Heizung / Kälte
Alexanderplatz D3
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Baubeschreibung Die Covivio Alexanderplatz S.á.r.l. ist Eigentümer des Baufeldes D3 am Alexanderplatz in Berlin-Mitte Bauherr und beabsichtigt hier als Bauherr den Neubau eines Hochhauses mit Sockelgebäude (Nutzungsart: Büro, Retail, Wohnen) zu errichten. Sie hat die Covivio Alexanderplatz GmbH als Developer beauftragt das Projekt in ihrem Namen umzusetzen. In diesem Sinne stellt diese Unterlage eine Grundlage zur Preisabfrage dar. Projektadresse Alexanderplatz 6 10178 Berlin Objektbeschreibung Büro und Co-Working Im Bereich des Hochhauses befinden sich grundsätzlich Büroflächen, die in bis zu drei Büroeinheiten aufgeteilt und in unterschiedlichen Raumkonfigurationen genutzt werden können. Die Erschließung des Hochhauses erfolgt über eine großzügig dimensionierte Lobby im Erdgeschoss. Im 8.OG des Hochhauses bietet ein Garden-Club einen sozialen Fokus für die gesamte Anlage. Von diesem Bereich erhält man Zugang zu einem aufwendig gestalteten Dachgarten, der zum Aufenthalt im Freien über den Dächern von Berlin einlädt. Die Kombination aus Wohnen, Arbeiten und Einzelhandel als traditionelle Typologie der europäischen Stadt wird in diesem Gebäude in innovativer Weise wieder aufgelegt und neu interpretiert. Theoretisch können hier Menschen ?rundum versorgt? werden. Neben Wohnen und Arbeiten bietet D3 eine Vielzahl sozialer und Service- Angebote wie den Garden Club im 8. OG, die Cafés und Gastronomieangebote im Erdgeschoss, eine Kindertagesstätte, den Concierge Service etc. Die (eher zur Stadt orientierten) Ladenflächen bilden den Sockel für ein großes Haus, das Wohn- und Arbeitsquartier sowie -mitten im Herzen der Stadt- auch ein Ort der Ruhe und Konzentration sein kann. Retail und Co-Working 2. bis 3. OG Grundsätzlich ist die Ladenfläche im 2. OG analog zum UG, EG und 1. OG als frei aufteilbare Verkaufsfläche angelegt und steht dennoch, auch auf Grund einer möglichen Tagesbelichtung über ein Oberlicht im Innenhof, für eine Reihe von alternativen Nutzungen zur Verfügung. Für den Entwurf ist ein Kernbereich abgestimmt, der an die Verkaufsflächen im 1. OG angeschlossen und im 2. OG von einem Ring von tagesbelichteten Co-Working-Flächen umgeben ist. Sowohl das Co-Working Lab als auch weitere Büroflächen für Co-Working im Bereich des Hochhauses sind an den Fassaden des Sockelbaus und des Hochhauses im 2. OG angeordnet. Die Co-Working Flächen erstrecken sich bis zum 7. OG des Hochhauses. Diese sind mit einer abweichenden lichten Höhe zu den angrenzenden Wohnnutzungen vorgesehen. Das Co-Working Lab, und die Co-Working Büros im 2. und 3. OG erhalten eine Geschosshöhe von 4,50m OKFF zur Rohdecke (3,50m unterhalb von Unterzügen - ohne Installation). In den sonstigen Co-Working Etagen des Hochhauses beträgt die lichte Höhe 3,25m. Community Area und Dachterrasse Hochhaus Im 8.OG des Turms befindet sich der Club (Community Area). Hier werden auch Räume für Feste, informelle Besprechungen, Bürofeiern und Meetings angeboten. Der Bereich ist mit einer Aufwärmküche ausgestattet. Der angrenzende Dachgarten ist ein landschaftsplanerisch gestalteter Grünraum, der als Erholungsraum für die umgebenden Nutzungen und als Ort der Vernetzung Gelegenheit für informelle Begegnungen bietet. Turmgeschosse In den Etagen 9 bis 31 sind frei aufteilbare, sehr effizient geschnittene Büroetagen angeordnet, die in drei Brandabschnitte getrennt und in maximal drei unterschiedlich große Nutzungseinheiten unterteilbar sind. In der 32. Etage befinden sich Flächen für Besprechungen, die entsprechende stützenfreie Räumlichkeiten mit einem sensationellen Blick über die Stadt anbieten. Optional können in diesen Etagen an den Ecken zweigeschossige Wintergärten angeboten werden. Diese Sonderräume bieten eine attraktive Umgebung für informelle und kommunikativere Arbeitsformen. Kerne und Treppenhäuser Die Vertikalerschließung der Ober- und Untergeschossebenen erfolgt über fünf Haupterschließungskerne die parallel zur Südost-, bzw. Nordwestfassade angeordnet sind. Diese enthalten jeweils brandschutztechnisch getrennten Treppenräume und Aufzugsanlagen für die Bewohner, die auch als Feuerwehraufzüge dienen. Das Hochhaus verfügt über 6 Personenaufzüge und einen Feuerwehraufzug. Im Hochhauskern sind 2 Treppenhäuser in geschachtelter Anordnung integriert. In der vorliegenden Planung werden die Co-Working und Clubnutzungen direkt über eine Lobby in der Alexanderstraße erschlossen. Hier befinden sich 3 Aufzüge, die dem Co-Working und dem Club gewidmet sind. Die Wohnungen erhalten ein jeweils separates Foyer mit Zugang von der künftigen Gasse bzw. von der Südostseite. Bei der Planung der Vertikalerschließungen wurden die Aspekte einer möglichst hohen Flächenwirtschaftlichkeit und einer flexiblen Anordnung der Nutzungseinheiten berücksichtigt. Hier im Leistungsverzeichniss beschriebene Leistungsbereiche In diesem Leistungsverzeichnis sind ausschließlich die Leistungen für den Mieterausbau beschrieben. Je Geschoss ist ein Übergabepunkt für alle Gewerke definiert. Grundsätzlich sind alle Leistungen ab diesem jeweiligen Übergabepunkt zu kalkulieren und auszuführen. In einzelnen Bereichen sind jedoch Rückbauarbeiten am Grundausbau erforderlich, um die vorgesehenen Leistungen des Mieterausbaus herstellen zu können. Diese Rückbauleistungen sind, sofern im Leistungsverzeichnis beschrieben, ebenfalls Bestandteil der Kalkulation. Nachfolgend sind alle Geschosse mit der jeweiligen Nutzung aufgeführt, auf die sich dieses Leistungsverzeichnis bezieht. 2. Obergeschoss - Co-Working 2. Zwischengeschoss - Co-Working 2. Turmgeschoss - Co-Working 3. Turmgeschoss - Co-Working 4. Turmgeschoss - Co-Working 5. Turmgeschoss - Co-Working 6. Turmgeschoss - Co-Working 7. Turmgeschoss - Fitnesscenter 8. Obergeschoss - Restaurant 9. Obergeschoss - Businesscenter Wichtige Beschreibungen KG 420 Heizung Folgende Systeme werden zur Beheizung der einzelnen Bereiche vorgesehen: Büro/ Flex-Office, Turm (ausgenommen Wintergärten): Multifunktionssegel mit Heiz-/Kühlfunktion und intergierten Zuluftauslässen Besprechungsräume: Umluftkühler Fitness: Umluftkühler Restaurant: Umluftkühler Zentrale Verteileraufbau Niedertemperatur NT Der Verteiler ist an der Einspeisung mit einen Wärmemengenzähler zur Abrechnung ausgestattet. Folgende Leistungen und Temperaturen wurden für die NT-Heizkreise vorgesehen: E00-E13_Tower : 33/30°C E02_Flex-Office: 36/33°C 422 Wärmeverteilnetze Rohrnetz: Grundausbau: Die Wärmeverteilung erfolgt über Siederohr Stahl nach DIN EN 10220, nahtlos, geschweißt, PN10- PN16. Ein Anstrich nach AGI Q 151 ist zu berücksichtigen. Mieterausbau: Die Wärmeverteilleitung erfolgt über Edelstahlleitung Werkstoff-Nr. 1.4520, nach DIN EN 10088-2. Die Dämmung wird im gesamten Projekt mit nichtbrennbaren Materialien (gem. Hochhaus-Richtlinie ?HHR?) ausgeführt. Hierfür wird Mineralwolle gemäß der Anforderungen nach GEG und EnEV eingesetzt. In frostgefährdeten Bereichen, wie die Anlieferung oder das Dach wird eine Begleitheizung vorgesehen. Rohrleitungen und Armaturen in Technikbereichen, außenliegenden Bereichen bzw. in stoßgefährdeten Bereichen werden vollständig mit einem Blechmantel ausgestattet. Sonstige Bereiche mit mechanischer Beanspruchung erhalten bis 2m Höhe einen Blechmantel. Brandschottung  als nichtbrennbare, kunstharzgebundene druckfeste Steinwolle. Grundlage Auslegung: R-Wert (max. 130 Pa/m bei Sammelleitungen, Einzelanschlussleitungen >130Pa/m) und max. Geschwindigkeit nach VDI 2073 Anbindung Geschosse Leistungsvorhaltung für Geschoss (Mietbereiche): Die Dimensionierung des Anschlusses erfolgt gemäß Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 für das jeweilige Geschoss. Die Summe der Heizlast aller Einzelräume entspricht nach DIN EN 12831 nicht der Leistung für den Wärmeerzeuger. Der Strangabgleich der einzelnen Geschosse ist im Turm-Bereich in den Medien-Schacht M1 und im Sockelbau-Bereich in der Zwischendecke in der Mieteinheit geplant. Jeder Mietbereich erhält über einen Differenzdruckregler einen definierten Differenzdruck je Geschoss gemäß der Rohrnetzberechnung für die jeweilige Regeletage. Vor jedem Differenzdruckregler werden jeweils im VL sowie im RL Absperrungen für Wartungszwecke vorgesehen. Ebenfalls werden pro Etagenabgang Entleerung/Entlüftung in den Schächten geplant. Passstücke für Zähleinrichtungen je Mietbereich inkl. Absperrungen davor sowie dahinter werden nach dem Austritt aus dem jeweiligen Medien-Schacht angeordnet. Vertikale Verteilung ? Turm-Bereich Die Hauptverteilung in der vertikalen erfolgt über einen zentralen Medienschacht M1 im Bereich des Turmes. Diese ist als durchgängiger Schacht ohne horizontale Schottung vorgesehen. Die Geschossabgänge sowie die Absperrung des jeweiligen Geschosses liegen in diesem begehbaren Schacht. Aufgrund der Höhe und Durchgängigkeit sind in diesem Schacht die Längenausdehnung sowie Maßnahmen für den vertikalen Lastabtrag der Leitungen vorzusehen. Die Druckstufe in dieser Vertikalverteilung beträgt PN10. Vertikale Verteilung ? Sockelbau-Bereich Die Hauptverteilung in der vertikalen für den Bereich Wohnen, Flex-Office Sockelbau sowie Retail erfolgt über vier Medienschächte im Bereich des Sockelbaus. Diese Schächte sind zwischen den Etagen U03 und E02 durchgängig. Die Geschossabgänge sowie die Absperrungen befinden sich im Mietbereich oberhalb der Abhangdecke. Die Medienschächte sind nicht begehbar, aber am obersten Strangende revisionierbar für Wartungszwecke ausgeführt. Die Druckstufe in dieser Vertikalverteilung beträgt PN10. Horizontale Verteilung Die Horizontalverteilung erfolgt maßgeblich unterhalb der Geschossdecken in Zwischendeckenbereichen. Insbesondere in E02 im Bereich des Flex-Office sind Abhanghöhen bis 1,3m vorhanden, so dass in diesen Bereichen erhöhte Anforderungen an die Montagekonstruktionen bestehen. Die Horizontalverteilung zu den Steigepunkten für den Bereich Wohnen erfolgt im E02 unterhalb der Geschossdecke in den Zwischendeckenbereichen des Flex-Office. Die Zwischendecken in diesen Bereichen sind vollflächig revisionierbar. Dämmung Heizungsleitungen alle Bereiche Folgende Dämmarten sind vorgesehen: ? frei verlegt an Außenluft grenzend 200 %-Dämmung einschließlich Begleitheizung und Blechmantel ? frei verlegt in unbeheizten/beheizten Räumen 100 % Dämmung ? in Bauteilen (u. a. Massivwand, Trockenbauvorwand, abgehängte Decke) 100 % Dämmung ? im Schacht/Kanal/Systemboden 100 % Dämmung ? in Bauteilen (u. a. Massivwand, Trockenbauvorwand, abgehängte Decke) zwischen beheizten Räumen verschiedener Nutzer 50 % Dämmung ? an Verbindungsstellen im Verbindungsbereich 50 % Dämmung ? an Kreuzungen im Kreuzungsbereich 50 % Dämmung ? in Wand- und Deckendurchführungen 50 % Dämmung ? im Fußbodenaufbau 6 mm Dämmung bzw. mit einer PE-Kompaktdämmhülse (50%) gemäß Abstimmung mit Brandschutz-SV ? frei verlegt in beheizten Räumen eines Nutzers zum Anschluss eines Verbrauchers mit freiliegender Absperreinrichtung (z. B. bei Heizkörperanschlussleitungen) 0 % Dämmung Begleitheizung: Rohrbegleitheizung werden in frostgefährdeten Bereichen vorgesehen. Dies wird über selbstregelnde Heizbänder mit ca. 25 W/m vorgesehen. Maßgebend ist die hier die Dämmmatrix der LPh5. Brandschutz ? Heizungsleitungen alle Bereiche Brandschutzdämmung nach behördlichen Auflagen und Brandschutzkonzeption. Eingesetzte Stoffe als Systemkomponenten mit Zulassung nach MLAR / LAR / RbALei. Brandschutz-Rohrabschottung R90/R120 um nichtbrennbare Rohre gemäß Brandschutzkonzept; Sämtliche Wand- und Deckendurchführungen sind mit geprüften und zugelassenen Brandschutzdurchführungen zu versehen. Die Forderungen der Leitungsanlagen-Richtlinie (LAR) und der DIN 4209 sind einzuhalten. Einbau in Massivwänden und leichten Trennwänden sowie Einbau in Massivdecken. Anforderung: ? nach DIN 4102-11 gem. abP/abZ ? Steinwolle mit einem Schmelzpunkt größer > 1000 Grad C ? Geprüfte Abschottung nach EN 1366-3 ? Klassifizierung gemäß EN 13501-2: EI90 bzw.EI120-U/C und E 120-U/C nach EN 13501-2 ? Brandklasse A2-s1-d0 gemäß EN 13501-1 ? Europäische Technische Zulassung ? Montage und Verarbeitung gemäß der Richtlinien des Herstellers Parallele Installationen: 0-Abstand zu anderen Rohrabschottungen, Kabelabschottungen und Absperrvorrichtungen gegen Feuer und Rauch in Lüftungsleitungen entsprechend DIN 18017-3 möglich. Dabei sind auch die jeweiligen Verwendbarkeitsnachweise zu beachten. Es ist davon auszugehen, dass die Mindestabstände zwischen gedämmten und ungedämmten Rohrleitungen nach DIN 4140 unterschritten werden. Die ordnungsgemäße Ausführung ist vom Ersteller der Abschottung nach Abschluss der Arbeiten durch eine Übereinstimmungserklärung zu bescheinigen. 423 Raumheizflächen In den Büro/Flex-Office-Bereichen kommen Heiz- / Kühlsegel zum Einsatz. Die Planung sieht hier Multifunktionssegel mit Heiz-/Kühlfunktion und integrierten Luftauslass vor, bei denen Zuluft zusätzlich oberhalb des Segels geführt wird und somit die Leistung über den konvektiven Anteil erhöht werden kann. Die Verteilung erfolgt im Geschoss im 4-Leiter-System. Die Segel werden als Zweileiter angeschlossen. Eine Umschaltung zwischen Heiz- und Kühlbetrieb erfolgt über 6-Wegekugelhähne im Deckenkoffer des Flurbereichs. Die Regelung des Heiz- und Kühlmediums erfolgt mit druckunabhängigen Regelventilen. Die Verteilung im Geschoss erfolgt nach dem zuvor beschriebenen 4-Leiter-System. WCs, Umkleiden, Treppenhäuser, Flure, Abstellräume, Technikzentralen und Lagerbereiche Die zuvor genannten Bereiche werden ebenfalls mit Heizkörpern beheizt. Generell sieht die Planung in ?Sichtbereichen? Standard-Plan-Heizkörper vor. Für Nassbereiche, oder andere Bereiche in denen ein erhöhter Reinigungsaufwand zu erwarten ist (Umkleiden, Duschen, WC, Teeküchen) sind ausschließlich Heizkörper ohne Lamellen (Leitbleche) vorzusehen. Türluftschleier Es wird je eine Türluftschleieranlage an den Eingangsbereichen im Restaurant zur Kompensation des Kaltlufteinfalls vorgesehen. Die Anlagen sind autark geregelt mit Türkontakt, Raumthermostat und Raumbediengerät. Unterflurkonvektoren Aufgrund der hohen Glasflächen werden UFK entlang der bodentiefen Glaselemente verwendet. Evtl. entstehender Kaltluftabfall an den Glasfassaden wird effektiv abgefangen und somit die Behaglichkeit in auch in Fassadennähe sichergestellt werden. Die UFK werden in den Bodenaufbau integriert und schließen bündig mit der OKFFB ab. Die Anbindung erfolgt ebenfalls durch im FB-Aufbau verlegte Leitungen. Hierdurch ist für den Nutzer lediglich das Rollgitter an der Oberfläche erkenntlich wodurch optisch die Glasfassade voll zur Geltung kommt. Wärmemengenzählung Zählung Nutzungseinheiten: Alle Nutzungseinheiten werden separat am Medienübergabepunkt gezählt. Hierfür werden Passtücke inkl. Absperrungen davor und dahinter installiert. Ein Zähler-Dienstleister baut dann die gemieteten Zähler ein. Hydraulischer Abgleich Verbraucheranschlüsse Umluftgeräte und Deckenlufterhitzer: Drosselschaltung Regelventil und Strangregulierventil zum hydr. Abgleich Statische Heizflächen und Unterflurkonvektoren: voreinstellbare Ventile mit Thermostatkopf Segel und Decken: 6- Wege-Umschaltkugelhahn mit druckunabhängigem Regelventil. Wichtige Beschreibungen KG 434 Kälte Raumtemperaturen Auslegungsparameter für Kühllastberechnung Arbeitsmodule Bürobereiche / Flex-Office: Solltemperatur am Regler 21°C. Bei einer Außenlufttemperatur von 32°C beträgt die operative Raumlufttemperatur maximal 26°C. Darüber gleitend 6K unter Außentemperatur. Besprechungsmodule Bürobereiche / Flex-Office: Solltemperatur am Regler 21°C. Bei einer Außenlufttemperatur von 32°C beträgt die operative Raumlufttemperatur maximal 26°C. Darüber gleitend 6K unter Außentemperatur. Medientechnik und Serverräume: max. 30°C Folgende Systeme werden zur Kühlung in den einzelnen Bereichen vorgesehen: Büro/ Flex-Office Turm  (ausgenommen Wintergärten): Kühlung über Multifunktionssegel mit Heiz-/Kühlfunktion und integrierten Zuluftauslässen oder in Teilbereichen (wie z.B. innenliegende Besprechungsräume) nach Erfordernis Unterstützung durch Umluftkühlgeräte. Besprechungsräume: Kühlung über Umluftkühlgeräte Fitness: Kühlung über Umluftkühlgeräte Restaurant: Kühlung über Umluftkühlgeräte Technikräume: Kühlung über Umluftkühlgeräte Zentrale Verteileraufbau Hochtemperatur HT Der Verteiler ist an der Einspeisung mit einen Wärmemengenzähler zur Abrechnung ausgestattet. Folgende Leistungen und Temperaturen wurden für die HT-Kühlkreise vorgesehen: E02-E14_Tower: 16/19°C SB E02_Flex-Office 16/19°C Kälteverteilnetze Grundausbau: Die Kälteverteilung erfolgt über Siederohr Stahl DIN EN 10220, nahtlos, geschweißt, PN10-PN16. Ein Anstrich nach AGI Q 151 ist zu berücksichtigen. Mieterausbau: Die Kälteverteilung erfolgt über Edelstahlleitung Werkstoff-Nr. 1.4520, nach DIN EN 10088-2. Grundlage Auslegung: R-Wert (max. 130 Pa/m bei Sammelleitungen, Einzelanschlussleitungen >130Pa/m) und max. Geschwindigkeit nach VDI 2073 Vertikale Verteilung Die Hauptverteilung für den Turm in der vertikalen erfolgt über einen zentralen Medienschacht M1. Diese ist als durchgängiger Schacht ohne horizontale Schottung vorgesehen. Die Geschossabgänge sowie die Absperrung des jeweiligen Geschosses liegen in diesem begehbaren Schacht. Aufgrund der Höhe und Durchgängigkeit sind in diesem Schacht die Längenausdehnungs- sowie Maßnahmen für den vertikalen Lastabtrag der Leitungen vorzusehen. Die Druckstufe in dieser Vertikalverteilung beträgt PN10. Die Hauptverteilung in der vertikalen für den Bereich Flex-Office Sockelbau sowie Retail erfolgt über vier Medienschächte im Bereich des Sockelbaus. Diese Schächte sind zwischen den Etagen U03 und E02 durchgängig. Die Geschossabgänge sowie die Absperrungen befinden sich im im Mietbereich oberhalb der Abhangdecke. Die Medienschächte sind nicht begehbar, aber revisionierbar für Wartungszwecke ausgeführt Die Druckstufe in dieser Vertikalverteilung beträgt PN10. Horizontale Verteilung Die Horizontalverteilung erfolgt maßgeblich unterhalb der Geschossdecken in Zwischendeckenbereichen. Insbesondere im E02 im Bereich des Flex-Office ist eine Installationsebene von ca. 1,5m oberhalb der Abhangdecke vorhanden, so dass in diesen Bereichen erhöhte Anforderungen an die Montagekonstruktionen bestehen. Anbindung Geschosse Büro / Flex-Office Turm Der Strangabgleich der einzelnen Geschosse ist im Medien-Schacht M1 geplant. Jeder Mietbereich erhält über einen Differenzdruckregler einen definierten Differenzdruck je Geschoss gemäß der Rohrnetzberechnung für die jeweilige Regeletage. Vor jedem Differenzdruckregler werden jeweils im VL sowie im RL Absperrungen für Wartungszwecke vorgesehen. Ebenfalls werden pro Etagenabgang Entleerung/Entlüftung im Medien-Schacht M1 geplant. Passstück für Zähleinrichtung je Mietbereich inkl. Absperrungen werden nach dem Austritt aus dem Medien-Schacht M1 in den jeweiligen Mietbereichen angeordnet. Dämmung Kaltwasserleitungen alle Bereiche Folgende Dämmarten und -materialien sind geplant: ? Dämmung in Bereichen mit Brandschutzanforderung (gemäß Hochhausrichtlinie) Mineralwolle in tauwasserdichter Ausführung (Rockwool/Teclit 60%) ? im gesprinklerten M1-Medienschacht mit diffusionsdichter Kautschukdämmung (Armacell/AF Armaflex) und Blechmantel ? im frostgefährdeten Außenbereich mit diffusionsdichter Kautschukdämmung (Armacell/AF Armaflex) mit Blechmantel und Rohrbegleitheizung. Die Begleitheizung wird über selbstregelnde Heizbänder mit ca. 25W/m vorgesehen. ? in Technikräumen mit diffusionsdichter Kautschukdämmung (Armacell/AF Armaflex) und Blechmantel Maßgebend ist die hier die Dämmmatrix der LPh5. Brandschutz Kaltwasserleitungen alle Bereiche Brandschutzdämmung nach behördlichen Auflagen und Brandschutzkonzeption. Eingesetzte Stoffe als Systemkomponenten mit Zulassung nach MLAR / LAR / RbALei. Brandschutz-Rohrabschottung R90/R120 um nichtbrennbare Rohre gemäß Brandschutzkonzept; Sämtliche Wand- und Deckendurchführungen sind mit geprüften und zugelassenen Brandschutzdurchführungen zu versehen. Die Forderungen der Leitungsanlagen-Richtlinie (LAR) und der DIN 4209 sind einzuhalten. Einbau in Massivwänden und leichten Trennwänden sowie Einbau in Massivdecken. Anforderung: ? nach DIN 4102-11 gem. abP/abZ ? Steinwolle mit einem Schmelzpunkt größer > 1000 Grad C ? Geprüfte Abschottung nach EN 1366-3 ? Klassifizierung gemäß EN 13501-2: EI90 bzw.EI120-U/C und E 120-U/C nach EN 13501-2 ? Brandklasse A2-s1-d0 gemäß EN 13501-1 ? Europäische Technische Zulassung ? Montage und Verarbeitung gemäß der Richtlinien des Herstellers Schottung Brandschutz ? Hauptmedienschacht Turm mit Revisionszugang vertikal geschottet ? Wohnungsschächte in Deckenebene horizontal geschottet Parallele Installationen: 0-Abstand zu anderen Rohrabschottungen und Kabelabschottungen gegen Feuer und Rauch in Lüftungsleitungen entsprechend DIN 18017-3 möglich. Dabei sind auch die jeweiligen Verwendbarkeitsnachweise zu beachten. Es ist davon auszugehen, dass die Mindestabstände zwischen gedämmten und ungedämmten Rohrleitungen nach DIN 4140 unterschritten werden. Die ordnungsgemäße Ausführung ist vom Ersteller der Abschottung nach Abschluss der Arbeiten durch eine Übereinstimmungserklärung zu bescheinigen. Kälteübergabe an den Raum Büro / Flex-Office Turm: In den Büro- sowie in den Flex-Office-Bereichen des Turms kommen Multifunktionssegel mit Heiz- /Kühlfunktion und integrierten Zuluftauslass zum Einsatz. Die Verteilung erfolgt im Geschoss im 4-Leiter- System. Die Segel werden als Zweileiter angeschlossen. Eine Umschaltung zwischen Heiz- und Kühlbetrieb erfolgt über 6-Wegekugelhähne im Deckenkoffer des Flurbereichs. Die Regelung des Heiz- und Kühlmediums erfolgt mit druckunabhängigen Regelventilen. Hydraulischer Abgleich Verbraucheranschlüsse Umluftgeräte und Deckenlufterhitzer: Drosselschaltung oder Umlenkschaltung mit 2-Wege- oder 3- Wege-Regelventil und Strangregulierventil zum hy. Abgleich Segel und Decken: 6- Wege-Umschaltkugelhahn mit druckunabhängigem Regelventil
Baubeschreibung
01 KG 420 Heizung
01
KG 420 Heizung
01.01 Rohrleitungen mit Zubehör
01.01
Rohrleitungen mit Zubehör
01.02 Einrichtungsgegenstände
01.02
Einrichtungsgegenstände
01.03 Raumheizflächen
01.03
Raumheizflächen
01.04 Nebenarbeiten
01.04
Nebenarbeiten