Projektbeschreibung
Projektbeschreibung
Erneuerung Regenwasserkanal und Straßeninstandsetzung „Am Hang“ in Großschirma
Die Stadt Großschirma und der Abwasserzweckverband Muldental beabsichtigen die grundhafte Erneuerung der Straße „Am Hang“ einschließlich der Regenwasserableitung. Die Baumaßnahme umfasst den Neubau des Regenwasserkanals, die Herstellung einer neuen Straßen- und Planumsentwässerung sowie die vollständige Instandsetzung des Straßenkörpers. Zusätzlich wird in einem Teilbereich zur Sicherung des Geländes eine Winkelstützwand aus Betonfertigteilen errichtet.
Das Baufeld befindet sich in der Stadt Großschirma im Landkreis Mittelsachsen und erstreckt sich über eine Länge von ca. 140 m bei einer Straßenbreite von etwa 3,0 bis 5,0 m. Entlang der Straße befinden sich sieben Grundstückszufahrten, deren Erreichbarkeit während der gesamten Bauzeit für Fußgänger sichergestellt werden muss. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse sowie eines Längsgefälles von bis zu 10,5 % werden erhöhte Anforderungen an Bauablauf, Logistik und Verkehrssicherung gestellt.
Im Rahmen des Kanalbaus wird der bestehende Regenwasserkanal außer Betrieb genommen, teilweise zurückgebaut und durch einen neuen Regenwasserkanal aus PP-Rohren DN/OD 315 ersetzt. Hierzu werden sieben Kunststoffschächte DN 600 sowie mehrere Hausanschlussanbindungen und Kontrollschächte hergestellt. Gleichzeitig erfolgt die Neuordnung der Straßenentwässerung mit insgesamt acht neuen Straßenabläufen und zugehörigen Anschlussleitungen. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Schutz bestehender Ver- und Entsorgungsleitungen, insbesondere des parallel verlaufenden Schmutzwasserkanals sowie vorhandener Gas-, Strom-, Telekommunikations- und Trinkwasserleitungen.
Der Straßenbau umfasst den vollständigen Rückbau der vorhandenen Fahrbahnbefestigung und den Neubau der Verkehrsfläche mit einem frostsicheren Oberbau. Die Fahrbahn erhält einen Regelaufbau aus 36 cm Frostschutzschicht, 10 cm Asphalttragschicht AC 22 TN und 4 cm Asphaltdeckschicht AC 11 DN. Zusätzlich werden neue Betonborde gesetzt, Granitpflasterflächen hergestellt und bestehende Zufahrten sowie Anschlussbereiche an die neue Höhenlage angepasst. Auf der linken Straßenseite entsteht ein überfahrbarer Granitpflasterstreifen, während auf der rechten Seite eine Winkelstützwand mit vorgelagertem Hochbord den Geländesprung absichert.
Zur Durchführung der Maßnahme wird die Straße „Am Hang“ abschnittsweise unter Vollsperrung geführt. Die erforderliche Verkehrssicherung einschließlich Beschilderung, Anwohnerinformation, Fußgängerführung und Sicherstellung der Rettungswege ist Bestandteil der Baumaßnahme. Ebenso sind umfangreiche Beweissicherungen, Vermessungsleistungen, Dokumentationen sowie die ordnungsgemäße Entsorgung der anfallenden Abbruch- und Aushubmaterialien vorgesehen.
Die Gesamtmaßnahme ist in einem Bauabschnitt mit einer maximalen Bauzeit von neun Wochen auszuführen. Ziel des Projekts ist die nachhaltige Verbesserung der Niederschlagswasserableitung, die Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie die langfristige Sicherstellung der Erschließung der Anliegergrundstücke durch eine technisch und wirtschaftlich zukunftssichere Infrastruktur.
Arbeitsbeschreibung
Grundhafte Erneuerung einer ca. 140 m langen Anliegerstraße (Breite ca. 3,0 bis 5,0 m) mit neuem Regenwasserkanal PP DN/OD 315, sieben Kunststoffschächten DN 600, acht Straßenabläufen, frostsicherem Straßenoberbau (Asphalt, Granitpflaster, Betonborde) und einer Winkelstützwand aus Betonfertigteilen.
Die Baustelle ist beengt, das Längsgefälle beträgt bis zu 10,5 %. Entlang der Strecke liegen sieben Grundstückszufahrten, die während der gesamten Bauzeit für Fußgänger erreichbar bleiben müssen. Bestehende Ver- und Entsorgungsleitungen sind zu schützen.
Die Straße wird abschnittsweise unter Vollsperrung gebaut, die Rettungswege sind sicherzustellen. Die Ausführung erfolgt in einem Bauabschnitt mit einer maximalen Bauzeit von neun Wochen.
Ausgeschrieben wird die Verkehrssicherung nach ZTV-SA 97 und RSA. Der Leistungsumfang umfasst die verkehrsrechtliche Anordnung mit Unterlagen und Ortsbesichtigungen sowie Aufbau, Vorhalten (ca. 60 Tage), Wartung und Abbau der Verkehrssicherung nach Regelplan B I/15 mit Verkehrszeichen und Absperreinrichtungen. Hinzu kommen das baufortschrittsbezogene Umsetzen, insbesondere des provisorischen barrierefreien Gehwegs durch das Baufeld, sowie wöchentliche Kontroll- und Dokumentationsberichte an die Bauüberwachung.