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Bill of Quantities
Code
Description
Type
Quantity
Unit
Unit price EUR
Net total EUR
Anlagenbeschreibung Heizungstechnik Anlagenbeschreibung Heizungstechnik
Abrechnungseinheiten
Im Leistungsverzeichnis können folgende Abrechnungseinheiten zur Anwendung kommen:
h = Stunde
d = Tag
Wo = Woche
Mt = Monat
a = Jahr
cm = Zentimeter
cm2 = Quadratzentimeter
m = Meter
m2 = Quadratmeter
m3 = Kubikmeter
l = Liter
psch = pauschal
St = Stück
kg = Kilogramm
t = Tonne
mh = Meter x Stunde
md = Meter x Tag
mWo = Meter x Woche
mMt = Meter x Monat
ma = Meter x Jahr
m2d = Quadratmeter x Tag
m2Wo = Quadratmeter x Woche
m2Mt = Quadratmeter x Monat
m3d = Kubikmeter x Tag
m3Wo = Kubikmeter x Woche
m3Mt = Kubikmeter x Monat
Sth = Stück x Stunde
Std = Stück x Tag
StWo = Stück x Woche
StMt = Stück x Monat
td = Tonne x Tag
tWo = Tonne x Woche
tMt = Tonne x Monat
1. Grundlagen
Für die Ausführung der Heizungstechnik sind alle Gesetze, Verordnungen, Richtlinien, Vorschriften und Normen in ihrer jeweils gültigen Fassung zum Zeitpunkt des Inverkehrbringens der Anlagen zu berücksichtigen.
Grundlagen für die Planung der heizungstechnischen Anlagen sind neben der Baugenehmigung und dem Brandschutzkonzept alle relevanten Bauverordnungen, Unfallverhütungsvorschriften, allgemein anerkannte Regeln der Technik sowie die technischen Anschlussbedingungen des Energieversorgers jeweils in der letztgültigen Fassung.
Die vom Bieter angebotenen Komponenten
- Heizkörper
- Deckenstrahlplatten
müssen eine garantierte Ersatzteilbevorratung von > 5 Jahren haben.
2. Wärmeversorgung
Die Planung und Errichtung der Wärmeversorgungsanlagen erfolgt entsprechend den in DIN 18380 aufgeführten technischen Regeln, wie DIN EN 12828, sowie der DIN 18421.
Die Wärmeversorgung ist über neue Fernwärmeanschlüsse und Übergabestationen vom Versorger getrennt für den Neubau und das Schalthaus geplant.
In einer Heizungszentrale im Erdgeschoss des Neubaus werden die Übergabestation mit einer Heizleistung von ca. 700 kW sowie die zentralen Einrichtungen für die Druckhaltung angeordnet.
Im Schalthaus ist die Technikzentrale mit den zentralen heizungstechnischen Einrichtungen im Kellergeschoss verortet. Die Übergabestation ist dort mit einer Heizleistung von ca. 100 kW geplant.
Im Neubau sind zwei zentrale Trinkwasser-Warmwasserbereitung im Durchlaufprinzip mit vorgeschalteten Heizungspufferspeichern vorgesehen, die über das Gewerk Sanitärtechnik ausgeführt werden. Die Versorgung der Warmwasserbereitungen erfolgt in Vorrangschaltung.
3. Wärmeverteilung
In der Heizungszentrale im Neubau sowie der Technikzentrale im Schalthaus ist je ein Heizungsverteiler bzw. -sammler mit den zentralen Armaturen, Schmutzfängern, Wärmemengenzählern, Regelventilen, Pumpen, und Rückschlagklappen geplant.
Von dem Verteiler erfolgt die Wärmeverteilung über 13 Heizkreise im Neubau und 3 Heizkreise im Schalthaus. Es sind getrennte Heizkreise für die einzelnen Versorgungsbereiche und Verbraucher vorgesehen. Es sind getrennte Verbraucherkreise für RLT-Anlagen, Fußbodenheizkreise, Heizkörper resp. Deckenstrahlplatten mit unterschiedlichen Systemtemperaturen geplant.
Für den hydraulischen Abgleich sind Druckunabhängige Durchflussregler vorgesehen.
Für die Armaturen und technischen Einrichtungen ist eine Beschilderung vorgesehen.
Die Leitungsverlegung erfolgt in der Regel innerhalb von Schächten und Abhangdecken sowie Vorwänden. Für den Anschluss von Heizkörpern werden Leitungen auch über den Rohfußboden verlegt.
Alle Rohrleitungen sind als mittelschweres Gewinderohr, für den Bereich Wärmeversorgung und Verteiler in geschweißter Ausführung sowie beim weiterführenden Netz in gepresster Ausführung, geplant.
Alle Rohrleitungen sind gemäß GEG zu dämmen. Die Dämmung erfolgt bei frei verlegten Leitungen mit Mineralwolle. Bei Stoßstellen und im Außenbereich wird die Dämmung mit einem Blechmantel versehen. Im Fußbodendämmbereich befindliche Leitungen werden in Kompaktdämmhülsen verlegt.
Bei der Durchführung von Rohrleitungen durch Brandschutzwände und -decken sind brand-, luft- und rauchgasdichten Wand- und Deckenrohrdurchführungen in der jeweilig geforderten Qualität herzustellen.
Die geforderte Qualitäten der Wände und Decken sind im Brandschutzkonzept bzw. in den Architektenplänen dargestellt.
Durchbrüche sind gemäß statisch frei gegebenen Schlitz- und Durchbruchsplänen auszuführen. Eckige Durchbrüche werden bauseits ausgeführt, Kernbohrungen sind über die Fachgewerke herzustellen und daher Teil dieser Ausschreibung.
Alle Rohrleitungen sind an den gebäudeseitigen Potentialausgleich anzuschließen (innerer Potentialausgleich und Anschluss an bauseitige Anschlussschiene durch AN-ELT).
Für frostgefährdete Bereiche, insbesondere die Anschlüsse von Heizregistern bei RLT-Anlagen, sind Begleitheizungen vorgesehen.
4. Raumheizflächen
Die Räume werden vorrangig über Heizkörper beheizt. In der Sporthalle werden Deckenstrahlplatten zur Beheizung eingesetzt. Für einen Raum im Schalthaus und einige Flächen im Neubau sind Fußbodenheizungen geplant.
Alle Heizkörper sind gemäß Anforderungsklasse III nach VDI 6036 zu befestigen.
5. Transportwege auf der Baustelle
Sämtliche Materialien sind über die Zugänge im Erdgeschoss und Treppenanlagen ins Gebäude zu schaffen. Aufzüge stehen während der Bauzeit (auch für Materialtransporte) nicht zur Verfügung.
6. Koordination mit den am Bau beteiligten Gewerken
Am Bau sind andere Fachgewerke und Fachbauleitungen beteiligt. Die erforderlichen Abstimmungen und Koordinierungen sind Teil dieser Ausschreibung.
Festgelegte Schnittstellen zu anderen Gewerken sind zu beachten.
Diese Leistungen umfassen z. B. folgende Bereiche:
- Potentialausgleich
- Pumpen und Ventile mit Motor
- Feldgeräte, Sensoren
- Durchbrüche
- Bemusterung
- Zentrale Warmwasserbereitungen
- Austausch genereller Werk- und Montageunterunterlagen, -pläne, Datenblät- ter, Einbauanleitungen, Funktionsbeschreibungen, Dokumentationen
7. Abnahme
Es ist eine förmliche Abnahme nach VOB vorgesehen.
Anlagenbeschreibung Heizungstechnik
01 Neubau
01
Neubau
Hinweis zur Passivhaus-Zertifizierung Das Bauvorhaben zielt auf die Passivhauszertifizierung ab, was erhöhte Anforderungen an die Ausführung stellt und eine erhöhte Dokumentation erfordert. Um die Kriterien des Passivhausstandards zu erfüllen, sind alle Arbeiten hinsichtlich Wärmedämmung und Luftdichtheit mit besonderer Sorgfalt auszuführen.
Es besteht gegebenenfalls erhöhter Abstimmungsbedarf zwischen den Gewerken, um die Einhaltung der Passivhaus-Anforderungen zu gewährleisten. In Zweifelsfällen sind Abstimmungen mit den Planern und dem Passivhausinstitut sowie entsprechend zertifizierten Gutachtern unerlässlich.
Die technischen Datenblätter der im Leistungsverzeichnis geforderten technischen Anlagen und Geräte sind im Zuge der Werkstatt- und Montageplanung vorzulegen.
Zudem sind Baustellenfotos der gemäß der den Ausschreibungsunterlagen beiliegenden Liste zu machen und zu dokumentieren.
Dies ist bei der Kalkulation der nachfolgenden Positionen zu berücksichtigen und in die Einheitspreise mit einzukalkulieren!
Hinweis zur Passivhaus-Zertifizierung
01.06 Technische Wärmedämmung
01.06
Technische Wärmedämmung
01.07 Technische Wärmedämmung, beengte Montage
01.07
Technische Wärmedämmung, beengte Montage
01.08 Technische Wärmedämmung, Montagehöhe 3,5 bis 5 m
01.08
Technische Wärmedämmung, Montagehöhe 3,5 bis 5 m
01.09 Technische Wärmedämmung, beengte Montage und Montagehöhe 3,5 bis 5 m
01.09
Technische Wärmedämmung, beengte Montage und Montagehöhe 3,5 bis 5 m
01.10 Technische Wärmedämmung mit Blechummantelung
01.10
Technische Wärmedämmung mit Blechummantelung
01.11 Technische Wärmedämmung mit Blechummantelung, Montagehöhe 3,5 bis 5 m
01.11
Technische Wärmedämmung mit Blechummantelung, Montagehöhe 3,5 bis 5 m
01.12 Technische Wärmedämmung mit Blechummantelung, Montagehöhe 5 bis 9 m
01.12
Technische Wärmedämmung mit Blechummantelung, Montagehöhe 5 bis 9 m
01.14 Brandschutz
01.14
Brandschutz
02 Schalthaus
02
Schalthaus
02.05 Technische Wärmedämmung
02.05
Technische Wärmedämmung
02.06 Technische Wärmedämmung, beengte Montage
02.06
Technische Wärmedämmung, beengte Montage
02.07 Technische Wärmedämmung, Montagehöhe 3,5 bis 6 m
02.07
Technische Wärmedämmung, Montagehöhe 3,5 bis 6 m
02.08 Technische Wärmedämmung mit Blechummantelung
02.08
Technische Wärmedämmung mit Blechummantelung
02.09 Brandschutz
02.09
Brandschutz