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1 ROHBAUARBEITEN MFH
1
ROHBAUARBEITEN MFH
Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Mehrfamilienhaus in Konventioneller Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Mehrfamilienhaus in Konventioneller
Bauweise, als geschlossene Bebauung, bestehend aus 5 Häusern mit 4 oberirdischen
Etagen (KG/TG, EG, 1.-2. OG, 3.OG/Staffelgeschoss, Flachdach mit umlaufender
Attika) und einer hofseitigen Tiefgarage mit 36 Stellplätzen.
Der Baukörper der Wohnhäuser ist in L-Form (nicht orthogonal, Knickwinkel ca.
117°),
entlang des "Melatener Weg" sowie der Grenze zum nördlich benachbarten
Kirchengrundstück
"St. Bartholomäus", bis an die öfftl. Straße "Helmholtzplatz" angeordnet.
Die Tiefgaragen-Zufahrt sowie ein als überbaute Rampe geplanter Zugang zum
Innenhof
(ca. 1,95 / 2,25 m) befinden sich auf der Seite "Helmholtzplatz".
Auf der Seite "Helmholtzplatz", südlich an das Baugrundstück angrenzend,
schließt der Neubau einer Jugendeinrichtung mit 4 oberirdischen Etagen an den
Baukörper an (Ausschreibung dieser Leistungen in einem separaten
Leistungsverzeichnis bzw. Titel).
Auf der Seite "Melatener Weg" schließt der Baukörper der Mehrfamilien-Wohnhäuser
giebelseitig an die südlich bestehende Nachbarbebauung an.
Die Gebäudehöhe beträgt straßenseitig bis ca. 14,75 m, hofseitig bis ca. 13,50 m
(Höhen Attika Staffelgeschoss).
Die 3 außenliegenden Fassaden "Melatener Weg", "Kirchengrundstück St.
Bartholomäus" und "Helmholtzplatz" (Giebelseite) werden bekleidet mit einem WDVS
mit 20 cm Wärmedämmung sowie Bekleidung mit Klinkerriemchen.
Die hofseitigen Fassaden (über der Tiefgarage) werden bekleidet mit einem WDVS
mit 20 cm Wärmedämmung und Putzbekleidung.
Der Innenhof liegt teilweise auf der Tiefgaragendecke und kann in diesem Bereich
aus statischen Gründen nicht mit Fahrzeugen befahren werden. Die hieraus
resultierende Erschwernis ist bei Kalkulation der hofseitigen Leistungen zu
berücksichtigen.
Geplanter Beginn der Rohbauarbeiten ist Juni 2026.
Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Mehrfamilienhaus in Konventioneller
Die konstruktive Ausbildung der wasserundurchlässig herzustellenden Sohlen und Die konstruktive Ausbildung der wasserundurchlässig herzustellenden Sohlen und
Wände wurde mit derIngenieur-Gesellschaft Quinting abgestimmt und festgelegt.
Für die Ausführung der Abdichtung hat derBauherr die Ingenieur Gesellschaft
Quinting vorgesehen und beauftragt.
Die Ingenieur-Gesellschaft Quinting stellt die abdichtungstechnische Planung,
liefert das erforderlicheZubehör (Einbauteile, Zusatzmittel u.v.a.m.), wirkt bei
der Ausführung mit und überwacht jede Betonierungder abdichtenden
Stahlbetonbauteile. Sie übernimmt dann die Gewährleistung für
dieWasserundurchlässigkeit der Bauteile und die Witterungsbeständigkeit der
Sperrbeton-Konstruktion für 10 Jahre.
Die Arbeiten haben auf Grund der zusätzlichen Abdichtungsfunktion des Betons mit
entsprechenderSorgfalt zu erfolgen. Die Hinweise der WU-Richtlinie und der DBV-
Merkblätter sind hierbei maßgebend.
Für Fragen zur Abdichtungskonstruktion wenden Sie sich bitte an die
Ingenieur Gesellschaft Quinting riluFORM
Dipl. Ing. Claus Baltrusch
Talstraße 8
59387 Ascheberg-Herbern
Tel.: 0208 / 78229550
Fax: 0208 / 37788623
E-Mail: baltrusch@quinting-riluform.de
Mobil: 0160 / 8864788
www.quinting.de
Die Lieferung und Herstellung des Betons der WU-Bauteile erfolgt primär mit den
Betonzusatzmitteln desTransportbetonwerkes der Bauunternehmung.
Die Kosten für die ggf. erforderlichen Betonzusatzmittel sowie für das
Untermischen, sind durch den Bauunternehmer einzukalkulieren. Die genauen
Betonrezepturen werden von der Ingenieur Gesellschaft Quinting nach Rücksprache
mit dem gewünschten Transportbetonwerk vorgegeben.
Diese ist im Zuge der Angebotsbearbeitung von denBietern für die
Rohbauleistungen mit der Ingenieur-Gesellschaft Quinting abzustimmen.
Hinsichtlich der einzusetzenden Betonfestigkeitsklassen und Expositionen sind
die Festlegungen des Statikers zu berücksichtigen. Es sind generell Betone mit
niedrigem W/Z-Wert (Frischwasser), guter Kornabstufung, angepasstem Größtkorn
und im Regelfall mit normaler Festigkeitsentwicklung vorzusehen.
Für den Beton der WU-Konstruktion ist mit dem Betonlieferwerk eine Rezeptur mit
werkseitigen Zusatzmitteln zu vereinbaren (Einbaukonsistenz F3/F4).
Die erforderliche Eigen- und Fremdüberwachung des eingebauten Betons
(Überwachungsklasse 2) ist durch die Bauunternehmung zu veranlassen.
Die Kontrolle der Betonlieferscheine im Hinblick, auf den im Vorfeld bestellten
und durch die Betonfahrzeuge gelieferten Beton, obliegt dem Bauunternehmer.
Die einzelnen Liefer- und Betoniertermine sind mit der Ingenieur-Gesellschaft
Quinting rechtzeitig abzustimmen. Hierbei ist für Betoniertermine ein Vorlauf
von 3 Werktagen sowie für allg. Liefertermine und Abdichtungsarbeiten mit PMMA 7
Werktage zu berücksichtigen.
Die konstruktive Ausbildung der wasserundurchlässig herzustellenden Sohlen und
Einteilung gem. WU-Richtlinie: Einteilung gem. WU-Richtlinie:
- Beanspruchungsklasse 1
(ständig und zeitweise drückendes Wasser)
- Nutzungsklasse A
(trockene Oberflächen)
Einteilung gem. WU-Richtlinie:
1.6 MAUERARBEITEN
1.6
MAUERARBEITEN