgt über einen Rückstaudoppelverschluss. Das Tauwassersystem ist im Tiefkühlbereich mit einer Frostschutzheizung auszuführen. Sicherheits- und Abgasleitungen Alle Sicherheitsventile sind außen mit Wetterschutzdach vorzusehen. Alle Ventile sind frei ausblasend vorzusehen. Luftschott Zur Vermeidung von Kälteverlusten sind an den Durchgängen der Schnelllauftore Luftschottanlagen vorgesehen. Die Luftschotts werden als Funktionseinheit mit dem Schnelllauftor betrieben. Das Eingangs- und das Ausgangstor werden nicht gegeneinander verriegelt. Die entsprechende elektrische Anschlussleistung wird vorgehalten. Im NEA-Betrieb wird lediglich Leistung für eine Luftschottanlage bereitgestellt. Gaswarnmeldungen Die Kühlräume und der Maschinenraum sind mit einer CO2-Gaswarnanlage gemäß DIN EN 378 T3 auszustatten. Die Gaskonzentrationen sind im Regelsystem zu loggen. Bei Erreichen eines einstellbaren Schwellwertes löst ein separater Alarmkontakt aus. In dem dazugehörigen Gefahrenbereich wird zusätzlich optisch und akustisch gewarnt. Für den Maschinenraum wird zusätzlich automatisch die mechanische Belüftung aktiviert. Mit Hilfe eines Auto-Hand-Schalters, neben der Eingangstür, kann dieser jederzeit manuell übersteuert werden, um die erhöhte Konzentration jederzeit aus dem Gefahrenbereich zu fördern. Das Regelsystem und die Gaswarnanlage sind über eine unterbrechungsfreie Notstromversorgung für mind. zwei Stunden im Schaltschrank zu puffern, um Alarme abzusetzen. Laut der Gas- Verordnung sind die Sensoren jährlich vom Betreiber der Anlage zu überprüfen. Schutz vor Kältemittelverlust: Die Kältemittelsammler der Verbundanlagen sind mit elektrischen schwimmerlosen Füllstandskontrollen auszustatten, um Kältemittelverlust anzuzeigen. Zusätzlich sind alle Räume mittels Gaswarngerät zu detektieren. Kältetechnische Einrichtung für Froster Tableau je Froster-Zelle zur Steuerung der gewünschten Betriebszustände. Alarmanlage Für Kältemittel R744, Mess- und Warnanlage Gas-Warn-System, bestehend aus Wandaufbaugehäuse und Zusatzeinrichtungen, fertig verdrahtet mit Netzteil und allen benötigten Anschlussklemmen. Es werden 2 Alarmstufen und eine Störmeldung angezeigt. Der Alarm 1 ist ein Voralarm und verschwindet bei Sinken der Konzentration wieder; der Alarm 2 muss quittiert werden. Regelung Für die gewünschte Funktionsumsetzung der Anlage ist eine Mikroprozessor-Regelung vorzusehen. Die Daten aller Regler werden über einen Manager/Webserver-Panel, der in der Schaltschranktür verbaut ist, geregelt, verwaltet und visualisiert. Mindestanforderung ist das Anzeigen des Grundrisses, des Maschinenraumes, mit deren Statusanzeigen der aktuellen Betriebszustände, sowie übersichtliche Prozessbilder der einzelnen Druckstufen und Verbraucher. Über eine Netzwerkanbindung und LTE/Mobilfunk -Router soll die Anlage intelligent geregelt und optimiert werden. Während der Garantiezeit ist die Anlage 1 Jahr lang von einer Leitzentrale, 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr, professionell zu überwachen. Vor Ablauf der Zeit ist ein Überwachungsvertrag anzubieten. Die Bedienung der Anlage erfolgt über hausinterne, bauseitig vernetzte Personal Computer und über jeden internetfähigen Rechner. Die Protokollierung der Temperaturen gemäß HACCP erfolgt über einen Manager, der beim Kunden in das Netzwerk eingebunden wird. Die Raumtemperaturen sind mindestens zwei Jahre aufzuzeichnen. Die Regelung der Kälteanlage arbeitet als autarkes SPS-System entsprechend den Anforderungen über die Raumtemperaturfühler sowie der Temperatur der angesaugten Raumluft. Folgende Funktionen sind zu gewährleisten: Veränderungen der Raumtemperaturen Erstellung von Tabellen der Temperaturen Dokumentation der Temperaturen Erstellen von Tabellen der Laufzeiten Folgenden Funktionen müssen ausgelesen werden können: Betriebszeiten der einzelnen Verdichter Ausblastemperaturen der Verdampfer Ansaugtemperaturen der Verdampfer Stromverbrauch der Verdichter und Verdampfer WLAN-Schnittstelle
Bau- und Anlagenbeschreibung
Elektroverkabelung Elektroverkabelung Sämtliche erforderlichen E-Pläne sowie Stromlauf- und Kabelverlegungspläne sind mit allen verbindlichen Angaben für die bauseitigen Verkabelungsarbeiten der Kraft-, Steuer- und Schwachstromleitungen dem Auftraggeber binnen 4 Wochen nach Auftragsverhandlung zuzustellen. Die Stromlaufpläne mit CAE-System EPLAN P8 zu erstellen, inkl. Klemmenplan, Kabelplan und Stückliste. Mess- und Prüfungsprotokolle, Errichterbestätigungen. Die Schaltanlage ist mit Konformitätserklärung zu liefern. Geräte und Klemmen sind entsprechend den Schaltplänen, Bedienungs- und Anzeigegeräte funktionsgerecht auf den Türen angeordnet und mit Resopal-Schildern beschriftet. Betriebsmittelnkennzeichnungen an den Bauteilen, sowie aller notwendigen elektronischen Regler, Fühler, Drucktransmitter und Temperaturanzeige in den E-Schränken sind anzuordnen.
Elektroverkabelung
01 Neubau Kälteanlage
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Neubau Kälteanlage
01.01 Baustelleneinrichtung
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Baustelleneinrichtung
01.02 Kälteerzeugung NK/TK
01.02
Kälteerzeugung NK/TK
01.03 Rohrleitungen
01.03
Rohrleitungen
01.04 Isolierung
01.04
Isolierung
01.05 Kondensatleitung
01.05
Kondensatleitung
01.06 Elektroverkabelung
01.06
Elektroverkabelung
01.07 Regelung
01.07
Regelung
01.08 Inbetriebnahme, Abnahme und Dokumentation
01.08
Inbetriebnahme, Abnahme und Dokumentation
01.09 Insgemeinkosten und Stundenlohnarbeiten
01.09
Insgemeinkosten und Stundenlohnarbeiten
01.11 Provisorische Mietkälte
01.11
Provisorische Mietkälte
02 Abbau Kälteanlage
02
Abbau Kälteanlage
02.01 Demontage
02.01
Demontage