WDVS- und Fassadenarbeiten
"Unter einem Dach" - 3-Familienhaus mit Tiefgarage
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Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
01 Baustelleneinrichtung und Nebenleistungen
01
Baustelleneinrichtung und Nebenleistungen
Vorbemerkungen Vorbemerkungen zum Leistungsverzeichnis WDVS- und Fassadenarbeiten Das LV beschreibt die Leistungen für den Neubau eines 3-Familienhauses mit Tiefgarage (Mittelgarage) in Massivbauweise. Die Außenwände sind in Stahlbeton ausgeführt und erhalten ein Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS). Teilbereiche der Fassade erhalten eine hinterlüftete Holzfassade und eine hinterlüftete PREFA-Fassade. Allgemeine Hinweise: Alle Leistungen sind nach den anerkannten Regeln der Technik, den gültigen DIN-Normen sowie den Herstellervorgaben des jeweils verwendeten Systemherstellers auszuführen. Das WDVS ist als zugelassenes System (allgemeine bauaufsichtliche Zulassung / ETA) zu liefern und einzubauen. Systemtreue ist zu gewährleisten. Vor Beginn der Arbeiten ist der Untergrund zu prüfen und die Prüfungsergebnisse dem Auftraggeber schriftlich zu bestätigen. Alle erforderlichen Anschlüsse, Übergänge, Abdichtungen und Fugenausbildungen sind im Einheitspreis enthalten, soweit nicht gesondert ausgeschrieben. Gerüst: Der Auftragnehmer hat das Standgerüst nach DGUV Vorschrift 38 zu stellen, vorzuhalten und nach Abschluss der Arbeiten zu entfernen, sofern nicht anders vereinbart. Mengenangaben sind Circa-Mengen auf Basis der Vorentwurfsplanung; exakte Abrechnung erfolgt nach Aufmaß gemäß VOB/C.
Vorbemerkungen
01.__.010 Baustelleneinrichtung, -unterhalt und -räumung Einrichten, Unterhalten und Räumen der Baustelle für die Ausführung der WDVS- und Fassadenarbeiten. Dazu gehören: Einrichten von Lager- und Arbeitsflächen auf dem Baugrundstück Bereitstellen und Unterhalten von Baustellencontainern, Sanitäreinrichtungen und sonstigen Einrichtungen für das eigene Personal Unterhalt der Baustelleneinrichtung für die Dauer der Ausführung Besenreines Räumen und Rückbau der Baustelleneinrichtung nach Fertigstellung Entsorgung von anfallenden Verpackungsmaterialien und Verschnittresten Die Leistung ist pauschal für die gesamte Maßnahme anzubieten.
01.__.010
Baustelleneinrichtung, -unterhalt und -räumung
1,00
psch
02 Holzfassade / Fassadenverkleidung Holz
02
Holzfassade / Fassadenverkleidung Holz
0001 Vorbemerkungen
[0001]
Vorbemerkungen
E
02.01 Vorarbeiten
02.01
Vorarbeiten
02.02 Unterkonstruktion
02.02
Unterkonstruktion
02.03 Holzverkleidung
02.03
Holzverkleidung
02.04 Profile, Anschlüsse, Abschlüsse
02.04
Profile, Anschlüsse, Abschlüsse
03 Prefafassade / Unterkonstruktion für bauseitige Fassadenverkleidung Prefa
03
Prefafassade / Unterkonstruktion für bauseitige Fassadenverkleidung Prefa
0002 Vorbemerkungen
[0002]
Vorbemerkungen
E
03.01 Unterkonstruktion
03.01
Unterkonstruktion
03.02 Be- und Entflütung
03.02
Be- und Entflütung
03.03 Sonderkonstruktionen
03.03
Sonderkonstruktionen
04 WDVS – Wärmedämm-Verbundsystem KEIM Klassik-Plus MW
04
WDVS – Wärmedämm-Verbundsystem KEIM Klassik-Plus MW
0003 Technische Vorbemerkung - Systembindung
[0003]
Technische Vorbemerkung - Systembindung
E
04.01 Untergrundvorbereitung
04.01
Untergrundvorbereitung
04.02 Dämmplatten
04.02
Dämmplatten
04.03 Armierungsschicht
04.03
Armierungsschicht
04.04 Oberputz / Schlussbeschichtung
04.04
Oberputz / Schlussbeschichtung
05 WDVS – Wärmedämm-Verbundsystem produktneutral
05
WDVS – Wärmedämm-Verbundsystem produktneutral
0009 Technische Vorbemerkungen – Systemanforderungen
[0009]
Technische Vorbemerkungen – Systemanforderungen
E
05.01 Dämmplatten
05.01
Dämmplatten
05.02 Armierungsschicht
05.02
Armierungsschicht
05.03 Oberputz / Schlussbeschichtung
05.03
Oberputz / Schlussbeschichtung
06 Sockelabdichtung und Perimeterdämmung
06
Sockelabdichtung und Perimeterdämmung
0006 Technische Vorbemerkungen
[0006]
Technische Vorbemerkungen
E
06.__.010 Sockeldämmung / Perimeterdämmung XPS, d=160 mm Liefern und Einbauen einer Perimeterdämmung aus extrudiertem Polystyrol (XPS) im erdberührenden Sockel- und Kelleraußenwandbereich, einschließlich Abdichtungsanstrich. Material: XPS-Hartschaumplatte, WLG 035, d = 120 mm, druckfest (mind. 300 kPa), wasseraufnahmearm Untergrund: Außenwand im Sockelbereich aus Stahlbeton mit bituminösem Abdichtungsanstrich (Voranstrich + 2× KMB oder Dickbeschichtung), durch anderen AN ausgeführt zusätzliche Dübelung im oberirdischen Bereich Verlegung von UK bis mind. 300 mm über Gelände Stoßfugen versetzt, Plattenstöße verkämmt oder stoßdicht verlegt
06.__.010
Sockeldämmung / Perimeterdämmung XPS, d=160 mm
R
179,00
06.__.020 Armierungsputz im Sockelbereich Liefern und fachgerechtes Herstellen einer mineralischen, gewebeverstärkten Armierungsschicht auf der Sockel- oder Perimeterdämmung aus vorangegangener Position Armierungsmörtel als systemzugehöriger, zementär gebundener, kunststoff-modifizierter mineralischer Klebe- und Armierungsmörtel, ausdrücklich geeignet für: Sockelbereiche, Spritzwasserbeanspruchung, Sockel- beziehungsweise Perimeterdämmplatten, nachfolgenden mineralischen Sockeloberputz, nachfolgende Putzabdichtung beziehungsweise Feuchteschutz. Armierungsgewebe: systemzugehöriges Textilglasgewebe, alkalibeständig, schiebefest, alterungsbeständig, Flächengewicht mindestens ca. 160 g/m² beziehungsweise gemäß Systemnachweis. Armierungsschicht in der nach Systemvorgabe erforderlichen Schichtdicke, mindestens jedoch entsprechend dem zugelassenen beziehungsweise nachgewiesenen Sockelaufbau herstellen. Gewebe falten- und blasenfrei in den frischen Armierungsmörtel einbetten und vollständig überdecken. Gewebestöße mindestens 100 mm beziehungsweise nach Systemvorgabe überlappen. Die Oberfläche ist eben, geschlossen und frei von Graten, Kellenschlägen und Gewebeabzeichnungen herzustellen. Anschluss an die Armierung der darüberliegenden WDVS-Fassade systemgerecht und ohne Schwächung der Gewebearmierung herstellen. Einschließlich: Armierungsmörtel, Armierungsgewebe, Gewebeüberlappungen, Anarbeiten an Profile und angrenzende Bauteile, Zuschnitte, Schutz vor Witterung, erforderlicher Nachbehandlung.
06.__.020
Armierungsputz im Sockelbereich
R
179,00
06.__.030 Mineralischer Sockeloberputz Liefern und fachgerecht aufbringen eines mineralischen Sockeloberputzes auf der vollständig erhärteten und belegreifen Armierungsschicht. Der Oberputz muss ausdrücklich für: Sockelbereiche, Spritzwasserbeanspruchung, Wärmedämm-Verbundsysteme, nachfolgende Putzabdichtung beziehungsweise Feuchteschutzbeschichtung und nachfolgende mineralische beziehungsweise silikatische Schlussbeschichtung geeignet und vom Systemhalter freigegeben sein. Anforderungen Mineralischer Werktrockenmörtel nach DIN EN 998-1. Eigenschaften: für außen geeignet, wasserabweisend, witterungs- und frostbeständig, ausreichend mechanisch belastbar, diffusionsoffen, alkalibeständig, Druckfestigkeit mindestens 2,5 N/mm², Brandverhalten entsprechend dem nachgewiesenen WDVS-Gesamtsystem. Oberflächenstruktur: fein gefilzt / fein verrieben Körnung: 1,0 mm Farbton: dunkel (ähnlich nussbraun oder anthrazit) Oberputz gleichmäßig in der vom Systemhalter vorgeschriebenen Schichtdicke aufbringen. Oberfläche gleichmäßig fein filzen beziehungsweise verreiben. Die fertige Oberfläche muss: eben, geschlossen, gleichmäßig strukturiert, frei von Kellenschlägen, frei von Graten, frei von Materialanhäufungen und frei von sichtbaren Arbeitsansätzen sein. Der Sockeloberputz ist bis zur planmäßig vorgesehenen unteren Putzkante beziehungsweise in den erdeinbindenden Bereich zu führen, soweit dies der vorgesehene Systemaufbau verlangt. Zusammenhängende Flächen nass in nass ausführen. Einschließlich: Untergrundprüfung, Reinigung, Materiallieferung, Anmischen, Aufziehen, Filzen beziehungsweise Strukturieren, Anarbeiten an Profile, Abdeckarbeiten, Witterungsschutz und erforderlicher Nachbehandlung. Vor Ausführung der nachfolgenden Putzabdichtung ist die vorgeschriebene Standzeit einzuhalten.
06.__.030
Mineralischer Sockeloberputz
R
179,00
06.__.040 Putzabdichtung / Feuchteschutz im Sockelbereich Liefern und fachgerechtes Herstellen einer systemzugehörigen Putzabdichtung beziehungsweise eines Feuchteschutzes auf dem vollständig erhärteten Sockelputz im spritzwasser- und erdberührten Bereich. Die Putzabdichtung dient dem Schutz des Putzsystems vor kapillar und durch Spritzwasser eindringender Feuchtigkeit. Sie stellt keine Bauwerksabdichtung nach DIN 18533 dar. Material Systemzugehörige, für Sockelputze geeignete: flexible mineralische Dichtungsschlämme, polymermodifizierte mineralische Abdichtungsmasse oder technisch gleichwertiger, vom Systemhalter freigegebener Feuchteschutz. Anforderungen: für den Außenbereich geeignet, frostbeständig, wasserundurchlässig beziehungsweise stark wasserabweisend gemäß Systemnachweis, rissüberbrückend entsprechend dem vorgesehenen Anwendungsfall, haftfest auf mineralischem Sockelputz, verträglich mit der vorhandenen Bauwerksabdichtung, geeignet für den Kontakt mit der Schutzlage, überarbeitbar mit der vorgesehenen Sockelschlussbeschichtung, ohne Beeinträchtigung des WDVS-Systemnachweises. Ausführung Untergrund vollständig erhärten und austrocknen lassen. Flächen müssen: tragfähig, sauber, staubfrei, frei von Sinterschichten, frei von Graten, frei von trennenden Bestandteilen sein. Putzabdichtung vollflächig und fehlstellenfrei in der vom Hersteller beziehungsweise Systemhalter vorgeschriebenen Anzahl von Arbeitsgängen auftragen. Sofern systembedingt vorgesehen: Ausführung mindestens zweilagig. Die vorgeschriebene Mindesttrockenschichtdicke ist über die gesamte Fläche einzuhalten. Die einzelnen Aufträge sind kreuzweise beziehungsweise entsprechend den Herstellerangaben auszuführen. Höhenlage Putzabdichtung beziehungsweise Feuchteschutz: aus dem erdberührten beziehungsweise kiesüberdeckten Bereich, über die Gelände- oder Belagsoberkante hinweg, bis mindestens 5 cm über die fertige Gelände- beziehungsweise Belagsoberkante führen. Der untere Anschluss ist entsprechend dem vorgesehenen Detail dauerhaft an die vorhandene beziehungsweise ausgeschriebene Bauwerksabdichtung anzuschließen. Materialverträglichkeit und erforderliche Überdeckung mit der vorhandenen Bauwerksabdichtung sind vor Ausführung anhand der jeweiligen Herstellerangaben nachzuweisen. Übergänge ohne Absätze, Fehlstellen oder Wasserhinterläufigkeit ausführen. Innen- und Außenecken sowie Anschlüsse und Durchdringungen systemgerecht ausbilden. Einschließlich: Untergrundvorbereitung, gegebenenfalls systemzugehöriger Grundierung, sämtlicher erforderlicher Beschichtungsaufträge, Ausbildung von Ecken und Übergängen, Anschluss an die vorhandene Bauwerksabdichtung, Überarbeitung kleiner Fehlstellen, erforderlicher Zwischenstandzeiten, Schutz während der Trocknung. Die erforderliche Schutzlage vor dem Verfüllen beziehungsweise Anarbeiten der Außenanlagen wird gesondert vergütet.
06.__.040
Putzabdichtung / Feuchteschutz im Sockelbereich
R
150,00
06.__.050 Zweifache mineralisch-silikatische Sockelbeschichtung Herstellen einer zweifachen deckenden Schlussbeschichtung auf den sichtbaren Sockelputzflächen. Beschichtungssystem als für den Sockel- und Spritzwasserbereich geeignete, systemzugehörige beziehungsweise vom Systemhalter schriftlich freigegebene Sol-Silikat- beziehungsweise Dispersionssilikat-Fassadenbeschichtung. Die Beschichtung muss mit dem mineralischen Sockelputz und der Putzabdichtung im Übergangsbereich vollständig verträglich sein. Anforderungen geeignet für Außenfassaden und Sockelflächen, hohe Witterungsbeständigkeit, hohe UV- und Farbtonbeständigkeit, wasserabweisend, hoch wasserdampfdurchlässig, alkalibeständig, nicht thermoplastisch, matt, ohne Beeinträchtigung des nachgewiesenen WDVS-Brandverhaltens. Klassifizierung des Beschichtungssystems nach DIN EN 1062-1: Wasserdampfdurchlässigkeit: Klasse V1 Wasserdurchlässigkeit: Klasse W3 Glanz: G3, matt Farbton: nussbraun oder anthrazit oder Ähnliches (dunkel) Untergrundvorbereitung Untergrund muss: vollständig erhärtet, trocken, sauber, tragfähig, staubfrei, frei von Ausblühungen und frei von haftungsmindernden Bestandteilen sein. Systembedingt erforderliche Grundierung beziehungsweise Fixierung ist einzukalkulieren. Erster Beschichtungsauftrag Vollflächiger Grund- beziehungsweise Zwischenanstrich mit dem vorgesehenen Beschichtungsstoff. Beschichtungsstoff nach Herstellervorgabe auf den Untergrund einstellen. Gleichmäßig, satt und ansatzfrei streichen oder rollen. Zweiter Beschichtungsauftrag Nach ausreichender Trocknung vollflächigen Schlussanstrich ausführen. Schlussbeschichtung unverdünnt beziehungsweise ausschließlich entsprechend der Herstellervorgabe verarbeiten. Die fertige Sockelfläche muss: vollständig deckend, farblich gleichmäßig, matt, frei von Ansätzen, frei von Läufern, frei von Streifen und frei von Wolkenbildung sein. Der Beschichtungsaufbau ist im Bereich des Übergangs zur Putzabdichtung so auszuführen, dass keine sichtbare Materialkante entsteht. Einschließlich: Untergrundprüfung, systembedingter Grundierung, zwei Beschichtungsaufträgen, Abdeck- und Abklebearbeiten, Schutz angrenzender Bauteile, Witterungsschutz, Reinigung und Entsorgung von Materialresten
06.__.050
Zweifache mineralisch-silikatische Sockelbeschichtung
120,00
06.__.060 Noppenbahn / Schutzschicht Sockel und Perimeter Liefern und Verlegen einer Noppenbahn als Schutz- und Drainageschicht auf der Perimeterdämmung im erdberührenden Bereich. Material: HDPE-Noppenbahn, Noppen höhe mind. 8 mm, mit integriertem Filtervlies auf der Erdseite Verlegung überlappend (mind. eine Noppenreihe), Befestigung am oberen Rand mit geeignetem Profil oder Dübel Abdeckung des gesamten erdberührenden Bereichs inkl. Fußpunkt bis mind. 150 mm unter Gelände
06.__.060
Noppenbahn / Schutzschicht Sockel und Perimeter
215,00
07 Sonstige Leistungen
07
Sonstige Leistungen
07.__.010 Reinigung der Fassade nach Fertigstellung Reinigen der fertiggestellten Fassadenflächen unmittelbar vor Abnahme und Übergabe. Entfernen von Schmutz, Putzspritzern, Silikon- und Klebstoffresten sowie VerpackungsrestenReinigung schonend mit geeigneten Mitteln, die den Putz und die Holzoberflächen nicht beschädigenFenster- und Türrahmen im Anschlussbereich von Putz- und Kleberesten befreienAbräumen und fachgerechte Entsorgung aller Reinigungsabfälle
07.__.010
Reinigung der Fassade nach Fertigstellung
1,00
psch