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bis
Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Allgemeine Vorbemerkungen Allgemeine Vorbemerkungen
Baubeschreibung
Die Fa. Pfisterer plant, in Winterbach ein neues Hochspannungsprüflabor mit Prüfhalle und Büroräumen zu errichten. Hier soll in Zukunft sowohl die Durchführung von Routinetests als auch von Typtest möglich sein.
Prüfhalle
Die Prüfhalle ist ein eingeschossiges Gebäude. Das Gebäude hat eine Höhe von ca. 31,40 m.
Labor- und Bürogebäude
Im Labor- und Bürogebäude werden Prüfungen und Tests durchgeführt und Aufbauten zur Prüfung vorbereitet. Hinzu kommen noch ein Leitstand und Nebenräume im EG sowie ein Materiallabor und Büroräume im ersten und zweiten Obergeschoss. Bauteil 2 ist 3-geschossig (EG, 1. und 2. OG).
Nebengebäude
Das südlich an der Prüfhalle angeordnete Nebengebäude umfasst einen zweiten Leitstand und einen weiteren Vorbereitungsraum. Das Nebengebäude ist eingeschossig.
Das Baugrundstück befindet sich an der
Rosenstraße 44 (Ostlandstraße), 73560 Winterbach
Ausführungsrichtlinien und Normen
Für die Ausführung der Arbeiten gelten:
- Die VOB Teil C in ihrer neuesten Fassung.
- Alle von der zu erbringenden Leistung berührten DIN-EN-Normen und Ausführungsrichtlinien.
- Alle von der zu erbringenden Leistung berührten Fachregeln und Merkblätter der zuständigen Verbände und Gütegemeinschaften.
- Ausführungs- und Verarbeitungsrichtlinien der Hersteller
- Arbeitsstättenrichtlinien
- Vorschriften und Richtlinien des Bauherrn sowie dessen allgemeine und technische Vertragsbedingungen.
- Alle wärme-, schall- und brandschutztechnischen Auflagen der zuständigen Genehmigungsbehörden.
- Die Bauordnung des zuständigen Bundeslandes
Allgemeine Hinweise
Der Bieter ist gehalten die im Leistungsverzeichnis beschriebene Ausführung der Arbeiten auf Vollständigkeit, Fachgerechtigkeit und Eignung für den Verwendungszweck zu überprüfen. Sinnvoll oder notwendig erscheinende Änderungen oder Ergänzungen sind mit einer entsprechenden Begründung dem Angebot beizufügen.
Ausführungsbeschreibung
Die Ausführung erfolgt gemäß dieser Leistungsbeschreibung, bestehend aus den Zusätzlichen Technischen Vorbemerkungen und den Leistungspositionen sowie ggf. Auszügen aus den Unterlagen, Leistungsbeschreibungen des Bauherrn und Plan-Ausschnittkopien im Anhang. Bei Bedenken gegen die im Leistungsverzeichnis oder in den angegebenen Unterlagen des Bauherrn gemachten Angaben, hat der Bieter vor Auftragsannahme seine Einwände schriftlich zu äußern und zu begründen. Nach Beginn der Ausführung erhobene Bedenkenanmeldungen werden nicht anerkannt. Einheitspreispositionen sind mit anzubieten, da entsprechende Nachbeauftragungen durch den AG möglich sind. Bei Angebotsabgabe sind technische Unterlagen mit Angaben der funktionellen, kennzeichnenden und bauphysikalischen Merkmale aller angebotenen Materialien als Produktbeschreibungen mit einzureichen. Wird der abgefragte "Fabrikat / Typ" nicht ausgefüllt, so gilt das ausgeschriebene Leitprodukt als angeboten. Die Zulassungen sind dem Auftraggeber ohne besondere Aufforderung vor Produktion/Bestellung vorzulegen.
Nebenangebote
Sondervorschläge und kostengünstigere Alternativangebote sind ausdrücklich erwünscht. Sie sind unter Hinweis auf die LV-Position in einem Nebenangebot einzureichen. Dabei ist die Gleichwertigkeit des Angebotes in geeigneter Weise durch Detailzeichnungen, Muster und System-Prüfzeugnisse nachzuweisen.
Dokumentation
Vor Montagebeginn, auch einzelner Leistungen, sind die Dokumentationsunterlagen der örtlichen Bauleitung des AG vorzulegen. Spätestens 4 Wochen vor dem Gesamtfertigstellungstermines ist die vollständige Dokumentation dem AG in 3-facher Ausfertigung und digital als PDF- und DWG-Datei zu übergeben. Die Dokumentationsunterlagen müssen den letztgültigen, tatsächlich gebauten Stand wiedergeben. Die fehlende oder unvollständige Vorlage der Dokumentationsunterlagen stellt einen Mangel dar.
Technische Bearbeitung
Die technische Bearbeitung umfasst:
- Erstellen erforderlicher Konstruktions-, Montage- und Verlegepläne
- Erstellen erforderlicher statischer Nachweise von Tragsystemen und Unterkonstruktionen
Leistungsumfang
Leistungen ohne besondere Vergütung:
In die Einheitspreise sind Baubegehungen, Baugespräche auf Verlangen des Auftraggebers, Koordinationen der Arbeiten mit anderen Gewerken, evtl. anfallende Wartezeiten mit einzukalkulieren. Die Arbeiten müssen nach dem jeweiligen Bauablauf abschnittsweise auch auf Kleinflächen vorgenommen werden. Daraus evtl. resultierende Erschwernisse sind mit den Einheitspreisen abgegolten.
Hinweis zur Baustelleneinrichtung
Auf der Baustelle stehen sehr begrenzte Lagerflächen zur Verfügung.
Es muss daher ein sinnvolles und umsetzbares Konzept für die Montage
vorgelegt werden, das beispielsweise folgende Punkte berücksichtigt:
• Flächenbedarf:
Ermittlung des konkreten Lager-, Transport- und Montageraums für Bauteile, Werkzeuge und Materialien; Abstimmung mit dem Auftraggeber/Planer zur Freigabe von Nutzflächen.
• Anlieferung und Zwischenlagerung:
Festlegung von zeitlich begrenzten, sicher abgegrenzten Bereichen für Anlieferung, Zwischenlagerung und Entladezone; Nutzung von Schutzabdeckungen gegen Witterung. Die öffentliche Straße darf nicht für Kranstandorte genutzt werden; lediglich zur Zufahrt
• Logistikplanung:
Abfolge der Montagearbeiten, zeitliche Staffelung von Lieferungen, Minimierung von Umschlägen und Doppelarbeiten; klare Zuordnung der Verantwortlichkeiten.
• Dokumentation:
Erfassung der gelieferten Komponenten mit Backup-Pläne bei Engpässen.
• Kommunikation:
Festlegung eines Ansprechpartner- und Kommunikationswegs für Zahlen, Abnahmen und Änderungen.
Montagezeichnungen, 2-fach.
Der Auftragnehmer hat die Vorgaben (Leistungsverzeichnis und Ausführungszeichnungen) des Planers zu überprüfen und eigenverantwortlich Montage- und Detailpläne anzufertigen. Der Auftragnehmer übernimmt die Gewährleistung für die Funktion der Anlagen. Die Montagezeichnungen sind farbig anzulegen. Sie müssen eine vollständige Wiedergabe der gesamten, vom Auftragnehmer zu liefernden Anlagen, einschließlich der zur Funktion notwendigen bauseitigen Lieferungen und Erstellungen, in leicht erkennbarer Form enthalten. Die eingetragenen Anlagenteile sind, soweit erforderlich, mit den Positionsnummern des Leistungsverzeichnisses zu versehen. Sie sind maßstäblich und mit Bezugsmaßen zum Baukörper einzutragen. Für Zentralen, Schächte, Installationsschwerpunkte und sonstige Details ist der geeignete Maßstab zu wählen. Darstellungsvorschriften und genormte Symbole sind anzuwenden.
Die Montagezeichnungen sind 12 Werktage vor Montagebeginn dem Auftraggeber zur Prüfung (2-fach) vorzulegen. Die Montagezeichnungen des Auftragnehmers werden vor Beginn der Ausführung durch die Bauleitung anerkannt. Die Haftung für eine einwandfreie Funktion und Bemessung der Anlagen durch den Auftragnehmer wird hierdurch jedoch nicht eingeschränkt.
Allgemeine Vorbemerkungen
zusätzliche technische Vorbemerkungen Technische Vorbemerkungen:
411 Abwasseranlagen
Regenwasser
Das Regenwasser im eingeschossigen Teil des Zwischenbaus wird über innenliegende Regenrohre im Unterdrucksystem abgeführt. Die Regenrohre verlaufen unterhalb der Unterzüge und werden an dr Außenwand herunter geführt. Für die Notentwässerung wird ein Parallelsystem nach gleichem Prinzip aufgebaut. Die Not-entwässerungsleitungen enden remsseitig über Gelände und entwässern in die Grünanlage.
Im Bürogebäude erfolgt die Ableitung des Regenwassers über innenliegende Regenwasserleitungen nach dem Schwerkraftprinzip. Die Notentwässerung ist über Speier vorgesehen.
Das Regenwasser wird über zwei Fallleitungen gesammelt und über Grundleitungsanschlüsse außerhalb des Gebäudes geführt. Sämtliche Regenwasserleitungen werden in einem Regenwasser-Übergabeschacht zusammengeführt und in die Rems eingeleitet.
Die innenliegenden Regenwasserleitungen werden mit einer geeigneten Dämmung zur Tauwasservermeidung versehen.
Schmutzwasser
Die Entwässerung der sanitären Einrichtungen im 1. und 2.OG des Büroanbaus erfolgt im natürlichen Gefälle.
Die Entwässerung der sanitären Einrichtungen im EG erfolgt über Grundleitungen.
Im Materiallabor werden diverse Laboreinrichtungen/ Ausgussbecken an die Schmutzwasserleitungen angeschlossen.
Lt. Angabe des Nutzers wird kein belastetes Abwasser eingeleitet.
Die Ausstattung der einzelnen Räume ist dem Produktkatalog zu entnehmen.
412 Wasseranlagen
Der Trinkwasserhausanschluss des Gebäudes befindet sich im Hausanschlussraum im EG.
Der Steigestrang ist mit Absperrarmaturen im Schacht vorgesehen.
Es werden nur Armaturen und Absperreinrichtungen mit DIN/DVGW-Prüfzeichen und Schallprüfzeichen sinngemäß entsprechend DIN 4109, Teil 2 und 5, Gruppe I eingebaut.
Die Wasserrohre werden als Edelstahlrohre ausgeführt. Die Versorgung des Leitstandes 2 erfolgt durch eine an der remsseitigen Grundstücksgrenze erdverlegten vorisolierten Leitung. Damit die VDI 6023 (Trinkwasserhygiene) erfüllt wird und um Stagnationswasser sicher zu verhindern, werden die Trinkwasserleitungen durchgeschliffen. An den jeweiligen Endstellen werden am WC integrierte Hygienespülungen zur automatischen Spülung vorgesehen. Diese Spülstationen sorgen für einen Austausch des gesamten Leitungsinhaltes nach max. 72 Stunden bei Nichtnutzung der Anlagen. Zur gleichmäßigen Durchströmung der angeschlossenen Leitungsabschnitte werden Venturi-Strömungsteiler eingesetzt, wodurch die erforderlichen Leitungsdimensionen möglichst gering gehalten werden können.
Die Trinkwassererwärmung erfolgt dezentral mit elektrischen Durchlauferhitzern jeweils an der Entnahmestelle. Durch dieses Prinzip wird Trinkwasserbevorratung vermieden und die Trinkwasserhygiene erfüllt.
Das System ist im Sanitär-Strangschema dargestellt.
Sämtliche Rohrleitungen werden mit Mineralwoll-Dämmung durch Wände und Decken, so-wie Böden geführt. Wo erforderlich werden Brandschutzelemente eingebaut. Die Dämmstärke wird gemäß DIN 1988 vorgesehen. Sämtliche Leitungen werden mit aluka-
schierter Mineralwolle diffusionsdicht verklebt, isoliert.
zusätzliche technische Vorbemerkungen
1 411 - Regenwasser
1
411 - Regenwasser
1.1 Dachwasserabläufe
1.1
Dachwasserabläufe
Freispiegelentwässerung Verwaltung Gründach und Terrasse Freispiegelentwässerung Verwaltung Gründach und Terrasse
Freispiegelentwässerung Verwaltung Gründach und Terrasse
1.2 Rohre und Formstücke
1.2
Rohre und Formstücke
1.3 Befestigungsmaterial
1.3
Befestigungsmaterial
1.4 Dämmung Regenwassersystem
1.4
Dämmung Regenwassersystem
1.5 Dachwassereinläufe
1.5
Dachwassereinläufe
1.6 Rohre und Formstücke
1.6
Rohre und Formstücke
1.7 Befestigungsmaterial
1.7
Befestigungsmaterial
1.8 Dämmung Regenwassersystem
1.8
Dämmung Regenwassersystem
2 411 - Schmutzwasser
2
411 - Schmutzwasser
2.1 411 - SW Leitungen innerhalb des Gebäudes
2.1
411 - SW Leitungen innerhalb des Gebäudes
2.2 Rohre und Formstücke
2.2
Rohre und Formstücke
2.3 Befestigungsmaterial
2.3
Befestigungsmaterial
2.4 Bodenabläufe
2.4
Bodenabläufe
3 412 - Trinkwasser
3
412 - Trinkwasser
3.1 Edelstahlrohr und Fittings
3.1
Edelstahlrohr und Fittings
3.2 Brandschutz
3.2
Brandschutz
3.3 412 - Dämmung
3.3
412 - Dämmung
3.4 412 - Armaturen
3.4
412 - Armaturen
3.5 412 - Einrichtungen - Sanitärobjekte
3.5
412 - Einrichtungen - Sanitärobjekte
3.6 412 - Warmwasserbereiter
3.6
412 - Warmwasserbereiter
3.7 412 - Montageelemente für Sanitärgegenstände
3.7
412 - Montageelemente für Sanitärgegenstände
4 419 Sonstiges Sanitär
4
419 Sonstiges Sanitär
4.1 Durchbrüche und Kernbohrungen
4.1
Durchbrüche und Kernbohrungen
4.2 Nebenarbeiten und Sonstiges
4.2
Nebenarbeiten und Sonstiges