Sonnenschutzanlagen
Umbau u. Erweiterung Dr. Ausbüttel Dortmund
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01 Aluminium-Pfosten-Riegelfassaden
01
Aluminium-Pfosten-Riegelfassaden
Metall-Glas Fassade Die Vorgaben der ZTV Fassade Brücke und Steg sind der Datei „Titelkostenzusammenstellung  KGR 300-500“ zu entnehmen und für die Planung und Ausführung verbindlich (gilt auch für die Fassade Steg) Thermisch getrenntes Aluminium-Pfosten-Riegel-System (z.B. Fa. Schüco) aus Standard-Pfostenprofilen und Standard-Riegelprofilen mit allen zugehörigen Komponenten als geprüftes Fassadensystem mit folgenden Bestandteilen, Merkmalen und Eigenschaften: • Pfostenriegelkonstruktion mit Pfosten- und Systemriegelprofilen 60 mm breit. Deckleisten und Klemmleisten in Profilbreiten. • Alle sichtbaren Metalloberflächen sind mit hochwetterfester Pulverbeschichtung Farbe gemäß Farb- und Materialkonzept der Architekten auszuführen. Hierzu sind vorab Muster der Deckleisten, Pfostenprofile zu übergeben, die von den Architekten, dem Bauherrn freigegeben werden müssen. • Systemzugehöriges Verglasungssystem inkl. der zugehörigen Dichtungsprofile und silikonfreier Innendichtung aus EPDM, sowie mit silikonfreier Außendichtung aus EPDM, passend zu Klemmprofil und Dämmblock, Grundprofil mit Profilierung zur Dichtungsaufnahme. • Dichtungssystem mit integrierter Entwässerung in der durchgängigen Fassadenkonstruktion in mindestens drei Ebenen • Belüftungs- und Entwässerungssystem für kontrollierte Kondensatabführung vom Riegel in den Pfostenfalz über die Innendichtungen nach außen. • äußerer Dämmblock zur Optimierung der Dämmwerte und optimaler Isothermen-Verläufe in Profilachsen • Systemzugehörige äußere Aluminium Klemmleiste mit zusätzlicher geklipster Abdeckschale in Aluminium, Ansichtsbreiten von 60 mm. • Profilbautiefen: • Pfosten 200 mm • Riegel Ebene 1. 205 mm bzw. Riegel Ebene 2. 84 mm • Deckschale (Pfosten) 20 mm hoch • Deckschale (Riegel) 15 mm hoch Das Fassadensystem darf keine von außen (aus dem Kaltbereich) bis in die Aluminiumkonstruktion (in den Warmbereich) durchgehenden Bauteile aufweisen, außer Sonnenschutzhalter. Es muss ein Dämmblock gemäß den Vorgaben des Systemherstellers verwendet werden. Der Dämmblock muss sicher und unverrückbar mit der äußeren Pressleiste im Glasfalzraum befestigt werden, so dass eine dauerhafte Belüftung des Glasrandverbunds sichergestellt ist. Die statische Bemessung des Tragsystems, einschließlich der Bemessung der Verankerung der Fassade am Rohbau ist vom AN im Rahmen der Fassadenstatik vorzunehmen. Die Kosten hierfür sind in die Fassadenpositionen einzurechnen. Die Gebrauchstauglichkeit der verwendeten Glasauflagen (vertikale Verformung) muss nach den neuesten Anforderungen der DIN 18008 nachgewiesen sein, z.B. durch eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) bzw. durch Nachweise gemäß der DIN 18008. Die Verarbeitung des Systems muss nach den jeweils gültigen Verarbeitungsrichtlinien des Systemherstellers mit den dafür vorgeschriebenen Werkzeugen erfolgen. Pfosten-Riegel-Verbindung: Die Verbindung der Aluminiumpfosten und -riegel hat unsichtbar zu erfolgen, hierzu sind Formpassstücke am Pfosten anzubringen und die Riegel von vorne zu verschrauben. Die Konstruktion muss einen Anpressdruck des Riegels auf den Pfosten über die gesamte Riegeltiefe sicherstellen. Die Tragfähigkeit der Verbindung ist durch Prüfzeugnisse oder geprüfter Statik nachzuweisen. Dazu muss ein eigener Nachweis bedingt durch die außermittige Belastung durch das entsprechende Glasgewicht vorliegen. Über die Verbindung ist ein statischer Nachweis zu führen oder Prüfzeugnisse des Systemherstellers vorzulegen. Die Anpassung des Verglasungssystems an die geforderten Wärmedämmwerte Ucw muss durch Variation eines Dämmprofils im Glasfalzraum möglich sein. Das Dämmprofil muss sicher und unverrückbar mit der äußeren Abdichtung/ Andruckleiste im Glasfalzraum befestigt werden, so dass eine dauerhafte Belüftung des Glasrandverbunds sichergestellt ist. Verglasungs- und Dichtungssystem: Anforderungen an Dichtungen der Fassade: Das angebotene Fassadensystem muss mindestens drei Entwässerungsebenen haben und eine zusätzliche Fußpunktentwässerung ermöglichen. Das in den Falzräumen anfallende Kondensat muss durch im Dichtungssystem integrierte Kanäle gesammelt und kontrolliert nach außen abgeleitet werden. Die Dichtungsprofile müssen so konstruiert sein, dass die höher liegende Ebene überlappend in die tieferliegende Ebene entwässert. Die Ausbildung von Dichtungsebenen, die über einen Versatz der Tragprofile von +/- 0,5 mm hinausgehen, ist nicht gestattet. Das Fassadensystem muss einen Druckausgleich des Falzraumes mit der Außenluft ermöglichen. Ort und Anzahl der Druckausgleichsöffnungen sind entsprechend der Verarbeitungsrichtlinie des Systemherstellers auszuführen. Im Falzraum dürfen die Kanten zwischen zwei Glasscheiben auf der Außenseite auf keinen Fall mit zusätzlichen Folien oder Dichtbändern abgedichtet werden. Sämtliche Dichtungen müssen aus vorgeformtem, systemgeprüftem, witterungsbeständigem schwarzem EPDM-Material hergestellt sein. Die inneren systemgeprüften Dichtungen müssen als komplett übergreifende Aufsteckdichtungen ohne Durchbrüche in der Dichtebene ausgeführt werden. Die durch den Systemhersteller angegebenen Mindestauflagerbreiten auf den Tragprofilen dürfen nicht unterschritten werden. Die verwendeten Innendichtungen müssen für alle Pfosten und Riegel gleich hoch sein. Variierende Glaseinbaustärken sind über Ausgleichsprofile und zusätzliche Dichtungen gemäß den Angaben des Systemherstellers zu integrieren. Sämtliche inneren Dichtungen sind als eckvulkanisierte Rahmen nach Systemvorschriften auszuführen (Stauchung der Gummirahmen bei Einbau beachten). Ist dies systembedingt nicht möglich gilt folgendes:  - Die Verarbeitung der inneren Dichtungen im Bereich des Kreuzpunktes von Pfosten und Riegel muss exakt mit dafür vorgesehenen System- Werkzeugen ausgeklinkt und mit System-Dichtstücken und oder geprüfter Statik nachzuweisen. Dazu muss ein eigener Nachweis bedingt durch die außermittige Belastung durch das entsprechende Glasgewicht vorliegen. Über die Verbindung ist ein statischer Nachweis zu führen oder Prüfzeugnisse des Systemherstellers vorzulegen. Die Anpassung des Verglasungssystems an die geforderten Wärmedämmwerte Ucw muss durch Variation eines Dämmprofils im Glasfalzraum möglich sein. Das Dämmprofil muss sicher und unverrückbar mit der äußeren Abdichtung/ Andruckleiste im Glasfalzraum befestigt werden, so dass eine dauerhafte Belüftung des Glasrandverbunds sichergestellt ist. Verglasungs- und Dichtungssystem: Anforderungen an Dichtungen der Fassade: Das angebotene Fassadensystem muss mindestens drei Entwässerungsebenen haben und eine zusätzliche Fußpunktentwässerung ermöglichen. Das in den Falzräumen anfallende Kondensat muss durch im Dichtungssystem integrierte Kanäle gesammelt und kontrolliert nach außen abgeleitet werden. Die Dichtungsprofile müssen so konstruiert sein, dass die höher liegende Ebene überlappend in die tieferliegende Ebene entwässert. Die Ausbildung von Dichtungsebenen, die über einen Versatz der Tragprofile von +/- 0,5 mm hinausgehen, ist nicht gestattet. Das Fassadensystem muss einen Druckausgleich des Falzraumes mit der Außenluft ermöglichen. Ort und Anzahl der Druckausgleichsöffnungen sind entsprechend der Verarbeitungsrichtlinie des Systemherstellers auszuführen. Im Falzraum dürfen die Kanten zwischen zwei Glasscheiben auf der Außenseite auf keinen Fall mit zusätzlichen Folien oder Dichtbändern abgedichtet werden. Sämtliche Dichtungen müssen aus vorgeformtem, systemgeprüftem, witterungsbeständigem schwarzem EPDM-Material hergestellt sein. Die inneren systemgeprüften Dichtungen müssen als komplett übergreifende Aufsteckdichtungen ohne Durchbrüche in der Dichtebene ausgeführt werden. Die durch den Systemhersteller angegebenen Mindestauflagerbreiten auf den Tragprofilen dürfen nicht unterschritten werden. Die verwendeten Innendichtungen müssen für alle Pfosten und Riegel gleich hoch sein. Variierende Glaseinbaustärken sind über Ausgleichsprofile und zusätzliche Dichtungen gemäß den Angaben des Systemherstellers zu integrieren. Sämtliche inneren Dichtungen sind als eckvulkanisierte Rahmen nach Systemvorschriften auszuführen (Stauchung der Gummirahmen bei Einbau beachten). Ist dies systembedingt nicht möglich gilt folgendes:  - Die Verarbeitung der inneren Dichtungen im Bereich des Kreuzpunktes von Pfosten und Riegel muss exakt mit dafür vorgesehenen System- Werkzeugen ausgeklinkt und mit System-Dichtstücken undsystemzugehöriger Dichtmasse abgedichtet werden. - Die Abdichtung des Kreuzpunktes von Füllungselementen muss mit einer selbstklebenden Edelstahlunterlage und einem speziellen Dichtstück erfolgen. Die Auswahl der verwendeten Dichtungen muss der Einbausituation entsprechend - für die 1./2./3. Entwässerungsebene - nach den Anwendungsvorschriften des Systemherstellers erfolgen. Die Entwässerung der Konstruktion am Fußpunkt hat systemkonform zu erfolgen. Belüftung der Aluminium-PR-Fassade: Die Falzgrundbelüftung sowie der Dampfdruckausgleich erfolgen über die vier Ecken eines jeden Scheibenfeldes in den Pfostenfalz.  Für eine feldweise Entwässerung und Belüftung sind in den Aluminium- Andruckprofilen, Aluminium-Deckschalen und Dichtungen entsprechende Öffnungen vorzusehen. Die Vorgaben der Systemhersteller sind hierbei einzuhalten. Halterung und Lagerung der Verglasung der Fassade: Die Lastabtragung der Glas-/ Paneel-Füllung muss über systemzugehörige Glasauflagen - Auswahl je nach Glas-/ Paneel-Gewicht und Gesamtdicke - ausgeführt werden, die im Schraubkanal der Tragkonstruktion mit systemzugehörigen Befestigungsmitteln befestigt sind. Es muss sichergestellt sein, dass die Dichtigkeit des Systems im Bereich der Glasauflagen für Glaslasten bis 400 kg erhalten bleibt. Zur Halterung der Verglasung dürfen nur Schrauben aus Edelstahl verwendet werden, die vom Systemhersteller geprüft und freigegeben sind. Füllungselemente: Der Einbau von 3-fach Isolierglas sowie von Paneelen mit Einbaustärken von 40 bis 60 mm sowie von Einsatzelementen (Fenster) bis zu deren Systemabmessungen muss mit den zum Fassadensystem gehörenden Systembauteilen sichergestellt werden. Die erforderliche Füllungsdicke ist vom AN eigenverantwortlich zu ermitteln. Glasfüllungen als 3-fach Sonnenschutz-Isolierverglasung nach ZTV Punkt 2.3.1 bzw. 2.3.2 mit ESG-Scheiben innen und außen in zugänglichen Bereichen. bzw. mit VSG-Verglasungen zur Absturzsicherheit. Die Verglasungen sind in der Leistungsposition dann näher spezifiziert. Paneele nach ZTV Punkt 2.4.1 Klappflügel Anforderungen Fensterelemente nach ZTV 2.6.2: Das Fenstersystem ist mit raumseitig aufschlagendem Flügelrahmen mit 10 mm Flächenversatz zur Rahmenebene, auf der Außenseite flächenbündig auszubilden. Wärmedämmende Isolierstege mit drei Hohlkammern im Flügel sowie wannengeführte Schaumdämmungen bilden den Anschlag für die coextrudierte, mit einem Schaumkern ausgestattete Mehrhohlkammer Mitteldichtung mit drei Fähnchen zur Konvexionsreduktion. Die Anbindung der Mitteldichtung erfolgt im Bereich der Dämmzone an die Isolierstege mittels doppelter Aufnahmenut und Hinterhackung. Der Glasfalz wird durch auf das Profilsystem abgestimmte Schaumprofile, die die äußere Isolierglaskante umgreifen, wärmegedämmt. Das System ist mit rechteckigen Glasleisten auszustatten. Die Montage der Glasleisten erfolgt mittels toleranzausgleichenden Kunststoffhaltern. Profilabmessungen Aluminium Fensterelemente: Einspannrahmen außen:  ca.  65 mm Flügelprofil außen:   ca.  41 mm Rahmenprofil und Flügel außen:  ca.115 mm Ansichtsbreite Flügelprofil innen       ca.  79 mm Profiltiefe Rahmen    ca.  75 mm Profiltiefe Flügel    ca.  85 mm Die o.g. Abmessungen sind entsprechend der Geometrie der Anschlüsse zu modifizieren. Vereinzelte Abweichungen der Ansichtsbreiten aus ausführungstechnischen Gründen sind in die Einheitspreise einzurechnen. Die hier genannten formalen Ansichtsbreiten gelten als gestalterisch wichtige Anforderungen und sind so weit wie möglich einzuhalten. Abweichungen von den genannten Abmessungen dürfen max. 2 bis 3 mm betragen. Anforderungen an Dichtungen der Fensterelemente: Der Blendrahmen ist mit zwei umlaufenden Dichtungen aus hochwertigem TPE oder EPDM zwischen Fenster-Rahmen und Fenster- Flügel auszuführen. Die Verglasung im Flügelrahmen kann als Trockenverglasung mit TPE- oder EPDM-Dichtungen in abgestuften Dichtungsdicken ausgeführt werden. Soweit nicht in den Systembeschreibungen anderweitig beschrieben, sind die Verglasungsdichtungen so geformt, dass sie für den Betrachter nicht in Form eines breiten Randes in Erscheinung treten. Die Glasfalzentwässerung und die Belüftung des Flügels müssen durch Öffnungen im Falzgrund des Flügels nach unten und nach außen unsichtbar erfolgen. Die äußere Anschlag- bzw. Glasdichtung darf nicht unterbrochen oder angeschnitten sein. Die innere Anschlagdichtung des Flügelrahmens ist umlaufend und darf durch keine Beschlagteile unterbrochen werden. Alle sichtbaren Metalloberflächen sind mit hochwetterfester Pulverbeschichtung Farbe gemäß Farb- und Materialkonzept der Architekten auszuführen. Antrieb Klappflügel: Die Klappflügel sind mit einem im Riegel integriertem Kettenmotor 230 V elektrisch anzusteuern. Die Kabelführung ist unsichtbar über die Riegel und Pfosten auszuführen. Der Übergabepunkt ob an Decke oder Fußboden ist mit der Elektrotechnik zu planen, abzustimmen und in die Einheitspreise einzurechnen. Eine freie Kabellänge von 10 m ist ab Innenkante Fassade vorzusehen. Ein Öffnungsbegrenzer ist ebenfalls Leistungsbestandteil. Statische Anforderungen: Statische Anforderungen gemäß ZTV Punkt 2.1.3 Zusätzliche statische Anforderungen/ Maßnahmen: System geeignet für Scheibengewichte bis 600kg Bauphysikalische Anforderungen: siehe hierzu auch ZTV Punkt 2.1.4 und ZTV 2.1.5 Gesamt-U-Wert Fassadenelemente mit Verglasung Uw <= 1,30 W/m²K mit Paneelbereichen und Fensterklappen. Gesamtenergiedurchlassgrad gv <= 0,40 Bewertetes Schalldämm-Maß als Prüfwert Rw,p = 36 dB (Prüfwert) Optional: Vogelschutzglas als Zulage Optional wird gem. Bemusterungsliste Architekt, Zeile 01.2.4 und bei Forderung durch die Bauaufsicht im Rahmen der Baugenehmigung Vogelschutzglas als Zulage zur beschriebenen Verglasung, z.B. durch Bedruckung ausgeführt. Dies ist als Optionspreis durch den AN zu bewerten. Beschreibung der Fassadenanschlüsse allgemein (gilt auch für Steg) Allgemeine Anforderungen - gilt für alle Fassaden Die Ausbildungen der Anschlüsse der PR-Fassaden sind unter Einbeziehung der Normen gemäß den nachfolgenden Beschreibungen vorzunehmen. Die Bauanschlüsse sind in den Architektendetails mit Angaben zur Ausführung schematisch dargestellt. Die Details müssen vom AN entsprechend den Planungs-Vorgaben und der Konstruktionsbeschreibungen systembedingt entsprechend den einschlägigen Gesetzen, Normen und Vorschriften sowie Herstellervorschriften im Zuge der M+W-Planung und der Fassadenstatik des AN ausgearbeitet werden. Eine funktionsgerechte Planung und Ausführung der Anschlusskonstruktionen zwischen Bauwerk und Fassade gehört zum Leistungsumfang des AN. Um die Schnittstellen zwischen den unterschiedlichen Systemen der verglasten Fassadenelemente und den angrenzenden Konstruktionen, abhängig von den in unterschiedlicher Weise vom Systemgeber gelösten Standards insbesondere bei den Fassadenanschlüssen, einerseits lückenlos abzudecken sowie den Anforderungen der Abdichtungs- Normen und der Flachdachrichtlinie andererseits gerecht zu werden, ist die Detailbearbeitungstiefe der Attikaausbildung unter Einbeziehung der „bauseitigen“ Anschlusskonstruktionen seitens AN "Fassade" von großer Bedeutung, um Detailprobleme im Vorfeld zu lösen, um nicht erst auf der Baustelle mit schwer lösbaren Abdichtungsproblemen und hieraus resultierenden Rückbaumaßnahmen konfrontiert zu werden. Dies betrifft insbesondere die aufeinandertreffenden Abdichtungen wie z.B. MDS Dichtschlämme-Abdichtung (Rohbau), Bitumenabdichtungen (Rohbau/ Dachabdichtung), MMA-Flüssigabdichtungen (Dachabdichtung), EPDM-Folienabdichtungen (Fassade) sowie die Materialverträglichkeit dieser von verschiedenen Beteiligten eingesetzten Abdichtungs-Produkte. Vor Festlegung des Materials bzw. des Produkts der unterschiedlichen Abdichtungen ist folgende Vorgehensweise erforderlich: • Klärung der Materialverträglichkeit mit dem Hersteller bzgl. der überlappenden von den einzelnen o.g. AN eingesetzten Abdichtung • Abstimmung mit den beteiligten AN und dem Architekten im Zuge der M+W-Planung unter Mitwirkung der OÜ, bei der die jeweiligen Materialien/   Produkte aufeinander abgestimmt und die Detailausbildungen einvernehmlich festgelegt werden. Darüber hinaus ist das verzahnte Hand-in-Hand-Arbeiten mit den Anschluss-Gewerken - insbesondere mit dem AN "Rohbau und Stahlbau" und dem AN "Abdichtung" zu berücksichtigen. Sämtliche Bauanschlussbereiche sind zur Vermeidung von Wärmebrücken vollständig und fehlstellenfrei mit MW-Dämmung nach DIN 18165 zu verfüllen. Es wird darauf hingewiesen, dass der Einsatz von Ortschaum verboten ist. Alle Anschlüsse sind wärmegedämmt sowie innen dampfdicht und außen schlagregendicht gemäß den aktuell gültigen Normen und RAL- Richtlinien zur Fenstermontage auszuführen. Dies bedeutet, dass Folien zur äußeren Schlagregen-Abdichtung einen niedrigen sd-Wert und Dampfsperr-Folien zur Innenseite entsprechend einen hohen sd-Wert aufweisen müssen. Ebenso ist darauf zu achten, dass Unterkonstruktionen für die Dachabdichtung im Andichtungsbereich nicht scharfkantig ausgeführt sind. Weitere Anforderungen und Verarbeitungshinweise sind, neben den einschlägigen DIN/ EN-Vorschriften, dem "Leitfaden zur Planung und Ausführung der Montage von Fenstern und Haustüren" der RAL- Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren e.V. zu entnehmen. Die nachfolgenden Beschreibungen der Anschlüsse und die Detailauswahl stellen den Standardfall für die dar; die Anschlüsse der einzelnen Elemente sind vom AN jeweils eigenverantwortlich an die Einbausituation anzupassen. Die nachstehend beschriebenen Detailausbildungen enthalten die wesentlichen im Anschlussbereich einzusetzenden Bauteile und Materialien, die zur vollständigen fach- und funktionsgerechten Erstellung der Fassadenelemente benötigt werden und daher einzukalkulieren sind. Ungeachtet dessen sind dem Stand der Technik entsprechende gewerkspezifische Bestandteile der Anschlussausbildungen ebenfalls einzukalkulieren. Wesentliche Abweichungen und Ergänzungen werden zudem in der jeweiligen Position beschrieben. Unterer Fassadenanschluss Brücke Die PR-Fassade ist mit einer verzinkten mehrteiligen Stahlkonsole am Stahlbau (im separaten Titel zu kalkulieren)  zu befestigen, die in alle 3 Ebenen einstellbar sein muss (Einstellbarkeit +- 35 mm). Die Stahlkonsole ist am Fassadenpfosten lastabtragend und mit Trennbeilagen (Korrosionsschutz) zu befestigen. Die Konsole ist statisch nachzuweisen und entsprechend auszubilden. Die Befestigung der Konsolen am Stahlbau erfolgt an bauseits angebrachte Kopfplatten. Eine enge Abstimmung mit dem Gewerk Stahlbau hat diesbezüglich zu erfolgen. Die Schraubverbindungen sind statisch nachzuweisen. Die gesamte Befestigungskonstruktion muss so ausgebildet werden, dass nach Glasmontage und vor Einbringen der Paneele die Fassade in der Höhenlage exakt eingestellt werden kann, um die Durchbiegungen der Stahlkonstruktion zu begrenzen. Die F90 Promatbekleidung des Stahlbaus wird durch die Konsolen der Fassade durchdrungen. Eine Koordination mit dem Brandschutzbeauftragten und dem Stahlbauer ist hier zu führen, ebenso die exakte Ausbildung der Durchdringung zu planen. Der unter Fassadenanschluss ist als Lospunkt auszubilden. Alle Bauteile müssen dementsprechend ausgelegt sein. Eine dampfdichte Verbindung zum Innenraum entlang des Stahlbaus und Fassade ist mit einzuplanen. Die Übergänge der Fassade zum Stahlbau sind mit Blechverkleidungen bzw. Folienleitblechen zu schließen. Die Hohlräume sind mit Mineralwolle WLG 035 zu verfüllen. Am untersten Fassadenriegel ist eine 4 mm Aluminiumblechverkleidung vorzusehen, die aus einem mehrfach gekanteten Aluminium-Blech hergestellt wird. Diese Verkleidung ist mit einem Alu-Winkel rückseitig am Riegel befestigt und auf der Vorderseite in die Fassade mit Press- und Deckleiste eingespannt und verschraubt. Zwischen Verkleidungsblech und Fassadenriegel ist eine druckfeste wasserresistente Dämmung vorzusehen, die im Bereich der Pfostenentwässerung ausgespart wird. In diesem Bereich sind auch in der Blechverkleidung Entwässerungsöffnungen vorzusehen (Notentwässerung Fassadensystem). Die Pfostenprofile sind am unteren Abschluss mit eingedichteten Entwässerungspfeifen auf Riegelachse auszuführen, die Wasser aus dem Falzraum nach außen unter die Deckleiste führt. Die genau Abmaße des Aluminium-Verblechung (Fries) ist bereits in der Beschreibung der Deckenuntersicht mit aufgenommen. Oberer Fassadenanschluss Brücke Die PR-Fassade ist am Kopfpunkt mit einer verzinkten mehrteiligen Stahlkonsole am Stahlbau zu befestigen, die in alle 3 Ebenen einstellbar sein muss (Einstellbarkeit +- 35 mm). Die Stahlkonsole ist am Fassadenpfosten lastabtragend und mit Trennbeilagen (Korrosionsschutz) zu befestigen. Die Konsole ist statisch nachzuweisen und entsprechend auszubilden. Die Befestigung der Konsolen am Stahlbau erfolgt an bauseits angebrachte Kopfplatten. Eine enge Abstimmung mit dem Gewerk Stahlbau hat diesbezüglich zu erfolgen. Die Schraubverbindungen sind statisch nachzuweisen. Die gesamte Befestigungskonstruktion muss so ausgebildet werden, dass nach Glasmontage und vor Einbringen der Paneele die Fassade in der Höhenlage exakt eingestellt werden kann, um die Durchbiegungen der Stahlkonstruktion zu begrenzen. Die F90 Promatbekleidung des Stahlbaus wird durch die Konsolen der Fassade durchdrungen. Eine Koordination mit dem Brandschutzbeauftragten und dem Stahlbauer ist hier zu führen, ebenso die exakte Ausbildung der Durchdringung zu planen. Der obere Fassadenanschluss ist als Festpunkt auszubilden. Alle Bauteile müssen dementsprechend ausgelegt sein. Eine dampfdichte Verbindung zum Innenraum entlang des Stahlbaus und Fassade ist mit einzuplanen. Die Übergänge der Fassade zum Stahlbau sind mit Blechverkleidungen bzw. Folienleitblechen zu schließen. Die Hohlräume sind mit Mineralwolle WLG 035 zu verfüllen. Im Bereich der Attika ist ein Folienleitblech zur Andichtung durch den Dachdecker vorzusehen, der Dichthochzug und die Anbindung des Klemmflansches für die Bitumenbahnabdichtung ist mit dem Dachdecker zu koordinieren und mit einzurechnen (Klemmflansch und Befestigungsbolzen Leistung Fassade). Eine thermische Trennung zwischen Folienleitblech und Rückseite Fassade ist vorzusehen. Die Attikaausbildung erhält eine thermisch getrennten Unterkonstruktion, die auf dem obersten Fassadenriegel befestigt ist und aus einem mehrfach gekanteten Aluminiumblech mit thermischen Trennbeilagen besteht. Sämtliche Bereiche zwischen den Unterkonstruktionsbauteilen sind mit druckfesten Dämmungen WLG 035 zu verfüllen. Eine Dampf- und Wasserfolie ist auf der Ober- und Unterseite der Unterkonstruktion vorzusehen und ist sowohl in die PR-Fassade als auch unter den Klemmflansch der Dachabdichtung einzubinden. Die Attikahaube mit einer Blechabwicklung von ca. 600 mm ist aus einem mehrfach gekanteten 3mm Aluminiumblech herzustellen und mit einem hochwetterfesten Pulverlack gemäß Farbkonzept zu beschichten. Die Stoßfugen der Attikaverkleidung sind mit einer Rillenunterdeckung vorzusehen (Mindestdicke 4-5 mm). Die Attika ist unsichtbar im Sichtbereich oben mittels Einhängungen zu befestigen und rückseitig (Stirnseite zur Dachfläche) mit Edelstahlschrauben an der Unterkonstruktion zu verankern. Der Attikaverlauf entlang der Stirnseiten ist Leistung des Dachdeckers und unter Attikaverkleidungen zu kalkulieren Diesbezüglich ist eine enge Detailabstimmung erforderlich. Seitlicher Fassadenanschluss Brücke Der seitliche Anschluss an den Rohbau erfolgt innenseitig mit einem 3 mm Aluminium-Blech (farbbeschichtet gemäß Farbkonzept), das einseitig am Pfostenprofil und auf der Wandseite mittels vorab montierter Winkel angeschlossen wird. Die Blechschale ist umseitig dampfdicht anzuschließen. Auf der Außenseite ist ein 3 mm Aluminium- Blech in Fassadenfarbe in die P/R-Konstruktion einzuspannen und am Rohbau zu befestigen. Diese ist mit Dichtfolien ebenfalls umlaufend einzudichten. Der Hohlraum zwischen innerer und äußerer Verblechung ist mit Mineralwolle WLG 035 voll zu verfüllen. Die Montage der seitlichen Anschlüsse ist, aufgrund der Vorsatzschalen aus Klinker / Beton, nur von innen möglich. Dies ist in der Detailfindung und in den Kosten zu berücksichtigen. Montagereihenfolge: - Montage äußere Blechverkleidung mit Abdichtung auf Innenseite der Bleche - Einbringen Mineraldämmung - Montage innere Verblechung mit Dampfsperre
Metall-Glas Fassade
01.01 Aluminium-Pfosten-Riegelfassaden – Brücke
01.01
Aluminium-Pfosten-Riegelfassaden – Brücke
01.02 Aluminium-Pfosten-Riegelfassaden – Steg
01.02
Aluminium-Pfosten-Riegelfassaden – Steg
01.03 Außenliegende Screens (Brücke, 2.OG West)
01.03
Außenliegende Screens (Brücke, 2.OG West)