Malerarbeiten
Siemens Campus P&L Erlangen
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Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
01 Malerarbeiten
01
Malerarbeiten
FLB 06.10 Anstricharbeiten 06.10.0001 Planung und Realisierung der Anstricharbeiten gem. Leitdetailplanung der Ausschreibung und Anlagen. Werkplanung Der AN hat auf Basis der Ausschreibungsunterlagen im Zuge seiner Werkplanung alle Anstricharbeiten durchzuplanen. Dazu hat er die vom AG/ Planer erstellte Planung gem. Anlage zur Ausschreibung vollständig inkl. aller technischen und optischen Spezifikationen zu übernehmen und fortzuschreiben. Für alle Räume hat der AN die Leistungen zu planen, alle vorhandenen Gewerke einzubinden und die Planung vor der Ausführung dem AG zur Prüfung und Freigabe vorzulegen. Auch die Anschlüsse der abgehängten Decken an Wände, Stützen, usw. sind durch den Auftragnehmer zu planen. Weitere Vorgaben an die Konstruktionen, Bauart, Abmessungen und Oberflächen sind durch den AN im Zuge seiner Ausführungsplanung mit den Vor- und Folgegewerken abzustimmen. Dazu sind die Vorgaben der Leistungsbeschreibung der Vor- und Folgegewerke zu beachten. Entsprechende Termine der Werkplanung sind durch den AN in seinen Terminplan der Planung und Realisierung aufzunehmen. Leistungen Die ausgeschriebenen Arbeiten sind in allen Bauteilen, Geschossen und Ebenen in unterschiedlichen Flächengrößen auszuführen. Zu kalkulieren ist der Grundanstrich und ausreichende Deckanstriche inkl. aller erforderlichen Vorarbeiten, um die volle Farbtiefe auf den Flächen und Bauteilen zu erzielen. Liegt ein Raumbuch bzw. Farbplanung über die Farbgestaltung vor, so sind die darin angegebenen Farbtöne, Farbmuster und Anstrichstrukturen für die Ausführung verbindlich und genau einzuhalten. Die Vorgaben sowie Empfehlungen der Materialhersteller sind bei der Planung und Realisierung zwingend zu beachten. Bemusterungen Der AN hat für die Anstricharbeiten entsprechende Musterflächen und/ oder Musterstücke anzulegen/ abzugeben und sich diese zur Freigabe zur Ausführung durch den AG freizeichnen zu lassen. Basierend auf der Leistungsbeschreibung sowie Materialliste des AG, erstellt der AN für den Prozess der Bemusterungen direkt nach Auftragserhalt eine sog. Bemusterungsliste in Tabel- lenform, in welcher dieser alle von ihm auszuführenden Leistungen gegliedert nach Gewerken und Positionen auflistet und die entsprechenden Qualitäten/ Arten/ Farben der jeweiligen Bauteile und Oberflächen stichpunktartig beschreibt. Diese Liste ist vom Auftragnehmer bis zur Abnahme zu pflegen und fortzuschreiben. Zum Beispiel sind für Oberflächen und Farben an Wände, Decken und Böden entsprechende Musterflächen als Handmuster in der Größe von min. 1m² auf entsprechenden Trägerplatten anzulegen. Gleiches gilt für die Bemusterung von Materialwechseln, welche ebenso inkl. Fugen und/ oder Profil auf einem Handmuster handwerklich darzustellen sind. Für Oberflächen, Anbauteile und Farben von z.B. Türen, Toren, Systembauteilen, Fenstern, Fassadenbauteilen, usw. sind originale Materialhandmuster in der Größe von min. DIN-A4 zur Bemusterung zu übergeben. Alle baulichen und technischen Farben, Oberflächen der Planung und Ausschreibung sind zwingend zu bemustern und werden nach Vorstellung und Freigabe durch den AN dokumentiert. Dies ist zum Zweck der Qualitätssicherung und als Ausführungsstandard geboten und kann auf schriftliche Anfrage durch den AN beim AG auch für einzelne Gewerke und Positionen entfallen. Der Prozess der Bemusterung ist durch den Auftragnehmer zu planen, zu koordinieren und zu dokumentieren. Dazu gehört neben der v. g. Bemusterungsliste u.a. auch die Erstellung und Pflege eines Bemusterungsterminplanes sowie die Protokollierung der Bemusterungstermine. Qualitätsanforderung/ Qualitätskontrolle Die Markenerzeugnisse sind stets aus Originalgebinden zu verarbeiten. Eine Mischung mit anderen Stoffen ist nicht zulässig, wenn dies die Verarbeitungsvorschriften des Herstellers nicht ausdrücklich erlauben und die Genehmigung der Auftraggebers hierfür nicht vorliegt. Alle Randfugen, Ecken und Materialübergänge der Wand- und Deckenflächen sowie Anschlüsse zu An- und Einbauteilen und Durchdringungen sind durch den AN fachgerecht mit entsprechendem Material zu versiegeln. Überzustreichende Fugen mit diesbzgl. technisch passendem Material wie z.B. Acryl. Dehn- und Bewegungsfugen oder Fugen deren Anstrich technisch wie optisch nicht sinnvoll ist, mit elastischem Material. Silikonhaltige Dichtungsmassen dürfen grundsätzlich nicht verwendet werden. Ergänzend siehe auch Leistungsbeschreibung im Titel Fliesen- und Werksteinarbeiten. Die Qualitätsanforderung des AG an die fertigen Flächen ist Q3, geeignet zur Weiterbearbeitung mit fein strukturierten Tapeten, matten Anstrichen, die mit einer kurzhaarigen Fellrolle aufgebracht oder Airless gespritzt werden und Finishputzen mit einer Körnung von weniger als 1mm Korngröße. Abzeichnungen der Stöße sind bei Streiflicht nicht völlig auszuschließen - jedoch weit weniger vorhanden als bei einer Ausführung der Arbeiten in der Qualitätsstufe Q2. Der AN hat alle inneren Wand- und Deckenflächen inkl. aller Stützen, Pfeiler, Unterzüge, Untersichten, Wangen, usw. zu säubern, zu entgraten, von Materialresten zu befreien und Fehlstellen und Löcher auszubessern. Dabei handelt es sich sowohl um Flächen des Rohbau aus Beton und/ oder Sichtmauerwerk im Fugenglattstrich, als auch um v.g. Flächen, die mit einem Putz und/ oder einer Spachtelung gem. Leitdetailplanung zu versehen sind.  Ebenso Flächen des Trockenbau aus z.B. Gipskarton, bei denen offene und eingefallene Nahtstellen, Oberflächenschäden und Nagel-/ Schraublöcher mit Füllstoff ebengleich mit den Randzonen ausfüllen sind. Einzukalkulieren sind zusätzliche Spachtelungen nach Erfordernis ganzflächig und eben spachteln sowie glätten als Vorbehandlung für die aufzubringenden Anstriche. Flächen, die gem. Leitdetailplanung und/ oder den anerkannten Regeln der Technik mit einer Glasvliestapete Malervlies min.130 g/m² zu versehen sind, sind ebenso vorher mit einer Grundierung zu versehen. Auf diese gut ausgetrockneten Flächen ist ein Rollkleber vollflächig aufzutragen, Malervlies mit Andrückspachtel auf Stoß nach Herstellervorschrift aufzubringen. In spritzwassergefährdeten Bereichen wie z.B. in Nassräumen, Sanitärräumen und Teeküchen sowie in Räumen mit erhöhten Anforderungen wie z.B. Produktions- und Pausenräumen kann eine Latexfarbe zur Anwendung kommen. Vorgaben der VDL-Richtlinie 01 und DIN EN 13 300 sind zu beachten. Festlegung: Silikatfarbe: 2. Obergeschoss (Büros, Besprechung ThinkTanks usw.); Latexfarbe: Labore, Reinraum und Teekücken; Dispersionsfarbe: alle anderen Flächen (z.B. Produktion, Logistik); Akzentfarben: z.B. in TRHS beachten (inkl. Schablonierarbeiten wie Zahlen); o.g. Aufteilung wird im Zuge der Leitdetailplanung noch einmal im Farb-/Materialkonzept aufgezeigt Farben/ Material Dispersionsfarbe Erstbeschichtung von Wänden und Decken mit Dispersionsfarbe lösemittel- und weichmacherfrei mit Grund-, Zwischen- und Schlussbeschichtung. Nassabrieb: Klasse 1 Deckkraft: Klasse 1 Kontrastverhältnis: Klasse 1                              Angebotenes System: '........................................'                                                                  (vom Bieter einzutragen) Leitfabrikat der Planung und Ausschreibung Vetrolux ELF 3100 Fa. Brillux oder gleichwertig                              Angebotenes System: '........................................'                                                                  (vom Bieter einzutragen) Latexfarbe Erstbeschichtung von Wänden und Decken mit Latexfarbe lösemittel- und weichmacherfrei mit Grund-, Zwischen- und Schlussbeschichtung. Diffusionsfähig und strukturerhaltend. Nassabrieb: Klasse 1 Deckkraft: Klasse 1 Kontrastverhältnis: Klasse 1                              Angebotenes System: '........................................'                                                                  (vom Bieter einzutragen) Sol-Silikatfarbe Erstbeschichtung von Wänden und Decken mit Sol-Silikatfarbe nach Herstellervorgabe inkl. Vorbereitung der Oberfläche, lose Teile und Verunreinigungen trocken sorgfältig entfernen, Reinigungsrückstände - wie z.B. Staub - vorhanden sind, abkehren oder abwaschen. Fixierung, Grund- und Schlussanstrich. Bindemittelbasis: Sol-Silikat (Kombination aus Kieselsol und Spezialwasserglas) Nassabrieb: Klasse 2 Kontrastverhältnis: Klasse 1 Klassifikation im Glanzgrad bei 85° stumpfmatt, Maximale Korngröße fein, Wasserdampfdiffusionsstromdichte: V > 2000 g/(m² x d), Diffusionsäquivalente Luft- schichtdicke: sd ≤ 0,01 m, (Klasse I: hoch). Leitfabrikat der Planung und Ausschreibung KEIM Innotop-System oder gleichwertig                              Angebotenes System: '........................................'                                                                  (vom Bieter einzutragen) Akzentfarben Vollton Erstbeschichtung von Wänden und Decken mit Akzentfarben in Vollton auf ge- spachtelten und geschliffenen Wänden in unterschiedlichen Farben und an un- terschiedlichen Flächen inkl. sauberem Abkleben der Trennlinien zu anderen Oberflächenfarben und Materialien. Nassabrieb: Klasse 1 Kontrastverhältnis: Klasse 1 Grundierung Leitfabrikat der Planung und Ausschreibung Lacryl Hydro-Gel ELF 695 Fa. Brillux oder gleichwertig                              Angebotenes System: '........................................'                                                                  (vom Bieter einzutragen) Leitfabrikat der Planung und Ausschreibung Vetrolux ELF 3100 Fa. Brillux oder gleichwertig                              Angebotenes System: '........................................'                                                                  (vom Bieter einzutragen) Akzentfarben Reinacrylatfarbe Erstbeschichtung von Wänden mit Akzentfarben in Reinacrylatfarbe auf gespachtelten und geschliffenen Wänden (Q3) in unterschiedlichen Farben und an unterschiedlichen Flächen inkl. sauberem Abkleben der Trennlinien zu anderen Oberflächenfarben und Materialien. Nassabrieb: Klasse 1 Kontrastverhältnis: Klasse 1 Im Glanzgrad bei 85° stumpfmatt, Maximale Korngröße fein, Wasserdampfdiffusionsstromdichte: V > 2000 g/(m² x d), Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke: sd ≤ 0,01 m, (Klasse I: hoch). Grundierung Leitfabrikat der Ausschreibung Lacryl Hydro-Gel ELF 695 Fa. Brillux oder gleichwertig                              Angebotenes System: '........................................'                                                                  (vom Bieter einzutragen) Anstrich Leitfabrikat der Planung und Ausschreibung Sensocryl ELF 266 stumpfmatt Fa. Brillux                              Angebotenes System: '........................................'                                                                  (vom Bieter einzutragen) Whiteboard-Farbe-Wandanstrich Whiteboard-Farbe in unterschiedlichen Etagen und Räumen sowie in Kleinflächen. Beschreibbare, transparente Farbe in Meetingräumen. Geruchsarm mit niedrigem VOC-Gehalt und ohne Isocyanat. Farbe: Transparent Zusätzlich ist ein umlaufender Rand von ca. 2cm Breite an diesen Whiteboardflächen farbig im Vollton mit einem NCS-Farbton nach Bemusterung und Freigabe durch den AG auszuführen. Türen, Zargen und Bleche Alle Stahlblechtüren sind, sofern nicht aus einem nichtrostenden Material, einschl. der Rahmenprofile, Eck- und Gegenzargen oder Z-Zargen bereits mit einem Rostschutzanstrich versehen anzuliefern und einzubauen. Gleiches gilt u.a. für Tränen-, Glatt- und Riffelbleche. Türen und Zargen sind allseitig sowie alle sichtbaren Bleche sind zu behandeln. Sollten beim Einbau Schäden an diesem Schutz erzeugt werden, sind diese unverzüglich nachzubessern und der Schutz ist wieder instand zu setzen. Behandlung aller Blechbauteile, die nicht bereits fertig beschichtet angeliefert und verbaut werden, wie folgt: - Rostschutzanstrich auf Haftfähigkeit prüfen und nachbessern - Spalten, Blechstöße und Schweißnähte mit Kunstharzspachtel ausbessern und spachteln - Deckenanstriche mit deckendem Alkydharzlack streichen Bei diesen Arbeiten sind alle Dichtung vorher schadfrei zu entfernen und später wieder fachgerecht und gem. Herstellervorgabe funktionsgerecht einzubauen.  Die in den Zargen befindlichen Dichtung sind sorgfältig und ohne Beschädigung auszubauen, gebündelt zu sichern und nach Fertigstellung der Lackierung wieder fachgerecht einzusetzen. Ebenso sind Anbauteile wie z.B. Beschläge, Rosetten, Drücker, Schließeinrichtungen abzubauen, gegen Beschädigung und/ oder Farbauftrag zu schützen und nach vollständiger Trocknung des Farbauftrags fachgerecht und gem. Herstellervorgabe funktionsgerecht anzubauen.                              Angebotenes System: '........................................'                                                                  (vom Bieter einzutragen) Metallbau- und Schlosserbauteile Alle Metallbau- und Schlosserbauteile wie z.B. Geländer, Handläufe, Trag- und  Haltekonstruktionen, Schutz- und Sicherungsbauteile, Treppen, usw., sind, wenn nicht bereits fertig beschichtet angeliefert und verbaut, einschließlich der Befestigungen allseitig und wie bei den Türen und Blechen beschrieben zu behandeln. Schutz- und Sicherungsbauteile wie z.B. Prallschutzpoller o.ä. sind mit einer entsprechenden lackierten Warnmarkierung in rot/ weiß oder schwarz/ gelb nach ASR A1.3 zu versehen.                              Angebotenes System: '........................................'                                                                  (vom Bieter einzutragen) Technische Bauteile Bauteile der technischen Ausrüstung sind, wenn nicht im jeweiligen Gewerk und Titel abweichend beschrieben, als Anstrich von grundierten Rohrleitungen aller Durchmesser, die nicht isoliert werden, mit folgenden Arbeitsgängen: - Handentrostung bzw. reinigen und entfetten - Grundanstrich - 2 Deckanstriche auf Kunstharzbasis in Volltonfarben Gesamtdicke min. 120 my. Ventile, Flanschen, Schieber, Kugelköpfe alle Abmessungen im Vollton streichen. Die Handräder oder andere Bedienungseinrichtungen sind abzusetzen, alle Schraubenköpfe, Gewindegänge und dergleichen sind, wenn nicht aus Gründen des Rostschutzes zwingend erforderlich, von Farben aller Art freizuhalten.                              Angebotenes System: '........................................'                                                                  (vom Bieter einzutragen) Beschichtung Bodenflächen Vorgaben Bodenflächen aus z.B. glattem Beton oder Estrich einschl. der ca. 10 cm hohen umlaufenden Sockelflächen, in Teilen als Hohlkehsockel mit Epoxidharz-Beschichtung atmungsaktiv, wasser- und ölabweisend und nach Rutschfestigkeit gem. Planung behandeln. - Untergrund gründlich säubern und entstauben - Fehlstellen und Löcher aufspachteln - Grundanstrich nach Herstellervorschrift aufbringen - Deckanstriche mit Epoxidharz-Beschichtung fachgerecht nach Herstellervorschrift aufbringen - Einbauteile der TGA wie z.B. Bodenabläufe, Bodentanks oder Rohleitungen beachten und fachgerecht anarbeiten. - Hohlkehlsockel an Wänden ausbilden und beschichten - Farbe nach Bemusterung und Wahl durch den AG Die Herstellervorgaben für die richtig Aufbau der Gesamtbeschichtung sind zu beachten. Bodenbeschichtungen Standard Ausführung diverser Bodenbeschichtung gem. oben benannten allgemeinen Vorgaben sowie Leitdetailplanung des AG. Nutzlast: 20.0 kN/m² Punktlast: 6.0 kN = ca. 16 kN/m² (Platte 0.6 m x 0.6 m =0.36m²) Leitfabrikat der Planung und Ausschreibung: Sika Sikafloor-2510W oder gleichwertig                              Angebotenes System: '........................................'                                                                  (vom Bieter einzutragen) Bodenbeschichtungen ableitfähig Ausführung diverser Bodenbeschichtung gem. oben benannten allgemeinen Vorgaben sowie Leitdetailplanung des AG. Leitfabrikat der Planung und Ausschreibung: Sikafloor® MutliDur ES-49 ECF  oder gleichwertig                              Angebotenes System: '........................................'                                                                  (vom Bieter einzutragen) Sockelleisten Industriebodebeschichtung In den Flächen mit Bodenbeschichtung in denen keine Hohlkehlsockel erwünscht/ möglich ist, sind Sockelleiste 60 mm gem. Leitdetailplanung der Ausschreibung aus Aluminium-Blech (inkl. Beschichtung/Korrosiosnschutz) zu montieren Versiegelung Fugenversiegelungen mit PU-Material als elastischem Füllstoff und öl-, säure und bitumenbeständigem plastoelastischem Dichtstoff, inkl. Vorbehandlung der umliegenden Fläche,  analog der Leistungsbeschreibung im Titel "Fliesen- und Werksteinarbeiten". Schutz von sichtbaren Stb. Oberfläche n Teilflächen der Stb. Wände und Decken werden als Sichtbetonflächen ohne weiteren Beschichtung oder Bekleidung erstellt. Der AN hat durchgehend dafür Sorge zu tragen dass diese Flächen frei von Beschädigungen, Verschmutzungen oder Beschriftungen etc. bleiben. Entsprechende Schutzmaßnahmen sind zu ergreifen und Nachunternehmer aller Gewerke auf diesen Umstand hinzu- weisen. Eine große Sorgfalt bei angrenzenden Arbeiten ist zu gewährleisten. Bodenmarkierungen Bodenbeschichtungen gem. Leitdetailplanung der Ausschreibung sowie basierend auf den Vorgaben des AG. Unterschied der Bodenmarkierung zur Bodenbeschichtung ist, dass die Bodenmarkierungen nicht flächig, sondern als Markierungsstreifen, Teilmarkierungen oder Gesamtmarkierungen mit entsprechendem Aufwand für die Abklebungen zur Trennung der farbigen Flächen untereinander. Bodenmarkierungen als mehrfarbige lösemittelfreie Epoxidharz-Beschichtungen zur Markierung von z.B. Haupt- und Nebenwegen, Besucherwegen, Fahr- und Laufwegen, Sperrflächen, An- und Ablieferungsflächen, usw.. Farbe durchgängig und homogen nach Wahl des Auftraggebers gem. Farbkarte des Herstellers und vorheriger Bemusterung. Für die Aufbringung der Beschichtung ist die Restfeuchtigkeit der Bodenplatte entscheidend. Für die gesamte Ausführung sind die Herstellerangaben zu berücksichtigen. Aufgrund von Gabelstaplerbetrieb müssen die Markierungen staplerfest erfolgen. Im Arbeitsablauf sind Haftzugwerte zu nehmen, die eine Haftfestigkeit von 15 N/mm² aufweisen müssen. Die Prüfungen sowie die Nachweisführung sind in der Kalkulation zu berücksichtigen. Für die Aufbringung der Beschichtung ist die Restfeuchtigkeit der Bodenplatte entscheidend. Für die gesamte Ausführung sind die Herstellerangaben zu berücksichtigen. Das örtliche Einmessen und Anzeichnen der Markierungen einschl. Überprüfung gemeinsam mit dem Auftraggeber vor Beginn der Markierungsarbeiten ist einzurechnen. Die Arbeiten können meist aufgrund der betrieblichen Abläufe sowie der Baustellenabläufe nur abschnittsweise durchgeführt werden. Leitfabrikat der Planung und Ausschreibung: MC-Bauchemie MC-DUR VS-PUR oder gleichwertig                              Angebotenes System: '........................................'                                                                  (vom Bieter einzutragen) Hinweis Die v.g. Liste der möglichen zum Einsatz kommenden Materialien sowie deren Vorgaben in Anwendung und Qualität, hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Primär zu beachten ist die Gesamtheit der funktionalen Leistungsbeschreibung nebst entsprechenden Grundlagen wie die Leitdetailplanung, Materiallisten, Fachplanungen, usw.. Alle eventuell erforderlichen Gerüste, Bühnen, Geräte, etc. sind vom Bieter mit in die EP einzukalkulieren. Inkl. aller erforderlicher Abklebearbeiten
FLB
01.01 Anstrich
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Anstrich
01.02 Metallanstrich
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