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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
TECHN. VORBEM. TIEFBAU- UND ROHBAUARBEITEN TECHNISCHE VORBEMERKUNGEN TIEFBAU - UND ROHBAUARBEITEN
- Zusätzliche technische Vertragsbedingungen:
Inhalt
1. Grundlagen der Leistungen
2. Leistungen / Preisinhalte
3. Angaben zur Ausführung
4. Anmerkungen zum Leistungsverzeichnis
5. Angaben zur Abrechnung
1. GRUNDLAGEN DER LEISTUNGEN
1.1 Neben diesen "Zusätzlichen technischen
Vertragsbedingungen" gelten - soweit vorhanden -
die "Allgemeinen Angaben zum Objekt",
die "Allgemeinen Vorbemerkungen" und
die "Besonderen Vertragsbedingungen",
sowie die Angaben des Anschreibens,
das Angebot des Bieters und der spätere Auftrag.
Eventuelle Kosten und Aufwendungen resultierend
aus den vorgenannten Unterlagen und den dort
vermerkten Anlagen sind in den Preisen des
Bieters zu berücksichtigen.
Später gestellte Forderungen des Bieters, die auf
eine Nichtbeachtung der Unterlagen hindeuten,
werden abgewiesen.
1.2 Grundlage der Arbeiten sind
- die Planunterlagen und Zeichnungen der Planer,
- die statischen Berechnungen
- die Angaben und Details des Bauphysikers wie
Wärme- und Schallschutznachweis,
- die Angaben und Details der sonstigen Fachplaner
und Sonderfachleute wie z.B. der Brandschutznachweis,
das Bodengutachten,
- die Baugenehmigung
- alle sonstigen behördlichen Auflagen,
- das Leistungsverzeichnis.
Die vom Auftragnehmer verwendeten Ausführungsunterlagen
müssen den Freigabevermerk des Auftraggebers tragen,
um Verwechselungen bei der Bauausführung zu vermeiden.
Nicht freigegebene Unterlagen dürfen nicht verwendet werden.
Dies entbindet den Auftragnehmer aber nicht von seiner
eigenen Prüfungs- und Hinweispflicht. Diese bleiben unberührt.
1.3 Maßgebend für die Lieferung und Ausführung der
Leistungen sind die zum Zeitpunkt der Auftragsvergabe
gültige VOB, Teil C, (Allgemeine Technische
Vertragsbedingungen für Bauleistungen),
sowie besonders
alle einschlägigen und zum Zeitpunkt der
Auftragsvergabe gültigen
- DIN-/EN-Normen bzw. Vorschriften und
Herstellerrichtlinien,
welche sich auf die vorgesehenen Leistungen
nach den neuesten Kenntnissen der Technik
beziehen, wie u.a.
DIN 18 299 Allgemeine Regelungen für
Bauarbeiten jeder Art
DIN 18 300 Erdarbeiten
DIN 18 305 Wasserhaltungsarbeiten
DIN 18 306 Entwässerungsarbeiten
DIN EN 476 Abwasserleitungen und -kanäle
DIN 1 986 Entwässerungsanlagen für
Gebäude und Grundstücke
DIN 18 308 Dränarbeiten
DIN 18 330 Mauerarbeiten
DIN 1 053 Mauerwerk, Berechnung und
Ausführung
DIN 18 195 Bauwerksabdichtungen
DIN EN 18533 Abdichtung von erdberührten
Bauteilen
DIN 18 336 Abdichtung gegen drückendes
Wasser
DIN 18 160 Abgasanlagen
DIN 18 331 Beton u. Stahlbetonarbeiten
DIN 1 045 Beton- und Stahlbeton
DIN EN 206+A2 Beton-Bemessung und Ausführung
DIN 18 335 Stahlbauarbeiten
DIN 4 123 Gebäudesicherung im Bereich von
Ausschachtungen, Gründungen
und Unterfangungen
DIN 18 353 Estricharbeiten
DIN 18 350 Putz- und Stuckarbeiten
DIN 18 451 Gerüstarbeiten
DIN 4 030 Betonangreifende Wässer,
Böden und Gase
DIN 4 108 Wärmeschutz im Hochbau
DIN 4 109 Schallschutz im Hochbau
DIN 18 202 Toleranzen im Hochbau
Alle in der VOB/C DIN 18299 ff aufgeführten
DIN bzw. DIN EN gelten ohne besondere
Erwähnung als Ausführungsgrundlage,
Leistungs- und Gütebestimmung.
Weiter gelten die
- Verarbeitungsrichtlinien der Lieferwerke,
- Richtlinien und Merkblätter der entspr.
Gütegemeinschaften, Verbände etc., wie
- Deutscher Beton- und Bautechnik-Verein e.V. (DBV)
- Deutscher Ausschuss für Stahlbeton (DAfStb)
- Bundesverband Porenbeton,
- Arbeitsgemeinschaft Ziegelelementbau e.V. im
Bundesverband d. deutschen Ziegelindustrie e.V.,
und Güteschutz Ziegelmontagebau e.V.,
- Verein Deutscher Zementwerke e.V. (DVZ),
- Deutsches Institut für Gütesicherung und
Kennzeichnung e.V. (RAL),
- Industrieverband Dichtstoffe e.V. (IVD)
- Dachverband Lehm e.V.
- Informationszentrum Beton GmbH
- Verband für Dämmsysteme, Putz u. Mörtel e.V. (VDPM)
- Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für
Bauwerkserhaltung u. Denkmalpflege e.V. (WTA)
- Informationsverband Edelstahl Rostfrei (ISER),
- kommunalen Entwässerungs-/ Abwassersatzungen.
- Technische Baubestimmungen; Baustellen-
einrichtungen; Sicherheitsregeln für die Einrichtung
und den Betrieb auf Baustellen
(BaustelleneinrVV HA),
- Arbeitsstättenverordnung,
- Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau),
- Vorschriften- und Regelwerk der gesetzlichen
Unfallversicherung (DGUV)
- Richtlinien der VdS Schadenverhütung Köln,
- Verordnung über Sicherheit und
Gesundheitsschutz auf Baustellen (BaustellV),
1.4 Der Bieter ist verpflichtet, sich vor Abgabe
seines Angebotes von sämtlichen
preisbildenden Faktoren in Kenntnis
zu setzen und diese in seinem Angebot
zu berücksichtigen.
Der Bieter hat sich vor Abgabe des
Angebotes von den örtlichen Verhältnissen
zu überzeugen, dabei kann er die Hilfe eines
Bauherrenvertreters in Anspruch nehmen.
Nachforderungen, welche auf mangelhafte
Information beruhen, werden nicht anerkannt.
1.5 Soweit in der Leistungsbeschreibung auf Technische
Spezifikationen, z. B. nationale Normen, mit denen Europäische
Normen umgesetzt werden, europäisch technische
Bewertungen, gemeinsame technische Spezifikationen,
Internationale Normen, Bezug genommen wird, werden auch
ohne den ausdrücklichen Zusatz: "oder gleichwertig", immer
gleichwertige Technische Spezifikationen in Bezug genommen.
2. LEISTUNGEN / PREISINHALTE
2.1 Alle in der VOB, Teil C
als Nebenleistungen aufgeführten Leistungen
gelten als vertragliche Leistung und sind in
die Einheitspreise mit einzukalkulieren.
Als Nebenleistungen gelten insbesondere auch,
sofern nicht ausdrücklich hierfür
Leistungspositionen vorgesehen sind:
- Alle Aufwendungen und Kosten, die sich aus
der Einhaltung der Unfallverhütungs-
vorschriften und des Brandschutzes ergeben.
- Reinigen und Sauberhalten von öffentlichen
Verkehrswegen gem. den gesetzlichen
Bestimmungen
- Evtl. Nachverdichten der Baugrubensohle,
Erstellung Planum erfolgt bauseits vom
Gewerk "Erdarbeiten"
- Unterhalten der Baugrubenböschungen
bis zur Verfüllung
- Säubern der Arbeitsraumsohlen
vor Anfüllung der Arbeitsräume,
Durchlässigkeit des Kiessanduntergrundes
muss gewährleistet sein.
- Das Herstellen technologisch bedingter
Arbeitsfugen, einschl. aller hierfür evtl.
erforderlichen Materialien wie Fugenbänder,
sowie Schalungsausschnitte, Abstellungen,
Bewehrungsanschlüsse, etc.
- Das Herstellen unrechtwinkliger Wandanschlüsse
- Das Anlegen und Herstellen von Durchbrüchen,
Öffnungen und Schlitzen nach Schlitz-
plänen für Installationszwecke aller Art.
Das Schließen vorgen. Decken- und
Wanddurchbrüche, jeweils nach den
erforderl. Anforderungen (z.B. auch nach
Schall- und Brand-Schutzbestimmungen)
Deckendurchbrüche sind teilweise mit
mehreren Leitungen der TGA in
unterschiedlichen Durchmessern belegt,
die die erforderlichen Schalarbeiten sowie das
Ausbetonieren erschweren.
- Das Herstellen, Vorhalten und Unterhalten
für alle Gewerke und für die Dauer
der Bauzeit und Entfernen der Notgeländer
in Treppenhäusern sowie sonstige erf.
Absturzsicherungen und Abdeckungen.
- Typenprüfung bzw. Kosten für das
Aufstellen statischer Berechnungen und das
Anfertigen der dazugehörigen Zeichnungen
gem. DIN 18 451, Abschn. 4.2.5. sowie alle
Gebühren für die bauaufsichtliche
Genehmigung und Abnahme der Gerüste.
- Das Schließen, Verputzen und Spachteln von
Aussparungen, Ankerlöchern o.ä.
- Das Einlegen von Dreikantleisten:
Alle sichtbaren Ecken und Kanten von
Stahlbetonbauteilen sind unter 45 Grad
durch Einlegen von Dreikantleisten mit
1,5 cm Seitenlänge zu brechen.
Dieses gilt auch für Arbeitsfugen.
Nach Fertigstellung sichtbar bleibende Fugen
von Element -Decken und Wänden sind so
mit geeigneten Mitteln abzuschalen, dass
eine Nachbehandlung durch Betonkosmetik
bzw. Beiputz nicht erforderlich wird.
- Das Überhöhen von Schalbereichen, wenn
aus konstruktiven bzw. statischen Gründen
vorgegeben.
- Das Anbringen und Unterhalten
von Meterrissen (1,00 m über OKFF)
mindestens 3 Stück pro Geschoss in den
Türleibungen von Eingangstüren sowie im
Bereich des Treppenhauses bzw. Aufzuges.
Als Meterriss sind dafür konzipierte
Kunststoffplättchen zu verwenden.
Der Auftragnehmer haftet für die
Richtigkeit. Die Meterrisse sind für alle
Folgegewerke bindend.
- Das Glätten aller Flächen für die
waagerechten Mauerwerksisolierungen
mit reinem Zementmörtel.
- Das Ausgleichen der Deckenauflager nach
Angaben der Bauleitung und des Statikers.
Das Problem der Kantenpressung ist zu
beachten, auf diversen Wänden sind evtl.
Zentrierstreifen zur Zentrierung der
Auflagerlasten aus den Decken einzulegen,
bzw. ist der Wandkopf bei Aussenwänden
auf der Innenseite mit einer
Weichfasereinlage zu versehen.
- Schutzmaßnahmen für Sichtmauerwerk.
- Bauseits zur Verfügung gestellte Einbauteile,
wie z.B. Einbauteile des Aufzuges wie
Halfenschienenstücke, Rüsthülsen, etc.,
sind auf Anforderung durch den AN
fachgerecht einzubauen.
Die Einbauteile sind verschiebe- und
auftriebsicher an der Bewehrung zu befestigen.
- Herstellen von Probewürfeln zur Prüfung
der Druckfestigkeit, einschl. erforderl.
Prüfgebühren.
- Statische Nachweise für Transport- und
Montagezustände.
- Provisorische Abdichtung von Öffnungen,
Durchbrüchen, Aussparungen in Decken
sowie Treppenlöcher und offene
Baukörperdehnungsfugen gegen
Niederschlagswasser während der
Rohbauarbeiten. Die Öffnungen
sind tagwasserdicht zu verschließen.
- Weitere Nebenleistungen zu einzelnen Gewerken,
die als Preisinhalte mit zu berücksichtigen sind,
siehe auch folgenden Punkt 3 "Angaben zur
Ausführung".
2.2 Der AN hat alle evtl. erforderl. Genehmigungen
für die Benutzung von öffentl. Grundstücks-
flächen bzw. Nachbargrundstücken
rechtzeitig vor Baubeginn einzuholen. Alle
hierdurch entstehenden Kosten sind in die
Einheitspreise mit einzurechnen. Die
Bauherrschaft ist von allen Forderungen
freizustellen, die durch unmittelbare und
mittelbare Beschädigungen entstehen können.
Verursachte Schäden sind unaufgefordert zu
beseitigen.
2.3 Eigenes Restmaterial, Verschnitt, Bruch,
Verpackungsmaterial und sonstig anfallende
Bauschuttmassen sind vom AN kostenlos zu
beseitigen. Die einschlägigen Vorschriften
über die Entsorgung von Sondermüll sind
streng einzuhalten.
Das Einfüllen in Arbeitsräume sowie das
Eingraben oder Verbrennen auf der Baustelle
ist untersagt.
2.4 Arbeiten die mit anderen Gewerken in Verbindung
stehen sind mit diesen so abzustimmen, dass
eine einwandfreie und zügige Zusammenarbeit
gewährleistet ist. Verantwortlich für die
Koordination sämtlicher Gewerke auf der Baustelle
in Bezug auf Logistik, Abrufen benötigter Vor- und
Nachleistungen liegt im Verantwortungsbereich
des AN, in Abstimmung mit der örtlichen Bauleitung.
Dies beinhaltet auch das Abstimmen der Material-
lieferungen mit den vor Ort Beteiligten und die
Terminkoordinierung, inbes. bzgl. der Erdarbeiten.
2.5 Vor Ausführung der Leistungen sind der
Bauleitung in mindestens zweifacher
Ausfertigung kostenfrei zu übergeben:
- alle erforderlichen bauaufsichtlichen
Zulassungen,
- eine Aufstellung der verwendeten
Materialien mit Hinweis auf Hersteller,
Fabrikat und Chargennummer o.ä,
- Wartungsangaben.
3. ANGABEN ZUR AUSFÜHRUNG
3.1 Erdarbeiten
- Ein Befahren des vorhandenen Bauplanums mit
schwerem Arbeitsgerät ist nicht zulässig.
- Bei Maßnahmen wie evtl. Bodenaustausch,
Nachverdichtungen, etc. hat der AN die
Bauleitung rechtzeitig über die Durch-
führung bzw. Beendigung der Maßnahmen
zu informieren, damit der Erfolg vom entspr.
Fachingenieur überprüft werden kann.
Weitere Arbeiten dürfen in diesen Bereichen
vor Freigabe durch die Bauleitung nicht
erfolgen.
- Nach erfolgtem Aushub, vor Beginn der
Fundamentierungsarbeiten, ist ggf. eine
Abnahme der zuvor aufgeführten Baugruben
gefordert.
- Aufgefüllte Bodenmassen und Kiesfilter-
schichten werden im verdichteten Zustand
gemessen und abgerechnet.
3.2 Entwässerung
- Die örtlichen Bestimmungen und Vorschriften
des Tief- und Hochbauamtes des
Stadtentwässerungamtes, der Stadtwerke
und der Bauaufsichtsbehörde sind genau zu
beachten
- Abnahmen werden vom AN beantragt.
Bescheinigungen der öffentlichen
Dienststellen über die erfolgte Abnahme
sind der Bauleitung des AG zu übergeben.
Geschuldet sind der Ausführung
entsprechende Bestandspläne sowie eine
Dokumentation (siehe gesonderte Position)
- Zum Verfüllen der Leitungsgräben darf
für die erste Lage (mind. 30 cm über
Rohscheitel) nur steinfreies Material
verwendet werden. Weitere Verfüllung mit
verdichtungsfähigem Boden. Verdichtung
von Hand oder mit leichtem Gerät.
- Nach Abschluss der Hinterfüllmaßnahmen
für die Entwässerungsleitungen
hat der AN im Beisein des AG die
Funktionsfähigkeit der Entwässerung
nachzuweisen.
3.3 Mauerarbeiten
- Das Mauerwerk ist in regelrechtem Verband
lot- und fluchtgerecht sowie vollfugig
herzustellen.
- Einzurechnen ist die evtl. Verzahnung
neuer Wände mit vorhandenem Mauerwerk.
- Ebenso gilt das Anlegen und lotrechte
Hochführen der Leibungen von Tür- und
Fensteröffnungen,sowie der Glattputz der
Leibungen als Vorbereitung für die
Fenstermontage als Nebenleistung und ist
in die Einheitspreise einzukalkulieren,
falls nicht in gesonderter Position erfasst.
- Die Anschlüsse der Konstruktionsteile
(Decken, Wände, Stützen) an das
Mauerwerk sind vorschriftsmäßig
herzustellen. An Beton- und Stahlteilen
vorhandene Anker sind einzumauern,
fehlende Anker sind anzudübeln bzw.
anzuschweißen. Vorgeschrieben sind 4
Anschlussanker je m Wandhöhe aus
der angrenzenden Stahl- oder
Betonkonstruktion.
- Mauerwerksteile in verschiedenen Mörtel-
und Ziegelgüten, sowie alle tragenden und
aussteifenden Wände sind gleichzeitig im
Verband hochzuführen. Die Verankerung
nichttragender Innenwände und leichter
Trennwände mit tragendem und aussteifen-
dem Mauerwerk muss außerdem nach den
Ausführungsrichtlinien der DIN 4103
erfolgen.
- Für die Mörtelbeschaffenheit gilt DIN EN 1996,
ergänzt durch die Empfehlung des
Fachverbandes der Ziegelindustrie. Es ist
durch geeignete Maßnahmen zu
gewährleisten, dass die Beschaffenheit des
auf der Baustelle verarbeiteten Mörtels
über den Zeitraum der gesamten Leistung
hinweg gleich bleibt und auf das
Wasseraufnahmevermögen des verarbeiteten
Steines abgestimmt ist. Die Auswahl der
Zuschlagstoffe ist darauf abzustimmen.
Farbstoffzusätze sind nicht vorgesehen.
Alle Fugen sind ohne Farbunterschiede
auszuführen.
Grundsätzlich sind alle Stoß-, Lager-
und Außenfugen satt und hohlraumfrei
auszuführen. Die Fugen sind bis zur
Sichtfläche zu vermörteln, soweit es
sich nicht um mörtelfreie Fugen handelt.
- Alle groben Verschmutzungen am Mauerwerk
sind täglich zu entfernen, bevor der
Abbindeprozess abgeschlossen ist. Spezielle
Reinigungsverfahren bei starker
Verschmutzung sind vor Ausführung mit
dem AG festzulegen. Löcher im Mauerwerk
(z.B. entstanden durch Gerüste oder das
Befestigen von Schalung) sind vor
Aufbringen des Putzes oder einer anderen
Außenhaut zu beseitigen.
Für Sichtmauerwerk gilt:
- Muster sind auf Verlangen vorzulegen
- Sichtmauerwerk ist je nach Einbauort und
nach Absprache mit der Bauleitung gegen
Verschmutzung zu schützen. Im
Sockelbereich ist i.d.R. eine Folie für
die Bauzeit dauerhaft zu befestigen und
nach Abschluss der Putzarbeiten zu
beseitigen.
- Frisches Mauerwerk ist bei Eintritt von
Frost zu schützen. An oder auf gefrorenem
Mauerwerk oder Mörtelgrund darf nicht
weitergearbeitet werden. Gefrorene
Baustoffe dürfen - auch bei Zusatzmitteln
im Mörtel - nicht verarbeitet werden.
Durch Frost geschädigtes Mauerwerk ist
unverzüglich abzutragen.
- Sofern die Hersteller für das zu verwendende
großformatige Steinmaterial Passstücke anbieten,
sind diese grundsätzlich zu verwenden.
- Wenn Steine für Passstücke getrennt werden
müssen, weil die Industrie für das zu verwendende
Steinmaterial keine fertigen Passstücke anbietet,
dann ist das Trennen nur durch materialgerechte
Verfahren, z.B. Sägen bei Porenbeton oder
Leichtziegel, zulässig.
- Mauersteinversetzungsgeräte ("Deckenkräne") dürfen
nur nach Zustimmung der Bauleitung eingesetzt
werden, es sei denn, die Decken haben ihre
projektierte Tragfähigkeit erreicht und die zulässigen
Einzellasten werden durch das Gerät nicht
überschritten.
- Ungeschützte Bauteile aus Aluminium dürfen keinen
Kontakt mit Zement- oder Kalkmörtel haben. Nicht
korrosionsgeschützte Stahlteile dürfen nur mit reinem
Zementmörtel eingesetzt oder umhüllt werden.
3.4 Beton- und Stahlbetonarbeiten
- Wenn die Bewehrungen nicht auf der
Baustelle gebogen werden, sind für die
Zulagebewehrungen, Auswechselungen usw.
(resultierend aus den geprüften
Bewehrungsplänen) aller vorkommenden
Dimensionen genügend Reservestähle sowie
eine Handbiegemaschine vorzuhalten.
- Die Betonoberfläche, auch unter schrägen
Schalungen, muss frei von Löchern sein.
Evtl. erforderliche Nachbesserungen werden
nicht vergütet.
Nachträgliche Ausbesserungen von Fehlstellen
sind vor Ausführung mit der Bauleitung
abzustimmen.
- Zur Wanddurchführung von Spanndraht sind
Kunststoffhülsen zu verwenden. Die
verbleibenden Öffnungen (Konen) sind
sofort nach dem Ausschalen mit Feinbeton
gleicher Färbung und Oberflächenstruktur
zu schließen. Besondere Sorgfalt ist auf
das Schließen der Spannlöcher im Bereich
der Weißen Wanne zu verwenden.
- Alle einzubauenden Kleineisenteile sind gem.
DIN je nach Einsatzort feuerverzinkt oder
in V4A - Qualität einzubauen.
- Gegen die Verwendung von zugelassenem
Schalungsöl besteht kein Einwand, sofern
keine Schäden, Verfärbungen und
dergleichen entstehen. Entstandene Schäden
sind umgehend und vollständig auf Kosten
des AN zu beseitigen.
- Holzschalungen sind gleichbleibend feucht
zu halten, damit durch Schwinden keine
klaffenden Fugen entstehen und die
Schalungsbretter sich nicht werfen.
- Bei der Betonherstellung bedürfen
Korngrößen der Zuschlagstoffe über
32 mm der Zustimmung der Bauleitung.
- Auf frisch betonierten Decken dürfen keine
Arbeiten ausgeführt werden. Dies gilt im
Besonderen für das Lagern von Material,
Aufstellen von Gerüsten etc.;
bei niedrigen Temperaturen verlängern
sich die Belastungsfristen auf frisch
betonierten Decken entsprechend.
Vor dem Betonieren sind die entsprechend
ausgebildeten Schalungen von Fremdkörpern
zu reinigen. Das Eindringen von Schnee ist
durch geeignete Maßnahmen auszuschließen.
- Vor dem Betonieren sind die Hohlräume von
Hochlochziegeln so abzudecken, dass kein
Beton in die Hohlräume eindringen kann.
- Fachbauleitung und Bewehrungsabnahme:
Der AN übt die Fachbauleitung nach LBO für
die Ausführung selbst aus. Vor Beginn der
Betonierarbeiten der Stahlbetonteile hat der
AN die Bauaufsichtsbehörde, die Bauleitung,
den Statiker und den Prüfstatiker
eigenverantwortlich über jeden Betoniergang zu
informieren und die Bewehrung abnehmen zu
lassen.
- Das Einlegen von Rohrleitungen in die
Schalung durch andere Unternehmen, z.B.
Leerrohre der elektrischen Leitungen,
Rohre für die sanitäre Installation usw.
sowie Anker und sonstige Befestigungseisen,
ist ohne besondere Berechnung zu gestatten.
Verantwortlich für die Koordination ist der AN.
- Sofern Fertigteildecken und/oder Fertigteilwände
zur Ausführung kommen gehört der Einbau von
Elektrodosen in den Decken und Wänden evtl.
zum Leistungsumfang des AN, die Abrechnung
jedoch erfolgt auf Nachweis.
- Rohr- und Leitungsdurchführungen
- Beim Durchführen von Rohren und Leitungen
durch Fundamente oder Wände sind
Überschiebrohre zu verwenden.
- Anschlussbögen für Grundleitungen in
Bodenplatten sind mit einer flexiblen
Umhüllung zu versehen.
- Vor dem Schließen von Aussparungen und
Schlitzen ist verantwortlich darauf zu achten,
dass die verlegten Leitungen korrosions-,
wärme- und schallgeschützt sind.
- Alle für die Erbringung der Gesamtleistung
des AN benötigten Einbauteile
wie Anschweißplatten, Futterrohre, Schienen,
Dübel, Leerrohre, Halfeneisen, usw.
sind in die Schalung einzubauen.
Sie müssen durch geeignete Maßnahmen
dauerhaft gegen Korrosion geschützt sein
(feuerverzinkt). Falls erforderlich,
sind Teile aus nichtrostendem Stahl zu verwenden
- Betonzusätze:
Die Verwendung von Betonverflüssigern und/
oder anderen Zusatzmitteln bedarf der
Zustimmung der Bauleitung. Sofern sie nicht
besonders ausgeschrieben sind, werden sie
nicht besonders vergütet.
- Zusätzliche Baustoffprüfungen:
Auf Verlangen des AG sind bei Unklarheiten
oder Unstimmigkeiten besondere Güte-
prüfungen von Materialien, Baustoffen und
an Bauteilen durch den AN kostenlos durchzu-
führen. Sind mehrere Prüfverfahren
zulässig, entscheidet der AG gemeinsam mit
den Fachingenieuren, welches Verfahren
angewendet wird.
- Andere als die ausgeschriebenen Stahlgüten
dürfen nicht eingebaut werden, auch wenn
gleichwertige Stäbe in Bezug auf Streck-
grenzen und Zugfestigkeit zur Verfügung
stehen.
- Baustahlabrechnung:
Es wird nach den Einheitspreisen der
Betonstahl-Positionen anhand der von der
Bauleitung freigegebenen Stahllisten
(ohne Verschnitt, etc.) abgerechnet.
- Bewehrungserschwernisse
Mit den Einheitspreisen der Stahlpositionen
sind ferner abgegolten sämtliche Möglich-
keiten der Bewehrungsführung nach DIN EN 1992
einschließlich der sich daraus ergebenden
Schwierigkeiten und der damit verbundenen
Arbeitsabläufe in verlegetechnischer
Hinsicht sowie sämtliche dazu erforderlichen
Abstützungen und Halterungen im
Einbauzustand. Dies gilt z.B. auch
- bei der Bewehrung von Druckgliedern über
2 Geschosse
- bei der Einspannbewehrung von senkrechten
Baugliedern in horizontale angrenzende
Bauteile
- bei der Ausnutzung der maximalen
Bewehrungsdichte in den einzelnen
Bauteilen usw.
- Konstruktive Rissebeschränkung
Für Wände, großflächige wandartige
Bauteile usw. ist grundsätzlich schwindarmer
Zement zu verwenden. Der Beton muss so
geliefert eingebracht und nachbehandelt
werden, dass nur eine Rissebildung in ganz
geringer Anzahl und Breite auftritt.
Arbeitsfugen sind vom AN in den nach Statik
bzw. DIN vorgeschriebenen Abständen
anzuordnen und entsprechend auszubilden.
Diese Arbeitsabschnitte sind mit dem Statiker
und der BL abzustimmen, das Ausbilden der
Arbeitsfugen gilt als Nebenleistung und ist
ebenso wie sämtliche hierfür erforderlichen
Materialien, wie z.B. Fugenbänder sowie
sonstige Einbaumaßnahmen in die
Einheitspreise der Stahlbetonarbeiten
einzukalkulieren.
- Festlegung von Überhöhungen:
Sofern in den einzelnen Schal- und
Bewehrungsplänen die Überhöhungen für
Konstruktionsteile (Unterzüge, Überzüge,
Geschossdecken usw.) nicht angegeben sind,
sind diese Überhöhungen durch den AN in
Abhängigkeit von seiner Schalungs-
konstruktion festzulegen, damit die
zulässigen Höhentoleranzen nach dem
Ausschalen nicht überschritten werden.
Auswahl der Schalung, der statische Nachweis
für die Standsicherheit seiner Schalung
obliegt dem AN. Alle Erschwernisse, die mit
der von ihm gewählten Schalungsart zusammen-
hängen einschl. evtl. Auswirkungen auf die
Schalungsform benachbarter Bauteile und
deren Anschlüsse sind in die Angebotspreise
einzurechnen. Konstruktion und Einsatz der
Schalung haben so zu erfolgen, dass die
vorgegebenen Bautermine eingehalten werden.
- LV - Langtext Beton:
Für sämtliche Betonpositionen gilt folgender
Text:
- z.B. Beton C25/30 herstellen bzw. liefern,
zwischen oder auf Schalung oder Beton-
fertigteilen sach- und fachgerecht ein bzw.
aufbringen und verdichten,
einschl. der erforderlichen Nachbehandlung.
Die Oberflächen sind glatt abzuziehen.
Sie müssen dicht und geschlossen sein.
Der Beton ist gut zu verdichten, er darf
nicht entmischt werden.
- LV - Langtext Schalung
Für alle Schalungspositionen gilt folgender
Text.
- Schalung für . . . . . . . .liefern, nach
Zeichnung und Angabe sach- und fachgerecht
einbauen, vorhalten, später wieder
ausbauen und abfahren,
einschl. aller Abstützungen in
horizontaler und vertikaler Richtung, aller
Nebenarbeiten, aller Verbindungsmittel und
aller sonstigen Arbeiten. Die Abstützungen
sind, wenn erforderlich, durch den AN
besonders nachzuweisen.
- Expositionsklassen
Angaben zu Expositionsklassen der
jeweiligen Betonbauteile sind den statischen
Berechnungen sowie den Positions- und
Schalplänen zu entnehmen, zu beachten
und entsprechend zu Grunde zu legen
- Anforderungen bei Ausführung einer Weißen
Wanne:
- Ausführung entsprechend der WU-Richtlinie
DAfStb, Wasserundurchlässige Bauwerke
- Der AN hat für die Ausführung der Leistung eine
entsprechende Spezialfirma mit zu beauftragen,
inbesondere bzgl.
- Abdichtungstechnische Systemplanung,
wie z.B. Ausbildung und Abdichtung der
Arbeits- und Sollrissfugen mit Dichtungsrohren,
Einbau von Dichtkragen für Rohrdurchführungen,
etc.
- Ausführung mit Überwachung
aller Betoniervorgänge durch das Fachpersonal
- ebenso sind die Hinweise auf den
Positionsplänen bzgl. Beton-
technologie, Fugenausführung und
Nachbehandlung zu beachten.
- Die Anordnung von senkrechten Arbeitsfugen,
infolge Arbeitstakt-Betonierabschnitten bzw.
Wandplattenstößen von FT-Hohlwandelementen
obliegt dem AN. Sämtliche hierfür erforderlichen
Materialien mit Arbeitsfugenbändern, Blechen,
Schläuchen, Quellbändern oder gleichwertig
(nach Wahl des AN) sowie die entsprechenden
Einbaumaßnahmen sind mit den
Angebotspreisen abgegolten.
Die Ausbildung der horizontalen Arbeitsfugen
(Sohle-Wand, Wand-Decke) ist in gesonderten
Positionen erfasst und anzubieten.
- Haftübernahme für die Gebrauchsfähigkeit
bezüglich dauerhafter Wasserundurchlässigkeit
des Baustoffes Beton sowie des nach gewählten
Systems druckwasserhaltend ausgebildeten
Tragwerks, einschl. aller Fugenüberbrückungs-
maßnahmen und "Durchdringungen" auf die
Zeitdauer von 10 Jahren.
3.5 Beton- Fertigteile
Als Nebenleistung gelten insbesondere auch,
sofern nicht ausdrücklich hierfür
Leistungspositionen vorgesehen sind:
- Erstellen und Mitliefern der statischen
Berechnungen, die zur Umrechnung
auf Fertigteilelemente zusätzlich zur
normalen statischen Berechnung
erforderlich sind, einschl. evtl.
Prüfgebühren
- Erstellen aller Zeichnungen
für die Fertigung und Montage, die
zusätzlich zur normalen Ausführungsplanung
erforderlich sind, wie:
Schal- und Bewehrungspläne,
Werkstattzeichnungen, etc.
- Werden Fertigteile untereinander oder mit
Ortbeton thermisch getrennt verbunden,
so sind Verbindungselemente aus Edelstahl
einzurechnen.
- Verbindungen wie Dorne und Hüllrohre,
Schrauben, Dollen, Stahlplatten etc..
Für Montageanschlüsse sind diese teilweise
vorab in Ortbetonbauteilen mit einzubetonieren
(im EP Fertigteil berücksichtigen).
- Einbauteile zur Zentrierung
- Zementgebundener Vergussmörtel beim Einbau
- evtl. erforderliche statische Lager / Gleitlager
als Einbauteile an Auflagerungen
- Der Fertigteilhersteller hat ohne besondere
Aufforderung Güteschutznachweis,
Prüfzeugnisse und
Eignungsprüfungsnachweis vorzulegen.
- Für Stahlbeton-Fertigteildecken dürfen
nur allgemein bauaufsichtlich zugelassene
und güteüberwachte Fabrikate verwendet
werden.
- Vorschriften und Verlegeanleitungen des
Herstellerwerkes sind beim Einbau zu
beachten.
- Falls nicht ausdrücklich anders erwähnt,
sind alle Bauteile in glattem Sichtbeton (SB3)
auszuführen, Betongüten nach Statik.
- Alle freien Kanten sind mit Dreikantleisten
20/20 mm zu brechen.
- Erstellung aller Eck- und Randausbildungen.
- Auf eine gleichmäßige Fugeneinteilung
ist zu achten.
- evtl. erforderliche Kranstellung und Gerüste
- Krananschlagspunkte sind gem.
Architektenplanung an später nicht sichtbaren
Stellen vorzusehen.
- Der AN hat sich über Zufahrtsmöglich-
keiten und Aufstellmöglichkeiten für seine
Hebezeuge rechtzeitig zu informieren.
3.6 Abdichtung gegen Wasser
- Vor Ausführung der Abdichtungsarbeiten
sind die Untergründe auf Eignung zu überprüfen.
Die Überprüfung des Untergrundes umfasst
auch den Hinweis auf vorstehende Teile, z. B. Drähte,
Rundstahlenden, Anker und dergleichen sowie auf
unverschlossene Öffnungen von Spanndrähten,
Verbindungsstäben u. dgl.
- Die Außenabdichtung auf Kelleraußenwänden
ist stets vor dem Anbringen von Fertigteilen,
z. B. Lichtschächten o.ä., auszuführen.
- Die Lage der Nahtstelle zwischen waage-
rechten und senkrechten Flächen ist
gesondert mit dem AG abzustimmen, falls
sie nicht aus den Planungsunterlagen
ersichtlich ist.
- Bei horizontalen Mauerwerksabdichtungen ist
auf das Vorhandensein einer Mörtelfuge zu
achten.
- Horizontale Mauerwerksdichtungen sind
unabhängig von der Planung dann in ihrer
Höhenlage zu verändern, wenn sich bei der
Bauausführung eine Änderung der Höhe des
Geländes, z.B. durch Anschüttung, Wegebau,
erkennen lässt, die von der Planung abweicht.
Der Auftragnehmer hat in diesem Fall vor Ausführung
die Bauleitung zu verständigen.
- Abtreppungen in horizontalen Mauerwerksdichtungen
- auch im Bereich zweischaliger Wände - sind nur
über ausgerundete Mörtelkehlen und -kanten zu führen.
- Bevor Abdichtungen durch weitere Arbeiten, z.B. durch
Vorstellen von Schutzschichten, verdeckt werden, muss
die Leistung durch den Auftraggeber abgenommen
werden. Die Bauleitung ist entsprechend frühzeitig zu
informieren.
- Arbeitsunterbrechungen bei Bitumendickbeschichtungen
sind zu vermeiden.
- Beim Kehlenstoß von Dichtungsbahnen als Übergang
von waagerechten zu senkrechten Flächen sind die
Stoßüberdeckungen an der senkrechten Fläche
anzuordnen.
- Beim Kantenstoß von Dichtungsbahnen als Übergang
von waagerechten zu senkrechten Flächen ist darauf zu
achten, dass die Abdichtungslagen der waagerechten
Fläche die entsprechenden Abdichtungslagen der
senkrechten Fläche überdecken, damit das Wasser nicht
gegen den Stoß läuft.
- Bituminöse Abdichtungen, die beim Verlegen von
Bewehrungsstahl gefährdet werden können, sind mit
einem Anstrich aus Zementmilch zu versehen, um
mechanische Beschädigungen erkennen zu können.
3.7 Erdungsanlage und Niederspannungsinstallation
Die Ausführung der Erder hat entsprechend der
DIN 18014 zu erfolgen, er gilt als Bestandteil
der elektrischen Anlage.
Die Arbeiten sind durch eine entsprechende
Elektro-/Blitzschutzfachkraft bzw. unter Aufsicht
dieser Fachkraft auszuführen.
Als Nebenleistung gelten insbesondere auch,
sofern nicht ausdrücklich hierfür
Leistungspositionen vorgesehen sind:
- Die Messung des Erdungswiderstandes der
Erdungsanlage lt. DIN VDE 0100 Teil 600, Abs.
5.6.1.5. Die Ergebnisse sind zu protokollieren und
in den Übergabeschein einzutragen.
- Die Prüfung der Verbindung des Hauptpotenzialausgleichs
laut DIN VDE 0100, Teil 600 Abs. 5.2., mittels eines
Stromes von mind. 0,2 A, bei einer Leerlaufspannung
zwischen 4 - 24 V, die Ergebnisse sind zu protokollieren.
- Das Einrichten von Messpunkten zur Feststellung der
Ableitfähigkeit von Fußböden einschl. Erstellen eines
Protokolls mit Eintragung der Messstellen und Messwerte,
z.B. in Batterieräumen o.ä.
- Die Fortschreibung der Ausführungs-, Montagepläne
und Werkstattzeichnungen.
Alle Änderungen, die während der Bauzeit auftreten,
sind vom Auftragnehmer eigenverantwortlich laufend in
die Ausführungs- sowie in die Werkstatt- und
Montagepläne einzuarbeiten.
- Die Dokumentation gemäß Abschnitt 7 DIN 18014
für die Erdungsanlage bestehend aus:
- Grundrisszeichnungen mit eingezeichneten
Anschlusstellen und Verbindunggsstellen,
- Kennzeichnung der eingesetzten Werkstoffe,
- ausführliche Fotodokumentation der verlegten
Erdungsanlage in Bewehrung und Erdreich,
- Messprotokolle,
- geschuldet sind der Ausführung
entsprechende Bestandspläne sowie eine
Dokumentation (2 -fach in Papierform und
in digitaler Form auf Datenträger als DWG- und
PDF-Dateien).
3.8 Schweißarbeiten o. ä.
Bei Durchführung von Schweiß- und
Schneidbrennarbeiten, Arbeiten mit offener
Flamme und sonstigen funkenreißenden Arbeiten
sind die gültigen Auflagen der Bauberufs-
genossenschaften, Gewerbeaufsicht, etc. zu
beachten und einzuhalten (Brand- und Explosionsschutz).
Alle erforderlichen Qualifikationsnachweise für das
normgerechte Schweißen von Stahlbauten etc. sind
vorzulegen, für das Schweißen von Betonstahl
ist insbesondere DIN EN ISO 17660 zu beachten.
Brennbare Gegenstände und lagernde
feuergefährliche Stoffe, auch Staub und
Abfälle, soweit brennbare Umkleidungen und
Isolierungen, sind vor Beginn der Arbeiten
aus der Umgebung der Arbeitsstelle zu
entfernen.
3.9 Es dürfen nur ökologisch unbedenkliche
Dämmstoffe verwendet werden, die nicht im
Verdacht stehen gesundheitsgefährdende
Substanzen zu beinhalten oder freizusetzen.
Falls erforderlich sind Produktzertifikate
vorzulegen, die deren Unbedenklichkeit
bescheinigen. Dämmstoffe dürfen keine voll-
bzw. teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe
enthalten wie HFCKW, FCKW, CFC, HFA, FCK
bzw. unter Einsatz dieser Stoffe hergestellt
werden.
4. ANMERKUNGEN ZUM LEISTUNGSVERZEICHNIS
4.1 Etwaige Unklarheiten des Leistungsverzeichnisses
sind vor Abgabe des Angebotes mit dem AG zu klären.
Der Bieter ist verpflichtet, die im
Leistungsverzeichnis beschriebenen Positionen
auf Vollständigkeit, fachgerechte Ausführung
und Eignung für den vorgesehenen
Verwendungszweck zu überprüfen. Evtl.
Einwände sind mit der Angebotsabgabe
schriftlich anzuzeigen.
4.2 Auch die Alternativ- und Eventualpositionen
sind genau zu kalkulieren und anzubieten.
Unvollständige Angebote können nicht
berücksichtigt werden. Alternativ- und
Eventualpositionen kommen nur auf
ausdrückliche Anordnung der Bauleitung zur
Ausführung.
4.3 Sofern Positionen mit dem Zusatz "als Zulage"
ausgeschrieben werden, ist der Grundpreis
bereits in einer anderen Position enthalten.
Die Zulageposition beinhaltet entweder eine
im Aufmaß übermessene Leistung (meist in
einer anderen Einheit) oder stellt eine
Preisdifferenz zu einer bereits beschriebenen
anderen Leistung (meist mit gleicher Einheit)
dar.
4.4 Werden gleichwertige Materialien bzw.
Ausführungen angeboten, dann ist bei
Angebotsabgabe der Nachweis der
Gleichwertigkeit hinsichtlich Qualität
und Eigenschaften mittels Mustervorlagen und
entspr. Zertifikaten zu erbringen.
4.5 Der Bieter ist berechtigt, zu den ausgeschriebenen
Produkten Alternativen gesondert anzubieten.
Alternativvorschläge des Auftragnehmers
müssen die durch die Änderung notwendige
technische Bearbeitung inkl. Prüfgebühr
enthalten. Sie müssen gleichwertig der
ausgeschriebenen Leistung sein und keine
terminverzögernde Wirkung haben.
Über die Gleichwertigkeit entscheidet der AG.
Alternativvorschläge dürfen keine zusätzlichen
Kosten in anderen Gewerken oder auch im eigenen
Gewerk nach sich ziehen.
5. ANGABEN ZUR ABRECHNUNG / SONSTIGES
5.1 Vor Stellung der Schlussrechnung sind alle
erforderlichen bauaufsichtlichen Zulassungen
der Bauleitung kostenfrei vorzulegen.
5.2 Bauablaufbedingte Unterbrechungen, auch
witterungsbedingte, werden nicht gesondert
vergütet.
5.3 Die Teilnahme einer entscheidungsbefugten
Person an den Baustellenbesprechungen
(wöchentlich bzw. nach Bedarf) ist mit den
Einheitspreisen abgegolten.
6. SALVATORISCHE KLAUSEL
Sollten einzelne Bestimmungen der Vorbemerkungen
unwirksam oder undurchführbar sein oder nach
Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden,
bleibt davon die Wirksamkeit der Vorbemerkungen und des
Vertrages im Übrigen unberührt.
TECHN. VORBEM. TIEFBAU- UND ROHBAUARBEITEN
TIEFBAU
TIEFBAU
ALLGEMEINE VORBEMERKUNGEN TIEFBAU ALLGEMEINE VORBEMERKUNGEN TIEFBAU
Gegenstand der Leistung sind die Erd-, Gründungs- und Entwässerungsarbeiten für die Errichtung eines nicht unterkellerten Gebäudeteils in Holzständerbauweise. Der Neubau schließt unmittelbar an ein bestehendes Gebäude mit vermutlich zweischaligem Mauerwerk an.
Sämtliche Maße, Höhen, Leitungsverläufe und Anschlussstellen sind vor Beginn der Arbeiten anhand der Ausführungsunterlagen und der örtlichen Gegebenheiten zu überprüfen.
Vor Ausführung sind zu prüfen:
+ Maße und Höhen
+ Gebäudeachsen
+ Höhenbezugspunkt
+ Leitungsverläufe
+ Anschlussstellen
+ Bestandsfundamente
+ örtliche Bestandsverhältnisse
Abweichungen oder erkennbare Widersprüche zwischen Planung und Bestand sind der Bauleitung vor Ausführung mitzuteilen.
Vorhandene Bauteile, Leitungen und Außenanlagen sind gegen Beschädigungen zu schützen.
Änderungen der Leitungsführung zur technischen Optimiert sind nur nach vorheriger Abstimmung mit der Bauleitung zulässig.
Nennweiten und Übergabepunkte dürfen nicht eigenmächtig verändert werden.
BAUGRUND- UND GRÜNDUNGSANNAHMEN
Der statischen Berechnung liegen folgende Werte zugrunde:
+ zulässige Bodenpressung: 150 kN/m²
+ Bettungsmodul: 10 MN/m³
+ Verdichtungsgrad Druckpolster: mindestens 100% der einfachen Proctordichte
Eine gesondertes Baugrundgutachten ist nach Einschätzung der Tragwerksplanung aufgrund der überschaubaren Lasten nicht erforderlich.
Im Anschlussbereich an das Bestandsgebäude ist vor Herstellung des Druckpolsters zu prüfen:
+ Art und Tiefe der vorhandenen Bestandsgründung
+ Unterkante der vorhandenen Fundamente
+ möglicher Tiefgründungs- oder Sondergründungsbestand
+ Tragfähigkeit und Beschaffenheit der freigelegten Gründungssohle
Die Gründungsebene des Bestands ist für die Höhenlage des Güteschotterpolsters maßgebend.
Auffällige, aufgeweichte, organische oder nicht tragfähige Bereiche sind unverzüglich der Bauleitung anzuzeigen.
ABSTECKUNG UND BAUVERMESSUNG
Die Absteckung der Grundrissfläche beziehungsweise der Gebäudehauptachsen und die Festlegung der Höhenlage erfolgen durch ein vom Auftraggeber gesondert beauftragtes Vermessungsbüro.
Vom Auftraggeber werden übergeben:
+ maßgebende Gebäudaußenkanten beziehungsweise Hauptachsen
+ örtlicher Höhenbezugspunkt
+ Absteckungsunterlagen
Der Auftragnehmer hat die übergebenen Absteckungs- und Höhenangaben vor Beginn seiner Leistungen auf Vollständigkeit und Plausibilität zu prüfen. Erkennbare Unstimmigkeiten sind vor Ausführung mitzuteilen.
Die weitere Bauausführungsvermessung ist Leistung des Auftragnehmer, insbesondere:
+ Übertragen und Sichern von Achsen und Höhen
+ Einmessen der Baugrube
+ Einmessen der Gründungsschichten
+ Einmessen der Rohrgräben und Leitungen
+ Dokumentation der ausgeführten Leitungsverläufe
ALLGEMEINE VORBEMERKUNGEN TIEFBAU
01 BAUSTELLENEINRICHTUNG
01
BAUSTELLENEINRICHTUNG
01.__.0001 Baustelleneinrichtung Baustelleneinrichtung für sämtliche ausgeschriebenen Tiefbau- und Entwässerungsarbeiten.
Leistung einschließlich:
+ An- und Abtransport der erforderlichen Geräte und Maschinen
+ Einrichten und Räumen der Arbeitsbereiche
+ Einrichten erforderlicher Lagerflächen
+ Vorhalten während der Ausführungszeit
+ Sicherung der eigenen Arbeitsbereiche
+ Schutz angrenzender Bauteile und Anlagen
+ abschließende Reinigung
Einschließlich aller erforderlichen Geräte, Hilfsmittel und Nebenarbeiten.
Leistung vollständig ausführen.
01.__.0001
Baustelleneinrichtung
P
1,00
psch
01.__.0002 Vermessungstechnische Eigenleistungen Vom Auftraggeber bereitsgestellte Achsen, Außenkanten und Höhenfestpunkte übernehmen.
Weitere Ausführungsvermessung durchführen:
+ Baugrube und Aushubsohle
+ Gründungspolster
+ Rohrgräben
+ Leitungsverläufe
+ Anschlusspunkte
+ Schachtpositionen
Einschließlich aller Messgeräte, Markierungen, Sicherungen udn Hilfsmittel.
Die Gebäudeabsteckung durch das gesondert beauftragte Vermessungsbüro ist nicht Bestandteil der Position.
Leistung vollständig ausführen.
01.__.0002
Vermessungstechnische Eigenleistungen
P
1,00
psch
01.__.0003 Lastverteilplatten verlegen und vorhalten Temporäre Fahr- und Arbeitsfläche aus Lastverteilplatten herstellen.
Technische Angaben:
+ für vorgesehene Baustellenfahrzeuge geeignet
+ Schutz vorhandener Garten- und Bodenflächen
+ Platten gegen Verschieben gesichert
+ Oberflächenentwässerung erhalten
+ Vorhaltedauer: ??
Leistung einschließlich:
+ Lastverteilplatten
+ An- und Abtransport
+ Verlegen
+ Vorhalten
+ erforderlichem Umsetzen
+ Aufnehmen
+ Abtransport
+ Reinigung des Untergrunds
Liefern, verlegen, vorhalten und nach Abschluss entfernen.
01.__.0003
Lastverteilplatten verlegen und vorhalten
E
54,00
m²
01.__.0004 Mobilen Bauzaun aufstellen und vorhalten Mobilen Bauzaun zur Absicherung des Baustellenbereichs aufstellen und vorhalten.
Technische Angaben:
+ Höhe: mindestens 2,00 m
+ Ausführung: standsichere mobile Stahlgitterelemente
+ Zaunfüße auf tragfähigem Untergrund
+ Elemente unterienander gegen unbeabsichtigtes Öffnen sichern
+ Aufstellung gemäß Baustelleneinrichtungsplan beziehungsweise Angabe der Bauleitung
Vorhaltedauer: ca. 40 Wochen
Bauzaun standsicher aufstellen und entsprechend den örtlichen Wind- und Geländeverhältnissen erforderlichenfalls zusätzlich aussteifen.
Flucht-, Rettungs- und Verkehrswege freihalten.
Bauzaun regelmäßig kontrollieren und bei Längenveränderung oder Beschädigung unverzüglich wiederherstellen.
Leistung einschließlich:
+ Bauzaunelementen
+ Beton- beziehungsweise Kunststofffüßen
+ Verbindungsschellen
+ erforderlichen Aussteifungen
+ Sicherungen
+ Antransport
+ Vorhaltung
+ Umsetzen innerhalb der Baustelle
+ Abbau und Abtransport
Liefern, aufstellen, vorhalten und nach Abschluss vollständig entfernen.
01.__.0004
Mobilen Bauzaun aufstellen und vorhalten
54,00
m
01.__.0005 Bauzaun zusätzlich vorhalten Mobilen Bauzaun über die in der Grundposition enthaltene Vorhaltedauer hinaus weiter vorhalten.
Leistung einschließlich:
+ regelmäßiger Kontrolle
+ erforderlicher Nachjustierung
+ Unterhaltung der Verbindungsmittel und Sicherungen
+ Austausch beschädigter Elemente
Abrechnung nach tatsächlicher zusätzlicher Vorhaltedauer.
Leistung in fertiger Arbeits ausführen.
01.__.0005
Bauzaun zusätzlich vorhalten
E
54,00
m/Wo
01.__.0006 Bauzauntor, zweiflügelig Abschließbares zweiflügeliges Bauzauntor als Baustellenzufahrt herstellen.
Technische Angaben:
+ Höhe: passend zum Bauzaun, mindestens 2,00 m
+ lichte Durchfahrtsbreite: mindestens 4,00 m
+ standsichere Ausführung
+ gegen unbeabsichtigtes Öffnen gesichert
+ abschließbar
+ Vorhaltedauer entsprechend Bauzaun
Tür außerhalb der Arbeitszeiten verschlossen halten.
Leistung einschließlich:
+ Torelementen
+ Pfosten beziehugnsweise Torrollen
+ Aussteifungen
+ Schließvorrichtungen
+ Vorhängeschloss mit mindestens drei Schlüsseln
+ Aufstellung
+ Vorhaltung
+ Abbau und Abtransport
Liefern, aufstellen, vorhalten und nach Abschluss entfernen.
01.__.0006
Bauzauntor, zweiflügelig
1,00
St
01.__.0007 Mobile Toilettenkabine aufstellen Mobile Toilettenkabine für die Beschäftigten auf der Baustelle aufstellen.
Ausstattung:
+ geschlossene Toilettenkabine
+ Toilettentank
+ Handdesinfektions- beziehungsweise Handwaschmöglichkeit
+ Toilettenpapierhalter
+ Be- und Entlüftung
+ innen liegende Verriegelung
+ deutlich sichtbare Frei-/ Besetztanzeige
Leistung einschließlich:
+ Anlieferung
+ betriebsfertiger Aufstellung
+ Erstausstattung
+ späterer Abholung
Liefern, aufstellen und nach Abschluss entfernen.
01.__.0007
Mobile Toilettenkabine aufstellen
E
1,00
St
01.__.0008 Mobile Toilettenkabine vorhalten und reinigen Mobile Toilettenkabine für die Dauer der Bauarbeiten vorhalten.
Leistungsumfang:
+ mindestens wöchentliche Reinigung
+ Entleerung und fachgerechte Entsorgung
+ Auffüllen von Toilettenpapier
+ Auffüllen von Desinfektions- bzw. Handwaschmitteln
+ Beseitigung von Gerüchen
+ Instandhaltung der Kabine
Abrechnung nach tatsächlicher Vorhaltedauer.
Leistung in fertiger Arbeit ausführen.
01.__.0008
Mobile Toilettenkabine vorhalten und reinigen
E
40,00
St/W
02 VORBEREITENDE MASSNAHMEN
02
VORBEREITENDE MASSNAHMEN
02.__.0001 Oberboden abtragen und zwischenlagern Bewachsenen Oberboden im Bereich der Baufläche, Arbeitsräume und Leitungstrassen abtragen.
Technische Angaben:
+ mittlere Abtragsdicke: ca. 20cm
+ Lagerung innerhalb des Grundstücks
+ Lagerstelle nach Angabe der Bauleitung
Oberboden getrennt vom mineralischen Bodenaushub lagern und gegen Vermischung und Verunreinigung schützen.
Leistung einschließlich:
+ lösen und aufnehmen
+ Laden und Fördern innerhalb des Grundstücks
+ erforderlichen Nebenarbeiten
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Leistung vollständig ausführen.
02.__.0001
Oberboden abtragen und zwischenlagern
34,50
m³
02.__.0002 Überschüssigen Oberboden abfahren und verwerten Überschüssigen beziehungsweise für die Wiederverwendung auf dem Grundstück nicht benötigten Oberboden von der Zwischenlagerfläche aufnehmen, laden, abfahren und einer geeigneten Verwertung zuführen.
Technische Angaben:
+ Material: humoser Oberboden
+ frei von mineralischem Bodenaushub, Bauschutt und sonstigen Fremdstoffen
+ Abfuhr nur nach Anordnung der Bauleitung
+ Verwertungsstelle durch den Auftragnehmer
+ Abrechnung nach abgefahrenem Volumen
Leistung einschließlich:
+ Aufnehmen von der Zwischenlagerfläche
+ Laden
+ Transport
+ Abladen
+ Annahme- und Verwertugnskosten
+ erforderlicher Transport- und Verwertungsnachweise
+ sämtlicher Geräte und Nebenarbeiten
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Leistung vollständig ausführen.
02.__.0002
Überschüssigen Oberboden abfahren und verwerten
34,50
m³
02.__.0003 Ungeeigneten oder verunreinigten Oberboden entsorgen Nicht verwertbaren, mit Fremdstoffen durchsetzten oder sonstigen ungeeigneten Oberboden aufnehmen, laden, abfahren und einer zugelassenen Entsorgungsanlage zuführen.
Technische Angaben:
+ Ausführung nur nach Anordnung der Bauleitung
+ Material vor Abfuhr getrennt bereitstellen
+ Abrechnung nach nachgewiesenem Gewicht
+ abfallrechtliche Einstufung beziehungsweise Annahmekriterien vor Abfuhrklären
+ eventuell erforderliche Deklarationsuntersuchung ??
Leistung einschließlich:
+ Aufnehmen
+ Laden
+ Transport
+ Wiegen
+ Abladen
+ Annahme- und Entsorgungsgebühren
+ Wiege- und Entsorgungsnachweisen
+ sämtlicher Geräte und Nebenarbeiten
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Leistung vollständig ausführen.
02.__.0003
Ungeeigneten oder verunreinigten Oberboden entsorgen
E
52,00
t
02.__.0004 Vorhandene Oberflächen aufnehmen Vorhandene Oberflächen im Bereich der Bau- und Leitungstrassen aufnahmen.
Oberflächenart:
+ Pflaster, Platten, ungebundene Befestigung
Wiederverwendbares Material reinigen und geordnet auf dem Grundstück lagern.
Nicht wiederverwendbares Material laden und abfahren.
Einschließlich aller erforderlichen Geräte und Nebenarbeiten.
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Leistung vollständig ausführen.
02.__.0004
Vorhandene Oberflächen aufnehmen
15,00
m³
02.__.0005 Baugrubenaushub Bodenplatte Baugrube für die Bodenplatte einschließlich erforderlicher Arbeitsräume herstellen.
Technische Angaben:
+ Aushubtiefe gemäß Ausführungsplanung
+ Baugrubengeometrie gemäß Fundamentplan
+ Schutz des angrenzenden Bestands
+ Unterschiedliche Gründungshöhen unter 30° abtreppen
+ Gründungssohle im Anschlussbereich an den Bestand vor Weiterarbeit kontrollieren
Im Bereich des Bestandsfundaments vorsichtig und abschnittsweise arbeiten.
Bestandsfundamente dürfen nicht untergraben oder beschädigt werden.
Auffällige, aufgeweichte, organische oder erkennbar nicht tragfähige Bodenschichten sind der Bauleitung unverzüglich anzuzeigen.
Nicht tragfähige Bereiche dürfen nicht ohne Freigabe überbaut werden.
Leistung einschließlich:
+ lösen des Bodens
+ Aufnehmen und Laden
+ Herstellen der planmäßigen Baugrubegeometrie
+ erforderlicher Geräte und Hilfsmittel
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Leistung vollständig ausführen.
02.__.0005
Baugrubenaushub Bodenplatte
145,50
m³
02.__.0006 Bestandsfundament örtlich freilegen Vorhandenes Bestandsfundament entlang des Anschlussbereichs vorsichtig und abschnittsweise freilegen.
Festzustellen und zu dokumentieren sind:
+ Fundamentart
+ Fundamentbreite
+ Unterkante Fundament
+ Zustand des Fundaments
+ Beschaffenheit der angrenzenden Gründungssohle
Freigelegte Bereiche fotografisch dokumentieren.
Bestandsfundament nicht untergraben.
Ergebnisse vor Herstellung des Druckpolsters der Bauleitung vorlegen.
Einschließlich aller erforderlichen Geräte, Schutzmaßnahmen und Nebenarbeiten.
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Leistung vollständig ausführen.
02.__.0006
Bestandsfundament örtlich freilegen
E
13,00
m
02.__.0007 Aushubboden innerhalb des Grundstücks lagern Für die Wiederverfüllung geeigneten mineralischen Aushubboden getrennt vom Oberboden lagern.
Leistung einschließlich:
+ Laden
+ Fördern innerhalb des Grundstücks
+ geordnetem Zwischenlagern
+ Schutz gegen Vermischung und Verunreinigung
Ungeeigneter, organischer oder durchnässter Boden darf nicht wieder eingebaut werden.
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Leistung vollständig ausgeführt.
02.__.0007
Aushubboden innerhalb des Grundstücks lagern
145,50
m³
02.__.0008 Mineralischen Aushubboden abfahren Überschüssigen beziehungsweise nicht wiederverwendbaren mineralischen Aushubboden laden und abfahren.
Leistung einschließlich:
+ Transport
+ Wiegen
+ Annahme- und Verwertungskosten
+ Wiege- und Verwertungsnachweisen
Abrechnung nach nachgewiesenem Gewicht.
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Leistung vollständig ausführen.
02.__.0008
Mineralischen Aushubboden abfahren
261,50
t
02.__.0009 Nicht tragfähigen Boden zusätzlich auskoffern Örtlich begrenzte nicht tragfähige, aufgeweichte, organische oder ungeeignete Bodenzonen unterhalb der planmäßigen Aushubsohle zusätzlich auskoffern.
Ausführung ausschließlich nach Anordnung der Bauleitung.
Leistung einschließlich:
+ Lösen
+ Aufnehmen
+ Laden
+ Bereitstellen zur gesonderten Abfuhr
Ersatzmaterial wird gesondert vergütet.
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Leistung vollständig ausführen.
02.__.0009
Nicht tragfähigen Boden zusätzlich auskoffern
E
27,00
m³
02.__.0010 Bodenaustauschmaterial einbauen Geeignetes verdichtungsfähiges Mineralstoffgemisch als Bodenaustausch liefern und einbauen.
Technische Angaben:
+ gebrochenes Mineralstoffgemisch
+ frostbeständig
+ lagenweiser Einbau
+ Verdichtung entsprechend Druckpolster
Einschließlich Lieferung, Einbau, profilgerechtem Anziehen und Verdichten.
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
02.__.0010
Bodenaustauschmaterial einbauen
E
P
1,00
psch
02.__.0011 Offene Wasserhaltung Offene Wasserhaltung bei auftretendem Niederschlags-, Sicker- oder Schichtenwasser herstellen und betreiben.
Leistung einschließlich:
+ Pumpensumpf
+ Pumpentechnik
+ Schläuchen und Leitungen
+ Betrieb und Überwachung
+ schadloser Ableitung des Wassers
Ausführung nur nach Anordnung der Bauleitung.
Eine dauerhafte Grundwasserabsenkung ist nicht Bestandteil der Position.
Leistung vollständig ausführen.
02.__.0011
Offene Wasserhaltung
E
5,00
Tag
03 DRUCK- UND GRÜNDUNGSPOLSTER
03
DRUCK- UND GRÜNDUNGSPOLSTER
03.__.0001 Planum herstellen Planum auf der Aushubsohle höhen- und profilgerecht herstellen.
Anforderungen:
+ lose Bestandteile entfernen
+ aufgewichte Stellen beseitigen
+ Höhenlage kontrollieren
+ Planum nachverdichten
+ Anschluss an Bestandsgründung berücksichtigen
Einschließlich aller erforderlichen Geräte und Nebenarbeiten.
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Leistung vollständig ausführen.
03.__.0001
Planum herstellen
161,50
m²
03.__.0002 Trenn- und Filtervlies Geotextile Trenn- und Filterlage auf dem vorbereiteten Planum verlegen.
Technische Angaben:
+ verrottungsfest
+ für Gründungs- und Tragschichten geeignet
+ Überlapung nach Herstellervorgaben
Einschließlich Material, Überlappungen, Zuschnitten und Kleinmaterial.
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Liefern, verlegen und in fertiger Arbeit h e rstellen.
03.__.0002
Trenn- und Filtervlies
E
161,50
m²
03.__.0003 Druckpolster aus Güteschotter, 55cm Druckpolster unter der Stahlbetonbodenplatte herstellen.
Technische Angaben:
+ Dicke im verdichteten Zustand: 55cm
+ Material: Güteschotter
+ Gesteinsart: HKS-Kalksteinschotter oder gleichwertig
+ Körnung: 0/45 mm
+ Ausführung: gebrochenes Mineralstoffgemisch
+ Mindestgüte: Frostschutzschicht
+ Zertifizierung: nach TL Gestein-StB
+ Verdichtungsgrad: mindestens 100% der einfachen Proctordichte
+ Einbau: lagenweise
Jede Lage ist vor Einbau der nächsten Lage vollständig zu verdichten.
Unterkante Güteschotter:
+ mindestens Frostfrei
+ mindestens 0,80 m unter Geländeoberkante
+ maximal bis zur Unterkante der angrenzenden Bestandsgründung
Die Gründungsebene des Bestands ist vor Ausführung örtlich festzustellen.
Oberkante höhen-, ebenheits- und profilgerecht als Unterlage für die Sauberkeitsschicht herstellen.
Leistung einschließlich:
+ Güteschotter
+ Lieferung und Transport
+ lagenweisem Einbau
+ profilgerechtem Abziehen
+ mechanischer Verdichtung
+ sämtlicher erforderlichen Geräte und Nebenarbeiten
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Liefern und herstellen in fertiger Arbeit.
Vom Bieter angebotenes Material:
Herkunft / Lieferwerk:
03.__.0003
Druckpolster aus Güteschotter, 55cm
89,00
m³
03.__.0004 Statischer Plattendruckversuch Statischer Plattendruckversuch auf der fertigen Oberkante des Druckpolsters durchführen.
Technische Angaben:
+ Anzahl: mindestens 2 Prüfungen
+ Prüfzeitpunkt: vor Herstellung der Sauberkeitsschicht
+ Prüfstellen: nach Abstimmung mit der Bauleitung
+ nachzuweisender Verformungsmodul Ev2:
mindestens 70 MN/m²
+ angestrebter Bereich gemäß Tragwerksplanung:
70-80 MN/m²
Leistung einschließlich:
+ Prüfgerät
+ erforderlichem Belastungsfahrzeug beziehungsweise Widerlager
+ Druchführung
+ Auswertung
+ schriftlichem Prüfprotokoll
+ Angabe von Ev1, Ev2 und Ev2/Ev1
Prüfprotokolle vor Weiterführung der Gründungsarbeiten vorlegen.
Leistung vollständig ausführen.
03.__.0004
Statischer Plattendruckversuch
2,00
St
03.__.0005 Zusätzlicher Plattendruckversuch Zusätzlichen statischen Plattendruckversuch wie in der Vorposition beschrieben durchführen.
Ausführung auf Anordnung der Bauleitung insbesondere:
+ nach Nachverdichtung
+ nach Bodenaustausch
+ in auffälligen Bereichen
+ bei unzureichenden Erstergebnissen
Einschließlich Prüfprotokoll.
Leistung vollständig ausführen.
03.__.0005
Zusätzlicher Plattendruckversuch
E
1,00
St
04 SCHMUTZWASSER-GRUNDLEITUNGEN
04
SCHMUTZWASSER-GRUNDLEITUNGEN
VORBEMERKUNG LEITUNGSZONE Die Leitungszone umfasst Bettung, Seitenverfüllung und Abdeckung der Rohrleitungen.
Ausführung:
+ geeignetes, verdichtungsfähiges und steinfreies Bettungsmaterial
+ Rohr gleichmäßig und ohne Punktauflager betten
+ Rohrzwickel und Zwischenräume bei parallel verlaufenden Leitungen vollständig verfüllen
+ Material beidseitig lagenweise einbauen und vorsichtig verdichten
+ Leitungen gegen Lageveränderung und Beschädigung schützen
Bettung, Seitenverfüllung und Leitungsabdeckung einschließlich Materiallieferung sind in den jeweiligen Rohrleitungspositionen enthalten.
VORBEMERKUNG LEITUNGSZONE
04.__.0001 Rohrgraben bis 1,00 m Tiefe Rohrgraben für Schmutzwasser-Grundleiteungen herstellen.
Technische Angaben:
+ Grabentiefe: bis 1,00 m
+ Nennweite Leitung: DN 100
+ Verlauf gemäß Fundamentplan
+ Gefälle und Höhen gemäß örtlicher Einmessung
Leistung einschließlich:
+ Aushub
+ seitlichem Lagern geeigneten Bodens
+ Herstellen des Grabenplanums
+ erforderlicher Grabensicherung
+ sämtlicher Geräte und Nebenarbeiten
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Herstellen in fertiger Arbeit.
04.__.0001
Rohrgraben bis 1,00 m Tiefe
27,00
m
04.__.0002 Schmutzwasser-Grundleitung PP-MD, DN 100 Erdverlegte Schmutzwasser-Grundleitung als Freispiegelleitung herstellen.
Technische Angaben:
+ Nennweite: DN 100
+ Planbezeichnung: DN 100
+ Werkstoff: mineralverstärktes Polypropylen, PP-MD
+ Verbindung: Steckmuffe mit werkseitig eingelegtem Dichtring
+ Einbauort: im Erdreich und unterhalb der Bodenplatte
Leitung höhen-, flucht- und gefällegerecht verlegen.
Leitungen unterhalb der Bodenplatte dauerhaft gegen Auftrieb und Lageveränderung sichern. Offene Leitungsenden während der Bauzeit dicht verschließen.
Leistung einschließlich:
+ Rohren und Muffen
+ systemzugehörigen Dichtungen
+ Gleitmittel
+ Rohrbettung
+ Seitenverfüllung
+ Leitungsabdeckung aus geeignetem steinfreiem Material
+ Sicherung gegen Auftrag und Lageveränderung
+ Zuschnitt und Kleinmaterial
Liefern und verlegen in fertiger Arbeit.
Vorgeschlagenes Fabriakt: KG2000 oder gleichwertig
Vom Bieter angebotenes Fabrikat:
Typ / Produktbezeichnung:
04.__.0002
Schmutzwasser-Grundleitung PP-MD, DN 100
27,00
m
04.__.0003 Bogen DN 100 bis 45° Systemzugehörigen Rohrbogen DN 100 liefern und in die Grundleitung einbauen.
Technische Angaben:
+ Nennweite: DN100
+ Bogenwinkel: bis einschließlich 45°
+ Rohrsystem passend zur ausgeschriebenen Grundleitung
Einschließlich Dichtungen, Verbindungsmitteln, Gleitmittel und Kleinmaterial.
Liefern und einbauen in fertiger Arbeit.
04.__.0003
Bogen DN 100 bis 45°
38,00
St
04.__.0004 Bogen DN 100 über 45° bis 87° Systemzugehörigen Rohrbogen DN 100 über 45° bis 87° liefern und einbauen.
Größere Richtungsänderungen unterhalb der Bodenplatte nur verwenden, soweit technisch erforderlich.
Einschließlich Dichtngen, Gleitmittel und Kleinmaterial.
Liefern und einbauen in fertiger Arbeit.
04.__.0004
Bogen DN 100 über 45° bis 87°
E
3,00
St
04.__.0005 Abzweig DN100/100 Systemzugehörigen Abzweig DN 100/100 liefern und einbauen.
Technische Angaben:
+ Nennweite Hauptleitung: DN 100
+ Nennweite Anschlussleitung: DN 100
+ Abzweigwinkel: vorzugsweise 45°
+ Rohrsystem passend zur ausgeschriebenen Grundleitung
Einschließlich Dichtungen, Verbindungsmitteln und Kleinmaterial.
Liefern, einbauen und in fertiger Arbeit herstellen.
04.__.0005
Abzweig DN100/100
7,00
St
04.__.0006 Übergangsformstück DN 100 Übergangs- beziehungsweise Anschlussformstück zur Verbindung mit einem abweichenden Rohrwerkstoff liefern und einbauen.
Bestandswerkstoff und Anschlussgeometrie vor Bestellung örtlich prüfen.
Einschließlich Dichtungen und Kleinmaterial.
Liefern und einbauen in fertiger Arbeit.
04.__.0006
Übergangsformstück DN 100
1,00
St
04.__.0007 Verschlussdeckel DN 100 Gas- und wasserdichten Verschlussdeckel liefern und einsetzen.
Verschluss während der Bauzeit gegen unbeabsichtigtes Entfernen sichern.
Einschließlich Dichtung und Kleinmaterial.
Liefern und herstellen in fertiger Arbeit.
04.__.0007
Verschlussdeckel DN 100
7,00
St
04.__.0008 Reinigungsöffnung DN 100 Reinigungs- und Inspektionsöffnung DN 100 herstellen.
Technische Angaben:
+ Nennweite: DN 100
+ Verschluss: gas- und wasserdicht
+ Lage: gemäß Planung beziehungsweise Abstimmung mit der Bauleitung
+ dauerhaft zugänglich
Einschließlich Formstück, Verschluss, Dichtungen und Kleinmaterial.
Liefern, einbauen und in fertiger Arbeit herstellen.
04.__.0008
Reinigungsöffnung DN 100
2,00
St
04.__.0009 Rohrdurchführung Bodenplatte DN 100 Rohrdurchführung DN 100 durch die Stahlbetonbodenplatte beziehungsweise den Bodenplattenrand herstellen.
Technische Angaben:
+ Nennweite: DN 100
+ Rohrwerkstoff: PP-MD
+ Bodenplattendicke: 25cm
+ Ausführung mit geprüftem Mauerkragen beziehungsweise Wassersperrflansch
+ Einbau gemäß Herstellerangaben
+ Abdichtungsanforderung: WERKPLANUNG
Durchführung vor Betonage lage- und höhengerecht befestigen.
Rohr und Dichtelement gegen:
+ Auftrieb
+ Verschieben
+ Verdrehen
+ Beschädigung während der Bewehrungs- und Betonarbeiten
sichern.
Leistung einschließlich:
+ Rohrdurchführung
+ Mauerkragen beziehungsweise Wassersperrflansch
+ Dichtelementen
+ Befestigungs- und Fixierungsmitteln
+ Bauzeitverschluss
+ sämtlichem Kleinmaterial
Der Anschluss der separat ausgeführten flächigen Bauwerksabdichtung ist mit dem Abdichtungsgewerk abzustimmen.
Liefern, montieren und in fertiger Arbeit herstellen.
Vorgeschlagenes Fabrikat: KRASO Mauerkragen, Hauff-Technik KG-FIX oder gleichwertig
Vom Bieter angebotenes Fabrikat:
Typ / Produktbezeichnung:
04.__.0009
Rohrdurchführung Bodenplatte DN 100
7,00
St
04.__.0010 Kontroll- und Revisionsschacht DN 1000 Kontroll- und Revisionsschacht vor dem Anschluss an die vorhandene Stichleitung zur Kleinkläranlage herstellen.
Technische Angaben:
+ Schachtnennweite: DN 1000
+ Zu- und Ablauf: DN 100
+ Schachttiefe: gemäß Werkplanung
+ Lage: nicht befahrbare Gartenfläche
+ Ausführung: Betonfertigteilschacht oder gleichtwertiges zugelassenes Schachtsystem
Leistung einschließlich:
+ Schachtunterteil mit ausgebildetem Gerinne
+ Anschlussöffnungen und Dichtungen
+ Schachtringe
+ Übergangs- beziehungsweise Abdeckplatte
+ Höhenausgleichselemente
+ Erdarbeiten
+ Bettung
+ seitliche Verfüllung und Verdichtung
Schacht wasserdicht, lotrecht und standsicher hersteller
Einschließlich aller Materialien, Dichtungen und Verbindungsmitteln.
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
Vom Bieter angebotenes Fabrikat:
Typ / Produktbezeichnung:
04.__.0010
Kontroll- und Revisionsschacht DN 1000
1,00
St
04.__.0011 Schachtabdeckung Grünfläche Schachtabdeckung mit Rahmen liefern und einbauen.
Technische Angaben:
+ Belastungsklasse: A 15 (Auslegung der Prüfkraft auf 15kN)
+ Einbauort: nicht befahrbare Grünfläche
+ Ausführung: geruchs- und tagwasserdicht
+ passend zum Schachtsystem
Oberkante an die geplante Geländeoberfläche anpassen.
Einschließlich Rahmen, Höhenausgleich und Befestigungsmittel.
Liefern und herstellen in fertiger Arbeit.
04.__.0011
Schachtabdeckung Grünfläche
1,00
St
04.__.0012 Anschluss an vorhandene Stichleitung Neue Schmutzwasserleitung an die vorhandene Stichleitung zur Kleinkläranlage anschließen.
Vor Ausführung örtlich feststellen:
+ Rohrwerkstoff
+ Nennweite
+ Zustand
+ Höhenlage
+ Fließrichtung
Bestandsleitung vorsichtig freilegen und fachgerecht trennen.
Anschluss mit zugelassenem, zum Bestand passendem Übergangsstück dauerhaft dicht herstellen.
Leistung einschließlich:
+ Freilegen
+ Trennen
+ Übergangsformstück
+ Dichtungen
+ Verbindungsmitteln
+ Kleinmaterial
+ Schutz der Bestandsleitung gegen Verschmutzung
Liefern und herstellen in fertiger Arbeit.
04.__.0012
Anschluss an vorhandene Stichleitung
1,00
St
04.__.0013 Dichtheitsprüfung Schmutzwasseranlage Neu verlegte erdverlegte Schmutzwasserleitungen einschließlich Schacht und Anschlüssen prüfen.
Prüfung vor Überbauung beziehungsweise vollständiger Verfüllung durchführen.
Leistung einschließlich:
+ Sichtprüfung
+ Dichtheitsprüfung
+ Prüfgeräte
+ Prüfmedium
+ Auswertung
+ schriftliches Prüfprotokoll
Festgestellte Undichtheiten beseitigen.
Erforderliche Wiederholungsprüfung nach Mängelbeseitigung einrechnen.
Herstellen in fertiger Arbeit.
04.__.0013
Dichtheitsprüfung Schmutzwasseranlage
P
1,00
psch
04.__.0014 Bestandsdokumentation Entwässerung Ausgeführte Entwässerungsanlage vor Verfüllung dokumentieren.
Zu erfassen sind:
+ Leitungsverläufe
+ Rohrsohlhöhen
+ Gefälle
+ Formstücke
+ Anschlusspunkte
+ Schachtsohle
+ Reinigungsöffnungen
Unterlagen übergeben als:
+ bemaßte Bestandszeichnung um PDF-Format
+ Fotodokumentation
Herstellen und übergeben in fertiger Arbeit.
04.__.0014
Bestandsdokumentation Entwässerung
P
1,00
psch
04.__.0015 Rohrbettung in Anschluss- und Fromstückbereichen Geeignetes steinfreies Bettungs- und Verfüllmaterial im Bereich von Anschlüssen, Abzweigen und Fromstückgruppen zusätzlich liefern und einbauen.
Technische Angaben:
+ Material für Kunststoffrohrleitungen geeignet
+ frei von scharfkantigen Bestandteilen
+ lagenweiser Einbau
+ Verdichtung ohne Beschädigung oder Lageveränderung der Leitung
+ Rohrzwickel vollständig unterfüllen
Leistung einschließlich:
+ Material
+ Lieferung und Transport
+ Einbau
+ Verdichtung
+ Profilierung
+ sämtlicher Geräte und Hilfsmittel
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
04.__.0015
Rohrbettung in Anschluss- und Fromstückbereichen
E
6,50
m³
04.__.0016 Rohrgraben mit vorhandenem Boden verfüllen Rohrgraben oberhalb der Leitungsabdeckung mit geeignetem vorhandenen Aushubboden verfüllen.
Anforderungen an das Material:
+ ausreichend verdichtungsfähig
+ frei von organischen Bestandteilen
+ frei von Bauschutt und Abfällen
+ frei von schädlichen Stoffen
+ keine groben oder scharfkantigen Bestandteile im Leitungsbereich
+ nicht durchnässt oder gefroren
Material langenweise einbauen und verdichten.
In Leitungsnähe mit einem für die Rohrleitung geeigneten Gerät verdichten.
Leistung einschließlich:
+ Aufnehmen vom Zwischenlager
+ Fördern innerhalb des Grundstücks
+ lagenweisem Einbau
+ Verdichten
+ profilgerechtem Herstellen der Oberfläche
+ sämtlicher Geräte und Nebenarbeiten
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Leistung in fertiger Arbeit herstellen.
04.__.0016
Rohrgraben mit vorhandenem Boden verfüllen
16,50
m³
04.__.0017 Liefermaterial zur Rohrgrabenverfüllung Geeignetes verdichtungsfähiges Mineralstoffgemisch zur Verfüllung des Rohrgrabens liefern und einbauen.
Ausführung nur, wenn:
+ der vorhandene Aushubboden ungeeignet ist
+ der vorhandene Boden nicht ausreicht
+ örtlicher Bodenaustausch erforderlich ist
Technische Angaben:
+ verdichtungsfähiges Mineralstoffgemisch
+ abgestuftes Korngemisch
+ frei von organischen und schädlichen Bestandteilen
+ langeweise Einbau
+ Verdichtung entsprechend der späteren Oberflächennutzung
Leistung einschließlich:
+ Material
+ Lieferung und Transport
+ lagenweisem Einbau
+ Verdichten
+ Abziehen
+ sämtlicher Geräte und Nebenarbeiten
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
04.__.0017
Liefermaterial zur Rohrgrabenverfüllung
E
5,50
m³
05 REGENWASSERLEITUNGEN
05
REGENWASSERLEITUNGEN
VORBEMERKUNG LEITUNGSZONE Die Leitungszone umfasst Bettung, Seitenverfüllung und Abdeckung der Rohrleitungen.
Ausführung:
+ geeignetes, verdichtungsfähiges und steinfreies Bettungsmaterial
+ Rohr gleichmäßig und ohne Punktauflager betten
+ Rohrzwickel und Zwischenräume bei parallel verlaufenden Leitungen vollständig verfüllen
+ Material beidseitig lagenweise einbauen und vorsichtig verdichten
+ Leitungen gegen Lageveränderung und Beschädigung schützen
Bettung, Seitenverfüllung und Leitungsabdeckung einschließlich Materiallieferung sind in den jeweiligen Rohrleitungspositionen enthalten.
VORBEMERKUNG LEITUNGSZONE
05.__.0001 Rohrgraben Regenwasserleitung bis 1,00 m Tiefe Rohrgraben für die erdverlegte Regenwasserleitung herstellen.
Technische Angaben:
+ Grabentiefe: bis 1,00 m
+ Leitungsnennweite: DN 100
+ Leitungsverlauf: gemäß Fundamentplanung
+ Grabenbreite: entsprechend Rohrdurchmesser und erforderlichem Arbeitsraum
+ Grabensohle: höhen- und profilgerecht
+ Verlegetiefe und Gefälle: gemäß Planung und örtlicher Abstimmung
Vorhandene Leitungen und Anlagen gegen Beschädigung schützen.
Ungeeignete, aufgeweichte oder nicht trägfähige Bereiche der Grabensohle der Bauleitung anzeigen.
Leistung einschließlich:
+ Lösen des Bodens
+ Aufnahmen und Laden
+ sietlichem Lagern geeigneten Aushubbodens
+ Herstellen des Grabenplanums
+ erforderlicher Sicherung der Grabenwände
+ Schutz vorhandener Leitungen
+ sämtlicher Geräte und Nebenarbeiten
Bettung, Seitenverfüllung und Leitungsabdeckung sind in der Postiion der Rohrleitung enthalten.
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Herstellen und ausführen in fertiger Arbeit.
05.__.0001
Rohrgraben Regenwasserleitung bis 1,00 m Tiefe
33,50
m
05.__.0002 Regenwasserleitung PP-MD, DN 100 Erdverlegte Regenwasserleitung als Freispiegelleitung herstellen.
Technische Angaben:
+ Nennweiter: DN 100
+ Planbezeichnung: DN 100
+ Werkstoff: mineralverstärktes Polypropylen, PP-MD
+ Verbindung: Steckmuffen mit werkseitig eingelegtem Dichtring
+ Einbauort: außerhalb des Gebäudegrundrisses
+ Anschlussziel: vorhandene Regenentwässerung
Leitung höhen-, flucht- und gefällegerecht verlegen.
Offene Rohrenden während der Bauzeit gegen das Eindringen von Boden, Wasser und Fremdstoffen verschließen.
Leistung einschließlich:
+ Rohren und Muffen
+ Systemzugehörigen Dichtungen
+ Gleitmittel
+ Rohrbettung nach Herstellervorgaben
+ Seiteverfüllung
+ Leitungsabdeckung aus geeignetem steinfreiem Material
+ erforderlichen Zuschnitten
+ Sicherung gegen Lageveränderung
+ Kleinmaterial
Liefern, verlegen und herstellen in fertiger Arbeit.
Vorgeschlagenes System: PP-MD-Kanalrohrsystem SN 10 oder gleichwertig
Vom Bieter angebotenes Fabrikat:
Typ / Produktbezeichnung:
05.__.0002
Regenwasserleitung PP-MD, DN 100
33,50
m
05.__.0003 Bogen DN 100 bis 45° Systemzugehörigen Rohrbogen passend zur ausgeschriebenen Regenwasserleitung liefern und einbauen.
Technische Angaben:
+ Nennweite: DN 100
+ Bogenwinkel: bis einschließlich 45°
+ Werkstoff: PP-MD
+ Rohrsystem: passend zur ausgeschriebenen Regenwasserleitung
+ Ringsteifigkeit: entsprechend dem angebotenen Rohrsystem
Rohrbogen höhen- und lagegerecht einbauen.
Leistung einschließlich:
+ Formstück
+ werkseitig beziehungsweise systemzugehöriger Dichtung
+ Gleitmittel
+ erforderlicher Zuschnitte
+ Kleinmaterial
Liefern, einbauen und herstellen in fertiger Arbeit.
05.__.0003
Bogen DN 100 bis 45°
11,00
St
05.__.0004 Bogen DN 100 über 45° bis 87° Systemzugehörogen Rohrbogen passend zur ausgeschriebenen Regenwasserleitung liefern und einbauen.
Technische Angaben:
+ Nennweite: DN 100
+ Bogenwinkel: über 45° bis 87°
+ Werkstoff: PP-MD
+ Rohrsystem: passen zur ausgeschriebenen Regenwasserleitung
Größere Richtungsänderungen nur verwenden, soweit aufgrund der Leitungsführung erforderlich.
Nach Möglichkeit mehrere Bögen mit kleineren Winklen anstelle einer scharfen Richtungsänderung verwenden.
Leistung einschließlich:
+ Formstück
+ Dichtung
+ Gleitmittel
+ erforderlicher zuschnitte
+ Kleinmaterial
Liefern, einbauen und in fertiger Arbeit herstellen.
05.__.0004
Bogen DN 100 über 45° bis 87°
3,00
St
05.__.0005 Abzweig DN 100 Systemzugehörigen Abzweig passend zur ausgeschriebenen Regenwasserleitung liefern und einbauen.
Technische Angaben:
+ Nennweite Hauptleitung: DN 100
+ Nennweite Anschlussleitung: DN 100
+ Werkstoff: PP-MD
+ Abzweigwinkel: vorzugsweise 45°
+ Rohrsystem: passend zur ausgeschriebenen Regenwasserleitung
Abzweig in Fließrichtung einbauen.
Leistung einschließlich:
+ Formstück
+ Dichtungen
+ Gleitmittel
+ erforderlicher Zuschnitte
+ Kleinmaterial
Liefern, einbauen und in fertiger Arbeit herstellen.
05.__.0005
Abzweig DN 100
2,00
St
05.__.0006 Überschiebmuffe DN 100 Systemzugehörige Überschiebmutte für die Regenwasserleitung liefern und einbauen.
Technische Angaben:
+ Nennweite: DN 100
+ Werkstoff: PP-MD
+ Rohrsystem: passend zur ausgeschriebenen Regenwasserleitung
+ Anwendung: Einbindung beziehungsweise nachträgliche Verbindung von Rohrabschnitten
Leistung einschließlich:
+ Überschiebmuffe
+ Dichtungen
+ Gleitmittel
+ erforderlicher Zuschnitte
+ Kleinmaterial
Liefern, einbauen und in fertiger Arbeit herstellen.
05.__.0006
Überschiebmuffe DN 100
3,00
St
05.__.0007 Übergangsformstück DN 100 Übergangs- beziehungsweise Anschlussformstück zur Verbindung der neuen Regenwasserleitung mit einem Rohr oder Bauteil abweichender Bauart liefern und einbauen.
Vor Bestellung örtlich feststellen:
+ Rohrwerkstoff
+ Außendurchmesser
+ Nennweite
+ Anschlussgeometrie
+ Zustand des vorhandenen Rohres
Technische Angaben:
+ neue Leitung: PP-MD, DN 100
+ Bestandsleitung: örtlich festzustellen
+ Verbindung: dauerhaft dicht
+ Übergangssystem für beide Rohrwerkstoffe geeignet
Leistung einschließlich:
+ Übergangsformstück
+ Dichtungen
+ Spann- beziehungsweise Verbindungsmittel
+ Gleitmittel
+ erforderlicher Zuschnitte
+ Kleinmaterial
Liefern, einbauen und in fertiger Arbeit herstellen.
Vom Bieter angebotenes Fabrikat:
Typ / Produktbezeichnung:
05.__.0007
Übergangsformstück DN 100
1,00
St
05.__.0008 Provisorischer Verschluss Fallrohranschluss DN 100 Anschlussende der Regenwasserleitung bis zur Montage des Regenfallrohrs provisorisch verschließen.
Technische Angaben:
+ Nennweite: DN 100
+ Verschluss: regenwasser- und schmutzdicht
+ gegen unbeabsichtigtes Entfernen gesichert
+ Rohrende gegen Lageveränderung und Beschädigung schützen
+ Entfernung des Verschlusses ohne Beschädigung des Rohrsystems mgölich
Leistung einschließlich:
+ Verschlussdeckel
+ Dichtung
+ erforderlicher Sicherung
+ Kleinmaterial
Liefern, einsetzten und in fertiger Arbeit herstellen.
05.__.0008
Provisorischer Verschluss Fallrohranschluss DN 100
2,00
St
05.__.0009 Anschluss an vorhandene Regenwasserleitung Neue Regenwasserleitung an die vorhandene Regenwasserleitung anschließen.
Vor Ausführung örtlich feststellen:
+ genaue Lage der Bestandsleitung
+ Rohrwerkstoff
+ Nennweite und Außendurchmesser
+ Höhelage
+ Fließrichtung
+ Zustand
+ vorhandenes Gefälle
+ geeignete Anschlussstelle
Bestandsleitung fachgerecht trennen und gegen das Eindringen von Boden und Fremdstoffen schützen.
Anschluss dauerhaft dicht herstellen.
Leistung einschließlich:
+ vorsichtigem Freilegen der Bestandsleitung
+ Säubern udn Prüfen des Anschlussbereichs
+ erforderlichem Rohrschnitt
+ Abzweig- beziehungsweise Übergangsformstück
+ Überschiebmuffen
+ Dichtungen
+ Gleitmittel
+ erforderlicher Anpassungsstücke
+ Kleinmaterial
+ Wiederherstellung der Rohrbettung
+ sietlicher Verfüllung im Anschlussbereich
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
05.__.0009
Anschluss an vorhandene Regenwasserleitung
11,00
St
05.__.0010 Rohrbettung in Anschluss- und Fromstückbereichen Geeignetes steinfreies Bettungs- und Verfüllmaterial im Bereich von Anschlüssen, Abzweigen und Fromstückgruppen zusätzlich liefern und einbauen.
Technische Angaben:
+ Material für Kunststoffrohrleitungen geeignet
+ frei von scharfkantigen Bestandteilen
+ lagenweiser Einbau
+ Verdichtung ohne Beschädigung oder Lageveränderung der Leitung
+ Rohrzwickel vollständig unterfüllen
Leistung einschließlich:
+ Material
+ Lieferung und Transport
+ Einbau
+ Verdichtung
+ Profilierung
+ sämtlicher Geräte und Hilfsmittel
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
05.__.0010
Rohrbettung in Anschluss- und Fromstückbereichen
E
0,50
m³
05.__.0011 Rohrgraben mit vorhandenem Boden verfüllen Rohrgraben oberhalb der Leitungsabdeckung mit geeignetem vorhandenen Aushubboden verfüllen.
Anforderungen an das Material:
+ ausreichend verdichtungsfähig
+ frei von organischen Bestandteilen
+ frei von Bauschutt und Abfällen
+ frei von schädlichen Stoffen
+ keine groben oder scharfkantigen Bestandteile im Leitungsbereich
+ nicht durchnässt oder gefroren
Material langenweise einbauen und verdichten.
In Leitungsnähe mit einem für die Rohrleitung geeigneten Gerät verdichten.
Leistung einschließlich:
+ Aufnehmen vom Zwischenlager
+ Fördern innerhalb des Grundstücks
+ lagenweisem Einbau
+ Verdichten
+ profilgerechtem Herstellen der Oberfläche
+ sämtlicher Geräte und Nebenarbeiten
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Leistung in fertiger Arbeit herstellen.
05.__.0011
Rohrgraben mit vorhandenem Boden verfüllen
20,00
m³
05.__.0012 Liefermaterial zur Rohrgrabenverfüllung Geeignetes verdichtungsfähiges Mineralstoffgemisch zur Verfüllung des Rohrgrabens liefern und einbauen.
Ausführung nur, wenn:
+ der vorhandene Aushubboden ungeeignet ist
+ der vorhandene Boden nicht ausreicht
+ örtlicher Bodenaustausch erforderlich ist
Technische Angaben:
+ verdichtungsfähiges Mineralstoffgemisch
+ abgestuftes Korngemisch
+ frei von organischen und schädlichen Bestandteilen
+ langeweise Einbau
+ Verdichtung entsprechend der späteren Oberflächennutzung
Leistung einschließlich:
+ Material
+ Lieferung und Transport
+ lagenweisem Einbau
+ Verdichten
+ Abziehen
+ sämtlicher Geräte und Nebenarbeiten
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
05.__.0012
Liefermaterial zur Rohrgrabenverfüllung
E
7,00
m³
05.__.0013 Sicht- und Funktionsprüfung Regenwasseranlage Neu verlegte Regenwasserleitungen vor Überbauuung beziehungsweise vollständiger Verfüllung prüfen.
Zu kontrollieren sind:
+ Leitungsverlauf
+ Rohrsohlhöhen
+ Gefälle
+ Rohrverbindungen
+ Formstücke
+ Fallrohranschlüsse
+ Anschluss an die Bestandsleitung
+ Beschädigungen
+ Verformungen
+ freier Rorhquerschnitt
+ störungsfreier Wasserablauf
Leitung erforderlichenfalls spülen.
Anlage bis zum Übergabepunkt mit Wasser beaufschlagen und freien Ablauf kontrollieren.
Leistung einschließlich:
+ Prüfmitteln
+ Wasser
+ Spülung
+ erforderlichen Hilfsmitteln
+ schriftlicher Dokumentation
Festgestellte Mängel vor Verfüllung beseitigen.
Leistung in fertiger Arbeit ausführen.
05.__.0013
Sicht- und Funktionsprüfung Regenwasseranlage
P
1,00
psch
05.__.0014 Bestands- und Höhendokumentation Regenwasseranlage Tatsächlich ausgeführte Regenwasseranlage vor Verfüllung dokumentieren.
Zu erfassen sind:
+ Leitungsverläufe
+ Rohrsohlhöhen
+ Gefälle
+ Bögen und Richtungsänderungen
+ Abzweige
+ Reinigungsöffnungen
+ Fallrohranschlüsse
+ Übergangsformstücke
+ Anschluss an die Bestandsleitung
Unterlagen übergeben als:
+ bemaßte Bestandszeichnung im PDF-Format
+ Fotodokumentation
+ eindeutig zugeordnete Leitungs- und Anschlusspunkte
+ Angabe des verwendeten Rohrsystems
Fotos vor vollständiger Verfüllung aufnehmen.
Leistung in fertiger Arbeit ausführen.
05.__.0014
Bestands- und Höhendokumentation Regenwasseranlage
P
1,00
psch
06 DRAINAGE UND VERSICKERUNG
06
DRAINAGE UND VERSICKERUNG
HINWEIS DRAINAGE UND VERSICKERUNG HINWEIS DRAINAGE UND VERSICKERUNG
Die Planung der Drainage und Versickerung ist noch nicht abgeschlosse. Die erforderliche Baugrunduntersuchung zur Beurteilung der Boden- und Wasserverhältnisse sowie der Versickerungsfähigkeit wurde angefragt.
Leistung zur Drainage und Versickerung sind nicht Bestandteil dieser Ausschreibung. Sie werden nach Vorliegen der Untersuchungsergebnisse gegebenenfalls über einen Nachtrag oder eine separate Beauftragung ergänzt.
HINWEIS DRAINAGE UND VERSICKERUNG
07 NAHWÄRME UND TRINKWASSER
07
NAHWÄRME UND TRINKWASSER
VORBEMERKUNGEN NAHWÄRMELEITUNG VORBEMERKUNGEN NAHWÄRMELEITUNG UND TRINKWASSERLEITUNG
Gegenstand dieses Titels sind die Tiefbauarbeiten für eine erdverlegte Nahwärmeleitung zwischen der bestehenden Heizungsanlage und dem Neubau, sowie die Verlegung der Trinkwasserleitung.
Leistungsabgrenzung:
Tiefbaugewerk:
+ Abstecken und Freilegen der Leitungstrasse
+ Herstellen des Leitungsgrabens
+ Herstellen des Leitungsplanums
+ Sandbettung und Einsandung
+ Unterstützung beim Leitungseinbau
+ Verfüllen und Verdichten des Grabens
+ Trassenwarnband
+ Dokumentstion der Leitungslage
Heizungsgewerk:
+ Dimensionierung und Auswahl des Rohrsystems
+ Lieferung der eigentlichen Nagwärmeleitung
+ Formstücke und Verbindungen
+ Verbindung und Nachdämmung der Rohrstöße
+ Gebäudeeinführungen und Abdichtungssysteme
+ Druck- und Dichtheitsprüfung
+ Anschluss an die Heizungsanlage
+ Spülung und Inbetriebnahme
Flexible vorgedämmte Nahwäremleitungen werden üblicherweise in einem steinfreien Sandbett verlegt. Der erforderliche Aufbau, die Überdeckung und die Biegeradien sind vom gewählten Rohrsystem abhängig.
Änderungen der Leitungsführung sind vor Ausführung mit der Bauleitung und dem Heizungsgewerk abzustimmen.
VORBEMERKUNGEN NAHWÄRMELEITUNG
07.__.0001 Leitungsweg abstecken Leitungsweg der erdverlegten Nahwärmeleitung und der Trinkwasserleitung vor Beginn der Erdarbeiten abstecken und kennzeichnen.
Technische Angaben:
+ Leitungsverlauf: gemäß Werkplanung
+ Anfangspunkt: bestehende Heizungsanlage
+ Endpunkt: Neubau
+ Kreuzungen mit vorhandenen Leitungen berücksichtigen
+ Mindestbiegeradius des Rohrsystems einhalten
Vorhandene Leitungen und Anlagen vor Beginn der Erdarbeiten feststellen.
Leistung einschließlich:
+ Markierungen
+ Sicherungspunkten
+ vermessungstechnischen Eigenleistungen
+ Abstimmung mit dem Heizungsgewerk
+ sämtlichen Hilfsmitteln
Leistung in fertiger Arbeit ausführen.
07.__.0001
Leitungsweg abstecken
P
1,00
psch
07.__.0002 Leitungsgraben bis 1,00 m Tiefe Leitungsgraben für die erdverlegte Nahwärmeleitung und die Trinkwasserleitung herstellen.
Technische Angaben:
+ Grabentiefe: bis 1,00 m
+ Leitungsverlauf: gemäß Werkplanung
+ Grabensohle: eben und frei von scharfkantigen Bestandteilen
Der Leitungsgraben ist so herzustellen, dass die Nahwärmeleitung ohne unzulässiges Ziehen, Knicken oder Verformen eingebaut werden kann.
Im bereich von Richtungsänderungen und Hauseinführungen ist der Graben entsprechend dem erforderlichen Biegeradius aufzuweiten.
Leistung einschließlich:
+ Lösen des Bodens
+ Aufnehmen und Laden
+ seitlichem Lagern geeigneten Aushubbodens
+ Herstellen des Grabenplanums
+ erforderlicher Grabensicherung
+ Schutz vorhandener Leitungen
+ sämtlicher Geräte und Nebenarbeiten
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Herstellen in fertiger Arbeit.
07.__.0002
Leitungsgraben bis 1,00 m Tiefe
15,50
m
07.__.0003 Leitungsgraben über 1,00 bis 1,75 m Tiefe Leitungsgraben wie Vorposition herstellen, jedoch:
+ Grabentiefe: über 1,00 bis 1,75 m
+ erforderliche Sicherung beziehungsweise Böschung der Grabenwände berücksichtigen
Einschließlich aller Geräte, Sicherungsmaßnahmen und Nebenarbeiten.
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Herstellen in fertiger Arbeit.
07.__.0003
Leitungsgraben über 1,00 bis 1,75 m Tiefe
E
5,00
m
07.__.0004 Kopfloch am Bestandsgebäude herstellen Kopfloch im Bereich des vorhandenen Gebäudes für die Montage und Einführung der Nahwärmeleitung und der Trinkwasserleitung herstellen.
Technische Angaben:
+ Lage: gemäß Werkplanung
+ Abmessungen: nach Absprache mit dem Heizungsbauer
(zur Kalkulation ca. 1,50 x 1,50 m)
+ Bestand abschnittsweise und erschütterungsarm freilegen
+ vorhandene Abdichtungen und Leitungen schützen
+ ausreichend Arbeitsraum für Gebäudeeinführung und
Rohrmontage herstellen.
Bestandsfundamente dürfen nicht untergraben werden.
Leistung einschließlich:
+ Aushub
+ Handschachtung im Anschlussbereich
+ Sicherung der Baugrube
+ seitlichem Lagern geeigneten Bodens
+ Schutzmaßnahmen
+ sämtlicher Geräte und Nebenarbeiten
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Herstellen in fertiger Arbeit.
07.__.0004
Kopfloch am Bestandsgebäude herstellen
1,00
St
07.__.0005 Kopfloch am Neubau herstellen Kopfloch beziehungsweise aufgeweiteten Montagebereich am Neubau für die Einführung der Nahwärmeleitung und der Trinkwasserleitung herstellen.
Technische Angaben:
+ Lage gemäß Werkplanung
+ ausreichend Arbeitsraum für Rohrmontage und Abdichtungsarbeiten
+ Bodenplatte, Gründungspolster und Grundleitungen gegen Beschädigung schützen
+ Biegeradius des Rohrsystems berücksichtigen
Leistung einschließlich:
+ Aushub
+ Handschachtung im Anschlussbereich
+ Sicherungsmaßnahmen
+ seitlichem Lagern geeigneten Bodens
+ sämtlicher Geräte und Nebenarbeiten
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Herstellen in fertiger Arbeit.
07.__.0005
Kopfloch am Neubau herstellen
1,00
St
07.__.0006 Planum Leitungsgraben herstellen Grabensohle höhen- und profilgerecht als Unterlage für die Sandbettung herstellen.
Ausführung:
+ lose und aufgeweichte Bereiche entfernen
+ scharfkantige Steine und Fremdstoffe beseitigen
+ Grabensohle eben abziehen
+ erforderliches Gefälle beziehungsweise Höheprofil herstellen
+ unzulässige Punktauflager vermeiden
Einschließlich aller Geräte und Nebenarbeiten.
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Herstellen in fertiger Arbeit.
07.__.0006
Planum Leitungsgraben herstellen
15,50
m
07.__.0007 Sandbettung herstellen Sandbettung unter der Nahwärmeleitung und der Trinkwasserleitung liefern und einbauen.
Technische Angaben:
+ Material: steinfreier, gut verdichtungsfähiger Sand
+ frei von scharfkantigen und rohrschädigenden Bestandteilen
+ Bettungsdicke. ca. 10cm (oder nach Herstellervorgabe)
+ Einbau über die gesamte Grabenbreite
+ Oberfläche eben und profilgerecht
Material gleichmäßig einbauen und vorsichtig verdichten.
Die Bettung muss eine durchgehende und gleichmäßige Auflage der Nahwärmeleitung sicherstellen.
Leistung einschließlich:
+ Sand
+ Lieferung und Transport
+ Einbau
+ Abziehen
+ vorsichtiger Verdichtung
+ sämtlicher Geräte und Nebenarbeiten
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
07.__.0007
Sandbettung herstellen
2,50
m³
07.__.0008 Unterstützung beim Einbau der Nahwärmeleitung Heizungsgewerk beim Einbringen der bauseits beziehungsweise durch das Heizungsgewerk gelieferten Nahwärmeleitung unterstützen.
Leistungsumfang:
+ Bereitstellung erforderlicher Montagehelfer
+ Öffnen und Freihalten des Leitungsgrabens
+ Unterstützung beim Abrollen und Einlegen der Leitung
+ Schutz der Rohrleitung gegen Beschädigung
+ Ausrichten innerhalb des Leitungsgrabens
+ Einhalten der vorgegebenen Biegeradien
+ Fixieren bis zur seitlichen Einbettung
Hebe- und Zugmittel dürfen den Außenmantel der Leitung nicht beschädigen.
Eigentliche Rohrmontage, Verbindungstechnik und Druckprüfung sind nicht Bestandteil der Position.
Einschließlich aller erforderlichen Hilfsmittel und Nebenarbeiten.
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Ausführen in fertiger Arbeit.
07.__.0008
Unterstützung beim Einbau der Nahwärmeleitung
E
P
1,00
psch
07.__.0009 Einsandung der Nahwärmeleitung Nahwärmeleitung und Trinkwasserleitung seitlich und oberhalb, sowie zwischen den Leitungen vollständig mit steinfreiem Sand einbetten.
Technische Angaben:
+ Material entsprechend der Sandbettung
+ Seitenräume vollständig verfüllen
+ Rohrleitung hohlraumfrei einbetten
+ Abdeckung über Rohrscheitel:
Herstellerangabe, vorläufig ca. 10-15 cm
+ lagenweise und beidseitig gleichmäßig einbauen
+ in Rohrnähe nur von Hand beziehungsweise mit geeignetem leichtem Gerät verdichten
Außenmantel der Nahwärmeleitung nicht beschädigen oder verformen.
Bei mehreren Leitungen beziehungsweise Medienrohren sind die Zwischenräume vollständig mit Sand zu verfüllen.
Leistung einschließlich:
+ Sand
+ Lieferung
+ Einbau
+ Verdichten
+ Kleinmaterial
+ sämtlicher Geräte und Nebenarbeiten
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
07.__.0009
Einsandung der Nahwärmeleitung
8,00
m³
07.__.0010 Rohrgraben mit vorhandenem Boden verfüllen Rohrgraben oberhalb der Einsandung mit geeignetem vorhandenem Aushubboden verfüllen.
Anforderungen an das Material:
+ ausreichend verdichtungsfähig
+ frei von Bauschutt und Abfällen
+ frei von organischen Bestandteilen
+ frei von groben oder scharfkantigen Steinen
+ nicht durchnässt oder gefroren
Material lagenweise einbauen und verdichten.
Bis zu einer ausreichenden Überdeckung nur geeignete leichte Verdichtungsgeräte einsetzen.
Verdichtungsgeräte dürfen nicht unmittelbar auf die Leitung einwirken.
Leistung einschließlich:
+ Aufnahmen vom Zwischenlager
+ Fördern innerhalb des Grundstücks
+ langenweisem Einbau
+ Verdichten
+ profilgerechtem Herstellen
+ sämtlicher Geräte und Nebenarbeiten
+ Einbau eines geeigneten Trassenwandbands
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Leistung ausführen in fertiger Arbeit.
07.__.0010
Rohrgraben mit vorhandenem Boden verfüllen
9,50
m³
07.__.0011 Liefermaterial für Grabenverfüllung Geeignetes verdichtungsfähiges Mineralstoffgemisch zur Verfüllung des Leitungsgrabens liefern und einbauen.
Ausführung nur, wenn:
+ vorhandener Aushubboden ungeeignet ist
+ vorhandenes Material nicht ausreicht
+ örtlicher Bodenaustausch erforderlich wird
Technische Angaben:
+ abgestuftes und verdichtungsfähiges Mineralstoffgemisch
+ frei von organischen oder schädlichen Bestandteilen
+ langenweiser Einbau
+ Verdichtung nach späterer Flächennutzung
Einschließlich Lieferung, Einbau, Verdichten und Abziehen.
Inkl. Material, Maschinen und Personal.
Liefern und herstellen in fertiger Arbeit.
07.__.0011
Liefermaterial für Grabenverfüllung
3,00
m³
07.__.0012 Provisorische Sicherung der Leitungsenden Leitungsenden beziehungsweise Gebäudeeinführungen während der Bauzeit gegen Beschädigung und Verschmutzung schützen.
Ausführung:
+ wasserdicht beziehungsweise witterungsgeschützt
+ gegen unbeabsichtigtes Entfernen gesichert
+ mechanischer Schutz der Rohrenden
+ Schutz der Dämmung und des Außenmantels
Einschließlich Schutzkappen, Befestigungsmitteln und Kleinmaterial.
Liefern und herstellen in fertiger Arbeit.
07.__.0012
Provisorische Sicherung der Leitungsenden
2,00
St
07.__.0013 Höhendokumentation Nahwärmeleitung Tatsächliche Lage der Nahwärmeleitung vor Verfüllung dokumentieren.
Zu erfassen sind:
+ Trassenverlauf
+ Leitungstiefe
+ Überdeckung
+ Lage der Gebäudeeinführungen
+ Richtungsänderungen
+ Kreuzungen mit anderen Leitungen
+ Abstand zu Bestand und festen Bezugspunkten
+ Rohrsystem und Außendurchmesser
Unterlagen übergeben als:
+ bemaßte Bestandszeichnung im PDF-Format
+ Fotodokumentation vor Verfüllung
+ eindeutige Maßbezüge
+ Angabe der verwendeten Höhenbezugspunkte
Leistung ausführen in fertiger Arbeit.
07.__.0013
Höhendokumentation Nahwärmeleitung
P
1,00
psch
ROHBAU
ROHBAU
ALLGEMEINE VORBEMERKUNGEN ROHBAU ALLGEMEINE VORBEMERKUNGEN ROHBAU
Gegenstand der Leistung sind insbesondere:
+ Baustelleneinrichtung und Schutzmaßnahmen
+ Schnurgerüst
+ Sauberkeitsschicht
+ Schalungsarbeiten
+ Bewehrungsarbeiten
+ Stahlbetonarbeiten
+ Trennfuge zum Bestand
+ Rohbauvorleistungen für Leitungsdurchführungen
+ Durchbrüche im Bestandsmauerwerk
+ Einbau der Stahlträger Pos. 100 der Statik
+ Schließen vorhandener Fensteröffnungen
+ zugehörige Putz- und Anschlussarbeiten
Vor Ausführung sind zu prüfen:
+ Maße und Höhen
+ Gebäudeachsen
+ freigegebener Planstand
+ Lage sämtlicher Aussparungen und Durchführungen
+ Leitungsführungen
+ Einbauteile
+ Bestandsaufbau
+ Anschlussbereiche
Abweichungen und erkennbare Widersprüche sind der Bauleitung vor Ausführung mitzuteilen.
Die endgültigen Schal- und Ortbetonbewehrungspläne werden durch die Tragwerksplanung nach Freigabe der architektonischen Ausführungsplanung erstellt.
Vor der Betonage sind gemeinsam mit der Bauleitung zu kontrollieren:
+ Schalungsmaße und Höhenlage
+ Bewehrung
+ Betondeckung
+ Entwässerungsleitungen
+ Rohrdurchführungen
+ Hauseinführungen
+ Aussparungen
+ Erdungs- und Potentailausgleichsbauteile
+ sonstige Einbauteile
Die flächige Abdichtung der Bodenplatte wird separat vergeben.
Sämtliche Rohbauleistungen sind so herzustellen, dass ein fachgerecher Anschluss der nachfolgende Bauwerksabdichtung möglich ist.
BETON- UND STAHLBETONARBEITEN
Für die Bodenplatte gelten folgende Anforderungen:
+ Bauteildicke: 25cm
+ Betonfestigkeitsklasse: C 25/30
+ Expositionsklasse: XC2
+ Feuchtigkeitsklasse: WF
+ Betonstahlmatten: B500A
+ Stabstahl: gemäß Bewehrungsplanung
+ Nennbetondeckung: gemäß Bewehrungsplan
Die Bodenplatte ist als elastisch gebettete Stahlbetonplatte herzustellen.
Betonage erst nach Freigabe von:
+ Schalung
+ Bewehrung
+ Grundleitungen
+ Durchführungen
+ Einbauteilen
+ Erdungsanlage, sofern innerhalb der Bodenplatte vorgesehen
ABGRENZUNG VERSORGUNGS- UND HOLZBAULEISTUNGEN
Die Verankerung der Holzständerwände auf der Bodenplatte erfolgt durch den Holzbauunternehmer.
Gemäß statischer Vorgabe gilt:
+ Simpson Strong-Tie Zuganker 340-M12
+ zwei Zuganker je Wandende
+ Befestigung am Holz mit jeweils neun CNA-Kammnägeln 4,0 x 40 mm
+ Auswahl und Bemessung der M12-Betonanker durch den Holzbauunternehmer
+ nachträgliche Montage der Betonanker
+ keine Einbauteile in der Bodenplatte erforderlich
Der Neubau wird in x- und y-Richtung über die Holzbaukonstruktion ausgesteift.
Zum Bestandsgebäude sind keine statisch wirksamen Holzbauanschlüsse und keine Rohbauvorleistungen erforderlich.
ALLGEMEINE VORBEMERKUNGEN ROHBAU
08 BAUSTELLENEINRICHTUNG ROHBAU
08
BAUSTELLENEINRICHTUNG ROHBAU
08.__.0001 Baustelleneinrichtung Rohbau Baustelleneinrichtung für sämtliche ausgeschriebenen Rohbauarbeiten.
Leistungsumfang:
+ An- und Abtransport der erforderlichen Geräte und Maschinen
+ Einrichten eigener Arbeits- und Lagerbereiche
+ Vorhaltung während der Ausführungszeit
+ Sicherung der eigenen Arbeitsbereiche
+ Schutz angrenzender Bauteile und Anlagen
+ Räumen und Reinigen nach Abschluss
Einschließlich aller erforderlichen Geräte, Hilfmittel und Nebenarbeiten.
Ausführung in fertiger Arbeit.
08.__.0001
Baustelleneinrichtung Rohbau
P
1,00
psch
08.__.0002 Schutzmaßnhamen am Bestand Angrenzende Bestandsbauteile und Oberflächen schützen gegen:
+ mechanische Beschädigung
+ Verschmuitzung
+ Staub
+ Niederschlagswasser
+ Erschütterungen
Schutzmaßnahmen während der Ausführungszeit unterhalten und anschließend rückstandsfrei entfernen.
Einschließlich aller Materialien und Befestigungsmittel.
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
08.__.0002
Schutzmaßnhamen am Bestand
P
1,00
psch
08.__.0003 Schnurgerüst herstellen und vorhalten Schnurgerüst für die Absteckung und Herstellung der Bodenplatte herstellen.
Anforderungen:
+ standsichere Ausführung außerhalb des Baukörpers
+ gegen Verschieben gesichert
+ Abstimmung mit dem Vermessungsbüro
+ Vorhaltung während der erforderlichen Bauzeit
Das Einmessen der Gebäudeaußenkanten beziehungsweise Hauptachsen und des Höhenbezugspunktes erfolgt durch ein vom Auftraggeber beauftragtes Vermessungsbüro.
Leistungsumfang Auftragnehmer:
+ Herstellung des Schnurgerüsts
+ Vorhalten und Sichern
+ Spannen und Unterhalten der Schnüre
+ Übertragen der Angeben auf Schalung und Bauteile
+ vollständiger Rückbau
Leistung einschließlich:
+ Pfosten
+ Bohlen
+ Aussteifungen
+ Befestigungsmittel
+ Kleinmaterial
Liefern und herstellen in fertiger Arbeit.
08.__.0003
Schnurgerüst herstellen und vorhalten
P
1,00
psch
08.__.0009 Bautür in Außenwandöffnung Provisorische Bautür in einer Außenwandöffnung herstellen.
Technische Angaben:
+ Türblatt: robuste, witterungsbeständige Ausführung
+ Türöffnung: entsprechend örtlichem Öffnungsmaß
+ Rohbauöffnung derzeit bis ca. 1,54 x 3,20 m
+ lichte Durchgangsbreite: mindestens 0,90 m
+ lichte Durchgangshöhe: mindestesn 2,00 m
+ Anschlagrichtung entsprechend örtlicher Situation
+ von außen und innen bedienbar
+ abschließbar
+ standsicher und gegen Ausheben gesichert
+ Schwellenbereich möglichst stolperarm
Die verbleibende Rohbauöffnung um die Bautür ist mit einer standsicheren, wind- und niederschlagssicheren Beplankung zu schließen.
Bautür einschließlich:
+ provisorischem Türblatt
+ stabiler Unterkonstruktion
+ Türrahmen beziehungsweise Zarge
+ Bändern und Beschlägen
+ Drückergarnitur
+ abschließbarem Schloss
+ mindestens drei Schlüsseln
+ umlaufender Verschlussbeplankung
+ Befestigungs- und Dichtmitteln
+ Kleinmaterial
Bautür so befestigen, dass das verbleibende Bestandsmauerwerk nicht unnötig beschädigt wird.
Liefern, montieren und gebrauchsfertig herstellen.
08.__.0009
Bautür in Außenwandöffnung
1,00
St
08.__.0010 Bautür vorhalten und unterhalten Provisorische Bautür einschließlich Verschlussbeplankung vorhalten und unterhalten.
Leistungsumfang:
+ regelmäßige Funktionskontrolle
+ Kontrolle der Befestigungen
+ Nachjustierung von Türblatt und Beschlägen
+ Unterhaltung der wetterfesten Anschlüsse
+ Austausch beschädigter Kleinbauteile
+ Sicherstellung der Abschließbarkeit
+ Freihalten des Durchgangs
Beschädigungen am provisorischen Verschluss unverzüglich beseitigen.
Leistung vollständig ausführen.
08.__.0010
Bautür vorhalten und unterhalten
18,00
St/W
08.__.0011 Bautür innerhalb der Baustelle umsetzten Vorhandene provisorische Bautür aus einer Außenwandöffnung ausbauen und in eine andere Außenwandöffnung umsetzen.
Leistungsumfang:
+ Bautür vorsichtig demontieren
+ bisherige Befestigungsmittel entfernen
+ Bautür und Unterkonstruktion an neue Öffnung anpassen
+ Tür lage-, lot- und fluchtgerecht montieren
+ verbliebene Öffnungsbereiche neu beplanken
+ Anschlüsse wind- und niederschlagssicher herstellen
+ bisherige Befestigungsstellen am Bestand schließen
Leistung einschließlich:
+ Transport innerhalb der Baustelle
+ Anpassung der Unterkonstruktion
+ zusätzlichem Plattenmaterial
+ Befestigungs- und Dichtmitteln
+ Kleinmaterial
Umsetzten und erneut gebrauchsfertig herstellen.
08.__.0011
Bautür innerhalb der Baustelle umsetzten
1,00
St
08.__.0012 Bautür zurückbauen Provisorische Bautür einschließlich Unterkonstruktion und Verschlussbeplankung nach Aufforderung zurückbauen.
Leistungsumfang:
+ Türblatt ausbauen
+ provisorische Zarge und Unterkosntruktion entfernen
+ Verschlussbeplankung entfernen
+ Befestigungsmittel vollständig entferne
+ kleinere Befestigungsstellen am Bestand mineralisch schließen
+ Material abfahren udn entsorgen
+ Öffnungsbereich besenrein übergeben
Der Rückbau ist zeitlich mit dem Einbau der endgültigen Bauelemente beziehungsweise dem weiteren Bauablauf abzustimmen.
Einschließlich aller Geräte und Nebenarbeiten.
Leistugen in fertiger Arbeit ausführen.
08.__.0012
Bautür zurückbauen
1,00
St
VORBEMERKUNG STAUB- UND WETTERSCHUTZ Im Bestandsflur sind temporäre Abschottungen zwischen dem Baustellenbereich und den weiterhin genutzten Gebäudeteilen herzustellen.
Vorgesehene Anordnung:
+ Erdgeschoss: 2 Abschottungen
+ 1. Obergeschoss: 2 Abschottungen
+ Gesamtmenge: 4 Abschottungen
Die genaue Lage wird vor Ausführung mit der Bauleitung festgelegt.
Die Abschottungen müssen:
+ staubdicht sein
+ Zugluft und Witterungseinflüsse begrenzen
+ standsicher sein
+ an Boden, Wänden und Decke dicht anschließen
+ jederzeit einen sicheren Zugang ermöglichen
+ Flucht- und Rettungswege freihalten
+ bestehende Oberflächen möglichst beschädigungsarm beanspruchen
Vor Ausführung sind die brandschutztechnischen Anforderungen anhand der Nutzung und des Rettungswegkonzepts zu prüfen.
VORBEMERKUNG STAUB- UND WETTERSCHUTZ
08.__.0013 Temporäre Staub- und Wetterschutzwand im Bestandsflur Temporäre Staub- und Wetterschutzwand zwischen Baustellenbereich und weiterhin genutztem Bestandsgebäude herstellen.
Technische Angaben:
+ Einbauorte: EG und 1.OG
+ Anzahl: jeweils 2 Stück pro Geschoss
+ Abmessungen: nach örtlichem Aufmaß
+ Ausführung: geschlossene, standsichere Leichtbaukonstruktion
+ Oberfläche: robuste Plattenbekleidung o.ä.
+ Hohlräume und Anschlüsse staubdicht geschlossen
+ Baustoffe mindestens schwer entflammbar
+ Oberfläche reinigungsfähig
+ Boden-, Wand- und Deckenanschlüsse möglichst beschädigungsarm
Empfohlender Aufbau:
+ selbsttragende Holz- oder Metallständerkonstruktion
+ baustellenseitige robuste Plattenbekleidung
+ bestandsseitge geschlossene Bekleidung oder staubdichte Folienlage
+ Hohlraum erforderlichenfalls mit Mineralwolle zur Verbesserung von Wärme- und Schallschutz
+ umlaufende elastische Dichtungsanschlüsse
Leistung einschließlich:
+ Unterkonstruktion
+ Plattenmaterial
+ Folien- und Dichtungslagen
+ gegebenenfalls Mineralwolldämmung
+ Anschluss- und Dichtbänder
+ Schutz der Bestandsoberfläche
+ Befestigungsmitteln
+ Kleinmaterial
Bodenbeläge, Wand- und Deckenoberflächen dürfen nicht unnötig beschädigt werden.
Liefern, montieren und in fertiger Arbeit herstellen.
Vom Bieter angebotenes System:
Aufbau:
08.__.0013
Temporäre Staub- und Wetterschutzwand im Bestandsflur
4,00
St
08.__.0014 Abschließbare Bautür in Staubschutzwand Robuste Bautür in die temporäre Staub- und Wetterschutzwand einbauen.
Technische Angaben:
+ lichte Breite: mindestens 0,90 m
+ lichte Höhe: mindestens 2,00 m
+ selbstschließend
+ staubdicht umlaufend angeschlagen
+ abschließbar
+ Drücker beidseitig
+ von der Fluchtseite jederzeit ohne Schlüssel zu öffenen, sofern im Rettungsweg
+ Türschließer
+ standsichere Zarge
+ Schwellenbereich stolperarm
Leistung einschließlich:
+ Türblatt
+ Zarge
+ Beschlägen
+ Türschließer
+ Dichtungsprofilen
+ Schloss
+ mindestens drei Schlüsseln
+ Befestigungsmitteln
+ Kleinmaterial
Liefern, montieren und gebrauchsfertig herstellen.
08.__.0014
Abschließbare Bautür in Staubschutzwand
4,00
St
08.__.0015 Staub- und Wetterschutzwände vorhalten und unterhalten Temporäre Staub- und Wetterschutzwände einschließlich Türen vorhalten und unterhalten.
Leistungsumfang:
+ regelmäßige Sicht- und Funktionskontrolle
+ Kontrolle der Anschlüsse
+ Nachdichten und Nachbefestigen
+ Reparatur beschädigter Bekleidungen
+ Reinigung der bestandsseitigen Oberflächen
+ Funktionskontrolle der Türen und Türschließer
+ Sicherstellung der Abschließbarkeit
+ Beseitigung von Staubablagerungen
+ Anpassung nach Eingriffen anderer Gewerke
Beschädigungen und Undichtigkeiten unverzüglich beseitigen.
Leistung herstellen in fertiger Arbeit.
08.__.0015
Staub- und Wetterschutzwände vorhalten und unterhalten
77,50
St/W
08.__.0016 Staub- und Wetterschutz umsetzen Temporäre Staub- und Wetterschutzwand innerhalb des Bestandsflurs umsetzten.
Leistungsumfang:
+ Konstruktion vorsichtig demonstrieren
+ an neuer Position anpassen
+ erneut standsicher montieren
+ umlaufende Anschlüsse staubdicht herstellen
+ vorhandene Bautür umsetzen
+ alte Befestigungsstellen schließen
+ Schutz der Bestandsoberflächen
Leistung einschließlich:
+ zusätzlichem Platten- und Dichtungsmaterial
+ Anpassung der Unterkonstruktion
+ Befestigungsmitteln
+ Kleinmaterial
Umsetzten und erneut gebrauchsfertig herstellen.
08.__.0016
Staub- und Wetterschutz umsetzen
E
4,00
St
08.__.0017 Staub- und Wetterschutzwände zurückbauen Temporäre Staub- und Wetterschutzwände einschließlich Türen vollständig zurückbauen.
Leistungsumfang:
+ Bekleidungen entfernen
+ Unterkonstruktion demontieren
+ Türen und Zargen ausbauen
+ Dichtungs- und Anschlussmaterial entfernen
+ Befestigungspunkte schließen
+ Material abfahren und entsorgen
+ Bestandsflächen reinigen
+ Flurbereiche besenrein übergeben
Beschädigungen an Bestandsoberflächen, die durch die Befestigung entstanden sind, fachgerecht schließen.
Leistung in fertiger Arbeit ausführen.
08.__.0017
Staub- und Wetterschutzwände zurückbauen
4,00
St
08.__.0018 Mobiler Luftreiniger mit Unterdruckhaltung Mobilen Luftreiniger zur Unterdruckhaltung im staubbelasteten Arbeitsbereich aufstellen und betreiben.
Technische Angaben:
+ Luftleistung auf Räumgröße und Abschottung abgestimmt
+ Filterung minderalischer Feinstäube
+ Filter mindestens geeignete Staubklasse
+ Abluftführung nach außen beziehungsweise in geeigneten Bereich
+ kontinuierlicher Betrieb während staubintensiver Arbeiten
+ optische Anzeige der Filterzustands
Leistung einschließlich:
+ An- und Abtransport
+ Aufstellung
+ Schlauchleitungen
+ Filter
+ Filterwechsel
+ Stromanschluss ab Übergabepunkt
+ Betrieb udn Kontrolle
+ späterem Abbau
Liefern, betreiben und nach Abschluss entfernen.
08.__.0018
Mobiler Luftreiniger mit Unterdruckhaltung
E
1,50
St/W
08.__.0019 Baureinigung im angrenzenden Bestandsflur Angrenzende Bestandsflure während der Abbrucharbeiten staubarm reinigen.
Leistungsumfang:
+ Absaugen mit geeignetem Bau- beziehungsweise Industriesauger
+ feuchtes Nachreinigen geeigneter Oberflächen
+ Reinigen der Bautüren und Abschottungen
+ Entfernen eingetragener Verschmutzungen
+ Reinigung nach jedem staubintensiven Arbeitstag beziehungsweise nach Anordnung
Trockenes Kehren von mineralischem Staub ist nicht zulässig.
Einschließlich aller Reinigungsmittel und Geräte.
Leistung vollständig ausführen.
08.__.0019
Baureinigung im angrenzenden Bestandsflur
E
8,00
h
09 BETONARBEITEN
09
BETONARBEITEN
09.__.0001 Sauberkeitsschicht aus Beton 5 cm Sauberkeitssschicht unter der Stahlbetonbodenplatte herstellen.
Technische Angaben:
+ Dicke: 5 cm
+ Betonfestigkeitsklasse: mindestesn C 8/10
+ Oberfläche: eben, geschlossen und höhengerecht
+ Untergrund: fertiggestelltes und freigegebenes Druckpolster
Sauberkeitsschicht als geeignete Unterlage für die Bewehrungs- und Betonarbeiten herstellen.
Leistung einschließlich:
+ Betonlieferung
+ Fördern
+ Einbringen
+ Abziehen
+ erforderlicher Randbegrenzungen
+ Nachbehandlung
+ sämtlicher Materialien und Hilfsmittel
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
09.__.0001
Sauberkeitsschicht aus Beton 5 cm
97,00
m²
09.__.0002 Sauberkeitsschicht, Mehrdicke Örtlich erforderlicher Mehrdicke der Sauberkeitsschicht zum Ausgleich unvermeidbarer Unebenheiten herstellen.
Ausführung nur nach vorheriger Anordnung der Bauleitung.
Einschließlich Betonlieferung, Einbringen, Abziehen und Nachbehandlung.
Liefern und herstellen in fertiger Arbeit.
09.__.0002
Sauberkeitsschicht, Mehrdicke
2,00
m³
09.__.0003 Randabschalung Bodenplatte Seitliche Schalung der Stahlbetonbodenplatte herstellen.
Technische Angaben:
+ Bodenplattendicke: 25 cm
+ Geometrie: gemäß Schal- und Ausführungsplanung
+ Höhenlage: gemäß Werkplanung
+ Ausführung: steif, dicht und maßhaltig
Leistung einschließlich:
+ Schalhaut
+ Unterkonstruktion
+ Abstützungen und Aussteifungen
+ Verbindungsmittel
+ Schaltrennmittel
+ Ausschalen
+ Reinigen
Liefern, herstellen, vorhalten und nach Gebrauch entfernen.
09.__.0003
Randabschalung Bodenplatte
41,00
m
09.__.0004 Abschalung von Aussparungen und Vertiefungen Abschalungen für Aussparungen, Vertiefungen, Versprünge und örtliche Unterbrechungen der Bodenplatte herstellen.
Lage und Abmessungen gemäß Schal- und Ausführungsplanung.
Leistung einschließlich:
+ Schalhaut
+ Unterkonstruktion
+ Abstützungen
+ Befestigungsmittel
+ Ausschalen
+ Reinigen
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
09.__.0004
Abschalung von Aussparungen und Vertiefungen
5,50
m
09.__.0005 Einbauteile und Durchführungen fixieren Bauseits beziehungsweise durch andere Gewerke bereitsgestellte Einbauteile und Rohrdurchführungen in der Schalung lage- und höhengerecht fixieren.
Ausführung:
+ entsprechend Ausführungsplanung
+ gegen Auftrieb sichern
+ gegen Verschieben und Verdrehen sichern
+ während der Betonage kontrollieren
+ Bauzeitverschlüsse erhalten
Einschließlich rohbauseitiger Fixierungs- und Befestigungsmittel.
Leistung in fertiger Arbeit herstellen.
09.__.0005
Einbauteile und Durchführungen fixieren
10,00
St
09.__.0006 Betonstahlmatten B500A Betonstahlmatten für die Bewehrung der Bodenplatte liefern und verlegen.
Technische Angaben:
+ Stahlgüte: B500A
+ Einbaulage: oben und unten
+ Mattenart: gemäß Bewehrungsplan
+ Verlegerichtung: gemäß Bewehrungsplan
+ vorläufige Ausschreibungemenge: ca. 0,8 t
Leistung einschließlich:
+ Zuschnitten und Anpassungen
+ MAttenstöße
+ Übergreifungen
+ Bindedraht
+ zugelassenen Abstandhaltern
+ Unterstützungskörben
+ Sicherung gegen Lageveränderung während der Betonage
Abrechnung nach freigegebener Stahlliste beziehungsweise tatsächlich eingebautem Gewicht.
Liefern, schneiden und gemäß Bewehrungsplan in fertiger Arbeit verlegen.
09.__.0006
Betonstahlmatten B500A
800,00
kg
09.__.0007 Betonstabstahl und Zulagenbewehrung Betonstabstahl für Zulagen, Randbewehrungen, Aussparungen und sonstige konstruktive Bewehrungen liefern und verlegen.
Technische Angaben:
+ Stahlgüte: gemäß Bewehrungsplan
+ Durchmesser: gemäß Stahlliste
+ Biegeformen: gemäß Stahlliste
+ vorläufige Ausschreibungsmenge: ca. 0,6 t
+ Unter- beziehungsweise Überzüge: nicht vorhanden
Leistung einschließlich:
+ schneiden
+ biegen
+ Bindedraht
+ Abstandhaltern
+ Unterstützungen
+ Befestigungsmitteln
+ Kleinmaterial
Abrechnung nach freigegebener Stahlliste beziehungsweise tatsächlich eingebautem Gewicht.
Liefern, bearbeiten und gemäß Bewehrungsplan in fertiger Arbeit verlegen.
09.__.0007
Betonstabstahl und Zulagenbewehrung
700,00
kg
09.__.0008 Stahlbetonbodenplatte, 25 cm Stahlbetonbodenplatte als elastisch gebettete Fundamentplatte herstellen.
Technische Angaben:
+ Plattendicke: 25 cm
+ Betonfestigkeitsklasse: C 25/30
+ Expositionsklasse: XC2
+ Feuchtigkeitsklasse: WF
+ Nennbetondeckung: gemäß Bewehrungsplan
+ Höhenlage: gemäß Werkplanung
+ Oberfläche: abgezogen bzw. leicht geglättet
Beton fachgerecht einbringen, verdichten und nachbehandeln.
Oberfläche höhen- und profilgerecht herstellen.
Leistung einschließlich:
+ Betonlieferung
+ Fördern auf der Baustelle
+ Einbringen
+ Verdichten
+ Abziehen
+ Schutzmaßnahmen
+ Nachbehandlung
+ sämtlicher Hilfsmittel
Schalung und Bewehrung werden gesondert vergütet.
Liefern und herstellen in fertiger Arbeit.
09.__.0008
Stahlbetonbodenplatte, 25 cm
24,50
m³
09.__.0009 Nachbehandlung Bodenplatte Betonoberfläche unmittelbar nach Fertigstellung gegen schädliche Einwirkungen schützen.
Schutz gegen:
+ vorzeitigen Wasserentzug
+ Austrocknung
+ Niederschlag
+ Frost
+ starke Sonneneinstrahlung
+ mechanische Beanspruchung
Nachbehandlungsverfahren und Dauer auf Beton, Witterung und Ausführung abstimmen.
Einschließlich aller Materialien und Hilfsmittel.
Liefern und herstelln in fertiger Arbeit.
09.__.0009
Nachbehandlung Bodenplatte
97,00
m²
09.__.0010 Trennfuge Bodenplatte zum Bestand, 20 mm Stahlbetonbodenplatte konstruktiv vollständig vom bestehenden Gebäude trennen.
Technische Angaben:
+ Fugenbreite: 20 mm
+ durchgehende Trennung über die gesamte Bodenplattendicke
+ keine Abschlussbewehrung zum Bestand
+ keine Betonbrücken
+ keine kraftschlüssige Verbindung
+ Anschluss der Bauwerksabdichtung separat
Feuchtebeständigen und ausreichend druckverformbaren Fugeneinlagestreifen einbauen.
Fugeneinlage vor und während der Betonage gegen Verschieben sichern.
Leistung einschließlich:
+ Fugeneinlage
+ Zuschnitten
+ Fixierung
+ Befestigungsmitteln
+ Kleinmaterial
Liefern und herstellen in fertiger Arbeit.
Vom Bieter angebotenes Material:
Typ / Produktbezeichnung:
09.__.0010
Trennfuge Bodenplatte zum Bestand, 20 mm
13,00
m
10 VERSORGUNGS- UND HAUSEINFÜHRUNGEN
10
VERSORGUNGS- UND HAUSEINFÜHRUNGEN
10.__.0001 Einspartenhauseinführung Trinkwasser Einspartenhauseinführung für ein nicht unterkellertes Gebäude liefern und in die Stahlbetonbodenplatte einbauen.
Vorgesehene Sparte:
+ Trinkwasser
Technische Angaben:
+ Bodenplattendicke: 25 cm
+ gas- und wasserdichtes System
+ geeignet für die vorgesehene Bauwerksabdichtung
+ höhenverstellbares Rohbauteil
+ mit Bauzeitverschlüssen
Rohbauteil vor Betonage lage-, lot- und höhengerecht setzen.
Gegen Auftrieb, Verdrehen und Verschieben sichern.
Leistung einschließlich:
+ Rohbauteil
+ Aufstellvorrichtung
+ FIxierungsmitteln
+ Bauzeitverschlüssen
+ Anschlussmöglichkeit an die Bauwerkabdichtung
+ Kleinmaterial
Mantelrohre im Erdreich und die Belegung durch die Fachunternehmen werden gesondert vergütet.
Liefern, montieren und in fertiger Arbeit herstellen.
Vorgeschlagenes Fabrikat: Hauff-Technik, DOYMA, KRASO oder gleichwertig
Vom Bieter angebotenes Fabrikat:
Typ / Produktbezeichnung:
10.__.0001
Einspartenhauseinführung Trinkwasser
1,00
St
10.__.0002 Aussparung Bodenplatte für Nahwärme Aussparung in der Stahlbetonbodenplatte für die spätere EInführung der Nahwärmeleitung herstellen und nach Leitungseinbau fachgerecht vergießen.
Technische Angaben:
+ Nahwärmeleitung: DN 32
+ Außendurchmesser einschließlich Dämmung: ca. 160 mm
+ Bodenplattendicke: 25 cm
+ Aussparungsmaß und Lage: gemäß Werkplanung und Absprache mit HLS
Aussparungsschalung lage- und höhengerecht herstellen, standsicher fixieren und nach Erhärtung ausschalen. Öffnung bis zum Leitungseinbau standsicher abdecken.
Nach Einbau der Nahwärmeleitung Aussparung reinigen, falls erforderlich nachschalen und mit geeignetem schwindarmem Vergussmörtel beziehungsweise Feinbetin hohlraumfrei schließen.
Leistung einschließlich:
+ Aussparungsschalung und Fixierung
+ Schutzabdeckung
+ Nachschalung
+ Vergussmaterial
+ Einbringen und Nachbehandlung
+ sämtlicher Befestigungs- und Hilfsmittel
Der abdichtungstechnische Anschluss der Nahwärmeleitung erfolgt separat.
Liefern und herstellen in fertiger Arbeit
10.__.0002
Aussparung Bodenplatte für Nahwärme
1,00
St
10.__.0003 Einzelleerrohr beziehungsweise Schutzrohr Biegesteifes Leer- beziehungsweise Schutzrohr von der Gebäudeeinführung in das Erdreich führen.
Technische Angaben:
+ Innendurchmesser: ??
+ Medium: Strom, Trinkwasser, Daten, Reserve ??
+ druck- und formstabile Ausführung
+ zugfähige Einziehhilfe
+ Enden gegen Wasser und Schmutz verschlossen
Leerrohr lagegerecht befestigen und gegen Auftrieb sichern.
Leistung einschließlich:
+ Leerrohr
+ Formstücken
+ Verbindungsmitteln
+ Einziehhilfe
+ Endverschlüssen
+ Fixierungsmitteln
+ Kleinmaterial
Liefern, verlegen und in fertiger Arbeit herstellen.
10.__.0003
Einzelleerrohr beziehungsweise Schutzrohr
54,00
m
VORBEMERKUNG ERDUNGSANLAGE Der Neubau erhält eine Erdungsanlage in Form eines Fundamenterders. Ein zusätzlicher Ringerder ist nicht vorgesehen.
Planung, Bemessung, Materialllieferung, fachgerechter Einbau, elektrische Verbindungen, Prüfung und Dokumentation der Erdungsanlage erfolgen durch beziehungsweise unter Aufsicht des Elektrofachunternehmers.
Vor Herstellung der Bodenplatte sind insbesondere abzustimmen:
+ Lage und Anzahl der Anschlussfahnen
+ Anschluss an die Haupterdungsschiene
+ Einbaulage des Fundamenterders
+ erforderliche Befestigung an der Bewehrung
+ Übergabepunkte an weitere Bauteile
Die Anschlussfahnen sind vor der Betonage lagegerecht anzuordnen, aus der Bodenplatte herauszuführen und während der Betonage gegen Verschieben und Beschädigung zu schützen.
Die Erdungsanlage ist vor der Betonage durch das Elektrofachunternehmen zu kontrollieren und freizugeben.
VORBEMERKUNG ERDUNGSANLAGE
10.__.0004 Rohbauseitige Mitwirkung Erdungsanlage Rohbauseitige Mitwirkung beim Einbau der durch das Elektrofachunternehmen geplanten und bereitgestellten Erdungsanlage.
Leistungsumfang:
+ Koordination des Einbaus mit dem Elektrofachunternehmer
+ Unterstützung beim Einbau im Bereich der Bewehrung
+ Freihalten der vorgesehenen Einbaubereiche
+ lagegerechtes Herausführen der Anschlussfahnen
+ Fixieren der Anschlussfahnen an der Schalung beziehungsweise Bewehrung
+ Schutz der Anschlussfahnen gegen Verschieben und Beschädigung
+ Schutz der freien Anschlussenden gegen Betonanhaftungen
+ Kontrolle der Lage während der Betonage
Lage, Anzahl und freie Länge der Anschlussfahnen gemäß Elektroplanung.
Planung, Materiallieferung, Einbau des Fundamenterders, elektrische Verbindungen, Prüfung und Dokumentation erfolgen durch das Elektrofachunternehmen.
Einschließlich rohbauseitiger Befestigungs-, Schutz- und Hilfsmittel sowie Nebenarbeiten.
Liefern und herstellen in fertiger Arbeit.
10.__.0004
Rohbauseitige Mitwirkung Erdungsanlage
P
1,00
psch
11 MAURERARBEITEN BESTAND
11
MAURERARBEITEN BESTAND
VORBEMERKUNGEN BESTANDSARBEITEN VORBEMERKUNGEN BESTANDSARBEITEN
Vor Beginn der Abbrucharbeiten sind die örtlichen Bestandsverhältnisse zu prüfen.
Insbesondere festzustellen sind:
+ Wanddicken
+ Mauerwerksart und -aufbau
+ Lage tragender Wandbereiche
+ vorhandene Deckenauflager
+ vorhandene Stürze und Unterzüge
+ Installationen und Leitungen
+ Aufbau der Außenwände
+ Anschlussbereiche zur Decken und angrenzenden Wänden
Angaben zu Mauerwerksart und Wandaufbau beruhen auf den derzeit vorliegenden Planunterlagen und sind vor Ausführung örtlich zu überprüfen.
Bei Abweichungen von den Planunterlagen sind die Arbeiten im betroffenen Bereich einzustellen und die Bauleitung zu informieren.
Abbrucharbeiten sind:
+ abschnittsweise
+ erschütterungsarm
+ unter Schutz angrenzender Bauteile
+ entsprechend dem statisch erforderlichen Bauablauf
auszuführen.
Bestandsdecken, angrenzende Wände und verbleibende Mauerwerkbereiche dürfen nicht gelockert, untergraben oder beschädigt werden.
Die neuen Rohbauöffnungen dürfen erst nach:
+ örtlicher Prüfung des Bestands
+ Herstellung der erforderlichen Abstützungen
+ Vorbereitung der Trägerauflager
+ Freigabe durch die Bauleitung beziehungsweise Tragwerksplanung
vollständig hergestellt werden.
VORBEMERKUNGEN BESTANDSARBEITEN
11.__.0001 Bestand im Bereich neuer Öffnungen freilegen Bestandskonstruktion im Bereich der geplanten neuen Rohbauöffnungen örtlich begrenzt und möglichst zerstörungsarm freilegen.
Öffnungen:
+ Rohbauöffnungsmaß:
B= ca. 1,40 - 1,60 m
H= ca. 2,50 - 3,20 m
+ Lage: EG und 1. OG
+ 2 Öffnungen in Außenwänden
+ 3 Öffnungen in Innenwänden
Festzustellen und zu dokumentieren sind:
+ tatsächliche Wanddicke
+ Mauerwersart und Wandaufbau
+ Lage der tragenden Wandbereiche
+ Ausbildung des Deckenauflagers
+ vorhandene Stürze beziehungsweise Unterzüge
+ verdeckte Leitungen und Installationen
+ erforderliche Auflagerbereiche der neuen Stahlträger
Befund fotografisch dokumentieren und der Bauleitung vorlegen.
Die vollständige Öffnung darf erst nach Freigabe hergestellt werden.
Leistung einschließlich:
+ Entfernen örtlich begrenzter Putzflächen
+ vorsichtigem Freilegen des Mauerwerks
+ erforderlicher Kleingeräte
+ Schutzmaßnahmen
+ seitlichem Bereitsstellen des Abbruchmaterials
+ reinigen des Untersuchungsbereichs
Leistung herstellen in fertiger Arbeit.
11.__.0001
Bestand im Bereich neuer Öffnungen freilegen
E
5,00
St
11.__.0002 Bestandskonstruktion im Bereich neuer Öffnungen abstützen Bestandskonstruktion vor Herstellung der neuen Rohbauöffnungen fachgerecht abstützen und sichern.
Anforderungen:
+ standsichere Ausführung
+ Aufstellung auf tragfähigem Untergrund
+ geeignete Lastverteilung
+ Sicherung der Bestandsdecke und des oberhalb verbleibenden Mauerwerks
+ Vorhaltung während der gesamten Abbruch- und Trägermontagearbeiten
+ regelmäßige Kontrolle
+ kontrollierter Rückbau erst nach vollständiger Lastübernahme durch die neuen Stahlträger
Art und Anordnung der Abstützung sind auf die örtliche Bestandskonstruktion und den geplanten Bauablauf abzustimmen.
Vor Ausführung mit der Tragwerksplanung beziehungsweise Bauleitung abstimmen:
Leistung einschließlich:
+ Montagestützen
+ Nadel- und Hilfsträgern
+ Lastverteilungsunterlagen
+ Keilen und Aussteifungen
+ Schutz angrenzender Oberflächen
+ Auf-, Um- und Abbau
+ sämtliche Befestigungsmitteln und Hhilfsstoffen
Liefern, aufbauen, vorhalten und nach Freigabe zurückbauen.
11.__.0002
Bestandskonstruktion im Bereich neuer Öffnungen abstützen
5,00
St
11.__.0003 Rohbauöffnung in Innenwand herstellen Neue Rohbauöffnung in bestehendem Innenmauerwerk herstellen.
Technische Angaben:
+ Anzahl: 3 Öffnungen
+ Rohbauöffnungsbreite: ca. 1,40 - 1,50 m
Ausführung gemäß Werkplanung
+ Rohbauöffnungshöhe: ca. 2,50 - 3,20 m
Ausführung gemäß Werkplanung
+ Wanddicke: örtlich festzustellen
+ neuer Sturz: jeweils 2 x HE-B 100
+ Oberkante Stahlträger bündig mit Unterkante Bestandsdecke
Mauerwerk entsprechend dem statisch erforderlichen Bauablauf abschnittsweise und erschütterungsarm zurückbauen.
Auflagerbereich für die neuen Stahlträger erhalten und gesondert bearbeiten.
Öffnung erst nach Einbau und ausreichender Tragfähigkeit des neuen Sturzes vollständig herstellen.
Leistung einschließlich:
+ Anzeichnen der Öffnung
+ erforderliche Trennschnitte
+ abschnittsweiser Mauerwerksabbruch
+ Entfernen vorhandener Putzschichten
+ Nacharbeiten der Öffnungskanten
+ Laden des Abbruchmaterials
+ Abtransport und fachgerechte Entsorgung
+ Reinigung des Arbeitsbereichs
Abstützung, Stahlträger, Trägerauflager und Beiputzarbeiten werden gesondert vergütet.
Leistung ausführen in fertiger Arbeit.
11.__.0003
Rohbauöffnung in Innenwand herstellen
3,00
St
11.__.0004 Rohbauöffnung in Außenwand herstellen Neue Rohbauöffnung in bestehendem Außenmauerwerk herstellen.
Technische Angaben:
+ Anzahl: 2 Öffnungen
+ Rohbauöffnungsbreite: ca. 1,54 m
+ Rohbauöffnungshöhe: ca. 2,50 - 3,20 m
+ Wanddicke und Wandaufbau: örtlich festzustellen
+ neuer Sturz: jeweils 2x HE-B 100
+ Oberkante Stahlträger bündig mit Unterkante Bestandsdecke
Sämtliche vorhandenen Schichten des Außenwandaufbaus kontrolliert und getrennt zurückbauen.
Mögliche Bestandteile:
+ Innenputz
+ tragendes beziehungsweise aussteifendes Mauerwerk
+ Hohlschicht oder Dämmebene
+ äußere Mauerwerksschicht
+ Außenputz beziehungsweise Außenbekleidung
Der tatsächliche Wandaufbau ist vor Ausführung festzustellen.
Öffnung entsprechend dem statisch erforderlichen Bauablauf abschnittsweise und erschütterungsarm herstellen.
Witterungsschutz des geöffneten Gebäudes während der Arbeiten sicherstellen.
Leistungsumfang:
+ Anzeichnen der Öffnung
+ erforderliche Trennschnitte
+ abschnittsweiser Rückbau des Außenwandaufbaus
+ Entfernen der vorhandenen Putz- und Bekleidungsschichten
+ Nacharbeiten der Öffnungskanten
+ Schutz gegen Niederschlagswasser
+ Laden des Abbruchmaterials
+ Abtransport und fachgerechte Entsorgung
+ Reinigung des Arbeitsbereichs
Abstützung, Stahlträger, Trägerauflager, mögliche Sicherung einzelner Wandschichten und Beiputzarbeiten werden gesondert vergütet.
Leistung herstellen in fertiger Arbeit.
11.__.0004
Rohbauöffnung in Außenwand herstellen
2,00
St
11.__.0005 Zulage für abweichenden Wandaufbau Zulage zu den Positionen für neue Rohbauöffnungen bei gegenüber den Ausschreibungsunterlagen wesentlich abweichendem Wandaufbau.
Beispiele:
+ außergewöhnlich große Wanddicke
+ mehrschaliger Aufbau mit zusätzlichen Schichten
+ Natursteinmauerwerk
+ Mischmauerwerk
+ bewehrtes beziehungsweise besonders festes Mauerwerk
+ verdeckte Stahl- oder Betonbauteile
Ausführung nur nach:
+ Freilegung und Dokumentation
+ Anzeige an die Bauleitung
+ ausdrücklicher Anordnung
Einschließlich zusätzlicher Geräte, Mehraufwand beim Abbruch und zusätzlicher Entsorgung.
Leistung herstellen in fertiger Arbeit.
11.__.0005
Zulage für abweichenden Wandaufbau
E
2,50
m³
11.__.0006 Bestandsleitungen im Abbruchbereich sichern Im Bereich der geplanten Öffnungen angetroffene Bestandsleitungen sichern und für die spätere Umverlegung vorbereiten.
Leistungsumfang:
+ vorsichtiges Freilegen
+ Feststellen der Leitungsart
+ provisorische mechanische Sicherung
+ Kennzeichnung
+ Schutz gegen Beschädigung
+ Abstimmung mit dem zuständigen Fachgewerk
Trennen, Umverlegen und Wiederanschließen der Leitungen sind nicht Bestandteil dieser Position.
Ausführung nur nach Anordnung der Bauleitung.
Einschließlich Befestigungs- und Schutzmaterialien.
Leistung herstellen in fertiger Arbeit.
11.__.0006
Bestandsleitungen im Abbruchbereich sichern
E
2,00
St
11.__.0007 Außenwandöffnung provisorisch wetterfest schließen Zeitweise offene Außenwandöffnung provisorisch schließen.
Technische Angaben:
+ standsichere Unterkonstruktion
+ robuste Plattenbekleidung
+ winddichte Ausführung
+ niederschlagssichere Abdeckung
+ gegen unbefugtes Entfernen gesichert
+ Anschlüsse an Bestand ohne unnötige Beschädigung
+ von außen nicht ohne Werkzeug zu öffnen
Ausführung:
+ Unterkonstruktion standsicher befestigen
+ Plattenstöße dicht schließen
+ obere und seitliche Anschlüsse wetterfest herstellen
+ Wasser kontrolliert nach außen ableiten
+ Innenraum gegen Zugluft und Verschmutzung schützen
Leistung einschließlich:
+ Unterkonstruktion
+ Plattenmaterial
+ erforderlicher Wetterschutzbahn
+ Dicht- und Anschlussbändern
+ Befestigungsmitteln
+ Kleinmaterial
Liefern, montieren und in fertiger Arbeit herstellen.
11.__.0007
Außenwandöffnung provisorisch wetterfest schließen
9,50
m²
11.__.0008 Provisorischen Außenwandverschluss vorhalten Provisorischen Verschluss der Außenwandöffnung vorhalten und unterhalten.
Leistungsumfang:
+ regelmäßige Kontrolle
+ Nachbefestigung
+ Unterhaltung der wetterfesten Anschlüsse
+ Austausch beschädigter Platten oder Folien
+ Wiederherstellung nach notwendigen Arbeiten anderer Gewerke
Leistung in fertiger Arbeit ausführen.
11.__.0008
Provisorischen Außenwandverschluss vorhalten
170,00
m²/W
11.__.0009 Provisorischen Außenwandverschluss zurückbauen Provisorischen Außenwandverschluss vollständig zurückbauen.
Leistungsumfang:
+ Plattenmaterial entfernen
+ Unterkonstruktion ausbauen
+ Folien und Bänder entfernen
+ Befestigungsmittel entfernen
+ kleinere Befestigungsstellen schließen
+ Material abfahren und entsorgen
+ Öffnung besenrein übergeben
Leistung vollständig ausführen.
11.__.0009
Provisorischen Außenwandverschluss zurückbauen
9,50
m²
11.__.0010 Kurzzeitiger Wetterschutz mit Bauplane Außenwandöffnung für einen kurzfristigen Zeitraum mit verstärkter Bauplane schließen.
Technische Angaben:
+ reißfeste, witterungsbeständige Plane
+ mechanisch gesicherte Befestigung
+ wind- und niederschlagssichere Ausführung
+ Wasser nach außen ableitend
+ Einsatz nur als kurzfristiger Wetterschutz
Leistung einschließlich:
+ Bauplane
+ Unterkonstruktion
+ Befestigungsmitteln
+ Anschlussbändern
+ Kleinmaterial
+ späterem Rückbau und Entsorgung
Liefern, vorhalten und nach Aufforderung entfernen.
11.__.0010
Kurzzeitiger Wetterschutz mit Bauplane
E
9,50
m²
12 STAHLTRÄGER
12
STAHLTRÄGER
VORBEMERKUNGEN STAHLTRÄGER VORBEMERKUNGEN STAHLTRÄGER
Für jede der fünf neuen Rohbauöffnungen sind gemäß statischer Berechnung zwei Stahlträger HE-B 100 als neuer Sturz vorgesehen.
Konstruktive Vorgabe:
+ 2 x HE-B 100 je Öffnung
+ Oberkante Stahlträger bündig mit Unterkante Bestandsdecke
+ Auflagertiefe beidseitig mindestens 150 mm
+ Trägerauflager konstruktiv mit Mörtel unterfüttern
+ endgültige Trägerlängen nach örtlichem Aufmaß
+ Verbindung der beiden Profile gemäß ergänzender statischer Vorgabe
Die tatsächliche Bestandskonstruktion und die vorhandenen Deckenauflager sind vor Herstellung der Auflager zu überprüfen.
VORBEMERKUNGEN STAHLTRÄGER
12.__.0001 Trägerauflager herstellen Beidseitige Auflager für die neuen Stahlträger im Bestandsmauerwerk herstellen.
Technische Angaben:
+ Anzahl: 1 Auflagerpaar je Öffnung
+ Auflagertiefe: mindestens 150 mm
+ Auflagerhöhe: passend zu HE-B 100
+ Oberkante Stahlträger bündig mit Unterkante Bestandsdecke
+ Auflagerfläche eben, tragfähig und druckfest
Lose und nicht tragfähige Mauerwerksbestandteile entfernen.
Auflager abschnittsweise und unter Aufrechterhaltung der Bestandsstützung herstellen.
Leistung einschließlich:
+ Anzeichnen
+ vorsichtigem Ausstemmen
+ Trennschnitten
+ Nacharbeiten der Auflagerflächen
+ Entfernen loser Bestandteile
+ Reinigung
+ erforderlichem Ausgleichsmörtel
+ Kleinmaterial
Stahlträger und abschließende Unterfütterung werden gesondert vergütet.
Abrechnung: Paar je Öffnung
Leistung herstellen in fertiger Arbeit.
12.__.0001
Trägerauflager herstellen
5,00
Paar
12.__.0002 Stahlträger HE-B 100 liefern und einbauen Je Öffnung zwei Stahlträger HE-B 100 als neuen Sturz liefern und einbauen.
Technische Angaben:
+ Profil: HE-B 100
+ Anzahl: 2 Profile je Öffnung
+ Stahlgüte: gemäß Statik
+ Länge: nach örtlichem Aufmaß
+ Auflagertiefe: beidseitig mindestens 150 mm
+ Oberkante Stahlträger bündig mit Unterkante Bestandsdecke
+ Verbindung der Profile: gemäß Statik falls erforderlich
Träger lage-, flucht- und höhengerecht einsetzen.
Profile bis zur vollständigen Herstellung und Erhärtung der Auflager gegen Lageveränderung sichern.
Leistung einschließlich:
+ Stahlprofilen
+ örtlichem Aufmaß
+ Zuschnitten
+ erforderlichen Bohrungen
+ Verbindungsmitteln
+ Transport
+ Montage- und Hebehilfen
+ Ausrichten und Fixieren
+ Kleinmaterial
Abrechnung: je Paar eingebauter Stahlträger
Liefern, montieren und in fertiger Arbeit herstellen.
12.__.0002
Stahlträger HE-B 100 liefern und einbauen
5,00
Paar
12.__.0003 Trägerauflager mit Mörtel unterfüttern Auflager der neuen Stahlträger vollständig und kraftschlüssig mit geeignetem Mörtel unterfüttern.
Anforderungen:
+ Auflagerflächen sauber und tragfähig
+ vollflächige Unterfütterung
+ keine Hohlstellen
+ Mörtel schwindarm und druckfest
+ Mörtelfestigkeit auf Bestandsmauerwerk und statische Vorgabe abgestimmt
+ Abstützung erst nach ausreichender Erhärtung entfernen
Leistung einschließlich:
+ Untergrundvorbereitung
+ Mörtel
+ erforderlicher Schalhilfen
+ Einbringen
+ Verdichten
+ Schutz und Nachbehandlung
+ Kleinmaterial
Abrechnung: je Paar utnerfütterter Stahlträger
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
12.__.0003
Trägerauflager mit Mörtel unterfüttern
5,00
Paar
12.__.0004 Profile untereinander verbinden Jeweils zwei parallel angeordnete Stahlträger konstruktiv miteinenader verbinden.
Technische Angaben:
+ Verbindungsmittel: gemäß statischer Vorgabe
+ Anordnung und Abstände: gemäß Tragwerksplanung
+ mögliche Ausführung: Schrauben, Gewindestangen, Distanzstücke oder Laschen
+ Korrosionsschutz passend zu den Stahlträgern
Leistung einschließlich:
+ Verbindungsmittel
+ Distanzstücken beziehungsweise Laschen
+ Bohrungen
+ Unterlegscheiben und Muttern
+ Montage
+ Kleinmaterial
Abrechnung: ja Paar zu verbindender Stahlträger
Liefern, montieren und in fertiger Arbeit herstellen.
12.__.0004
Profile untereinander verbinden
E
5,00
Paar
12.__.0005 Zwischenräume und Anschlüsse schließen Zwischenräume zwischen den Stahlträgern sowie zwischen Stahlträgern, Bestandsdecken und angrenzendem Mauerwerk schließen.
Ausführung:
+ vollständig
+ hohlraumarm
+ druckfest
+ mineralisch
+ nicht brennbar
+ auf die örtliche Einbausituation abgestimmt
Hohlräume oberhalb und seitlich der Stahlträger kraftschlüssig schließen.
Leistung einschließlich:
+ Mörtel beziehungsweise geeignetem Ausmauerungsmaterial
+ erforderlichen Passsteinen
+ Zuschnitten
+ Einbringen
+ Verdichten
+ Nachbehandlung
+ Kleinmaterial
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
12.__.0005
Zwischenräume und Anschlüsse schließen
37,50
m
12.__.0006 Korrosionsschutz Stahlträger Stahlträgeroberflächen gegen Korrosion schützen.
Leistungsumfang:
+ Reinigen und Vorberieten der Stahloberflächen
+ Grundbeschichtung
+ erforderliche Deckbeschichtung
+ Ausbesserung von Beschädigungen nach Montage
+ Beschichtung auch der Verbindungsmittel
Korrosionsschutzsystem für den vorgesehenen Einbau in Innen- beziehungsweise Außenwänden geeignet.
Einschließlich aller Beschichtungsstoffe und Hilfsmittel.
Abrechnung: je Stück verbautem Stahlträger.
Liefern und herstellen in fertiger Arbeit.
12.__.0006
Korrosionsschutz Stahlträger
10,00
St
12.__.0007 Brandschutzbekleidung Stahlträger Stahlträger mit zugelassenem Bekleidungssystem brandschutztechnisch bekleiden.
Technische Angaben:
+ geforderter Feuerwiderstand: F30 ??
+ Sytem: für Profilgröße und Einbausituation zugelassen
+ Anschlüsse an angrenzende Bauteile systemgerecht
+ Revisions- und Anschlussbereiche berücksichtigen
Leistung einschließlich:
+ Unterkonstruktion
+ Brandschutzbekleidung
+ Befestigungsmittel
+ Fugen- und Anschlussmaterial
+ Kleinmaterial
Abrechnung: je Stück bekleideten Stahlträger
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
12.__.0007
Brandschutzbekleidung Stahlträger
E
10,00
St
13 OBERFLÄCHENBEARBEITUNG NEU ÖFFNUNGEN
13
OBERFLÄCHENBEARBEITUNG NEU ÖFFNUNGEN
VORBEMERKUNGEN VORBEMERKUNGEN
Die fünf neuen Rohbauöffnungen erhalten keine Tür- oder Fensterelemente.
Sämtliche Öffnungsflächen sind als fertige Durchgänge beziehungsweis offene Wanddurchbrüche auszubilden.
Zu bearbeiten sind:
+ beide Laibungen
+ Sturzuntersicht
+ Anschlussbereiche an angrenzende Wandflächen
+ gegebenenfalls freiliegende Wandquerschnitte
+ Übergänge unterschiedlicher Materialien
Oberflächen sind eben, lot-, flucht- und kantengerecht für die nachfolgende Endoberflächenherstellung vorzubereichen.
VORBEMERKUNGEN
13.__.0001 Abbruchkanten und Laibungen egalisieren Rohe und unregelmäßige Abbruchkanten der neuen Wandöffnungen egalisieren.
Leistungsumfang:
+ lose Mauerwerks- und Mörtelbestandteile entfernen
+ Überstände zurückarbeiten
+ Fehlstellen schließen
+ Wandquerschnitte egalisieren
+ Laibungskanten lot- und fluchtgerecht herstellen
+ Untergrund für nachfolgende Putzarbeiten vorbereiten
Leistung einschließlich:
+ Mörtel
+ erforderlichen Passstücken
+ Haftbrücke beziehungsweise Untergrundvorbereitung
+ Kleinmaterial
Liefern und herstellen in fertiger Arbeit.
13.__.0001
Abbruchkanten und Laibungen egalisieren
37,50
m
13.__.0002 Laibungsputz neue Öffnungen Laibungen und Sturzuntersichten der neuen Rohbauöffnungen verputzen.
Technische Angaben:
+ Untergrund: Bestandsmauerwerk und ergänzte Mörtelflächen
+ Putzsystem: für den vorhandenen Untergrund geeignet
+ Oberfläche: eben und malerfertig
+ Kanten: lot- und fluchtgerecht
+ Struktur: an angrenzende Innenflächen angepasst
Übergänge zwischen unterschiedlichen Baustoffen mit geeigneter Armierung überarbeiten.
Leistung einschließlich:
+ Untergrundvorbereitung
+ Putzgrund beziehungsweise Haftbrücke
+ Grund- und Deckputz
+ Armierungsgewebe
+ Eck- und Abschlussprofilen
+ Kleinmaterial
Liefern und herstellen in fertiger Arbeit.
13.__.0002
Laibungsputz neue Öffnungen
11,50
m²
13.__.0003 Putzanschlüsse an Bestandsflächen beiputzen Putzanschlüsse zwischen den neu verputzten Öffnungsflächen und den angrenzenden Bestandsflächen herstellen.
Ausführung:
+ Altputzkanten sauber anschneiden
+ lose Putzbereiche entfernen
+ Fehlstellen schließen
+ Übergänge armieren
+ Oberfläche an den Bestand angleichen
+ für nachfolgende Malerarbeiten vorbereiten
Leistung einschließlich:
+ Putzmörtel
+ Haftbrücke
+ Armierungsgewebe
+ Profilen
+ Kleinmaterial
Liefern und herstellen in fertiger Arbeit.
13.__.0003
Putzanschlüsse an Bestandsflächen beiputzen
37,50
m
13.__.0004 Außenwandquerschnitt im Bereich der Öffnung schließen Freiliegende Schichten und Hohlräume des vorhandenen Außenwandaufbaus im Bereich der neuen Öffnungen fachgerecht schließen.
Ausführung abhängig vom festgestellten Bestand:
+ vorhandene Hohlschichten schließen
+ Dämmstoff ergänzen und sichern
+ offene Steinquerschnitte ausgleichen
+ Anschlussflächen für Laibungsputz herstellen
+ Luft- und Winddichtheit vorbereiten
+ Wärmebrücken minimieren
Leistung einschließlich:
+ Dämmstoff
+ Mauersteine beziehungsweise Ausgleichmörtel
+ Befestigungsmitteln
+ Zuschnitten
+ Kleinmaterial
Ausführung nur nach Feststellung des tatsächlichen Außenwandaufbaus mit der Bauleitung.
Liefern und herstellen in fertiger Arbeit.
13.__.0004
Außenwandquerschnitt im Bereich der Öffnung schließen
E
16,00
m²
13.__.0005 Bodenanschluss nach Öffnungsdurchbruch schließen Bodenanschluss im Bereich des neuen Durchbruchs schließen.
Technische Angaben:
+ vorhandenen Bodenaufbau örtlich feststellen
+ lose Bestandteile entfernen
+ Nut beziehungsweise Fehlstellen tragfähig schließen
+ Oberfläche höhengleich zum angrenzenden Rohboden herstellen
+ Vorbereitung für den späteren Bodenaufbau
Leistung einschließlich:
+ Untergrundvorbereitung
+ Haftbrücke
+ geeignetem Reparatur- beziehungsweise Estrichmörtel
+ Kleinmaterial
Oberbelagsarbeiten sind nicht Bestandteil dieser Position.
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
13.__.0005
Bodenanschluss nach Öffnungsdurchbruch schließen
8,00
m
14 NEUE HAUSTÜRÖFFNUNG BEI BESTANDSFENSTER
14
NEUE HAUSTÜRÖFFNUNG BEI BESTANDSFENSTER
VORBEMERKUNGEN HAUSTÜRÖFFNUNG VORBEMERKUNGEN HAUSTÜRÖFFNUNG
Im Erdgeschoss ist eim Bereich eines vorhandenen Fensters eine neue Haustüröffnung herzustellen.
Der vorhandene Fenstersturz soll erhalten bleiben.
Vorgesehen sind:
+ Ausbau des vorhandenen Fenster, sofern noch vorhanden
+ Rückbau des Brüstungsmauerwerks
+ Seitliche Erweiterung beziehungsweise Rückbau der Laibungen
+ Herstellung der erforderlichen Rohbauöffnung
+ Glattstrich der Laibungen
+ Vorbereitung für den Einbau der neuen Haustür
Vor Abbruch ist zu überprüfen:
+ Zustand und Auflager des vorhandenen Sturzes
+ tatsächliche Breite des Sturzes
+ Tragfähigkeit der verbleibenden Laibungen
+ vorhandene Leitungen
+ Außenwandaufbau
+ Lage der Abdichtungsebene
Der vorhandene Sturz darf nicht beschädigt oder in seinen Auflagerbereichen geschwächt werden.
VORBEMERKUNGEN HAUSTÜRÖFFNUNG
14.__.0001 Vorhandenes Fensterelement ausbauen Vorhandenes Fensterelement einschließlich Rahmen, Flügel und vorhandenen Fensterbänken ausbauen.
Leistungsumfang:
+ Flügel aushängen
+ Rahmen abschnittsweise lösen und ausbauen
+ innere und äußere Fensterbank ausbauen
+ Anschlussfugen und Befestigungsmitteln entfernen
+ angrenzende Bauteile schützen
+ Öffnung gegen Niederschlag sichern
+ Bauteile laden und entsorgen
Beim Ausbau dürfen vorhandener Sturz und verbleibende Laibungen nicht beschädigt werden.
Einschließlich aller Geräte, Schutzmaßnahmen und Entsorgungskosten.
Leistung in fertiger Arbeit ausführen.
14.__.0001
Vorhandenes Fensterelement ausbauen
1,00
St
14.__.0002 Brüstungsmauerwerk unter Bestandsfenster abbrechen Brüstungsmauerwerk unterhalb des vorhandenen Fensters bis zur geplanten Schwellen- beziehungsweise Fußbodenhöhe abbrechen.
Technische Angaben:
+ Lage: Erdgeschoss
+ Sturz bleibt erhalten
+ Außenwanddicke und Aufbau: örtlich festzustellen
+ endgültige Rohbauhöhe: gemäß Haustür- und Werkplanung
Abbruch erschütterungsarm und kontrolliert ausführen.
Angrenzende Laibungen und verbleibendes Mauerwerk schützen.
Leistung einschließlich:
+ Trennschnitten
+ Abbruch sämtlicher vorhandener Wandschichten
+ Entfernen vorhandener Putz- und Bekleidungsschichten
+ Laden
+ Abtransport und Entsorgung
+ Reinigung des Arbeitsbereichs
Leistung in fertiger Arbeit ausführen.
14.__.0002
Brüstungsmauerwerk unter Bestandsfenster abbrechen
1,00
St
14.__.0003 Schwellenbereich Haustüröffnung herstellen Schwellenbereich der neuen Haustüröffnungen höhen- und fluchtgerecht herstellen.
Technische Angaben:
+ Rohbauhöhe: gemäß Tür- und Ausführungsplanung
+ Untergrund: tragfähig, eben und maßhaltig
+ Vorbereitung für Türmontage und Abdichtung
+ erforderliches Gefälle beziehungsweise Höhensprung gemäß Anschlussdetail
+ Anschluss an Bodenplatte, Fußbodenaufbau und Außenfläche berücksichtigen
Lose Bestandteile entfernen und Fehlstellen schließen.
Leistung einschließlich:
+ Ausgleichmörtel
+ erforderlichen Mauersteinen beziehungsweise druckfesten Ausgleichselementen
+ Untergrundvorbereitung
+ Kleinmaterial
Bauwerksabdichtung und eigentliche Türmontage werden gesondert ausgeschrieben und vergütet.
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
14.__.0003
Schwellenbereich Haustüröffnung herstellen
1,50
m
14.__.0004 Laibungsglattstrich Haustüröffnung Glattstrich auf den Laibungen, der Sturzuntersicht und dem Schwellenbereich der neuen Haustüröffnung herstellen.
Anforderungen:
+ eben
+ geschlossen
+ lot- und fluchtgerecht
+ tragfähig
+ frei von Graten, Fehlstellen und offenen Fugen
+ geeignet für Fenster- beziehungsweise Türbefestigung
+ geeignet für den Anschluss von Abdichtungs- und Dichtbändern
Laibungsflächen so herstellen, dass die neue Haustür fachgerecht befestigt sowie innen luftdicht und außen schlagregendicht angeschlossen werden kann.
Leistung einschließlich:
+ Untergrundvorbereitung
+ Haftbrücke
+ geeignetem mineralischem Mörtel
+ Eckausbildungen
+ Kleinmaterial
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
14.__.0004
Laibungsglattstrich Haustüröffnung
2,00
m²
14.__.0005 Putzanschlüsse Haustüröffnung innen beiputzen Innenputzanschlüsse an der neuen Haustüröffnung herstellen.
Ausführung:
+ Altputzkanten sauber anschneiden
+ lose Bestandteile entfernen
+ Fehlstellen schließen
+ Übergänge armieren
+ Laibungskanten lot- und fluchtgerecht herstellen
+ Oberfläche malerfertig vorbereiten
Die eigentliche Anschlussfuge des Haustürelements ist nicht Bestandteil dieser Position.
Einschließlich Putzmörtel, Haftbrücke, Armierungsgewebe und Profilen.
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
14.__.0005
Putzanschlüsse Haustüröffnung innen beiputzen
6,50
m
14.__.0006 Putzanschlüsse Haustüröffnung außen beiputzen Außenputz beziehungsweise äußere Anschlussflächen im Bereich der neuen Haustüröffnung beiputzen.
Ausführung:
+ Anschluss an vorhandene Außenflächen
+ Untergrund vorbereiten
+ Übergänge armieren
+ Kanten fluchtgerecht herstellen
+ Oberfläche und Struktur an den Bestand anpassen
+ Anschluss der späteren Türabdichtung ermöglichen
Leistung einschließlich:
+ Putzgrund
+ Unterputz
+ Armierungslage
+ Oberputz
+ Profilen
+ Kleinmaterial
Farbbeschichtung: durch Malergewerk
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
14.__.0006
Putzanschlüsse Haustüröffnung außen beiputzen
6,50
m
15 ABBRUCH FLURTRENNWAND
15
ABBRUCH FLURTRENNWAND
15.__.0001 Flurtrennwand Flur 1 vollständig abbrechen Bestehende schmale Trennwand zwischen den angrenzenden Flurwänden (Flur 1) vollständig abbrechen.
Technische Angaben:
+ Wandlänge: ca. 1,40 m
+ Wandhöhe: ca. 2,60 m
+ Wanddicke: ca. 11,5 cm
+ Wandkonstruktion: örtlich festzustellen
+ Abbruch vom Fußboden bis zur Deckenunterseite
+ angrenzende Flurwände und Decke erhalten
Vor Abbruch prüfen:
+ mögliche tragende Funktion
+ vorhandene Leitungen und Installationen
+ Anschlüsse an Decke und angrenzende Wände
+ vorhandene Boden- und Deckenaufbauten
Abbruch erschütterungsarm ausführen.
Leistung einschließlich:
+ erforderlicher Trennschnitte
+ Abbruch der Wand
+ Entfernen vorhandener Putz- und Bekleidungsschichten
+ Ausbau kleiner Einbauteile
+ Laden
+ Abtransport
+ fachgerechte Entsorgung
+ Reinigung des Arbeitsbereichs
Leistung herstellen in fertiger Arbeit.
15.__.0001
Flurtrennwand Flur 1 vollständig abbrechen
4,00
m²
15.__.0002 Wandanschlüsse nach Trennwandabbruch schließen Anschlussbereiche der abgebrochenen Trennwand an den verbliebenen Flurwänden schließen und egalisieren.
Leistungsumfang:
+ lose Bestandteile entfernen
+ Verzahnungen und offene Fugen schließen
+ Fehlstellen im Bestandsmauerwerk ergänzen
+ Anschlussflächen lot- und fluchtgerecht herstellen
+ Untergrund für Putzarbeiten vorbereiten
Leistung einschließlich:
+ Mauersteine beziehungsweise Ausgleichmörtel
+ Haftbrücke
+ Zuschnitte
+ Kleinmaterial
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
15.__.0002
Wandanschlüsse nach Trennwandabbruch schließen
5,50
m
15.__.0003 Deckenanschluss nach Trennwandabbruch schließen Anschlussnut beziehungsweise Fehlstellen an der Deckenunterseite nach Abbruch der Trennwand schließen.
Ausführung:
+ lose Bestandteile entfernen
+ Untergrund reinigen
+ Fehlstellen mineralisch schließen
+ Übergänge armieren
+ Oberfläche bündig zur angrenzenden Deckenfläche herstellen
Leistung einschließlich:
+ Haftbrücke
+ Reparaturmörtel
+ Armierungsgewebe
+ Kleinmaterial
Liefern und herstellen in fertiger Arbeit.
15.__.0003
Deckenanschluss nach Trennwandabbruch schließen
2,00
m
15.__.0004 Bodenanschluss nach Trennwandabbruch schließen Bodenanschluss im Bereich der abgebrochenen Trennwand schließen.
Technische Angaben:
+ vorhandenen Bodenaufbau örtlich feststellen
+ lose Bestandteile entfernen
+ Nut beziehungsweise Fehlstellen tragfähig schließen
+ Oberfläche höhengleich zum angrenzenden Rohboden herstellen
+ Vorbereitung für den späteren Bodenaufbau
Leistung einschließlich:
+ Untergrundvorbereitung
+ Haftbrücke
+ geeignetem Reparatur- beziehungsweise Estrichmörtel
+ Kleinmaterial
Oberbelagsarbeiten sind nicht Bestandteil dieser Position.
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
15.__.0004
Bodenanschluss nach Trennwandabbruch schließen
2,00
m
15.__.0005 Wand- und Deckenflächen beiputzen Wand- und Deckenflächen im Bereich der abgebrochenen Flurtrennwand beiputzen.
Ausführung:
+ Untergrund vorbereiten
+ Altputzkanten sauber anschneiden
+ Übergänge armieren
+ Oberfläche eben und malerfertig herstellen
+ Struktur an angrenzende Bestandsflächen anpassen
Leistung einschließlich:
+ Putzgrund
+ Putzmörtel
+ Armierungsgewebe
+ Profilen
+ Kleinmaterial
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
15.__.0005
Wand- und Deckenflächen beiputzen
1,50
m²
16 BESTANDSFENSTER AUSBAUEN UND ÖFFNUNG SCHLIESSEN
16
BESTANDSFENSTER AUSBAUEN UND ÖFFNUNG SCHLIESSEN
VORBEMERKUNGEN VORBEMERKUNGEN
Vor Ausführung sind örtlich festzustellen:
+ Wandstärke
+ Mauerwerksart und Wandaufbau
+ Anzahl und Dicke vorhandener Wandschalen
+ vorhandene Hohl- beziehugnsweise Dämmschichten
+ Innen- und Außenputzaufbau
+ vorhandene Leitungen und Installationen
Das neue Mauerwerk ist hinsichtlich:
+ Wanddicke
+ Festigkeit
+ Rohdichte
+ Wärmeschutz
+ Putzgrund
+ Verformungsverhalten
auf den angrenzenden Bestand abzustimmen.
Die geschlossene Öffnung ist eben, lot- und fluchtgerecht als durchgehende Wandfläche herzustellen.
VORBEMERKUNGEN
16.__.0001 Vorhandenes Fenster ausbauen Vorhandenes Fensterelement vollständig aus der Bestandsöffnung ausbauen.
Leistungsumfang:
+ Fensterflügel ausbauen
+ Blendrahmen abschnittsweise ausbauen
+ vorhandene Befestigungsmittel entfernen
+ Anschluss- und Dichtstoffe entfernen
+ innere Fensterbank ausbauen
+ äußere Fensterbank ausbauen
+ angrenzende Bauteile schützen
+ Öffnung reinigen
+ Bauteile laden und fachgerecht entsorgen
Laibungen, Sturz und angrenzende Bestandsflächen dürfen nicht unnötig beschädigt werden.
Einschließlich aller erforderlichen Geräten, Schutzmaßnahmen, Transport- und Entsorgungskosten.
Leistung in fertiger Arbeit herstellen.
16.__.0001
Vorhandenes Fenster ausbauen
1,00
St
16.__.0002 Bestandsöffnung in Außenwand schließen Vorhandene Fensteröffnung im Außenmauerwerk vollständig schließen.
Technische Angaben:
+ Öffnungsmaße: ca. 1,60 x 1,40 m
+ Wanddicke: ca. 24,5 cm
+ Wandaufbau: entsprechend dem angrenzenden Bestand
+ Mauerstein: auf Bestand und bauphysikalische Anforderungen abgestimmt
+ Mörtel: systemgerecht
+ Anschluss an Bestand: mit zugelassenen Mauerwerksverbindungen
+ Verband: fachgerecht an angrenzendes Mauerwerk angeschlossen
Bei mehrschaligem Wandaufbau sind die einzlenen Schichten entsprechend dem Bestand wiederherzustellen.
Ausführung:
+ Laibungsflächen vorbereiten
+ lose Bestandteile entfernen
+ neues Mauerwerk lot- und fluchtgerecht herstellen
+ Anschlussfugen vollständig vermörteln
+ Mauerwerksverbinder nach Herstellervorgaben einbauen
+ Hohl- und Dämmschichten vollständig schließen
+ Wärmebrücken und offene Hohlräume vermeiden
+ erforderliche Sperr- und Trennalgen übernehmen beziehungsweise ergänzen
Leistung einschließlich:
+ Mauersteine
+ Mörtel
+ Pass- und Zuschnittsteinen
+ Mauerwerksverbindern
+ Dämmstoffen
+ erforderlichen Sperrlagen
+ Befestigungsmitteln
+ Kleinmaterial
Innen- und Außenputz werden gesondert vergütet.
Liefern und herstellen in fertiger Arbeit.
16.__.0002
Bestandsöffnung in Außenwand schließen
2,50
m²
16.__.0003 Innenputz auf geschlossener Fensteröffnung Innenputz auf der geschlossenen Fensteröffnung herstellen.
Technische Angaben:
+ Putzsystem: auf Bestand und neuen Untergrund abgestimmt
+ Putzdicke: entsprechend angrenzendem Bestand
+ Oberfläche: eben und malerfertig
+ Putzstruktur: an den Bestand angepasst
Ausführung:
+ Untergrund reinigen und vorbereiten
+ erforderlichen Putzgrund beziehungsweise Haftbrücke aufbringen
+ Materialwechsel und Anschlussbereiche armieren
+ Übergänge zum Bestandsputz eben ausarbeiten
+ Kanten und Anschlüsse fluchtgerecht herstellen
Leistung einschließlich:
+ Putzgrund
+ Putzmörtel
+ Armierungsgewebe
+ erforderlichen Putzprofilen
+ Befestigungsmitteln
+ Kleinmaterial
Malerarbeiten sind nicht Bestandteil dieser Position.
Liefern und herstellen in fertiger Arbeit.
16.__.0003
Innenputz auf geschlossener Fensteröffnung
2,50
m²
16.__.0004 Außenputz auf geschlossener Fensteröffnung Außenputz auf der geschlossenen Fensteröffnung herstellen.
Putzaufbau:
+ erforderlicher Putzgrund
+ Unterputz
+ Armierungslage
+ Oberputz
Technische Angaben:
+ Putzsystem: für den vorhandenen Utnergrund und die äußere Beanspruchung geeignet
+ Putzdicke: entsprechend angrenzendem Bestand
+ Körnung und Struktur: an den Bestand angepasst
+ Oberfläche: geschlossen und witterungsbeständig
Ausführung:
+ Untergrund vorbereiten
+ Übergänge zwischen neuem und vorhandenem Mauerwerk armieren
+ Armierungsgewebe ausreichend über die Anschlussbereiche führen
+ Außenfläche eben und fluchtgerecht herstellen
+ Putzanschlüsse an den Bestand nacharbeiten
Leistung einschließlich:
+ Putzgrund
+ Unterputz
+ Armierungsmörtel
+ Armierungsgewebe
+ Oberputz
+ erforderlichen Profilen
+ Kleinmaterial
Farbliche Schlussbeschichtung: Malergewerk
Liefern und in fertiger Arbeit herstellen.
16.__.0004
Außenputz auf geschlossener Fensteröffnung
2,50
m²
16.__.0005 Fensteröffnung provisorisch schließen Fensteröffnung nach Ausbau des Bestandsfensters bis zur endgültigen Ausmauerung provisorisch wetterfest schließen.
Anforderungen:
+ standsicher
+ winddicht
+ niederschlagssicher
+ von außen nicht ohne Werkzeug zu öffnen
+ angrenzende Bauteile nicht beschädigen
+ für nachfolge Arbeiten rückstandsfrei entfernbar
Leistung einschließlich:
+ Plattenmaterial beziehungsweise Abdeckplane
+ Unterkonstruktion
+ Befestigungsmitteln
+ Abdichtungs- und Anschlussmaterial
+ späterem Rückbau und Entsorgung
Liefern, vorhalten und nach Aufforderung vollständig entfernen.
16.__.0005
Fensteröffnung provisorisch schließen
E
1,00
St
17 STUNDENLOHNARBEITEN
17
STUNDENLOHNARBEITEN
Arbeiten im Stundenlohn Arbeiten im Stundenlohn werden nur nach ausdrücklicher
vorheriger Zustimmung durch die Bauleitung anerkannt.
Anfallende notwendige Stundenlohnarbeiten sind
daher mit einer Schätzung der notwendigen Zeit vor
Beginn der Arbeiten der Bauleitung zur Genehmigung vorzulegen.
Hierfür erforderliche Materialien hat der AN in
Abstimmung mit der Bauleitung zu liefern.
Alle Stundenlohnzettel und Lieferscheine sind der
Bauleitung täglich zur Unterschrift vorzulegen, um in
der Abrechnung anerkannt zu werden.
Als Preise der Materialien dürfen nur ortsübliche
Verkaufspreise des Baustoffhandels eingesetzt werden.
Für durchzuführende Stundenlohnarbeiten werden
folgende Stundensätze angeboten:
Arbeiten im Stundenlohn
17.__.0001 Facharbeiter Stundenlohnarbeiten eines Facharbeiters für nicht im Leistungsverzeichnis enthaltene Arbeiten.
Ausführung nur auf ausdrückliche Anordnung der Bauleitung.
Stundennachweise sind täglich vorzulegen und durch die Bauleitung gegenzeichnen zu lassen.
Abrechnung: Std.
17.__.0001
Facharbeiter
30,00
h
17.__.0002 Bauhelfer Stundenlohnarbeiten eines Bauhelfers für nicht im Leistungsverzeichnis enthaltene Arbeiten.
Ausführung nur auf ausdrückliche Anordnung der Bauleitung.
Stundennachweise sind täglich vorzulegen und durch die Bauleitung gegenzeichnen zu lassen.
Abrechnung: Std.
17.__.0002
Bauhelfer
20,00
h