Blitzschutz-/Erdungsanlagen Takt 1
ARGE Kornquartier Bremen
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Allgemeine Projektbeschreibung Das Projekt Kornquartier befindet sich in der Neustadt in Bremen. Hier werden neben konventionellen Wohnungen „neue Wohnformen“ entwickelt und neue Flächenbedarfe im Wechselspiel mit gemeinsamen Nutzungen geplant. Im Kornquartier steht die flexible Fläche für Wohnen und Arbeiten im Fokus, Co-Living und Working-Flächen, studentisches Wohnen, Gastronomie und  ulturangebote sollen das neue Quartier prägen. Insgesamt werden 16 Gebäude durch uns neu errichtet. Der Baufortschritt gliedert sich in 3 Takte bzw. Bauabschnitte. In dieser Ausschreibung werden wird der Blitzschutz und Potenzailausgleich zum Takt 1 mit den Häusern 1, 2a, 2b, 6 und 7  behandelt. Abzugeben sind je Position Pauschalpreise auf Grundlage der beiliegenden Unterlagen sowie den Positionsbeschreibungen. Besondere Annahmen sind im Angebotsanschrieben darzustellen. Gerüste werden bauseits bereitgestellt. Der Ausführungszeitraum für diese Gebäude findet vorraussichtlich zwischen dem 26.10.2026 - 01.11.2027 statt.
Allgemeine Projektbeschreibung
01 Haus 1
01
Haus 1
Objektbeschreibung Bei dem Bauvorhaben Haus 01 handelt es sich um den Neubau ines Wohnhauses  mit einem Gewerbeteil im Erdgeschoss. Die Geometrie des Baukörpers sieht eine L-förmige Kubatur mit einer ca. 22 m langen Längsseite vor, welches sich über 5 Geschosse erstreckt, sowie einer Schmalseite von ca. 18 m mit 4 Geschossen. Insgesamt beinhaltet das Bauvorhaben in den oberen Geschossen 15 Wohneinheiten sowie 3 Einheiten zur Gewerbenutzung im Erdgeschoss. Ein Untergeschoss ist nicht vorgesehen. In der Planung ist die Fassade teilweise begrünt und auf dem Dach sind PV-Anlagen vorgesehen. Das Gebäude wird aus massiven Bauteilen errichtet. Auf dem höhen Gebäudeteil ist ein Flachdach mit Dachbegrünung vorgesehen. Auf dem kleinen Gebäudeteil sind zum Teil Flachdachziegel geplant. Der Treppenraum ist als innenliegender Treppenraum vorgesehen. Die Höhe des Gebäudes liegt bei 12,59 m OKFF. Es wurde eine Risikoanlayse für das Gebäude erstellt. Das Gebäude ist unter den getroffenen Annahmen keine äußerer Blitzschutzsystem zu errichten.
Objektbeschreibung
01.__.0010 Ring- und Fundamenterdung Ringerder Unterhalb der Sauberkeitsschicht wird ein Ringerder nach DIN 18014 install iert. Der Erder wird mit einer Maschenweite von 20 × 20 m ausgeführt und bildet die normgerechte Fundamenterderanlage zur Sicherstellung eines zuverlässigen Potenzialausgleichs. Die Ausführung erfolgt gemäß den Anforderungen der DIN 18014:2023, einschließlich Dokumentation der Verlegeposition, Verbindungsstellen und Materialkennzeichnung. Umlaufend um das Fundament des Gebäudes im Erdreich, Tiefe ≥ 0,8 m. Material: nichtrostender Edelstahl V4A, Rundstahl Ø 10 mm oder Bandstahl 30 × 3,5 mm. Elektrisch leitende Verbindung der Erdungssegmente (Schweißung oder zugelassene Edelstahlverbinder). Funktionspotentialausgleichleiter Innerhalb der Bodenplatte wird ein Funktionspotenzialausgleichsleiter mit einer Maschenweite von 20 × 20 m als leitfähiges Netz gemäß DIN 18014 ausgeführt. Der Leiter wird mittels zertifizierter Klemmverbinder im Abstand von ca . 2 m fachgerecht mit der Bewehrung verbunden, um eine durchgängige elektrische Leitfähigkeit und einen normgerechten Funktionspotenzialausgleich sicherzustellen.
01.__.0010
Ring- und Fundamenterdung
L
1.00
PSCH
01.__.0020 Dokumentation Mind. 4 Wochen vor Baubeginn ist eine vollständige Werk- und Montageplanung als PDF und DWG auf Grundlage der Ausführungsplanung einzureichen. Dort ist das geplante Material/Fabrikat eindeutig zu benennen. Im Zuge des Abnahmebegehrens ist die vollstänige digitale Revisionsplanung vorzulegen. Diese umfasst mind. folgende Punkte: - Fachunternehmererklärung sowie Fachbauleitererklärung - Errichtererklärung - Materialverwendungsliste inkl. Datenblätter - Grundrisse und Schnitte als PDF und DWG - Dokumentation der Durchgansmessungen - Fotodokumentation der Bauabschnitte mit Datumsangabe - Wartungsangebot Die Lage des Ring- und Fundamenterderverlaufs, die HES sowie die FPA-Schienen sind in den Revisionsunterlagen eindeutig darzustellen. Messwerte des Erdungswiderstands sind zu dokumentieren; für den Funktionspotentialausgleich sind die Verbindungswiderstände ≤ 0,2 Ω nachzuweisen.
01.__.0020
Dokumentation
L
1.00
PSCH
02 Haus 2a
02
Haus 2a
Objektbeschreibung Bei dem Bauvorhaben Haus 2a  handelt es sich um den Neubau eines Wohnhauses mit einem Gewerbeteil im Erdgeschoss. Die Geometrie des Baukörpers sieht eine rechteckige Kubatur mit einer ca. 24 m langen Längsseite sowie einer Schmalseite von ca. 15 m vor, welches sich über 5 Geschosse erstreckt. Insgesamt beinhaltet das Bauvorhaben in den oberen Geschossen 13 Wohneinheiten sowie 2 Einheiten zur Gewerbenutzung im Erdgeschoss. In der Planung ist die Fassade teilweise begrünt und auf dem Dach sind PV-Anlagen vorgesehen. Es wurde eine Risikoanlayse für das Gebäude erstellt. Das Gebäude ist unter den getroffenen Annahmen keine äußerer Blitzschutzsystem zu errichten.
Objektbeschreibung
02.__.0010 Ring- und Fundamenterdung Ringerder Unterhalb der Sauberkeitsschicht wird ein Ringerder nach DIN 18014 install iert. Der Erder wird mit einer Maschenweite von 20 × 20 m ausgeführt und bildet die normgerechte Fundamenterderanlage zur Sicherstellung eines zuverlässigen Potenzialausgleichs. Die Ausführung erfolgt gemäß den Anforderungen der DIN 18014:2023, einschließlich Dokumentation der Verlegeposition, Verbindungsstellen und Materialkennzeichnung. Umlaufend um das Fundament des Gebäudes im Erdreich, Tiefe ≥ 0,8 m. Material: nichtrostender Edelstahl V4A, Rundstahl Ø 10 mm oder Bandstahl 30 × 3,5 mm. Elektrisch leitende Verbindung der Erdungssegmente (Schweißung oder zugelassene Edelstahlverbinder). Funktionspotentialausgleichleiter Innerhalb der Bodenplatte wird ein Funktionspotenzialausgleichsleiter mit einer Maschenweite von 20 × 20 m als leitfähiges Netz gemäß DIN 18014 ausgeführt. Der Leiter wird mittels zertifizierter Klemmverbinder im Abstand von ca . 2 m fachgerecht mit der Bewehrung verbunden, um eine durchgängige elektrische Leitfähigkeit und einen normgerechten Funktionspotenzialausgleich sicherzustellen.
02.__.0010
Ring- und Fundamenterdung
L
1.00
PSCH
02.__.0020 Dokumentation Mind. 4 Wochen vor Baubeginn ist eine vollständige Werk- und Montageplanung als PDF und DWG auf Grundlage der Ausführungsplanung einzureichen. Dort ist das geplante Material/Fabrikat eindeutig zu benennen. Im Zuge des Abnahmebegehrens ist die vollstänige digitale Revisionsplanung vorzulegen. Diese umfasst mind. folgende Punkte: - Fachunternehmererklärung sowie Fachbauleitererklärung - Errichtererklärung - Materialverwendungsliste inkl. Datenblätter - Grundrisse und Schnitte als PDF und DWG - Dokumentation der Durchgansmessungen - Fotodokumentation der Bauabschnitte mit Datumsangabe - Wartungsangebot Die Lage des Ring- und Fundamenterderverlaufs, die HES sowie die FPA-Schienen sind in den Revisionsunterlagen eindeutig darzustellen. Messwerte des Erdungswiderstands sind zu dokumentieren; für den Funktionspotentialausgleich sind die Verbindungswiderstände ≤ 0,2 Ω nachzuweisen.
02.__.0020
Dokumentation
L
1.00
PSCH
03 Haus 2b
03
Haus 2b
Objektbeschreibung Bei dem Bauvorhaben Haus 2b handelt es sich um den Neubau eines Wohnhauses mit einem Gewerbeteil im Erdgeschoss und einer Büroetage im 1. OG. Die Geometrie des Baukörpers sieht eine rechteckige Kubatur mit einer ca. 19 m langen Längsseite sowie einer Schmalseite von ca. 12 m vor, welches sich über 4 Geschosse erstreckt. Insgesamt beinhaltet das Bauvorhaben in den oberen Geschossen 4 Wohneinheiten sowie 2 Einheiten zur Gewerbenutzung im Erdgeschoss. Das 2. Geschoss ist als eine reine Gewerbe-Coworking Fläche vorgesehen. In der Planung ist die Fassade teilweise begrünt und auf dem Dach sind PV-Anlagen vorgesehen. Es wurde eine Risikoanlayse für das Gebäude erstellt. Das Gebäude ist unter den getroffenen Annahmen keine äußerer Blitzschutzsystem zu errichten.
Objektbeschreibung
03.__.0010 Ring- und Fundamenterdung Ringerder Unterhalb der Sauberkeitsschicht wird ein Ringerder nach DIN 18014 install iert. Der Erder wird mit einer Maschenweite von 20 × 20 m ausgeführt und bildet die normgerechte Fundamenterderanlage zur Sicherstellung eines zuverlässigen Potenzialausgleichs. Die Ausführung erfolgt gemäß den Anforderungen der DIN 18014:2023, einschließlich Dokumentation der Verlegeposition, Verbindungsstellen und Materialkennzeichnung. Umlaufend um das Fundament des Gebäudes im Erdreich, Tiefe ≥ 0,8 m. Material: nichtrostender Edelstahl V4A, Rundstahl Ø 10 mm oder Bandstahl 30 × 3,5 mm. Elektrisch leitende Verbindung der Erdungssegmente (Schweißung oder zugelassene Edelstahlverbinder). Funktionspotentialausgleichleiter Innerhalb der Bodenplatte wird ein Funktionspotenzialausgleichsleiter mit einer Maschenweite von 20 × 20 m als leitfähiges Netz gemäß DIN 18014 ausgeführt. Der Leiter wird mittels zertifizierter Klemmverbinder im Abstand von ca . 2 m fachgerecht mit der Bewehrung verbunden, um eine durchgängige elektrische Leitfähigkeit und einen normgerechten Funktionspotenzialausgleich sicherzustellen.
03.__.0010
Ring- und Fundamenterdung
L
1.00
PSCH
03.__.0020 Dokumentation Mind. 4 Wochen vor Baubeginn ist eine vollständige Werk- und Montageplanung als PDF und DWG auf Grundlage der Ausführungsplanung einzureichen. Dort ist das geplante Material/Fabrikat eindeutig zu benennen. Im Zuge des Abnahmebegehrens ist die vollstänige digitale Revisionsplanung vorzulegen. Diese umfasst mind. folgende Punkte: - Fachunternehmererklärung sowie Fachbauleitererklärung - Errichtererklärung - Materialverwendungsliste inkl. Datenblätter - Grundrisse und Schnitte als PDF und DWG - Dokumentation der Durchgansmessungen - Fotodokumentation der Bauabschnitte mit Datumsangabe - Wartungsangebot Die Lage des Ring- und Fundamenterderverlaufs, die HES sowie die FPA-Schienen sind in den Revisionsunterlagen eindeutig darzustellen. Messwerte des Erdungswiderstands sind zu dokumentieren; für den Funktionspotentialausgleich sind die Verbindungswiderstände ≤ 0,2 Ω nachzuweisen.
03.__.0020
Dokumentation
L
1.00
PSCH
04 Haus 6
04
Haus 6
Objektbeschreibung Bei dem Bauvorhaben Haus 6 handelt es sich um den Neubau eines Wohnhauses mit einem Gewerbeteil im Erdgeschoss. Haus 6 weist eine maximale Ausdehnung von etwa 26,5 m x 26 m auf. Das Haus ist als siebenstöckiges Gebäude mit Flachdach konzipiert. Es wurde eine Risikoanlayse für das Gebäude erstellt. Das Gebäude ist unter den getroffenen Annahmen mit einem äusseren Blitzschutzsystem gem. LPS Klasse III zu errichten.
Objektbeschreibung
04.__.0010 Ring- und Fundamenterdung Ringerder Unterhalb der Sauberkeitsschicht wird ein Ringerder nach DIN 18014 install iert. Der Erder wird mit einer Maschenweite von 10 × 10 m ausgeführt und bildet die normgerechte Fundamenterderanlage zur Sicherstellung eines zuverlässigen Potenzialausgleichs. Die Ausführung erfolgt gemäß den Anforderungen der DIN 18014:2023, einschließlich Dokumentation der Verlegeposition, Verbindungsstellen und Materialkennzeichnung. Umlaufend um das Fundament des Gebäudes im Erdreich, Tiefe ≥ 0,8 m. Material: nichtrostender Edelstahl V4A, Rundstahl Ø 10 mm oder Bandstahl 30 × 3,5 mm. Elektrisch leitende Verbindung der Erdungssegmente (Schweißung oder zugelassene Edelstahlverbinder). Funktionspotentialausgleichleiter Innerhalb der Bodenplatte wird ein Funktionspotenzialausgleichsleiter mit einer Maschenweite von 20 × 20 m als leitfähiges Netz gemäß DIN 18014 ausgeführt. Der Leiter wird mittels zertifizierter Klemmverbinder im Abstand von ca . 2 m fachgerecht mit der Bewehrung verbunden, um eine durchgängige elektrische Leitfähigkeit und einen normgerechten Funktionspotenzialausgleich sicherzustellen.
04.__.0010
Ring- und Fundamenterdung
L
1.00
PSCH
04.__.0020 Blitzschutzanlage Ableitungen und Fangeinrichtung Die Blitzschutzanlage ist mit der Erdungsanlage und dem Potentialausgleich dauerhaft elektrisch leitend zu verbinden. Fangeinrichtungen Ausführung als Fangstangen, Fangmasten, Fangseile oder Maschensysteme auf Dachflächen und Gebäudekanten. Höhe und Anordnung sind so zu wählen ,  dass das Gebäude vollständig in den Schutzwinkel fällt (nach DIN EN 62305-3). Werkstoffe: nichtrostender Edelstahl, feuerverzinkter Stahl oder Aluminium , korrosionsbeständig und witterungsfest. Mechanische Befestigung mit bauartzugelassenen Halterungen (Dachaufbauten, Attiken, Kamine, technische Aufbauten). AbleitungenSenkrechte Ableitungen von den Fangeinrichtungen zum Erdungssystem. Querschnitt der Leiter: mindestens 8 mm Ø Runddraht oder 30 × 3,5 mm Bandstahl aus V4A. Befestigung mit geeigneten Wandhaltern, max. Befestigungsabstand 1,0 m. Leitungsführung geradlinig, mit großem Biegeradius, Vermeidung von Schleifen und engen Bögen. Die Ableitungen sind isoliert unter der Dämmung zu führen.
04.__.0020
Blitzschutzanlage
L
1.00
PSCH
04.__.0030 Dokumentation Mind. 4 Wochen vor Baubeginn ist eine vollständige Werk- und Montageplanung als PDF und DWG auf Grundlage der Ausführungsplanung einzureichen. Dort ist das geplante Material/Fabrikat eindeutig zu benennen. Im Zuge des Abnahmebegehrens ist die vollstänige digitale Revisionsplanung vorzulegen. Diese umfasst mind. folgende Punkte: - Fachunternehmererklärung sowie Fachbauleitererklärung - Errichtererklärung - Materialverwendungsliste inkl. Datenblätter - Grundrisse und Schnitte als PDF und DWG - Dokumentation der Durchgansmessungen - Fotodokumentation der Bauabschnitte mit Datumsangabe - Wartungsangebot Die Lage des Ring- und Fundamenterderverlaufs, die HES sowie die FPA-Schienen sind in den Revisionsunterlagen eindeutig darzustellen. Messwerte des Erdungswiderstands sind zu dokumentieren; für den Funktionspotentialausgleich sind die Verbindungswiderstände ≤ 0,2 Ω nachzuweisen.
04.__.0030
Dokumentation
L
1.00
PSCH
05 Haus 7
05
Haus 7
Objektbeschreibung Bei dem Bauvorhaben Haus 07 handelt es sich um den Neubau von Wohnungen, Gewerbe und Co-Working im Erdgeschoss. Es handelt sich dabei um ein siebengeschossiges Gebäude mit einer Bruttogrundfläche von ca. 1.305 m² und einer OKFF von 21,98 m. Das Gebäude weist eine gestaffelte Architektur auf, bei der die obe- ren Geschosse mehrfach zurückspringen. Die Rücksprünge werden als Dachterrassen ausgebildet und genutzt. Es wurde eine Risikoanlayse für das Gebäude erstellt. Das Gebäude ist unter den getroffenen Annahmen mit einem äusseren Blitzschutzsystem gem. LPS Klasse III zu errichten. Da die Planung noch nicht vollständig abgeschlossen ist, liegen in diesem Fall nur Entwurfspläne vor. Ggf. werden in diesem Gebäude Äquipotentialflächen gebildet. Anzubeiten sind allerdings nur die explizit in den Plänen dargestellten Bauteile inkl. der dort zu ermittelnden Massen in Verbindung mit den Positionstexten.
Objektbeschreibung
05.__.0010 Ring- und Fundamenterdung Ringerder Unterhalb der Sauberkeitsschicht wird ein Ringerder nach DIN 18014 install iert. Der Erder wird mit einer Maschenweite von 10 × 10 m ausgeführt und bildet die normgerechte Fundamenterderanlage zur Sicherstellung eines zuverlässigen Potenzialausgleichs. Die Ausführung erfolgt gemäß den Anforderungen der DIN 18014:2023, einschließlich Dokumentation der Verlegeposition, Verbindungsstellen und Materialkennzeichnung. Umlaufend um das Fundament des Gebäudes im Erdreich, Tiefe ≥ 0,8 m. Material: nichtrostender Edelstahl V4A, Rundstahl Ø 10 mm oder Bandstahl 30 × 3,5 mm. Elektrisch leitende Verbindung der Erdungssegmente (Schweißung oder zugelassene Edelstahlverbinder). Funktionspotentialausgleichleiter Innerhalb der Bodenplatte wird ein Funktionspotenzialausgleichsleiter mit einer Maschenweite von 20 × 20 m als leitfähiges Netz gemäß DIN 18014 ausgeführt. Der Leiter wird mittels zertifizierter Klemmverbinder im Abstand von ca . 2 m fachgerecht mit der Bewehrung verbunden, um eine durchgängige elektrische Leitfähigkeit und einen normgerechten Funktionspotenzialausgleich sicherzustellen.
05.__.0010
Ring- und Fundamenterdung
L
1.00
PSCH
05.__.0020 Blitzschutzanlage Ableitungen und Fangeinrichtung Die Blitzschutzanlage ist mit der Erdungsanlage und dem Potentialausgleich dauerhaft elektrisch leitend zu verbinden. Fangeinrichtungen Ausführung als Fangstangen, Fangmasten, Fangseile oder Maschensysteme auf Dachflächen und Gebäudekanten. Höhe und Anordnung sind so zu wählen ,  dass das Gebäude vollständig in den Schutzwinkel fällt (nach DIN EN 62305-3). Werkstoffe: nichtrostender Edelstahl, feuerverzinkter Stahl oder Aluminium , korrosionsbeständig und witterungsfest. Mechanische Befestigung mit bauartzugelassenen Halterungen (Dachaufbauten, Attiken, Kamine, technische Aufbauten). AbleitungenSenkrechte Ableitungen von den Fangeinrichtungen zum Erdungssystem. Querschnitt der Leiter: mindestens 8 mm Ø Runddraht oder 30 × 3,5 mm Bandstahl aus V4A. Befestigung mit geeigneten Wandhaltern, max. Befestigungsabstand 1,0 m. Leitungsführung geradlinig, mit großem Biegeradius, Vermeidung von Schleifen und engen Bögen. Die Ableitungen sind isoliert unter der Dämmung zu führen.
05.__.0020
Blitzschutzanlage
L
1.00
PSCH
05.__.0030 Dokumentation Mind. 4 Wochen vor Baubeginn ist eine vollständige Werk- und Montageplanung als PDF und DWG auf Grundlage der Ausführungsplanung einzureichen. Dort ist das geplante Material/Fabrikat eindeutig zu benennen. Im Zuge des Abnahmebegehrens ist die vollstänige digitale Revisionsplanung vorzulegen. Diese umfasst mind. folgende Punkte: - Fachunternehmererklärung sowie Fachbauleitererklärung - Errichtererklärung - Materialverwendungsliste inkl. Datenblätter - Grundrisse und Schnitte als PDF und DWG - Dokumentation der Durchgansmessungen - Fotodokumentation der Bauabschnitte mit Datumsangabe - Wartungsangebot Die Lage des Ring- und Fundamenterderverlaufs, die HES sowie die FPA-Schienen sind in den Revisionsunterlagen eindeutig darzustellen. Messwerte des Erdungswiderstands sind zu dokumentieren; für den Funktionspotentialausgleich sind die Verbindungswiderstände ≤ 0,2 Ω nachzuweisen.
05.__.0030
Dokumentation
L
1.00
PSCH