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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Projektdaten Beschreibung des Bauvorhabens:
Neubau einer Tierarztpraxis mit Garage
Das in Südost-Richtung gelegene Baugrundstück ist ein Eckgrundstück in leichter Hanglage.
Die Bauantragsplanung sieht ein U-förmiges Gebäude ähnlich einer Hofreite vor und bildet so einen Erschließungshof im Zentrum, der Richtung Südwest, zur Erschließungsstraße, geöffnet ist. Der Baukörper liegt zurückgesetzt zur Straße "Zur Rohrweihe" und nutzt das Baufenster Richtung Nordwest, Nordost und Südost voll aus. Eine Baugenehmigung liegt bereits vor.
Der Nord-Süd-orientierte Gebäudeteil ist zweigeschossig mit Satteldach geplant. Von hier wird das Gebäude wesentlich erschlossen. Im Erdgeschoss sind hier Empfang und Behandlungsräume für die Kleintierpraxis untergebracht. Im Obergeschoss sind Mitarbeiterräume, Verwaltung und Seminarraum sowie eine Dachterrasse vorgesehen. Das Obergeschoss ist als eigene Nutzungseinheit angelegt und kann separat von außen erschlossen werden.
Der angrenzende, eingeschossige Gebäudeteil mit Flachdach ist Ost-West-orientiert und beinhaltet den Diagnose- und OP-Bereich für Kleintiere. Auf der Ostseite befindet sich zwei rückseitige Nebeneingänge.
Der abschließende, südliche Gebäudeteil ist ebenfalls eingeschossig mit Flachdach geplant. Dieser beinhaltet die Pferdepraxis als separate Nutzungseinheit und die Garagen. Alle Gebäudeteile sind nicht unterkellert.
Gebäudedaten:
Adresse: Zur Rohrweihe 1, 55270 Jugenheim
Flurstücksnummer:330/3
Grundstücksfläche:2.675 m²
Befestigte Fläche: ca. 1.060 m²
Grünfläche: ca. 845 m²
NN-Höhe Fußboden im EG: 139,99 m ü. NN
Gebäudemaße: ca. 34,07 x 37,82 m
Bruttogeschossfläche (BGF): 847 m²
Satteldach (First / Traufe) ca. + 8,37 m / 6,00 m ü. OK FFB
Dachneigung Satteldach:22 °
Flachdach, Höhe Attika: ca. + 4,30 m. ü. OK FFB EG
Oberkante Dachterrasse: ca. 3,35 m über OK FFB EG
Lichte Höhe EG Praxis: ca. 2,50 m
Lichte Höhe OG Praxis: ca. 2,40 - 4,35 m
Lichte Höhe EG Garage: ca. 3,50 m
Lastannahmen:
Verkehrslasten:
Bodenplatte EG Kleintierpraxis ca. 3,0 kN/m²
Bodenplatte EG Garage ca. 7,5 kN/m²
Decke über EG ca. 3,0 kN/m²
Einzellasten:max. 3,0 kN(300 kg)
Projektdaten
Fliesen- und Plattenarbeiten 2 BESONDERER TEIL - Fliesen- und Plattenarbeiten
2.1Geltungsbereich und Ausführungsgrundlage
Der sachliche Geltungsbereich ergibt sich ebenso wie die technische Ausführung grundsätzlich aus:
DIN 18195-Bauwerksabdichtungen
DIN 18352-Fliesen- und Plattenarbeiten
Weiter sind zu beachten:
-Merkblätter des Industrieverbandes Dichtstoffe e.V., insbesondere
--Nr. 1:Abdichtung von Bodenfugen mit elastischen Dichtstoffen
--Nr. 3:Konstruktive Ausführung und Verarbeitung der Fugen im Nassbereich
--Nr: 4:Abdichtung von Fugen im Hochbau mit Elastomer-Fugenbändern unter Verwendung von ausreagierenden Klebstoffen
--Nr. 5:Butylbänder
--Nr. 7:Elastischer Fugenverschluss bei Fassaden aus angemörtelten keramischen Fliesen
2.2Stoffe, Bauteile
Das eingebaute Material muss dem Muster entsprechen; eine ausdrückliche Bestätigung des Musters durch den Bauherrn sollte eingeholt werden.
Unterschiedliche Fabrikate für Wand- und Bodenfliesen in einem Raum werden grundsätzlich nicht zugelassen. Für Material ist - wenn nicht anders beschrieben - erste Wahl anzubieten.
Fliesen dürfen nicht bleihaltig sein.
2.3Ausführung
2.3.1Allgemeines
Säulen von Schwenkarmaufzügen dürfen nicht zwischen Balkonen oder Kragplatten eingespannt werden; beim Einspannen in Mauerwerksöffnungen sind diese vor Beschädigungen zu schützen, nach Möglichkeit sind Fensterwinkel zu verwenden.
Anschlüsse von Wand- an Bodenflächen, von Gegenständen (Badewannen u.ä.) sowie von Türschwellen an geflieste Flächen sind wasserbeständig und elastisch auszufugen, sofern im einzelnen nichts anderes ausgeschrieben ist. Sofern Wannen oder Brausetassen auf schwimmendem Estrich stehen und vor Ausführung der Fliesenbekleidung eingemauert oder verkleidet werden, ist auf eine Trennung (10 mm Schaumstoffstreifen, geschlossenzellig) von den flankierenden Wänden zu achten. Elastische Verfugung ist weiter vorzunehmen bei Flächen von mehr als 4 m Länge, einspringenden Ecken sowie an den Berührungslinien verschiedener Untergründe (z.B. Beton und Mauerwerk). Die Fugenkanten sind mit Haftprimer vorzustreichen. Die Ränder sind abzukleben. Fugen müssen frei von Mörtelresten sein und bis zum Untergrund durchgehen.
Das Material der Fugen muss auf Fliesen und Untergrund abgestimmt sein.
Weichmacherwanderung und chemische Reaktionen müssen ausgeschlossen sein.
Elastische Fugen sind grundsätzlich zu hinterfüllen, um eine Dreiflankenhaftung zu vermeiden.
Als Hinterfüllung sind geschlossenzellige, nicht saugende Materialien zu verwenden.
Abdichtungen in Sanitärräumen sind unter und hinter Wannen und Duschwannen grundsätzlich durchzuführen: der Anschluss mit elastischer Fuge ist keine Abdichtungsmaßnahme.
Falls nicht anders ausgeschrieben, sind die Fliesen und Platten im Fugenschnitt und parallel zu den Wänden zu verlegen als Kalkulationsgrundlage. Unabhängig davon sind vor Beginn der Arbeiten die Verlegerichtung, der Einsatz von Schmuckelementen u. dgl. mit Bauleitung und Bauherrn festzulegen.
Bei gleichen Kantenlängen von Wand- und Bodenfliesen sollen die Fugen entsprechend durchlaufen. Ist das wegen der Geometrie des Raumes nicht möglich, ist eine Abstimmung vorzunehmen.
Bei Außenbekleidungen sowie bei Bekleidungen in Nassräumen sind Hohlräume im Ansatzmörtelbett zu vermeiden.
Passstücke dürfen nicht kleiner als eine halbe Platte sein; das Verlegen von schmalen Streifen ist zu vermeiden.
Bei Schleifarbeiten im Trockenverfahren sind Absauggeräte zu verwenden.
Stark saugende Untergründe (z.B. Ziegelmauerwerk und Gipsputz) sind entsprechend der ausgeschriebenen Verlegeart (Dickbett, Dünnbett) vorzubehandeln (Zementspritzbewurf bzw. Grundierung).
Die Ausführung als Dünnbettverlegung erfolgt - falls nicht anders beschrieben - mit hydraulisch erhärtendem Dünnbettmörtel.
Während der Ausführung ist zu beachten, dass Öffnungen von Abläufen, Rohren u. dgl. verschlossen sind und dass Einrichtungsgegenstände vor Verschmutzung geschützt werden.
Elemente aus verschiedenen Chargen innerhalb einer zusammenhängenden Fläche sind grundsätzlich nicht zulässig. Ist es aus produkttechnischen Gründen unvermeidbar, dass leichte Struktur- und Farbunterschiede auftreten können, so sind die Einzelteile aus verschiedenen Paletten zu entnehmen und zu mischen. Der Bauherr ist vorher auf diesen Umstand hinzuweisen und um sein Einverständnis zu ersuchen.
Sind an der Unterseite der Platten Rillenstrukturen vorhanden, so ist auf gleiche Verlegerichtung zu achten.
Das Verfugungsmaterial muss biologisch unbedenklich sein und darf nicht zu Verfärbungen der Platten führen.
Das Verfugen darf erst nach Abbinden bzw. Trocknen des Verlegemörtels und keinesfalls vor Ablauf von 24 Stunden erfolgen. Wenn nicht anders beschrieben, ist das Verfugen mit Gummispachtel bzw. -schieber zulässig.
Werden flüssige Dichtungen gegen nichtdrückendes Wasser im Zusammenhang mit Fliesen- und Plattenarbeiten ausgeschrieben, müssen diese
-eine Temperaturbeständigkeit zwischen 5 und 75° C,
-eine chemische Resistenz gegenüber Flüssigkeiten mit einem pH-Wert zwischen 7 und 12,
-eine Wasserdruckbeständigkeit bis 10 N/cm²,
-eine Haftzugfestigkeit von mindestens 0,8 N/mm²
nachweisbar besitzen.
Risse in der Ebene bis 0,5 mm müssen überbrückt werden können. Die gleichen Werte gelten bei Verwendung von Dichtmörtel im Dünnbettverfahren.
Anschlüsse und Ecken sind mit Dichtband zu schließen und mit Dichtungsmittel zu überdecken.
Dehnungsfugen sollten im Raster von 4 m hergestellt werden.
Ausblühungen müssen vor Ausführung der Fliesenarbeiten trocken abgebürstet werden (keine Metallbürste verwenden!); das Mauerwerk muss dazu ausgetrocknet sein.
Ausgleichsspachtelungen müssen frei von gipshaltigen Bindemitteln sein.
2.3.2Bodenbeläge
Vor Beginn der Arbeiten sind die tatsächlichen Einbauhöhen bezogen auf das gesamte Ausbausystem mit der Bauleitung abzustimmen, wenn unzulässige Toleranzen oder Änderungen des geplanten Fußbodenaufbaus festgestellt oder vermutet werden.
Der Auftragnehmer ist angehalten, vor dem Verlegen von Belägen die Belegreife festzustellen. Bei Zementestrich soll ein Feuchtigkeitsgehalt von 2%, bei Anhydritestrich von 0,5% nicht überschritten werden.
Scheinfugen im Estrich sind kraftschlüssig mit Kunstharz vor dem Verlegen der Beläge zu schließen.
Für Bodeneinläufe sind systemgerechte Dichtmanschetten zu verwenden.
Bodeneinläufe sind in Decken mit Abdichtung mit Klebeflansch einzubauen. Ist das Einspannen der Abdichtung gefordert, sind Abläufe mit Pressdichtungsflansch erforderlich. Ist ein Anschluss für den Potentialausgleich vorgesehen, darf dieser nur vom Elektrofachbetrieb ausgeführt werden. Das gilt sinngemäß auch für den Einbau von Rohrhülsen aus Metall für durchführende Steig- und Falleitungen.
Einläufe mit Geruchsverschluss sind mit Wasser zu füllen.
Bodenabläufe mit Anschluss an Dichtungen müssen unverschlossene Öffnungen in der Dichtungsebene aufweisen.
Fußbodeneinläufe erhalten im Anschlussbereich zusätzlich ein leichtes Gefälle.
Besonders bei Stufenbelägen ist darauf zu achten, dass keine starre Verbindung zwischen Sockelleisten bzw. Sockelplatten und dem Belag entsteht; eine elastische Verfugung ist hier erforderlich.
Werden Bodenbeläge mit rutschhemmenden Eigenschaften verlangt, ist auf Verlangen eine Prüfung nach DIN 51130 - Prüfung von Bodenbelägen - nachzuweisen. Das gilt analog für die Bestimmung der Frostbeständigkeit nach DIN EN 202.
Trockenbaufußböden (TUB-Elemente) sind vor der Fliesenverlegung vollflächig zu spachteln.
Die belegten Flächen sind besenrein und frei von Bindemittelschleiern und anderen Verunreinigungen zu übergeben. Mörtel- und Fugmaterialreste sind vom Verursacher zu beseitigen.
Die Dickbettverlegung von Bodenplatten ist erst nach ausreichender Erhärtung des Verlegemörtels zu verfugen. Ist eine Imprägnierung vorgesehen (z.B. bei Cotto-Platten), ist erst nach der Imprägnierung (gemäß Herstellervorschrift) zu verfugen.
Für Feuchträume und über Fußbodenheizungen sind werkseitig hergestellte und relativ elastische Fugenmörtel zu verwenden.
Fliesen über Heizestrich sollten großformatig (mindestens 0,10 m²) sein und mit Kreuzfuge verlegt werden.
Für mechanisch hochbelastete Bodenbeläge (z.B. Werkstätten) ist zu beachten:
-Auf dem Untergrund ist zusätzlich eine Haftbrücke aufzubringen, falls im Dickbett verlegt wird.
-Der Dickbettmörtel muss der Festigkeit von ZE 20 nach DIN 18560 entsprechen.
-Auf das verdichtete und eben abgezogene Mörtelbett ist unmittelbar eine Haftschlämme aufzubringen.
-Fugen sind mit der zulässigen Mindestbreite anzulegen.
-Dünnbettmörtel soll nicht dicker als 4 mm aufgetragen werden und soll eine vom Hersteller bestätigte Eignung für hochbelastbare Beläge besitzen.
-An Wandanschlüssen und Durchdringungen sind Bewegungsfugen anzuordnen.
-Bei Verlegung auf Trennschicht ist ein Mörtelbett von 60 mm Dicke und mit Bewehrungseinlage grundsätzlich erforderlich. Schwimmende Verlegung ist zu vermeiden.
-Liegen Bewegungsfugen in Verkehrsbereichen, müssen die Fugenflanken durch korrosionsbeständige, oberflächenbündige Metallprofile geschützt werden. Längs der Fugen ist eine Reihe ungeschnittener Platten zu verlegen.
Ist eine Bauaustrocknung mit Trockengeräten vorgeschrieben bzw. im Leistungsverzeichnis enthalten, so ist bis auf den vorgegebenen Sollwert zu trocknen. Das Aufstellen eines Hygrometers zählt zu den Nebenleistungen.
2.3.3Wandbekleidungen
Trockenbauflächen, die gefliest werden sollen, sind mit lösungsmittelhaltigem Tiefgrund vorzubehandeln, wenn die Herstellervorschriften nicht Gegenteiliges aussagen.
An allen sichtbaren Kanten sind Fliesenwinkel einzubauen, falls keine Fliesen mit Randglasur anzusetzen sind.
Bei Ausführung der Wandbeläge ist auf Fliesenschnitt hinsichtlich der Lage sanitärer Einrichtungen, Befestigungen, Armaturen, Schalter, Steckdosen u. ä. zu achten. Die entsprechenden Angaben sind mit der Bauleitung abzusprechen in Abhängigkeit vom Rastermaß. Sofern Dosen oder Kästen für Installationen nur lose oder geheftet angebracht sind, sind sie bei der Verlegung der Platten endgültig zu fixieren.
Der Auftragnehmer hat sich beim Befestigen von Bauteilen an Vorsatzschalen zu vergewissern, dass durch die Befestigungsmittel keine Beschädigungen nicht sichtbarer Leitungen und Rohre entstehen.
2.3.4Arbeiten im Außenbereich
Fensterbankabdeckungen im Außenbereich sollen einen Überstand zur Außenbekleidung (Putz u. dgl.) von mindestens 40 mm haben und müssen eine Tropfkante besitzen. Im Zweifel über die Dicke der späteren Bekleidung des Rohbaus hat der Auftragnehmer diese zu erfragen.
Keramische Platten im Außenbereich dürfen nicht unmittelbar auf Porenbeton geklebt werden.
Für Außenbeläge sind werkseitig hergestellte und relativ elastische Fugenmörtel zu verwenden.
2.4Preisinhalte
Ergänzend zu Nr. 4.1 DIN 18352 gelten als Nebenleistung:
-Das Verfugen der Flächen nach Angabe.
-Das Abdecken der Flächen mit Malerpapier statt mit Sägespänen, entsprechend der Forderung der Bauleitung; das Entfernen der Abdeckung.
-Der Zusatz von Dichtkleber im Spritzwasserbereich bei Wandfliesen.
-Das Belegen von Kleinflächen, Nischen u.ä.
-Das nachträgliche Ausspachteln von Fugen einschließlich Vorbehandlung, wenn diese beim Kugelstrahlen beschädigt worden sind.
-Maßnahmen zum Schutz von vorhandenen Bauteilen während der Ausführung der Arbeiten vor Verschmutzung und Beschädigung, das gilt besonders für Dichtungen.
-Verwendung von Formstücken für die Ausbildung der Ecken am Schnittpunkt vertikaler und horizontaler Kantenschutzwinkel, sofern eine Liefermöglichkeit besteht.
-Das Überprüfen der ggf. erforderlichen Rechtwinkeligkeit der Flächen.
-Das Sichern von Außenwandbekleidungen gegen Verschmutzung durch Spritzwasser von den Gerüsten.
-Das Hinterfüllen von ausgeschriebenen Fugen, das Reinigen, Vorbehandeln und das Begradigen der Ränder ggf. durch Abkleben.
Nr. 4.1.5 DIN 18352 (Toleranzausgleich des Untergrundes) gilt auch für das Ansetzen und Verlegen im Dünnbett, soweit es nach den Herstellerhinweisen für den Kleber oder Dünnbettmörtel technisch möglich ist. Dabei ist das Format der Platten zu beachten.
Mit dem Preis sind die üblichen Verlegearten (Kreuzfuge, Verband, Diagonalverlegung) abgegolten. Schrägschnitte, die bei Diagonalverlegung in verstärktem Maße vorhanden sind, können zusätzlich berechnet werden, wenn diese Verlegeart nicht in der Leistungsposition ausdrücklich vorgesehen ist.
Das Weiterrücken fahrbarer Gerüste gilt im Zuge des Arbeitsfortschritts für eigene und fremde Gerüste als Nebenleistung, sofern das ohne Auf- und Abbau und lediglich durch erneute Abstützung möglich und zulässig ist.
Ergänzend zu Nr. 4.2 DIN 18352 gelten als Besondere Leistung:
-Aufrauen des Untergrundes
-Trennschichten
-Einstreuungen, Friese, Bordüren
-Balkonrandplatten
-Bekleidungen und Beläge an bzw. auf schwierigen Flächen
-Ausbilden von Rinnen
-Schutzabdeckungen, soweit nicht in den Vergabeunterlagen verlangt
-Verlegen im Gefälle
2.5Abrechnungshinweise
Werden Mehrdicken als Zulageposition oder in anderer Form ausgeschrieben, so gilt bei Nichteinhaltung der genormten Toleranzen durch den vorhandenen Untergrund der Preis für die Mehrdicke bereits bei geringer Überschreitung der ursprünglich vorgesehenen Gesamtdicke, sofern in der gleichen Position kein angemessener Ausgleich für die Mehrleistung enthalten ist.
In allen anderen Fällen wird der Gesamteinzelpreis für eine bestimmte vorgegebene Dicke aus dem Grundpreis zuzüglich der Mehrdicke je angefangene Einheit gebildet.
Fliesen- und Plattenarbeiten
01 Vorbereitende Arbeiten
01
Vorbereitende Arbeiten
01.__.010 Wandflächen mit Haftbrücke versehen Gering- oder nichtsaugende Untergründe zur
Verbesserung der Verbundhaftung mit einer Haftbrücke
versehen. Aufbringen der Haftbrücke nach Angabe des
Herstellers.
Bereich: Betonwände
Angeb. Fabrikat: (vom Bieter einzutragen)
01.__.010
Wandflächen mit Haftbrücke versehen
58,00
m²
01.__.020 Gipskartonplatten mit Tiefengrund vorbehandeln Gipskartonplatten als Untergrund zur Fliesenverlegung
mit Tiefengrund nach Angabe des Herstellers
vorbehandeln.
Angeb. Fabrikat: (vom Bieter einzutragen)
01.__.020
Gipskartonplatten mit Tiefengrund vorbehandeln
53,00
m²
01.__.021 Bodenflächen aus Zementestrich grundieren Untergrund aus Zementestrich vor der Fliesenverlegung im Dünnbett mit einer geeigneten Grundierung (Voranstrich) zur Verbesserung der Verbundhaftung und zur Reduzierung der Saugfähigkeit versehen. Aufbringen der Grundierung nach Angabe des Herstellers.
01.__.021
Bodenflächen aus Zementestrich grundieren
33,00
m²
02 Abdichtungen
02
Abdichtungen
02.__.010 Verbundabdichtung (AIV-F), W2-I, MDS, 1-komp., Innenwand Mattfeuchten Untergrund mit einer 1-komponentigen rissüberbrückenden mineralischen Dichtungsschlämme auf Innenwandflächen beschichten. Der Auftrag erfolgt in mind. 2 Arbeitsgängen.
Untergrund : Gipskartonplatten, imprägniert
Abdichtung : CM mineralische Dichtschlämme
Trockenschichtdicke : mind. 2,0 mm
Wassereinwirkungsklasse : W2-I
Rissklasse : R1-I
Bauteil : Innenwand
Einbauort : Duschen OG
Angeb. Fabrikat : (vom Bieter einzutragen)
02.__.010
Verbundabdichtung (AIV-F), W2-I, MDS, 1-komp., Innenwand
14,00
m²
02.__.020 Verbundabdichtung (AIV-F), W2-I, MDS, 1-komp., Boden Mattfeuchten Untergrund mit einer 1-komponentigen rissüberbrückenden mineralischen Dichtungsschlämme auf Bodenflächen beschichten. Der Auftrag erfolgt in mind. 2 Arbeitsgängen.
Untergrund : Zementestrich
Abdichtung : CM
mineralische Dichtschlämme
Trockenschichtdicke : mind. 2,0 mm
Wassereinwirkungsklasse : W2-I
Rissklasse : R1-I
Bauteil : Bodenfläche
Einbauort : Duschen, Sauberlauf
Angeb. Fabrikat : (vom Bieter einzutragen)
02.__.020
Verbundabdichtung (AIV-F), W2-I, MDS, 1-komp., Boden
3,00
m²
02.__.030 Dichtband, Boden/Wand, W2-I, MDS (CM) Sehr emissionsarmes Abdichtband in die erste Auftragsschicht der Abdichtung einlegen und mit der zweiten Auftragsschicht überdecken. Der Bereich der freien Dehnzone ist zu erhalten und sollte von Abdichtmaterial ausgespart werden.
Untergrund : Zementestrich, Aquapanel
Wassereinwirkungsklasse : W2-I
Abdichtung : CM
mineralische Dichtschlämme
Einbaubereich : Wand/Boden
Einbauort : Duschen
Angeb. Fabrikat : (vom Bieter einzutragen)
02.__.030
Dichtband, Boden/Wand, W2-I, MDS (CM)
7,50
m
02.__.040 Dichtband, Wand/Wand, W2-I, MDS (CM) Sehr emissionsarmes Abdichtband in die erste Auftragsschicht der Abdichtung einlegen und mit der zweiten Auftragsschicht überdecken. Der Bereich der freien Dehnzone ist zu erhalten und sollte von Abdichtmaterial ausgespart werden.
Untergrund : Aquapanel, Gipsputz
Wassereinwirkungsklasse : W2-I
Abdichtung : CM
mineralische Dichtschlämme
Einbaubereich : Wand/Wand
Einbauort : Duschen
Angeb. Fabrikat : (vom Bieter einzutragen)
02.__.040
Dichtband, Wand/Wand, W2-I, MDS (CM)
9,00
m
02.__.050 Abdichten Rohrdurchführung, W3-I, DN bis 25 Vorgefertigte Dichtmanschette über die Rohrdurchführung stülpen, so dass die Manschette das Rohr vollständig umfasst. Anschließend mit Abdichtungsmaterial fixieren und in das vorgelegte Abdichtungsmaterial betten. Mit der Flächenabdichtung überarbeiten.
Untergrund : Gipskartonplatten, imprägniert
Wassereinwirkungsklasse : W3-I
Abdichtung : MDS
Nenngröße Durchführung : bis DN 25
Bauteil : Innenwand, Wasserleitung
Einbauort : Duschen OG
Angeb. Fabrikat : (vom Bieter einzutragen)
02.__.050
Abdichten Rohrdurchführung, W3-I, DN bis 25
6,00
Stk
02.__.060 Dichtband, Bade- und Duschwanne Dichtungsband im Bereich des Übergangs zwischen bauseitiger Bade- bzw. Duschwanne und aufgehender Wand einbauen. Die nachfolgende Abdichtung der Innenwand ist über das Wannendichtungsband zu führen.
Wassereinwirkungsklasse : W2-I
Angeb. Fabrikat : (vom Bieter einzutragen)
02.__.060
Dichtband, Bade- und Duschwanne
7,00
m
02.__.070 Abdichtung, vorgefertigte Eckformstücke Verbundabdichtung in den Eckbereichen der Wand-/Bodenanschlüsse mit vorgefertigten Eckformen. Die Formteile sind in die frische Spachtelung einzulegen, die Überlappungen mit mind. 5 cm auszuführen. Die eingeklebten Eckstücke sind mit Dichtungsmaterial zu überspachteln.
Angeb. Fabrikat : (vom Bieter einzutragen)
02.__.070
Abdichtung, vorgefertigte Eckformstücke
E
4,00
Stk
03 Bodenfliesen
03
Bodenfliesen
03.__.010 FS-Bodenfliesen, 30x60 cm, Dünnbett Bodenbelag in Innenräumen aus Feinsteinzeug
mit hydraulisch erhärtendem Dünnbettmörtel für
Feinsteinzeug auf verlegefertigem Untergrund verlegen und verfugen.
Nennmaß: 30 x 60 cm
rektifiziert
Farbe: creme
Oberfläche: matt
Rutschsicherheitsgruppe: R 10 A
Verlegeart : Kreuzfuge
Lieferfirma : Kermos
Serie : Newcon
Farbe Fugenmaterial: grau, nach Bemusterung
Inkl. aller erforderlichen Zuschnitte und Anpassungen.
Der Verschnitt ist im EP zu berücksichtigen.
03.__.010
FS-Bodenfliesen, 30x60 cm, Dünnbett
36,00
m²
03.__.020 Fliesensockel, aus FS-Bodenfliesen, H: 6 cm Fliesensockel aus den Bodenfliesen geschnitten, Höhe 60 mm, liefern und im Fugenschnitt mit Bodenbelag im Dünnbett fachgerecht verlegen, einschließlich aller erforderlichen Nebenleistungen, Zuschnitte und Verfugung.
obere Kante gerade
Farbe Fugenmaterial: grau, nach Bemusterung
03.__.020
Fliesensockel, aus FS-Bodenfliesen, H: 6 cm
33,00
m
04 Wandfliesen,
04
Wandfliesen,
04.__.010 Stg.-Wandfliesen, 30x60 cm, Dünnbett Wandbelag aus Steingut-Wandfliesen mit hydraulisch erhärtendem Dünnbettmörtel auf verlegefertigem Untergrund verlegen und verfugen.
Inkl. aller erforderlichen Zuschnitte und Anpassarbeiten.
Nennmaß: 30 x 60 cm (liegendes Format)
Farbe: weiß
Oberfläche : matt
Verlegeart : Kreuzfuge
im Fugenschnitt der Bodenfliesen
Höhe : 1.20 m / 1,80 m
Einbauort : WC, DU im EG und OG
Behandlungsraum Pferde, EG
Hersteller : Kermos
Serie : Concept
Farbe Fugenmaterial: weiß, nach Bemusterung
Inkl. aller erforderlichen Zuschnitte und Anpassungen.
Der Verschnitt ist im EP zu berücksichtigen.
04.__.010
Stg.-Wandfliesen, 30x60 cm, Dünnbett
92,00
m²
04.__.020 Stg.-Wandfliesen, 15x15 cm, Dünnbett Wandbelag aus Steingut-Wandfliesen mit hydraulisch erhärtendem Dünnbettmörtel auf verlegefertigem Untergrund verlegen und verfugen.
Inkl. aller erforderlichen Zuschnitte und Anpassarbeiten.
Nennmaß: 15 x 15 cm
Farbe: weiß
Oberfläche : matt
Verlegeart : Kreuzfuge
Höhe : 1.20 m / 1,80 m
Einbauort : WC, DU im EG und OG
Behandlungsraum Pferde, EG
Hersteller : Kermos
Serie : Concept
Farbe Fugenmaterial: weiß, nach Bemusterung
Inkl. aller erforderlichen Zuschnitte und Anpassungen.
Der Verschnitt ist im EP zu berücksichtigen.
04.__.020
Stg.-Wandfliesen, 15x15 cm, Dünnbett
19,00
m²
04.__.030 Fensterbank- und Leibungsbekleidung, T: 15 cm Fenster- und Türleibungen sowie Fensterbankflächen mit keramischen Fliesen, Format passend zu den angrenzenden Wandfliesen, auf vorbereitetem Untergrund fachgerecht verlegen und verfugen, mit hydraulisch erhärtendem Dünnbettmörtel auf verlegefertigem Untergrund verlegen und verfugen. Inkl. aller erforderlichen Zuschnitte und Anpassarbeiten.
Sichtbare Stirn- und Abschlusskanten mit Fliesenabschlussprofil (Jolly-Profil) aus Aluminium, matt weiß beschichtet, ausbilden.
Anschlüsse an angrenzende Bauteile (Alu-Fenster, Stahltür-Blockzarge) dauerhaft elastisch verfugen.
Tiefe: ca. 15 cm
Breite: 60 cm
Farbe: weiß
Oberfläche: matt
Verlegeart: Kreuzfuge, im Fugenschnitt der Wandfliesen
Einbauort: Fensteröffnung, Türöffnung, EG Raum Beh. Pferde
Hersteller: Kermos
Serie: Concept
Farbe Fugenmaterial: weiß, nach Bemusterung
Der Verschnitt ist im EP zu berücksichtigen.
Einschließlich aller erforderlichen Zuschnitte, Eckausbildungen, Profilstücke, Befestigungsmittel, Verlegung im Dünnbettverfahren, Verfugung sowie aller Nebenleistungen.
04.__.030
Fensterbank- und Leibungsbekleidung, T: 15 cm
10,00
m
05 Fugen / Profile
05
Fugen / Profile
05.__.010 Elastische Fugen Wand/Boden Elastische Fugen als Anschlussfugen im Bereich Wand-
Boden mit elastischen Füllstoff auf Silikonbasis verfüllen. Eine Dreiflankenhaftung ist zu vermeiden. Auf schalltechnische Entkopplung der Bodenfläche ist zu achten.
Farbe: nach Wahl des AG
05.__.010
Elastische Fugen Wand/Boden
48,00
m
05.__.020 Elastische Fugen Wand/Wand Elastische Fugen als Anschlussfugen im Bereich Wand-
Wand/Türen mit elastischen Füllstoff auf Silikonbasis verfüllen. Eine Dreiflankenhaftung ist zu vermeiden.
Farbe: nach Wahl des AG
05.__.020
Elastische Fugen Wand/Wand
70,50
m
05.__.030 Elastische Anschlussfugen an Sanitärobjekten Elastische Anschlussfugen zwischen Sanitärobjekten (Waschtische, WC) und angrenzenden Wand- bzw. Bodenflächen mit elastischem Füllstoff auf Silikonbasis verfüllen. Eine Dreiflankenhaftung ist durch geeignete Hinterfüllung zu vermeiden.
Umfang: 7 Waschtische, 5 WC (bodenstehend)
Farbe: nach Wahl des AG
05.__.030
Elastische Anschlussfugen an Sanitärobjekten
13,00
m
05.__.040 Belagübergangsschiene, Alu, B: 30 mm Belagübergangsschiene aus Aluminium, sichtbar, für Übergang zwischen Fliesenbelag und angrenzendem Bodenbelag,
Breite ca. 30 m, Höhe ca. 10 mm, entsprechend Belagsaufbau, einschließlich aller Befestigungsmittel sowie fachgerechter Montage, liefern und einbauen.
Farbe silber eloxiert, nach Bemusterung
angrenzender Bodenbelag: Designboden (PVC-Belag)
05.__.040
Belagübergangsschiene, Alu, B: 30 mm
7,50
m
05.__.050 Belagabschlussschiene, Alu, 10 mm Belagabschlussschiene Aluminium, silber eloxiert,
für Fliesenbelag 10 mm,
sichtbare Höhe 10 mm,
liefern und montieren.
05.__.050
Belagabschlussschiene, Alu, 10 mm
E
1,00
m
05.__.060 Brandschutzfuge, Treppe/Wand, PU, B: 30 mm Herstellen einer brandschutztechnisch wirksamen Anschlussfuge zwischen Stahlbetontreppenlauf und angrenzender Stahlbetonwand / -decke.
Fugenflanken reinigen und für die Aufnahme des Fugensystems vorbereiten. Hinterfüllung der Fuge mit nichtbrennbarer Steinwolle (Baustoffklasse A1), entsprechend Fugenbreite, ca. 30 m.
Anschließend dauerelastische Verfugung der sichtbaren Fugenoberfläche mit einer für Brandschutzanwendungen geeigneten Polyurethan-Dichtmasse, Farbton grau.
Die Fuge verläuft stufenförmig entlang der Tritt- und Setzstufen des Treppenlaufes. Fugenausbildung einschließlich aller erforderlichen Anpassungen an den Treppenverlauf, Eckausbildungen, Zuschnitte sowie Nebenleistungen.
Ausführung entsprechend den Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers.
Leitfabrikat:
Mineralfaser-Hinterfüllung und PU-Dichtstoff Fabrikat Sika Sikaflex PRO-3 oder gleichwertig, abgestimmt auf ein zugelassenes Brandschutz-Fugensystem.
Angebotenes Fabrikat:
(vom Bieter einzutragen)
05.__.060
Brandschutzfuge, Treppe/Wand, PU, B: 30 mm
E
12,50
m
06 Regiearbeiten
06
Regiearbeiten
Regiearbeiten Nur für besonders angeordnete Stundenlohnarbeiten (Regiearbeiten), werden die nachstehenden Stundenlohnsätze einschl. sämtl. Zuschläge sowie Auslöse- und We- gegelder in Anrechnung gebracht. (Nettopreise o h n e Mehrwertsteuer). Fahr- und Pausezeiten ohne Vergütung. Aufsichtspersonen (z.B. Vorarbeiter) werden nicht vergütet. Überstunden-, Feiertags-, und Sonntagszuschläge werden im Rahmen der geltenden tariflichen Bestimmungen nur gezahlt, wenn solche Leistungen von uns ausdrücklich angeordnet sind. Bei den zu erstellenden Taglohnrapporten sind solche Stunden besonders auszuwerten.Taglohnbelege sind t ä g l i c h der Bauleitung zur Bestätigung v o r z u l e g e n.
Regiearbeiten
06.__.001 Facharbeiterstunden Facharbeiterstunden
06.__.001
Facharbeiterstunden
E
5,00
Std
06.__.002 Helferstunden Helferstunden
06.__.002
Helferstunden
E
5,00
Std