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Allgemeine Vorbemerkungen 1. Grundstück und Bauwerk
Das Grundstück liegt in Köln-Kalk, Albermannstr.21.
Gegenstand dieser Bauaufgabe ist die schlüsselfertige und betriebsbereite Errichtung einer Hauptschule und Grundschule inklusive gemeinsamem Bereich und einer 3-Feld-Sporthalle nebst Außenanlagen und dessen Anbindung an die verkehrliche und technische Infrastruktur sowie dem Abbruch der bestehenden Hauptschule, des Bestandgebäudes ehemalige Grundschule (als Interim genutzt), des Hofpavillons (als Interim genutzt) und dem Abbruch der bestehenden Einfeld-Turnhalle und des Hausmeistergebäudes auf Grundlage einer Funktionalen Leistungsbeschreibung (FLB) und einer Entwurfs- und Genehmigungsplanung mit Leitdetails.
Das Bestandgebäude an der Albermannstraße, sowie ein Hofpavillon dienen als Interimslösung zur Sicherstellung des Schulbetriebes der Hauptschule, bis zur Inbetriebnahme der Hauptschule. Auch die bestehende Sporthalle und das Hausmeistergebäude müssen bis zur Inbetriebnahme der neuen 3-Fach-Sporthalle auf dem Grundstück in Betrieb bleiben.
Das Schulgebäude liegt auf einem städtischen Grundstück an der Falckensteinstr, Remscheider Str. und Albermannstr. in Köln-Kalk.
Die Neubauten sind in drei Bauabschnitten zu errichten.
Folgende Bauabschnitte sind vorgesehen:
1. Bauabschnitt: Abbruch Bestandgebäude Hauptschule und Neubau einer Hauptschule.
2. Bauabschnitt: Abbruch des bestehenden Interimsgebäudes (ehemalige
Grundschule + Hofpavillon) und Neubau einer 3-Feld-Sporthalle.
3. Bauabschnitt: Abbruch der bestehenden Turnhalle und des Hausmeistergebäudes und Neubau der Grundschule.
2. Allgemeine Grundlagen des Angebots:
Die in der Anlage gekennzeichneten Pläne sowie die Gegebenheiten auf der Baustelle sind von Ihnen zu überprüfen und entsprechend einzukalkulieren. Sollten hierbei Widersprüche auftreten, möchten wir Sie bitten, diese mitzuteilen und mit uns gemeinsam klar zu stellen.
In Ihrem Angebot sind grundsätzlich die geforderten Materialien zu berücksichtigen. Wenn von Ihnen andere als im LV ausgeschriebene Produkte verwendet werden, sind diese an den entsprechenden Stellen anzugeben. Diese Produkte sollten zu den ausgeschriebenen Produkten gleichwertig oder höherwertiger sein und zu einer besseren und wirtschaftlicheren Lösung führen.
Sollten Sie bei den ausgeschriebenen Arbeiten im Gesamten bessere und wirtschaflichere Lösungen sehen, bitten wir Sie, diese neben dem Leistungsverzeichnis durch die Abgabe eines Alternativ-Angebotes anzubieten.
Für die angebotenen Leistungen übernimmt der Bieter die Verpflichtung der Vollständigkeit, d.h., Leistungen, die sich mit der Ausführung zwangsläufig ergeben, hat er einzukalkulieren, auch wenn sie im Leistungsverzeichnis nicht ausdrücklich erwähnt sind.
In Zweifelsfällen sind die Leistungsabgrenzungen schriftlich mit dem Angebot abzugeben bzw. mit dem im Anschreiben angegebenen techn. Bearbeiter zu klären.
3. Termine für 1.BA:
Die Bauabschnitte 2 und 3 werden später ausgeführt und die Termine für die Ausführung werden nachfolgend noch festgelegt.
Geplante Ausführung 1.BA: 2. Quartal 2027
4. Qualität und Eigenprüfung
Das Ansehen und damit auch der Erfolg unseres Unternehmens werden wesentlich geprägt von dem Maß, in dem wir die Qualitätsanforderungen unserer Kunden erfüllen. Mit einem systematisch betriebenen und für nesseler grünzig bau gmbh verbindlichen Qualitätssystem, zertifiziert
nach DIN ISO 9001, sollen Fehler von Anfang an vermieden und Fehlerquellen sofort und konsequent beseitigt werden.
Bei unseren Mitunternehmern setzen wir das Bestreben voraus, die vertraglich zugesicherte Bauleistung nach den anerkannten Regeln der Technik zu unserer Zufriedenheit und damit auch der unserer Kunden auszuführen und sich gleichzeitig als Partner für neue Projekte zu qualifizieren.
5. Zu beachtende Vorschriften und Unterlagen:
a) Technische Vorbemerkungen
b) Leistungsverzeichnis mit Anlagen
c) VOB/B (DIN 1961), neueste Ausgabe
d) VOB/C, neueste Ausgabe
e) Technische Vorschriften für Bauleistungen
- Bauordnungsrechtliche Bestimmungen,
- Unfallverhütungsvorschriften,
- Werksvorschriften für die Verarbeitung der Werkstoffe
in den jeweils zum Ausführungszeitpunkt gültigen Fassungen
Bei der Ausführung der beschriebenen Leistungen müssen alle relevanten Gesetze, Normen, Erlasse, Verordnungen, Verarbeitungsvorschriften der Hersteller sowie die anerkannten Regeln der Technik, wie sie zum jetzigen Zeitpunkt gültig sind, berücksichtigt werden.
Dies bestätigt der Bieter ausdrücklich rechtsverbindlich durch die Unterschrift dieses Angebots.
.........................................................
Ort / Datum / Stempel / rechtsverbindliche Unterschrift
Stand: 2026
Allgemeine Vorbemerkungen
Baubeschreibung und Projektbezug Baubeschreibung und Projektbezug
Gegenastand dieser Ausschreibung ist die fachgerechte Errichtung des äußeren Blitzschutzsystems für den Neubau der Hauptschule (1. Bauabschnitt) am Standort Albermannstraße 21, Köln-Kalk. Die Leistung umfasst die Montage der aufsteigenden Ableitungen (ab Oberkante Erdreichniveau), die Anbindung an die Fassadenkonstruktion sowie die Errichtung des vollständigen Fangleitungssystems auf Dachebene.
Das Gebäude ist ein inklusiver Neubau, der gemäß den pädagogischen Raumkonzepten der Stadt Köln errichtet wird. Die Ausführung der Blitzschutzanlage erfolgt gemäß Blitzschutzklasse III (DIN EN 62305).
Baubeschreibung und Projektbezug
Allgemeine Technische Ausführungsvorgaben Allgemeine Technische Ausführungsvorgaben
Die nachfolgenden technischen Richtlinien und behördlichen Kriterien sind bei der Ausführung der gesamten Transformationsstation zwingend zu beachten und als unselbstständige Nebenleistung in die Einheitspreise der Verlege- und Montagepositionen einzukalkulieren:
Koordination und Abstimmung mit dem Verteilnetzbetreiber (VNB):
Die vollständige technische Konzeption, Bestückung und Ausführung der Mittelspannungsschaltanlage sowie der Schutz- und Messeinrichtungen hat in strikter Übereinstimmung mit den gültigen Technischen Anschlussbedingungen (TAB Mittelspannung) der RheinNetz GmbH zu erfolgen. Alle technischen Detailabsprachen zur Umsetzung der Netzbetreiber-Vorgaben sowie die gesamte terminliche Koordination der medientechnischen Erschließung und Abschalttermine liegen vollumfänglich im Leistungssoll des Auftragnehmers (AN). Netzschutzvorführung und Inbetriebnahme:
Die anlagentechnische Inbetriebnahme und die obligatorische Netzschutzvorführung vor Ort haben gemeinsam mit den Servicetechnikern des EVU sowie unter direkter Einbindung der Leitwarte des Netzbetreibers als dokumentierte Tagespauschale zu erfolgen. Sämtliche hierzu erforderlichen Werks-Leistungsmessungen, Relaisprüfberichte, Kabelprüfprotokolle und formalen Errichterbestätigungen sind dem Auftraggeber (AG) als integraler Bestandteil der Inbetriebnahmephase nachzuweisen. Umweltschutz, Schallschutz und Immissionsschutz:
Aufgrund der exponierten Lage der Station auf dem intensiv genutzten Schulgelände und im Nahbereich schützenswerter Wohnbebauung, sind die verschärften Anforderungen des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchV) bezüglich elektromagnetischer Felder und der TA-Lärm bezüglich der schalltechnischen Außenwirkung der Lüftungsanlagen zwingend einzuhalten. Der AN hat hierzu vor Einbau eine rechtsverbindliche Herstellererklärung (BImSchV) vorzulegen. Bautechnik, Erdung und Gründung:
Obwohl gemäß Herstellerspezifikation kein tiefgründiges bauseitiges Fundament erforderlich ist, hat der AN den tragfähigen Untergrund der Baugrube eigenverantwortlich zu prüfen und auf die baulogistischen Zusammenhänge abzustimmen. Sofern die entsprechende Eventuell-Position zur Ausführung der Fundament- und Stationserdungsanlage beauftragt wird, ist deren Errichtung über ein normgerechtes, messtechnisch dokumentiertes Erdungsprotokoll fachtechnisch nachzuweisen. In diesem Fall ist die Stationserdung zwingend mit dem Fundamenterder und dem Blitzschutzsystem des angrenzenden Schulgebäudes zu einem vermaschten Gesamterdungssystem zu verbinden. Qualitäts- und Revisionsdokumentation:
Die endgültige Dokumentation der gesamten Stationsanlage ist unmittelbar nach erfolgreicher Abnahme in zweifacher Ausführung - 1x in digitaler, volltextrecherchierbarer Form sowie 1x in strukturierter Papierform zu übergeben. Der Mindestumfang umfasst: das behördliche Abnahmeprotokoll, Errichterbestätigungen, Stückprüfberichte der MS-Schaltanlage, Relais- und Kabelprüfberichte, Trafoprüfprotokolle, CE-Konformitätserklärungen der NS-Schaltgerätekombination, Eichscheine der Wandlerzähler sowie die vollständigen, revidierten Stromlaufpläne.
Allgemeine Technische Ausführungsvorgaben
10 MS Trafostation
10
MS Trafostation
10.__.0001 Kompaktstation 800 kVA Lieferung, betriebsfertige Montage und betriebsbereite Inbetriebnahme einer werkseitig vorgefertigten, stahlarmierte Beton-Kompaktstation als nicht begehbare Außenstation zur zentralen Netzeinspeisung des Schulkomplexes Albermannstraße (Hauptschule, Grundschule und Sporthalle).
Alle Auflagen, Richtlinien und Ausführungsvorgaben des zuständigen Verteilnetzbetreibers (VNB), der RheinNetz AG Köln, sowie die einschlägigen Normen (DIN EN 61936-1 / VDE 0101, DIN EN 62271-202 / VDE 0671-202) sind zwingend einzuhalten.
Die Position versteht sich als Pauschal-Komplettleistung und umfasst alle nachfolgend aufgeführten baulichen und anlagentechnischen Systemkomponenten sowie die erforderlichen Ingenieur- und Nebenleistungen:
1. Baukörper / Stationsgehäuse:
Ausführung als monolithisch gegossener Beton-Baukörper aus wasserundurchlässigem Stahlbeton nach DIN 1045, ausgelegt für die thermische Verlustleistung eines Transformators bis mindestens 1.250 kVA. Integrierte, werkseitig hergestellte und öldichte Beton-Auffangwanne zur sicheren Aufnahme der gesamten Isolierflüssigkeitsmenge des Transformators. Richtmaße der Station (Außenabmessungen): ca. L x B x H = 3.500 mm x 2.400 mm x 2.800 mm (davon ca. 800 mm im Erdreich/Grundwasserbereich stehend). UV- und witterungsbeständige Außenbeschichtung auf dem monolithischen Beton-Stationskörper, farblich im Farbton RAL 7024 (Graphitgrau) ausgeführt. ein einfacher Kunststoff-Strukturputz ist aufgrund des erhöhten Vandalismusrisikos auf dem intensiv genutzten Schulgelände explizit ausgeschlossen. Zugänge und Lüftungslamellen aus robusten, eloxierten Aluminium- bzw. verzinkten Stahlblechprofilen in Widerstandsklasse mindestens RC2 (DIN EN 1627) sowie finger- und stabsicher in Schutzart IP 23D (DIN EN 60529). Die Zugangstüren der nicht begehbaren Kompaktstation werden ohne Panikfunktion ausgeführt und mit einem vandalismussicheren Doppelschloss mitsamt bündigen Schutzrosetten zur unabhängigen Aufnahme von zwei Profilhalbzylindern (1x Schließung AG / 1x Schließung RheinNetz GmbH) ausgestattet. Druckwasserdichte Kabeleinführungen: Mindestens 4 Stück eingegossene Flanschdurchführungen zur gas- und druckwasserdichten Einführung der MS- und NS-Kabelanlagen.
2. Mittelspannungsschaltanlage (MS) - SF6-frei / Blue GIS:
Typ: Vollständig SF6-freie und fluoridgasfreie, umweltfreundliche Kompakt-Ringmainunit (RMU) nach DIN EN 62271-200, ausgelegt in nachhaltiger Vakuum-Schalttechnologie kombiniert mit technischer Trockenluft-Isolation (Clean-Air / sog. "Blue GIS" o. gleichwertig). Das Treibhauspotential (GWP) des verwendeten Isolationsmediums muss zwingend = 0 sein. Die Anlage muss metallgekapselt, fabriksfertig, wartungsfrei, werksgeprüft und störlichtbogenqualifiziert (IAC A FL) ausgeführt werden. Konfiguration: 3-feldrig, bestehend aus: 2x Kabel-Ringfeld (C) mit Lasttrennschalter und Erdungsschalter. 1x Transformator-Abgangsfeld (V oder T) mit Leistungsschalter inkl. autarkem Überstromzeitschutz und Auslöser, abgestimmt auf den nachgeschalteten 800-kVA-Transformator.
Inklusive kapazitivem Spannungsprüfsystem (LRM) und integrierter Fernwirknische oberhalb der Schaltgeräte zur Vorbereitung der VNB-Fernsteuerung.
3. Transformationsblock / Leistungstransformator:
Typ: Werkneu gefertigter, hermetisch geschlossener Öl-Transformator (Hermetiktransformator) für Außen- und Stationsaufstellung. Konformität: Volle Einhaltung der geltenden EU-Ökodesign-Richtlinie für Transformatoren (Verordnung Nr. 548/2014 einschl. Ergänzung 2019/1783, Stufe 2) zur Gewährleistung minimaler Leerlauf- und Kurzschlussverluste. Technische Kennwerte: Nennleistung: 800 kVA (ausgelegt auf die maximale Netzkapazität des Standorts). Nennspannung Primärseite (MS): 10 kV (Spannungsanpassung mittels Umsteller im spannungsfreien Zustand: plus/minus 2 x 2,5 %). Nennspannung Sekundärseite (NS): 400 V / 230 V Schaltgruppe: Dyn 5 Kühlungsart: ONAN Isolationsklasse: A / A
Integriertes 2-Kontakt-Thermometer (Warnung / Auslösung), werkseitig komplett intern auf die Auslösekreise der schaltanlagenseitigen Leistungsschalter verdrahtet zur autarken Anlagensicherung bei thermischer Überlast.
4. Niederspannungsverteilung (NS):
Typ: Typgeprüfte Niederspannungs-Schaltgerätekombination nach DIN EN 61439-1/-2, offen im Stationsraum aufgebaut. Einspeisung / Hauptschalter: 3-poliger offener Leistungsschalter (ACB) oder Lasttrennschalter mit Sicherungen, Bemessungsstrom min. 1.250 A, abgestimmt auf den Trafonennstrom (ca. 1.154 A). Sammelschienensystem: E-Cu-Sammelschienen, bemessen für min. 1.250 A, Kurzschlussfestigkeit entsprechend der Trafokenndaten. Abgänge: Bestückung mit strip-type NH-Sicherungslasttrennleisten (Größe 1 bis 3) zur Versorgung der nachgeschalteten Liegenschaftsverteiler (Hauptstromversorgung Hauptschule, Grundschule, Sporthalle und Küche/Mensa). Abgang 1: Hauptstromversorgung Hauptschule (Bauteil HS) Abgang 2: Hauptstromversorgung Grundschule (Bauteil GS) Abgang 3: Separate Hauptleitung für Großküche / Mensabereich (Vermeidung von Netzrückwirkungen durch thermische Lastspitzen) Abgang 4: Hauptstromversorgung 3-Fach-Sporthalle Abgang 5+6: Reserve / Vorhaltung für die Infrastruktur der E-Mobilitäts-Ladestationen (gemäß den verbindlichen Energieleitlinien der Stadt Köln).
Messeinrichtung: Separates Wandler-Messfeld nach den Vorgaben der RheinNetz GmbH zur Aufnahme der Abrechnungszähler.
5. Enthaltene Dienst-, Ingenieur- und Nebenleistungen:
Vollständige Ausführungs-, Werk- und Montageplanung der Station und Abstimmung der baulogistischen Zusammenhänge mit dem AG-Controlling. Das komplette Antrags-, Genehmigungs- und Abstimmungsverfahren mit der RheinEnergie AG bis zur Erteilung der Einschaltgenehmigung. Transport zur Baustelle Albermannstraße, inklusive aller Genehmigungen für Schwerlasttransporte sowie Kranstellung für das betriebsfertige Einsetzen in die bauseits vorbereitete Baugrube. Vollständiger innerer Potentialausgleich und Anschluss an die Erdungsanlage der Station (Hinweis: Die Verbindung zur Gebäudeerdung/Fundamenterder wird über eine separate EP/Position geregelt). Werkseitige Stückprüfungen aller Komponenten sowie die messtechnische Schutzprüfung und Schutzrelais-Parametrierung vor Ort im Beisein des VNB-Beauftragten. Erstellung und Übergabe der vollständigen Revisionsunterlagen und Bestandsdokumentation in zweifacher Ausfertigung (1x digital, 1x Papierform im Ordner).
Gesamtdokumentation, Schutztechnik-Prüfung und schlüsselfertige Endabnahme Vollständige Prüfung, Einregulierung, messtechnische Zertifizierung und Dokumentation der gesamten Kompaktstations-Anlage vor der rechtsgeschäftlichen VOB-Abnahme und Aufschaltung auf das Netz des VNB.
Schutzprüfung der Mittelspannungstechnik: Sekundärtechnische Funktions- und Schutzprüfung des integrierten Leistungsschalters im Trafofeld mitsamt der korrekten Einstellung der Schutzparameter (UMZ-Schutz / Unabhängiger Maximalstrom-Zeitschutz). Die Prüfung ist mittels kalibriertem Sekundärprüfgerät durchzuführen und zu protokollieren.
Niederspannungsprüfungen nach DIN VDE 0100-600: Messtechnischer Nachweis der Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen auf der 0,4-kV-Seite, inklusive Schleifenimpedanzmessung, Isolationsprüfung und Drehfeldkontrolle bis zu den Abgangsklemmen der NH-Sicherungslastschaltleisten.
Betriebs- und Revisionsdokumentation: Erstellung und Übergabe der vollständigen Bestands- und Revisionsunterlagen in deutscher Sprache.
Übergabe aller Werksprüfzeugnisse des Herstellers (Trafo, Schaltanlage, Betonkörper).
Einpolige Übersichtsschaltpläne (Allpolige Stromlaufpläne), Klemmenpläne und Aufbauzeichnungen der Sekundärtechnik.
Hinterlegung einer laminierten, aktuellen Fassung des Übersichtsschaltplans direkt in der Station.
Behörden- und Sachverständigenabnahme: Koordination, Begleitung und Durchführung der Sachverständigenprüfung gemäß PrüfVO NRW sowie Beibringung der öffentlich-rechtlichen Schlussabnahmebescheinigung bzw. der Netzeinschaltfreigabe durch die RheinNetz AG.
10.__.0001
Kompaktstation 800 kVA
1.00
Stk
20 Tiefbau- und Erdarbeiten
20
Tiefbau- und Erdarbeiten
Vorbemerkungen zu Tiefbau- und Erdungsarbeiten (Optional / Eventuell-Positionen) Vorbemerkungen zu Tiefbau- und Erdungsarbeiten (Optional / Eventuell-Positionen)
Wesentliche Ausführungshinweise
Die nachfolgenden Leistungen für den Tiefbau und die Errichtung der Erdungsanlage sind als Eventuell-Positionen (EP) ausgeschrieben. Da diese Gewerke im Regelfall bauseitig (im Zuge des 1. Bauabschnitts) miterledigt werden, kommen diese Positionen nur bei gesonderter Beauftragung zum Tragen.
Bei Abruf der Positionen ist zwingend auf folgende Kernpunkte zu achten:
Schnittstelle Baugrube & Gründung:
Herstellung einer tragfähigen Gründungssohle für das Stationsgewicht (ca. 17 t) inklusive eines planen, verdichteten Sandbettes (Körnung 0/2 mm, Stärke 10 cm). Kampfmittel & Behörden:
Vor Beginn jeglicher Schachtarbeiten hat der AN eigenverantwortlich die Kampfmittelfreiheit bei der Stadt Köln einzuholen und zu koordinieren. Bodenklasse:
Die Preisbasis versteht sich für unbelasteten Bodenaushub der Klasse Z0. Kontaminierte Böden lösen das vertragliche Änderungsmanagement aus. Erdungsanlage & Potentialausgleich:
Installation eines geschlossenen Oberflächen-/Steuererders (Schritterder) um den Stationskörper sowie das Einbringen von Tiefenerdern nach Vorgabe der TAB der RheinNetz GmbH. Bei Ausführung ist die Stationserdung zwingend auf kürzestem Weg mit dem bauseitigen Fundamenterder des Schulgebäudes zu einem vermaschten Gesamterdungssystem zu verbinden. Kabelgräben:
Fachgerechter Aushub, Sandbettung der MS- und NS-Kabel, Einlegen von Trassenwarnband ("Achtung Starkstromkabel") und lagenweise Verdichtung nach Proctor-Dichte.
Sollten Bodenanalysen vor Ort eine Einstufung schlechter als Z0 ergeben, ist dies unverzüglich der Bauleitung anzuzeigen. Die Mehrkosten für die Entsorgung werden auf Basis nachgewiesener Entsorgungsbelege der Deponie im Rahmen des vertraglichen Nachtragsmanagements abgerechnet.
Vorbemerkungen zu Tiefbau- und Erdungsarbeiten (Optional / Eventuell-Positionen)
20.__.0001 Erdarbeiten und Erdungsanlage Baugrubenaushub und Bodenentsorgung für Stationskörper (Z0)Aushub der Stationsbaugrube für eine Kompaktstation mit den Richtmaßen 3,50 m x 2,40 m unter Berücksichtigung der erforderlichen Arbeitsräume nach DIN 4124.
Umfang beinhaltet das Lösen, Laden und den Abtransport von Bodenmaterial der Bodenklassen 3 bis 5.Geltende Entsorgungsklasse: Unbelasteter Boden (Z0) gemäß Vorgabe des städtischen Bodengutachtens.Evtl. anfallendes Grundwasser oder Oberflächenwasser ist im Zuge der Arbeiten bauseits abzupumpen (Wasserhaltung).
20.__.0001
Erdarbeiten und Erdungsanlage
O
25.00
m³
20.__.0002 Sauberkeitsschicht und planes Sandbett herstellen Liefern, Einbringen und planebenes Verdichten von steinfreiem Sand (Körnung 0/2 mm) auf der bauseits vorbereiteten Gründungssohle der Stationsbaugrube.
Mindeststärke des verdichteten Sandbettes: 10 cm.
Die Ausführung muss absolut waagerecht und setzungsfrei erfolgen, um die Lasten des ca. 17 Tonnen schweren Stationskörpers gleichmäßig aufzunehmen.
20.__.0002
Sauberkeitsschicht und planes Sandbett herstellen
O
12.00
m²
20.__.0003 Kabelgraben für MS-/NS-Hauptleitungen herstellen und verfüllen Herstellen eines unverbauten Kabelgrabens im unbefestigten Außenbereich (Schulhof/Grünstreifen) zur Aufnahme der Mittelspannungs-Einspeisekabel und der Niederspannungs-Hauptleitungen.
Grabenprofil: Tiefe ca. 80 bis 100 cm (frostfrei), Breite ca. 40 bis 60 cm je nach Kabelbelegung.
Leistung inklusive: Herstellen einer 10 cm starken Sandunterbettung, Liefern und Einlegen von Kabelschutzhauben oder sandiger Abdeckung, Einlegen des bauseits beigestellten Trassenwarnbandes ("Achtung Starkstromkabel"), lagenweise Hinterfüllung mit Aushubmaterial und Verdichtung (Nachweis Proctor-Dichte min. 95 %).
20.__.0003
Kabelgraben für MS-/NS-Hauptleitungen herstellen und verfüllen
O
10.00
m
Erdungsanlage Die Erdungsanlage muss einen Erdübergangswiderstand nach VDE- und EVU-Richtlinien von unter 2 Ohm haben.
Bedingt durch unterschiedliche Bodenbeschaffenheit und daraus folgender eventuell erheblich unterschiedlicher Längen der Erder, kann hier nicht der Gesamtpreis angeboten werden.
Erdungsanlage
20.__.0004 Ring- und Schritterder (Steuererder) Ring- und Schritterder (Steuererder) um die Station verlegenLiefern und fachgerechtes Verlegen eines geschlossenen Oberflächen- und Schritterders im Erdreich um den äußeren Umfang des Stationskörpers nach den TAB der RheinNetz GmbH.
Material: Rundstahl (Ø 10 mm) oder Bandstahl (30 x 3,5 mm) aus korrosionsbeständigem Edelstahl (V4A, Werkstoff-Nr. 1.4571).
Verlegung erfolgt im unskartierten Erdreich in einer Mindesttiefe von 0,5 m und einem Abstand von ca. 1,0 m zur Stationsaußenwand (Schutz gegen unzulässige Berührungs- und Schrittspannungen im Schulbetrieb).
20.__.0004
Ring- und Schritterder (Steuererder)
O
35.00
m
20.__.0005 Tiefenerder Liefern und maschinelles Einbringen von Tiefenerdern (Staberder) aus korrosionsbeständigem Edelstahl (V4A, Werkstoff-Nr. 1.4571) inklusive aller erforderlichen Kopplungselemente und Verbindungsmanschetten.
Einzellänge: je 1,50 m.
Die Stäbe sind fachgerecht untereinander zu koppeln und in das Erdreich einzutreiben.
20.__.0005
Tiefenerder
O
15.00
Stk
20.__.0006 Erdungs-Anschlussarbeiten und Korrosionsschutz Leistungsumfang: Fachgerechter Anschluss der Erderleitung an den Stations-Haupterdungsbus sowie Herstellung der dauerhaften, korrosionsschlüssigen Verbindung (mittels Denso-Binde o. gleichwertig) zum bauseitigen Fundamenterder des Schulhauptgebäudes (vermaschtes Gesamtsystem).
20.__.0006
Erdungs-Anschlussarbeiten und Korrosionsschutz
L
1.00
PSCH
20.__.0007 Erdungswiderstandsmessung und Prüfprotokollierung Durchführung einer normgerechten Erdungswiderstandsmessung (nach VDE 0101-2) zur Bestätigung des Ausbreitungswiderstandes (R_E < 2 Ohm).
Inklusive messtechnischem Nachweis im 3-/4-Leiter-Verfahren (bei abgeklemmter HES der Station zur isolierten Messung).
Übergabe eines detaillierten Erdungsprotokolls, das zur Inbetriebnahme durch die RheinNetz GmbH zwingend erforderlich ist.
20.__.0007
Erdungswiderstandsmessung und Prüfprotokollierung
L
1.00
PSCH