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Bill of Quantities
Code
Description
Type
Quantity
Unit
Unit price EUR
Net total EUR
0.1 Angaben zur Baustelle 0.1 ATV Angaben zur Baustelle nach DIN 18299
Angaben sind der Beschreibung auf der Ausschreibungs Plattform zu entnehmen
0.1 Angaben zur Baustelle
0.2 Angaben zur Ausführung 0.2.a Angaben zur Ausführung nach DIN18299, Abschn. 0.2
0.2.1 Vorgesehene Arbeitsabschnitte, Arbeitsunterbrechungen u. Arbeitsbeschränkungen
nach Art, Ort und Zeit sowie Abhängigkeit von Leistungen anderer.
Folgende Schritte nach Gebäudeteilen sind geplant und werden entsprechend koordiniert:
Rohinstallation
Dämmung
Fertigisntallation
0.2.13 Art und Umfang der vom Auftraggeber verlangten Eignungs- und Gütenachweise. Alle typischen Nachweise ((z. B. Prüfzeugnisse, Ü-Zeichen, Materialzertifikate).
- Entsprechend den Anforderungen der Leistungsbeschreibung und den Dokumentationsvorgaben als Grundlage für die Abnahme.
0.2.15 Art, Zusammensetzung und Menge der aus dem Bereich des Auftraggebers zu
entsorgenden Böden, Stoffe und Bauteile; Nachweise über Transporte, Entsorgung und Entsorgungskosten.
Die Entsorgung nach Abfallverzeichnis-Verordnung ist in den Positionen beschrieben.
0.2.20 Benutzung von Teilen der Leistung vor der Abnahme.
Bis zur Anahme sind die Leistungen im Besitz des AN und durch Ihn zu schützen , zur Abnahme sind alle Schutzfolien , Aufkleber und Transportsicherungen zu entfernen , dies ist eine Nebenleistung.
Vor der Abnahme sind alle Bauteile durch den AN zu reinigen.
0.2.b Angaben zur technischen Ausführung
410 ABWASSER WASSER und GASANLAGEN
411 Abwasseranlagen
Das Abwassersystem im Gebäude wird komplett neu verlegt. Die Steig- und Sammelleitung werden mit schallgedämmtem Rohr mit Steckmuffen ausgeführt. Die Leitungen in dem Vorwand werden mit schalloptimiertem Rohr mit Steckmuffen verrohrt.
Die Entlüftung des ganzen Abwassersystems erfolgt über das Dach.
Im UG sind aufgrund der Rückstauebene Bodenabläufe mit Rückstauverschluss geplant.
412 Wasseranlagen
Die Kaltwasserleitung wird an die Haupt Wasserleitung der Netze BW angeschlossen.
Der Steig und Verteilleitungen sind in Edelstahl Rohr geplant. Die Leitungen werden in der abgehängten Decke und in Schächten alukaschiert gedämmt, sichtbare Leitungen erhalten eine PVC-Mantel. Die Vorwandinstallation und Installation in der Wohnung erfolgt mit vorgedämmten Metallverbundrohr.
Jede Wohnung erhält einen UP-Zählerplatz für Warm und Kaltwasser.
Die Einrichtungsgegenstände und Zubehör werden als Standardausführung nach der Baubeschreibung vorgesehen.
Die Duschen werden mit Aufputz Armaturen und Ablaufrinnen ausgestattet.
Unter der Bodenplatte werden Erdleitungen für die Erschliesung der Häuser verlegt.
420 WÄRMEVERSORGUNGSANLAGEN
421 Wärmeerzeugungsanlagen
Das Gebäude wird an die Fernwärme der Netze BWn angeschlossen. Die Übergabestaton wird vom Contractor gestellt.
Es ist eine zentrale Warmwasserbereitung für die Wohnungen geplant, die ebenfalls vom Contractor gestellt wird.
422 Wärmeverteilanlagen
Es ist ein neues Leitungsnetz geplant.
Die Leitungen sind in Heizung Edelstahlrohren geplant.
Die Leitungen werden in Schächten alukaschiert gedämmt.
In sichtbaren Bereichen wird die Dämmung mit PVC-Mantel vorgesehen.
Im Fußbodenaufbau werden die Leitungen mit Kompaktdämmhülsen gedämmt.
Die Dämmung der Heizungsrohre erfolgt nach dem gültigen GEG bzw. der Wärmeschutzverordnung.
Unter der Bodenplatte werden Erdleitung für die Erschliesung der Gebäude verlegt.
423 Raumheizflächen
Die Wohnungen erhalten in allen Bereichen eine Fußbodenheizung mit Ausnahme der Abstellräume.
Jede Wohnung erhält einen UP-Verteilerkasten mit integrierten Wärmemengenzähler. Die Positionen der Verteiler sind je nach Wohnung dem Grundriss zu entnehmen.
In den Bädern ist jeweils eine weißer elektrischer Handtuchheizkörper geplant.
Im Treppenhaus werdem Niedertemperatur Heizkörper installiert, die den Hauszugang sowie das Treppenhaus beheizt.
430 Lufttechnische Anlagen
431 Lüftungsanlagen
Der Kellerraum erhält eine Lüftungsanlage ohne Wärmerückgewinnung zum Feuchteschutz. Die Leitungen werden sichtbar installiert. Die Zuluft wird mit einem Filter versehen.
Die WC-Räume sowie Bäder erhalten je einen Einzelraumlüfter mit Dauerlauf und Schaltung über den Lichtschalter. Die innenliegen Abstellräum werden über einen Nebenanschluss dieser Lüfter oder eigene Lüfter versorgt.
Die Lüftungsleitungen werden über Dach entlüftet.
Die Leitungsführung erfolgt mit Wickelfalzrohr.
Als Luftauslässe im Keller sind Tellerventile geplant.
0.2 Angaben zur Ausführung
0.3 Weitere technische Angaben 0.3 Weitere Angaben
Dichtheitsprüfung der Heizungsanlage gemäß DIN EN 14336
Die verlegten Heizungsleitungen sind nach Fertigstellung und vor dem Verschließen der Installationsbereiche einer Dichtheitsprüfung zu unterziehen.
Prüfdrücke sind gemäß den geltenden Normen und Herstellerangaben anzusetzen, mindestens jedoch mit dem 1,3-fachen des maximalen Betriebsdrucks.
Vor der Hauptprüfung ist eine Vorprüfung zur Stabilisierung des Systems durchzuführen (ca. 30 Minuten), während der Druck ggf. nachzustellen ist.
Im Anschluss erfolgt die Hauptprüfung über eine Dauer von mindestens 24 Stunden.
Während der Prüfzeit darf kein unzulässiger Druckabfall auftreten.
Sämtliche Verbindungsstellen sind visuell auf Dichtheit zu kontrollieren.
Über die Dichtheitsprüfung ist ein Prüfprotokoll zu erstellen und dem Auftraggeber/ Bauleitung zu übergeben.
Einregulierung und Funktionsprüfung der Heizungsanlage
Vor der Abnahme ist die komplette Heizungsanlage fachgerecht einzuregulieren und auf ordnungsgemäße Funktion zu prüfen.
Durchführung des hydraulischen Abgleichs gemäß den anerkannten Regeln der Technik (z. B. Verfahren B nach VdZ).
Einstellung sämtlicher Volumenströme an Heizflächen, Verteilern, Strangregulierventilen und Regelarmaturen entsprechend der Planung.
Voreinstellung der Thermostatventile gemäß Auslegungsdaten.
Kontrolle und Einstellung der Pumpenleistung (Differenzdruck, Förderhöhe, Betriebsart).
Überprüfung der Temperaturen (Vorlauf/Rücklauf) sowie der Spreizung im Betrieb.
Sicherstellung der gleichmäßigen Wärmeverteilung in allen versorgten Bereichen.
Die Einregulierung ist unter betriebsnahen Bedingungen durchzuführen.
Voraussetzung für die Einregulierung:
Anlage vollständig gefüllt, entlüftet und dicht
Dichtheitsprüfung erfolgreich abgeschlossen
Einregulierung ist Voraussetzung für die Abnahmefähigkeit der Anlage
Abgrenzung des Leistungsumfangs zwischen den beteiligten Auftragnehmer:
Die Kabel- und Leitungsverlegung für die Gewerke Heizung erfolgt durch die beauftragte Elektrofirma nach Angabe des jeweiligen Auftragnehmers. Die für diese elektrische Installation erforderlichen Kabellisten und Grundrisspläne mit Standortangabe der einzelnen Positionen sind der Elektrofirma rechtzeitig und unaufgefordert über die Bauleitung zu übergeben.
Das Ablängen und Einführen in Geräte und Verteilungen, das Abmanteln und Auflegen sowie die Prüfung und Inbetriebnahme ist Sache des Auftragnehmers und liegt in dessen Verantwortung. Diese Arbeiten sind von Elektrofacharbeitern durchführen zu lassen und in die Einheitspreise einzukalkulieren.
Mehraufwendungen für zeitlich getrennte Arbeitsgänge,
sowie ausführungsbedingte Arbeitsunterbrechungen und
mehrmaliges Anrücken werden nicht besonders vergütet.
0.3 Weitere technische Angaben
0.4 Angaben zur Dokumentation 0.4 Angaben zur Dokumentation
Die Revisionsunterlagen umfassen folgende Unterlagen:
- B estandspläne der fertiggestellten technischen Anlagen:
Anlagenschema über alle im Zusammenhang mit dem Ausführungsumfang stehenden Anlagenbereiche; weitere Anlagenschemata über in sich abgeschlossene Anlagenbereiche
Strangschemata mit Eintragung aller wesentlichen Leistungsdaten
Grundrisspläne mit Darstellung der technischen Anlagen mit Eintragungen von Material, Dimensionen etc.
Elektrische Übersichtsschaltpläne und Anschlusspläne nach DIN EN 61082-1 und DIN EN 61082-3 „Dokumente der Elektrotechnik“, insbesondere Strang-/Schaltschemata, Trassenpläne, Installationspläne mit Verteilerplätzen und Stromkreisbezeichnungen, Verteilerpläne
- Schriftliche Unterlagen:
Zusammenstellung der wichtigsten technischen Daten
Kopien der vorgeschriebenen Prüf- und Herstellerbescheinigungen sowie Angabe der Energieeffizienzkenndaten (ErP, SFP, COP, EER, SEER …)
Protokolle über alle im Rahmen der Arbeiten durchgeführten Messungen, Prüfungen und Einstellungen (Dichtigkeitsprüfungen, Druckprüfungen, Volumenstrommessungen, Hydraulischer Abgleich, Abgasmessung, Anlagenparameter, Schaltzeiten, Abnahmen, Sachverständigenabnahmen usw.)
alle für einen sicheren und wirtschaftlichen Betrieb erforderlichen Bedienungs- und Wartungsanleitungen
Datenpunktlisten
Mess- und Zählerkonzept
Brandfallsteuermatrix
Gerätebeschreibungen, abgestimmt auf die eingebauten Geräte, mit Effizienzlabel
Fachunternehmererklärungen
Anlagen-Funktionsbeschreibung mit Hinweisen für eine wirtschaftliche Betriebsführung
Ersatzteilliste mit Bezugsadressen
Protokolle über die Einweisung des Wartungs- und Bedienungspersonals
Kenndaten-Tabelle für Morada
Als Revisionsunterlagen sind alle Zeichnungen und Unterlagen in Ordner geordnet, mit Inhaltsverzeichnis versehen und durch Register getrennt in folgender Anzahl zu übergeben: 1-fach digital und 3-fach in Papierform. Zeichnungen sind digital jeweils in den Formaten .dxf, .dwg und .pdf auf geeignetem Datenträger zu speichern, alle anderen Unterlagen im Format .pdf. Zeichnungen in Papierform sind in Farbe zu plotten.
Der AN hat für die erstellte Leistung Revisionsunterlagen zur Abnahme vorzulegen. Die Revisionsunterlagen sind 1-fach spätestens 12 Werktage vor Abnahme zur Prüfung auf Übereinstimmung mit der ausgeführten Leistung vorzulegen. Die Änderungen und Ergänzungen sind in die zur Abnahme vorzulegenden Unterlagen einzuarbeiten.
Ohne Vorlage der Revisionsunterlagen wird keine Abnahme
durchgeführt
0.4 Angaben zur Dokumentation
01 Wärmeversorgungsanlagen
01
Wärmeversorgungsanlagen
01.01 Wärmeerzeuger + Warmwasserbereitung
01.01
Wärmeerzeuger + Warmwasserbereitung
01.02 Fussbodenheizung
01.02
Fussbodenheizung
01.03 Heizkörper
01.03
Heizkörper
01.04 Wärmeverteilnetz
01.04
Wärmeverteilnetz
01.05 Wärmedämmung
01.05
Wärmedämmung
01.06 Brandschutz
01.06
Brandschutz
01.07 Sonstiges
01.07
Sonstiges