Dachabdichtung
PANDION Asset Korntal
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Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Vorbemerkung Leistungsverzeichnis Wir laden Sie hiermit zur Angebotsabgabe für die beschriebenen Arbeiten ein. Angebote gehen in das Eigentum des Bauherrn über und werden nicht vergütet. ANGEBOTSABGABE / AUFLISTUNG BIETERANGABEN Bauvorhaben:  Neubau Wohnbebauung Korntal-West      Dinkelstraße      Korntal-Münchingen Das Angebot ist im GAEB XML Format (X84) per E-Mail abzugeben. Mit dem Angebot sind die Bietertextergänzungen mit allen relevanten Informationen wie: Fabrikats- und Typenangaben zu angebotenen Materialien und Bauteilen einschl. Nachweisen der Gleichwertigkeit Zulassungen und Prüfbescheinigungen Qualifikationsnachweise u.a. zu bearbeiten und abzugeben. Dazu sind  die Bietertextergänzungen in den jeweiligen Positionen zu nutzen. Bei Positionen, bei denen die als Richtqualität ausgeschriebenen Fabrikate und Typen angeboten werden, ist dies ausdrücklich zu bestätigen, ansonsten gilt das ausgeschriebene Fabrikat als angeboten. Bei Positionen mit Fabrikatsangaben aber ohne Bietertextergänzung, ist die ausgeschriebene Leistung zu bepreisen und etwaige Alternativen sind als Nebenangebot im Anschreiben zu beschreiben und zu bepreisen. Allgemeiner Kalkulationshinweis: Sämtliche zeitabhängigen Baustellengemeinkosten für den Betrieb der Baustelle sind, sofern nicht ausdrücklich gesondert beschrieben, in den Positionen dieses Titels einzupreisen. Dies betrifft alle Baustellengemeikosten, die in den Formblätter zur Preisermittlung, EFB 221 unter Punkt 2.1, bzw. EEFB 222 unter Punkt 3.1 einzutragen sind. Dementsprechend sind die BGK auf o.g. Formblättern mit 0% bzw. 0_ auszuweisen. Einzelkosten von Teilleistungen (EKT) für Leistungsgeräte, Gerätekosten, wie zm Beispiel Mischanlagen, Bohrgeräte, Aggregate etc. sind bei den jeweiligen Leistungspositionen einzukalkulieren.Der AN hat die EFB Blätter ausgefüllt dem Angebot beizufügen.
Vorbemerkung Leistungsverzeichnis
Übersicht / Abkürzungen im LV Vereinfachte Schreibweise AG = Auftraggeber AN = Auftragnehmer (Bieter) Im Leistungsverzeichnis können folgende Abrechnungseinheiten zur Anwendung kommen h = Stunde, d = Tag, Wo = Woche, Mt = Monat, a = Jahr, cm = Zentimeter, cm2 = Quadratzentimeter, m = Meter, m2 = Quadratmeter, m3 = Kubikmeter, l = Liter, St = Stück, kg = Kilogramm, t = Tonne, mh = Meter x Stunde, md = Meter x Tag, mWo = Meter x Woche, mMt = Meter x Monat, ma = Meter x Jahr, m2d = Quadratmeter x Tag, m2Wo = Quadratmeter x Woche, m2Mt = Quadratmeter x Monat, m3d = Kubikmeter x Tag, m3Wo = Kubikmeter x Woche, m3Mt = Kubikmeter x Monat, Sth = Stück x Stunde, Std = Stück x Tag, StWo = Stück x Woche, StMt = Stück x Monat, td = Tonne x Tag, tWo = Tonne x Woche, tMt = Tonne x Monat.
Übersicht / Abkürzungen im LV
1. ALLGEMEIN Bauvorhaben:  Wohnanlage Korntal-West Neubau Wohnanlage mit 15 Wohneinheiten und Tiefgarage, Dinkelstraße in 76829 Korntal Der Bauherr plant den Neubau von einem Mehrfamilienhaus in Verbindung mit einer Tiefgarage auf einem Grundstück in Korntal-Münchingen. Das Grundstück liegt am Westrand des Stadtteils Korntal und wird von der Dinkelstraße im Westen und angrenzenden Nachbarbebauungen begrenzt. Der geplante Neubau besteht aus einem Mehrfamilienhaus mit insgesamt 15 Wohnungen, bestehend aus Garten-, Erd-, und Obergeschoss, sowie einem teils rückversetzten Dachgeschoss mit Flachdach. Das Gebäude ist neben dem Gartengeschoss mit angeschlossener Tiefgarage teilweise unterkellert. Ein Aufzug im Treppenhauskern erschließt alle Geschosse. Das UG ist über das Treppenhaus zugänglich, ohne separaten Ausgang ins Freie. Neben dem Haustechnikraum, befinden sich hier die privaten Kellerräume, sowie ein Lager. Das L-förmige Gebäude in Massivbauweise hat eine Gesamtabmessung (BxL) von ca. 27,00 x 23,00m. Die durchschnittliche Geschosshöhe liegt bei ca. 2,90m. Baumaßnahme Art der Baumaßnahme Neubau Gebäude Gebäude zur Nutzung als:  Wohngebäude Gesamtanzahl Geschosse:  3 Vollgeschosse + 1 Staffelgeschoss davon Untergeschosse:  1 Gartengeschoss mit Tiefgarage, 1 UG (Teilbereich) Dachform:  Flachdach Dachneigung  0° (Retentionsdach) Höhe Attika über OKG:  bis ca. 12,50m (fertig) Höhe letzte Decke über OKG:  bis ca. 8,80m (roh) Ausführungstermine Baubeginn:  Juni 2024 Ende Rohbauarbeiten: Oktober 2024 Fassadengerüst: Oktober 2024 bis Februar 2025 Fassadenarbeiten: Oktober 2024 bis Februar 2025 Dachabdichtung: Oktober 2024 bis Januar 2025 Innenausbau: Oktober 2024 bis Juni 2025 Außenanlagen: Januar 2025 bis März 2025 Abnahme Bauherr: Juli 2025 Gesamtfertigstellung: August 2025 Lage der Baustelle: Die Baustelle liegt im Westen von Korntal, direkt umgeben von den Strassen: - Dinkelstraße (im Westen) Und im Weiteren: Kornblumenweg (im Norden und Osten) Kamutweg (im Süden) Die Baustelle ist über öffentliche Straßen zu erreichen Die Zufahrt zum Grundstück befindet sich in der Dinkelstraße. Örtliche Bedingungen Eine Ortsbegehung ist nach vorheriger Absprache mit der Bauleitung möglich. Folgende Erschwernisse sind zu beachten: Zufahrtsrampe zur TG am Grundstückszugang angrenzende Baufelder im Westen (Schwenkbereiche Baukräne) Nachbarschaftsplatz angrenzend im Süden. Überfahrung nicht zulässig keine Lagermöglichkeiten auf dem Grundstück bzw. nur nach Abstimmung mit der Bauleitung und Beachtung der statisch bewerteten Maximallasten von Nord nach Süd abfallender Geländeverlauf Hinweise der Stadt Korntal-Münchingen für Firmen und Handwerksbetriebe Es wird darauf hingewiesen, dass Bau- und Handwerkerfahrzeuge die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung hinsichtlich Verkehrsführung, Parken und Geschwindigkeitsbegrenzung einzuhalten haben. Soweit vor Ort nicht anders geregelt, erfolgt die Baustellenzufahrt über die Charlottenstraße und Neuhaldenstraße und die Baustellenabfahrt für Baustellenfahrzeuge > 7,5 to gem. der Beschilderung im Baugebiet über die Leinstraße und weiter über den Bahnübergang Isolde-Kurz-Weg und das Feldwegenetz Gschneidwiesen in Richtung Gewerbegebiet Stuttgart-Weilimdorf, Motorstraße. Die genutzten Straßen sind gem. § 42 Straßengesetzt Baden-Württemberg bei Verschmutzung ohne Aufforderung unverzüglich zu reinigen. Eine Baubeginnanzeige ist zwingend einzureichen Anträge für Verkehrsbeschrönkungen und Haltverbote sind rechtzeitig vor Aufnahme der Tätigkeit (mind. 1 Woche vorher, bei Vollsperrung mitnd. 2 Wochen vorher) per eMail beim Ordnungsamt (ordnungsamt@korntal-muenchingen.de) zu stellen. Das Antragsformular kann man auf der städtischen Homepage downloaden. Zur temporären und dauerhaften Benutzung öffentlicher Flächen ist eine Sondernutzungserlaubnis erforderlich. Der Antrag zur Nutzung ist rechtzeitig per eMail beim Ordnungsamt zu stellen. Vor Beginn der Sondernutzung ist vom Antragsteller mit dem Tiefbauamt (Tel. 0711 8367-3501) oder eMail tiefbau@korntal-muenchingen.de) ein Termin zur Zustandsfeststellung und Übergabe der Flächen zu vereinbaren. Der Zustand ist sowohl vor Beginn der Sondernutzung als auch nach Beendigung vom Antragsteller durch Fotos zu dokumentieren. Die Dokumentation ist dem Tiefbauamt per eMail zu übersenden. Der Zustand der direkt an das Baufeld angrenzenden öffentlichen Flächen ist vor Beginn der Arbeiten als auch nach Beendigung von verantwortlichen Bauleiter durch Fotos zu dokumentieren. Die Dokumentation ist dem Tiefbauamt per eMail (tiefbau@korntal-muenchingen.de) zu übersenden. Das Tiefbauamt behält sich vor, nach Beendigung der Bautätigkeiten den Zustand der Flächen vor Ort abzunehmen. Ein Ab- und Aufladen von schweren Maschinen wie z.B. Bettenbagger ist im Bereich der öffentlichen Flächen nicht gestattet. Bezüglich Baulärm ist die allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Schutz gegen Baulärm zu beachten. Die Arbeitszeiten sind demnach werktags von 07.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Für Arbeiten außerhalb dieses Zeitfensters ist eine Ausnahmegenehmigung beim Landratsamt Ludwigsburg -Immisionsschutzgesetz- einzuholen. Bei den Arbieten sind tagsüber 55dB(A) einzuhalten. Stadt Korntal-Münchingen Öffentliche SIcherheit u. Ordnung Ordnungsamt@korntal-muenchingen.de 0711/83673130 Az.: 130-112.2 Stand: 24.02.2022 Sofern nicht einzeln beschrieben, sind Sondermaßnahmen aufgrund dieser Erschwernisse in die Positionen miteinzukalkulieren.
1. ALLGEMEIN
Besondere Vertragsbedingungen Angebot Die Bauleistungen werden i.d.R. mittels Einheitspreisverträgen beauftragt. Gleichwohl behält sich der Auftraggeber vor, mit demjenigen Bieter, der das wirtschaftlichste Angebot angeboten hat und dem somit der Auftrag zusteht, eine nachträgliche Pauschalierung vorzunehmen, sowohl für eine gesamte als auch für Teile einer Leistung. Sind die anzubietenden Leistungen in Teilbereichen durch allgemeine oder differenzierte Beschreibungen oder nach Leistungsprogramm (funktionale Ausschreibung) so bestimmt, dass mit einer Änderung bei der Ausführung nicht zu rechnen ist, wird ein Pauschalpreis vereinbart. Koordinationsgespräche Besprechungen zwischen Objektüberwachung des AG und dem Auftragnehmer finden wöchentlich im Bauüberwachungsbüro des AG statt. Der Auftragnehmer hat hierzu den Fachbauleiter, bzw. einen kompetenten Vertreter zu entsenden. Die Teilnahme an den Baubesprechungen stellt eine vertragliche Verpflichtung des AN`s dar. Vertreter des Auftragnehmers auf der Baustelle Der Auftragnehmer ist verpflichtet, auf der Baustelle einen bevollmächtigten Vertreter (Fachbauleiter) einzusetzen. Die Benennung des Fachbauleiters hat vor Ausführungsbeginn zu erfolgen. Der Wechsel des Fachbauleiters des AN ist rechtzeitig vorher mit Begründung anzukündigen. Der Fachbauleiter bzw. sein Vertreter müssen der deutschen Schrift und Sprache kundig sein. Der Fachbauleiter ist ausreichend zu bevollmächtigen, so dass er den Baubetrieb verantwortlich leiten kann. Wenn er nicht uneingeschränkt befugt ist, für und gegen den Unternehmer Verbindlichkeiten einzugehen, muss auf Anforderung des AG binnen 24 Stunden ein derartiger Bevollmächtigter zur Verfügung stehen. Bei der Bauausführung muss vor Ort ständig eine ordnungsgemäße und fachkundige, deutschsprachige Aufsicht (Polier) gewährleistet sein, die darüber zu wachen hat, dass die anerkannten Regeln der Technik beachtet und die im Bauwesen erforderliche Sorgfalt angewandt wird. Der AG kann, sofern ein einwandfreies Zusammenarbeiten mit dem Vertreter oder sonstigen Angestellten des Unternehmens nicht möglich ist, deren Ablösung verlangen. Der Bauleiter des AN übernimmt ohne gesonderte Vergütung auch die Pflichten der Bauleitung nach Landesbauordnung (LBO BW). Bautagesberichte Der AN hat täglich Bautagesberichte über die jeweils erbrachten Leistungen zu führen und wöchentlich dem AG zu übergeben. Die Bautagesberichte müssen mindestens folgende Angaben enthalten: - Bezeichnung der Baumaßnahme, Auftraggeber, Auftragnehmer - Wetter, Temperatur - Anzahl und Art der eingesetzten Baugeräte und Arbeitskräfte - Angabe von ggf. eingesetzten Nachunternehmern - Beschreibung der durchgeführten Leistungen mit Beginn und   Ende von Leistungen größeren Umfangs - besondere Vorkommnisse (Abnahmen, Unterbrechung von   Leistungen, Behinderungen etc.) - sowie alle sonstigen Angaben, die für die Ausführung und   Abrechnung der vertraglichen Leistungen von Bedeutung sind. Behinderung und Unterbrechung der Ausführung Stellt der AN während der  Ausführung fest, dass voraussichtlich Ausführungsfristen oder Termine von ihm nicht eingehalten werden können, so hat er dies mit Begründung unverzüglich der Bauleitung schriftlich mitzuteilen. Die Beweislast, dass er eine Terminüberschreitung nicht zu vertreten hat, liegt beim AN. Terminplanung Der Auftragnehmer ist verpflichtet, auf Anforderung durch den AG alle Angaben zu machen, die zur terminlichen Steuerung des Projektes erforderlich sind (z.B. Dauer von Vorgängen, Abhängigkeiten, geplante bzw. vorhandene Kapazitäten). Die Festlegungen des Auftraggebers, z.B. zur baufachlichen oder terminlichen Koordinierung mit den übrigen Leistungsbereichen, sind zu berücksichtigen. 2 Wochen nach Auftragserteilung ist die Terminplanung (Balkendiagramm) des AN sowie detaillierte Vorüberlegungen zur Abwicklung der Baustelle vorzulegen. Die Terminplanung ist entsprechend des Baufortschrittes unter Beachtung der Vertragstermine fortzuschreiben und mit der Objektüberwachung des AG abzustimmen. Winterbau - Planungsunterlagen der Architekten Das Gesamtprojekt wird hinsichtlich Pläne papierlos abgewickelt. Daher werden sämtliche Pläne in digitaler Form (.pdf / .dwg) zur Verfügung gestellt. Die Verwaltung aller Pläne erfolgt auf einem gemeinsamen internetbasierenden Planungsportal. Ausdrucke für den Eigengebrauch sind auf eigene Kosten zu erstellen. Ausführungsunterlagen des Auftragnehmers Die Planvorlage der  Werk- und Montageplanung des AN hat in Abstimmung mit der Objektüberwachung des AG und dem Architekten so rechtzeitig zu erfolgen, dass die vertraglich vereinbarten Ausführungstermine unter Berücksichtigung der Planprüfung und der Materialdisposition nicht gefährdet werden. Die Pläne sind digital im pdf- und dwg- Format den Architekten rechtzeitig, spätestens jedoch 4 Wochen vor Beginn der Ausführung zur Prüfung vorzulegen. Tragwerksrelevante Themen sind eigenverantwortlich dem Tragwerksplaner und dem Prüfstatiker vorzulegen. Im Schriftverkehr müssen die Objektüberwachung des AG und die Architekten des AG im Verteiler sein. Zeichnungen, Berechnungen oder andere Unterlagen, die der AN nach Vertrag, den Technischen Vertragsbedingungen oder der gewerblichen Verkehrssitte zu beschaffen hat, sind in deutscher Sprache auf der Grundlage der Planung anzufertigen. Diese Unterlagen haben alle Angaben zu enthalten, die zur fachtechnischen Prüfung und zur Beurteilung der Übereinstimmung mit LV und Projekt erforderlich sind. Grundsätzlich sind alle Konstruktionen und Details, die für die Beurteilung einer fachgerechten und dem LV entsprechenden Ausführung nötig sind, in Form von maßstabsgerechten Konstruktionszeichnungen mit allen erforderlichen Angaben festzulegen. Werden von den Architekten, oder Tragwerksplaner (bei statisch relevanten Plänen) Korrekturen vorgenommen, so hat der Auftragnehmer diese in seinen Originalen zu übernehmen und danach digital im pdf - und dwg-Format vorzulegen. Für aktuelle Pläne als Grundlage für seine Werkstatt- und Montageplanung besteht eine Hols Revisionsunterlagen des Auftragnehmers Als Revisionsunterlagen sind alle Ausführungszeichnungen und Unterlagen in Ordner geordnet, mit Inhaltsverzeichnis versehen und durch Register getrennt in folgender Anzahl zu übergeben: 1-fach digital und 3-fach in Papierform. Zeichnungen sind digital jeweils in den Formaten .dxf, .dwg und .pdf auf geeignetem Datenträger (CD oder DVD) zu speichern, alle anderen Unterlagen im Format .pdf. Zeichnungen in Papierform sind in Farbe zu plotten. Übergabe der Revisionsunterlagen spätestens 2KW vor der geplanten Abnahme. Dazu gehören die vom AN erstellten Ausführungszeichnungen, technische Datenblätter sämtlicher eingesetzter Systeme und Produkte, Prüfzeugnisse, Pflege- und Bedienungshinweise, Ergebnisse von Güteprüfungen, Übereinstimmungserklärungen, Fachbauleitererklärungen und Bautagesberichte in gebundener Form. Haftung Der AN haftet für alle durch ihn und seine Erfüllungsgehilfen verursachten Schäden. Er ist für Mängel seiner Leistungen und etwaige Folgeschäden schadensersatzpflichtig, sofern er sie zu vertreten hat. Sicherheit Die Vorschriften zur Sicherung des Baubetriebs, insbesondere die Unfallverhütungsvorschriften und die Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen sind zu beachten und umzusetzen. Die gemäß Baustellenverordnung notwendigen Angaben sind dem SiGe-Koordinator zu machen (Gefährdungsbeurteilung ect.) Anweisungen des SiGe-Koordinators sind zu befolgen, um Beanstandungen umgehend umzusetzen. Bei Nichtbeachtung von sicherheitstechnischen Anordnungen behält sich der AG das Recht vor ohne Vorankündigung, die Mängel auf Kosten des Verursachers durch Dritte zu beheben. Auskunftspflicht Der AN hat den AG ständig über den Stand der vorbereitenden Arbeiten sowie die Bestell- und Lieferstatus seiner Lieferanten zu informieren. Ereignisse, die eine termingerechte Ausführung gefährden sind dem AG unverzüglich mitzuteilen. Der AG hat das Recht bei den Lieferanten selbstständig Informationen bezüglich des Bestell u. Lieferstatus einzuholen. Der AN hat den AG diesbezüglich zu unterstützen, insbesondere ihm diesbezüglich sämtliche Auskünfte zu machen. Bauschild/Werbung Der AN darf keine Werbung auf der Baustelle anbringen, ohne die schriftliche Zustimmung des AG. Bei Missachtung darf der AG, die angebrachte Werbung auf Kosten des Verursachers durch Dritte entfernen. Der AN darf von der Baustelle ohne schriftliche Zustimmung des AG nicht veröffentlichen, soweit darauf nicht nur Leistungen oder Mitarbeiter des AN der dessen AN erkennbar sind. chuld des AN. Der AN verpflichtet sich, seine Planunterlagen mit dem Plankopf und dem Planschlüssel nach Vorgabe des AG zu versehen. Die Fertigung und Montage darf erst nach gestalterischer Freigabe durch den AG oder dessen Erfüllungsgehilfen aufgenommen werden. Planfreigaben durch den AG stellen jedoch keine Anordnung der Forderung im Sinne § 2 Nr.5 und 6 VOB/B dar und befreien den mangelhaften planenden Auftragnehmer nicht von Mängelansprüchen, sofern der Auftraggeber sich nicht über Bedenken hinwegsetzt.
Besondere Vertragsbedingungen
Allgemein technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV): Es gilt die VOB in ihrer jeweiligen bei Vertragsabschluß gültigen Fassung. Grundlage für die Ausführung aller geschuldeten Leistungen sind die Allgemein Anerkannten Regeln der Baukunst und Technik, die gesetzlichen und behördlichen Bestimmungen, Richtlinien und Runderlässe und die Ausführungsbestimmungen nach den DIN-Normen der ATV - VOB/C, sowie der gewerkespezifischen ATV DIN 18299 Allgemeine Regelungen für Bauarbeiten jeder Art, ATV DIN 18336 Abdichtungsarbeiten ATV DIN 18339 Klempnerarbeiten jeweils auf dem neusten Stand. Die Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften ist einzuhalten, die Bauordnung des zuständigen Bundeslandes und eventuelle Ergänzungen durch die örtliche Genehmigungsbehörde, sowie die aktuell gültige SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung sind zu beachten.
Allgemein technische Vertragsbedingungen für
Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen Dachabdichtungsarbeiten 1 Grundlagen Für die Leistungen dieses Gewerks gelten die VOB Teil C, insbesondere ATV DIN 18336 Abdichtungsarbeiten, und die Allgemein Anerkannten Regeln der Technik. Ergänzend hierzu gelten die Regelwerke der nachstehend genannten Herausgeber in der zum Zeitpunkt der Ausführung gültigen Fassung als Grundlage von Kalkulation und Arbeitsausführung: AGI: Arbeitsgemeinschaft Industriebau e. V. bga: Beratungsstelle für Gussasphaltanwendung e. V., DBV: Deutscher Beton- und Bautechnik-Verein e. V., Deutsche Bauchemie e. V., DGUV: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V., FLL: Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e. V., GDA: Gesamtverband der Aluminiumindustrie e. V., RAL: Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V., vdd: Industrieverband Bitumen-Dach- und Dichtungsbahnen e. V., ZVDH: Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks e. V. Aufgrund der unterschiedlichen Auffassungen zur Bedeutung der koexisistierenden Regelwerke DIN 18531 und Fachregeln für Dächer mit Abdichtungen des Deutschen Dachdeckerhandwerks wird klargestellt, dass eine Ausführung, die in völliger Übereinstimmung mit den Fachregeln des Dachdeckerhandwerks steht, aufgrund der langen und positiven Erfahrung, die mit der Anwendung dieses Regelwerks einhergeht, als nicht mangelbehaftet und technisch gleichwertig zur DIN 18531 betrachtet wird. 2 Vorbereitung und Planung Innerhalb von 10 Tagen nach Auftragserhalt, in jedem Fall jedoch rechtzeitig vor Materialdisposition und Ausführungsbeginn, wird der AN dem AG unaufgefordert den Teil seiner späteren Dokumentation übergeben, aus dem alle bauaufsichtlichen Zulassungen, Prüfungszeugnisse, Einbaubedingungen und technischen Eigenschaften der vom AN zum Einbau vorgesehenen Produkte ersichtlich sind. Der AN hat den AG auf die für die angebotenen Leistungen erforderlichen bauseitigen Vorleistungen rechtzeitig vor Ausführungsbeginn der an ihn beauftragten Leistungen hinzuweisen. Rechtzeitig vor Beginn der Ausführung seiner Arbeiten hat der AN eigenverantwortlich vorgegebene Maße und benannte Höhen auf Übereinstimmung mit am Bau vorhandenen Meterrissen zu prüfen und erforderlichenfalls die Maßgenauigkeit des Rohbodens durch Nivellement festzustellen. Bei Überschreitung der Toleranzgrenzen ist der Auftraggeber unverzüglich zu verständigen. Soweit Toleranzen aus Vorleistungen vom AN beseitigt werden, erstellt der AN vor Beseitigung oder Ausgleich der Toleranzen ein Aufmaß über diese Leistungen. Nach Leistungserbringung ist die Abrechnung des Aufwands zur Toleranzbeseitigung nicht mehr nachvollziehbar. Daher wird der AN das diesbezügliche Aufmaß vom AG rechtzeitig vor Arbeitsausführung als Grundlage seines Vergütungsanspruchs prüfen lassen. Der AN plant eigenverantwortlich seinen baustelleninternen Arbeitsablauf. Hieraus folgernd sind alle eventuellen bauablaufbedingten Aufwendungen für Hebezeuge, Mobilkraneinsätze, Bauzwischenzustände, Provisorien, Unterstützungen, Lehren etc. integraler Leistungsbestandteil des AN und werden nicht gesondert vergütet, soweit nicht in Leistungspositionen ausdrücklich abweichend beschrieben. Soweit der AN wartungspflichtige Anlagen, Bauelemente oder -leistungen ausführt, wird er unaufgefordert und rechtzeitig vor Abnahme seiner Leistungen dem AG Wartungsverträge vorlegen, die für die Dauer des Gewährleistungszeitraums alle zur Erhaltung der Gewährleistungsansprüche des AG erforderlichen Leistungen enthalten, und um ggf. bestehende bauaufsichtliche Anforderungen an regelmäßige Wartungen und Prüfungen zu erfüllen. Der AN prüft im Rahmen seiner Werkstatt- und Montageplanung eigenverantwortlich die bauseitige Untergrundbeschaffenheit auf Eignung für die beschriebenen Abdichtungsarbeiten. Die Untergrundeignungsprüfung bezieht sich dabei neben der ggf. erforderlichen Haftzugfestigkeit auf Ebenheit, Toleranzen, Materialverträglichkeiten und Planität bzw. das erforderliche Gefälle von Flächen, um spätere Pfützen auf der Abdichtung zu vermeiden. Die Überprüfung hat auch hinsichtlich der Materialkompatibilität zu geplanten Folgeleistungen zu erfolgen. Vor Beginn der Arbeiten ist vom AN eine Werkstatt- und Montageplanung zu erstellen und dem AG vor Ausführung zur Prüfung und Freigabe vorzulegen. Bestandteil der Werkstatt- und Montageplanung des AN sind u. a.: Erarbeitung sämtlicher Detailpunkte, Elementstöße, Verbindungen, Befestigungen, toleranzaufnehmende Anschlüsse, Berechnung und Ausführung der Windsogsicherung für Dachbeläge und -befestigungen, Bemessung, Anzahl und Anordnung von Notüberläufen und Zonierungen gegen Wasserunterläufigkeit bauphysikalische Berechnungen (soweit nicht vorhanden), wie z. B. Berechnungen zu Dampfdurchgang, Bauteilfeuchte und Wärmedämmwerten aller von ihm gedämmten oder mit Dampfsperren oder -bremsen zu versehenden Einbaubereiche. Ihm nicht bekannte Eingabewerte für die Berechnung fragt der AN beim AG bei Erfordernis ab, Prüfung vorhandener und geplanter Anschlusshöhen, auch für Anstaubewässerung und erkennbar nachfolgende Dachbeläge Prüfung der Anforderungen des baulichen Brandschutzes, insbesondere im Bereich oberhalb von Brandwänden und an allen Dachdurchdringungen Vor Ausführung der Arbeiten hat der AN die genannten Höhen und die Maßgenauigkeit des Rohbodens eigenverantwortlich durch Nivellement festzustellen. Bei Überschreitung der Toleranzgrenzen ist der Auftraggeber zu verständigen. 3 Ausführung und Konstruktion 3.1 Allgemeine Hinweise Sofern in den der Ausschreibung beigefügten Unterlagen keine anderen Qualitäten beschrieben sind, gelten Anwendungsklasse 2 und im Regelwerk des Dachdeckerhandwerks genannte Abdichtungsbaustoffe als Mindestqualität vereinbart. Der AN überprüft vor Ausführungsbeginn unaufgefordert die Anforderungen an erforderliche Abdichtungen in Bezug auf: Bodenbeschaffenheit/Versickerungsfähigkeit, Eindringtiefe/Eintauchtiefe, Wasserbeanspruchungsklasse, Rissklasse, Rissüberbrückungsklasse, sowie bei Fugen auf die Verformungsklassen anhand der Setzungsberechnungen des Statikers und/oder des Baugrundgutachters. AG-seitige Angaben zu Art und Ausführung der Abdichtungsarbeiten sind vom AN auf Grundlage des aktuellen Normungsstandes zu prüfen oder, soweit nicht vorhanden, selbstständig zu erarbeiten. Der AN hat ausreichend Vorhaltematerial bereitzuhalten, um bei witterungsbedingten Unterbrechungen die zum Teil fertiggestellten Leistungen bis zur Übergabe zu schützen. Die Entfernung von Tagwasser gehört zu den Leistungen des AN. Untergründe müssen vor Arbeitsausführung vollständig abgetrocknet sein. Dies gilt bei Trapezblechen auch für die Tiefsicken, um langfristig entstehenden Weißrost zu vermeiden. 3.2 Besondere Anforderungen an die Ausführung der Dachabdichtungsarbeiten Die Abdichtung ist so aufzubringen und ggf. zu schützen, dass bei Arbeitsunterbrechungen kein Niederschlagswasser in den Schichtaufbau gelangen kann. Die Sicherung durch provisorische Abdeckungen ist besonders im Bereich von Durchdringungen der Dachhaut vorzunehmen. Soweit die Lage von Dacheinläufen und Notüberläufen eine Anstaubewässerung während der Bauzeit des AN für den Dachabdichtungsaufbau auf der Dampfsperre erwarten lässt, ist die Dampfsperre vom AN als Notabdichtung auszuführen. Werden Dampfsperren als Notabdichtung verwendet, muss vor zeitlich versetzter Ausführung nachfolgender Abdichtungsarbeiten vom AN zunächst unaufgefordert eine Dichtheitsprüfung erfolgen. Ein Prüfprotokoll ist dem AG zu übergeben. Es ist vom AN durch Schutzmaßnahmen sicherzustellen, dass die Abdichtung im Bereich von Zugängen, Austritten und Wartungswegen während der Bauzeit nicht durch scharfkantige Transport- und Arbeitsgeräte beschädigt werden kann. Mängel und Schäden an bereits abgenommenen Abdichtungsflächen müssen sofort nach Erkennen und vor ihrer Ausbesserung dem AG gemeldet werden. 3.3 Planung, Konstruktion und Bemessung Sämtliche Dachneigungen sind grundsätzlich mit mindestens 2 % Gefälle auszuführen. Neben dem Quergefälle ist auch ein Längsgefälle von mindestens 1 % vorzusehen. Die Gefälleausbildung ist, wenn nicht innerhalb der Konstruktion vorgesehen, mittels Gefälledämmung herzustellen. Zur Entlastung von Anschlüssen und Fugen ist ein ausreichendes Gegengefälle von > 1,00 m Länge vorzusehen. Das Gefälle ist so zu planen, dass die konstruktiven Dehnungs- und Bewegungsfugen im Bereich der Hochpunkte liegen und kein Wasser auf der Abdichtungsfläche verbleibt. Dächer sind, soweit in der nachfolgenden Leistungsbeschreibung nicht abweichend angegeben, in der Anwendungsklasse K2 nach DIN 18531 oder in Analogie nach Flachdachrichtlinie auszuführen. Die Oberkante von Maschinenfundamenten und Aufständerungen für Technikgeräte muss mindestens 50 cm über dem Dachaufbaupaket einschließlich Oberflächenschutz liegen, um die Revisionierbarkeit der Abdichtungen auch unter Gerätesockeln zu gewährleisten. Sind diese Vorgaben nicht einzuhalten, teilt der AN dies dem AG rechtzeitig vor Ausführung der Arbeiten mit und meldet Bedenken hiergegen an. Technische Anlagen, die auf der Dachfläche aufgestellt werden, sollen nach Möglichkeit auf Fundamentplatten, die auf der Abdichtung liegen, aufgestellt werden. Eine Durchdringung der Abdichtung mit Stützenfüßen, Geländerpfosten etc. soll vermieden werden. Bei gedämmten Dachaufbauten erfragt der AN unaufgefordert die Lage von Maschinenfundamenten rechtzeitig vor Ausführung. Die Wärmedämmung unter den Fundamentplatten ist druckfest und in mindestens 40 mm Mehrstärke gegenüber der nebenliegenden Gefälledämmung in waagerechter Oberfläche auszubilden, um das Zusammendrücken und eine Pfützenbildung unterhalb der Maschinenfundamente zu vermeiden. Findet der AN andere Ausführungen auf der Baustelle vor, so teilt er dies dem AG rechtzeitig vor Ausführung mit. 3.4 Untergrund Fertigteilplattenfugen sind vor dem Einbau von Abdichtungen vom AN oberflächeneben zu vermörteln und mit einem mindestens 20 cm breiten Schleppstreifen zu versehen. Erforderlichenfalls sind zur Überbrückung größerer Distanzen Blechstreifen oder -winkel zu verwenden. Bei Verwendung von nicht bitumen- bzw. ölbeständigen Kunststoffbahnen sind ggf. bei Sanierungsmaßnahmen vorhandene Reste solcher Materialien vollständig zu entfernen oder durch Trennlagen abzudecken. Der Untergrund für die Dachbeläge ist entsprechend den Anforderungen zu reinigen. Pfützen sind vom AN im Rahmen seiner Leistungen mit Polymerheißbitumen auszugleichen. 3.5 Dachhaut Dächer mit Abdichtungen auf wasserdurchlässigen Dämmschichten mit Dampfsperren sind in der Dämmebene nach DIN 18531-1, Punkt 6.15 in Felder von ca. 100,00 m2 Größe, jedoch je Dachablaufeinzugsbereich, zu zonieren, um eventuelle Unterläufigkeiten eingrenzen zu können. Der AN hat Revisionspläne für die Zonierung zu erstellen und dem AG zu übergeben. Die Bekiesung von Dachflächen darf erst nach einer Sichtprüfung durch die Bauleitung erfolgen, der AN schuldet bei allseitig umschlossenen Dachflächen eine Probe-Anstaubewässerung zum Nachweis der Dichtigkeit. 3.6 Dämmungen und Dampfsperren Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke (sd-Wert) und Begriffe: diffusionsoffen: 0,50 m < sd Dampfbremse: 0,50 m < sd < 1.500 m Dampfsperre: sd > 1.500 m Dampfbremsen und Dampfsperren sind konvektionsdicht zu verlegen, durchdringende Befestigungen sind nur dann zulässig, wenn die Durchdringungen ihrerseits überdeckt werden. An wärmegedämmten Attiken sind Dampfsperren bis auf die Oberseiten hochzuführen. Um Dachabläufe herum sind Dämmungen im Durchmesser der Abdichtungsflansche so weit in der Höhe zu reduzieren, dass durch die Flansche keine Aufdickung entsteht, die den Wasserablauf behindert. Wärmedämmungen sind > 50 cm um Dachabläufe herum mineralisch und nicht brennbar auszubilden. An allen Durchdringungen, An- und Abschlüssen brandschutzqualifizierter Bauteile sind in Anlehnung an DIN 18234 nicht brennbare Dämmungen in folgendem Mindestumfang auszuführen: B mind. 12 cm  mindestens an jeder Durchdringung 1,00x1,00 m um Durchdringungen < 30x30 cm oder d < 30 cm B > 0,50 cm um Durchdringungen > 30x30 cm oder d > 30 cm Soweit Fundamente haustechnischer Anlagen auf der Dachhaut zu liegen kommen, ist die Druckfestigkeit der Wärmedämmung im Hinblick auf die zu erwartenden Flächengewichte zu wählen. Dämmstoffplatten sollen mit Stufenfalz versehen sein. Sind solche Platten nicht erhältlich, ist die Dämmung 2-lg. mit versetzten Stößen auszuführen. Sofern die Fugen von Wärmedämmplatten nicht dicht gestoßen sind, sind sie durch Schäumen oder Stopfen nachzudämmen. Alle mit der konstruktiven Dachdecke homogen verbundenen Bauteile, z. B. Attiken, Aufkantungen etc., sind nach vorherigem Aufbringen der Dampfsperre auch ohne besondere Erwähnung wärmezudämmen. Bei Öffnungen in der Dachfläche (z. B. an Lichtbändern, Lüftern etc.) sind die freien Ränder der Wärmedämmung zu kaschieren. Polystyrolschaumdämmplatten für Umkehrdächer sind nur in extrudierter Herstellung zu verwenden. Es sind unter ökologischen Aspekten nur kohlenstoffgeschäumte extrudierte Polystyroldämmstoffplatten zulässig. 3.7 Mechanische Befestigungen Mechanische Befestigungen auf nagelbaren Untergründen sind entsprechend den Flachdachrichtlinien vorzunehmen. Soweit mechanische Befestigungen auf Spannbetonbauteilen ausgeführt werden sollen, holt der AN unaufgefordert vom AG Auskunft darüber ein, wie an den Spannbetonbauteilen befestigt werden kann. Bei mehrlagigen Abdichtungen sind Befestigungselemente ausschließlich in Überdeckungsbereichen vorzusehen. 3.8 Einbauten, Einbauteile Alle Durchführungen und Abläufe, die Folien- oder Bahnenabdichtungen durchdringen, sind mit Klebe- bzw. Klemmflansch abzudichten. Gegebenenfalls erforderliche Verstärkungen sind zu beachten. Der Abstand von Einbauteilen untereinander und zu aufgehenden Bauteilen muss mindestens 30 cm betragen, um ein ordnungsgemäßes Eindichten der Flansche zu gewährleisten. Sind Bauteile in geringerem Abstand eingebaut, so teilt der AN dies dem AG rechtzeitig vor Ausführung mit und meldet Bedenken hiergegen an. Dies betrifft insbesondere auch Dunstrohre und Einläufe an Attiken. Dacheinläufe müssen revisionierbar, d. h. Abdeckungen (z. B. Roste) herausnehmbar sein. Der AN prüft das Vorhandensein erforderlicher Notüberläufe und - zumindest überschlägig - deren Bemessung. 3.9 Fugen/Anschlüsse Stöße und Fugen sind so auszuführen, dass Dehnungen bei gleichzeitiger Sicherstellung der Wasserdichtheit spannungsfrei aufgenommen werden können. Bewegungsfugen sind durchgehend anzuordnen, hiervon sind auch Dampfsperren betroffen. Der AN erfragt unaufgefordert die zu erwartenden Fugenbewegungen rechtzeitig vor Ausführungsbeginn, um Abdichtungsschlaufen erforderlicher Größe ausbilden zu können. Soweit in der Leistungsbeschreibung nicht anders beschrieben, ist die Ausführung von Abdeckungen und Ortgangausbildungen so zu wählen, dass an der Fassade keine Verschmutzungen durch herablaufendes Wasser entstehen können. Überstände sollen mindestens 40 mm betragen, wenn an anderer Stelle nichts Abweichendes geregelt ist. Abdichtungen auf der Oberseite von Attiken sind bis auf die Außenseite zu führen, sodass die Wandköpfe oder Attiken dachseitig vollständig eingedichtet sind. Metallanschlüsse, die in der wasserführenden Ebene bituminös eingedichteter Dächer liegen, müssen einen Schutzanstrich gegen Bitumenkorrosion erhalten. Der Schutzanstrich ist mindestens 2 cm über die wasserführende Ebene zu führen. 3.10 Schutzschichten und -maßnahmen Im Gegensatz zu Schutzschichten dienen Schutzmaßnahmen dem vorübergehenden Schutz der Abdichtung durch geeignete Maßnahmen während der Bauarbeiten, in Abhängigkeit von der Beanspruchung. Sie müssen auf die erwartete Dauer des maßgebenden Bauzustandes abgestimmt sein. Material, Art und Dichte von Schutzschichten sind in Abhängigkeit von den zu erwartenden Beanspruchungen und den örtlichen Gegebenheiten auszuwählen. Besondere Aufmerksamkeit ist bei Verwendung abgleitfähiger Schutzschichten oder -lagen nötig, da diese vom ausführenden Personal immer wieder gerne einmal an die Wand genagelt werden und damit die gerade erstellten Abdichtungen zerstört werden. Kies kommt ausschließlich als gewaschener Rollkies zur Ausführung, Bruchkies, Grobsplitt oder Schotter sind nicht zulässig. 3.11 Lichtkuppeln, Rauchabzüge, Dachausstiege Weichen die angebotenen RWA-Anlagen im Falle eines Nebenangebotes von den ausgeschriebenen Anforderungen ab, sind mindestens die verlangten aerodynamisch wirksamen Rauchabzugsflächen zu erbringen. Das gilt auch dann, wenn in der Ausschreibung lediglich die Rahmengröße vorgegeben ist. Der AN führt, auch bei Verwendung der AG-seitig vorgegebenen RWA, unaufgefordert und rechtzeitig vor Ausführung den Nachweis der geometrisch wirksamen Öffnungsfläche. 3.11.1 Vollständigkeit Je Dachebene ist mindestens eine Lichtkuppel/RWA mit einem Dachausstiegsbeschlag zu versehen. Sofern in der nachfolgenden Leistungsbeschreibung keine näheren Angaben zur Betätigungsart von Rauchabzügen vorgegeben sind, ist von elektrisch betätigte Anlagen mit Lüftungsfunktion auszugehen. Sind Lichtkuppeln beschrieben, so verstehen sie sich einschließlich Holzbohlenkranz, Eindeckrahmen, Montage- und Anschlussset, Beschlägen, Betätigungsstangen etc. als vollständige, eingebaute und in die Dachabdichtung eingearbeitete Leistung. Innere Zierbekleidungen/Laibungsbekleidungen sind nur dann Leistungsbestandteil, wenn sie ausdrücklich beschrieben sind. 3.11.2 Einbau von Lichtkuppeln Der AN prüft unaufgefordert vor Bestellung der Lichtkuppeln und Aufsatzkränze, ob eine Freigabe des Herstellers für die vorhandene Dachneigung vorliegt. In den Anschlussbereichen ist eine Kerndämmung vorzunehmen; das gilt auch dann, wenn Dämmplatten in anderen Dicken ausgeschrieben sind. Alle Randanschlüsse zur Dampfsperre/Dampfbremse sind vollflächig dicht zu verkleben. 3.11.3 Ausführung der Anschlüsse Soweit Innenverkleidungen ausgeschrieben sind, sind diese als Fertigprodukte aus dem Lieferprogramm des Dachflächenherstellers zu verwenden. 3.11.4 RWA und motorisch betätigte Lichtkuppeln Im Leistungsumfang des AN sind bei Ausführung von RWAs je nach System folgende Komponenten zu liefern und einzubauen: Elektrisch ausgelöste oder betätigte RWA, Kuppeln und Dachflächenfenster müssen in ihrer Steuerung über mindestens einen freien, nicht belegten potenzialfreien Steuerungskontakt für "auf" und "zu" verfügen, um so die Möglichkeit zum Abschluss an BMA-Buskoppler zu ermöglichen und um damit in eine Brandfall-Steuerungsmatrix einbezogen werden zu können, Auslösestation, Leitungen, angeblockte Thermatik bei Auslösung über eine CO2-Patrone, Inbetriebnahmebescheinigung und Abnahme durch anerkannten Sachverständigen. Die folgenden Schnittstellen für Lieferung und Montage sind für elektromotorisch betätigte Dachflächenfenster und Lichtkuppeln zu beachten: Aufsetzkranz: AN Eindichten: AN RWA, Kuppel, Dachflächenfenster: AN Motor, Antrieb: AN Steuerung: AN Taster ("Scheibe einschlagen", grau): AN UP-Verkabelung: bauseitig 230-V-Anschlusspunkt: bauseitig elektr. Verdrahtung, Schaltung: AN Inbetriebnahme, ggf. Prüfbuch, ggf. Sachverständigenabnahme: AN Dachflächenfenster mit elektromotorischer Lüftungsfunktion, die außerhalb von Wohneinheiten (bspw. in Treppenräumen) zum Einbau gelangen, sind mit Wind- und Regenwächtern auszustatten. Sind diese weder im Leistungspositionstext beschrieben noch bauseitig vorhanden, bietet der AN diese dem AG rechtzeitig vor Ausführungsbeginn als zusätzliche Leistung an. 3.12 Sanierung Bei Dacherneuerungsarbeiten darf grundsätzlich nur so weit gearbeitet werden, dass bei Tagwasseranfall und jeden Arbeitstag zu Arbeitsende die vollständige Dichtigkeit des Daches gewährleistet ist. 3.13 Absturzsicherungen Die wärmegedämmte Ausführung von Absturzsicherungen in wärmegedämmten Dächern gehört ebenso zu den Leistungen des AN wie das Einarbeiten in die Abdichtung. 3.14 Beläge und begehbare Dächer 3.14.1 Balkon- und Terrassenbeläge aus Holz Balkonbeläge aus Holz werden ausschließlich mit thermobehandelten, dauerhaltbar gemachten einheimischen Harthölzern für Belag und Unterkonstruktion ausgeführt. Sämtliche Hölzer mit FSC-Siegel. Belag aus Thermoholzdielen in gleichmäßigen Längen, nach Möglichkeit nicht unter 2,50 m Einzellänge im laufenden Verband, planeben verlegt. Materialstärke > 25 mm. Befestigung mittels gleichmäßig-kontrolliert eingesenkter Edelstahlschrauben mit geometrischem Schraubbild. Unterkonstruktion aus thermobehandelten, FSC-zertifizierten Kanthölzern mit Mindestkantenlänge 80 mm. Dränlage aus feuchtigkeitsunempfindlichen Auflagern aus XPS-Dämmstoff, Auflagergröße mindestens 12 x 12 cm. Alle Belagoberflächen und Stirnseiten geölt. 3.14.2 Balkon- und Terrassenbeläge aus Werkstein Werksteinbeläge im Außenbereich sind gleitfähig, ohne geschlossene Fugen und Klebemörtelverbund auszuführen. Die Verlegung von Werksteinplatten auf Drainagekieslagerung ist nur dann zulässig, wenn an den Plattenbelag angrenzende Rinnen und Einläufe einen eigenen Anschluss an das Entwässerungssystem mit Gefälle und Rohrbegleitheizung besitzen. Sind Werksteinbeläge auf Kies beschrieben, so prüft der AN rechtzeitig vor Bauausführung die vorgenannten Voraussetzungen und meldet bei Erfordernis rechtzeitig vor Leistungsbeginn Bedenken gegen die Vorleistung an. Aufgeständerte, nicht auf Drainagepackung eingebaute Plattenbeläge sind mit Stelzlagern zum Höhen- und Gefälleausgleich anstelle Mörtelsäckchen auszuführen. Eine Auflagerung auf Mörtelsäckchen ist aufgrund mangelnder Dauerhaftigkeit ausdrücklich untersagt. Die Breite von Fugen zwischen auf Stelzlagern verlegten Werksteinplattten muss mindestens 5 mm betragen und gleichmäßig (< 1 mm Differenz) angeordnet sein. Beläge aus Werksteinen im Außenbereich sind auch in der Belagsebene zu entwässern. Der AN wählt die Rasteranordnung der Beläge in Hinblick auf die Anarbeitung der Aufstockelemente der Bodeneinläufe und nur nachrangig der Belagränder. Müssen Platten zur Anarbeitung von Einläufen, Aufstockelementen oder Rinnen ausgenommen werden, so sind hierfür vom AN Auswechselungskonstruktionen aus feuerverzinktem Stahl zu verwenden, die sämtliche Plattenanschnitte dauerhaft in ihrer Lage fixieren. Sofern Werksteinplatten auf Wunsch des AG oberhalb von Bodeneinläufen ohne Aufstockelement eingebaut werden, sind diese Platten, zwar unauffällig, jedoch eindeutig und besonders zu kennzeichnen, um die spätere Auffindbarkeit der Einläufe unter den Belägen sicherzustellen. Ist diesbezüglich keine andere Ausführungsart ausdrücklich vorgegeben, so sollen die oberhalb verdeckter Einläufe liegenden Platten allseitig umlaufend wahrnehmbarere Randfasen (>8mm) in gleichmäßiger Breite erhalten. Werksteinbeläge im Außenbereich müssen auch im Bereich des Wohnungsbaus mit der nach DGUV für Arbeitsstätten erforderlichen Rutschhemmung für Plattenbeläge im Außenbereich von R11 oder R10 V4 ausgestattet sein. Erfüllt das ausgeschriebene Material nicht die diesbezüglichenRutschhemmungsanforderung, so meldet der AN rechtzeitig vor diesbezüglicher Materialdisposition Bedenken gegen die Ausführung an.
Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen
01 Vorbereitende Arbeiten
01
Vorbereitende Arbeiten
01.__.0010 Planung und Prüfung Planung der Dachabdichtung und Prüfung der baulichen Gegebenheiten. Planung und Prüfung Berechnung Windsogsicherung/Statik Werkstatt- und Montageplanung Prüfung bauliche Gegebenheiten; u.a. Abstände von Durchdringungen, Einbauhöhen Abläufe und Notüberläufe, Aufkantungshöhen Größe Dachfläche: 349,0 m2 (ohne Balkone, TG-Decken) Höhe über Gelände: ca. 12,00 m
01.__.0010
Planung und Prüfung
1,00
psch
01.__.0020 Untergrundprüfung Vollflächige Prüfung des Untergrunds. Prüfung auf Ebenheit/Pfützenbildung Vorhandenes Gefälle Verbliebene Befestigungsmittel, Nägel, Schraubköpfe Risse im Untergrund Feuchtigkeit im Untergrund Entwässerungsmöglichkeit Tagwasser während der Ausführung der Abdichtungsarbeiten Zweck: Untergrundprüfung zum Aufbau einer flächigen Dachabdichtung Vorleistung: Rohbetondecke Folgeleistung: Dachabdichtung Ausführungsort: Tiefgaragendecke, Balkone Hinweis: Die Leistung ist vom AN 5 Arbeitstage vor Beginn der Abdichtungsarbeiten zu erbringen, ggf. bestehende Bedenken gegen die Vorleistung sind dem AG unverzüglich anzuzeigen.
01.__.0020
Untergrundprüfung
893,57
m2
01.__.0030 Untergrund reinigen, grobe Verschmutzung Vorhandenen Untergrund von groben Verschmutzungen reinigen. Zweck: Vorbereitung für Abdichtung Vorleistung: Freilegen der abzudichtenden Flächen Folgeleistung: Abdichtung Untergrund: Beton Ausführungsort: Tiefgaragendecke, Balkone Hinweis: Diese Position gelangt nur nach ausdrücklicher Leistungsabforderung durch die Bauleitung zur Ausführung/Abrechnung!
01.__.0030
Untergrund reinigen, grobe Verschmutzung
893,57
m2
01.__.0040 Ausgleich Heißbitumen <0,50m2 Untergrundausgleich mit Heißbitumen für Flächen kleiner als 0,50 m2. Zweck: Herstellung eines weitgehend ebenen und pfützenfreien Untergrunds Vorleistung: Rohbetondecke Folgeleistung: Dachabdichtung Pfützengröße: bis 0,50 m2 Ausführungsort: Tiefgaragendecke
01.__.0040
Ausgleich Heißbitumen <0,50m2
E
20,00
St
01.__.0050 Ausgleich Heißbitumen <1,00m2 Untergrundausgleich mit Heißbitumen für Flächen kleiner als 1,00 m2. Zweck: Herstellung eines weitgehend ebenen und pfützenfreien Untergrunds Vorleistung: Rohbetondecke Folgeleistung: Dachabdichtung Pfützengröße: über 0,50 m2, bis 1,00 m2 Ausführungsort: Tiefgaragendecke
01.__.0050
Ausgleich Heißbitumen <1,00m2
E
10,00
St
02 Abdichtungsarbeiten
02
Abdichtungsarbeiten
02.__.0010 bitum. Dachabdichtung, Betondecke Bituminöse Dachabdichtung in zweilagiger Ausführung mit Durchwurzelungsschutz nach FLL-Richtlinien auf Ortbetondecke. Leistungsbestandteile Überprüfung des Untergrunds auf Gefälle und Pfützenbildung, Ausgleich von Unebenheiten mit Heißbitumen bis ca. 2 cm bituminöser Voranstrich 2-lg. bituminöse Abdichtung Zweck: Dachabdichtung Beanspruchung: mech. mäßig (Ortbeton) therm. hoch (Retentionsdach mit Intensivbegrünung) Vorleistung: Ortbetondachdecke Folgeleistung: Lagesicherung durch Auflast Voranstrich: bituminös Abdichtung: 2-lg. Anw.-Kl./Einwirk.-Kl: K2/ IA nach DIN 18531-1 Untere Lage: DU/E1 PYE-PV 200 S4 (Verlegung im Gieß- oder Einrollverfahren) Obere Lage: DO/E1 PYE-G 200 S5 WF Einbauort: Decke über Tiefgarage, Balkone 1.OG
02.__.0010
bitum. Dachabdichtung, Betondecke
462,67
m2
02.__.0020 bitum. Dachabdichtung, 2lg, EPS, 032, d=320mm, Betondecke Bituminöse Dachabdichtung in zweilagiger Ausführung mit expandiertem Polystyrol auf Ortbetondecke. Obere Abdichtungslage Durchwurzelungsschutz nach FLL-Richtlinie. Leistungsbestandteile gegen Windsog verklebte Wärmedämmung 2-lg. bituminöse Abdichtung Windsogsicherung Zweck: Dachabdichtung, Wärmeschutz Beanspruchung: mech. mäßig (Ortbeton) therm. hoch (freie Bewitterung) Vorleistung: Dampfbremse als Notabdichtung Folgeleistung: Lagesicherung durch Auflast Dachneigung: 0,00 % Dämmung: expandierte Polystyrolhartschaumplatten (EPS) nach DIN EN 13163, bitumenkaschiert WLS: 032, verklebt nach Windsogberechnung Anwendungsgebiet: DAA, dm nach DIN 4108-10 Baustoffklasse: B1/E nach DIN 4102 bzw. EN 13501 Dämmstärke: 320 mm Abdichtung: 2-lg. Anw.-Kl./Einwirk.-Kl: K2/IA nach DIN 18531-1 Untere Lage: DU/EV1 PYE-KTG-KSP 3,5 Obere Lage: DO/E1 PYE-KTP 300 S5 Einbauort: Hauptdach
02.__.0020
bitum. Dachabdichtung, 2lg, EPS, 032, d=320mm, Betondecke
343,05
m2
02.__.0030 Balkone EG: bitum. Dachabdichtung, 2lg, PUR, 023, d=140mm Bituminöse Dachabdichtung in zweilagiger Ausführung mit Polyurethan-Hartschaumdämmung auf Ortbetondecke. Leistungsbestandteile bituminöser Voranstrich Überprüfung des Untergrunds auf Gefälle und Pfützenbildung, Ausgleich von Unebenheiten mit Heißbitumen bis ca. 2 cm Dampfsperre PUR-Dämmung 2-lg. bituminöse Abdichtung Zweck: Dachabdichtung, Wärmeschutz Beanspruchung: mech. mäßig (Ortbeton) therm. mäßig (Plattenbelag im Kiesbett) Vorleistung: Ortbetondachdecke Folgeleistung: Lagesicherung durch Plattenbelag Dampfsperre: Elastomerbitumen-Schweißbahn mit Trägereinlage aus Aluminium-Polyester mit zusätzlichem Glasvlies Richtfabrikat: BauderFLEX DNA o. glw. Dämmung: Polyurethanhartschaumplatten (PUR) mit umlaufendem Stufenfalz nach DIN EN 13165, verklebt gemäß Windsogsicherungsnachweis WLS: 023 Anwendungsgebiet: DAA, dh nach DIN 4108-10 Baustoffklasse: B2/E nach DIN 4102 bzw. EN 13501 Dämmstärke: i.M. 140 mm Abdichtung: 2-lg. Anw.-Kl./Einwirk.-Kl: K2/IA nach DIN 18531-1 Untere Lage: DU/E1 PYE KTG KSP 3,5 Obere Lage: DO/E1 PYE KTP 300 S5 Einbauort: Balkone EG
02.__.0030
Balkone EG: bitum. Dachabdichtung, 2lg, PUR, 023, d=140mm
39,69
m2
02.__.0040 bitum. Dachabdichtung, 2lg, PUR, 023, d=140mm ohne Dampfbremse Ausführung ohne Dampfsperre. Leistungsbestandteile PUR-Dämmung 2-lg. bituminöse Abdichtung Vorleistung: Dampfsperre als Notdach Folgeleistung: Lagesicherung durch Plattenbelag Einbauort: Dachterrasse, Loggia 2.OG
02.__.0040
bitum. Dachabdichtung, 2lg, PUR, 023, d=140mm ohne Dampfbremse
W
101,42
m2
02.__.0050 Mehr-/Minderstärken, PUR-Dämmung, 10mm Mehr-/Minderstärken für PUR-Wärmedämmung, Abrechnung je 10 mm Höhe. Wärmeleitstufe wie Hauptposition. Hauptposition:  02.0030 Einbauort: Dachterrasse, Logga 2.OG
02.__.0050
Mehr-/Minderstärken, PUR-Dämmung, 10mm
E
101,42
m2
02.__.0060 Zulage Gefälledämmung, PUR Zulage für die Ausführung mit Gefälle gegenüber gleichmäßiger Dämmstärke bei Dämmstoff Polyurethan. Zweck: Entwässerung Vorleistung: Wärmedämmung, d = 100 mm Zulage für: Mehrstärken Wärmedämmung, Einbau von Kehl- und Gratplatten, gem. Gefälleplanung Gefälle: ca. 2 % Mehrstärke Dämmung: 80 mm im Mittel Dämmung: Polyurethanhartschaumplatten (PUR) nach DIN EN 13165, wie in der Hauptposition Wärmeleitstufe: wie Hauptposition Einbauort: Dachterrasse, Logga 2.OG und Balkone EG
02.__.0060
Zulage Gefälledämmung, PUR
141,11
m2
02.__.0070 Zulage Brandüberschlagsstreifen MW Zulage für die Ausführung der Dachdämmung mit Mineralwolle anstelle brennbarer Dämmung, als 50 cm breiter Streifen um Oberlichter geführt. Zweck: Brandschutz (Anforderung nach LBO) Dämmung: Mineralwolle (MW) nach DIN EN 13162 Schmelzpunkt: ab 1.000 °C Baustoffklasse: A1/A2-s1,d0 nach DIN 4102 bzw. EN 13501 WLS: 035 Dämmstärke: 320 mm Streifenbreite: 0,50 m Lage: umlaufend um Flachdachfenster Einbauort: Flachdachfenster Hauptdach
02.__.0070
Zulage Brandüberschlagsstreifen MW
15,00
m
02.__.0080 Dichtigkeitsprüfung mittlels Elektroimpulsverfahren Dichtigkeitsprüfung mittels Elektroimpulsverfahren. Leistungsumfang Verlegung Ringleitung im Randbereich der zu untersuchenden Fläche Verbinden Elektroimpulsgeber mit Ringleitung Herstellen Potential Punktgenaue Ortung der Unterschiede im Potential mittels eines Elektroimpulsmessgerätes Protokollieren der Dichtigkeitsprüfung gemeinsam mit dem AG Zweck:  Lokalisieren von Leckagen Vorleistung:  Abdichtung Folgeleistung:  extensive Dachbegrünung Ort:  Dachfläche
02.__.0080
Dichtigkeitsprüfung mittlels Elektroimpulsverfahren
893,57
m2
02.__.0090 Zulage Zonierung, Dachabdichtung, Felder <120,00m2 Zulage für die Zonierung von Flachdachflächen in der Dämmlage zur Leckageeingrenzung. Leistungsbestandteile vollflächiges Einschweißen von Abkantungen der Abdichtung in Höhe der Dämmstoffstärke Anschluss an Dampfsperre/Notabdichtung 1 wärmegedämmter Kontrollschacht je Abschnitt Aufmaß- und Dokumentationsplanung der Zonierungslage Zweck: Unterteilung der Dachabdichtung in Zonen zur Leckageeingrenzung Feldgröße: bis ca. 120,00 m2 Ausführung: gem. DIN 18531-1, Punkt 6.15 um Einläufe herum Einbauort: Dachfläche
02.__.0090
Zulage Zonierung, Dachabdichtung, Felder <120,00m2
343,05
m2
02.__.0100 Überdeckung ISO-Korb-Balkonanschluss Abdichtungsüberdeckung der beweglichen Anschlussfuge von Balkon- und Loggienfertigteilen. Leistungsbestandteile Säubern Fuge/ISO-Korb überdecken mit Schleppstreifen Hochflexible, 2-lg. Flüssigabdichtung mit Vlieseinlage Schutzabdeckung aus Z-förmig gekantetem Aluminiumblech Zweck: Abdichtung, Vermeidung von Hinterläufigkeit Vorleistung: Fertigteil mit Isokorbanschluss Fugentyp: I nach DIN 18531 Verformung: bis 5 mm Abwicklung: ca. 30 cm Breite gesamt Einbauort: Balkone
02.__.0100
Überdeckung ISO-Korb-Balkonanschluss
30,00
m
02.__.0110 Zulage vorgezogene Leistung Zulage für die vorgezogene Ausführung von Abdichtungsarbeiten im Bereich von Gerüstaufstellflächen. Einabuort: Erdgeschoss, auf Tiefgaragendecke im    Anschlussbereich der Wohnbebauung und    Dachterrasse 2.OG
02.__.0110
Zulage vorgezogene Leistung
90,00
m2
02.__.0120 Attikaaufkantung, 2lg. bitum., H=72cm, TG-Dach Zweilagige bituminöse Abdichtungsaufkantung an Attiken mit einer Höhe von 30 cm. Material der Abdichtung wie Hauptposition. Leistungsbestandteile Wärmedämmkeil im Kehlbereich Feuchtigkeitsunempfindliche OSB-Platte im Gefälle als UK auf Attika montiert. Plattenstärke = 28 mm. 2-lg. bituminöse Dachabdichtung bis Außenkante der Attikakrone einschl. mechanischer Befestigung Zweck: Abdichtung von aufgehenden Bauteilen Beanspruchung: Witterung Vorleistung: Attika/Brüstung Stahlbeton Folgeleistung: Attikaverblechung Aufkantungshöhe: bis ca. 72 cm Einbauort: Brüstungsaufkantung TG-Decke
02.__.0120
Attikaaufkantung, 2lg. bitum., H=72cm, TG-Dach
15,70
m
02.__.0130 Wandaufkantung, 2lg. bitum., XPS, H=80cm Zweilagige bituminöse Abdichtungsaufkantung an aufgehenden, Wänden in einer Höhe von 80 cm. Material der Abdichtung wie Hauptposition. Leistungsbestandteile Wärmedämmkeil ca. 50x50 mm im Kehlbereich 2-lg. Abdichtung an Wand hochführen einschl. mechanischer Befestigung mit Klemmschiene Wärmedämmschicht, vertikal/horizontal, mechanisch befestigt Zweck: Abdichtung von aufgehenden Bauteilen Beanspruchung: Witterung Vorleistung: Stb.-Wände Folgeleistung: endfertige Leistung Wärmedämmung: Perimeterdämmung aus extrudiertem Polystyrol, XPS 039 PW-dh 140 mm Aufkantungshöhe: bis ca. 80 cm Einbauort: Anschluss TG-Decke an Wohngebäude
02.__.0130
Wandaufkantung, 2lg. bitum., XPS, H=80cm
42,89
m
02.__.0140 Wandaufkantung, 2lg. bitum., Flüssigkunststoff, H=40cm Zweilagige bituminöse Abdichtungsaufkantung an aufgehenden Wänden in einer Höhe von 40 cm. Material der Abdichtung wie Hauptposition. Leistungsbestandteile Wärmedämmkeil ca. 50x50 mm im Kehlbereich 2-lg. Abdichtung an Wand hochführen einschl. mechanischer Befestigung mit Klemmschiene hinterlaufsicherer Anschluss der Abdichtungsaufkantung mit Flüssigkunststoff Zweck: Abdichtung von aufgehenden Bauteilen Beanspruchung: Auffüllung / Feuchtigkeit Vorleistung: Stb.-, Belüftungsschacht Folgeleistung: intensive Dachbegrünung Aufkantungshöhe: bis ca. 40 cm Einbauort: Lüftungsschächte auf TG-Decke
02.__.0140
Wandaufkantung, 2lg. bitum., Flüssigkunststoff, H=40cm
20,70
m
02.__.0150 Wandaufkantung, 2lg. bitum., H=40cm Zweilagige bituminöse Abdichtungsaufkantung an aufgehenden Wänden in einer Höhe von 40 cm. Material der Abdichtung wie Hauptposition. Leistungsbestandteile Wärmedämmkeil ca. 50x50 mm im Kehlbereich 2-lg. Abdichtung an Wand hochführen einschl. mechanischer Befestigung mit Klemmschiene Zweck: Abdichtung von aufgehenden Bauteilen Beanspruchung: Witterung Vorleistung: MW-Wand Folgeleistung: WDVS-Sockel mit Abdeckblech Aufkantungshöhe: bis ca. 40 cm Einbauort: Dachterrasse (Loggia) 2.OG
02.__.0150
Wandaufkantung, 2lg. bitum., H=40cm
5,00
m
02.__.0160 Attikaaufkantung, 2lg. bitum., H=30cm Zweilagige bituminöse Abdichtungsaufkantung an Attiken mit einer Höhe von 30 cm. Material der Abdichtung wie Hauptposition. Leistungsbestandteile Wärmedämmkeil im Kehlbereich Feuchtigkeitsunempfindliche OSB-Platte im Gefälle als UK auf Attika montiert. Plattenstärke = 28 mm. 2-lg. bituminöse Dachabdichtung bis Außenkante der Attikakrone einschl. mechanischer Befestigung Zweck: Abdichtung von aufgehenden Bauteilen Beanspruchung: Witterung Vorleistung: Attika, Holzhybridfassade Folgeleistung: Attikaverblechung Aufkantungshöhe: bis ca. 30 cm Einbauort: Attika Hauptdach
02.__.0160
Attikaaufkantung, 2lg. bitum., H=30cm
88,72
m
02.__.0170 Brüstungsaufkantung, 2lg. bitum., H=50cm Zweilagige bituminöse Abdichtungsaufkantung an aufgehende Holzhybrid-Brüstung in einer Höhe von 50 cm. Material der Abdichtung wie Hauptposition. Leistungsbestandteile Wärmedämmkeil ca. 50x50 mm im Kehlbereich 2-lg. Abdichtung an Wand hochführen einschl. mechanischer Befestigung mit Klemmschiene Überhangblech mit Tropfkante und elastischer Versiegelung Zweck: Abdichtung von aufgehenden Bauteilen Beanspruchung: Witterung Vorleistung: Brüstung, Holzhybridfassade Folgeleistung: endfertige Leistung Aufkantungshöhe: bis ca. 50 cm Einbauort: Dachterrasse 2.OG
02.__.0170
Brüstungsaufkantung, 2lg. bitum., H=50cm
32,90
m
02.__.0180 Wandaufkantung, 2lg. bitum., H=30cm Zweilagige bituminöse Abdichtungsaufkantung an aufgehende Holzhybrid-Wand in einer Höhe von 30 cm. Material der Abdichtung wie Hauptposition. Leistungsbestandteile Wärmedämmkeil ca. 50x50 mm im Kehlbereich 2-lg. Abdichtung an Wand hochführen einschl. mechanischer Befestigung mit Klemmschiene Überhangblech mit Tropfkante und elastischer Versiegelung Zweck: Abdichtung von aufgehenden Bauteilen Beanspruchung: Witterung Vorleistung: Wand, Holzhybridfassade Folgeleistung: endfertige Leistung Aufkantungshöhe: bis ca. 30 cm Einbauort: Dachterrasse 2.OG
02.__.0180
Wandaufkantung, 2lg. bitum., H=30cm
4,00
m
02.__.0190 Überdeckung ISO-Korb-Balkonanschluss Abdichtungsüberdeckung der beweglichen Anschlussfuge von Balkon- und Loggienfertigteilen. Leistungsbestandteile Säubern Fuge/ISO-Korb überdecken mit Schleppstreifen Hochflexible, 2-lg. Flüssigabdichtung mit Vlieseinlage Schutzabdeckung aus Z-förmig gekantetem Aluminiumblech Zweck: Abdichtung, Vermeidung von Hinterläufigkeit Vorleistung: Fertigteil mit Isokorbanschluss Fugentyp: I nach DIN 18531 Verformung: bis 5 mm Abwicklung: ca. 30 cm Breite gesamt Einbauort: Balkone EG und 1.OG
02.__.0190
Überdeckung ISO-Korb-Balkonanschluss
28,00
m
02.__.0200 Wandaufkantung, Anschluss an Außentür Anschluss der Abdichtungs-Wandaufkantung an bauseitig beigestellten Abdichtungslappen von Außentüren. Zweck: Herstellung dichten Anschlusses bis OK Türschwelle Vorleistung: Abdichtungslappen Türbauer (EPDM o. ä.) Material: Dachbahn oder Flüssigfolien mit Eignung für Anschluss an Vorleistung Einbauort: Balkon-, Terrassen-, Hauseingangstüren
02.__.0200
Wandaufkantung, Anschluss an Außentür
83,01
m
02.__.0210 Dachdurchdringung, Klebeflansch, < 500cm2 Anarbeiten Dachdurchdringung an Klebeflansch. Leistungsumfang Anarbeiten und Anpassen von Dachabdichtung an Dachdurchdringung Eindichten Klebeflansch Zweck: Abdichtung von Dachdurchdringungen Vorleistung: TGA-Installationen mit Flansch Folgeleistung: Dachabdichtung Querschnitt: bis einschließlich 500 cm2 Einbauort: Hauptdach, TGA-Installationen
02.__.0210
Dachdurchdringung, Klebeflansch, < 500cm2
3,00
St
02.__.0220 Dachdurchdringung, Klebeflansch, < 1500cm2 Herstellen von Dachdurchdringung an Klebeflansch. Leistungsumfang Anarbeiten und Anpassen von Dachabdichtung an Dachdurchdringung Eindichten Klebeflansch Zweck: Abdichtung von Dachdurchdringungen Vorleistung: TGA-Installationen mit Flansch Folgeleistung: Dachabdichtung Querschnitt: von 500cm2 bis 1.500cm2 Einbauort: Hauptdach, TGA-Installationen, Notüberläufe Abläufe Balkone
02.__.0220
Dachdurchdringung, Klebeflansch, < 1500cm2
25,00
St
02.__.0230 Dachdurchdringung, Klebeflansch, < 4000cm2 Anarbeiten Dachdurchdringung an Klebeflansch. Leistungsumfang Anarbeiten und Anpassen von Dachabdichtung an Dachdurchdringung Eindichten Klebeflansch Zweck: Abdichtung von Dachdurchdringungen Vorleistung: TGA-Installationen mit Flansch Folgeleistung: Dachabdichtung Querschnitt: von 1.500 bis 4.000 cm2 Einbauort: Hauptdach, TGA-Installationen, Abläufe
02.__.0230
Dachdurchdringung, Klebeflansch, < 4000cm2
2,00
St
02.__.0240 Dachdurchdringung, Klemmflansch, < 500cm2 Anarbeiten Dachdurchdringung an Klemmflansch. Leistungsumfang Anarbeiten und Anpassen von Dachabdichtung an Dachdurchdringung Eindichten Klemmflansch Zweck: Abdichtung von Dachdurchdringungen Vorleistung: TGA-Installation mit Flansch Folgeleistung: Dachabdichtung Querschnitt: bis einschließlich 500 cm2 Einbauort: TGA-Installationen
02.__.0240
Dachdurchdringung, Klemmflansch, < 500cm2
5,00
St
02.__.0250 Dachdurchdringung, Klemmflansch, < 1500cm2 Anarbeiten Dachdurchdringung an Klemmflansch. Leistungsumfang Anarbeiten und Anpassen von Dachabdichtung an Dachdurchdringung Eindichten Klemmflansch Zweck: Abdichtung von Dachdurchdringungen Vorleistung: TGA-Installationen mit Flansch Folgeleistung: Dachabdichtung Querschnitt: von 500 bis 1.500 cm2 Einbauort: Abläufe und Notüberläufe Hauptdach, Dachterrasse 2.OG
02.__.0250
Dachdurchdringung, Klemmflansch, < 1500cm2
6,00
St
02.__.0260 Dachdurchdringung, Klemmflansch, < 4000cm2 Anarbeiten Dachdurchdringung an Klemmflansch. Leistungsumfang Anarbeiten und Anpassen von Dachabdichtung an Dachdurchdringung Eindichten Klemmflansch Zweck: Abdichtung von Dachdurchdringungen Vorleistung: TGA-Installationen mit Flansch Folgeleistung: Dachabdichtung Querschnitt: von 1.500 bis 4.000 cm2 Einbauort:
02.__.0260
Dachdurchdringung, Klemmflansch, < 4000cm2
E
2,00
St
02.__.0270 Dachdurchdringung, Aufkantung, Klemmschiene, > 4000cm2 Herstellen von Dachdurchdringung mit hochgeführter Aufkantung. Leistungsumfang Anarbeiten und Anpassen von Dachabdichtung an Dachdurchdringung Leistungsbestandteile hochgeführte Aufkantung Klemmschiene elastische Versiegelung Zweck: Abdichtung von Dachdurchdringungen Vorleistung: Flachdachfenster Folgeleistung: Dachabdichtung Querschnitt: über 4.000 cm2 Einbauort: Flachdachfenster Hauptdach
02.__.0270
Dachdurchdringung, Aufkantung, Klemmschiene, > 4000cm2
0,00
m
03 Balkon- und Dachbeläge
03
Balkon- und Dachbeläge
03.__.0010 Betonplatten, 40x40x4cm, grau, Splittbett Betongehwegplatten, grau, als Gehbelag und Windsogsicherung. Leistungsbestandteile Schutz- und Drainageschicht Splittbett Betonplatten Zweck: Terrassenbelag Beanspruchung: Witterung, Verkehrslasten, Windsog Vorleistung: Dachabdichtung Folgeleistung: endfertige Oberfläche Schutzlage: Bautenschutzmatte d über 6 mm, z. B. Bauder FSM 1100 o. glw. Dränage: Kunststoff, unverrottbar, d= 16 mm Plattengröße: 40x40x4 cm Farbton: grau Rutschfestigkeit: R11 Splittbett: Basaltsplitt, 2-8 mm, d= 80 mm Max. zulässige Nutzlast: 1 KN/m2 (Nutzungskategorie H) gem. DIN EN 1991-1-1 Einbauhöhe: bis 10,00 m über OK Gelände Einbauort: Dachterrassen, Balkone EG bis 2.OG
03.__.0010
Betonplatten, 40x40x4cm, grau, Splittbett
G
153,53
m2
03.__.0020 Betonplatten, 50x50x4cm, grau, Splittbett Plattengröße: 50x50x4 cm Einbauort: Dachterrassen, Balkone EG bis 2.OG
03.__.0020
Betonplatten, 50x50x4cm, grau, Splittbett
A
W
153,53
m2
03.__.0030 Fassadenrinne, Stahl verzinkt, mit Stichkanal Fassadenrinne, Stahl verzinkt, geeignet für den Einsatz gemäß Flachdachrichtlinie, mit geschlossenem Rinnenboden und Kiesfangleiste, Maschenrost 30/10 und zweimal Stirnwand. Breite 130 mm, Höhe 70 mm, Länge bis 3.580 mm. Geeignet für Anschluss an Stichkanal, liefern und fachgerecht einbauen. Stichkanal, Stahl verzinkt, Breite 100mm, Bauhöhe 30 mm, Länge ca. 2.500 mm, liefern, an Rinne anschließen und bis zum Bodeneinlauf der Balkonetwässerung führen. Richtfabrikat, Hersteller/Typ: ACO Profiline Fassadenrinne fixe Bauhöhe und ACO Profiline Maschenrost 30/10 od. glw. Angebotenes Produkt, Hersteller/Typ: (vom Bieter anzugeben) Einbauort:   Balkone und Dachterrassen
03.__.0030
Fassadenrinne, Stahl verzinkt, mit Stichkanal
53,63
m
03.__.0040 Gullyaufsatz 400x400mm, höhenverstellbar, Stichkanal Gullyaufsatz mit Maschenrot 30/10 mm aus verzinktem Stahl, Breite 400 mm, Länge 400 mm, höhenverstellbar 80 - 125 mm, liefern und fachgerecht einbauen. Richtfabrikat, Hersteller/Typ: BauderGREEN GA MR 400 o.glw. Angebotenes System, Hersteller/Typ: (vom Bieter anzugeben) Einbauort:   Dachterrasse und Logga      Kombiabläufe Balkone Südseite      Ab- und Notüberläufe für Balkone mit      Speier
03.__.0040
Gullyaufsatz 400x400mm, höhenverstellbar, Stichkanal
G
18,00
St
03.__.0050 Gullyaufsatz 500x500mm, höhenverstellbar, Stichkanal Breite 500 mm, Länge 500 mm. Richtfabrikat, Hersteller/Typ: Drain Gullyaufsatz mit Abdeckrost o.glw. Angebotenes System, Hersteller/Typ: (vom Bieter anzugeben) Einbauort:   Dachterrasse und Logga      Kombiabläufe Balkone Südseite      Ab- und Notüberläufe für Balkone mit      Speier
03.__.0050
Gullyaufsatz 500x500mm, höhenverstellbar, Stichkanal
A
W
18,00
St
03.__.0060 Betonplatten für Wartungwege, 40x40x4cm Betongehwegplatten als Wartungswege. Zweck: Begehung der Dachfläche zu Wartungszwecken bei nicht begehbaren Dachflächen Beanspruchung: Verkehrslasten Vorleistung: Dachabdichtung Folgeleistung: endfertig Plattengröße: ca. 40x40x4 cm Schutzlage: Bautenschutzmatte d über 6mm Rutschfestigkeit: R11 Max. zulässige Nutzlast: 1 KN Einbauhöhe: bis 12,00 m über OK Gelände Einbauort: Hauptdach
03.__.0060
Betonplatten für Wartungwege, 40x40x4cm
50,00
St
03.__.0070 Betonplatten für Wartungwege, 40x40x4cm, liefern Nur liefern für bauseitige Nutzung.
03.__.0070
Betonplatten für Wartungwege, 40x40x4cm, liefern
E
W
20,00
St
04 Dachbegrünung
04
Dachbegrünung
04.__.0010 Trenn-, Schutz- und Speichervlies, 300g/m2 Schutzlage liefern und als Schutz der Dachabdichtung vor mechanischer Beanspruchung bzw. bei Materialunverträglichkeit gemäß DIN 18531-2, mit 10 cm Überlappung fachgerecht, einschließlich hochführen am Dachrand und Dachdurchdringungen, verlegen. Eigenschaften: Material: 100 % Recycling-Kunststofffasern Festigkeitsklasse: GRK 2 Dicke: ca. 3,6 mm Gewicht: mind. 300 g/m² Verfügt über eine Europäische Technische Bewertung Richtfabrikat Hersteller/Typ: OPTIGRÜN-Schutzlage RMS 300 o. glw. Angebotenes Produkt Hersteller/Typ: (vom Bieter anzugeben)
04.__.0010
Trenn-, Schutz- und Speichervlies, 300g/m2
343,05
m2
04.__.0020 Wasser-Retentionsbox unter Grünflächen Wasser-Retentionsbox mit hohem temporärem und ggfs. permanentem Retentionsvolumen. Mit frei durchströmbarer Struktur zur schnellen Verteilung des Regenwassers innerhalb des Retentionsraums. Faltbare Platte mit Drossel-unabhängigem Wasserspeicher von ca. 3 l/m² bzw. 6 l/m² abhängig von der Verlegeseite. Mit Kapillarsäulen zum Transport von gespeichertem Regenwasser aus der Dränebene in die Substratschicht und zur Steigerung der Verdunstungsleistung. Einsatzbereiche: Zum Bau von Retentionsdächern, unter extensiven Begrünungen. Technische Daten: Material: HDPE-Recycling-Regenerat Nenndicke: 80 mm Flächengewicht: ca. 3,6 kg/m² Farbe: schwarz Druckfestigkeit (nach DIN ISO 25619-2): ca. 100 kN/m² Hohlraumvolumen: ca. 90 Vol.% Retentionsvolumen: ca. 72 l/m² Verfügt über eine Europäische Technische Bewertung Liefern und nach Herstellerangaben einbauen. Richtfabrikat Hersteller/Typ: OPTIGRÜN-Wasser-Retentionsbox WRB 80F o. glw. Angebotenes Produkt Hersteller/Typ: (vom Bieter anzugeben)
04.__.0020
Wasser-Retentionsbox unter Grünflächen
343,05
m2
04.__.0030 Kapillarsäulen für Retentionsboxen Kapillarsäulen zum Transport von gespeichertem Regenwasser aus der Dränebene in die Substratschicht. Einsatzbereiche: Begrünte Retentionsdächer mit Wasser-Retentionsboxen. Anzahl: 2 Stk./m² für extensive Begrünung Liefern und nach Herstellerangaben in die Wasser-Retentionsboxen aus Pos. 04.0020 einbauen. Richtfabrikat Hersteller/Typ: OPTIGRÜN-Kapillarsäulen für WRB 80F o. glw. Angebotenes Produkt Hersteller/Typ: (vom Bieter anzugeben)
04.__.0030
Kapillarsäulen für Retentionsboxen
343,05
m2
04.__.0040 Saug- und Kapillarvlies als Filterschicht, 500g/m2 Saug- und Kapillarvlies als Filterschicht und zur horizontalen Wasserverteilung liefern und auf der WRB mit 10 cm Überlappung verlegen. Einsatzbereich: Auf WRB bei extensiv begrüntem Retentionsdach mit temporärem Wasseranstau mit Wasserverteilung Eigenschaften: Material: 100% PES Nadelvlies Farbe: weiß Dicke: 3,6 mm Festigkeitsklasse: GRK 4 Gewicht: mind. 500 g/m² Gewicht wassergesättigt: 4,50 kg/m² Verfügt über eine Europäische Technische Bewertung Richtfabrikat Hersteller/Typ: OPTIGRÜN-Saug- und Kapillarvlies RMS 500 K o. glw. Angebotenes Produkt Hersteller/Typ: (vom Bieter anzugeben)
04.__.0040
Saug- und Kapillarvlies als Filterschicht, 500g/m2
343,05
m2
04.__.0050 Extensivsubstrat, d = 12 cm Extensivsubstrat als Vegetationstragschicht für Extensivbegrünungen, auf Dachflächen mit geringer Tragfähigkeit, strukturstabilisiert für breites Pflanzenspektrum geeignet, liefern und auf die natürlich verdichtete Schichthöhe von 12 cm einbauen. Der materialbezogene Verdichtungsfaktor ist in der Position zu berücksichtigen und wird nicht gesondert vergütet. Kenndaten: Gesamtporenvol.: > 60-70 Vol% max. Wasserkap.: > 35 Vol% Salzgehalt: < 3,5 g/l organ. Substanz: < 65 g/l pH-Wert: 6,0-8,5 Gewicht wassergesättigt: ca. 1140-1440 kg/m³ Verfügt über eine Europäische Technische Bewertung. Sonstige Kenndaten haben den Anforderungen der FLL-Richtlinien bzw. der ÖNORM L 1131 zu entsprechen. Bei Produktalternativen ist dem Angebot zur Prüfung der Materialgleichwertigkeit ein Prüfzeugnis eines unabhängigen Prüfinstituts beizufügen, aus dem alle geforderten Kennwerte ersichtlich sind. Richtfabrikat Hersteller/Typ: OPTIGRÜN-Extensivsubstrat E-leicht o. glw. Angebotenes Produkt Hersteller/Typ: (vom Bieter anzugeben)
04.__.0050
Extensivsubstrat, d = 12 cm
298,69
m2
04.__.0060 Saatgut EKR und Sedumsprossen - Trockenansaat Extensivbegrünung durch Ansaat mit Saatgutmischung EKR und Sprossenansaat (auf Extensiv-Mehrschichtsubstrat) herstellen. - Substrat durch Harken aufrauhen - gleichmäßiges Aufbringen von Sedumsprossen - Ansaat mit Saatgutmischung EKR - durchdringendes Wässern. Saatgut mit ca. 30 Kräuterarten (ca. 1200 Korn/m2), sowie 50 g/m2 Sedumsprossen bestehend aus mind. 4-5 Sedumarten. Wasser wird bauseits zur Verfügung gestellt. Die Saatgutmischung ist der Bauleitung nachzuweisen. Richtfabrikat Hersteller/Typ: OPTIGRÜN-Saatgutmischung EKR und Sprossenansaat o. glw. Angebotenes Produkt Hersteller/Typ: (vom Bieter anzugeben)
04.__.0060
Saatgut EKR und Sedumsprossen - Trockenansaat
G
298,69
m2
04.__.0070 Saatgut Biodiversität BDM (mehrjährig) und Sedumsprossen - Trockenansaat Mehrjährige Extensivbegrünung zur Steigerung der Biodiversität durch Ansaat mitb Saatgutmischung BDM und Sprossenansaat (auf Extensiv-Mehrschichtsubstrat) herstellen. - Substrat durch Harken aufrauhen - gleichmäßiges Aufbringen von Sedumsprossen - Ansaat mit Saatgutmischung BDM - durchdringendes Wässern. Saatgut mit ca. 54 Kräuterarten (ca. 1200 Korn/m2), sowie 50 g/m2 Sedumsprossen bestehend aus mind. 4-5 Sedumarten. Wasser wird bauseits zur Verfügung gestellt. Die Saatgutmischung ist der Bauleitung nachzuweisen. Richtfabrikat Hersteller/Typ: OPTIGRÜN-Saatgutmischung BDM und Sprossenansaat o. glw. Angebotenes Produkt Hersteller/Typ: (vom Bieter anzugeben)
04.__.0070
Saatgut Biodiversität BDM (mehrjährig) und Sedumsprossen - Trockenansaat
A
298,69
m2
04.__.0080 Saatgut Biodiversität BDE (einjährig) und Sedumsprossen - Trockenansaat Einjährige Extensivbegrünung zur Steigerung der Biodiversität durch Ansaat mit Saatgutmischung BDE und Sprossenansaat (auf Extensiv-Mehrschichtsubstrat) herstellen. - Substrat durch Harken aufrauhen - gleichmäßiges Aufbringen von Sedumsprossen - Ansaat mit Saatgutmischung BDE - durchdringendes Wässern. Saatgut mit ca. 23 Kräuterarten (ca. 1200 Korn/m2), sowie 50 g/m2 Sedumsprossen bestehend aus mind. 4-5 Sedumarten. Wasser wird bauseits zur Verfügung gestellt. Die Saatgutmischung ist der Bauleitung nachzuweisen. Richtfabrikat Hersteller/Typ: OPTIGRÜN-Saatgutmischung BDE und Sprossenansaat o. glw. Angebotenes Produkt Hersteller/Typ: (vom Bieter anzugeben)
04.__.0080
Saatgut Biodiversität BDE (einjährig) und Sedumsprossen - Trockenansaat
A
298,69
m2
04.__.0090 Fertigstellungspflege Ansaat Fertigstellungspflege für Extensivbegrünung bei Ansaat nach den Richtlinien der FLL / ÖNORM L 1131 bis zur Abnahme der Flächen. Ausreichend anwässern, Kahlstellen sind nachzusäen, Fremdaufwuchs von Gehölzen beseitigen, nach der Samenreife der meisten Pflanzen mähen, Mähgut aufnehmen und abfahren, Kontrolle und Reinigung technischer Einrichtungen. Zu Beginn der Vegetationsperiode einmalig mit 50 g/m2 Langzeitdünger düngen. Die Abnahme erfolgt nach den Richtlinien der FLL / ÖNORM L 1131 bei einem projektiven Deckungsgrad von 60 %. Düngerart: OPTIGRÜN-Langzeitdünger 'Opticote' o. glw. NPK-Langzeitdünger 18-6-8 Farbe: grau-grün Korngröße: 4-6 mm Aufwandmenge: 50 g/m²
04.__.0090
Fertigstellungspflege Ansaat
298,69
m2
GRÜNDACH ZUBEHÖR
GRÜNDACH ZUBEHÖR
04.__.0100 Randausbildung, Kies, Fangleiste, B=50cm Randausbildung aus Kies mit Fangleiste. Leistungsbestandteile Kiesschüttung aus Grobkies Trennung durch Kiesfangleiste Zweck: Randausbildung Plattenbeläge und Gründächer, Brandschutz an Dachdurchbrüchen Beanspruchung: Verkehrslasten Vorleistung: Dachabdichtung, Retentionsboxen und Schutzvlies Folgeleistung: endfertig Kiesmaterial: Körnung 16-32 mm, gewaschen Kiesfangleiste: L-Winkel aus verzinktem Stahlblech, gelocht, L-Profil, H = 150 mm Einbauhöhe: ca. 10 cm Breite Kiesstreifen: über 50 cm Einbauort: Dachrand Hauptdach und Umrandung Flachdachfenster
04.__.0100
Randausbildung, Kies, Fangleiste, B=50cm
103,72
m
05 Lichtkuppeln/ RWA
05
Lichtkuppeln/ RWA
Für Dachausstiege, Dachflächenfenster und Lichtkuppeln, auch mit RWA-, bzw. NRG-Funktion, gelten folgende Schnittstellen: Leistung Kuppel* AN Antriebsmotor* AN Steuerung liefern AN Steuerung aufklemmen ELT Taster liefern ELT Taster aufklemmen ELT Kabel (AP, UP, E30 etc.) ELT Rauchmelder liefern ELT Rauchmelder aufklemmen ELT Inbetriebnahme/Doku/Prüfbuch AN Laibungsbekleidung innen bauseitig Definitionen *= Liefern, Einbauen und Eindichten samt ggf. erforderlicher Eindeckrahmen, Holzbohlenkranz etc. AN= Bieter, bzw. Auftragnehmer dieser Vergabeeinheit ELT= bauseitig beauftragtes Elektrogewerk bauseitig= Drittgewerk im Auftrag des AG
Für Dachausstiege, Dachflächenfenster und
05.__.0010 Flachdach Fenster, 3-fach Verglasung, starr, opal, 80x80cm Thermisch getrenntes wärmebrückenfreies Flachdach Fenster, allgemein bauaufsichtlich zugelassen, Leistungsdaten zertifiziert nach DIN EN 14351 und EN 1873, oder gleichwertig. Lüftbar verriegelt inkl. wärmegedämmten Aufsatzkranz aus GFK der Bestellgröße: 80 x 80 cm. Systembeschreibung: Einfassrahmen Formsteifer Einfassrahmen aus Kunststoff als Mehrkammersystem mit Stufensicke in bikonvexer Außenkontur inkl. umlaufender Funktionsnut zur Aufnahme und Schnelljustierung der Beschlagsteile. Der Wärmedurchgangskoeffizient Uf nach EN ISO 10077 muss 0,76 W/(m²K) betragen. Stufenlose Integration der Verglasung in den Einfassrahmen mit optimaler Wasserableitung zur Vermeidung von Schmutzkanten. Wärmeschutz des Flachdach Fenster Systems Der Wärmedurchgangskoeffizient Uw nach EN ISO 10077-1 des Flachdach Fensters muss <= 0,9 W/(m² K) (für ein Referenzelement 1,20x1,20) betragen und entsprechend rechnerisch nachgewiesen werden, der im Objektfall anzusetzende Wärmedurchgangskoeffizient ist abhängig von der Einbaulage zu berechnen. Der Nachweis des gesamten Wärmedurchgangskoeffizienten inkl. Aufsatzkranz ist bei Bedarf nach den anerkannten Regeln der Technik zu führen. Um die Gefahr von Oberflächenkondensat und Schimmelbildung sowie um Wärmeverluste zu reduzieren, ist die Konstruktion umlaufend thermisch getrennt in TIP-Technologie, als komplett wärmegedämmtes Gesamtsystem auszuführen. Der Nachweis der thermischen Trennung und Kondensatvermeidung ist anhand von Konstruktionsdetails und Isothermenberechnungen beizufügen. Dichtungssystem Vierseitig umlaufendes Ballon-Doppeldichtungssystem bestehend aus EPDM. Gebrauchstauglichkeit Die Gebrauchstauglichkeit ist durch die Nachweise der Schlagregendichtheit nach EN 12208 / Leistungsklasse E 1500 und der Luftdichtheit nach EN 12207 / Leistungsklasse 4 zu erbringen und in der Leistungserklärung zu bestätigen. Verglasung Kompakte energieeffiziente Wärmeschutzisolierverglasung serienmäßig bestehend aus: einer mind. 6 mm dicken ESG-Außenscheibe mit Low- E Beschichtung (niedrige Emissivität), einem thermisch entkoppeltem Randverbund, Scheibenzwischenräume mit Edelgasfüllung, 4 mm dicken Zwischenscheibe und einem 8 mm starken Verbundsicherheitsglaspaket mit einer doppelten, hochtransparenten, 0,76 mm dicken, hoch reißfesten Verbundsicherheitsfolie aus Polyvinyl-Butyral (PVB). Wärmedämmung Glas Ug = 0.7 W/(m² K) Energiedurchlassgrad g = 30-40% Schalldämmung Rwp = 39 dB Lichttransmission LT = 72% Die zu verwendenden Verglasungen müssen gemäß DIN 18008 dimensioniert und ausgeführt werden. Die permanente Durchsturzsicherheit muss nach den Vorgaben der BG nachgewiesen werden. Aufsatzkranz Verbundaufsatzkranz (Sandwichkonstruktion) als geschlossener torsionssteifer Verbundquerschnitt aus glasfaserverstärktem Polyesterharz, Aufsatzkranzhöhe: 40 cm weiß durchpigmentiert, mit Wärmedämmung aus PU-Hartschaum und ebenem, elastischen Einklebeflansch. Aufsatzkranz mit umlaufend angeformter Aufkantung mind. 15mm hoch für gesicherten Schlagregenschutz. Der U-Wert des Verbundaufsatzkranzes muss <= 0,9 W/(m² K) betragen. Fenster komplett liefern und montieren
05.__.0010
Flachdach Fenster, 3-fach Verglasung, starr, opal, 80x80cm
2,00
St
05.__.0020 Flachdach Fenster, 3-fach Verglasung, starr, opal, 100x150cm Bestellgröße: 100 x 150 cm. Fenster komplett liefern und montieren
05.__.0020
Flachdach Fenster, 3-fach Verglasung, starr, opal, 100x150cm
W
1,00
St
05.__.0030 Zulage elektromotorische Öffnungsfunktion + RWA Zulage für die Ausführung von Lichtkuppeln mit elektromotorischer Öffnung als Rauch- und Wärmeabzugsanlage gegenüber starrer Standardausführung. Leistungsbestandteile Öffnungsbeschlag Elektromotorischer Antrieb Rauch-Wärme-Melder Steuerzentrale mit Akkupufferung Wind- und Regenwächter, Beistellung 2 Taster für Elektrogewerk Inbetriebnahme Zweck: a) RWA (Rauch-Wärme-Abzug)      elektromotorisch b) Lüftungsfunktion c) Dachausstieg Einbauort: RWA-Fenster Treppenhaus
05.__.0030
Zulage elektromotorische Öffnungsfunktion + RWA
1,00
St
05.__.0040 Dachaustiegsleiter, Wandhalterung, Alu, H= 3,50m Dachausstiegsleiter aus Aluminium mit Einhängehaken und Wandhalterung liefern und übergeben. Dachausstiegshöhe: bis 3,50 m über OKF Leiterlänge: ca. 4,30 m Einbauort: Für RWA, Lagerung nach Angabe AG
05.__.0040
Dachaustiegsleiter, Wandhalterung, Alu, H= 3,50m
1,00
St
06 Flüssigabdichtung
06
Flüssigabdichtung
06.__.0010 Flüssigabdichtung, 2K-Abdichtungsharz, PMMA, B=50cm Flüssigabdichtung aus zweikomponentigem Abdichtungsharz auf Polymethylmetacrylat-Basis als zweite Abdichtungsebene für Gesims. Breite ca. 50 cm in der Abwicklung, einschließlich UK aus AW100 verleimter Schichtholzplatte. Dicke der Platte = 28 mm Leistungsbestandteile Schichtholzplatte mit Gefälle ca. 2,0 % auf Holzwand montieren Untergrundvorbereitung pigmentierter Abdichtungsharz Einbettung Vlies Zweck: Bauwerksabdichtung nach DIN 18531 auf Flachdächern und Balkonen Vorleistung: Holzhybrid-Fassade Folgeleistung: Blechabdeckung Materialbasis: Polymethylmethacrylatbasis (PMMA) Untergrundvorb.: Anrauhen oder Schleifen, frei von Unebenheiten Vliesdichte: 110 g/m2 Abdichtungsverbrauch: 3-4 kg/m2 Trockenschichtdicke: mind. 2,10 mm Einbau: auf bis zu 90° geneigten Flächen Eigenschaften: naht- und fugenlos, temperaturflexibel, wasserdicht, perforationsbeständig, uv-beständig, Alkali-beständig, elastisch rissüberbrückend, durchwurzelungsfest Baustoffklasse: B2/E nach DIN 4102 bzw. EN 13501 Einbauort: Zweite Abdichtungsebene bei Fassadenversprung, Anschluss Brüstung TG an Außenwand (siehe DT 05-ARC-DT-XX-01__-123-Z-AB)
06.__.0010
Flüssigabdichtung, 2K-Abdichtungsharz, PMMA, B=50cm
61,414
m
06.__.0020 Sockel, 2K-Abdichtungsharz, PMMA, H=20cm Flüssigabdichtung aus zweikomponentigem Abdichtungsharz auf Polymethylmetacrylat-Basis im Sockelbereich, als Anschluss der Flächenabdichtung an Aufkantung. Leistungsbestandteile Flüssigabdichtung Sockel Hohlekehlausbildung Sockelhöhe: bis 20 cm Einbauort: Balkonaufkantungen
06.__.0020
Sockel, 2K-Abdichtungsharz, PMMA, H=20cm
46,32
m
06.__.0030 Sockel, 2K-Abdichtungsharz, PMMA, H=30cm Flüssigabdichtung aus zweikomponentigem Abdichtungsharz auf Polymethylmetacrylat-Basis im Sockelbereich. Leistungsbestandteile Flüssigabdichtung Sockel Hohlekehlausbildung Sockelhöhe: 30 cm Einbauort: Balkonaufkantungen,
06.__.0030
Sockel, 2K-Abdichtungsharz, PMMA, H=30cm
19,52
m
06.__.0040 Dachdurchdringung, PMMA, < 500cm2 Anarbeiten an Dachdurchdringung mit PMMA. Leistungsumfang Anarbeiten von Dachabdichtung an Dachdurchdringung Flüssigkunststoff Zweck: Abdichtung von Dachdurchdringungen Vorleistung: TGA-Installationen Querschnitt: bis einschließlich 500 cm2 Einbauort:
06.__.0040
Dachdurchdringung, PMMA, < 500cm2
E
5,00
St
06.__.0050 Dachdurchdringung, PMMA, < 1500cm2 Anarbeiten an Dachdurchdringung mit PMMA. Leistungsumfang Anarbeiten von Dachabdichtung an Dachdurchdringung Flüssigkunststoff Zweck: Abdichtung von Dachdurchdringungen Vorleistung: TGA-Installationen Querschnitt: bis einschließlich 1.500 cm2 Einbauort:
06.__.0050
Dachdurchdringung, PMMA, < 1500cm2
E
5,00
St
06.__.0060 Dachdurchdringung, PMMA, > 4000cm2 Anarbeiten an Dachdurchdringung mit PMMA. Leistungsumfang Anarbeiten von Dachabdichtung an Dachdurchdringung Flüssigkunststoff Zweck: Abdichtung von Dachdurchdringungen Vorleistung: Flachdachfenster Querschnitt: bis einschließlich 4.000 cm2 Einbauort: Anschluss Flachdachfenster
06.__.0060
Dachdurchdringung, PMMA, > 4000cm2
E
13,80
m
07 Flachdachabläufe/Einbauteile
07
Flachdachabläufe/Einbauteile
07.__.0010 FD-Ablauf, Klebeflansch, 2tlg, senkrecht, DN70, Anstauelement Flachdachablauf mit Klebeflansch, zweiteilig, senkrecht. Leistungsumfang Bemessung Voranstrich Stahlbeton Voranstrich Wärmedämmung Leistungsbestandteile Flachdachablauf einschl. Klebeflansch Aufstockelement einschl. Klebeflansch Siebeinheit Zweck: Dachentwässerung Beanspruchung: Regenwasser Vorleistung: Deckendurchbruch (Rohbau) Folgeleistung: Anarbeiten der Dachabdichtung Material: Polyurethan Nenndurchmesser: 10 mm Ablaufleistung: 7,1 l/s (bei 35 mm Stauhöhe) Einbausituation: Warmdachaufbau Richtfabrikat: SitaStandard DN 70 und SitaMore Anstauelement o.glw. bestehend aus: SitaMore Anstauelement Gummimetallpuffer höhenverwtellbar Geschlossener Deckel Dichtring Grundkörper SitaStandard Aufstockelement Grundkörper Dichtring Dämmkörper Aufstockelement Dämmkörper Gully SitaStandard senkrecht Angebotenes Fabrikat: '.....................................' (vom Bieter anzugeben) Einbauort: Hauptdach
07.__.0010
FD-Ablauf, Klebeflansch, 2tlg, senkrecht, DN70, Anstauelement
1,00
St
07.__.0020 Kontrollschacht Flachdachablauf Kontrollschacht zur Revisionierung von Dachabläufen und Notüberläufen Einsatzbereich: Über Dachabläufen in der Fläche und in Randbereichen von begrünten Dächern. Technische Daten: Material: Aluminium, 2 mm Abmessungen: ca. 400 x 400 x 150 mm Mit vorperforiertem Dämmkeilprofil Anschlussmöglichkeiten für bis zu 8 Wasserleitkanäle Richtfabirkat:  Optigrün-Kontrollschacht FSA 40      o.glw. Angebotenes Fabrikat: '.....................................'      (vom Bieter anzugeben) Liefern und fachgerecht nach Herstellerangaben einbauen. Einbauort:   Haupt- und Notentwässerung      Hauptdach
07.__.0020
Kontrollschacht Flachdachablauf
4,00
St
07.__.0030 Kontrollschacht-Deckel Kontrollschacht-Deckel ohne oberseitige Einlauföffnungen zur Abdeckung von Kontrollschächten mit den Abmessungen 400 x 400 mm zu Pos. 07.0020 Inkl. Befestigungsmaterial. Eigenschaften: Abmessung: 400 x 400 mm Material: Aluminium mit Antirutschbeschichtung, 3 mm Farbe: Anthrazit (RAL 7016) Belastbarkeit: 800 kg Unterseitig verstärkt Richtfabirkat:  Optigrün-Kontrollschacht-Deckel DSA      40D o.glw. Angebotenes Fabrikat: '.....................................'      (vom Bieter anzugeben) Liefern und nach Herstellereingaben einbauen. Einbauort:   Haupt- und Notentwässerung      Hauptdach
07.__.0030
Kontrollschacht-Deckel
4,00
St
07.__.0040 Ablaufdrossel Ablaufdrossel für temporären und dauerhaften Wasseranstau in Retentionsdächern, liefern und nach Herstellerangaben einbauen. Höhenvariable Ablaufdrossel aus Edelstahl mit Grundplatte aus Polyamid und Dichtringen aus EPDM für die Hauptentwässerung mit Freispiegelentwässerung. Die Drosselbohrung wird objektbezogen gefertigt. Passend zu Ablauf aus Pos. 07.0010 Bei Verwendung des Richtfabrikats ist folgendes Produkt zu liefern und einzubauen: Richtfabrikat:  Optigrün-Ablaufdrossel SMR o.glw. Angebotenes Fabrikat: '.....................................'      (vom Bieter anzugeben) Es erfolgt eine objektspezifische Einstellung eines definierten Drosselabflusses und einer definierten Daueranstauhöhe bei der Systemlösung Retentionsdach Drossel nach Vorgabe des Herstellers. Einbauort:   Hauptentwässerung Hauptdach
07.__.0040
Ablaufdrossel
1,00
St
07.__.0050 FD-Kombiablauf, Klebeflansch, 1tlg, seitlich, DN100 Flachdachablauf als Haupt- und Notentwässerung in einem Bauteil, mit Anschlussmaschette, zweiteilig, mit seitlichem Attikadurchgang, einschl. Gully, Anschlussrohr, Sicherungsschelle, Kanal und Dampfsperrplatte, zur Freisspiegelentwässerung Leistungsumfang Bemessung Voranstrich Stahlbeton Voranstrich Wärmedämmung Leistungsbestandteile Flachdachablauf bestehend aus Gelenkfuß, Gully, Sicherungsschelle, Dampfsperrplatte, Notentwässerungskanal und Rohr Siebeinheit (Kiesfang) Dichtmanschette für äußeren Attikaanschluss Übergabestück zum Anschluss einer Fallrohrleitung DN 70 Zweck: Dachentwässerung (Terrasse) Beanspruchung: Regenwasser Vorleistung: Attikadurchbruch (Rohbau) Folgeleistung: Anarbeiten der Dachabdichtung Material: Polyurethan und Edelstahl Nenndurchmesser: 100 mm Ablaufleistung Hauptentwässerung: 3,3 l/s (bei 35 mm Anstauhöhe) Notentwässerung: 2,3 l/s (bei 35 mm Anstauhöhe) Einbausituation: Warmdachaufbau Richtfabrikat: Sita Vasant Double o.glw. Angebotenes Fabrikat: '.....................................' (vom Bieter anzugeben) Einbauort: Dachterrasse 2.OG
07.__.0050
FD-Kombiablauf, Klebeflansch, 1tlg, seitlich, DN100
2,00
St
07.__.0060 Balkon-Ablauf, Klebeflansch, 1tlg, seitlich, DN50 Balkonablauf mit Anschlussmanschette aus Bitumen EPDM Verbund, einteilig, mit seitlichem Ablauf. Ablauf aus Stahl feuerverzinkt, mit Beschichtung gemäß DIN DN ISO 2178 auf Basis einer 2K-Epoxid-Kombination liefern und fachgerecht montieren. Leistungsumfang liefern und einbauen Leistungsbestandteile Ablauftopf Anschlussmanschette Klemmring Entwässerungsring Siebaufnahme 100 x 100 mm Edelstahlsieb DN 50 Setzen und mit Mörtel vergießen Zweck: Balkonentwässerung Beanspruchung: Regenwasser Vorleistung: Aussparung Balkonplatte, Folgeleistung: Anarbeiten der Abdichtung Material: Stahl feuerverzinkt und beschichtet Nenndurchmesser: 50 mm Einbausituation: Stb-Balkonplatte Einbauort: Balkone 1.OG und EG Südseite
07.__.0060
Balkon-Ablauf, Klebeflansch, 1tlg, seitlich, DN50
4,00
St
07.__.0070 Speier als Hauptablauf, Rundrohr, 300mm, DN50 Wasserspeier als Hauptentwässerung mit Rundrohr. Leistungsumfang Bemessung Leistungsbestandteil Speierelement eibauen und mit Mörtel vergießen Zweck: Balkonentwässerung Beanspruchung: Regenwasser Vorleistung: Aussparung  (Rohbau) Folgeleistung: Anarbeiten der Dachabdichtung Material: Edelstahl Nenndurchmesser: 50 mm Länge: 300 mm Ablaufleistung: mind. 5,0 l/s Einbausituation: Stb-Platte mit Aufkantung Einbauort: Balkone ungedämmt, EG und 1.OG, Ost- und Westseite
07.__.0070
Speier als Hauptablauf, Rundrohr, 300mm, DN50
3,00
St
07.__.0080 Speier als Hauptablauf, Rundrohr, 800mm, DN70 Wasserspeier als Hauptentwässerung aus Polyurethan mit abgewinkeltem Festflansch und Keilausbildung zum direkten Aufschweißen von Bitumenbahnen, einschließlich Manschette, Fixierring zur zusätzlichen. Sicherung der Anschlussmanschette und Aufnahme eines Fisefangs, Kiesfang und Rundrohr. Leistungsumfang Bemessung Leistungsbestandteil Speierelement wie beschrieben Dampfsperrplatte Fassadenabdeckplatte Edelstahlrohr DN70, ca. 800 mm Länge Kiesfang mit Arretierung Zweck: Hauptentwässerung Beanspruchung: Regenwasser Vorleistung: Attikadurchbruch (Rohbau) Folgeleistung: Anarbeiten der Dachabdichtung Material: Polyurethan / Edelstahl Nenndurchmesser: 70 mm Länge: 800 mm Ablaufleistung: ca. 1,0 l/s (bei 45 mm Anstauhöhe) Einbausituation: Warmdachaufbau Einbauort: Logga 2.OG
07.__.0080
Speier als Hauptablauf, Rundrohr, 800mm, DN70
1,00
St
07.__.0090 Speier, Rundrohr, 300mm, DN50 Wasserspeier als Notentwässerung mit Rundrohr. Leistungsumfang Bemessung Leistungsbestandteil Speierelement eibauen und mit Mörtel vergießen Zweck: Balkonentwässerung Beanspruchung: Regenwasser Vorleistung: Aussparung  (Rohbau) Folgeleistung: Anarbeiten der Dachabdichtung Material: Edelstahl Nenndurchmesser: 50 mm Länge: 300 mm Ablaufleistung: mind. 5,0 l/s Einbausituation: Stb-Platte mit Aufkantung Einbauort: Balkone ungedämmt, EG und 1.OG
07.__.0090
Speier, Rundrohr, 300mm, DN50
7,00
St
07.__.0100 Speier, Rundrohr, 800mm, DN50 Wasserspeier als Balkon-Notentwässerung aus Polyurethan mit abgewinkeltem Festflansch und Keilausbildung zum direkten Aufschweißen von Bitumenbahnen, einschließlich Manschette, Fixierring zur zusätzlichen. Sicherung der Anschlussmanschette und Aufnahme eines Fisefangs, Kiesfang und Rundrohr. Leistungsumfang Bemessung Leistungsbestandteil Speierelement wie beschrieben Dampfsperrplatte Fassadenabdeckplatte Edelstahlrohr DN70, ca. 800 mm Länge Kiesfang mit Arretierung Zweck: Notentwässerung Beanspruchung: Regenwasser Vorleistung: Attikadurchbruch (Rohbau) Folgeleistung: Anarbeiten der Dachabdichtung Material: Polyurethan / Edelstahl Nenndurchmesser: 50 mm Länge: 800 mm Ablaufleistung: ca. 1,0 l/s (bei 45 mm Anstauhöhe) Einbausituation: Warmdachaufbau Einbauort: Logga 2.OG
07.__.0100
Speier, Rundrohr, 800mm, DN50
1,00
St
07.__.0110 Speier, Rechteckrohr, 1000mm, 120x60mm Wasserspeier als Notentwässerung mit Anstauring und Rechteckrohr. Einschließlich Schraubflansch-Konstruktion, Anstauring aus PE-HD kürzbar, mit Anstau-Losflansch und zwei Dichtmanschetten zum Einklemmen von Bitumenbahnen. Mit Dichtring für PE-Ring, Festflansch verschweißten Edelstahlgewindestiften mit Muttern und Kappen, sowie Kiesfang Leistungsumfang funktionsfähiger Notüberlauf Leistungsbestandteil Speierelement bestehnd aus Grundkörper, Dichtmanschetten einschl. Unterlegscheiben, Muttern und Schutzkappen, Anstauflansch mit Dichtring, PE-Anstauring und Kiesfang Anschlussmanschette Bitumen Fassadenabdeckplatte ca. 250 x 250 mm Dampfsperrplatte Dämmkörper Polyurethan Zweck: Dachentwässerung Beanspruchung: Regenwasser Vorleistung: Attikadurchbruch (Rohbau) Folgeleistung: Anarbeiten der Dachabdichtung Material: Edelstahl Abmessungen: 120x60 mm Länge: ca. 1000 mm Ablaufleistung: ca. 7,7 l/s bei 45 mm Anstauhöhe Einbausituation: Warmdachaufbau Richtfabrikat: SitaTurbo Max mit Anstauring o.glw. Angebotenes Fabrikat: '.....................................' (vom Bieter anzugeben) Einbauort: Hauptdach
07.__.0110
Speier, Rechteckrohr, 1000mm, 120x60mm
3,00
St
FLACHDACHENTLÜFTER
FLACHDACHENTLÜFTER
07.__.0120 Flachdachentlüfter, NW=100mm Flachdachentlüfterelement zum Anschluss in die Flachdachabdichtung. Leistungsbestandteile Klebeflasch Aufstockelement Abdeckhaube Zweck: Belüftung/Trocknung des Flachdachaufbaus Vorleistung: Wärmedämmung Folgeleistung: Dachabdichtung Nennweite: bis ca. 100 mm Einbauort: Hauptdach
07.__.0120
Flachdachentlüfter, NW=100mm
E
1,00
St
KABEL- UND ROHRDURCHFÜHRUNGEN
KABEL- UND ROHRDURCHFÜHRUNGEN
07.__.0130 Schwanenhals f. Leitungsdurchtritt DN25 Flachdachdurchführung als Schwanenhals, komplett mit Anschlussmanschette zum Anschluss der Kunststoffabdichtung. Leistungsumfang: Schwanenhals-Formteil Dichtflansch als Überwurf Einbau Anarbeiten an Abdichtung Zweck: hinterlaufsicherer Durchtritt von Kabeln und Leitungen durch die Dachabdichtung Vorleistung; Dampfsperre/Dachbdichtung Folgeleistung: Kabeldurchfädelung (bauseitig) Schrumpfschlauchdichtung zum Kabel (bauseitig) Material: Verzinktes Stahlrohr Durchmesser: DN 25 mm Form: "Spazierstock"-Bogen, Kabelaustritt nach unten Eindichtung: Flansch in Höhe Dampfsperre Flansch in Höhe Dachabdichtung Radius: min. 25 cm Material: Stahl, verzinkt oder Edelstahl
07.__.0130
Schwanenhals f. Leitungsdurchtritt DN25
E
1,00
St
07.__.0140 Schwanenhals f. Leitungsdurchtritt DN50 Flachdachdurchführung als Schwanenhals, komplett mit Anschlussmanschette zum Anschluss der Kunststoffabdichtung. Leistungsumfang: Schwanenhals-Formteil Dichtflansch als Überwurf Einbau Anarbeiten an Abdichtung Zweck: hinterlaufsicherer Durchtritt von Kabeln und Leitungen durch die Dachabdichtung Vorleistung; Dampfsperre/Dachbdichtung Folgeleistung: Kabeldurchfädelung (bauseitig) Schrumpfschlauchdichtung zum Kabel (bauseitig) Material: Verzinktes Stahlrohr Durchmesser: DN 50 mm Form: "Spazierstock"-Bogen, Kabelaustritt nach unten Eindichtung: Flansch in Höhe Dampfsperre Flansch in Höhe Dachabdichtung Radius: min. 30 cm Material: Stahl, verzinkt oder Edelstahl
07.__.0140
Schwanenhals f. Leitungsdurchtritt DN50
E
1,00
St
07.__.0150 Schwanenhals f. Leitungsdurchtritt DN75 Flachdachdurchführung als Schwanenhals, komplett mit Anschlussmanschette zum Anschluss der Kunststoffabdichtung. Leistungsumfang: Schwanenhals-Formteil Dichtflansch als Überwurf Einbau Anarbeiten an Abdichtung Zweck: hinterlaufsicherer Durchtritt von Kabeln und Leitungen durch die Dachabdichtung Vorleistung; Dampfsperre/Dachbdichtung Folgeleistung: Kabeldurchfädelung (bauseitig) Schrumpfschlauchdichtung zum Kabel (bauseitig) Material: Verzinktes Stahlrohr Durchmesser: DN 75 Form: "Spazierstock"-Bogen, Kabelaustritt nach unten Eindichtung: Flansch in Höhe Dampfsperre Flansch in Höhe Dachabdichtung Radius: min. 45 cm Material: Stahl, verzinkt oder Edelstahl
07.__.0150
Schwanenhals f. Leitungsdurchtritt DN75
E
1,00
St
07.__.0160 Dach-Kontrollstutzen Liefern und einbauen von Dach-Kontrollstutzen zur permanenten Überwachung der Flachdachabdichtung. Kontrollstutzen bestehend aus Formrohr mit werksseitigem Bitumenflansch zum bauseitigen Anschluss der Dachabdichtung, Abdeckkappe mit EPS-Füllkörper zur Vermeidung von Wärmebrücken und Spannring zur Fixierung. Länge Kontrollstutzen ca. 450 mm, Außendurchmesser ca. 125 mm. Angebotenes Produkt Hersteller/Typ: (vom Bieter anzugeben) Einbauort:  Hauptdach, 1 x Kontrollstuzen je Zone
07.__.0160
Dach-Kontrollstutzen
3,00
St
08 Personensicherung
08
Personensicherung
08.__.0010 Absturzsicherung, horizontales Seilsystem Auflastgehaltenes, horizontales Seilsystem nach DIN EN 795:2012 Typ C + E zur Sicherung mit persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) bei Wartungs-, Pflege- und Instandhaltungsarbeiten. Mit Seilgleiter frei überfahrbares System. Geprüft und zertifiziert für 1 Person + 1 Retter. Einsatzbereich: Im Dachrandbereich von begrünten oder bekiesten Flachdächern mit 0-5° Dachneigung Einbauort:  Hauptdach Liefern und fachgerecht gemäß Herstellervorschriften und Verlegeempfehlung mit mindestens 2,5m Abstand zur Absturzkante einbauen. Einbau nur mit vom Hersteller und zuständigen Fachplaner/Sicherheits- und Gesundheitskoordinator freigegebenem Dachaufbau und Verlegeempfehlung. Alle Pfosten sind mit einer Kennzeichnung zu versehen. Zugehörige Montagedokumentation, wie in DIN EN 795:2012 und DGUV-Information 201-056 gefordert, ist zu erstellen. Mit Beendigung der Montagearbeiten der Anschlageinrichtung sind dem Auftraggeber die ausgefüllte und bebilderte Montagedokumentation, Kontrollkarte, Verlegeempfehlung, Montageanleitung, Gebrauchsanleitung und Unterlagen zur Inspektion zu übergeben. Die erforderliche Mindestauflast nach Herstellervorgabe ist zwingend einzuhalten. Das erforderliche Auflastmaterial ist in dieser Position mit einzukalkulieren. Bei nicht ausreichendem Schichtaufbau ist dieser im Bereich der Sicherheitsvliese nach Herstellerangaben zu erhöhen. Richtfabrikat Hersteller/Typ: OPTIGRÜN-Optisafe OSL o. glw. Angebotenes Produkt Hersteller/Typ: (vom Bieter anzugeben)
08.__.0010
Absturzsicherung, horizontales Seilsystem
70,00
m
08.__.0020 Seilglieter Seilgleiter als beweglicher Anschlagpunkt für 1 Person für das frei überfahrbare Seilsystem aus Pos. 08.0010 liefern. Richtfabrikat:  Optigrün-Optisafe OSR Seilgleiter      o. glw. angebotenes Fabrikat: '.....................................'      (vom Bieter anzugeben)
08.__.0020
Seilglieter
1,00
St
08.__.0030 persönliche Schutzausrüstung Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) gem. DIN EN 361, EN 353-2 und EN 355 zur Verwendung in Verbindung mit zugelassenen Anschlageinrichtungen liefern und am Dachzugang gut sichtbar vorhalten. Bestehend aus: - Auffanggurt nach EN 361 - Kernmantel-Sicherungsseil mit einstellbarem   Anseilradius (Seilverkürzer) nach EN 353-2   Länge: 10 m   Durchmesser 12 mm - Bandfalldämpfer nach EN 355 - Aufbewahrungskoffer aus Stahlblech - Prüfbuch und Kontrollkarte
08.__.0030
persönliche Schutzausrüstung
1,00
St
08.__.0040 Planung/ Abstimmung der auflastgehaltenen Absturzsicherung Planung und Abstimmung, von durch Auflast der Dachbegrünung gehaltenen Absturzsicherungen gemäß DIN EN 795:2012 u. DGUV-Information 201-056, mit dem Architekten / Sicherheitskoordinator / Bauherren.
08.__.0040
Planung/ Abstimmung der auflastgehaltenen Absturzsicherung
1,00
psch
09 Wartung
09
Wartung
09.__.0010 Wartung extensiv begrünte Dachflächen Wartung von extensiv begrünten Flachdachflächen. Leistungsumfang Sichtprüfung Beseitigung Verunreinigungen und Laub Beseitigung Kiesverwehungen Durcharbeiten Bewuchs, Entfernen nicht erwünschter Aussamungen Mähen, Düngen, Nachsaat/Nachpflanzung bei Fehlstellen Reinigung Abläufe und Rinnen Reinigung von Be- und Entlüftungsöffnungen Prüfung und ggf. Erneuerung dauerelast. Fugen Wartungsdokumentation zum Erhalt der Gewährleistung. Zweck: Sicherstellung der dauerhaften Funktionsfähigkeit von Abdichtungen und Begrünungen Wartungszyklen: 1-2-mal jährlich Abrechnung: jährlich nach m2 Dachfläche Ausführungsort: Hauptdach
09.__.0010
Wartung extensiv begrünte Dachflächen
343,05
m2
10 Stundenlohnarbeiten
10
Stundenlohnarbeiten
Stundenlöhne enthalten die Zulagen für Feiertags-, Samstags- und Sonntagsarbeit sowie für Überstunden. Mit den Stundenlöhnen sind im Weiteren Fahrkosten, Aufwendungen für Verpflegung, Übernachtung sowie Kleinmaterialien, Einsatz von Kleinmaschinen und Verbrauchsmaterialien usw. abgegolten. Ein Anspruch auf Ableistung der nachstehend genannten Stunden besteht generell nicht. Ein Vergütungsanspruch für Zeitaufwendungen entsteht nur, wenn die voraussichtlich benötigten Aufwendungen vor Arbeitsausführung von der Bauleitung bestätigt/beauftragt wurden. Für einfache Tätigkeiten, wie Transport, Reinigung, Stemm- und Abbrucharbeiten etc,. gelangen grundsätzlich nur die Stundensätze für Bauhelfer zur Abrechnung. Die vom AN angegebenen Stundensätze werden als Grundlage wechselseitiger Zeitaufwandsverrechnung zwischen AN und AG herangezogen.
Stundenlöhne enthalten die Zulagen für Feiertags-,
10.__.0010 Stundensatz: Fachwerker Stundensatz für Leistungen, welche nicht in den Positionen erfasst sind und nur auf ausdrückliche Anweisung der Bauleitung gegen Nachweis zur Ausführung kommen. Fachwerker
10.__.0010
Stundensatz: Fachwerker
E
5,00
h
10.__.0020 Stundensatz: Bauhelfer Stundensatz für Leistungen, welche nicht in den Positionen erfasst sind und nur auf ausdrückliche Anweisung der Bauleitung gegen Nachweis zur Ausführung kommen. Bauhelfer
10.__.0020
Stundensatz: Bauhelfer
E
10,00
h