Wärmedämmarbeiten Los 1
R93_Modernisierung mit Aufstockung
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Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Hinweis Teil A, Teil B, Teil C und Teil D Hinweis Teil A, Teil B, Teil C und Teil D Alle in Abschnitt Teil A, Teil B, Teil C und Teil D aufgeführten Angaben dienen als Kalkulationsgrundlage. Alle hier genannten Vorgaben sind, soweit nicht gesondert ausgeschrieben, in die Einheitspreise einzukalkulieren und werden nicht gesondert vergütet. Der Auftragnehmer erklärt mit seiner Unterschrift unter das Leistungsverzeichnis, dass er alle in diesem Abschnitt aufgeführten Leistungen kalkuliert und komplett in die Einheitspreise eingerechnet hat, es sei denn, er äußert sich schriftlich dazu gegenteilig bis spätestens zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe; später eingegangene Widersprüche des Auftragnehmers diesbezüglich werden somit nicht mehr anerkannt. ACHTUNG Alle Baumaßnahmen finden im bewohnten Zustand statt.
Hinweis Teil A, Teil B, Teil C und Teil D
A) Allgemeine technische Vorbemerkung / Projektbeteiligte A) Allgemeine technische Vorbemerkung / Projektbeteiligte Allgemeine Quartiersbeschreibung Bestand Quartier Langwasser SüdOst: Langwasser ist ein Stadtteil im Südosten von Nürnberg und der Prototyp einer Trabantenstadt. 1955 wurde durch die Stadt und die wbg Nürnbergein städtebaulicher Architekturwettbewerb ausgeschrieben, den Franz Reichel als Architekt und Hermann Thiele als Landschaftsplaner gewannen. Die Grundstrukturen deren Entwurfs sind bis heute erhalten. Viele der neu errichteten Wohnungen blieben im Besitz der wbg und bilden noch heute den größten räumlich zusammenhängenden Bestand der wbg in Nürnberg. Von insgesamt 16.543 Haushalten in ganz Langwasser, wohnen beinahe 30 % davon in einer wbg-Wohnung. Die insgesamt 4.580 wbg-Wohnungen im Gesamtgebiet Langwasser verteilen sich auf vier Distrikte. Im Untersuchungsgebiet Langwasser SüdOst bewirtschaftet die wbg Die insgesamt 2.616 Wohneinheiten mit den Baujahren zwischen 1957-1974 sind baulich teils mehr oder geringer verbraucht. Zum Quartiersauftakt werden die 692 Wohnungen in insgesamt 31 Bestandsgebäuden und die angrenzenden Flächen rund um die Reinerzer und die Salzbrunner Straße betrachtet. Quartiersentwicklung Langweasser Süd (QLS): Die Quartiersentwicklung schließt die Gebäude der Reinerzer - und Salzbrunner Straßen ein (31 Gebäude Bestand, 10 Neubauprojekte). Zunächst werden die Gebäude der Reinerzer Str. im Zeitraum 2018 bis 2029 in unterschiedlichen Eingriffstiefen modernisiert bzw. ergänzende Neubauten in den Bestand integriert. Insbesondere die geringe Eingriffstiefe der Basis-Modernisierungen (9 Gebäude mit 258 Wohneinheiten) zielt auf eine geringe Mietsteigerung und damit auf ein ausgewogenes Modernisierungs- und Nachverdichtungskonzept ab. Energetische Modernisierungen werden sowohl im bewohnten (11 Gebäude mit 155 Wohnungen) als auch im leergezogenen Gebäudezustand (3 Gebäude mit 70 Wohnungen) ausgeführt. Im Zuge der energetischen Modernisierung werden 6 Gebäude entlang der Reinerzer Str. mit einem Aufzug, wechselnd auf Treppenzwischenpodest- und auf Wohnungsebene nachgerüstet. Diese Maßnahme ermöglicht älteren Bewohnern, die teils seit Jahrzehnten in ihren Wohnungen leben, diese noch weiterhin erreichbar zu machen. Ebenfalls unter dem Augenmerk zur Schaffung von barrierefreiem und bezahlbarem (EOF) Wohnraum entstehen 8 Neubauten mit 96 Wohnungen. Zwei weitere Neubauprojekte werden bereits an dem unmittelbar angrenzendem Neusalzer Platz geschaffen. Mietergärten in den Erdgeschoss- Wohnungen sollen den Grünraum intensiver und individueller nutzbar machen. Zwei Tiefgaragen werden dem Mehrbedarf an Parkplatzflachen gerecht. INSEK - Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept: In einem anderhalbjährigen Prozess ab 2014 haben sich die Akteur*innen aus Stadtgesellschaft, Verwaltung und wbg das Ziel gesetzt mit einem „innergebietlichen Stadtentwicklungskonzepts“ (INSEK) einen Kompass für die Entwicklung des Nürnberger Südostens für die nächsten Jahre zu entwickeln. In öffentlichen Veranstaltungen, Gebietserkundungen, Zukunfts- und Strategiewerkstätten entstand das INSEK im Wechselspiel zwischen Diskurs und fachlicher Expertise. Hier wurden fünf Handlungsraume identifiziert, die besondere Impulse fur die Entwicklung des Gebiets setzen. Im Handlungsraum Quartiersentwicklung und Wohnen war das Konzept der nachhaltigen Quartiersentwicklung der wbg im Bereich von Langwasser SüdOst ebenfalls enthalten und wurde als Weiterführung der im INSEK formulierten Entwicklungsziele unterstützt. Es wurden fünf Handlungsräume mit Handlungsempfehlungen entwickelt: Urbane Parklandschaft und Grünzüge . Konflikte lösen und Synergien nutzen . Urbane Parklandschaft gestalten und pflegen . Verknüpfungen herstellen und Bewegung fördern . Ventile schaffen Kultur- und Bildungslandschaften . Historisch-politische Lernorte stärken . Leistungssportzentrum weiterentwickeln . Lebenslanges Lernen ermöglichen . Dezentrale Strukturen und Netzwerke stärken Quartiersentwicklung und Wohnen . Mehr Wohnraum, Mehr-Wert schaffen . Quartiere zukunftsfähig machen . Freiräume aufwerten . Möglichkeiten der Stadterneuerung nutzen Gewerbeentwicklung . Arbeit und Stadt verbinden . Wirtschaftsstandort sichern und qualifizieren . Flächenbedarfe erkennen und Flächen mobilisieren . Gewerbestandorte differenziert entwickeln Mobilität . Den Modal Split durch die Optimierung des ÖPNV verändern Qualifizierung des Rad- und Fusverkehrs . Schnittstellen gestalten  Umstieg erleichtern Sicherheit gewährleisten Geplante Maßnahme Reinerzer Straße 93 Als Teil des Quartierskonzepts Langwasser Süd wird hier sowohl der in die Jahre gekommene Bestand (EG bis OG4) saniert, als auch durch die Aufstockung (OG5 und OG6) neuer Wohnraum geschaffen. Das Bauvorhaben ist Teil der Zielsetzung im Rahmen der geplanten Wohnbauprogramme und stellt die Fortsetzung der INSEK (Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept) nach den Vorgaben der Stadt dar. Die Sanierung mit Aufstockung wird mit 28 Wohneinheiten und 1.623 m² Wohnfläche geplant. Gegenstand der Ausschreibungen In dieser Ausschreibung sind die gewerkemäsig getrennten Einzelleistungen zur Sanierung (BA1), sowie Aufstockung (BA2) beschrieben. Detaillierte Objekt und Baubeschreibung sind in Teil B) Zusätzliche Vorbemerkungen beschrieben. Auskünfte zur Leistungsbeschreibung Alle Anfragen müssen schriftlich (per e-mail) bis spätestens 8 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist der nachfolgend bezeichneten Stelle vorliegen und werden bis spätestens 4 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet. Besichtigung der Örtlichkeiten Die Bieter haben nach Absprache mit den nachfolgend bezeichneten Stellen Gelegenheit zur Besichtigung der Örtlichkeiten. Eine frühzeitige Terminierung vor dem Abgabezeitpunkt wird vorausgesetzt. Bau- und Planungsbeteiligte: Bauherr wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen Glogauer Straße 70 90473 Nürnberg Tel:         0911 8004 - 0 Web:       www.wbg.nuernberg.de Planung / Fragen zur Ausschreibung wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen Abt. AS-PL3 Herr Martin Burin Glogauer Straße 70 90473 Nürnberg Tel:         0911 / 8004-5168 E-Mail:     burin@wbg.nuernberg.de Freianlagenplanung Kounovsky Landschaftsarchitektur GbR Herr Reimo Kounovsky Worzeldorfer Straße 162 90469 Nürnberg Tel:          0911 / 9948004 E-Mail:     mail@kounovsky.de Tragwerkplanung Bestand Trafektum Frau Stefanie Löhr Rennweg 60-62 90489 Nürnberg Tel:          0911 / 9567 - 0 E-Mail:     statik@trafektum.de Tragwerkplanung Aufstockung TRAGRAUM Ingenieure PartmbB Herr Oliver Schwenke Nordostpark 25 90411 Nürnberg Tel:          0911 / 2053773 E-Mail:     oschwenke@tragraum.de HLS-Planung VIP Versorgungstechnik GmbH Herr Martin Schmitt Pillenreuther Straße 34 90 459 Nürnberg Tel.:         0911 43893-11 E-mail: m.schmitt@vip-versorgungstechnik.de Elektroplanung wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen Herr Leon Schneider Glogauer Straße 70 90473 Nürnberg Tel:         0911 / 8004-5145 E-Mail:     schneiderl@wbg.nuernberg.de Bauphysik IB W. Sorge Ingenieurbüro für Bauphysik Herr Marco Neudahm Südwestpark 100 90 449 Nürnberg Tel.:         0911 670 47 37 E-Mail:     neudahm@ifbsorge.de Brandschutz Teucke Ingenieurbüro Herr Stefan Teuck Tel.:         0911 217 49 30 E-Mail:     steucke@iteucke.de Baugrundgutachten GBH Ingenieurbüro GmbH Herr Till Meintker Kurgartenstraße 37 90 762 Fürth Tel:          0911 78 71 83 0 E-Mail:     info@gbh-geoconsult.de Artenschutz ifanos-Landschafsökologie Frau G. Mühlhofer Hessestr. 4 90 443 Nürnberg Tel:          0911 92 90 56 13 E-Mail:     g.muehlhofer@ifanos.de SiGe-Koordination Genesis Umwelt Consult GmbH Herr Klaus Albrecht Stadtparkstraße 5 91126 Schwabach Tel.:      09122 18850 33 E-Mail:   k.albrecht@genesis-umwelt.de
A) Allgemeine technische Vorbemerkung / Projektbeteiligte
B) Zusätzliche technische Vorbemerkung / Objekt- u. Baubeschreibung B) Zusätzliche technische Vorbemerkung / Objekt- u. Baubeschreibung Vorschriften Dem Angebot bzw. dem Leistungsverzeichnis, der Vergabe, der Lieferung der Baustoffe, der  Ausführung der durchzuführenden Arbeiten und der Abrechnung liegen weiter, soweit nicht durch die Ausschreibung anders geregelt, zugrunde: die bayerische Bauordnung, in Ihrer neuesten Fassung die Verdingungsordnung für Bauleistungen VOB, in Ihrer neuesten Fassung alle einschlägigen DIN-Vorschriften, in Ihrer neuesten Fassung die Vorschriften der Bauberufsgenossenschaft Bayern und des Gewerbeaufsichtsamtes die neuesten Herstellervorschriften die neuesten Verarbeitungsrichtlinien die Zeichnungen und Vorgaben des Architekten, des Statikers und der Fachplaner alle anerkannten Regeln der Technik alle gesetzlichen, öffentlich-rechtlichen und behördlichen Vorschriften Für die Beachtung und dauerhafte Einhaltung der berufsgenossenschaftlichen und gewerbeaufsichtlichen Vorschriften ist der AN allein verantwortlich. Unmittelbar nach Auftragserteilung ist dem AG eine hierfür verantwortliche Person schriftlich zu benennen. Soweit nicht anders angegeben, sind in die Einheitspreise einzkalkulieren: Herstellung, Montage, Fracht, Anlieferung, Verpackung, Abladung, evtl.   Wagenstandsgeld, Räumlichkeiten zum Lagern, Kompletteinbau, Gestellung von  Vorrichtungen und Werkzeugen. Genehmigungen Einholen von erforderlichen Genehmigungen und Sondernutzungen für die Benutzung. ggf. Anmietung von öffentlichen Flächen wie Straßenflächen, Gehwegen, Straßensperrungen, Verkehrssicherungen, etc. ist Sache des Auftragnehmers. Die schriftliche Genehmigung ist dem Auftraggeber rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten zu übergeben. Die Genehmigungen sind bei den entsprechenden Ämtern und Behörden einzuholen. Übergabe von Ausführungszeichnungen Die Ausführungszeichnungen (Werk- und Detailpläne Architekt) werden dem AN digital übergeben! Hierfür kommt die Projektplatform thinkproject zum Einsatz. Baufristenplan Der Auftragnehmer hat einen Baufristenplan als Balkenplan über seine vertraglichen Leistungen zu erstellen, anhand dessen die Einhaltung der Vertragsfristen nachgewiesen und überwacht werden kann. Die Festlegung des Auftraggebers, z.B. zur baufachlichen oder terminlichen Koordinierung mit den übrigen Leistungsbereichen, sind zu berücksichtigen. Bei Änderungen der Vertragsfristen oder bei erheblichen Abweichungen von sonstigen Festlegungen ist der Plan unverzüglich zu überarbeiten. Der Plan ist dem Auftraggeber 10 Werktage nach Auftragserteilung, bei Überarbeitungen unverzüglich zu übergeben. Abrechnung Rechnungen (auch Teil- oder Abschlagsrechnungen) ohne genaue Massenermittlung können nicht bearbeitet werden. Die Rechnung ist nur prüfbar, wenn der Rechengang verfolgt und geprüft werden kann. Aus Abrechnungszeichnungen oder anderen Aufmaßunterlagen müssen alle Teile, die zur Prüfung der Rechnung notwendig sind, unmittelbar zu ersehen sein. In den Rechnungen sind Umfang und Wert aller bisherigen Leistungen nach den Ordnungszahlen (Positionen) des Leistungsverzeichnissen aufzuführen und mit Nettopreisen anzugeben. Die eingesetzten Preise gelten, soweit bei den Positionen keine Unterscheidung gemacht ist, ohne Unterschied der Form, der Lage des Objekts und des Aufmaßes. Für das Aufmaß und die Abrechnung hat der Auftragnehmer in vom Auftraggeber digital zur Verfügung gestelleten Werkplänen genaue angebotspositionsbezogene Angaben bereits für die Aufmaßermittlung der Abschlagszahlungen anzulegen. In diesen Plänen sind die Massen und Mengen in verschiedenen Farben darzustellen sowie die Positionsnummern anzugeben. Aufmaß und Meßurkunden werden ausschließlich auf der Basis der zur Ausführung freigegebenen Werkpläne (Verlegepläne) aufgestellt. Der Auftragnehmer hat alternativ zur termingerechten gemeinsamen Erstellung der Aufmaße entsprechend Personal abzustellen. Die Beteiligung des Auftraggebers an der Ermittlung des Leistungsumfangs gilt nicht als Anerkenntnis. Baustellenbesprechung Der Auftragnehmer hat zu den Baustellenbesprechungen, die der Auftraggeber regelmäßig durchführt, einen bevollmächtigten Vertreter zu entsenden. Die Besprechungen finden jeweils wöchentlich statt. Eine Verständigung in deutscher Sprache zwischen der Bauleitung und dem Führungspersonal an der Baustelle muß gewährleistet sein. Jegliche Korrespondenz ist in deutscher Sprache abzufassen und zu führen. Baustelleneinrichtung Auf dem Grundstück in beschränktem Umfang möglich. Siehe Anlage Lageplan. Zusätzliche Flächen muss der AN selbst organisieren und anmieten. Die anfallenden Kosten sind im Angebot mit einzukalkulieren. Bauwasseranschluss Soweit nicht anderweitig beschrieben, wird den Gewerken ein gebäudeseitiger Anschluss (errichtet durch das Gewerk Rohbau) gestellt. Der Auftragnehmer hat seinen gewerkespezifischen Bauwasseranschluss inkl. Zähleinrichtung und Zuleitungen zu seinen Verwendungsstellen selbst herzustellen, vorzuhalten und nach Maßnahmenbeendigung wieder rückzubauen. Die Verbrauchskosten werden gem. Vertragsbedingungen anteilig auf die Auftragnehmer umgelegt. Baustromanschluss Soweit nicht anderweitig beschrieben, wird den Gewerken ein gebäudeseitiger Anschluss (errichtet durch das Gewerk Rohbau) gestellt. Der Auftragnehmer hat seinen gewerkespezifischen Baustromanschluss inkl. Zähleinrichtung und Zuleitungen zu seinen Verwendungsstellen selbst herzustellen, vorzuhalten und nach Maßnahmenbeendigung wieder rückzubauen. Die Verbrauchskosten werden gem. Vertragsbedingungen anteilig auf die Auftragnehmer umgelegt. Sanitärräume Soweit nicht anderweitig beschrieben, wird den Gewerken im Zuge der Baumaßnahme ein Sanitärcontainer (aufgestellt durch den Rohbauer) gestellt. Baubuden, Materialcontainer Soweit nicht anderweitig beschrieben, sind die notwendigen Baubuden, Pausenräume durch den Auftragnehmer zu stellen, vorzuhalten und nach Maßnahmenbeendigung wieder rückzubauen. Ausdrücklich ist nur die Genehmigung für Tagesunterkünfte gestattet. Notwendige Materialcontainer, etc. sind durch den Auftragnehmer zu stellen, vorzuhalten und nach Maßnahmenbeendigung wieder rückzubauen. Sicherheitseinrichtungen Soweit nicht anderweitig beschrieben, sind sämtliche Aufwendungen und Kosten einzurechnen für Einrichtung, Installation, Aufbau, Vorhaltung, Umbau und Abbau aller für die zur gewerkespezifischen Vertragserfüllung erforderlichen Baustellensicherheitseinrichtungen, wie z. B. Einzäunungen, Absperrungen, Beleuchtung, Überwachungen und Verkehrssicherungen/ -regelungen sowie bei Anlieferung und Ladevorgängen notwendigen Schutzvorkehrungen und Markierungen der öffentlichen Verkehrsflächen sowie zum Brandschutz auf Baustellen und Aufrechterhaltung von Feuerwehr- und Rettungswegen, Hebe- und Transportmittel, Werkzeuge, der Schutz- und Arbeitsgerüste, Absturzsicherungsmaßnahmen, Maßnahmen zur UVV, sowie Herrichten aller erforderlichen Arbeits- und Lagerflächen. Bauwesenversicherung Eine Bauwesenversicherung schließt der Auftraggeber ab, die Kosten hierfür werden anteilig auf die Auftragnehmer umgelegt. Baustellenlärm Die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Schutz gegen Baulärm (Geräuschimmissionen - AVV Baulärm), sowie insb. das "Merkblatt zum Schutz gegen Baulärm der Stadt Nürnberg" sind außdrücklich einzuhalten. Der Aufraggeber behält sich Schadensersatzansprüche vor. Rauchverbot Das Rauchen von Zigaretten, etc. auf der Baustelle ist verboten. Schimmelpilzprophylaxe - Aufstockung in Holzbauweiße Aufgrund der Holzkonstruktionen der Aufstockung und der sehr dichten Gebäudehülle, ist eine durchgängige Vermeidung von Schimmelpilzen erforderlich. Neben der Vermeidung von Feuchtigkeit ist der Verzehr von Speisen und Getränken aus offenen Behältern verboten. Auf eine entsprechende Baustellenhygiene und regelmäßige Abfallentsorgung ist zu achten. Feuchtigkeit- Aufstockung in Holzbauweiße Bei allen Arbeiten ist darauf zu achten, dass nicht unnötig Nässe oder Feuchtigkeit in das gesamte Gebäude eingebracht werden. Insbesondere ist das Einbringen von nassen oder durchfeuchteten Baumaterialien untersagt. Eine Lagerung von Materialien im Freien darf daher nur entsprechend witterungsgeschützt erfolgen. Materialtransporte Grundsätzlich stehen bauseitig keine Hilfsmittel zur Verfügung. Beim Einbringen von Material über Fensteröffnungen, sind diese ausreichend zu schützen. Baum- und Pflanzenschutz Schutz von Bäumen und Pflanzbeständen Das Bauvorhaben liegt in einem von wertvollem und altem Baumaltbestand durchwachsenem parkänlichen Wohngebiet. Alle Maßnahmen zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen und zum Schutz von Bäumen und Pflanzbeständen sind zu berücksichtigen. Alle Maßnahmen, die den schützenswerten Baum- bzw.  Pflanzenbestand schädigen wie z.B. Bodenverdichtung Stoffeinträge wie z.B. Zement, Schmier- Kraftstoffe in Baumnähe Beeinträchtigung der Wasserzuführung zu den Wurzeln Beschädigung von Baumteile oder andere Pflanzenbestände (wie Wurzeln, Stamm, Krone etc.) sind untersagt. Insbesondere ist das Lagern von Baustoffen und das Abstellen von Geräten auf Baumscheiben verboten. Im Wurzelbereich von Bäumen und Pflanzenbeständen sind Aufgrabungen nur von Hand vorzunehmen. Grünflächen dürfen nur mit einer Sondergenehmigung für das Ablagern von Aushub, Baumaterialien oder für die Baustelleneinrichtung in Anspruch genommen werden. Für entstandene Schäden an Bäumen oder Pflanzbeständen oder die Beseitigung von Bäumen ohne Genehmigung werden ggf. Wertminderungen oder Ersatzforderungen geltend gemacht. Die geltenden Normen und Richtlinien zum Schutz von Bäumen auf Baustellen     im Rahmen der VOB (DIN 18920 und RAS-LP4), sowie insb. der Bauschutzverordnung der Stadt Nürnberg sind strikt einzuhalten, umzusetzen und zu kontrollieren. Objektbeschreibung Das Grundstück liegt südöstlich des Stadtzentrums von Nürnberg im Stadtteil Langwasser Süd. Zufahrt über die Glogauer Straße in die Reinerzer Straße. Das Grundstück befindet sich in Mitten der wbg-Wohnungsbebauung aus den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts. Es liegt leicht zurückgesetzt zur Reinerzer Straße auf der rechten Straßenseite. Die Grundstücksfläche beträgt ca. 9.197 m². Adresse / Objekte:                      Reinerzer Straße 93, 90473 Nürnberg                                                 Gemarkung Langwasser. , Flur-Nr. 146/72 Gebäudeart:                               Fünfgeschossiges bestehendes Mehrfamilienhaus (20 WE)                                                 zweigeschossige Aufstockung in Holzbauweise (8 WE) Gebäudeklasse:                          GK 5                                                 massives Treppenhaus, Laubengang                                                 Bestand in Massivbauweise, MW-Wände und Betondecken                                                 Aufstockung in BSP-Decken, Außenwände in Holzrahmenbau                                                 Innenwände in Stahlbeton, Holzmassivbauweise, Trockenbau, Bruttorauminhalt:                         ca. 7.405 m3 Bruttogeschossfläche:                 ca. 2.700 m2 Wohnfläche:                               ca. 1.623 m2 Außenanlagen:                           Einbindung in die umgebende Grünfläche mit Wegen, Spielplätzen,Terrassen, Mietergärten, Die Freiflächen umlaufend auf dem Areal bestehen weitgehend aus modellierten Rasenflächen mit Busch und zu erhaltendem und zu schützendem Baumbestand. Vor Baubeginn sind die nicht zu erhaltenen Bäume und Büsche gerodet. Die Höhendifferenz des Geländes beträgt ca. 50 cm, im Mittel (335,60 m. NHN). Baubeschreibung Baugrube: Nur im Bereich der neuen Aufzugsunterfahrt. Baugrund gem. Bodengutachten, Böschung unter Berücksichtigung des angrenzenden Baumbestandes, Wurzelschutz. Gründung: Nur im Bereich der neuen Aufzugsunterfahrt. nach Gründungskonzept des Tragwerkplaners. Baugrundertüchtigung im Bereich der Bestandsfundamente Gebäude Bestand (KG, EG, OG1 bis OG4): Totalabbruch aktuelles Dachgeschoss Wände verputzt in Ziegel-Mauerwerk, im Bereich Sanitärräume aus dünnen Gasbeton-MW, z. T. gefliest. Abbruch im Wesentlichen der Kaminen, sowie der Wände im Sanitärbereich, Neugestaltung in Trockenbau Decken in Stahlbeton, Belegt mit Gußasphaltestrich und Bodenbelag, partieller Abbruch des Estrichs, insb. im Sanitärbereich, Schließen der Decken im Bereich Kaminabbruch Treppenläufe und Podeste in Stahlbeton, mit Kunststeinbelag, Erneuerung Treppengeländer Abbruch des obersten Halbgeschosses (OG5) bis auf OK Rohdecke, incl. Gußasphaltestrich Neugestaltung Eingangsbereiche Einbau Fassadendämmung WDVS Schadstoffsanierung gem. Schadstoffgutachten Instandhaltung Loggiendecken (Betonsanierung, Dämmung, Beschichtung) und Erneuerung Loggiengeländer. Austausch der Fenster und Terassentüren, mit 3-fach Isolierverglasung, Absturzsicherung, Sonnenschutz durch Kunststoff-Rollläden Austausch Zimmertüren und Wohnungstüren, Türelemente bestehen aus Holzwerkstoffen mit den entsprechenden Schall- und Brandschutzeigenschaften. Zargen werden als Umfassungszargen in Stahl ausgeführt, inkl. Schließanlage Neuerstellung Bodenbelag in Aufstockung (Zimmer, Flure) und Fliesenbelag (Bäder, Küche z. T.) Neuaufteilung der Mieterabteile im Keller, Metalltrennwände Gebäude Aufstockung (OG5 und 6, Aufzugsschacht): Konstruktion aus vorgefertigte Bauteilen in Holzbauweise, feuerbeständig: Außenwände, sowie z. T. tragende Innenwände in Holzständerbauweise, z. T. BSP-Wandscheiben, Fassade hochgedämmte mit äußerer Dämmschicht/WDVS-System, raumseitige Oberfläche mit Trockenbauplatten verkleidet, Treppenhaus- und Aufzugsstirnwände in Massivbauweiße/Elementwände, Treppenläufe inkl. Podeste Stahlbeton-FT, Treppenläufe in fertiger Oberfläche Aufzugswände außenseitig in BSP-Wandscheiben mit WDVS-System Bodenaufbau Podeste schwimmender Estrich , beschichtet nichttragende Innenwände in Trockenbauweise Geschossdecken als Brettsperrholzelement, BSP mit sichtbar bleibender Holzuntersicht Flachdachkonstruktion auf Holzdecke BSP, Folienabdichtung und Gründach, Gefälledämmung, Entwässerung über außenliegende Fallrohre. Fensterellemente z. T. raumhoch als Kunststofffenster mit 3-fach Isolierverglasung, Absturzsicherung, Sonnenschutz durch Kunststoff-Rollläden Estrich: in den Wohnungen, Treppenräumen (außer Treppenläufe) und den Nebenräumen werden schwimmende schallentkoppelte Estrichkonstruktionen eingebaut, innerhalb der Wohnungen als Heizestriche, z. T. als Trockenestrichkonstruktion Fliesenarbeiten: Bäder und Küchen erhalten Bodenfliesen und in Teilen Wandfliesen. Die Abdichtung der Bäder erfolgt mit flüssigen Abdichtungsstoffen im Verbund mit Fliesen (AIV-F) nach DIN 18534. Bodenbeläge Parkett bzw. Kautschuk-Designboden nach ASS Die Bodenflächen der Loggien werden erneuert Türelemente bestehen aus Holzwerkstoffen mit den entsprechenden Schall- und Brandschutzeigenschaften. Zargen werden als Umfassungszargen in Stahl ausgeführt, incl. Schließanlage. Schlosserarbeiten umfassen die Loggiengeländer, sowie Geländer und Handläufe der neuen Treppenhäuser, Geländer der Laubengänge Malerarbeiten umfassen die Wandflächen in den neuen Wohnungen, Stahlteile an Brüstungen und Geländern und Beschichtungen der Bodenflächen in den Untergeschossen/Technikbereichen. Haustechnik: Lüftung: zentral mit Fensterfalzlüftern zur Nachströmung Beheizung: Fernwärmeanschluss über Bestand, Wärmeübertragung Bestand über Wandheizkörper, Wärmeübertragung Aufstockung mittels Fußbodenheizung Warmwasserbereitung: dezentrale Elektrodurchlauferhitzer Erneuerung der Sanitärmöblierung in den Bestandsbädern und der Aufstockung Regenerative Energie: Photovoltaik, ggf. auch nur Vorrüstung
B) Zusätzliche technische Vorbemerkung / Objekt- u. Baubeschreibung
C) Gewerkespezifische Vertragsbedingungen VOB/C DIN 18363 Maler- und Lackierarbeiten – Beschichtungen DIN 18350 Putz- und Stuckarbeiten
C) Gewerkespezifische Vertragsbedingungen
D) Weitere Vorbemerkungen / Anlagen D) Weitere Vorbemerkungen / Anlagen 01 Vorbemerkungen                Bewerbungsbedingungen                Besondere Vertragsbedingungen BVB             Zusätzliche Vertragsbedingungen ZVB            Verhaltenskodex                VHB-Preisblatt 221                VHB-Preisblatt 222                VHB-Preisblatt 223 02 Anlagen 01 Lagepläne                01 Lageplan                02 Baustelleneinrichtungsplan                03 Freiflächengestaltungsplan                04 Baumschutz auf Baustellen 02 Werkpläne                01 Grundrisse                02 Schnitte, Ansichten                03 Details/Pläne (gewerkespezifisch) 03 Gutachten (gewerkespezifisch)                01 Baugrundgutachten                02 Schadstoffgutachten                03 Brandschutzgutachten                04 Bauakustik                05 GEG Nachweis                06 Vermessungsplan
D) Weitere Vorbemerkungen / Anlagen
1 ALLGEMEIN
1
ALLGEMEIN
1.1 Baustelleneinrichtung
1.1
Baustelleneinrichtung
2 BESTAND
2
BESTAND
2.1 Wärmedämmarbeiten
2.1
Wärmedämmarbeiten
3 SONSTIGES
3
SONSTIGES
3.1 Leistungen auf Zeitnachweis
3.1
Leistungen auf Zeitnachweis