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ZTV-1 - Informationen zum Projekt ZTV-1 - Informationen zum Projekt
Projektdaten
Projekt: Sanierung COW-Hochhaus zu Service-Apartment-Haus (701590)
Adresse: Eupener Straße 135-139, 50933 Köln
Objekt-Eckdaten:
Umbauter Raum Objekt (BRI): ca. 24.400 m³
Brutto-Geschossfläche (BGF): ca. 7.800 m²
Nutzfläche: ca. 6.312 m²
Grundstücksfläche: ca. 6.793 m²
Dachform: Flachdach mit extensiver Dachbegrünung
Konstruktion: Stahlbeton- und Mauerwerksbau (KS)
Außenwand: Wärmedämmverbundsystem mit horizontalen Bändern (WDVS)
Allgemeine Objektbeschreibung:
Das umzubauende, zehngeschossige Hochhaus befindet sich seit 1974 auf dem Grundstück der Eupener Straße 135-139, 50933 Köln. Das betreffende Grundstück wird im Zuge der Baumaßnahmen neu vermessen, geteilt und letztlich verkleinert. Der AG beabsichtigt, das Bürohochhaus im Rahmen des Projektes Cologne West zu einem Serviced-Apartment Haus im Neubauzustand umzubauen.
Das Bauvorhaben beinhaltet u.a. den Rückbau der Anbauten in der Eupener Straße 135 und 139, 50933 Köln ebenso wie den Rückbau der Tiefgarage, welche an das Bürohochhaus anschließt.
Das Bürohochhaus selbst soll inklusive Fassaden und Dachfläche komplett entkernt und bis auf den Rohbau zurückgebaut werden, so dass nur die Tragkonstruktion erhalten bleibt auch der Rückbau der Fassade soll erfolgen. Hierbei sollen in allen Teilen die Schadstoffe zurückgebaut werden. Das Hochhaus erhält eine neue Gebäudehülle, welche mit horizontalen Bändern aus WDVS gegliedert wird.
Das Raumprogramm umfasst im Wesentlichen 171 Serviced-Apartments mit Sanitärkern, Büroräume mit Besprechungsmöglichkeiten, einen Empfangsbereich, Fitnessbereich, Gemeinschaftsbereich mit Bar und Küche sowie einen Loungebereich und einen Außenbereich sowie Lager-, Technik- und Serviceflächen. Die POHA House Holding GmbH mietet das Objekt an.
Das Objekt wird in Anlehnung an den 3-Sterne Standard gemäß Deutscher Hotelklassifizierung (DEHOGA) erstellt. Es wird beabsichtigt das Objekt nach dem Zertifizierungssystem der DGNB-Zertifizierung „Sanierung Version 2021“ mit Zertifizierung im Platin-Standard bewerten zu lassen.
Vorab sind zwei Musterzimmer herzustellen (Classic Stay und Classic Stay B), welche mit dem Bauherrn und dem Betreiber bemustert werden.
ZTV-1 - Informationen zum Projekt
ZTV-2 - Vom AN vorzulegende Unterlagen ZTV-2. Vom AN vorzulegende Unterlagen
Der Auftragnehmer (AN) hat dem Auftraggeber (AG) die
nachfolgend aufgeführten Unterlagen zur Verfügung zu
stellen:
1. Vorlage mindestens 14 Kalendertage vor Ausführung
der Leistungen sämtliche Produktdatenblätter
(papierform, pdf-Datei) bauaufsichtliche
Zulassungen
und Prüfzeugnisse (papierform, pdf-Datei)
Herstellernachweise (papierform, pdf-Datei)
2. Vorlage spätestens 14 Kalendertage nach
Fertigstellung der Leistungen
Revisionspläne (papierform, pdf-Datei, plt-Datei,
dxf-Datei, dwg-Datei)
Fachunternehmerbescheinigung (papierform,
pdf-Datei)
Fachbauleitererklärung (papierform, pdf-Datei)
Herstellernachweise (papierform, pdf-Datei)
TÜV- bzw. Sachverständigenprotokolle (papierform,
pdf-Datei)
Druckprotokolle (papierform, pdf-Datei)
Dichtheitsprüfungen (papierform, pdf-Datei)
Die Unterlagen sind dem AG 3-fach in Papierform und
1-fach auf CD-Rom zu übergeben.
Sofern die Unterlagen nicht vollständig an den AG
übergeben wurden, hat der AN kein Recht auf Abnahme
seiner Leistungen.
Die Kosten für die vorgenannten Unterlagen sind vom AN
in die Einheitspreise der Leistungspositionen
einzukalkulieren.
Es erfolgt keine separate Vergütung.
ZTV-2 - Vom AN vorzulegende Unterlagen
ZTV-3 - Angebotsbedingungen ZTV-3 - Angebotsbedingungen
Dem Angebot liegen folgende Bedingungen zugrunde,
soweit in den einzelnen Positionen des
Leistungsverzeichnisses keine abweichenden Ergänzungen
und Änderungen verbindlich
festgelegt sind:
Allgemeine Technische Vorschriften VOB/C der jeweils
neuesten Fassung:
Sämtliche einschlägigen DIN-Normen und Vorschriften
sowie die Allgemein Anerkannten Regeln der Technik,
die Unfallverhütungsvorschriften der
Bauberufsgenossenschaft und die beiliegenden Pläne.
Für die angebotenen Leistungen übernimmt der Bieter
die Verpflichtung der Vollständigkeit, d.h. Leistungen
oder Nebenleistungen, die sich mit der Ausführung der
ausgeschriebenen Positionen zwangsläufig ergeben, hat
er mit einzukalkulieren, auch wenn sie im
Leistungsverzeichnis nicht ausdrücklich erwähnt sind.
Für sämtliche Leistungen sind Hebezeuge und Gerüst /
Bühnen / Absturzsicherungen wie Netze etc. mit
einzukalkulieren.
Der Bieter erklärt durch Unterschrift, dass er von
allen Angebotsbestandteilen Kenntnis genommen hat und
die geforderten Leistungen aus den ihm bekannten
örtlichen Bedingungen klar und ohne Widerspruch
erkennbar sind.
Mehrforderungen aufgrund Unkenntnis der Pläne und/oder
der örtlichen Bedingungen sind grundsätzlich
ausgeschlossen.
Folgende Punkte sind in entsprechenden Positionen der
Einheitspreise mit einzurechnen und werden nicht
gesondert vergütet:
Verunreinigungen auf öffentlichen Wegen sind täglich
zu beseitigen.
Die Positionen verstehen sich, sofern nicht anders
beschrieben, inkl. Beseitigung des eventuell
anfallenden Abfalls und dessen Entsorgung.
Sämtliche berufsgenossenschaftlich erforderlichen
Schutzmaßnahmen ( z.B. PSA ) , alle erforderlichen
Arbeits- und Schutzgerüste.
Die Baustelleneinrichtung des AN ist in die
Einheitspreise einzukalkulieren.
Bauseitig wird ein Gerüst inklsuive Gerüstaufzug zur Verfügung gestellt.
ZTV-3 - Angebotsbedingungen
ZTV-4 - DGNB-Anforderungen Vorgaben der DGNB
zur Erlangung eines Gütesiegels nach dem DGNB System SHO18
(Sanierung Hotelgebäude)
Der Bauherr engagiert sich für die aktive Umsetzung von Umwelt-, Sozial- und Gesundheitsstandards in Unternehmensalltag und - projekten. Für das BV Eupener Straße 135-139 in Köln ist eine DGNB-Zertifizierung vorgesehen.
Ein zentraler Aspekt für die Auswahl der Baustoffe bei Neubauprojekten ist folglich ihre Eignung für die Zertifizierung des Gebäudes nach den entsprechenden Kriterien des deutschen Gütesiegels für nachhaltiges Bauen (DGNB-Zertifikat) in der Version NBI18, welche die höchste DGNB-Qualitätsstufe 4 einhalten müssen. Sicherzustellen ist mithin ihre Unbedenklichkeit für Gesundheit und Umwelt sowie eine hohe Transparenz der Bestandteile aller eingesetzten Baustoffe und Materialien.
Seitens des DGNB-Systems wird eine detaillierte Dokumentation der Bestandteile und Inhaltstoffe der angebotenen Produkte gefordert. Berücksichtigt werden derzeit unter anderem folgende Stoffgruppen (als Produkte oder als Bestandteil von Rezepturen):
Halogenierte und teilhalogenierte Treibmittel Schwermetalle Stoffe, die unter die Biozid-Richtlinie fallen Gefahrstoffe gemäß CLP-Verordnung (1272/2008/EG) Organische Lösungsmittel und Weichmacher Besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC nach REACH (1907/2006/EG)):
krebserregend, erbgutverändernd und fortpflanzungsgefährdend (CMR), persistent, bioakkumulierend und toxisch (PBT), sehr persistent und sehr bioakkumulierend (vPvB) sowie ähnlich besorgniserregend (z. B. endokrine Disruptoren). Grundsätzlich dürfen nur Materialien, Baustoffe und Bauteile Verwendung finden, deren Einbau, Verwendung und Nutzung nach dem neuesten Stand der Technik nicht als gesundheits- und / oder umweltgefährdend einzustufen sind. Das heißt es dürfen ebenso keine Baustoffe verwendet werden, bei denen eine unzulässige chemische oder biologische Beeinträchtigung des Grundwassers erfolgen könnte.
Darüber hinaus sind die im Folgenden beschriebenen Anforderungen zu erfüllen.
DGNB-Nachweisunterlagen/Dokumente zu Baumaterialien und Bauteilen
Alle Bieter / Auftragnehmer müssen bei ihrer Angebotsabgabe eine Produktauswahl mit möglichst geringen Risiken für die lokale Umwelt berücksichtigen. Ziel ist die Vermeidung von Umweltgefährdungen durch Inhaltsstoffe, welche bei Einbau, Nutzung, Reparatur und Entsorgung der Produkte entstehen. Insbesondere sind Risiken für das Grundwasser, Oberflächenwasser, Boden und Luft zu minimieren durch die DGNB-konforme
Verwendung lösemittelfreier Farben, Beschichtungen, Kleber, Primer bei den Gewerken des Innenausbaus Ggf. Verwendung lösemittelarmer Beschichtungssysteme auf PU-, Epoxidharz und Bitumenbasis Verwendung schwermetallfreier Lacke Verwendung von Kunstschaumdämm- und -dichtstoffen, die nur mit HFCKW-/FCKW-freien Treibmitteln geschäumt sind und die HCBD-frei sind. In den Anlagen der Vertragsunterlagen sind alle einzuhaltenen DGNB-Anforderungen für die Qualitätsstufe 4 beschrieben. Die für die hier anzubietenden Leistungen erfahrungsgemäß insbesondere zutreffenden DGNB-Anforderungen sind darüber hinaus in den nachfolgenden „Bauökologischen.Materialanforderungen“ aufgeführt. Falls der Bieter für einzelne Spezialprodukte die Einhaltung der Anforderungen nicht eindeutig erkennen kann, empfehlen wir für diese Produkte bereits mit dem Angebot technische Merkblätter und Sicherheitsdatenblätter als prüffähige Nachweise vorzulegen und sich vom Hersteller die Erfüllung der vorgeschriebenen bauökologischen Standards per rechtsgültig unterschriebener Herstellererklärung bestätigen zu lassen beziehungsweise sich vom Hersteller geeignete Ersatzprodukte (= besonders schadstoff-, emissions-und geruchsarm + niedrige/ste GISCODE-Klasse) empfehlen zu lassen. Nach Auftragserteilung muss eine Dokumentation der Produktbestandteile (Inhalts- und Hilfsstoffe, Ausrüstungsstoffe etc.) vorgelegt werden, welche die im Folgenden beschriebenen Nachweisdokumente enthalten muss. Diese müssen auch die im angebotenen Produkt eingesetzten Vorprodukte (Substanzen und Zubereitungen gem. Gefahrstoffrichtlinie, beispielsweise Lacke, Dichtungsmaterialien u.ä.) umfassen - diese sind rechtzeitig von den Herstellern einzuholen. Die Dokumente (Produktdatenblätter, technische Merkblätter, Sicherheitsdatenblätter, Herstellererklärungen und sonstige Nachweise) für alle eingesetzten Baustoffe sind elektronisch im pdf-Format zuzusenden und auf Datenträgern mit der Übergaben der Werkstatt-/ Montageplanung, spätestens 15 Arbeitstage vor Aufnahme der Bautätigkeit vorzulegen, um eine Produktfreigabe für den Einbau zu erreichen. Auf Anforderung muss eine Nachlieferung spätestens innerhalb von 3 Kalendertagen erfolgen. Eine Zusammenstellung typischer Dokumente zu diesen Anforderungen findet sich in den folgenden Abschnitten. Es wird für die Erstellung der Ökobilanz nach DGNB ein Massengerüst der eingesetzten Elemente notwendig. Konstruktionszeichnungen und Massenangaben zu den Bauteilen sind den oben angeforderten Datenträgern hinzuzufügen. Art der Dokumentation der eingesetzten Bauprodukte Aus der Produktinformation müssen alle verfügbaren gesundheits- und umweltrelevanten Daten und Informationen zum Produkt (seinen Bestandteilen) und allen seinen Inhaltsstoffen ersichtlich sein. Inhaltsstoffe, die nicht recherchierbar sind, müssen entsprechend kenntlich gemacht werden. Neben den gesetzlich vorgeschriebenen Zulassungsbescheinigungen, Prüfnachweisen (CE-Zertifikate, Bauprodukten-RL) sind, falls zutreffend, als aktuelle Versionen zwingend vorzulegen: Sicherheitsdatenblätter technische und/oder Produkt-Merkblätter ggf. rechtsgültig unterschriebene Herstellererklärungen zur Gleichwertigkeit mit nach den DGNB-Kriterien geforderten Normen Wartungs-, Instandhaltungs- und Pflegehinweise zu den Produkten Verarbeitungshinweise und informationen Daten und Informationen gemäß REACH- Verfahren (Registration, Evaluation,Administration of Chemicals), SVHC-Informationen Prüfzertifikate (EMICODE, GUT, RAL etc.) Die Dokumente sind ggf. bei den Vorproduzenten anzufordern. Wurden einige der aufgezählten Dokumente von den Herstellern nicht erstellt, ist im Angebot darauf hinzuweisen. Darüber hinaus sind in allen Fällen vorzulegen: Mengen, Massen und Stückzahlen der eingesetzten Baumaterialien und teile
Die Eingabe dieser Daten muss in der Eingabetabelle (Positivliste, Muster in der Anlage A.xxx) nach Beauftragung der NU und vor Einbau der Materialien erfolgen.
Prüfung und Freigabe der einzusetzenden Bauprodukte vor Einbau / Infotelefon
Nach Auftragserteilung erhält der AN ein Produktprüfungsblatt „Positivliste“ und muss vor
dem Einbau die Dokumente zu den Produktbestandteilen und der Nachweis der Einhaltung
der DGNB-Anforderungen gemäß Qualitätsstufe 4 als pdf-Dokumente per E-Mail zur
Produktprüfung und -freigabe gesandt werden an:
Büro für Bauberatung GmbH,
z.H. Frau Nina Peters
E-Mail : n.peters@bfb-bürofürbauberatung.de
Bei dem beauftragten Büro für Bauberatung GmbH kann sich der AN bei Rückfragen zu einzelnen Anforderungen über das Infotelefon 0049-2151 1539733 zudem beraten lassen.
Überblick: DGNB-Anforderungen für die Bauelemente im Projekt
Alle angebotenen Produkte (gemäß ihrer Zusammensetzung) müssen die in der Kriterienmatrix der DGNB (Anlage A.xxx ) beschriebenen Anforderungen einhalten.
Unabhängig davon sind darüber hinaus die für Ihr LV erfahrungsgemäß insbesondere zutreffenden DGNB-Anforderungen, am Ende dieses Textes zusammengestellt.
Falls der AN für einzelne Produkte die Einhaltung der Anforderungen nicht nachweisen kann, muss er sich als prüffähige Nachweise vom Hersteller die Erfüllung der vorgeschriebenen DGNB-Standards per rechtsgültiger Herstellererklärung (nur gültig als PDF mit Unterschrift und Briefkopf) bestätigen lassen beziehungsweise sich vom Hersteller geeignete Ersatzprodukte empfehlen lassen.
Emissionsverhalten:
Die angebotenen Produkte müssen anwendungs- und produktbezogen unterschiedliche Normen und Grenzwerte für das Emissionsverhalten von VOC und SVOC aus Baumaterialien einhalten (bspw. GIS-Codes, EMICODE EC1Plus/EC1 usw.). Diese Normeinhaltungen können auch durch gleichwertige Herstellererklärungen ersetzt werden.
Für einzelne Produkte werden die gewerkespezifischen Anforderungen in den Anlagen beschrieben. Die Nachweise sind in jedem Fall vorzulegen.
Im Auswahl-, Bemusterungs- und Bauverfahren sind stichprobenartige Untersuchungen zum Emissionsverhalten der angebotenen Produkte möglich. Der Bieter muss sich einverstanden erklären, auf Anforderung Probenmaterialien zur Verfügung zu stellen.
Technisch-funktionale Alternativen
Ist aus technischen oder funktionalen Gründen (d.h. in Ermangelung eines funktional gleichwertigen Produktes oder einer Konstruktionsalternative welche die Anforderungen erfüllen) oder weil die Datengrundlagen nicht mit vertretbarem Aufwand zu erstellen sind, eine der genannten Produktanforderungen nicht umsetzbar, werden Ausnahmen von den Anforderungen zugelassen. Die Abweichung von den Anforderungen muss unter Angabe des Produktes, der technischen Anwendung und der eingesetzten Menge dokumentiert und anhand von schriftlichen Stellungnahmen von mindestens drei Herstellern/Produktanbietern begründet werden. Produktausnahmen aus rein ästhetischen Gründen fallen nicht unter die Ausnahmeregelung.
Der Bieter hat über alle verlangten Funktionen und Anforderungen entsprechende Prüfzeugnisse, Zulassungen und Nachweise nach Auftragserteilung vorzulegen. Diese sind in Schriftform und elektronisch im pdf-Format auf Datenträgern - spätestens 5 Arbeitstage vor Aufnahme der Bautätigkeit - vorzulegen - auf Anforderung spätestens innerhalb von 3 Kalendertagen."
Weitere Anlagen
Im Kapitel 4 Anlagen sind folgende weitere Anlagen enthalten:
A.xxx Formular „Positivliste“
A.xxx Anleitung zur Nutzung des Formulars „Positivliste“
A.xxx ENV1.2_DGNB Kriterienmatrix
A.xxx Anleitung zur Nutzung der Kriterienmatrix
Bauökologische Materialanforderungen
Ergänzungen in den Ausschreibungstexten und in den einzelnen
Leistungspositionen:
Das Bauvorhaben wird nach DGNB, Sanierung Hotelgebäude Version 2021, bewertet.
Um im Bedarfsfall ein Gütesiegel zu erreichen, werden neben anderen die nachstehenden Anforderungen an die eingesetzten Baustoffe gestellt. Unten genannte Produkte stellt zur Vereinfachung eine grobe Übersicht da. Die beigefügte Kriterienmatrix der DGNB muss beachtet werden. Hier müssen alle Bauprodukte die Qualitätsstufe 4 erfüllen (siehe zusätzliche Leseanleitung zur Kriterienmatrix).
Der Anbieter muss bei seiner Angebotsabgabe eine Produktauswahl mit möglichst geringen Risiken für die lokale Umwelt berücksichtigen. Ziel ist die Vermeidung von Umweltgefährdungen durch Inhaltsstoffe, welche bei Einbau, Nutzung, Reparatur und Entsorgung der Produkte entstehen. Insbesondere sind Risiken für die späteren Nutzer sowie Grundwasser, Oberflächenwasser, Boden und Luft zu minimieren. Falls der Bieter für einzelne Spezialprodukte die Einhaltung der Anforderungen nicht eindeutig erkennen kann, so hat er gemäß seiner Hinweispflicht darauf aufmerksam zu machen.
Alle vom Auftragnehmer geplanten Produkte und Baustoffe sind vor der Verwendung in vorgefertigte Positivlisten des DGNB Auditors einzutragen und von diesem vor der Verwendung freizugeben. Hierzu werden auch die Produktdatenblätter, Sicherheitsdatenblätter und eventuelle Zertifikate eingereicht.
Als Nachweis sind nach Beauftragung technische Merkblätter, Sicherheitsdatenblätter (verfügbar für Zubereitung wie Lacke, Kleber, Dichtstoffe, etc.) und/oder rechtsgültige Herstellererklärungen zu Inhaltsstoffen, Werkstoffen und Flammschutzmitteln sowie ggf. Konformitätsbescheinigungen vorzulegen.
Sofern die Verwendung der unten aufgeführten Materialien durch das jeweilige Leistungsverzeichnis gefordert wird, sind folgende zusätzliche Anforderungen verpflichtend zu erfüllen.
1. Gründung / Rohbau / Betonbau
(Nr.14 / Nr.25 / Nr. 36 / Nr.40-41 / Nr.44 Kriterienmatrix)
Sofern durch das Leistungsverzeichnis gefordert, sind als Betontrennmittel und Schalöle ausschließlich Produkte mit GISCODE BTM 5 und RAL-UZ 64 oder RAL-UZ178 zu verwenden.
Bei Bauwerksabdichtungen gegen Erdreich/Wasser/Feuchte mit Bitumen sind Produkte mit GISCODE BBP 10 (lösemittelfrei) zu verwenden.
Kunststofffolien zur Abdichtung der Gründung müssen einen Gehalt an Blei und Zinn < 0,1% aufweisen.
Alle Kunstschaum-Dämmstoffe zur Dämmung des Gebäudes / Perimeterdämmung wie PS / XPS/ PUR / PIR / Resol müssen frei von HBCD, frei von halogenierten Treibmitteln sein.
Erzeugnisse zur Außenwandabdichtung aus Kunststoff müssen eine SVHC- Gehalt < 01 % aufweisen.
2. Dachdecker / Abdichtung
Bituminöse Abdichtung (Nr.25/ Nr.26 Kriterienmatrix)
Sofern durch das Leistungsverzeichnis gefordert, sind bei ausreichender Außentemperatur (nach Vorschrift des Herstellers) Voranstriche auf Basis von Bitumenemulsionen einzusetzen. Lösemittelhaltige Voranstriche sind nur im Winterbau in den Monaten Oktober bis einschließlich März zulässig (nur bei Temperaturen unter +5 Grad).
Ausschließliche Verwendung von Produkten mit GISCODE BBP10, bei bituminöser Verbundabdichtung beim Umkehrdach BBP10, 20 oder 30.
Dämmplatten (Nr.40 / Nr.41 Kriterienmatrix)
Alle Kunstschaum-Dämmstoffe zur Dämmung des Gebäudes wie PS / XPS/ PUR / PIR / Resol müssen frei von HBCD, frei von halogenierten Treibmitteln sein.
Montageschäume (Nr.39 Kriterienmatrix)
Der Einsatz von Montageschäumen ist grundsätzlich zu vermeiden.
Abdichtungen aus Kunststoff (Nr. 36 / Nr.44 Kriterienmatrix)
Sofern durch das Leistungsverzeichnis gefordert, sind Erzeugnisse zur Dachabdichtung aus Kunststoff mit einem SVHC- Gehalt < 01 % zu verwenden.
Gehalt an Blei und Zinn in Kunststofffolien muss < 0,1% sein.
Holzbauteile (Nr.28 / Nr.29 Kriterienmatrix)
Die angebotenen Holzarten, Holzprodukte und Holzwerkstoffe müssen aus nachweislich legaler und nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammen. Ein entsprechender Nachweis (vollständige aktuelle FSC- und PEFC-Zertifikate und Dokumente sowie Lieferscheine mit Kommission und Zertifikatsnummern) ist vorzulegen.
Sofern für Holz entsprechender Schutz gefordert ist, sind keine chemischen Holzschutzmittel zu verwenden. Der Holzschutz ist konstruktiv nach DIN 68800-2 oder durch natürliche Dauerhaftigkeit nach DIN EN 350-2 auszuführen.
Biozid und flammhemmend ausgerüstete Produkte sind nach SVHC der REACH-Kandidatenliste zu betrachten und müssen Bor < 0,1% enthalten.
Mineralfaserdämmstoffe
Zu verwenden sind Mineralfaserdämmstoffe mit RAL- Gütezeichen oder gleichwertig.
Aluminium (Nr.32 Kriterienmatrix)
Verkleidungen aus Aluminium am Dach sind mit Produkten ohne Chrom-VI-Passivierungmittel auszuführen.
Sonstige Metalle (Nr.34 Kriterienmatrix)
Wenn wasserführende Bauteile am Dach und der Regenwasserabführung > 10% der Fläche der projizierten Dachaufsicht ausmachen, müssen bei Dachrinnen und Fallrohren, die Blei, Zink oder Kupfer enthalten, Schwermetallfilter installiert werden.
3. Fassade / Fenster
Montagekleber / Dichtstoffe (Nr.13 Kriterienmatrix)
Kleb- und Dichtstoffe zur Herstellung Luftdichtheit Chloroparaffine und VOC-Gehalt < 1% oder EMICODE EC1 / EC1Plus, EC1Plus-R.
Fassadenelemente / Pfosten-Riegel Fassade (Nr.19 / Nr.32 / Nr. 33 Kriterienmatrix)
Korrosionsschutzbeschichtungen sind mit einem wasserverdünnbaren Produkten mit einem VOC-Gehalt < 140g/l zu verwenden.
Passivierungsmittel müssen Chrom-VI-frei sein, Grundierungen und Endbeschichtungen wie Lacke, Pulverlacke ohne Einsatz von Blei-, Cadmium- und Chrom-VI-Verbindungen.
Naturstein
Alle eingesetzten Natursteine für die Fassaden- oder Dachgestaltung benötigen eine CE-Kennzeichnung (Materialien aus EU-Ländern) und/oder einen Nachweis der Einhaltung der ILO-Konvention 182 durch entsprechende Zertifikate (beispielsweise XertifiX oder Fair Stone).
Holzfenster
Soweit das Leistungsverzeichnis Holzfenster vorsieht, sind diese nur mit verkehrsfähigen Biozidprodukten nach 528/2012/EG als chemische Imprägnierung zu versehen.
Kunststofffenster (Nr. 44 Kriterienmatrix)
Soweit das Leistungsverzeichnis Kunststofffenster vorsieht, sind diese nur mit Kunststoffprofilen mit einem SVHC-Gehalt < 0,1% auszuführen.
Mineralfaserdämmstoffe
Zu verwenden sind Mineralfaserdämmstoffe mit RAL- Gütezeichen oder gleichwertig.
Fensterfolien /-bänder zur Abdichtung und Systemkleber
Zu verwenden sind lösemittelfreie und nicht mit HFCKW/CKW hergestellte Fensterfolien und Kompribänder, ohne halogenhaltige Flammschutzmittel und mit EMICODE.
Fensterfolien zur Abdichtung sollten auf Vlies-Basis sein und mit EMICODE versehen sein.
Systemkleber müssen einen Chlorparaffin- und Weichmachergehalt < 0,1% enthalten und lösemittelfrei sein.
Montageschäume
Die Verwendung von Montageschaum ist grundsätzlich nicht erlaubt.
Diese Variante soll nur dann ausgeführt werden, wenn die Fuge zwischen Fensterprofil und Baukörper nachweislich nicht fachgerecht mit Mineralwollstreifen oder Kompriband geschlossen werden kann. Dann muss allerdings ausschließlich Montageschaum mit FCKW- und FKW- freien Treibmitteln verwendet werden.
Dichtstoffe für Anschluss- und Fensterfugen
Zu verwenden sind folgende Produktqualitäten:
Innen:
Acrylmassen, Neutralvernetzende Silikondichtstoffe zu verwenden sind Produkte, die einen Chlorparaffine-, Lösemittel- und KWS- Weichmachergehalt < 0,1 % aufweisen. Oximvernetzende Silikondichtstoffe sind im Innenraum auf Grund der Butanonoxim-
abspaltung nicht zu verwenden.
Außen:
halogenfreie PU- Dichtmassen MS- Hybriddichtstoff, lösemittel- und halogenfrei, GISCODE PU 10 Natursteinsilikon:
neutralvernetzende Silikondichtstoffe, die einen Chlorparaffine-, Lösemittel- und KWS- Weichmachergehalt < 0,1 % aufweisen.
4. TGA Technische Gebäudeausrüstung
Kühlmittel (Nr. 37 Kriterienmatrix)
Kühlmittel müssen frei von Halogenen / Teilhalogenen sein.
Eine Herstellererklärung, dass das eingesetzte Kühlmittel keine Halogene/Teilhalogene enthält, ist einzureichen.
Dämmstoffe / Rohrisolationen (Nr.40 / Nr.41 / Nr. 42 / Nr.43 Kriterienmatrix)
Kunstschaumdämmstoffe Haustechnik (PS, XPS, PUR, PIR, Resol) HBCD-frei und frei von halogenierten Treibmitteln
Im Bereich ohne Brandschutzanforderungen sind FCKW-frei geschäumte und halogenfreie (gilt für Werkstoff und Flammschutz) Dämmstoffe (z.B. NH Armaflex oder gleichwertig) zu verwenden und müssen CPs, PBB, PBDE und TCEP < 0,1% enthalten.
Kleber
Verklebungen TGA Dichtungsmassen, -stoffe, Acryl, Silikon Chloroparaffine < 0,1%,
Lösemittel < 0,1%, KWS-Weichmacher < 0,1%
Flammhemmende Produkte
Flammhemmend ausgerüstete Produkte der Haustechnik ohne CPs und
PBB, PBDE, TCPE < 0,1%
ELT
Kabelummantelungen ELT sind nur mit einem SVHC-Gehalt < 0,1% auszuführen.
Dichtstoffe
Zu verwenden sind folgende Produkttypen:
Acrylmassen, neutralvernetzende Silikondichtstoffe zu verwenden sind Produkte, die einen Chlorparaffine-, Lösemittel- und KWS- Weichmachergehalt < 0,1 % aufweisen. Oximvernetzende Silikondichtstoffe sind im Innenraum aufgrund der Butanonoximabspaltung nicht zu verwenden.
Trink- / Abwasser- Kunststoffrohre
Sofern Kunststoffrohre gefordert werden, sind halogenfreie Kunststoffrohre zu verwenden.
Die Montage hat gemäß den Vorgaben der VDI 6023 zu erfolgen, d.h., Endstücke sind jederzeit durch Abdeckungen gegen Verschmutzung zu schützen.
Werkseitig beschichtete Metallbauteile
Werkseitig beschichtete Metallbauteile wie z.B. Heizkörper ohne Einsatz von Blei-, Cadmium- und Chrom-VI-Verbindungen.
Sanitärausstattung
Im Bereich der Armaturen für Waschtische, Duschen, Teeküchen etc. sind wassersparende Armaturen (z.B. Grohe ECOjoy oder glw.) einzusetzen und die Durchflusswerte nachzuweisen.
WCs sollten mit Spartasten ausgestattet sein.
5. Ausbau-Gewerke
Gipsprodukte (Nr.2 Kriterienmatrix)
Spachtelmassen (inkl. Q-Spachtel) müssen lösemittel- und weichmacherfrei nach VdL-RL01 oder RAL-UZ 102 sein.
Lacke/Lasuren auf nicht mineralischen Untergründen (Nr.1 Kriterienmatrix)
Zu verwenden sind ausschließlich wasserverdünnbare Grundierungen, Dispersionslacke oder Lasuren gemäß RAL-UZ 12a.
Grundierung, Haftgrund, Tiefgrund, Betonkontakt, Isoliergrund (Nr.3 Kriterienmatrix)
Zu verwenden sind lösemittel- und weichmacherfreie Dispersionsprodukte nach VdL-RL01.
Außenwandfarbe / WDVS (Nr.5 Kriterienmatrix)
Zu verwenden sind wasserverdünnbare Produkte gemäß Decopaint-RL < 40g/l.
Grundierung, Voranstrich, Spachtel, Kleber Wand + Boden (Nr. 8 Kriterienmatrix)
Zu verwenden sind ausschließlich Produkte mit EMICODE EC 1 / EC 1 Plus / EC1-R oder EC1 Plus-R.
Tapeten und Tapetenkleber (Nr. 4 Kriterienmatrix)
Tapetenkleber müssen lösemittel-und weichmacherfrei nach VdL-RL01 sein.
Tapeten sollen SVHC-frei und ohne flammhemmende Produkte sein.
Verlegehilfsstoffe Estrich / Fliesen (Nr.9 Kriterienmatrix)
Zu verwenden sind ausschließlich Sperranstriche, Estrichharze und Abdichtungen unter Fliesen mit EMICODE EC 1 / EC 1 Plus / EC1-R oder EC1 Plus-R.
Kleber PU/SMP (Nr.11 Kriterienmatrix)
Zu verwenden sind bei den silanmodifizierten Polymer-Klebstoffen ausschließlich Produkte mit GISCODE RS 10 oder mit EMICODE EC 1 / EC 1 Plus /EC1-R oder EC1 Plus-R.
Acryl- / Silikondichtstoffe (Nr.12 Kriterienmatrix)
Zu verwenden sind Produkte, die einen Chlorparaffine-, Lösemittel- und KWS- Weichmachergehalt < 0,1 % aufweisen.
Boden-/ Wandbeschichtungen / Industrieböden (Nr.20 / Nr.22 / Nr.23 / Nr.24 Kriterienmatrix)
Bei der Verwendung von reaktiven PU-Produkten zur Beschichtung bzw. Versiegelung sind ausschließlich Produkte mit GISCODE PU 10 und bauaufsichtlicher Zulassung im System (AbZ) zugelassen.
PMMA Beschichtungen an Böden und Wänden müssen den GISCODE RMA 10 aufweisen.
Epoxydoberflächenbeschichtungen an Böden und Wänden müssen den GISCODE RE0/RE1 aufweisen.
EP-/PU-Grundierungen müssen den GISCODE PU10/40/60 und RE0/RE aufweisen.
Beschichtungen auf Holz im Innenbereich (Nr.21 / Nr.30 / Nr.31 / Nr. 43 / Nr.45 Kriterienmatrix)
Oberflächenbeschichtungen auf Holzflächen wie Parkett, Treppen, Vertäfelungen müssen den GISCODE W1/2+ oder W1/DD bzw. W2/DD+ tragen und VOC-frei sein.
Im gesamten Innenraum dürfen keine chemischen Holzschutzmittel eingesetzt werden.
Filmgeschützte Holzlasuren dürfen nur zulässige Wirkstoffe nach 528/2012/EG enthalten.
Flammhemmend und biozid ausgerüstete Produkte zum Holzschutz und in Holzwerkstoffen dürfen nur einen Bor-Gehalt < 0,1% enthalten.
Öle/Wachse mit mindestens GISCODE Ö 10 oder gleichwertig.
Holz allgemein
Für alle Holzprodukte und Holzwerkstoffe wie Innentüren, Sockelleisten, Parkett, Teeküchen etc. sind FSC- / PEFC- Zertifikate und die dazugehörigen Lieferscheine mit COC-Nummer (Chain of Custody) vorzulegen.
Holzwerkstoffe müssen formaldehydfrei sein.
Bodenbeläge (Nr.6 / Nr.7 / Nr. 10 Kriterienmatrix)
Textile Bodenbeläge müssen das GUT-Gütesiegel tragen oder nach RAL-UZ 128 zertifiziert sein.
Elastische Bodenbeläge müssen frei von Chlorparaffinen und SVHC sein (AbZ < 0,1%, und nach 28 Tagen < RAL-UZ 120).
Alle eingesetzten Natursteine für Treppen, Boden- und Wandbeläge benötigen eine CE-Kennzeichnung (Materialien aus EU-Ländern) und/oder einen Nachweis der Einhaltung der ILO-Konvention 182 durch entsprechende Zertifikate (beispielsweise XertifiX oder Fair Stone).
Natursteinverfestiger müssen nicht kennzeichnungspflichtig sein und der Lösemittelgehalt darf 5% nicht überschreiten.
Holzböden sind nur FSC-/PEFC-Zertifikat zugelassen (die dazugehörigen Lieferscheine mit COC-Nummer (Chain of Custody) sind vorzulegen).
Sockelleisten aus Kunststoff
Zu verwenden sind schwermetall- chlor- und weichmacherfreie Kern- oder Weichsockelleisten. Eine Befestigung ist mechanisch vorzunehmen.
Bodenverklebungen
Vorzusehen sind ausschließlich Produkte, die folgende Vorgaben erfüllen:
Bodenverlegewerkstoffe:
Lösemittel- und weichmacherfreie, geruchsneutrale Dispersionsprodukte (Spachtel, Voranstrich, Kleber), VOC- frei Dichtstoffe
Zu verwenden sind nur folgende Produkttypen:
u.a. für Anschlussfugen innen- / für Sanitär-und Natursteinfugen:
- Zu verwenden sind Produkte, die einen Chlorparaffine-, Lösemittel- und KWS- Weichmacherge
halt < 0,1 % aufweisen.
Oximvernetzende Silikondichtstoffe sind im Innenraum auf Grund der Butanonoximabspaltung nicht zu verwenden.
Doppelboden/Hohlraumboden
Zu verwenden sind Trägerplatten auf Gipsbasis oder zementgebundene Materialien. Holzfaserplatten sind auf Grund der Formaldehydbindemittel und des Schimmelrisikos nicht zulässig.
Zur Gewinde- und zur Stützenfixierung sind nur lösemittelfreie Klebstoffe zulässig. Als Staubbindender Anstrich soweit gefordert ist nur ein lösemittel- und weichmacherfreies, geruchsneutrales Dispersionsprodukt zulässig; nach EMICODE VOC-frei.
4.2 VERZEICHNIS DER WEITEREN ANLAGEN
Die Anlagen sind in den entsprechend nummerierten und bezeichneten Ordnern auf dem den Bietern übergebenen Datenträger zu finden.
A.xx A.xxx…
A.xx Unterlagen zur DGNB-Zertifizierung
A.xxx Formular „Positivliste“
A.xxx Anleitung zur Nutzung des Formulars „Positivliste
A.xxx ENV1.2_DGNB Kriterienmatrix
A.xxx Anleitung zur Nutzung der Kriterienmatrix
A.xx 2. DGNB-Anforderungen an den Baustellenbetrieb
Der AN wird verpflichtet, alle einschlägigen Umweltschutzgesetze zu beachten und ihre
Einhaltung für den gesamten Bauprozess sicher zu stellen. Alle Baustellenkonzepte sind hierbei einzuhalten!
Einzuhalten und in Abstimmung mit der Bauleitung zu dokumentieren sind insbesondere
folgende Kriterien:
2.1 Lärmvermeidung
Es sind möglichst lärmarme Baumaschinen auf der Baustelle einzusetzen. Geräuschvolle Baumaschinen sind so weit wie möglich vom Immissionsort entfernt aufzustellen und zu betreiben. Soweit der Arbeitsablauf es zulässt, sind geräuschvolle Baumaschinen in vorhandenen oder dafür hergestellten geschlossenen Räumen zu betreiben. Säge- und Schneidarbeiten sind an den extra gekennzeichneten Stellen im Gebäude zu erledigen.
2.2 Staubvermeidung
Staubentwicklung ist durch zusätzliche Maßnahmen zu vermeiden, wie z.B. Befeuchten von Fahrflächen, Baustraßen etc. Es sind nur Säge-, Schneid- und Schleifgeräte mit einer geeigneten Staubabsaugung auf der Baustelle zugelassen. Bei Säge- und Schleifarbeiten ist Staub an der Entstehungsstelle sofort abzusaugen. Säge-, Schleif- und Schneidarbeiten sind an den extra gekennzeichneten Stellen im Gebäude zu erledigen. Die Staubabsaugungen sind gem. Herstellervorgaben zu warten und zu reinigen. Das Ausschütteln von Staubfangvorrichtungen aus dem Fenster ist verboten. Nach Möglichkeit sind Staub entwickelnde Arbeiten räumlich durch Folientüren o.ä. zu begrenzen.
2.3 Bodenschutz
Der Bodenschutz ist im Hinblick auf Verunreinigungen durch Öle, Kraftstoffe, Chemikalien, Farben und weitere Belastungen einzuhalten. Es ist durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass der Boden nicht durch chemische Verunreinigungen kontaminiert wird. Behälter, die umweltgefährdende Stoffe enthalten, sind mit entsprechenden Auffangwannen zu versehen. Es ist zu verhindern, dass wassergefährdende Stoffe in den Untergrund gelangen. Das Betanken, Reparieren, Abschmieren und längere Parken von Baumaschinen und Fahrzeugen auf dem unbefestigten Grundstück ist ohne zusätzliche Sicherungs- und Auffangmaßnahmen ist untersagt. Baumaschinen sind vor ihrem erstmaligen Gebrauch und während des Betriebes täglich durch eine Verantwortliche oder einen Verantwortlichen auf Dichtigkeit hinsichtlich Schmier- und Treibstoffverlusten zu prüfen. Erforderlichenfalls sind zusätzliche Maßnahmen zum Auffangen von Schmier- und Treibstoffen zu treffen. Es dürfen nur Geräte und Werkzeuge zum Einsatz kommen, die zuvor nicht im Bereich kontaminierter Standorte verwendet wurden. Ausnahmen sind nur dann zulässig, wenn ein Nachweis vorliegt, dass die zum Einsatz vorgesehenen Geräte und Werkzeuge einer Grundreinigung unterzogen wurden und frei von jeglichen Schadstoffen (z. B. Schwermetalle, Kohlenwasserstoffe) sind. Die Bodenflächen von während der Bauphase eingerichteten Werkstätten und Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen müssen wasserundurchlässig befestigt werden. Das Fahren und Abstellen von Kraftfahrzeugen mit Verbrennungsmotoren ist auf das zur Baudurchführung notwendige Maß zu beschränken. Fahrzeuge sind auf wasserundurchlässiger und - wenn möglich - an das Kanalnetz angeschlossener Fläche abzustellen. Eine Fahrzeugwäsche ist nur auf dazu ausdrücklich zugelassenen Flächen oder in zugelassenen Anlagen erlaubt. Toilettenanlagen dürfen nur außerhalb der Baugruben aufgestellt werden. Mit der Entsorgung der dichten Sammelbehälter ist ein zugelassenes Unternehmen zu beauftragen. Der Standort der Toilettenanlage ist in größtmöglicher Entfernung zur Baumaßnahme/Baugrube und zu vorhandenen Gewässern zu wählen. Unter stationären Verbrennungsmotoren und Aggregaten sind Ölwannen aufzustellen. Öl oder Abfallauffangvorrichtungen sind zu überdachen.
Geräte zur Aufnahme und zum Auffangen von ausgelaufenem Öl oder Treibstoff, sowie ölaufsaugende Stoffe (Ölbindemittel) sind auf der Baustelle ständig in ausreichender Menge bereit zu halten. Sollte trotz aller Vorsorge eine Verunreinigung des Untergrundes oder eines Gewässers eintreten, so muss unverzüglich eine Meldung an die Bauleitung erfolgen.
ZTV-4 - DGNB-Anforderungen
01 Rohbaubaurbeiten
01
Rohbaubaurbeiten
Technische Vorbemerkungen Weitere zusätzliche technische Vertragsbedingungen für
Beton- und Stahlbetonarbeiten nach DIN 18331
Beton- und Stahlbetonarbeiten:
Die Ausführung der Beton- und Stahlbetonarbeiten hat nach
DIN EN 206-1 und DIN 1045-2, der DAfStb WU-Richtlinie
"Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton" und gemäß den
Merkblättern des DBV e.V. sowie den Richtlinien des Deutschen
Ausschusses für Stahlbeton zu erfolgen.
Überwachungsprüfungen durch das Bauunternehmen nach
DIN 1045-3:
Wird Beton der Überwachungsklassen 2 und 3 eingebaut, muss
das Bauunternehmen über eine ständige Betonprüfstelle
verfügen, die von einem in der Betontechnik erfahrenen
Fachmann geleitet wird. Außerdem müssen die Ergebnisse der
Überwachung durch eine dafür anerkannte Überwachungsstelle
überprüft werden (Fremdüberwachung).
Die Bewehrungsabnahme ist beim Statiker rechtzeitig, mind.
eine Woche vor Abnahme zu beantragen.
Bei Beton, muss bei der Kalkulation von einer Korngröße
16 mm ausgegangen werden.
Bei Betonwänden D = 25 cm, muss bei der Kalkulation von
einer Korngröße von 8 mm ausgegangen werden.
Der Beton muss vor jeglichen Witterungseinflüssen geschützt
werden, dies ist in die EP´s einzurechnen und wird nicht
gesondert vergütet.
In WU-Betonbauteilen müssen Abstandhalter und
Schalungsanker verwendet
werden, welche die Wasserundurchlässigkeit des Bauwerks
örtlich nicht beein-
trächtigen (siehe z. B. DBV-Merkblatt "Abstandhalter nach
Eurocode 2").
Ankerlöcher, auch nachträglich hergestellte Löcher, z.B. zur
Verankerung von Schalungen oder Gerüsten, sind vollständig
dicht zu verschließen, in Sichtbeton-Bauteilen mit
Verschlusskonen aus Faserbeton.
Die innenseitige Schalung muss zuerst gestellt werden um die
Elektro-Leerrohrinstallation zu ermöglichen. Die Ausführung der
Elektro-Leerrohrinstalltion liegt im Verantwortungsbereich des
Auftragnehmer für Elektroarbeiten. Die Koordinierung der
Leerrohr-Verlegung obliegt dem AN. Die Bauleitung ist
rechtzeitig vor dem Stellen der zweiten Schalung zu informieren.
Wenn in den nachfolgenden Positionen nicht anders
beschrieben, sind für Betonbauteile allseitig Schalungen zu
kalkulieren, d.h. z.B. für Wände eine 2- seitige (häuptige)
Schalung, für Stürze eine 4- seitige Schalung, dies gilt
sinngemäß auch für Sichtbetonbauteile.
Die Abrechnung der Stahlgewichte erfolgt nach den Stahllisten
des Tragwerkplaners. Transportbewehrung, Verschnitt,
Bindedraht und Abstandshalter werden nicht vergütet.
Sichtbetonflächen:
Dem Leistungsverzeichnis liegen Übersichtspläne zu den
Sichtbeton-Wänden und -Decken bei. Die in den
Übersichtsplänen markierte Wände und Decken sind in
Sichtbeton auszuführen.
Folgende Angaben zu den Sichtbetonqualitäten gelten
entsprechend dem "DBV-Merkblatt Sichtbeton" des
Bundesverbandes der Deutschen Zementindustrie (06/2015).
Sie dienen als Grundlage für die Erreichung der angestrebten
Sichtbetonqualität.
Sichtbetonklassen:
Es sind Sichtbeton-Oberflächen mit normalen gestalterischen
Anforderungen der Klasse SB 2 sowie hohen gestalterischen
Anforderungen der Klasse SB 3 und SB 4 (Wände,
Decken-Untersichten und FT-Treppenläufe) herzustellen.
Die folgenden Anforderungen werden gestellt (gemäß Tabelle 1
des DBV-Merkblatt Sichtbeton):
Sichtbetonklasse: SB 2, SB 3, SB4
Schalhautklasse: SHK2, SHK2
Textur: T2, T2
Porigkeit: P2, P3
Farbtongleichmäßigkeit: FT2, FT2
Ebenheit: E1 ,E2
Fugen: AF2, AF3
Sichtbeton-Schalung:
Die Schalung bei den Sichtbetonflächen ist als
Rahmenschalung mit gleichmässigem und geordnetem Anker-
und Fugenraster auszuführen.
Schwach saugende Schalhaut aus filmbeschichteten
Holzwerkstoffplatten (Betoplan oder gleichwertig).
Der Rahmenabdruck des Schalelements ist bei SB 3 nicht
zugelassen, um dies zu erreichen ist eine zusätzliche Schalhaut
aufzubringen!
Ankerlöcher sind mit Verschlusskonen aus Faserbeton dicht zu
verschließen.
Falls in den Positionen nichts anderes beschrieben ist, sind alle
sichtbaren Betonkanten mit Dreikantleisten auszuführen.
Vor der Ausführung ist ein Schalungsmusterplan durch den AN
zu erstellen und mit dem AG und der Bauleitung abzustimmen.
Der Beton ist zügig und in gleichhohen Schüttlagen
(max. ca. 50 cm) einzubauen und zu verdichten. Die
Verschmutzung der Sichtbetonflächen durch auslaufenden
Zementleim oder -mörtel bei nachfolgenden Betoniervorgängen
ist unbedingt zu vermeiden, so ist u.a. der Anschluss der
Deckenschalung an Sichtbeton-Wände vor dem Betonieren
abzudichten, um das Auslaufen von Zementleim zu verhindern.
Sollten doch Verschmutzungen auftreten, sind diese im frischen
Zustand mit Wasser zu entfernen.
Sollten durch bauliche Erfordernisse Armierungseisen als
Steckeisen aus den Sichtbetonbauteilen hervorstehen oder
sonst zeitweilig freiliegen, sind sie sofort gegen die Witterung zu
schützen, um eine Verschmutzung des fertiggestellten
Sichtbetons durch Rost zu verhindern.
WU-Beton-Konstruktion:
Die Fundamentplatten und die erdberührten Außenwände sind
in Ortbeton mit hohen Wassereindringwiderstand gemäß
WU-Richtlinie DAfStb auszuführen.
Im vorliegenden WU-Konzept wurde für die Baumaßnahme der
Entwurfsgrundsatz c "Festlegung von Trennrissbreiten und
planmäßige Abdichtung von Trennrissen" festgelegt.
Zur Umsetzung des Entwurfsgrundsatz c sind Zwang mindernde
Maßnahmen umzusetzen, wie:
- Aufteilung der Fundamentplatte in Betonierabschnitte, die
durch Temperaturgassen (Hydrationsgassen) getrennt sind
- Aufzugsunterfahrt oder ähnliche Bauteile vorab einbauen und
umschließend mit weicher Dämmung abstellen
- Übernahme der Temperaturgassen aus der Fundamentplatte
in die erdberührten Außenwände
- feuchthaltende und wärmehaltende Nachbehandlung
- Abdichtung der Arbeits-/ Sollrissfugen und Temperaturgassen
mit innenliegenden beschichteten Fugenblechen mit AbZ
- nachträgliches Schließen (ca. 14 Tage) der Temperaturgassen
(Hydrationsgassen) in der Fundamentplatte und in den Wänden.
Wasserdichtende Einbauten wie Fugenbänder, -bleche,
Quellbänder etc. sind in folgenden Positionen so weit
ausgeschrieben, wie diese durch die gewählten Konstruktionen
und Bauabläufe notwendig sind. Einbauten, die durch die vom
AN gewählten Betonierabschnitte, Tagesabstellung, notwendig
sind, werden nicht gesondert vergütet
Weitere zusätzliche technische Vertragsbedingungen für
Mauerarbeiten
Mauersteine müssen den Gütebestimmungen der neuesten
Ausgaben der DIN entsprechen. Die Steine müssen aus
Werken stammen, deren Erzeugnisse durch eine
Güteschutzgemeinschaft überwacht werden.
Die Herstellung verkleinerter Steine darf nur mittels
Widia-Naßsäge erfolgen.
An Bauteile sind in der Maßgenauigkeit gemäß DIN 18202
erhöhte Anforderungen zu stellen.
Die Wände werden, wenn nicht anders verlangt, mit Mörtel der
Mörtelgruppe II a aufgemauert.
Als Steine werden, wenn nicht anders verlangt, KSL-Steine mit
einer Rohdichte von mind. 1,2 kg/dm³ und einer
Festigkeitsklasse von 12 MN/m² verwendet.
Sämtliche Öffnungen, Schlitze und Aussparungen sind
fachgerecht nach Plan zu erstellen und nach Fertigstellung der
zugehörigen Ausbauarbeiten oberflächenbündig mit gleichem
Material zu schließen. Bei größeren Aussparungen und
Schlitzen ist das herzustellende Öffnungsmaß im Verband
anzulegen.
Der Auftragnehmer darf nur vollständig isolierte Leitungen der
haustechnischen Gewerke einmauern. Er hat die Vollständigkeit
eigenverantwortlich zu prüfen und die Freigabe durch den
zuständigen Fachingenieur zu erwirken.
Alle notwendigen Geräte und Werkzeuge sind, soweit sie
nicht in der Baustelleneinrichtung besonders erfaßt
oder in den einzelnen Positionen extra erwähnt, in die
Einheitspreise einzurechnen.
3. Leistungen, Nebenleistungen
Alle Leistungen verstehen sich einschließlich
Herstellung, Lieferung und Einbau. Gemäß der aktuell
gültigen Bauordnung bedürfen Bauprodukte einer
Bestätigung ihrer Übereinstimmung mit den technischen
Regeln, den allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen,
den allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnissen oder
den Zustimmungen im Einzelfall. Den Eignungs- und
Gütenachweis hat der Auftragnehmer vor Ausführung dem
Auftraggeber zur Verfügung zu stellen.
Jeder Auftragnehmer ist im Rahmen seiner
Sicherungspflichten für die Einhaltung der
Arbeitsschutzvorschriften auf der Baustelle
verantwortlich.
4. Baustelleneinrichtung
Strom- (230 / 400 V) und Wasserversorgung ist
vorhanden. Die Nutzung dieser Medien ist auf ein
Minimum zu beschränken. Die Kosten für Baustrom und
Bauwasser werden vom Auftraggeber übernommen.
Im Gebäude vorhandene WCs stehen nicht zur Verfügung.
Innerhalb der Baustelleneinrichtung werden vom
Auftraggeber allen am Bau Beschäftigten ein
Baustellen-WC zur Verfügung gestellt.
Auf der Baustelle sind nur geringe Lagermöglichkeiten
als Zwischenlager vorhanden. Die Kosten für das
Vorhalten, Unterhalten und den Betrieb der
Baustelleneinrichtung für alle anfallenden Arbeiten
während der Bauarbeiten sind in den Einheitspreis der
Leistungsposition -Baustelleneinrichtung- einzurechnen.
Einrichtungen zur Materialbeförderung sowie
Erschwernisse aufgrund der Situation (Gebäudeform,
Transportwege innerhalb des Gebäudes, etc), die nicht
als separate Position ausgeweisen sind, sind in den
jeweiligen Einheitspreis mit einzurechnen.
Der Abbau von Teilen der Baustelleneinrichtung darf nur
mit Einverständnis der Bauleitung erfolgen.
Seitens des Auftraggeber werden keine Hebewerkzeuge,
Maschinen, Förderanlagen oder ähnliches zur Verfügung
gestellt.
Das Umsetzen aller zum Erfüllen der gesamten,
beschriebenen Leistungen und Arbeiten erforderlichen
Maschinen und Geräte von einem zum nächsten
Einsatzpunkt wird nicht gesondert vergütet und ist in
die Einheitspreise einzurechnen.
5. Allgemeines
Für die erforderlichen Demontagearbeiten sind
grundsätzlich folgende Kosten in die Einheitspreise mit
einzukalkulieren:
- Stellung von Transportbehältern wie Container,
Mulden, etc. ist nur nach Absprache mit der örtlichen
Bauleitung möglich. Demontierte Materialien sind
täglich aufzuladen und abzutransportieren.
- Verbringen der ausgebauten Materialien zu den
entsprechenden Transportbehältern / Fahrzeugen.
- Transport der ausgebauten Materialien zur Deponie
einschl. Deponiegebühren.
- Gebühren für die Beantragung von
Entsorgungsnachweisen.
- Entsorgungskosten.
- Reinigung der Arbeitsflächen von eigener
Verschmutzung.
Technische Vorbemerkungen
01.01 Baustelleneinrichtung
01.01
Baustelleneinrichtung
01.02 Rückbauarbeiten
01.02
Rückbauarbeiten
01.03 Mauerarbeiten
01.03
Mauerarbeiten
01.04 Stahlbetonarbeiten
01.04
Stahlbetonarbeiten
01.05 Abdichtung erdberührter Bauteile W1.1-E
01.05
Abdichtung erdberührter Bauteile W1.1-E
01.06 Sonstiges
01.06
Sonstiges