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bis
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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Allgemeine Beschreibung der Leistung Das bestehende Bürogebäude setzt sich aus 3 Gebäudeteilen zusammen, dem Vordergebäude (VG),
dem Mittelgebäude (MG) und dem Rückgebäude (RG). Insgesamt nehmen die Gebäudeteile mit
ihren Unterkellerungen die gesamte Fläche des Grundstückes von 790 m2 Fläche ein.
Folgende Umbauten sind im Einzelnen geplant:
Vordergebäude
Aufstockung um ein Dachgeschoss = 6.OG (inkl. Technikgeschoss)
Umbau und Modernisierung des Treppenhauses, des 1. bis 5.Obergeschosses und geringfügige
Eingriffe in das Kellergeschoss
Mittelgebäude
Aufstockung um ein Flachdachgeschoss = 4.OG mit darüber liegender Dachterrasse
Umbau- und Modernisierung des 2. bis 3.Obergeschoss
Rückgebäude
Aufstockung um ein Flachdachgeschoss = 4.OG mit darüber liegender Dachterrasse
Aufstockung des rückwärtigen Treppenhauses bis zur Erschließung der neuen Dachterrassen
Dabei sollen folgende Mieteinheiten entstehen:
EG: Gastronomie im Bestand bleibt unverändert bestehen
OG: Bürofläche im VG ca. 170 m2
OG: Bürofläche im VG und MG ca. 253 m2
OG: Bürofläche im VG und MG ca. 253 m2
OG: Bürofläche im VG und MG ca. 255 m2
OG: Bürofläche im VG ca. 171 m2
OG: Bürofläche im VG ca. 145 m2
Die restlichen Flächen bleiben in der Nutzung der Firma Hut Breiter.
Insgesamt ergibt sich damit eine neu zu vermietende Fläche von ca.1.247 m2.
Die Grundrisse der Büroeinheiten können nach Mieterwunsch in folgenden Varianten gestaltet
werden: im VG Großraum oder Unterteilung in bis zu 4 Einzelbüros, im MB nur Großraum. Die Büros,
die sich über VG und MG erstrecken, erhalten jeweils 3 WC, die Büros, die nur im VG liegen, jeweils 2
WC. Im Vorraum kann jeweils ein Multifunktionsmöbel als Teeküche, Bar, Garderobe, Druckerplatz
unter einer abgehängten Decke angeordnet werden. Wasser, Entwässerung und Stromanschlüsse
sind über Decke/Fußboden erreichbar. Des Weiteren ist ein Teeküchenausbau jeweils im
südöstlichen Raum des VG möglich.
Die neu zu gestaltenden Büroetagen im VG und MG werden alle bis auf den Rohbau zurückgebaut.
Alle Fußbodenaufbauten, alle abgehängten Decken, alle leichten Trennwände, alle Heizkörper,
Elektro- und Sanitärgegenstände samt Leitungen und Rohren werden abgebrochen und entsorgt.
Die Fassade des VG zur Dachauer Straße wird komplett abgebaut.
Erhalten bleiben dagegen die massiven Wände, auch die massiven Fassaden im Hof und sämtliche
Außenwände des Rückgebäudes. Auch die bereits vor 12 Jahren erneuerten Fenster in diesen
Fassaden bleiben erhalten.
Ausführungsplanung der Architekten
Die Ausführungsplanung wurde auf der Grundlage der Werkplanung von 1962 aufgebaut. Es wurde kein verformungsgerechtes Aufmaß erstellt. Daher ist der Bestand vom AN vor Ausführungsbeginn sehr sorgfältig zu prüfen und es sind die Masse selbstständig zu nehmen. Die Verantwortung für die Richtigkeit der eigenen Maßaufnahme liegt beim AN.
Auszuführende Arbeiten
Die Leistungen der vorliegenden Ausschreibung umfassen folgende Arbeiten:
Verkehrssicherungs- und Gerüstbauarbeiten inkl. Baustelleneinrichtung
Nutzungen und andere Arbeiten
Während der gesamten Bauzeit wird das Rückgebäude, sowie der Keller und das 1.OG des Mittelgebäudes von der Firma Hut Breiter als Büro, Lager und Versandstelle genutzt. Das Erdgeschoss wird von der Eventgastronomie weiter als Restaurant, Bar und Club betrieben. Die ebenerdige Garage im Rückgebäude wird als Zugang und Lagerfläche von Hut Breiter genutzt.
Das 2. und 3.OG des Mittelgebäudes werden bis zur Übergabe des 4.OG ebenfalls von der Firma Hut Breiter genutzt. Erst nach dem Umzug der Mitarbeiter in das 4.OG kann der Innenabbruch in diesen Geschossen erfolgen. Der Fenstertausch im Rückgebäude (1. bis 3.OG) erfolgt im laufenden Betrieb.
Daher sind die Zugänge zu den Nutzungen jederzeit freizuhalten und zu gewährleisten. Eine Zufahrt zur Garage ist während der Bauzeit nicht vorgesehen.
Die Bereiche im laufenden Betrieb sind bestmöglich vor Lärm und Schmutz zu schützen. Lieferanten, Besucher und Mitarbeiter der Firma Hut Breiter erhalten eigene, von den Baustellenwegen getrennte Wege.
Notwendige Umbauten und Sanierungen in den laufenden Betrieben sind im Bauzeitplan bereits vorgesehen und sind im Vorhinein nochmals eng mit der Bauleitung (SBM) und dem Bauherrn abzustimmen.
Während der Ausführung finden gleichzeitig Arbeiten anderer Nachunternehmer statt. Diese sind vom AN zu berücksichtigen. Die Arbeiten sind mit den anderen Nachunternehmern abzustimmen und in Zusammenarbeit mit diesen auszuführen.
Auf den Nachbargrundstück Dachauer Straße 12 finden ebenfalls Bauarbeiten statt. Die sich daraus ergebenden Einschränkungen (u. a. zeitweise eingeschränkte Krannutzung) sind zu berücksichtigen.
Bauablauf
Die genauen Ausführungszeiten entnehmen Sie dem Ausführungszeitplan sowie den Vertragsterminen. Die geplante Ausführungszeit ist Ende März 2027 bis Ende Mai 2028
Das BE- und Logistikkonzept inkl. Anlagen liegt ebenfalls bei und ist bei Kalkulation, Arbeitsvorbereitung und Ausführung zu beachten. Die eigene Baustellenabwicklung ist innerhalb dieses Rahmens auszuarbeiten und mit der Bauleitung (SBM) abzustimmen.
Allgemeine Beschreibung der Leistung
Angaben zur Baustelle Das beiliegende BE- und Logistikkonzept der SCHNEGG Baumanagement GmbH (SBM) vom 30.09.2026 samt Anlagen 1 bis 4 ist Bestandteil dieser Vorbemerkungen. Die darin festgelegten Punkte sind zu beachten. In den folgenden Abschnitten wird im Einzelnen darauf verwiesen.
Lage und Zugänglichkeit der Baustelle
Das Bürogebäude liegt in der Münchner Innenstadt, fußläufig zum Hauptbahnhof München, an der Dachauer Straße 14. Die Dachauer Straße ist eine zweispurige Straße mit beidseitigen Parkstreifen und zweier Trambahngleise auf den Fahrspuren. Ein intensiver Lieferverkehr und die in dichtem Takt fahrenden Linien der Trambahn erschweren die Zufahrt zur Baustelle.
Ebenso sind die Trambahnfahrdrähte mittig über dem Straßenraum für die Baustellenlogistik zu beachten.
Für Arbeiten im Einflussbereich der Tram gelten die Auflagen der BETRA der SWM/MVG (siehe BE- und Logistikkonzept, Pkt. 10). Betonpumpen sind aufgrund der Tram bzw. der Oberleitung nicht möglich (Pkt. 4).
Das Parken im Baustellenbereich ist nicht möglich. Auf dem Grundstück und auf den BE-Flächen stehen keine Stellplätze für Baustellenfahrzeuge zur Verfügung. Dauerparken auf öffentlichem Grund ist nicht zulässig. Das Abstellen von Firmenfahrzeugen organisiert der AN auf eigene Kosten außerhalb der BE-Flächen (siehe BE- und Logistikkonzept, Pkt. 7).
An- und Ablieferungen: siehe BE- und Logistikkonzept, Pkt. 4. Für die Koordination der Anlieferungen und Abtransporte ist vor Ort ein Logistikmanager zuständig.
Baustelleneinrichtung
Ein Baustelleneinrichtungsplan liegt bei.
Maßgebend ist das beiliegende BE- und Logistikkonzept mit BE-Plan BE-01 vom 30.09.2026 (Anlage 1), Plan Baustelleneinrichtung EG und DG vom 29.09.2026 (Anlagen 2 und 3) sowie Statikskizze Auflagerpunkte für Gerüst und Podest vom 21.09.2026 (Anlage 4). Darin sind die wesentlichen Punkte der Baustelleneinrichtung und der Ablauf der Baustelleneinrichtung abgebildet. Wenn notwendig, können noch Anpassungen erfolgen; diese werden mit dem NU (Gewerk Baustelleneinrichtung) abgestimmt.
Der AN übernimmt die Vorgaben des beiliegenden Baustelleneinrichtungsplans unverändert. Bei Abweichungen ist ein eigener Baustelleneinrichtungsplan auszuarbeiten; die Abweichungen sind darin kenntlich zu machen. Dieser ist SBM vor Arbeitsbeginn zur Prüfung und Freigabe vorzulegen (Gewerk Baustelleneinrichtung). Vor Vorliegen der Freigabe darf mit der Baustelleneinrichtung nicht begonnen werden (BE- und Logistikkonzept, Pkt. 1).
Lieferung und Lagerung von Baumaterial
Die Anlieferung von Baumaterial erfolgt über die Dachauer Straße. Auf dem Parkstreifen ist für Lieferfahrzeuge eine Fläche vorgesehen (B1, Liefer- und Ladezone). Diese steht allen Gewerken zur Verfügung und deren Nutzung muss mit dem Logistikmanager abgestimmt werden. Bei Lieferung dürfen weder die Trambahngleise noch Einfahrten der Nachbargebäude beeinträchtigt werden.
Alle Anlieferungen und Abtransporte sind beim Logistikmanager anzumelden. Er taktet die Anlieferungen aller Gewerke ein und steuert sie "just in time". Solange der Kran vor Ort ist (29.03.-03.11.2027), ist der Kranfahrer der Baufirma zugleich der Logistikmanager und Ansprechpartner für die Anlieferungen. Danach koordiniert der Logistikmanager die Anlieferungen und Abtransporte nach Bedarf. Warteflächen für Lkw bestehen nicht (BE- und Logistikkonzept, Pkt. 4 und 5).
Baumaterial kann nur in geringen Mengen und an den im Baustelleneinrichtungsplan gekennzeichneten Stellen gelagert werden. Materiallieferungen sind daher so zu planen, dass das Material möglichst zügig an Ort und Stelle verbracht und verbaut werden kann.
Materiallagerung siehe BE- und Logistikkonzept (Pkt. 2, Lager- und Zwischenlagerflächen): Als Lagerflächen dienen die Lagerfläche Innenhof (Podest, ca. 80 m²) sowie zwischenzeitlich das 2. OG im Vordergebäude. Der Zugang zum 2. OG erfolgt mittels Lastenaufzug an der Dachauer Straße. Die zulässige Belastung des Podests wird in Abstimmung mit der Tragwerksplanung noch angegeben. Mit dem Abbau von Gerüst Innenhof und Podest (28.10.-03.11.2027) entfällt die Lagerfläche im Innenhof; Ausbaumaterial ist danach auf den Rohdecken bzw. im 2. OG Vordergebäude zwischenzulagern (Pkt. 14).
Auf EG-Niveau ist nur die Zwischenlagerung von Containern für die Abbrucharbeiten sowie die Anlieferung von Materialien möglich. Im Baustelleneinrichtungsbereich am Vordergebäude darf kein Material gelagert werden - dieser ist reine Manipulationsfläche. Jede weitere Lagerung ist mit der Bauleitung (SBM) und dem Logistikmanager abzustimmen. Materiallagerung in Flucht-, Rettungs- und Verkehrswegen ist unzulässig (Pkt. 8).
Baustellenver- und entsorgung
Die Kosten für Baustrom, Bauwasser etc. regeln die allgemeinen Vertragsbedingungen lt. Vertrag.
Baustrom
Für die Baumaßnahme ist bauseits eine Baustromversorgung mit Hauptverteilung im Keller und je Geschoß im Vordergebäude und der Aufstockung Rückgebäude ein Baustromverteiler vorgesehen. Im Innenhof wird ein weiterer Baustromverteiler mit Krananschluss (CEE 63A) aufgebaut. Die Stromversorgung erfolgt aus der Allgemeinverteilung über einen gesonderten Zähler. Siehe dazu die allgemeinen Vertragsbestimmungen.
Bauwasser
Ein Wasseranschluß für Bauwasser wird vom Gewerk Sanitär im KG bereitgestellt. Ausbaufirmen
schließen daran an. Siehe dazu die allgemeinen Vertragsbestimmungen.
Baustrom und Bauwasser werden vom AG zur Verfügung gestellt. Verteiler und Leitungsführung werden noch abgestimmt.
Sanitärräume
Es werden Toiletten im Kellergeschoss des VG zur Verfügung gestellt. Die Reinigung erfolgt bauseits.
Während des Dachgeschossausbaus steht zusätzlich ein mobiles WC auf dem Dach. Danach wird es ins EG an der Dachauer Straße gehoben (BE- und Logistikkonzept, Pkt. 3).
Pausenräume
Als Pausenraum steht der ehemalige Dekorationskeller (Fenster zum Lichthof) zur Verfügung. Auch das Baubüro kann in diesem Bereich untergebracht werden.
Baustellenbüro und Pausenraum liegen im UG (BE- und Logistikkonzept, Pkt. 3).
Müllentsorgung
Die Müllentsorgung erfolgt durch den jeweiligen NU selbstständig und täglich vor Ort. Gröbere Müllansammlungen sind nach Aufforderung durch die Bauleitung umgehend zu beseitigen. Wird der Aufforderung nicht nachgekommen, wird eine Drittfirma beauftragt. Sie räumt die Baustelle im 2-Wochen-Takt, bis die NU die Arbeit wieder übernehmen. Die Kosten werden den jeweiligen Firmen bei der Schlussrechnung zusätzlich in Abzug gebracht.
Abfälle sind getrennt zu sammeln. Der gemeinsame Containerstandort liegt vor dem Gerüst an der Dachauer Straße; die Fläche ist reine Manipulationsfläche. Containerwechsel erfolgen in Abstimmung mit dem Logistikmanager (BE- und Logistikkonzept, Pkt. 13).
Kran und Hebezeuge
Vorgesehen ist ein Baukran (Obendreher) BKL TLS 6014E mit 40 m Ausleger im Innenhof. Aufbau 29.03.-02.04.2027, Abbau 02.-03.11.2027. Danach erfolgt der Vertikaltransport ausschließlich über den Bauaufzug an der Dachauer Straße.
Für die gesamte Standzeit des Krans stellt die Baufirma einen Kranfahrer. Hübe für andere Gewerke werden gegen Regie abgerechnet.
Vom 05.07. bis 13.08.2027 steht der Baukran der gesamten Baustelle nur zu 20 % zur Verfügung (Aufstockung Dachauer Straße 12). Anlieferungen und Hübe sind in diesem Zeitraum auf das Notwendige zu beschränken und frühzeitig beim Kranfahrer anzumelden.
Für zwischenzeitliche Hübe von Paletten und Ähnlichem sowie für den Transport ins 2. OG (Zwischenlager) stellt der AN eine elektrische Ameise (Hubwagen) zur Verfügung. Der Hubwagen ist im Bereich Gehweg/Bauhof Innenhof versperrt abzustellen; der Abstellplatz ist so einzurichten, dass der Hubwagen dort geladen werden kann. Bei Bedarf wird ein zweiter Hubwagen bereitgestellt (BE- und Logistikkonzept, Pkt. 5).
Details siehe BE- und Logistikkonzept, Pkt. 5 und 10. Das Heben und Schwenken von Lasten über spannungsführende Fahrleitungsteile ist nicht gestattet.
Angaben zur Baustelle
Technische Vorbemerkungen Für die Verkehrssicherungsbeiten gilt die ATV DIN 18329
Für die Gerüstbauarbeiten gilt die ATV DIN 18457
Grundsätzlich gelten die Preise in den einzelnen Positionen für Stoffe, Geräte und Löhne.
Zur Kalkulation der nach beschriebenen Leistungen sind folgende beiliegende Unterlagen massgebend:
-Ausführungszeitplan
-BE- und Logistikkonzept
-Entwurf Kranaufstellung
Plananlagen
Das Planpaket besteht aus
- Baustellenlogistikkonzept inkl. Baustelleneinrichtungspläne
- Positionspläne
- Planliste Objektplanung
- WP LV Stand 7.9.26
- DP LV Stand 7.9.26
Technische Vorbemerkungen
02 Gerüstbauarbeiten
02
Gerüstbauarbeiten
02.01 Fassadengerüst Vordergebäude Dachauer Straße
02.01
Fassadengerüst Vordergebäude Dachauer Straße
02.02 Fassadengerüst Vordergebäude Innenhof
02.02
Fassadengerüst Vordergebäude Innenhof
02.03 Fassadengerüst Mittelgebäude Innenhof
02.03
Fassadengerüst Mittelgebäude Innenhof
02.04 Fassadengerüst Rückgebäude Innenhof
02.04
Fassadengerüst Rückgebäude Innenhof
02.05 Fassadengerüst Rückgebäude auf Garagenüberdachung
02.05
Fassadengerüst Rückgebäude auf Garagenüberdachung
02.06 Absturzsicherungen und Fassadengerüste Nachbardächer inkl. Aufzugsüberfahrt
02.06
Absturzsicherungen und Fassadengerüste Nachbardächer inkl. Aufzugsüberfahrt
02.07 Plattform über Innenhof
02.07
Plattform über Innenhof
02.08 Gerüste Innenräume
02.08
Gerüste Innenräume
03 Stundenlohnarbeiten
03
Stundenlohnarbeiten
Arbeiten gegen Nachweis Hinweistext:
StLNo: 178930000001
Verrechnungssätze Verrechnungssätze für Löhne
Die Verrechnungssätze für die nachstehenden Lohn- und
Berufsgruppen sind unaufgegliedert anzubieten.
In ihnen sind enthalten:
- Lohn- und Gehaltskosten,
- Lohn- und Gehaltsnebenkosten,
- Sozialkosten einschließlich Sozialkassenbeiträge,
- Gemeinkostenanteile,
- Gewinn.
Zuschläge zu den Verrechnungssätzen für vom Auftrag-
geber angeordnete oder zu vertretende Nacht-, Sonn-
tags-, Feiertags- und Mehrarbeit (Überstunden) sind
gesondert nachzuweisen; sie werden in Höhe der tariflichen Vereinbarung vergütet.
Für Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit wird als Zuschlag nur der Beitrag zur gesetzlichen Unfallversicherung vergütet. Für Mehrarbeit werden zusätzlich die Sozialkosten vergütet. Beschäftigt der Bieter bei einer der nachstehenden Lohn-/Berufsgruppen keine Arbeitskräfte, hat er dies
anzugeben und statt dessen den Einsatz möglichst
gleichwertiger Arbeitskräfte anzubieten.
Arbeiten gegen Nachweis
03.__.0001 Helfer Stundenlohnarbeiten durch Bauhelfer/-in
der Verrechnungssatz für die jeweilige Arbeitskraft umfasst sämtliche Aufwendungen wie Lohn- und Gehaltskosten, Lohn- und Gehaltsnebenkosten, Zuschläge, lohngebundene und lohnabhängige Kosten, sonstige Sozialkosten, Gemeinkosten, Wagnis und Gewinn.
03.__.0001
Helfer
100,00
h
03.__.0002 Facharbeiter / Maschinist Stundenlohnarbeiten durch Baufacharbeiter/-in
der Verrechnungssatz für die jeweilige Arbeitskraft umfasst sämtliche Aufwendungen wie Lohn- und Gehaltskosten, Lohn- und Gehaltsnebenkosten, Zuschläge, lohngebundene und lohnabhängige Kosten, sonstige Sozialkosten, Gemeinkosten, Wagnis und Gewinn.
03.__.0002
Facharbeiter / Maschinist
75,00
h
03.__.0003 Vorarbeiter / Meister / Obermonteur Stundenlohnarbeiten durch Bauvorarbeiter/-in
der Verrechnungssatz für die jeweilige Arbeitskraft umfasst sämtliche Aufwendungen wie Lohn- und Gehaltskosten, Lohn- und Gehaltsnebenkosten, Zuschläge, lohngebundene und lohnabhängige Kosten, sonstige Sozialkosten, Gemeinkosten, Wagnis und Gewinn.
03.__.0003
Vorarbeiter / Meister / Obermonteur
10,00
h