Außenputz
Kinder- und JFE Grimau
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1. Bauvorhaben / Objektbeschreibung 1. Bauvorhaben / Objektbeschreibung Bauvorhaben: Neubau JFE Grimau Waldstr. 37 12489 Berlin Baukörper Das Baugrundstück Waldstr. 37, 12489 Berlin liegt in einem Wohnquartier zwischen Einfamilienhäusern und mehrgeschossigen Wohnhäusern. Der Baukörper des geplanten Gebäudes der Jugendfreizeiteinrichtung grenzt direkt an eine dreigeschossige Zeilenbebauung. Die Bauflucht des Nachbargebäudes in der Waldstraße wird aufgenommen. Der Baukörper folgt dem Straßenverlauf entlang der Kreuzung von Waldstraße und Lohnauer Steig. Im Verlauf des Gebäudes stuft sich der Baukörper terrassenartig von einer Dreigeschossigkeit bis zu einer Eingeschossigkeit ab. Das Gebäude wird teilunterkellert. In diesen Räumen sind der Hausanschluss, Lageraum des Nutzers sowie die Technikflächen angesiedelt. Durch den AG wurde festgelegt, dass die Nutzung im Untergeschoss nach Nutzungsklasse A gem. WU-Richtlinie herzustellen sind. Erschließung Die Haupterschließung zum Haupteingang der Einrichtung erfolgt von der Kreuzung Waldstr./Lohnauer Steig. Für die rollstuhlgerechte/barrierefreie Zugänglichkeit ist hier eine Rampe mit einer 6%-igen Steigung eingeplant. Über den Lohnauer Steig ist eine PKW-Zufahrt zum hofseitigen Bereich der Außenanlagen vorgesehen inkl. eines rollstuhlgerechten PKW-Stellplatzes. Hofseitig ist entlang des Gebäudes eine Terrasse und ein Weg gepflastert, um die Zugänglichkeit sowie den Fluchtweg aus dem Treppenraum 2 sicherzustellen. Die vertikale Erschließung des Gebäudes erfolgt über zwei voneinander getrennte Treppenräume sowie einen rollstuhlgerechten/barrierefreien Aufzug. Der Aufzug fährt alle Ebenen des Gebäudes an. Somit sind alle Ebenen des Gebäudes rollstuhlgerecht/barrierefrei erschlossen. Auf jeder Ebene sind Verbindungsgänge /-flure angeordnet. Diese sind nach Abstimmung mit dem Brandschutzplaner nicht als "notwendige Flure" auszubilden. Damit ist es dem Nutzer möglich die Flure auch für die Nutzung, z.B. als Ausstellungsfläche zu nutzen. Eine Verkehrsfläche in ausreichender Breite sollte dabei freigehalten werden. technische Anforderungen: - Planung gem KfW55-Standard (siehe GEG-Nachweis) - Brandschutz gem. Gebäudeklasse 3 (siehe Brandschutznachweis) - besondere Schallschutzanforderungen, Immissionsschutz sowie Emissionsschutz (siehe Schallschutzplanung) - Enbruchschutz für ebenerdig erreichbare Wände/Türen/Fenster: RC3 (EG, Terrasse 1.OG) - Gründach mit extensiver Begrünung - PV-Anlage auf Hauptdach, Standeelemente in Kombination mit Gründach von AG/durch Bauwerk, PV-Elemente durch Berliner Stadtwerke - Barrierefreiheit im gesamten Objekt, schwellenlose Übergänge - Raumakustik nach Inklusionsstandard - Grundstück ist als Vorleistung durch den AG bauseits beräumt worden, inkl. Oberboden - Boden wurde nach Rasterfelduntersuchung beprobt und durch Senat als BM-0 klassifiziert vorliegende Unterlagen - Baugenehmigung - geprüfter Brandschutznachweis - geprüfter Standsicherheitsnachweis, inkl. Schal- und Bewehrungsplänen - Baugrundgutachten inkl. Deklarierung des Bodens, Schadstoffgutachten - Planung Wasserhaltung inkl. durchgeführter Beantragung zur Wassserabsenkung - geprüfter GEG-Nachweis - Schallschutznachweis, Schallschutzplanung - Ausführungsplanung Hochbau - Außenanlagenplanung, Ausführungsplanung - Medienauskunft, Netzbetreiber 2. Bauwerk - Konstruktion 2. Bauwerk - Konstruktion Mauerwerk - Außen- und Inenwände Die tragenden Außenwände werden als kerngedämmte Hochlochziegel in 42,5cm Stärke und davon abweichend im Bereich der zurückspringenden Fensterbänder in 30cm Stärke ausgeführt.Die gemauerten Innenwände der Obergeschosse werden aus Schallschutzgründen mit Beton verfüllt (Planfüllziegel). Im Untergeschoss werden die nicht tragenden Innenwände aus Kalksandstein-Planelementen gemauert. Stahlbeton - Fundamente, Aufzugschacht, Stützen, wandartige Träger, Über- und Unterzüge Die Geschossdecken, Dachdecken sowie die Bodenplatte inkl. Streifenfundamente werden in Stahlbeton hergestellt. Die Stützen werden ebenfalls in Stahlbeton mitsamt quadratischen Einzelfundamenten hergestellt. Aufgrund zahlreicher Versätze und Sprünge in der Geometrie des Gebäudes werden Unter- bzw. Überzüge, in Ausnahmen auch wandartige Träger erforderlich. Diese werden in Verbindung mit den Decken ebenfalls in Stahlbeton hergestellt. Im Raum R.EG.07 muss zwischen Achse 6-8 ein Unterzug vorgesehen werden. In dem darüber befindlichen Geschoss steht hier eine Außenwand auf der Decke und bildet den Übergang vom Innenraum zu einer außenliegenden Terrasse. Für die barrierefreie Zugänglichkeit der Terrasse muss ein Deckensprung eingeplant werden. Hier wurde mit dem Auftraggeber abgestimmt, dass mit Aufstellung von zwei Stützen im Raum R.EG.07 der notwendige Unterzug auf die Abmessung von ca. 40x45cm und damit nahezu deckengleich mit dem Deckenversprung hergestellt werden kann. Im EG wird sich dadurch kein Unterzug im Bereich der Decke darstellen. Der Aufzugschacht wird 4-seitig umlaufend über alle Geschosse in Stahlbeton hergestellt. Aus Schallschutzgründen für die angrenzenden Innenräume ist für die Wandstärke des Aufzugsschachtes 250mm Stahlbeton vorzusehen. Eine Unterfahrt ist für die Errichtung des Aufzuges vorgesehen. WU-Stahlbeton - Teilunterkellerung Die Teilunterkellerung wird mit einer Sohlplatte und den Kelleraußenwänden in Stahlbeton hergestellt. Da sich der Keller ca. 60cm unterhalb des zeHGW (höchster gemessener Wasserstand) befindet, muss die Kellerkonstruktion in WU-Beton hergestellt werden. Die Gründung des Kellers und die Gründung im Bereich des angrenzenden Nachbarhauses muss im Winkel von 1:2 auf das Niveau der Fundamentierung des nicht unterkellerten Bereiches abgetreppt hergestellt werden Fenster + Außentüren Die Fensterelemente und Außentüren werden zur Erfüllung der Vorgaben des KfW55-Standards mit einer 3-fach-Verglasung geplant. Der sommerliche Wärmeschutz ist bei den südlich ausgerichteten Fassaden entlang der Waldstraße und dem Lohnauer Steig, sowie der nach Osten ausgerichteten Fassaden der abgestuften Terrassen im 1. und 2.OG mit außenliegendem Sonnenschutz beplant. 3. Zugänglichkeit/Zufahrt/Lieferverkehr 3. Zugänglichkeit/Zufahrt/Lieferverkehr Die Zufahrt auf das Grundstück erfolgt über die Zufahrt vom Lohnauer Steig. Vor dem Grundstück wird auf der Waldstraße eine Anliefer-/Parkzone für die Dauer der Baumaßnahme abgesperrt. Die Durchfahrt über die Waldstraße muss jederzeit frei durchfahrbar sein. Auf dem Grundstück ist für die Dauer der Rohbauarbeiten und darüber hinaus eine Kranstellung auf dem Baugelände vorgesehen, um die Anlieferung von Großgütern (Betonfertigteilen etc.) zu ermöglichen. Da Lagerflächen auf dem Grundstück nur in begrenztem Umfang zur Verfügung stehen, sind die Materiallieferungen aus Sicherheitsgründen so zu disponieren, dass diese umgehend zum Einbau gelangen. Lieferungen sind mit der Bauleitung abzustimmen. 4. Baustelleneinrichtung 4. Baustelleneinrichtung Die Baustelleneinrichtung ist im Einvernehmen mit der Bauleitung, entsprechend den örtlichen Verhältnissen sowie unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen, herzustellen. Bei der Lagerung sind zudem die Abstandsvorschriften zu Nachbargrundstücken von ca. 1,5 m einzuhalten (Forderung Artenschutzgutachten). Baugeräte, -materialien: Baugeräte, Baumaterialien und Hilfsstoffe sind, in Absprache mit der Bauleitung, jeweils kurzfristig für die Bauarbeiten der einzelnen Bauabschnitte anzuliefern und, soweit erforderlich, innerhalb der Baustelleneinrichtungsfläche zwischenzulagern. Die Sicherung gegen Diebstahl und Verlust der Baumaschinen, Geräte und Materialien obliegt ausschließlich dem jeweiligen Auftragnehmer. Container, Material: Materialcontainer können ausschließlich in den Baustelleneinrichtungsflächen aufgestellt werden. Alle Nebenleistungen, wie das Herrichten des Untergrundes durch Auslegen von Holzbohlen etc. sowie das Heranführen von Stromanschlüssen sind Nebenleistungen und vom AN in Abstimmung mit der örtlichen Bauleitung zu erbringen und in die Einheitspreise einzukalkulieren. Container, Sanitär: Innerhalb der Baustelleneinrichtung stehen mobile, beheizte Sanitäranlagen zur Verfügung. Sie sind pfleglich zu behandeln und in einem ordnungsgemäßen, sauberen Zustand zu belassen. Die Entsorgung von Schutt sowie von Putz-, Spachtel- und Mörtelresten über die Wasch- und WC-Anlagen ist nicht zulässig. Werden die zur Verfügung gestellten Sanitäranlagen durch die Mitarbeiter des AN verschmutzt oder in ihrer Funktionsfähigkeit beeinträchtigt, so erfolgt eine Reinigung durch Dritte auf Kosten des AN. Container, Aufenthalt Container mit Aufenthaltsräumen können, nach Möglichkeit, in Abstimmung mit der Bauleitung in begrenzter Zahl auf dem Baufeld aufgestellt werden. Die Baustelle ist umzäunt. Die Unzäunung muss dauerhaft gegen Zutritt Unbefugter gesichert sein. Dies gilt insbesondere außerhalb der Arbeitszeit (auch bei Arbeitsunterbrechungen). Es wird empfohlen, sich vor Abgabe des Angebotes über die Örtlichkeiten ausreichend zu informieren. 5. Baustrom, Bauwasser und Beleuchtung 5. Baustrom, Bauwasser und Beleuchtung Vom Auftraggeber wird Baustrom und Bauwasser zur Verfügung gestellt. Von der Nettoabrechnungssumme des Auftrages werden 0,2% für Baustrom und 0,2% für Bauwasser in Abzug gebracht - siehe Vertragsbedingungen des AG. Durch den AG wurde Baustrom für das Grundstück beantragt. Baustrom: Auf dem Grundstück wird durch den Netzbetreiber eine Zuleitung für Baustrom hergestellt. Die weitere Verteilung ab dem bereitgestellten Baustromanschluss ist Leistung des AN. Bauwasser: Es wird ein Bauwasseranschluss im Außenbereich hergestellt. Zum Schutz vor Überflutungen sind im Bauwerk keine Bauwasserzapfstellen erlaubt. Sofern Zuleitungen für Bauwasser in das Gebäude gelegt werden, sind diese täglich zum Arbeitsende aus dem Gebäude zu entfernen. Im Rahmen der Baustelleneinrichtung wird eine Beleuchtung des Baufeldes hergestellt. 6. Arbeitsschutz, Sicherungsmaßnahmen 6. Arbeitsschutz, Sicherungsmaßnahmen In nicht absturzgesicherten Bereichen ist das Anlegen einer persönlichen Schutzausrüstung erforderlich (Anseilschutz). Die vom AN zu erbringenden Sicherungsmaßnahmen liegen im Verantwortungsbereich des AN und sind eigenverantwortlich mit dem Sicherheits- und Gesundheitskoordinator abzustimmen. 6.1 Schutzmaßnahmen Das Anbringen, Unterhalten und spätere Abbauen aller den Forderungen der Bauberufsgenossenschaft, des Landesamtes für Arbeitsschutz und sonstiger Behörden entsprechenden erforderlichen Schutz- und Sicherungsmaßnahmen, Absperrungen usw. während der gesamten Bauzeit bzw. bis zum Zeitpunkt der Beseitigung der Gefahrenstelle hat der Auftragnehmer sicherzustellen. Die Verantwortung für die Koordination trägt der Auftragnehmer. Die Baustellenordnung ist zwingend zu beachten. Die Verantwortung für die Koordination obliegt dem Auftragnehmer. Alle im Einzelfall notwendigen Schutzmaßnahmen, die für eine Weiterarbeit bei sehr warmer sowie kühler Witterung sowie bei Feuchtigkeit und Nässe erforderlich sind und eine mögliche bleibende Beeinträchtigung der Güteeigenschaften der eingebauten Baustoffe ausschließen, sind, soweit sie dem Auftragnehmer nicht  ohnehin obliegen, zu erbringen. Nasse und gefrorene Baustoffe dürfen nicht verarbeitet werden. Der Auftragnehmer hat sicherzustellen, dass die notwendigen Maßnahmen rechtzeitig ausgeführt werden. Die Verantwortung für die Koordination trägt der Auftragnehmer. Es ist dem Auftragnehmer dabei freigestellt, in welcher Form die notwendigen Maßnahmen von ihm vorgenommen werden 7. Abfall- und Schuttentsorgung / Baureinigung 7. Abfall- und Schuttentsorgung / Baureinigung Die Entsorgung der Bauabfälle ist Sache des AN und hat nach den gültigen Entsorgungsvorschriften arbeitstäglich und fachgerecht zu erfolgen. Entsorgungsnachweise sind grundsätzlich der Bauüberwachung vorzulegen. Es sind ausschließlich Container mit Deckel zugelassen. Sämtliche Container bzw. Containerdeckel sind mit Ketten und Vorhängeschlössern zu sichern. Die Reinigung der Baustelle bzw. des Arbeitsbereiches hat täglich und am Ende der Arbeiten besenrein bis zur Fertigstellung der Arbeiten zu erfolgen. Bei Missachtung wird die Reinigung auf Kosten des Verursachers auch ohne Aufforderung erfolgen. 8. Allgemeines 8. Allgemeines Die Verwaltungsvorschrift Beschaffung und Umwelt (VwVBu) ist einzuhalten. Der AG übernimmt keine Haftung bei Diebstahl und Beschädigungen an Material bzw. Maschinen des AN. Die Mitarbeiter der Firmen müssen durch Namensschilder und/oder an der Kleidung eindeutig der jeweiligen Firma zuzuordnen sein. Die Schilder bzw. spezielle Firmenbekleidungen sind durch den AN bereitzustellen, eine zusätzliche Vergütung hierfür erfolgt nicht. Der Auftragnehmer hat dafür Sorge zu tragen, dass während der Ausführung seiner Leistungen immer mindestens ein fließend deutschsprechender Vorarbeiter seiner Firma auf der Baustelle anwesend ist. Der Auftragnehmer hat zur Überwachung der Ausführung des Bauvorhabens einen Fachbauleiter zu benennen. Der Fachbauleiter bzw. Stellvertreter muss während der Ausführung stets erreichbar sein. Zu den auf der Baustelle vorzuhaltenden Ausführungsunterlagen zählt neben den Ausführungsplänen auch eine Ausfertigung dieser Leistungsbeschreibung. Sämtliche Leistungen sind komplett und gebrauchsfertig herzustellen einschl. Lieferung, Verbringung und Montage, Abfallentsorgung sowie aller Neben- und Begleitarbeiten. Maschinen und Geräte müssen den geltenden Vorschriften entsprechen. 9. Zeichnungen 9. Zeichnungen Dem Leistungsverzeichnis sind zur Angebotsausarbeitung Ausführungspläne des Gewerkes in digitaler Form auf der Vergabeplattform beigefügt (siehe Planliste). Die vorliegende Ausführungsplanung gibt die formalen und technischen Lösungen als Grundkonzeption vor. Diese Grundkonzeption ist die verbindliche Angebotsgrundlage und definiert das qualitative Mindestmaß, welches keinesfalls unterschritten werden darf. Die dazugehörige Regeldetailplanung mit der Darstellung der grundsätzlichen und häufig wiederkehrenden Detailpunkte stellt keine vollständige und werkstattmäßige Ausarbeitung dar, sondern definiert das zu erreichende Ziel prinzipiell im Hinblick auf Funktion, Mindestqualität und Gestaltung. Die vom Auftragnehmer verwendeten Ausführungsunterlagen müssen den Freigabevermerk des Auftraggebers oder des Architekten tragen. Durch Übergabe neuer Unterlagen ungültig gewordene Unterlagen sind vom Auftragnehmer entsprechend zu kennzeichnen und aufzubewahren. Nicht freigegebene Unterlagen dürfen nicht verwendet werden. 8.1 Ausführungsplanung, Details Die zur Leistungserbringung erforderlichen Unterlagen und Ausführungszeichnungen werden dem Auftragnehmer ausschließlich in digitaler Form (DWG und PDF) übergeben. Desweiteren erhält der AN die Ausführungspläne Architektur als PDF zur Kenntnis und Koordination mit den anderen Gewerken. Sämtliche Druck- und Vervielfältigungskosten gehen zu Lasten des Auftragnehmers. Der Auftragnehmer hat die Ausführungsunterlagen rechtzeitig vor Beginn seiner Arbeiten zu prüfen und etwaige Unstimmigkeiten unverzüglich dem Auftraggeber bzw. der örtlichen Bauüberwachung zu melden. 8.2 Werksplanung, Details Die vom Auftragnehmer zu erstellenden Werksplanungen, Details und Berechnungen sind dem Auftraggeber in 1-facher Ausfertigung in Papierform und digitaler Form - PDF, DWG - zu übergeben.
1. Bauvorhaben / Objektbeschreibung
10 Putzarbeiten, Fassade
10
Putzarbeiten, Fassade
Putzarbeiten Fassade Für die Ausführung der Fassadenputzarbeiten ist ein rein mineralisches System eines Herstellers zu verwenden. Die Produkte müssen in Qualität, Zusammensetzung, Beschaffenheit und gegenseitiger Verträglichkeit aufeinander abgestimmt sein. Das gilt auch für die Schlussbeschichtung auf dem Oberputz.Vor Beginn der Putzarbeiten ist die Oberfläche von groben Verunreinigungen zu säubern und etwaige Grate sind abzustoßen.Systemaufbau Fassadenputz: - Unterputz als Leichtputz (LW) - darauf vollflächiger Armierungsputz mit Gewebearmierung - zusätzliche Armierungen an allen rissgefährdeten Stellen ( Außenecken, Fenster-/Türstürzen etc.) - Oberputz als Edelputz - Schlussbeschichtung
Putzarbeiten Fassade
10.__.__.0001 Musterflächen, Außenputz, 1x1m, Putzträger Musterflächen für Putzsystem herstellen. System-Unterputz : mineralischer Leichtputz (LW) System-Oberputz: Edelputz (CR) Typ Putz : Typ I DIN 18550-1 Breite/Länge : 1x1m Ausführung : Musterfläche auf Putzträgerplatte zum Vergleich verschiedener Ausführung, z.B. Putzstruktur, Körnung, Fassadenfarbe etc.
10.__.__.0001
Musterflächen, Außenputz, 1x1m, Putzträger
5.00
STK
10.__.__.0002 Bauteile schützen, PE-Folie Bauteile (wie Fenster/Türen etc.) zum Schutz mit PE-Folie, 0,2mm abkleben oder staubdicht abdecken. Leistung inkl. Beseitigung der Abdeckmaterialien nach Beendigung der Putzarbeiten.
10.__.__.0002
Bauteile schützen, PE-Folie
200.00
10.__.__.0003 mineralische Haftbrücke mineralischer Haftbrücke aus Kalkzement-Haftputz in GP, CS IV, Wc0 gemäß DIN EN 998-1, auf vorbereiteten Untergrund im Kammbett 6 x 6 mm horizontal auftragen; Deckung in den Rillen mind. 2 mm Art des Untergrunds : Ziegel, hochwärmedämmendes Mauerwerk
10.__.__.0003
mineralische Haftbrücke
800.00
10.__.__.0004 Unterputz, mineralisch, Leichtputz (LW), Außenwand, 15mm mineralischer Unterputz mit Faserarmierung sowie porigen, rein mineralischen Zuschlägen als Leichtputz an Wänden im Außenbereich, vorgerichtet für Oberputz der Mörtelgruppe C/II (PII), wasserabweisend. Bauteil : Außenwand Art des Untergrunds : Haftbrücke aus Vorpos., auf Ziegel, hochwärmedämmendes Mauerwerk Art der Putzlage : Unterputz Mörtelart : Leichtputzmörtel (LW) Typ Putz : Typ II DIN 18550-1 Putzbinder : Mineralisches Bindemittel nach DIN EN 197-1 und DIN 459-2 und Zuschläge nach DIN EN 13139 Putz : Kalk-Zementmörtel Festigkeitsklasse : CS II Kapillare Wasseraufnahme : Wc 2 Schichtdicke Putz : ca. 15 mm Folgeschicht : Armierungsputz, mineralischer Oberputz angebotener Hersteller ..........angebotenes Produkt ..........vom Bieter einzutragen
10.__.__.0004
Unterputz, mineralisch, Leichtputz (LW), Außenwand, 15mm
700.00
10.__.__.0005 Unterputz, mineralisch, Leichtputz (LW), Sockel, 15mm wie vor, jedoch Einsatz als mineralischer Leichtputz, faserarmiert zum Einsatz auf Außenwandsockel und Kellerwandflächen auf hochwärmedämmendem Mauerwerk Festigkeitsklasse : CS III angebotener Hersteller ..........angebotenes Produkt ..........vom Bieter einzutragen
10.__.__.0005
Unterputz, mineralisch, Leichtputz (LW), Sockel, 15mm
100.00
10.__.__.0006 Unterputz, Leichtputz (LW), Leibungen, 30cm Herstellen des Kalkzement-Leichtputzes der Vorposition im Bereich von Leibungen mit sauberem Anschluss an Fensterrahmen. Kantenausbildung mit Putz- Eckschienen (Extrapos.) inkl. Vorarbeiten: Reinigen Untergund, Grundierung Tiefe Leibungen: bis 30cm
10.__.__.0006
Unterputz, Leichtputz (LW), Leibungen, 30cm
500.00
M
10.__.__.0007 Armierungsputz mit vollflächiger Gewebeeinlage, 5mm Mineralischen Armierungsputz vollflächig auf Unterputz der Vorpos. in CS III, Wc2 gemäß DIN EN 998-1, mit vollflächiger Gewebeeinlage aus hochreißfestem, alkalibeständigem Armierungsgewebe fachgerecht in einer Dicke von 3 bis 5 mm aufbringen. Armierungsputz: angebotener Hersteller ..........angebotenes Produkt ..........vom Bieter einzutragen Armierungsgewebe: angebotener Hersteller ..........angebotenes Produkt ..........vom Bieter einzutragen
10.__.__.0007
Armierungsputz mit vollflächiger Gewebeeinlage, 5mm
800.00
10.__.__.0008 Armierungsputz, Leibungen, 30cm Herstellen des Armierungsputzes mit Gewebeeinlage der Vorposition im Bereich von Leibungen mit sauberem Anschluss an Fensterrahmen. Tiefe Leibungen: bis 30cm
10.__.__.0008
Armierungsputz, Leibungen, 30cm
500.00
M
10.__.__.0009 Zulage für Mehrstärke Unterputz Zulage zum Unterputz für den Mehrmaterialbedarf bei Mehrstärken bis 5 mmAusführung nur nach Anordnung, Abrechnung nach bestätigtem Aufmaß.
10.__.__.0009
Zulage für Mehrstärke Unterputz
1.00
10.__.__.0010 Zulage, Armierungsputz (Gewebeeckpfeile) Zulage zu Armierungsputz der Vorpos. für Erstellen und Einarbeiten von Armierungspfeile als Diagonalarmierung an Fenster- und Türecken oder sonstiger Flächeneinschnitte. Abrechnung je Fenster/Tür/Ausschnitt
10.__.__.0010
Zulage, Armierungsputz (Gewebeeckpfeile)
300.00
STK
10.__.__.0011 Oberputz, Edelputz, mineralisch, Scheibenputz, Außenwand Edelputz als Oberputz, mineralisch, an Wänden im Außenbereich. Putzlage vor schneller Trocknung schützen. inkl. organischer Haftbrücke als Aufbrennsperre für Dünnlagenputze streichen/rollen und trocknen lassen. Bauteil : Außenwand Art des Untergrunds : Unterputz, Leichtputz Festigkeitsklasse Unterputz : CS II (P II) Putzgrundvorbereitung : Haftbrücke Art der Putzlage : Oberputz Putzbinder : mineralisch Mörtelart : Edelputzmörtel (CR) Festigkeitsklasse : CS II Kapillare Wasseraufnahme : Wc 2 Oberflächenbearbeitung : Scheibenputz Körnung : 1 mm Farbe : weiß, leicht getönt, nach Wahl des AG angebotener Hersteller ..........angebotenes Produkt ..........vom Bieter einzutragen
10.__.__.0011
Oberputz, Edelputz, mineralisch, Scheibenputz, Außenwand
800.00
10.__.__.0012 Oberputz, Edelputz, mineralisch, Leibungen, 30cm Herstellen des Edelputzes der Vorposition im Bereich von Leibungen mit sauberem Anschluss an Fensterrahmen. Kantenausbildung mit Putz- Eckschienen (Extrapos.) Tiefe Leibungen: bis 30cm
10.__.__.0012
Oberputz, Edelputz, mineralisch, Leibungen, 30cm
500.00
M
10.__.__.0013 Abdichtung, Putz, W4-E, RÜ1-E, Außenwand - Sockel, MDS Putzabdichtung von Sockelputz von außen mit zweikomponentiger rissüberbrückender, mineralischer Dichtungsschlämme (MDS), bitumenfrei als Spachtelmasse Ausführung als Fortsetzung der Sockelabdichtung und Abdichtung der bodentiefen Fenster-/Türelemente Ausführung min. 5cm über Gelände-Oberkante Gesamthöhe: i.M. 30cm Höhe von OK Perimeterdämmung bis OK Putzabdichtung Ausführung gem. Herstellervorgaben und allgemeiner bauaufsichtlicher Prüfung/Zulassung (abP/abZ) MDS geprüft nach PG-MDS/FPD Bauteil: Außenwand Untergrund: Sockelputz Wassereinwirkungsklasse: W4-E Rissüberbrückungsklasse: RÜ1-E, bis 0,2mm Trockenschichtdicke: mind. 2 mm angebotener Hersteller ..........angebotenes Produkt ..........vom Bieter einzutragen
10.__.__.0013
Abdichtung, Putz, W4-E, RÜ1-E, Außenwand - Sockel, MDS
100.00
10.__.__.0014 Erstbeschichtung, AW, Dispersions-Silikatfarbe Erstbeschichtung auf mineralischen, verkieselungsfähigen Flächen im Außenbereich mit einer mineralischen Fassadenfarbe auf Silikatbasis 2-facher Anstrich, deckend auf mineralischem Oberputz der Vorpos. wasserabweisend und hoch CO2 und wasserdampfdurchlässig für eine schnelle Rücktrocknung nach Niederschalg und Taufeuchte zum dauerhaften Schutz gegen Algen- und/oder Pilzbefall. ohne biozide Filmkonservierung Bindemittel: Silikatbasis / Kaliwasserglas Farbtonbeständigkeit Klasse: A Gruppe: 1 Glanzgrad: G3, matt Bauphysikalische Werte: sd-Wert: < 0,01m Klasse V1 hoch, nach EN 1062-1 w-Wert: < 0,1 kg /(m²x h0,5) Klasse W3 niedrig, nach EN 1062-1 Farbton: nach Wahl des AG, weiß, hell getönt Produkt: mineralische Fassadenfarbe auf Silikatbasis, passend zu Oberputz aus Vorpos. Angebotener Hersteller: ..........Angebotenes Produkt: ..........von Bieter auszufüllen
10.__.__.0014
Erstbeschichtung, AW, Dispersions-Silikatfarbe
800.00
10.__.__.0015 Zulage, Erstbeschichtung, AW, Dispersions-Silikatfarbe, Hydrophobierung Zulage zu Vorpos. für Hydrophobierung der Fassadenfarbe zur Imprägnierung im Spritzwasserbereich passend/ im System mit der Dispersions-Silikatfarbe der Vorpos.
10.__.__.0015
Zulage, Erstbeschichtung, AW, Dispersions-Silikatfarbe, Hydrophobierung
200.00
10.__.__.0016 Putzprofile, verzinkt, Außenputz Putzprofile für Außenputz, 2-lagig, wie Anputzleisten, Eckschutzschienen, Putzabschlussprofile, Tropfkantenprofile u. dgl., aus verzinktem Stahlblech für nicht auffällige Kanten im Außenbereich, Befestigungsmittel nach Wahl des Auftragnehmers.
10.__.__.0016
Putzprofile, verzinkt, Außenputz
1,600.00
M
10.__.__.0017 Putzabschlussprofil, Z-Profil, horizontal, sichtbar Putzabschlussprofile, Z-förmig, als Überhangprofil für Außenputz, 2-lagig, horizontal über Verwahrung der Dachabdichtungsabschlüsse an aufgehenden Wandbauteilen aus rostfreiem Edelstahlblech Verarbeitung und Befestigung nach Herstellerangaben Ausladung Putzprofil: 20mm Ansichtsfläche Putzprofil: 30mm pulverbeschichtet ab Werk Farbton: dunkelgrau, nach Wahl des AG
10.__.__.0017
Putzabschlussprofil, Z-Profil, horizontal, sichtbar
20.00
M
10.__.__.0018 Putzabschlussprofil, Z-Profil, horizontal, sichtbar, Leibungen wie vor, jedoch Ausführung des Überhangbleches in Fensterleibungen Tiefe: bis 20cm
10.__.__.0018
Putzabschlussprofil, Z-Profil, horizontal, sichtbar, Leibungen
6.00
STK
10.__.__.0019 Gerüstankerverschluss, Putz Gerüstankerlöcher schließen und entsprechend der vorhandenen Oberflächenstruktur verputzen und anschließendem Fassaden-Anstrich wie umgebende Außenwand. Ausführung gem. Fortschritt Rüstarbeiten/Abrüsten Arbeiten können nicht hintereinander ausgeführt werden. Der Aufwand für mehrfache Einsätze ist in diese Position einzukalkulieren. Ausführung : Gerüstankerverschluss Putz : Oberputz (LW) der Vorpos. Oberflächenbearbeitung : Scheibenputz, 1,0mm Körnung
10.__.__.0019
Gerüstankerverschluss, Putz
100.00
STK
10.__.__.0020 Dämmprofile, XPS, 80mm, bis 30cm Leibungsverkleidung der Eingansbereiche, seitlich aus Perimeterdämmung auf MW-Außenwand bzw. Deckenrandschalung, aus extrudierten Polystyrol-Hartschaumplatten mit umlaufendem Stufenfalz; Platten dicht stoßen und mit lösungsmittelfreiem Kleber verkleben, ggfls. nach Erfordernis dübeln. Montage auf Ziegeloberfläche von Außenmauerwerk bzw. Deckenrandschalung Leistung einschl. Zuschnitt, Anpassarbeiten und Eckausbildung gem. Verlauf der Außenwand im umgebenden Bereich. Ausführung an MW-Außenwänden, Streifenfundamenten, bis ca. 10-15cm unter Geländeoberkante. zur späteren Überarbeitung mit Fassadenputz der vorgenannten Positionen Beanspruchung: Spritzwasser & Sockelbereich nichtdrückendes Wasser ( DIN18533 W1.1-E & W4-E) Wärmedämmung: XPS Dämmdicke: 80 mm Ansichtsbreite: bis 30cm WLG: 035
10.__.__.0020
Dämmprofile, XPS, 80mm, bis 30cm
10.00
M
10.__.__.0021 Dämmprofile, XPS, 80mm, bis 100cm wie vor, jedoch Ansichtsbreite: bis 100cm
10.__.__.0021
Dämmprofile, XPS, 80mm, bis 100cm
10.00
M
10.__.__.0022 Fugenprofil, Aluminium, 60mm, Gebäudeabschluss, Übergang Nachbargebäude Fugenprofil aus stranggepressten Aluminiumprofilen, einteilig, vierfach gekantet, mit Tropfkanten innen- und außenseitig, auf Haltevorrichtungen aus Vorstoßblechen und Ausbildung der Dehnungsstöße bzw. Dehnungsausgleichs, inkl. der erforderlichen Befestigungen sowie den Längsstoßverbindungen. Material : Aluminium Blechdicke : 2,0 mm Abwicklung : bis ca. 200 mm Kantungen : 4 Fugenbreite: 60mm Fugentiefe: ca. 40mm Oberfläche : pulverbeschichtet Farbton : dunkelgrau, nach Wahl des AG
10.__.__.0022
Fugenprofil, Aluminium, 60mm, Gebäudeabschluss, Übergang Nachbargebäude
30.00
M
10.__.__.0023 Fugenprofil, Aluminium, 60mm, Gebäudeabschluss, geneigt Zulage zu Vorpos. Ausführung des Fugenprofils in Neigung des Giebels des Nachbargebäudes, Neigung ca. 45° Anschluss an Attikablechabdeckung bauseits (durch Dachdecker)
10.__.__.0023
Fugenprofil, Aluminium, 60mm, Gebäudeabschluss, geneigt
10.00
M
11 Nachbargiebel
11
Nachbargiebel
11.01 Sockel
11.01
Sockel
12 Sonstiges
12
Sonstiges
12.__.__.0001 Reinigung der Baustelle Reinigen der gesamten Baustelle, innen und außen, nur auf vorherige Anweisung der Bauleitung, besenrein, von Bauschutt und Restmüll, inkl. Entsorgung
12.__.__.0001
Reinigung der Baustelle
L
1.00
PSCH
12.__.__.0002 Lieferung von Dokumentation Bei Beendigung der Arbeiten und vor Schlussabnahme liefert der AN eine Dokumentation (2-fach in Papierform, 1-fach auf CD-ROM zu übergeben), die nachstehendes beinhaltet: nummeriertes Inhaltsverzeichnis Freistellungsbescheinigung des Finanzamtes Auflistung der verwendeten Farbtöne, Oberflächen und Materialien Produktdatenblätter, Materialprüfzeugnisse Materialnachweise zB Lieferscheine Bei Brandschutzrelevanz: Verwendbarkeitsnachweis, Übereinstimmungserklärung Pflegeanleitungen,  Bedienungsanleitung Prüfprotokolle und -nachweise Werkpläne, Revisionspläne: Pläne "wie gebaut" alle technischen Berechnungen Fachunternehmererklärung Fachbauleitererklärung Aufmaßblätter und Aufmaßpläne Entsorgungsnachweise, Übernahmescheine, Wiegescheine Nachweis über Haftpflichtversicherung Bautagesberichte
12.__.__.0002
Lieferung von Dokumentation
L
1.00
PSCH
12.__.__.0003 Facharbeiterstunden auf Nachweis Facharbeiterstunden auf Nachweis, nach Erfordernis und gesonderte Beauftragung durch den AG
12.__.__.0003
Facharbeiterstunden auf Nachweis
10.00
H
12.__.__.0004 Helferstunden auf Nachweis Helferstunden auf Nachweis, nach Erfordernis und gesonderte Beauftragung durch den AG
12.__.__.0004
Helferstunden auf Nachweis
5.00
H