Erdarbeiten
Dining Facility, Grafenwöhr
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bis
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Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
02 PAUSCHALPREISTEIL - Gebäude - Hochbau
02
PAUSCHALPREISTEIL - Gebäude - Hochbau
02.44 Erdarbeiten DIN 18 300
02.44
Erdarbeiten DIN 18 300
09 EINHEITSPREISTEIL - Außenanlagen Tiefbau
09
EINHEITSPREISTEIL - Außenanlagen Tiefbau
LEED-Anforderungen an die Baustelle LEED-Anforderungen an die Baustelle       siehe Abschnitt 7.1 Baustelleneinrichtung
LEED-Anforderungen an die Baustelle
Beschreibung der Bauleistungen Beschreibung der auszuführenden Leistungen AUSSENANLAGEN 0. Geländebearbeitung 0.1 Erfolgte Vorarbeiten Das gesamte Gelände für das ORTC Phase 1.1A/B und Phase 1.2 wurde in einer früheren Baumaßnahme von Aufwuchs und Oberboden befreit und die Gesamtfläche wurde bereits unabhängig von einzelnen Hochbaufeldern vorprofiliert (Übergabeniveau des Geländes an das jeweilige Hochbaufeld). 0.2 Herstellung Gründungsniveau Gebäude Für die Bauwerksgründung ist es erforderlich ausgehend vom vorbeschriebenen Übergabeniveau weitere Geländeprofilierungen durchzuführen. Bestandteil des Gewerks "Aussenanlagen" ist die Profilierung des Geländes auf das Gründungsniveau des Gebäudes (bei -1,24 in Bezug auf das Nullniveau Fußboden EG) durch Auf- und Abtragsarbeiten. Auffüllarbeiten außerhalb am Gebäude zur Herstellung des Zugangsniveaus auf allen Seiten sind ebenfalls Bestandteil des Bereiches "Aussenanlagen". 0.3 Winkelstützmauern Bereich Hoffläche Da die Hoffläche der Dining Facility deutlich niedriger liegt als das Zugangsniveau des Gebäudes und niedriger als die umliegenden Hauchbaufelder, ist es erforderlich die Fläche mit Stuetzmauern auf drei Seiten abzusichern. Hierzu verden Winkelstützelemente aus Betonfertigteilen in verschiedenen Größen eingebaut. Lediglich die Aufgangsrampe zum Gebäude wird aus Ortbeton hergestellt. Diese Leistungen gehören jedoch nicht zum Gewerk "Aussenanlagen". Lediglich die Aufüllung/Hinterfüllung und die Wegbefestigung der Rampe sind Bestandteil des nachfolgenden LV-Teiles. Die Drainageleitung an den Stützwänden werden nicht in das Kanalnetz angeschlossen, sondern es werden mehrere Sickerdohlen hergestellt, um evtl. anfallendes Drainagewasser zu versickern. 1. Verkehrsanlagen 1.1 Allgemeines Die Verkehrsflächen am Gebäude und in dessen Umfeld werden größtenteils im Endzustand hergestellt. Dies betrifft die gesamte Hoffläche mit dem Zufahrtsbereich und den Zuwegungen zum Gebäude sowie die Nord- und Westseite des Gebäudes. Dabei werden alle Fußgängerbereiche mit Betonpflaster befestigt. Die Hoffläche einschl. Zufahrtsbereich wird mit Asphalt befestigt. An der Westseite des Gebäudes ist zusätzlich ein kleiner Waschplatz angeordnet. Dieser wird mit Beton befestigt. Die restlichen Verkehrsflächen am Gebäude werden nur für einen Zwischenzustand befestigt. Dies betrifft die Südseite und Ostseite des gebäudes. Dabei werden alle Zugangsbereiche des Gebäudes von den Erschließungsstrassen aus zum jetzigen Zeitpunkt temporär auch mit Betonpflaster befestigt. Evtl. sonstige erforderlich werdende temporäre Schotterbefestigungen im Baufeld (z.B. Baustraßen) sind Sache des AN und werden nicht gesondert vergütet. 1.2 Oberbau Es sind folgende Aufbauten für die Verkehrsanlagen vorgesehen: a) Pflasterbefestigung für alle Fußgängerbereiche 10 cm  Betonpflaster   4 cm  Pflasterbettung 0/8 26 cm  Schottertragschicht 0/32, EV2=80 MPa 40 cm  Gesamtstärke Oberbau b) Asphaltbefestigung Hoffläche   4 cm  Asphalttragschicht 0/11 D N 10 cm  Asphalttragschicht 0/32 T N 46 cm  Schottertragschicht 0/56, EV2=100 MPa 60 cm  Gesamtstärke Oberbau c) Befestigung Waschfläche 12-20 cm  Beton C30/37 ("Trogbauwerk") Abdeckung mit begehbarem Gitterrost 1.3 Entwaesserung Die Entwaesserung erfolgt fuer alle Verkehrsflächen soweit moeglich durch Versickerung ueber die Bankette und Boeschungsschultern sowie ueber begleitende Graeben und Mulden. Da dies im vorliegende Fall nur eingeschränkt möglich ist, werden auf der Westseite des Gebäudes mehrere Hofabläufe bzw. Entwässerungsrinnen angeordnet. Diese werden an den RW-Kanal angeschlossen. Die Hoffläche wird ebenfalls über eine Entwässerungsrinne NW300 entwässert. Diese ist in Nord-Südrichtung angeordnet und ist als Schwerlastrinne auszubilden. Da die Abläufe der Rinne über den Anschluss an den RW-Kanal nachfolgend in Vorfluter einleiten, werden die Anschlussleitungen über einen besonderen Klaer- und FIlterschacht geleitet, die das anfallende Oberflächenwasser vor der Einleitung in den Ableitungskanal reinigen. Zukünftige Entwaesserungseinrichtungen im Bereich der Zugangstüren und -tore sowie an den Fensterfronten werden auch für den Zwischenzustand bereits grötenteils hergestellt. 1.4 Sonstiges Die Hoffläche wird eingezaeunt und an der Zufahrtsstraße wird zur Zufahrtsbeschraenkung wird eine Schrankenanlage angeordnet. Als Zaun kommt ein Doppelstabgittermattenzaun zur Ausfuehrung. An der Zufahrtsstraße wird zusätzlich zur Schrankenanlage ein handbetaetigtes Drehfluegeltor (2-flueglig) gebaut. Außerdem hat der Zaun noch zwei Personentueren. Entlang der zukuenftigen VMS-Flaeche im Westen und Norden des Gebaeudes bzw. der Hoffaeche wird als temporaerer Zaun ein verschraubter Bauzaun aufgestellt. Dieser verbleibt auf der Baustelle. 2. Entwaesserungskanalarbeiten 2.1 Schmutzwasser Die Grundleitungen aus dem Gebäudebereich werden an der Südseite des Gebäudes an die bauseits ins Baufeld geführte Anschlussleitungen angeschlossen. An der Nordseite gibt es darüber hinaus noch eine zusätzliche einzelne Anschlussleitung für eine Stiefelwaschanlage. Diese wird jedoch in das Gebäude geführt. An der Südseite wird eine Fettabscheideranlage angeordnet. Im Gewerk "Aussenanlagen" sind hier die erforderlichen Erdarbeiten enthalten. Schächte des SW-Kanales werden an den "Eckpunkten" als Einsteigschächte DN 1000 aus Beton gebaut, die restlichen Schächte werden als Kunststoffschächte DN 600 hergestellt. 2.2 Regenwasser Das Niederschlagswasser wird generell nicht auf den einzelnen Hochbaufeldern versickert, sondern wird aus dem jeweiligen Baufeld heraus mittels RW-Sammelkanäle in gesonderte Regenrückhaltebecken abgeleitet. Der Niederschlag der Dachflaechen wird in Regenrinnen gesammelt und in Sammelleitungen eingeleitet. Der neue RW-Kanal leitet dann das Oberflächenwasser zukünftig in die Regenrueckhaltebecken außerhalb des Baufeldes ein. Die Anbindung an den bestehenden Ableitungskanal erfolgt an der Südseite des Gebäudes. Aufgrund der schwierigen Verhältnisse mit stark unterschiedlichen Höhen im Gebäudeumfeld muss generell darauf geachtet werden, dass alle Rohrleitungen unter Grabenbedingungen verlegt werden. Schächte des RW-Kanales werden generell als Kunststoffschächte DN 600 hergestellt. 3. Wasserversorgung 3.1 Trinkwasser Das Gebäude erhält einen Anschluss mit der Trinkwasserleitung. Der Anschlusse befindet sich auf der Nordwestseite des Bauwerks. Es ist die Verbindung zwischen den bauseits an der Nordostseite in das Baufeld geführten Anschlussleitungen DA 75 und dem Gebäude herszustellen. Die Gebäudeeinführung selbst gehört nicht zum LV-Teil Aussenanlagen. 3.2 Löschwasser Analog zum Trinkwasser wird für Löschwasser das Verbindungsstück zwischen Bestand und Gebäude hergestellt. Darüberhinaus ist auch eine Verbindungsleitung zu einer weiterführenden Löschwasserleitung hergestellt werden Bei den zu verlegenden Leitungen handelt es sich um Rohrleitungen PEHD DA 250 mm. Am Knotenpunkt (Abzweig zum Gebäude) werden keine Armaturen vorgesehen. 4. Weitere Versorgungstrassen/Versorgungsleitungen 4.1 Elektro An der Nordseite des Gebäudes ist eine Schutzrohrtrasse zwischen einem dort befindlichen Verteilerschrank und dem Gebäude herzustellen. Dabei werden insgesamt drei Schutzrohre DA125 mm verlegt. 4.2 Telekommunikation Auf der Nordseite des Gebäudes wird eine Schutzrohrtrasse vom Gebäude bis zum Anschlusspunkt im Gelände verlegt. Dabei handelt es sich um eine Trasse mit 2 x 2 Schutzrohren DA 125 mm. Die Schutzrohrtrassen fuer die Telekommunikation werden in der Regel mit Beton vollummantelt. 4.3 Nahwaerme An der Nord- und Westseite des Gebäudes ist ein "Doppel-Strang" der Nahwärmeleitungen durch Herstellen der Verbindung zwischen bauseits ins Baufeld geführten Leitungen und dem Bauwerk anzubinden. Hierfür sind im LV-Teil "Aussenlagen" lediglich die erforderlichen Erdarbeiten enthalten.
Beschreibung der Bauleistungen
09.01 Leitungsgräben, Baugruben, Erdarbeiten
09.01
Leitungsgräben, Baugruben, Erdarbeiten
09.10 Trag-/Deckschichten
09.10
Trag-/Deckschichten