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bis
Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Objekt: Neubau von zwei Unterkunftsgebäuden und ein NIUKS-Gebäude,
Wilhelmsburg-Kaserne
NIUKS-Gebäude Nr. 46 Gebäude Nr. 47 Gebäude Nr. 48
Objektanschrift: Stuttgarter Straße 199, 89081 Ulm (Wilhelmsburg
Kaserne)
Bauherr: Staatliches Hochbauamt Ulm, Grüner Hof 2,
89073 Ulm
In der Wilhelmsburg-Kaserne Ulm werden zwei neue Unterkunftsgebäude (Nr.
47, 48) sowie ein NIUKS-Gebäude (Nr. 46) zu Lager- und Umkleidezwecken
errichtet. NIUKS steht für "Nicht Unterkunftspflichtige Soldaten".
Die zwei neuen Unterkunftsgebäude Nr. 47 und Nr. 48 werden als
Wohngebäude erstellt:
Gebäudemaße Nr. 47: zirka 60,10 x 14,34 x 17,85 m
Gebäudemaße Nr. 48: zirka 42,60 x 14,34 x 17,85 m
Die Gebäude werden mit jeweils vier oberirdischen Vollgeschossen und
jeweils einem Untergeschoss realisiert. Die Gebäude sind in
Holzmodulbauweise auf je einem massiven Untergeschoss aus Stahlbeton zu
errichten.
Die beiden Gebäude Nr. 47 und Nr. 48 umfassen Einzelunterkünften mit
eigenen Nasszellen, Gruppen- unterkünfte, barrierefreie Unterkünfte,
Spindräume und Funktionsräume wie: UvD-Dienstraum, Gemeinschaftsraum,
Teeküchen, WC-Räume, Bettwäschelager, Kleidertrocknungsräume,
Reinigungsmittelräume, Technikräume sowie ein Raum zur freien Verfügung.
Die Dächer der Gebäude werden als Flachdach mit einer extensiven
Dachbegrünung ausgeführt und erhalten CPC-Kollektoren
(Vakuum-Röhren-Kollektoren) zur Beheizung der Gebäude. Die Fassaden
werden als hinterlüftete Konstruktion mit vertikal verlaufenden
Holzlamellen auf den opaken Wandflächen ausgeführt. Im Bereich der
Fenster sind die Fassaden mit dunklen Metallpaneelen verkleidet.
Das neue NIUKS-Gebäude wird als Nichtwohngebäude erstellt:
Gebäudemaße: zirka 60,65 x 14,31 x 15,62 m
Das Gebäude wird mit vier oberirdischen Vollgeschossen und nicht
unterkellert in Massiver Holzbauweise realisiert. Die Gründung wird über
eine Stahlbetonbodenplatte auf Streifenfundamenten ausgeführt. Seitlich
an den Gebäudeenden werden Stahlbetontreppenräume und Funktionsräume in
Massivbauweise realisiert. Die Treppenhäuser, Sanitärräume, Technikräume
und Kleidertrocknungsräume werden fertig ausgebaut. Die großflächigen
Bereiche zum Aufstellen der Spinde erhalten einen rohbauähnlichen
Ausbauzustand mit beschichteten Estrichflächen, innenseitig verkleideten
Außenwänden und sichtbaren Holzstützen und -unterzügen. Das Gebäude
ist für einen zukünftigen Ausbau zum Bürogebäude ausgelegt.
Das Dach wird als Flachdach mit einer extensiven Dachbegrünung
ausgeführt und erhält eine PV-Anlage. Die Holzrahmen an der
Fassadenseite werden innenseitig mit Gipsfaserplatten beplankt und
gestrichen. Im Zwischenraum der Holzrahmen wird eine nicht brennbare
Mineralwolledämmung eingebaut. Auf der hinterlüfteten Unterkonstruktion
aus Holzlatten werden die vertikal verlaufenden Holzlamellen an den
opaken Wandflächen angebracht. Im Bereich der Fenster sind die Fassaden
mit dunklen Metallpaneelen verkleidet.
1. ALLGEMEINES
1.1 Abkürzungen
AN = Auftragnehmer, Nachunternehmer/Subunternehmer, Bieter
AG = Auftraggeber, Generalunternehmer
1.2 Grundlagen
Diese AVL gelten als besondere Vertragsbedingung, ergänzend zu den AGB
des Auftraggebers und der VOB.
Sollten einzelne Bestimmungen der Leistungsbeschreibung unwirksam
werden, bleiben die übrigen verbindlich.
2. KALKULATIONSHINWEISE
2.1 Allgemeines
Die Druckkosten sowie sonstige Kosten der Erstellung des Angebotes sind
Sache des Bieters und werden nicht vergütet.
Das Angebot ist vorrangig im Datenaustausch-Format GAEB 2000 p.84 oder
GAEB 90 d.84 bei dem AG einzureichen. Alternativ dazu ist das Angebot im
PDF-Format oder in Papierform einzureichen.
Zur Wahrung einer einheitlichen Verdingungsunterlage darf der Text des
Leistungsverzeichnisses nicht verändert werden. Bei willkürlichen
Änderungen der Texte des Leistungsverzeichnisses behält sich die
ausschreibende Stelle ausdrücklich vor, derartige Angebote auszusondern
und vom Zuschlag auszuschließen. Die Bieter können aber nach anderen
Ausführungsarten oder Stoffen suchen, wobei die Gestaltungsabsicht sowie
die technische Qualität der vorliegenden Planung nicht verändert werden
darf. Dies ist in einer als Nebenangebot gekennzeichneten, gesonderten
Anlage zu tun.
Der AN hat sich vor Abgabe des Angebotes durch Besichtigung des
Baugeländes Klarheit über die Örtlichkeiten zu verschaffen.
Die Entscheidung zur Anwendung der einzelnen Positionen aus der
Leistungsbeschreibung trifft die örtliche Bauleitung des AG, d.h., es
besteht kein Anspruch auf die Anwendung der beschriebenen Positionen und
Teilleistungen.
Die im Leistungsverzeichnis ausgewiesenen Massen basieren auf einer
groben Schätzung. Abweichungen von den genannten Massen sind zu
erwarten und berechtigen nicht zu Preisänderungen, auch für den Fall,
dass einzelne Positionen gänzlich entfallen. Sämtliche Preise gelten
Abschnitts- und bauteilübergreifend.
Der AG hat einen internetbasierten Projektraum eingerichtet. Dieser
dient der Dokumentation und dem Austausch von Dokumenten und
Planunterlagen.
Der AG stellt dem AN die notwendigen Zugänge zum Projektraum zur
Verfügung. Alle zur Ausführung durch den AG erstellten Planunterlagen
sind bzw. werden im Projektraum abgelegt und sind dort
eigenverantwortlich durch den AN zu entnehmen.
Die Vervielfältigung in Papierform und die Kostenübernahme dafür liegen
im Verantwortungsbereich des AN.
Der Auftragnehmer muss die ihm übergebenen Ausführungsunterlagen
unverzüglich nach Einstellung in den Projektraum auf Vollständigkeit und
Richtigkeit prüfen. Die Planungsunterlagen stellen die
formal-gestalterischen Anforderungen an die Konstruktion und die
technischen Anlagen dar. Auch wenn die Unterlagen vom Auftraggeber
gestellt werden, trägt der AN die Verantwortung für die fachgerechte
Ausführung.
Sämtliche vom AN erstellen Unterlagen, Montagepläne usw., sind vom AN in
den Projektraum einzustellen. Nach Freigabe stellt der AN den
aktuellsten Stand ggfs. korrigiert dem AG nochmals zu Verfügung.
Zur Qualitätssicherung der Gesamtbaumaßnahme und zu deren Dokumentation
hat der AG ein online basiertes Tool, Docma MM, zur Mängelbeseitigung
und Dokumentation eingerichtet.
Der AN wird für die Ihm angekündigten Mängel die Dokumentation über das
eingerichtete Tool eigenständig vornehmen.
2.2 Vollständigkeit der angebotenen Leistung
Der AN muss als Fachfirma bei der Kalkulation die Beschreibung der
verlangten Leistung auf Ihre fachliche Richtigkeit, Vollständigkeit und
Eindeutigkeit überprüfen. Falls erforderlich, muss er auf einem Beiblatt
seine Berichtigungen, Erläuterungen oder Ergänzungen einreichen.
2.3 Medienversorgung auf der Baustelle
Der AG stellt die Abwasser-, Wasser- und Stromversorgung ab einem
zentralen Übergabepunkt zur Verfügung und sorgt für die erforderlichen
WC-Einrichtungen, Beleuchtungen der Verkehrswege.
2.4 Angebotsinhalte
Grundsätzlich müssen die angebotenen Preise der einzelnen Positionen und
Titel, die fertige Vertragsleistung einschließlich aller erforderlichen
Vor-, Neben- und Nachleistungen beinhalten.
Die Lieferung der benötigten Stoffe sowie Materialien, Antransport- und
Abtransport sowie horizontalen und vertikalen Transporte auf der
Baustelle bis zu Verwendungsstelle ist ebenfalls einzukalkulieren.
Weiterhin sind die erforderlichen Hebezeuge, Gerüste und Werkzeugkosten
einzukalkulieren.
Auch wenn Leistungen nicht ausdrücklich oder besonders im Einzelnen
nicht erwähnt werden, jedoch zur sach- und fachgerechten Herstellung der
vollständigen Leistung erforderlich sind, um die in den AVL, TVL, bzw.
allg. Baubeschreibung angeführten Angaben und Anforderungen zu erfüllen,
sind diese im Angebot einzukalkulieren..
In die Angebotspreise sind darüber hinaus folgende Leistungen
einzurechnen, soweit nicht in separaten Positionen ausgeschrieben und
für die Leistungserbringung des AN erforderlich sind:
- Alle erforderlichen bau- und sicherheitstechnischen Prüfungen,
Zulassungen, Genehmigungen, Nachweise
und Abnahmen die vom AN eigenverantwortlich veranlasst werden müssen,
sowie deren Durchführung.
- Einhalten der Ordnung auf der Baustelle und den Zufahrtswegen; hierzu
gehört auch die umgehende
Beseitigung von Verunreinigungen.
- Bauleitung: Die Anwesenheit eines deutschsprachigen bauführenden
Ingenieurs, Meisters, Obermonteurs
oder Vorarbeiters, der alle Arbeiten überwacht und bei
Baubesprechungen den AN verantwortlich vertritt
und als LBO-Fachbauleiter bestellt wird.
- Bauschuttentsorgung: Die vollständige Entsorgung des enstehenden
Bauschutts samt aller dafür
erforderlichen Aufwendungen, Geräte, Werkzeuge- und
Entsorgungsgebühren inkl. freie Rücksendung
notwendiger Verpackung usw.,
- Umlagerung: Die Umlagerung von Baustoffen, Baugeräten bei Erfordernis
sind zu berücksichtigen.
Bei zeitlich abschnittsweiser Durchführung der Leistung, insbesondere
auch bei Leistungen geringen Umfangs, entsprechend den örtlichen
Gegebenheiten oder anderen sich ergebenden Notwendigkeiten, kann vom AN
aus Unterbrechung usw. kein Anspruch auf zusätzliche Vergütung
abgeleitet werden. Die Abrechnung der zeitlich versetzten Leistungen
erfolgt gemäß der LV-Position ohne Zuschlag.
Die Angebotspreise sind grundsätzlich Festpreise über die angegebene
Vertragslaufzeit.
2.5 Fabrikate
In der Regel gelten die im Leistungsverzeichnis angegebenen Fabrikate
als Leitfabrikate zur Definition der geforderten optischen und
qualitativen Eigenschaften. Soweit im LV die Möglichkeit besteht, ein
gleichwertiges Fabrikat anzubieten sind vom Bieter die angebotene
Fabrikate auszufüllen bzw. zu ergänzen.
Der Nachweis der Gleichwertigkeit der angebotenen Fabrikate obliegt dem
AN.
Alternativen können nur anerkannt werden, sofern diese formal und
fachtechnisch mit dem Inhalt der Leistungsbeschreibung gleichwertig sind
und keine zusätzlichen Kosten für den AG nach sich ziehen.
Gelingt der Gleichwertigkeitsnachweis dem AN nicht, gelten die vom
Bieter eingesetzten Einheitspreise für die vom Auftraggeber geforderten
Fabrikate und Typen.
Sofern der AN Bedenken gegen die vorgesehene und beschriebene Art der
Ausführung oder gegen zu verwendende Materialien, Konstruktionen usw.
hat, ist er verpflichtet diese mit seiner Begründung und ggf.
Alternativvorschlägen mit entsprechenden Kostenangaben bei
Angebotsabgabe schriftlich mitzuteilen oder den Angebotsunterlagen als
gesondertes Schriftstück beizufügen.
3. AUSFÜHRUNGSHINWEISE
3.1 Abrechnungshinweise
Eine Abrechnung kann ausschließlich auf der Grundlage der vom AN
gefertigten und von der Bauleitung abgezeichneten Aufmaße erfolgen.
Diese sind stets so rechtzeitig dem AG zur Genehmigung vorzulegen, dass
die vorgesehene Abrechnung ungehindert erfolgen kann. Abrechnungen ohne
nachvollziehbare und unterschriebene Aufmaße werden zurückgewiesen.
3.2 Tagelohnarbeiten
An dieser Stelle wird auf die VOB §15 Nr. 3 verwiesen. Die Taglohnzettel
sind unmittelbar spätestens am darauffolgenden Tag bei der Bauleitung
einzureichen. Bei verspätet eingereichten Taglohnzettel findet die VOB
§15 Nr. 5 Anwendung.
Die Taglohnzettel müssen detaillierten Angaben über die Leistungen und
die Lage im Gebäude enthalten. Sie müssen vollständig und prüfbar sein,
wobei alle Lohn- und Materialanteile erkennbar ausgewiesen sein müssen.
Sollte die Prüfbarkeit nicht gegeben sein, behält sich der AG das Recht
vor, die Taglohnzettel zurückzuweisen.
Bei Vergütung von Leistungen, die von der Bauleitung des AG auf Nachweis
in Auftrag gegeben werden, werden Aufwendungen gem. § 15 Nr.1, Abs. 2
VOB/B nicht gesondert vergütet. Es wird die tatsächliche Arbeitszeit auf
der Baustelle ohne An- und Abfahrten vergütet.
Die ausgewiesenen Stundensätze gelten grundsätzlich für alle Gewerke
dieses Leistungsverzeichnisses. Bei der Abrechnung gelten die
vereinbarten Auftragskonditionen.
3.3 Umlagen
Der AG erhebt beim AN folgende Umlagen:
Nebenkostenumlage, gesamt: 1,8 % (für Strom 0,6% / Wasser 0,6% /
Sanitäreinrichtungen 0,6%)
Bauleistungsversicherung: 0,5 %
Die Beträge werden bei den Abschlagszahlungen und zur Zahlung der
Schlussrechnung an den AN in Abzug gebracht.
Objekt: Neubau von zwei Unterkunftsgebäuden und ein NIUKS-Gebäude,
Folgende BNB-Anforderungen für Metallbleche und
(Korrosions-)Schutzbeschichtungen sind einzuhalten und
anzubieten:
Betrachtete Schadstoffgruppe:
VOC
Bauproduktgruppe:
Vor-Ort verarbeitete Oberflächenbeschichtungen
Bauprodukttyp:
Korrosionsschutzbeschichtungen - werkseitig grun-
diert und bauseitig endbeschichtet (entsprechend
Decopaint-RL Kat. I + J)
Typische Einsatzbereiche:
Nicht tragende Metallbauteile wie Treppengeländer,
Metallunterkonstruktionen, Zargen, Stahltüren,
Fassadenelemente etc.
Qualitätsstufe 1 Mindestanforderung:
Dokumentation
Qualitätsstufe 2 (zusätzlich zu Q1)
wenn Lb VOC< 300 g/l
Qualitätsstufe 3 (zusätzlich zu Q2)
wenn Lb VOC< 300 g/l
Qualitätsstufe 4 (zusätzlich zu Q3)
nur Wb VOC < 140 g/l
Qualitätsstufe 5 (zusätzlich zu Q4)
nur Wb VOC < 140 g/l
Mögliche Nachweisdokumente:
PDB oder TM mit Angaben zu Kategorie und
Lösemittelgehalt nach Decopaint-RLSDBggf.
Herstellerklärung, EPD
Folgende BNB-Anforderungen für Metallbleche und
Folgende BNB-Anforderungen für Holzkonstruktionen sind
einzuhalten und anzubieten:
Betrachtete Schadstoffgruppe: Biozide
Bauproduktgruppe: Holzschutzmittel
Bauprodukttyp: Holzschutz nach DIN 68800-2 und 3
Typische Einsatzbereiche:
Außenliegende tragende Holzbauteile
Qualitätsstufe 1 Mindestanforderung:
Dokumentation des Präparats (falls verwendet):
Deklaration biozider Wirkstoffe.
Qualitätsstufe 2
GK 1: Holzschutz nur konstruktiv nach DIN 68800-2
GK 2 - 4: Zugelassenes Biozidprodukt durch BAUA oder
DIBT
Qualitätsstufe 3
GK 1: Holzschutz nur konstruktiv nach DIN 68800-2
GK 2: Holzschutz nur konstruktiv nach DIN 68800-2
und/oder natürliche Dauerhaftigkeit nach DIN
EN 350
GK 3 und 4: Zugelassenes Biozidprodukt durch BAUA
oder DIBT
Qualitätsstufe 4
GK1: Holzschutz nur konstruktiv nach DIN 68800-2
GK 2 und 3: Holzschutz nur konstruktiv nach DIN 68800-2
und/oder natürliche Dauerhaftigkeit
nach
DIN EN 350
GK 4: Zugelassenes Biozidprodukt durch BAUA
oder DIBT
Qualitätsstufe 5
GK 1: Holzschutz nur konstruktiv nach DIN 68800-2
GK 2, 3 und 4: Holzschutz nur konstruktiv nach DIN
68800-2
und/oder natürliche
Dauerhaftigkeit nach
DIN EN 350
Mögliche Nachweisdokumente:
Auszüge aus LVs, Konstruktionsplänen- und
-beschreibungen
PDB oder TM SDB (GK 2 - 4), Zulassung des
Biozidprodukts
durch BAUA oder DIBT
Folgende BNB-Anforderungen für Holzkonstruktionen sind
Folgende BNB-Anforderungen für Holzkonstruktionen sind
einzuhalten und anzubieten:
Betrachtete Schadstoffgruppe: Biozide
Bauproduktgruppe: Holzschutzmittel
Bauprodukttyp:
Chemische Imprägnierung nichttragender Bauteile
Typische Einsatzbereiche:
Holzfenster und nichttragende Holzbauteile außen
Qualitätsstufe 1 Mindestanforderung:
Dokumentation des Präparats (falls verwendet):
Deklaration biozider Wirkstoffe
Qualitätsstufe 2
Nur BAUA-zugelassenes Biozidprodukt für Fenster und
außenliegende nichttragende Holzbauteile
oder RAL-GZ 830
Qualitätsstufe 3
Nur BAUA-zugelassenes Biozidprodukt für
Fenster und außenliegende nichttragende Holzbau-
teile
oder RAL-GZ 830
Qualitätsstufe 4
Kein chemischer Holzschutz für Fenster (GK 2) und
außenliegende nichttragende Holzbauteile
Fenster GK 3 nur mit Produkten mit BAuA-Zulassung
Qualitätsstufe 5
Kein chemischer Holzschutz für Fenster (GK 2) und
außenliegende nichttragende Holzbauteile
Fenster GK 3 nur mit Produkten mit BAuA-Zulassung
Mögliche Nachweisdokumente:
Auszüge aus LVs, Konstruktionsplänen- und
-beschreibungen, Begleitpapiere nach DIN 68800-
3, Kap. 7 Zulassung des Biozidprodukts durch BAUA,
RAL-Gütezeichen
Folgende BNB-Anforderungen für Holzkonstruktionen sind
Folgende BNB-Anforderungen für Holzkonstruktionen sind
einzuhalten und anzubieten:
Betrachtete Schadstoffgruppe: gefährliche Einzelstoffe
Bauproduktgruppe:
Biozidhaltige und flammhemmend ausgerüstete Hölzer und
Holzwerkstoffe
Bauprodukttyp:
Holzschutzmittelpräparate, behandeltes Holz und
Holzwerkstoffe
Typische Einsatzbereiche:
Holzkonstruktionen und Bekleidungen im Innen-
und Außenbereich
Qualitätsstufe 1 Mindestanforderung:
Dokumentation
Qualitätsstufe 2
Reproduktionstoxische Borverbindungen
< 0,1 % (siehe Anlage 2, F)
Qualitätsstufe 3
Reproduktionstoxische Borverbindungen
< 0,1 % (siehe Anlage 2, F)
Qualitätsstufe 4
Reproduktionstoxische Borverbindungen
< 0,1 % (siehe Anlage 2, F)
Qualitätsstufe 5
Reproduktionstoxische Borverbindungen
< 0,1 % (siehe Anlage 2, F)
Mögliche Nachweisdokumente:
Herstellerauskunft nach REACH, Leistungserklärung
zur CE-Kennzeichnung ggf. Anlaysenergebnisse
Folgende BNB-Anforderungen für Holzkonstruktionen sind
Lastannahmen:
Entsprechend den örtlichen Gegebenheiten:
Windlasten nach DIN 1055
EFH=FFB= +576,7 m ü. NN
Gebäudehöhen:
Gebäude 46 ca. 14,70 m
Gebäude 47 ca. 13,50 m
Gebäude 48 ca. 13,50 m
Befestigung am Holzbau (tlw. am Rohbau):
Der Verankerungsgrund für die Unterkonstruktion ist
eine Holzwandverkleidung aus 80mm CLT-Brettsperrholz
sowie tlw. an Stahlbeton-Holwände.
Die Dübel- und Lasteintragungspunkte sind mit dem
Tragwerksstatiker abzustimmen. Bei den Befestigungen
sind die Rohbautoleranzen und die Gebäudedehnfugen
konstruktiv zu berücksichtigen.
Bauphysikalische Anforderungen:
Wärmeschutz gedämmte Holzfassaden:
Die gesamte Konstruktion muss entsprechend dem
GEG-Nachweis einen Wärmedurchgangskoeffizienten für das
Gebäude 46 von Uw = 0,15 W/m²K und für die Gebäude 47
und 48 von Uw = 0,14 W/m²K aufweisen. Die Bestimmung
des U-Wertes erfolgt nach DIN 4108-4.
Wärmeschutz gedämmte Metallfassaden:
Die gesamte Konstruktion muss entsprechend dem
GEG-Nachweis einen Wärmedurchgangskoeffizienten für das
Gebäude 46 von Uw = 0,18 W/m²K und für die Gebäude 47
und 48 von Uw = 0,17 W/m²K aufweisen. Die Bestimmung
des U-Wertes erfolgt nach DIN 4108-4.
Wärmeschutz gedämmte Metallfassaden in
Eingangsbereichen:
Die gesamte Konstruktion muss entsprechend dem
GEG-Nachweis einen Wärmedurchgangskoeffizienten für das
Gebäude 46 von Uw = 0,20 W/m²K und für die Gebäude 47
und 48 von Uw = 0,13 W/m²K aufweisen. Die Bestimmung
des U-Wertes erfolgt nach DIN 4108-4.
Die Unterkonstruktion der vorgehängten hinterlüfteten
Fassaden darf jeweils den Wärmebrückenzuschlag
(Wärmebrückeneffizienzklasse U) von 0,05 W/m²K nicht
überschreiten. Die Wärmebrückeneffizienzklasse ist vom
AN per Prüfzeugnis nachzuweisen.
Der Nachweis der bauphysikalischen Werte für die
Gesamtkonstruktion ist durch den AN mit der
Montageplanung vorzulegen.
Die angebotenen Konstruktionen müssen gewährleisten,
dass alle Temperaturbewegungen der Außenwandbauteile
spannungsfrei und geräuschlos ausgeglichen werden
können.
Lastannahmen:
Es ist eine vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) mit
Holzverkleidung und teilweise im Wechsel mit
Blechbekleidungen vertikal zwischen den
Fensterelementen in Erfüllung der vorgenannten
bautechnischen Anforderungen zu montieren. Sämtliche
Ausschnitte, Ausklinkungen, Anpassarbeiten an
Einbauteile sind in die EPs einzukalkulieren, sofern
sie nicht als Position beschrieben sind.
Montage an bauseitige Holzwand aus 80mm
CLT-Brettsperrholz und Holz-Attika und tlw. im Bereich
Treppenhäuser und Technik-Schächten an
Beton-Hohlwänden.
- Die Konstruktion ist in der Schnittholzklasse S7 nach
DIN 4074 auszuführen
- Die Unterkonstruktion des Fassadenschirms ist mit
sägerauen Kanthölzern der Güteklasse 1 nach
DIN 68365 herzustellen
- Die Bauteile der Unterkonstruktion sind aus Hölzern
der Festigkeitsklasse C24 oder der
Sortierklasse S10 herzustellen
- Die Holzfeuchte darf beim Einbau 20% nicht
überschreiten
- Die sichtbaren Teile der Unterkonstruktion sind
analog des Fassadenschirms vorgegraut
auszuführen
- Verbindungs-/ Verankerungsmittel der
Unterkonstruktion müssen verzinkt hergestellt werden
- Bei den horizontalen Traglatten sind oberseitig
Abschrägungen vorzusehen, damit sich keine
Feuchtigkeit auf der Lattenkonstruktion anstaut
Genaue Abmessungen in Abstimmung mit dem AG,
entsprechend zu erstellender Werkplanung bzw.
statischen Möglichkeiten. Einschl. aller Montageteile
und Befestigungsmittel.
Die Holz-Fassadenbekleidung ist zusätzlich in jedem
Geschoss durch eine Fuge für eine
horizontale Brandsperre (in separaten Titel 1.3)
unterbrochen, welche auf Höhe der Oberkante der
Fensterelemente ausgeführt wird.
Die Holz-Fassadenbekleidung ist mit einem aus
XPS-Platten gedämmten Sockel sowie mit
geeigneter Abdichtung auszuführen und auf den
bauseitigen Rohbau zu führen.
Zwischen den Fensterelementen werden vertikale
Fassadenbekleidungs aus beschichteten Blechen
vorgesehen.
Es ist eine vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) mit
1 Holzfassade
1
Holzfassade
1. 1 Holzfassade
1. 1
Holzfassade
1. 2 Brandsperren
1. 2
Brandsperren
1. 3 Metall-Fassadenbekleidung
1. 3
Metall-Fassadenbekleidung
1. 4 Metall-Fassadenbekleidung F60 in
Eingangsbereichen
1. 4
Metall-Fassadenbekleidung F60 in
Eingangsbereichen