Baubeschreibung
Saniert wird das ehemaligen Büro- und Laborgebäude der
Firma Braun Dental das nach einer
Nutzungsänderung zu einem Wohnhaus wird. Im Rahmen der
Sanierungsmaßnahmen wird das Gebäude
vollständig entkernt.
Im Endzustand hat das Gebäude 34 Wohnungen in Form von
1-Zimmer Apartments, 2-, 3- und
4-Zimmerwohnungen in den aufgehenden 6 Geschossen. Im
Rahmen der Sanierung soll das Gebäude die
Anforderungen an ein KfW-Effizienzhaus 55 NH erfüllen.
Der nichttragende Innenausbau wurde vollständig
entfernt, das Gebäude entspricht daher Rohbauzustand.
Die Anschlüsse der Wohungstrennwände an die
Rippendecken erfolgen über eine Verkofferung mehrerer
Rippenfelder um einen Zulassungskonformen Anschluss
herstellen zu können, der auch das erforderliche
Schalldämmaß erfüllt.
Das Geäbude wird bauseits mit einem Fassadengerüst mit
2 vorgebauten Treppenaufgängen eingerüstet,
ebenso ist ein Bauaufzug für Materialtransport bis 300
kg vorhanden.
Aufgrund der urbanen Lage des Objektes ist die
Baustelleneinrichtung, insbesondere die
Containerstellung,
nur sehr begrenzt möglich. Auf dem Platz an der
Grombühlstraße kann ein Abrollcontainer gestellt
werden.
An- und Ablieferung bzw. Containerwechsel dürfen nur
in der Zeit von 7 bis 16 Uhr erfolgen.
Zum Gebäude gehören zwei Parkdecks die für das Parken
von Fahrzeugen und Materiallagerung nach
Abstimmung mit der Bauleitung genutzt werden können.
Das Parkdeck auf Höhe des Erdgeschosses kann
dabei aufgrund einer Lastbeschränkung der Zufahrt nut
mit 2,5 t befahren werden.
Der Baustelleneinrichtungsplan ist in den Anlagen
enthalten.
01 Baustelleneinrichtung
01.__. 1 Baustelleneinrichtung Einrichtung, Vorhaltung und Bereitstellung aller für
einen
geordneten Bauablauf notwendigen Geräte, Einrichtungen
und
Gerüste, deren An- und Einrichten, Unterhalten,
Abbauen der
Baustelleneinrichtung mit allen zur Durchführung der
Arbeiten
erforderlichen Maschinen, Mannschaftseinrichtungen,
Versorgungsanlagen, Unfallverhütungseinrichtungen etc.
Die eigentliche Baustelleneinrichtung ist im
Einvernehmen mit
der Bauleitung entsprechend der örtlichen Verhältnisse
durchzuführen.
Die Nutzung des Baugrundstücks für die
Baustelleneinrichtung
darf nur in dem von der Bauleitung genehmigten Umfang
erfolgen. Grundlage ist der Baustelleneinrichtungsplan.
Des weiteren ist in der Baustelleneinrichtung
enthalten und wird
nicht extra vergütet:
- Lager- und Mannschaftscontainer
- Baustellenmüllentsorgung in geeigneten Containern
- Für die Ausführung der Leistungen erforderlichen
Gerüste, soweit diese eine Nebenleistung sind.
01.__. 2 Rollgerüst Innenraum Ausführung nach DIN 4422 in Stahlrohrkonstruktion,
inkl.
Arbeitsplattform, oberste Gerüstlage ca. 1,00 m breit.
Schutzgeländer umlaufend ca. 1,00 - 1,20 m hoch,
einschl.
Fuß- und Knieleiste.
Das Schutzgeländer muss leicht und sicher zu montieren
und
zu demontieren sein.
Aufstiegsleiter in Alu-Konstruktion, nach Erfordernis.
Gerüst liefern, nach Herstellervorschrift aufbauen,
unterhalten
und beseitigen. Einschl. Umsetzen in andere Geschosse
nach
Bedarf.
Höhe Arbeitsplattform: max. 2,00 m über OK FFB OG
Lastklasse: 3 (2,0 kN/m2).
Grundvorhaltedauer: nach Erfordernis
(Nutzung nur durch AN)
01.__. 3 Raumgerüst - Für Raumhöhe über 3,00 m Raumgerüst nach DIN 4420/18451 als Arbeitsgerüst für
Raumhöhe über 3,00 m, Nutzgewicht 200 kg/m².
Die Gerüste werden nach den Vorschriften der LBO,
der Gerüstbauordnung, UVV der Berufsgenossenschaft und
den
Herstellerrichtlinien auf- und abgebaut, einschl.
Verbringen der
Bauteile an den Aufstellort sowie den Rücktransport.
Das
Aufmaß erfolgt nach Aufstellfläche.
Ausführungsart: Tragsystem Stahlrohrgerüst
Die nötige Vorhtaltung ist für die Dauer der Arbeiten
des AN
im jeweiligen Geschoss mit dem EP abgegolten.
Gerüsthöhe: bis 2,50 m
Geschoss: Rampengeschoss
Raumgerüst - Für Raumhöhe über 3,00 m
02 Brandschutzputz
Die Ertüchigung der Decke ist nach den
Herstellervorgaben und
den maßgeblichen bauaufsichtlichen Zulassungen bzw.
Prüfzeugnissen auszuführen.
Es ist mit der Schlussrechnung die ausgefüllte und
unterschriebene Übereinstimmungserklärung vorzulegen.
Die Ertüchigung der Decke ist nach den
02.__. 1 Abklebearbeiten Sämtliche nicht zu verputzende Bauteile (Holz, Metall,
etc.) sind
mittels Folien / Abklebebänder etc. zu schützen und
nach
Arbeitsende wieder rückstandslos zu entfernen.
Dies betrifft hier die Umfassungswände sowie Stützen.
Fenster und Estrich werden nach den Putzarbeiten
ausgebaut
und erneuert.
02.__. 2 Untergrund prüfen Prüfen des Untergrundes, ob dieser fest, eben,
trocken, fett-
und staubfrei. Die dauerhafte Verträglichkeit des
Putzes auf
einer eventuell vorhandenen Beschichtung ist zu prüfen.
02.__. 3 Sandstrahlen Flachdecke, Altanstrich Sandstrahlen ohne Wasser von Deckenflächen zum
Entfernen
von Altanstrichen und groben Schmutz.
Verbliebenen Staub absaugen und Schutt entsorgen.
Sandstrahlen Flachdecke, Altanstrich
02.__. 4 Sandstrahlen Rippendecke, Altanstrich an Stahlbeton-Rippendecken an der kompletten
Untersicht,
einschl. Seitenflächen der Rippen.
Die Abrechnung erfolgt nach Aufmaß nach Grundfläche
(Abwicklung der Konstruktion 2,60 m/m2)
Sandstrahlen Rippendecke, Altanstrich
02.__. 5 Feuchteschutz L- oder U-förmig um eingelegte Holzlatten Vorbereitung der Betonoberfläche gemäß Detailblatt
P9101_DSP.de: Überprüfung der ausreichenden Haftung des
Holzes am Betonuntergrund.
Aufbringen von Knauf Einputzband auf dem Holz, so dass
dieses vollständig abgeklebt ist und der Übergang
Holz-Beton
seitlich mindestens 3 cm auf die Betonfläche
aufgeklebt ist.
Stoßüberlappung mindestens 2 cm.
Ausführung nach den Vorgaben des Hersterllers.
Es sind 22 cm Abwicklung je Meter zu kalkulieren.
Produkt: Knauf Einputzband
Feuchteschutz L- oder U-förmig um eingelegte Holzlatten
02.__. 6 Gipsleichtputz REI90 an StB-Flachdecken, ohne Putzträger Unterseiten und Seitenflächen von Beton-Flachdecken mit
MP 75 Fire, Gipsleicht- Putztrockenmörtel inkl.
CE-Kennzeichnung und Europäische Zulassung ETA 21/0727,
ertüchtigen.
Brandschutzmörtel in erforderliche
Verarbeitungskonsistenz
einstellen und mit geeigneter Maschinentechnik
fachgerecht
applizieren.
Die Auftragsdicke ist während des Spritzvorgangs
regelmäßig
zu kontrollieren.
Ausführung und Randbedingungen gemäß Knauf
Detailblättern
P9101_DSP.de und P914_TB.de
Feuerwiderstandsklasse: REI 90
Mindest-Putzdicke: 20 mm plus ca. 25 % für
Spritzrauigkeit.
Es sind 25 mm Putzdicke zu kalkulieren.
Oberfläche: gespritzt
Produkt: Knauf MP 75 Fire
Gipsleichtputz REI90 an StB-Flachdecken, ohne Putzträger
02.__. 7 Zulage für Mehrstärke Gipsleichtputz, je 5 mm Flachdecke Zulage zur Vorposition für Mehrstärken der Putzdicke,
je 5 mm.
Zulage für Mehrstärke Gipsleichtputz, je 5 mm Flachdecke
02.__. 8 Gipsleichtputz REI90 an StB-Rippendecken, ohne Putzträger Unterseiten und Seitenflächen von Beton-Rippendecken
mit
Knauf Einputzband mit MP 75 Fire, Gipsleicht-
Putztrockenmörtel inkl. CE-Kennzeichnung und
Europäische
Zulassung ETA 21/0727, ertüchtigen.
Brandschutzmörtel in erforderliche
Verarbeitungskonsistenz
einstellen und mit geeigneter Maschinentechnik
fachgerecht
applizieren.
Die Auftragsdicke ist während des Spritzvorgangs
regelmäßig
zu kontrollieren.
Ausführung und Randbedingungen gemäß Knauf
Detailblättern
P9101_DSP.de und P914_TB.de
Feuerwiderstandsklasse: REI 90
Mindest-Putzdicke Rippen und Deckenflächen
(Druckplatte):
20 mm plus ca. 25 % für Spritzrauigkeit.
Es sind 25 mm Putzdicke zu kalkulieren.
Die Abrechnung erfolgt nach Aufmaß nach Grundfläche
(Abwicklung der Konstruktion 2,60 m/m2)
Oberfläche: gespritzt
Produkt: Knauf MP 75 Fire
Gipsleichtputz REI90 an StB-Rippendecken, ohne Putzträger
02.__. 9 Zulage für Mehrstärke Gipsleichtputz, je 5 mm Rippendecke Zulage zur Vorposition für Mehrstärken der Putzdicke,
je 5 mm.
Die Abrechnung erfolgt nach Aufmaß nach Grundfläche
(Abwicklung der Konstruktion 2,60 m/m2)
Zulage für Mehrstärke Gipsleichtputz, je 5 mm Rippendecke
03 Innenputzarbeiten
03.__. 1 Notwendige Abdeckarbeiten Wände, Fenster, Türen Notwendige Abdeckarbeiten von Fenstern, Wänden, Türen
usw.
zum Schutz vor Verschmutzungen, einschl. Vorhaltung
für die
Dauer der Arbeiten. Stöße verklebt.
Nach Beendigung der Arbeiten Abdeckmaterial wieder
rückstandsfrei entfernen und vorschriftsmäßig
entsorgen.
Notwendige Abdeckarbeiten Wände, Fenster, Türen
03.__. 2 Untergrundprüfung, reinigen Untergrund aus Stahlbeton, Mauerwerk, Putz,
Gipskarton, etc.
prüfen, ob dieser schmutz-, staub-, öl-, fettfrei und
tragfähig ist
und lose Anhanftungen z.B. mit dem Stoßbesen scharf
abkehren.
Untergrundprüfung, reinigen
03.__. 3 Grundierung, Aufbrennsperre Aufbrennsperre zur Regulierung der Saugfähigkeit des
Putzgrunds, auf Innenwand stark saugend.
Grundierung, Aufbrennsperre
03.__. 4 Haftbrücke, Betonuntergrund, Gipsputz Haftbrücke auf Betonfläche, Innenwand, für Gipsputz,
auf
organischer Basis, quarzgefüllt, pigmentiert,
wasserverdünnbar.
Haftbrücke, Betonuntergrund, Gipsputz
03.__. 5 Eckschutzschienen aus verzinktem Stahl an sämtlichen Außenecken und Kanten,
lotgerecht, liefern und einbauen.
Für geputzte Oberflächenausbildung von
Massivbauwänden im Innenbereich.
Eckschutzschienen aus verzinktem Stahl
03.__. 6 Anschluss mit Anputzleiste Bei Fenstern und Türen liefern und anbringen.
Ausbildung einer abdichtenden, luftdichten und
bewegungsfähigen Anschlussfuge mit Anputzleiste,
bestehend
aus:
- Kunststoffleiste PVC weiß, selbstklebend,
einteilig mit Schutzlippe
- Schutzfolienstreifen
(Putzanschlag mit Kellenschnittvorgabe)
Einbau nach Vorgaben des Herstellers ohne Längsstöße.
Anschluss mit Anputzleiste
03.__. 7 Gipsputz an Wänden - Q2 auf Mauerwerks- oder Betonwände in allen Geschossen
liefern
und fachgerecht herstellen.
Mörtelgruppe: P IV nach DIN V 18550
Druckfestigkeitsgruppe: CS IV nach DIN EN 998-1
Oberfläche: geglättet für Raufasertapete
Qualiät: Q2
Putzstärke: mind. 15 mm
03.__. 8 Gipsputz auf Fensterleibungen/-stürzen, ca. 17 cm tief Einputzen der Leibungen mit dem in Pos. 03.7
beschriebenem
Wandputz.
Gipsputz auf Fensterleibungen/-stürzen, ca. 17 cm tief
03.__. 9 Kleinflächen nachträglich verputzen Kleinfläche, Innenwand, nachträglich verputzen und an
Putzfläche angleichen.
z.B. bei zugemauerter Fenster-/Türöffnung im Bestand
Fläche: 1,00 bis 2,50 m2
Untergrund: Ziegelmauerwerk
Putz: Gipsputz
Mörtelgruppe: P IV nach DIN V 18550
Druckfestigkeitsgruppe: CS IV nach DIN EN 998-1
Putzdicke: 15 mm
Oberflächenqualität: Q2 - geglättet
Arbeitshöhe: bis 2,50 m
Kleinflächen nachträglich verputzen
04 Regiearbeiten
Regiearbeiten werden nur nach Rücksprache mit der
Bauleitung genehmigt und vergütet.
Die Regiezettel sind mind. 1x pro Woche der Bauleitung
zur
Abzeichnung vorzulegen.
Regiearbeiten werden nur nach Rücksprache mit der
04.__. 1 Vorarbeiterstunden
04.__. 2 Facharbeiterstunden