02 Erdarbeiten
Erdarbeiten Erdarbeiten
Vorbemerkungen Bei Gründungsarbeiten neben bestehender Bebauung ist die DIN 4123 (Gebäudesicherung im Bereich von Ausschachtungen, Gründungen und Unterfangungen) zu beachten.
02.__.0001 Abbruch und Entsorgung Pflasterbelag Abbruch und Entsorgung Betonplattenbelag,
im Mörtelbett verlegt.
Betonwerksteinplatten 50x50x 4cm + 4 cm Mörtelbett
Abbruch und Entsorgung Pflasterbelag
02.__.0002 Abbruch und Entsorgung Betonplattenbelag, Abbruch und Entsorgung Betonplattenbelag,
im Kiesbett verlegt.
Betonplatten 50 x 50 x 6 cm
Abbruch und Entsorgung Betonplattenbelag,
02.__.0003 Mutterboden abtragen und seitlich lagern. Mutterboden / Oberboden abtragen und seitlich lagern.
Der Bereich der Baustelleneinrichtungsfläche sowie das Baufeld ist freizuräumen. Der Boden ist in Tiefen zwischen 20 und 60 cm abzutragen. Gemäß BE-Plan ist der Boden westlich südlich sowie östlich der Baustelle auf dem Gelände in Höhen bis zu 150 cm zu lagern.
Mutterboden abtragen und seitlich lagern.
02.__.0004 Boden der Vorposition nach Beendigung der Baumaßnahme Boden der Vorposition nach Beendigung der Baumaßnahme auf dem Grundstück gleichmäßig verteilen in Höhen von ca. 40 - 60 cm
Boden der Vorposition nach Beendigung der Baumaßnahme
02.__.0005 Schottertragschicht Baustelleinrichtungsplatz Schottertragschicht Baustelleinrichtungsplatz liefern und fachgerechter Einbau in einer Stärke von 25 cm.
Material STS 0/32
Abbrechnung erfolgt nach tatsächlich eingebauter Menge auf Vorlage der Wiegenoten.
Fläche 2.000 m2
Menge Schottertragschicht 500 m3
Schottertragschicht Baustelleinrichtungsplatz
02.__.0006 Laden und abfahren der Vorposition Laden und abfahren der Vorposition 02.5 Schottertragschicht nach Beendigung der Arbeiten inkl. Folgegewerke.
Abgefahrene Schottertragschicht wird Eigentum des Auftragnehmers.
Laden und abfahren der Vorposition
02.__.0007 Aufnehmen und Entsorgen von Auffüllungen Auffüllungen bestehend aus Grobsand, Mutterbodenanteile sowie Beton- und Ziegelresten profilgerecht abtragen und entsorgen.
Gemäß Bodenanalyse erfolgt die Zuordnung nach
LAGA: Z0
DepV: DK0
einschl. Regiekosten für das Finden einer geeigneten Deponie entsprechend LAGA-Beprobung.
Vergütung der Entsorgung erfolgt auf Grundlage der einzureichenden Deponierechnung
Diese ist mit der entsprechenden Rechnungsstellung einzureichen (auch bei Abschlägen)
Ergebnis aus Bodengutachten:
Mutterboden
LAG: Z2
DepV: DK2
BBodSchV: eingehalten
Bodengruppe 1-3
(Mutterboden 70%, Feinsand und Mittelsand 10%, Schluff 10%, Steine und Wurzelreste 10%)
Abtragshöhe 60 - 100 cm
Abtragshöhe im Mittel ca. 80 cm bei 1.000m2
Aufnehmen und Entsorgen von Auffüllungen
02.__.0008 Füllboden Baustelleinrichtungsplatz Füllboden Baustelleinrichtungsplatz
liefern und fachgerechter Einbau in einer Stärke bis zu 30cm.
Abbrechnung erfolgt nach tatsächlich eingebauter Menge auf Vorlage der Wiegenoten.
Fläche 300m2
Menge Füllboden 90 m3
Füllboden Baustelleinrichtungsplatz
02.__.0009 Laden und abfahren der Vorposition Füllboden Laden und abfahren der Vorposition 02.8 Füllboden
nach Beendigung der Arbeiten inkl. Folgegewerke.
Abgefahrener Füllboden wird Eigentum des Auftragnehmers.
Laden und abfahren der Vorposition Füllboden
02.__.0010 Bodenaushub Streifenfundamente Bodenaushub für Fundamentgraben der eingeschalten Streifenfundamente
Fundament Querschnitt B x H 66,5/60 cm
Breite Grabensohle (Fundament und beidseitiger Arbeitsraum) 1,67 m
Breite des Grabens oben (unter Berücksichtigung von 45°-Böschungen) ca. 2,87 m
Tiefe des Grabens ca. 60 cm
ca. 110 lfm
Ausführung in zeitlichen Abständen entsprechend Baufortschritt
Bodenaushub bestehend aus Sand
ausheben und entsorgen.
Entsorgungsnachweis entsprechend Vorposition.
Bodenaushub Streifenfundamente
02.__.0011 Füllboden aus Sand der Bodenklasse SI oder SW nach DIN Füllboden aus Sand der Bodenklasse SI oder SW nach DIN 18.196 als Auffüllung in Arbeitsräumen der Streifenfundamente
liefern, lagenweise einbauen und bis zur Erreichnung einer mitteldichten Lagerung verdichten.
Schichtdicken ca. 25 cm.
Abgerechnet wird der Boden in eingebautem Zustand
nach örtlichem Aufmaß
Füllboden aus Sand der Bodenklasse SI oder SW nach DIN
02.__.0012 Füllboden aus Sand der Bodenklasse SI oder SW nach DIN Füllboden aus Sand der Bodenklasse SI oder SW nach DIN 18.196 als Auffüllung in Arbeitsräumen und unter Sohlplatten im Bereich
Sohlen EG,
liefern, lagenweise einbauen und bis zur Erreichnung einer mitteldichten Lagerung verdichten.
Schichtdicken ca. 20 cm.
Abgerechnet wird der Boden in eingebautem Zustand
nach örtlichem Aufmaß
Füllboden aus Sand der Bodenklasse SI oder SW nach DIN
02.__.0013 Abziehen der Füllbodenflächen bis zum Erzielen einer Abziehen der Füllbodenflächen bis zum Erzielen einer Ebenmäßigkeit von +- 2 cm und nachverdichten
Ausführung entsprechend vorstehenden Abschnitten
Ausführung in Verbindung mit anderen Erdarbeiten
Abziehen der Füllbodenflächen bis zum Erzielen einer
02.__.0014 Boden für Unterfangung lösen und abfahren Boden für Unterfangung der Außenwände Bestandschulgebäude, ab Geländeoberfläche am Gebäude, in Abschnitten gemäß DIN 4123 "Ausschachtungen, Gründungen und Unterfangungen im Bereich bestehender Gebäude", profilgerecht lösen, laden und fachgerecht entsorgen.
Gesamtbreite der herzustellenden Baugrube: ca. 1,50m
Gesamtlänge der hezustellenden Baugrube: 18,00m
Aushubtiefe ab Geländeoberfläche bis 1,20m
Abschnitte in Breiten von 1,25 m gemäß Schalplan.
Boden bestehend aus Auffüllungen, mittelsandig, feinsandig, schwach schluffig, Ziegelreste und humose Schlieren.
Einsatz eines Minibaggers ist möglich, aufgrund der abschnittsweisen Herstellung der Unterfangung ist jedoch auch mit Handausbub zu rechnen.
Boden für Unterfangung lösen und abfahren
02.__.0015 Boden für Unterfangung einbauen Füllboden aus Sand der Bodenklasse SI oder SW nach DIN 18.196 für Unterfangung der Außenwände Bestandschulgebäude, ab Geländeoberfläche am Gebäude, in Abschnitten gemäß DIN 4123 "Ausschachtungen, Gründungen und Unterfangungen im Bereich bestehender Gebäude" liefern, lagenweise einbauen und bis zur Erreichnung einer mitteldichten Lagerung verdichten.
Abgerechnet wird der Boden in eingebautem Zustand
nach örtlichem Aufmaß.
Boden für Unterfangung einbauen
02.__.0016 Liefern und einbauen einer Noppenbahn mit Drainagevlies Liefern und einbauen einer Noppenbahn mit Drainagevlies im Anschluss an alle aufgehenden Bauteile.
Vor dem Anfüllen der Außenwände Noppenbahn oberseitig mit Kappleiste befestigen.
Höhe ca. 60 cm
Liefern und einbauen einer Noppenbahn mit Drainagevlies
02.__.0017 Bodenaushub im Bestandsgebäude für den Einbau einer Bodenaushub im Bestandsgebäude für den Einbau einer neuen Sohle im Bereich der künftigen WC-Anlagen.
Nach Abbruch der alten Sohle (Abbrucharbeiten) Ausbau des vorhandenen Bodens Kies-Sand ca. 20 cm tief, abfahren und entsorgen.
Bodenaushub im Bestandsgebäude für den Einbau einer
02.__.0018 Herstellen eines Planúms im Umbaubereich WC-Anlagen, Herstellen eines Planúms im Umbaubereich WC-Anlagen,
Einbau einer Noppenfolie als Sauberkeitsschicht für nachfolgende Sohle.
Herstellen eines Planúms im Umbaubereich WC-Anlagen,
08 Grundleitungen
Grundleitungen Grundleitungen
H I N W E I S: Werkplanung Grundleitungen H I N W E I S: Werkplanung Grundleitungen
Der Auftragnehmer hat ohne zusätzliche Vergütung aufzustellen und zu liefern:
a) Die für die Ausführung nötigen
Verlege- und Montagezeichnungen
im M 1:50, Detailpläne im Maßstab,
in doppelter Ausfertigung und
einmal digital.
Vom Ingenieurbüro werden
Ausführungszeichnungen im
M 1:50 zur Verfügung gestellt.
Die Montagezeichnungen beinhalten
mindestens:
- Positionsbezeichnungen
- Angaben zu Leitungsverbindungen
- genaue Typbezeichnungen und
techn. Daten der Einbau-
komponenten
- Darstellung von Halte- und
Befestigungskonstruktionen
Soweit für die Montage erforderlich
- Anordnung und Bemaßung
technischer Komponenten
- Kennzeichnung der verschiedenen
Medienströme nach
EN/DIN/VDI
- eindeutige Darstellung von
Schnittstellen einander
tangierender Gewerke
b) Produktdatenblätter, Prüfzeugnisse
und Zulassungen der
Einzelkomponenten für den
Leistungsumfang, aus
denen die Konformität und
Gleichwertigkeit zur
Leistungsbeschreibung hervorgeht.
Die Werkplanung ist dem Ingenieurbüro innerhalb von 30 Kalendertagen nach Auftragseingang zur Prüfung vorzulegen.
H I N W E I S: Werkplanung Grundleitungen
08.01 Hauseinführungen
08.02 Schmutzwasser-Grundleitungen u. Zubehör
Schmutzwasser-Grundleitungen u. Zubehör
08.03 Stundenlohnarbeiten
08.04 Prüfung der Ausführungspläne
Prüfung der Ausführungspläne
08.05 Revisionsunterlagen
09 Material und Stundenlohnarbeiten
Material und Stundenlohnarbeiten
09.__.0003 Arbeitsstunden mit einem geländegängigen LKW Arbeitsstunden mit einem geländegängigen LKW
mit Kipper ca. 7 to Nutzlast einschließlich Bedienung
und Betriebsstoff.
Arbeitsstunden mit einem geländegängigen LKW
09.__.0004 Arbeitsstunden mit Preßlufthammer oder -bohrer, Arbeitsstunden mit Preßlufthammer oder -bohrer,
einschließlich Bedienung und Kompressor.
Arbeitsstunden mit Preßlufthammer oder -bohrer,
09.__.0005 Arbeitsstunden mit einem schweren Elt.-Stemm- oder Arbeitsstunden mit einem schweren Elt.-Stemm- oder
Bohrgerät (Bosch/Hilti), einschließlich Bedienung.
Arbeitsstunden mit einem schweren Elt.-Stemm- oder