Um Ihr Angebot auszufüllen und abzugeben, . Erfahren Sie hier mehr darüber, wie Sie mit Cosuno neue Ausschreibungen finden können.
Angebot einreichen
bis
Sobald Sie Ihr Angebot abgeben, wird es dem ausschreibenden Unternehmen zugeschickt.
Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Allgemeine Projektbeschreibung Das Bauvorhaben Vogelsanger Höfe Düsseldorf umfasst die Errichtung eines modernen Mehrfamilienhaus-Komplexes, bestehend aus vier Bauteilen, mit insgesamt ca. 411 Wohneinheiten, davon 396 Einraumwohnungen. Ergänzend entstehen ein Paketshop, sowie ein Café mit 32 Gastplätzen.
Das rechteckige Baufeld grenzt an den Vogelsanger Weg, über den auch die Erschließung des Neubaus erfolgt. Das Grundstück befindet sich auf dem Flurstück 142 und weist eine Fläche von 7.768 m² auf.
Für die Bewohner und Besucher werden ca. 147 Stellplätze in der Tiefgarage vorgesehen, darunter 11 barrierefreie Stellplätze für Menschen mit Behinderung. Zudem entstehen ca. 355 Fahrradstellplätze, wovon 346 in der Tiefgarage in eigens vorgesehenen Fahrradständern untergebracht werden.
Aus der Tiefgarage und von außen gelangt man jeweils in die vier Bauteile. Alle Eingänge werden barrierefrei ausgeführt. Das Gebäude wird über den Vogelsanger Weg erschlossen.
Die Fassaden der Gebäude werden als Wärmedämmverbundsystem (WDVS) mit einer Bekleidung aus Klinkerriemchen ausgeführt.
Gebäudehöhen
Die Gebäudeabschlüsse für die jeweiliegen bauteile liegen bei:
Südriegel: +3,80 m ü. GOK
Nordriegel: +18,23 m ü. GOK
Westriegel: +24,03 m ü. GOK
Ostriegel: +24,03 m ü. GOK
Damit liegt das Bauvorhaben unterhalb der Hochhausgrenze und ist gemäß § 2 (3) BauO NRW 2018 der Gebäudeklasse 5 zuzuordnen.
Auf der Dachfläche des 1. Obergeschosses des Südriegels (Gebäude D) entsteht zudem eine Spiel- und Freizeitfläche für die Bewohner.
Allgemeine Projektbeschreibung
ZTV Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen
Art und Umfang der Leistung
Die Leistung umfasst die Herstellung, Lieferung und Montage einer Decken- und Wanddämmung in der Tiefgarage.
Vereinfachte Schreibweise
AG = Auftraggeber
AN = Auftragnehmer / Bieter
Soweit in den Leistungsbeschreibungen für einzelne Positionen keine anderen Angaben erfolgen, gelten die
nachstehenden Vorgaben:
Fenster:
Luftdurchlässigkeit nach DIN EN 12207 Klassifizierung: 4
Schlagregendichtheit nach DIN EN 12208 Klassifizierung, Prüfverfahren A: 9A
Widerstandsfähigkeit bei Windlast nach DIN EN 12210 Klassifizierung: C5
Vorhangfassade:
Aufgrund der CE-Kennzeichnungspflicht für Fassaden sind die nachfolgend geforderten
Eigenschaften der Vorhangfassade im Rahmen des "Produktpass Fassade" nachzuweisen:
Luftdurchlässigkeit nach DIN EN 12153 Klassifizierung: AE
Schlagregendichtigkeit nach DIN EN 12155 Klassifizierung: RE 1200
Stoßfestigkeit, Belastung von außen, DIN EN 14019 Klassifizierung: E 5
Widerstand gegen Horizontallasten DIN EN 1991-1-1Klassifizierung: I 5
Gemäß DIN EN 13830 ist die max. Durchbiegung der Fassadenteile auf L/200 bzw. 15 mm begrenzt.
Der statische Nachweis für die Pfosten ist beizufügen.
Die entsprechenden System-Prüfzeugnisse sind nach Aufforderung durch den AG diesem in schriftlicher Form
vorzulegen. Der AN hat im Rahmen seiner EG-Konformitätserklärung die Übereinstimmung seines Produkts mit den den Anforderungen nach DIN EN 13830 zu erklären.
Die vorgenannten Werte beziehen sich auf Standardelemente.
Gegebenenfalls können andere Elementformen/Öffnungsvarianten oder Profilkombinationen abweichende Klassifizierungen haben.
Wärmeschutz, Berechnung nach DIN EN ISO 10077-2, maßabhängig
Wärmeschutz der Elemente (Uw) nach DIN EN ISO 10077-1, DIN V 4108-4, (Juni 2007)
Wärmeschutz der Vorhangfassade (Ucw) nach DIN EN ISO 12631, (März 2007)
Einbruchhemmung
Einbruchhemmung gemäß DIN EN 1627
Widerstandsklasse: RC2 N (WK 2) im Erdgeschoss
Alle Komponenten müssen den Anforderungen aus der Norm und des Prüfzeugnisses des Systemgebers
entsprechen, bzw. eingehalten werden:
Rahmenprofile
Einbruchhemmende Beschläge
Ausführung und Anzahl der Befestigungspunkte
Der Baukörper
Die Fertigungsrichtlinien des Systemgebers
Sollten für den Fenster- bzw. Türtyp, bedingt durch die Größe, Form, Profilauswahl etc., kein Prüfzeugnis
vorliegen, so hat die Ausführung in Anlehnung an das entsprechende Zeugnis zu erfolgen, die Abweichungen sind
dem AG schriftlich mitzuteilen.
Ein entsprechendes Prüfzeugnis bzw. die Mittelung über die Änderungen über das jeweilige Element, sowie eine
Werks- und Montagebescheinigung ist auszustellen und dem Bauherren auszuhändigen.
Farbbestimmung Kunststoff
Farbton außen: Folie, Achatgrau RAL 7038 oder ähnlich
Farbton innen: weiss
nach Wahl des AG gemäß Muster des Herstellers
Korrosionsschutz der Stahlkonstruktionen
Ausführung gemäß dem VFF Merkblatt St. 01, Verband der Fenster- und Fassaden-Hersteller "Beschichten von
Stahlteilen im Metallbau".
Außenanwendung:
Schutzdauer der Beschichtung nach DIN EN ISO 12944-2
Korrosivitätskategorie: C 4
Korrosionsschutzklasse: III
Schutzdauer: mittel, 10-15 Jahre
Innenbereich:
Schutzdauer der Beschichtung nach DIN EN ISO 12944-2
Korrosivitätskategorie: C 2
Korrosionsschutzklasse: I
Schutzdauer: mittel, 10-15 Jahre
Bei sehr starker Korrosionsbelastung und langer Schutzdauer und bei Sonderbelastungen sind die
Korrosionsschutzklassen nicht anwendbar. Bei gesonderten Belastungen sind die erforderlichen Maßnahmen
jeweils im Einzelfall festzulegen.
Systembeschreibung
Systembeschreibung (formale Regelungen)
Die Angaben der formalen Profilabmessungen (Bautiefen und Ansichtsbreiten von außen) und der
Konstruktionsmerkmale sind zu berücksichtigen. Abweichungen von den hier gemachten Angaben werden in den
jeweiligen Positionsbeschreibungen aufgeführt.
Gegebenenfalls aus statischen und aus formalen Gründen verstärkte Profile werden an dieser Stelle nicht genannt.
Vom Auftraggeber gewünschte formale Profilabmessungen entbinden den Auftragnehmer nicht von der
Verpflichtung zu einem statischen Nachweis.
Soweit nicht in den Systembeschreibungen anderweitig beschrieben, sind die Verglasungsdichtungen so geformt,
dass sie für den Betrachter nicht in Form eines breiten Randes in Erscheinung treten.
Nachweispflicht u. Dimensionierung
Die in den Systembeschreibungen genannten formalen Abmessungen, Ansichtsbreiten und Tiefen sind
Mindestanforderungen und den statischen Anforderungen und den Planunterlagen anzupassen. Eventuelle
Anpassungen sind preislich in den jeweiligen Positionen zu berücksichtigen und schriftlich dem AG bei
Angebotsabgabe mitzuteilen.
Systembeschreibungen für Fenster- und Türelemente aus Kunststoffprofilen
Die folgenden Angaben der formalen Profilabmessungen,
Bautiefen und Ansichtsbreiten) und der
Konstruktionsmerkmale sind durch den Bieter zu berücksichtigen. Abweichungen von den hier gemachten
Angaben werden in den jeweiligen Positionsbeschreibungen aufgeführt. Für alternative Angebote ist der Nachweis
der Gleichwertigkeit zu erbringen.
Gegebenenfalls aus statischen oder formalen Gründen verstärkte Profile werden an dieser Stelle nicht genannt.
Vom Auftraggeber gewünschte formale Profilabmessungen entbinden den Auftragnehmer nicht von der
Verpflichtung zu einem statischen Nachweis bzw. einer statischen Vorbemessung.
Nachweispflicht u. Dimensionierung
Die in den Systembeschreibungen genannten formalen Abmessungen, Ansichtsbreiten und Tiefen sind
Mindestanforderungen und den statischen und architektonischen Anforderungen anzupassen. Eventuelle
Anpassungen sind preislich in den jeweiligen Positionen zu berücksichtigen und schriftlich dem AG bei
Angebotsabgabe mitzuteilen.
Allgemeine Hinweise
Max. Profillänge bei weißen Elementen: 4,0 m
Max. Profillänge bei farbigen Elementen: 2,5 m
Max. Fläche bei weißen Elementen: 7,0 m²
Max. Fläche bei farbigen Elementen: 5,0 m²
Die baubaren Größen und Profilgruppenzuordnung in Verbindung mit den Stahl - Verstärkungen sind aus den
Tabellen max. Flügelgrößen zu entnehmen. (Bei Einsatz von Spezialgläsern ist das max. Flügelgewicht zu
beachten)
Wärmegedämmtes Kunststoff-Fenster-System
flächenversetztes System mit 70 mm Grundbautiefe oder gleichwertiges Fabrikat:
angebotenes Fabrikat:........................................................
Mitteldichtungssystem mit folgenden Konstruktionsmerkmalen:
5-Kammer-Konstruktion mit verzinkten Stahlverstärkungen
Verglasungs- Anschlag- und Mitteldichtungen aus EPDM bündig zum Profil, UV-strahlen- und witterungsbeständig,
Farbe weiss
20 mm Flächenversatz raumseitig zwischen Flügelrahmen zur Rahmenebene
Flügelüberschlag einheitlich 8 mm, der Glaseinstand 18 mm, alle Profilkanten sind gerundet
Außenseitig flächenversetzter Flügelrahmen.
Beschläge Fenster
Beschläge Fenster (formale Regelungen)
Nachfolgend werden die für die jeweilige Öffnungsart einzusetzenden Beschläge in ihrer Grundausstattung
beschrieben.
Unter Berücksichtigung der Lastannahmen/Gewichte/Größen und der zu erreichenden Öffnungsweite ist der
erforderliche Beschlag und die Zusatzteile wie zusätzliche Verriegelungen, Scherenbefestigungen, Eigenanschlag
und Bänder nach den Bemessungstabellen des System-Herstellers einzusetzen. Alle Beschlagteile sind aus
nichtrostenden Materialien herzustellen und müssen justierbar sein.
Weiteres Zubehör wie Drehsperren, Öffnungsbegrenzer, Schlösser und Fenstergriffe werden gesondert
beschrieben.
Müssen bedingt durch die ausgeschriebenen Größen der Flügel besondere Maßnahmen zum dauerhaften
Gebrauch getroffen werden (Verkleben der Verglasung, Sonderbauschrauben, Zuschlagsicherung, Verstärkung
der Profile und Beschläge, etc.) sind diese, ohne gesonderte Beschreibung in der Position, zu berücksichtigen.
Die dauerhafte Funktionstüchtigkeit des Bauteiles ist in schriftlicher Form incl. der Systemgeberbestätigung
nachzuweisen.
Ausführung aller fenstergriffe mit fa. Hoppe Typ hamburg oder glw. in weiß mit Fehlbedienungssperre
Flügellasten bis 130/160 kg und einem
Öffnungswinkel in Drehstellung von 90°/180°
oder gleichwertig:
angebotenes Fabrikat:.....................................................
Konstruktionsmerkmale:
Der Beschlag ist mit einer in Dreh- und in Kippstellung wirksamen Fehlbedienungssperre ausgestattet.
Scheren- und Ecklager sind verdecktliegend im Falz eingebaut.
Alle Verriegelungspunkte sind mit Schließrollen auszuführen.
Die Anzahl und Ausführung der Verriegelungspunkte (Riegelstücke) ist in Abhängigkeit der Größe des Flügels und
der Belastung, Anhand der Systemvorgaben vorzunehmen.
Die untere griffseitige Eckumlenkung muss mit einem Entlastungslager ausgeführt werden.
Die Verriegelung an diesem Punkt erfolgt über einem im Auflaufbock integrierten Verschlusspunkt mit Schließrolle.
Die Öffnungsweite der Flügel in Drehstellung beträgt maximal 180°.
Durch Montage eines zusätzlichen Anschlages kann der Öffnungswinkel, der Einbausituation angepasst, auf 90°
begrenzt werden.
Korrosionsschutz des Grundbeschlages nach DIN EN 1670: Klasse 4
Bedienkräfte nach DIN EN 13115: Klasse 2
Dauerfunktion nach DIN EN 12400: Klasse 2
BF 130 DK-Beschlag einbruchhemmend Schüco AvanTec SimplySmart
Verdecktliegender Dreh-Kipp-Beschlag mit Einhandbedienung, für Flügellasten bis 130/160 kg und einem
Öffnungswinkel in Drehstellung von 90°/180°
Widerstandsklasse gemäß DIN EN 1627 RC 2 (WK 2)
Konstruktionsmerkmale:
Der Beschlag ist mit einer in Dreh- und in Kippstellung wirksamen Fehlbedienungssperre ausgestattet.
Scheren- und Ecklager sind verdecktliegend im Falz eingebaut.
Alle Verriegelungspunkte sind mit Schließrollen auszuführen.
Die Anzahl und Ausführung der Verriegelungspunkte (Riegelstücke) ist in Abhängigkeit der Größe des Flügels und
der Belastung sowie der erforderlichen Wiederstandsklasse, Anhand der Systemvorgaben vorzunehmen.
Die untere griffseitige Eckumlenkung muss mit einem speziellen Entlastungslager ausgeführt werden.
Die Verriegelung an diesem Punkt erfolgt über einem im Auflaufbock integrierten Verschlußpunkt mit Schließrolle.
Die Öffnungsweite der Flügel in Drehstellung beträgt maximal 180°.
Durch Montage eines zusätzlichen Anschlages kann der Öffnungswinkel, der Einbausituation angepasst, auf 90°
begrenzt werden.
Korrosionsschutz des Grundbeschlages nach DIN EN 1670: Klasse 4
Bedienkräfte nach DIN EN 13115: Klasse 2
Dauerfunktion nach DIN EN 12400: Klasse 2
Öffnungsbegrenzer 90°
Es ist ein Öffnungsbegrenzer mit folgenden Merkmalen einzusetzen:
Öffnungsbegrenzung bei max. 90°, energieverzehrender Endanschlag, Dämpfung über die gesamte Öffnungsweite
(vermindert selbständige Bewegungen des Flügels z.B. bei Durchzug), einsetzbar für Flügellasten bis 160 kg,
absolut wartungsfrei, ovales Design.
Fenstergriff mit verdecktliegendem Getriebe
Das Getriebe wird in den Falz eingebaut.
Die Befestigung des Getriebes erfolgt mittels einer raumseitig aufgeschraubten, kreisförmigen Rosette
(Durchmesser 32 mm). Wird durch AG benustert.
Die Befestigungsschrauben werden durch den - später zu montierenden - Fenstergriff abgedeckt. Während der
Bauzeit ist die Rosette mit einer Schutzkappe abzudecken.
Das Fenstergriff-Getriebe ist mit Rastpunkten in Dreh-, Verschluss- und Kippstellung ausgestattet.
Der Fenstergriff ist erst nach Abschluss der Fenstermontage beziehungsweise vor der Gebrauchsabnahme der
Fenster zu montieren. Die farblich auf den Fenstergriff abgestimmte Abdeck-Rosette ist ebenfalls erst zu diesem
Zeitpunkt aufzudrücken.
Sicherheitspakete RC2 N
Die Fenster sind mit einer allseitigen Pilzzapfen Verrieglung mit Sicherheitsschließstücken und aushebelsicherer Kipplager im Unteren bereich auszuführen
In Anhlehnung an Sicherheitsfenster nach RC2 N
Verglasungen / Ausfachungen
Verglasung (formale Regelungen)
Die nachfolgende Beschreibung stellt eine allgemeine Regelung für die Lieferung und das Einsetzen der
Verglasung in Bauelementen dar.
Die in den Positionsbeschreibungen angegebenen Abmessungen beziehen sich auf die Außenmaße der
Bauelemente. Die Kosten für die Ermittlung der Glasmaße sind in die Angebotspreise einzurechnen, eine
gesonderte Vergütung erfolgt hierfür nicht.
Zum Lieferumfang der Verglasungsarbeiten gehören alle hierfür erforderlichen Dichtungen und deren Einbau,
einschließlich der dicht auszuführenden Eckausbildungen und Stöße. Weiterhin mitzuliefern sind alle erforderlichen
Dichtstoffe, Glasauflager und Klotzungsbrücken.
Die Dicken der Einzelscheiben sind unter Berücksichtigung der Scheibengrößen und der Lastannahmen nach den
Bemessungstabellen des Glas-Herstellers zu ermitteln.
Die Eignung der vorgeschlagenen Glasaufbauten ist für den jeweiligen Anwendungsfall hinsichtlich Glasarten,
Glasdicken und Abmessungen vom Auftragnehmer zu prüfen.
Dies trifft insbesondere auf die Anforderungen der jeweiligen Landesbauordnung, die Vorschriften der
Gemeindeunfallversicherung und der Bau-Berufsgenossenschaften oder sonstige, anzuwendende Vorschriften zu.
Die Angabe der Licht- und Energiewerte erfolgt nach DIN EN 410. Sie beziehen sich auf einen Standardaufbau.
Abweichungen vom Standardaufbau und Einbaulage aus der Senkrechten führen zu Wertänderungen.
Technische Richtlinien des Instituts des Glashandwerks für Verglasungstechnik und Fensterbau, Hadamar (IGH)
DIN 18545 Abdichten von Verglasungen mit Dichtstoffen
Richtlinie VE-06/01: Beanspruchungsgruppen für die Verglasung von Fenstern vom Institut für Fenstertechnik e.V.,
Rosenheim
Absturzsichernde Verglasungen:
Absturzsichernde Verglasungen bedürfen grundsätzlich einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung des DIBt
"Deutsches Institut für Bautechnik" oder einer Zustimmung im Einzelfall (ZiE) der jeweiligen Bauaufsichtsbehörde.
Ist eine ZiE (Zustimmung im Einzelfall) erforderlich, so ist diese durch die Bauherren/Bauherrenvertreter zu
beantragen. Bei der Ausführung absturzsichernder Verglasungen ist die DIN 18008-4 vom Juli 2013 zu befolgen.
Einscheibensicherheitsglas:
Sollte es, bedingt durch die ausgeschriebene Konstruktionsart / Anwendung erforderlich sein, dass eine ESG- oder
ESG-H-Scheibe als Außenscheibe einer Isolierglaseinheit in einer Vertikalfassade eingesetzt werden muss, ist der
Auftraggeber vom Auftragnehmer in schriftlicher Form über das Risiko einer "Spontanbruch-Gefahr" bei diesen
Erzeugnissen aufzuklären.
Bei Verwendung von ESG bzw. ESG-H im Außenbereich ist der Verwendungszweck und die Einbauart schriftlich
mit dem Glaslieferanten abzuklären.
Die DIN 18516-1 für hinterlüftete Fassadenplatten und die DIN 18516-4 für Fassadenplatten aus Einscheiben-
Sicherheitsglas sind zu berücksichtigen.
3-fach Ferglasung
Die Fenster werden mit einener 3-fach Verglasung (Klarglas) ausgeführt die die anforderungen des Wärme- und Schalschutz entsprechen
Baukörperanschlüsse
Baukörperanschlüsse (formale Regelungen)
Die Ausbildungen der Fenster- und Fassadenanschlüsse sind gemäß den nachfolgenden Beschreibungen
vorzunehmen.
Die bauphysikalischen Einwirkungen durch das Raumklima und das Außenklima sind zu berücksichtigen. Die
Anschlüsse zum Baukörper müssen den Anforderungen aus Wärme-, Schall- und Feuchteschutz gerecht werden.
Die Anforderungen an die Anschlussfugenausbildung sind in DIN 4108-7, DIN 4109 sowie DIN 18355 enthalten.
Für nähere Informationen wird der Leitfaden zur Montage der RAL-Gütegemeinschaften Fenster und Haustüren,
Frankfurt a. M. empfohlen.
Für die Anforderungen in Bezug auf den Wärmeschutz und Feuchteschutz mit der Vermeidung von
Schimmelpilzen wird auf das VFF-Merkblatt ES.03, Wärmetechnische Anforderungen an Baukörperanschlüsse für Fenster verwiesen. Hier sind Anschlussbeispiele mit der Angabe der Temperaturfaktors fRsi und dem
längenbezogenen Wärmedurchgangskoeffizienten enthalten. Zur Vermeidung von Schimmelpilzbildung sollte der
Faktor für den raumseitigen Wärmeübergangswiderstand fRsi > 0,70 sein.
Die Konstruktionen sind so zu gestalten, dass ein Feuchteausgleich nach außen ermöglicht wird. Ein
Feuchteausgleich kann sichergestellt werden, wenn raumseitig Dichtmaterialien mit höherem Diffusionswiderstand
verwendet werden als außenseitig und/oder auf der Außenseite witterungsgeschützte Öffnungen eingeplant
werden. Äußere Einflüsse, wie Bauwerksbewegungen, dürfen die Abdichtungen nicht in ihrer Funktion
beeinträchtigen. Bei Fensteröffnungen mit größeren Spannweiten, auskragenden Bauteilen usw. sind größere
Bauwerksbewegungen im Bereich der Anschlüsse zu erwarten.
Die Anschlussfugenabdichtung vom Baukörper zum Element zur kalten Außenseite, sowie zur warmen Innenseite,
ist entsprechend der Anforderungen aus dem Wärmeschutznachweis gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG) in der jeweils gültigen Fassung für Bauanschlüsse auszuführen.
Die nachfolgend spezifizierten Folien dienen als Elementabdichtungen.
Folien sind vor Erstellung der Außenschale anzubringen.
Materialdicke: 0,75 mm, 2,0 mm bodengebunden
Folienbreite seitlich: ca. 250 mm
Folienbreite oben: ca. 250 mm
Folienbreite unten: ca. 250 mm
Sollten bedingt durch den Verwendungsort oder Art der Bauteile ein andere Funktion hinsichtlich der
Beschaffenheit und Ausführung der Folien gefordert sein, wird dieses gesondert beschrieben.
Sollten Überlappungsbereiche zu angrenzenden Gewerken (z.B. der Bauwerksabdichtung) bestehen, so ist dieser
Punkt mit der Bauleitung abzustimmen.
Fensterbänke
Bei Fensterbänken mit einer Ausladung > 150 mm ist die vordere Kante der Fensterbank mit entsprechenden
Konstruktionen gegen Abknicken zu sichern. Die Fensterbank ist auf der Unterseite mit einer Antidröhnmasse
(Baustoffklasse B1 nach DIN 4102) von ca. 1,5 mm Dicke zu beschichten. Der Anteil der beschichteten Fläche darf
50% der Gesamtfläche nicht unterschreiten. Fensterbänke sind grundsätzlich so auszubilden, dass
Schlagregenwasser sicher nach außen über die Fassade abgeleitet wird und kein Wasser in das Gebäude bzw. die
Wärmedämmungen eindringen kann. Die Ableitung muss so erfolgen, dass eine Verschmutzung der Fassade
weitgehend vermieden wird. Die Neigung der Attikaverkleidungen sowie der Fensterbänke darf 5% nicht
unterschreiten. Der Überstand der Abtropfkanten über der Vorderkante der fertigen Fassade soll mindestens 30-40
mm betragen. Der Überstand darf 20 mm entsprechend den Richtlinien für die Planung und Ausführung von
Dächern mit Abdichtungen - Flachdachrichtlinien nicht unterschreiten. Die Befestigung ist grundsätzlich nach
statischen Erfordernissen auszuführen, sowie sind thermisch bedingte Längenänderungen durch ausreichende
Dehnungsmöglichkeiten sicherzustellen.
Verankerung Fenster / Tür
Die Verankerung von Fenster- und Türwänden hat gemäß DIN 18360 und den örtlichen Gegebenheiten statisch
ausreichend zu erfolgen.
Die Befestigung des Blendrahmens erfolgt - mit für den jeweiligen Einbaufall geeigneten Dübeln - am Baukörper.
Der Abstand der Verankerungsstellen soll 800 mm nicht überschreiten. Jede Seite muss an mindestens zwei
Stellen statisch ausreichend mit dem Bauwerk verankert werden.
Alle Bauteile der Verankerungen müssen so ausgebildet sein, dass sie die einwirkenden Kräfte sicher aufnehmen
und auf das Tragwerk des Baukörpers übertragen.
Anschluss seitl. (Fenster/ Tür) WDVS
Der Baukörper ist einschalig ausgebildet. Die Elemente werden außen bündig mit dem tragenden Baukörper
eingebaut. Auf der Außenseite wird nach dem Einbau der Elemente ein Wärmedämmverbundsystem aufgebracht.
Der Bereich zwischen Blendrahmen und Baukörper ist vollflächig mit Wärmedämmung zu verfüllen.
Innen ist die Anschlussfuge zwischen Blendrahmen und Baukörper mit dauerelastischen Dichtstoffen zu
versiegeln.
Aussenseitig ist auf dem Blendrahmen die Rollladen-Führungsschiene anzubringen. Die
Anschlussfugenabdichtung ist mit einer Dichtungsfolie auszuführen, die auf dem Baukörper und den Elementen zu
verkleben und mechanisch zu sichern ist.
Anschluss oben (Fenster/ Tür) WDVS
Der Baukörper ist einschalig ausgebildet. Die Elemente werden außen bündig mit dem tragenden Baukörper
eingebaut.
Über dem Fensterelement ist ein Aufsatz-Rolladen anzuordnen.
Auf der Außenseite wird nach dem Einbau der Elemente ein Wärmedämmverbundsystem aufgebracht.
Anschluss unten (Fenster) bodengebunden
Das Fensterelement schließt hier an den Rohfußboden an, Höhe Fußbodenaufbau bis ca. 200 mm.
Im Fußpunkt der Fensterkonstruktion ist ein Basisprofil (Mehrkammer-Hohlprofil) anzuordnen. Dieses Basisprofil ist
mit einem verzinkten Stahlrohr auszusteifen. Weiterhin ist innen und außen eine Dichtungsfolie an die
Basiskonstruktion anzubinden und über die Aufständerung zu führen. Die Folie ist am Baukörper zu verkleben.
Der Zwischenraum unterhalb der Basis und des Baukörpers ist allseitig mit Wärmedämmung auszufüllen.
Raumseitig ist die Basiskonstruktion für den Anschluss einer bauseits zu erbringenden Fußbodenkonstruktion
vorzurichten, dazu ist ein Aluminium-Winkel zu liefern, welcher als Fußbodenabschluss dient.
Die Sockelhöhen sind auf den Aufbau der anschließenden Basispunkte abzustimmen.
Die Wärmedämmung ist außerdem mit einem Aluminiumkantteil ( t= 3,0 mm) mit verdeckte Befestigung,
abzudecken. Zusätzlich ist eine Aluminium-Fensterbank, t = 1,5 mm anzubringen, Ausladung ca. 200 bis 250 mm mit
seitlichen Aufkantungen.
Anschluss seitlich WDVS
Der Baukörper ist einschalig ausgebildet. Auf der Außenseite wird nach dem Einbau der Elemente ein
Wärmedämmverbundsystem aufgebracht. Die Elemente sind innerhalb der Dämmebene und des Baukörpers so
einzubauen, dass die Außenkante Deckschale bündig mit der Außenkante WDVS ist.
Zum Anschluss an den Baukörper sind im Falz des Pfostens ein Kunststoff- Anschlussprofil und eine
Dichtungsfolie (Innenseite) einzuspannen. Zusätzlich ist für die äußere Abdichtung ein Wandanschlussprofil
einzuspannen.
Der Bereich zwischen Falz des Pfostens und Baukörper bzw. bauseitiger Wärmedämmung ist vollflächig mit
Wärmedämmung zu verfüllen.
Auf der Innenseite erfolgt die Abdichtung mittels der im Falz des Pfostens eingespannten Dichtungsfolie. Diese ist
bis auf den Baukörper zurückzuführen und dort zu verkleben. Raumseitig ist als Abschluss zwischen Baukörper
und Pfosten ein Aluminium U- Profil, 15/30/15, t = 2 mm mit verdeckter Befestigung am Posten zu montieren. Die
innere Anschlussfuge zwischen Baukörper und Aluminium U-Profil ist mit dauerelastischen Dichtstoffen zu
versiegeln.
Auf der Außenseite ist der Anschluss an die bauseitige Fassadenkonstruktion mit einem im Falz des Pfostens
eingespannten z-förmigen Aluminium- Wandanschlussprofil, t = 2 mm, herzustellen. Das Profil ist so auszubilden,
dass es als Abdeckung für die am Wandanschluss angebrachte Wärmedämmung dient. Die Breite des Profils ist
so zu wählen, dass die Deckschale des Pfostens reversibel ist.
Anschluss oben WDVS
Der Baukörper ist einschalig ausgebildet. Auf der Außenseite wird nach dem Einbau der Elemente ein
Wärmedämmverbundsystem aufgebracht. Die Elemente sind innerhalb der Dämmebene und des Baukörpers so
einzubauen, dass die Außenkante Deckschale bündig mit der Aussenkante WDVS ist.
An dem oberen Riegel ist zum Anschluss der bauseitigen Deckenarbeiten ein Aluminiumwinkel, 25/25/2 mm,
bündig mit der Unterkante des Riegels zu befestigen.
Anschluss Fassade (Geschossdecken)
Die Verankerung der Fassadenpfosten erfolgt an der dahinter liegenden Beton-Decke. Abstand zwischen den
Pfostenprofilen und dem Bauwerk ca. 30 mm.
Auf der Rohdecke sind verzinkte Stahlwinkel anzubringen. Der Spalt zwischen dem Stahlwinkel (Innenkante
Fassadenpfosten) und dem Brüstungselement sowie der abgehängten Decke und dem Fassadenriegel ist jeweils
mit einem Anschlussprofil aus Aluminium zu schließen und mit dauerelastischen Dichtstoffen abzudichten.
Sonnenschutzkomponenten
Sonnenschutz
Alle Befestigungen (Schrauben usw.) grundsätzlich aus Edelstahl. Verbindungsteile korrosionsbeständig (A2),
Aluminium, Kunststoff.
Alle bauseitig durch die Fassadenfirma notwendigen Maßnahmen und Leistungen zur Befestigung der
Sonnenschutz-Anlagen an der Fassade (z.B. Verstärkungen, Gewinde, Bohrungen für Bolzen, Setzen von
Gewinde bzw. Stehbolzen usw.) sind rechtzeitig anzumelden und verantwortlich zu klären.
In den Einheitspreisen sind folgende Leistungen enthalten:
Lieferung sämtlichen Materials frei Baustelle und betriebsfertiger sach- und fachgemäßer Montage der kompletten
Anlagen in Abschnitten und Teilleistungen (z.B. Konsolen vorab, Bespannung zu einem späteren Zeitpunkt,
entsprechend dem Bauablauf).
Bei elektrisch betriebenem Sonnenschutz (Rollladenanlagen) ist die vom Antrieb ausgehende Kabelpeitsche Bestandteil der Leistung und in den Innenraum zu führen. Die Länge ist so zu bemessen, dass ein fachgerechter Anschluss an die bauseitige Elektroinstallation ohne zusätzliche Verlängerungen möglich ist. Mindestlänge ca. 1,0m im Innenbereich.
Stellen aller Hilfskräfte, Hilfseinrichtungen, Werkzeuge, Geräte die zur einwandfreien Durchführung der Arbeiten
erforderlich sind.
Kosten für Stromverbrauch durch Montagearbeiten. (Siehe Vertragsbedingungen).
Bauseitig sind Gerüste vorhanden.
Für die bauseitigen Leistungen Elektro-Leitungsinstallation, -Verdrahtungen und -Anschlüsse sowie Montage der
vom Auftragnehmer frei Haus zu liefernden Steuergeräte verantwortliche Erstellung und Lieferung vollständiger
Leitungs- und Stromlaufpläne nach den Anforderungen des Elektroplaners. Das Probefahren sowie die Abnahme
hat im Beisein des zuständigen Elektromonteurs zu erfolgen.
Vor Ausführung sind von allen Konsolen fertig bearbeitete Ausführungs-, Zeichnungen und/oder -Muster zur
Genehmigung vorzulegen.
Die angebotenen Produkte müssen der DIN EN 13120:2009-04 (Innenliegender-Sonnenschutz) bzw. der DIN EN
13659:2009-01 (Raffstoren/Außen-Jalousien/Rollladen) bzw. der DIN EN 13561:2009-01 (Markisen) entsprechen
und CE erklärt sein. Produkte ohne diese Kennzeichnung sind nicht zugelassen.
ZTV
01 Kunststoff-Fensteranlagen
01
Kunststoff-Fensteranlagen
01.01 Kunststofffenster
01.01
Kunststofffenster
01.02 Zusatzausstattung
01.02
Zusatzausstattung
01.03 Kunststofffenster in Treppenhäusern
01.03
Kunststofffenster in Treppenhäusern
01.04 Rollladen
01.04
Rollladen