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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
01 KG 440
01
KG 440
1. Allgemeine Vorbemerkungen Allgemeine Vorbemerkungen
Die in den nachfolgenden Positionen beschriebennen Leistungen, sind grundsätzlich als Komplett Betriebsfertige Leistung anzubieten. Das bedeutet, dass beschiebene Materialien, Anlagen bzw. Anlagenteile gesplittet in Einzelpositionen immer so anzubieten sind, dass der angebotene Einheitspreis immer für die Lieferung der beschriebenen Sache inkl. Montage, Einbringung, Entsorgung von Verpackungsmaterialen für den Transport, elektrischer Anschluss wenn erforderlich, Inbetriebnahme und Test-/Probebetrieb, sowie Schutz bis zur Abnahme durch den Besteller der Sache, Wagnis und Gewinn usw. verbindlich gilt.
Sind Abweichungen beschrieben gelten diese zusätzlich zu jeweiligen EP gemäß der Beschreibung zuvor.
Gesetze, Verordnungen, DIN-Normen Für die Errichtung des Bauvorhabens sind alle Gesetze, Verordnungen, DIN-Normen, techn. Baubestimmungen, Richtlinien Merkblätter, AGI-Arbeitsblätter, die ATV in der VOB/C und sonstige fach- und gewerkespezifische Richtlinien und Vorschriften in der jeweils bei Angebotsabgabe gültigen Fassung verbindlich. Mit Abgabe des Keistungsverzeichnisses bestätigt der Bieter eine entsprechende und notwendige Qualifikation der angebotenen Leistungen zu besitzen. Mit den im Leistungsverzeichnis enthaltenen Angaben über Bauart, Baustoff und Abmessungen gelten auch die Richtlinien der Hersteller, der Herstellungsvorgang und -ablauf bis zur fertigen Leistung als beschrieben.
Eine ausdrückliche Benennung einzelner Vorschriften, DIN-Normen etc. in den einzelnen Leistungsbeschreibungen schließt die nicht genannten Vorschriften, DIN- Normen etc. nicht aus. Eine vollständige koordinierte Planung nach VDI 6026 wird nicht zur verrfügung gestellt! Der Unternehmer muss im Zuge seiner Werk- und Montageplanung einer besonderen koordinationspflicht nachkommen.
1. Allgemeine Vorbemerkungen
2. Technische Beschreibung Erschließung
Die Energieversorgung Elektro erfolgt aus dem MS-Netz der „Stuttgart Netze Betrieb GmbH“ mit einer Leistung ca. 1.500 kW Leistung. Die Erschließung erfolgt über die südliche Gebäudeseite vom Schlossgarten her.
Die Hauseinführungen münden im 1.UG in das Gebäude. Die Mittelspannungskabel werden über eigenen Kabeltrassen unter den im EG gelegenen Übergaberaum geführt und über Durchbrüche in den Raum geführt. Im Übergaberaum wird eine Kundeneigene Übergabestation neu errichtet. Im Raum werden die erforderlichen Schaltanlagen und eine Messung installiert. Der erforderliche Systemboden ist bei dem Gewerk der KG 441 ausgeschrieben und eghört in dessen zu erbringenden Leistungsumfang.
Ausgehend von dieser Übergabestation werden Verbindungskabel, ebenso über eigenen Kabeltrassen in das 2.UG verlegt und versorgen im MS-Schaltanlagenraum eine Schaltanlage. Diese Anlage ist zur Versorgung von 3 Transformatoren ausgelegt. Im derzeitigen Planungsstand werden jedoch "nur" zwei Transformatoren je 800 kVA installiert.
Im 2.UG sind 3 Stück Betriebsräume für Transformatoren vorhanden. Diese grenzen an den ebenso im 2.UG gelegenen NSHV AV Raum.
Die Technikräume werden mit einem Doppelboden ausgestattet, welcher im Leistungsumfang des Bieters liegt und ausgeschrieben wurde. Des weiteren sind die Trafofahrschienen und die technische Tragkonstruktion der Transformatoren im Leistungsumfangs des Bieters zu erbringen.
Hierbei ist auf folgendes zu achten. Die Zuluft wird in einem Bereich der Transformatorenräume eingeleitet, welcher ca. 800 mm unter dem jeweiligen Trafo liegt. Es ist geplant einen Gitterrost auf der Tragkonstruktion des Trafos zu verschrauben, Dieser Gitterrost wird um die Flächen des Trafos herum mit Tränenblech belegt. Ziel soll sein, die einströmende Frischluft von unten durch und um die Spulen zu lenken, so dass ein maximaler Belüftungseffekt entsteht. Eine Abführung der raumluft erfolgt an der Decke.
Verteilung
Im 2. UG befinden sich die NSHV Räume. Über kurze Kabelwege im Doppelboden werden zwischen Trafo und NSHV AV Energiekabel verlegt. Die NSHV AV wird in Abstimmung mit dem Energieversorger verplomt. In der NSHV werden zwei Leistungsschalter über jeweils eine eigene Wandler Messungen und ungezählte Abgangstrennleisten installiert.
Die Leistungsschalter Abgänge (gemessen) versorgen jeweils eine GHV Technik, welche den Gesamtstromverbrauch der technischen Anlagen sicherstellt und eine GHV Mieter, welche den Gesamtstromverbrauch des Ankermieters sicherstellt.
Die ungezälten Abgänge der Abgangstrennleisten versorgen separate Wandlermessschränke, welche für die Mietflächen Gastro1 + 2 und Retail 1 + 2 installiert werden.
Auf dem Gebäude wird eine PV Anlage errichtet, welche einen eigenen Wandlermessschrank einspeist. Dieser wiederrum wird auf einer Abgangstrennleiste der GHV Technik angeschlossen.
Die Abganstrennleisten der GHV-Technik sind mit integrierten Wandlern bestückt, welche die Möglichkeit bieten jedes Abgangsleiste messtechnisch zu erfassen. Die Zähler befinden sich ebenso in der jeweiligen GHV.
Alle beschriebenen Verteiler und Messschränke sind im NSHV AV Raum angeordnet.
Eine NSHV SV wird ebenso im 2.UG des Gebäudes am TRH2 angesiedelt. Eine Versorgung auf der AV Ebene erfolgt über einen Leistungsschalter (Motorschalter) Abgang der GHV Technik. Die NSHV SV verfügt über eine zweite Einspeisung aus dem Versorgungsnetz des Notstromaggregates, welches sich in einem anderen Gebäudeteil befindet. Die Einspeisungen der NSHV SV erfolgt über Leistungsschalter (Motorschalter).
In der GHV Technik werden für die Versorgung der Kälteanlagen Leistungsschalter installiert. Diese werden über eine Überwachungsanlage der Kältemitteltechnik angesteuert. Im Störfall muss sichergestellt werden, dass die Kältemaschinen sicher vom Stromnetzt getrennt werden. Netzwiederkehr erfolgt händisch.
Erzeugeranlagen
Es ist geplant, im Gebäudeteil der Ein-/Ausfahrt Tiefgarage im Technikraum, welcher sich in der Spindel befindet ein 300 kVA neu zu errichten Diese Leistung ist im Leistungsumfang des Bieters enthalten und ausgeschrieben. Für den Probebetrieb des Netzersatzaggregates ist ein Lastwiederstand im Abluftkanal des Raumes berücksichtigt. Eine Netzeinspeisung ist nicht geplant.
Sicherheitstechnische Einrichtungen, BMA, SiBe, BOS, RWA usw. werden aus der NSHV SV versorgt, verfügen darüber hinaus über eigenen Batterisysteme.
2. Technische Beschreibung
3. Schnittstellenbeschreibung Schnittstellenbeschreibung Türen
Es ist geplant, Türen und Türe der Aufzugsanlage mittels Zutrittskontrollesystemen auszubauen.
Für diese Aufgabe ist es notwendig, dass Gewerkeübergreifende Leistungen erbracht werden müssen. Um eine eindeutige und klare Festlegung zu den Schnittstellen abzubilden, sind für jedes Gewerk Beschreibungen verfasst.
Türen werden vom Türbauer/ Fassadenbauer geliefert. Einbauten für die Türen muss der Unternehmer dem Tür- Fassadenbauer übergeben. Dieser baut die Komponenten im fertigungsprozess in die Anlagen ein. Hierbei ist auf eine rechtzeitige Abstimmung zu achten.
Die flexiblen Anschlussleitungen dieser Bauteile werden in den Türkonstruktionen mit eingebaut. Zum Zeitpunkt der Installation der Türelemente, werden diese Kabel vom Türbauer auf der gesicherten Seite der Tür immer auf der Bandseite, auf einer Höhe von 2m, an der Wand ausgefädelt. Ab diesem Punkt der Ausfädelung sind die Kabel mit einer Überlänge von 3m vorhanden.
Der Elektriker wird bis zu dieser Position die Verbindungskabel,
zum ZUKO Manager verlegen. Diese Installationskabel werden ebenso mit einer Überlänge von 3m an diesem Punkt belassen. Die Kabel sind mit der Türnummer und einer Fortlaufenden Nummerierung gekennzeichnet.
In dieser Position mussen folgende Leistungen Kalkuliert werden.
1. Liefern und montieren einer Abzweigdose inkl Klemmen
2. Einführen aller Leitungen und Verbinden.
3. Anschließen der Bauteile in den Türen
3. Funktionskontrolle ggf. Durchmessen der einzelnen Adern
5. Inbetriebnahme und gemeinsame Funktionskontrolle mit dem Türbauer
6. Alle Abstimmungen mit dem Türbauer, Architekten zur Gewährleistung einer Funktionstüchtigen Anlage.
7. Anlagenteile dem jeweiligen gewerk übergeben.
Schnittstelle Aufzüge
Die Aufzugsanlage wird gemäß den Schemen der ELT
mit Einspeisungen aus den ELT Anlagen versorgt, sowie dem
erforderlichen Verkabelungen Zutrittskontrollanalgen installiert.
Notwendige Maßnahmen für den Potentialausgleich / Erdung
der Anlagenbauteile sind mit dem Aufzugsbauer abzustimmen. Grundsätzlich ist der Aufzugsbauer für die Erdung verantwortlich. ELT unterstützt bzw. stellt den Anschlusspunkt zuVerfügung, insofern dieser nicht im Schacht vorhanden ist. (Bestandsanlage)
Die Verkabelung erfolgt bis zum Schaltschrank der Aufzugsanlagen. jeweils in den Schachtköpfen.
Der Anlagen- und Peripherie Anschluss an den Geräten der ELT, erfolgt
durch das Gewerk ELT.
Sind gemäß DIN VDE 100 Teil 610 Messungen für die Erstinbetriebnahme
erforderlich, so sind diese Durch das Gewerk ELT im Rahmen deren Beauftragung
als Nebenleistung zu erbringen und gemäß DIN VDE 100 Teil 610 zu dokumentieren.
Eine Inbetriebsetzung der Kabelanlage erfolgt gemeinschaftlich durch ELT und Aufzugsgewerk.
Schnittstelle GA
Als Schnittstelle zur GA (Gebäudeautomation) ist folgendes geplant.
Die Kabeltrassen für die Verkabelung der GA, wird in den Hauptkabelwegen, bis zu einer Größe von 100mm mit berücksichtigt. Die Trassierung im Endausbau zum Erschließen der Feldgeräte erfolgt durch das Gewerk GLT selbst.
Die Beleuchtungssteuerung in den Mietflächen wird außerhalb von technik und Sozialräumen von der GLT übernommen. Schnittstelle ist eine DALI Klemme im jeweiligen Etagenverteiler. DALI Steuergeräte und Betriebsgeräte der Leuchten vom Gewerk ELT. Die DALI Klemme zur GLT Welt dient ausschließlich Steurfunktionen.
Störmeldungen folgender Anlagen werden als potentialfreie Öffner übergeben.
Störmeldung SIBE
Störmeldung BMA
Störmeldung RWA
Störmeldung Stromausfall
Störmeldung PV Anlagen
Störmeldung NEA
Als Schnittstelle hierfür ist geplant, dass ELT die Kontakte an den Anlagen potentialfrei zur Verfügung stellt.
Notwendige Maßnahmen für den Potentialausgleich / Erdung
der Anlagenbauteile, sind gemäß ELT Schema durchzuführen.
Verkabelungsarbeiten für Zuleitungen für ISP´s, werden gemäß Schema Energieversorgung vom Gewerk ELT durchgeführt.
Sind gemäß DIN VDE 100 Teil 610 Messungen für die Erstinbetriebnahme
erforderlich, so sind diese Durch das Gewerk ELT im Rahmen deren Beauftragung
als Nebenleistung zu erbringen und gemäß DIN VDE 100 Teil 610 zu dokumentieren.
Eine Inbetriebsetzung der Kabelanlage erfolgt gemeinschaftlich durch ELT und Gewerk GLT.
Verkabelungen der GLT werden nicht vom Gewerk ELT ausgeführt.
Schnittstelle Fassade
Fassadenanschlüsse werden durch das Gewerk ELT ausgeführt. Hierfür wurden in entsprechdner Anzahl Anschlussfahnen vorgesehen. ELT liefert die Falzklemmen und schliet an. Dies gilt benso für Anschlüsse an den Atiken.
Motore 24V für die RWA Öffnungen in den Mietbereichen Gastro Retail liefert der Fassadenbauer. Die Kabel werden in den Pfosten/Riegeln bis in die Mietfläche, im Deckenbereich geführt.
Ab diesen Punkt werden vom Gewerk ELT die Kabel auf die erforderlichen Kabelanlagen gem. LAR bzw. den gestzlichen Vorschriften in E90 in Klemmkästen übernommen.
3. Schnittstellenbeschreibung
01.01 KG 441 Hoch- und Mittelspannungsanlagen
01.01
KG 441 Hoch- und Mittelspannungsanlagen
01.02 KG 442 Eigenstromversorgungsanlagen
01.02
KG 442 Eigenstromversorgungsanlagen
01.03 KG 443 Niederspannungsschaltanlagen
01.03
KG 443 Niederspannungsschaltanlagen
01.04 KG 444 Niederspannungsinstallationsanlagen
01.04
KG 444 Niederspannungsinstallationsanlagen
01.05 KG 445 Beleuchtungsanlagen
01.05
KG 445 Beleuchtungsanlagen
01.06 KG 446 Blitzschutz- und Erdungsanlagen
01.06
KG 446 Blitzschutz- und Erdungsanlagen
01.07 KG 449 Sonstiges zur KG 440
01.07
KG 449 Sonstiges zur KG 440
02 KG 450
02
KG 450
02.01 KG 452 Such- und Signalanlagen
02.01
KG 452 Such- und Signalanlagen
02.02 KG 455 Audiovisuelle Medien- und Antennenanlagen
02.02
KG 455 Audiovisuelle Medien- und Antennenanlagen
02.03 KG 456 Gefahrenmelde- und Alarmanlagen
02.03
KG 456 Gefahrenmelde- und Alarmanlagen
02.04 KG 457 Datenübertragungsnetze
02.04
KG 457 Datenübertragungsnetze
02.05 KG 459 Sonstiges zur KG 450
02.05
KG 459 Sonstiges zur KG 450