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Anforderungen an Oberflächen / Farbe / Produkt der
Planung
Ausführung gem. Anlage A5.1.10 Farb- und
Gestaltungskonzept.
Anforderungen an Oberflächen / Farbe / Produkt der
Version: 210317
Zusätzliche Technische Beschreibungen der
Großküchentechnik
Die nachfolgenden Zusätzlichen Technischen
Beschreibungen der Großküchentechnik werden
Bestandteil des Vertrages.
Werkstoffangaben
Alle Geräte, Möbel, Rohre und Scharniere aus
Chromnickelstahl, Werkstoff Nr. 1.4301 nachfolgend
"CNS"
genannt.
Kessel-, Tiegelböden von Kochgeräten und Kombidämpfern
aus besonders chloridbeständiger Legierung
z.B. 1.4571 oder 1.4436.
Alle Schläuche sind als Hygieneschläuche für
Lebensmittelbereiche auszuführen.
Alle Rollen für fahrbare Geräte aus Kunststoff
und/oder nicht rostendem Stahl.
Sämtliche Wandabweiser/Stoßschutze für die fahrbaren
Geräte aus schlagfestem Kunststoff.
Stoßschutz an Wänden aus schlagfestem Kunststoff.
Löt- oder anderes Material zum Ausfüllen von Ecken ist
unzulässig.
Glas für Hygieneabtrennungen oder Aufbauten der
Ausgabe ist in Sicherheitsglas auszuführen.
Materialstärken
Koch- und Bratgeräte:
min. 1,0 mm Deckplattenunterseite,
U-Versteifungsprofile, Fritteusen- und Wasserbadwannen
vor dem Ziehen, Backofenmuffel
und -tür, Deckel Kochanlage
min. 1,25 mm Verkleidungen
min. 2,0 mm Deckplattenoberseite
min. 2,5 mm Innen- und Außenkessel
min. 4,0 mm Backofenboden und Geräterahmen
Sonstige Geräte:
min. 1,0 mm Schrankkorpusse, Türen, Blenden,
Waschtanks der Spülmaschinen,
Kühlschrankaußen-/-innenverkleidungen, Zwischen- und
Grundböden
in Arbeitstischen
min. 1,0 mm Spülen, Auflageschienen der Regalwagen
min. 1,25 mm Gerätesockelblenden, Abzugshauben
min. 1,5 mm Tablettrutschen, alle Borde, Roste und
Rohrgestelle
min. 2,0 mm Arbeitsflächen, Abdeckplatten und
Deckplattenoberseite
Gastro-Normung
Grundsätzlich sind alle Geräte entsprechend der
Gastro-Norm DIN/EN 631-1 und -2 sowie DIN 66075-5,
sowie -7 und -8 auszuführen.
Grundsätzlich sind alle Geräte auf GN 1/1 auszulegen,
sofern nicht anders angegeben.
Verarbeitung
Oberflächen
Alle Oberflächen sind glatt aufzuführen. Die
sichtbaren Teile und Flächen sind mit einem
einheitlichen
Schliffbild (mindestens Korn 240) herzustellen, wobei
die Tischplatten in Längsrichtung und die Korpusse
waagerecht geschliffen sind.
Schweißnähte
Alle Schweißnähte sind frei von Verfärbungen und
entzundert herzustellen. Es dürfen keine Hohlräume oder
poröse Stellen oder Risse auftreten. Bei sichtbaren
Schweißnähten ist die Oberfläche glatt, ohne Hohl- oder
poröse Stellen auszuführen und so zu verschleifen,
dass kein Übergang sichtbar ist. An Baunähten sind
Materialverformungen (Dellen, Wellen, Beulen, etc.)
auszuschließen und darüber hinaus in der Oberfläche
dem allgemeinen Bürstenschliff angepasst auszuführen,
Spülbecken sowie alle Ab- und Umkantungen sind
fugenlos verschweißt und verschliffen, so dass ein
homogenes Gesamtbild und eine einheitliche Oberfläche
entsteht.
Schraubnähte
Schraubnähte werden nur akzeptiert, wenn ausdrücklich
in der LV-Position beschrieben. Sämtliche
Schraubnähte sind so auszuführen, dass an der
Oberfläche nur eine Haarfuge zu sehen ist.
Abdichtungen
Durchführungen von Schalterachsen, Kontrolllampen,
Thermostaten etc. sind wirksam gegen Schwall- und
Spritzwasser abzudichten.
Leitungsführungen
Leitungen, welche durch den Unterbau geführt werden
müssen, sind in entsprechenden geschlossenen
Kabelkanälen zu führen. Kabeldurchführungen in die
Geräte sind wasserdicht auszuführen. Elektroleitungen
bzw. Kabelzuleitung zu entlasten, Wasserver- und
Entsorgungsleitungen flexibel 1 m Länge mit
entsprechender CNS-Aufhängung versehen.
Rohre
Die Rund- und Rechteckrohre sind längsgeschweißt.
Rund- und Rechteckrohre werden ohne
Querschnittveränderung gebogen, Radien in der
neutralen Fase:
Rohrdurchmesser 25: 62,5 mm
Rohrdurchmesser 30: 75 mm
Rohrdurchmesser 40: 100 mm
Quadratrohre der Untergestelle/Füße: 40/40/1,25 mm
Quadratrohre der Auftischgestelle: 25/25/1,25 mm
Rohrenden in Sichtbereichen mit CNS-Kappe verschweißt
oder in nicht sichtbaren Bereichen mindestens mit
PVC-Kappen verschlossen.
Abdeckungen und Deckplatten
Die Abdeckungen und Deckplatten sind wandseitig 50 mm
aufgekantet.
Alle freistehenden Seiten sind 50 mm ab- und min. 20
mm nach innen gekantet und mit Tropfabrisskante
auszuführen.
Bei Tischanlagen mit entsprechender Länge sind
Baunähte vorzusehen (Eintransport und Schweißbarkeit
sind durch den Auftragnehmer zu prüfen).
Von unten sichtbare Abdeckungen und Deckplatten sind
mit CNS-Blech sauber zu verschließen.
Jegliche Unterfütterung mit Spanplatten ist nicht
zulässig!
Abdeckungen sind an der Unterseite mit U-Profilen zu
versteifen und schalldämmend zu beschichten.
Die Mediendurchführungen sind in ausreichender Menge
im erforderlichen Querschnitt vorzusehen. Diese
sind mit 10 mm hohem, nahtlos aufgeschweißtem Kragen
gegen Flüssigkeiten zu schützen.
Bei bauseitigen Pfeilern, Kabelkanälen,
Revisionsschächten, Vorsprüngen, etc. ist Abdeckung mit
Aussparung (mit umlaufender
Aufkantung/Aufschraubzarge) umzusetzen.
Die Abdeckungen und Deckplatten sind bündig, also ohne
seitlichen oder hinteren Versprung auf dem
Unterbau zu befestigen.
Für alle Wandanschlüsse sind Wandaufschraubzargen
vorzusehen, um ein einheitliches Erscheinungsbild zu
erreichen. Wandaufschraubzarge 60 mm hoch mit
Dichtungslippe, Ecken auf Gehrung und Enden dicht
verschweißt und sauber verschliffen. Schrauben
abgesenkt. Vor Montage der Aufschraubzargen ist eine
Begehung mit der Objektüberwachung zur finalen
Umsetzung durchzuführen.
Abdeckungen thermische Kochgeräte:
- sind mittels dichter und flächenbündiger
Geräteverbindungen zu erstellen
- Im montierten Zustand durchgehende Oberfläche ohne
Erhöhungen oder Vertiefungen
- Entnahme einzelner Geräte aus der Kochanlage möglich
zum Zwecke der Demontage bzw.
Austausch von Geräten
- Fett- und lebensmittelführende Geräte mit
"Schwallschutz" oder umlaufenden Rand gegen
Wasser und Schmutzeintrag zu schützen
Füße und Sockel
Füße
Füße unter Möbeln und Geräten sind aus CNS-Quadratrohr
mit höhenverstellbaren (+/- 15 mm) Kunststoff-
oder CNS-Fußstollen zu fertigen. Die Füße sind stabil
mit den Bodenprofilen der Korpusse zu verschrauben
bzw. zu verschweißen.
Um enge Zwischenräume mit schwierigen
Reinigungsmöglichkeiten auszuschließen, sind die Füße
vorne
sinnvoll zusammenzufassen. Hinten sind sie je nach
baulicher Möglichkeit durch eine Winkelschiene, 50/50/3
mm, zur Wandbefestigung zu ersetzen oder von der Wand
abgerückt und ebenfalls wie vorne sinnvoll
zusammengefasst vorzusehen.
Bauseitiger Sockel
Werden Edelstahlmöbel oder -geräte auf einem
bauseitigen Sockel aufgestellt, so sind die Unterseiten
(Überstände) bis zum bauseitigen Sockel mit CNS zu
verschließen.
Die Abmessungen des Sockels sind vor Ort durch den
Auftragnehmer zu prüfen und die Ausführung der
Schränke ist gegebenenfalls anzupassen.
Höhentoleranzen des bauseitigen Sockels sind mit CNS
Auflageplättchen verschiedener Stärke
auszugleichen. Ein möglicherweise entstehender Spalt
ist hygienisch einwandfrei zu verschließen.
Die Geräte sind auf dem Sockel zu verkleben oder
mittels vorher mit der Bauleitung abgestimmter
Schraubbefestigung zu sichern.
Sockelblende aus CNS
Sockelblende aus CNS umlaufend zum Verschließen des
Freiraumes zwischen Boden und
Geräte-/Möbelkorpus, 100 mm auf den Längsseiten
zurückspringend. Bei aneinandergereihten Möbeln oder
Geräten mit durchgehender vorderer Blende. Rückseitig
versteift mit HPL Vollkernmaterial mindestens 6 mm
stark und vollflächig verklebt.
Anschluss der Sockelblende zum Boden im Farbton zu
Bodenbelag/Sockelblende passend, mit umlaufender
Gummilippendichtung nach Wahl des Auftraggebers.
Sind unter den Geräten Medienleitungen zu verlegen, so
muss die Sockelblende magnetisch gehaltert,
abnehmbar und pro Gerät getrennt ausgeführt sein.
Feste CNS Sockelblenden:
Befestigung mit rostfreien, versenkten Schrauben an
den Füßen.
Statt Gummilippendichtung auf Anforderung des
Auftraggebers Versiegelung mit dauerelastischer
Dichtmasse (silikonfrei) im passenden Farbton ist
einzukalkulieren.
Abnehmbare Sockelblenden
Ohne Werkzeuge abnehmbar. Sichere Halterung mittels
Starkmagneten und mechanischer Zentrierung zur
vertikalen und horizontalen Ausrichtung.
Untergestelle
Untergestelle für Tische mit offenem Unterbau oder
Spülen sind aus CNS-Rechteckrohr herzustellen.
Schränke und Installationsfächer
gemäß DIN 18860.
Korpus
Korpus in stabiler Ausführung bestehend aus Boden,
Rückwand und Seitenwänden, Geräteaußenseiten
doppelwandig. Der Boden ist mit Profilen verstärkt.
Hygieneausführungsqualität H1 nach DIN 18865-9.
Die Schränke sind, wenn in den Einzelspezifikationen
nicht anders angegeben, mit einem höhenverstellbaren
Zwischenbord auszustatten.
Hierfür sind 5 Auflageschienen nahtlos in die
Innenseitenwand eingezogen. Sickenabstand 115 mm.
Abstand
vom Boden bis zur 1. Auflage 95 mm. Angebrachte Radien
oder Winkel werden nicht akzeptiert.
Offener Unterschrank für GN-Behälter
Der offene Unterschrank für GN-Behälter ist mit einer
eingehängten und ohne Werkzeug herausnehmbaren
Leiter für GN-Behälter 1/1 ausgestattet. Die
Auflageschienen sind mit Kippsicherung herzustellen.
Abmessungen der Leiter Spülmaschinen geeignet.
Offener Unterschrank für Schneidbretter
Der offene Unterschrank ist mit einem herausnehmbaren
Schneidbretthalter aus elektropoliertem CNS-Draht
(6 mm) geeignet zur vertikalen Aufnahme von 8
Schneidbrettern in schwerer Qualität ausgestattet.
Installationskorpus
Als Installationskorpus sind die Schränke dreiseitig
geschlossen auszuführen, ohne Bodenteil und ohne
Zwischenbord ausgestattet, bedienseitig mit
abnehmbarer Installationsblende oder -tür geschlossen.
Türen
abschließbar mittels Schaltschrankschlüssel.
Installationsblende
Die Installationsblenden werden vorderkantenbündig mit
den daneben angeordneten Schrankfächern
montiert. Die Blenden sind in einem Stück gefertigt,
soweit notwendig abnehmbar ausgeführt. Die Blenden
von Kühlmaschinenfächern sind mit ausreichend großen
Lüftungsschlitzen zu versehen.
Installationskanal
Installationskanäle sind mit Abdeckung als stabile
Rohrrahmenkonstruktion auszuführen. Alle sichtbaren
Seiten mit CNS verkleidet Abdeckung ab 2000mm geteilt
und verbunden mit Steckprofilen, so dass keine
Flüssigkeiten durchdringen können, sonst 20 mm
abgekantet.
Abdeckung und Verkleidungen mit handelsüblichem
Werkzeug demontier- und abnehmbar.
Die Installationswandverkleidungen über die Aufkantung
der Tischplatten ragend, so dass keine
Flüssigkeiten hinter die Tischplatte laufen können.
Inkl. Anschlüsse, Steckdosen, Reparaturschalter,
Sanitärarmaturen, Absperrorgane, etc. gemäß Plan. Die
Unterkonstruktion ist in diesen Bereichen ausreichend
zu versteifen.
Anschlussfertig mit Verrohrung und Verdrahtung an
zentralem Übergabepunkt der bauseitigen
Medienzuleitungen. Für die Trassenführung innerhalb
des Installationskanales sind Tragprofile und
Kabeltrassen vorzusehen.
Kippladenschrank
Kipptür bestehend aus einer doppelwandigen Blende,
oben mit waagerecht angekanteter Griffleiste.
In geöffnetem Zustand arretierend.
Abfallbehälter aus CNS mittels Einhängebeschlag
herausnehmbar.
Optional mit Durchwurföffnung in der Türblende.
Müllauszug
Schublade zusätzlich mit Halterung für einen
Abfallbehälter, eckig, aus CNS
Wandhängeschränke
Wandhängeschränke in der Ausführung wie zuvor
beschrieben, mit separater Aufhängeleiste für die
Wandmontage. Unterseite mit CNS Blech verschlossen.
An der Vorderseite des Schrankes ist eine deutlich
erkennbare, nicht ablösbare Beschriftung mit der
maximalen Belastbarkeit in kg anzugbringen.
Türen und Schubladen
Alle Türen und Schubladen sind abschließbar,
gleichschließend oder nach Schließplan auszuführen.
Flügeltüren
Flügeltüren doppelwandig, 20 mm dick, mit
stabilisierendem Dämmmaterial gefüllt, mit
flächenbündiger,
senkrecht angekanteter Griffleiste, alle Kanten
nahtlos verschweißt. Die Türen sind fluchtend, ohne
Überlappung zu fertigen und mit CNS-Scharnieren
anzuschlagen. Die Türen in geschlossenem Zustand
arretiert.
Scharniere stabil und wartungsfrei mit außenliegendem
Drehpunkt, Öffnungswinkel 180°.
Die Anzahl der Türen ist abhängig von der Schranklänge:
von 500 mm bis 700 mm Länge 1 Tür
von 701 mm bis 1400 mm Länge 2 Türen
Schiebetüren
Schiebetüren doppelwandig, 20 mm dick, mit
stabilisierendem Dämmmaterial gefüllt, mit
flächenbündiger,
senkrecht angekanteter Griffleiste.
Die Türen sind oben aufgehängt und auf 2
kugelgelagerten, höhenjustierbaren Kunststoffrollen in
einem
CNS-Profil laufend. Ein Stopper zur Sicherung gegen
links/rechts Vertauschen der Schiebetüren.
Unten nicht sichtbar in einem u-förmigen
Kunststoffhalter so geführt, dass der Schrankboden im
offenen
Türbereich absolut glatt ist.
Schränke bis 2.000 mm mit zwei Schiebetüren.
Die Türen in geschlossenem Zustand arretiert.
Schubladen/Schubladenblöcke
Alle Schubladen sind generell als Rahmenschublade mit
oben liegender Stabilisierungsbrille als Auflage zum
Einhängen von Gastronormbehältern GN 1/1 auszubilden.
Die GN-Behälter aus CNS gehören zum
Lieferumfang.
Schubladenblende mit waagerechter, eingekanteter
Griffleiste, ansonsten wie Flügeltür.
CNS-Schwerlast-Teleskopauszüge (mit 50 kg belastbar)
als Vollauszug, welche so konstruiert sind, dass ein
unbeabsichtigtes Aushängen unmöglich ist. Die
Schublade kann bei Bedarf ohne Werkzeug ganz
ausgehängt werden.
Schubladenblöcke mit 4 Schubladen sind für 100 mm
tiefe GN-Behälter vorzusehen.
Schubladenblöcke mit 3 Schubladen sind oben mit 2
Schubladen für 100 mm tiefe und unten mit einer
Schublade für 200 mm tiefe GN-Behälter auszustatten.
Borde und Roste
An der Vorderseite der Borde ist eine deutlich
erkennbare, nicht ablösbare Beschriftung mit der
maximalen
Belastbarkeit in kg anzugbringen.
Zwischenborde
Die Borde sind allseitig 30 mm ab- und 12 mm nach
innen gekantet sowie an der Vorderseite zur
Vermeidung von Verletzungen mit einem Gegenprofil
ausgestattet.
Die Borde sind mit Profilen verstärkt und
höhenverstellbar.
Eingeschweißte Borde
Die Borde sind wandseitig 50 mm aufgekantet und an den
anderen Seiten 50 mm ab- und 20 mm nach innen
gekantet. Es sind Ausklinkungen für das Rahmengestell
vorzusehen, so dass eine außenbündige
Verschweißung mit dem Untergestell hergestellt werden
kann.
Wandborde
Die Wandborde sind wandseitig 40 mm aufgekantet und an
den anderen Seiten 40 mm ab- und 12 mm nach
innen gekantet.
Die Borde sind auf Konsolen in ausreichender Anzahl zu
montieren, welche direkt an der bauseitigen Wand
zu befestigen oder in Schlitzschienen einzuhängen sind.
Die Länge der Schlitzschienen beträgt: 400 bis 800 mm
bei 1 Etage.
Belastbarkeit des Wandbordes 50 kg pro lfd. Meter bei
gleichmäßiger Belastung.
Herausnehmbare Roste
Roste bestehend aus einem umlaufenden 55 mm breiten
CNS-Profil, längsseitig 50 mm abgekantet und ca.
20 mm eingekantet, dazwischen quer eingeschweißt Stege
aus CNS-Profil, ca. 40 mm breit, beidseitig 15
mm abgekantet, Abstand ca. 60 mm. Die Roste in
Elementen von max. 500 mm Länge, beidseitig 15 mm
abgekantet, zum Einlegen in die in Längsrichtung
laufenden Querträger eines offenen Untergestells.
Abmessungen der Roste Spülmaschinen geeignet.
Spülen, Handwasch- und Ausgussbecken
Die Anschlüsse sind vor Ort zu prüfen und die Geräte
sind gegebenenfalls nach Rücksprache anzupassen.
Spülen
Ausführung entsprechend DIN 18861-1 und DIN 18861-2.
Die Spülen sind generell fugenlos in eine Tischfläche
oder in einen Spülbeckenrahmen mit umlaufendem
Wulstrand mit Gefälle zum Becken nahtlos eingeschweißt.
Dies gilt auch für danebenliegende Abtropfflächen.
Die Abtropffläche ist profiliert auszuführen. Die
Unterseite sowie die vordere Längsseite mit Profilen
verstärkt.
Die Becken sind tiefgezogen, innen gebürstet, mit
großen Radien und zur restlosen Entleerung mit Gefälle
zum Auslauf hergestellt, sie sind unten mit
Antidröhnmaterial beschichtet.
Becken bis zu einer Tiefe von 300 mm werden mit einem
Standrohrventil ausgestattet. Standrohrventil 2-teilig
mit zylindrischem Rundsieb in Kelchplatte und
Standrohr innen herausziehbar. Becken über 300mm Tiefe
mit
einem Hebelüberlaufventil DN 50.
Spülen und Becken mit einer Wasseroberfläche bis zu
2000 cm² erhalten eine
1/2"-Einloch-Standmischbatterie mit Schwenkauslauf aus
Edelstahl, Keramikdichtungen mit
Metallhaubengriffen, 2 flexible Anschlussschläuche
3/8", ca. 400 mm lang.
Becken mit einer Wasseroberfläche über 2000 cm²
erhalten eine 3/4"-Zweiloch-Standmischbatterie mit
Schwenkauslauf, sonst in zuvor beschriebener
Ausführung.
Die Armaturen sind in schwerer Gewerbeausführung
vorzusehen.
Handwaschbecken
Ausführung entsprechend DIN 18861-3.
Die Handwaschbecken sind sofern möglich freihängend
für die Wandmontage auszuführen, Abdeckung
3-seitig 50 mm abgekantet, hinten 50 mm aufgekantet,
mit glatt eingeschweißtem Becken: 345 x 245 x 120
mm.
Sie sind ohne Verschlussstopfen, mit Überlaufsicherung
auszuführen.
Die Ausführung erfolgt entweder mit dreiseitiger
Beckenblende (Abmessungen gesamt ca. 400 x 385 x 122
mm) oder mit Unterschrank und einer Flügeltür mit
Mülleinwurf für gebrauchte Papiertücher, Durchwurfkante
eingefasst in CNS (Abmessungen gesamt ca. B 580 T 450
H 700 mm).
Handwaschbecken sind grundsätzlich mit einer
Sensormischbatterie auszustatten.
Sensormischbatterie mit Netzteil zum Einstecken und
Ausschalten im Unterschrank. Mit zuschaltbarem
Stagnationsspülprogramm (Dauerfluss 20s / 24h
Spülung). Sobald die Hände unter die Armatur gehalten
werden, fließt automatisch das Wasser in der
vorgewählten Temperatur, bei Wegziehen stoppt der
Wasserfluss automatisch. Robustes Gehäuse aus
Edelstahl, Infrarot-Sensorik mit vollautom.
Einstellung,
Mikroprozessor-Elektronik, funktionssicheres
Magnetventil, laminarer Strahlregler.
Warm- und Kaltwasseranschluss mit flexiblen
Druckschläuchen, Rückschlagventile und Schmutzsiebe
eingebaut. Temperatur frei wählbar oder vorwählbar,
vandalensichere Abdeckung, Heißwassersperre
einstellbar. Kurz-Aus (Reinigung) und Dauer-Ein
(Befüllen) mit Touch-Taste auslösbar, Dauer-Ein- und
Hygienespülung-Laufzeit mit Touch-Taste einstellbar,
Wassernachlaufzeit, Sensorempfindlichkeit mit
Touch-Taste einstellbar, Stagnationsspülprogramm mit
Touch-Taste aktivierbar.
Schutzklasse IP 65, Durchflussmenge 6,5 l/Min,
Fließdruck 0,5 bis 5 bar, Betriebsdruck: 0,3 - 10 bar,
max.
Wassertemp.: 80 °C, Wassernachlaufzeit: 0-10 Sek.,
einstellbar, Dauer-Ein-Laufzeit: 30 Sek. - 20 Min.,
einstellbar, Kurz-Aus: 2 Min. (fixiert). Höhe = 131
mm, Ausladung = 143 mm.
Glasabtrennung (Hygiene Trennung)
Senkrechte Glasabtrennung zur hygienischen Trennung
von z. B. Handwaschbecken.
Bestehend aus ESG 8 mm ca. 500 mm tief und 400 mm
hoch, im vorderen Bereich oben mit R=200 mm
gerundet. Ohne Beschädigung der Tischplatte an der
Wand mittels CNS Planarhaltern befestigt.
Handwasch-Ausgussbeckenkombination, Ausgussbecken
mittig
Ausführung entsprechend DIN 18861-5.
Die Handwasch-Ausgussbeckenkombination sind sofern
möglich freihängend für die Wandmontage
auszuführen.
Handwaschbecken:
Abdeckung 3-seitig 50 mm abgekantet, hinten 50 mm
aufgekantet, mit glatt eingeschweißtem Becken 340 x
240 x 150 mm, ohne Ablaufstopfen und mit
Überlaufventil 1 1/2".
Ausgussbecken:
Abdeckung mit vertieft eingeschweißtem Becken 370 x
340 x 150 mm, ohne Ablaufstopfen und mit
Überlaufventil 1 1/2" und Klapprost, inkl.
Ablaufverbindung, Überlaufsicherung und
Wandbefestigungsmaterial.
Abmessungen: ca. (BxTxH): 500 x 700 x 570 mm
Handwasch-Ausgussbecken sind grundsätzlich mit einer
Sensormischbatterie, wie bei Handwaschbecken
beschrieben, auszustatten.
Beckenblende
Sämtliche Becken sind mit ausreichend großen
Beckenblenden so zu verdecken, dass diese von keiner
Seite sichtbar sind.
Die Blenden sind unter die Abdeckung zwischen die
Quadratrohre des Untergestells geschweißt.
Hygienestation
Seifen- und Desinfektionsspender:
Ausgelegt für handelsübliche Wechselflaschen des
kundenseitigen Lieferanten (Angabe hierzu erfolgen bei
Auftragserteilung) in hygienischer Bauweise zur
Wandmontage. Stabile Konstruktion, matt geschliffenes
Gehäuse aus Edelstahl mit Rückwand aus Polymer.
Abschließbar, mit optischer Füllstandsanzeige, an der
Unterseite Bedienhebel zum manuellen Dosieren der
Seifenmenge.
Füllvolumen ca.: 950 ml, Materialstärke Gehäuse ca.:
1,0 mm, Gewicht ca.: 1,17 kg
Abmessungen ca. (BxTxH): 76 x 120 x 298 mm
Handtuchspender:
Handtuchspender aus Edelstahl in hygienischer Bauweise
zur Wandmontage. Stabile Konstruktion, matt
geschliffenes Gehäuse und Rückwand aus Edelstahl.
Abschließbar, mit optischer Füllstandskontrolle für
gefaltete Papierhandtücher. Frontseite zur Befüllung
um ca. 50 Grad ab klappbar.
Für ca. 500 Stk. Papierhandtücher, Materialstärke
Gehäuse ca.: 1,0 mm, Gewicht ca.: 3,06 kg
Abmessungen ca. (BxTxH): 298 x 120 x 298 mm
Papierkorb:
Korb in hygienischer, nach unten konisch zulaufender
Konstruktion aus hochwertigem, elektrolytisch
poliertem Edelstahl-Rundmaterial mit oberem und mittig
umlaufendem Rahmen zur Wandbefestigung.
Drahtstärke Korbrahmen oben / Mitte mind.: 2,0 mm,
Drahtstärke Korbboden und -wandungen mind.: 2,5
mm, Maschenweite: 22 bis 46 mm, Gewicht ca.: 1,13 kg.
Abmessungen ca. (BxTxH): 340 x 265 x 425 mm
Gastronorm Behälter
Aus Gründen der Kompatibilität (Radien,
Stapelschulter, Deckel, etc.) ist für alle GN-Behälter
innerhalb des
gesamten Lieferumfanges ein einheitlicher Hersteller
zu wählen.
Regale
Modulares System komplett aus hochwertigem Edelstahl.
Breite beliebig anbaubar, Übereckbau möglich,
ohne Werkzeug montierbar. Werkstoffe, Hygiene und
Bauweise gemäß DIN 18868-2.
Regalständer aus zwei Vierkantrohren, Edelstahl, 25 x
25 mm, verpresst mit 3 stabilisierenden querlaufenden
Flachprofilen, 50 x 2 mm. Verschweißte Rundbolzen, Dm=
7 mm, Höhenraster 150 mm, als Auflagepunkte.
Hygienische Abdichtung mittels höhenverstellbaren
Schraubfüßen, Verstellbarkeit 25 mm, oberen
Abschlusskappen, aus Kunststoff. Dauerhafter Einsatz
der Regale bei Belastungsgrenzwerten im
Temperaturbereich von -40°C bis +60°C möglich. Eine
Kreuzverstrebung aus Flachprofil 25 x 1,5 mm, für
alle Auflagenbreiten, mit Befestigungsmaterial.
Geschlossene Blechauflage (Edelstahl):
600 bis 1000 mm breite Auflagen aus 0,8 mm starkem
Blech, ab 1200 mm Breite 1,0 mm. Leichte Reinigung,
Höhenverstellbarkeit ohne Werkzeug. Maximale
Fachlasten abhängig von der Auflagenbreite,
längsseitig um
40 mm, stirnseitig um 30 mm abgekantet, nach innen
gefalzt.
Übereckbau:
Fachlast der tragenden Auflage beträgt 70% des
Normalwertes.
Technische Daten:
Max. Feldlast: 1200 kg
Maximale Fachlast geschlossene Auflagen:
600 - 1200 mm breit: mind. 150 kg
1400 - 1500 mm breit: mind. 125 kg
- bei gleichmäßig verteilter Last
Ausgestattet mit 4 geschlossenen Edelstahlauflagen pro
Feld
Höhenrastermaß: 150 mm
Die Regale sind mit Belastungsschildern (Fach- und
Feldlast) auszustatten und gegen Umfallen zu sichern.
Der Auftragnehmer unterbreitet dem Auftraggeber
entsprechende Vorschläge.
Geforderte Zulassungen: NF- und GS-Prüfzeichen
Fahrbare Geräte
Ausführung entsprechend DIN 18867
Voll verschweißte Ausführung (keine Schraubverbinder),
4 Lenkrollen, 2 davon als Totalfeststeller
feststellbar.
Sofern mit GN Schienen: mit Durchschubsicherung
Rollen
Ausführung entsprechend DIN 18867-8
Sämtliche Rollen sind als kugelgelagerte
Schwerlastrollen in rostfreier Ausführung mit massiver
Befestigung
am Rohrrahmen mittels rostfreier Metallschrauben,
Raddurchmesser 125 mm, auszuführen.
Steck- und Netzwerkdosen in CNS-Möbeln
Massive Ausführung in Edelstahl mit Klappdeckel. Die
Oberfläche matt gebürstet. Das Gehäuse besteht aus
CNS-Guss, ist bruch- und schlagsicher und für den
Wand- und Geräteeinbau als Einbausteckdose oder
Unterputznetzwerkdose geeignet. Gehäuse zur Reinigung
in einer Spülmaschine oder einem Sterilisator
ohne Demontage der ganzen Steckdose abnehmbar.
Schlag-, strahl- und spritzwassergeschützt nach IP 55,
bzw. IP 44 (bei geschlossenem Deckel).
Die 2-polige Einbausteckdose mit Steckereinsatz aus
Metall und integriertem Schutzkontakt aus Kunststoff.
Die 5-polige Einbausteckdose mit CEE-Steckereinsatz
aus hochfestem Kunststoff.
Die Unterputz-Netzwerksteckdose ist nach CAT.6
Standard "De-Embedded" geprüft. Die Buchsen können
zusätzlich (Absprache mit AG) mittels Innendeckel
geschützt werden. Die Netzwerksteckdose ist geeignet
für
Gigabit- und Ethernet-Netzwerke sowie ISDN.
Kältetechnische Einrichtungskomponenten
Ausführung entsprechend DIN 18872
Die Verdampfer der Kühl- und Tiefkühltische und
-schränke sowie der Kühlvitrinen sind grundsätzlich mit
einem Ventilator für Umluft sowie Abtauautomatik
auszurüsten.
Alle Geräte sind mit optischem und akustischem
Alarmsystem für Über- und Untertemperatur auszustatten.
Pluskühlung ist in Temperaturklasse T1 und
Umgebungstemperaturklasse U43 (gem. DIN18872-1)
auszuführen.
Tiefkühlung ist mit Umgebungstemperaturklasse U43
(gem. DIN18872-1) auszuführen.
Zentralkühlung
Geräte zum Anschluss an eine externe Kälteanlage sind
mit Expansionsventil zu liefern. Der
Leistungsumfang Abtauuhr, Magnetventil,
Handabsperrventil, Kältemittelfüllung und
Dichtigkeitsprüfung
erfolgt über die Leistungserbringung des
Kälteanlagenbauers.
Kältemittel gemäß Auslegung Kältefachplanung.
Zentralgekühlte Geräte müssen werkseitig einer
Druckprüfung entsprechend DIN 8975
unterzogen worden sein und bei Auslieferung mit
Schutzgas befüllt sein.
Installationsfächer sind mit abschraubbarer Blende
ausgestattet, Breite mindestens 200 mm.
Der Tauwasserablauf erfolgt über einen bauseitigen
Tauwasseranschluss.
Eigenkühlung
Geräte ohne Anschluss an eine Zentralkühlung sind mit
ausreichend leistungsstarken Kühlmaschinen
auszurüsten, die stecker- bzw. anschlussfertig
vorzusehen sind.
Die Kühlmaschinenfächer sind mit abschraubbarer
Lüftungsblende auszustatten, Breite mindestens 400 mm.
Eine gute Zugänglichkeit für die Wartung ist zu
gewährleisten.
Heißgas-Tauwasserverdunstung, die Heißgasleitung ist
durch einen Kunststoffüberzug dauerhaft gegen
Korrosion geschützt.
Alle Türen und Schubladen sind mittels Zylinderschloss
abschließbar und mit werkzeuglos auswechselbarem
Magnetdichtungsrahmen auszurüsten. Die Griffe der
Schubladen sind als waagerecht angekantete, von
Türen als senkrecht angekantete Griffleisten
auszuführen.
Die Scharniere sind stabil und wartungsfrei.
Kühl- und Tiefkühltische
Ausführung entsprechend DIN 18872-1
Die Auflageschienen für Ablagen und Behälter sind zur
Reinigung herausnehmbar.
Pro Tür ist 1 Paar Auflageschienen, kippsicher, für
Gastronormbehälter bzw. Roste zu liefern, sie sind in
einem Raster von 54 mm höhenverstellbar. Weiterhin ist
pro Tür ein Rost zu liefern.
Kühlwannen
Ausführung entsprechend DIN 18872-2
Kühlvitrinen im Ausgabebereich
Ausführung entsprechend DIN 18872-3
Kühl- und Tiefkühlschränke
Ausführung entsprechend DIN 18872-4
Schnellkühler und Schockfroster
Ausführung entsprechend DIN 18872-5
Version: 210317
Version: 230112
Zusätzliche Technische Beschreibungen der Kältetechnik
1 Allgemeines
1.1 Umfang der Leistung:
Die Versorgung der diversen Kühlzellen und Kühlstellen
erfolgt mittels einem aktuell gültigen Kältemittel. Es
ist von einer Betriebszeit von ca. 25 Jahren
auszugehen, die Anlage dahingehend auszulegen. Die
Verdampfungstemperatur NK beträgt -10 °C bei
Normalkühlung. Zulässiger Temperaturabfall in der
Saugleitung max. 2 K. Die Verdampfungstemperatur bei
TK beträgt -26 °C bis -30 °C. Zulässiger
Temperaturabfall in der Saugleitung max. 2 K.
Vorgesehen sind Verdichtersätze mit halbhermetischen
Verdichtern.
Aus Sicherheitsgründen und mit Rücksicht auf die
mindestmögliche Teillast sind mindestens für den NK
Bereich 2 Verdichter parallel vorzusehen, 1 Verdichter
mit Frequenzumformer Regelung. Für die Tiefkühlung
1 Stück. Die im LV vorgegebenen Leistungen,
Kühlflächen und Dimensionen sind Mindestwerte, die
unbedingt eingehalten werden müssen. Alle technischen
Daten sind, soweit bereits vorgegeben, einzuhalten.
Es ist eine betriebsfertige und funktionsfähige Anlage
zu liefern und zu übergeben.
Grundsätzliches zur Konstruktion und
Ausführungsplanung nach DIN EN-378.
Es ist für alle Arbeiten die DIN 8975 Teil 10
einzuhalten. Bei der Konstruktion und Planung sowie
bei der
Auswahl von Komponenten und Ausrüstungsteilen ist
anzustreben, dass der Energiebedarf der Anlage und
die Kältemittelfüllung so gering wie möglich gehalten
wird.
Sämtliche Sicherheitseinrichtungen nach AD Merkblatt
A2 des VdTüv und UVV/VGB 20 sind zu
berücksichtigen.
Wie zum Beispiel:
- Flüssigkeitssammler, die allseitig absperrbar sind:
das hier geforderte Sicherheitsventil muss den
Vorschriften entsprechen
- unzulässige Drucksteigerungen mit einer
Wiedereinschaltsperre gesichert
- TÜV Abnahme
- etc.
1.2 Sanitär-Installation
Der Anschluss der Abläufe mit Geruchsverschluss und
Trichter an die bauseitigen Tauwasserabläufe Wand-
Boden erfolgt durch AN / Kälteanlage. Der Durchbruch
durch die Zellenwand ist entsprechend abzudichten
und mit Rosetten bzw. Manschetten abzudecken.
1.3 Durchbrüche an Decken und Wänden
Kontrolle der bauseits vorgesehenen Durchbrüche.
Brandabschottung bei Brandabschnitten: Eine allgemeine
bauaufsichtliche Zulassung mit Prüfzeichen vom
Institut für Bautechnik Berlin ist spätestens bei der
Abnahme zu übergeben. Kernbohrungen sind auf Kosten
des AN zu erstellen.
1.4 Ersatzteilversorgung
Es muss gewährleistet sein, dass die gebräuchlichen
Ersatzteile auf Lager vorrätig sind und in Sonderfällen
nicht vorhandene Teile innerhalb von 1 Tag beschafft
werden können.
1.5 Inbetriebnahme
Funktionsprüfung und Inbetriebnahme der gesamten
Kältesysteme, Überprüfung und Einstellung aller
mechanischen und elektrischen Bauteile (z.B. Regler,
Motoren, Ventilatoren etc.), falls erforderlich, unter
Hinzuziehung eines Fachingenieurs des Herstellers auf
Kosten des AN. Die Inbetriebnahme ist rechtzeitig
unter Begutachtung der gesetzten Fristen vorzunehmen.
Die dazu erforderlichen Betriebsmittel und die
Betriebsfähigkeit der notwendigen Fremdinstallationen
sind rechtzeitig bei der Bauleitung anzufordern. Nach
Erhalt derselben hat sich der AN persönlich über Menge
und Qualität bzw. Eignung zu überzeugen. Eine
2-malige Einjustierung der Anlage ist im Einheitspreis
enthalten. Die Übergabe der Anlage hat in
betriebsfertigem Zustand zu erfolgen. Sämtliche dafür
notwendige Betriebsmittel, Genehmigungen, etc. sind
im Offertpreis beinhaltet.
2. AUSFÜHRUNGSBESCHREIBUNG
2.1 Montagerichtlinien für Kühlraum-Installation
Kabeldurchführungen durch Paneeldecken oder -wände
sind beidseitig mit Würgenippeln auszustatten.
Generell wird eine unsichtbare Installation in den
Kühlräumen verlangt. Die Verdampfer Befestigung wie
folgt
ausgeführt: Bei konventionellen Decken werden an der
Rohdecke Nylongewindestangen (mind. M8)
entsprechend den Befestigungslöchern des Verdampfers
montiert. Mit Hilfe einer Schablone aus Holz oder
Metall werden die Gewindestangen in der richtigen
Position gehalten, damit sie einwandfrei isoliert
werden
können. Bei Zellen-Element-Decken werden mit Hilfe von
Nylongewindebolzen (mind. M8) die Verdampfer an
die Zellendecke montiert. Um ein Durchhängen der
Zellendecke zu vermeiden, ist auf der Decke im Bereich
des Verdampfers eine Rahmen- Konstruktion aus mind.
4mm starkem verzinktem U-Profil zu montieren.
Sämtliche Bohrungen sind mit silikonfreiem Material
abzudichten und gegen Korrosion zu schützen!
2.2 Kältemittel-Leitungen
Die Leitungsmontage hat grundsätzlich nach dem
neuesten Stand der Technik zu erfolgen und ist
nur mit bautechnisch zugelassenen
Befestigungsmaterialien gestattet. Des Weiteren sind
ausschließlich silikonfreie Dichtstoffe zu verwenden.
Der Auftragnehmer hat die Leitungsführung der
Kältemittelleitungen auf Grund der vorliegenden
Projektpläne
zu erstellen und sämtliche für den Betrieb notwendige
Kupferrohrverbindungsleitungen inklusive
Befestigungsmaterial, Isolierung schwerbrennbar Klasse
B1 (Armaflex AF), Montage, Kältemittel,
Kompressoröl, etc. in die Einheitspreise
einzukalkulieren. Mehrkosten aus dem Titel
Kältemittelleitungen
werden nicht anerkannt.
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die endgültige
Leitungsführung mit dem Generalplaner bzw. TGA-Planung
abzustimmen.
Die Lötverbindungen sind mit silberhaltigem Kupferlot
unter Verwendung von Schutzgas herzustellen.
Bei Kältemittelleitungen im Freien ist die Isolierung
mit einer metallischen Schalenummantelung (z.B. Alu),
als Schutz vor UV-Strahlen vollflächig zu verkleiden.
Die Saugleitung ist durchgehend isoliert bis zu den
Kompressoren zu führen. Die Leitungen sind
schwingungsdämmend zu befestigen. Bolzengeräte dürfen
zur Befestigung nicht verwendet werden.
Für Teilbereiche, die später nicht mehr zugänglich
sind, sind die Flüssigkeitsleitungen und Saugleitungen
provisorisch zu verbinden und unter Druck zu setzen
und nach durchgeführter Druckprobe ein Prüfprotokoll
anzulegen, inkl. aller dazu erforderlichen
Nebenarbeiten.
Die Druckprüfungstermine sind der Fachbauleitung
direkt nach Fertigstellung der Arbeiten anzugeben. Die
Protokolle der Druckprüfung müssen vorgelegt werden.
Alle Leitungen sind in Kupferrohr,
Kühlschrankqualität, SF-CU-F 37, DIN 8905, ziehhart,
innen gereinigt,
Wanddicke mind. 1 mm, auszuführen.
Für Kältemittelleitungen mit Kältemittel Co2 müssen
lt. geltenden Normen und Verordnungen geeignete
Materialien mit der geeigneten Druckfestigkeit
verwendet werden.
Eine gebündelte Leitungsführung wird nicht zugelassen.
Generell müssen alle Leitungen getrennt geführt
werden und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung an
andere Trassen und Leitungen angebaut werden.
Die Befestigung der Rohrleitungen hat mit verzinkten
Rohrschellen mit Neopren-Einlage und Rohrträgern zur
Verhinderung des Zusammendrückens der Isolierung zu
erfolgen. Die Rohrschellen sind nur mit Metalldübeln
zu befestigen.
Die Steuerleitungen sind separat, nicht mit den
Kälteleitungen zu führen, nach Absprache mit der
Bauleitung.
Betriebsmäßig kalte Leitungen sind gegen
Kondenswasserbildung zu dämmen.
Wandstärke Dämmung Leitungen Normalkühlung: mind. 13 mm
Wandstärke Dämmung Leitungen Tiefkühlung: mind. 19 mm
Es dürfen keine Einschnürungen in der Isolierung
vorhanden sein.
Nach Abschluss der Rohrleitungsmontage ist das gesamte
Rohrnetz mit Schutzgas abzupressen. Ein Prüf-
bzw. Druckprotokoll ist dem Fachplaner bei der Abnahme
zu übergeben.
Bei Durchdringung von Brandabschnitten dürfen die
Elektrokabel weder in einem Kunststoffrohr noch in
einem Kunststoffkanal verlegt sein und müssen
entsprechend den Brandschutzbedingungen mit speziellen
zugelassenen Brandschutzmanschetten/ Brandschotts
verlegt werden. Der vorgeschriebene Freiraum in
diesen Durchbrüchen ist unbedingt einzuhalten. Die
Vorgaben der Hochbauleitung/des Brandschutzes sind
hierfür einzuhalten.
Für Rohrleitungen durch Böden müssen die Anforderungen
nach DIN 18534 zu berücksichtigen. Die
Vorgaben der Hochbauleitung sind hierfür einzuhalten.
2.3 Beschriftung
Alle eingebauten Geräte, Komponenten, Leitungen und
Baugruppen sind analog den Ausführungsplänen
dauerhaft zu beschriften.
Hierzu ist die Nomenklatur des Auftraggebers
einzuhalten, die Kabelbezeichnung ist durchgehend
auszuführen und jeweils mindestens am Kabelanfang und
-ende zu bezeichnen. . Als Bezeichnungshalter ist
das Kabelbezeichnungsschild (Qualitätsstandard)
gefordert.
Bezeichnungsschrift ist Normschrift.
Die Beschilderungsliste ist unter korrekter
Berücksichtigung der Kältetechnik zu erstellen und vor
Bezeichnung der Kabel genehmigen zu lassen.
Funktionsintensive Teile sind im Regelfall im Klartext
mit Kunststoffschildern zu beschriften.
Die Beschriftung erfolgt mittels Gravur. In der Nähe
der Verbundanlagen (Aufstellungsraum) ist ein
Kälteschema in laminierter Ausführung zu befestigen.
Kälte- und Steuerleitungen sind durchgehend für die
gesamte Trasse zu beschriften.
2.4 Thermometer
In den Kühlräumen dürfen nur geeichte Thermometer
montiert werden. Sie müssen den Anforderungen der
Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB)
entsprechen. Thermometer in allen Kühlräumen
einheitlich,
direkt neben der Zugangstür zu montieren. Im
Außenbereich in der Nähe der Türe ist zusätzlich eine
digitale
Temperaturanzeige in Augenhöhe zu montieren. Die
Temperaturanzeige muss ggf. an die GLT aufgeschaltet
werden können. Ein geeigneter Anschluss ist vorzusehen.
Temperaturprotokolierung gemäß HACCP und Richtlinie 9
2/1E WG.
Montiert an der Außenwand Kühlzelle auf einer Höhe von
2.100 mm, ausgerüstet mit RS 232 Schnittstelle zur
Messwertverarbeitung am PC sowie Messwertausgabe am
Gerät über LCD- Klartext, Anzeige einschließlich
Messfühler. Ereignisdokumentation durch internen
Ringspeicher nach 9 2/1E WG über ein Jahr. Eine
Schnittstelle für die Weiterleitung an GLT (CAT7) ist
vorzusehen.
2.5 Türkontaktschalter
Die Türkontaktschalter werden vom AN geliefert und
montiert. Die Leitungsführung hat im Leerrohr zu
erfolgen, damit ein Austausch bei Defekt möglich ist.
Der Anschlusspunkt befindet sich vor dem
Kühlzellenzugang. Die Türkontaktschalter sind vom AN
Kältetechnik zu verkabeln. Folgende Funktionen
werden über den Türkontaktschalter erfüllt:
1. Ventilator aus
2. Magnetventil aus
3. Meldung im Schaltschrank, Tür auf
4. Beleuchtung EIN/AUS mit Bewegungsmelder
2.6 Aufstellbedingungen und Sicherheitsvorschriften
Grundsätzlich hat die zu liefernde Kälteanlage in
allen Punkten den aktuellen Technischen Normen und
Vorschriften in ihrer jeweils neuesten Fassung zu
entsprechen.
Die angegebenen Geräte müssen dem neuesten Stand der
Technik (HACCP / Dokumentation) entsprechen
und allen gesetzlichen und behördlichen, deutschen
Anforderungen in Bezug auf Brandschutz, Hygiene,
Unfallschutz und Reinigung genügen, hier im Besonderen
als Mindestanforderung:
Unfallverhütungsvorschriften für
Kälteanlagen DGUV 100-500 Kapitel 2.35
Druckbehälter 2014/68/EU
Elektroanlagen DGUV 3
VDE-Vorschrift 0100 und 0660
DIN EN-378
Alle sonstigen Vorschriften und
Ausführungsbestimmungen, die den Bereich der zu
erstellenden
Kälteanlagen tangieren.
Die Verwendung von schadstoffhaltigen Materialien
(z.B. Asbest, PCB, Formaldehyd, etc.) und von
lösungsmittelhaltigen Materialien ist nicht
zugelassen. Kabel und Leitungen müssen halogenfrei
sein.
Isolierungen müssen nicht brennbar (A-Qualität)
ausgeführt sein.
Sind örtliche TÜV-Abnahmen erforderlich, so hat der
Bieter dies auf seine Rechnung vor Abnahme der
Leistung zu veranlassen.
2.7 Allgemeine Ausführung und Bauart Tief- und
Kühlzellen
Alle Boden-Wand-Decken- und Türelemente müssen in
Einzelelementschäumung unter Hochdruck in
geschlossenen Formen mit integrierten Spannschlösser
hergestellt werden, Industrieelemente werden nicht
anerkannt.
Selbsttragende Wand- und Deckenelemente in Sandwich -
Bauweise,100 mm starke Wärmedämmung aus
Polyurethan - Hartschaum mit einer Schaumdichte von
mind. 40 kg/m3 (u-Wert gem. DIN EN 13165: 0.20
W/m2 K.), Baustoffklasse B 3.
Für empfohlene Temperaturdifferenzen bis 45 K.
Empfohlener Temperaturbereich: von -25 °C bis +60 °C
Der Dämmstoff ist VÖLLIG FCKW-frei durch Einsatz von
Cyklopentan als Treibmittel.
Elementverbindungen durch Nut/Feder - System, die
Exzenterspannschlossgehäuse aus Kunststoff, die
Exzenterverriegelung aus verz. Metall.
Die Oberfläche der Wand-Decken- und Bodenelemente
(Unterseite) aus verz. Stahlblech 0,6 mm,
polyesterbeschichtet mit bleifreiem Pulver, Farbe weiß
- RAL 9016.
Bei der Montage muss gänzlich auf Silikon als
Dichtmittel im Fugenbereich verzichtet werden.
Lediglich die
Türschwelle darf mit Silicon eingesetzt werden.
Bauseitige Zuschnitte von Isolierelementen sind
ausnahmslos NICHT zulässig.
Unterbodenbelüftung auf Kunststoff-Rechteckrohr oder
Kunststoff-Gitterroste. Ausgleichsmaterial ist im
Angebotspreis zu berücksichtigen.
Ausführung der Wand- und Deckenelemente:
Aus großformatigen, selbsttragenden Isolierelementen
mit Wandstärke 100 mm. Mit Überlappung der
Senkrechtstöße der Wandelemente innen und außen, PE -
Schaumbandabdichtung zwischen den
Elementen. Wandelemente mit Radius in den Ecken,
dadurch vollhygienisch durch fugenfreie Ausführung
der Wandelemente. Eine Montage von Radiusleisten ist
NICHT zulässig. Deckenelemente mit stumpf
zusammenstoßenden Elementen ohne Spalt. Außen- und
Innendeckschicht der Wand- und Deckenelemente
in verzinktem Stahlblech, polyesterbeschichtet, Farbe
weiß, RAL 9010.
Ausführung der Bodenelemente:
Der Stoß zwischen den Bodenelementen ist unterlappt.
Die Bodenelemente werden abgesenkt. Alle Zellenböden
im Übergang zur Wand mit Bodenradius 13 mm. Im
Türbereich wird der Radius ausgenommen, damit ein
ebenes Befahren möglich ist. Alle Türelemente mit
bodengleichen Schwellen.
Oberseite der Bodenelemente aus CRNI - 1.4301
(austenitisch),
für Radlast: 2000 N
Lastfläche/Art: bis 4 cm² (Gummirad)
Flächenlast: 40000 N
Rutschfestigkeit: KLASSE R 11 nach BIA 950143.
Bodenstärke: 120 mm
Ausführung der Türelemente:
Nach außen öffnende, aufliegende Türe mit Magnet -
Dichtungsprofil, steigenden und nachstellbaren
Scharnieren, Türgriff mit Zylinderschloss mit 3 Stk.
Schlüssel je Kühlzelle und Notöffner.
Im Belagsbereich mit eingeschäumten Verstärkungen.
Ringsum laufende, lebensmittelunbedenkliche
Gummidichtung, im Bodenbereich als Schleifdichtung
ausgeführt.
Türgriff mit Zylinderschloss und Notöffnung von innen
(muss auch im versperrten Zustand zu öffnen sein),
steigende Türscharniere in rostfreier Ausführung.
Einflügelige Drehtüren: LB = 800 mm, LH = 2000 mm,
siehe Plan
Türblatt und Türstock aus Polyurethan, 100 mm stark,
außen und innen in Stahlblech-weiß 0,6 mm, wie
Zellenelemente
Am Türrahmen außen eingebaut: Bedientableau mit
Thermometer und beheizbarem Druckausgleichsventil,
Blindabdeckung für Lichtschalter.
Mit Türrahmenheizung und speziellen Kälteunterbrecher
- Profilen zur Temperaturentkoppelung. Je Drehtüre
1 Stk. Türkontaktschalter magnetisch inkl.
werkseitigem Einbau und Verdrahtung bis zur
Verteilerdose.
Abmessungen der Kühlzellen gemäß Einzelbeschrieb und
den beiliegenden Planauszügen.
Beleuchtung pro Zelle mit mind. 1 Feuchtraumleuchte,
Steuerung über Bewegungsmelder (Leuchtstärke:
gemäß Arbeitsstättenverordnung).
Tiefkühlzellentüren mit Rahmenheizung.
Tiefkühlzellen mit Druckausgleichsventil, Größe nach
entsprechenden Raumvolumen ist zu berücksichtigen.
Bei Tiefkühlzellen ist weiterhin ein Unterfrierschutz
zu berücksichtigen.
Bei Tiefkühlzellen mit Temperatur unter -10°C und
einer Grundfläche von über 20m² ist eine vom
allgemeinen Stromnetz unabhängige Notrufeinrichtung zu
installieren. Lage in Absprache mit der örtlichen
Bauleitung.
In den Kühlzellendecken sind Durchführungen für die
Sprinklerleitungen vorzusehen.
Alle Kühlzellen sind zu angrenzenden Bauteilen zu
verblenden. D.h. Ausgleichsblenden zu Wänden und
Decken sind in den Preis einzukalkulieren. Wand- und
Deckenanschlussblenden im selben
Oberflächenmaterial wie Außenverkleidung der
Kühlzellen.
Falls erforderlich sind in den Wandanschlussblenden
Revisionsöffnungen für den Zugang zu den
Trichtersiphons einzuplanen.
Alle Kühlzellen müssen für Revisionszwecke begehbar
sein. Eine entsprechende Belastbarkeit der
Kühlzellendecke ist daher erforderlich. Ggf. sollen
hierfür Verstärkungen oberhalb der Kühlräume eingebaut
werden.
Revisionsöffnungen sind in den Deckenanschlussblenden
zu integrieren. Pro Kühlzellenblock ist zudem der
Zugang zum Deckenzwischenraum oberhalb der Kühlzellen
durch eine Luke in einer Kühlzellendecke zu
gewährleisten.
3. BAUTEILBESCHREIBUNG
3.1 Verbundanlage
Diese besteht aus sauggasgekühlten Verdichtern, Öl-
und Flüssigkeitsabscheidern, Kältemittelsammlern mit
elektr. Minimalstandsanzeige, Muffler, Saugleitungs-
und Filtertrocknern sowie Schauglas in der
Flüssigkeitsleitung, Manometertafel aus Edelstahl mit
Saug- und Druckmanometer sowie allen erforderlichen
Schalt- und Regelgeräten pro Kältekreislauf.
Die Verbundanlagen mit halbhermetischem Verdichter
sind grundsätzlich mit Ölspiegelregulatoren
auszustatten. Alle erforderlichen Ausgleichs- und
Verbindungsleitungen sind einzeln absperrbar.
Jeder einzelne Verdichter muss sich durch Absperr-
Ventile vom Verbundsystem komplett absperren bzw.
trennen lassen. Für den Verdichtermotor ist ein
Wicklungs-Vollschutz erforderlich.
Die Verdichter sind je Kältekreislauf auf einem
stabilen Rahmen montiert, der innerhalb des
Maschinengestells schwingungsgedämpft eingebaut ist.
Alle anderen Geräte und Komponenten sind ebenfalls im
Maschinengestell zu integrieren. Das
Maschinengestell muss absolut verwindungs- und
schwingungsfrei aufgebaut sein. Der Grundrahmen ist als
stabile Schweißkonstruktion ausgeführt. Das Gestell
ist zu grundieren und zweimal mit einem Kunstharzlack
zu streichen (Farbe nach Wahl des Bauherrn), bei
Außenaufstellung wetterfest.
Alle elektrischen Geräte sind komplett im
Herstellerwerk anzuschließen. Die Kabel sind in einem,
ebenfalls
im Maschinengestell montierten, Klemmkasten einzeln
auf Klemmen auszuführen. Es werden dadurch nur
noch Verbindungsleitungen zwischen Klemmkasten und
Schaltschrank erforderlich.
Jede einzelne Kühlstelle kann durch Absperrventile in
der Saug- und Flüssigkeitsleitung vom gemeinsamen
Verbundnetz getrennt werden.
Bei Außenaufstellung ist ein Wetterschutzgehäuse für
die Anlage vorzusehen.
3.2 Verflüssiger
Der Verflüssiger wird luftgekühlt oder wassergekühlt
(siehe Detailbeschreibung) ausgeführt. Ausführung
entsprechend den europäischen Normen und DIN.
Zertifizierung nach Eurovent / CECOMAF. Luftgekühlte
Verflüssiger sind mit EC-Ventilatoren und
Winterregelung auszustatten.
3.3 Verdampfer
Es sind Hochleistungsflachverdampfer anzubieten. Das
Material der Verdampfer ist entsprechend der zu
lagernden Produkte gegen Korrosion geschützt
auszuführen (z.B. Kunststoffbeschichtet), unabhängig
von
den angegebenen Richtfabrikaten. Diese müssen für
Decken- und Wandbefestigung konstruiert sein. Das
Gehäuse besteht aus einer
Aluminium-Magnesium-Legierung. Die untergebaute
Tauwassersammelschale
muss so ausgestattet sein, dass Schwitzwasserbildung
an der Unterseite vermieden wird. Ein Ablaufstutzen
DN20 mit Gewinde ist dicht in die Tauwasserschale
einmontiert. Der Lamellenblock besteht aus Kupferrohr
mit aufgepressten Lamellen aus Aluminium. Dieser muss
einer Druckprüfung unterzogen worden sein.
Bei Kühlräumen mit einer Raumtemperatur von unter 4°C
müssen Abtauheizungen mit Stahlmantel in den
Lamellenblock eingeschoben werden. Bei Tiefkühlräumen
ist zusätzlich eine Heizung in der
Tauwasserschale erforderlich. Die Verdampferlüfter
sind als EC-Motoren ausgeführt und sind in einem
korrosionssicheren Leichtmetall-Gehäuse geschlossener
Bauart, Schutzart IP 44, zu liefern. Als
Berührungsschutz ist zusätzlich ein Schutzgitter
montiert.
Zur Reinigung des Lamellenblocks kann die
Gehäuseblende ohne Werkzeug abgenommen werden.
3.4 Elektronisch-digitales Regelgerät
Das Regelgerät dient zur Steuerung bzw. Überwachung
der Raumtemperatur, Verdampfer Ventilatoren,
Abtauheizung und Warntemperatur.
Der Regler ist in der Schaltschrankfront installiert.
Die Fühler sind in bzw. direkt an der Außenseite des
Verdampfers zu montieren. Eine nahezu nicht sichtbare
Installation ist zwingend vorgeschrieben. Als Fühler
kommen PT 100 (3-Leiter-Fühler) zur Anwendung.
Der Regler ist unabhängig von der Leitungslänge der
Fühler selbstabgleichend, ein Justieren darf nicht
erforderlich sein. Die einzelnen Betriebszustände
sowie die Temperaturwarnung sind im Klartext direkt am
Regler anzuzeigen. Alle Soll- und Istwerte werden über
eine Digitalanzeige im Display angezeigt.
Alle Sollwerte werden über die in der Frontseite des
Reglers integrierten Tasten eingegeben und gleichzeitig
im Display angezeigt. Soll-Wert-Einstellung über
Potentiometer ist nicht zulässig.
Die einzelne Kühlstelle kann direkt am Regler ein-
bzw. ausgeschaltet werden. Steuerschalter am
Schaltschrank sind je Kühlstelle erforderlich. Die
Abtauphase wird über den Regler gesteuert. Es ist daher
keine zusätzliche Abtauung erforderlich. Der Regler
muss für den externen Anschluss einer
Sollwerteinstellung und einer Temperaturanzeige
vorbereitet sein. Automatische Verriegelung der Heiz-
bzw.
Kühlphase. Alle Einstellwerte müssen bei Netzausfall
erhalten bleiben. Die Temperaturdifferenz für das
Raumthermostat ist frei wählbar. Die Temperaturwarnung
muss einstellbar sein: Kein Alarm während der
Abtautauphase d.h. Zeitverzögert.
Die Zeitverzögerung ist frei wählbar.
Der Raumthermostat kann nur innerhalb eines
voreingestellten Bereichs verstellt werden.
Fühlerbruch bzw.
Kurzschluss ist im Display als Fehler anzuzeigen.
Grundsätzlich ist das Gerät selbstüberwachend bzw.
eigensicher aufgebaut.
Sämtliche Feld- bzw. Hauptmodule sind durch ein
Bus-System zu verbinden.
Version: 230112
01 Anlieferung
01
Anlieferung
01.01 Anlieferung
01.01
Anlieferung
02 Gekühlte Lagerflächen
02
Gekühlte Lagerflächen
02.01 Lager, NK
02.01
Lager, NK
02.02 Lager, TK
02.02
Lager, TK
03 Ungekühlte Lagerflächen
03
Ungekühlte Lagerflächen
03.01 Lager, Trocken
03.01
Lager, Trocken
03.02 Lager, Kiosk
03.02
Lager, Kiosk
04 Wirtschaftslager
04
Wirtschaftslager
04.01 Lager, Putzmittel
04.01
Lager, Putzmittel
04.02 Lager, Geschirr
04.02
Lager, Geschirr
05 Vorbereitung
05
Vorbereitung
05.01 Vorbereitung, Kalt
05.01
Vorbereitung, Kalt
06 Zubereitung
06
Zubereitung
06.01 Zubereitung, Warm
06.01
Zubereitung, Warm
07 Nachbereitung
07
Nachbereitung
07.01 Ausgabe, Free Flow
07.01
Ausgabe, Free Flow
07.02 Ausgabe, Kiosk
07.02
Ausgabe, Kiosk
08 Spülen
08
Spülen
08.01 Spülen, Geschirr & Behälter
08.01
Spülen, Geschirr & Behälter
09 Rücklieferung
09
Rücklieferung
09.01 Rücklieferung, Nassmüll
09.01
Rücklieferung, Nassmüll
10 Getränkeausgabe
10
Getränkeausgabe
10.01 Getränkespender
10.01
Getränkespender
14 Technik
14
Technik
14.10 Kühlzellen
14.10
Kühlzellen
14.20 Kältetechnische Einrichtung
14.20
Kältetechnische Einrichtung
14.30 Verdichtersätze
14.30
Verdichtersätze
14.40 Kälteleitungen und Zubehör
14.40
Kälteleitungen und Zubehör
14.50 Regeltechnik
14.50
Regeltechnik
14.60 Elektroinstallation
14.60
Elektroinstallation
14.70 Tauwasserleitungen
14.70
Tauwasserleitungen
14.80 Brandabschottungen und Kernbohrungen
14.80
Brandabschottungen und Kernbohrungen
14.90 Inbetriebnahme und Planung
14.90
Inbetriebnahme und Planung
15 Lüftungsdecke
15
Lüftungsdecke
15.01 Küche / Vorbereitung
15.01
Küche / Vorbereitung
15.02 Spülküche
15.02
Spülküche
15.03 UV-C Luftreinigungssystem
15.03
UV-C Luftreinigungssystem
15.04 Regelung der Luftströme
15.04
Regelung der Luftströme
15.05 Kontroll-Plattform
15.05
Kontroll-Plattform
20 Mobile Geräte
20
Mobile Geräte
20.01 Mobile Geräte
20.01
Mobile Geräte
50 Sonstiges
50
Sonstiges
50.01 Revisionsunterlagen
50.01
Revisionsunterlagen