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01 Holzfensterelemente
01
Holzfensterelemente
Holzeinzelfenster EG bis 2.OG und Holz-Rahmenkonstruktionen Die Holzfenster (Bürobereiche Lochfenster 1.und 2.OG sowie die Holz-
Rahmen-Konstruktionen im EG (Achse A/9-11, Achse 11/C-E, Achse 1/M-
N, und Doppelfenster in Achse 2-3/T ) erfolgen gemäß Grundrissen,
Ansichten und Details Architekt u.a. „DT 301 Lochfassade+
Sonderfenster“, in allen beschriebenen und erkennbaren Größen sowie
unter Berücksichtigung aller bauphysikalischen, schall- und
wärmeschutztechnischen und statischen Anforderungen gemäß
Schallschutznachweis / Bauteilkatalog und den weiteren Unterlagen zur Ausschreibung.
Durch den AN ist eine Wärmeschutzverglasung als Dreifachverglasung zu
kalkulieren. (Wärmedurchgangskoeffizient der Gesamtkonstruktion nach
DIN EN ISO 10077 (Rahmen und Verglasung) Uw = 1,00 W/(m²K) Gesamtenergiedurchlassgrad g < = 0,40
Schallschutzanforderungen: Fenster im Allgemeinen als Prüfwert Rw,P = 35 dB, bei den Holzfenstern im EG im Studiobereich, Räume Regie und Schnitt soll die Fensterschalldämmung auf Rw.P>= 45 dB betragen. Die Umsetzung der erhöhten Anforderungen in den ist durch den AN im Rahmen der LP 5 nochmals zu prüfen unter Beibehalt der Optik wie im Bestand.
Die Einhaltung der Mindestwerte ist durch den AN zu bescheinigen und muss bereits vor Einbau als Nachweis der Bauleitung dem AG vorgelegt werden.
Eine absturzsichernde Verglasung (z.B. als VSG) ist in allen Bereichen gemäß Planung und Ansichten im 1+2.OG zu berücksichtigen und einzukalkulieren, in denen die Brüstungshöhe < 90cm beträgt.
Die Fenster im Erdgeschoss sind mit Beschlägen angelehnt an RC2 N (Ausführung der Beschläge und Befestigung nach RC2, jedoch ohne die nach RC2 geforderte Sicherheitsverglasung) durch den AN auszustatten.
Die Fensterkonstruktion – einschließlich der Verbindungselemente zum Baukörper – muss alle planmäßig auf sie einwirkenden Kräfte aufnehmen und an die tragenden Bauteile des Baukörpers abgeben können. Die freitragenden Rahmenteile wie Pfosten, Riegel und Blendrahmen sind so zu dimensionieren, dass die Verformungen der Rahmenteile unter Lasteinwirkung nicht zur Beschädigung der Fenster oder zu anderen Einschränkungen der Gebrauchstauglichkeit führen.
Die Anschlüsse zwischen Fenstern und Baukörper sind unter Beachtung der Anforderungen an die Schalldämmung der Fenster auszubilden.
Dabei ist auf eine vollständige Verfüllung von Hohlräumen und die umlaufend luftdichte Fuge zu achten.
Entsprechend Konzept TGA erfolgt zur Umsetzung einer
Einbruchmeldeanlage eine Außenhautsicherung bei allen dort
beschriebenen Fenstern, Die Kosten (auch für die Magnetkontakte) sind
bei TGA zu berücksichtigen.
Die Bauteile sind nach den RAL-Gütebestimmungen auszuführen.
Holzart und Farbton: Lärche, natur geölt. Entsprechend
Bemusterungsliste Architekt Zeile 01.4.1 sind die Holzfenster als
gesetztes Produkt möglichst exakt dem Bestand anzugleichen.
Die Funktionen "Dreh", "Kipp" oder "Dreh-Kipp-Beschlag" sind nach den Vorgaben aus den Ansichten zu kalkulieren. Ergibt sich aufgrund weiterer Erfordernisse, z.B. zur Erzielung der erforderlichen, notwendigen lichten Entrauchungsöffnungen eine höhere Anforderung an die Öffnungen, so sind diese durch den AN umzusetzen und einzukalkulieren. Beschläge müssen Fehlbedienungen ausschließen.
Bei den Fenstern im EG in Achse T/2-3 sowie in Achse 1/M-N ist je ein Fenster als Fluchtfenster (2. RW) auszubilden und hierauf innenseitig mit einem Hinweisschild nach DIN EN ISO 7010 ("Rettungsweg, Richtung Notausstieg Fenster" hinzuweisen. Hinsichtlich Drehöffnung ist eine Drehbegrenzung >90 Grad je Fenster derart vorzusehen, so dass die Fenster nicht gegen die angrenzende Wandleibung schlagen können.
Fenster- und Türgriffe erfolgen im System Hoppe Amsterdam Edelstahl (für neue Fenster im Erweiterungsbau bzw. Aluminium natur wie im Bestand für Fenster EG in Bestandsbereichen gem. Bemusterungsliste Architekt, Zeile 01.4.2.
Die Ausführung aller Fenster- und Fenstertüren erfolgt durch den AN incl. aller Beschläge, Bauteile wie Kämpfer, Sprossen, Verstärkungen, Befestigungsprofile usw., sowie aller notw. Justierungen, Abdichtungen, Dichtungen und Anschlüssen, die einzukalkulieren sind.
Die Fenster unterhalb der Brücke erhalten eine über dem Rahmen liegende Blende aus Holz gem. Schnitt Sonderfenster 1.OG unter Brücke entsprechend Detail DT 301.
Ggfls. fehlende Angaben sind durch den AN sinnvoll zu ergänzen und einzukalkulieren.
Die Fensterreinigungsvorgänge bis zur Abnahme sind im Titel
"Reinigung" zu berücksichtigen.
Durch den AN sollen nach Möglichkeit die zuvor demontierten Fenster aus den Umbaubereichen, z.B. 2.OG Achse G/1-4 weiterverwendet
werden (siehe hierzu separate Beschreibung Umbau/Abbruch).
Holzeinzelfenster EG bis 2.OG und Holz-Rahmenkonstruktionen
01.01 Holzfensterelemente EG
01.01
Holzfensterelemente EG
01.02 Holzfensterelemente 1.OG
01.02
Holzfensterelemente 1.OG
01.03 Holzfensterelemente 2.OG
01.03
Holzfensterelemente 2.OG
02 Außenjalousie/ Raffstoranlagen
02
Außenjalousie/ Raffstoranlagen
Außenjalousien/ Raffstoranlagen Der AN führt an allen verglasten Flächen (außer Eingangsbereiche, Steg und Brücke 2.OG) Außenraffstore-Anlagen aus. Im Wesentlichen somit im Bereich der Einzelfenster und Fensterbändern im EG. Es ist durch den
AN zu prüfen, ob beim Rückbau in Umbaubereichen demontierte Raffstoreanlagen (z.B. 2.OG Nord, Achse G/1-4) wiederverwendet werden können Nach Möglichkeit sind demontierte und noch gebrauchstaugliche Anlagen wiederzuverwenden. Bei Umsetzung sind die Orte mit verwendeten Bestandsanlagen, die möglichst in einem
Bereich liegen sollen, durch den AN zu dokumentieren.
Es kommen beidseitig randgebördelte Aluminiumlamellen, Breite 80mm,
konkav gewölbt zum Einsatz. Die Oberfläche ist thermolackiert,
korrosionsbeständig mit einer hohen Farb- und Glanzbeständigkeit (auch gegen UV-Strahlung). Aufzugsband- und Seilstanzung werden zur Abriebverminderung tiefgezogen.Abminderungsfaktor Fc<=0,18, te
Seilführung:
Führung der Lamellen und der Endleiste durch ein Polyamid-
ummanteltes Spiralseil aus Edelstahl, Durchmesser 3mm mit schwarzer Polyamid-Ummantelung in RAL 9006. Das Kordelleiterband besteht aus 100% Polyestergarn und wird mit 2 geflochtenen Stegschnüren
ausgeführt. Farbe des Kordelleiterbandes in schwarz wie Bestand
Endleiste:
Stranggepresste Aluminiumendleiste in RAL 7016 mit aufgeklipster Decklamelle. Zusätzlich eingepresste Endleistenkappen aus Kunststoff mit stabilen und drehbaren Zink-Druckguss-Bolzen.
Produkt Bestand:
Das Produkt Eurosun FE V80. Farbe: RAL 9006 weißaluminium bzw. silber soll nach Bemusterung mit Anpassung an den Bestand weiter eingesetzt werden und wird als gesetztes Produkt vorgegeben (siehe auch
Bemusterungsliste Architekt Zeile 01.4.3), die Lamellen sind in
Anlehnung an den Bestand vor Ort in einer Bemusterung hinsichtlich Farbe abzugleichen.
Antrieb, Motoren und Steuergeräte:
Mit Motorhalteklammern gesicherter und wartungsfreier 230V/50Hz-Mittelmotor mit integriertem Planetengetriebe, eingebauten mechanischen Endschaltern und integriertem Bimetall-Thermoschutz.
Motorkabel mit angeschlossenem Stecker (3-polig + Schutzleiter) und dazugehöriger Steckerkupplung, von der seitens TGA angeschlossen wird.
Obere und untere Endlage der Behänge müssen sich mittels Drucktaster an der Unterseite der Kopfleiste (direkt am Motor) leicht einstellen lassen. Geräuschemissionen durch den Bremsvorgang sind durch die Softabschaltung des Motors auf ein Minimum reduziert.
Sowohl die Auf- und Abfahrt des Behangs, als auch die
Lamellenwendung wird über einen Taster/Schalter raumweise gesteuert. Sind keine Räume vorgegeben, erfolgt eine fassadenweise Steuerung. Bei Abfahrt fährt der Motor bis zu einer manuell einstellbaren Endlage und schaltet dann automatisch ab. Bei Auffahrt wird der Motor entweder durch eine manuell einstellbare Endlage oder durch einen
Taster (Abschaltpilz am Motor selbst) automatisch abgeschaltet.
Im Bereich der Lochfenster ist je Fenster ein Motor und ein Behang zu
kalkulieren, Abmessungen der Behänge und Länge der Raffstore abgestimmt auf die jeweiligen Fensterbreiten und Höhen. Alle Motoren
Motorschutzklasse IP44.
Im Bereich der Fensterfassaden /Fensterbänder ist ein Behang mit Motor alle 2,70m, abgestimmt auf die Fensterachsen anzunehmen und
zu kalkulieren.
Geeignete Motorsteuergeräte je Antrieb sind jeweils im Bereich der Hohlraumböden 1.+2.OG, wo Revisionsöffnungen entsprechend der Grundrisse geplant sind, anzuordnen. Für den EG-Bereich sind geeignete
Positionen anzunehmen. Die Motorsteuergeräte einschl.
Verkabelungswege bis zu den Motorsteuergeräten sind einzukalkulieren.
Bei den Fenstern im EG in Achse T/2-3 sowie in Achse 1/M-N ist je ein Fenster als Fluchtfenster (2. RW) auszubilden und entsprechend eine Notkurbel zum Öffnen des Raffstore bei Stromausfall auszuführen.
Sonnenschutz-Kasten Kastengrößen nach Erfordernis. Einbausituation und Hinterdämmung
gemäß Planung und Details Astoc, die notwendige Einbausituation mit Dämmung, Hinterdämmung, Abdichtungen, Kompribänder, Befestigungen am Rohbau mit statisch durch den AN zu ermittelnden Stahlprofilen (feuerverzinkt), thermische Trennung des Befestigungswinkels und Befestigungswinkel (Systembefestigung vordimensioniert z.B. bei Roma) etc. sind durch den AN einzukalkulieren.
In den Lochfenstern sind je ein Kasten, in der Holz-Rahmen-Konstruktion bzw. bei Fensterbändern verlaufen die Kasten durchgehend und sind im geeigneten Abstand miteinander zu verbinden Montageorte gemäß Planung in den Stürzen.
Die Abmessungen des Befestigungswinkels sind entsprechend
Herstellervorgabe zu wählen und auszuführen und die notwendige Anzahl je Raffstore zu ermitteln.
In Eckbereichen des erfolgt die Ausführung als "überlappende
Ecklösung".
Die Ecklösung ist in den Fertigungsmaßen der Raffstoreanlagen durch den AN zu berücksichtigen und in den Kosten zu berücksichtigen.
Sonnen- und Windwächter:
Sonnen- und Windwächter mit fassadenweiser Steuerung sind
einzukalkulieren.
Lediglich die Verkabelung im Haus von der außenliegenden Kupplung der Motoren durch die Fassade bis zur Bedienstelle in den GK-Wänden der jeweiligen Räume ist im Gewerk Elektro zu kalkulieren. Alle anderen Leistungen sind in den Titel einzukalkulieren. Fehlende Angaben sind sinnvoll zu ergänzen und durch den AN einzukalkulieren.
Außenjalousien/ Raffstoranlagen
02.__.__.0010 Außenjalousie, Raffstore, 375 × 201 cm Lieferung und Montage einer außenliegenden Raffstore-Anlage gemäß FLB und Planung:
Abmessungen: 375 × 201 cm
Lamellen: Aluminium, 80 mm, Oberfläche thermolackiert, korrosionsbeständig, hohe Farb- und Glanzbeständigkeit
Antrieb: Motorisch, wartungsfrei, inkl. Steuerung gemäß Vorbemerkung
02.__.__.0010
Außenjalousie, Raffstore, 375 × 201 cm
1.00
Stck
02.__.__.0020 Außenjalousie, Raffstore, 98,5 × 233,5 cm Lieferung und Montage einer außenliegenden Raffstore-Anlage gemäß FLB und Planung:
Abmessungen: 98,5 × 233,5 cm
Lamellen: Aluminium, 80 mm, Oberfläche thermolackiert, korrosionsbeständig, hohe Farb- und Glanzbeständigkeit
Antrieb: Motorisch, wartungsfrei, inkl. Steuerung gemäß Vorbemerkung
02.__.__.0020
Außenjalousie, Raffstore, 98,5 × 233,5 cm
292.00
Stck
02.__.__.0030 Außenjalousie, Raffstore, 120 × 201 cm Lieferung und Montage einer außenliegenden Raffstore-Anlage gemäß FLB und Planung:
Abmessungen: 120 × 201 cm
Lamellen: Aluminium, 80 mm, Oberfläche thermolackiert, korrosionsbeständig, hohe Farb- und Glanzbeständigkeit
Antrieb: Motorisch, wartungsfrei, inkl. Steuerung gemäß Vorbemerkung
02.__.__.0030
Außenjalousie, Raffstore, 120 × 201 cm
1.00
Stck
02.__.__.0040 Außenjalousie, Raffstore, 240 × 201 cm Lieferung und Montage einer außenliegenden Raffstore-Anlage gemäß FLB und Planung:
Abmessungen: 240 × 201 cm
Lamellen: Aluminium, 80 mm, Oberfläche thermolackiert, korrosionsbeständig, hohe Farb- und Glanzbeständigkeit
Antrieb: Motorisch, wartungsfrei, inkl. Steuerung gemäß Vorbemerkung
02.__.__.0040
Außenjalousie, Raffstore, 240 × 201 cm
1.00
Stck
02.__.__.0050 Außenjalousie, Raffstore, 224 × 201 cm Lieferung und Montage einer außenliegenden Raffstore-Anlage gemäß FLB und Planung:
Abmessungen: 224 × 201 cm
Lamellen: Aluminium, 80 mm, Oberfläche thermolackiert, korrosionsbeständig, hohe Farb- und Glanzbeständigkeit
Antrieb: Motorisch, wartungsfrei, inkl. Steuerung gemäß Vorbemerkung
02.__.__.0050
Außenjalousie, Raffstore, 224 × 201 cm
1.00
Stck
03 Außenfensterbänke
03
Außenfensterbänke
Fensterbänke außen Die Außenfensterbänke erfolgen in allen Größen und Abmessungen gem.
Planung Architekt /Leitdetails/Ansichten für die Fensteranlagen aus stranggepresstem Aluminiumprofilen mit pulverbeschichteter Oberfläche, bzw. nach Wahl des AG in RAL 7016 anthrazit nach
Bemusterung.
Die Außenfenster sind bei allen Lochfenstern aber auch bei
Fensterbändern, z.B. EG Achse A/9.-11 umzusetzen. Bei längeren Elementen ist die Teilung mit den Architekten abzustimmen.
Die Anschlüsse der Außenfensterbänke zu den Fensterrahmen sind mittels geeigneter Dichtmittel und ggf. wärmedämmtechnischen Materialien sowie Antidröhnbeschichtungen bei leichten Konstruktionen
(Aluminium oder gleichwertig) als schlagregendichter Anschluss an Fenster und Fassade herzustellen. Komplette Ausführung inkl. allen nötigen Befestigungsmaterialien, Anschlussdichtungen, Eckstücken,
Dehnungsausgleich und Abdichtung im Leibungsbereich.
Ausladung und Farbe gemäß Detail Architekt, Tropfkante mind. 40mm.
Neigung ca. 5°.
Die Ausführung erfolgt nach Möglichkeit analog zum Bestand. Bei der Bemusterung ist das Produkt am Objekt mit dem Bestand abzugleichen.
Fabrikat Fa. Hengste o. glw. Nach Bemusterung gem. Bemusterungsliste Architekt Zeile 01.4.4.
Montage nach den anerkannten Regeln der Technik und Vorgaben des Herstellers.
Alle erforderlichen Maßnahmen sind durch den AN umzusetzen und sind Leistungsbestandteil des AN. Fehlende Angaben in der
Ausschreibungsplanung sind durch den AN sinnvoll zu ergänzen und einzukalkulieren.
Fensterbänke außen
03.__.__.0010 Außenfensterbank, Aluminium, 375 cm Lieferung und Montage einer Außenfensterbank gemäß FLB und Planung:
Länge: 375 cm
Material: Aluminium stranggepresst, Oberfläche pulverbeschichtet nach RAL
Ausführung: Mit seitlichen Endstücken, Tropfkante, Gefälle nach außen
Abdichtung: Anschluss an Fensterrahmen und Laibung mit Kompriband und Dichtprofilen
Befestigung: Unsichtbar, korrosionsbeständige Schrauben und Halterungen
Hinterdämmung: Wärmedämmstreifen unter Fensterbank
03.__.__.0010
Außenfensterbank, Aluminium, 375 cm
1.00
Stck
03.__.__.0020 Außenfensterbank, Aluminium, 98,5 cm Lieferung und Montage einer Außenfensterbank gemäß FLB und Planung:
Länge: 98,5 cm
Material: Aluminium stranggepresst, Oberfläche pulverbeschichtet nach RAL
Ausführung: Mit seitlichen Endstücken, Tropfkante, Gefälle nach außen
Abdichtung: Anschluss an Fensterrahmen und Laibung mit Kompriband und Dichtprofilen
Befestigung: Unsichtbar, korrosionsbeständige Schrauben und Halterungen
Hinterdämmung: Wärmedämmstreifen unter Fensterbank
03.__.__.0020
Außenfensterbank, Aluminium, 98,5 cm
292.00
Stck
03.__.__.0030 Außenfensterbank, Aluminium, 120 cm Lieferung und Montage einer Außenfensterbank gemä ß FLB und Planung:
Länge: 120 cm
Material: Aluminium stranggepresst, Oberfläche pulverbeschichtet nach RAL
Ausführung: Mit seitlichen Endstücken, Tropfkante, Gefälle nach außen
Abdichtung: Anschluss an Fensterrahmen und Laibung mit Kompriband und Dichtprofilen
Befestigung: Unsichtbar, korrosionsbeständige Schrauben und Halterungen
Hinterdämmung: Wärmedämmstreifen unter Fensterbank
03.__.__.0030
Außenfensterbank, Aluminium, 120 cm
1.00
Stck
03.__.__.0040 Außenfensterbank, Aluminium, 240 cm Lieferung und Montage einer Außenfensterbank gemäß FLB und Planung:
Länge: 240 cm
Material: Aluminium stranggepresst, Oberfläche pulverbeschichtet nach RAL
Ausführung: Mit seitlichen Endstücken, Tropfkante, Gefälle nach außen
Abdichtung: Anschluss an Fensterrahmen und Laibung mit Kompriband und Dichtprofilen
Befestigung: Unsichtbar, korrosionsbeständige Schrauben und Halterungen
Hinterdämmung: Wärmedämmstreifen unter Fensterbank
03.__.__.0040
Außenfensterbank, Aluminium, 240 cm
1.00
Stck
03.__.__.0050 Außenfensterbank, Aluminium, 224 cm Lieferung und Montage einer Außenfensterbank gemäß FLB und Planung:
Länge: 224 cm
Material: Aluminium stranggepresst, Oberfläche pulverbeschichtet nach RAL
Ausführung: Mit seitlichen Endstücken, Tropfkante, Gefälle nach außen
Abdichtung: Anschluss an Fensterrahmen und Laibung mit Kompriband und Dichtprofilen
Befestigung: Unsichtbar, korrosionsbeständige Schrauben und Halterungen
Hinterdämmung: Wärmedämmstreifen unter Fensterbank
03.__.__.0050
Außenfensterbank, Aluminium, 224 cm
1.00
Stck
04 Aluminium-Pfosten-Riegelfassaden
04
Aluminium-Pfosten-Riegelfassaden
Metall-Glas Fassade Die Vorgaben der ZTV Fassade Brücke und Steg sind der Datei
„Titelkostenzusammenstellung KGR 300-500“ zu entnehmen und für die
Planung und Ausführung verbindlich (gilt auch für die Fassade Steg) Thermisch getrenntes Aluminium-Pfosten-Riegel-System (z.B. Fa. Schüco) aus Standard-Pfostenprofilen und Standard-Riegelprofilen mit allen zugehörigen Komponenten als geprüftes Fassadensystem mit folgenden Bestandteilen, Merkmalen und Eigenschaften:
Pfostenriegelkonstruktion mit Pfosten- und Systemriegelprofilen 60
mm breit. Deckleisten und Klemmleisten in Profilbreiten.
Alle sichtbaren Metalloberflächen sind mit hochwetterfester
Pulverbeschichtung
Farbe gemäß Farb- und Materialkonzept der Architekten auszuführen.
Hierzu sind vorab Muster der Deckleisten, Pfostenprofile zu übergeben,
die von den Architekten, dem Bauherrn freigegeben werden müssen.
Systemzugehöriges Verglasungssystem inkl. der zugehörigen
Dichtungsprofile und silikonfreier Innendichtung aus EPDM, sowie mit
silikonfreier Außendichtung aus EPDM, passend zu Klemmprofil und Dämmblock, Grundprofil mit Profilierung zur Dichtungsaufnahme.
Dichtungssystem mit integrierter Entwässerung in der durchgängigen
Fassadenkonstruktion in mindestens drei Ebenen
Belüftungs- und Entwässerungssystem für kontrollierte
Kondensatabführung vom Riegel in den Pfostenfalz über die
Innendichtungen nach außen.
äußerer Dämmblock zur Optimierung der Dämmwerte und optimaler
Isothermen-Verläufe in Profilachsen
Systemzugehörige äußere Aluminium Klemmleiste mit zusätzlicher
geklipster Abdeckschale in Aluminium, Ansichtsbreiten von 60 mm.
Profilbautiefen:
Pfosten 200 mm
Riegel Ebene 1. 205 mm bzw. Riegel Ebene 2. 84 mm
Deckschale (Pfosten) 20 mm hoch
Deckschale (Riegel) 15 mm hoch
Das Fassadensystem darf keine von außen (aus dem Kaltbereich) bis in
die Aluminiumkonstruktion (in den Warmbereich) durchgehenden
Bauteile aufweisen, außer Sonnenschutzhalter. Es muss ein Dämmblock
gemäß den Vorgaben des Systemherstellers verwendet werden. Der
Dämmblock muss sicher und unverrückbar mit der äußeren Pressleiste
im Glasfalzraum befestigt werden, so dass eine dauerhafte Belüftung des
Glasrandverbunds sichergestellt ist.
Die statische Bemessung des Tragsystems, einschließlich der Bemessung
der Verankerung der Fassade am Rohbau ist vom AN im Rahmen der
Fassadenstatik vorzunehmen. Die Kosten hierfür sind in die
Fassadenpositionen einzurechnen.
Die Gebrauchstauglichkeit der verwendeten Glasauflagen (vertikale
Verformung) muss nach den neuesten Anforderungen der DIN 18008
nachgewiesen sein, z.B. durch eine allgemeine bauaufsichtliche
Zulassung (abZ) bzw. durch Nachweise gemäß der DIN 18008.
Die Verarbeitung des Systems muss nach den jeweils gültigen
Verarbeitungsrichtlinien des Systemherstellers mit den dafür
vorgeschriebenen Werkzeugen erfolgen.
Pfosten-Riegel-Verbindung:
Die Verbindung der Aluminiumpfosten und -riegel hat unsichtbar zu
erfolgen, hierzu sind Formpassstücke am Pfosten anzubringen und die
Riegel von vorne zu verschrauben. Die Konstruktion muss einen
Anpressdruck des Riegels auf den Pfosten über die gesamte Riegeltiefe
sicherstellen. Die Tragfähigkeit der Verbindung ist durch Prüfzeugnisse oder geprüfter Statik nachzuweisen. Dazu muss ein eigener Nachweis
bedingt durch die außermittige Belastung durch das entsprechende
Glasgewicht vorliegen. Über die Verbindung ist ein statischer Nachweis
zu führen oder Prüfzeugnisse des Systemherstellers vorzulegen.
Die Anpassung des Verglasungssystems an die geforderten
Wärmedämmwerte Ucw muss durch Variation eines Dämmprofils im
Glasfalzraum möglich sein. Das Dämmprofil muss sicher und
unverrückbar mit der äußeren Abdichtung/ Andruckleiste im
Glasfalzraum befestigt werden, so dass eine dauerhafte Belüftung des
Glasrandverbunds sichergestellt ist.
Verglasungs- und Dichtungssystem:
Anforderungen an Dichtungen der Fassade:
Das angebotene Fassadensystem muss mindestens drei
Entwässerungsebenen haben und eine zusätzliche
Fußpunktentwässerung ermöglichen. Das in den Falzräumen anfallende
Kondensat muss durch im Dichtungssystem integrierte Kanäle
gesammelt und kontrolliert nach außen abgeleitet werden. Die
Dichtungsprofile müssen so konstruiert sein, dass die höher liegende
Ebene überlappend in die tieferliegende Ebene entwässert. Die
Ausbildung von Dichtungsebenen, die über einen Versatz der Tragprofile
von +/- 0,5 mm hinausgehen, ist nicht gestattet.
Das Fassadensystem muss einen Druckausgleich des Falzraumes mit der
Außenluft ermöglichen. Ort und Anzahl der Druckausgleichsöffnungen
sind entsprechend der Verarbeitungsrichtlinie des Systemherstellers
auszuführen. Im Falzraum dürfen die Kanten zwischen zwei Glasscheiben
auf der Außenseite auf keinen Fall mit zusätzlichen Folien oder
Dichtbändern abgedichtet werden. Sämtliche Dichtungen müssen aus
vorgeformtem, systemgeprüftem, witterungsbeständigem schwarzem
EPDM-Material hergestellt sein.
Die inneren systemgeprüften Dichtungen müssen als komplett
übergreifende Aufsteckdichtungen ohne Durchbrüche in der Dichtebene
ausgeführt werden. Die durch den Systemhersteller angegebenen
Mindestauflagerbreiten auf den Tragprofilen dürfen nicht unterschritten
werden.
Die verwendeten Innendichtungen müssen für alle Pfosten und Riegel
gleich hoch sein. Variierende Glaseinbaustärken sind über
Ausgleichsprofile und zusätzliche Dichtungen gemäß den Angaben des
Systemherstellers zu integrieren.
Sämtliche inneren Dichtungen sind als eckvulkanisierte Rahmen nach
Systemvorschriften auszuführen (Stauchung der Gummirahmen bei Einbau beachten). Ist dies systembedingt nicht möglich gilt folgendes: - Die Verarbeitung der inneren Dichtungen im Bereich des Kreuzpunktes von Pfosten und Riegel muss exakt mit dafür vorgesehenen System-Werkzeugen ausgeklinkt und mit System-Dichtstücken und oder geprüfter Statik nachzuweisen. Dazu muss ein eigener Nachweis bedingt durch die außermittige Belastung durch das entsprechende
Glasgewicht vorliegen. Über die Verbindung ist ein statischer Nachweis zu führen oder Prüfzeugnisse des Systemherstellers vorzulegen.
Die Anpassung des Verglasungssystems an die geforderten
Wärmedämmwerte Ucw muss durch Variation eines Dämmprofils im Glasfalzraum möglich sein. Das Dämmprofil muss sicher und unverrückbar mit der äußeren Abdichtung/ Andruckleiste im Glasfalzraum befestigt werden, so dass eine dauerhafte Belüftung des Glasrandverbunds sichergestellt ist.
Verglasungs- und Dichtungssystem:
Anforderungen an Dichtungen der Fassade:
Das angebotene Fassadensystem muss mindestens drei
Entwässerungsebenen haben und eine zusätzliche
Fußpunktentwässerung ermöglichen. Das in den Falzräumen anfallende
Kondensat muss durch im Dichtungssystem integrierte Kanäle
gesammelt und kontrolliert nach außen abgeleitet werden. Die
Dichtungsprofile müssen so konstruiert sein, dass die höher liegende Ebene überlappend in die tieferliegende Ebene entwässert. Die Ausbildung von Dichtungsebenen, die über einen Versatz der Tragprofile von +/- 0,5 mm hinausgehen, ist nicht gestattet.
Das Fassadensystem muss einen Druckausgleich des Falzraumes mit der Außenluft ermöglichen. Ort und Anzahl der Druckausgleichsöffnungen sind entsprechend der Verarbeitungsrichtlinie des Systemherstellers
auszuführen. Im Falzraum dürfen die Kanten zwischen zwei Glasscheiben auf der Außenseite auf keinen Fall mit zusätzlichen Folien oder
Dichtbändern abgedichtet werden. Sämtliche Dichtungen müssen aus vorgeformtem, systemgeprüftem, witterungsbeständigem schwarzem
EPDM-Material hergestellt sein.
Die inneren systemgeprüften Dichtungen müssen als komplett
übergreifende Aufsteckdichtungen ohne Durchbrüche in der Dichtebene ausgeführt werden. Die durch den Systemhersteller angegebenen Mindestauflagerbreiten auf den Tragprofilen dürfen nicht unterschritten werden.
Die verwendeten Innendichtungen müssen für alle Pfosten und Riegel gleich hoch sein. Variierende Glaseinbaustärken sind über Ausgleichsprofile und zusätzliche Dichtungen gemäß den Angaben des Systemherstellers zu integrieren.
Sämtliche inneren Dichtungen sind als eckvulkanisierte Rahmen nach Systemvorschriften auszuführen (Stauchung der Gummirahmen bei Einbau beachten). Ist dies systembedingt nicht möglich gilt folgendes: - Die Verarbeitung der inneren Dichtungen im Bereich des Kreuzpunktes
von Pfosten und Riegel muss exakt mit dafür vorgesehenen System-Werkzeugen ausgeklinkt und mit System-Dichtstücken undsystemzugehöriger Dichtmasse abgedichtet werden. -
Die Abdichtung des Kreuzpunktes von Füllungselementen muss mit einer selbstklebenden Edelstahlunterlage und einem speziellen Dichtstück erfolgen.
Die Auswahl der verwendeten Dichtungen muss der Einbausituation entsprechend - für die 1./2./3. Entwässerungsebene - nach den
Anwendungsvorschriften des Systemherstellers erfolgen.
Die Entwässerung der Konstruktion am Fußpunkt hat systemkonform zu
erfolgen.
Belüftung der Aluminium-PR-Fassade:
Die Falzgrundbelüftung sowie der Dampfdruckausgleich erfolgen über
die vier Ecken eines jeden Scheibenfeldes in den Pfostenfalz. Für eine
feldweise Entwässerung und Belüftung sind in den Aluminium-
Andruckprofilen, Aluminium-Deckschalen und Dichtungen
entsprechende Öffnungen vorzusehen. Die Vorgaben der
Systemhersteller sind hierbei einzuhalten.
Halterung und Lagerung der Verglasung der Fassade:
Die Lastabtragung der Glas-/ Paneel-Füllung muss über
systemzugehörige Glasauflagen - Auswahl je nach Glas-/ Paneel-Gewicht
und Gesamtdicke - ausgeführt werden, die im Schraubkanal der
Tragkonstruktion mit systemzugehörigen Befestigungsmitteln befestigt
sind. Es muss sichergestellt sein, dass die Dichtigkeit des Systems im
Bereich der Glasauflagen für Glaslasten bis 400 kg erhalten bleibt.
Zur Halterung der Verglasung dürfen nur Schrauben aus Edelstahl
verwendet werden, die vom Systemhersteller geprüft und freigegeben
sind.
Füllungselemente:
Der Einbau von 3-fach Isolierglas sowie von Paneelen mit Einbaustärken
von 40 bis 60 mm sowie von Einsatzelementen (Fenster) bis zu deren Systemabmessungen muss mit den zum Fassadensystem gehörenden Systembauteilen sichergestellt werden. Die erforderliche Füllungsdicke ist vom AN eigenverantwortlich zu ermitteln.
Glasfüllungen als 3-fach Sonnenschutz-Isolierverglasung nach ZTV Punkt
2.3.1 bzw. 2.3.2 mit ESG-Scheiben innen und außen in zugänglichen
Bereichen.
bzw. mit VSG-Verglasungen zur Absturzsicherheit. Die Verglasungen sind
in der Leistungsposition dann näher spezifiziert.
Paneele nach ZTV Punkt 2.4.1
Klappflügel Anforderungen Fensterelemente nach ZTV 2.6.2:
Das Fenstersystem ist mit raumseitig aufschlagendem Flügelrahmen mit
10 mm Flächenversatz zur Rahmenebene, auf der Außenseite
flächenbündig auszubilden.
Wärmedämmende Isolierstege mit drei Hohlkammern im Flügel sowie wannengeführte Schaumdämmungen bilden den Anschlag für die coextrudierte, mit einem Schaumkern ausgestattete Mehrhohlkammer Mitteldichtung mit drei Fähnchen zur Konvexionsreduktion.
Die Anbindung der Mitteldichtung erfolgt im Bereich der Dämmzone an
die Isolierstege mittels doppelter Aufnahmenut und Hinterhackung.
Der Glasfalz wird durch auf das Profilsystem abgestimmte
Schaumprofile, die die äußere Isolierglaskante umgreifen,
wärmegedämmt.
Das System ist mit rechteckigen Glasleisten auszustatten.
Die Montage der Glasleisten erfolgt mittels toleranzausgleichenden
Kunststoffhaltern.
Profilabmessungen Aluminium Fensterelemente:
Einspannrahmen außen: ca. 65 mm
Flügelprofil außen: ca. 41 mm
Rahmenprofil und Flügel außen: ca.115 mm
Ansichtsbreite Flügelprofil innen ca. 79 mm
Profiltiefe Rahmen ca. 75 mm
Profiltiefe Flügel ca. 85 mm
Die o.g. Abmessungen sind entsprechend der Geometrie der Anschlüsse
zu modifizieren. Vereinzelte Abweichungen der Ansichtsbreiten aus
ausführungstechnischen Gründen sind in die Einheitspreise
einzurechnen.
Die hier genannten formalen Ansichtsbreiten gelten als gestalterisch
wichtige Anforderungen und sind so weit wie möglich einzuhalten.
Abweichungen von den genannten Abmessungen dürfen max. 2 bis 3
mm betragen.
Anforderungen an Dichtungen der Fensterelemente:
Der Blendrahmen ist mit zwei umlaufenden Dichtungen aus
hochwertigem TPE oder EPDM zwischen Fenster-Rahmen und Fenster-
Flügel auszuführen.
Die Verglasung im Flügelrahmen kann als Trockenverglasung mit TPE-
oder EPDM-Dichtungen in abgestuften Dichtungsdicken ausgeführt
werden.
Soweit nicht in den Systembeschreibungen anderweitig beschrieben,
sind die Verglasungsdichtungen so geformt, dass sie für den Betrachter
nicht in Form eines breiten Randes in Erscheinung treten.
Die Glasfalzentwässerung und die Belüftung des Flügels müssen durch
Öffnungen im Falzgrund des Flügels nach unten und nach außen
unsichtbar erfolgen. Die äußere Anschlag- bzw. Glasdichtung darf nicht
unterbrochen oder angeschnitten sein.
Die innere Anschlagdichtung des Flügelrahmens ist umlaufend und darf
durch keine Beschlagteile unterbrochen werden.
Alle sichtbaren Metalloberflächen sind mit hochwetterfester
Pulverbeschichtung
Farbe gemäß Farb- und Materialkonzept der Architektenauszuführen.
Antrieb Klappflügel:
Die Klappflügel sind mit einem im Riegel integriertem Kettenmotor 230 V
elektrisch anzusteuern. Die Kabelführung ist unsichtbar über die Riegel
und Pfosten auszuführen. Der Übergabepunkt ob an Decke oder
Fußboden ist mit der Elektrotechnik zu planen, abzustimmen und in die
Einheitspreise einzurechnen. Eine freie Kabellänge von 10 m ist ab
Innenkante Fassade vorzusehen. Ein Öffnungsbegrenzer ist ebenfalls
Leistungsbestandteil.
Statische Anforderungen:
Statische Anforderungen gemäß ZTV Punkt 2.1.3
Zusätzliche statische Anforderungen/ Maßnahmen:
System geeignet für Scheibengewichte bis 600kg
Bauphysikalische Anforderungen:
siehe hierzu auch ZTV Punkt 2.1.4 und ZTV 2.1.5
Gesamt-U-Wert Fassadenelemente mit Verglasung Uw <= 1,30 W/m²K
mit Paneelbereichen und Fensterklappen.
Gesamtenergiedurchlassgrad gv <= 0,40
Bewertetes Schalldämm-Maß als Prüfwert Rw,p = 36 dB (Prüfwert)
Optional: Vogelschutzglas als Zulage
Optional wird gem. Bemusterungsliste Architekt, Zeile 01.2.4 und bei
Forderung durch die Bauaufsicht im Rahmen der Baugenehmigung
Vogelschutzglas als Zulage zur beschriebenen Verglasung, z.B. durch
Bedruckung ausgeführt. Dies ist als Optionspreis durch den AN zu
bewerten.
Beschreibung der Fassadenanschlüsse allgemein (gilt auch für Steg)
Allgemeine Anforderungen - gilt für alle Fassaden
Die Ausbildungen der Anschlüsse der PR-Fassaden sind unter
Einbeziehung der Normen gemäß den nachfolgenden Beschreibungen
vorzunehmen. Die Bauanschlüsse sind in den Architektendetails mit Angaben zur
Ausführung schematisch dargestellt. Die Details müssen vom AN
entsprechend den Planungs-Vorgaben und der
Konstruktionsbeschreibungen systembedingt entsprechend den
einschlägigen Gesetzen, Normen und Vorschriften sowie
Herstellervorschriften im Zuge der M+W-Planung und der Fassadenstatik
des AN ausgearbeitet werden.
Eine funktionsgerechte Planung und Ausführung der
Anschlusskonstruktionen zwischen Bauwerk und Fassade gehört zum
Leistungsumfang des AN.
Um die Schnittstellen zwischen den unterschiedlichen Systemen der
verglasten Fassadenelemente und den angrenzenden Konstruktionen,
abhängig von den in unterschiedlicher Weise vom Systemgeber gelösten
Standards insbesondere bei den Fassadenanschlüssen, einerseits
lückenlos abzudecken sowie den Anforderungen der Abdichtungs-
Normen und der Flachdachrichtlinie andererseits gerecht zu werden, ist
die Detailbearbeitungstiefe der Attikaausbildung unter Einbeziehung der
„bauseitigen“ Anschlusskonstruktionen seitens AN "Fassade" von großer
Bedeutung, um Detailprobleme im Vorfeld zu lösen, um nicht erst auf
der Baustelle mit schwer lösbaren Abdichtungsproblemen und hieraus
resultierenden Rückbaumaßnahmen konfrontiert zu werden.
Dies betrifft insbesondere die aufeinandertreffenden Abdichtungen wie
z.B. MDS Dichtschlämme-Abdichtung (Rohbau), Bitumenabdichtungen
(Rohbau/ Dachabdichtung), MMA-Flüssigabdichtungen
(Dachabdichtung), EPDM-Folienabdichtungen (Fassade) sowie die
Materialverträglichkeit dieser von verschiedenen Beteiligten
eingesetzten Abdichtungs-Produkte.
Vor Festlegung des Materials bzw. des Produkts der unterschiedlichen
Abdichtungen ist folgende Vorgehensweise erforderlich:
• Klärung der Materialverträglichkeit mit dem Hersteller bzgl. der
überlappenden von den einzelnen o.g. AN eingesetzten Abdichtung
• Abstimmung mit den beteiligten AN und dem Architekten im Zuge der
M+W-Planung unter Mitwirkung der OÜ, bei der die jeweiligen
Materialien/ Produkte aufeinander abgestimmt und die
Detailausbildungen einvernehmlich festgelegt werden.
Darüber hinaus ist das verzahnte Hand-in-Hand-Arbeiten mit den
Anschluss-Gewerken - insbesondere mit dem AN "Rohbau und Stahlbau"
und dem AN "Abdichtung" zu berücksichtigen.
Sämtliche Bauanschlussbereiche sind zur Vermeidung von
Wärmebrücken vollständig und fehlstellenfrei mit MW-Dämmung nach
DIN 18165 zu verfüllen. Es wird darauf hingewiesen, dass der Einsatz von
Ortschaum verboten ist.
Alle Anschlüsse sind wärmegedämmt sowie innen dampfdicht und außen
schlagregendicht gemäß den aktuell gültigen Normen und RAL-
Richtlinien zur Fenstermontage auszuführen.
Dies bedeutet, dass Folien zur äußeren Schlagregen-Abdichtung einen
niedrigen sd-Wert und Dampfsperr-Folien zur Innenseite entsprechend
einen hohen sd-Wert aufweisen müssen. Ebenso ist darauf zu achten, dass Unterkonstruktionen für die
Dachabdichtung im Andichtungsbereich nicht scharfkantig ausgeführt
sind.
Weitere Anforderungen und Verarbeitungshinweise sind, neben den
einschlägigen DIN/ EN-Vorschriften, dem "Leitfaden zur Planung und
Ausführung der Montage von Fenstern und Haustüren" der RAL-
Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren e.V. zu entnehmen.
Die nachfolgenden Beschreibungen der Anschlüsse und die
Detailauswahl stellen den Standardfall für die dar; die Anschlüsse der
einzelnen Elemente sind vom AN jeweils eigenverantwortlich an die
Einbausituation anzupassen.
Die nachstehend beschriebenen Detailausbildungen enthalten die
wesentlichen im Anschlussbereich einzusetzenden Bauteile und
Materialien, die zur vollständigen fach- und funktionsgerechten
Erstellung der Fassadenelemente benötigt werden und daher
einzukalkulieren sind. Ungeachtet dessen sind dem Stand der Technik
entsprechende gewerkspezifische Bestandteile der
Anschlussausbildungen ebenfalls einzukalkulieren.
Wesentliche Abweichungen und Ergänzungen werden zudem in der
jeweiligen Position beschrieben.
Unterer Fassadenanschluss Brücke
Die PR-Fassade ist mit einer verzinkten mehrteiligen Stahlkonsole am
Stahlbau (im separaten Titel zu kalkulieren) zu befestigen, die in alle 3
Ebenen einstellbar sein muss (Einstellbarkeit +- 35 mm). Die
Stahlkonsole ist am Fassadenpfosten lastabtragend und mit
Trennbeilagen (Korrosionsschutz) zu befestigen. Die Konsole ist statisch
nachzuweisen und entsprechend auszubilden.
Die Befestigung der Konsolen am Stahlbau erfolgt an bauseits
angebrachte Kopfplatten.
Eine enge Abstimmung mit dem Gewerk Stahlbau hat diesbezüglich zu
erfolgen. Die Schraubverbindungen sind statisch nachzuweisen.
Die gesamte Befestigungskonstruktion muss so ausgebildet werden, dass
nach Glasmontage und vor Einbringen der Paneele die Fassade in der
Höhenlage exakt eingestellt werden kann, um die Durchbiegungen der
Stahlkonstruktion zu begrenzen.
Die F90 Promatbekleidung des Stahlbaus wird durch die Konsolen der
Fassade durchdrungen. Eine Koordination mit dem
Brandschutzbeauftragten und dem Stahlbauer ist hier zu führen, ebenso
die exakte Ausbildung der Durchdringung zu planen.
Der unter Fassadenanschluss ist als Lospunkt auszubilden. Alle Bauteile
müssen dementsprechend ausgelegt sein.
Eine dampfdichte Verbindung zum Innenraum entlang des Stahlbaus und
Fassade ist mit einzuplanen. Die Übergänge der Fassade zum Stahlbau
sind mit Blechverkleidungen bzw. Folienleitblechen zu schließen. Die
Hohlräume sind mit Mineralwolle WLG 035 zu verfüllen.
Am untersten Fassadenriegel ist eine 4 mm Aluminiumblechverkleidung
vorzusehen, die aus einem mehrfach gekanteten Aluminium-Blech hergestellt wird. Diese Verkleidung ist mit einem Alu-Winkel rückseitig
am Riegel befestigt und auf der Vorderseite in die Fassade mit Press- und
Deckleiste eingespannt und verschraubt. Zwischen Verkleidungsblech
und Fassadenriegel ist eine druckfeste wasserresistente Dämmung
vorzusehen, die im Bereich der Pfostenentwässerung ausgespart wird. In
diesem Bereich sind auch in der Blechverkleidung
Entwässerungsöffnungen vorzusehen (Notentwässerung
Fassadensystem). Die Pfostenprofile sind am unteren Abschluss mit
eingedichteten Entwässerungspfeifen auf Riegelachse auszuführen, die
Wasser aus dem Falzraum nach außen unter die Deckleiste führt.
Die genau Abmaße des Aluminium-Verblechung (Fries) ist bereits in der
Beschreibung der Deckenuntersicht mit aufgenommen.
Oberer Fassadenanschluss Brücke
Die PR-Fassade ist am Kopfpunkt mit einer verzinkten mehrteiligen
Stahlkonsole am Stahlbau zu befestigen, die in alle 3 Ebenen einstellbar
sein muss (Einstellbarkeit +- 35 mm). Die Stahlkonsole ist am
Fassadenpfosten lastabtragend und mit Trennbeilagen
(Korrosionsschutz) zu befestigen. Die Konsole ist statisch nachzuweisen
und entsprechend auszubilden.
Die Befestigung der Konsolen am Stahlbau erfolgt an bauseits
angebrachte Kopfplatten.
Eine enge Abstimmung mit dem Gewerk Stahlbau hat diesbezüglich zu
erfolgen. Die Schraubverbindungen sind statisch nachzuweisen.
Die gesamte Befestigungskonstruktion muss so ausgebildet werden, dass
nach Glasmontage und vor Einbringen der Paneele die Fassade in der
Höhenlage exakt eingestellt werden kann, um die Durchbiegungen der
Stahlkonstruktion zu begrenzen.
Die F90 Promatbekleidung des Stahlbaus wird durch die Konsolen der
Fassade durchdrungen. Eine Koordination mit dem
Brandschutzbeauftragten und dem Stahlbauer ist hier zu führen, ebenso
die exakte Ausbildung der Durchdringung zu planen.
Der obere Fassadenanschluss ist als Festpunkt auszubilden. Alle Bauteile
müssen dementsprechend ausgelegt sein.
Eine dampfdichte Verbindung zum Innenraum entlang des Stahlbaus und
Fassade ist mit einzuplanen. Die Übergänge der Fassade zum Stahlbau
sind mit Blechverkleidungen bzw. Folienleitblechen zu schließen. Die
Hohlräume sind mit Mineralwolle WLG 035 zu verfüllen.
Im Bereich der Attika ist ein Folienleitblech zur Andichtung durch den
Dachdecker vorzusehen, der Dichthochzug und die Anbindung des
Klemmflansches für die Bitumenbahnabdichtung ist mit dem Dachdecker
zu koordinieren und mit einzurechnen (Klemmflansch und
Befestigungsbolzen Leistung Fassade).
Eine thermische Trennung zwischen Folienleitblech und Rückseite
Fassade ist vorzusehen.
Die Attikaausbildung erhält eine thermisch getrennten
Unterkonstruktion, die auf dem obersten Fassadenriegel befestigt ist
und aus einem mehrfach gekanteten Aluminiumblech mit thermischen Trennbeilagen besteht. Sämtliche Bereiche zwischen den
Unterkonstruktionsbauteilen sind mit druckfesten Dämmungen WLG 035
zu verfüllen.
Eine Dampf- und Wasserfolie ist auf der Ober- und Unterseite der
Unterkonstruktion vorzusehen und ist sowohl in die PR-Fassade als auch
unter den Klemmflansch der Dachabdichtung einzubinden.
Die Attikahaube mit einer Blechabwicklung von ca. 600 mm ist aus
einem mehrfach gekanteten 3mm Aluminiumblech herzustellen und mit
einem hochwetterfesten Pulverlack gemäß Farbkonzept zu beschichten.
Die Stoßfugen der Attikaverkleidung sind mit einer Rillenunterdeckung
vorzusehen
(Mindestdicke 4-5 mm).
Die Attika ist unsichtbar im Sichtbereich oben mittels Einhängungen zu
befestigen und rückseitig (Stirnseite zur Dachfläche) mit
Edelstahlschrauben an der Unterkonstruktion zu verankern.
Der Attikaverlauf entlang der Stirnseiten ist Leistung des Dachdeckers
und unter Attikaverkleidungen zu kalkulieren
Diesbezüglich ist eine enge Detailabstimmung erforderlich.
Seitlicher Fassadenanschluss Brücke
Der seitliche Anschluss an den Rohbau erfolgt innenseitig mit einem 3
mm Aluminium-Blech (farbbeschichtet gemäß Farbkonzept), das
einseitig am Pfostenprofil und auf der Wandseite mittels vorab
montierter Winkel angeschlossen wird. Die Blechschale ist umseitig
dampfdicht anzuschließen. Auf der Außenseite ist ein 3 mm Aluminium-
Blech in Fassadenfarbe in die P/R-Konstruktion einzuspannen und am
Rohbau zu befestigen.
Diese ist mit Dichtfolien ebenfalls umlaufend einzudichten.
Der Hohlraum zwischen innerer und äußerer Verblechung ist mit
Mineralwolle WLG 035 voll zu verfüllen.
Die Montage der seitlichen Anschlüsse ist, aufgrund der Vorsatzschalen
aus Klinker / Beton, nur von innen möglich. Dies ist in der Detailfindung
und in den Kosten zu berücksichtigen.
Montagereihenfolge:
- Montage äußere Blechverkleidung mit Abdichtung auf Innenseite der
Bleche
- Einbringen Mineraldämmung
- Montage innere Verblechung mit Dampfsperre
Metall-Glas Fassade
04.01 Aluminium-Pfosten-Riegelfassaden – Brücke
04.01
Aluminium-Pfosten-Riegelfassaden – Brücke
04.02 Aluminium-Pfosten-Riegelfassaden – Steg
04.02
Aluminium-Pfosten-Riegelfassaden – Steg
04.03 Außenliegende Screens (Brücke, 2.OG West)
04.03
Außenliegende Screens (Brücke, 2.OG West)