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BAUKURZBESCHREIBUNG Bauvorhaben Viktoriastraße 62, 16727 Velten
Allgemeine Baubeschreibung – Vorbemerkungen zum Leistungsverzeichnis
1. Bauvorhaben
Bauherr: TAMAX Bauträger GmbH
Standort: Viktoriastraße 61, 16727 Velten (Gemarkung Velten, Flur 5, Flurstücke 245, 246 und 249) Auf dem Baugrundstück werden insgesamt 11 dreigeschossige, nicht unterkellerte Einfamilienhäuser in Reihenhausform errichtet. Die Bebauung umfasst zwei Baukörper:
• Haus 1 mit drei Reihenhäusern (Nr. 1 – 3)
• Haus 2 mit acht Reihenhäusern (Nr. 4 – 11)
Alle Wohneinheiten weisen identische Grundrisse und Abmessungen auf. Die Gebäude werden der Gebäudeklasse 2 gemäß § 2 Abs. 3 BbgBO zugeordnet.
Baurechtliche Grundlage sind die Baugenehmigungen des Landkreises Oberhavel (Az. 521010-01654/2023/sie bis 521010-01664/2023/sie sowie 521010-03856/2023/sie) vom 29.04.2025.
2. Bauliche Eckdaten
• Bauweise: Massivbauweise, tragende Außen-, Trenn- und Innenwände aus Kalksandsteinmauerwerk
• Decken EG/OG: Stahlbetonfertigteildecken; Decke über DG als abgehängte Trockenbaudecke
• Dachstuhl: Kehlbalkendach mit Studiobindern aus Konstruktionsvollholz, Steildach mit Betondachsteinen, Gauben mit zweilagiger bituminöser Flachdachabdichtung
• Fassade: Wärmedämmverbundsystem, vollflächig armiert und verputzt
• Trennfuge zwischen den Einheiten: durchgehend, schalltechnisch entkoppelt (Fugenbreite 4 cm)
• Wärmeerzeugung: dezentral je Einheit über Luft-Wasser-Wärmepumpen, Fußbodenheizung im EG, OG und DG
3. Erschließung und Außenanlagen
Die öffentliche Erschließung erfolgt über die Viktoriastraße. Innerhalb des Grundstücks werden eine private Erschließungsstraße sowie 22 Stellplätze (zwei je Wohneinheit) hergestellt. Die Außenanlagen umfassen Zufahrt, Wege, Anleiterpunkte und Bewegungsflächen für die Feuerwehr, Müllstellplätze, Stellplätze, Geländemodellierung, Einfriedungen, Sichtschutzwände sowie private Terrassen und Gärten.
4. Baustelleneinrichtung und allgemeine Vorbemerkungen
Baustellenzufahrt: Die Andienung erfolgt ausschließlich über die Zufahrt der Viktoriastraße.
Baustelleneinrichtungsfläche: Lager-, Stell- und BE-Flächen sind innerhalb des Baugrundstücks so zu organisieren, dass die parallel arbeitenden Gewerke nicht behindert werden. Die Koordination der Flächennutzung erfolgt in Abstimmung mit der örtlichen Bauleitung. Ein Baukran ist nach derzeitiger Planung nicht erforderlich; der Materialtransport ist durch den jeweiligen Auftragnehmer eigenverantwortlich zu organisieren.
Baustrom und Bauwasser: Die Beantragung und Bereitstellung und Bereitstellung des zentralen Baustrom- und Bauwasseranschlusses erfolgen durch den Bauherrn. Die Anschlüsse werden im Bereich des künftigen Parkplatzes an der Viktoriastraße eingerichtet. Die Verbrauchskosten werden über eine Umlage gemäß den jeweiligen Vertragsvereinbarungen anteilig auf die Auftragnehmer abgerechnet.
Gerüst: Das Außengerüst wird zentral durch den Bauherrn gestellt; die Mitbenutzung steht allen Gewerken offen. Erweiterungen, Umbauten oder darüber hinaus erforderliche Gerüststellungen sind dem Bauherrn rechtzeitig vor Bedarf schriftlich anzuzeigen. Nicht angemeldete Bedarfe gehen zulasten des Auftragnehmers.
Entsorgung: Bauschutt, Verpackungsmaterial und sonstige Abfälle sind durch das jeweilige Gewerk eigenverantwortlich, ordnungsgemäß und auf eigene Kosten zu entsorgen. Eine zentrale Entsorgungslogistik wird durch den Bauherrn nicht gestellt.
Schutz und Reinigung: Bestehende und bereits fertiggestellte Bauteile sind durch den jeweiligen Auftragnehmer vor Beschädigung und Verschmutzung zu schützen. Nach Abschluss der eigenen Leistungen ist der Arbeitsbereich besenrein zu übergeben.
5. Vertragliche und technische Grundlagen
Die Ausführung sämtlicher Bauleistungen erfolgt nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie auf Grundlage:
• der VOB/B sowie der einschlägigen ATV der VOB/C in der jeweils zum Zeitpunkt der Auftragserteilung gültigen Fassung
• der erteilten Baugenehmigungen einschließlich ihrer Nebenbestimmungen
• der zum Zeitpunkt der Auftragserteilung geltenden weiteren gesetzlichen Bestimmungen
BAUKURZBESCHREIBUNG
Vorbemerkung Außenputz / Fassade gem. DIN 18345 und DIN 55699 Die Fassaden der Gebäude werden gemäß den Erfordernissen des Energieausweises und dem Brandenburger Baurecht mit einem Vollwärmeschutz und notwendiger Brandriegel versehen: Das Wärmedämmverbundsystem soll, sofern gem. EnEV- Nachweis keine anderen Forderungen gestellt werden, wie folgt
ausgeführt werden:
Die Außenwände erhalten ein Fassadenwärmeverbundsystem bestehend aus einer Polystyrol- oder Mineralwolle- Fassadendämmplatte, Ausführung gem. Brandschutz, Wärmeleitfähigkeitsgruppe und Stärke gemäß Wärmeberechnung.
Die Fassade erhält vom Erdgeschoss bis zum Giebel eine Armierungsschicht mit Armierungsgewebe und einer Schlussbeschichtung aus einem mind. 2 mm starken Edelputz mit Kratzstruktur und einem Egalisierungsanstrich. Sämtliche Anarbeitungen werden schlagregendicht ausgeführt. Die Gerüstankerbohrungen werden funktionserhaltend regendicht verschlossen. Im Bereich der Hauseingänge erhalten die Fassaden eine Beleuchtung gem. Beleuchtungskonzept des
Architekten.
Fassadendämmplatten: Fassadendämmplatten aus expandiertem Polysterolpartikelschaum EPS DIN EN 13163, schwerentflammbar B1, WLG 035, Kantenausbildung stumpf, Dämmplattendicke gem. Energiebedarfsnachweis. Verklebung mit mineralischen Werktrockenmörtel und Verdübelung nach Herstellervorschrift.
Die Wärmedämmung der Brandüberschlagsflächen wird mit mineralischer Dämmung in einer Stärke von ca. 160 mm, WLG 035, als Außenwand-Dämmsystem nach Herstellervorschrift ausgeführt. Die Übergänge zwischen der mineralischen Dämmung und den Fassadendämmplatten aus PS-Hartschaum werden verzahnt ausgeführt. Im Sockelbereich wird eine 14 cm strake Perimeterdämmung, mit einer sichtbaren Höhe von ca. 35 cm ausgeführt.
Armierungsschicht: Die Armierungsschicht wird aus mineralischem Trockenmörtel und Armierungsgewebe ganzflächig in einer Stärke von d = ca. 3-4 mm hergestellt
einschl. einer Diagonalbewehrung an den Öffnungsecken und sonstigen Kanten nach Herstellervorschrift.
Putzgrund: Der Putzgrund wird über einen Grundanstrich und eine Haftbrücke für Strukturbeschichtung abgetönt in Annäherung an den Putzfarbton hergestellt.
Oberputz: Der Oberputz wird als mineralischer Dünnschichtputz (Struktur: Kratzputz) mit einer Körnung von ca. 3 mm hergestellt. Der Farbton ist hell- bis mittelgetönt nach Freigabe des AG.
Außenwärmedämmsystem im Sockelbereich: WDVS.
Ausführung wie folgt: Perimeterdämmung d = min.140 mm, WLG 035, gedübelt gemäß DIN 18195-4 ab 150 mm über OKG. Es werden Aluminumsohlbänke mit weißer Endbeschichtung außen montiert. Es ist bei der Ausführung darauf zu achten, dass ein ebenmäßiges Erscheinungsbild der Fassade entsteht ohne
Schattenwurf im Streiflichtbereichen. Sämtliche Anarbeitungen sind schlagregendicht auszuführen. Die Verschließungen der Gerüstanker sind ebenfalls in farblich passenden Dübelkappen zu verkleiden. Über die verwendeten Systeme ist eine aktuelle und vom Hersteller ausgestellte und bestätigte Konformitätsbescheinigung vorzulegen.
Schutz von Bau- und Anlagenteilen, bspw. Abkleben von Fenstern, Hauseingangstüren, Fensterbänken, Dachrinnen und Ziegeln.
ZUSÄTZLICHE TECHNISCHE VORSCHRIFTEN (ZTV) WÄRMEDÄMMVERBUNDSYSTEME DIN 18345
1. Sämtliche Materialien müssen miteinander unbedenklich verarbeitbar und verträglich sein (elektrolytische Spannungsreihe, Bitumen - Korrosion etc). Dies ist besonders bei der Verwendung Gipsputzen zu beachten.
2. Für die verwendeten Begriffe bei Tönungen gelten:
- leicht oder hell getönt: Weißpigment, geringe Buntpigmentzusätze
- mittelgetönt: Weißpigment und Buntpigment ohne Sättigung
- vollgetönt: Weißpigment höchster Sättigung mit überwiegend Buntpigment
3. In die Einheitspreise ist einzukalkulieren:
a) das Schützen gegen Verschmutzung aller bereits eingebauten Teile, wie Dachflächen, Geländer, Beschläge, Stahlkonstruktionen, Fenster, Türen, Tore, Verglasungen, Verblechungen. Die Behebung von Beschädigungen durch Staub oder Kalkspritzer geht zu Lasten
des AN.
b) das kostenlose Ansetzen von 3 Putzproben in zur Beurteilung ausreichender Größe
c) das Kennzeichnen überputzter Einbauten in der Wand wie Dübeln, Dübelsteinen, Ankerblechen, etc. für die nachfolgenden Gewerke.
HINWEIS: Bauseitig wird kein separater Container bereitgestellt. Die Entsorgung etwaiger Abschnitte und Bauabfälle des eigenen Gewerkes sind entsprechend zu berücksichtigen und einzupreisen.
Vorbemerkung Außenputz / Fassade gem. DIN 18345 und DIN 55699
01 Baustelleneinrichtung
01
Baustelleneinrichtung
01.001 Baustelle einrichten Geräte, Werkzeuge und sonstige Betriebsmittel, die zur vertragsmäßigen Erfüllung der Bauleistungen erforderlich sind, auf die Baustelle transportieren, bereitstellen und soweit der Geräteeinsatz nicht gesondert berechnet wird, betriebsfertig aufstellen;
einschließlich der dafür notwendigen Arbeiten;
Baubüros, Unterkünfte, Werkstätten, Lagerschuppen und dergleichen, soweit erforderlich, an- und abtransportieren, aufbauen und einrichten.
Die Aufstellung erfolgt in Absprache mit der Bauleitung;
Kosten für Vorhalten, Unterhalten und Betreiben der Geräte, Anlagen und Einrichtungen werden nicht mit dieser Pauschale, sondern mit den Einheitspreisen der entsprechenden Teilleistung vergütet.
01.001
Baustelle einrichten
L
1.00
psch
01.002 Schutzmaßnahmen Fenster/ Türen Schutzmaßnahmen der Fenster/ Türen für nachstehend beschriebene Fassaden- und Malerarbeiten herstellen, für den Zeitraum der eigenen Leistungen vorhalten und beschädigungsfrei wieder entfernen;
Art des Schutzes: nach Wahl des AN;
01.002
Schutzmaßnahmen Fenster/ Türen
305.00
m²
02 Dämm- und Putzarbeiten
02
Dämm- und Putzarbeiten
02.001 Untergrund prüfen und vorbereiten – Vorbereitung der Fassadendämmung (WDVS) Prüfen und Vorbereiten der Untergründe zur Aufnahme der nachfolgenden Fassadendämmung (WDVS).
Der Untergrund ist auf Tragfähigkeit, Ebenheit und Sauberkeit zu prüfen. Rückstände und Mörtelreste sind zu entfernen; grober Schmutz ist zu beseitigen. Lose oder nicht tragfähige Bestandteile sind zu entfernen, sodass ein tragfähiger, sauberer und für die gewählte Befestigungsart (Kleben und/oder Dübeln) geeigneter Untergrund hergestellt wird. Als Reinigungs- bzw. Vorbehandlungsmittel kommen ausschließlich lösemittelfreie Reiniger oder Grundierungen zum Einsatz.
Die untergrundspezifischen Erfordernisse sind zu berücksichtigen und die geeignete Vorbehandlung entsprechend den Verarbeitungsrichtlinien des jeweiligen Herstellers auszuführen.
Art der Untergründe:
Wand- und Sockelbereich: Kalksandstein-Mauerwerk, Stahlbeton
Dachgeschoss / Gauben: Holzschalung (sägerau)
Ausführung einschließlich sämtlicher Anarbeitungen an Kanten, Ecken, Anschlüssen und Öffnungen.
Technische Angaben
Leistung: Prüfen und Vorbereiten des Untergrundes für nachfolgendes WDVS
Untergrund Wand/Sockel: Kalksandstein-Mauerwerk, Stahlbeton
Untergrund DG/Gauben: Holzschalung (sägerau)
Reiniger/Vorbehandlung: ausschließlich lösemittelfrei
Ergebnis: tragfähiger, sauberer, für Klebung/Dübelung geeigneter Untergrund
02.001
Untergrund prüfen und vorbereiten – Vorbereitung der Fassadendämmung (WDVS)
1,113.00
m²
02.002 Fassadendämmung, EPS, 160 mm, WLG 035 Liefern und Herstellen einer Wärmedämmschicht aus Fassadendämmplatten, geeignet zur Aufnahme der Putzoberflächen der nachfolgenden Positionen.
Dämmplatten mit geeignetem Klebe- und Armierungsmörtel auf neuem Kalksandstein-Mauerwerk und Betonwänden vollflächig bzw. nach Herstellervorgabe verkleben; zusätzlich mechanisch befestigen mit versenkten Dübeln und aufgesetzten Dämmstoff-Rondellen in statisch erforderlicher Anzahl und Anordnung. Platten press gestoßen, fugendicht und im Verband verlegen; Kreuzfugen vermeiden. Eine systemabhängig erforderliche Grundierung ist in den Einheitspreis einzurechnen.
Ausführung einschließlich Blendrahmenüberdeckung bis 50 mm sowie sämtlicher Anarbeitungen an Kanten, Ecken, Laibungen, Anschlüssen und Öffnungen.
Technische Angaben
Material: expandierter Polystyrol-Hartschaum (EPS), stumpfe Kanten, press gestoßen
Norm: DIN 18164 (bzw. DIN EN 13163)
Anwendungstyp/Brandverhalten: Typ W, schwer entflammbar nach DIN 4102
Eigenschaften: schwundfrei, FCKW-frei
Wärmeleitgruppe: 035
Plattendicke: 160 mm
Untergrund: KS-Mauerwerk, Stahlbeton
Befestigung: Kleben, ggf. zusätzlich Dübeln (statisch erforderliche Anzahl)
Abrechnung / Aufmaß
Blendrahmenüberdeckung bis 50 mm eingerechnet
Öffnungen > 2,5 m² werden abgezogen
angebotenes Fabrikat:
Die Verarbeitungsrichtlinien des jeweiligen Herstellers sind zu befolgen.
02.002
Fassadendämmung, EPS, 160 mm, WLG 035
811.00
m²
02.003 Fassadendämmung Gauben, EPS, 140 mm, WLG 035 Liefern und Herstellen einer Wärmedämmschicht aus Fassadendämmplatten im Bereich der Gauben auf sägerauer Rauspund-/Holzschalung.
Befestigung der WDVS-Platten mit einem systemzugelassenen Kleber für Holzuntergründe; zusätzliche mechanische Befestigung der Platten mit systemzugelassenen Dübeln oder Klammern in erforderlicher Anzahl und Anordnung. Der Nachweis der bauaufsichtlichen Zulassung / des geprüften Systemaufbaus für die Anwendung auf Holzschalung ist zu führen und dem AG vorzulegen. Platten press gestoßen, fugendicht und im Verband verlegen. Eine systemabhängig erforderliche Grundierung / Vorbehandlung des Holzuntergrundes ist in den Einheitspreis einzurechnen.
Ausführung einschließlich Blendrahmenüberdeckung bis 50 mm sowie sämtlicher Anarbeitungen an Kanten, Ecken, Laibungen, Anschlüssen und Öffnungen.
Technische Angaben
Material: expandierter Polystyrol-Hartschaum (EPS), stumpfe Kanten, press gestoßen
Norm: DIN 18164 (bzw. DIN EN 13163)
Anwendungstyp/Brandverhalten: Typ W, schwer entflammbar nach DIN 4102
Eigenschaften: schwundfrei, FCKW-frei
Wärmeleitgruppe: 035
Plattendicke: 140 mm
Untergrund: Holzschalung, sägerau (Rauspund)
Befestigung: systemzugelassener Kleber + systemzugelassene Dübel/Klammern; Systemnachweis erforderlich
Abrechnung / Aufmaß
Blendrahmenüberdeckung bis 50 mm eingerechnet
Öffnungen > 2,5 m² werden abgezogen
angebotenes Fabrikat:
Die Verarbeitungsrichtlinien des jeweiligen Herstellers sind zu befolgen.
02.003
Fassadendämmung Gauben, EPS, 140 mm, WLG 035
195.00
m²
02.004 Zulage Fassadendämmung - vertikaler Brandriegel, MiWo, 160 mm, WLG 035 Zulage zu vorbeschriebener Fassadendämmung für den Einbau von vertikalen Brandschutzstreifen im Bereich der Gebäudetrennwände;
Material: Mineralwolle (MW) nach DIN EN 13162
Schmelzpunkt: >= 1.000 °C
WLS: 035
Baustoffklasse: A1 nach DIN 4102 bzw. EN 13501
Streifenbreite: beidseitig der Gebäudetrennfugen je 20 cm (>40 cm Gesamtbreite).
02.004
Zulage Fassadendämmung - vertikaler Brandriegel, MiWo, 160 mm, WLG 035
116.00
m
02.005 Zulage Laibungsdämmung, Blendrahmenüberdeckung Zulage zu vorgenannter Fassadendämmung für das herstellen der dreiseitg umlaufenden Fenster- und Türlaibungen einschl. Eckschutzschienen und Anputzleisten.
Laibungstiefe: bis 18 cm
Überdeckungsbreite: bis 50 mm;
Material: Polystyrol-Hartschaum entsprechend dem Material der Fassadendämmung nach DIN 18 164;
02.005
Zulage Laibungsdämmung, Blendrahmenüberdeckung
664.00
m
02.006 Alu-Fensterbank, Farbton ALU natur Liefern und Montieren von Fensterbänken aus Aluminium einschließlich aller erforderlichen Anschlussarbeiten.
Ausführung der Fensterbänke mit allseitig wasserdichten Aufkantungen, Antidröhn-Unterbau sowie angeschweißten, wasserdichten und in sich dehnfähigen Bordprofilen. Zwischen Anschraubsteg der Fensterbank und Fensterrahmen ist ein Fugendichtband anzubringen.
Herstellen der Putzanschlüsse an der Fensterbankunterseite sowie seitlich mittels komprimiertem, selbstexpandierendem Fugendichtband aus imprägniertem Weichschaum mit Glasfasergewebestreifen, Bandbreite ca. 15 mm.
Der Untergrund besteht aus einer ca. 16,5 cm starken EPS-Dämmung, in die die Fensterrahmen einbinden. In diesem Bereich ist eine geneigte Dämmplatte einzubauen. Auf der Dämmplatte ist eine flexible Streichdichtung aufzubringen, die vom Fensterrahmen bis auf die Fassadendämmung geführt wird; die beiden Abknickungen sind mit geeignetem Verstärkungsgewebe zu bewehren. Zusätzlich ist unter dem Fenster eine 2. Dichtungsebene herzustellen (z. B. mit Sto Flexyl o. glw.).
Hohlräume unter den Fensterbänken sind vollständig auszuschäumen. Fensterbankanker sind gemäß den Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers zu setzen. Die Fensterbänke sind regendicht und ohne Behinderung der Dehnung einzupassen; die Spezial-Bordprofile sind aufzustecken.
Vor Bestellung sind die genauen Maße einschließlich der Übergreifungslängen am WDVS zu prüfen und mit dem Architekten abzustimmen. Die Verarbeitungsrichtlinien des jeweiligen Herstellers sind einzuhalten.
Geeignet für den Anschluss an bauseitige Bänke aus Aluminiumprofilen.
Technische Angaben
Werkstoff: Aluminium
Farbton: ALU natur (nach Wahl des AG)
Tiefe / Ausladung: ca. 20 cm (Bereich Putzanschlüsse ca. 20–23 cm)
Einzellänge: 0,60 m bis 1,40 m
Anschluss seitlich: Putzlaibung
Anschluss unten: WDVS mit Putz
Anschluss rückseitig: Kunststofffenster
Dämmuntergrund: EPS, ca. 16,5 cm
Angebotenes Fabrikat:
02.006
Alu-Fensterbank, Farbton ALU natur
100.00
m
02.007 Alu-Fensterbank trittsicher im Terrassenbereich, Farbton ALU natur Liefern und Montieren von trittsicheren Fensterbänken aus Aluminium im Türbereich des Erdgeschosses, einschließlich aller erforderlichen Anschlussarbeiten im WDVS.
Ausführung mit trittsicherer, profilierter Oberfläche (Längsriffelung), geeignet für begehbare bzw. betretbare Bereiche im Türanschluss. Fabrikat Alurit oder gleichwertig.
Die Fensterbänke sind mit Winkelverstärkungen auszuführen. Die Winkelverstärkungen sind anzupassen und im Fensterrahmenprofil zu befestigen.
Im Übrigen gelten die Anforderungen an Anschlüsse, Abdichtung und Einbau sinngemäß entsprechend der vorhergehenden Position (wasserdichte Aufkantungen, Einbindung in das WDVS, regendichte und dehnungsfreie Einpassung, Herstellung der erforderlichen Dichtungsebenen).
Vor Bestellung sind die genauen Maße einschließlich der Übergreifungslängen am WDVS zu prüfen und mit dem Architekten abzustimmen. Die Verarbeitungsrichtlinien des jeweiligen Herstellers sind einzuhalten.
Technische Angaben
Werkstoff: Aluminium
Farbton: aluminiumfarben
Oberfläche: trittsicher, mit Längsriffelung (profiliert)
Ausführung: mit Winkelverstärkung, im Fensterrahmenprofil befestigt
Tiefe / Ausladung: ca. 19,5–21 cm
Einbausituation: WDVS, Türbereich EG
Fabrikat: Alurit oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat:
02.007
Alu-Fensterbank trittsicher im Terrassenbereich, Farbton ALU natur
36.50
m
02.008 Fensterbank-Seitenkappen (Endkappen), im Farbton der Fensterbänke Liefern und fachgerechtes Einbauen von Fensterbank-Seitenkappen aus Aluminiumprofilen als seitliche Anschlüsse und Übergänge der Fensterbänke, passend zu den Fensterbänken der Vorposition und zum verwendeten WDV-System.
Die Seitenkappen weisen eine seitliche Aufkantung (Steg) mit einer Höhe von ca. 12–15 cm über der Fensterbank auf und schließen damit an die Leibung an. Die Ausladung (Tiefe) entspricht der zugehörigen Fensterbank der Vorposition.
Die Seitenkappen sind in die Leibungen einzupassen und wasserdicht sowie dauerelastisch an das Fassadendämmsystem anzuschließen. Untergrund ist Mauerwerk bzw. das Wärmedämmverbundsystem. Der Einbau erfolgt entsprechend den Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers.
Technische Angaben
Werkstoff: Aluminiumprofil
Farbton: im Farbton der zugehörigen Fensterbänke
Steghöhe / seitliche Aufkantung: ca. 12–15 cm über der Fensterbank
Ausladung (Tiefe): passend zur Fensterbank der Vorposition
Anschluss seitlich: an die Alu-Fensterbänke der Vorposition
Untergrund: Mauerwerk bzw. WDVS
Einbau: wasserdicht und dauerelastisch, in die Leibung eingepasst
Angebotenes Fabrikat:
02.008
Fensterbank-Seitenkappen (Endkappen), im Farbton der Fensterbänke
222.00
St
02.009 Vollflächige Armierung WDVS inkl. sämtlicher Laibungs-, Eck-, Anschluss- und Detailarbeiten Herstellen einer vollflächigen mineralische Armierungsschicht auf den Fassadendämmstoffplatten (EPS, XPS bzw. Mineralwolle) der Vorpositionen herstellen, als bewehrter Unter- und Tragputz für den nachfolgenden Deckputz.
In der Leistung enthalten und in den Einheitspreis einzurechnen sind:
ca. 664 m - Laibungen: Armierung der Öffnungsleibungen, 3-seitig, Leibungstiefe bis 18 cm.
ca. 466 Stk - Diagonalarmierung / Sturzeckwinkel: Winkelformstücke aus Glasfasergewebe diagonal an den Öffnungsecken in die Armierungsmasse einbetten
ca. 364 m - Außenecken und -kanten: flucht- und lotrecht mit Gewebe-Kantenprofilen (Kantenwinkel 90° aus Kunststoff, weiß, mit integriertem Glasfasergewebe und innenliegender Kunststoffschiene) ansetzen, vollflächig mit der Flächenarmierung überlappen und in die Armierungsmasse einbetten; im Eckbereich keine zweite Gewebelage aufbringen (keine Aufdopplung). Hierin enthalten sind ebenfalls die Kanten im Bereich der Gebäudetrennfugen
ca. 27 m - Rissbrücke: zur Abdeckung des Übergangs zwischen Massivbau und Dachstuhl (Decke OG und Zwerchhaus) liefern und montieren, Breite ca. 30 cm, Material nach Wahl des AN.
ca. 117 m - Putzabschlussprofile: aus Kunststoff, Farbe gemäß Architektenvorgabe, Ausführungsort Abschluss zum Dach, in das WDVS einbauen.
ca. 165 m - Sockelübergangsprofil (zurückspringender Sockel): Im horizontalen Übergang von der Regeldämmung (16 cm) zu Sockel-/Perimeterdämmung (14 cm), Versatz ca. 2 cm, ein systemgeprüftes Sockelabschluss-/Übergangsprofil liefern und fluchtgerecht ansetzen. Ausführung als thermisch entkoppeltes Kunststoffprofil (wärmebrückenfrei, kein Aluminium) mit integriertem Gewebestreifen, unterseitigem Kunststoffschenkel und überputzbarer Tropfkante (Abtropfnase), die das Umlaufen von Niederschlagswasser hinter den Versatz verhindert. Profil vollflächig in die Armierungsschicht einbetten und in die Flächenarmierung überlappend einbinden; Stöße dicht ausbilden. Regenwasserführung dauerhaft gesichert, Übergang stoßfest und sauber abgesetzt. Fabrikat passend zum verwendeten WDV-System
22 Stk - Anarbeitung an Rohrdurchführungen: durch das gesamte WDVS, überwiegend Ø 15–30 cm (Ausführung Hauslüftungssystem), einschließlich Anarbeitung an die Putzoberfläche.
Feldbegrenzungs-/Bewegungsfugen im WDVS: horizontal und vertikal, Mindestbreite 10–12 mm, gemäß DIN 18540 und IVD-Merkblatt Nr. 7; Dämmsystem bis zur Rohwand durchtrennen, Fugenschnitt vollständig mit Mineralwolle ausfüllen, Fuge mit Hinterfüllprofil und Fugendichtstoff dauerelastisch, glatt abgezogen ausführen; Farbton weiß entsprechend Putzfassade; komplett einschließlich sämtlicher Schnitte und Materialien.
Die Verarbeitungsrichtlinien des jeweiligen Herstellers sind zu befolgen.
02.009
Vollflächige Armierung WDVS inkl. sämtlicher Laibungs-, Eck-, Anschluss- und Detailarbeiten
1,113.00
m²
02.010 Gebäudetrennfuge im WDVS (Reihenhäuser) Ausbilden der vertikalen Gebäudetrennfugen zwischen den einzelnen, statisch getrennten Reihenhäusern im Bereich des WDVS, Fugenbreite ca. 40 mm, über die volle Gebäudehöhe von ca. 7 m durchgehend.
Das Wärmedämmverbundsystem ist im Fugenbereich bis auf den Rohbau (Trennfuge des Baukörpers) durchzutrennen; die Trennfuge des Baukörpers ist nicht zu überbrücken oder starr zu schließen.
Ausführung:
Fugenflanken sauber, gerade und parallel herstellen.
Fugenhohlraum vollflächig mit nichtbrennbarer Mineralwolle (Baustoffklasse A1/A2 nach DIN 4102-1 bzw. EN 13501-1) hinterfüllen, kraftfrei und lückenlos, sodass die Dämmebene wärmebrückenfrei geschlossen bleibt.
Fugenabschluss schlagregendicht und bewegungsaufnehmend ausbilden mittels systemgeprüftem Bewegungs-/Dehnfugenprofil mit flexibler Dehnschlaufe oder gleichwertigem schlagregendichten Fugendichtband, fassadenbündig und fluchtgerecht angesetzt, vollflächig in die Armierung eingebunden.
Zur Begrenzung der Fugentiefe und zur Vermeidung einer Dreiflankenhaftung ein nichtsaugendes, geschlossenzelliges Hinterfüllprofil (Rundschnur) einsetzen; sofern die gewählte Systemlösung eine Verfugung vorsieht, diese mit dauerelastischem Fugendichtstoff gemäß DIN 18540 und IVD-Merkblatt Nr. 7 glatt abgezogen ausführen.
Fugenausbildung dauerhaft wasser- und schlagregendicht sowie bewegungstauglich; die statische Trennung der Baukörper darf durch die Fugenausbildung nicht behindert werden.
Farbton des sichtbaren Fugenabschlusses: weiß bzw. entsprechend Putzfassade, nach Wahl des Architekten.
Leistung komplett einschließlich sämtlicher Schnitte, Profile, Hinterfüll- und Dichtmaterialien sowie aller Anarbeitungen an die angrenzende Armierungs-/Putzfläche. Die Verarbeitungsrichtlinien des jeweiligen Herstellers sind zu befolgen.
Technische Angaben
Einbauort: vertikale Gebäudetrennfugen zwischen den Reihenhäusern, im WDVS
Fugenbreite: ca. 40 mm
Fugenhöhe: ca. 7 m je Fuge, durchgehend
Hinterfüllung: Mineralwolle, nichtbrennbar (A1/A2)
Fugenabschluss: schlagregendichtes Bewegungs-/Dehnfugenprofil oder gleichwertiges Fugendichtband, bewegungsaufnehmend
Regelwerk: DIN 18540, IVD-Merkblatt Nr. 7
Farbton: nach Wahl des AG / entsprechend Putzfassade
02.010
Gebäudetrennfuge im WDVS (Reihenhäuser)
126.00
m
02.011 Oberputz WDVS als mineralischer Kratzputz, durchgefärbt Schlussbeschichtung auf der zuvor beschriebenen Armierungsschicht als mineralischen Oberputz (Kratzputz) herstellen. Mineralischer Dünnschicht-Edelputz mit Kratzstruktur, werkseitig durchgefärbt, nach DIN EN 998-1.
Liefern, Auftragen und Strukturieren einer wetterbeständigen, hydrophoben (wasserabweisenden) und wasserdampfdurchlässigen Schlussbeschichtung. Aufbau als Kratzputz: Putz volldeckend und gleichmäßig auftragen, ablüften lassen und durch Auskratzen strukturieren (Kratzstruktur); lose Körner sauber abkehren. Ausführung flucht- und ebenengerecht, ansatzfrei, in gleichmäßiger Struktur und Farbe.
Die Beschichtung umfasst die gesamte Fassadenfläche einschließlich der Fenster- und Türlaibungen. Die Laibungen der Fassadenöffnungen sind vollflächig mitzuverputzen und sauber, flucht- und winkelgerecht an die Fensterbank-, Fenster- und Türanschlüsse anzuarbeiten.
Einschließlich systemkonformer Grundierung / Putzgrund auf der Armierungsschicht gemäß Herstellervorgabe sowie sämtlicher Anarbeitungen an Laibungen, Stürzen, Kanten, Ecken, Profilen, Anschlüssen, Öffnungen, Durchdringungen und angrenzenden Bauteilen. Sämtliche Anschlüsse an Sockelabschluss, Putzabschlussprofile, Fensterbänke, Rollladen-/Raffstorekästen (soweit vorhanden) und sonstige einbindende Bauteile sind sauber und dicht auszubilden.
Körnung: ca. 3 mm
Putzstärke: mind. 3 mm (entsprechend Körnung)
Bindemittel: mineralisch
Eigenschaften: witterungsbeständig, wasserabweisend/hydrophob, wasserdampfdurchlässig, widerstandsfähig gegen Bewuchs durch Mikroorganismen
Struktur: Kratzstruktur (Kratzputz)
Farbton: naturgrau, samtbeige, feingreige o. glw., nach Wahl des AG; genaue Festlegung aus der Farbtonkarte des jeweiligen Herstellers.
Die Verarbeitungsrichtlinien des jeweiligen Herstellers sind zu befolgen.
Technische Angaben
Putzart: mineralischer Oberputz, Kratzputz (Dünnschicht-Edelputz)
Norm: DIN EN 998-1
Körnung: ca. 3 mm
Putzstärke: mind. 3 mm
Färbung: werkseitig durchgefärbt
Untergrund: Armierungsschicht der Vorposition (einschl. Grundierung/Putzgrund)
Umfang: Fassadenfläche inkl. Fenster-/Türlaibungen und sämtlicher Anarbeitungen
Farbton: nach Wahl des AG (Farbtonkarte Hersteller)
Die Verarbeitungsrichtlinien des jeweiligen Herstellers sind zu befolgen.
02.011
Oberputz WDVS als mineralischer Kratzputz, durchgefärbt
1,113.00
m²
02.012 Anschluss Traufschalung/ Ortgang Zwerchhaus Vorbeschriebene Fassadendämmung sowie Unter- und Oberputze an die bauseitige Traufschalung bzw. Ortgang der Zwerchhäuser fachgerecht mit Kompriband anschließen;
02.012
Anschluss Traufschalung/ Ortgang Zwerchhaus
198.00
m
02.013 Verschluss und Beschichten von Gerüstankerlöchern im Zuge des Gerüstabbaus regendicht verschließen, mit Wärmedämmstoff des verwendeten Systems ausfüllen, kältebrückenfrei und dicht; Oberfläche passend zur Putzfarbe der angrenzenden Fassade nahtlos und übergangslos ohne Farbdifferenzen herstellen; einschließlich Anarbeitung der Wärmedämmung an die vorhandenen Gerüstanker.
02.013
Verschluss und Beschichten von Gerüstankerlöchern
136.00
St
03 Sockel- und Perimeterdämmung
03
Sockel- und Perimeterdämmung
03.001 Sockelabdichtung, MDS, W1.1, Bodenfeuchte Außenabdichtung der Mauer- und Sockelbereiche gegen Bodenfeuchte gemäß DIN 18533 mit rissüberbrückender mineralischer Dichtschlämme (MDS).
Leistungsbestandteile:
Eignungsprüfung des Untergrundes auf Tragfähigkeit, Sauberkeit und Ebenheit.
Untergrund vorbereiten: Vertiefungen und Fehlstellen > 5 mm mit geeignetem Mörtel schließen; Fugen und Unebenheiten < 5 mm durch flächige Kratzspachtelung ausgleichen. Kanten und Kehlen nach Herstellervorgabe ausbilden (ggf. Hohlkehle).
Außenabdichtung mit mineralischer Dichtschlämme (MDS), rissüberbrückend, in 2 Aufträgen frisch-in-frisch, zweilagig, vollflächig und porenschließend aufbringen.
Die Abdichtung ist so herzustellen, dass sie an die weiterführende Bauwerksabdichtung sowie an den anschließenden Sockelaufbau dicht anschließt. Die Abdichtung ist bis zur vorgesehenen Höhe über Gelände zu führen und sauber an die Folgeleistung (Sockeldämmung) anzuarbeiten.
Technische Angaben
Zweck: Abdichtung der Mauer- und Sockelbereiche gegen Bodenfeuchte
Bauteil: Sockelbereich
Wassereinwirkung: Klasse W1.1-E nach DIN 18533
Abdichtungsmaterial: mineralische Dichtschlämme (MDS), rissüberbrückend
Auftrag: 2 Aufträge frisch-in-frisch, 2-lagig
Trockenschichtdicke: mind. 2 mm bzw. gemäß Herstellervorgaben
Einbauort: Sockelbereich
Folgeleistung: Sockeldämmung
03.001
Sockelabdichtung, MDS, W1.1, Bodenfeuchte
107.00
m²
03.002 Wandsockeldämmung Perimeter-EPS, d = 14 cm, WLG 035, im Spritzwasser-/erdberührten Bereich Liefern und Herstellen einer Wandsockeldämmung aus Perimeter-Dämmplatten, geeignet für den Einsatz im Spritzwasser- und erdberührten Bereich, zur Aufnahme der Putzoberflächen der nachfolgenden Positionen.
Dämmplatten aus expandiertem Polystyrol-Hartschaum (EPS) nach DIN EN 13163, als wasserabweisende, druckfeste Perimeter-/Sockeldämmung, für den erd- und spritzwasserberührten Einsatz zugelassen. Mit geeignetem, zur darunterliegenden Sockelabdichtung (MDS) verträglichem Kleber ansetzen und zusätzlich mit Tellerdübeln in versenkter Ausführung mit Dämmstoff-Rosette verankern. Platten press gestoßen, fugendicht und im Verband verlegen.
Vor der Montage sind die Untergründe gründlich zu reinigen und – soweit nach Systemvorgabe erforderlich – mit geeignetem Tiefengrund vorzubehandeln; die Ausführung ist mit der Sockelabdichtung (Vorposition) so abzustimmen, dass die Abdichtungsebene nicht beschädigt wird.
Die Sockeldämmung ist gemäß Sockeldämmungsdetail auszuführen, im erdberührten Bereich keilförmig ausgebildet. In Türbereichen ist Perimeterdämmung entsprechend einzusetzen. Ausführung einschließlich sämtlicher Anarbeitungen an Kanten, Ecken, Anschlüssen und Übergängen, insbesondere sauberer Anschluss an die Regeldämmung (16 cm) über das Sockelübergangsprofil.
Technische Angaben
Material: expandierter Polystyrol-Hartschaum (EPS), Perimeter-/Sockeldämmung nach DIN EN 13163
Eignung: erd- und spritzwasserberührter Bereich (wasserabweisend, druckfest)
Brandverhalten: Euroklasse E nach DIN EN 13501-1
Wärmeleitgruppe: 035 (λ = 0,035 W/(m·K))
Plattendicke: 14 cm
Befestigung: Kleben (abdichtungsverträglich)
Einbauort: Gebäudesockel
Ausbildung: keilförmig im erdberührten Bereich gem. Detail; Türbereiche in Perimeterdämmung
Untergrundvorbehandlung: Reinigen, ggf. Tiefengrund nach Systemvorgabe
Höhe: 65 cm
03.002
Wandsockeldämmung Perimeter-EPS, d = 14 cm, WLG 035, im Spritzwasser-/erdberührten Bereich
107.00
m²
03.003 Zulage trittfeste EPS-Perimeterdämmung im Türaustrittsbereich, d = 14 cm, WLG 035 Liefern und Einarbeiten einer trittfesten Perimeterdämmung im Bereich der Türaustritte / Türschwellen, als Zulage zur Sockeldämmung der Vorposition.
Dämmplatten aus expandiertem Polystyrol-Hartschaum (EPS) nach DIN EN 13163, als trittfeste, druckfeste und wasserabweisende Perimeter-/Sockeldämmung, für den erd- und spritzwasserberührten Einsatz zugelassen. Die trittfeste Dämmung ist als separater Arbeitsgang vor allen übrigen Dämmarbeiten im Türschwellenbereich einzuarbeiten und dicht an die angrenzende Sockeldämmung sowie an die Schwellen-/Türanschlüsse anzuarbeiten. Platten press gestoßen und fugendicht verlegen.
Ausführung einschließlich sämtlicher Anarbeitungen an Kanten, Anschlüssen und Übergängen.
Technische Angaben
Leistungsart: Zulage zur Sockeldämmung (Vorposition)
Material: expandierter Polystyrol-Hartschaum (EPS), trittfeste Perimeter-/Sockeldämmung nach DIN EN 13163
Eignung: trittfest, druckfest, erd- und spritzwasserberührter Bereich
Brandverhalten: Euroklasse E nach DIN EN 13501-1
Wärmeleitgruppe: 035 (λ = 0,035 W/(m·K))
Plattendicke: 14 cm
Höhe: ca. 35 cm
Einbauort: Türaustritts-/Türschwellenbereich
Ausführung: separater Arbeitsgang vor allen übrigen Dämmarbeiten
03.003
Zulage trittfeste EPS-Perimeterdämmung im Türaustrittsbereich, d = 14 cm, WLG 035
13.20
m
03.004 Zulage zum Oberputz: Sockelputz im Spritzwasserbereich, h = 35 cm Zulage zur Oberputz-Position für die Ausbildung des Sockelbereichs als Sockelputz, Höhe ca. 35 cm über Gelände.
Aufbau und Struktur analog zur Oberputz-Position des Gesamtobjekts (mineralischer Kratzputz, Kratzstruktur, werkseitig durchgefärbt), jedoch als sockelgeeignete, wasserabweisende und mechanisch höher belastbare Ausführung für den Spritzwasserbereich. Liefern, Auftragen und Strukturieren einschließlich systemkonformem Putzgrund; sauberer, gerader Anschluss an die anschließende Fassaden-/Oberputzfläche (oberer Sockelabschluss) sowie an den unteren Sockelabschluss.
Die Zulage vergütet den Mehraufwand des Sockelputzes gegenüber dem Regel-Oberputz im 35 cm hohen Sockelband; die zugrunde liegende Oberputzleistung ist bereits in der Oberputz-Position enthalten.
Ausführung einschließlich sämtlicher Anarbeitungen an Kanten, Ecken, Profilen, Anschlüssen und Öffnungen. Die Verarbeitungsrichtlinien des jeweiligen Herstellers sind zu befolgen.
Technische Angaben
Leistungsart: Zulage zur Oberputz-Position
Putzart: sockelgeeigneter mineralischer Kratzputz, durchgefärbt, wasserabweisend, schlagfest
Struktur/Körnung: analog Oberputz Gesamtobjekt (Kratzstruktur, Körnung ca. 3 mm)
Höhe Sockelband: ca. 35 cm über Gelände
Untergrund: Armierungsschicht des Sockels (bereits abgegolten)
Farbton: nach Wahl des AG / Architektenvorgabe
03.004
Zulage zum Oberputz: Sockelputz im Spritzwasserbereich, h = 35 cm
58.00
m²
03.005 Zweite Abdichtungslage MDS im erdberührten Sockelbereich, bis 5 cm über OKG Herstellen einer zweiten Abdichtungsebene im erdberührten Sockelbereich mit rissüberbrückender mineralischer Dichtschlämme (MDS), als zusätzliche Dichtungslage zur bereits ausgeführten Sockelabdichtung.
Die MDS ist im erd- und spritzwasserberührten Bereich vollflächig, porenschließend und rissüberbrückend aufzubringen und bis ca. 5 cm über Oberkante Gelände (OKG) hochzuführen. Die Abdichtung ist dicht und überlappend an die untere Sockel-/Wandabdichtung (Vorposition) sowie an den anschließenden Sockelaufbau anzuarbeiten, sodass eine durchgehende, dichte Abdichtungsebene ohne Fehlstellen entsteht. Kanten, Kehlen und Übergänge sind nach Herstellervorgabe auszubilden.
Ausführung als Abdichtung gegen Bodenfeuchte gemäß DIN 18533, Wassereinwirkungsklasse W1.1-E, in 2 Aufträgen frisch-in-frisch, mit einer Trockenschichtdicke von mind. 2 mm bzw. gemäß Herstellervorgaben.
Ausführung einschließlich sämtlicher Anarbeitungen an Anschlüssen und Übergängen. Die Verarbeitungsrichtlinien des jeweiligen Herstellers sind zu befolgen.
Technische Angaben
Leistung: zweite Abdichtungslage (Dichtungsebene) im Sockelbereich
Abdichtungsmaterial: mineralische Dichtschlämme (MDS), rissüberbrückend
Norm/Klasse: DIN 18533, W1.1-E
Auftrag: 2 Aufträge frisch-in-frisch, 2-lagig
Trockenschichtdicke: mind. 2 mm bzw. gem. Herstellervorgaben
Hochführung: bis ca. 5 cm über OKG
Einbauort: erd- und spritzwasserberührter Sockelbereich
Anschluss: dicht/überlappend an untere Sockelabdichtung (Vorposition)
03.005
Zweite Abdichtungslage MDS im erdberührten Sockelbereich, bis 5 cm über OKG
58.00
m2
03.006 Mechanischer Anfüllschutz für Dämmung, Kunststoff-Noppenbahn Herstellen eines mechanischen Anfüllschutzes für die zuvor beschriebene Dämmschicht im erdberührten Sockel-/Wandbereich, zum Schutz der Abdichtung und Dämmung vor mechanischer Beschädigung während des Verfüllens.
Anfüllschutz aus Kunststoff-Noppenbahn (oder gleichwertig), vor der Dämmschicht vollflächig, überlappend und lagesicher anordnen. Bahnen fachgerecht stoßen und überlappen, oberer Abschluss nach Herstellervorgabe ausbilden. Der Anfüllschutz ist so einzubauen, dass die darunterliegende Abdichtungs- und Dämmebene beim Verfüllen und Verdichten des Arbeitsraums nicht beschädigt wird.
Ausführung einschließlich sämtlicher Anarbeitungen an Kanten, Anschlüssen und Übergängen.
Technische Angaben
Leistung: mechanischer Anfüllschutz für Dämmschicht
Material: Kunststoff-Noppenbahn oder gleichwertig
Einbauort: erdberührter Sockel-/Wandbereich, vor der Dämmschicht
Ausführung: vollflächig, überlappend, lagesicher; oberer Abschluss nach Herstellervorgabe
03.006
Mechanischer Anfüllschutz für Dämmung, Kunststoff-Noppenbahn
55.00
m²
04 Malerarbeiten - Fassade -
04
Malerarbeiten - Fassade -
04.001 Untergrund reinigen und vorbehandeln – Fassaden- und Sockelflächen Fassaden- und Sockelflächen als Untergrund für die nachfolgend beschriebenen Maler-/Beschichtungsarbeiten reinigen und vorbehandeln.
Flächen von Staub, Schmutz- und Fettresten befreien; vorhandene Verschmutzungen mit lösungsmittelfreien Reinigungsmitteln entfernen. Untergrund auf Tragfähigkeit prüfen; lose oder nicht tragfähige Bestandteile entfernen, sodass ein sauberer, trockener, tragfähiger und staubfreier Untergrund für die Folgebeschichtung hergestellt wird.
Ausführung einschließlich sämtlicher Anarbeitungen an Kanten, Ecken, Profilen, Anschlüssen und Öffnungen. Die Verarbeitungsrichtlinien des jeweiligen Herstellers sind zu befolgen.
Technische Angaben
Flächen: Fassaden- und Sockelflächen
Leistung: Reinigen und Vorbehandeln als Untergrundvorbereitung
Reinigungsmittel: lösungsmittelfrei
Ergebnis: sauberer, trockener, tragfähiger, staub- und fettfreier Untergrund
04.001
Untergrund reinigen und vorbehandeln – Fassaden- und Sockelflächen
1,113.00
m²
04.002 Egalisationsanstrich auf mineralischem Kratzputz, Siliconharz-Fassadenfarbe Egalisierende Farbbeschichtung auf den zuvor beschriebenen, durchgefärbten mineralischen Kratzputzflächen des WDVS und des Sockelbereichs herstellen, zur Vereinheitlichung von Farb- und Strukturbild sowie zum zusätzlichen Schutz der Fassade.
Ausführung als einlagiger Egalisationsanstrich mit Siliconharz-Emulsionsfarbe, algizid und fungizid eingestellt, wasserverdünnbar, matt deckend, diffusionsoffen, lichtecht, wetterbeständig und abriebfest. Farbmaterial passend zu den neuen Putzflächen, Farbton hell bis mittel getönt, nach Wahl des AG.
Liefern und fachgerechtes Aufbringen einschließlich der erforderlichen Untergrundvorbereitung (Reinigen, Prüfen auf Tragfähigkeit und ausreichende Aushärtung/Karbonatisierung des Putzes). Eine Grundierung ist nur auszuführen, soweit sie nach dem Systemdatenblatt des jeweiligen Herstellers erforderlich ist (z. B. zur Saugregulierung); ist keine Grundierung gefordert, entfällt diese Leistung. Der Anstrich ist vollflächig, gleichmäßig, ansatzfrei und deckend auf die gesamte Putzfläche einschließlich der Fenster- und Türlaibungen aufzubringen, mit sauberer Anarbeitung an alle Kanten, Ecken, Profile, Anschlüsse und Öffnungen.
Sofern das Herstellersystem für die Gewährleistung einen zweiten Anstrichgang oder eine Grundbeschichtung zwingend vorschreibt, ist diese im Einheitspreis einzurechnen.
Ausführung gemäß DIN 18363 (Maler- und Lackierarbeiten) sowie den Verarbeitungsrichtlinien des jeweiligen Herstellers.
Technische Angaben
Beschichtung: Siliconharz-Emulsionsfarbe (Fassadenfarbe)
Aufbau: einlagiger Egalisationsanstrich
Eigenschaften: algizid/fungizid eingestellt, wasserverdünnbar, matt deckend, diffusionsoffen, lichtecht, wetterbeständig, abriebfest
Grundierung: nur nach Erfordernis gemäß Herstellersystem
Untergrund: durchgefärbter mineralischer Kratzputz der Vorposition (ausgehärtet/karbonatisiert)
Umfang: Fassadenfläche inkl. Laibungen und sämtlicher Anarbeitungen
Farbton: hell bis mittel, nach Wahl des AG (Farbtonkarte Hersteller)
Die Verarbeitungsrichtlinien des jeweiligen Herstellers sind zu befolgen.
04.002
Egalisationsanstrich auf mineralischem Kratzputz, Siliconharz-Fassadenfarbe
1,113.00
m²
04.003 Traufkasten/-schalung beschichten, deckender Holzanstrich außen, inkl. Endstücke Bauseitige Traufschalung (Traufkasten) außenseitig beschichten, einschließlich sichtbarer Endstücke, Stirn- und Untersichten.
Untergrundvorbereitung: Holz-/Holzwerkstoffoberflächen reinigen, anschleifen und entstauben; Harzstellen und Äste behandeln; auf tragfähigen, sauberen und trockenen Untergrund prüfen. Scharfe Kanten brechen.
Beschichtungsaufbau, deckend, für den bewitterten Außenbereich geeignet:
1 × Grundierung / Imprägniergrund für Holz und Holzwerkstoffe außen (bei Bedarf mit Bläue-/Holzschutz gemäß Systemvorgabe),
1 × Zwischenbeschichtung,
1 × Schlussbeschichtung
mit wetterbeständiger, UV- und feuchtigkeitsstabiler Lack-/Holzfarbe für den Außenbereich, deckend, seidenmatt bzw. nach Vorgabe.
Sämtliche Anschlüsse, Kanten, Stöße und Endstücke sind sauber, ansatzfrei und deckend mitzubeschichten. Ausführung gemäß DIN 18363 (Maler- und Lackierarbeiten) sowie den Verarbeitungsrichtlinien des jeweiligen Herstellers.
Technische Angaben
Bauteil: Traufkasten / Traufschalung (bauseits), inkl. Endstücke, Stirn- und Untersichten
Untergrund: Holz / Holzwerkstoff, außen bewittert
Beschichtung: deckende Lack-/Holzfarbe für den Außenbereich, wetter- und UV-beständig
Aufbau: Grundierung + Zwischen- + Schlussbeschichtung (deckend)
Farbton: nach Wahl des AG / Architektenvorgabe
Glanzgrad: seidenmatt bzw. nach Vorgabe
Norm: DIN 18363
04.003
Traufkasten/-schalung beschichten, deckender Holzanstrich außen, inkl. Endstücke
12.00
m²
05 Stundenlohnarbeiten
05
Stundenlohnarbeiten
05.001 Stunden Bauhelfer / Azubi Stunden für Leistungen eines Bauhelfers / Auszubildenden auf besondere Anordnung des Auftraggebers / Bauleiters;
05.001
Stunden Bauhelfer / Azubi
1.00
h
05.002 Stunden Facharbeiter / Geselle Stunden für Leistungen eines Facharbeiters / Gesellen auf besondere Anordnung des Auftraggebers / Bauleiters;
05.002
Stunden Facharbeiter / Geselle
1.00
h
05.003 Stunden Vorarbeiter / Meister Stunden für Leistungen eines Vorarbeiters / Meisters auf besondere Anordnung des Auftraggebers / Bauleiters;
05.003
Stunden Vorarbeiter / Meister
1.00
h