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01 | Gegenstand und Vergabe H-P Molls Bau GmbH & Co. KG fragt die betriebsfertige, vorübergehende elektrische Baustellenversorgung für das Projekt 26-127 / Planernummer 477 an. Enthalten sind Fachplanung und Koordination, Anmeldung, Bereitstellung und Installation der Baustromanlage, Versorgung bis zu den benannten Übergabepunkten, Prüfung, Betrieb, Umsetzen und Rückbau nach Freigabe.
Angebotsgrundlagen sind dieses LV, der Baustelleneinrichtungsplan 477-199 (Vorabzug 17.09.2026) und der Rahmenterminplan 18.09.2026. Die Anforderungen aus GU-BD 2.1, Titel 02/003, 02/101 und den Stromschnittstellen aus 02/102–103, 02/107 und 02/116–117 sowie BVB 10.4 sind in den Leistungsumfang dieses LV übertragen. Die Pläne dienen der Kalkulation. Standorte, Leitungsführung, Bauabschnitte und Übergaben vor Ausführung mit Molls festlegen. Der Vorabzug legt keinen Netzanschlusspunkt fest.
01 | Gegenstand und Vergabe
02 | Termine und Vorhaltung Der Rahmenterminplan sieht den Baustart in KW 2/2027 vor. Die baustromseitige Betriebsbereitschaft ist für die erste Nutzung ab diesem Zeitfenster einzuplanen. GU-Ziel für die abnahmereife Fertigstellung ist der 23.12.2027. Den tatsächlichen Anschluss-, Umschalt- und Rückbautermin stimmen Molls, Nachunternehmer und Netzbetreiber ab. Bis zur Freigabe betriebsbereit halten. Vorlauf und Risiken eines befristeten Anschlusses im Angebot angeben.
Für den Preisvergleich gelten 50 Kalenderwochen für die zentrale Anlage, zwei Gruppenverteiler und die allgemeinen Leitungswege. Für die Kranleitung werden 25 Wochen und für die beiden Kameraanschlüsse ab Ausbau je 26 Wochen als Preisbasis angesetzt. Kran- und Kameratermine ergeben sich aus dem abgestimmten Ablauf. Der Bieter nennt im Angebot zusätzlich je Leitungs-/Schutzposition den Netto-Preis je m und zusätzlicher Woche für längere Vorhaltung. Bei Auftragsabrechnung entsprechen sieben Kalendertage einer Woche. Angefangene Wochen werden tagesanteilig erfasst.
02 | Termine und Vorhaltung
03 | Kalkulationsfall und Auslegung Grundangebot auf ein vorübergehendes Netzanschluss- und Messsystem, 400/230 V, dreiphasig, 125 A, mit halbindirekter Messung nach Vorgabe des Netz- und Messstellenbetreibers beziehen. Vergleichsfall für Endabgänge: ein Kranabgang CEE 63 A, ein Containerabgang CEE 32 A, zwei getrennte Lichtübergaben und zwei Dauerstromübergaben für Kameratürme. Zusätzlich zwei Gruppenverteiler für die Bauabschnitte. Diese Ansätze gelten zur einheitlichen Preisbildung. Verfügbarkeit, Gleichzeitigkeit und Schutzorgane sind vor Ausführung zu bestätigen.
Lastliste mit Kran einschließlich Anlauf und Frequenzumrichter, Containerheizung und Warmwasser, Gewerke, Beleuchtung und Sicherung anhand der Gerätedaten vervollständigen. Netzform, Nennleistung, Messart, Querschnitte, Spannungsfall, Kurzschlussfestigkeit, Abschaltbedingungen und Selektivität nachweisen. Zusätzliche Großverbraucher wie Bautrockner, Bauheizer oder Ladegeräte nur nach bestätigter Lastanmeldung einbeziehen. Änderungen gegenüber dem Vergleichsfall im Angebot nachvollziehbar ausweisen.
Die Längen im LV sind Vergleichsmengen für die Preisabfrage. Sie basieren auf funktionalen Leitungsabschnitten und dienen der Kalkulation bis zum abgestimmten Trassenaufmaß. Aufmaß und Abrechnung nach tatsächlich beauftragtem Umfang. Für jeden Leitungsweg Montageart, Schutz, Anschluss- und Endpunkt, Bemessung und angenommene Länge mit dem Angebot aufführen.
03 | Kalkulationsfall und Auslegung
04 | Netzanschluss und Fremdkosten Für Jüchen ist NEW Netz der Ansprechpartner für die Anfrage. Grundstücksgenaue Zuständigkeit, Anschlussstelle, Messkonzept und verfügbare Leistung schriftlich bestätigen lassen. Antragsbearbeitung und Terminabstimmung durch den eingetragenen Elektrofachbetrieb im Einvernehmen mit Molls. Arbeiten und Schalthandlungen am öffentlichen Netz erfolgen nach Zuständigkeit des Netzbetreibers. Zähler und netzbetreibereigene Messkomponenten nach Freigabe des Messstellenbetreibers.
Netzanschluss-, Messstellen- und sonstige Drittkosten sowie Stromlieferung und Verbrauch sind separat mit Preisquelle bzw. Angebot des Dritten auszuweisen. Molls übernimmt die Bestellung oder gibt die Fremdkosten vor Beauftragung frei. Das Grundangebot enthält die eigenen Installationsleistungen einschließlich Anschlusskoordination. Zusätzlicher öffentlicher Tiefbau, Netzverstärkung und ein vorgezogener Daueranschluss sind als gesonderte Preisfälle kenntlich zu machen.
04 | Netzanschluss und Fremdkosten
05 | Leistungsgrenzen und Bauabschnitte Die Baustromanlage reicht bis zu den in Titel 04 bezeichneten Abgängen einschließlich Anschluss, Absicherung, Kennzeichnung und Funktionsprüfung der jeweiligen Übergabestelle. Molls stellt abgestimmte Standflächen und Zugänge bereit. Der Baustrom-Nachunternehmer liefert die in seinem Umfang erforderlichen Ständer, Erdungs- und Befestigungsmittel. Eingriffe in bestehende Leitungen, Straßenquerungen außerhalb des Grundstücks und Aufgrabungen sind vorab mit Molls, Leitungsträger und zuständiger Stelle abzustimmen.
Kran und dessen nachgelagerte Elektrik gehören zum Kranpaket. Containerinnenelektrik und Betriebsgeräte gehören zum Containerpaket. Leuchten, Lichtschaltung, Lichtverteilung ab Übergabe und dort erforderliche Licht-Zwischenzähler gehören zum Beleuchtungspaket. Kamera, Datendienst, Licht am Turm und Zusatz-Notstrom gehören zum Kamerapaket. Der Baustrom-Nachunternehmer liefert hierfür zwei getrennt abgesicherte Dauerstrom-Übergabepunkte. Bauwasser, provisorisches Schmutzwasser und der dauerhafte Gebäudeanschluss sind eigenständige Leistungen.
Im BE-Plan sind die Baustellenzufahrt und Anordnung in Bauabschnitten dargestellt. Eine Umsetzung eines Gruppenverteilers ist im Grundangebot angesetzt. Ab- und Umschaltungen ankündigen und mit Molls, Licht-, Kran-, Container- und Sicherungsgewerken koordinieren. Für zeitkritische Verbraucher Versorgungsunterbrechungen und nötige Übergangslösungen vorab vereinbaren.
05 | Leistungsgrenzen und Bauabschnitte
06 | Technische Ausführung und Schutz Vorübergehende elektrische Anlage nach den für den Ausführungsstand maßgebenden anerkannten Regeln der Technik errichten. Insbesondere DIN VDE 0100-704, die Anforderungen an Baustromverteiler nach DIN EN 61439-4, DGUV Information 203-006 sowie die anwendbare TAR Niederspannung und TAB des Netzbetreibers berücksichtigen. Netz- und Messanschluss von einem dafür zugelassenen bzw. eingetragenen Unternehmen koordinieren.
Baustromverteiler standsicher, zugänglich, gegen Witterung und mechanische Einwirkungen geschützt anordnen. Trenn- und Schutzeinrichtungen passend zum Netz und zu den Verbrauchern auswählen. Steckdosenstromkreise entsprechend der Baustellennorm mit geeigneten Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen ausrüsten. Für Drehstrom-Steckdosen bis einschließlich 63 A allstromsensitive RCD Typ B bzw. B+ nach Schutzkonzept vorsehen. Schutzart mindestens IP44 für Baustromverteiler, bei höherer Beanspruchung entsprechend der Aufstellung. Erdung, Schutzpotentialausgleich und Zuleitungen nach Aufstellungsort, Netzform und Bemessung ausführen. Leitungen verkehrssicher führen und im Gefährdungsbereich mechanisch schützen.
06 | Technische Ausführung und Schutz
07 | Prüfungen, Betrieb und Rückbau Erstprüfung vor der jeweiligen Freigabe, Prüfungen nach prüfpflichtiger Änderung sowie wiederkehrende Prüfungen durch entsprechend qualifiziertes Personal. Prüfkonzept mit Umfang, Fristen und Zuordnung vor Inbetriebnahme übergeben. Funktionsprüfung der RCD-Prüftaste arbeitstäglich durch eingewiesene Baustellennutzer organisieren. Der Baustrom-Nachunternehmer weist diese ein, übergibt eine Kontrollliste und übernimmt die messtechnischen Prüfungen seines Liefer- und Installationsumfangs. Prüf- und Betreiberpflichten der angeschlossenen Fachgewerke an den Übergaben abstimmen.
Störungskontakt mit Erreichbarkeit und Reaktionszeit im Angebot benennen. Gefahrenstelle unverzüglich sichern bzw. abschalten und Molls informieren. Während der Kameraphase für die beiden Dauerstromabgänge eine rund um die Uhr erreichbare Störungsmeldestelle vorsehen. Anlageneigene Mängel, Prüfbeanstandungen und übliche Instandhaltung im Betriebsumfang beseitigen. Kostenpflichtige Fremdschäden und nicht enthaltene Bereitschafts-/Einsatzkosten vor Beauftragung ausweisen.
Übergabe mit Lage- und Stromlaufplan, Verteiler- und Abgangsliste, Schutz- und Prüfprotokollen, Zählerdaten, Prüfterminen und Notfallkontakt. Nach Rückbaufreigabe durch Molls mit dem Netzbetreiber abschalten, Zählerendstand dokumentieren, Betriebsmittel abführen und eigene Befestigungs- und Schutzmittel entfernen.
07 | Prüfungen, Betrieb und Rückbau
08 | Angaben mit dem Angebot Netto-Einheitspreise und Gesamtpreise für das Grundangebot eintragen. Beifügen: Antragsvorlauf und frühester Inbetriebnahmetermin, Last- und Anschlusskonzept, Messart, Verteileranzahl, Trassen- und Längenannahmen, Wochenpreise für Verlängerungen, Prüf- und Störungskonzept, getrennte Fremdkosten sowie Abweichungen mit Mehr- oder Minderpreis.
Optionen außerhalb der Grundsumme separat anbieten: 63-A-Anschluss als Tauschfall mit Auswirkung auf Messkonzept und Verbraucher, temporäres Aggregat bei verspätetem Netzanschluss einschließlich Betrieb und Verbrauch, und Versetzen von Anschluss-/Zählerschrank einschließlich Koordination. Zusätzlich kann ein vorgezogener Daueranschluss mit temporärer Nutzung separat bewertet werden. Tauschfälle mit entfallenden und hinzukommenden Leistungen angeben.
08 | Angaben mit dem Angebot
01 Planung und Netzkoordination
01
Planung und Netzkoordination
01.0010 Örtliche Aufnahme und Baustromkonzept Anschlussmöglichkeiten, Aufstellbereiche, Bauabschnitte und Leitungswege vor Ort und anhand BE-Plan 477-199 aufnehmen. Lastliste mit den gemeldeten Verbraucherwerten, Gleichzeitigkeitsansatz, Verteiler- und Trassenplan, Mess-, Schutz- und Erdungskonzept sowie Übergabepunkte erarbeiten und mit Molls abstimmen. Netzform, Belastbarkeit, Spannungsfall, Abschaltung und Selektivität für die vorgesehene Anlage prüfen.
01.0010
Örtliche Aufnahme und Baustromkonzept
1.00
Psch
01.0020 Baustrom anmelden und Netztermine koordinieren Anschluss- und Zähleranmeldung mit den erforderlichen Unterlagen vorbereiten und nach Abstimmung mit Molls einreichen. Netzanschlusspunkt, befristete Bezugsleistung, Messart, Inbetriebsetzung und späteren Trenntermin mit Netz- und Messstellenbetreiber abstimmen. Bestätigungen und Gebührenangebote an Molls übergeben. Fremdentgelte getrennt ausweisen.
01.0020
Baustrom anmelden und Netztermine koordinieren
1.00
Psch
02 Einspeisung, Messung und Hauptverteilung
02
Einspeisung, Messung und Hauptverteilung
02.0010 Anschluss-/Messschrank und Hauptverteiler 125 A aufstellen Eine betriebsfertige Anschluss-, Mess- und Hauptverteilereinheit für den 125-A-Preisfall in abgestimmter Aufteilung aufstellen und verdrahten. Wandlerfähigen Messplatz mit Anschlussraum und den kundenseitig erforderlichen Komponenten nach Vorgaben von Netz- und Messstellenbetreiber vorsehen. Einschließlich Aufstellgestell, Anschlüsse, Haupttrennung, Schutz, Kennzeichnung und Verschluss. Netzbetreibereigener Zähler und zugehörige Fremdkosten separat. Leitungsstrecken und Vorhaltung in den zugehörigen Positionen.
02.0010
Anschluss-/Messschrank und Hauptverteiler 125 A aufstellen
1.00
Satz
02.0020 Anschluss-/Messschrank und Hauptverteiler vorhalten Die unter 02.0010 beschriebene Einheit je Kalenderwoche vorhalten. Enthalten sind Miete bzw. Bereitstellung der vollständigen kundenseitigen Einheit und Zubehör. Prüfdienst, Betrieb und Reparatur in Titel 05.
02.0020
Anschluss-/Messschrank und Hauptverteiler vorhalten
50.00
Wo
02.0030 Anschlussleitung vor der Messeinrichtung Kundenseitige flexible Anschlussleitung zwischen zugewiesenem Netzanschlusspunkt und Anschluss-/Messschrank nach Vorgabe des Netzbetreibers liefern, verlegen, sichern, 50 Wochen vorhalten und nach Freigabe aufnehmen. Leitung für bestätigte Last bemessen und in zulässiger Ausführung ohne lösbare Zwischenverbindung im Vorzählerbereich herstellen. Anschluss am öffentlichen Netz nach Zuständigkeit. Abweichende Anschlussart oder zusätzlicher Netzbau gesondert ausweisen.
02.0030
Anschlussleitung vor der Messeinrichtung
20.00
m
02.0040 Gemessene Hauptleitung bis Hauptverteiler Hauptleitung ab Mess-/Anschlussschrank zum Hauptverteiler liefern, verlegen, anschließen, 50 Wochen vorhalten und rückbauen. Querschnitt und Anschlussart für den 125-A-Vergleichsfall nach Bemessung. Bei kompakter Einheit ohne äußere Leitung die Abweichung mit dem zugehörigen Minderpreis separat darstellen.
02.0040
Gemessene Hauptleitung bis Hauptverteiler
20.00
m
02.0050 Erdungsanlage und Hauptpotentialausgleich Baustrom Temporäre Erdungs- und Schutzpotentialausgleichsanlage für Einspeisung und Hauptverteilung nach bestätigter Netzform und Schutzkonzept errichten. Einschließlich erforderlicher Erder, Leiter und Anschlussmittel sowie Nachweis der Ausführung, Vorhaltung und Rückbau. Messtechnische Prüfung siehe 05.0010. Örtlicher Schutzpotentialausgleich der Containergruppe siehe 04.0020.
02.0050
Erdungsanlage und Hauptpotentialausgleich Baustrom
1.00
Satz
03 Gruppenverteiler, Leitungen und Schutz
03
Gruppenverteiler, Leitungen und Schutz
03.0010 Gruppenverteiler aufstellen und anschließen Einen Gruppenverteiler für Container-/Nebenbereich und einen Gruppenverteiler für die allgemeine Gewerkeversorgung liefern, standsicher aufstellen, anschließen und beschriften. Je Verteiler mit Haupttrennmöglichkeit und geeigneten Schutzorganen. Kalkulationsausstattung je Verteiler mindestens 1 CEE 32 A, 2 CEE 16 A und 4 Schutzkontaktsteckdosen 230 V; nutzungsbezogene Auslegung nach Lastliste und Schutzkonzept. Diese Ausstattung dient der allgemeinen Nutzung. Die in Titel 04 verlangten dedizierten Übergaben sind zusätzlich vorzusehen.
03.0010
Gruppenverteiler aufstellen und anschließen
2.00
St
03.0020 Gruppenverteiler vorhalten Gruppenverteiler nach 03.0010 einschließlich Schutz- und Anschlussausstattung vorhalten. Abrechnung je Verteiler und Kalenderwoche. Preisansatz zwei Verteiler für jeweils 50 Wochen.
03.0020
Gruppenverteiler vorhalten
100.00
StWo
03.0030 Speiseleitungen zu Gruppenverteilern Zwei gemessene Verteilerzuleitungen ab Hauptverteiler zu den Gruppenverteilern herstellen. Lieferung, geschützte Verlegung, Kennzeichnung, Anschluss, 50 Wochen Vorhaltung und Rückbau. Preisbasis 2 × 50 m. Leitungsdimensionierung aus Vorsicherung und erwarteter Last.
03.0030
Speiseleitungen zu Gruppenverteilern
100.00
m
03.0040 Zuleitung zum Kran-Übergabepunkt Separate gemessene Kranleitung ab Hauptverteiler bis zum Kran-Übergabepunkt liefern, sicher führen, anschließen, 25 Wochen vorhalten und rückbauen. Bemessung für den Preisfall 63 A und den bestätigten Verbraucher einschließlich Anlaufverhalten und Spannungsfall. Endübergabe und zugehörige Schutzeinrichtung nach 04.0010.
03.0040
Zuleitung zum Kran-Übergabepunkt
40.00
m
03.0050 Zuleitung zur Containergruppe Separate gemessene Leitung ab Haupt- oder Gruppenverteiler zur Übergabe der Containergruppe liefern, führen, anschließen, 50 Wochen vorhalten und rückbauen. Preisbasis 32 A. Die Ortswahl berücksichtigt Wege und den im BE-Plan gezeigten Bereich für Besprechung, Polier und WC.
03.0050
Zuleitung zur Containergruppe
25.00
m
03.0060 Zuleitungen zu den Licht-Übergabepunkten Zwei getrennte gemessene Leitungen für Außen- und Innenbeleuchtung ab Baustromverteiler bis zur jeweiligen Übergabe verlegen. Einschließlich Lieferung, Anschlüsse, Kennzeichnung, 50 Wochen Vorhaltung und Rückbau. Preisbasis 2 × 25 m. Auslegung nach den bestätigten Angaben des Lichtgewerks.
03.0060
Zuleitungen zu den Licht-Übergabepunkten
50.00
m
03.0070 Zuleitungen zu den Kameraturm-Übergaben Zwei getrennte gemessene Leitungen ab Baustromverteilung bis zur jeweiligen Turm-Übergabe herstellen. Einschließlich Lieferung, verkehrssicherer Verlegung, Anschluss, Kennzeichnung, je 26 Wochen Vorhaltung und Rückbau. Preisbasis 2 × 30 m. Anlagenstandorte und Anschlusswerte werden abgestimmt.
03.0070
Zuleitungen zu den Kameraturm-Übergaben
60.00
m
03.0080 Befahrbare Kabelschutzbrücken auf dem Grundstück Befahrbare, trittsichere Kabelschutzbrücken im bestätigten Baustellenfahrweg liefern, befestigen, kennzeichnen, je Einsatzstelle betriebsbereit halten und nach Freigabe aufnehmen. Preisbasis 50 Wochen. Für den freigegebenen Baustellenverkehr bemessen, passend zu Leitungsanzahl und Außendurchmessern. Aufmaß in Metern je Schutzbrückenstrang.
03.0080
Befahrbare Kabelschutzbrücken auf dem Grundstück
6.00
m
03.0090 Leitungsschutz an Fußwegquerungen Trittsicheren, gegen Verschieben gesicherten und deutlich markierten Leitungsschutz für Fußwegquerungen auf dem Grundstück liefern, befestigen, 50 Wochen vorhalten und rückbauen. Aufmaß in Metern je Schutzbrückenstrang.
03.0090
Leitungsschutz an Fußwegquerungen
4.00
m
04 Abgesicherte Übergabepunkte
04
Abgesicherte Übergabepunkte
04.0010 Kran-Übergabe CEE 63 A Separaten, eindeutig gekennzeichneten 400-V-Übergabepunkt für einen Baustellenkran im Vergleichsfall CEE 63 A errichten. Zugehörigen Abgang einschließlich Bemessung und Schutz am Verteiler, geeignete Endübergabe, Einbindung in das Prüfkonzept, Vorhaltung für 25 Wochen und späteres Entfernen einrechnen. Schutzkonzept auf Kransteuerung und Frequenzumrichter abstimmen. Kranseitige Installation ab Übergabe durch Kranlieferant.
04.0010
Kran-Übergabe CEE 63 A
1.00
St
04.0020 Container-Übergabe CEE 32 A mit Potentialausgleich Separaten, gekennzeichneten 400-V-Übergabepunkt für die Containergruppe im Preisfall CEE 32 A einschließlich zugeordnetem Schutzabgang herstellen und 50 Wochen vorhalten. Erforderlichen Schutzpotentialausgleich zwischen Baustromanlage und leitfähiger Containergruppe nach freigegebenem Konzept herstellen und in die Erstprüfung einbeziehen. Anschlussform und Schnittstelle vor Montage mit Containerlieferant abstimmen. Rückbau eigener Übergabemittel.
04.0020
Container-Übergabe CEE 32 A mit Potentialausgleich
1.00
St
04.0030 Getrennte Übergaben Baubeleuchtung Je einen gekennzeichneten, getrennt abgesicherten Anschluss für Außen- und Innenbeleuchtung einschließlich Endübergabe und Schutzabgang herstellen. Vergleichsfall je 230 V/16 A, an den bestätigten Lichtbedarf anpassen. Je 50 Wochen vorhalten und rückbauen. Lichtanlage, Lichtschaltung und separate Licht-Zwischenzähler ab Übergabe im Lichtpaket.
04.0030
Getrennte Übergaben Baubeleuchtung
2.00
St
04.0040 Dauerstrom-Übergaben Kameraturm Je Turm einen getrennt abgesicherten, witterungsgeschützten, eindeutig gekennzeichneten Dauerstromanschluss einschließlich Endübergabe und zugeordnetem Schutzabgang herstellen. Vergleichsfall je 230 V/16 A. Je 26 Wochen auch außerhalb der Baustellenarbeitszeiten versorgen. Dauerstromabgänge gegen versehentliches Abschalten im Betriebsablauf abgrenzen. Anschlüsse nach Freigabe zurückbauen.
04.0040
Dauerstrom-Übergaben Kameraturm
2.00
St
05 Inbetriebnahme, Prüfungen, Betrieb und Umsetzen
05
Inbetriebnahme, Prüfungen, Betrieb und Umsetzen
05.0010 Erstprüfung, stufenweise Inbetriebnahme und Übergabe Baustromanlage einschließlich Schutz und Erdung fachgerecht vor erstmaliger Nutzung prüfen. Die im Grundumfang vorgesehenen gestaffelten Erstinbetriebnahmen von Kran, Container, Licht und Kamerazuleitungen bis zur definierten Schnittstelle einrechnen. Dokumentation und Einweisung gemäß Vorbemerkungen übergeben. Prüfung bei Umsetzung nach 05.0040.
05.0010
Erstprüfung, stufenweise Inbetriebnahme und Übergabe
1.00
Psch
05.0020 Wiederkehrende messtechnische Prüfung der Baustromanlage Je Prüftermin die in Betrieb befindlichen Teile des eigenen Baustromumfangs nach Prüfplan kontrollieren, insbesondere die Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen und RCDs. Ergebnisse, Mängel und Folgetermine dokumentieren. Zwölf Vor-Ort-Termine als monatlicher Vergleichsansatz. Den erforderlichen Prüfrhythmus anhand der Gefährdungsbeurteilung festlegen und erforderliche Abweichung bepreisen.
05.0020
Wiederkehrende messtechnische Prüfung der Baustromanlage
12.00
St
05.0030 Betriebsbetreuung, Instandhaltung und Störungsmeldung Baustromanlage betriebsbereit halten, eigene Einrichtungen instand halten, Störungsmeldung entgegennehmen und Abhilfe koordinieren. Übliche Instandhaltung und Beseitigung eigener Anlagenmängel einrechnen. Störungsmeldestelle für die Dauerstromabgänge während der Kameraphase rund um die Uhr erreichbar halten. Reaktionszeit mit dem Angebot angeben. Monatliche Prüfungen in 05.0020. Fremdschäden und gesonderte Bedarfsleistungen nach vorheriger Abstimmung.
05.0030
Betriebsbetreuung, Instandhaltung und Störungsmeldung
50.00
Wo
05.0040 Gruppenverteiler im Bauabschnitt umsetzen Einen Gruppenverteiler innerhalb des Grundstücks nach Anweisung umsetzen, Leitungsführung mit bis zu 20 m aus vorhandener Leitung anpassen, abgesprochen spannungsfrei schalten, neu anschließen und nach Änderungsprüfung wieder freigeben. Zusätzliche Leitungsmengen getrennt nach den Leitungspositionen. Anschluss-/Zählerschrank bleibt am bestätigten Platz.
05.0040
Gruppenverteiler im Bauabschnitt umsetzen
1.00
St
06 Außerbetriebnahme und Rückbau
06
Außerbetriebnahme und Rückbau
06.0010 Baustrom außer Betrieb nehmen und Verteilanlage räumen Nach Freigabe die Trennung am öffentlichen Netz und Zählerabmeldung koordinieren, Zählerendstand festhalten und an Molls übermitteln. Anschluss-/Mess- und Hauptverteiler sowie beide Gruppenverteiler fachgerecht außer Betrieb nehmen, abbauen, abtransportieren und die zugehörigen Standflächen sauber übergeben. Der Rückbau von Leitungen, Leitungsschutz, Erdung und Endübergaben ist in deren Leistungspositionen enthalten.
06.0010
Baustrom außer Betrieb nehmen und Verteilanlage räumen
1.00
Psch