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Kalkulationsangebot einreichen
bis
Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Vorbemerkung / Vertragstext Abstimmung mit anderen Gewerken
Die Auftragnehmer für die Bereiche Bautechnik und EMSR bzw. M.- und E.- Technik haben den gesamten Bauablauf gemeinsam abzustimmen. Federführend hierbei ist der AN für die Bautechnik der Kläranlage,
Alle Auftragnehmer verpflichten sich, auch für ihre Nachunternehmer, die Abstimmung so durchzuführen, dass Verzögerungen im Bauablauf auf ein Minimum reduziert werden.
Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Auftragneh-
mern ist hierbei unerlässlich.
Vom AN für den baulichen Teil sind nach Abstimmung
mit dem AN der EMSR-Technik Kernbohrungen bei verschiedenen Bauwerken vorzunehmen.
Aus vom AN der Maschinen- und Verfahrenstechnik zu
erstellenden Werkplänen müssen diese Kernbohrungen
sowie anderweitige Öffnungen, Durchführungen von Ka-
beln, bei den Betonarbeiten erforderliche Erdungsmaß-
nahmen und Übergangsbereiche, etc. eindeutig zu erken-
nen sein.
Eine Vergütung des Abstimmungsaufwandes erfolgt nicht und ist von dem jeweiligen AN in die Einheitspreise seines Angebotes einzurechnen.
Für alle AN gilt, dass aufgrund des Arbeitsablaufs mehr-
malige An- und Abfahrten der einzelnen Unternehmen er-
forderlich werden. Dies ist bei der Kalkulation zu berück-
sichtigen. Hierbei sind auch Montagearbeiten und Zustandsfeststellungen zu berücksichtigen
Alle zusätzlichen nicht separat aufgeführten
erforderlichen statischen Berechnungen sind vom
Auftragnehmer zu erstellen und der Bauoberleitung in
3facher Ausfertigung geprüft zu übergeben. Mit dem Bau
darf erst nach Vorliegen der geprüften statischen
Berechnungen begonnen werden. Die Kosten für die
Erstellung von statischen Berechnungen und für evtl.
erforderlichen Bewehrungspläne sind in die
Einheitspreise einzukalkulieren.
Jede Fördereinrichtung für die Wasserhaltung ist mit
einem geeichten Betriebsstundenzähler auszustatten.
Vorbemerkung / Vertragstext
Technische Vorschriften 1. Betonarbeiten
1.1 Geltende Normen
- DIN EN 206-1/DIN 1045-2: Beton - Festlegung, Eigenschaften, Herstellung und Konformität
- DIN 1045-3: Bauausführung von Tragwerken aus Beton, Stahlbeton und Spannbeton
- DIN 18202: Toleranzen im Hochbau - Bauwerke
- DIN 18331VOB/C: Betonarbeiten (Abrechnungsgrundlage)
Eurocode 2 (DIN EN 1992-1-1): Bemessung und Konstruktion von Stahlbeton- und Spannbetontragwerken
1.2 Betonqualität und Expositionsklassen
Betonqualität und Expostionsklassen sind nach DIN EN 206-1 auszuführen und entsprechend der Vorgaben in den jeweiligen Positionen bzw. den Angaben aus der Statik (vorrangig)
1.3 Sichtbetonqualität
Die sichtbar bleibenden Ortbetonflächen sind in Sichtbetonqualität SB2 nach DIN 18217 auszuführen.
Zulässige Oberflächenmerkmale:
• Moderate Farbunterschiede erlaubt
• Wolkenbildung akzeptabel
• Keine extremen Kontraste zwischen Schalungsabschnitten
• Einzelne Poren bis 15mm Durchmesser zulässig
• Porennester bis 100cm² pro m² erlaubt
• Tiefe Lunker nicht zulässig
• Schalungsstöße sichtbar (aber nicht übermäßig auffällig)
• Leichte Versätze an Schalungsstößen akzeptabel
• Arbeitsfugen müssen geplant und ausgeführt sein
• Leichte Kalkausblühungen tolerierbar
• Starke Verfärbungen nicht zulässig
• Saugfähige Schalung (z.B. Holzschalung) oder nicht saugfähige Schalung (Kunststoff, Stahl)
• Schalungshaut muss gleichmäßig sein
• Trennmittel: Konsistent auftragen, keine Überdosierung
• Schalungsstöße: Vertikal oder horizontal nach Plan
• Innenrüttler zwingend erforderlich
• Rüttelabstand: 40-50cm
• Keine Überrüttlung (verursacht Entmischung)
• Besondere Sorgfalt an Schalungskanten
• Musterflächen zwingend erforderlich (mindestens 6m²)
• Schalungsstöße und Arbeitsfugen im Schalungsplan festlegen
• Betonrezeptur mit Betonwerk abstimmen
• Witterungsbedingungen berücksichtigen (+5°C bis +25°C ideal)
Nachbehandlung:
• Mindestens 7 Tage feucht halten
• Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung
• Schutz vor Frost in ersten 28 Tagen
• Vorsichtiges Ausschalen (Mindeststärke nach DIN EN 1992-1-1)
Hinweis für Beton-, Stahlbeton- und
Betonfertigteilarbeiten
Grundlage ist die DIN EN 206-1/DIN 1045-2 (aktuelle
Fassung) mit allen Folge- und Prüfnormen.
Anforderungen an den Beton:
- hoher Wassereindringwiderstand
- Betondeckung 40 mm
- Rißbreitenbeschränkung auf 0,2 mm
Mit den Einheitspreisen werden abgegolten, soweit für
diese aus- zuführenden Leistungen keine besonderen
Positionen vorgesehen sind:
- Liefern, Herstellen, Vorhalten und Abbauen von
Schalungen, Lehrgerüsten, Gerüsten, Absteifungen,
Unterstützungen;
- soweit erforderlich Entfernen von Mauerstärken,
Abstandshaltern und Spanndrähten einschl. Schließen
von Konuslöchern;
- Herstellen und Schließen von Aussparungen, Nischen,
Schlitzen, Öffnungen u. ä. sowie hierfür erforderlicher
Ausbau von Schalungsteilen;
- Einbau von durch den Auftraggeber oder bauseits
gelieferten Stahl- oder Eisenteilen, Ankerschrauben,
Dübeln, Profilstahlteilen, Ankerschienen, Rohren,
Maschinen, Maschinenteilen u. ä. in die Schalung;
- Lieferung und Einbau von Dreikanthölzern nach Angabe
der Bauleitung, zur Kantenbrechung an allen festgelegten
Stellen (jedoch nicht an Bauwerksfugen o. ä.);
- Vorbehandlung der Schalungen und evtl. bereits
vorhandener Betonflächen;
- Liefern, Einbringen, Verdichten, Nachbehandeln,
Entgraten, Ausbessern von Beton der vorgesehenen
Festigkeitsklasse;
- Anlegen und Abdichten (gas- und wasserdicht) von
Arbeitsfugen einschl. Liefern und Einbauen von
Arbeitsfugenbändern, Fugenblechen, Aufkantungen,
Verzahnungen u. a.;
- gas- und wasserdichtes Ausgießen von durch den
Auftraggeber oder bauseits gelieferten Stahl- oder
Eisenteilen, Ankerschrauben, Dübeln, Profilstahlteilen,
Ankerschienen, Rohren, Maschinen, Maschinenteilen,
Schiebern, Schützen usw.;
- Schutz fertiggestellter Bauteile und Einbauteile bis zur
Abnahme;
- Vornahme von Anzeigen und Durchführung von
Aufzeichnungen.
Die Oberflächen der Rinnen- und Bauwerksbodenplatten
sowie der Wandkronen, Laufstege und Decken, sowohl
horizontal oder geneigt, sind frisch auf frisch herzustellen.
Rinnenbodenplatten, Wandkronen und Laufstege sind in
mehreren Arbeitsgängen maschinell eben abzuziehen
und abzureiben.
Holzschalungen (Brettschalung, Brettplattenschalung
oder Sperrholz-Großflächenschalung, gehobelt oder
sägerauh) müssen vor dem ersten Einsatz künstlich
gealtert werden, um Reaktionen zwischen
Holzinhaltsstoffen und Zementleim des Frischbetons zu
vermeiden.
Werden als Schalung für Betonsichtflächen
kunstharzvergütete Hartfaserplatten nach DIN 18331
oder glatte Stahlschalungen verwendet, so ist darauf zu
achten, dass die Luftporenbildung an der
Betonoberfläche in Grenzen bleibt. Gegebenenfalls wird
von der Bauleitung eine Ausbesserung verlangt.
Die Prüfung der Druckfestigkeit und Biegefestigkeit
erfolgt durch ein Materialprüfungsinstitut nach Wahl
des Auftragnehmers, anhand von 6 St. Probewürfeln
(je Bauwerk). Die Prüfprotokolle sind der örtlichen
Bauleitung 2fach zu übergeben. Die Kosten hierfür
werden nicht gesondert vergütet und sind in die
entsprechenden Positionen einzurechnen
Alle nach dem Andecken der Bauwerke sichtbaren
Betonflächen (hierzu zählen auch alle beim Betrieb der
Anlage vom Wasser bzw. Schlamm benetzten Flächen
sowie der sichtbare Streifen der Außenfläche der Becken,
Schächte und sonstigen Wände) sind im Sinne der
DIN-Normen als Sichtbeton auszuführen.
Sichtbeton außerhalb der Wasserlinie bzw. der
Außenansichtsflächen ist so herzustellen, dass
Nacharbeiten aus Gründen der Schaltechnik (z. B.
Abstandshalter) nicht erforderlich werden.
Durchgehende Spanndrähte, die im Beton verbleiben,
sind nicht zugelassen.
Soweit Aussparungen später geschlossen werden
müssen, sind diese sauber zu schließen und den
Sichtbetonflächen anzupassen.
Die Abrechnung aller planmäßig erfassten Beton-,
Stahlbeton-, Spannbeton- und Betonfertigteile erfolgt
nach Planunterlagen.
Für planmäßig nicht erfasste Arbeiten sind Aufmaße mit
der örtlichen Bauleitung durchzuführen.
Es wird nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass
für alle Bauwerke wasserundurchlässiger Beton nach DIN
1045-2 vorgeschrieben ist.
Der Beton ist sorgfältig zu verdichten. Der obere Teil von
Wänden ist nachzuverdichten. Es ist darauf zu achten,
dass an der Oberfläche und an den Schalflächen keine
Mörtelanreicherung auftritt.
Auf der Oberfläche darf sich keine wasserreiche
Mörtelschicht bilden.
Der Beton ist entsprechend DIN 1045 Teil 3
ausreichend lange nachzubehandeln. Falls
senkrechte Wände mit Folie abgehängt werden, ist
darauf zu achten, dass keine Kaminwirkung oder
Treibhauseffekt eintreten.
Es sind zementgebundene Abstandshalter zu
bevorzugen.
Schalung
Die gesamte Schalung für alle Stahlbetonbauteile und
das Herstellen von planmäßig dargestellten oder auch
von der Bauleitung angegebenen Aussparungen in
Stahlbetonbauteilen ist, wenn in der
Leistungsbeschreibung nichts anderes ausgesagt wurde,
in die Einheitspreise der Betonpositionen einzurechnen,
desgleichen das bündige und dichte einbauen von
Rohren und sonst. Bauteilen.
Arbeitsfugen
Arbeitsfugen einschl. der erf. Einbauteile zu deren
Ausbildung sind soweit sie nicht in gesonderten
Positionen aufgeführt sind in die Einheitspreis für
Betonarbeiten einzurechnen und werden nicht gesondert
vergütet.
Alle Arbeitsfugen sind wasserundurchlässig nach DIN
1045-2, herzustellen.
Die Wahl der Arbeitsfugen, ihre Ausbildung, Anzahl und
Anwendung ist Sache des Auftragnehmers. Sie hat in
Übereinstimmung mit der statischen Berechnung und den
Bewehrungsplänen, mit Zustimmung der Bauleitung zu
erfolgen. Die Anzahl der Arbeitsfugen ist jedoch auf ein
statisch erforderliches Mindestmaß zu reduzieren.
Die Wahl des Fabrikates von Arbeitsfugendichtungen
steht dem Auftragnehmer frei; ein amtliches Prüfzeugnis
für die Eignung ist dem Auftraggeber rechtzeitig vor
Einbau vorzulegen.
2. Türen und Tore
2.1 Geltende Normen
- DIN 18100: Türen - Wandöffnungen für Türen
- DIN 18250: Türen - Qualitätsanforderungen
- DIN EN 1627-1630: Einbruchhemmung (RC-Klassen)
- DIN 4102-5/13/DIN EN 13501-2: Feuerschutz (T30, T60, T90)
- DIN 18095: Türen - Rauchschutz
- DIN 18040-1/2: Barrierefreies Bauen
2.2 Montagestandards
- Einbau von Eckzargen
- mind. 3 Befestigungspunkte pro Zargenholm
- Dübel: Schlagdübel >= 8mm oder Rahmendübel
- Ausschäumen: PU-Schaum, überstehende Reste entfernen.
2.5 Oberflächen und Farben
Die Oberflächen und Farben von Türen und Toren sind vor Bestellung mit dem AG abzustimmen durch Vorlage von Mustern und Farbkarten, Farbwahl nach RAL
3. Fenster
3.1 Geltende Normen:
- DIN EN 14351-1 : Fenster und Türen - Produktnorm
- DIN 18055 : Fenster und Fenstertüren - Bemessung
- RAL-Montage : Leitfaden zur Fenstermontage
- EnEV/GEG : Energetische Anforderungen (Uw-Wert)
- DIN 18008 : Glas im Bauwesen (Absturzsicherung, Überkopfverglasung)
4. Ausbaugewerke
4.1 Trockenbau
Normen:
- DIN 18183 : Gipsplatten - Verarbeitun g
- DIN 18340VOB/C : Trockenbauarbeiten
- DIN 4103 : Nichttragende Innenwände
4.3 Fliesen- und Plattenarbeiten
- DIN 18157 : Ausführung keramischer Bekleidungen
- DIN EN 14411 : Keramische Fliesen - Eigenschaften
- DIN 18352 VOB/C : Fliesen- und Plattenarbeiten
- ZDB-Merkblatt : Verbundabdichtungen
Untergrundvorbereitung:
- Ebenheit:±3mm auf 2m (verschärft für großformatige Fliesen >60cm)
- Festigkeit: Mindestzugfestigkeit ≥1,0 N/mm² (Abreißversuch)
- Sauberkeit: Staubfrei, fett- und zementschleierfrei
Abdichtung in Feuchträumen:
nach DIN 18534 (Abdichtung von Innenräumen)
- als Verbundabdichtung (Abdichtung in Bahnen oder flüssig)
- Manschetten an Durchdringungen (Rohre, Abläufe,..)
- Dichtbänder an Wandanschlüssen
tlw. Ausführung im Gefälle
Fugenausbidlung:
Bewegungsfugen alle 5-8m, an Raumecken, bei Materialwechsel
Dehnungsfugen: Elastisch verfugen (Silikon, PU)
Anschlussfugen: Wand/Boden mit Silikon
Technische Vorschriften
01 Baustelleneinrichtung
01
Baustelleneinrichtung
01.05 Gerüstbau
01.05
Gerüstbau
05 Verwaltungsgebäude
05
Verwaltungsgebäude
05.03 Maurerarbeiten
05.03
Maurerarbeiten
05.09 Putzarbeiten
05.09
Putzarbeiten