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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
BB AURELIE Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses
Baubeschreibung:
Baugrundstück
Bezirk: Altona
Gemarkung: Ottensen
Flurstücke: 266, 267, 3877
Grundstücksgröße: 1.252,5 m2
Auf drei Flurstücken zentral in Ottensen möchte die Geschwister Fick GbR eine neue Gewerbefläche für einen Drogeriemarkt, eine Schankwirtschaft sowie in den Obergeschossen neuen Wohnraum errichten. Die drei Grundstücke befinden sich in Familienbesitz und alle geplanten Wohnungen werden als Mietwohnungen im Familienbestand bleiben. Die drei Grundstücke werden zu einem Grundstück vereinigt.
Neben den Gewerbeflächen werden insgesamt 34 Mietwohnungen geplant.
Bei dem Vorhaben handelt es sich nach §2, Abs. 3 HBauO um Gebäude der Gebäudeklasse 5. Der höchste Aufenthaltsraum liegt bei 15,96 m über der Bezugshöhe.
An der Bahrenfelder Straße befinden sich die Zugänge der beiden Gewerbeflächen im Erdgeschoss.
Die Wohnungen verteilen sich auf vier Gebäudeteile (Haus 1 bis 4), die vom 1. bis zum 5. Obergeschoss auf dem Sockel des Gewerbes liegen.
Sie werden über einen Zugang in der Nöltingstraße barrierefrei erschlossen, hier
befindet sich ein Aufzug. Über dieses Treppenhaus erreicht man die barrierefreien Laubengänge bzw. die Dachfläche auf dem 1.OG.
Über das 1.OG gelangt man zum weiteren Treppenhaus in Haus 4.
Rückseitig im Piependreiherweg ist es möglich den gemeinsam genutzten Innenhof auf dem Dach des Drogeriemarktes über eine Außentreppe zu betreten. Hier und im 5. OG befinden sich Kinderspielflächen und ein intensiv begrünter Dachgarten.
Im Untergeschoss sind die notwendigen Abstellräume, Räume für Kinderwagen, Mobilitätshilfen und Fahrräder, sowie Hausanschluss- und Technikräume untergebracht.
Hier befinden sich auch Lager, Sanitärräume und Technikräume der
Gewerbemieter. Gegenüber dem Aufzug liegt das barrierefreie Gäste- WC der Schankwirtschaft. Das WC ist während der Öffnungszeit der Schankwirtschaft barrierefrei zugänglich.
Konstruktion
Gründung: Stahlbeton aus wasserundurchlässigem Beton (WU- Beton)
Tragwerk: Stahlbetondecken- u. Wände- Teilbereiche KS-Mauerwerk
Außenwände: tragende Schale + Verblendmauerwerk, Teilbereiche mit Putzoberfläche
(Laubengang) oder WDVS mit Putz
Innenwände: Mauerwerk bzw. Leichtbau
Dach: Haus 1: Flachdach aus WU- Beton mit Dämmung; extensives Gründach als
Technikdach mit Photovoltaikfläche; oberstes Geschoss mit Stehfalzeindeckung;
Dachterrasse mit Betonsteinplattenbelag
Haus 2: Flachdach aus WU- Beton mit Dämmung; intensives Gründach mit
Spielfläche
Haus 3: gedämmtes Holz- Sparrendach mit Stehfalzeindeckung
Haus 4: gedämmtes Holz- Pfettendach mit Stehfalzeindeckung; Gauben
1.OG über Drogeriemarkt: Flachdach aus WU- Beton mit Dämmung; intens.
Gründach mit Spielfläche
BB
ZTV ZTV für das Gewerk Trockenbauarbeiten- Allgemein
Mit der Abgabe des Angebotes bestätigt der Bieter, dass die im Angebot aufgeführte Ausführungsart unter Zugrundelegung der Planunterlagen und der Baubeschreibung überprüft wurde und fachtechnisch richtig und vollständig ist. Desweiteren wird vom Auftragnehmer bestätigt, dass die im Angebot aufgeführten Leistungen den neuesten DIN-Vorschriftenentsprechen. Der Bieter bestätigt, dass ihm die Örtlichkeiten bekannt sind.
Für die nachfolgend ausgeschriebenen Gewerke und Leistungen gelten die Bestimmungen der VOB Teil B und C. Darüber hinaus gelten alle zutreffenden DIN-Normen, Richtlinien,Vorschriften, Verordnungen, Empfehlungen, Merkblätter usw. in ihrer neuesten Fassung, sowiedie anerkannten Regeln der Technik. Soweit notwendig sind die jeweiligen Verarbeitungsvorschriften der Herstellerfirmen zu beachten. Die Brand-, Schall- und Wärmeschutzanforderungen sind zu beachten und einzuhalten.
1.1.Leistungen
Die Leistung umfasst die Herstellung, die Lieferung und die fachgerechte Erstellung von:
- GK-Schächten
- Abhangdecken aus GK
- GK-Wänden
- Abkofferungen
Trockenbaukonstruktionen inklusive aller erforderlichen Profile, Verstärkungen,
Auswechselungen, Einbauteile, Ausschnitte, Aussparungen, Schlitze, Durchführungen, Bewegungsfugen etc., sowie Revisionsklappen, reversible Konstruktionen nach Erfordernis, Durchdringungen, Adapter und Anschlussdichtungen an flankierende Bauteile und untereinander, etc.
Alle Gerüste (wenn nicht gesondert im Titel / Position beschrieben) die zur Ausführung der Arbeiten erforderlich sind, auch Gerüste über 2,00 m sowie Treppenhausgerüste etc., sind zuberücksichtigen.
1.2.Einbau / Ausführung
Der Einbau der Konstruktionen ist nach der freigegebenen Ausführungsplanung sowie ggfs. den genehmigten Werkstattzeichnungen (Leistung NU) spannungsfrei vorzunehmen, Bewegungen aus Wärmedehnung des Materials, sowie aus Bewegungen des Bauwerkes müssen aufgenommen werden können. Erforderliche Befestigungslaschen und Ausgleichsmaterialien sind zu berücksichtigen. Der Einbau der Wände/ Schächte erfolgt je nach Einbausituation ab OK Rohbeton.
1.3.Brandschutz
Die Vorgaben des Brandschutzgutachtens sind zu einzuhalten.
1.4. Werkstoffe und Ausführung Allgemein
1.4.1 Untergrund
Der Untergrund ist rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten zu prüfen. Alle erforderlichen Untergrundbehandlungen sind Bestandteil der Leistung.
1.4.2 Beplankung
Bei mehrlagigen Beplankungen sind die einzelnen Plattenlagen mit versetzten Stößen gemäß Vorschriften des Herstellers zu montieren. Jede Plattenlage muss fest an die Unterkonstruktion gepresst und für sich befestigt werden.
Die Fugen der ersten Lage müssen nur einmal verspachtelt werden. Die Platten müssen spannungsfrei angeschraubt werden.
Die Verspachtelung darf erst dann begonnen werden, wenn keine Formveränderungen aufgrund von Feuchteveränderungen oder Temperaturveränderungen mehr zu erwarten sind. Es sind alle
Verlegevorschriften des Herstellers zu beachten und einzuhalten. Das Beplanken von Leibungen, Nischen, etc. ist zu berücksichtigen.
1.4.3 Oberflächen (Qualitätsstufe)
Alle Verspachtelungen der Trockenbauplatten haben in der Qualität gem. LV- Position (O1-Q3) gemäß Merkblatt der
Industriegruppe Gipsplatten zu erfolgen. Im Einzelnen umfasst dies:
-das Füllen der Stoßfugen der Gipsplatten,
-das Überziehen der sichtbaren Befestigungen,
-das Nachspachteln (Feinspachtel) bis zum erreichen eines stufenlosen Übergangs zur Plattenoberfläche.Alle Fugen und Stöße sind mit einem geeigneten Armierungsband als Fugenbewehrung zu versehen.
Die Trockenbauwände/ Schächte erhalten teilweise einen Fliesenbelag oder
einen Dispersionsanstrich.
1.4.4 Dämmung
Mineralfaser, ein- bis zweilagig gem. Elementebeschreibung, vollflächig dicht stoßend verlegt, Baustoffklasse A, Schmelzp. >1000°C.
1.5.Fugen / Verbindungen / Randanschlüsse / Einbauteile
Alle Fugen, Verbindungen, Anschlüsse, Einbauteile, etc. sind entsprechend den geforderten Bauphysikalischen Eigenschaften (Brandschutz, Schallschutz, Feuchteschutz etc.) auszuführen.
-Einschl. sämtlicher Bohr- und Befestigungsarbeiten.
-Keine sichtbaren Verschraubungen der Konstruktionen.
-Einschl. aller erforderlicher Ausklinkungen und Aussparungen
-Einschl. nachträgliches Anarbeiten an vorhandene Einbauteile
1.5.1 Ausbildung von Fugen
Bewegungsfugen, Gebäudetrennfugen sind mit entsprechenden Profilen zu übernehmen und dauerelastisch auszubilden. Arbeitsfugen, Abschnittsfugen sind nach Herstellerangaben und Erfordernis durch den AN eigenverantwortlich herzustellen. Die Fugen sind mit geeignetem Hinterfüllmaterial zu hinterfüllen und mit dauerelastischem, überstreichbaren Dichtstoff auszufugen. Abschnitts- und Bewegungsfugen sind gemäß den Regeln der Technik und den Herstellerrichtlinien zu erstellen.Bewegungsfugen sind als Schattenfugen auszuführen.
1.6. Schutzmaßnahmen
Vorhandene Bauteile, wie Fenster, Türen, Verglasungen, Fußböden u. ä. vor Verunreinigungen und Beschädigungen zu schützen, einschl. erforderlicher Staubwände und staubdichte Abdeckungen
ZTV für das Gewerk Trockenbauarbeiten- Wände
2.1. Arbeitsabschnitte
Bei der Erstellung der Montagewände ist im Regelfall davon auszugehen, dass die Wände einseitig beplankt gestellt werden und nach erfolgter Installation und Freigabe durch die haustechnischen Gewerke, durch den AN Trockenbau geschlossen werden können. Hierdurch bedingte Arbeitsunterbrechungen sind zu berücksichtigen.
2.2. Einbau / Ausführung
Montage der Metallständerwände auf Estrich oder Rohboden in Abhängigkeit von Brandschutz-und Schallschutzanforderungen. Bei der Montage auf den Rohboden sind die Bodenprofile im Bereich von kreuzenden Elektroleitungen freizustellen. Falls Steigetrassen der TGA nicht durch Schächte (mit Brandschutzanforderungen) geführt werden, so sind seitens des AN Ummantelungen aus Gipskarton in F30- Ausführung bzw. gem. Anforderungen vorzusehen.
Ausschnitte und Anarbeiten an allen TGA-Einbauteilen wie UP-Wasseruhren, AP-Absperrventile, UP- Waschmaschinenanschlussbox, UP-Elektro-Verteiler , UP-Heizkreisverteiler, Reviklappen,Lüftungsgitter, Schalter, Steckdosen etc. sind zu berücksichtigen
2.2.1 Aussparungen und Durchbrüche
Die Unterkonstruktionen für Türanlagen sind mit den Unterkonstruktionen der Trennwände zu erstellen (Herstellen der Tür mit Sturzprofil, seitlich raumhoch verstärkten Metallständerprofilen, einschließlich Boden und Deckenanschluss mit Türpfostensteckwinkeln). Innenwanddurchführungen für Installationsleitungen sind vorzusehen. Installationsführung gem. Angabe TGA. Anarbeiten an Brandschutzklappen gem. brandschutztechnischen Erfordernissen.
Installationsdurchführungen sind sorgfältig gegen Schallübertragung zu sichern, z.B. durch zusätzliches Hinterstopfen, Versiegeln, Ausschäumen usw. Das nachträgliche Schließen von Aussparungen, Schächten, etc. für Technikinstallationen usw. erfolgt nach Baufortschritt und Freigabe durch die BL. Das Material entspricht der Wandfläche und muss ferner den Auflagen des Brand-, Wärme-, und Schallschutzes entsprechen. Hierzu gehört auch der Einbau von Brandschutzklappen, etc. Bei nachträglichem Schließen von Durchbrüchen, etc., ist auf schallbrückenfreie Trennung des Rohrnetzes vom Baukörper zu achten. Es ist zu berücksichtigen, dass das Verschließen der Öffnungen und Aussparrungen in mehreren zeitlich
versetzten Arbeitsgängen durchzuführen ist.
2.2.2 Anschlüsse
Anschlüsse an Stb-Decken sind gleitend auszubilden. Anschluss einschließlich sämtlicher Abdichtungen gemäß Knauf Standarddetail. Oben gegen Rohdecke gleitend auszubilden, seitlich gegen Stahlbeton, Mauerwerk, Fassade und unten gegen OK Rohdecke.
Der Anschluss ist unter Berücksichtigung der Brandschutz- und/oder Schallschutzanforderungen gemäß der entsprechenden Gutachten auszuführen. Alle Anschlüsse an Wände, Decken und Fassaden sind gleitend auszuführen, auch die von Vorsatzschalen und Schachtwänden Anschüsse an Betonstützen oder Wandenden im Verlauf von Trockenbauwänden sind gem.
Architektenplanung einlagig zu überplanken, in gefliesten Bereichen 2-lagig.
2.2.3 Einbauteile
Alle erforderlichen An- und Abschlussprofile u. a. im Anschluss an angrenzende andersartige Wandbeläge, Stützen (einschl. Rundstützen), Türen, Fenster, etc. sowie Schattenfugenprofile und Winkelprofile als Eckschutzschienen im Bereich von Außenecken, Freien Enden, Kanten sind Bestandteil der Leistung. Eine weitere Aufführung der Einbauteile in den Elementbeschreibungen erfolgt nicht, sie sind jedoch in allen Bereichen einzuplanen und auszuführen Anschlussprofile etc. sind dauerelastisch und überstreichbar zu versiegeln, das
Einspachteln von Eckschutzprofilen ist vorzusehen.
Material der Profile: verzinktes Stahlblech
Material sichtbarer Profile und alle Profile in Sanitärräumen: gem. LV-Position
2.2.4 Revisionierbarkeit
Installationen sind in Absprache mit der Haustechnik mit Revisionsrahmen zugänglich zu halten. Größe, Lage und Bedienbarkeit nach Angabe Architekt und TGA. Der Verschluss der Installationen ist erst nach Besichtigung und Freigabe durch die örtliche Bauleitung des AGs vorzunehmen. Hierbei sind auch die Brandschutzanforderungen einzuhalten; so sind die Revisionsklappen in Brandschutzwänden nach den Vorgaben des Brandschutzkonzeptes
auszuführen. In geschlossenen, fugenlosen Gipskartondecken sind die Revisionsöffnungen in geregelten Größen und Lagen vorzusehen, flächenbündig ohne Schattenfugen. Die Wandöffnung und die Platten werden jeweils in einem Metallrahmen eingefasst (inkl. Druckverschluss).
2.2.5 Traversen / Unterkonstruktionen
Zur Befestigung von Hängeschränken in Küchen, Heizkörpern, Sanitärelementen, etc. sowie zur Befestigung von Installationen in Schächten und Wänden sind erforderliche Unterkonstruktionen nach statischem Erfordernis auszuführen. Die Installationswände sind mit allen notwendigen verstärkten Profilen zur Befestigung der Sanitärblöcke, Waschtische, Stützgriffe, etc. auszuführen.
Alle sanitären Gegenstände müssen über Neopren-Zwischenlager körperschallgedämmt befestigt werden.
ZTV für das Gewerk Trockenbauarbeiten Abhangdecken Innen- u. Aussen
3.1.Oberfläche
Die Deckenunterseiten sind malerfertig zu spachteln und zu verschleifen, alle Fugen und Stöße sind mit einem geeigneten Armierungsband als Fugenbewehrung zu versehen. Die Decken werden mit Malervlies und Anstrich versehen. Sämtliche Verspachtelungen der Trockenbauplatten haben in der Qualität Q2 gemäß Merkblatt der Industriegruppe Gipsplatten zu erfolgen.
3.2. Unterkonstruktion
aus verzinkten Direktabhängern und Grundprofil, befestigen mit bauaufsichtlich zugelassenen Befestigungsmitteln. Die Brandschutzvorschriften sind zu beachten. Untergrund: Stb-Decke/ Holzbalkendecke
Es ist seitens des AN dringend zu beachten, dass die Abhanghöhen von Raum zu Raum variieren können. Achsmaß Profile und Abstände Abhänger gemäß Erfordernis. Ein Großteil aller Abhangdecken sind aufgrund der Installationen niveaugleich auszuführen, auch mit Weitspannträgern.
3.3. Aussparungen / Ausschnitte
Deckenausschnitt zum Einbau der Einbauleuchten, Lautsprecher, I- Melder, Luftauslässen etc. gemäß Deckenspiegeln. Erforderliche zusätzliche Unterkonstruktionen im Bereich von erhöhten Lasten der Einbauteile sind Bestandteil der Leistung. Bohrungen in der Decke zur Abpendelung
der Leuchten einschließlich der Befestigungskonstruktion für die Leuchtenpendel an den Querprofilen der Decke. Bei der Auslegung der Montagedübel für Abhangdecken sind die entsprechenden Deckeneinbauten wie Beleuchtungskörper, Deckenluftauslässe, Lautsprecher usw. zu berücksichtigen.
3.4. Verkleidung / Abkofferungen / Dämmung
Alle Deckenversprünge, Abstufungen, sowie Abkofferungen von Installations- und
Lüftungsleitungen sind Bestandteil der Leistung. Bei sämtlichen Rohrleitungen ist auf eine körperschallgedämmte Lagerung und Entkopplung zu den angrenzenden und umschließenden Bauteilen zu achten. Die Verkleidungen von Lüftungsleitungen und Schächten müssen aus nicht brennbaren Baustoffen bestehen. Kanäle im Deckenhohlraum werden mit ca. 30 mm Mineralfaserplatten und einer lage Gipskarton dicht ummantelt (wenn das Schall- oder Brandschutzgutachten keine weiteren Forderungen stellt), die Ummantelung wird unterhalb der Kanäle und seitlich ausgeführt und bis zur Rohdecke dicht geschlossen. Die Dämmstoffe von Lüftungsleitungen und Schächten müssen aus nicht brennbaren Baustoffen bestehen. Abhangdecken in hochinstallierten Bereichen sind nach Erfordernis mit Weitspannträgern zu befestigen.
3.6.Revisionierbarkeit
Installationen sind in Absprache mit der Haustechnik mit Revisionsrahmen zugänglich zu halten. Größe, Lage und Bedienbarkeit nach Angabe Architekt und TGA. Hierbei sind auch die Brandschutzanforderungen einzuhalten, so sind die Revisionsklappen in den Decken nach den Vorgaben des Brandschutzkonzeptes auszuführen. In geschlossenen, fugenlosen Gipskartondecken sind die Revisionsöffnungen in geregelten Größen und Lagen vorzusehen, flächenbündig ohne Schattenfugen. Revisionsklappen in allen erforderlichen Größen, Grundrahmen feuerverzinkt einschließlich Einbauzargen mit Vierkant oder Druck-Verschluss (nach Wahl des AG) zu öffnen, liefern und in die glatte GK-Decke einbauen. Ort und Umfang nach Erfordernis. Stöße und Schrauben der GK-Platten sind zu spachteln und zu verschleifen.
ZTV
Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen
1. Der Bieter hat sich vor Abgabe seines Angebotes von der Lage und Beschaffenheit der Baustelle zu unterrichten.
2. Mit den Preisen ist die komplette Leistung abgegolten.
Nebenleistungen werden nicht gesondert vergütet und gehören ohne weitere Erwähnung zur vertraglichen Leistung.
3. In die Preise sind grundsätzlich alle Aufwendungen und Kosten die sich aus der Einhaltung der UVV sowie einschlägiger DIN-Normen ergeben einzurechnen.
4. In die Preise sind einzurechnen:
- witterungsbedingte Erschwernisse und Mehraufwendungen
- ständige Reinigung der durch die eigenen Arbeiten verschmutzten
Räume und Zuwegungen
- Sicherungsmaßnahmen für arbeitszeitlich oder technologisch bedingte Unterbrechung der eigenen Arbeiten
- Sicherungsmaßnahmen gegen unbefugtes Betreten des Arbeitsbereiches
5.Kosten für die komplette erforderliche Baustelleneinrichtung sind in die Einheitspreise mit einzukalkulieren.
6. Der Auftragnehmer hat sich vor Baubeginn einen Überblick über die Lage von Leitungen für Strom, Wasser, Abwasser, Gas, Telefon usw. zu verschaffen.
7. Auf- und Abbau, An- sowie Abtransport gehören zum Leistungsumfang.
8. Zwischenlagerkosten werden nicht gesondert vergütet.
9. In Abstimmung mit der Bauleitung sind die technischen Bedingungen und Zeitabläufe der betroffenen Roh- und Ausbaugewerke zu beachten.
10. Maßgebend für die Ausführung sind die Bestimmungen der VOB in allen Teilen.
Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen
Hinweis zu den Produkten Hinweis zu Produkten
Außer den in der Ausschreibung aufgeführten Fabrikaten und Typen der
Planung sind seitens des AN nur Alternativen gleicher Qualität von
europäischen Markenherstellern zugelassen, die nur über den Fachhandel
zu beziehen sind und eine mindestens 10 jährige Nachkaufgarantie
besitzen. Dies gilt auch für die jeweiligen Ersatzteile.
Die Hersteller müssen seit mindestens 10 Jahren auf dem deutschen Markt
tätig sein.
Alle Produkte müssen über eine CE-Kennzeichnung verfügen.
Vor Vertragsabschluss sind seitens des AN alle Produktabweichungen zu
benennen. Ansonsten gilt, dass die ausgeschriebenen Produkte zur
Ausführung kommen.
.......................................................
angebotenes Fabrikat
Hinweis zu den Produkten
1 Trockenbauschächte u. Trockenbauwände Wohnungen
1
Trockenbauschächte u. Trockenbauwände Wohnungen
1.01 Vorsatzschalen/ Schachtwände/ Montagewände
1.01
Vorsatzschalen/ Schachtwände/ Montagewände
2 Abhangdecken + Verkleidungen Dachausstige Wohnungen/ TRH
2
Abhangdecken + Verkleidungen Dachausstige Wohnungen/ TRH
2.01 GK - Decken Innen
2.01
GK - Decken Innen
2.02 Verkleidungen Dachausstiege TRH
2.02
Verkleidungen Dachausstiege TRH
3 Aurel + DM
3
Aurel + DM
3.01 Pocket Kit Standard
3.01
Pocket Kit Standard
3.02 Vorsatzschalen/ Schachtwände/ Montagewände Gewerbe
3.02
Vorsatzschalen/ Schachtwände/ Montagewände Gewerbe