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bis
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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Die WIEGEL Verwaltung GmbH & Co. KG baut ein neues Büro- und
Laborgebäude am Standort 90427 Nürnberg, Hintere Dorfäckerstraße.
Das Projekt umfasst ein Bürogebäude (ca. 2.500 m²), ein Labor- und
Lagergebäude (ca. 315 m²) sowie Freianlagen mit Park- und
Anlieferflächen.
Das aus drei Ebenen (Erdgeschoss, 1. und 2. Obergeschoss) bestehende
Bürogebäude wird als Holzhybridbau errichtet und bietet moderne
Arbeitsplätze, Kommunikationsräume sowie Begegnungsflächen für die
Mitarbeiter.
Das Gebäude besticht durch eine individuell gestaltete Metallfassade und
ein modernes Erscheinungsbild. In der Teilunterkellerung des
Bürogebäudes befinden sich Technik- und Personalräume.
Das Labor- und Lagergebäude wird ebenfalls als Holzhybridbau errichtet
und stellt Flächen für die interne Prozessüberwachung an allen
Standorten zur Verfügung.
Die im Laborgebäude integrierte Lagerfläche ermöglicht es, wichtige
Ersatzteile, die als Schlüsselkomponenten identifiziert wurden, für eine
Vielzahl von Produktionsstandorten zentral vorzuhalten und bei Bedarf
schnell bereitzustellen.
Die Außenanlagen bestehen aus gepflasterten Park- und Anlieferflächen
für Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten. Zusätzlich dienen
Terrassenflächen und bepflanzte Grünstreifen als attraktive
Erholungsflächen für die Mitarbeiter.
A)ALLGEMEINE VORBEMERKUNGEN
zum Leistungsverzeichnis und zur Angebotserstellung
Definition Beteiligte:
AN = Auftragnehmer, Nachunternehmer/Subunternehmer, Bieter
AG = Auftraggeber, Generalunternehmer
Hinweise zum Leistungsverzeichnis bzw. zur Leistungsbeschreibung:
Technische Vorschriften und Richtlinien, die als "Zusätzliche Technische
Vertragsbedingungen" gelten, sind der Teilleistung oder dem Abschnitt
des LV vorangestellt für den sie gelten. Sie sind Bestandteil der
Positionstexte. Bei Abweichung hat der Positionstext Vorrang.
In der Regel gelten die im Leistungsverzeichnis angegebenen Fabrikate
als Leitfabrikate zur Definition der geforderten optischen und
qualitativen Eigenschaften. Soweit im LV die Möglichkeit besteht, ein
gleichwertiges Fabrikat anzubieten, gilt folgende Vorgehensweise als
gefordert. Alle im Leistungsverzeichnis mit Punktfolgen gekennzeichneten
Stellen sind vom Bieter auszufüllen bzw. zu ergänzen. Die
Gleichwertigkeit der angebotenen Fabrikate ist vom Bieter mit Abgabe
des Leistungsverzeichnisses nachzuweisen und wird vom AG geprüft. Wird
die Gleichwertigkeit nicht anerkannt, gelten die vom Bieter eingesetzten
Einheitspreise für die vom Auftraggeber geforderten Fabrikate und Typen.
Die in der Ausschreibung geforderten Qualitäten sind einzuhalten. Auch
bei Alternativ- und Eventualangeboten sind diese Leistungen ebenfalls
als voll funktionsfähige Einheit mit den geforderten Eigenschaften zu
sehen. Fabrikats- und typenspezifische Merkmale der im
Leistungsverzeichnis ausgewiesenen Fabrikate und Typen sind durch diese
Alternativ- oder Eventualpositionen mindestens gleichwertig zu erfüllen
oder es sind die nicht erfüllbaren Eigenschaften vom Bieter detailliert
auszuweisen. Hierbei ist sorgfältig vorzugehen; für nicht erfüllbare
Eigenschaften sind angemessene Minderkosten auszuweisen.
Werden nicht erfüllbare Eigenschaften, die gemäß Leistungsverzeichnis
gefordert sind oder im LV ausgeschriebenen Fabrikaten und Typen eigen
sind, bei Einreichung einer Alternativ- oder Eventualposition nicht
genannt und mit entsprechenden Minderkosten belegt, so gelten die
Eigenschaften der im LV ausgewiesenen Fabrikate und Typen als
vertraglich vereinbart und können bei der Abnahme vom Auftraggeber oder
dessen Vertreter gefordert werden. Die Freigabe erfolgt nach der
technischen Prüfung in jedem Fall durch den Auftraggeber. Das Ergebnis
der technischen Prüfung ist nicht mit einer Freigabe gleichzusetzen.
Sofern der AN Bedenken gegen die vorgesehene und beschriebene Art der
Ausführung oder gegen zu verwendende Materialien, Konstruktionen usw.
hat, ist er verpflichtet diese mit seiner Begründung und ggf.
Alternativvorschlägen mit entsprechenden Kostenangaben bei
Angebotsabgabe schriftlich mitzuteilen bzw. den Angebotsunterlagen als
gesondertes Schriftstück beizufügen.
Werden vom AN zur Angebotsabgabe keine Bedenken mitgeteilt, so übernimmt
der AN die uneingeschränkte Verantwortung für die beschriebene, zu
erbringende Leistung.
Spätere Bedenken des AN gegen Inhalte der Leitungsbeschreibung, welche
nach Angebotsabgabe geltend gemacht werden, gehen in jeder Art und Höhe
zu Lasten des AN.
Änderungen sind nur durchführbar, sofern diese formal und fachtechnisch
mit dem Inhalt der Leistungsbeschreibung gleichwertig sind und keine
zusätzlichen Kosten für den AG nach sich ziehen.
Vollständigkeit der angebotenen Leistung:
Der AN muss als Fachfirma bei der Kalkulation die Beschreibung der
verlangten Leistung auf Ihre fachliche Richtigkeit, Vollständigkeit und
Eindeutigkeit überprüfen, falls erforderlich auf einem Beiblatt seine
Berichtigungen, Erläuterungen oder Ergänzungen einreichen. Die
angebotene Leistung muss letztendlich immer und ohne Einschränkung den
Allgemein anerkannten Regeln der Technik (A.a.R.d.T.) entsprechen.
In den einzelnen Positionen sind jeweils alle Arbeiten, Materialien und
Aufwendungen einzukalkulieren (auch wenn sie in den Positionen im
Einzelnen nicht mehr genannt werden), die die vertraglich vereinbarte
Erstellung der Gesamtleistung gewährleisten, also zur fix und fertigen,
dem geplanten Einsatz entsprechenden, funktionsfähigen Leistung
erforderlich sind. Hierzu gehören auch der gesamte horizontale und
vertikale Materialtransport bis zur Verwendungsstelle sowie sämtliche
zur Erstellung der geforderten Leistung notwendigen Werkzeuge und
Werkzeugkosten. Werkzeugkosten sind auch u.a. die Herstellung von
Neuprofilen und die Herstellung von anders gearteten konstruktiven
Lösungen, welche aus Gründen der firmenspezifischen Eigenheiten
resultieren. Einsetzen von Befestigungsteilen und die erforderlichen
Bohrarbeiten.
Alle erforderlichen bau- und sicherheitstechnischen Prüfungen,
Zulassungen, Genehmigungen, Nachweise und Abnahmen hat der AN
eigenverantwortlich zu veranlassen und durchzuführen.
Alle vorbeschriebenen Leistungen sind in die Einheitspreise einzurechnen
und werden nicht gesondert vergütet.
In die Angebotspreise sind darüber hinaus folgende Leistungen
einzurechnen, soweit nicht in separaten Positionen ausgeschrieben:
Baustelleneinrichtung des AN:
In diesem Bereich sind die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung
des AN entstehenden Kosten zu erfassen, auch wenn sie in den Positionen
des LV nicht nochmals beschrieben werden, insbesondere für die
nachfolgenden Punkte.
Antransport, Aufstellen, Vorhalten und verkehrssicheres Unterhalten,
Abbau und Abtransport der erforderlichen Baustelleneinrichtung, z. B.
Unterkunftscontainer und Lagerflächen.
Einhalten der Ordnung auf der Baustelle und den Zufahrtswegen; hierzu
gehört auch die umgehende Beseitigung von Verunreinigungen.
Vorkehrungen für die Sicherheit auf der Baustelle und den Zu- und
Abfahrtswegen.
Aufbau, Vorhalten und Abbau aller notwendigen Abdeckungen, Umwehrungen
von Öffnungen, Schächten und Treppen, Absturzsicherungen und dgl. bis
zum Abruf durch die AG-Bauleitung.
Einrichtung, Betrieb, Unterhalt, Abbau und Abtransport der
erforderlichen Wasser-, Abwasser-, Elt-, Fernmelde- und
Heizungsanschlüssen ab einem Übergabepunkt des AG.
Der AG stellt die Wasser- und Stromversorgung ab einem zentralen
Übergabepunkt zur Verfügung und sorgt für die erforderlichen
WC-Einrichtungen und Beleuchtungen der Verkehrswege sowie über eine
ausreichende Anzahl an Elektrounterverteilern. Die Anschlüsse an Wasser,
Abwasser sowie Sanitärcontainer werden allen am Bau beteiligten Firmen
zur Verfügung gestellt.
Elektrische Anlagen auf der Baustelle sind so zu errichten und die
Betriebsmittel so auszuwählen, dass bei bestimmungsgemäßer Verwendung
Personen und Sachen nicht gefährdet sind.
Es gelten die entsprechenden DIN VDE Bestimmungen.
Der AN hat sich vor Abgabe des Angebotes durch Besichtigung des
Baugeländes Klarheit über die Örtlichkeiten zu verschaffen.
Bauleitung:
Die Anwesenheit eines deutschsprachigen bauführenden Ingenieurs,
Meisters, Obermonteurs oder Vorarbeiters, der alle Arbeiten überwacht
und bei Baubesprechungen den AN verantwortlich vertritt.
Inbetriebnahme, Abnahme, Übergabe:
Einregulierung und Leistungsmessungen, Inbetriebnahme und Abnahme,
einschließlich der erforderlichen Betriebsstoffe und Personalkosten für
diese Tätigkeit. Nachweis der Stromaufnahme der Antriebsmotore und
Verteilungen. Die Protokolle hierüber sind den Abnahmeunterlagen
beizufügen. Vor Abnahme wird ein Probebetrieb bis zur mängelfreien
Übergabe gefordert. Vor Inbetriebnahme der Anlage sind alle Teile ohne
gesonderte Vergütung zu säubern. Die Termine für die Säuberung sind im
Einvernehmen mit dem AG festzulegen. Einweisung des Bedienungspersonals
mit Übergabeprotokoll gehört zur Abnahme.
Bemusterung:
Für alle wesentlichen Bauteile von formaler oder grundsätzlicher
Bedeutung wird eine Bemusterung verlangt werden. Absprachen hierzu sind
rechtzeitig mit der Bauleitung zu vereinbaren. Auf Verlangen des AG sind
ergänzend Original-Muster vom AN unentgeltlich vorzulegen.
Transporte:
Alle Transportkosten zur Baustelle bzw. zur Verwendungsstelle, inklusive
der dazu notwendigen Hebezeuge sowie die freie Rücksendung notwendiger
Verpackung und dgl., Umbau und Umlagerung von Baustoffen, Baugeräten
sind zu berücksichtigen.
Sicherung:
Alle Kosten für notwendig werdende Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der
Bauteile (Frostschutzmittel oder Schutz gegen Witterungseinflüsse
allgemeiner Art), Kosten für das hierzu erforderliche Betriebs- und
Aufsichtspersonal.
Die Kosten der vorstehenden Leistungen sind in den Angebotspreis
einzurechnen, sofern nicht im Leistungsverzeichnis einzelne Leistungen
durch Positionen erfasst sind.
Vorschriften, Richtlinien, Auflagen:
Nachstehend ausgewählte Vorschriften, Richtlinien und Auflagen sind für
die Ausführung unter anderem zu beachten. Der AN schuldet zunächst die
Einhaltung all dieser Vorschriften, Richtlinien, Auflagen mit Gültigkeit
zum Zeitpunkt der Angebotserstellung, bei Vertragsabschluss mit
Gültigkeit des Datums zum Vertragsabschluss. Nach diesem Zeitpunkt ist
der AN verpflichtet, den AG über allfällige Änderungen hierzu
unverzüglich zu unterrichten und an der Entscheidungsfindung über die
Anwendung der jeweiligen Unterlage aktiv mitzuwirken. Dies beinhaltet
die Beratung des AG und ggf. auch des Bauherrn und das Aufzeigen von
Mehr- und Minderkosten sowie terminlichen und qualitativen Auswirkungen.
Die allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauarbeiten,
d.h. die VOB/B und die Allgemeinen Technischen Vertragsbedingungen für
Bauleistungen, d.h. die VOB/C in Ihrer jeweils zum Zeitpunkt des
Angebotes gültigen Fassung werden Bestandteil des Vertrages.
Bestimmungen und Auflagen von Behörden, Versorgungsunternehmen, des
Bauherren und seiner Planungsbeteiligten, wie z. B. die Baugenehmigung,
die Landesbauordnung und Verwaltungsvorschriften, Anschlussbestimmungen
der Energieversorger, Schall-, Akustik-, Wärme- und Brandschutzgutachten
der Sachverständigen, Vorschriften und Richtlinien des
Gewerbeaufsichtsamtes, des Umweltamtes, der Sachversicherer und die
Arbeitsstättenverordnung und zugehörige Richtlinien jeweils im
Zusammenhang mit der Erstellung des Bauwerkes und seiner Anlagen.
Technische Normen wie DIN-Normen der für die Ausführung vorgesehenen
bau- und haustechnischen Gewerke, die von den Materialherstellern
empfohlenen Anwendungs- und Verarbeitungsrichtlinien sind ebenso zu
beachten, wie Auflagen und Vorschriften des Technischen
Überwachungsvereines und einschlägige Empfehlungen und Verfügungen der
zuständigen Fachverbände.
Für sämtliche Materialien sind dem AG rechtzeitig bauaufsichtliche
Zulassungen und Prüfzeugnisse und Produktinformationen zur Prüfung
vorzulegen.
Die Kosten der vorstehenden Leistungen sind in den Angebotspreis
einzurechnen, sofern nicht im Leistungsverzeichnis einzelne Leistungen
durch Positionen erfasst sind.
B) ALLGEMEINE VORBEMERKUNGEN
zur Bauausführung und Vertragsabwicklung
Baustellenorganisation und -koordination:
Die Arbeiten sind in Abstimmung mit den Rohbauarbeiten, den Arbeiten der
Gebäudetechnik und den Ausbauarbeiten sowie ggf. den Arbeiten in der
Aussenanlage nach Anweisung der Bauleitung des AG durchzuführen. Der
Auftragnehmer hat die Durchführung seiner Arbeiten mit den Vor- und
Folgegewerken und der örtlichen Bauleitung so abzusprechen, dass ein
reibungsloser Ablauf aller Leistungen gewährleistet ist. Bei der
Durchführung seiner Arbeiten ist der AN an die Weisungen der
Fachbauleitung gebunden. Die Durchführung der Arbeiten erfolgt nach
einem vom AG aufgestellten Terminplan. Der Auftragnehmer hat sich vor
Aufnahme der Arbeiten über den Bauablauf und den Fortgang der Arbeiten
an der Baustelle bzw. bei der Bauleitung zu informieren.
Den Anforderungen der örtlichen Bauführung hinsichtlich der Reihenfolge
der einzelnen Vertragsleistungen und der zeitlichen Rücksichtnahme auf
Leistungen Dritter ist unbedingt Folge zu leisten. Der AN wird darauf
hingewiesen, dass er seine Montagearbeiten grundsätzlich dem
Baufortschritt anzupassen hat. Eventuell erforderliche
Montageunterbrechungen werden nicht gesondert vergütet. Der AN hat für
eine rechtzeitige und ausreichende Koordination mit den seine Leistungen
berührenden Gewerken Sorge zu tragen.
Der AN hat sich an sämtlichen, vor Montagebeginn stattfindenden
Koordinationsbesprechungen zusammen mit den anderen ausführenden Firmen
bei der örtlichen Bauleitung und beim AG zu beteiligen; ebenso an den
weiteren gemeinsamen Besprechungen zur Klärung von Detailfragen.
Der AN hat seinen Leistungsumfang vor Beginn seiner Fertigung mit der
AG-Bauleitung festzulegen. Die im Leistungsverzeichnis angegebenen
Mengen und Abmessungen dienen nur zur Kalkulation des Angebots und
dürfen nicht zur Materialbestellung und Leistungsausführung verwendet
werden.
Die in Ausführungsunterlagen und Beschreibungen genannten Massen, Maße
und Angaben sind vor Erstellung seiner Leistungen vom AN am Bau zu
überprüfen. Die örtlichen Verhältnisse sind bei der Ausführung zu
berücksichtigen. Festgestellte Unstimmigkeiten sind mit der
AG-Bauleitung zu klären.
Alle erforderlichen Konstruktionen sind am Tag der Abnahme fachgerecht
und nach dem Stand der Technik auszuführen.
Der anfallende Bauschutt ist täglich unaufgefordert und dauernd von der
Baustelle zu entfernen und abzufahren. Sollte dies nicht erfolgen, wird
nach einer einmaligen Aufforderung durch die örtliche Bauleitung des
Auftraggebers eine andere Firma auf Kosten des Auftragnehmers mit der
Baureinigung beauftragt. Abrechnungsgrundlage ist der gegenseitige
Stundenlohnsatz.
Der AN hat ein Bautagebuch zu führen, in dem er alle Ereignisse,
Geschehnisse und Gegebenheiten aufzeichnet, die mit dem Konstruktions-
und Ausführungsprozess im Zusammenhang stehen. Eine Kopie des
Bautagebuches wird wöchentlich dem AG und auch, soweit einschlägig,
jedem vom AG dem AN benannten zur Einsicht berechtigten ausgehändigt,
ohne dass dies bedeuten würde, dass dies eine Bestätigung oder
Genehmigung von dessen Inhalt durch den AG oder von Dritten darstellt.
Die Kosten der vorstehenden Leistungen sind in den Angebotspreis
einzurechnen, sofern nicht im Leistungsverzeichnis einzelne Leistungen
durch Positionen erfasst sind.
Baustelleneinrichtung:
Im Baukörper dürfen vom AN nur unter Zustimmung der Bauleitung
Werkstätten, Lagerräume, Aufenthaltsräume oder ähnliches eingerichtet
werden. Leistungsabgrenzung und Umlagen gemäß Kapitel A) und C). Die
erforderlichen Trassen für die Hausanschlüsse sowie Verkehrswege im und
außerhalb des Gebäudes sind von jeglicher Baustelleneinrichtung
freizuhalten. Vom AN ist eine Detailabstimmung mit allen Beteiligten
vorzunehmen.
Die Kosten der vorstehenden Leistungen sind in den Angebotspreis
einzurechnen, sofern nicht im Leistungsverzeichnis einzelne Leistungen
durch Positionen erfasst sind.
Bauabwicklung, Baustoffe und Bauteile, Anlagen:
Bauaufsichtliche / baurechtliche Prüfzeugnisse und Zulassungsbescheide
von staatlich anerkannten Instituten sind vom AN unaufgefordert vor
Montagebeginn vorzulegen. Für die Durchführung der Leistungen sind die
vom AG beigestellten Leistungsverzeichnisse, Beschreibungen, Zeichnungen
und Pläne verbindlich.
Die verwendeten Bauteile müssen aus der laufenden Fertigung/Produktion
stammen. Ist ihre Fertigung in Frage gestellt, so dürfen sie nicht
verwendet werden. Die Nachlieferung ist für 5 Jahre zu gewährleisten.
Dies gilt auch für Bauelemente, die von Unterlieferanten bezogen werden.
Die Lieferung von geeigneten Nachfolge- oder Ersatztypen ist zugelassen,
wenn dadurch dem AG keine Zusatzkosten entstehen.
Es dürfen nur zugelassene Dübel verwendet werden. Nachweise sind auf
Verlangen vorzulegen. Sämtliche, nicht feuerverzinkte Anlagenteile sind
mit einem dauerhaften, sicher wirkenden Rostschutzanstrich zu versehen.
Zur Vermeidung von Kontaktkorrosion beim Zusammenbau unterschiedlicher
Materialien sind geeignete Trennschichten einzubauen.
Etiketten, Klebestreifen und Schutzüberzüge bzw. -markierungen sind vor
der Übergabe kostenlos zu entfernen.
Es wird gefordert, dass voll funktionsfähige Anlagen dem heutigen Stand
der Technik entsprechend angeboten und geliefert werden. Die Anlagen
müssen völlige Betriebssicherheit garantieren. Durch sinnvollen Aufbau
der Anlagen ist eine einfache Wartung, Prüfung und Instandhaltung zu
gewährleisten.
Vor Bestellung von Materialien, Maschinen, etc. und Anfertigung von
Anlagenteilen sind vom AN Montagezeichnungen, die mit den übrigen
Ausbaugewerken abgestimmt sein müssen, anzufertigen und von der
Bauleitung, den betreffenden Behörden sowie Versorgungsunternehmen
genehmigen zu lassen. Es ist sicherzustellen, dass die einzelnen
Anlagenteile durch die vorhandenen Montageöffnungen einzubringen und
auch demontiert werden können.
Der Transport schwerer Anlagenteile innerhalb des Gebäudes bis hin zum
Aufstellungsort ist auf der Grundlage der konstruktiven Gegebenheiten zu
sichern.
Erforderliche Prüfatteste sind preislich in das Gesamtangebot
einzubeziehen und vor Montagebeginn bzw. Bestellung von Zusatzteilen bei
Unterlieferanten vorzulegen. Konstruktionsarbeiten, die im Zuge der
Ausführung der Anlagen erforderlich sind, werden nicht gesondert
vergütet.
Der AN hat vor Lieferung der Gegenstände bzw. Ausführung der Leistungen
zu überprüfen, ob diese einen ordnungsgemäßen Gebrauch gewährleisten.
Bedenken hat er unverzüglich und unter Angabe der Gründe mitzuteilen.
Darüber hinaus ist er verpflichtet, rechtzeitig vor Ausführung der
Arbeiten, spätestens bei Einreichung der Montagepläne, auf die
Unwirtschaftlichkeit bestimmter Ausführungsarten hinzuweisen.
Arbeiten anderer AN, die zur Erfüllung seiner Leistungen Voraussetzung
sind, sind zu überprüfen und abzunehmen. Sie dürfen keine Mängel
aufweisen. Beanstandungen sind unverzüglich schriftlich anzuzeigen.
Versäumt der AN diese Prüf- und Anzeigepflicht, so ist er für die
mangelhafte Vorleistung verantwortlich. Müssen aufgrund dessen
Änderungen an den Bauteilen durchgeführt werden, so gehen diese Kosten
zu Lasten des AN.
Der AN verpflichtet sich, bei Montage festgestellte Abweichungen von den
Planvorgaben rechtzeitig dem AG und dessen Erfüllungsgehilfen zu melden.
Die Kosten der vorstehenden Leistungen sind in den Angebotspreis
einzurechnen, sofern nicht im Leistungsverzeichnis einzelne Leistungen
durch Positionen erfasst sind.
Werk- und Montageplanung/Ausführungsunterlagen:
Die Erstellung der kompletten Werk- und Montageplanung auf Grundlage der
vom AG beigestellten Planung und der Forderungen des Bauherrn
einschließlich aller Berechnungen sowie geforderte Zeichnungen und
Unterlagen ist Leistungsbestandteil des AN und mit einzukalkulieren. Die
vom AG beigestellte Planung wird dem AN über den Planserver zur Verfgung
gestellt.
Planunterlagen, die zur Fertigstellung der Montagepläne erforderlich
sind und die Architekten und Fachingenieure zu liefern haben, sind
rechtzeitig durch den AN anzufordern.
Einzelnen sind folgende Montageunterlagen unter Zugrundelegung der
Ausführungsplanung anzufertigen:
- Werk- und Montagepläne und Detailzeichnungen (mit letztem Stand der
Werkpläne)
- Fabrikats- und Materialliste
Die Montage darf am Bau nur mit genehmigten Plänen durchgeführt werden.
Änderungen gegenüber dem Stand der Pläne sind umgehend in den
vorhandenen Montageplänen des bauleitenden Monteurs und der Bauleitung
einzutragen und vor Ausführung durch die Bauleitung zu genehmigen.
Der AN hat alle ihm übergebenen Unterlagen auf Abweichungen von den
örtlichen vorhandenen Maßen in alleiniger Verantwortung zu überprüfen.
Hat der AN Bedenken, so muss er sie schriftlich anmelden. Die in den
Zeichnungen und Beschreibungen genannten Maße sowie alle für die
technische Bearbeitung, Fertigung und Montage erforderlichen Maße sind
vor Herstellung der Leistungen vom AN am Bau rechtzeitig, kostenneutral
und eigenverantwortlich zu ermitteln bzw. zu überprüfen. Fertigung und
Einbau dürfen nur nach örtlichem Aufmaß in Abstimmung mit der Planung
erfolgen.
Unstimmigkeiten (Toleranzüberschreitungen etc.) sind der AG-Bauleitung
unverzüglich schriftlich mitzuteilen. Die Konstruktionselemente sind
unter Beachtung der vorgegebenen Toleranzen bzw. eigenverantwortlichen
Aufmaßauswertung zu fertigen.
Bei der Entwicklung von Detaillösungen in sichtbaren Raumbereichen ist
der Architekt beratend hinzuzuziehen.
Die Kosten der vorstehenden Leistungen sind in den Angebotspreis
einzurechnen, sofern nicht im Leistungs- verzeichnis einzelne Leistungen
durch Positionen erfasst sind.
Vermessung/Toleranzen:
Die vom AN durchzuführenden und für die Erbringung seiner Leistungen
erforderlichen Vermessungsarbeiten gelten als Nebenleistung und werden
nicht gesondert vergütet.
Für die Achs- und Höheneinmessungen werden vom AG je Geschoss an den
Treppenhauskernen geeignete Messmarken gesetzt. Alle weiteren,
erforderlichen Messmarken sind vom AN kostenlos und eigenverantwortlich
zu setzen. Für die Einmessarbeiten empfiehlt es sich, den Vermesser des
AG zu beauftragen.
Die in den Zeichnungen und Beschreibungen genannten Maße sowie alle für
die technische Bearbeitung, Fertigung und Montage erforderlichen Maße
sind vor Herstellung der Leistungen vom AN am Bau rechtzeitig,
kostenneutral und eigenverantwortlich zu ermitteln bzw. zu überprüfen.
Fertigung und Einbau dürfen nur nach örtlichem Aufmaß in Abstimmung mit
der Planung erfolgen.
Unstimmigkeiten (Toleranzüberschreitungen etc.) sind der AG-Bauleitung
unverzüglich schriftlich mitzuteilen. Die Konstruktions- elemente sind
unter Beachtung der vorgegebenen Toleranzen bzw. eigenverantwortlichen
Aufmaßauswertung zu fertigen.
Alle Absteckungen und Vermessungen, die während der Ausführung
erforderlich werden, hat der AN selbst und so rechtzeitig durchzuführen,
so dass eine Nachprüfung ohne Behinderung der Bauarbeiten möglich ist.
Er trägt für die richtige planmäßige Lage und Höhe aller von ihm
ausgeführten Arbeiten die alleinige Verantwortung.
Der AN hat die zur Prüfung und Abnahme seiner Arbeit erforderlichen
Geräte und Arbeitskräfte ohne besondere Entschädigung zu stellen. Der AN
ist verpflichtet, das für die Vermessungsarbeiten erforderliche Absteck-
und Vermarkungsmaterial ständig an der Baustelle bereitzuhalten.
Die Bautoleranzen angrenzender Gewerke müssen so aufgenommen werden,
dass alle Anforderungen in Hinsicht auf Fugengestaltung, Ausbildung der
Verankerungsdetails sowie auf Dichtigkeit und Festigkeit der Einzelteile
erfüllt werden.
Unvermeidbare Bautoleranzen innerhalb der zulässigen Toleranzen nach DIN
18202 sind zwischen den Beteiligten abzustimmen. Hinweise auf die
DIN-Normen reichen nicht aus. Maß- und Toleranzabsprachen zwischen
aneinandergrenzenden Gewerken haben unverzüglich zu erfolgen. Werden
vereinbarte Bautoleranzen überschritten, so sind eventuelle Nacharbeiten
nur mit Zustimmung der AG-Bauleitung zulässig. Verbindungen und
Verankerungsteile zum Bauwerk müssen so ausgebildet sein, dass eine
Toleranzausgleich bis zu plus/minus 30 mm gegenüber dem Rohbau möglich
ist.
Auslotung des Rohbaues und die Anbringung von Mess-Fixpunkten, etc. sind
Leistungsbestandteil des AN. Die Kosten der vorstehenden Leistungen sind
in den Angebotspreis einzurechnen, sofern nicht im Leistungs-
verzeichnis einzelne Leistungen durch Positionen erfasst sind.
Brandschutzmaßnahmen:
Entsprechend den Bestimmungen der zuständigen Brandschutzdirektion und
des Bauherrn sind brandschutztechnischen Sicherheitsmaßnahmen zu
berücksichtigen und vorzusehen.
Bei Schweißarbeiten ist auf Brandschutz erhöhter Wert zu legen. Die
Montagefirmen müssen daher eine geschulte Brandwache auf der Baustelle
mit der Überwachung dieser Tätigkeiten beauftragen. Weiterhin ist
jederzeit ein geprüfter Feuerlöscher griffbereit zu halten.
Die Kosten der vorstehenden Leistungen sind in den Angebots- preisen
einzurechnen, sofern nicht im nachfolgenden Leistungs- verzeichnis
einzelne Leistungen durch Positionen erfasst sind.
C) Zusätzliche Vertragsbedingungen
Sind im Vertrag und dessen Anlagen Leistungen nicht aufgeführt, die
sich während der Durchführung der Arbeiten als notwendig erweisen, so
müssen diese Leistungen vor Ausführung schriftlich angezeigt und
angeboten werden. Der AN ist verpflichtet, jegliche Mehr- oder
Minderkosten verursachenden Änderungen der Massen oder Konstruktionen
dem AG schriftlich mitzuteilen und die Höhe der Kosten anzugeben sowie
auf terminliche Auswirkungen hinzuweisen. Vor grundsätzlicher Freigabe
der Änderungen durch den AG dürfen die Arbeiten nicht ausgeführt werden.
Der AG ist bei Nichteinhaltung dieser Forderung nicht zur Zahlung
zusätzlicher Leistungen verpflichtet.
Der AN übergibt zwei KW nach Auftragserteilung seine Urkalkulation in
einem verschlossenen Umschlag an den AG.
Der AN tritt für alle Personen- und Sachschäden ein, die bei der
Durchführung der übernommenen Leistungen entstehen soweit sie durch den
AN verursacht wurden.
Der AN haftet allein für die Vollständigkeit und Sicherheit der von ihm
aufgestellten und aufzustellenden Geräte und der Schutzvorrichtungen
sowie für deren Unterhaltung.
Bis zur Abnahme der Leistungen steht der AN für die Einhaltung der
behördlichen Bestimmungen und der Unfallverhütungsvorschriften ein.
Der AN hat seine Leistungen bis zur Abnahme durch den AG zu schützen und
haftet für Beschädigungen jeglicher Art.
Die Entscheidung zur Anwendung der einzelnen Positionen aus der
Leistungsbeschreibung trifft die örtliche Bauleitung des AG, d.h. es
besteht kein Anspruch auf die Anwendung der beschriebenen Positionen und
Teilleistungen. Alternativangebote für Einzelleistungen sind zulässig,
jedoch ohne rechtlichen Anspruch auf Anerkennung. Sämtliche Preise
gelten bauteilübergreifend.
Sind im Leistungsverzeichnis Stundenlohnarbeiten vorgesehen, ist die
dafür angegebene Zahl an Stunden unverbindlich. Der AN hat über
Stundenlohnarbeiten täglich Stundenlohnzettel einzureichen und von der
örtlichen Bauleitung des AG unterschreiben zu lassen. Im Stundenlohn
werden nur effektiv auf der Baustelle geleistete Stunden vergütet.
Bei zeitlich abschnittsweiser Durchführung der Leistung, insbesondere
auch bei Leistungen geringen Umfangs, entsprechend den örtlichen
bedingten oder andersweitig sich einstellenden Notwendigkeiten, kann vom
AN aus Unterbrechung usw. kein Anspruch auf zusätzliche Vergütung
abgeleitet werden. Es handelt sich hierbei vorwiegend um Vorleistungen
oder Anschlussleistungen für Installationen und technischen Ausbau o.ä..
Leistungen müssen auch nach Abschluss der eigentlichen Arbeiten
ausgeführt werden und berechtigen nicht zu Mehrforderungen.
Sollten während der Durchführung der Leistungen Mängel oder sonstige
vertragswidrige Leistungen festgestellt werden, so sind diese
unverzüglich auf Kosten des AN zu beseitigen. Der AN hat alle Schäden zu
ersetzen, die sich aus der mangelhaften Leistung ergeben.
Einzelpreisänderungen wegen Über- bzw. Unterschreitung der Einzelmassen
über 10% sind nicht vorgesehen, auch wenn sich die
Gesamtabrechnungssumme gegenüber der Auftragssumme ändert.
Soweit im Leistungsverzeichnis oder an anderer Stelle nicht ausdrücklich
etwas anderes bestimmt ist, sind mit den Vertragspreisen insbesondere
abgegolten:
- Kosten für die Bereitstellung von Werk- und Lagerplätzen, soweit sie
vom AG nicht zur Verfügung gestellt werden.
- Kosten für die Benutzung bestehender öffentlicher und privater Wege
und Anlagen.
- Lohn- und Gehaltsnebenkosten. Dies gilt auch für Stundenlohnarbeiten,
soweit Verrechnungssätze im Leistungsverzeichnis vorgesehen sind.
- Kosten der Einrichtung, Vorhaltung und Räumung Baustelle, sofern im
Leistungsverzeichnis keine entsprechende Position ausgeschrieben ist.
- Kosten für Forderungen, wie sie sich aus den technischen und
vertragsrechtlichen Vorschriften ergeben.
Die Angebotspreise sind grundsätzlich Festpreise. Wenn im
Verhandlungsprotokoll nicht anderes vereinbart wurde, verpflichtet sich
der AN die Festpreise bis 6 Monate über das Ende der Bauzeit zuhalten.
Aufstellungen des Bieters für die Abschlagszahlungen erfolgen kummuliert
nach den Positionen der Leistungsbeschreibung. Abschlagszahlungen sind
mit Leistungsnachweis und prüfbaren Maßangaben zu beantragen. Jede AZ
wird durchgehend nummeriert und muss die bereits geforderten AZ´s
erkennen lassen. Der Schlussrechnung sowie den Zwischenrechnungen sind
Abrechnungspläne beizufügen. Die Schlussrechnung mit allen Anlagen
(Massenberechnung, prüfbare Abrechnungszeichnungen, etc.) ist innerhalb
von 10 Tagen nach Vollendung der Gesamtarbeiten kostenlos in 3-facher
Fertigung beim AG einzureichen.
Der AG erhebt beim AN folgende Umlagen:
Allgemeine Umlagen: 1,8%
Bauleistungsversicherung: 0,5%
Die Beträge werden bei den Abschlagszahlungen und zur Zahlung der
Schlussrechnung an den AN in Abzug gebracht.
Es erfolgt eine gemeinsame förmliche Abnahme mit dem AG und dessen
Beauftragten. Weiterhin behält sich der Bauherr Werksabnahmen für
bestimmte Anlagen vor. Die Kosten hierfür sind in die Einheitspreise
einzukalkulieren.
Es müssen alle erforderlichen Abnahme- und genehmigten
Revisionsunterlagen mit der Abnahmeanzeige zur Prüfung vorliegen. Liegen
diese Unterlagen nicht vollständig vor, wird der AG die Abnahme
verweigern. Sämtliche sich daraus ergebenden Konsequenzen gehen zu
Lasten des AN.
Die Bezeichnungen auf den Bezeichnungsschildern an der Anlage bzw. am
Bauteil müssen mit denen auf den Revisions- und Bestandsplänen
übereinstimmen.
Wird aus besonderen Gründen eine Anlage oder Anlagenteile vom AG ohne
vorherige Abnahme benutzt, so gilt dies nicht als stillschweigende
Abnahme.
Rechtzeitig vor der vorgesehenen Abnahme sind Überprüfungen und
Begehungen unter schriftlicher Erstellung eines gemeinsam zu
unterzeichnenden Protokolls durchzuführen. Die bei diesen Überprüfungen
und Begehungen festgestellten Mängel sind unverzüglich, spätestens bis
zur Abnahme zu beseitigen. Hinsichtlich der Leistungen, für die bei
Abnahme Mängel festgestellt und vorbehalten werden, treten keine
Abnahmewirkungen ein. Bis zur Abnahme nicht mehr sichtbare oder nicht
mehr zugängliche Teilleistungen sind nach ihrer Fertigstellung, die dem
AG schriftlich und unter Hinweis darauf, dass diese Teilleistungen bei
Abnahme nicht mehr sichtbar oder zugänglich sind, anzuzeigen ist,
gemeinsam zu überprüfen. Hierüber ist ein schriftliches Protokoll zu
erstellen. Derartige Überprüfungen und Protokolle haben nicht den
Charakter von rechtsgeschäftlichen Teilabnahmen. Die bei diesen
Überprüfungen festgestellten Mängel sind innerhalb angemessener Fristen
zu beseitigen.
Der AG ist berechtigt, bei zur Zeit der Abrechnung bekannter und durch
den AN zu behebender Mängel zusätzliche Sicherheits- beiträge bis zur
Beseitigung dieser Mängel einzubehalten. Die Höhe dieser
Sicherheitsbeiträge wird nach Aufwand bemessen, den ein Dritter AN zur
Mängelbeseitigung hätte.
Abnahmeunterlagen
Im Einzelnen sind unter Berücksichtigung der diesbezüglichen
Vereinbarungen im Verhandlungsprotokoll folgende Abnahmeunterlagen
anzufertigen:
Revisionszeichnungen/-unterlagen jeweils mit Zeichnungsliste
- Grundrisszeichnungen im Maßstab 1:50
- Ansichtszeichnungen im Maßstab 1:50
- Detailzeichnungen, mindestens im Maßstab 1:20
- statische Berechnungen
- Hinweise auf Herstellungsunterlagen sind zulässig, die Unterlagen
müssen dann dort vorhanden sein.
Lose mitgelieferte und nicht festinstallierte Anlagenteile sind im
Rahmen der Abnahme dem AG zu übergeben.
Der AN ist dafür verantwortlich, dass er alle für seine Tätigkeit
seitens der Regierungsbehörden oder seitens anderer erlaubniserteilenden
Behörden erforderlichen Genehmigungen, Erlaubnisse,
Abschlusserklärungen, Abnahmen (auch technisch), Testzertifikate,
Erklärungen von spezialisierten Unternehmen und ähnliche Unterlagen
erhält und aufrecht erhält.
In dem Umfang, in dem besondere Genehmigungen oder Erlaubnisse nur von
den Eigentümern oder dem AG erhalten werden können, wird der AN die
notwendigen Formulare, Anträge und Begleitunterlagen zur Unterzeichnung
durch den Eigentümer oder den AG je nach Fall vorbereiten.
Die Kosten der vorstehenden Leistungen sind in den Angebotspreis
einzurechnen, sofern nicht im Leistungs- verzeichnis einzelne Leistungen
durch Positionen erfasst sind.
D) Baustellenordnung
Ordnung und Sauberkeit müssen auf der Baustelle gewährleistet sein.
Der AN hat Sorge zu tragen, dass öffentliche Flächen nicht über das
unvermeidbare Maß hinaus verschmutzt werden. Verschmutzungen sind
umgehend wieder zu beseitigen.
Die Abfallverordnung der zuständigen Behörden ist zu beachten. Private
PKW erhalten keine Zufahrt auf das Baustellengelände. Sie sind außerhalb
der Baustelle abzustellen. Der AN hat für sein Personal entsprechende
Transportkapazitäten vorzusehen. Die Aufwendungen hierfür sind in die
Einheitspreise einzukalkulieren. Die Zufahrtberechtigung erstreckt sich
auf alle Zulieferfahrzeuge sowie Werkstattwagen des AN.
Im Einfahrtbereich zur Baustelle sowie im Bereich der Baustelle selbst
ist mit Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten aufgrund des
Gesamtverkehrsaufkommens, resultierend aus den parallel laufenden
Maßnahmen zu rechnen.
Besondere Vorkommnisse (wie Diebstahl, Brände, Unfälle, Beschädigung von
Nachbargebäuden) sind der AG-Bauleitung sofort anzuzeigen.
Es dürfen nur die Wasch- und WC-Anlagen benutzt werden, die auf der
Baustelle errichtet sind.
Vom AN sind geeignete Materialcontainer aufzustellen. Die
Flächenfreigabe erfolgt grundsätzlich mit Genehmigung der AG-Bauleitung
und Rücksprache mit dem Sicherheitskoordinator. Das Benutzen von
Räumlichkeiten innerhalb des Gebäudes ist ausdrücklich nicht gestattet.
Der AG stellt gegen Rechnung Aufenthaltscontainer zur Verfügung soweit
dies für das betreffende Bauvorhaben vorgesehen ist.
Es gelten die Arbeitsstättenrichtlinien.
Arbeitsgeräte, Baubuden u.ä. sind aus Gründen des Eigentumsnachweises
mit der Firmenaufschrift zu versehen.
Wohn- und Schlafunterkünfte dürfen auf dem gesamten Betriebs- gelände
und im Baustellenbereich nicht aufgestellt werden.
Zu erhaltende Grünflächen und befestigte Flächen sind ausreichend gegen
Beschädigung zu schützen.
Benutzte Flächen sind nach Benutzung in den ursprünglichen Zustand zu
bringen.
Der AG ist über den beabsichtigten Abbau der Baustelleneinrichtung oder
von wesentlichen Teilen derselben rechtzeitig zu informieren.
Zusätzliche Vorbemerkungen zur Leistungsbeschreibung
für Systemtrennwände
1 Geltungsbereich und Ausführungsgrundlagen
Der sachliche Geltungsbereich ergibt sich aus den anerkannten Regeln der
Technik in jeweils aktueller Fassung.
Der AG überträgt dem AN nachfolgende Teilleistungen zur Erstellung des
vorbezeichneten Bauvorhabens unter alleiniger bautechnischer
Verantwortung.
Mit den im Leistungsverzeichnis enthaltenen Angaben über Bauart,
Bauteil, Baustoff und Abmessungen gelten auch der Herstellungsvorgang
und -ablauf bis zur fertigen Leistung einschließlich dem Herstellen
durch Zusammenfügen der Stoffe und Bauteile, sowie dem kompletten
Einbauen und Befestigen am Gebäude unter Zugrundelegung der anerkannten
Regeln der Technik und der gesetzlichen und behördlichen Vorschriften
unter Beachtung sämtlicher Unfallverhütungsvorschriften als beschrieben.
2 Angaben zur Ausführung
2.1 Allgemeines
Die Ausführungszeichnungen werden dem AN via Planserver zur Verfügung
gestellt.
Die Bestimmung der Reihenfolge der Herstellung der einzelnen Bauteile
erfolgt in Abstimmung mit dem AG. Daraus resultierende zusätzlich
technologisch bedingte Maßnahmen gelten als Nebenleistungen.
2.2 Baustelleneinrichtung
Baustelleneinrichtungsflächen
Den Ausschreibungsunterlagen ist als Anlage ein BE-Plan bzw. ein
Logistikkonzept beigefügt. Die darin enthaltene Leistung wird durch den
AG erbracht und betrieben.
Ggfs. zusätzlich vom AN gewünschte Baustelleneinrichtung bedarf der
Zustimmung des AG. Hierauf hat der AN keinen Anspruch.
Die Baustelleneinrichtung wie Tagesunterkünfte, Magazine, usw. inkl.
Auf- und Abbau werden vom AN bzw. vom AG zu Lasten des AN gestellt.
Wasser und Strom wird frei Zapfstelle gegen entsprechender
Kostenbeteiligung durch den AG gestellt.
Die WC-Container und deren wöchentlichen Reinigung ist Sache des AG.
Der Transport von Materialien ist im Leistungsumfang des AN enthalten
und ist eigenständig mit dem zuständigen Bauleiter/Polier täglich zu
koordinieren und abzustimmen. Eventuell entstehenden Standzeiten aus
mangelnder Koordination, Abstimmung, Unvorhergesehenes, usw. liegt im
Obliegenheitsbereich des AN.
Für die ausreichende Beleuchtung in seinem Einsatzbereich hat der AN auf
seine Kosten während der gesamten Bauzeit (Zeitraum der Erfüllung seiner
Leistung) zu sorgen.
Werden vom AN bereits vorhandene oder vom AG aufgestellte Schutz-, Leit-
und Verkehrssicherungseinrichtungen entfernt oder verändert, ist nach
Beendigung der Arbeiten der Arbeiten bzw. spätestens am Ende des
Arbeitstages der ordnungsgemäße Zustand vom AN kostenlos wieder
herzustellen.
2.3 Baustellenverkehr, Verkehrssicherungspflicht
Der AN ist verpflichtet, auf den durch den Baustellenverkehr
beanspruchten öffentlichen und privaten Straßen einschließlich der
Gehwege jegliche Beschädigungen oder Verschmutzungen durch eigene
Leistungen zu vermeiden bzw. auf seine Kosten unverzüglich beseitigen zu
lassen.
2.4 Personal
Der AN verpflichtet sich die erforderlichen Arbeiten in der jeweils
benötigten Menge und Umfang termingerecht auf der Baustelle auszuführen.
Der AN verpflichtet sich, den von der Bauleitung zu erstellenden Abruf-
bzw. Terminplan einzuhalten. Die Geräte- und Personalstärke ist dem
Baufortschritt anzupassen.
Für die Abstimmung der Leistungserbringung als auch für die
Entgegennahme von Weisungen benennt der AN einen Vorarbeiter bzw.
Polier, der über ausreichende deutsche Sprachkenntnisse verfügt und über
die gesamte Dauer der Bauzeit anwesend sein muss. Ein Wechsel der
Aufsicht ist nur im Einvernehmen mit der Bauleitung von PG zulässig.
Der Auftragnehmer wird nur solche Fach- und Hilfskräfte für die
Erfüllung des Auftrages einsetzen, die mit den allgemeinen
Bauvorschriften, den Unfallverhütungsvorschriften vertraut sind und eine
Gewähr für ihre Einhaltung bieten.
Werden Arbeitnehmer eingesetzt, die der deutschen Sprache nicht mächtig
sind, muss ständig eine der deutschen Sprache kundige, fachlich
geeignete, weisungsbefugte Person als Ansprechpartner unmittelbar vor
Ort sein.
2.5 Systemtrennwandarbeiten
Die Arbeitsfolge der einzelnen Leistungen wird durch den AG festgelegt.
Teilleistungen können in zeitlich versetzten Abständen oder in
verschiedenen Gebäuden/Gebäudeteilen/Ebenen zur Ausführung kommen.
Arbeiten anderer AN, die zur Erfüllung seiner Leistungen Voraussetzung
sind, sind zu überprüfen und abzunehmen. Sie dürfen keine Mängel
aufweisen. Beanstandungen sind unverzüglich schriftlich anzuzeigen.
Versäumt der AN diese Prüf- und Anzeigepflicht, so ist er für die
mangelhafte Vorleistung verantwortlich. Müssen aufgrund dessen
Änderungen an den Bauteilen durchgeführt werden, so gehen diese Kosten
zu Lasten des AN.
Der AN verpflichtet sich, bei Montage festgestellte Abweichungen von den
Planvorgaben rechtzeitig dem AG und dessen Erfüllungsgehilfen zu melden.
Innerhalb des Gebäudes ist bauseits für alle Gewerke je Geschoss und je
Treppenhaus ein verbindlicher Meterriss und je Fassade ein Achskreuz an
den Bauteilen angebracht.
Die vom AN durchzuführenden und für die Erbringung seiner Leistungen
erforderlichen Vermessungsarbeiten sind vom AN auszuführen.
Sämtliche Flächen und Einbauteile, die durch die auszuführenden Arbeiten
eine Beschädigung oder Verschmutzung erfahren können, sind in dafür
geeigneter Weise zu schützen. Eine gesonderte Vergütung hierfür erfolgt
nicht.
Für die Befestigung der Systemtrennwände sind bauseits keine Einbauteile
vorgesehen.
Der AN hat sich vor Ausführungsbeginn über die Befestigungsmöglichkeit
(Bohrtiefe/Lage) bei der Bauleitung zu informieren. (Fußbodenheizung,
Betonkernaktivierung, Lüftungsleitungen, Elektro etc.)
Bei der Verarbeitung und der Montage sind die Herstellervorschriften
strikt einzuhalten.
Sämtliche Einmess- und Anpassungsarbeiten für die Montage der Türen und
Wände werden durch den AN erbracht.
Die Werkstatt- und Montageplanung ist vom AN zu erstellen und durch den
AG freizugeben.
Detailanschlussplanungen sind vom AN zu erstellen. Die Zeichnungen
müssen neben den eigenen Leistungen auch die Darstellung der
Anschlusszonen und Schnittstellen zu den Folgegewerken enthalten. Für
sämtliche Baustoffe sind die Materialangaben bzw. die
Produktbezeichnungen einzutragen. Die
Drehrichtungen der Türen sind durch den AN anhand der Türliste
eigenverantwortlich zu prüfen.
Auf Anforderung sind Konstruktionszeichnungen mit sämtlichen Details und
ggf. erforderliche statische Berechnungen zu übergeben.
Alterungsbeständige Profildichtungen im Falz der Zarge, Farbe nach Wahl
des AG nach Herstellerstandard sind zu verwenden. Die Profildichtungen
sind in den Ecken mit sauberen Gehrungsschnitten auszuführen.
Liefern und Einbauen von statisch nachzuweisenden oder konstruktiv
erforderlichen Verbindungs- und Befestigungsmitteln ist Teil der
Leistung des AN.
Der dauerhafte Schutz gegen Korrosion aller Teile ist zu gewährleisten.
Anschlagschienen mindestens verzinkt. Die Türschwellen sind bei
Erfordernis in Edelstahl auszuführen.
Sämtliche Befestigungen sind verdeckt auszuführen.
Die Größe und Anzahl der Türbänder ist entsprechend den Türabmessungen,
dem Türgewicht und den Anforderungen zu wählen. Notwendige Verstärkungen
der Bänder sind bei Bedarf auszuführen. Werden durch Einbauteile wie
z.B. Schlösser, elektrische Türöffner größere Rahmenprofile und
Anpassungen der Füllungen erforderlich, sind diese ebenfalls
auszuführen.
Art und Anordnung der Türstopper u.ä. werden vor Ort von der
AG-Bauleitung festgelegt.
Abnahmeprüfungen der Rauchmelder, Feststellanlagen u.ä. der
Feuerschutztüren werden mit unverlierbaren Zulassungsnummern an
verdeckten Stellen versehen.
Die interne Verdrahtung und den funktionsfähigen Anschluss aller elektr.
Anlagen untereinander steckerfertig erbringt der AN in Abstimmung mit
den Beteiligten.
Der AN hat für die zur Installation notwendigen Vorrüstungen
(Ausfräsungen, Leerrohre, Kabelübergänge u.ä.) bzw. für alle Einbauteile
in Wände, Türen und Zargen zu sorgen, die später nicht mehr oder nur mit
erhöhtem Aufwand nachrüstbar sind.
Prüfzeugnisse einer anerkannten deutschen Prüfanstalt sind auf
Anforderung vorzulegen.
Die geforderten Schalldämmwerte werden ggf. vom AG durch einen
Sachverständigen im eingebauten Zustand samt aller Anschlüsse an Wänden,
Fassade, Decke und Fußboden geprüft. Wenn der AN dafür verantwortlich
ist, dass die geforderten Werte nicht erreicht werden, hat der AN neben
der Mängelbeseitigung auch die Kosten der Prüfung zu übernehmen.
3 Preisinhalte
Soweit in der Ausschreibung und dem Leistungsverzeichnis nichts anderes
vorgesehen ist, gilt als Nebenleistungen:
- Alle unter 2.5 beschriebenen Vorgaben.
4 Abrechnungshinweise
5 Revisionsunterlagen
In den Einheitspreisen enthalten ist die vollständige Darstellung der
vertragsmäßig erstellten Leistung in Form von Revisionsunterlagen. Die
Revisionsunterlagen sind 1-fach digital im PDF-Format, bei Plänen im
PDF- und DWG/DXF-Format abzugeben.
Diese müssen im Einzelnen enthalten:
- Fachbauleitererklärung
- Fachunternehmerbescheinigung
- Prüfzeugnisse und Zulassungen
- Materialnachweise bei Brandschutzanforderungen
- Datenblätter
- Werkstatt- und Montageplanung
- Pflege- und Reinigungshinweise
Allgemeine Vertragsbedingungen des Bauherrn
Die Anforderungen sind folgenden Anlagen zu entnehmen:
260410_FKT-A - Büro- und Laborgebäude Wiegel Nürnberg angepasst
Umlagen:
Der AG erhebt beim AN folgende Umlagen:
Allgemeine Umlagen: 1,8%
Bauleistungsversicherung: 0,5%
Die Beträge werden bei den Abschlagszahlungen und zur Zahlung der
Schlussrechnung an den AN in Abzug gebracht.
Bei sämtlichen Schriftverkehr ist die Projektmail zu verwenden:
1090051-wvw@gross-bau-projekte.de
Montagebeginn:
Montage der Elemente circa Mitte November 2026
Die WIEGEL Verwaltung GmbH & Co. KG baut ein neues Büro- und
1 Systemtrennwände
1
Systemtrennwände
Lieferung und Montage eines nichttragenden und
versetzbares Trennwand- system in Monoblockbauweise mit
integrierten Türelementen auf fertigem Bodenbelag. Der
Aufbau erfolgt im Endlossystem nach einem einheitlichen
Konstruktionsprinzip.
Brandschutzanforderung: nach Angaben im
Brandschutzgutachten
Die Systemtrennwand ist entsprechend der polygonalen
Geometrie/ Segmentierung gemäß der Architekturplanung
auszuführen.
Einschließlich Ausbildung von Anschlüssen und
Abschlüssen an gerade Wände und Stützen, T-förmige
Anschlüsse an Trockenbau- oder Stahlbetonwänden bei
durchlaufenden Systemtrennwänden, T-förmige
Systemtrennwandverbindungen.
Alle Anschlüsse sind sichtbar, im Farbton der
Systemrahmen auszubilden.
Einschließlich aller Montageteile und
Befestigungsmittel.
Systemrahmen: Versetzbare Monoblock-Konstruktion
Tanne furniert UV Weissanteil
matt lackiert
Wanddicke: 100 mm
Wandhöhe: bis 2,75 mm
Elementbreite: bis 1.350 mm
Schallschutz: RwR 36-45 dB
Oberfläche: Die Oberfläche wird mit sorgfältig
ausgewählten Furnieren oder
Schichtstoffen belegt. Furnierte
Teile werden mit Einkomponentenlack
auf Acrylharzbasis 2x walzlackiert,
Glanzgrad G00 bis G30
Glaselemente: 4-seitig umlaufender Rahmen aus
Holzwerkstoffen.
Einscheibenverglasung mit VSG
8,76mm oder 12,76mm
nach bauphysikalischer
Erfordernis und gem. Herstellerzulassung.
Die Glasscheibe ist
flächenbündig-transparent mit dem Rahmen
verklebt. Die Ansichtsbreite
des Holzrahmens beträgt ca. 16mm.
Bauanschlüsse:
Die Konstruktion muss einwandfrei an den Baukörper
angepasst werden.
Ein Toleranzausgleich von +/- 10mm im Boden- und
Deckenbereich muss
möglich sein. Alle Bauanschlüsse zum Baukörper hin sind
mit
Dichtungsbändern zu hinterlegen, mit verdecker
Befestigung im Boden-,
Wand- und Deckenbereich.
Der Deckenanschluss erfolgt am GK-Schott/Bandraster in
der Ebene der
abgehängten Decke.
Der Bodenanschluss erfolgt auf ca. 60-70mm schwimmenden
Zementestrich mit Feinsteinzeug- oder Teppichbelag.
Es ist darauf zu achten, dass bei Anschlüssen an
Stützen die Deckschicht
der Systemtrennwände über den Stützen durchläuft.
Türblätter:
- DIN-L/ DIN-R gemäß Planung
- stumpf einschlagend
- mit Vollspaneinlage bzw. Brandschutzeinlage und
beidseitiger Absperrung
aus Hartfaserplatten,
- Türblattdicke: mind. 40mm
- Beanspruchungsklasse M bis S, Klimaklasse nach
Erfordernis
- Türblattoberfläche glatt: Holz Tanne weiß lasiert
- Einleimer in Standardausführung mit dreiseitiger
Kantenbeschichtung
- wo erforderlich eingebaute absenkbare Türdichtung
- Zuluftöffnung für innenliegende Räume, z.B. durch
Unterschnitt
an der Türblattunterkante
produktgeb. Fabrikat: Scheicher-Elemente
Glaselement TS1flr
oder Glaselement TS2flr lt. LV-
Pos. und gem.
Planung,
Wandelement TS4,
Türelement Holz
flush oder Türelement Ganzglas
o. glw.
angebotenes Fabrikat:
....................................................
Beispielbilder
Türblatt-Bodensenkabdichtung:
- entsprechend der Schallschutzanforderung gem.
Position
angebotenes Fabrikat:
..................................................
Türschlösser mit Blindzylinder - als Grundposition:
- Einsteckschloss mit Wechsel, PZ vorgerichtet
- Klasse 3 nach DIN 18251
- Falle und Riegel aus Stahl, korrosionsgeschützt
- Einsteckschloss gem. Leitbeschreibung, inkl. fest
montierten Blindzylinder
Türschlösser von Einsteckschloss - als Zulageposition
gem. LV-Pos.:
- Einsteckschloss mit Wechsel, PZ vorgerichtet
- Klasse 3 nach DIN 18251
- Falle und Riegel aus Stahl, korrosionsgeschützt
Türbänder - sichtbare Rollenbänder - als Grundposition:
- für ungefälzte Türblätter
- Edelstahl
- mind. 2 Stück 3-teilig verdeckt liegend
- Anzahl der Bänder abhängig von Türblattgewicht und
Türflügelbreite
produktgeb. Fabrikat: FSB 1076 Edelstahl Bänder -
Simonswerk VX
7729/120
angeb. Fabrikat:
.........................................
Türbänder - nicht sichtbare Bänder - als Zulageposition
gem. LV-Pos.:
produktgeb. Fabrikat: FSB 1076 Edelstahl Bänder -
Simonswerk Tectus
angeb. Fabrikat:
.........................................
Öffnungsbegrenzer:
- für ungefälzte Holztüren mit Holzzarge
- Führungsschiene: Aluminium, eloxiert, Hebel:
glanzverzinkt
- Hebel: Stahl,
- Dämpfer: PU-Elastomer
- Öffnungswinkel max. 120°
produktgeb. Fabrikat: Athmer Porti
angeb. Fabrikat:
.........................................
Türbeschläge:
- alle Beschläge entsprechend der Brandschutz- und
Sicherheitsanforderung
- Baubeschlag aus Edelstahl, pulverbeschichtet
- Drücker / Drücker - Garnitur
- Drückerhöhe 1,05 m über FFB
- Profilzylinderrosette nach Standardausführung des
Herstellers
produktgeb. Fabrikat: FSB, Modell 1289, Farbe schwarz
Matt
angeb. Fabrikat:
............................................
Lieferung und Montage eines nichttragenden und
1. 1 Werkstatt und Montageplanung
1. 1
Werkstatt und Montageplanung
1. 2 Glas-Systemtrennwände +
Holz-Systemtrennwände
1. 2
Glas-Systemtrennwände +
Holz-Systemtrennwände
1. 3 __Einzeltüren in Trockenbau- und
Holzwände
1. 3
__Einzeltüren in Trockenbau- und
Holzwände
2 Wartung
2
Wartung
2. 1 Wartung
2. 1
Wartung