Betonierarbeiten (Bodenplatte inkl. glätten etc.)
BEDARF Neubau 68WE + Tiefgarage Furtweg, 85716 Unterschleißheim
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3 BETON- UND STAHLBETONARBEITEN
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BETON- UND STAHLBETONARBEITEN
Hinweise allgem. Ausführung Hinweise allgem. AusführungBESONDERE ZUSÄTZLICHE TECHNISCHE VERTRAGSBEDINGUNGEN________________________________________________1. ALLGEMEINE HINWEISEEs gelten die Allgemeinen Hinweise wie bei ZTV Bereich1 -Baustelleneinrichtung- angegeben.2. BESONDERE HINWEISE2.1 Geltungsbereich und AusführungsgrundlageDer sachliche Geltungsbereich ergibt sich ebenso wiedie technische Ausführung grundsätzlich aus DIN 18331und DIN 1045.2.2 Vorleistungen und BaufreiheitDem AN werden zwei Hauptachsen und ein Höhenbezugspunktals Grundlage durch den AG übergeben. SieheErdarbeiten. Weitere Einmessarbeiten  sind Sache desAuftragnehmers.2.3 BaustelleneinrichtungSofern keine gesonderten Positionen ausgeschriebensind, sind die Kosten für die nicht vom Auftraggebergestellte Baustelleneinrichtung in die Preiseeinzurechnen.Dies gilt auch für das Herstellen, Unterhalten,Vorhalten und Beseitigen von Baustraßen,Baubeleuchtung, Lager- und Vormontageplätzen sowie derMaßnahmen für Umwelt- und Gewässerschutz.Die Kosten für den Verbrauch von Strom, Wärmeenergieund Wasser sowie für das Heranführen vonVersorgungsleitungen ab bauseitig bereitgestelltemAnschluß sind Bestandteil der Angebotspreise.2.4 KostenabgrenzungZwischenlagerkosten werden nicht gesondert vergütet.Soweit in der Ausschreibung und demLeistungsverzeichnis nichts anderes vorgesehen ist,gilt in Ergänzung der DIN-Vorschriften:In die Einheitspreise ist einzurechnen- der im Baufortschritt erforderliche Umbau der Gerüste- das Herstellen technologisch bedingter Arbeitsfugen2.5 AbfallbeseitigungEigenes Restmaterial, Verschnitt, Bruch,Verpackungsmaterial u. dgl. ist vom Auftragnehmerkostenlos zu beseitigen. Die einschlägigenVorschriften über die Entsorgung von Sondermüll sindstreng einzuhalten.Das Einfüllen in Arbeitsräume ist untersagt.2.6 Verbindung zu anderen GewerkenIn Abstimmung mit der Objektüberwachung sind dietechnischen  Bedingungen und Zeitabläufe anderer Gewerke inAbhängigkeit zum Rohbau zu beachten.2.7 Allgemeine Angaben zur BauausführungGegen die Verwendung von zugelassenem Schalungsölbesteht kein Einwand, sofern keine Schäden,Verfärbungen und dergleichen entstehen.Entstandene Schäden sind umgehend und vollständig aufKosten des Auftragnehmers zu beseitigen.Dies ist v.a. bei der Herstellung der SB Wände in denTRH zu beachten.Die Kanten von sichtbaren Stützen, Unterzügen undsonstigen Bauteilen sind gefast auszuführen, d.h.mit Einlegen von Dreikantleisten (15 mm).Ausführung in UNter- und Obergeschossen.Wenn Betonwände und Decken ohne Putz bleiben, sind alleeventuell beim Betonieren entstehenden Grate sofortnach dem Ausschalen auf Kosten des Auftragnehmers zubeseitigen. Nester sind umgehend zu schließenund der übrigen Betonfläche anzupassen.Dies hat keine Gültigkeit bei Sichtbetonwänden inTreppenhäusern.Die Löcher der Schalungsabstandhalter sind nach demAusschalen auf Kosten des Auftragnehmers wasserdicht zu schließen.Holzschalungen sind gleichbleibend feucht zu halten,damit durch Schwinden keine klaffenden Fugen entstehenund sich die Schalungsbretter nicht werfen.2.8 BETONOBERFLÄCHEN NACH DIN 18331Die Schalflächen von Beton und Stahlbetonkörpern sindmit glatten, möglichst großformatigen Schaltafelnherzustellen. Schalungsrauhe Oberflächen kommen nur beispäter überdeckten Bauteilen zur Ausführung., bzw. wenn ausdrücklich darauf hingewiesen wird, bzw.  wenn inder Leistungsbeschreibung nichts anderesvorgeschrieben ist, z.B. glatte Betonflächen, spachtel-fähige Flächen, streichfähige Flächen, Sichtbeton,steinmetzmäßige Bearbeitung, besondere Maßnahmen fürPutzhaftung und Werksteinverkleidung (aufrauhen, ein-setzen von Drahtschlaufen). Es gelten nachfolgendeDefinitionen und Anforderungen:2.8.1 Schalungsrauhe Betonflächen sind mit Schalung ausungehobelten Schaltafeln oder aus ungehobelten Bretternherzustellen, die ungleiche Breite und Länge habenkönnen, wenn in der Leistungsbeschreibung nichtsanderes (z.B. Schalung aus Brettern gleicher Breite undLänge) vorgeschrieben ist. Ausführung nur in späterüberdeckten Bereichen .2.8.2 Glatte Betonflächen sind mit Schalung ausgroßformatigen Schaltafeln mit absolut glatterOberfläche herzustellen.Schalungs- und Arbeitsfugen müssen so ange-ordnet und ausgeführt sein, dass sie dem Zweck derglatten Betonflächen entsprechen. Glatte Betonflächenmüssen fluchtrecht und möglichst frei von Kiesnesternsein.2.8.3 Spachtelfähige Flächen müssen so beschaffen sein,dass sie ohne weitere Bearbeitung die Leistungen desMalers nach DIN 18366 erlauben. Für diese Ausführungwie auch für Sichtbeton gelten für Abmaße die Werte derDIN 18202 - verputzte Flächen.2.8.4 Soweit streichfähige Flächen verlangt werden,sind diese mit einer zweimaligen Spachtelung "Breplast"oder gleichwertig zu versehen, so dass eine geschlosse-ne Oberfläche entsteht. Abmaße wie vorstehend Ziffer 2.8.3Kanten werden i.d.R. mit Dreieckleisten 15 mmausgeführt.2.8.5 Sichtbetonflächen müssen, wenn in der Leistungs-beschreibung nichts anderes vorgeschrieben ist,folgende Beschaffenheit haben:Sichtbeton I:- einheitliche, nichtsaugende Schalung und Schalungs-  struktur nach Wahl des AG;- regelmäßige Anordnung der Schalungsstöße und -anker;- alle Kanten glatt und mit Dreikantleisten gefast;- Arbeitsfugen mit Dreikantleisten gefast, zweckmäßige,  möglichst unauffällige Anordnung;- Grate abgeschliffen;- fluchtrechte, einheitliche, geschlossene und glatte  Oberfläche, möglichst ohne Poren;- gleiche Farbtönung aller Sichtbetonflächen des  Bauwerks;- genaue Masshaltigkeit und fehlerfreie Kanten der  Bauwerksteile;- Oberfläche malerfertig glatt gespachtelt, Fabrikat  Alsecco oder gleichwertig.2.8.6 Sichtbeton II:- Anforderungen wie Sichtbeton I.Zusätzliche Forderungen:- Oberfläche des Betons einheitlich glatt als fertige  Oberfläche ohne weitere malermäßige Nachbehandlung in  hervorgehobenen Ansichtsflächen der Fassaden;- Schalungsanker und -stöße geplant und in Abstimmung  mit dem Architekten.Weitere Vorgaben siehe Position Zulage Sichtbeton2.9 ERGÄNZENDE FESTLEGUNGENBei der Betonherstellung bedürfen Korngößen derZuschlagstoffe über 16 mm der Zustimmung derBauleitung.Bei Sichtbeton sind nur Zuschlagstoffe und Zementeeines Lieferers von gleicher Farbe zu verwenden; derBeton ist für das ganze Bauvorhaben von dem selbenBetonwerk zu beziehen.Auf frisch betonierten Decken dürfen keine Arbeitenausgeführt werden.Dies gilt im besonderen für das Lagern von Material,Aufstellen von Gerüsten etc.; bei niedrigenTemperaturen verlängern sich die Belastungsfristen auffrisch betonierten Decken entsprechend.Vor dem Betonieren sind die - entsprechendausgebildeten - Schalungen von Fremdkörpern zureinigen. Das Eindringen von Schnee ist durch geeigneteMaßnahmen auszuschließen.Zement, Zuschlagstoffe, Wasser, Zusatzmittel undZusatzstoffe müssen mit einer Genauigkeit von 3 %zugegeben werden. Die Herkunft ist der Bauleitung aufAnforderung nachzuweisen.Für das Verdichten durch Rütteln ist DIN 4235 zubeachten.Das Einbringen der Bewehrung ohne Abstandhalter istunzulässig.Bewehrung darf beim Betonieren nicht betreten werden,geeignete Laufstege sind vorzusehen.Beim Einsatz von Fertigteilen ist zu beachten:Für Betonfertigteile gilt der Angebotspreis fürHerstellung, Lieferung und Montage einschließlichHilfs- und Schutzgerüste sowie Kraneinsatz und dasVerschließen der Transportöffnungen.Für Betonfertigteile hat das liefernde Unternehmen ohnebesondere Aufforderung den Güteschutznachweis,Prüfzeugnisse und Eignungsprüfungsnachweis zu stellen.Einzubauende Rohre und Kästen aus PVC verformen sichbei der Wärmeentwicklung des Betonabbindevorganges.Diesem Umstand ist bei der Herstellung von FertigteilenRechnung zu tragen.Für Stahlbeton-Fertigteil-Decken dürfen nur allgemeinbauaufsichtlich zugelassene und güteüberwachteFabrikate verwendet werden.Die Deckenuntersicht ist aus glatter, möglichstgroßformatiger, nichtsaugenderSchalung herzustellen, mit regelmäßigen Stößen und mitgefasten Längskanten.Die Untersicht muß frei von Flecken und Verunreini-gungen sein und von einheitlicher Porenstruktur(Porengröße und Verteilung). Die streichfertigeUntersicht muß absolut planeben und ohne Absätze beiden Elementstößen hergestellt werden.Erkennbare Versätze sind zu vermeiden, anderenfalls istgroßflächig beizuspachteln.Beim Einbau sind die Vorschriften undVerlegeanleitungen des Herstellerwerkes zu beachten;des weiteren die im Zulassungsbescheid festgelegtenMaßnahmen hinsichtlich Druckfestigkeit zum Zeitpunktdes Aufbringens des Ortbetons, der Auflagertiefen, derMontageunterstützungen beim Betoniervorgang unddergleichen.Der Zulassungsbescheid muß auf der Baustelle inAbschrift oder Kopie vorliegen.
Hinweise allgem. Ausführung
Hinweise allgem. Ausführung Hinweise allgem. Ausführung, WT (wandartige Träger) undStützenBei geringfügigen Abweichungen zu den Positionen werdenMehr- oder Mindermengen gemäss entsprechenderPositionen abgerechnet.Die Ausführung der Stahlbetonarbeiten ist in Ortbetonvorgesehen. (Ausnahme: teilw. Treppen als Fertgteil)Es ist dem AN freigestellt Filigrandecken oderHalbfertigteile (sog. Hohlwände) in der Ausführung zuwählen.Allerdings muss der AN deren Eignung und allestatischen Nachweise selbst, auf eigene Kosten,erbringen.Alle aus der Verwendung von Halbfertigteilen(Filigrandecken, Hohlwänden, etc.) resultierendenMehrkosten sind vom AN zu tragen. ResultierendeMehrkosten für z. B. Winterbeton, Einlegeteile(Leerrohre, UP Dosen, Bewehrung) sind vom AN zu tragen.Die Verwendung von Rückbiegeanschlüssen beiWandanschlüssen ist den AN freigestellt.Bei Ausführung muss der AN die Kosten tragen und dieAusführung mit dem Tragwerksplaner des AG abstimmenWandartige Träger:wandartige Träger sind mit der Bezeichnung WT oder WTR, oder als Wandscheiben im Positionsplan dargestellt und beziehen sich auf die darüberliegenden Decken.Somit sind die Ausschalungzeiten der jeweiligen Geschosse zu berücksichtigen.Ausschalung der Decken unter dem wandartigen Trägererst, wenn Decke über dem WTR ausgehärtet ist.Die Kanten von sichtbaren Stützen, Unterzügen undsonstigen Bauteilen sind abgefast durch Einlegen vonDreikantleisten herzustellen.Die Anpassung der Wände und Stützen an die Neigung derTG Bodenplatte und Decke ist in den EP´s miteinzukalkulieren.Bewehrungsmaterial und Verlegen werden in gesonderterPositon abgerechnet.alle Stb- Positionen sind incl. Schalung anzubieten.
Hinweise allgem. Ausführung
ZTV Ausführungshinweise Zusätzliche technische VertragsbedingungenBeton und StahlbetonBewehrungsabnahmenBewehrungsabnahmen sind rechtzeitig,mind. 24 Stunden vorher beim Statikbüro zu beantragenBetonstahlBetonstahl ist nach der Biegeliste der Bewehrungsplänezu verrechnen. Im Preis inbegriffen ist, Bindedraht,Walztoleranz und Verschnitt.EinbauteileSonderbauteile ( Dübelleisten, Ankerschienen,Schraubanschlüssefür Bewehrungsstäbe, etc .) sind als Produkt aufgeführtbzw. beschrieben undmengenmäßig aufgelistet. Für alle genanntenMarkenproduktegibt es alternative Hersteller, die gleiche Qualitätund Funktionen bieten.In den Ausführungsplänen der Statikwerden soweit möglich( wegen Änderungen o.ä ) die im Folgenden angegebenSonderbauteileverwendet. Eine eventuelle Umplanung auf Produkteanderer Hersteller mussvom Rohbauer zu seinen Lasten einkalkuliert werden.Fertigteile / HalbfertigteileDie für Transport und Montage erforderlichenSchraubanschlüsse oderAnkerdetails sowie evtl. erforderlicheDorne und Hülsen (Hüllrohre) sind vom Bieterfestzulegen und einzukalkulieren.Alle erforderlichen Pläne zu den Fertigteilen mitAngaben über die Schalung,Oberflächengestaltung (z.B. Sichtbeton), statischeEinbauteile (Anschlüsse,Ankerschienen), Installationen, Bewehrung,Betondeckung, Lage der Elemente imBauwerk, Fugenbewehrung, Anschlußteile für dieVerbindung der Elemente sindggf. vom Bieter zu planen und zu erstellen undrechtzeitig vor Ausführungsbeginn dem Statiker des AGund nach Bedarf dem Prüfstatiker zur Prüfung undFreigabe vorzulegen.Hierfür anfallende Kosten desaPrüfstatikers gehen zu Lasten des ANVorgaben des StatikersBrandwände:In Brandwänden dürfen keine brennbaren Abstandshalterund brennbare Schalungsspreizen / Mauerstärkenverwendet werden.Nachbehandlung:Die Stahlbeton-und Betonbaueile sind sorgfältignachzubehandeln und vor großen Temperaturschwankungenzu schützen. Bei der Ausführung ist durch entsprechendebautechnische Maßnahmen ( Nachbehandlung,Betontechnologie)zu gewährleisten,dass die auftretenden Zwangsspannungen minimiertwerden. DieNachbehandlung muss gemäß dem DBV Merkblatt "Begrenzungder Rissbildung im Stahlbeton-und Spannbetonbau", derDIN 1045, DIN EN 13670, DIN EN 1992 erfolgen.Das Bauwerk ist vor großen Temperaturdifferenzen imWinter im  Bauzustand zu schützen, dies gilt vorrangigfür das UG ( WU Bauteile )Der Beton ist  mind. 5 Tage vor rascher Auskühlung bzw.7 Tage vor starker Austrocknung zu schützen.Betonage mit möglichst niedriger Frischbetontemperatur.Wärmehaltende Nachbehandlung nach Überschreiten desTemeraturmaximums (starke Abkühlung unter dieTemperaturen des ersten Tages vermeiden).Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung und Erwärmung(Wahl der richtigen Abdeckung)Schutz vor schockartiger Abkühlung( Wind, sommerlicherPlatzregen kurz nach Betonage).Der Beton ist möglich lange feucht ( Wassersprühen,fluten, auflegen von Jutesäcken etc.)zu halten.Arbeitsfugen IArbeitsfugen und eventuell zugehörige Einbauteile ( z.B.Rückbiegeanschlüsse) sind nur angegeben, wenn siestatisch unumgänglich sind. Im Leistungsverzeichnissind alle dafür erforderlichen Einbauteile enthalten.Arbeitsfugen, die aus baubetrieblichen Gründen desRohbauunternehmers(z.B. Einsatzhäufigkeit und Vorhaltung der Schalung,Betonierabschnitte usw.) entstehen, müssen vomUnternehmer im Rahmen derArbeitsvorbereitung festgelegt und zwingend vor Beginnder Arbeiten mit dem Statiker und AG abgestimmt werden.Mehraufwendungen hieraus gehen zu Lasten des AN.Umplanungen von Bewehrungsanschlüssen (z.B. Wandecken)auf Rückbiegeanschlüsse (z.B. wegen der Verwendung vonGroßflächenschalung) müssen vom Rohbauer ebenfallsvorher mit dem Statiker und AG abgestimmt werden undwerden nicht gesondert vergütet.Ausführung :Sofern nicht anders angegeben (z.B. verzahnte Fuge,WU-Arbeitsfuge) sind alle Arbeitsfugen mind. rau nachDIN EN 1992 bzw. DIN 1045-3 Abs. 8.4 auszuführen.Raue Fugen werden nicht gesondert vergütet und sind indie Einheitspreise einzurechnen.Arbeits-und Betonierfugen sind vor dem nachfolgendemBetonierabschnitt vor Verunreinigungen, losen Beton undZementschlempe z.B durch Ausblasen mit ölfreierDruckluft zu reinigen und vorzunässen, s. nachfolgend.Zementleim frühzeitig entfernen und Korngerüstfreilegen, d. h. Arbeitsfugen und Fugenbänder sindinnerhalb eines Tages nach Herstellung mit demHochdruckreiniger ( ca. 150 bar, Abstand Wasserdüse zumFugenband > 40 cm) zu säubern, um Schlämmreste zuentfernen.Die WU Arbeitsfugen und das Fugenband müssen sauberund frei von Zementschlempe, Schmutz und losen Betonsein.Reinigende Arbeitsfuge und Fugenband mitHochdruckreiniger (ca.150 bar) vor demWeiterbetonieren.Freigelegte Zuschlagskörner müssen im festen Verbundsein.Älterer Beton darf nicht mehr saugen. Es darf keinstehendesWasser vorhanden sein.Abstand Wasserdüse zum Fugenband > 40 cm.Zum Zeitpunkt des Anbetonierens muss die Oberfläche desälteren Betons ( Erstbeton ) mattfeucht vorbehandeltsein.Es darf sich jedoch kein sichtbarer Wasserfilm auf derFläche befinden.Dies ist in die Einheitspreise einzukalkulieren.Als Wassereinwirkungsklassen nach DIN 18533 ist W2.2-E zu berücksichtigen und die Ausführung darauf abzustimmen.Beschichtete Fugenbleche in den Arbeitsfugen:Generell gilt: beschichtete Fugenbleche inkl. Halterungund Stoßausbildung gem. bauaufsichtlicher Zulassung undEinbaurichtlinie Hersteller, Verwendbarkeitsnachweiseist vorzulegen.Nachbehandlung für WU-Bauteile und erdberührte Bauteilesowiefür Bauteile mit Expositionsklasse XC 3, XC 2, XC 4,XDXF gemäßDIN 1045-3 und DIN EN 13670:Nachbehandlungsklasse für alle WU-Bauteile underdberührten Bauteile nach DIN EN 13670: Klasse 3 (50%von fck)Mindest-Nachbehandlung:Die Nachbehandlungsmaßnahmen in Abhängigkeit von derAußen- bzw. Oberflächentemperatur des Betons richtensich nach dem jeweils aktuellen Zementmerkblatt B8 undder DIN 1045-3 bzw. DIN EN 13670 und DIN EN 1992Im Zuge der Nachbehandlungsmaßnahmen ist dieBetonoberflächentemparatur zu messen und zudokumentierenDie Mindest- Nachbehandlungsdauer nach DIN 1045-3 bzw.DIN EN 13670 sind einzuhalten, die Nachbehandlung istsolange durchzuführen,bis der Beton eine Oberflächenfestigkeit von 50 %seiner Endfestigkeit erreicht hat,Bodenplatte:siehe Hinweis Nachbehandlung obenBei Temperaturen unter 5 ° Csind Wärmedämmmatten sturmsicher aufzulegen.Zeitpunkt des Auflegens der Dämmmattenin Absprache mit dem TWP. Bei Zusatz von Flugascheist die Nachbehandlungsdauer um 2 Tage zu verlängern.Außenwände:Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung und Erwärmung(Wahl der richtigen Abdeckung), Schutz vorschockartigerAbkühlung (Wind, sommerlicher Platzregen kurz nachBetonage).Der Beton ist möglichst lange feucht (Wassersprühen,Fluten, Auflegen von Jutesäcken etc.)Wände lange jedoch mind. 3 Tage eingeschalt lassen,Saugende Holzschalung ist feucht zu halten,Stahlschalung gegen Aufheizung vor Sonneneinstrahlung(Feuchthalten der Schalung, Abdeckung mit heller Folie)schützen.Stahlschalung bei niedrigen Temperatur ( 5°)vor schneller und starker Abkühlung (z.B. durchAuflegenvon Wärmedämmmatten) schützen.Ausgeschalter BetonSofort nach dem Ausschalen mit heller Folie bis zum7. Tag nach der Betonage abdecken, bzw. feuchthalten.Bei Temperaturen <= -5 ° Auflegen von Wärmedämmmatten.Zeitpunkt des Auflegens der Dämmmatten in Absprachemit dem TWP.Die Wandköpfe sind vor schnellem Austrocknendurch Folienabdeckung zu schützen.Folien sind mit 50 cm zu überlappen,Folie und Schutzmatten gegen Abheben und Eindringen desWindes zw. Folie/Matte und Betonoberfläche sichern.Bei Zusatz von Flugasche ist die Nachbehandlungsdauerum 2 Tage zu verlängernDer Beton ist jedoch mind. 5 Tage vor rascherAuskühlungbzw. 7 Tage vor starker Austrocknung schützen.Nachbehandlung Bauteile mit Expositionsklasse XC1gemäß DIN 1045-3 und DIN EN 13670:Nachbehandlungsklasse nach DIN EN 13670:Klasse 1 (35% von fck).Beton mit der Betonfestigkeitsklasse C30/37 odermit Exposiklasse XD,XA, XM, =XF2 sind indie Überwachungsklasse 2 einzustufen.ACHTUNG:Die Betonierlast der Decken und Unterzügemuss durch Unterstützungen (Rüstung/Hilfsstützen/Traggerüst)auf eine tragfähige Ebene (z. B. Bodenplatte) oderdurch Unterstützungen auf mind. 2 ausreichendtragfähige Decken verteilt werden. Ausreichendtragfähige Decken sind Decken mit einer Betonfestigkeitnach 28 Tagen.Unterzüge müssen bis zur Bodenplatte durchgestütztwerden.Analoges gilt für die noch ausreichend tragfähigenund freigesetzten (ausgeschalten) Decken.Rüstung/Traggerüst, Hilfsunterstützungen etc. müssenin den einzelnen Stockwerke übereinander angeordnetwerden.Sämtliche sich hieraus ergebenden Mehraufwendungensind in die Einheitspreise einzukalkulieren.
ZTV Ausführungshinweise
Brandschutz BrandschutzAusführung von Wänden mit Feuerwiderstandsdauer F90,EI90 / REI90 :Die Wände dürfen nur aus nichtbrennbaren Materialienbestehen, Mauerstärken / Hülsen dürfen nur ausFaserbeton verwendet werden. Einschliesslichvollvolumigem Verschliessen der Hohlräumemit Zement-Quellmörtel nach dem Aussachalen der Wand, einschl.systemzugehörigen Verschlussstopfen (Koni) ausFaserzement, oberflächenbündig gesetzt.Ausführung ist in die EP einzukalkulieren.Die Brandschutzanforderungen sind den Planunterlagenbzw. dem beigefügten BS-Konzept zu entnehmen.Es wird in den Positionen nicht gesondert daraufverwiesen.
Brandschutz
3.01 GRÜNDUNGEN BA1
3.01
GRÜNDUNGEN BA1
3.02 GRÜNDUNGEN BA2
3.02
GRÜNDUNGEN BA2