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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
TECHN. VORBEM. TIEFBAU- UND ROHBAUARBEITEN TECHNISCHE VORBEMERKUNGEN TIEFBAU - UND ROHBAUARBEITEN
- Zusätzliche technische Vertragsbedingungen:
Inhalt
1. Grundlagen der Leistungen
2. Leistungen / Preisinhalte
3. Angaben zur Ausführung
4. Anmerkungen zum Leistungsverzeichnis
5. Angaben zur Abrechnung
1. GRUNDLAGEN DER LEISTUNGEN
1.1 Neben diesen "Zusätzlichen technischen
Vertragsbedingungen" gelten - soweit vorhanden -
die "Allgemeinen Angaben zum Objekt",
die "Allgemeinen Vorbemerkungen" und
die "Besonderen Vertragsbedingungen",
sowie die Angaben des Anschreibens,
das Angebot des Bieters und der spätere Auftrag.
Eventuelle Kosten und Aufwendungen resultierend
aus den vorgenannten Unterlagen und den dort
vermerkten Anlagen sind in den Preisen des
Bieters zu berücksichtigen.
Später gestellte Forderungen des Bieters, die auf
eine Nichtbeachtung der Unterlagen hindeuten,
werden abgewiesen.
1.2 Grundlage der Arbeiten sind
- die Planunterlagen und Zeichnungen der Planer,
- die statischen Berechnungen
- die Angaben und Details des Bauphysikers wie
Wärme- und Schallschutznachweis,
- die Angaben und Details der sonstigen Fachplaner
und Sonderfachleute wie z.B. der Brandschutznachweis,
das Bodengutachten,
- die Baugenehmigung
- alle sonstigen behördlichen Auflagen,
- das Leistungsverzeichnis.
Die vom Auftragnehmer verwendeten Ausführungsunterlagen
müssen den Freigabevermerk des Auftraggebers tragen,
um Verwechselungen bei der Bauausführung zu vermeiden.
Nicht freigegebene Unterlagen dürfen nicht verwendet werden.
Dies entbindet den Auftragnehmer aber nicht von seiner
eigenen Prüfungs- und Hinweispflicht. Diese bleiben unberührt.
1.3 Maßgebend für die Lieferung und Ausführung der
Leistungen sind die zum Zeitpunkt der Auftragsvergabe
gültige VOB, Teil C, (Allgemeine Technische
Vertragsbedingungen für Bauleistungen),
sowie besonders
alle einschlägigen und zum Zeitpunkt der
Auftragsvergabe gültigen
- DIN-/EN-Normen bzw. Vorschriften und
Herstellerrichtlinien,
welche sich auf die vorgesehenen Leistungen
nach den neuesten Kenntnissen der Technik
beziehen, wie u.a.
DIN 18 299 Allgemeine Regelungen für
Bauarbeiten jeder Art
DIN 18 300 Erdarbeiten
DIN 18 305 Wasserhaltungsarbeiten
DIN 18 306 Entwässerungsarbeiten
DIN EN 476 Abwasserleitungen und -kanäle
DIN 1 986 Entwässerungsanlagen für
Gebäude und Grundstücke
DIN 18 308 Dränarbeiten
DIN 18 330 Mauerarbeiten
DIN 1 053 Mauerwerk, Berechnung und
Ausführung
DIN 18 195 Bauwerksabdichtungen
DIN EN 18533 Abdichtung von erdberührten
Bauteilen
DIN 18 336 Abdichtung gegen drückendes
Wasser
DIN 18 160 Abgasanlagen
DIN 18 331 Beton u. Stahlbetonarbeiten
DIN 1 045 Beton- und Stahlbeton
DIN EN 206+A2 Beton-Bemessung und Ausführung
DIN 18 335 Stahlbauarbeiten
DIN 4 123 Gebäudesicherung im Bereich von
Ausschachtungen, Gründungen
und Unterfangungen
DIN 18 353 Estricharbeiten
DIN 18 350 Putz- und Stuckarbeiten
DIN 18 451 Gerüstarbeiten
DIN 4 030 Betonangreifende Wässer,
Böden und Gase
DIN 4 108 Wärmeschutz im Hochbau
DIN 4 109 Schallschutz im Hochbau
DIN 18 202 Toleranzen im Hochbau
Alle in der VOB/C DIN 18299 ff aufgeführten
DIN bzw. DIN EN gelten ohne besondere
Erwähnung als Ausführungsgrundlage,
Leistungs- und Gütebestimmung.
Weiter gelten die
- Verarbeitungsrichtlinien der Lieferwerke,
- Richtlinien und Merkblätter der entspr.
Gütegemeinschaften, Verbände etc., wie
- Deutscher Beton- und Bautechnik-Verein e.V. (DBV)
- Deutscher Ausschuss für Stahlbeton (DAfStb)
- Bundesverband Porenbeton,
- Arbeitsgemeinschaft Ziegelelementbau e.V. im
Bundesverband d. deutschen Ziegelindustrie e.V.,
und Güteschutz Ziegelmontagebau e.V.,
- Verein Deutscher Zementwerke e.V. (DVZ),
- Deutsches Institut für Gütesicherung und
Kennzeichnung e.V. (RAL),
- Industrieverband Dichtstoffe e.V. (IVD)
- Dachverband Lehm e.V.
- Informationszentrum Beton GmbH
- Verband für Dämmsysteme, Putz u. Mörtel e.V. (VDPM)
- Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für
Bauwerkserhaltung u. Denkmalpflege e.V. (WTA)
- Informationsverband Edelstahl Rostfrei (ISER),
- kommunalen Entwässerungs-/ Abwassersatzungen.
- Technische Baubestimmungen; Baustellen-
einrichtungen; Sicherheitsregeln für die Einrichtung
und den Betrieb auf Baustellen
(BaustelleneinrVV HA),
- Arbeitsstättenverordnung,
- Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau),
- Vorschriften- und Regelwerk der gesetzlichen
Unfallversicherung (DGUV)
- Richtlinien der VdS Schadenverhütung Köln,
- Verordnung über Sicherheit und
Gesundheitsschutz auf Baustellen (BaustellV),
1.4 Der Bieter ist verpflichtet, sich vor Abgabe
seines Angebotes von sämtlichen
preisbildenden Faktoren in Kenntnis
zu setzen und diese in seinem Angebot
zu berücksichtigen.
Der Bieter hat sich vor Abgabe des
Angebotes von den örtlichen Verhältnissen
zu überzeugen, dabei kann er die Hilfe eines
Bauherrenvertreters in Anspruch nehmen.
Nachforderungen, welche auf mangelhafte
Information beruhen, werden nicht anerkannt.
1.5 Soweit in der Leistungsbeschreibung auf Technische
Spezifikationen, z. B. nationale Normen, mit denen Europäische
Normen umgesetzt werden, europäisch technische
Bewertungen, gemeinsame technische Spezifikationen,
Internationale Normen, Bezug genommen wird, werden auch
ohne den ausdrücklichen Zusatz: "oder gleichwertig", immer
gleichwertige Technische Spezifikationen in Bezug genommen.
2. LEISTUNGEN / PREISINHALTE
2.1 Alle in der VOB, Teil C
als Nebenleistungen aufgeführten Leistungen
gelten als vertragliche Leistung und sind in
die Einheitspreise mit einzukalkulieren.
Als Nebenleistungen gelten insbesondere auch,
sofern nicht ausdrücklich hierfür
Leistungspositionen vorgesehen sind:
- Alle Aufwendungen und Kosten, die sich aus
der Einhaltung der Unfallverhütungs-
vorschriften und des Brandschutzes ergeben.
- Reinigen und Sauberhalten von öffentlichen
Verkehrswegen gem. den gesetzlichen
Bestimmungen
- Evtl. Nachverdichten der Baugrubensohle,
Erstellung Planum erfolgt bauseits vom
Gewerk "Erdarbeiten"
- Unterhalten der Baugrubenböschungen
bis zur Verfüllung
- Säubern der Arbeitsraumsohlen
vor Anfüllung der Arbeitsräume,
Durchlässigkeit des Kiessanduntergrundes
muss gewährleistet sein.
- Das Herstellen technologisch bedingter
Arbeitsfugen, einschl. aller hierfür evtl.
erforderlichen Materialien wie Fugenbänder,
sowie Schalungsausschnitte, Abstellungen,
Bewehrungsanschlüsse, etc.
- Das Herstellen unrechtwinkliger Wandanschlüsse
- Das Anlegen und Herstellen von Durchbrüchen,
Öffnungen und Schlitzen nach Schlitz-
plänen für Installationszwecke aller Art.
Das Schließen vorgen. Decken- und
Wanddurchbrüche, jeweils nach den
erforderl. Anforderungen (z.B. auch nach
Schall- und Brand-Schutzbestimmungen)
Deckendurchbrüche sind teilweise mit
mehreren Leitungen der TGA in
unterschiedlichen Durchmessern belegt,
die die erforderlichen Schalarbeiten sowie das
Ausbetonieren erschweren.
- Das Herstellen, Vorhalten und Unterhalten
für alle Gewerke und für die Dauer
der Bauzeit und Entfernen der Notgeländer
in Treppenhäusern sowie sonstige erf.
Absturzsicherungen und Abdeckungen.
- Typenprüfung bzw. Kosten für das
Aufstellen statischer Berechnungen und das
Anfertigen der dazugehörigen Zeichnungen
gem. DIN 18 451, Abschn. 4.2.5. sowie alle
Gebühren für die bauaufsichtliche
Genehmigung und Abnahme der Gerüste.
- Das Schließen, Verputzen und Spachteln von
Aussparungen, Ankerlöchern o.ä.
- Das Einlegen von Dreikantleisten:
Alle sichtbaren Ecken und Kanten von
Stahlbetonbauteilen sind unter 45 Grad
durch Einlegen von Dreikantleisten mit
1,5 cm Seitenlänge zu brechen.
Dieses gilt auch für Arbeitsfugen.
Nach Fertigstellung sichtbar bleibende Fugen
von Element -Decken und Wänden sind so
mit geeigneten Mitteln abzuschalen, dass
eine Nachbehandlung durch Betonkosmetik
bzw. Beiputz nicht erforderlich wird.
- Das Überhöhen von Schalbereichen, wenn
aus konstruktiven bzw. statischen Gründen
vorgegeben.
- Das Anbringen und Unterhalten
von Meterrissen (1,00 m über OKFF)
mindestens 3 Stück pro Geschoss in den
Türleibungen von Eingangstüren sowie im
Bereich des Treppenhauses bzw. Aufzuges.
Als Meterriss sind dafür konzipierte
Kunststoffplättchen zu verwenden.
Der Auftragnehmer haftet für die
Richtigkeit. Die Meterrisse sind für alle
Folgegewerke bindend.
- Das Glätten aller Flächen für die
waagerechten Mauerwerksisolierungen
mit reinem Zementmörtel.
- Das Ausgleichen der Deckenauflager nach
Angaben der Bauleitung und des Statikers.
Das Problem der Kantenpressung ist zu
beachten, auf diversen Wänden sind evtl.
Zentrierstreifen zur Zentrierung der
Auflagerlasten aus den Decken einzulegen,
bzw. ist der Wandkopf bei Aussenwänden
auf der Innenseite mit einer
Weichfasereinlage zu versehen.
- Schutzmaßnahmen für Sichtmauerwerk.
- Bauseits zur Verfügung gestellte Einbauteile,
wie z.B. Einbauteile des Aufzuges wie
Halfenschienenstücke, Rüsthülsen, etc.,
sind auf Anforderung durch den AN
fachgerecht einzubauen.
Die Einbauteile sind verschiebe- und
auftriebsicher an der Bewehrung zu befestigen.
- Herstellen von Probewürfeln zur Prüfung
der Druckfestigkeit, einschl. erforderl.
Prüfgebühren.
- Statische Nachweise für Transport- und
Montagezustände.
- Provisorische Abdichtung von Öffnungen,
Durchbrüchen, Aussparungen in Decken
sowie Treppenlöcher und offene
Baukörperdehnungsfugen gegen
Niederschlagswasser während der
Rohbauarbeiten. Die Öffnungen
sind tagwasserdicht zu verschließen.
- Weitere Nebenleistungen zu einzelnen Gewerken,
die als Preisinhalte mit zu berücksichtigen sind,
siehe auch folgenden Punkt 3 "Angaben zur
Ausführung".
2.2 Der AN hat alle evtl. erforderl. Genehmigungen
für die Benutzung von öffentl. Grundstücks-
flächen bzw. Nachbargrundstücken
rechtzeitig vor Baubeginn einzuholen. Alle
hierdurch entstehenden Kosten sind in die
Einheitspreise mit einzurechnen. Die
Bauherrschaft ist von allen Forderungen
freizustellen, die durch unmittelbare und
mittelbare Beschädigungen entstehen können.
Verursachte Schäden sind unaufgefordert zu
beseitigen.
2.3 Eigenes Restmaterial, Verschnitt, Bruch,
Verpackungsmaterial und sonstig anfallende
Bauschuttmassen sind vom AN kostenlos zu
beseitigen. Die einschlägigen Vorschriften
über die Entsorgung von Sondermüll sind
streng einzuhalten.
Das Einfüllen in Arbeitsräume sowie das
Eingraben oder Verbrennen auf der Baustelle
ist untersagt.
2.4 Arbeiten die mit anderen Gewerken in Verbindung
stehen sind mit diesen so abzustimmen, dass
eine einwandfreie und zügige Zusammenarbeit
gewährleistet ist. Verantwortlich für die
Koordination sämtlicher Gewerke auf der Baustelle
in Bezug auf Logistik, Abrufen benötigter Vor- und
Nachleistungen liegt im Verantwortungsbereich
des AN, in Abstimmung mit der örtlichen Bauleitung.
Dies beinhaltet auch das Abstimmen der Material-
lieferungen mit den vor Ort Beteiligten und die
Terminkoordinierung, inbes. bzgl. der Erdarbeiten.
2.5 Vor Ausführung der Leistungen sind der
Bauleitung in mindestens zweifacher
Ausfertigung kostenfrei zu übergeben:
- alle erforderlichen bauaufsichtlichen
Zulassungen,
- eine Aufstellung der verwendeten
Materialien mit Hinweis auf Hersteller,
Fabrikat und Chargennummer o.ä,
- Wartungsangaben.
3. ANGABEN ZUR AUSFÜHRUNG
3.1 Erdarbeiten
- Ein Befahren des vorhandenen Bauplanums mit
schwerem Arbeitsgerät ist nicht zulässig.
- Bei Maßnahmen wie evtl. Bodenaustausch,
Nachverdichtungen, etc. hat der AN die
Bauleitung rechtzeitig über die Durch-
führung bzw. Beendigung der Maßnahmen
zu informieren, damit der Erfolg vom entspr.
Fachingenieur überprüft werden kann.
Weitere Arbeiten dürfen in diesen Bereichen
vor Freigabe durch die Bauleitung nicht
erfolgen.
- Nach erfolgtem Aushub, vor Beginn der
Fundamentierungsarbeiten, ist ggf. eine
Abnahme der zuvor aufgeführten Baugruben
gefordert.
- Aufgefüllte Bodenmassen und Kiesfilter-
schichten werden im verdichteten Zustand
gemessen und abgerechnet.
3.2 Entwässerung
- Die örtlichen Bestimmungen und Vorschriften
des Tief- und Hochbauamtes des
Stadtentwässerungamtes, der Stadtwerke
und der Bauaufsichtsbehörde sind genau zu
beachten
- Abnahmen werden vom AN beantragt.
Bescheinigungen der öffentlichen
Dienststellen über die erfolgte Abnahme
sind der Bauleitung des AG zu übergeben.
Geschuldet sind der Ausführung
entsprechende Bestandspläne sowie eine
Dokumentation (siehe gesonderte Position)
- Zum Verfüllen der Leitungsgräben darf
für die erste Lage (mind. 30 cm über
Rohscheitel) nur steinfreies Material
verwendet werden. Weitere Verfüllung mit
verdichtungsfähigem Boden. Verdichtung
von Hand oder mit leichtem Gerät.
- Nach Abschluss der Hinterfüllmaßnahmen
für die Entwässerungsleitungen
hat der AN im Beisein des AG die
Funktionsfähigkeit der Entwässerung
nachzuweisen.
3.3 Mauerarbeiten
- Das Mauerwerk ist in regelrechtem Verband
lot- und fluchtgerecht sowie vollfugig
herzustellen.
- Einzurechnen ist die evtl. Verzahnung
neuer Wände mit vorhandenem Mauerwerk.
- Ebenso gilt das Anlegen und lotrechte
Hochführen der Leibungen von Tür- und
Fensteröffnungen,sowie der Glattputz der
Leibungen als Vorbereitung für die
Fenstermontage als Nebenleistung und ist
in die Einheitspreise einzukalkulieren,
falls nicht in gesonderter Position erfasst.
- Die Anschlüsse der Konstruktionsteile
(Decken, Wände, Stützen) an das
Mauerwerk sind vorschriftsmäßig
herzustellen. An Beton- und Stahlteilen
vorhandene Anker sind einzumauern,
fehlende Anker sind anzudübeln bzw.
anzuschweißen. Vorgeschrieben sind 4
Anschlussanker je m Wandhöhe aus
der angrenzenden Stahl- oder
Betonkonstruktion.
- Mauerwerksteile in verschiedenen Mörtel-
und Ziegelgüten, sowie alle tragenden und
aussteifenden Wände sind gleichzeitig im
Verband hochzuführen. Die Verankerung
nichttragender Innenwände und leichter
Trennwände mit tragendem und aussteifen-
dem Mauerwerk muss außerdem nach den
Ausführungsrichtlinien der DIN 4103
erfolgen.
- Für die Mörtelbeschaffenheit gilt DIN EN 1996,
ergänzt durch die Empfehlung des
Fachverbandes der Ziegelindustrie. Es ist
durch geeignete Maßnahmen zu
gewährleisten, dass die Beschaffenheit des
auf der Baustelle verarbeiteten Mörtels
über den Zeitraum der gesamten Leistung
hinweg gleich bleibt und auf das
Wasseraufnahmevermögen des verarbeiteten
Steines abgestimmt ist. Die Auswahl der
Zuschlagstoffe ist darauf abzustimmen.
Farbstoffzusätze sind nicht vorgesehen.
Alle Fugen sind ohne Farbunterschiede
auszuführen.
Grundsätzlich sind alle Stoß-, Lager-
und Außenfugen satt und hohlraumfrei
auszuführen. Die Fugen sind bis zur
Sichtfläche zu vermörteln, soweit es
sich nicht um mörtelfreie Fugen handelt.
- Alle groben Verschmutzungen am Mauerwerk
sind täglich zu entfernen, bevor der
Abbindeprozess abgeschlossen ist. Spezielle
Reinigungsverfahren bei starker
Verschmutzung sind vor Ausführung mit
dem AG festzulegen. Löcher im Mauerwerk
(z.B. entstanden durch Gerüste oder das
Befestigen von Schalung) sind vor
Aufbringen des Putzes oder einer anderen
Außenhaut zu beseitigen.
Für Sichtmauerwerk gilt:
- Muster sind auf Verlangen vorzulegen
- Sichtmauerwerk ist je nach Einbauort und
nach Absprache mit der Bauleitung gegen
Verschmutzung zu schützen. Im
Sockelbereich ist i.d.R. eine Folie für
die Bauzeit dauerhaft zu befestigen und
nach Abschluss der Putzarbeiten zu
beseitigen.
- Frisches Mauerwerk ist bei Eintritt von
Frost zu schützen. An oder auf gefrorenem
Mauerwerk oder Mörtelgrund darf nicht
weitergearbeitet werden. Gefrorene
Baustoffe dürfen - auch bei Zusatzmitteln
im Mörtel - nicht verarbeitet werden.
Durch Frost geschädigtes Mauerwerk ist
unverzüglich abzutragen.
- Sofern die Hersteller für das zu verwendende
großformatige Steinmaterial Passstücke anbieten,
sind diese grundsätzlich zu verwenden.
- Wenn Steine für Passstücke getrennt werden
müssen, weil die Industrie für das zu verwendende
Steinmaterial keine fertigen Passstücke anbietet,
dann ist das Trennen nur durch materialgerechte
Verfahren, z.B. Sägen bei Porenbeton oder
Leichtziegel, zulässig.
- Mauersteinversetzungsgeräte ("Deckenkräne") dürfen
nur nach Zustimmung der Bauleitung eingesetzt
werden, es sei denn, die Decken haben ihre
projektierte Tragfähigkeit erreicht und die zulässigen
Einzellasten werden durch das Gerät nicht
überschritten.
- Ungeschützte Bauteile aus Aluminium dürfen keinen
Kontakt mit Zement- oder Kalkmörtel haben. Nicht
korrosionsgeschützte Stahlteile dürfen nur mit reinem
Zementmörtel eingesetzt oder umhüllt werden.
3.4 Beton- und Stahlbetonarbeiten
- Wenn die Bewehrungen nicht auf der
Baustelle gebogen werden, sind für die
Zulagebewehrungen, Auswechselungen usw.
(resultierend aus den geprüften
Bewehrungsplänen) aller vorkommenden
Dimensionen genügend Reservestähle sowie
eine Handbiegemaschine vorzuhalten.
- Die Betonoberfläche, auch unter schrägen
Schalungen, muss frei von Löchern sein.
Evtl. erforderliche Nachbesserungen werden
nicht vergütet.
Nachträgliche Ausbesserungen von Fehlstellen
sind vor Ausführung mit der Bauleitung
abzustimmen.
- Zur Wanddurchführung von Spanndraht sind
Kunststoffhülsen zu verwenden. Die
verbleibenden Öffnungen (Konen) sind
sofort nach dem Ausschalen mit Feinbeton
gleicher Färbung und Oberflächenstruktur
zu schließen. Besondere Sorgfalt ist auf
das Schließen der Spannlöcher im Bereich
der Weißen Wanne zu verwenden.
- Alle einzubauenden Kleineisenteile sind gem.
DIN je nach Einsatzort feuerverzinkt oder
in V4A - Qualität einzubauen.
- Gegen die Verwendung von zugelassenem
Schalungsöl besteht kein Einwand, sofern
keine Schäden, Verfärbungen und
dergleichen entstehen. Entstandene Schäden
sind umgehend und vollständig auf Kosten
des AN zu beseitigen.
- Holzschalungen sind gleichbleibend feucht
zu halten, damit durch Schwinden keine
klaffenden Fugen entstehen und die
Schalungsbretter sich nicht werfen.
- Bei der Betonherstellung bedürfen
Korngrößen der Zuschlagstoffe über
32 mm der Zustimmung der Bauleitung.
- Auf frisch betonierten Decken dürfen keine
Arbeiten ausgeführt werden. Dies gilt im
Besonderen für das Lagern von Material,
Aufstellen von Gerüsten etc.;
bei niedrigen Temperaturen verlängern
sich die Belastungsfristen auf frisch
betonierten Decken entsprechend.
Vor dem Betonieren sind die entsprechend
ausgebildeten Schalungen von Fremdkörpern
zu reinigen. Das Eindringen von Schnee ist
durch geeignete Maßnahmen auszuschließen.
- Vor dem Betonieren sind die Hohlräume von
Hochlochziegeln so abzudecken, dass kein
Beton in die Hohlräume eindringen kann.
- Fachbauleitung und Bewehrungsabnahme:
Der AN übt die Fachbauleitung nach LBO für
die Ausführung selbst aus. Vor Beginn der
Betonierarbeiten der Stahlbetonteile hat der
AN die Bauaufsichtsbehörde, die Bauleitung,
den Statiker und den Prüfstatiker
eigenverantwortlich über jeden Betoniergang zu
informieren und die Bewehrung abnehmen zu
lassen.
- Das Einlegen von Rohrleitungen in die
Schalung durch andere Unternehmen, z.B.
Leerrohre der elektrischen Leitungen,
Rohre für die sanitäre Installation usw.
sowie Anker und sonstige Befestigungseisen,
ist ohne besondere Berechnung zu gestatten.
Verantwortlich für die Koordination ist der AN.
- Sofern Fertigteildecken und/oder Fertigteilwände
zur Ausführung kommen gehört der Einbau von
Elektrodosen in den Decken und Wänden evtl.
zum Leistungsumfang des AN, die Abrechnung
jedoch erfolgt auf Nachweis.
- Rohr- und Leitungsdurchführungen
- Beim Durchführen von Rohren und Leitungen
durch Fundamente oder Wände sind
Überschiebrohre zu verwenden.
- Anschlussbögen für Grundleitungen in
Bodenplatten sind mit einer flexiblen
Umhüllung zu versehen.
- Vor dem Schließen von Aussparungen und
Schlitzen ist verantwortlich darauf zu achten,
dass die verlegten Leitungen korrosions-,
wärme- und schallgeschützt sind.
- Alle für die Erbringung der Gesamtleistung
des AN benötigten Einbauteile
wie Anschweißplatten, Futterrohre, Schienen,
Dübel, Leerrohre, Halfeneisen, usw.
sind in die Schalung einzubauen.
Sie müssen durch geeignete Maßnahmen
dauerhaft gegen Korrosion geschützt sein
(feuerverzinkt). Falls erforderlich,
sind Teile aus nichtrostendem Stahl zu verwenden
- Betonzusätze:
Die Verwendung von Betonverflüssigern und/
oder anderen Zusatzmitteln bedarf der
Zustimmung der Bauleitung. Sofern sie nicht
besonders ausgeschrieben sind, werden sie
nicht besonders vergütet.
- Zusätzliche Baustoffprüfungen:
Auf Verlangen des AG sind bei Unklarheiten
oder Unstimmigkeiten besondere Güte-
prüfungen von Materialien, Baustoffen und
an Bauteilen durch den AN kostenlos durchzu-
führen. Sind mehrere Prüfverfahren
zulässig, entscheidet der AG gemeinsam mit
den Fachingenieuren, welches Verfahren
angewendet wird.
- Andere als die ausgeschriebenen Stahlgüten
dürfen nicht eingebaut werden, auch wenn
gleichwertige Stäbe in Bezug auf Streck-
grenzen und Zugfestigkeit zur Verfügung
stehen.
- Baustahlabrechnung:
Es wird nach den Einheitspreisen der
Betonstahl-Positionen anhand der von der
Bauleitung freigegebenen Stahllisten
(ohne Verschnitt, etc.) abgerechnet.
- Bewehrungserschwernisse
Mit den Einheitspreisen der Stahlpositionen
sind ferner abgegolten sämtliche Möglich-
keiten der Bewehrungsführung nach DIN EN 1992
einschließlich der sich daraus ergebenden
Schwierigkeiten und der damit verbundenen
Arbeitsabläufe in verlegetechnischer
Hinsicht sowie sämtliche dazu erforderlichen
Abstützungen und Halterungen im
Einbauzustand. Dies gilt z.B. auch
- bei der Bewehrung von Druckgliedern über
2 Geschosse
- bei der Einspannbewehrung von senkrechten
Baugliedern in horizontale angrenzende
Bauteile
- bei der Ausnutzung der maximalen
Bewehrungsdichte in den einzelnen
Bauteilen usw.
- Konstruktive Rissebeschränkung
Für Wände, großflächige wandartige
Bauteile usw. ist grundsätzlich schwindarmer
Zement zu verwenden. Der Beton muss so
geliefert eingebracht und nachbehandelt
werden, dass nur eine Rissebildung in ganz
geringer Anzahl und Breite auftritt.
Arbeitsfugen sind vom AN in den nach Statik
bzw. DIN vorgeschriebenen Abständen
anzuordnen und entsprechend auszubilden.
Diese Arbeitsabschnitte sind mit dem Statiker
und der BL abzustimmen, das Ausbilden der
Arbeitsfugen gilt als Nebenleistung und ist
ebenso wie sämtliche hierfür erforderlichen
Materialien, wie z.B. Fugenbänder sowie
sonstige Einbaumaßnahmen in die
Einheitspreise der Stahlbetonarbeiten
einzukalkulieren.
- Festlegung von Überhöhungen:
Sofern in den einzelnen Schal- und
Bewehrungsplänen die Überhöhungen für
Konstruktionsteile (Unterzüge, Überzüge,
Geschossdecken usw.) nicht angegeben sind,
sind diese Überhöhungen durch den AN in
Abhängigkeit von seiner Schalungs-
konstruktion festzulegen, damit die
zulässigen Höhentoleranzen nach dem
Ausschalen nicht überschritten werden.
Auswahl der Schalung, der statische Nachweis
für die Standsicherheit seiner Schalung
obliegt dem AN. Alle Erschwernisse, die mit
der von ihm gewählten Schalungsart zusammen-
hängen einschl. evtl. Auswirkungen auf die
Schalungsform benachbarter Bauteile und
deren Anschlüsse sind in die Angebotspreise
einzurechnen. Konstruktion und Einsatz der
Schalung haben so zu erfolgen, dass die
vorgegebenen Bautermine eingehalten werden.
- LV - Langtext Beton:
Für sämtliche Betonpositionen gilt folgender
Text:
- z.B. Beton C25/30 herstellen bzw. liefern,
zwischen oder auf Schalung oder Beton-
fertigteilen sach- und fachgerecht ein bzw.
aufbringen und verdichten,
einschl. der erforderlichen Nachbehandlung.
Die Oberflächen sind glatt abzuziehen.
Sie müssen dicht und geschlossen sein.
Der Beton ist gut zu verdichten, er darf
nicht entmischt werden.
- LV - Langtext Schalung
Für alle Schalungspositionen gilt folgender
Text.
- Schalung für . . . . . . . .liefern, nach
Zeichnung und Angabe sach- und fachgerecht
einbauen, vorhalten, später wieder
ausbauen und abfahren,
einschl. aller Abstützungen in
horizontaler und vertikaler Richtung, aller
Nebenarbeiten, aller Verbindungsmittel und
aller sonstigen Arbeiten. Die Abstützungen
sind, wenn erforderlich, durch den AN
besonders nachzuweisen.
- Expositionsklassen
Angaben zu Expositionsklassen der
jeweiligen Betonbauteile sind den statischen
Berechnungen sowie den Positions- und
Schalplänen zu entnehmen, zu beachten
und entsprechend zu Grunde zu legen
- Anforderungen bei Ausführung einer Weißen
Wanne:
- Ausführung entsprechend der WU-Richtlinie
DAfStb, Wasserundurchlässige Bauwerke
- Der AN hat für die Ausführung der Leistung eine
entsprechende Spezialfirma mit zu beauftragen,
inbesondere bzgl.
- Abdichtungstechnische Systemplanung,
wie z.B. Ausbildung und Abdichtung der
Arbeits- und Sollrissfugen mit Dichtungsrohren,
Einbau von Dichtkragen für Rohrdurchführungen,
etc.
- Ausführung mit Überwachung
aller Betoniervorgänge durch das Fachpersonal
- ebenso sind die Hinweise auf den
Positionsplänen bzgl. Beton-
technologie, Fugenausführung und
Nachbehandlung zu beachten.
- Die Anordnung von senkrechten Arbeitsfugen,
infolge Arbeitstakt-Betonierabschnitten bzw.
Wandplattenstößen von FT-Hohlwandelementen
obliegt dem AN. Sämtliche hierfür erforderlichen
Materialien mit Arbeitsfugenbändern, Blechen,
Schläuchen, Quellbändern oder gleichwertig
(nach Wahl des AN) sowie die entsprechenden
Einbaumaßnahmen sind mit den
Angebotspreisen abgegolten.
Die Ausbildung der horizontalen Arbeitsfugen
(Sohle-Wand, Wand-Decke) ist in gesonderten
Positionen erfasst und anzubieten.
- Haftübernahme für die Gebrauchsfähigkeit
bezüglich dauerhafter Wasserundurchlässigkeit
des Baustoffes Beton sowie des nach gewählten
Systems druckwasserhaltend ausgebildeten
Tragwerks, einschl. aller Fugenüberbrückungs-
maßnahmen und "Durchdringungen" auf die
Zeitdauer von 10 Jahren.
3.5 Beton- Fertigteile
Als Nebenleistung gelten insbesondere auch,
sofern nicht ausdrücklich hierfür
Leistungspositionen vorgesehen sind:
- Erstellen und Mitliefern der statischen
Berechnungen, die zur Umrechnung
auf Fertigteilelemente zusätzlich zur
normalen statischen Berechnung
erforderlich sind, einschl. evtl.
Prüfgebühren
- Erstellen aller Zeichnungen
für die Fertigung und Montage, die
zusätzlich zur normalen Ausführungsplanung
erforderlich sind, wie:
Schal- und Bewehrungspläne,
Werkstattzeichnungen, etc.
- Werden Fertigteile untereinander oder mit
Ortbeton thermisch getrennt verbunden,
so sind Verbindungselemente aus Edelstahl
einzurechnen.
- Verbindungen wie Dorne und Hüllrohre,
Schrauben, Dollen, Stahlplatten etc..
Für Montageanschlüsse sind diese teilweise
vorab in Ortbetonbauteilen mit einzubetonieren
(im EP Fertigteil berücksichtigen).
- Einbauteile zur Zentrierung
- Zementgebundener Vergussmörtel beim Einbau
- evtl. erforderliche statische Lager / Gleitlager
als Einbauteile an Auflagerungen
- Der Fertigteilhersteller hat ohne besondere
Aufforderung Güteschutznachweis,
Prüfzeugnisse und
Eignungsprüfungsnachweis vorzulegen.
- Für Stahlbeton-Fertigteildecken dürfen
nur allgemein bauaufsichtlich zugelassene
und güteüberwachte Fabrikate verwendet
werden.
- Vorschriften und Verlegeanleitungen des
Herstellerwerkes sind beim Einbau zu
beachten.
- Falls nicht ausdrücklich anders erwähnt,
sind alle Bauteile in glattem Sichtbeton (SB3)
auszuführen, Betongüten nach Statik.
- Alle freien Kanten sind mit Dreikantleisten
20/20 mm zu brechen.
- Erstellung aller Eck- und Randausbildungen.
- Auf eine gleichmäßige Fugeneinteilung
ist zu achten.
- evtl. erforderliche Kranstellung und Gerüste
- Krananschlagspunkte sind gem.
Architektenplanung an später nicht sichtbaren
Stellen vorzusehen.
- Der AN hat sich über Zufahrtsmöglich-
keiten und Aufstellmöglichkeiten für seine
Hebezeuge rechtzeitig zu informieren.
3.6 Abdichtung gegen Wasser
- Vor Ausführung der Abdichtungsarbeiten
sind die Untergründe auf Eignung zu überprüfen.
Die Überprüfung des Untergrundes umfasst
auch den Hinweis auf vorstehende Teile, z. B. Drähte,
Rundstahlenden, Anker und dergleichen sowie auf
unverschlossene Öffnungen von Spanndrähten,
Verbindungsstäben u. dgl.
- Die Außenabdichtung auf Kelleraußenwänden
ist stets vor dem Anbringen von Fertigteilen,
z. B. Lichtschächten o.ä., auszuführen.
- Die Lage der Nahtstelle zwischen waage-
rechten und senkrechten Flächen ist
gesondert mit dem AG abzustimmen, falls
sie nicht aus den Planungsunterlagen
ersichtlich ist.
- Bei horizontalen Mauerwerksabdichtungen ist
auf das Vorhandensein einer Mörtelfuge zu
achten.
- Horizontale Mauerwerksdichtungen sind
unabhängig von der Planung dann in ihrer
Höhenlage zu verändern, wenn sich bei der
Bauausführung eine Änderung der Höhe des
Geländes, z.B. durch Anschüttung, Wegebau,
erkennen lässt, die von der Planung abweicht.
Der Auftragnehmer hat in diesem Fall vor Ausführung
die Bauleitung zu verständigen.
- Abtreppungen in horizontalen Mauerwerksdichtungen
- auch im Bereich zweischaliger Wände - sind nur
über ausgerundete Mörtelkehlen und -kanten zu führen.
- Bevor Abdichtungen durch weitere Arbeiten, z.B. durch
Vorstellen von Schutzschichten, verdeckt werden, muss
die Leistung durch den Auftraggeber abgenommen
werden. Die Bauleitung ist entsprechend frühzeitig zu
informieren.
- Arbeitsunterbrechungen bei Bitumendickbeschichtungen
sind zu vermeiden.
- Beim Kehlenstoß von Dichtungsbahnen als Übergang
von waagerechten zu senkrechten Flächen sind die
Stoßüberdeckungen an der senkrechten Fläche
anzuordnen.
- Beim Kantenstoß von Dichtungsbahnen als Übergang
von waagerechten zu senkrechten Flächen ist darauf zu
achten, dass die Abdichtungslagen der waagerechten
Fläche die entsprechenden Abdichtungslagen der
senkrechten Fläche überdecken, damit das Wasser nicht
gegen den Stoß läuft.
- Bituminöse Abdichtungen, die beim Verlegen von
Bewehrungsstahl gefährdet werden können, sind mit
einem Anstrich aus Zementmilch zu versehen, um
mechanische Beschädigungen erkennen zu können.
3.7 Erdungsanlage und Niederspannungsinstallation
Die Ausführung der Erder hat entsprechend der
DIN 18014 zu erfolgen, er gilt als Bestandteil
der elektrischen Anlage.
Die Arbeiten sind durch eine entsprechende
Elektro-/Blitzschutzfachkraft bzw. unter Aufsicht
dieser Fachkraft auszuführen.
Als Nebenleistung gelten insbesondere auch,
sofern nicht ausdrücklich hierfür
Leistungspositionen vorgesehen sind:
- Die Messung des Erdungswiderstandes der
Erdungsanlage lt. DIN VDE 0100 Teil 600, Abs.
5.6.1.5. Die Ergebnisse sind zu protokollieren und
in den Übergabeschein einzutragen.
- Die Prüfung der Verbindung des Hauptpotenzialausgleichs
laut DIN VDE 0100, Teil 600 Abs. 5.2., mittels eines
Stromes von mind. 0,2 A, bei einer Leerlaufspannung
zwischen 4 - 24 V, die Ergebnisse sind zu protokollieren.
- Das Einrichten von Messpunkten zur Feststellung der
Ableitfähigkeit von Fußböden einschl. Erstellen eines
Protokolls mit Eintragung der Messstellen und Messwerte,
z.B. in Batterieräumen o.ä.
- Die Fortschreibung der Ausführungs-, Montagepläne
und Werkstattzeichnungen.
Alle Änderungen, die während der Bauzeit auftreten,
sind vom Auftragnehmer eigenverantwortlich laufend in
die Ausführungs- sowie in die Werkstatt- und
Montagepläne einzuarbeiten.
- Die Dokumentation gemäß Abschnitt 7 DIN 18014
für die Erdungsanlage bestehend aus:
- Grundrisszeichnungen mit eingezeichneten
Anschlusstellen und Verbindunggsstellen,
- Kennzeichnung der eingesetzten Werkstoffe,
- ausführliche Fotodokumentation der verlegten
Erdungsanlage in Bewehrung und Erdreich,
- Messprotokolle,
- geschuldet sind der Ausführung
entsprechende Bestandspläne sowie eine
Dokumentation (2 -fach in Papierform und
in digitaler Form auf Datenträger als DWG- und
PDF-Dateien).
3.8 Schweißarbeiten o. ä.
Bei Durchführung von Schweiß- und
Schneidbrennarbeiten, Arbeiten mit offener
Flamme und sonstigen funkenreißenden Arbeiten
sind die gültigen Auflagen der Bauberufs-
genossenschaften, Gewerbeaufsicht, etc. zu
beachten und einzuhalten (Brand- und Explosionsschutz).
Alle erforderlichen Qualifikationsnachweise für das
normgerechte Schweißen von Stahlbauten etc. sind
vorzulegen, für das Schweißen von Betonstahl
ist insbesondere DIN EN ISO 17660 zu beachten.
Brennbare Gegenstände und lagernde
feuergefährliche Stoffe, auch Staub und
Abfälle, soweit brennbare Umkleidungen und
Isolierungen, sind vor Beginn der Arbeiten
aus der Umgebung der Arbeitsstelle zu
entfernen.
3.9 Es dürfen nur ökologisch unbedenkliche
Dämmstoffe verwendet werden, die nicht im
Verdacht stehen gesundheitsgefährdende
Substanzen zu beinhalten oder freizusetzen.
Falls erforderlich sind Produktzertifikate
vorzulegen, die deren Unbedenklichkeit
bescheinigen. Dämmstoffe dürfen keine voll-
bzw. teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe
enthalten wie HFCKW, FCKW, CFC, HFA, FCK
bzw. unter Einsatz dieser Stoffe hergestellt
werden.
4. ANMERKUNGEN ZUM LEISTUNGSVERZEICHNIS
4.1 Etwaige Unklarheiten des Leistungsverzeichnisses
sind vor Abgabe des Angebotes mit dem AG zu klären.
Der Bieter ist verpflichtet, die im
Leistungsverzeichnis beschriebenen Positionen
auf Vollständigkeit, fachgerechte Ausführung
und Eignung für den vorgesehenen
Verwendungszweck zu überprüfen. Evtl.
Einwände sind mit der Angebotsabgabe
schriftlich anzuzeigen.
4.2 Auch die Alternativ- und Eventualpositionen
sind genau zu kalkulieren und anzubieten.
Unvollständige Angebote können nicht
berücksichtigt werden. Alternativ- und
Eventualpositionen kommen nur auf
ausdrückliche Anordnung der Bauleitung zur
Ausführung.
4.3 Sofern Positionen mit dem Zusatz "als Zulage"
ausgeschrieben werden, ist der Grundpreis
bereits in einer anderen Position enthalten.
Die Zulageposition beinhaltet entweder eine
im Aufmaß übermessene Leistung (meist in
einer anderen Einheit) oder stellt eine
Preisdifferenz zu einer bereits beschriebenen
anderen Leistung (meist mit gleicher Einheit)
dar.
4.4 Werden gleichwertige Materialien bzw.
Ausführungen angeboten, dann ist bei
Angebotsabgabe der Nachweis der
Gleichwertigkeit hinsichtlich Qualität
und Eigenschaften mittels Mustervorlagen und
entspr. Zertifikaten zu erbringen.
4.5 Der Bieter ist berechtigt, zu den ausgeschriebenen
Produkten Alternativen gesondert anzubieten.
Alternativvorschläge des Auftragnehmers
müssen die durch die Änderung notwendige
technische Bearbeitung inkl. Prüfgebühr
enthalten. Sie müssen gleichwertig der
ausgeschriebenen Leistung sein und keine
terminverzögernde Wirkung haben.
Über die Gleichwertigkeit entscheidet der AG.
Alternativvorschläge dürfen keine zusätzlichen
Kosten in anderen Gewerken oder auch im eigenen
Gewerk nach sich ziehen.
5. ANGABEN ZUR ABRECHNUNG / SONSTIGES
5.1 Vor Stellung der Schlussrechnung sind alle
erforderlichen bauaufsichtlichen Zulassungen
der Bauleitung kostenfrei vorzulegen.
5.2 Bauablaufbedingte Unterbrechungen, auch
witterungsbedingte, werden nicht gesondert
vergütet.
5.3 Die Teilnahme einer entscheidungsbefugten
Person an den Baustellenbesprechungen
(wöchentlich bzw. nach Bedarf) ist mit den
Einheitspreisen abgegolten.
6. SALVATORISCHE KLAUSEL
Sollten einzelne Bestimmungen der Vorbemerkungen
unwirksam oder undurchführbar sein oder nach
Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden,
bleibt davon die Wirksamkeit der Vorbemerkungen und des
Vertrages im Übrigen unberührt.
TECHN. VORBEM. TIEFBAU- UND ROHBAUARBEITEN
TIEFBAU
TIEFBAU
ALLGEMEINE VORBEMERKUNGEN TIEFBAU ALLGEMEINE VORBEMERKUNGEN TIEFBAU
Gegenstand der Leistung sind die Erd-, Gründungs- und Entwässerungsarbeiten für die Errichtung eines nicht unterkellerten Gebäudeteils in Holzständerbauweise. Der Neubau schließt unmittelbar an ein bestehendes Gebäude mit vermutlich zweischaligem Mauerwerk an.
Sämtliche Maße, Höhen, Leitungsverläufe und Anschlussstellen sind vor Beginn der Arbeiten anhand der Ausführungsunterlagen und der örtlichen Gegebenheiten zu überprüfen.
Vor Ausführung sind zu prüfen:
+ Maße und Höhen
+ Gebäudeachsen
+ Höhenbezugspunkt
+ Leitungsverläufe
+ Anschlussstellen
+ Bestandsfundamente
+ örtliche Bestandsverhältnisse
Abweichungen oder erkennbare Widersprüche zwischen Planung und Bestand sind der Bauleitung vor Ausführung mitzuteilen.
Vorhandene Bauteile, Leitungen und Außenanlagen sind gegen Beschädigungen zu schützen.
Änderungen der Leitungsführung zur technischen Optimiert sind nur nach vorheriger Abstimmung mit der Bauleitung zulässig.
Nennweiten und Übergabepunkte dürfen nicht eigenmächtig verändert werden.
BAUGRUND- UND GRÜNDUNGSANNAHMEN
Der statischen Berechnung liegen folgende Werte zugrunde:
+ zulässige Bodenpressung: 150 kN/m²
+ Bettungsmodul: 10 MN/m³
+ Verdichtungsgrad Druckpolster: mindestens 100% der einfachen Proctordichte
Eine gesondertes Baugrundgutachten ist nach Einschätzung der Tragwerksplanung aufgrund der überschaubaren Lasten nicht erforderlich.
Im Anschlussbereich an das Bestandsgebäude ist vor Herstellung des Druckpolsters zu prüfen:
+ Art und Tiefe der vorhandenen Bestandsgründung
+ Unterkante der vorhandenen Fundamente
+ möglicher Tiefgründungs- oder Sondergründungsbestand
+ Tragfähigkeit und Beschaffenheit der freigelegten Gründungssohle
Die Gründungsebene des Bestands ist für die Höhenlage des Güteschotterpolsters maßgebend.
Auffällige, aufgeweichte, organische oder nicht tragfähige Bereiche sind unverzüglich der Bauleitung anzuzeigen.
ABSTECKUNG UND BAUVERMESSUNG
Die Absteckung der Grundrissfläche beziehungsweise der Gebäudehauptachsen und die Festlegung der Höhenlage erfolgen durch ein vom Auftraggeber gesondert beauftragtes Vermessungsbüro.
Vom Auftraggeber werden übergeben:
+ maßgebende Gebäudaußenkanten beziehungsweise Hauptachsen
+ örtlicher Höhenbezugspunkt
+ Absteckungsunterlagen
Der Auftragnehmer hat die übergebenen Absteckungs- und Höhenangaben vor Beginn seiner Leistungen auf Vollständigkeit und Plausibilität zu prüfen. Erkennbare Unstimmigkeiten sind vor Ausführung mitzuteilen.
Die weitere Bauausführungsvermessung ist Leistung des Auftragnehmer, insbesondere:
+ Übertragen und Sichern von Achsen und Höhen
+ Einmessen der Baugrube
+ Einmessen der Gründungsschichten
+ Einmessen der Rohrgräben und Leitungen
+ Dokumentation der ausgeführten Leitungsverläufe
ALLGEMEINE VORBEMERKUNGEN TIEFBAU
01 BAUSTELLENEINRICHTUNG
01
BAUSTELLENEINRICHTUNG
01.__.0001 Baustelleneinrichtung Baustelleneinrichtung für sämtliche ausgeschriebenen Tiefbau- und Entwässerungsarbeiten.
Leistung einschließlich:
+ An- und Abtransport der erforderlichen Geräte und Maschinen
+ Einrichten und Räumen der Arbeitsbereiche
+ Einrichten erforderlicher Lagerflächen
+ Vorhalten während der Ausführungszeit
+ Sicherung der eigenen Arbeitsbereiche
+ Schutz angrenzender Bauteile und Anlagen
+ abschließende Reinigung
Einschließlich aller erforderlichen Geräte, Hilfsmittel und Nebenarbeiten.
Leistung vollständig ausführen.
01.__.0001
Baustelleneinrichtung
P
1,00
psch
01.__.0003 Lastverteilplatten verlegen und vorhalten Temporäre Fahr- und Arbeitsfläche aus Lastverteilplatten herstellen.
Technische Angaben:
+ für vorgesehene Baustellenfahrzeuge geeignet
+ Schutz vorhandener Garten- und Bodenflächen
+ Platten gegen Verschieben gesichert
+ Oberflächenentwässerung erhalten
+ Vorhaltedauer: ??
Leistung einschließlich:
+ Lastverteilplatten
+ An- und Abtransport
+ Verlegen
+ Vorhalten
+ erforderlichem Umsetzen
+ Aufnehmen
+ Abtransport
+ Reinigung des Untergrunds
Liefern, verlegen, vorhalten und nach Abschluss entfernen.
01.__.0003
Lastverteilplatten verlegen und vorhalten
E
54,00
m²
02 VORBEREITENDE MASSNAHMEN
02
VORBEREITENDE MASSNAHMEN
02.__.0001 Oberboden abtragen und zwischenlagern Bewachsenen Oberboden im Bereich der Baufläche, Arbeitsräume und Leitungstrassen abtragen.
Technische Angaben:
+ mittlere Abtragsdicke: ca. 20cm
+ Lagerung innerhalb des Grundstücks
+ Lagerstelle nach Angabe der Bauleitung
Oberboden getrennt vom mineralischen Bodenaushub lagern und gegen Vermischung und Verunreinigung schützen.
Leistung einschließlich:
+ lösen und aufnehmen
+ Laden und Fördern innerhalb des Grundstücks
+ erforderlichen Nebenarbeiten
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Leistung vollständig ausführen.
02.__.0001
Oberboden abtragen und zwischenlagern
34,50
m³
02.__.0002 Überschüssigen Oberboden abfahren und verwerten Überschüssigen beziehungsweise für die Wiederverwendung auf dem Grundstück nicht benötigten Oberboden von der Zwischenlagerfläche aufnehmen, laden, abfahren und einer geeigneten Verwertung zuführen.
Technische Angaben:
+ Material: humoser Oberboden
+ frei von mineralischem Bodenaushub, Bauschutt und sonstigen Fremdstoffen
+ Abfuhr nur nach Anordnung der Bauleitung
+ Verwertungsstelle durch den Auftragnehmer
+ Abrechnung nach abgefahrenem Volumen
Leistung einschließlich:
+ Aufnehmen von der Zwischenlagerfläche
+ Laden
+ Transport
+ Abladen
+ Annahme- und Verwertugnskosten
+ erforderlicher Transport- und Verwertungsnachweise
+ sämtlicher Geräte und Nebenarbeiten
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Leistung vollständig ausführen.
02.__.0002
Überschüssigen Oberboden abfahren und verwerten
34,50
m³
02.__.0003 Ungeeigneten oder verunreinigten Oberboden entsorgen Nicht verwertbaren, mit Fremdstoffen durchsetzten oder sonstigen ungeeigneten Oberboden aufnehmen, laden, abfahren und einer zugelassenen Entsorgungsanlage zuführen.
Technische Angaben:
+ Ausführung nur nach Anordnung der Bauleitung
+ Material vor Abfuhr getrennt bereitstellen
+ Abrechnung nach nachgewiesenem Gewicht
+ abfallrechtliche Einstufung beziehungsweise Annahmekriterien vor Abfuhrklären
+ eventuell erforderliche Deklarationsuntersuchung ??
Leistung einschließlich:
+ Aufnehmen
+ Laden
+ Transport
+ Wiegen
+ Abladen
+ Annahme- und Entsorgungsgebühren
+ Wiege- und Entsorgungsnachweisen
+ sämtlicher Geräte und Nebenarbeiten
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Leistung vollständig ausführen.
02.__.0003
Ungeeigneten oder verunreinigten Oberboden entsorgen
E
52,00
t
02.__.0004 Vorhandene Oberflächen aufnehmen Vorhandene Oberflächen im Bereich der Bau- und Leitungstrassen aufnahmen.
Oberflächenart:
+ Pflaster, Platten, ungebundene Befestigung
Wiederverwendbares Material reinigen und geordnet auf dem Grundstück lagern.
Nicht wiederverwendbares Material laden und abfahren.
Einschließlich aller erforderlichen Geräte und Nebenarbeiten.
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Leistung vollständig ausführen.
02.__.0004
Vorhandene Oberflächen aufnehmen
15,00
m³
02.__.0005 Baugrubenaushub Bodenplatte Baugrube für die Bodenplatte einschließlich erforderlicher Arbeitsräume herstellen.
Technische Angaben:
+ Aushubtiefe gemäß Ausführungsplanung
+ Baugrubengeometrie gemäß Fundamentplan
+ Schutz des angrenzenden Bestands
+ Unterschiedliche Gründungshöhen unter 30° abtreppen
+ Gründungssohle im Anschlussbereich an den Bestand vor Weiterarbeit kontrollieren
Im Bereich des Bestandsfundaments vorsichtig und abschnittsweise arbeiten.
Bestandsfundamente dürfen nicht untergraben oder beschädigt werden.
Auffällige, aufgeweichte, organische oder erkennbar nicht tragfähige Bodenschichten sind der Bauleitung unverzüglich anzuzeigen.
Nicht tragfähige Bereiche dürfen nicht ohne Freigabe überbaut werden.
Leistung einschließlich:
+ lösen des Bodens
+ Aufnehmen und Laden
+ Herstellen der planmäßigen Baugrubegeometrie
+ erforderlicher Geräte und Hilfsmittel
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Leistung vollständig ausführen.
02.__.0005
Baugrubenaushub Bodenplatte
145,50
m³
02.__.0006 Bestandsfundament örtlich freilegen Vorhandenes Bestandsfundament entlang des Anschlussbereichs vorsichtig und abschnittsweise freilegen.
Festzustellen und zu dokumentieren sind:
+ Fundamentart
+ Fundamentbreite
+ Unterkante Fundament
+ Zustand des Fundaments
+ Beschaffenheit der angrenzenden Gründungssohle
Freigelegte Bereiche fotografisch dokumentieren.
Bestandsfundament nicht untergraben.
Ergebnisse vor Herstellung des Druckpolsters der Bauleitung vorlegen.
Einschließlich aller erforderlichen Geräte, Schutzmaßnahmen und Nebenarbeiten.
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Leistung vollständig ausführen.
02.__.0006
Bestandsfundament örtlich freilegen
E
13,00
m
02.__.0007 Aushubboden innerhalb des Grundstücks lagern Für die Wiederverfüllung geeigneten mineralischen Aushubboden getrennt vom Oberboden lagern.
Leistung einschließlich:
+ Laden
+ Fördern innerhalb des Grundstücks
+ geordnetem Zwischenlagern
+ Schutz gegen Vermischung und Verunreinigung
Ungeeigneter, organischer oder durchnässter Boden darf nicht wieder eingebaut werden.
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Leistung vollständig ausgeführt.
02.__.0007
Aushubboden innerhalb des Grundstücks lagern
145,50
m³
02.__.0008 Mineralischen Aushubboden abfahren Überschüssigen beziehungsweise nicht wiederverwendbaren mineralischen Aushubboden laden und abfahren.
Leistung einschließlich:
+ Transport
+ Wiegen
+ Annahme- und Verwertungskosten
+ Wiege- und Verwertungsnachweisen
Abrechnung nach nachgewiesenem Gewicht.
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Leistung vollständig ausführen.
02.__.0008
Mineralischen Aushubboden abfahren
261,50
t
02.__.0009 Nicht tragfähigen Boden zusätzlich auskoffern Örtlich begrenzte nicht tragfähige, aufgeweichte, organische oder ungeeignete Bodenzonen unterhalb der planmäßigen Aushubsohle zusätzlich auskoffern.
Ausführung ausschließlich nach Anordnung der Bauleitung.
Leistung einschließlich:
+ Lösen
+ Aufnehmen
+ Laden
+ Bereitstellen zur gesonderten Abfuhr
Ersatzmaterial wird gesondert vergütet.
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Leistung vollständig ausführen.
02.__.0009
Nicht tragfähigen Boden zusätzlich auskoffern
E
27,00
m³
02.__.0010 Bodenaustauschmaterial einbauen Geeignetes verdichtungsfähiges Mineralstoffgemisch als Bodenaustausch liefern und einbauen.
Technische Angaben:
+ gebrochenes Mineralstoffgemisch
+ frostbeständig
+ lagenweiser Einbau
+ Verdichtung entsprechend Druckpolster
Einschließlich Lieferung, Einbau, profilgerechtem Anziehen und Verdichten.
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
02.__.0010
Bodenaustauschmaterial einbauen
E
P
1,00
psch
02.__.0011 Offene Wasserhaltung Offene Wasserhaltung bei auftretendem Niederschlags-, Sicker- oder Schichtenwasser herstellen und betreiben.
Leistung einschließlich:
+ Pumpensumpf
+ Pumpentechnik
+ Schläuchen und Leitungen
+ Betrieb und Überwachung
+ schadloser Ableitung des Wassers
Ausführung nur nach Anordnung der Bauleitung.
Eine dauerhafte Grundwasserabsenkung ist nicht Bestandteil der Position.
Leistung vollständig ausführen.
02.__.0011
Offene Wasserhaltung
E
5,00
Tag
03 DRUCK- UND GRÜNDUNGSPOLSTER
03
DRUCK- UND GRÜNDUNGSPOLSTER
03.__.0001 Planum herstellen Planum auf der Aushubsohle höhen- und profilgerecht herstellen.
Anforderungen:
+ lose Bestandteile entfernen
+ aufgewichte Stellen beseitigen
+ Höhenlage kontrollieren
+ Planum nachverdichten
+ Anschluss an Bestandsgründung berücksichtigen
Einschließlich aller erforderlichen Geräte und Nebenarbeiten.
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Leistung vollständig ausführen.
03.__.0001
Planum herstellen
161,50
m²
03.__.0002 Trenn- und Filtervlies Geotextile Trenn- und Filterlage auf dem vorbereiteten Planum verlegen.
Technische Angaben:
+ verrottungsfest
+ für Gründungs- und Tragschichten geeignet
+ Überlapung nach Herstellervorgaben
Einschließlich Material, Überlappungen, Zuschnitten und Kleinmaterial.
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Liefern, verlegen und in fertiger Arbeit h e rstellen.
03.__.0002
Trenn- und Filtervlies
E
161,50
m²
03.__.0003 Druckpolster aus Güteschotter, 55cm Druckpolster unter der Stahlbetonbodenplatte herstellen.
Technische Angaben:
+ Dicke im verdichteten Zustand: 55cm
+ Material: Güteschotter
+ Gesteinsart: HKS-Kalksteinschotter oder gleichwertig
+ Körnung: 0/45 mm
+ Ausführung: gebrochenes Mineralstoffgemisch
+ Mindestgüte: Frostschutzschicht
+ Zertifizierung: nach TL Gestein-StB
+ Verdichtungsgrad: mindestens 100% der einfachen Proctordichte
+ Einbau: lagenweise
Jede Lage ist vor Einbau der nächsten Lage vollständig zu verdichten.
Unterkante Güteschotter:
+ mindestens Frostfrei
+ mindestens 0,80 m unter Geländeoberkante
+ maximal bis zur Unterkante der angrenzenden Bestandsgründung
Die Gründungsebene des Bestands ist vor Ausführung örtlich festzustellen.
Oberkante höhen-, ebenheits- und profilgerecht als Unterlage für die Sauberkeitsschicht herstellen.
Leistung einschließlich:
+ Güteschotter
+ Lieferung und Transport
+ lagenweisem Einbau
+ profilgerechtem Abziehen
+ mechanischer Verdichtung
+ sämtlicher erforderlichen Geräte und Nebenarbeiten
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Liefern und herstellen in fertiger Arbeit.
Vom Bieter angebotenes Material:
Herkunft / Lieferwerk:
03.__.0003
Druckpolster aus Güteschotter, 55cm
89,00
m³
03.__.0004 Statischer Plattendruckversuch Statischer Plattendruckversuch auf der fertigen Oberkante des Druckpolsters durchführen.
Technische Angaben:
+ Anzahl: mindestens 2 Prüfungen
+ Prüfzeitpunkt: vor Herstellung der Sauberkeitsschicht
+ Prüfstellen: nach Abstimmung mit der Bauleitung
+ nachzuweisender Verformungsmodul Ev2:
mindestens 70 MN/m²
+ angestrebter Bereich gemäß Tragwerksplanung:
70-80 MN/m²
Leistung einschließlich:
+ Prüfgerät
+ erforderlichem Belastungsfahrzeug beziehungsweise Widerlager
+ Druchführung
+ Auswertung
+ schriftlichem Prüfprotokoll
+ Angabe von Ev1, Ev2 und Ev2/Ev1
Prüfprotokolle vor Weiterführung der Gründungsarbeiten vorlegen.
Leistung vollständig ausführen.
03.__.0004
Statischer Plattendruckversuch
2,00
St
03.__.0005 Zusätzlicher Plattendruckversuch Zusätzlichen statischen Plattendruckversuch wie in der Vorposition beschrieben durchführen.
Ausführung auf Anordnung der Bauleitung insbesondere:
+ nach Nachverdichtung
+ nach Bodenaustausch
+ in auffälligen Bereichen
+ bei unzureichenden Erstergebnissen
Einschließlich Prüfprotokoll.
Leistung vollständig ausführen.
03.__.0005
Zusätzlicher Plattendruckversuch
E
1,00
St
04 SCHMUTZWASSER-GRUNDLEITUNGEN
04
SCHMUTZWASSER-GRUNDLEITUNGEN
VORBEMERKUNG LEITUNGSZONE Die Leitungszone umfasst Bettung, Seitenverfüllung und Abdeckung der Rohrleitungen.
Ausführung:
+ geeignetes, verdichtungsfähiges und steinfreies Bettungsmaterial
+ Rohr gleichmäßig und ohne Punktauflager betten
+ Rohrzwickel und Zwischenräume bei parallel verlaufenden Leitungen vollständig verfüllen
+ Material beidseitig lagenweise einbauen und vorsichtig verdichten
+ Leitungen gegen Lageveränderung und Beschädigung schützen
Bettung, Seitenverfüllung und Leitungsabdeckung einschließlich Materiallieferung sind in den jeweiligen Rohrleitungspositionen enthalten.
VORBEMERKUNG LEITUNGSZONE
04.__.0001 Rohrgraben bis 1,00 m Tiefe Rohrgraben für Schmutzwasser-Grundleiteungen herstellen.
Technische Angaben:
+ Grabentiefe: bis 1,00 m
+ Nennweite Leitung: DN 100
+ Verlauf gemäß Fundamentplan
+ Gefälle und Höhen gemäß örtlicher Einmessung
Leistung einschließlich:
+ Aushub
+ seitlichem Lagern geeigneten Bodens
+ Herstellen des Grabenplanums
+ erforderlicher Grabensicherung
+ sämtlicher Geräte und Nebenarbeiten
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Herstellen in fertiger Arbeit.
04.__.0001
Rohrgraben bis 1,00 m Tiefe
27,00
m
04.__.0002 Schmutzwasser-Grundleitung PP-MD, DN 100 Erdverlegte Schmutzwasser-Grundleitung als Freispiegelleitung herstellen.
Technische Angaben:
+ Nennweite: DN 100
+ Planbezeichnung: DN 100
+ Werkstoff: mineralverstärktes Polypropylen, PP-MD
+ Verbindung: Steckmuffe mit werkseitig eingelegtem Dichtring
+ Einbauort: im Erdreich und unterhalb der Bodenplatte
Leitung höhen-, flucht- und gefällegerecht verlegen.
Leitungen unterhalb der Bodenplatte dauerhaft gegen Auftrieb und Lageveränderung sichern. Offene Leitungsenden während der Bauzeit dicht verschließen.
Leistung einschließlich:
+ Rohren und Muffen
+ systemzugehörigen Dichtungen
+ Gleitmittel
+ Rohrbettung
+ Seitenverfüllung
+ Leitungsabdeckung aus geeignetem steinfreiem Material
+ Sicherung gegen Auftrag und Lageveränderung
+ Zuschnitt und Kleinmaterial
Liefern und verlegen in fertiger Arbeit.
Vorgeschlagenes Fabriakt: KG2000 oder gleichwertig
Vom Bieter angebotenes Fabrikat:
Typ / Produktbezeichnung:
04.__.0002
Schmutzwasser-Grundleitung PP-MD, DN 100
27,00
m
04.__.0003 Bogen DN 100 bis 45° Systemzugehörigen Rohrbogen DN 100 liefern und in die Grundleitung einbauen.
Technische Angaben:
+ Nennweite: DN100
+ Bogenwinkel: bis einschließlich 45°
+ Rohrsystem passend zur ausgeschriebenen Grundleitung
Einschließlich Dichtungen, Verbindungsmitteln, Gleitmittel und Kleinmaterial.
Liefern und einbauen in fertiger Arbeit.
04.__.0003
Bogen DN 100 bis 45°
38,00
St
04.__.0004 Bogen DN 100 über 45° bis 87° Systemzugehörigen Rohrbogen DN 100 über 45° bis 87° liefern und einbauen.
Größere Richtungsänderungen unterhalb der Bodenplatte nur verwenden, soweit technisch erforderlich.
Einschließlich Dichtngen, Gleitmittel und Kleinmaterial.
Liefern und einbauen in fertiger Arbeit.
04.__.0004
Bogen DN 100 über 45° bis 87°
E
3,00
St
04.__.0005 Abzweig DN100/100 Systemzugehörigen Abzweig DN 100/100 liefern und einbauen.
Technische Angaben:
+ Nennweite Hauptleitung: DN 100
+ Nennweite Anschlussleitung: DN 100
+ Abzweigwinkel: vorzugsweise 45°
+ Rohrsystem passend zur ausgeschriebenen Grundleitung
Einschließlich Dichtungen, Verbindungsmitteln und Kleinmaterial.
Liefern, einbauen und in fertiger Arbeit herstellen.
04.__.0005
Abzweig DN100/100
7,00
St
04.__.0006 Übergangsformstück DN 100 Übergangs- beziehungsweise Anschlussformstück zur Verbindung mit einem abweichenden Rohrwerkstoff liefern und einbauen.
Bestandswerkstoff und Anschlussgeometrie vor Bestellung örtlich prüfen.
Einschließlich Dichtungen und Kleinmaterial.
Liefern und einbauen in fertiger Arbeit.
04.__.0006
Übergangsformstück DN 100
1,00
St
04.__.0007 Verschlussdeckel DN 100 Gas- und wasserdichten Verschlussdeckel liefern und einsetzen.
Verschluss während der Bauzeit gegen unbeabsichtigtes Entfernen sichern.
Einschließlich Dichtung und Kleinmaterial.
Liefern und herstellen in fertiger Arbeit.
04.__.0007
Verschlussdeckel DN 100
7,00
St
04.__.0008 Reinigungsöffnung DN 100 Reinigungs- und Inspektionsöffnung DN 100 herstellen.
Technische Angaben:
+ Nennweite: DN 100
+ Verschluss: gas- und wasserdicht
+ Lage: gemäß Planung beziehungsweise Abstimmung mit der Bauleitung
+ dauerhaft zugänglich
Einschließlich Formstück, Verschluss, Dichtungen und Kleinmaterial.
Liefern, einbauen und in fertiger Arbeit herstellen.
04.__.0008
Reinigungsöffnung DN 100
2,00
St
04.__.0009 Rohrdurchführung Bodenplatte DN 100 Rohrdurchführung DN 100 durch die Stahlbetonbodenplatte beziehungsweise den Bodenplattenrand herstellen.
Technische Angaben:
+ Nennweite: DN 100
+ Rohrwerkstoff: PP-MD
+ Bodenplattendicke: 25cm
+ Ausführung mit geprüftem Mauerkragen beziehungsweise Wassersperrflansch
+ Einbau gemäß Herstellerangaben
+ Abdichtungsanforderung: WERKPLANUNG
Durchführung vor Betonage lage- und höhengerecht befestigen.
Rohr und Dichtelement gegen:
+ Auftrieb
+ Verschieben
+ Verdrehen
+ Beschädigung während der Bewehrungs- und Betonarbeiten
sichern.
Leistung einschließlich:
+ Rohrdurchführung
+ Mauerkragen beziehungsweise Wassersperrflansch
+ Dichtelementen
+ Befestigungs- und Fixierungsmitteln
+ Bauzeitverschluss
+ sämtlichem Kleinmaterial
Der Anschluss der separat ausgeführten flächigen Bauwerksabdichtung ist mit dem Abdichtungsgewerk abzustimmen.
Liefern, montieren und in fertiger Arbeit herstellen.
Vorgeschlagenes Fabrikat: KRASO Mauerkragen, Hauff-Technik KG-FIX oder gleichwertig
Vom Bieter angebotenes Fabrikat:
Typ / Produktbezeichnung:
04.__.0009
Rohrdurchführung Bodenplatte DN 100
7,00
St
04.__.0010 Kontroll- und Revisionsschacht DN 1000 Kontroll- und Revisionsschacht vor dem Anschluss an die vorhandene Stichleitung zur Kleinkläranlage herstellen.
Technische Angaben:
+ Schachtnennweite: DN 1000
+ Zu- und Ablauf: DN 100
+ Schachttiefe: gemäß Werkplanung
+ Lage: nicht befahrbare Gartenfläche
+ Ausführung: Betonfertigteilschacht oder gleichtwertiges zugelassenes Schachtsystem
Leistung einschließlich:
+ Schachtunterteil mit ausgebildetem Gerinne
+ Anschlussöffnungen und Dichtungen
+ Schachtringe
+ Übergangs- beziehungsweise Abdeckplatte
+ Höhenausgleichselemente
+ Erdarbeiten
+ Bettung
+ seitliche Verfüllung und Verdichtung
Schacht wasserdicht, lotrecht und standsicher hersteller
Einschließlich aller Materialien, Dichtungen und Verbindungsmitteln.
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
Vom Bieter angebotenes Fabrikat:
Typ / Produktbezeichnung:
04.__.0010
Kontroll- und Revisionsschacht DN 1000
1,00
St
04.__.0011 Schachtabdeckung Grünfläche Schachtabdeckung mit Rahmen liefern und einbauen.
Technische Angaben:
+ Belastungsklasse: A 15 (Auslegung der Prüfkraft auf 15kN)
+ Einbauort: nicht befahrbare Grünfläche
+ Ausführung: geruchs- und tagwasserdicht
+ passend zum Schachtsystem
Oberkante an die geplante Geländeoberfläche anpassen.
Einschließlich Rahmen, Höhenausgleich und Befestigungsmittel.
Liefern und herstellen in fertiger Arbeit.
04.__.0011
Schachtabdeckung Grünfläche
1,00
St
04.__.0012 Anschluss an vorhandene Stichleitung Neue Schmutzwasserleitung an die vorhandene Stichleitung zur Kleinkläranlage anschließen.
Vor Ausführung örtlich feststellen:
+ Rohrwerkstoff
+ Nennweite
+ Zustand
+ Höhenlage
+ Fließrichtung
Bestandsleitung vorsichtig freilegen und fachgerecht trennen.
Anschluss mit zugelassenem, zum Bestand passendem Übergangsstück dauerhaft dicht herstellen.
Leistung einschließlich:
+ Freilegen
+ Trennen
+ Übergangsformstück
+ Dichtungen
+ Verbindungsmitteln
+ Kleinmaterial
+ Schutz der Bestandsleitung gegen Verschmutzung
Liefern und herstellen in fertiger Arbeit.
04.__.0012
Anschluss an vorhandene Stichleitung
1,00
St
04.__.0013 Dichtheitsprüfung Schmutzwasseranlage Neu verlegte erdverlegte Schmutzwasserleitungen einschließlich Schacht und Anschlüssen prüfen.
Prüfung vor Überbauung beziehungsweise vollständiger Verfüllung durchführen.
Leistung einschließlich:
+ Sichtprüfung
+ Dichtheitsprüfung
+ Prüfgeräte
+ Prüfmedium
+ Auswertung
+ schriftliches Prüfprotokoll
Festgestellte Undichtheiten beseitigen.
Erforderliche Wiederholungsprüfung nach Mängelbeseitigung einrechnen.
Herstellen in fertiger Arbeit.
04.__.0013
Dichtheitsprüfung Schmutzwasseranlage
P
1,00
psch
04.__.0014 Bestandsdokumentation Entwässerung Ausgeführte Entwässerungsanlage vor Verfüllung dokumentieren.
Zu erfassen sind:
+ Leitungsverläufe
+ Rohrsohlhöhen
+ Gefälle
+ Formstücke
+ Anschlusspunkte
+ Schachtsohle
+ Reinigungsöffnungen
Unterlagen übergeben als:
+ bemaßte Bestandszeichnung um PDF-Format
+ Fotodokumentation
Herstellen und übergeben in fertiger Arbeit.
04.__.0014
Bestandsdokumentation Entwässerung
P
1,00
psch
04.__.0015 Rohrbettung in Anschluss- und Fromstückbereichen Geeignetes steinfreies Bettungs- und Verfüllmaterial im Bereich von Anschlüssen, Abzweigen und Fromstückgruppen zusätzlich liefern und einbauen.
Technische Angaben:
+ Material für Kunststoffrohrleitungen geeignet
+ frei von scharfkantigen Bestandteilen
+ lagenweiser Einbau
+ Verdichtung ohne Beschädigung oder Lageveränderung der Leitung
+ Rohrzwickel vollständig unterfüllen
Leistung einschließlich:
+ Material
+ Lieferung und Transport
+ Einbau
+ Verdichtung
+ Profilierung
+ sämtlicher Geräte und Hilfsmittel
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
04.__.0015
Rohrbettung in Anschluss- und Fromstückbereichen
E
6,50
m³
04.__.0016 Rohrgraben mit vorhandenem Boden verfüllen Rohrgraben oberhalb der Leitungsabdeckung mit geeignetem vorhandenen Aushubboden verfüllen.
Anforderungen an das Material:
+ ausreichend verdichtungsfähig
+ frei von organischen Bestandteilen
+ frei von Bauschutt und Abfällen
+ frei von schädlichen Stoffen
+ keine groben oder scharfkantigen Bestandteile im Leitungsbereich
+ nicht durchnässt oder gefroren
Material langenweise einbauen und verdichten.
In Leitungsnähe mit einem für die Rohrleitung geeigneten Gerät verdichten.
Leistung einschließlich:
+ Aufnehmen vom Zwischenlager
+ Fördern innerhalb des Grundstücks
+ lagenweisem Einbau
+ Verdichten
+ profilgerechtem Herstellen der Oberfläche
+ sämtlicher Geräte und Nebenarbeiten
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Leistung in fertiger Arbeit herstellen.
04.__.0016
Rohrgraben mit vorhandenem Boden verfüllen
16,50
m³
04.__.0017 Liefermaterial zur Rohrgrabenverfüllung Geeignetes verdichtungsfähiges Mineralstoffgemisch zur Verfüllung des Rohrgrabens liefern und einbauen.
Ausführung nur, wenn:
+ der vorhandene Aushubboden ungeeignet ist
+ der vorhandene Boden nicht ausreicht
+ örtlicher Bodenaustausch erforderlich ist
Technische Angaben:
+ verdichtungsfähiges Mineralstoffgemisch
+ abgestuftes Korngemisch
+ frei von organischen und schädlichen Bestandteilen
+ langeweise Einbau
+ Verdichtung entsprechend der späteren Oberflächennutzung
Leistung einschließlich:
+ Material
+ Lieferung und Transport
+ lagenweisem Einbau
+ Verdichten
+ Abziehen
+ sämtlicher Geräte und Nebenarbeiten
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
04.__.0017
Liefermaterial zur Rohrgrabenverfüllung
E
5,50
m³
05 REGENWASSERLEITUNGEN
05
REGENWASSERLEITUNGEN
VORBEMERKUNG LEITUNGSZONE Die Leitungszone umfasst Bettung, Seitenverfüllung und Abdeckung der Rohrleitungen.
Ausführung:
+ geeignetes, verdichtungsfähiges und steinfreies Bettungsmaterial
+ Rohr gleichmäßig und ohne Punktauflager betten
+ Rohrzwickel und Zwischenräume bei parallel verlaufenden Leitungen vollständig verfüllen
+ Material beidseitig lagenweise einbauen und vorsichtig verdichten
+ Leitungen gegen Lageveränderung und Beschädigung schützen
Bettung, Seitenverfüllung und Leitungsabdeckung einschließlich Materiallieferung sind in den jeweiligen Rohrleitungspositionen enthalten.
VORBEMERKUNG LEITUNGSZONE
05.__.0001 Rohrgraben Regenwasserleitung bis 1,00 m Tiefe Rohrgraben für die erdverlegte Regenwasserleitung herstellen.
Technische Angaben:
+ Grabentiefe: bis 1,00 m
+ Leitungsnennweite: DN 100
+ Leitungsverlauf: gemäß Fundamentplanung
+ Grabenbreite: entsprechend Rohrdurchmesser und erforderlichem Arbeitsraum
+ Grabensohle: höhen- und profilgerecht
+ Verlegetiefe und Gefälle: gemäß Planung und örtlicher Abstimmung
Vorhandene Leitungen und Anlagen gegen Beschädigung schützen.
Ungeeignete, aufgeweichte oder nicht trägfähige Bereiche der Grabensohle der Bauleitung anzeigen.
Leistung einschließlich:
+ Lösen des Bodens
+ Aufnahmen und Laden
+ sietlichem Lagern geeigneten Aushubbodens
+ Herstellen des Grabenplanums
+ erforderlicher Sicherung der Grabenwände
+ Schutz vorhandener Leitungen
+ sämtlicher Geräte und Nebenarbeiten
Bettung, Seitenverfüllung und Leitungsabdeckung sind in der Postiion der Rohrleitung enthalten.
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Herstellen und ausführen in fertiger Arbeit.
05.__.0001
Rohrgraben Regenwasserleitung bis 1,00 m Tiefe
33,50
m
05.__.0002 Regenwasserleitung PP-MD, DN 100 Erdverlegte Regenwasserleitung als Freispiegelleitung herstellen.
Technische Angaben:
+ Nennweiter: DN 100
+ Planbezeichnung: DN 100
+ Werkstoff: mineralverstärktes Polypropylen, PP-MD
+ Verbindung: Steckmuffen mit werkseitig eingelegtem Dichtring
+ Einbauort: außerhalb des Gebäudegrundrisses
+ Anschlussziel: vorhandene Regenentwässerung
Leitung höhen-, flucht- und gefällegerecht verlegen.
Offene Rohrenden während der Bauzeit gegen das Eindringen von Boden, Wasser und Fremdstoffen verschließen.
Leistung einschließlich:
+ Rohren und Muffen
+ Systemzugehörigen Dichtungen
+ Gleitmittel
+ Rohrbettung nach Herstellervorgaben
+ Seiteverfüllung
+ Leitungsabdeckung aus geeignetem steinfreiem Material
+ erforderlichen Zuschnitten
+ Sicherung gegen Lageveränderung
+ Kleinmaterial
Liefern, verlegen und herstellen in fertiger Arbeit.
Vorgeschlagenes System: PP-MD-Kanalrohrsystem SN 10 oder gleichwertig
Vom Bieter angebotenes Fabrikat:
Typ / Produktbezeichnung:
05.__.0002
Regenwasserleitung PP-MD, DN 100
33,50
m
05.__.0003 Bogen DN 100 bis 45° Systemzugehörigen Rohrbogen passend zur ausgeschriebenen Regenwasserleitung liefern und einbauen.
Technische Angaben:
+ Nennweite: DN 100
+ Bogenwinkel: bis einschließlich 45°
+ Werkstoff: PP-MD
+ Rohrsystem: passend zur ausgeschriebenen Regenwasserleitung
+ Ringsteifigkeit: entsprechend dem angebotenen Rohrsystem
Rohrbogen höhen- und lagegerecht einbauen.
Leistung einschließlich:
+ Formstück
+ werkseitig beziehungsweise systemzugehöriger Dichtung
+ Gleitmittel
+ erforderlicher Zuschnitte
+ Kleinmaterial
Liefern, einbauen und herstellen in fertiger Arbeit.
05.__.0003
Bogen DN 100 bis 45°
11,00
St
05.__.0004 Bogen DN 100 über 45° bis 87° Systemzugehörogen Rohrbogen passend zur ausgeschriebenen Regenwasserleitung liefern und einbauen.
Technische Angaben:
+ Nennweite: DN 100
+ Bogenwinkel: über 45° bis 87°
+ Werkstoff: PP-MD
+ Rohrsystem: passen zur ausgeschriebenen Regenwasserleitung
Größere Richtungsänderungen nur verwenden, soweit aufgrund der Leitungsführung erforderlich.
Nach Möglichkeit mehrere Bögen mit kleineren Winklen anstelle einer scharfen Richtungsänderung verwenden.
Leistung einschließlich:
+ Formstück
+ Dichtung
+ Gleitmittel
+ erforderlicher zuschnitte
+ Kleinmaterial
Liefern, einbauen und in fertiger Arbeit herstellen.
05.__.0004
Bogen DN 100 über 45° bis 87°
3,00
St
05.__.0005 Abzweig DN 100 Systemzugehörigen Abzweig passend zur ausgeschriebenen Regenwasserleitung liefern und einbauen.
Technische Angaben:
+ Nennweite Hauptleitung: DN 100
+ Nennweite Anschlussleitung: DN 100
+ Werkstoff: PP-MD
+ Abzweigwinkel: vorzugsweise 45°
+ Rohrsystem: passend zur ausgeschriebenen Regenwasserleitung
Abzweig in Fließrichtung einbauen.
Leistung einschließlich:
+ Formstück
+ Dichtungen
+ Gleitmittel
+ erforderlicher Zuschnitte
+ Kleinmaterial
Liefern, einbauen und in fertiger Arbeit herstellen.
05.__.0005
Abzweig DN 100
2,00
St
05.__.0006 Überschiebmuffe DN 100 Systemzugehörige Überschiebmutte für die Regenwasserleitung liefern und einbauen.
Technische Angaben:
+ Nennweite: DN 100
+ Werkstoff: PP-MD
+ Rohrsystem: passend zur ausgeschriebenen Regenwasserleitung
+ Anwendung: Einbindung beziehungsweise nachträgliche Verbindung von Rohrabschnitten
Leistung einschließlich:
+ Überschiebmuffe
+ Dichtungen
+ Gleitmittel
+ erforderlicher Zuschnitte
+ Kleinmaterial
Liefern, einbauen und in fertiger Arbeit herstellen.
05.__.0006
Überschiebmuffe DN 100
3,00
St
05.__.0007 Übergangsformstück DN 100 Übergangs- beziehungsweise Anschlussformstück zur Verbindung der neuen Regenwasserleitung mit einem Rohr oder Bauteil abweichender Bauart liefern und einbauen.
Vor Bestellung örtlich feststellen:
+ Rohrwerkstoff
+ Außendurchmesser
+ Nennweite
+ Anschlussgeometrie
+ Zustand des vorhandenen Rohres
Technische Angaben:
+ neue Leitung: PP-MD, DN 100
+ Bestandsleitung: örtlich festzustellen
+ Verbindung: dauerhaft dicht
+ Übergangssystem für beide Rohrwerkstoffe geeignet
Leistung einschließlich:
+ Übergangsformstück
+ Dichtungen
+ Spann- beziehungsweise Verbindungsmittel
+ Gleitmittel
+ erforderlicher Zuschnitte
+ Kleinmaterial
Liefern, einbauen und in fertiger Arbeit herstellen.
Vom Bieter angebotenes Fabrikat:
Typ / Produktbezeichnung:
05.__.0007
Übergangsformstück DN 100
1,00
St
05.__.0008 Provisorischer Verschluss Fallrohranschluss DN 100 Anschlussende der Regenwasserleitung bis zur Montage des Regenfallrohrs provisorisch verschließen.
Technische Angaben:
+ Nennweite: DN 100
+ Verschluss: regenwasser- und schmutzdicht
+ gegen unbeabsichtigtes Entfernen gesichert
+ Rohrende gegen Lageveränderung und Beschädigung schützen
+ Entfernung des Verschlusses ohne Beschädigung des Rohrsystems mgölich
Leistung einschließlich:
+ Verschlussdeckel
+ Dichtung
+ erforderlicher Sicherung
+ Kleinmaterial
Liefern, einsetzten und in fertiger Arbeit herstellen.
05.__.0008
Provisorischer Verschluss Fallrohranschluss DN 100
2,00
St
05.__.0009 Anschluss an vorhandene Regenwasserleitung Neue Regenwasserleitung an die vorhandene Regenwasserleitung anschließen.
Vor Ausführung örtlich feststellen:
+ genaue Lage der Bestandsleitung
+ Rohrwerkstoff
+ Nennweite und Außendurchmesser
+ Höhelage
+ Fließrichtung
+ Zustand
+ vorhandenes Gefälle
+ geeignete Anschlussstelle
Bestandsleitung fachgerecht trennen und gegen das Eindringen von Boden und Fremdstoffen schützen.
Anschluss dauerhaft dicht herstellen.
Leistung einschließlich:
+ vorsichtigem Freilegen der Bestandsleitung
+ Säubern udn Prüfen des Anschlussbereichs
+ erforderlichem Rohrschnitt
+ Abzweig- beziehungsweise Übergangsformstück
+ Überschiebmuffen
+ Dichtungen
+ Gleitmittel
+ erforderlicher Anpassungsstücke
+ Kleinmaterial
+ Wiederherstellung der Rohrbettung
+ sietlicher Verfüllung im Anschlussbereich
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
05.__.0009
Anschluss an vorhandene Regenwasserleitung
11,00
St
05.__.0010 Rohrbettung in Anschluss- und Fromstückbereichen Geeignetes steinfreies Bettungs- und Verfüllmaterial im Bereich von Anschlüssen, Abzweigen und Fromstückgruppen zusätzlich liefern und einbauen.
Technische Angaben:
+ Material für Kunststoffrohrleitungen geeignet
+ frei von scharfkantigen Bestandteilen
+ lagenweiser Einbau
+ Verdichtung ohne Beschädigung oder Lageveränderung der Leitung
+ Rohrzwickel vollständig unterfüllen
Leistung einschließlich:
+ Material
+ Lieferung und Transport
+ Einbau
+ Verdichtung
+ Profilierung
+ sämtlicher Geräte und Hilfsmittel
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
05.__.0010
Rohrbettung in Anschluss- und Fromstückbereichen
E
0,50
m³
05.__.0011 Rohrgraben mit vorhandenem Boden verfüllen Rohrgraben oberhalb der Leitungsabdeckung mit geeignetem vorhandenen Aushubboden verfüllen.
Anforderungen an das Material:
+ ausreichend verdichtungsfähig
+ frei von organischen Bestandteilen
+ frei von Bauschutt und Abfällen
+ frei von schädlichen Stoffen
+ keine groben oder scharfkantigen Bestandteile im Leitungsbereich
+ nicht durchnässt oder gefroren
Material langenweise einbauen und verdichten.
In Leitungsnähe mit einem für die Rohrleitung geeigneten Gerät verdichten.
Leistung einschließlich:
+ Aufnehmen vom Zwischenlager
+ Fördern innerhalb des Grundstücks
+ lagenweisem Einbau
+ Verdichten
+ profilgerechtem Herstellen der Oberfläche
+ sämtlicher Geräte und Nebenarbeiten
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Leistung in fertiger Arbeit herstellen.
05.__.0011
Rohrgraben mit vorhandenem Boden verfüllen
20,00
m³
05.__.0012 Liefermaterial zur Rohrgrabenverfüllung Geeignetes verdichtungsfähiges Mineralstoffgemisch zur Verfüllung des Rohrgrabens liefern und einbauen.
Ausführung nur, wenn:
+ der vorhandene Aushubboden ungeeignet ist
+ der vorhandene Boden nicht ausreicht
+ örtlicher Bodenaustausch erforderlich ist
Technische Angaben:
+ verdichtungsfähiges Mineralstoffgemisch
+ abgestuftes Korngemisch
+ frei von organischen und schädlichen Bestandteilen
+ langeweise Einbau
+ Verdichtung entsprechend der späteren Oberflächennutzung
Leistung einschließlich:
+ Material
+ Lieferung und Transport
+ lagenweisem Einbau
+ Verdichten
+ Abziehen
+ sämtlicher Geräte und Nebenarbeiten
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
05.__.0012
Liefermaterial zur Rohrgrabenverfüllung
E
7,00
m³
05.__.0013 Sicht- und Funktionsprüfung Regenwasseranlage Neu verlegte Regenwasserleitungen vor Überbauuung beziehungsweise vollständiger Verfüllung prüfen.
Zu kontrollieren sind:
+ Leitungsverlauf
+ Rohrsohlhöhen
+ Gefälle
+ Rohrverbindungen
+ Formstücke
+ Fallrohranschlüsse
+ Anschluss an die Bestandsleitung
+ Beschädigungen
+ Verformungen
+ freier Rorhquerschnitt
+ störungsfreier Wasserablauf
Leitung erforderlichenfalls spülen.
Anlage bis zum Übergabepunkt mit Wasser beaufschlagen und freien Ablauf kontrollieren.
Leistung einschließlich:
+ Prüfmitteln
+ Wasser
+ Spülung
+ erforderlichen Hilfsmitteln
+ schriftlicher Dokumentation
Festgestellte Mängel vor Verfüllung beseitigen.
Leistung in fertiger Arbeit ausführen.
05.__.0013
Sicht- und Funktionsprüfung Regenwasseranlage
P
1,00
psch
05.__.0014 Bestands- und Höhendokumentation Regenwasseranlage Tatsächlich ausgeführte Regenwasseranlage vor Verfüllung dokumentieren.
Zu erfassen sind:
+ Leitungsverläufe
+ Rohrsohlhöhen
+ Gefälle
+ Bögen und Richtungsänderungen
+ Abzweige
+ Reinigungsöffnungen
+ Fallrohranschlüsse
+ Übergangsformstücke
+ Anschluss an die Bestandsleitung
Unterlagen übergeben als:
+ bemaßte Bestandszeichnung im PDF-Format
+ Fotodokumentation
+ eindeutig zugeordnete Leitungs- und Anschlusspunkte
+ Angabe des verwendeten Rohrsystems
Fotos vor vollständiger Verfüllung aufnehmen.
Leistung in fertiger Arbeit ausführen.
05.__.0014
Bestands- und Höhendokumentation Regenwasseranlage
P
1,00
psch
06 DRAINAGE UND VERSICKERUNG
06
DRAINAGE UND VERSICKERUNG
HINWEIS DRAINAGE UND VERSICKERUNG HINWEIS DRAINAGE UND VERSICKERUNG
Die Planung der Drainage und Versickerung ist noch nicht abgeschlosse. Die erforderliche Baugrunduntersuchung zur Beurteilung der Boden- und Wasserverhältnisse sowie der Versickerungsfähigkeit wurde angefragt.
Leistung zur Drainage und Versickerung sind nicht Bestandteil dieser Ausschreibung. Sie werden nach Vorliegen der Untersuchungsergebnisse gegebenenfalls über einen Nachtrag oder eine separate Beauftragung ergänzt.
HINWEIS DRAINAGE UND VERSICKERUNG
07 NAHWÄRME UND TRINKWASSER
07
NAHWÄRME UND TRINKWASSER
VORBEMERKUNGEN NAHWÄRMELEITUNG VORBEMERKUNGEN NAHWÄRMELEITUNG UND TRINKWASSERLEITUNG
Gegenstand dieses Titels sind die Tiefbauarbeiten für eine erdverlegte Nahwärmeleitung zwischen der bestehenden Heizungsanlage und dem Neubau, sowie die Verlegung der Trinkwasserleitung.
Leistungsabgrenzung:
Tiefbaugewerk:
+ Abstecken und Freilegen der Leitungstrasse
+ Herstellen des Leitungsgrabens
+ Herstellen des Leitungsplanums
+ Sandbettung und Einsandung
+ Unterstützung beim Leitungseinbau
+ Verfüllen und Verdichten des Grabens
+ Trassenwarnband
+ Dokumentstion der Leitungslage
Heizungsgewerk:
+ Dimensionierung und Auswahl des Rohrsystems
+ Lieferung der eigentlichen Nagwärmeleitung
+ Formstücke und Verbindungen
+ Verbindung und Nachdämmung der Rohrstöße
+ Gebäudeeinführungen und Abdichtungssysteme
+ Druck- und Dichtheitsprüfung
+ Anschluss an die Heizungsanlage
+ Spülung und Inbetriebnahme
Flexible vorgedämmte Nahwäremleitungen werden üblicherweise in einem steinfreien Sandbett verlegt. Der erforderliche Aufbau, die Überdeckung und die Biegeradien sind vom gewählten Rohrsystem abhängig.
Änderungen der Leitungsführung sind vor Ausführung mit der Bauleitung und dem Heizungsgewerk abzustimmen.
VORBEMERKUNGEN NAHWÄRMELEITUNG
07.__.0001 Leitungsweg abstecken Leitungsweg der erdverlegten Nahwärmeleitung und der Trinkwasserleitung vor Beginn der Erdarbeiten abstecken und kennzeichnen.
Technische Angaben:
+ Leitungsverlauf: gemäß Werkplanung
+ Anfangspunkt: bestehende Heizungsanlage
+ Endpunkt: Neubau
+ Kreuzungen mit vorhandenen Leitungen berücksichtigen
+ Mindestbiegeradius des Rohrsystems einhalten
Vorhandene Leitungen und Anlagen vor Beginn der Erdarbeiten feststellen.
Leistung einschließlich:
+ Markierungen
+ Sicherungspunkten
+ vermessungstechnischen Eigenleistungen
+ Abstimmung mit dem Heizungsgewerk
+ sämtlichen Hilfsmitteln
Leistung in fertiger Arbeit ausführen.
07.__.0001
Leitungsweg abstecken
P
1,00
psch
07.__.0002 Leitungsgraben bis 1,00 m Tiefe Leitungsgraben für die erdverlegte Nahwärmeleitung und die Trinkwasserleitung herstellen.
Technische Angaben:
+ Grabentiefe: bis 1,00 m
+ Leitungsverlauf: gemäß Werkplanung
+ Grabensohle: eben und frei von scharfkantigen Bestandteilen
Der Leitungsgraben ist so herzustellen, dass die Nahwärmeleitung ohne unzulässiges Ziehen, Knicken oder Verformen eingebaut werden kann.
Im bereich von Richtungsänderungen und Hauseinführungen ist der Graben entsprechend dem erforderlichen Biegeradius aufzuweiten.
Leistung einschließlich:
+ Lösen des Bodens
+ Aufnehmen und Laden
+ seitlichem Lagern geeigneten Aushubbodens
+ Herstellen des Grabenplanums
+ erforderlicher Grabensicherung
+ Schutz vorhandener Leitungen
+ sämtlicher Geräte und Nebenarbeiten
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Herstellen in fertiger Arbeit.
07.__.0002
Leitungsgraben bis 1,00 m Tiefe
15,50
m
07.__.0003 Leitungsgraben über 1,00 bis 1,75 m Tiefe Leitungsgraben wie Vorposition herstellen, jedoch:
+ Grabentiefe: über 1,00 bis 1,75 m
+ erforderliche Sicherung beziehungsweise Böschung der Grabenwände berücksichtigen
Einschließlich aller Geräte, Sicherungsmaßnahmen und Nebenarbeiten.
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Herstellen in fertiger Arbeit.
07.__.0003
Leitungsgraben über 1,00 bis 1,75 m Tiefe
E
5,00
m
07.__.0004 Kopfloch am Bestandsgebäude herstellen Kopfloch im Bereich des vorhandenen Gebäudes für die Montage und Einführung der Nahwärmeleitung und der Trinkwasserleitung herstellen.
Technische Angaben:
+ Lage: gemäß Werkplanung
+ Abmessungen: nach Absprache mit dem Heizungsbauer
(zur Kalkulation ca. 1,50 x 1,50 m)
+ Bestand abschnittsweise und erschütterungsarm freilegen
+ vorhandene Abdichtungen und Leitungen schützen
+ ausreichend Arbeitsraum für Gebäudeeinführung und
Rohrmontage herstellen.
Bestandsfundamente dürfen nicht untergraben werden.
Leistung einschließlich:
+ Aushub
+ Handschachtung im Anschlussbereich
+ Sicherung der Baugrube
+ seitlichem Lagern geeigneten Bodens
+ Schutzmaßnahmen
+ sämtlicher Geräte und Nebenarbeiten
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Herstellen in fertiger Arbeit.
07.__.0004
Kopfloch am Bestandsgebäude herstellen
1,00
St
07.__.0005 Kopfloch am Neubau herstellen Kopfloch beziehungsweise aufgeweiteten Montagebereich am Neubau für die Einführung der Nahwärmeleitung und der Trinkwasserleitung herstellen.
Technische Angaben:
+ Lage gemäß Werkplanung
+ ausreichend Arbeitsraum für Rohrmontage und Abdichtungsarbeiten
+ Bodenplatte, Gründungspolster und Grundleitungen gegen Beschädigung schützen
+ Biegeradius des Rohrsystems berücksichtigen
Leistung einschließlich:
+ Aushub
+ Handschachtung im Anschlussbereich
+ Sicherungsmaßnahmen
+ seitlichem Lagern geeigneten Bodens
+ sämtlicher Geräte und Nebenarbeiten
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Herstellen in fertiger Arbeit.
07.__.0005
Kopfloch am Neubau herstellen
1,00
St
07.__.0006 Planum Leitungsgraben herstellen Grabensohle höhen- und profilgerecht als Unterlage für die Sandbettung herstellen.
Ausführung:
+ lose und aufgeweichte Bereiche entfernen
+ scharfkantige Steine und Fremdstoffe beseitigen
+ Grabensohle eben abziehen
+ erforderliches Gefälle beziehungsweise Höheprofil herstellen
+ unzulässige Punktauflager vermeiden
Einschließlich aller Geräte und Nebenarbeiten.
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Herstellen in fertiger Arbeit.
07.__.0006
Planum Leitungsgraben herstellen
15,50
m
07.__.0007 Sandbettung herstellen Sandbettung unter der Nahwärmeleitung und der Trinkwasserleitung liefern und einbauen.
Technische Angaben:
+ Material: steinfreier, gut verdichtungsfähiger Sand
+ frei von scharfkantigen und rohrschädigenden Bestandteilen
+ Bettungsdicke. ca. 10cm (oder nach Herstellervorgabe)
+ Einbau über die gesamte Grabenbreite
+ Oberfläche eben und profilgerecht
Material gleichmäßig einbauen und vorsichtig verdichten.
Die Bettung muss eine durchgehende und gleichmäßige Auflage der Nahwärmeleitung sicherstellen.
Leistung einschließlich:
+ Sand
+ Lieferung und Transport
+ Einbau
+ Abziehen
+ vorsichtiger Verdichtung
+ sämtlicher Geräte und Nebenarbeiten
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
07.__.0007
Sandbettung herstellen
2,50
m³
07.__.0008 Unterstützung beim Einbau der Nahwärmeleitung Heizungsgewerk beim Einbringen der bauseits beziehungsweise durch das Heizungsgewerk gelieferten Nahwärmeleitung unterstützen.
Leistungsumfang:
+ Bereitstellung erforderlicher Montagehelfer
+ Öffnen und Freihalten des Leitungsgrabens
+ Unterstützung beim Abrollen und Einlegen der Leitung
+ Schutz der Rohrleitung gegen Beschädigung
+ Ausrichten innerhalb des Leitungsgrabens
+ Einhalten der vorgegebenen Biegeradien
+ Fixieren bis zur seitlichen Einbettung
Hebe- und Zugmittel dürfen den Außenmantel der Leitung nicht beschädigen.
Eigentliche Rohrmontage, Verbindungstechnik und Druckprüfung sind nicht Bestandteil der Position.
Einschließlich aller erforderlichen Hilfsmittel und Nebenarbeiten.
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Ausführen in fertiger Arbeit.
07.__.0008
Unterstützung beim Einbau der Nahwärmeleitung
E
P
1,00
psch
07.__.0009 Einsandung der Nahwärmeleitung Nahwärmeleitung und Trinkwasserleitung seitlich und oberhalb, sowie zwischen den Leitungen vollständig mit steinfreiem Sand einbetten.
Technische Angaben:
+ Material entsprechend der Sandbettung
+ Seitenräume vollständig verfüllen
+ Rohrleitung hohlraumfrei einbetten
+ Abdeckung über Rohrscheitel:
Herstellerangabe, vorläufig ca. 10-15 cm
+ lagenweise und beidseitig gleichmäßig einbauen
+ in Rohrnähe nur von Hand beziehungsweise mit geeignetem leichtem Gerät verdichten
Außenmantel der Nahwärmeleitung nicht beschädigen oder verformen.
Bei mehreren Leitungen beziehungsweise Medienrohren sind die Zwischenräume vollständig mit Sand zu verfüllen.
Leistung einschließlich:
+ Sand
+ Lieferung
+ Einbau
+ Verdichten
+ Kleinmaterial
+ sämtlicher Geräte und Nebenarbeiten
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
07.__.0009
Einsandung der Nahwärmeleitung
8,00
m³
07.__.0010 Rohrgraben mit vorhandenem Boden verfüllen Rohrgraben oberhalb der Einsandung mit geeignetem vorhandenem Aushubboden verfüllen.
Anforderungen an das Material:
+ ausreichend verdichtungsfähig
+ frei von Bauschutt und Abfällen
+ frei von organischen Bestandteilen
+ frei von groben oder scharfkantigen Steinen
+ nicht durchnässt oder gefroren
Material lagenweise einbauen und verdichten.
Bis zu einer ausreichenden Überdeckung nur geeignete leichte Verdichtungsgeräte einsetzen.
Verdichtungsgeräte dürfen nicht unmittelbar auf die Leitung einwirken.
Leistung einschließlich:
+ Aufnahmen vom Zwischenlager
+ Fördern innerhalb des Grundstücks
+ langenweisem Einbau
+ Verdichten
+ profilgerechtem Herstellen
+ sämtlicher Geräte und Nebenarbeiten
+ Einbau eines geeigneten Trassenwandbands
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Leistung ausführen in fertiger Arbeit.
07.__.0010
Rohrgraben mit vorhandenem Boden verfüllen
9,50
m³
07.__.0011 Liefermaterial für Grabenverfüllung Geeignetes verdichtungsfähiges Mineralstoffgemisch zur Verfüllung des Leitungsgrabens liefern und einbauen.
Ausführung nur, wenn:
+ vorhandener Aushubboden ungeeignet ist
+ vorhandenes Material nicht ausreicht
+ örtlicher Bodenaustausch erforderlich wird
Technische Angaben:
+ abgestuftes und verdichtungsfähiges Mineralstoffgemisch
+ frei von organischen oder schädlichen Bestandteilen
+ langenweiser Einbau
+ Verdichtung nach späterer Flächennutzung
Einschließlich Lieferung, Einbau, Verdichten und Abziehen.
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Liefern und herstellen in fertiger Arbeit.
07.__.0011
Liefermaterial für Grabenverfüllung
3,00
m³
07.__.0012 Provisorische Sicherung der Leitungsenden Leitungsenden beziehungsweise Gebäudeeinführungen während der Bauzeit gegen Beschädigung und Verschmutzung schützen.
Ausführung:
+ wasserdicht beziehungsweise witterungsgeschützt
+ gegen unbeabsichtigtes Entfernen gesichert
+ mechanischer Schutz der Rohrenden
+ Schutz der Dämmung und des Außenmantels
Einschließlich Schutzkappen, Befestigungsmitteln und Kleinmaterial.
Liefern und herstellen in fertiger Arbeit.
07.__.0012
Provisorische Sicherung der Leitungsenden
2,00
St
07.__.0013 Höhendokumentation Nahwärmeleitung Tatsächliche Lage der Nahwärmeleitung vor Verfüllung dokumentieren.
Zu erfassen sind:
+ Trassenverlauf
+ Leitungstiefe
+ Überdeckung
+ Lage der Gebäudeeinführungen
+ Richtungsänderungen
+ Kreuzungen mit anderen Leitungen
+ Abstand zu Bestand und festen Bezugspunkten
+ Rohrsystem und Außendurchmesser
Unterlagen übergeben als:
+ bemaßte Bestandszeichnung im PDF-Format
+ Fotodokumentation vor Verfüllung
+ eindeutige Maßbezüge
+ Angabe der verwendeten Höhenbezugspunkte
Leistung ausführen in fertiger Arbeit.
07.__.0013
Höhendokumentation Nahwärmeleitung
P
1,00
psch
17 STUNDENLOHNARBEITEN
17
STUNDENLOHNARBEITEN
Arbeiten im Stundenlohn Arbeiten im Stundenlohn werden nur nach ausdrücklicher
vorheriger Zustimmung durch die Bauleitung anerkannt.
Anfallende notwendige Stundenlohnarbeiten sind
daher mit einer Schätzung der notwendigen Zeit vor
Beginn der Arbeiten der Bauleitung zur Genehmigung vorzulegen.
Hierfür erforderliche Materialien hat der AN in
Abstimmung mit der Bauleitung zu liefern.
Alle Stundenlohnzettel und Lieferscheine sind der
Bauleitung täglich zur Unterschrift vorzulegen, um in
der Abrechnung anerkannt zu werden.
Als Preise der Materialien dürfen nur ortsübliche
Verkaufspreise des Baustoffhandels eingesetzt werden.
Für durchzuführende Stundenlohnarbeiten werden
folgende Stundensätze angeboten:
Arbeiten im Stundenlohn
17.__.0001 Facharbeiter Stundenlohnarbeiten eines Facharbeiters für nicht im Leistungsverzeichnis enthaltene Arbeiten.
Ausführung nur auf ausdrückliche Anordnung der Bauleitung.
Stundennachweise sind täglich vorzulegen und durch die Bauleitung gegenzeichnen zu lassen.
Abrechnung: Std.
17.__.0001
Facharbeiter
30,00
h
17.__.0002 Bauhelfer Stundenlohnarbeiten eines Bauhelfers für nicht im Leistungsverzeichnis enthaltene Arbeiten.
Ausführung nur auf ausdrückliche Anordnung der Bauleitung.
Stundennachweise sind täglich vorzulegen und durch die Bauleitung gegenzeichnen zu lassen.
Abrechnung: Std.
17.__.0002
Bauhelfer
20,00
h