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LEISTUNGSVERZEICHNIS LEISTUNGSVERZEICHNIS
über
Raumlufttechnische Anlagen
Bauvorhaben: Umgestaltung und Modernisierung
von Büroflächen
Fuggerstraße 26
86150 Augsburg / Flur-Nr. 1134
Bauherr: WE HOLDING GmbH & Co. KG
Freihamer Straße 2
82166 Gräfelfing
Fachplaner/ Ingenieurbüro Ulherr GmbH
Bauleitung: Gustav-Mahler-Straße 7
86356 Neusäß
Tel.: 0821 / 455 452-0
Fax: 0821 / 455 452-22
E-Mail: kontakt@ib-ulherr.de
Abgabedatum: Mittwoch, 20.12.2026
Abgabeort: Ingenieurbüro Ulherr GmbH
(Adresse siehe oben)
ungeprüft geprüft
Summe, netto ______________ € ______________ €
MwSt. 19% ______________ € ______________ €
Summe, brutto ______________ € ______________ €
Nachlass: _____% ______________ € ______________ €
Summe, brutto ______________ € ______________ €
Bieter: ______________________________
______
Stempel und Unterschrift
LEISTUNGSVERZEICHNIS
Technische Vorbemerkungen Allgemein: Technische Vorbemerkungen Allgemein:
Dem Angebot liegen folgende Vorschriften, Richtlinien und Bedingungen zugrunde:
die einschlägigen Normen, Richtlinien und behördlichen Auflagen sind in ihrer aktuellsten Fassung zu beachten, insbesondere der VOB in ihrer aktuellen und gültigen Fassung; VOB/C, DIN 18299 Allgemeine Regelungen für Bauarbeiten jeder Art; alle Nebenleistungen (Umfang gemäß VOB) sind in die Einheitspreise einzurechnen; bei Widersprüchen gehen die Regelungen der gewerkespezifischen ATV DIN (VOB-C) vor; alle einschlägigen Normen und Richtlinien (auch welche nicht in den technischen Vorbemerkungen besonders hingewiesen wurden) entsprechend dem Stand der Technik und der jeweils gültigen Fassung!
Sonstige allgemeingültige Gesetzte, Normen und Vorgaben in ihrer aktuellen und gültigen Fassung:
die Anforderungen der Musterbauordnung; inkl. den Änderungen zur aktuellen und jeweils gültigen Landesbauordnung; Gebäudeenergiegesetz (GEG); Musterleitungsanlagenrichtlinie (MLAR); Muster - Lüftungsanlagenrichtlinie (MLüAR); Unfallverhütungsvorschriften und Brandschutzrichtlinien; Anforderung an die Befestigung von Rohrleitungsanlagen; Anforderungen weiterer Regelwerke, Normen und brandschutztechnischen Anforderungen an Sonderbauten; Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und dem jeweiligen Landeswassergesetz; Trinkwasserverordnung (TrinkwV); Infektionsschutzgesetz (IfSG); Abwasserabgabengesetz (AbwAG); Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG); EU-Richtlinie 98/83/EG vom 03.11.1998 über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch; Kreislauf Wirtschafts-/Abfallgesetz (KrW-/Abf.G); Luftwechselzahlen in Verbindung zu den MAK-Werten; GaV Garagenverordnung; SPrüfV Sicherheitsanlagen-Prüfverordnung; Feuerungsverordnung (FeuV); Arbeitsstättenrichtlinie insbesondere ASR 5; Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV); Krankenhausbauverordnung; PAS 1027 energetische Bewertung heiz- und raumlufttechnischer Anlagen im Bestand, Ergänzungen zur DIN 4701 12 Blatt1; TA-Lärm (technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm); VDE-Vorschriften.
DIN 1053 Aussparungen in tragenden Wänden; DIN 1045 Beton und Stahlbeton; Bemessung und Ausführung; DIN 1629 Nahtlose kreisförmige Rohre aus unlegierten Stählen für besondere Anforderungen; DIN 1786 Installationsrohre aus Kupfer, nahtlos gezogen; DIN 1986 - 100 Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke.
DIN 2403 Kennzeichnung von Rohrleitungen nach dem Durchflussstoff; DIN 2440 Stahlrohre, Mittelschwere Gewinderohre; DIN 2441 Stahlrohre, Schwere Gewinderohre; DIN 2444 Zinküberzüge auf Stahlrohren; DIN 2448 Nahtlose Stahlrohre; DIN 2470 Gasleitungen aus Stahlrohren; DIN 2501 - 1 Flansche; DIN 2605 - 1 Formstücke zum Einschweißen, Rohrbogen; DIN 2615 Formstücke zum Einschweißen, T-Stücke; DIN 2616 Formstücke zum Einschweißen, Reduzierstücke; DIN 2633 Vorschweißflansche; DIN 2856 Kapillarlötfittings; DIN 3576 Trägerklauen; DIN 4034 Schächte aus Beton- und Stahlbetonfertigteilen; DIN 2856 Kapillarlötfittings; DIN 2980 - 2991 Stahlfittings mit Gewinde; DIN 3220 Handräder, flach; DIN 3222 Überflurhydranten PN 16; DIN 4066 Hinweisschilder für den Brandschutz, Hinweisschilder für die Feuerwehr; DIN 4102 Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen sowie die EN 13501; DIN 4108 Wärmeschutz im Hochbau; DIN 4109 (1989-11) „Schallschutz im Hochbau“ DIN 4124 Baugruben und Gräben Böschungen, Arbeitsraumbreiten, Verbau; DIN 4262 Sicker- und Mehrzweckrohre aus PVC-U und PE-HD für Verkehrswege und Tiefbau; DIN 4271 Schachtabdeckungen, Klasse B 125; DIN 4281 Beton für Entwässerungsgegenstände; DIN 4702 Heizkessel; DIN 4705 Feuerungstechnische Berechnung von Schornsteinen; DIN 4708 Zentrale Wassererwärmungsanlagen; DIN 4751 Wasserheizungsanlagen; DIN 4753 Wasser - Erwärmer- und Wassererwärmungsanlagen für Trink- und Betriebswasser; DIN 4754 Wärmeübertragungsanlagen mit organischen Flüssigkeiten; DIN 4757 Sonnenheizungsanlagen; DIN 4788 Gasbrenner; DIN 4807 Ausdehnungsgefäße; DIN 4810 Druckbehälter aus Stahl für Wasserversorgungsanlagen; DIN 6616 Liegende Behälter (Tanks) aus Stahl; DIN 8061 Rohre aus Weichmacher freiem Polyvinylchlorid; DIN 8063 Rohrverbindungen zu Rohre aus Weichmacher freiem Polyvinylchlorid; DIN 8074 Rohre aus Polyethylen (PE); DIN 8077 Rohre aus Polypropylen (PP); DIN 8079 und 8080 Rohre aus chloriertem Polyvinylchlorid; DIN 8960 Kältemittel - Anforderungen und Kurzzeichen; DIN 14651 Nichtautomatische Brandmelder (Feuermelder); DIN 14655 Nichtautomatische Brandmelder; DIN 14811 Druckschläuche; DIN 14818 Druckschläuche W und WA; DIN 14925 Feuerwehrwesen; DIN 16963 Rohrverbindungen und Rohrleitungen für Druckrohrleitungen aus Polyethylen hoher Dichtung (HDPE); DIN 16969 Rohre aus Polybuten; DIN 16963 Rohrverbindungen und Rohrleitungen für Druckrohrleitungen aus Polyethylen hoher Dichtung (HDPE); DIN 16970 Klebstoffe zum Verbinden von Rohren und Rohrleitungsteilen aus PVC hart; DIN 17440 Nichtrostende Stähle, Gütevorschriften; DIN 17455 und 17456 Geschweißte kreisförmige Rohre aus nichtrostenden Stählen; DIN 18017 Lüftung von Bädern und Toilettenräumen ohne Außenfenster; DIN 18024 Bauliche Maßnahmen für behinderte und alte Menschen im öffentlichen Bereich (Planungsunterlagen); DIN 18025 Wohnungen für Schwerbehinderte (Planungsunterlagen); DIN 18032 Sporthallen, Hallen und Räume für Sport und Mehrzwecknutzung; DIN 18036 Eissportanlagen; DIN 18160 Hausschornsteine; DIN 18195 Bauwerksabdichtungen; DIN 30690 Bauteile für Rohrleitungen für Anlagen der Gasversorgung; DIN 32736 Gebäudemanagement; DIN 44532 Elektro - Wassererwärmer; DIN 44899 - 6 Elektrowassererwärmer bis 1.000 l Nenninhalt; DIN 44902 Elektrische Heißwasserbereiter; DIN 50929 und 50930 Korrosion der Metalle, Auswahl von Rohrwerkstoffen, (insbesondere der Teil 6 aus der DIN 50930!); DIN 51603 Anforderungen an Heizöl; DIN 68930 Küchenmöbel; DIN 86033 Lötflansche für Rohre aus Kupfer; DIN 19594 Aufsätze 300 x 500 für Ablüfte Klasse C 250; DIN 19596 Schachtabdeckungen, Klasse A 15 und B 125 rund; DIN 19597 Schachtabdeckungen, Klasse A 15 quadratisch; DIN 19583 Aufsätze 500 x 500 für Straßenabläufe Klasse C 250 und Klasse D 400; DIN 19584 Schachtabdeckungen für Einstiegschächte Klasse D 400; DIN 19537 Rohre und Formstücke aus Polyethylen mit hoher Dichte (HDPE).
DIN EN 54 Brandmeldeanlagen; DIN EN 124 Aufsätze und Abdeckungen für Verkehrsflächen; DIN EN 125 Flammenübertragungseinrichtungen für Gasgeräte; DIN EN 298 Feuerungsautomaten für Gasbrenner und Gasgeräte; DIN EN 378 Kälteanlagen und Wärmepumpen; DIN EN 449 Festlegungen für Flüssiggasgeräte; DIN EN 512 Faserzementprodukte; DIN EN 525 Gasbefeuerter Warmlufterzeuger ohne Wärmetauscher; DIN EN 545 Rohre, Formstücke, Zubehörteile aus duktilem Gusseisen; DIN EN 573 und DIN EN 988 Zink und Zinklegierungen; DIN EN 625 Heizkessel für gasförmige Brennstoffe; DIN EN 639 Allgemeine Anforderungen für Druckrohre aus Beton; DIN EN 640 Stahlbetondruckrohre und Betondruckrohre; DIN EN 681 Elastomer - Dichtungen; DIN EN 752 Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden; DIN EN 971 Fachausdrücke und Definitionen für Beschichtungsstoffe; DIN EN 1057 Kupfer und Kupferlegierungen; DIN EN 1301 Aluminium und Aluminiumlegierungen; DIN EN 1333 Auswahl der PN Stufen; DIN EN 1396 Aluminium und Aluminiumlegierungen; bandbeschichtete Bleche und Bänder für allgemeine Anforderungen; DIN EN 1610 Verlegung und Prüfung von Abwasserleitungen und Kanälen; DIN EN 1775 Gasversorgung, Gasleitungen für Gebäude; DIN EN 10088 Nichtrostende Stähle; DIN EN 10220 Nahtlose und geschweißte Stahlrohre; DIN EN 10240 Schmelztauchverzinkte Rohre für Gas- und Wasserleitungen; DIN EN 10255 Rohre aus unlegierten Stahl; DIN EN 12056 Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden; DIN EN 12828 Sicherheitstechnische Einrichtung für geschlossene Anlagen; DIN EN 12831 Berechnung der Norm-Heizlast; DIN EN 12975 Thermische Solaranlagen; DIN EN 12976 Thermische Solaranlagen und ihre Bauteile; DIN EN 13564 Rückstauverschlüsse für Gebäude; DIN EN 14462 Anforderungen an Druckerhöhungsanlagen für den Feuerlöschbereich; DIN EN 14597 Temperaturregeleinrichtungen und Temperaturbegrenzer für Wärme erzeugende Anlagen; DIN 50020 Elektrische Betriebsmittel für explosionsgefährdete Bereiche; DIN EN 60051 Direkt wirkende anzeigende elektrische Messgeräte und ihr Zubehör Messgeräte mit Skalenanzeige; DIN EN 60529 Schutzarten durch Gehäuse; DIN EN 61082 1 Dokumente der Elektrotechnik.
VDI 2035 Schutz vor Steinbildung; VDI 2055 Wärme- und Kälteschutz für betriebs- und haustechnische Anlagen; VDI 2067 Wirtschaftlichkeit gebäudetechnischer Anlagen; VDI 2068 Mess-, Überwachungs- und Regelgeräte in haustechnischen Anlagen mit Wasser als Wärmeträger; VDI 2075 Technische Gebäudeausrüstung für Eissportanlagen; VDI 2089 Wärme-, Raumlufttechnik, Wasserversorgung und Entsorgung in Hallen- und Freibädern; VDI 2167 Technische Gebäudeausrüstung von Krankenhäusern; VDI 3782 Ausbreitung von Luftverunreinigungen in der Atmosphäre; Berechnung der Abgasfahnenüberhöhung; VDI 3807 Energieverbrauchskennwerte für Gebäude; VDI 3808 Energiewirtschaftliche Beurteilungskriterien; VDI 3811 Aufteilung des Energieverbrauchs für Heizungs- und Warmwasserbereitung bei kombinierten zentralen Heizungsanlagen; VDI 3814 Gebäudeautomation; VDI 3817 Technische Gebäudeausrüstung in denkmalwerten Gebäuden; VDI 3815 Grundsätze für die Bemessung der Leistung von Wärmeerzeugern; VDI 3817 Technische Gebäudeausrüstung in denkmalwerten Gebäuden; VDI 4100 (2012-10) „Schallschutz von Wohnungen“ VDI 6000 Ausstattung von und mit Sanitärräumen in Wohnungen; VDI 6023 Hygienebewusste Planung, Ausführung, Betrieb und Instandhaltung von Trinkwasseranlagen; VDI 6024 Wassersparen in der Sanitärtechnik; VDI 6025 Betriebswirtschaftliche Berechnung für Investitionsgüter und Anlagen; VDI 6027 Anforderungen an den Datentausch von CAD-Systemen.
VDMA 24197 Energetische Inspektion von Komponenten gebäudetechnischer Anlagen; VDMA 24198 Performance Contracting.
DVGW-Arbeitsblättern W 551/W 553 (Berechnungshinweise zur Auslegung der Zirkulation nach W 553).
Technische Vorbemerkungen Allgemein:
Technische Vorbemerkungen KG 480 Gebäudeautomation: Technische Vorbemerkungen KG 480 Gebäudeautomation:
(als Ergänzung zu Technische Vorbemerkungen allgemein)
Es gelten:
VOB/C, DIN 18386 Gebäudeautomation.
Sonstige Normen und Vorgaben in ihrer aktuellen und gültigen Fassung für den Bereich der Gebäudeautomation:
VDI 3814 Gebäudeautomation.
Technische Vorbemerkungen KG 480 Gebäudeautomation:
Allgemeine Beschreibungen: Allgemeine Beschreibungen:
Es gelten alle einschlägigen Normen, Regeln des Handwerks, behördlichen Vorschriften und Richtlinien (auch welche nicht oben genannt sind) entsprechend dem Stand der Technik und in der aktuellsten Fassung. Bei Unklarheiten über die Gültigkeit einer Vorschrift/Norm, ist zwingend Rücksprache mit dem technischen Fachplaner zu halten. Besonders wird auf die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschrift, der Arbeitsstättenrichtlinie sowie auf die berufsgenossenschaftlichen Auflagen zu achten. Auflagen der Feuerwehr, der Versorgungsunternehmen und der baugenehmigenden Behörde sind zwingend zu beachten.
Der AN hat die ihm übergebenen Planungsunterlagen zu prüfen. Nach erfolgter Prüfung sind den nachstehenden Nebengewerken folgende technische Unterlagen/Angaben, unterteilt nach Bauelementen, zur Verfügung zu stellen: Regelungstechnik, Funktionsschemata, Funktionslisten, vorgesehene Einbauorte, Anschlussbedingungen oder Einbaubedingungen für Messwertgeber, Anschlussleistungen Elektroinstallation, vorgesehene Einbauorte für Messwertgeber, Anschlussklemmlisten, Anschlussleistungen.
Es wird den Anbietern empfohlen, die Baustelle zu besichtigen und sich mit den Örtlichkeiten vertraut zu machen, so dass in Anlehnung an die Leistungsbeschriebe eine möglichst genaue Kalkulation erfolgen kann. Bei Rückfragen -auch für eine eventuell notwendige Baustellenbegehung nach vorheriger Terminvereinbarung- stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Die Prüfung von Vorleistungen anderer Unternehmer ist so rechtzeitig durchzuführen, dass evtl. erforderliche Nacharbeiten unter Beachtung von VOB-gerechten Nachfristen ohne zeitlichen Einfluss auf die eigenen Arbeiten des AN ausgeführt werden können. Wird dies unterlassen, so übernimmt der AN die Verantwortung und Kosten für dadurch entstehende zeitliche Verzögerungen.
Diese Leistungsbeschreibung bezieht sich auf eine komplette Lieferung und Montage aller ausgeschriebenen Anlagen / und dessen Komponenten. Die geschuldete Anlage bezieht sich auf eine funktionsfähige und auf ein energetisch optimiertes System. Nebenkosten für diese Leistungen sind in die Einheitspreise einzurechnen.
Ausführung:
Werden nichtrostende Stähle ausgeschrieben, so müssen diese grundsätzlich in der DIN EN 10088-1 -nichtrostende Stähle; Verzeichnis der nichtrostenden Stähle- enthalten sein.
Für sämtliche Brecharbeiten ist folgendes zu beachten: Die Räumlichkeiten sind jeden Abend sauber zu verlassen. Bei Montage- und Brecharbeiten sind die Böden und Wände mit Folien, Kartonagen o. ä. zu schützen. Nach Trockenbohrungen für Befestigungen, wie z. B. für Dübel oder nach Brecharbeiten, ist der dadurch anfallende Staub sofort abzusaugen.
Aufgrund des vorhersehenden Schulbetriebes, ist auf diesen Rücksicht zu nehmen. Dies bedeutet, dass die Staub- und Lärmbelästigung so gering wie möglich gehalten werden muss. Jeden Abend ist die Baustelle in den jeweiligen Räumlichkeiten aufzuräumen und sauber zu verlassen.
Dies ist in die Einheitspreise mit einzuberechnen.
Der Material- und Werkzeugtransport zum Aufstellungs- bzw. Einbauort sowie evtl. Rücktransport ist enthalten, soweit nichts anderes in den einzelnen Positionen vermerkt ist.
Nach erfolgter Montageplanung sind sämtliche Wand- und Deckendurchführungen an der Baustelle anzuzeichnen sowie rechtzeitig mit allen beteiligten Gewerken, insbesondere dem Trockenbau, abzustimmen.
Auf alle frostgefährdeten Bereiche und Bauteile sind Maßnahmen zu einer geeigneten Frostsicherheit mit in die Einheitspreise einzukalkulieren.
Die Positionen beinhalten die Lieferung und die komplette Montage der ausgeschriebenen Teile, soweit nichts anderes in den einzelnen Positionen vermerkt ist.
Erstellt der AN Ausführungszeichnungen und sonstige Unterlagen, so ist er für diese gegenüber dem AG verantwortlich. Durch seine Unterschrift übernimmt der AG keine Verantwortung für die technische Funktionsfähigkeit.
Alle bauabhängigen Maße sind vor Beginn der Ausführung an Ort und Stelle zu nehmen.
Bauseitig zu erbringende Leistungen sind rechtzeitig anzufordern und zu überwachen.
Die Arbeiten sind mit den beteiligten und nachfolgenden Gewerken zu koordinieren. Sämtliche Montagepläne inkl. Detail-, Stromlauf-, Anschlusspläne usw. sind in Abstimmung mit den anderen am Bau beteiligten Unternehmen abzustimmen und anzufertigen.
Bei der Montage der Armaturen, Apparate, Schalter und Geräte ist auf eine einwandfreie Zugänglichkeit zur Wartung, bei der Bedienung und bei etwaigen Auswechslungsarbeiten zu achten.
Alle Leitungen in Mauerdurchbrüchen dürfen nur gedämmt durchgeführt werden.
Alle Kanäle, Leitungen und sonstigen Geräte dürfen nur körperschallgedämmt befestigt werden.
Die Unterstützkonstruktion ist nach Maßgabe der erforderlichen Festigkeit bzw. der zulässigen Durch- Biegung vom Unternehmer auszuwählen. Ebenso sind Maßnahmen zur Dehnungsaufnahme vom Unternehmer festzulegen. Der Festigkeitsnachweis ist zu führen und muss ohne Aufforderung des Fachplaners vorgelegt werden.
Dübel zur Befestigung müssen auf den Untergrund abgestimmt sein; ihre Spreizkräfte dürfen keine zu großen inneren Spannungen erzeugen. Bei nicht ausreichend festem Untergrund muss Rücksprache mit dem technischen Fachplaner, dem Architekt und dem Statiker gehalten werden.
Der AN hat die ihm übergebenen Planungsunterlagen zu prüfen und bei nicht Vollständigkeit oder Fehlerhaftigkeit dem technischen Fachplaner sofort mitzuteilen!
Ein Bautagebuch ist wöchentlich beim Fachbauleiter schriftlich vorzulegen. Alle für die Baustelle relevanten Informationen sind hier einzutragen.
Der AN hat zu den Baustellenbesprechungen, die der AG regelmäßig durchführt, einen bevollmächtigten, deutschsprachigen Vertreter zu entsenden. Dieser/diese „Bauleiter(in) / Obermonteur“ soll während der kompletten Bauphase die Baustelle führen. Er darf nur in Zustimmung mit der technischen Bauleitung ausgetauscht werden. Die Besprechungen finden jeweils nach Absprache, jedoch mindestens einmal wöchentlich statt.
Das Anbringen eines Firmenschildes ist nach Rücksprache mit der Bauleitung möglich.
Der AN hat sich vor Ausführung der Arbeiten über die Lage von Leitungen, Kabeln, Dränen und dgl. beim AG und bei den für die Ver- und Entsorgungsanlagen zuständigen Trägern zu unterrichten.
Mit der Ausführung der im Leistungsverzeichnis vorgesehenen Stundenlohnarbeiten ist nur nach schriftlicher Anordnung des AGs zu beginnen. Der Umfang der im Einzelfall zu erbringenden Leistungen wird bei der Anordnung festgelegt. Die Stundenzettel sind werktäglich einzureichen.
Bei Verwendung gesundheitsgefährdender und -schädigender Stoffe ist zu beachten, dass eine solche Belastung in Wohn-, Aufenthalts- und Arbeitsräumen so gering wie möglich zu halten ist. Der für diese Stoffe jeweils gültige MAK-Wert darf nicht überschritten werden. Bei Überschreitung der jeweiligen Grenzwerte haftet der AN für alle daraus entstehenden Schäden. Der AN ist verpflichtet, grundsätzlich nur Dämmstoffe zu verwenden, die FCKW-frei und bauaufsichtlich zugelassen sind.
Auf der Baustelle können nach Absprache mit der Bauleitung Strom- und Wasseranschlüsse erstellt werden. Der AN muss alle für seine Leistungen erforderlichen Anlagen und Anschlüsse selbst erstellen. Gebühren und Verbrauch gehen zu Lasten des AN.
Bevor die ausgeschriebenen Bauteile/Einbauteile bestellt werden, sind diese nochmals mit der Fachbauleitung durchzusprechen und schriftlich zu genehmigen.
Materialien sind so rechtzeitig mit der Bauleitung abzuklären bzw. so frühzeitig zu bestellen, dass keinerlei zeitliche Verzögerung des Bauablaufes entstehen kann. Ebenfalls ist das Leistungsverzeichnis mit dem Planstand abzugleichen.
Dem Angebot liegen folgende Vorschriften, Richtlinien und Bedingungen zugrunde: die einschlägigen Normen, Richtlinien und behördlichen Auflagen sind in ihrer aktuellsten Fassung zu beachten, insbesondere der VOB A / B / C in ihrer aktuellen und gültigen Fassung; alle einschlägigen Normen und Richtlinien entsprechen dem Stand der Technik und de jeweils gültigen Fassung!
Weiterhin gelten alle sonstigen allgemeingültigen Gesetze, Normen und Vorgaben in ihrer aktuellen und gültigen Fassung.
Abänderungsvorschläge zu der vorgesehenen Ausführungsart der nachfolgend beschriebenen Arbeiten sind unter Beifügung von Mustern und genauer Beschreibung sowie den Alternativ-Preisen bei der Bauleitung einzureichen. Die Alternativ-Ausführung kann erst nach Freigabe durch die Bauleitung ausgeführt werden.
Sämtliche Flanscharmaturen verstehen sich einschl. Lieferung der entsprechenden Gegenflanschen, Schrauben, Muttern und Dichtungen. Die Preise hierfür sind in die Einheitspreise mit einzukalkulieren.
Bei allen Unklarheiten ist rechtzeitig mit der Bauleitung, der technischen Fachbauleitung oder dem Bauherrn Rücksprache zu halten.
Die ordnungsgemäße Ausführung ist vom Unternehmer nach Abschluss der Arbeiten durch eine Übereinstimmungserklärung zu bescheinigen.
Alle Leitungen und Kanäle sind so zu verlegen, dass ausreichend Platz für nachfolgende Gewerke, wie z. B. das Anbringen von der Wärmedämmung, ist. Wir verweisen in diesem Zusammenhang ausdrücklich an die Koordinationspflicht nach VOB.
Sämtliche Geräte- und Regelkomponenten müssen aufeinander abgestimmt sein und im System einwandfrei funktionieren.
Sollten Kostenüberschreitungen oder Massenmehrung erkennbar sein, so sind diese unaufgefordert in schriftlicher Form dem technischen Bauleiter zu übermitteln.
Sämtliche erforderliche Eingaben an die Behörden, Anträge zur Abnahme der technischen Gewerke/Anlage (insbesondere die Sicherheitsprüfabnahme) sind bis zur Stellung der Schlussrechnung dem technischen Bauleiter zur Verfügung zu stellen.
Wenn vom Bieter die Angabe von Produkten einzutragen ist, sind die Eintragungen für die Ausführung verbindlich. Wird kein Produkt eingetragen, gilt das angegebene Leitfabrikat / Leitprodukt als vereinbart. Abweichungen zu einem späteren Zeitpunkt sind nur mit dem Einverständnis des Auftraggebers möglich und müssen schriftlich vereinbart werden.
Abänderungsvorschläge zu der vorgesehenen Ausführungsart der nachfolgend beschriebenen Arbeiten sind unter Beifügung von Mustern und genauer Beschreibung sowie den Alternativ-Preisen bei der Bauleitung einzureichen. Die Alternativ-Ausführung kann erst nach Freigabe durch die Bauleitung ausgeführt werden
Abrechnung:
Die Abrechnung/Das Aufmaß erfolgt nach den Kostengruppen der DIN 276 Stand 2008.
Die für die Abnahmeprüfung erforderlichen Hilfsstoffe und Messgeräte sind vom AN zur Verfügung zu stellen.
Die Abrechnung aller Positionen erfolgt nach Aufmaß.
Die geforderten Leistungen sind in die Einheitspreise einzurechnen, soweit sie nicht im Leistungsverzeichnis als eigene Positionen erfasst sind.
In die Einheitspreise ist ein Aufwand für die Kontrolle der Vorleistung sowie eine Meldung der Mängel an die Bauleitung mit ein zu kalkulieren.
Das Aufmaß ist in Absprache mit der Bauleitung auch in mehrere Abschnitte zu unterteilen, der hierfür erforderliche Mehraufwand ist zu berücksichtigen.
Bei allen Rechnungen sind die Anforderungen der KfW bezüglich der Rechnungsstellung zu erfüllen. Vergleiche hier auch die technischen FAQs der KfW (vgl. https://www.kfw.de/media/migration/weiterleitung_zur_startseite/ startseite/inlandsfoerderung/meine_kfw/fuer_vertriebspartner_berater_sachverstaendige_architekten_und_bauingenieure/pdf_dateien_3/Technische_FAQ_151_152_430_153.pdf).
Sollten Positionen als Hauptpositionen ausgeschrieben sein, so darf der AN diese Position nicht als Zuschlagsposition kalkulieren, anbieten und abrechnen.
Bestandsunterlagen: (soweit nicht im LV als eigene Position deklariert)
Der AN hat folgende Bestandsunterlagen zu erstellen und dem AG bis zur Abnahme in 3-facher Ausfertigung in Papierform und in digitaler Form, geordnet und beschriftet, einschl. Inhaltsverzeichnis, zu übergeben:
Bestandszeichnungen in Grundrissen, Schemata und Detailzeichnungen als Lichtpausen (1 Satz als normale Schwarzpause, 1 Satz auf CAD, alle Zeichnungen sind normgerecht farbig anzulegen);
Beschreibung der Anlagen/Einrichtungen mit den Kenndaten von Leistung, Querschnitt, Garantiewert, Sicherheitseinrichtung und dgl., Checklisten/ Ablaufpläne der erforderlichen Inspektions- und Instandsetzungsarbeiten der Anlagen/ Einrichtungen mit Angabe der erforderlichen Hilfsmittel (wie Werkzeuge, Prüf- und Messgeräte, Reinigungsmittel, Öle, Fette und Ersatzteile);
behördliche Prüfbescheinigungen, Werkszeugnisse, DVGW-Bescheinigungen usw.;
Messprotokolle über die im Rahmen der Einregulierungsarbeiten durchgeführten Messungen.
Allgemeine Beschreibungen:
Objektbeschreibung Objektbeschreibung
Objektbeschreibung
VORBEMERKUNGEN: Bieterangaben zum LV VORBEMERKUNGEN: Bieterangaben zum LV
Zur Erfüllung aller erforderlichen technischen Anforderungen ist diesem Leistungsverzeichnis das Leitfabrikat Sauter vorgegeben.
Bezugsnachweis:
Sauter-Cumulus GmbH
Niederlassung Augsburg
Anton-Sorg-Str. 1
86199 Augsburg
Telefon: 0821-906732-0
E-Mail: nl.augsburg@de.sauter-bc.com
Dies ist in keinster Weise als Einschränkung zu verstehen! Vielmehr sollen durch die möglichst klare und eindeutige Beschreibung die Kalkulation erleichtert und missverständliche Formulierungen vermieden werden. Grundsätzlich kann vom Bieter auch ein gleichwertiges Fabrikat gewählt werden.
Zur Feststellung der Gleichwertigkeit müssen sämtliche im Leistungsverzeichnis abgefragten Angaben, insbesondere die angebotenen Hersteller bzw. Fabrikate und Typen mit dem Angebot genannt werden. Die Gleichwertigkeit ist vom Bieter nachzuweisen.
Alle genannten Bieterangaben sind für die Ausführung verbindlich. Abweichungen zu einem späteren Zeitpunkt sind nur mit dem Einverständnis des Auftraggebers möglich und müssen schriftlich vereinbart werden.
VORBEMERKUNGEN: Bieterangaben zum LV
VORBEMERKUNGEN: Spezifische Anforderungen Bieter VORBEMERKUNGEN: Spezifische Anforderungen Bieter
Die erforderlichen Arbeiten an den zu installierenden Systemen dürfen nur durch Fachpersonal ausgeführt werden, das dazu vom Hersteller geschult und autorisiert wurde. Ferner muss zur Sicherstellung der Systemsicherheit die vom Hersteller frei gegebene und lizenzierte Original-Software verwendet werden. Dies ist mittels entsprechender Herstellerzertifikate nachzuweisen.
Bieter der engeren Wahl müssen Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit durch Referenzen von vergleichbaren BACnet-Projekten nachweisen.
Vor Auftragsvergabe ist die Qualifikation sowie die Funktionalität des angebotenen Gesamtsystems anhand einer vorgegebenen Testinstallation nachzuweisen.
Für die angebotene Gebäudeautomation muss ein Service- und Bereitschaftsdienst mit einer Rufbereitschaft rund um die Uhr sowie Reaktionszeiten bis zu 2 Stunden (Einsatzort 86150 Augsburg) verfügbar sein. Die Verfügbarkeit ist auf Verlangen vom Bieter nachzuweisen.
VORBEMERKUNGEN: Spezifische Anforderungen Bieter
VORBEMERKUNGEN: Spezifische Anforderungen Projekt VORBEMERKUNGEN: Spezifische Anforderungen Projekt
Um eine maximale Betriebssicherheit zu gewährleisten muss das neu zu installierende Gebäudeautomationssystem zwingend dezentral mit jeweils autarker Funktion in der Technikzentrale sowie den 8 vorgesehenen Mieteinheiten aufgebaut werden. Daher müssen auch die vorgesehenen Subsysteme (wie z.B. die Anbindung der zentralen und dezentralen Brandschutzklappen oder die Aufschaltung von anderen Gewerken über Standard-Bus) jeweils separat je zugehörigem Automationsschwerpunkt realisiert werden.
Aufgrund der Vernetzung der Systeme aller Mietbereiche unter Einbindung anderer Gewerke über Ethernet in Verbindung mit einem externem Zugang zum Netzwerk bestehen hohe Anforderungen an die IT-Sicherheit des angebotenen Gebäudeautomationssystems. Deshalb werden nur Automationssysteme zugelassen, deren IT-Sicherheit jeweils mit einem Sicherheitskonzept nach IEC 62443 nachgewiesen werden kann.
Auf Wunsch des Bauherren ist vor Auftragsvergabe die Interoperabilität und Kompatibilität des angebotenen GA-Systems anhand einer vorgegebenen Testinstallation nachzuweisen.
Der Bauherr fordert ein durchgängiges, homogenes Instrument zum effizienten und ressourcenschonenden Betrieb der Anlagentechnik, das die Umsetzung von anlagen- und systemübergreifenden Regel- und Optimierungsstrategien für die Liegenschaft ermöglicht.
Um diesen wirtschaftlichen und energieeffizienten Betrieb der Anlagen zu ermöglichen muss zwischen allen für die Gebäudeautomation angebotenen Systemen ein Systemverbund geschaffen werden. Zur Anlagen- und Energieoptimierung ist insbesondere ein bidirektionaler Datenaustausch zwischen den installierten Systemen zu gewährleisten, damit eine bedarfsabhängige Bereitstellung der Energie gemäß DIN EN 15232 realisiert werden kann.
Um eine maximale Funktionalität sowie Konsistenz des Gesamtsystems zu gewährleisten muss für alle Automationsstationen (auch auf Raumebene) und die Managementebene ein einheitliches Fabrikat angeboten werden.
Für die haustechnischen Anlagen ist ein modernes, modular aufgebautes, anlagenübergreifend vernetztes und jederzeit erweiterbares Automationssystem geplant. Da es sich um ein Gebäude mit flexiblen Nutzungsanforderungen handelt wird ein besonderes Augenmerk auf die autarke und betriebssichere Funktion sowie die Energieeffizienz des Gebäudes gelegt. Die nutzungs- und bedarfsgerechte Ausführung der Gebäudeautomation ist die Basis zur Minimierung des Energieeinsatzes.
Es ist ein vollständiges und funktionsfähiges Gesamtsystem auf Basis der Richtlinie VDI 3814 zu realisieren.
Die Erstellung der Ausführungsplanung und Programme sowie die Inbetriebnahme und Dokumentation muss mit einem durchgängigen Projektierungs-, Programmierungs- und Dokumentationstool (PPD) erfolgen.
Am Ende des Projekts ist dem Bauherrn eine Datensicherung mit allen Daten, techn. Unterlagen und Programmen zu übergeben. Die dazugehörende Software ist anzubieten und die durchgängige Funktionalität anhand von Datenblättern bzw. Broschüren nachzuweisen.
Die Erstellung sowie die Dokumentation sämtlicher BACnet-Objekte muss auf der Basis eines vorgegebenen Anlagenkennzeichnungssystems (Objektnamen, Objektbeschreibungen, Klartexte, Zustandstexte, physikalische Einheiten etc.) des Bauherren erfolgen. Eine herstellerseitig vorgeschriebene Syntax wird gemäß AMEV-Empfehlung nicht zugelassen.
Die Meldungsklassen-Matrix muss zur Vereinheitlichung des Alarm- und Ereignismanagements der Liegenschaften in den Automationseinrichtungen 1 : 1 nach den Vorgaben des Bauherren strukturiert werden.
Ferner müssen auch die vordefinierten Kommando-Prioritäten (Priority-Array) vollumfänglich übernommen werden.
Das Anlagenkennzeichnungssystem sowie die weiteren projektspezifischen Vorgaben sind vor der Erstellung der Werk- und Montageplanung anzufordern.
VORBEMERKUNGEN: Spezifische Anforderungen Projekt
VORBEMERKUNGEN: Spezifische Anforderungen BACnet VORBEMERKUNGEN: Spezifische Anforderungen BACnet
Systemweit, d.h. von der Management- und Bedieneinheit (MBE) über die Automationsstationen (AS) der Automationsebene bis hin zu den Raumcontrollern (RC), wird für den Bereich Gebäudeautomation ausschließlich das standardisierte und herstellerneutrale BACnet Protokoll eingesetzt Die im folgenden beschriebenen Standards bezüglich der Kommunikation und der Systemtopologie sind zwingend einzuhalten. BACnet nach ANSI/ASHRAE Standard 135-2008 bzw. DIN ISO EN 16484-5, ist ein genormtes Datenübertragungsprotokoll der Gebäudeautomation, das speziell für die Anforderungen der Automations-, Raumautomations- und Managementebene entwickelt wurde.
Die Konformität der BACnet Funktionalität muss von jedem Teilnehmer durch ein aktuelles Zertifikat eines unabhängigem BACnet Prüflabor (BTL) gemäß dem jeweiligen BACnet Profil (mindestens MBE: B-AWS; Automationsstationen und Raumcontroller: B-BC) nachgewiesen werden. Hierbei ist mindestens der BACnet stand 1.24 zu unterstützen.
Weiter sind aktuelle Testate der BACnet Funktionalität gemäß den AMEV Anforderungen (AMEV BACnet 2017) AS-B vorzulegen. Die Managementsoftware muss die Anforderungen des AMEV-Profils MBE-B erfüllen.
Die Möglichkeit eigene (proprietäre) Objekte und Eigenschaften zu entwickeln darf nicht dazu führen, dass wesentliche Funktionen in einer vom Standard abweichenden Form realisiert werden, die das Zusammenwirken von Komponenten verschiedener Hersteller verhindert oder stark erschwert. Dieses PICS (Protocol Implementation Conformance Statement nach BACnet Standard Annex A) muss vollständig ausgefüllt sein, und Auskunft geben über normenkonforme Unterstützung der Geräteprofile Standard BACnet Objekte Standard- und optionalen Eigenschaften (Properties) jedes Objektes Unterstützte physikalische Medien Zeichensatz europäisch und/oder Amerikanisch BACnet Interoperability Building Blocks (BIBBS) (Dienste (Services) in vordefinierter Schreibweise.). Jede Automationsstation und jeder Raumcontroller muss zum Zweck einer bidirektionalen Kommunikation sowohl als BACnet-Server als auch als BACnet-Client fungieren können.
Für ereignisorientierte Übertragung von Zustands- und Wertänderungen muss auf der Automations- / Raumautomationsebene in erster Linie das sog. COV Reporting implementiert sein. Für ereignisorientierte Übertragung von Ereignisse (Alarme und Event) muss auf der Automations- /Raumautomationsebene in erster Linie das sog. Intrinsic Reporting implementiert sein. BACnet-Automationsstationen, die hauptsächlich nur über den Polling - Modus Ihre Zustands- und Wertänderungen an das übergeordnete Managementsystem übertragen, sind ausgeschlossen. BACnet verwendet zahlreiche Standard-Datentypen (Objekte) und Systemdienste, die vom Anbieter von BACnet - Geräten zwingend einzuhalten sind. Das eingesetzte System, sowohl BACnet - Server als Automations- /Raumautomationsstation als auch BACnet - Client als Managementebene, hat mindestens nachstehend genannte wesentlichen Datenobjekte des BACnet-Standards zu unterstützen.
Diese sind:
- Analog-Input, Output, Value
- Binary-Input, Output, Value
- Multistate-Input, Output, Value
- Pulse-Converter
- Notification Class
- Event-Enrollment
- Device
- Trendlog
- Loop
- Schedule
- Calendar
Die BACnet Properties der BACnet Objekte müssen gemäß einem projektspezifischem BACnet-Pflichtenheft projektspezifisch angepasst werden können und angepasst sein.
Dies sind beispielsweise:
- Objektnamen (Benutzer-Adressschlüssel)
- Beschreibungen (Klartexte in deutsch)
- State-Texte (Statustexte: Aus/Ein, Störung/Normal, Aus/Nacht/Tag)
- Units (Physikalische Einheiten ID gemäß BACnet) COV (Change of value / Hysterese) Notifications-Classes
- Schreibprioritäten von Befehlen und Sollwerten (5=Sicherheitsfunktion; 8= GLT-Eingriff; 15=Zeitprogramm; 16=Automatik usw.)
Die Datenkommunikation erfolgt mit festgelegten Diensten nach dem Client- Server Prinzip, wobei die Funktion des Clients ("-A") und die des Servers ("-B") mit den BIBBs klar definiert wird. Die Alarmierung und die Aufzeichnung von historischen Daten darf ausschließlich BACnet konform und auf den jeweiligen Geräten selbst umgesetzt werden. Regelfunktionen sind mit dem standardisierten BACnet Loop Objekt direkt und dezentral auf den jeweiligen Automationsstationen und Raumcontrollern auszuführen. Für Zeitprogramme sind die BACnet Schedule- und Calendar Objekte einzusetzen. Auch die eingesetzte Managementebene MBE muss mindestens alle von der BACnet-Automationsstation unterstützten Dienste im Umkehrprinzip interpretieren und verarbeiten können. Das eingesetzte System muss alle zur Anzeige und Bedienung notwendigen Informationen und Objekte bereitstellen. Als natives BACnet-System unterstützt es grundsätzlich folgende Objekteigenschaften:
- Freie definierbare Zustandstexte für alle stufigen Signale (DI, DO)
- Alarm-, Warngrenzen und Befehlsausführungskontrolle
- Alarm Quittierung
- Betriebsstundenzähler
- Regler und Reglerparameter (LOOP-Objekt)
- Anlagensteuerung und Anlagenparameter sowie Sollwerte
- Schedule und Calendar Objekte zur Implementierung der
- Zeitschaltfunktionen mit Sondertagdefinition auf AS - Ebene
- Trend-Log für historische Datenaufzeichnung auf AS Ebene
Event-Enrollment für Sonderalarmierung auf AS Ebene
Automatische Umschaltung Sommer-/Winterzeit
Weitere notwendige Eigenschaften der BACnet-Systeme:
- Automationsstationen mit BACnet B-BC Geräteprofil
- Raumautomationsstationen mit BACnet B-BC Geräteprofil soweit nicht ausdrücklich andere Profile im Bereich der Raumautomation angegeben sind.
- Managementsoftware mit BACnet B-AWS Geräteprofil
Es muss möglich sein die Daten mit passwortgeschützte BACnet "Backup and Restore" abzusichern. Peer to Peerkommunikation: Von BACnet - Teilnehmer zu BACnet - Teilnehmer müssen im Kommunikationsverbund beliebige Prozesswerte in beide Richtungen ausgetauscht werden können.
Zeitsynchronisation: Sowohl MBE als auch die eingesetzten AS müssen die Standardzeitsychronisation und bei Bedarf auch die zeitzonenversetzte Zeitsynchronisation (UTC) ermöglichen. Die Zeitsynchronisation der BACnet Clients erfolgte projektweit via BACnet. Automatische Umschaltung Sommer-/Winterzeit Passwort geschützte Initialisierung der BACnet-Automationsstation: Es muss vom eingesetzten BACnet MBE möglich sein, die einzelnen BACnet AS über das Device-Property "Reinitialize Device" zurückzusetzen bzw. eine Neuinitialisierung vornehmen zu können. Es sollen ausschließlich native BACnet-Systeme zum Einsatz kommen, daher können auf Automationsebene, sowohl in der Anlagenautomation als auch in der Raumautomation, nur Geräte eingesetzt werden, die ausnahmslos mit der eigentlichen AS Firmware und der AS-Programmiersoftware direkt BACnet-Objekte in den Stationen erzeugen. Der Einsatz zusätzlich Softwaretools die eine Umsetzung von proprietären Datenformaten in BACnet-Format bewirken, werden generell abgelehnt. Gateway Lösungen sind ebenfalls nicht zugelassen. Technische Lösungen, bei denen der BACnet-Client über einen OPC-Server die Daten an das Visualisierungssystem übergibt, sind untersagt. Im vorliegenden Projekt nicht zulässig.
VORBEMERKUNGEN: Spezifische Anforderungen BACnet
VORBEMERKUNGEN: Spezifische Anforderungen BACnet/IP VORBEMERKUNGEN: Spezifische Anforderungen BACnet/IP
Als physikalisches Medium wird BACnet/IP auf Ethernet
ISO 8802-3, 10/100 Base T verwendet. d.h. jede BACnet/IP -Automationsstation in der Anlagenautomation und in der Raumautomation muss über einen direkten Ethernet-Anschluss (z. Bsp. RJ45 Anschlussbuchse) verfügen. Andere mögliche BACnet Data- Link-Layer wie z. Bsp. BACnet over LON, oder Master-Slave Token Passing (MS/TP) sind in diesem Projekt nicht zulässig. Für Feldgeräte und in Ausnahmefällen auch für Raumcontroller kann, soweit in einzelnen LV-Positionen beschrieben, auch BACnet MS/TP eingesetzt werden.
Die Kommunikation hat durchgehend, d.h. ohne zusätzliche Gateways mittels BACnet/IP Protokoll zu erfolgen. Das BACnet Kommunikationsprotokoll muss direkt (nativ) in die Automationsstationen und Raumcontroller implementiert sein. Die BACnet Funktionalität muss durchgängig über ein einziges Projektierungs- und Programmierungstool erfolgen. Eine Umsetzung in proprietäre Protokolle oder sonstige Gateway-Lösungen sind nicht zugelassen. Um einen systemweiten Datenaustausch von BACnet-Daten in unabhängigen IP Netzwerken zu ermöglichen, müssen spezielle BACnet-Broadcast-Telegramme im Netzwerk verteilt werden.
Diese Eigenschaft wird nur bei BACnet/IP mit Hilfe von BBMD (BACnet Broadcast Management Device) zufriedenstellend gelöst. Daher ist es zwingend erforderlich, dass alle eingesetzten BACnet-Geräte und Systeme diese BBMD-Funktionalität mit implementiert haben. Externe BBMD-Router sind im vorliegenden Projekt nicht zulässig. Pro Subnetz darf zwingend nur in einem Device die BBMD Funktionalität aktiviert werden! Diese Funktionalität muss außerdem die Registrierung von mindestens 32 Foreign Devices (FD) zulassen.
VORBEMERKUNGEN: Spezifische Anforderungen BACnet/IP
VORBEMERKUNGEN: Spezifische Anforderungen BACnet/SC VORBEMERKUNGEN: Spezifische Anforderungen BACnet/SC
Für die sichere Datenübertragung in der Liegenschaft muss der Aufbau einer übergeordneten Netzwerk-Topologie auf der Basis von BACnet/SC möglich sein.
Die Funktionalität als Node (Endgerät) ist sowohl in den Automationsstationen (Firmware) als auch in der Managementsoftware nativ zu implementieren.
Die Integration weiterer BACnet-Geräte (z.B. Controller von Wärmeerzeugern, Kältemaschinen, Lüftungsgeräten, BSK- Systemen etc.) ist über BACnet SC/IP Router vorgesehen.
Die Installation von zwei BACnet/SC-Hubs ermöglicht einen Failover-Mechanismus, der sicherstellt, dass das System auch dann funktionsfähig bleibt, wenn ein Hub ausfällt oder zwecks Wartung ausgeschaltet ist.
VORBEMERKUNGEN: Spezifische Anforderungen BACnet/SC
1 Gebäudeautomation
1
Gebäudeautomation
1.1 Feldgeräte
1.1
Feldgeräte
1.2 Automationsstationen
1.2
Automationsstationen
1.3 Schaltschränke
1.3
Schaltschränke
1.4 Managementebene (MBE bzw. GLT)
1.4
Managementebene (MBE bzw. GLT)
1.5 Fernzugriff (Remote Management)
1.5
Fernzugriff (Remote Management)
1.6 Stundenlohnarbeiten
1.6
Stundenlohnarbeiten
1.7 Wartung
1.7
Wartung