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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Baubeschreibung Errichtet wird ein siebengeschossiges Premier Inn Hotel mit 202 Zimmern in Modulbauweise ab dem 1.OG.
Das UG als Tiefgarage und das EG mit Gemeinschafts- und Serviceräumen werden monolithisch aus Ortbeton und Fertigteilen hergestellt.
Das Neubauvorhaben befindet sich auf dem Grundstück
De-Saint-Exupéry-Straße 17, in 60549 Frankfurt
Baubeschreibung
ZTV Alu ZTV Alu
1. Allgemeines
Die Reinigung der Baustelle und der Zufahrtsstraße von durch eigene Arbeiten herrührendem Schutt, Abfällen etc. hat der Unternehmer eigenverantwortlich und kostenlos und ohne Aufforderung täglich vorzunehmen, dabei sind die Abfälle bzw. Restmaterialien nur an Örtlichkeiten, die mit der örtlichen Bauleitung abgesprochen wurden, getrennt zwischenzulagern und grundsätzlich bei Arbeitsunterbrechung sofort, bei kontinuierlichen Arbeiten jedoch mindestens wöchentlich, abzufahren. Nach den jeweils gültigen kommunalen Abfallsatzungen sind die Abfälle getrennt zu entsorgen, der AN verpflichtet sich, seine eigenen Arbeitskräfte und die seiner Subunternehmer, Zulieferer auf die jeweilige Abfallsatzung hinzuweisen. Wenn der AN den vertragsgemäßen Verpflichtungen der regelmäßigen Bauschuttentsorgung nicht oder nicht vollständig nachkommt, hat die Bauleitung darüber hinaus das Recht, Kosten für Schuttbeseitigung den Verursachern anteilig bei der Schlussrechnung in Abzug zu bringen. Der Aufteilungsschlüssel wird ausschließlich durch die Bauleitung bestimmt, er richtet sich nach der Inaugenscheinnahme und dem Verursacherprinzip.
Mindestens eine Woche vor Ausführungsbeginn sind die baulichen Voraussetzungen für die Leistungserbringung des Auftragnehmers (Vorleistungen etc.) vom Auftragnehmer zu prüfen. Eventuelle Bedenken und/oder Handlungsbedarf sind dem AG unverzüglich schriftlich mitzuteilen.
2. Mitgeltende Normen und Regeln
Zur technischen Ausführung sind alle nach DIN 18299 (ATV) sowie DIN 18360 gültigen Regeln zu beachten. Darüber hinaus gelten alle zum Ausführungszeitpunkt gültigen EN- und DIN-Normen, Arbeitsstättenrichtlinien, Unfallverhütungsvorschriften, behördlichen Erlasse und Gesetze sowie die anerkannten Regeln der Technik und Auflagen der Feuerwehr.
Gemäß VOB Teil C, Allgemeine Regelungen für Bauarbeiten jeder Art - DIN 18299, gilt das Einrichten, Vorhalten und Räumen der Baustelle einschließlich der Geräte und dergleichen als Nebenleistung. Eine Baustelleneinrichtung wird somit nicht gesondert vergütet.
Mannschaftscontainer, Magazincontainer o.ä. für das eigene Personal sind in die Einheitspreise mit einzukalkulieren und werden nicht gesondert vergütet.
Soweit in der Leistungsbeschreibung auf technische Spezifikationen, z.B. nationale Normen, mit denen europäische Normen umgesetzt werden, europäische technische Zulassungen, gemeinsame technische Spezifikationen, internationale Normen, Bezug genommen wird, werden auch ohne den ausdrücklichen Zusatz: "oder gleichwertig", immer gleichwertige technische Spezifikationen in Bezug genommen.
Vor Beginn und während jeglicher Montagearbeit sind alle nach den allgemein gültigen Unfallverhütungsvorschriften nötigen Sicherheitsmaßnahmen - wie z.B. seitliche Absturzsicherung, Sicherung von Dachöffnungen gegen Absturz usw. - einzuhalten und fachgerecht auszuführen. Bei jeder montagebedingten Entfernung von vorhandenen Sicherungsmaßnahmen sind diese nach Beendigung der Arbeiten wieder herzustellen.
Für das Bauvorhaben ist vom Bauherrn ein Sicherheits- und Gesundheitsschutz-Koordinator (SiGeKo) beauftragt. Obwohl der SiGeKo gemäß Baustellenverordnung vom 10.Juni 1998 keine Weisungsbefugnisse hat, sind die Hinweise und Vorgaben des SiGeKo unverzüglich zu beachten und auszuführen. Alle Unterlagen, die vom SiGeKo gefordert werden, sind unverzüglich und kostenlos zur Verfügung zu stellen.
Kosten, die durch Zuwiderhandeln entstehen, werden mit der Schlussrechnung verrechnet.
3. Angaben zu Stoffen und Bauteilen
Materialien sind entsprechend den im Leistungsverzeichnis vorgegebenen Qualitäten und Anforderungen bzw. Sorten anzubieten.
Es dürfen nur Bauprodukte verwendet werden, die in der aktuell gültigen Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB) aufgeführt sind. Für nicht geregelte Bauprodukte ist ein Brauchbarkeitsnachweis (allgemeine bauaufsichtliche Zulassung, allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis oder Zustimmung im Einzelfall) und ein Übereinstimmungsnachweis vorzulegen.
4. Angaben zur Ausführung
Sofern in den Leistungspositionen die Vorgänge "Herstellen", "Liefern" oder "Einbauen" nicht gesondert beschrieben sind, gelten diese Vorgänge unter Zugrundelegung der allgemein anerkannten Regeln der Baukunst und Technik, der gesetzlichen und behördlichen Bestimmungen und Ausführungsbestimmungen nach den DIN-Normen der ATV-VOB, Teil C, als beschrieben.
Der Auftragnehmer wird die ausgeschriebenen Leistungen als Fachunternehmen prüfen und Bedenken hinsichtlich der ausgeschriebenen Materialien, der Ausführungsart usw. mit der Abgabe seines Angebotes schriftlich mitteilen.
Der Auftragnehmer übernimmt die eigenverantwortliche Fachbauleitung gemäß der gültigen Landesbauordnung für die Ausführungen der beauftragten Leistungen. Die Übernahme der Fachbauleitung schließt die volle zivilrechtliche Verantwortung des Auftragnehmers ein. Der Auftragnehmer sichert in diesem Zusammenhang die Einhaltung der staatlichen Arbeitsschutzvorschriften, der DGUV Vorschrift 1, der allgemeinen und der für das Gewerk besonderen UVV zu.
Vor Ausführungsbeginn hat der Auftragnehmer mit dem Auftraggeber festzulegen, wo das zu verwendende Material auf der Baustelle gelagert werden kann, um gegenseitige Störungen der am Bau beteiligten Handwerker während der Bauausführung zu vermeiden.
Alle Maße sind vor der Ausführung am Bau zu überprüfen. Abweichungen von der Planung sind der Bauleitung mitzuteilen.
5. Angaben zur Abrechnung
Die Vergabe erfolgt nach freier Wahl des AG pauschal oder auf Nachweis (Einheitspreisvertrag).
Alle im Leistungsverzeichnis eingetragenen Preise gelten für die fix und fertige Arbeit einschließlich Lieferung sämtlicher Materialien, Transport und Einbau sowie aller Neben- und besonderen Leistungen, die für die funktionsgerechte Leistungserstellung erforderlich sind. Kosten für eventuell erforderliche Baustelleneinrichtungen sind inbegriffen.
Tagelohnarbeiten sind nur auf Anforderung durch die örtliche Bauleitung auszuführen.
Die Nachweise sind werktäglich vorzulegen. Verspätet vorgelegte Tagelohnnachweise werden nicht anerkannt und vergütet.
6. Sonstige Angaben
Der Auftragnehmer hat dafür Sorge zu tragen, dass während der Ausführung seiner Leistungen immer mindestens ein fließend deutsch sprechender Mitarbeiter seiner Firma auf der Baustelle anwesend ist.
Der Auftragnehmer garantiert, dass er den Pflichten gemäß Arbeitnehmerentsendegesetz und seinen Verpflichtungen gegenüber dem Finanzamt und den Trägern der Sozialversicherung rechtzeitig und vollständig nachkommt.
Eventuelle Beanstandungen der baukontrollierenden Behörde sind Sache des Auftragnehmers. Für die sofortige Beseitigung der Beanstandungen wird dieser eigenverantwortlich sorgen. Kosten hierfür sind mit den Preisen abgegolten.
Zu den auf der Baustelle vorzuhaltenden Ausführungsunterlagen zählt neben den Ausführungsplänen auch eine Ausfertigung dieser Leistungsbeschreibung.
Die vom Auftragnehmer verwendeten Ausführungsunterlagen müssen den Freigabevermerk des Auftraggebers oder des Architekten tragen. Durch Übergabe neuer Unterlagen ungültig gewordene Unterlagen sind vom Auftragnehmer entsprechend zu kennzeichnen und aufzubewahren. Nicht freigegebene Unterlagen dürfen nicht verwendet werden.
Die Ausführungsunterlagen werden durch den AG ausschließlich über einen Planserver zur Verfügung gestellt. Der AN erhält mit Auftragserteilung die Zugangsdaten. Der AN ist verpflichtet, eigenständig die aktuelle Planung einzusehen und sich diese herunterzuladen. Pläne und Unterlagen in Papierform werden vom AG nicht verteilt.
7. DGNB
Das Gebäude wird nach DGNB silber zertifiziert. Der AN hat für seinen Leistungsumfang den Anforderungskatalog zu beachten. Der Nachweis für Kriterium PRO1.4 Sicherung der Nachhaltigkeitsaspekte in Ausschreibung und Vergabe Schadstoffmatrix nach Gewerken sowie die zugehörige Kriterienmatrix EVN1.2_Anlage 1 liegen der Ausschreibung bei. Die notwendigen Unterlagen, z.B. PDB, Blauer Engel, FSC u.ä., sind rechtzeitig vor Ausführungsbeginn dem AG zur Prüfung zu übergeben. Mit den Arbeiten darf erst nach Freigabe der Produkte durch den Auditor begonnen werden.
Die Kosten für die Bereitstellung der Unterlagen sind mit den angebotenen Einheitspreisen der einzelnen Positionen abgegolten.
13 - Montagekleb- und Dichtstoffe an der Fassade, Fenstern und Außentüren
Relevante Bauteile, Materialien, Flächen: Klebstoff für die Herstellung der Luftdichtheit an der Fassade innen und außen: z. B. PU, PU-Hybrid, MS-Polymer, SMP, Acrylat, Silikon
Betrachtete Stoffe / Aspekte
VVOC, VOC, SVOC Emissionen und Gehalt an gefährlichen Stoffen
Bezugsnorm: Chlorparaffine / EMICODE
Vorgabe QS3: Chlorparaffine (SCCPs + MCCPs + LCCPs) < 0,1 % und
EMICODE EC1PLUS oder VOC < 1 %
Nachweis: TM und/oder SDB und/oder Herstellererklärung und/oder Prüfzertifikat
Gleichwertigkeitsnachweis: Emicode: GEV-Einstufungskriterien (03/2022) Abschnitte 3.2
19 - Korrosionsschutzbeschichtungen und Effektbeschichtungen (z. B. Metalliceffektlacke)
Relevante Bauteile, Materialien, Flächen: Nicht tragende Metallbauteile wie Treppengeländer, Metallunterkonstruktionen, Zargen, Stahltüren, Fassadenelemente, Wärme- und Kälteübertragungsflächen, Kälterohre
Betrachtete Stoffe / Aspekte: VOC
Bezugsnorm: VOC-Definition nach RL 2004/42/EG
Vorgabe QS3: VOC < 140 g/l
Ausnahme: Für Metalliceffektlacke < 300 g/l
Nachweis TM und/oder SDB
32 - Produkte zur Passivierung von Aluminium und Edelstahl
Relevante Bauteile, Materialien, Flächen: Sämtliche Aluminium und Edelstahlbauteile der Hülle.
Nicht betrachtet werden Sonnenschutzlamellen, Rolladenkästen sowie Edelstahlgeländer.
Betrachtete Stoffe / Aspekte: Chrom-VI
Bezugsnorm:
Vorgabe QS3: Chrom-VI-freie Passivierungsmittel
Nachweis: Herstellererklärung.
Alle relevanten Hüllbauteile wie z. B. Fassadenprofile, Verkleidungen, Attikableche mit einer Gesamtfläche als Bauteil von > 5m²
33 - Grundierung und Endbeschichtung (z. B. Farben, Lacke, Pulverlacke)
Relevante Bauteile, Materialien, Flächen: Beschichtete Metallbauteile: Fassadenelemente, Außentüren, Außenfenster
Feuerverzinkungen gelten nicht als Beschichtungen im Sinne dieses Kriteriums.
Betrachtete Stoffe / Aspekte: Chrom-VI
Bezugsnorm:
Vorgabe QS3: Kein Einsatz von Chrom-VI-Verbindungen
Nachweis: SDB und/oder Herstellererklärung
Werksseitig beschichtete Bauteile mit einer beschichteten Fläche > 100 m² je Bauteiltyp
(z. B. Stahltür) im Gebäude.
38 - Montageschäume, die nicht die Anforderungen nach B1 bzw. = C erfüllen müssen (außer Verklebungen von Dämmstoffen)
Relevante Bauteile, Materialien, Flächen: Einsatz von Ort- und Montageschäume in folgenden Anwendungen:
- Montage von Außentüren
- Montage von Außenfenstern
- Verklebung von Perimeterdämmung
- Verklebung von Kellerdeckendämmung
- Verklebung von Flachdachdämmung
- im Innenbereich in dämmender Funktion
- Ort- und Montageschäume für die Montage im Innenausbau z.B. Türzargen
Betrachtete Stoffe / Aspekte: VVOC, VOC, SVOC Emissionen, Halogenierte Treibmittel, Chlorparaffine, Weichmacher, Flammschutzmittel
Bezugsnorm: REACH, SVHC
Vorgabe QS3: Emicode EC1PLUS, und halogenierte Treibmittel < 0,1 % und Chlorparaffine (SCCPs + MCCPs + LCCPs) < 0,1 % und TCEP < 0,1 % und weichmacherfrei und halogenierte Flammschutzmittel < 0,1 %
Nachweis: TM und/oder SDB und/oder Herstellererklärungen und/oder EC1PLUS-Nachweis (Zertifikat oder TM)
Gleichwertigkeitsnachweis: Emicode: GEV-Einstufungskriterien (03/2022) Abschnitte 3.2
Definition: Treibmittel, REACH-Kandidatenliste
Z - Metalle
Für die verantwortungsvolle Ressourcengewinnung gibt es derzeit keine DGNB anerkannten Labels für die Werkstoffgruppe Metalle.
Als Nachweis des tatsächlichen Sekundärrohstoffanteils ist eine Herstellererklärung mit entsprechenden Angaben zum Sekundärrohstoffanteil einzureichen.
- Herstellererklärung über den Rezyklatanteil oder auch Nachweise über marktübliche Rezyklatanteile
Es müssen immer auch die Anteile eingegeben werden, die keiner Qualitätsstufen zugeordnet werden können.
Alternative Optionen
- EPD als Herstellererklärung - wenn in der EPD die Rezyklatanteile ausgewiesen sind, können diese Anteile als Nachweis auch herangezogen werden.
- Alternativ kann für die Ermittlung des Sekundärrohstoffanteils (z.B. bei Stahl, Aluminium o.a. Materialien) der branchentypische Sekundärrohstoffanteil herangezogen werden.
Abdichtungen
Die gewählte Abdichtung muss, je nach Einbauort und Materialität die Anforderung aus der DGNB-Kriterienmatrix erfüllen. Dies kann bspw. sein:
Abdichtung innen Zeile 11
Abdichtung außen Zeile 22
Sperrfolien an Außenwand (und Dach) Zeile 43b
Dämmung
Der gewählte Dämmstoff muss, je nach Materialität, die Anforderungen aus der DGNB Kriterienmatrix erfüllen. Dies kann bspw. sein Zeile 38, 40, 40b, 45, etc.
8. Lage- und Ortsangaben
Lage-, Orts- und Materialangaben in den Positionen sind ohne Gewähr und nicht vollständig. Sie dienen lediglich der Orientierung. Die genaue Lage und Fabrikate der einzelnen Positionen sind der Werkplanung zu entnehmen.
ZTV Alu
01 Pfosten-Riegel-Fassade
01
Pfosten-Riegel-Fassade
allgemeine Beschreibung allgemeine Beschreibung
Wärmegedämmtes selbsttragendes Aluminium Fassaden-System als Pfosten-Riegel-Konstruktion für ein- oder mehrgeschossige Fassaden liefern und montieren.
Die Konstruktion ist, entsprechend den Füllungsdicken, mit Aluminium-Andruckprofilen von außen abzudichten und mit Abdeckleisten zu versehen.
Das Tragwerk der Fassaden-Konstruktion besteht aus rechteckigen Mehrkammer-Hohlprofilen.
Die tragenden Profile sind raumseitig angeordnet.
Alle Profilkanten sind gerundet.
Die Riegelprofile werden ausgeklinkt und überlappen im Kreuzungspunkt den Pfosten, um eventuell auftretende Feuchtigkeit sicher abzuleiten.
Horizontale Stöße bei mehrgeschossigen Fassaden sind mit zum System gehörenden Stoßverbindern und Stoßstücken auszuführen.
Für vertikale Dehnungs- und Montagestöße sind entsprechende systemseitige Alu-Einschubprofile und Halbschalen sowie Dehnungsstoß-Dichtstücke einzusetzen.
Oberfläche pulverbeschichtet im Farbton nach Wahl des AG. Innen und außen kommen u.U. unterschiedliche Farbtöne zur Ausführung.
Die Luftdurchlässigkeit muss entsprechend den Forderungen der DIN EN 12207 (jeweils zum Zeitpunkt des Einbaus gültige Fassung) gewährleistet sein.
Die Schlagregendichtheit muss entsprechend den Forderungen der DIN EN 12208 (jeweils zum Zeitpunkt des Einbaus gültige Fassung) gewährleistet sein.
Die Widerstandsfähigkeit bei Windlast muss entsprechend den Forderungen der DIN EN 12210 (jeweils zum Zeitpunkt des Einbaus gültige Fassung) gewährleistet sein.
Die entsprechenden Prüfzeugnisse sind nach Aufforderung schriftlich vorzulegen
Für die Anforderungen an den Wärmeschutz gelten
- GEG-Berechnung
- Richtlinien der Bauregelliste A
- DIN 4108 "Wärmeschutz im Hochbau"
- DIN EN ISO 10077 "Wärmetechnisches Verhalten von Fenstern, Türen und Abschlüssen Berechnung des Wärmedurchgangskoeffizienten"
Wärmeschutz nach GEG gemäß den Angaben in den Positionen
Für den Schallschutz gilt
- DIN 4109 "Schallschutz im Hochbau"
- VDI-Richtlinie 2719 "Schalldämmung von Fenstern"
Schallschutz mindestens SSK 2, Abweichungen gemäß den Angaben in den Positionen.
Profilansichtsbreiten: Pfosten, Montagepfosten, Riegel 50 - 60 mm
Profilbautiefen: Pfosten und Riegel gemäß den statischen Anforderungen, Hierbei ist jedoch zu beachten, dass eine gleichbleibende Pfostentiefe bei allen Elementen gefordert ist. Weiterhin sind die Riegel pfostentief auszuführen.
Alle Glasscheiben - auch die der Einsatzelemente - sind in der gleichen Ebene angeordnet. Die raumseitigen Verglasungsdichtungen aus witterungsbeständigem schwarzem EPDM haben in den Pfosten und Riegeln ungleiche Bauhöhen (6 mm Versatz).
Außen werden zwei Einzeldichtungen aus witterungsbeständigem schwarzem EPDM mit 5 mm Höhe angeordnet. Stoßbereiche (Pfosten/Riegel) sind mit Dichtungskreuzen aus EPDM auszuführen.
Segmentierte Bereiche und Dachverglasungen sind grundsätzlich mit zwei Einzeldichtungen und einem Butyl-Dichtband auszuführen.
Belüftung:
Die Falzgrundbelüftung sowie der Dampfdruckausgleich erfolgen über die vier Ecken eines jeden Scheibenfeldes in den Pfostenfalz.
Für eine feldweise Entwässerung und Belüftung sind in den Aluminium-Andruckprofilen, Deckschalen und Dichtungen entsprechende Öffnungen vorzusehen.
Es dürfen nur Glasscheiben verwendet werden, die im Randverbund ein Herstellungsdatum und die technischen Eigenschaften (z. B. U-Wert) aufweisen.
Mehrscheibenverglasungen müssen der Beanspruchungsgruppe 5, nach DIN 18545, Teil 3, (Verglasungstabelle vom Institut für Fenstertechnik in Rosenheim) entsprechen.
Die Dicken der Einzelscheiben sind unter Berücksichtigung der Scheibengrößen und der Lastannahmen nach den Bemessungstabellen des Glasherstellers zu ermitteln. Der Ausführung liegt DIN 18361 zugrunde.
Wärmeschutz-Isolierglas aus Floatglas oberhalb von Brüstungsriegeln, Brüstungs- und bodentiefe Verglasung aus VSG innen und außen gemäß gesetzlichen, konstruktiven, energetischen und statischen Vorgaben.
Eventuelle Abweichungen oder Besonderheiten sind in den Positionen beschrieben.
Der Einbau ist nach den vom Hersteller vorgegebenen Konstruktionsdetails vorzunehmen.
Die Anschlüsse zum Baukörper müssen den bauphysikalischen Anforderungen gerecht werden, d.h. Anforderungen aus Wärmeschutz, Feuchtigkeitsschutz, Schalldämmung und Fugenbewegung sind zu beachten.
Die Abdichtungen sind gemäß RAL- Montage und dem Stand der Technik auszuführen. Raumseitige Fugen dienen als Dampfbremse und müssen verhindern, dass Feuchtigkeit zwischen Rahmen und Wand eindringen kann. Die außenseitige Fuge muss schlagregensicher sein und einen Dampfdruckausgleich zur Außenseite ermöglichen.
Bodentiefe Elemente außenseitig sind mit einer EPDM-Folie o.glw. zum Fundament bzw. zur Bodenplatte abzudichten.
Die gewählte Abdichtung muss, je nach Einbauort und Materialität die Anforderung aus der DGNB-Kriterienmatrix erfüllen. Dies kann bspw. sein:
Abdichtung innen Zeile 11
Abdichtung außen Zeile 22
Sperrfolien an Außenwand (und Dach) Zeile 43b
Die notwendige statische Berechnung sowie die Werk- und Detailplanung ist durch den AN zu erbringen. Die Kosten dafür sind in den Einheitspreisen enthalten.
Für die Montage notwendige Gerüste, Hebebühnen sind durch den AN zu stellen und in die Einheitspreise einzurechnen.
Beschläge
Die Beschläge sollen den zu erwartenden Belastungen entsprechend ausgebildet und gegen Korrosion geschützt sein.
Verdeckt liegender Dreh-/ Drehkipp-/ Kipp-/ Stulp-Beschlag mit Einhandbedienung aus Metall.
Eck-, Scherenlager und Rollzapfen müssen in zwei Ebenen justierbar sein. Das Ecklager muss den Flügel bei jeder Stellung sicher führen und ein Aushebeln durch aufschlagende Flügel verhindern. Die Ausstellschere muss sicher verhindern, dass sich der Flügel bei einer Fehlbedienung aushängt oder aufschlägt.
Balkon- und Terrassentüren erhalten zusätzlich einen Schnäpper und einen äußeren Ziehgriff.
Die Bedienhöhen der Fenstergriffe sind in Absprache mit dem AG festzulegen.
Planung
Durch den AN ist auf Grundlage der Architektenplanung und der bauphysikalischen Vorgaben eine Detail- und Ausführungsplanung zu erstellen und dem AG rechtzeitig vor Fertigungsbeginn zur Freigabe vorzulegen.
Die Kosten dafür sind in den angebotenen Einheitspreisen enthalten.
DGNB - Anforderungen
13 - Montagekleb- und Dichtstoffe an der Fassade, Fenstern und Außentüren
Relevante Bauteile, Materialien, Flächen: Klebstoff für die Herstellung der Luftdichtheit an der Fassade innen und außen: z. B. PU, PU-Hybrid, MS-Polymer, SMP, Acrylat, Silikon
Betrachtete Stoffe / Aspekte
VVOC, VOC, SVOC Emissionen und Gehalt an gefährlichen Stoffen
Bezugsnorm: Chlorparaffine / EMICODE
Vorgabe QS3: Chlorparaffine (SCCPs + MCCPs + LCCPs) < 0,1 % und
EMICODE EC1PLUS oder VOC < 1 %
Nachweis: TM und/oder SDB und/oder Herstellererklärung und/oder Prüfzertifikat
Gleichwertigkeitsnachweis: Emicode: GEV-Einstufungskriterien (03/2022) Abschnitte 3.2
19 - Korrosionsschutzbeschichtungen und Effektbeschichtungen (z. B. Metalliceffektlacke)
Relevante Bauteile, Materialien, Flächen: Nicht tragende Metallbauteile wie Treppengeländer, Metallunterkonstruktionen, Zargen,
Stahltüren, Fassadenelemente, Wärme- und Kälteübertragungsflächen, Kälterohre
Betrachtete Stoffe / Aspekte: VOC
Bezugsnorm: VOC-Definition nach RL 2004/42/EG
Vorgabe QS3: VOC < 140 g/l
Ausnahme: Für Metalliceffektlacke < 300 g/l
Nachweis TM und/oder SDB
32 - Produkte zur Passivierung von Aluminium und Edelstahl
Relevante Bauteile, Materialien, Flächen: Sämtliche Aluminium und Edelstahlbauteile der Hülle. Nicht betrachtet werden Sonnenschutzlamellen, Rolladenkästen sowie Edelstahlgeländer.
Betrachtete Stoffe / Aspekte: Chrom-VI
Bezugsnorm:
Vorgabe QS3: Chrom-VI-freie Passivierungsmittel
Nachweis: Herstellererklärung.
Alle relevanten Hüllbauteile wie z. B. Fassadenprofile, Verkleidungen, Attikableche mit einer Gesamtfläche als Bauteil von > 5m²
33 - Grundierung und Endbeschichtung (z. B. Farben, Lacke, Pulverlacke)
Relevante Bauteile, Materialien, Flächen: Beschichtete Metallbauteile: Fassadenelemente, Außentüren, Außenfenster
Feuerverzinkungen gelten nicht als Beschichtungen im Sinne dieses Kriteriums
Betrachtete Stoffe / Aspekte: Chrom-VI
Vorgabe QS3: Kein Einsatz von Chrom-VI-Verbindungen
Nachweis: SDB und/oder Herstellererklärung
Werksseitig beschichtete Bauteile mit einer beschichteten Fläche > 100 m² je Bauteiltyp
(z. B. Stahltür) im Gebäude.
38 - Montageschäume, die nicht die Anforderungen nach B1 bzw. = C erfüllen müssen (außer Verklebungen von Dämmstoffen)
Relevante Bauteile, Materialien, Flächen: Einsatz von Ort- und Montageschäume in folgenden Anwendungen:
- Montage von Außentüren
- Montage von Außenfenstern
- Verklebung von Perimeterdämmung
- Verklebung von Kellerdeckendämmung
- Verklebung von Flachdachdämmung
- im Innenbereich in dämmender Funktion
- Ort- und Montageschäume für die Montage im Innenausbau z.B. Türzargen
Betrachtete Stoffe / Aspekte: VVOC, VOC, SVOC Emissionen, Halogenierte Treibmittel, Chlorparaffine, Weichmacher, Flammschutzmittel
Bezugsnorm: REACH, SVHC
Vorgabe QS3: Emicode EC1PLUS, und halogenierte Treibmittel < 0,1 % und Chlorparaffine (SCCPs + MCCPs + LCCPs) < 0,1 % und TCEP < 0,1 % und weichmacherfrei und halogenierte Flammschutzmittel < 0,1 %
Nachweis: TM und/oder SDB und/oder Herstellererklärungen und/oder EC1PLUS-Nachweis (Zertifikat oder TM)
Gleichwertigkeitsnachweis: Emicode: GEV-Einstufungskriterien (03/2022) Abschnitte 3.2
Definition: Treibmittel, REACH-Kandidatenliste
Metalle Aluminium
Als Nachweis des tatsächlichen Sekundärrohstoffanteils ist eine Herstellererklärung mit entsprechenden Angaben zum Sekundärrohstoffanteil einzureichen.
- Herstellererklärung über den Rezyklatanteil oder auch Nachweise über marktübliche Rezyklatanteile
- EPD als Herstellererklärung inkl. Angabe der Rezyklatanteile
allgemeine Beschreibung
01.__.01 Pfosten-Riegel-Fassade Pfosten-Riegel-Fassade aus Aluminiumprofilen gemäß der allgemeinen Beschreibung:
Länge: 20,79+8,01 m
Anzahl Pfosten: 20
Pfostenabstand: 1,40 - 2,50m
Gesamthöhe: 4,04 m
Anzahl Riegel: 2
Riegelabstand: 4,04m
Sicherheitsglas: innen und außen
Anschluss unten: 15 cm Paneel mit Abdichtung zum Fundament, innen Dämmung unter Riegel und Abdeckung mit Alu-Winkel für sauberen Estrichanschluss
Anschluss oben: 20 cm Winkel innen und außen mit Befestigung an der Decke
Anschluss seitlich: Wärmedämmung mit Alu-Winkel
3-fach Verglasung mit Sonnenschutz-Isolierglas
g ≤ 0,30
U-Wert der Gesamtkonstruktion 0,90 W/m²K
Schallschutz: SSK 2
Farbe innen: RAL 7016 anthrazit
Farbe außen: RAL 7016 anthrazit
Details siehe Plan
GGF-ARC-5-FA-DT-XX-0005-D_Details PRFassade SW
01.__.01
Pfosten-Riegel-Fassade
116,35
m²
01.__.02 Zulage Ganzglasecke Zulage für die Ausbildung einer Ganzglasecke in der Pfosten-Riegel-Fassade.
01.__.02
Zulage Ganzglasecke
4,04
m
01.__.03 Zulage 1-flüg. Tür Zulage zur PRF für Eingangstür als hochwärmegedämmte verglaste Aluminium-Rahmentür mit Blockzarge, thermischer Trennung und gedämmten Verbundleisten, dreiseitig umlaufender Anschlagdichtung, Glashalteleisten auf der Bandgegenseite, innen und außen flächenbündig, PZ-Schloss Klasse 3, Edelstahlstulp, Dreifachverriegelung, Notausgangsverschluss nach DIN EN 179, 3 dreiteilige Rollenbänder aus Edelstahl, dreidimensional verstellbar, einschließlich Wechsel.
Gleitschienenschließer mit stark abfallendem Öffnungsmoment für leichtes Öffnen gemäß DIN 18040 und DIN SPEC 1104 in silber und Öffnungsbegrenzer auf der Bandgegenseite.
Sicherheitsmarkierung in zwei Höhen, Ausführung wie Innentüren
Einbruchschutz RC2
Barrierefreiheit nach DIN 18040
unterer Abschluss:
absenkbare Bodendichtung, schwellenlos
Drückergarnitur:
innen: Drücker Hoppe Amsterdam mit Rosetten, Alu natur matt
außen: Rosette für PZ, Griffstange ca. 1 m hoch
Drückerhöhe 85 cm
Breite: ca. 1,40 m
Höhe: 2,80 m
Tür T-00.05.01.01.G
01.__.03
Zulage 1-flüg. Tür
1,00
St
01.__.04 Öffnungsmelder (Reedkontakt) Öffnungsmelder (Reedkontakt) für ein- oder zweiflügelige Stahltüren liefern einschließlich aller erforderlichen Bestandteile montieren.
Anschlusskabel 0,5 m über OK Tür führen. Elektroanschluss bauseits.
Preis pro Türflügel.
Tür T-00.05.01.01.G
01.__.04
Öffnungsmelder (Reedkontakt)
1,00
St
01.__.05 elektrischer Türöffner Elektrischer Türöffner für einflügelige Türen, Türöffner in der Zarge eingebaut, einschließlich aller erforderlichen Bestandteile.
Anschlusskabel 0,5 m über OK Tür führen.
Elektroanschluss bauseits.
Tür T-00.05.01.01.G
01.__.05
elektrischer Türöffner
1,00
St
01.__.06 elektrisches Fluchttürterminal Vormontierte, vorkonfigurierte Kompaktzentrale zur Sicherung von Flucht- und Rettungswegen, Set aus Türterminalgehäuse inklusive Netzteil und Steuerungsplatine als Aufputzgerät liefern, mit Anschluss an Tür montieren und in Betrieb nehmen.
Integrierte Bus-Schnittstelle DCW mit Komponenten-Selbsterkennung. Kurzzeit-, Langzeit-, und Dauerentriegelung über integrierte Schlüsseltast-Einrichtung, Wiederverriegelungs-Automatik. Funktionen und Signallautstärken parametrierbar. Parametrierung, Steuerung und Visualisierung über Software (PC erforderlich).
Fabrikat: Dorma TMS Basic o.glw.
Tür T-00.05.01.01.G
01.__.06
elektrisches Fluchttürterminal
1,00
St
01.__.07 Zulage Automatik-Schiebetür, 2-flüg.+ST außen Zulage für eine 2-flügelige Automatik-Schiebetür mit 2 feststehenden Seitenteilen, als Außentür, feingerahmte, thermisch getrennte Alu-Profile im Farbton nach Wahl des AG, Isolierverglasung mit Sicherheitsglas, allen erforderlichen Sicherheitseinrichtungen liefern und montieren.
Steuerung über 2 richtungserkennende Radarbewegungsmelder und Programmschalter.
Bodeneinstandsprofil zur Überbrückung des Bodenaufbaus ist in dieser Position enthalten.
Ausführung als Fluchttür.
Einbau in Pfosten-Riegel-Fassade
Rohbauöffnung:
Breite: 3,01 m
Höhe: 2,56 m
Lichter Durchgang: 1,40 m
Bodeneinstandsprofil: 19 cm
Fabrikat: dormakaba ES Proline ST Flex Green o. glw.
Details siehe Plan
GGF-ARC-5-FA-DT-XX-0005-D_Details PRFassade SW
GGF-ARC-5-TU-DT-XX-0008-C_Schiebetür Haupteingang
01.__.07
Zulage Automatik-Schiebetür, 2-flüg.+ST außen
1,00
St
01.__.08 Sicherheitsflügel Abklappbare Sicherheitsflügel im Öffnungsbereich der Flügel
Breite: bis 1,00 m
Höhe: bis 2,60 m
01.__.08
Sicherheitsflügel
2,00
St
01.__.09 Pfosten-Riegel-Fassade, Einzelelement Pfosten-Riegel-Fassade aus Aluminiumprofilen gemäß der allgemeinen Beschreibung:
Länge: 5,94 m
Anzahl Pfosten: 4
Pfostenabstand: 1,50 - 2,30 m
Gesamthöhe: 4,04 m
Anzahl Riegel: 2
Riegelabstand: 4,04 m
Sicherheitsglas: innen und außen
Anschluss unten: 15 cm Paneel mit Abdichtung zum Fundament, innen Dämmung unter Riegel und Abdeckung mit Alu-Winkel für sauberen Estrichanschluss
Anschluss oben: 20 cm Winkel innen und außen mit Befestigung an der Decke
Anschluss seitlich: Wärmedämmung mit Alu-Winkel
3-fach Verglasung mit Sonnenschutz-Isolierglas
g ≤ 0,30
U-Wert der Gesamtkonstruktion 0,90 W/m²K
Schallschutz: SSK 2
Farbe innen: nach Wahl des AG
Farbe außen: nach Wahl des AG
Details siehe Plan
GGF-ARC-5-FA-DT-XX-0004-D_Details PRFassade N
01.__.09
Pfosten-Riegel-Fassade, Einzelelement
1,00
St
01.__.10 Zulage Vogelschutzglas Zulage für die Ausführung der Verglasung mit Vogelschutzglas
01.__.10
Zulage Vogelschutzglas
140,35
m²
02 Windfang
02
Windfang
02.__.01 Stützen Stahlstütze 120x60 mit Fuß- und Kopfplatte als Tragkonstruktion für die Windfangelemente einschließlich Befestigungsmittel liefern und montieren.
Beschichtet wie Windfangelement.
Länge: 4,89 m
Für die Montage notwendige Gerüste, Hebebühnen sind durch den AN zu stellen und in die Einheitspreise einzurechnen.
siehe Plan
GGF-ARC-5-DE-DT-XX-0002-C_Deckenkoffer 2
GGF-ARC-5-XX-GR-EG-0000-M_Grundriss EG
02.__.01
Stützen
2,00
St
02.__.02 Träger OK Glas grundierte Stahlträger 120x60 mit Kopfplatten als Tragkonstruktion für die Windfangelemente und Unterkonstruktion für Trockenbausturz einschließlich Befestigungsmittel liefern und montieren.
Befestigung an Stahlstützen und Betonwand.
Lage OG Glaselemente bzw. Schiebetür
Länge: ca. 3,80 m
Für die Montage notwendige Gerüste, Hebebühnen sind durch den AN zu stellen und in die Einheitspreise einzurechnen.
siehe Plan
GGF-ARC-5-DE-DT-XX-0002-C_Deckenkoffer 2
GGF-ARC-5-XX-GR-EG-0000-M_Grundriss EG
02.__.02
Träger OK Glas
2,00
St
02.__.03 Träger variabel grundierte Stahlträger 120x60 mit Kopfplatten als Tragkonstruktion für die Windfangelemente und Unterkonstruktion für Trockenbausturz einschließlich Befestigungsmittel liefern und montieren.
Befestigung an Stahlstützen und Betonwand.
Lage ca. 50 cm über der Verglasung, ist noch genau abzustimmen,
Länge: ca. 3,80 m
Für die Montage notwendige Gerüste, Hebebühnen sind durch den AN zu stellen und in die Einheitspreise einzurechnen.
sieh Plan
GGF-ARC-5-DE-DT-XX-0002-C_Deckenkoffer 2
GGF-ARC-5-XX-GR-EG-0000-M_Grundriss EG
02.__.03
Träger variabel
2,00
St
02.__.04 Statik Statische Berechnung für die Stahlunterkonstruktion
02.__.04
Statik
P
1,00
psch
02.__.05 Windfang verglast Seitenelement Alurahmenkonstruktion mit 2-fach Verglasung als innen liegendes Seitenteil für einen Windfang liefern und montieren, einschließlich Befestigungsmittel.
Beschichtet RAL 7016 anthrazit
3 Pfosten im Abstand von 1,64 m
3 Riegel im Abstand von 2,37 + 0,64 m
Länge: 3,46 m
Höhe: 3,20 m
Die notwendige statische Berechnung sowie die Werk- und Detailplanung ist durch den AN zu erbringen. Die Kosten dafür sind in den Einheitspreisen enthalten.
Für die Montage notwendige Gerüste, Hebebühnen sind durch den AN zu stellen und in die Einheitspreise einzurechnen.
siehe Plan
GGF-ARC-5-TU-DT-XX-0009-B_Schiebetür Windfang
02.__.05
Windfang verglast Seitenelement
P
1,00
psch
02.__.06 Automatik-Schiebetür, 2-flüg.+ST+OL innen 2-flügelige Automatik-Schiebetür mit 2 feststehenden Seitenteilen und Oberlicht, als Innentür, feingerahmte Alu-Profile im Farbton nach Wahl des AG, Sicherheitsglas, allen erforderlichen Sicherheitseinrichtungen liefern und montieren.
Steuerung über 2 richtungserkennende Radarbewegungsmelder und Programmschalter.
Ausführung als Fluchttür.
Farbe RAL 7016 anthrazitgrau
Einbau in Stahlstützen
Breite: 3,60 m
Höhe: 3,20 m
Lichter Durchgang:
Breite 1,50 m
Höhe: 2,20 m
Höhe Oberlicht: ca. 0,80 m
Breite Seitenteile: 3,60 m
siehe Plan
GGF-ARC-5-TU-DT-XX-0009-B_Schiebetür Windfang
02.__.06
Automatik-Schiebetür, 2-flüg.+ST+OL innen
1,00
St
02.__.07 Sicherheitsflügel Abklappbare Sicherheitsflügel im Öffnungsbereich der Flügel
Breite: bis 1,00 m
Höhe: bis 2,20 m
02.__.07
Sicherheitsflügel
2,00
St
03 Außentüren
03
Außentüren
1 Beschreibung Alu-Außentür
[1]
Beschreibung Alu-Außentür
E
03.__.01 Alu-AT-1 1,26/2,26 Alu-Außentür wie beschrieben,
Drehflügel, einflügelig,
Wärmeschutz: U-Wert 0,93 W/m²K
Rohbauöffnung:
Breite: 1,49 m
Höhe: 2,485 m ab OKFF
Bodeneinstandsprofil 15 cm
Bodeneinstandsprofil: 15 cm
Treppenhaus 1 Drückerhöhe 85 cm
Treppenhaus 2 Drückerhöhe 105 cm
Lage: Eingang Treppenhaus
T-00.01.01.01.R
T-00.04.01.02.R
siehe Plan
GGF-ARC-5-TU-DT-XX-0001-C_Außentür TRH 1 Typ1
03.__.01
Alu-AT-1 1,26/2,26
R
2,00
St
03.__.02 Alu-AT-2 1,78/2,68 mit Glas Alu-Außentür wie beschrieben,
Drehflügel, zweiflügelig, mit Geh- und Bedarfsflügel
Wärmeschutz: U-Wert 0,93 W/m²K
innen Drücker
außen Stoßgriff ca. 1,00 m an Geh- und Bedarfsflügel
Obentürschließer mit Öffnungsbegrenzer und Offenhaltung
Rohbauöffnung:
Breite: 1,78 m
Höhe: 2,68 m ab OKFF
Gehflügel
Breite: 1,28 m
Höhe: 2,68 m
Bedarfsflügel
Breite: 0,50 m
Höhe: 2,68 m
Bodeneinstandsprofil: 15 cm
Lage: Anlieferung
T-00.00.10.01.R
siehe Plan
GGF-ARC-5-TU-DT-XX-0003-C_Außentür Anlieferung Typ 3
03.__.02
Alu-AT-2 1,78/2,68 mit Glas
R
1,00
St
03.__.03 Alu-AT-2 1,78/2,68 mit Lamellen Alu-Außentür wie beschrieben,
Drehflügel, zweiflügelig, mit Geh- und Bedarfsflügel
Füllung Gehflügel Z-Lamellen und Kleintierschutz
Füllung Bedarfsflügel geschlossenes Paneel
innen Drücker
außen Stoßgriff ca. 1,00 m an Geh- und Bedarfsflügel
Obentürschließer mit Öffnungsbegrenzer und Offenhaltung
Rohbauöffnung:
Breite: 1,78 m
Höhe: 2,69 m ab OKFF
Gehflügel
Breite: 1,28 m
Höhe: 2,69 m
Bedarfsflügel
Breite: 0,50 m
Höhe: 2,69 m
Bodeneinstandsprofil: 15 cm
Lage: Müllraum
T-00.05.10.02.S
siehe Plan
GGF-ARC-5-TU-DT-XX-0004-B_Außentür Müllraum Typ 4
03.__.03
Alu-AT-2 1,78/2,68 mit Lamellen
R
1,00
St
03.__.04 Öffnungsmelder (Reedkontakt) Öffnungsmelder (Reedkontakt) für ein- oder zweiflügelige Stahltüren liefern einschließlich aller erforderlichen Bestandteile montieren.
Anschlusskabel 0,5 m über OK Tür führen. Elektroanschluss bauseits.
Preis pro Türflügel.
03.__.04
Öffnungsmelder (Reedkontakt)
4,00
St
03.__.05 elektrischer Türöffner Elektrischer Türöffner für einflügelige Türen, Türöffner in der Zarge eingebaut, einschließlich aller erforderlichen Bestandteile.
Anschlusskabel 0,5 m über OK Tür führen.
Elektroanschluss bauseits.
03.__.05
elektrischer Türöffner
4,00
St
03.__.06 Zulage OTS mit Offenhaltung Zulage für die Ausführung des Obentürschließers mit Offenhaltung und Öffnungsbegrenzer
T-00.00.10.01.R
T-00.05.10.02.S
03.__.06
Zulage OTS mit Offenhaltung
2,00
St
04 Innentüren
04
Innentüren
2 Beschreibung Alu-Brandschutztür
[2]
Beschreibung Alu-Brandschutztür
E
04.__.01 Alu-RS-1 1,185/2,20 Alu-Rauchschutztür, als Innentür, wie beschrieben,
Drehflügel, einflügelig,
Rohbauöffnung:
Breite: 1,185 m
Höhe: 2,20 m
Tür
T-00.04.01.01.R
T.01.136.R
T.01.138.R
T.02.236.R
T.02.238.R
T.03.336.R
T.03.338.R
T.04.436.R
T.04.438.R
T.05.535.R
T.05.537.R
T.06.635.R
T.06.637.R
04.__.01
Alu-RS-1 1,185/2,20
R
13,00
St
04.__.02 Alu-RS-1 1,20/2,15 Alu-Rauchschutztür, als Innentür, wie beschrieben,
Drehflügel, einflügelig,
Rohbauöffnung:
Breite: 1,23 m
Höhe: 2,15 m
Tür
T-0-1.01.02.01.R
T-0-1.04.02.01.R
siehe Plan
GGF-ARC-5-TU-DT-XX-0005-C_Schleusentür Block Typ 6
04.__.02
Alu-RS-1 1,20/2,15
R
2,00
St
04.__.03 Alu-T30 RS-1 Alu-T30-Rauchschutztür, EI 2 30-S 200 C5, als Innentür, wie beschrieben
Drehflügel, einflügelig,
Rohbauöffnung:
Breite: 1,185 m
Höhe: 2,20 m
Tür T-00.01.01.02.R
04.__.03
Alu-T30 RS-1
R
1,00
St
04.__.04 Alu-T30-1 Alu-T30-Tür, als Innentür, wie beschrieben
Drehflügel, einflügelig,
Rohbauöffnung:
Breite: 1,20 m
Höhe: 2,135 m
Tür T-0-1.04.01.01.R
siehe Plan
GGF-ARC-5-TU-DT-XX-0006-D_Schleusentür Innen Typ 8
04.__.04
Alu-T30-1
R
1,00
St
04.__.05 Alu-T30-2 Alu-T30-Tür, als Innentür, wie beschrieben
Drehflügel, zweiflügelig, Geh- und Bedarfsflügel
Rohbauöffnung:
Breite: 1,80 m
Höhe: 2,15 m
Gehflügel lichter Durchgang mind. 1,00 m
Tür T-0-1.01.01.01.R
siehe Plan
GGF-ARC-5-TU-DT-XX-0005-C_Schleusentür Block Typ 6
04.__.05
Alu-T30-2
R
1,00
St
04.__.06 Drücker 85 cm, Zulage Zulage für Drückerhöhe 85 cm.
Tür
T.01.136.R
T.01.138.R
T-0-1.01.01.01.R
T-0-1.01.02.01.R
T-0-1.04.01.01.R
T-0-1.04.02.01.R
T.02.236.R
T.02.238.R
T.03.336.R
T.03.338.R
T.04.436.R
T.04.438.R
T.05.535.R
T.05.537.R
T.06.635.R
T.06.637.R
04.__.06
Drücker 85 cm, Zulage
16,00
St
04.__.07 Wechselgarnitur, Zulage Brandschutztür Zulage für die Ausführung Drückergarnituren von Türen mit Brandschutz- und Schallschutzanforderungen mit Wechselgarnitur.
04.__.07
Wechselgarnitur, Zulage Brandschutztür
16,00
St
04.__.08 Notausgangsverschluss, einflügelig, Dr/Dr, Typ B, Zulage Notausgangsverschluss nach DIN EN 179 für einflügelige Türen mit geteilter Nuss für Drückergarnitur als Zulage zum Standardschloss, einschließlich der für Fluchtwege zugelassenen Drücker passend zum oben beschriebenen Fabrikat.
Panikfunktion B
Tür
T-0-1.01.02.01.R
T-0-1.04.02.01.R
04.__.08
Notausgangsverschluss, einflügelig, Dr/Dr, Typ B, Zulage
2,00
St
04.__.09 Notausgangsverschluss, einflügelig, Wechsel, Typ E, Zulage Notausgangsverschluss nach DIN EN 179 für einflügelige Türen mit Wechselgarnitur als Zulage zum Standardschloss, einschließlich der für Fluchtwege zugelassenen Drücker passend zum oben beschriebenen Fabrikat.
Panikfunktion E
Tür
T-0-1.01.01.01.R
T-0-1.04.01.01.R
T-00.04.01.01.R
T.01.136.R
T.01.138.R
T.02.236.R
T.02.238.R
T.03.336.R
T.03.338.R
T.04.436.R
T.04.438.R
T.05.535.R
T.05.537.R
T.06.635.R
T.06.637.R
04.__.09
Notausgangsverschluss, einflügelig, Wechsel, Typ E, Zulage
15,00
St
04.__.10 elektrischer Türöffner Elektrischer Türöffner für einflügelige Türen, Türöffner in der Zarge eingebaut, einschließlich aller erforderlichen Bestandteile.
Anschlusskabel 0,5 m über OK Tür führen.
Elektroanschluss bauseits.
Tür
T-0-1.01.01.01.R
T-0-1.04.01.01.R
04.__.10
elektrischer Türöffner
2,00
St
04.__.11 OTS Freilauf, Zulage Zulage zum angebotenen Gleitschienenschließer für die Ausführung als Gleitschienenschließer mit Freilauffunktion.
Tür
T-00.01.01.02.R
T.01.136.R
T.01.138.R
T-0-1.01.01.01.R
T-0-1.04.01.01.R
T.02.236.R
T.02.238.R
T.03.336.R
T.03.338.R
T.04.436.R
T.04.438.R
T.05.535.R
T.05.537.R
T.06.635.R
T.06.637.R
04.__.11
OTS Freilauf, Zulage
15,00
St
04.__.12 elektrisches Fluchttürterminal Vormontierte, vorkonfigurierte Kompaktzentrale zur Sicherung von Flucht- und Rettungswegen, Set aus Türterminalgehäuse inklusive Netzteil und Steuerungsplatine als Aufputzgerät liefern, mit Anschluss an Tür montieren und in Betrieb nehmen.
Integrierte Bus-Schnittstelle DCW mit Komponenten-Selbsterkennung. Kurzzeit-, Langzeit-, und Dauerentriegelung über integrierte Schlüsseltast-Einrichtung, Wiederverriegelungs-Automatik. Funktionen und Signallautstärken parametrierbar. Parametrierung, Steuerung und Visualisierung über Software (PC erforderlich).
Fabrikat: Dorma TMS Basic o.glw.
Tür
T-0-1.01.01.01.R
T-0-1.04.01.01.R
04.__.12
elektrisches Fluchttürterminal
2,00
St
05 Fenster liefern und montieren
05
Fenster liefern und montieren
Technische Beschreibung Alu-Fenster Bauphysikalische Anforderungen
Die beschriebenen Fensterelemente werden mit den Kopplungen zu unterschiedlich langen, durchlaufenden Fensterbändern verbunden. (siehe Ansichten und Grundrisse) Erforderliche Dehnungsausgleiche sind durch den AN zu berücksichtigen und in die Einheitspreise einzurechnen.
Die Fensterkonstruktion, einschließlich der Verbindungselemente, muss alle auf sie einwirkenden Kräfte aufnehmen und an die Tragwerke des Baukörpers abgeben können. Eine Krafteinwirkung auf die Verglasung darf nicht stattfinden.
Die Luftdurchlässigkeit muss entsprechend den Forderungen der DIN EN 12207 (jeweils zum Zeitpunkt des Einbaus gültige Fassung) für die ausgeschriebenen Fensteröffnungsarten gewährleistet sein.
Die Schlagregendichtheit muss entsprechend den Forderungen der DIN EN 12208 (jeweils zum Zeitpunkt des Einbaus gültige Fassung) für die ausgeschriebenen Fensteröffnungsarten gewährleistet sein.
Die Widerstandsfähigkeit bei Windlast muss entsprechend den Forderungen der DIN EN 12210 (jeweils zum Zeitpunkt des Einbaus gültige Fassung) für die ausgeschriebenen Fensteröffnungsarten gewährleistet sein.
Die entsprechenden Prüfzeugnisse sind nach Aufforderung schriftlich vorzulegen.
Der AN hat im Rahmen seiner EG-Konformitätserklärung die Übereinstimmung seines Produktes mit den Anforderungen nach DIN EN 13830 zu erklären.
Für die Anforderungen an den Wärmeschutz gelten
- Energieeinsparverordnung (EnEV)
- Richtlinien der Bauregelliste A
- DIN 4108 "Wärmeschutz im Hochbau"
- DIN EN ISO 10077 "Wärmetechnisches Verhalten von Fenstern, Türen und Abschlüssen Berechnung des Wärmedurchgangskoeffizienten"
Nachzuweisen ist der Uw- Wert des Fensters und nicht der Ug- Wert des ausgeschriebenen Glases. Die Berechnung muss gemäß DIN 10077 durchgeführt werden.
Wärmeschutz nach GEG:
Uw = 0,93 W/m²K
g-Wert 0,4-0,5
Die Einwirkung von Schlagregen und Tauwasser ist so zu begrenzen, dass Schäden (z.B. unzulässige Minderung des Wärmeschutzes) ausgeschlossen sind. Die Konstruktionen sind so zu gestalten, dass ein Feuchteausgleich nach außen ermöglicht wird. Der raumseitige Laibungsanschlussbereich muss eine ausreichende Sicherheit in Bezug auf Tauwasser- und Schimmelpilzbildung besitzen.
Für den Schallschutz gilt DIN 4109 "Schallschutz im Hochbau"
Schallschutz mindestens SSK 2, Abweichungen gemäß den Angaben in den Positionen.Einbau und Anschlüsse müssen den angegebenen Schallschutzanforderungen der Fenster entsprechen.
Die Anschlüsse zwischen Fenstern und Baukörper sind unter Beachtung der Anforderungen an die Schalldämmung der Fenster auszubilden. Dabei ist auf eine vollständige Verfüllung von Hohlräumen und die umlaufend luftdichte Fuge zu achten. Bei der Entdröhnung von Blechflächen (z.B. vorgehängter Bleche und Fensterbänke) ist DIN 18360 (Ziff.3.1.22) zu beachten.
Als Nachweis gilt das RAL-Gütezeichen oder die Vorlage der Systemprüfung des Profilherstellers.
Werkstoffe
Mehrkammer-Fensterprofile, thermisch getrennt, Rahmenmaterialgruppe 1 gemäß DIN 4108-4, Rahmen außen flächenbündig.
Das Fenstersystem muss den Güte- und Prüfbestimmungen der RAL-Gütegemeinschaft für Aluminiumfenster RAL-RG 636/1 entsprechen.
Verankerungselemente und -mittel, die einem Korrosionsangriff ausgesetzt und für Wartungen nicht zugänglich sind, sowie alle Verbindungsteile sind grundsätzlich aus rostfreiem Edelstahl herzustellen. Als Verankerungs-, Verbindungs- und Befestigungselemente dürfen, ohne besonderen Korrosionsschutznachweis gemäß DIN 18516-1, nur nichtrostende Stähle bzw. Stähle gemäß der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung "Z-30.3-6" vom 20. April 2009 der Informationsstelle Edelstahl Rostfrei, verwendet werden.
Die Falzdichtungen in den Dichtungsebenen zwischen Flügel- und Blendrahmen sind jeweils rundumlaufend in einer Ebene einzubauen oder müssen in den Ecken verschweißt sein. Es muss die Möglichkeit bestehen, dass die Dichtprofile leicht ausgewechselt werden können.
Die Entwässerungsrinne muss so groß bemessen sein, dass eine bequeme und ungehinderte Reinigungsmöglichkeit gewährleistet ist.
Der untere Abschluss bei Fenstern mit einer Brüstung ist mit einem schmaleren Profil so auszubilden, dass auf der Innenseite eine Fensterbank - Lieferung und Montage bauseits oder gemäß gesonderter Position - ca. 5 - 10 mm unter das Rahmenprofil eingeschoben werden kann.
Für die äußere Fensterbank ist gegenüber der Fensterebene ein Rücksprung von 10 mm vorzusehen.
Bodeneinstandsprofile bei bodentiefen Elementen zur Überbrückung des Bodenaufbaus aus Purenit oder Rahmenprofilen.
Farbton der Profile:
innen: RAL 7016 anthrazit
außen: RAL 7016 anthrazit
Profilbreite umlaufend mind. 75 mm
Rechts und links ist ein Profil einzubauen, das eine 35 mm Überdeckung des WDVS und die Befestigung von Raffstoreschienen gewährleistet.
Richtqualität: Schüco AWS 75.SI o.glw.
angebotenes Fabrikat/ Profil: (Bieterangabe)
Verglasung
Es dürfen nur Glasscheiben verwendet werden, die im Randverbund ein Herstellungsdatum und die technischen Eigenschaften (z. B. U-Wert) aufweisen.
Mehrscheibenverglasungen müssen der Beanspruchungsgruppe 5, nach DIN 18545, Teil 3, (Verglasungstabelle vom Institut für Fenstertechnik in Rosenheim) entsprechen.
Die Dicken der Einzelscheiben sind unter Berücksichtigung der Scheibengrößen und der Lastannahmen nach den Bemessungstabellen des Glasherstellers zu ermitteln. Der Ausführung liegt DIN 18361 zugrunde.
Wärmeschutz-Isolierglas aus Floatglas oberhalb der Brüstung, Brüstungs- und bodentiefe Verglasung nach TRAV und den gemäß gesetzlichen, konstruktiven, energetischen und statischen Vorgaben.
Eventuelle Abweichungen oder Besonderheiten sind in den Positionen beschrieben.
Einbau der Fenster
Der Einbau der Fenster ist nach den vom Hersteller vorgegebenen Konstruktionsdetails vorzunehmen. Es ist darauf zu achten, dass die Verankerungen:
- die Kräfte aus Fenstern und Fensterwänden einwandfrei auf den Baukörper übertragen.
- die Bewegungen, sowohl aus der Wärmedehnung der Fenster und Fensterwände als auch aus Formänderungen am Bauwerk aufnehmen können.
Die Befestigung erfolgt unsichtbar.
Die Anschlüsse zum Baukörper müssen den bauphysikalischen Anforderungen gerecht werden, d.h. Anforderungen aus Wärmeschutz, Feuchtigkeitsschutz, Schalldämmung und Fugenbewegung sind zu beachten.
Die Abdichtungen der Fensteranschlussfugen sind gemäß RAL- Montage und dem Stand der Technik auszuführen. Raumseitige Fugen dienen als Dampfbremse und müssen verhindern, dass Feuchtigkeit zwischen Rahmen und Wand eindringen kann. Die außenseitige Fuge muss schlagregensicher sein und einen Dampfdruckausgleich zur Außenseite ermöglichen.
Umlaufende Abdichtung mit ilmod trioplex o.glw. unter Berücksichtigung der angegebenen Schallschutzanforderungen.
Bodentiefe Elemente außenseitig mit einer EPDM-Folie o.glw. zum Fundament bzw. zur Bodenplatte abdichten.
Die Montagerichtlinien des Systemherstellers sind zu beachten.
Der Einbau erfolgt in Mauerwerksöffnung ohne Anschlag, Außenkante Wand bündig.
Beschläge
Die Beschläge sollen den zu erwartenden Belastungen entsprechend ausgebildet und gegen Korrosion geschützt sein.
Verdeckt liegender Dreh-/ Drehkipp-/ Kipp-/ Stulp-Beschlag mit Einhandbedienung aus Metall.
Eck-, Scherenlager und Rollzapfen müssen in zwei Ebenen justierbar sein. Das Ecklager muss den Flügel bei jeder Stellung sicher führen und ein Aushebeln durch aufschlagende Flügel verhindern. Die Ausstellschere muss sicher verhindern, dass sich der Flügel bei einer Fehlbedienung aushängt oder aufschlägt.
Balkon- und Terrassentüren erhalten zusätzlich einen Schnäpper und einen äußeren stabilen Ziehgriff aus Metall. Dies ist in die jeweilige Position mit einzurechnen.
Die Bedienhöhen der Fenstergriffe sind in Absprache mit dem AG festzulegen.
Sämtliche Benutzerinformationen, insbesondere zu Wartungs- und Pflegearbeiten, sind entsprechend den Forderungen der jeweiligen Landesbauordnungen und dem Produkthaftungsgesetz spätestens mit der Schlussrechnung unaufgefordert an den Auftraggeber zu übergeben.
Vor der Endabnahme durch den Bauherrn sind alle Fenster und Türen neu einzustellen und auf ordnungsgemäße Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Die notwendige zusätzliche Anfahrt ist in die einzelnen Positionen mit einzurechnen und wird nicht gesondert vergütet.
Material: Alu natur
Fenstergriffe: Hoppe Amsterdam
angebotenes Fabrikat: (Bieterangabe)
13 - Montagekleb- und Dichtstoffe an der Fassade, Fenstern und Außentüren
Relevante Bauteile, Materialien, Flächen: Klebstoff für die Herstellung der Luftdichtheit an der Fassade innen und außen: z. B. PU, PU-Hybrid, MS-Polymer, SMP, Acrylat, Silikon
Betrachtete Stoffe / Aspekte
VVOC, VOC, SVOC Emissionen und Gehalt an gefährlichen Stoffen
Bezugsnorm: Chlorparaffine / EMICODE
Vorgabe QS3: Chlorparaffine (SCCPs + MCCPs + LCCPs) < 0,1 % und
EMICODE EC1PLUS oder VOC < 1 %
Nachweis: TM und/oder SDB und/oder Herstellererklärung und/oder Prüfzertifikat
Gleichwertigkeitsnachweis: Emicode: GEV-Einstufungskriterien (03/2022) Abschnitte 3.2
19 - Korrosionsschutzbeschichtungen und Effektbeschichtungen (z. B. Metalliceffektlacke)
Relevante Bauteile, Materialien, Flächen: Nicht tragende Metallbauteile wie Treppengeländer, Metallunterkonstruktionen, Zargen, Stahltüren, Fassadenelemente, Wärme- und Kälteübertragungsflächen, Kälterohre
Betrachtete Stoffe / Aspekte: VOC
Bezugsnorm: VOC-Definition nach RL 2004/42/EG
Vorgabe QS3: VOC < 140 g/l
Ausnahme: Für Metalliceffektlacke < 300 g/l
Nachweis TM und/oder SDB
33 - Grundierung und Endbeschichtung (z. B. Farben, Lacke, Pulverlacke)
Relevante Bauteile, Materialien, Flächen:Beschichtete Metallbauteile: Fassadenelemente, Außentüren, Außenfenster
Feuerverzinkungen gelten nicht als Beschichtungen im Sinne dieses Kriteriums
Betrachtete Stoffe / Aspekte: Chrom-VI
Vorgabe QS3: Kein Einsatz von Chrom-VI-Verbindungen
Nachweis: SDB und/oder Herstellererklärung
Werksseitig beschichtete Bauteile mit einer beschichteten Fläche > 100 m² je Bauteiltyp
(z. B. Stahltür) im Gebäude.
38 - Montageschäume, die nicht die Anforderungen nach B1 bzw. = C erfüllen müssen (außer Verklebungen von Dämmstoffen)
Relevante Bauteile, Materialien, Flächen: Einsatz von Ort- und Montageschäume in folgenden Anwendungen:
- Montage von Außentüren
- Montage von Außenfenstern
- Verklebung von Perimeterdämmung
- Verklebung von Kellerdeckendämmung
- Verklebung von Flachdachdämmung
- im Innenbereich in dämmender Funktion
- Ort- und Montageschäume für die Montage im Innenausbau z.B. Türzargen
Betrachtete Stoffe / Aspekte: VVOC, VOC, SVOC Emissionen, Halogenierte Treibmittel, Chlorparaffine, Weichmacher, Flammschutzmittel
Bezugsnorm: REACH, SVHC
Vorgabe QS3: Emicode EC1PLUS, und halogenierte Treibmittel < 0,1 % und Chlorparaffine (SCCPs + MCCPs + LCCPs) < 0,1 % und TCEP < 0,1 % und weichmacherfrei und halogenierte Flammschutzmittel < 0,1 %
Nachweis: TM und/oder SDB und/oder Herstellererklärungen und/oder EC1PLUS-Nachweis (Zertifikat oder TM)
Gleichwertigkeitsnachweis: Emicode: GEV-Einstufungskriterien (03/2022) Abschnitte 3.2
Definition: Treibmittel, REACH-Kandidatenliste
Z - Metalle
Für die verantwortungsvolle Ressourcengewinnung gibt es derzeit keine DGNB anerkannten Labels für die Werkstoffgruppe Metalle.
Als Nachweis des tatsächlichen Sekundärrohstoffanteilsge ist eine Herstellererklärung mit entsprechenden Angaben zum Sekundärrohstoffanteil einzureichen.
- Herstellererklärung über den Rezyklatanteil oder auch Nachweise über marktübliche Rezyklatanteile
Es müssen immer auch die Anteile eingeben werden, die keiner Qualitätsstufen zugeordnet werden können.
Alternative Optionen
- EPD als Herstellererklärung - wenn in der EPD die Rezyklatanteile ausgewiesen sind, können diese Anteil als Nachweis auch herangezogen werden.
- Alternativ kann für die Ermittlung des Sekundärrohstoffanteils (z.B. bei Stahl, Aluminium o.a. Materialien) der branchentypische Sekundärrohstoffanteil herangezogen werden.
Technische Beschreibung Alu-Fenster
05.__.01 3-teil. Fenster 47 dB 4,22/0,70 OL+1DKF+Brüstung dreiteiliges Fensterelement gemäß der technischen Beschreibung und den bauphysikalischen Anforderungen liefern und montieren.
Fensterteilung:
1 Dreh-Kipp-Flügel ca.2,07 / 0,70 m
1 Oberliche fest verglast ca. 1,00 /0,70m
1 Brüstung fest verglast ca. 1,00 / 0,70 m, absturzsicher nach DIN 18008-4
Bodeneinstandsprofil 14 cm
Schalldämmmaß (Laborwert) Rw,P: 47 dB
Rohbauöffnung:
Breite: 4,22 m
Höhe: 20,70 m
Brüstungshöhe: 0,00 m
siehe Plan
GGF-ARC-5-FA-DT-XX-0002-E_Fenster Besprechung EG
F.00.02-02.F01.K
F.00.02-03.F01.K
F.00.02-04.F01.K
F.00.02-02.F02.K
F.00.02-03.F02.K
F.00.02-04.F02.K
F.00.02-03.F03.K
F.00.02-04.F03.K
05.__.01
3-teil. Fenster 47 dB 4,22/0,70 OL+1DKF+Brüstung
8,00
St
05.__.02 Folierung zu Pos. 05.01 Zulage zur Pos. 05.01 für eine satinierte Folie für Brüstung und Flügel bis 2 m über OKFF
05.__.02
Folierung zu Pos. 05.01
8,00
St
05.__.03 2-teil. Fenster 47/42 dB 2,53/1,69 1DKF/1 SF zweiteiliges Fensterelement gemäß der technischen Beschreibung und den bauphysikalischen Anforderungen liefern und montieren.
Fensterteilung waagerecht:
1 Dreh-Kipp-Flügel Breite ca. 1,05 m
1 fest verglast
Schalldämmmaß (Laborwert) Rw,P: 47 dB
Rohbauöffnung:
Breite: 2,53 m
Höhe: 1,695 m
Brüstungshöhe: 1,10 m
siehe Plan
GGF-ARC-5-FA-DT-XX-0001-D_Fenster Küche EG
F.00.06-01.F01.K
F.00.06-07.F01.K
05.__.03
2-teil. Fenster 47/42 dB 2,53/1,69 1DKF/1 SF
2,00
St
05.__.04 Folierung zu Pos. 05.03 Zulage zur Position 05.03 für eine satinierte Folie für Festverglasung und Flügel ca. 80 cm hoch, bis 2 m über OKFF
05.__.04
Folierung zu Pos. 05.03
8,00
St
05.__.05 Insektenschutzgitter mit Rahmen Insektenschutzgitter mit Rahmen liefern und an der Außenseite des Flügels einbauen, einschließlich Befestigungsmittel.
Größe: ca. 1,05/1,692 m
Lage: Küchenfenster
05.__.05
Insektenschutzgitter mit Rahmen
1,00
St
05.__.06 Drehfunktion mit Schlüssel Zulage für die Ausführung des Fenstergriffes Kippfunktion ohne Schlüssel, Drehfunktion mit Schlüssel abschließbar
05.__.06
Drehfunktion mit Schlüssel
10,00
St
06 Raffstore
06
Raffstore
3 Beschreibung Außenraffstore 80mm, Schienen
[3]
Beschreibung Außenraffstore 80mm, Schienen
E
06.__.01 Außenraffstore Schiene Einzelbehang 2,53/1,65 Außenraffstore mit Schienenführung Einzel-Sonnenschutzbehang gemäß der technischen Beschreibung
Breite: bis 2,53 m
Höhe: bis 1,695 m
(lichtes Rahmenmaß der Fenster, die Pakethöhe ist vom Bieter einzurechnen)
Lage: Küche, Pausenraum
F.00.06-01.F01.K
F.00.06-07.F01.K
06.__.01
Außenraffstore Schiene Einzelbehang 2,53/1,65
R
2,00
St
4 Beschreibung U-Blende beidseitig gekantet mit Dämmung
[4]
Beschreibung U-Blende beidseitig gekantet mit Dämmung
E
06.__.02 U-Blende beidseitig gekantet mit Dämmung 2,50 U-Blende beidseitig gekantet mit Dämmung wie beschrieben,
Länge: bis 2,53 m
06.__.02
U-Blende beidseitig gekantet mit Dämmung 2,50
R
2,00
St
08 Fensterbänke
08
Fensterbänke
5 Außenfensterbank regendicht Beschreibung
[5]
Außenfensterbank regendicht Beschreibung
E
08.__.01 Außenfensterbank 0,64m Außenfensterbank wie beschrieben liefern und einbauen.
Länge: 0,64 m
Ausladung: bis 300 mm
08.__.01
Außenfensterbank 0,64m
R
8,00
St
08.__.02 Außenfensterbank 2,48m Außenfensterbank wie beschrieben liefern und einbauen.
Länge: 2,48 m
Ausladung: bis 300 mm
08.__.02
Außenfensterbank 2,48m
R
2,00
St