Dachabdichtungsarbeiten
Neubau Feuerwehrgerätehaus Disternich
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00 Vortext / Gewerk / Schnittstellen / Abgrenzung
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Vortext / Gewerk / Schnittstellen / Abgrenzung
00.01 Vortext
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Vortext
00.02 Gewerk
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Gewerk
00.03 Schnittstellen / Abgrenzung
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Schnittstellen / Abgrenzung
01 KG 300 - Baukonstroktion
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KG 300 - Baukonstroktion
01.__.0010 5.11 Dachflächen Die gesamte Dachkonstruktion ist gemäß den Ausführungsplänen als dauerhaft funktionssicheres Flachdach herzustellen. Die Konstruktion muss die geforderten bauphysikalischen Werte, insbesondere den Wärmeschutz gemäß GEG-Nachweis, über die gesamte Nutzungsdauer gewährleisten. Die Dachkonstruktion ist gegen alle Witterungseinflüsse, insbesondere stehendes Wasser, UV-Strahlung, Hagelschlag und mechanische Beanspruchung, dauerhaft zu sichern.
01.__.0010
5.11 Dachflächen
1.00
psch
01.__.0020 5.11.1 Dachabdichtungssystem und Materialitäten Die Dachabdichtung ist gemäß den Anforderungen der DIN 18531, Abdichtung von Dächern, zu realisieren. Es ist ein hochwertiges, systemkonformes Abdichtungssystem auf Basis zweilagiger bituminöser Schweißbahnen zu verwenden. Die Oberlage ist schwarz beschiefert auszuführen. Die Dämmung ist zur Aufnahme einer Photovoltaik mit einer Druckfestigkeit von 150 kPa auszuwählen. Vorgesehen laut GEG-Nachweis ist EPS in der Wärmeleitgruppe WLG 035. Alternativ können bei Einhaltung des U-Wertes auch PIR-Dämmstoffe verwendet werden. Die notwendige Gefälleausbildung ist in Übereinstimmung mit der Planung herzustellen. Alle Anschlüsse an Attiken, Lichtkuppeln, Lüfter, Entwässerungen und Durchdringungen sind risssicher, zugentlastet und höhengerecht in das Abdichtungssystem einzubinden. Die Hochzüge an aufgehenden Bauteilen sind nach Norm zu dimensionieren, mindestens jedoch mit 150 mm.
01.__.0020
5.11.1 Dachabdichtungssystem und Materialitäten
1.00
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01.__.0030 5.11.2 Dachentwässerung und Funktion Die Dachentwässerung ist so auszulegen und zu installieren, dass die Bemessungsregenspende gemäß DIN 1986-100 sicher und ohne Rückstau in das Gebäudeinnere nach außen abgeleitet wird. Haupt- und Notentwässerung sind vollständig und funktionsfähig herzustellen. Bei Abweichung von den Leitfabrikaten des Bemusterungskatalogs ist die Dimensionierung der Dachabläufe, Haupt- und Notentwässerung, durch den Bieter mittels hydraulischem Nachweis zu belegen.
01.__.0030
5.11.2 Dachentwässerung und Funktion
1.00
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01.__.0040 5.11.3 Dacheinbauten Alle Dachdurchführungen, Strangentlüftungen, Schwanenhälse oder ähnliche Bauteile sind entsprechend der Produktauswahl und Planung der Fachplaner Gebäudetechnik zu liefern und systemkonform zur Abdichtung einzudichten. Die Eindichtung hat in allen Funktionsebenen zu erfolgen, insbesondere: Dampfsperre, erste Abdichtungslage, Oberlage. Hierbei sind entsprechende Formteile zu verwenden. Soweit erforderlich, sind Anschlüsse zusätzlich mittels Flüssigkunststoff zu sichern.
01.__.0040
5.11.3 Dacheinbauten
1.00
psch
01.__.0050 5.11.4 Dachabschlüsse Alle Dachrandabschlüsse sind gemäß Bemusterungskatalog und Ausführungsplänen als Aluminiumprofil auszuführen. Die Befestigung muss sturmsicher erfolgen und gleichzeitig die thermische Längenausdehnung des Metalls ermöglichen, um Verformungen und Rissbildung zu verhindern. Die Abdeckungen sind nicht direkt, sondern mittels Haften zu befestigen. Die Abdeckung muss in die Haften eingeclipst oder eingehängt werden, sodass sie von oben nicht sichtbar befestigt ist. Die einzelnen Elemente sind in maximalen Längen von weniger als 3,00 m zu verlegen. Die Stöße sind durch separate, hinterlegte Stoßbleche oder Stoßverbinder zu überbrücken und müssen eine ausreichende Dehnfuge aufweisen. Diese Ausführung hat die dauerhafte Dichtheit des Stoßes bei gleichzeitig ungehinderter Wärmeausdehnung zu gewährleisten. Die Unterkonstruktion der Attikaabdeckung, zum Beispiel Holzunterlage oder Gefälledämmung, muss der Ausführungsplanung entsprechen, um das Gefälle zur Dachebene zu realisieren und eine dauerhafte Hinterlüftung zu verhindern. Die oberste Kante der Attikaabdeckung muss die Abdichtungshochzüge sicher überdecken.
01.__.0050
5.11.4 Dachabschlüsse
1.00
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01.__.0060 5.11.5 Dachabsturzsicherung und Leiterhaltesystem Die Dachflächen sind zur sicheren Durchführung von Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten mit einem umfassenden Absturzsicherungssystem auszustatten. Aufgrund der vorhandenen PV-Anlage und des zentralen RLT-Geräts ist das System als Kombination aus kollektiven und individuellen Schutzmaßnahmen auszuführen. Kollektive Randsicherung am RLT-Gerät Im unmittelbaren Arbeitsbereich des Lüftungsgeräts ist eine permanente kollektive Randsicherung zu installieren. Diese ist als Aluminium-Geländersystem, Seitenschutz gemäß DIN EN ISO 14122-3, auszuführen. Um die Dachhaut nicht zu verletzen, ist vorzugsweise ein System mit Auflastgewichten zu wählen. Das Geländer ist so zu positionieren, dass das Personal das RLT-Gerät von allen wartungsrelevanten Seiten ohne PSA-Ausrüstung sicher bedienen kann. Das System muss zusätzlich die statischen Anforderungen der DIN EN 13374 Klasse A für Dachneigungen bis 10° erfüllen. Überfahrbares Seilsicherungssystem Für die restlichen Dachbereiche ist ein horizontales, überfahrbares Seilsicherungssystem gemäß DIN EN 795 Typ C zu installieren. Das System besteht aus Edelstahl-Anschlagpunkten, Sekuranten, die im Untergrund verankert und systemkonform mit Bitumenmanschetten in die Abdichtungsebene eingebunden werden. Die Seilführung ist so zu planen, dass sie eine lückenlose Rückhaltefunktion bis zum Erreichen des kollektiven Seitenschutzes am RLT-Gerät oder am Anleiterpunkt gewährleistet. Die Zwischenhalter und Kurvenelemente müssen ohne Umhängen der Karabiner überfahrbar sein. Zum Leistungsumfang gehört die Lieferung von zwei kompletten Sätzen PSA gegen Absturz, bestehend aus Auffanggurt, mitlaufendem Auffanggerät und Seil, verstaut in einem dafür vorgesehenen Blechkoffer zur Übergabe. Zugangslösung und Anleiterpunkt Der Aufstieg auf die Dachflächen erfolgt über je einen definierten Anleiterpunkt. Dieser ist durch eine Leiterhaltesicherung aus korrosionsbeständigem Material zu kennzeichnen und gegen seitliches Wegrutschen der Anlegeleiter zu sichern. Unmittelbar am Einstiegspunkt ist der erste Anschlagpunkt des Seilsystems so zu positionieren, dass bereits beim Überstieg von der Leiter eine gesicherte Verbindung zum Rückhaltesystem hergestellt werden kann.
01.__.0060
5.11.5 Dachabsturzsicherung und Leiterhaltesystem
1.00
psch
01.__.0070 5.11.6 Dokumentation und Abnahme Die gesamte Anlage ist nach Abschluss der Montage durch eine Kennzeichnungstafel am Anleiterpunkt zu dokumentieren. Dem Auftraggeber ist eine vollständige Dokumentation sowie ein Prüfbuch zur jährlichen Prüfung zu übergeben. Die Dachabdichtung ist separat für jede Dichtungsebene und die jeweiligen Anschlüsse bebildert zu dokumentieren. Die Festlegung der zu erbringenden Stichprobennachweise und Schweißproben erfolgt in Abstimmung mit der Bauleitung. Alle erforderlichen Prüf-, Zulassungs-, Hersteller-, Wartungs-, Bedienungs- und Revisionsunterlagen sind vollständig, geordnet und prüffähig zu übergeben.
01.__.0070
5.11.6 Dokumentation und Abnahme
1.00
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