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Angebot einreichen
bis
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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Vorbemerkungen
1. Beschreibung der Baumaßnahme
Aufgabenstellung:
Zur Erweiterung der Lessingschule in Bad Doberan ist de
r Neubau einer
dreigeschossigen Containeranlage mit 6 Unterrichtsräume
n
sowie Vorbereitungs- und WC-Räume geplant.
Diese Erweiterung ist auf dem Grundstück der Lessingsch
ule in Bad Doberan
vorgesehen.
Die Container-Bauweise wurde aus Zeit-und Kostengründen
gewählt.
Funktion:
Neben den 6 geforderten Unterrichtsräumen sind folgende
für die Funktion notwendige Räume geplant:
- Treppenräume
- Flure
- WC-Bereich Jungen/Mädchen/Lehrer
- Behinderten-WC
- Vorbereitungsräume
- Technikraum
Konstruktion:
Die Container werden den Plänen entsprechend hergestell
t.
Gründung wird mittels Senkschächten aus Betonbrunnenrin
gen und darauf
gelagerten umlaufenden Stahlbeton- Balkenrost hergestel
lt.
Die Container bestehen aus 39 Einzelcontainern (Raummod
ule).
Der konstruktive unbedingt notwendige Wärme-, Schall- u
nd Brandschutz wird gewährleistet und vom Hersteller de
r Container nachgewiesen.
Gestaltung:
Der dreigeschossiger Baukörper mit Flachdach erhält ein
e glatte Fassade,
in die konstruktionsbedingt Einzel-Fenster und Einzel-T
üren eingeschnitten sind.
An einer Längsseite der Containeranlage ist eine zweilä
ufige Außentreppe
mit Zwischen- und Ausstiegspodest angeordnet.
Die Haupttreppe wird ist als Innentreppe in einem Conta
iner als zweiläufige
Außentreppe mit Zwischen- und Ausstiegspodest vorzusehe
n.
2. Allgemeine Angaben zur Bauausführung
Die Containeranlage wird auf dem Gelände der Schule err
ichtet.
Medienanschlüsse werden vorbereitet und bis an einen ab
zustimmenden Übergabepunkt funktionsfähig herangeführt.
Die Anschlüsse an die verlegten Medien sind vom Contai
nerhersteller herzustellen und gegen Frost und Beschädi
gungen zu sichern.
Notwendige Arbeiten für die Medienerschließung der Cont
aineranlage sind bauseits bis zur Containerstellung abg
eschlossen.
Das betrifft den Anschluss Trinkwasser, Schmutzwasser,
Elektro, Kommunikation sowie Umverlegun
g der Fernwärmeleitung.
Die Außenanlagen werden bauseits an die Containeranlage
angepasst.
Die Zuwegung wird nach Containerstellung an den Contain
er angepasst.
Das Schulgebäude ist bei Containerstellung in voller Nu
tzung. Deshalb sind entsprechende Sicherheitsvorkehrung
en notwendig.
Es ist strengstens nach SiGe-Plan zu arbeiten.
Achtung!
Generell sind keine Arbeiten unter schwebenden Containe
rn auszuführen!!
Lärmintensive Leistungen sind in den Hauptunterrichtsze
iten möglichst zu vermeiden!
Das Los 02 - Erschließung - Außenanlagen muss die Baust
elle so weit vorbereiten, dass das Los 01 Container ter
mingerecht beginnen kann.
Teilweise müssen diese beiden Lose parallel arbeiten, w
as bei der Kalkulation
zu beachten ist.
Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt über öffentliche Bere
iche.
Die Wahl des Hebezeugs und des technologischen Ablaufes
ist zu berücksichtigen.
Die benutzten Anlagen und Flächen sind nach Beendigung
der Arbeiten in den ursprünglichen Zustand zu versetzen
.
Das Arbeitsumfeld/Lagerflächen sind sauber zu halten. A
bfall- und Verpackungsmaterialien sind täglich zu besei
tigen. Bei Nichteinhaltung wird eine Fremdfirma mit der
Reinigung zu Lasten des AN beauftragt.
Aufenthalts-, Lagerräume, Schuttcontainer u.ä. können a
llgemein nicht zur Verfügung gestellt werden. Die Koste
n zur Aufstellung und Unterhaltung entsprechender Einri
chtungen sind in die Einheitspreise einzukalkulieren.
Baustrom- und Wasseranschluss mit Anschlüssen werden ba
useits bereitgestellt.
Die Bereitstellung von Baustrom erfolgt über das zu ver
legende Niederspannungskabel und Anschluss eines Bauste
llenverteilers.
Wärmeschutz: Gemäß §1 Abs. 6 der EnEV 2016 gilt bei Geb
äuden, die dazu bestimmt sind, wiederholt aufgestellt z
u werden und bei provisorischen Gebäuden mit einer gepl
anten Nutzungsdauer von bis zu zwei Jahren die EnEV nic
ht, d.h. hier sind die bauphysikalischen Nachweise zum
Mindestwärmeschutz gemäß DIN 4108-2:2003-7 zu erbringen
.
Für die Containeranlage liegt eine Baugenehmigung vom 2
2.05.2024 vor.
Die für die Ausführung erforderlichen Gerüste sind in d
ie Einheitspreise
mit einzukalkulieren und werden nicht extra vergütet!!
Vorbemerkungen
Allgemeine Vorbemerkung
Die folgende Leistungsbeschreibung beinhaltet die kompl
ette Lieferung und
betriebsfertige Montage einer Raumzelleneinheit für ein
Schulgebäude.
Gleich oder höherwertige Raumsysteme können alternativ
angeboten
werden. Diese sind jedoch im Angebotsschreiben detailli
ert aufzuführen.
Die Fertigung und Montage hat gemäß dem Leistungsverzei
chnis nach
einem hohen Qualitätsstandard zu erfolgen.
Anfallende Kosten sind im Angebotspreis mit einzurechne
n.
Es sind dem Angebot ausführliches Daten- und Informatio
nsmaterial über die
angebotenen Produkte beizulegen.
Die Ausführung der Raumzelleneinheiten hat nach folgend
er
Baubeschreibung zu erfolgen.
Die Abmaße der Raumzellen sind so zu planen, dass die i
m übergebenen
Grundriss aufgeführten Nutzflächen der Räume, realisier
t werden.
Gebäudeabmessung lt. Grundriss.
Allgemeine Vorbemerkung
Zu den Ausschreibungsunterlagen
gehören neben dem LV
zeichnerische Unterlagen, welche bei der Kalkulation zu
berücksichtigen sind.:
- Baugrundgutachten
- Brandschutzgutachten
- Grundriss Erdgeschoss
M 1:100 AG_EG_B
- Grundriss 1. Obergeschoss
M 1:100 AG-1OG-B
- Grundriss 2. Obergeschoss
M 1:100 AG-2OG-B
- Ansichten /Schnitt
M 1:100 AG_A_S_B
- Vermessungsplan mit
Abstandsflächen
M 1:250 AG_VERM_B
Zu den Ausschreibungsunterlagen
Hinweise für TW einschl. DVGW-Zertifizierung
Hinweise für Trinkwasser einschl. DVGW-Zertifizierung:
- Für die Herstellung der Trinkwasseranlagen einschl. -
leitungen (rohrtechnische Arbeiten) hat der Bieter den
Nachweis seiner Eignung mit der DVGW-Zertifizierung für
TW entspr. der Rohrleitungsdimension und der Material
art vorzulegen!
- Die rohrtechnischen Arbeiten dürfen nur durch Fachfir
men mit DVGW-Zulassung GW 301, W3 PE (bzw. zusätzlich f
ür ggf. andere Materialarten im Container) ausgeführt w
erden.
- Die Funktion der vorh. TW-Versorgung darf nicht unter
brochen werden (nach Erfordernis).
- Die vorh. Anlagen müssen so lange in Betrieb bleiben,
bis die neuen in Betrieb gegangen sind (soweit zutre
ffend).
- Die notwendige Ausführung in z.T. kurzen Teilabschnit
ten ist bei allen
Leistungen zu beachten und einzukalkulieren - z.B. au
ch bei den Leistungen
Spülen, Hygienenachweis und Dichtheitsprüfung!
- Alle Leistungen sind vom AN zwischen dem AN, der Fi
rma des Loses 02 Erschl./ Außenanl. und dem AG und Nutz
er entsprechend zu koordinieren!
Gilt für das gesamte Los!
Hinweise für TW einschl. DVGW-Zertifizierung
Vorbemerkungen TW-Rohre aus PE 100-RC:
Trinkwasserrohr gemäß DIN 8074/8075 und DIN EN 12201 fü
r die sandbettfreie Verlegung geeignet; aus PE 100-RC n
ach PAS 1075, mit höchstem Widerstand gegen langsames R
isswachstum (FNCT gemäß DVS 2203-4/ Anforderung:
> 8760 h, T=80°C, ?=4, 2% Arkopal); Prüfung nach DIN 8
075 sowie DVGW GW 335 Teil A2.
Rohraufbau entsprechend PAS 1075 Typ 2; mit maßlich int
egrierter, farbiger Außenschicht zur Kennzeichnung des
Mediums.
Ein für die Rohrdimension gültiges DVGW-Baumusterprüfze
rtifikat für das Medium Trinkwasser ist vorzulegen.
Die Überwachung der gleichbleibenden Werkstoffgüte sowi
e die regelmäßige Bauteilprüfung gemäß PAS 1075 erfolgt
durch eine anerkannte Prüf-, Zertifizier- und Überwach
ungsstelle des Deutschen Institutes für Bautechnik (DIB
T), Berlin.
Die Herstellung aller notwendigen Rohrleitungsverbindun
gen mittels Heizwendelschweißung bzw. Heizelementstumpf
schweißung erfolgt nach den Anforderungen der gültigen
technischen Richtlinien des DVS. Die Rohrleitungen sind
auf der Baustelle entsprechend den Richtlinien des KRV
zu lagern und zu transportieren.
Für die sandbettfreie Verlegung sind die Einbauvorschri
ften einschl. DIN EN 805 zu beachten.
Gilt für das gesamte Los.
Vorbemerkungen TW-Rohre aus PE 100-RC:
Hinweis Rohrbögen:
Die Rohrbögen für die TW-Rohrleitungen (alle DN und Win
kelgrade) werden nicht gesondert vergütet und sind in d
en Rohrleitungspositionen mit einzurechnen!
Hinweis Rohrbögen:
Hinweise Fernwärme:
Das Leistungsverzeichnis für die Fernwärmelversorgung b
einhaltet die
notwendigen Leistungen nur für die Leistungsanteile, di
e nicht von den Stadtwerken Rostock (SWR AG), Abteilung
Fernwärme, selbst bzw. in deren Auftrag ausgeführt wer
den.
Der technologische Ablauf für die Bauleistungen und die
endgültigen Leistungsgrenzen sind zwischen dem AN, dem
Versorgungsunternehmen und der von den SWR beauftragte
n Baufirma entsprechend zu koordinieren bzw. abzustimme
n!
Hinweise Fernwärme:
Im Objekt ist Haupotverteilung mit NH Sicherungen vorha
nden
In der NSHV sind Reserveabgänge vorhanden.
Diese werden für die Einspeisung Container genutzt.
Im Objekt ist Haupotverteilung mit NH Sicherungen vorha
Die Verteilungen im Container sind vorhanden. Zusätzlic
he Einbauten sind für notwendige Anschlüsse nachzurüste
n.
Die Verteilungen im Container sind vorhanden. Zusätzlic
Installationsgeräte (Schalt-und Verbrauchsgeräte)
Installationsgeräte (Schalt-und Verbrauchsgeräte)
Schalter, Steckdosen usw. erhalten bei einzelnen Geräte
n einen eckigen bzw. quadratischen Abdeckrahmen und bei
zusammenliegenden Geräten einen Mehrfachabdeckrahmen j
edoch getrennt für Steckdosen der Schwachstromtechnik (
Datentechnik, TV/Hörfunk usw.) und Starkstromtechnik. A
bdeckrahmen gehören ganz oder anteilig zum betreffenden
Gerät einschl. evtl. erforderlicher Zentralplatten/Abd
eckplatten.
Alle Schalter und Steckdosen und deren Abdeckrahmen/Abd
eckungen sind mit Sichtfenster und Beschriftungsträger
zu liefern und zu beschriften (Klebeschilder u. ä. sind
nicht zugelassen).
Die Befestigung von Schaltern, Steckdosen usw. in Gerät
edosen soll grundsätzlich nur mit Schrauben erfolgen. S
chalter müssen beleuchtet sein und den Anforderungen de
r Arbeitsstättenverordnung genügen.
Das Anschließen der Leitungen ist im Preis enthalten.
Unterputzeinbaudosen sowie Unterputzverbindungsdosen u.
a. sind gesondert ausgeschrieben. In den Positionen der
Unterputzeinbaudosen für Schalter, Steckdosen sowie Ve
rbindungsdosen u.a. ist das Bohren der Unterputzsetzlöc
her enthalten.
Das Liefern, Montieren und Entfernen von Putzdeckeln is
t in die betreffenden Positionen einzukalkulieren.
Bei FR-Geräten sind die Stopfbuchsen in die Einheitspre
ise der betreffenden Geräte mit einzukalkulieren. Sie w
erden nicht gesondert vergütet.
In der gesamten Einrichtung sind Steckdosen mit Kinders
icherung (erhöhter Berührungsschutz) einzusetzen.
Es sind Standardprogramme anzubieten.
Installationsgeräte (Schalt-und Verbrauchsgeräte)
Ausführung Aufputz
Die Geräte müssen wahlweise für Rohr- oder Kanalinstall
ation einsetzbar sein.
Ausführung: Aufputz (Unterputzprogramm im Aufputz-Gehäu
se, komplett mit Abdeckrahmen)
Ausführung Aufputz
Zur Vermeidung von Brandübertragungen ist eine Abschott
ung von Kabeldurchführungen durch Wände und Decken zu v
erwenden.
Die Kabelabschottungen müssen eingebaut werden in
- Wände aus Mauerwerk nach DIN 1053-1, aus Beton bzw. S
tahlbeton nach DIN 1045 oder Porenbeton-Bauplatten nach
DIN 4166,
- leichte Trennwände in Ständerbauart mit Stahlunterkon
struktion und beidseitiger Beplankung aus je 2 mindeste
ns 12,5 mm dicken, nichtbrennbaren Gipskarton-Feuerschu
tzplatten nach DIN 18180 (Aufbau der Wände entsprechend
der Bestimmungen von DIN 4102-4 für Wände der Feuerwid
erstandsklasse F 90 aus Gipskarton-Feuerschutzplatten)
Wahlweise muss die Kabelschottung auch in leichte Trenn
wände in Ständerbauart mit Stahlunterkonstruktion und e
in- bzw. zweilagiger beidseitiger Beplankung aus nicht
brennbaren zement- bzw. gipsgebundenen Bauplatten einge
baut werden können, wenn die Konstruktionsart den Wände
n der Feuerwiderstandsklasse F90 nach DIN 4102 entspric
ht und die Feuerwiderstandsklasse F90 durch ein allgeme
ines bauaufsichtliches Prüfzeugnis nachgewiesen ist.
- Decken aus Beton bzw. Stahlbeton nach DIN 1045 oder a
us Porenbeton gemäß DIN 4223 und nach allgemeiner bauau
fsichtlicher Zulassung.
Die Kabeltragekonstruktionen (Kabelrinne, -pritschen, -
leitern) dürfen durch die Kabelabschottungen ebenfalls
hindurchgeführt werden, wenn sie aus Stahl-, Aluminium-
oder Kunsstoffprofilen bestehen.
Für die Verwendung des Kabelschotts in anderen Bauteile
n z. B. in Decken, deren Zuordnung in eine Feuerwiderst
andsklasse nach DIN 4102 nur mit Hilfe einer feuerwider
standsfähigen Unterdecke möglich ist, oder in leichten
Trennwänden anderer Bauarten, oder Rohre aus anderen We
rkstoffen und Abmaßen als vom Hersteller in seiner baua
ufsichtlichen Zulassung aufgeführt, ist die Anwendbarke
it in einer gesonderten bauaufsichtlichen Zulassung nac
hzuweisen.
Bei der Wahl des Kabelschotts ist darauf zu achten, das
s nachträgliche Änderungen an der Kabelbelegung zulässi
g sind.
Der gesamte zulässige Querschnitt der Kabel (einschließ
lich Kabeltragekonstruktion) und der Rohre (bezogen auf
den jeweiligen Außendurchmesser) darf jedoch insgesamt
nicht mehr als 60% der Rohbauöffnung betragen.
Die zu Kabellagen zusammengefassten, eventuell auf Kabe
ltrage- konstruktionen verlegten Kabel sind so anzuordn
en, dass ein mindestens 3 cm hoher Arbeitsraum zwischen
den einzelnen Kabellagen sowie zwischen der Öffnungsla
ibung und der oberen Kabellage verbleibt. Die untere Au
flage, sowie das seitliche Anliegen der Kabel und der K
abeltragekonstruktion an der Rohbauöffnung muß in der Z
ulassung bescheinigt sein. Bei der Durch- führung der K
abeltragekonstuktion durch das Kabelschott ist die Befe
stigung auf beiden Seiten nach den einschlägigen Regeln
herzustellen. Eine zusätzliche mechanische Beanspruchu
ng des Kabelschotts im Brandfall darf nicht auftreten.
Das Brandschott für Einzelkabel und Kabelbündel ist ent
sprechend der Zulassung des Herstellers zu errichten!
Zur Vermeidung von Brandübertragungen ist eine Abschott
Kabel und Leitungen (allgemeine Installation)
Beschreibung; Anforderung
Kabel sollen in einer Länge verwendet werden, ohne Muff
en und Dosen. Sämtliche Leitungsenden, die nicht von de
r Installationsfirma angeschlossen werden, sind ausreic
hend zu beschriften, so dass beim Anschluss der Geräte
keine Rückfragen erforderlich sind.
Auslassleitungen mit einer direkten Zuleitung zur Verte
ilung sollen nicht durch Rangierverteiler geführt werde
n.
Die Leitungslängen und Querschnitte sind so auszuwählen
, das die Abschaltbedingungen erfüllt werden und der zu
lässige Spannungsabfall nicht überschritten wird. Nachw
eis nach DIN VDE 0100 Teil 410 Abschnitt 6.1 und DIN VD
E 0100 Teil 520.
Die Verwendung von Stegleitung ist nicht zulässig.
Ausnahme: Anordnung der Objektüberwachung!
Abrechnung verbauter Mengen
Kabel und Leitungen werden nach tatsächlich verbauten M
engen abgerechnet. Die Kabelverlegung ist mit dem Planu
ngsbüro abzusprechen. Erkennbare Mehrmengen sind unter
Angabe objektiver Gründe vorher anzuzeigen. Mehrmengen,
die nicht vorher angezeigt wurden, gehen zu Lasten des
Auftragnehmers.
Es ist der Objektüberwachung ein räumliches Aufmaß alle
r verbauter Mengen vorzulegen.
Kalkulationshinweise
In den Positionen des Leistungsverzeichnisses wird zwis
chen den Verlegungsarten unterschieden! Ist im Position
stext keine Verlegungsart angegeben, so ist ein Einheit
spreis für eine Mischkalkulation anzugeben.
Bei der Kalkulation sind die anteiligen Kosten für Befe
stigungsmittel, wie Schellen, Ankerschienen, Sammelhalt
erungen, einzukalkulieren, jedoch ohne Rohre, Kabelbahn
und Kabelkanäle. Bei der Verlegeart unter Putz sind di
e entsprechenden Schlitzarbeiten im Einheitspreis einzu
rechnen.
Bei Durchführung von Kabeln durch die Ständer der Leich
tbauwände sind die Kabel in dem Bereich der Durchführun
g durch geeignete Maßnahmen zu schützen (z.B. Leerrohr)
. Dieses ist in den Einheitspreis einzukalkulieren.
Bei Unter Putz Verlegung sind die Schlitzarbeiten einzu
kalkulieren.
Alle Positionen umfassen: Lieferung und in Teillängen v
erlegen. Für die unterschiedlichen Verlegungen werden f
olgende Befestigungen gefordert:
1) Unter Putz
a) Einzelkabel und Leitungen = Isoschellen
b) bei Häufungen = Kunststoff-Sammelschellen
2) In Hohldecken
a) Einzelkabel und Leitungen = Isoschellen
b) bei Häufungen = Sammelhalterungen
c) bei Häufungen ab 20 Kabel bzw. Leitungen = Kabelbahn
en
3) Im Fußboden
An gefährdeten Stellen im Schutzrohr. Bei Stampf- und R
üttelbeton dürfen nur Kabel verwendet werden.
4) Auf Putz
a) Einzelkabel und Leitungen = Kunststoffrohr bzw. Isos
chellen
b) bei Häufungen = Kabelkanäle bzw. -bahnen
Leitungen für Rauminstallation isolierte Starkstromleit
ungen nach VDE 0250 als Mantelleitungen, DIN 47 705
Kabel und Leitungen (allgemeine Installation)
Für die nachstehenden Positionen ist die Lieferung und
Verlegung im BRS-Kanal, in LF-Kanal, SL-Kanal, auf Kabe
lbahnen, in Trockenbauwand, bzw. in Leerrohr oder vorha
ndenem Installationsrohr entsprechend den Vorbemerkunge
n zu kalkulieren.
Zur Anwendung kommt isolierte Starkstromleitung nach VD
E 0250 als Mantelleitung, DIN 47 705bzw. Starkstromkabe
l, mehradrig mit PVC-Isolierung nach VDE 0271.
Für die nachstehenden Positionen ist die Lieferung und
Es muss eine einwandfreie Befestigung der Rohre erfolge
n und bei der Verlegung darauf geachtet werden, dass be
i Kunststoffrohren der Abstand zu Heizungsrohren mindes
tens 10 cm beträgt.
Nivelier-, Ausricht- und Justierarbeiten sind ebenfalls
anteilig zu berücksichtigen.
Bei Brandabschnitten ist das Leerrohr bzw. die Kabelbah
n zu unterbrechen. Leerrohre im Beton sind in Absprache
mit der Bauleitung zu verlegen.
Kabelbahnen, Kabelkanäle etc. sind einseitig zu erden,
Stossstellen sind elektrisch leitend zu verbinden.
Alle Schnittstellen von Kabelbahnen, Rohren usw. sind z
u entgraten und entsprechend der Oberflächenvergütung d
es Materials wieder zu behandeln.
Besonderer Kalkulationshinweis:
Alle Materialien, wie Rohre, Befestigungsmittel, Schrau
ben, Schellen etc. sind zu liefern.
Im Innenbereich sind Befestigungsmaterialien in mind. v
erzinkter Ausführung zu verwenden.
Gitterrinne: Das Erdungsmaterial sowie das Befestigungs
material ist in den jeweiligen Positionen für die Gitte
rrinne anteilig einzukalkulieren.
C-Schiene: bei der C-Schiene sind anteilig KSV-Schellen
für die Befestigung von Kabeln und Leitungen, bzw. Lei
tungsbündeln einzukalkulieren.
Installationskanäle: Farbe nach Wahl des Architekten, e
inschließlich notwendiger Innen- und Außenecken, Endstü
cke und Klemmen sowie T-Abzweiger, Kreuzstücke, Deckel
und Kabelhaltebügel und Kupplungen.
Installationsrohre: Muffen, Bögen, End- und Übergangsst
ücke sowie Befestigungsschellen, verzinkter Zugdraht.
Abzweigdosen: Sind entsprechend den Herstellervorschrif
ten zu befestigen. Als Klemmverbindungen dürfen nur ver
wendet werden: Systemklemmstein, 5-polig, 25 A oder Sys
tem jeder Klemme bis 2,5 mm².
Alle Materialien sind in Teillängen zu installieren.
Es muss eine einwandfreie Befestigung der Rohre erfolge
Die Durchführung von Kabel und Leitungen durch Wände un
d Decken ist in den Positionen für Kabel- und Leitungsv
erlegung in der Verlegeart zu berücksichtigen. Bohrunge
n durch Wände und Decken bis zu einem Durchmesser von 2
cm werden nicht gesondert vergütet.
Wand- und Deckendurchbrüche werden durch das Bauhauptge
werk erstellt. Die Ausführung ist entsprechend der Mont
ageplanung für die Kabeltrassen vorher abzustimmen. Sch
litze sind so herzustellen, dass Kabel und Leitungen be
i Unterputz-Verlegung mit mindestens 1,5 cm Putz überde
ckt werden können. Bei In-Putz-Verlegung liegt die Leit
ung auf dem Rohmauerwerk bzw. an der Rohdecke. Schlitze
n in der Rohdecke ist dabei nicht zulässig.
Die Durchführung von Kabel und Leitungen durch Wände un
Gebäudeeinführung im nicht unterkellerten Bereich
Gebäudeeinführung
Gebäudeeinführung im nicht unterkellerten Bereich
Innerer Blitzschutz, Blitzschutz-Potentialausgleich und
Überspannungsschutz
1. Normen und Richtlinien
Für die Planung und Ausführung der Anlage sind folgende
Normen, Richtlinien und Vorschriften in der jeweiligen
gültigen Fassung zu beachten:
2. Energetische Koordination
Die energetische Koordination der Schutzgeräte im energ
ie- und informationstechnischen Netz ist zu beachten. D
urch den Einsatz von Überspannungsableitern (Typ 1, Typ
2 und Typ 3) einer koordinierten Herstellerproduktfami
lie ist die Koordination nach DIN VDE 0185-305-4, Absat
z 7 und Anhang C gegeben. Werden Überspannungsschutzger
äte
verschiedener Hersteller verwendet, muss die Koordinati
on nach
DIN VDE 0185-305-4, Anhang C, Absatz C5 durch Prüfung o
der Berechnung nachgewiesen werden.
3. Ausführung
Bei der Festlegung der Schutzmaßnahmen gegen Überspannu
ngen ist laut DIN VDE 0185-305-4 die jeweilige Blitzsch
utzzone zu berücksichtigen. Die Einteilungen der Blitzs
chutzzonen ist in Abstimmung mit dem Bauherrn oder dere
n Vertreter vorzunehmen und zu dokumentieren.
Zum Schutz der Niederspannungs-Verbraucheranlagen vor Ü
berspannungen (z.B. durch Blitzeinschläge) sind diese a
uf einen Wert zu begrenzen, der gemäß DIN VDE 0110 "Iso
lationskoordination für elektrische Betriebsmittel in N
iederspannungsanlagen" für den Betrieb der Geräte unkri
tisch ist.
Weitere Hinweise können der DIN VDE 0100 Teil 443 entno
mmen werden.
Blitzschutz-Potentialausgleich
(LPZ* 0A auf 1 und höher nach dem Blitz-Schutzzonen-Kon
zept)
Unter Beachtung der DIN VDE 0185-305-3, Kapitel 6, ist
zwischen dem Äußeren Blitzschutz, den metallenen Instal
lationen sowie den elektrischen
(Energietechnik) und elektronischen Anlagen (Informatio
nstechnik wie Telefon, Fernsehen, Datentechnik, etc.) d
er Blitzschutz-Potentialausgleich zu erstellen.Der Blit
zschutz-Potentialausgleich ist möglichst nahe an der Ei
ntrittsstelle der Versorgungsleitungen in die baulichen
Anlage zu erstellen.
Alle Kabel und Rohre der eingeführten Versorgungsleitun
gen sind indirekt oder direkt mit dem Blitzschutz-Poten
tialausgleich zu verbinden. Hierbei sind die spannungsf
ührenden Leitungen über Blitzstrom-Ableiter (Überspannu
ngs-Ableiter Typ 1) mit dem Blitzschutz-Potentialausgle
ich zu verbinden.
Überspannungsschutz
(LPZ* 0B auf 1 bzw. 1 auf 2 und höher im Blitz-Schutzzo
nen-Konzept)*
In allen Schaltanlagen und Unterverteilungen (bzw. im B
litzschutzzonen-Konzept an den Schnittstellen 0B auf 1
bzw. 1 auf 2) sind die einspeisenden aktiven Leiter L1-
L2-L3-(N) mittels Überspannungsableiter Typ 2 zu bescha
lten. Die Verschaltung erfolgt
in Abhängigkeit des Niederspannungsverbrauchersystems (
DIN V VDE V 0100 Teil 534).
Sind die Versorgungsleitungen vom Unterverteiler zum En
dgerät so verlegt, dass hohe Überspannungen induziert w
erden können (z. B. Verlegung an Außenwänden, in stockw
erksüberschreitenden Steigtrassen, usw.), so ist direkt
für den Endgeräteschutz ein Überspannungsableiter Typ
3 unmittelbar in Endgerätenähe vorzusehen. Werden in ei
nem zu schützenden Gebäude elektronische Anlagen und Ge
räte betrieben, für welche die DIN VDE 0800 "Fernmeldet
echnik" angewendet werden muss, ist in Übereinstimmung
mit der DIN VDE 0800 Teil 10, Abschnitt 6.1.2 und 6.3.1
, folgendes zu beachten:
Überspannungen (z. B. durch einen Blitzeinschlag hervor
gerufen) müssen auf ein für die Geräte verträgliches Ma
ß reduziert werden.
Die Schutzgeräte sind grundsätzlich so nah wie möglich
am Endgerät (bzw. im Blitzschutzzonen-Konzept an der Sc
hnittstelle 0B auf 1 bzw. 1 auf 2 und höher) zu install
ieren.
Die exakte Auswahl und Festlegung der Bauteile für die
informationstechnischen Netze kann ggf. nur in Abstimmu
ng mit den Anlagenlieferanten bzw. Anlagenherstellern e
rfolgen.
*LPZ =(Lightning Protection Zone)
Innerer Blitzschutz, Blitzschutz-Potentialausgleich und
Der interne Potentialausgleich wird durch die Elektrofi
rma ausgeführt. Sämtliche Geräte und Maschinen, Metallr
ohre (wie z.B. Lüftungskanäle, Wasser und Heizleitungen
) usw. sind in den Potentialausgleich einzubeziehen.
Verbindungen dürfen nur entsprechend den einschlägigen
VDE-Vorschriften 0100 und 0190 hergestellt werden. Die
notwendigen Kleinteile, wie Schrauben, Zahnscheiben usw
., werden nicht separat ausgeschrieben, sondern sind im
Einheitspreis einzurechnen. Alle Leitungen, die auf Po
tentialausgleichschienen aufgelegt werden, sind mit Kab
elschildern zu kennzeichnen, z. B. Ringerder, Wasser, B
litzschutz usw.
Der interne Potentialausgleich wird durch die Elektrofi
Bestands- und Revisionsunterlagen werden dem Auftraggeb
er (AG)
3 Werktage vor der Abnahme im DIN A 4 Aktenordner 3fach
übergeben, Übergabe von Zeichnungen Schnittstelle DXF
erfolgt in Abstimmung mit dem AG, jedoch spätestens mit
den Bestands- und Revisionsunterlagen.
Alle Unterlagen sind mit Rückenverstärkung in beschrift
ete Ordner zu übergeben inkl. Inhaltsverzeichnis sowie
digital auf CD zu liefern.
Bestands- und Revisionsunterlagen werden dem Auftraggeb
Im Hauptgebäude ist eine ELA Anlage installiert.
ProDas Uniton
Hier sind zwei Lautsprecherlinien für den Container
nachzurüsten. Die Kabelverlegung ist in anderen Titeln
erfasst.
Auflegearbeiten, Programierarbeiten sind anteilig einzu
kalkulieren.
Im Hauptgebäude ist eine ELA Anlage installiert.
Im Gebäude ist eine Brandmeldeanlage als Hausalarmanlag
e installiert.
Fabrikat: Detectomat DC 3500
Wartungsfirma: TAS, Ribnitz-Damgarten
Die Anlage wird um die Räume des Containers erweitet.
Im Gebäude ist eine Brandmeldeanlage als Hausalarmanlag
Melder und Bauteile, Erweiterung
Melder und Bauteile, Erweiterung
Melder und Bauteile, Optiosche Alarmierung
Die Melder sind in Teilweise bestehende Ringleitungen
einzubinden. Sämtliche Arbeiten sind einzukalkulieren.
Melder und Bauteile, Optiosche Alarmierung
Leitungsverlegung
Leitungsverlegung
Kabel für Sicherheitsanlagen, Hausalarm
Für die Installation soll das vorhandene Leitungsnetz g
enutzt werden.
Teilweise ist es erforderlich zusätzliche Leitungen zu
verlegen.
Kalkulationshinweis:
Verlegematerial, Verteiler oder Abzweigdosen sind nur a
us nichtbrennbaren Materialien zu wählen. Kabel und Lei
tungen sind betriebsfertig anzuschließen.
Die Verlegung erfolgt in:
Kanal = 80 % (Verlegematerial in Titel 444 erfasst).
Auf Putz = 10 %
Unter Putz = 10 %
Kabel für Sicherheitsanlagen, Hausalarm
Programmierung und Inbetriebnahme
Programmierung und Inbetriebnahme
Im Hauptgebäude ist eine EMA Anlage installiert.
Wartungsfirma: TAS, Ribnitz-Damgarten
Im Container sind Einbauten nachzurüsten
nachzurüsten. Die Kabelverlegung ist in anderen Titeln
erfasst.
Auflege- und Programmierarbeiten sind anteilig einzukal
kulieren.
Die Installation der nicht automatischen und der automa
tischen Melder erfolgt entsprechend der DIN 14675 und V
DE 0833 Teil 2. Die Richtlinien des jeweiligen Bundesla
ndes und die Auflagen des Brandschutzamtes sind
zu beachten.
Im Hauptgebäude ist eine EMA Anlage installiert.
In Vorhandenen Datenschränken sind Einbauten nachzurüst
en
In Vorhandenen Datenschränken sind Einbauten nachzurüst
Zur Kalkulation
Die im folgenden beschriebenen Geländer, Handläufe der
Treppen sind als Komplettleistung anzubieten. Zur Leist
ung gehört auch das Aufmaß vor Ort und die Werksplanung
. Diese ist dem Planer bzw. Prüfstatiker rechtzeitig vo
r der Realisierung zur Prüfung vorzulegen. Es ist zu b
erücksichtigen, dass es sich um ein Schulgebäude handel
t.
Zur Kalkulation
1 Raumcontaineranlage
1
Raumcontaineranlage
1. 5 Elektrische Anlagen
1. 5
Elektrische Anlagen
1. 6 Fahrtkosten
1. 6
Fahrtkosten