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bis
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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
01 Innenfensterbänke
01
Innenfensterbänke
01.__.0001 Innenfensterbänke im KG-DG Material: Weiße Kunststein
Materialstärke: 2 cm
sichtbare Kanten: gefast und poliert
Überstand vor Innenputz: 2 cm, Breite ca. 22 cm
Einbau im Mörtelbett (Dickbett) 4-6 cm stark
einschl. elastischer Versiegelung
zwischen Fensterrahmen und Kunststein
01.__.0001
Innenfensterbänke im KG-DG
68,00
m
02 Treppenstufen
02
Treppenstufen
02.__.0001 Treppenstufen vom KG bis zum DG bestehend aus:
Material: portugiesischer Kalkstein (gelb)
Materialstärke: Trittstufen 3 cm, Setzstufen 2 cm als Winkelstufe gefertigt
sichtbare Kanten: gefast und poliert (eine lange Seite)
Überstand vor Innenputz: 2 cm
Breite: ca. 27 cm
Einbau im Mörtelbett (Dickbett) insgesamt 5-6 cm stark
Abmessungen: 120/18/27 cm
Treppenzwickel: einseitig
Abdeckung und Fertigstellung mit festem Karton (z.B. Tetrapack oder ähnliches)
einschl. Ausbau und Entsorgung
Die elastische Versiegelung zwischen den Sockelleisten /Zwickel und dem Belag ist mit einzukalkulieren.
Anzahl der Treppenläufe 8 Stk
02.__.0001
Treppenstufen vom KG bis zum DG
72,00
St
02.__.0003 Schallentkopplung des Treppenstufenbelags bestehend aus: Schallentkopplungsmatte PCI Polisilent plus
für Tritt- und Setzstufen mit überlappender Verlegung.
Unterhalb der Stufen ist das Material um Putzstärke über die Rohbaukonstruktion zu führen und nach Fertigstellung der Putzarbeiten durch den Auftragnehmer beizuarbeiten.
Anzahl der Stufen insgesamt: 9 Stück gerade Stufen
02.__.0003
Schallentkopplung des Treppenstufenbelags bestehend aus:
E
P
1,00
psch
02.__.0004 Treppennotgeländer im Treppenhaus für das Verlegen der Stufen demontieren und nach Beendigung der Treppenstufenverlegung wieder montieren.
02.__.0004
Treppennotgeländer im Treppenhaus
1,00
St
03 Fußbodenbelag
03
Fußbodenbelag
03.__.0001 Fußbodenbelag bestehend aus: Material: portugisischer Kalkstein (gelb)
Materialstärke: 1,5 cm
Einbau im Dünnbett auf Zementestrich
Plattenform: Bahnenware 60 cm breit einschl. Verfugung
Verband: Parallel zum Treppenlauf liefern und verlegen
Abdeckung wie in Pos. 2.1 beschrieben
Einbauort: Treppenraum KG-DG
03.__.0001
Fußbodenbelag bestehend aus:
73,00
m²
03.__.0002 wie in Pos. 3.1 jedoch Einbau im Aufzug (insgesamt 1 Aufzug) einschließlich elastischen Versiegelungen
03.__.0002
wie in Pos. 3.1 jedoch Einbau im Aufzug (insgesamt 1 Aufzug)
2,00
m²
03.__.0003 Zulage zu Pos. 3.1 für Randplatten Abmessung: Breite ca. 20 cm, Stärke ca. 3cm
einschl. geschliffenen Kanten
Verlegung am Treppenauge, freien Deckenrand und Podestkanten im Treppenhaus
03.__.0003
Zulage zu Pos. 3.1 für Randplatten
6,00
m
03.__.0004 Abmauerung auf dem Betondeckenrand als Unterbau für die Randplatten
Höhe der Abmauerung i.M. ca. 20 cm
03.__.0004
Abmauerung auf dem Betondeckenrand
6,00
m
03.__.0005 Schallentkoppelung des Podestbelages bestehend aus: Schallentkopplungsmatte PCI Polisilentplus
fachgerechte Verlegung auf Betonoberfläche
03.__.0005
Schallentkoppelung des Podestbelages bestehend aus:
E
73,00
m²
03.__.0006 Sockelleisten Material: Portugiesischer Kalkstein
Einbau im Dünnbett
Einbauort: wie in Pos. 3.1 genannt
Die elastische Versiegelung zwischen Bodenbelag und Sockelleisten ist einkalkulieren.
03.__.0006
Sockelleisten
85,00
m
03.__.0007 Fußmatte mit Rahmen im EG und KG hinter Schleuse sowie unmittelbar hinter der Hauseingangstüre Angebotenes Fabrikat:
03.__.0007
Fußmatte mit Rahmen im EG und KG hinter Schleuse sowie unmittelbar hinter der Hauseingangstüre
1,00
St
03.__.0008 Elastische Verfugung zwischen Randplatten, Stahlschienen bzw. Stufenantritten etc. fachgerecht herstellen
03.__.0008
Elastische Verfugung
20,00
m
03.__.0009 Schwelle Schwelle Abmessungen 1,15/20 cm vor Aufzugstür einschließlich Unterkonstruktion aus Mauerwerk
03.__.0009
Schwelle
5,00
St
04 Einpflege
04
Einpflege
04.__.0001 Einpflege der in Titel 2 und Titel 3 genannten Natursteinmaterialien
04.__.0001
Einpflege
E
1,00
St
05 Stunden
05
Stunden
05.__.0001 Arbeiten, welche nicht in den Positionen erfasst sind und auf Anweisung der Bauleitung und gegen Nachweis zur Ausführung kommen (Facharbeiter)
05.__.0001
Arbeiten, welche nicht in den Positionen erfasst sind
15,00
h
06 QNG
06
QNG
06.__.0001 Abfall- und Entsorgungskonzept – Gewerk Natursteinarbeiten Abfall- und Entsorgungskonzept – Gewerk Natursteinarbeiten
1. Ziel und Geltungsbereich
Dieses Abfall- und Entsorgungskonzept regelt den Umgang mit den bei den Natursteinarbeiten (Herstellung und Verlegung von Innenfensterbänken, Treppenstufen, Fußbodenbelägen, Sockelleisten und Randplatten aus Naturstein/Kunststein einschließlich Mörtelbett- und Verfugungsarbeiten sowie Schallentkopplung) anfallenden Bau- und Verpackungsabfällen. Ziel ist es, Abfälle bereits bei der Ausführung möglichst zu vermeiden und unvermeidbare Abfälle getrennt zu sammeln sowie vorrangig einer Wiederverwendung oder stofflichen Verwertung zuzuführen. Das Konzept umfasst insbesondere Naturstein- und Kunststeinreste, Mörtel- und Fliesenkleberreste, Fugenmassenreste, Schallentkopplungsmattenreste sowie Verpackungs- und Abdeckmaterialien. Die Vorgaben gelten für eigene Mitarbeiter und für im Gewerk eingesetzte Nachunternehmer.
2. Abfallarten und vorgesehene Entsorgungswege
Naturstein-/Kunststeinreste (Verschnitt, Bruchstücke von Fensterbänken, Stufen, Bodenplatten), AVV 17 01 07, getrennte Sammlung, Wiederverwendung für kleinere Zuschnitte bzw. stoffliche VerwertungMörtel- und Fliesenkleberreste (ausgehärtet), AVV 17 01 07, getrennt, Verwertung/fachgerechte EntsorgungFugenmassen-/Silikonreste (elastische Verfugung und Versiegelung), AVV 17 09 04, getrennt, fachgerechte EntsorgungSchallentkopplungsmatten-Reste (z. B. PCI Polisilent plus), AVV 17 06 04, getrennt, Verwertung/fachgerechte EntsorgungHolzverpackungen/Paletten, AVV 17 02 01, separater Holzbereich, Wiederverwendung/VerwertungSchutzkarton und Abdeckmaterial (z. B. Tetrapack o. ä.), AVV 15 01 01, getrennt, PapierrecyclingKunststofffolien/-verpackungen, AVV 15 01 02, getrennt, KunststoffverwertungMetallreste (Befestigungsschienen, Anker, Dübel, Schrauben), AVV 17 04 05, separater Metallbehälter, MetallrecyclingGemischte Bau-/Verpackungsabfälle, AVV 17 09 04 / 15 01 06, nur soweit Trennung nicht möglich, Sortierung/VerwertungDie endgültige Einstufung und der anzuwendende AVV-Schlüssel sind anhand der tatsächlich anfallenden Abfallzusammensetzung und des vorgesehenen Entsorgungsweges zu prüfen.
3. Maßnahmen zur Abfallvermeidung
Natursteinmaterial: Die Bestellung der Platten, Stufen und Fensterbänke erfolgt maßgenau nach aufgemessenen Flächen und Formaten, um Verschnitt zu minimieren. Verschnittreste werden, soweit möglich, für kleinere Bauteile (z. B. Randplatten, Sockelleisten) weiterverwendet.
Mörtel und Klebstoffe: Mörtelbett- und Dünnbettmassen werden bedarfsgerecht angemischt, um Restmengen zu minimieren.
Verpackungsmaterial: Transport- und Schutzverpackungen werden, soweit möglich, durch Mehrweg- und Rücknahmesysteme der Hersteller/Lieferanten vermieden oder reduziert.
4. Getrennte Sammlung auf der Baustelle
Für das Gewerk Natursteinarbeiten werden geeignete und eindeutig gekennzeichnete Sammelstellen bzw. Behälter eingerichtet. Folgende Abfallströme werden – soweit sie anfallen – getrennt erfasst:
Naturstein-/KunststeinresteMörtel-/FliesenkleberresteFugenmassenresteSchallentkopplungsmattenresteHolzverpackungen/PalettenSchutzkarton/PapierFolien/KunststoffverpackungenMetallrestenicht vermeidbare BaustellenmischabfälleEine Vermischung verwertbarer Materialien mit Baustellenmischabfällen wird soweit möglich vermieden. Die Sammelstellen werden so organisiert, dass eine ordnungsgemäße Nutzung durch Mitarbeiter und Nachunternehmer gewährleistet ist.
5. Lagerung und Entsorgung
Die Abfälle werden bis zur Abholung geordnet und gegen Vermischung mit anderen Abfallarten geschützt gelagert. Die Entsorgung erfolgt über geeignete Entsorgungs- bzw. Recyclingunternehmen. Für verwertbare Abfälle wird grundsätzlich eine stoffliche Verwertung angestrebt (Naturstein-/Mineralreste: Recycling bzw. Verfüllung; Metalle: Metallrecycling; Dämm-/Entkopplungsmaterial: fachgerechte Verwertung; Holz: Wiederverwendung bzw. geeignete Holzverwertung; Papier/Karton: Papierrecycling).
6. Dokumentation
Für die projektbezogene Dokumentation werden die relevanten Entsorgungs- und Verwertungsnachweise gesammelt. Dazu gehören insbesondere:
Wiege-, Abhol- und LieferscheineEntsorgungs- und VerwertungsnachweiseRechnungen bzw. Leistungsnachweise der Entsorgungsunternehmenbei Bedarf Fotodokumentation der getrennten SammlungDie Nachweise werden durch die Bauleitung bzw. den zuständigen Projektverantwortlichen gesammelt und für die Projektdokumentation aufbewahrt.
7. Verantwortlichkeiten und Kontrolle
Bauleitung/Vorarbeiter: Verantwortlich für Umsetzung, Kennzeichnung und regelmäßige Kontrolle der Abfalltrennung im Bereich des Gewerks.
Mitarbeiter/Nachunternehmer: Verpflichtet, die vorgesehenen Sammelstellen zu nutzen und Abfälle entsprechend den gekennzeichneten Abfallströmen zu trennen. Unbekannte oder möglicherweise gefährliche Abfälle sind der Bauleitung zu melden und dürfen nicht mit anderen Abfällen vermischt werden.
Nach Abschluss der Natursteinarbeiten werden die tatsächlich angefallenen relevanten Abfallströme und die zugehörigen Entsorgungs- bzw. Verwertungsnachweise für die Projektdokumentation zusammengestellt. Abweichungen vom Konzept werden dokumentiert.
8. Bestätigung
Hiermit wird bestätigt, dass die im Rahmen der Natursteinarbeiten anfallenden Abfälle entsprechend diesem Konzept möglichst vermieden, getrennt gesammelt und einer ordnungsgemäßen Wiederverwendung, Verwertung oder Entsorgung zugeführt werden.
06.__.0001
Abfall- und Entsorgungskonzept – Gewerk Natursteinarbeiten
1,00
psch
06.__.0002 QNG Nachweise nach Beendigung der Arbeiten zusammenstellen und dem AG zur Schlussrechnung einreichen Zusammenstellung der QNG-Nachweise und Einreichung mit der Schlussrechnung
Nach Beendigung der Arbeiten sind sämtliche für die Zertifizierung nach dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) erforderlichen produktbezogenen Nachweise und Unterlagen der eingebauten Produkte vollständig zusammenzustellen. Dazu gehören insbesondere:
Leistungserklärungen (DoP) und CE-Kennzeichnungen der verwendeten Bauprodukte
Umweltproduktdeklarationen (EPD) bzw. vergleichbare Nachhaltigkeitsnachweise der eingesetzten Materialien
technische Datenblätter und Prüfzeugnisse (z. B. zu Brandschutz, Schallschutz, Wärmeleitfähigkeit)
Herstellerbescheinigungen zu Materialherkunft und Recyclinganteil, soweit verfügbar
Die zusammengestellten Unterlagen sind dem Auftraggeber zusammen mit der prüffähigen Schlussrechnung in vollständiger und geordneter Form einzureichen.
06.__.0002
QNG Nachweise nach Beendigung der Arbeiten zusammenstellen und dem AG zur Schlussrechnung einreichen
1,00
psch