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bis
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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
8 Drosselfundament Schallschutzwände
8
Drosselfundament Schallschutzwände
Ausführungshinweis Ausführungshinweis
Die Schallschutzwände für die Drossel Dr401 werden dreiseitig ausgeführt. Die Gründung wird jedoch für alle vier Seiten geplant und vollständig hergestellt.
Die Gründung erfolgt mit Bohrpfählen und die Schallschutzwände sind komplett demontierbar inkl. demontierbaren Stützen herzustellen.
Die Schallschutzwand-Elemente sind hoch schallabsorbierend mit einem Schalldämmmaß von min. 20 dB auf der Innenseite.
Die genaue Werkplanung der Gründung sowie der Wand erfolgt durch den AN.
Nachfolgend eine schematische Darstellung einer Schallschutzwand. Diese Auszüge stammen aus dem Projekt der Umstrukturierung Umspannwerk Bad Lauchstätt: Abmessungen und Höhenkoten sind exemplarisch anzusehen.
Seitenansicht:
[Bild]
Schnitt Bohrpfahl:
[Bild]
Ausführungshinweis
8.__.__. 10 Herstellen einer Werkplanung einer Schallschutzwand inkl. prüffähiger Statik Gegenstand der Ausschreibung ist die Werkplanung sowie die Erstellung einer prüffähigen Statik für eine Schallschutzwand, bestehend aus Aluminium-Schallschutzkassetten auf Stahlstützen vrsl. HEB 300 mit einer Höhe von ca. 8,50/m über Geländeoberkante (GOK) zur Einhausung bzw. Abschirmung des zuvor beschriebenen Drosselbauwerks Dr401.
Die Planung erfolgt unter Berücksichtigung der vorgegebenen Schalldämmwerte gemäß dem vorliegenden Schallschutzgutachten sowie der statischen Anforderungen nach geltenden technischen Regelwerken. Ziel ist die Sicherstellung der schalltechnischen Wirksamkeit sowie der standsicheren, wirtschaftlichen und langlebigen Umsetzung der Maßnahme.
Das Erdbaukonzept sowie ggf. Abstimmungen mit der geologischen Baubegleitung sind zu berücksichtigen.
Erarbeitung vollständiger Ausführungspläne der Schallschutzwand inkl. Fundamentierung, Anschlusspunkte, Durchdringungen, ggf. Wartungsöffnungen oder Türen unter Berücksichtigung der Randbedingungen gemäß Ausschreibungsunterlagen.
Erdungsanschlüsse in den Elementen sind einzuplanen. Die Zulassung darf hierzu nicht beeinträchtigt werden.
Die detaillierte Ausführungsart ist mit dem Auftraggeber abzustimmen und Entwürfe dem AG vorab vorzulegen. Diese Abstimmungen sind einzukalkulieren.
Die Statik ist in prüffähiger Form dem AG zur Prüfung und zur Weiterleitung an den Prüfingenieur und Freigabe durch den AG vorzulegen.
Mit der Fertigung darf erst nach Freigabe durch den AG begonnen werden.
8.__.__. 10
Herstellen einer Werkplanung einer Schallschutzwand inkl. prüffähiger Statik
P
1,00
psch
8.__.__. 20 Statische Berechnung der Gründung sowie Herstellen der Werkplanung der Schallschutzwände durch den AN Herstellen einer Werkplanung und erstellen einer prüffähigen statischen Berechnung der Gründung inkl. aller Detailnachweise für die Schallschutzwand (Höhe ca. 8,50/m über GOK), bestehend aus Aluminium-Schallschutzkassetten auf Stahlstützen vrsl. HEB 300, mit Gründung über Bohrpfähle, welche mit einem darüberliegenden Betonbalken verbunden sind.
Die Bemessung ist durch den Auftragnehmer auf Grundlage des vorliegenden Bodengutachtens und Erdbaukonzepts eigenverantwortlich zu erstellen. Zur geotechnischen Abstimmung sind das Baugrundgutachten sowie ggf. Rücksprachen mit der geologischen Baubegleitung einzubeziehen. Der Auftragnehmer hat diese Abstimmungen eigenständig durchzuführen.
Die örtlichen Gegebenheiten wie z.B. der Windlast sowie alle weiteren notwendigen Lastannahmen (Eigengewicht, Erdbeben etc.) sind bei der Berechnung zu berücksichtigen.
Die Gründung ist als Bohrpfahlgründung (z./B. Ø e 600/mm) mit eingestellten Stahlstützen auszubilden.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Stahlstützen vrsl. HEB 300 zentrisch und demontierbar eingebaut werden müssen.
Die notwendigen Schal- und Bewehrungspläne inkl. Bohrpfahlpläne sind zu erstellen und einzukalkulieren.
Die statischen Unterlagen sind von einem qualifizierten Tragwerksplaner mit Berufshaftpflichtversicherung zu erstellen und dem AG in prüffähiger Form vorzulegen.
8.__.__. 20
Statische Berechnung der Gründung sowie Herstellen der Werkplanung der Schallschutzwände durch den AN
P
1,00
psch
8.__.__. 40 Errichtung einer Schallschutzwand aus Aluminium Lärmschutzkassetten inkl. Tragsystem (Höhe ca. 8,50m über GOK) Lieferung und Errichtung einer freistehenden Schallschutzwand aus Aluminium- Lärmschutzkassetten mit einer Höhe von ca. 8,50/m über Geländeoberkante (GOK) dreiseitig um das Drosselbauwerk, gemäß Vorgabe aus den Ausschreibungsbeilagen.
Die Wand besteht aus tragenden Stahlstützen (vrsl. HEB 300) und Schallschutzkassetten aus Aluminium.
Die Wandkonstruktion ist in ihrer Gesamtheit so herzustellen, dass eine vollständige und beschädigungsfreie Demontage aller Bauteile (Schallschutzelemente, Stützen, Sockelplatten, Verbindungen, Erdungsanschlüsse) jederzeit möglich ist. Alle Verbindungselemente (z./B. Schrauben, Stecksysteme) sind entsprechend auszuwählen und zu dokumentieren.
Bei der Montage der Lärmschutzwand ist im unteren Bereich eine Sockelfundament als Stahlbetonfertigteil einzuplanen.
Die Lagesicherung der Sockelplatten ist zu berücksichtigen und einzuplanen.
Inkl. Abschlussprofile für die Träger an den Stützenköpfen sowie an den offenen Profilen der Stahlecken bzw. -enden
Erdung
Die Aluminium-Schallschutzelemente werden mittels Erdungskabel an den Stahlstützen geerdet.
Die Stahlstützen sind im Bereich der Erdungslaschen am Innenflansch farbfrei auszuführen.
Nach Montage der Erdung ist der Korrosionsschutz an den bearbeiteten Stellen vollständig zu ergänzen.
Die Verträglichkeit des Erdungsanschlusses mit den Anforderungen an die Schallschutzwandelemente sind nachzuweisen.
Verbindungspunkte
Anschlusslöcher der Aluminium-Segmente und der Stahlstützen sind korrespondierend auszuführen und passgenau aufeinander abzustimmen.
Korrosionsschutz
nach ZTV-ING-Teil 4 Stahlbau, Stahlverbundbau - Abschnitt 3
Korrosionsschutz von Stahlbauten Anhang A, Tab. A.4.3.2
Stoffe nach TL/TP-KOR Stahlbauten, Anhang E, Bl.87/97/94
Beschichtung:
Feuerverzinkung
Oberflächenvorbereitung Sweep-Strahlen
Grundbeschichtung 60µm
Deckbeschichtung 100µm
Farbe DB601, nach Freigabe AG
Verwendung eines vom AG zugelassenen Beschichtungssystems
Länge der Wände: dreiseitig mit 12,75 m; 27,22/m; 12,75/m, insgesamt ca. /53 m Wandlänge,
Gesamthöhe: ca. 8,50/m über GOK
Die Ausführung erfolgt auf Basis der Ausführungs- und Werkplanung des AN, nach Freigabe des AGs, sowie der genehmigten prüffähigen Statik. Die Schallschutzwand dient dem Zweck der Minderung von Schallimissionen entsprechend den Vorgaben des Schallschutzgutachtens. Die schalltechnischen Anforderungen (z./B. DLR-Wert in dB) sind einzuhalten und nachzuweisen.
Herstellung, Lieferung und Einbau aller notwendigen Bauteile inkl. Schallschutzelemente, Stahlstützen, Sockelplatten, Verbindungselemente, Eckelemente, Passfelder/ Zuschnitte
Montage inkl. aller Nebenleistungen, Erdung, Lagesicherung
Die Schallschutzwand ist mit einem Witterungsschutz zu versehen.
Einschließlich der Übergabe der Dokumentation inkl. Wartungsanleitung an den AG.
Einbau der demontierbaren Stahlstützen (vrsl. HEB 300) mit statisch ausreichender Einbindung
Ausrichtung und Fixierung der Stützen
8.__.__. 40
Errichtung einer Schallschutzwand aus Aluminium Lärmschutzkassetten inkl. Tragsystem (Höhe ca. 8,50m über GOK)
450,00
m2
8.__.__. 50 Lieferung und Montage Anschlussprofil Stahlecke Lieferung und Montage zusätzlicher Anschlussprofile an den Ecken der Lärmschutzwand.
Die Ausführung erfolgt zur form- und kraftschlüssigen Verbindung der Schallschutzkassetten im Eckbereich (Innen- oder Außenecke) der Wandkonstruktion. Die Abschlussprofile dienen dem sauberen optischen Abschluss sowie der Sicherstellung der schall- und winddichten Ausführung.
Die Bleche sind beidseitig pro Ecke anzubringen, passgenau zuzuschneiden und mit dem Schallschutzsystem sowie den Stahlstützen konstruktiv zu verbinden. Der Anschluss erfolgt nach Herstellervorgabe (z./B. mit Nieten, Schrauben oder Klemmsystem).
Einheit: Stück = Pro Ecke: 2 x Blech
8.__.__. 50
Lieferung und Montage Anschlussprofil Stahlecke
4,00
Stk
8.__.__. 60 Zulage Anstrich verzinkter Stahlkonstruktionen Zulage für Ergänzung des Korrosionsschutzes an verzinkten Stahlbauteilen nach Montage und Erdungsanschluss der Schallschutzwand.
Zu beschichten sind insbesondere: HEB-Stützen (S355), Anschlusslaschen, Knotenpunkte und offene Verzinkungsstellen. Ausführung gemäß DIN EN ISO 12944, Korrosivitätskategorie mindestens C3 lang
8.__.__. 60
Zulage Anstrich verzinkter Stahlkonstruktionen
160,00
m2