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bis
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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Vorblatt
Vorblatt
Angaben des Bieters Angaben des Bieters
Fabrikat / System ausgeschrieben angeboten
Fenster : Schüco AWS 90.SI+ ______________________________
Türen : Schüco AD UP 75 ______________________________
Hebe - Schiebe - Tür : Schüco ASE 80.HI ______________________________
Automatik Türantriebe : ______________________________
Glaslieferant : ______________________________
Nachfolgende Abfragen von Kriterien dienen der Vergleichbarkeit der angebotenen Leistungen:
Nachhaltigkeit:
Es ist eine Umwelt-Produktdeklaration (EPD) nach ISO 14025 und EN 15804 für die Elemente vorhanden.
( ) ja ( ) nein
Die Oberflächenvorbehandlung der Aluminiumprofile bei der Farbbeschichtung erfolgt in einem chromfreien Verfahren.
( ) ja ( ) nein
Die angebotenen Systeme erfüllen die Grundprinzipien der zirkulären Wertschöpfung für nachhaltige sowie im Hinblick auf Mensch und Umwelt unbedenkliche Produkte und sind nach dem System Cradle to Cradle (von der Wiege zur Wiege) zertifiziert.
( ) ja ( ) nein
Fenster:
Ein Produktpass für die CE-Kennzeichnung der Fenster ist vorhanden.
( ) ja ( ) nein
Der Standard Drehkippbeschlag ist verdeckt liegend, ohne sichtbare Bänder bis zu einem Flügelgewicht von 160 kg möglich. Bei geöffnetem Fenster ist die Klemmfreiheit im Bandbereich durch den Beschlag zu gewährleisten.
( ) ja ( ) nein
Die innere Anschlagdichtung ist umlaufend ohne Unterbrechung im Bandbereich vorhanden.
( ) ja ( ) nein
Die Entwässerung der Glasleistenklemmnut erfolgt ohne Beschädigung der thermischen Trennung der Profile.
( ) ja ( ) nein
Fenstergriff ist mit verdeckt liegendem Falzgetriebe
( ) ja ( ) nein
Die Scheren der Fensterbeschläge sind aus Edelstahl.
( ) ja ( ) nein
Der Beschlag kann, ohne Fräsarbeiten, durch Bauteilergänzungen erweitert werden, so dass eine Widerstandsklasse bis RC 2 erreicht werden kann.
( ) ja ( ) nein
Ein Spaltluftbegrenzer ist in den Fensterbeschlägen nachrüstbar.
( ) ja ( ) nein
Für die T-Verbindung der Fensterkonstruktionen ist eine Zulassung vorhanden.
Prüfzeugnis Nr.:_______________________
( ) ja ( ) nein
Türen:
Es sind hochfrequente mit 500.000 Lastwechsel geprüfte Türbänder angeboten.
( ) ja ( ) nein
Eine Nachjustierung der Türflügel in zwei Ebenen ist ohne Aushängen der Türflügel möglich.
( ) ja ( ) nein
Sicherheit:
Die Konstruktion ist für die Bereiche, die mit "absturzsichernder Verglasung" ausgeführt werden, als voll absturzsichernd geprüft und eingestuft. Dies wird durch einen entsprechenden Prüfbericht gemäß DIN 18008-4 nachgewiesen.
( ) ja ( ) nein
Ein Prüfbericht mit dem Nachweis "Fähigkeit zur Freigabe" für Fluchttüren ist vorhanden.
( ) ja ( ) nein
Die Einbruchhemmung (RC 2) des Bauteiles wird ohne Verklebung des Glases mit dem Rahmen erreicht.
( ) ja ( ) nein
Allgemeine Merkmale:
Es werden ausschließlich Original-Systemzubehörteile (Beschläge, Dichtungen, etc.) eingesetzt, da sonst die Prüfzeugnisse ihre Gültigkeit verlieren.
( ) ja ( ) nein
Der geforderte Gesamtwärmedämmwert Uw und Ucw der Konstruktionen ist nach DIN EN 4108-4 sowie DIN EN 13947, gem. EN ISO 10077-2 nachgewiesen und der Nachweis ist dem Angebot beigefügt.
( ) ja ( ) nein
Der Bieter/Auftragnehmer ist Mitglied der Umweltinitiative A/U/F (Aluminium und Umwelt im Fenster und Fassadenbau) und gewährleistet für den Auftraggeber einen optimierten produktspezifischen Recyclingprozess für den Werkstoff Aluminium.
A/U/F Mitgliedsurkunde Ausstellungsdatum: _______________ gültig bis:_________________
Der Bieter/Auftragnehmer weist für den Auftraggeber einen alternativen gleichwertigen optimierten produktspezifischen Recyclingprozess für den Werkstoff Aluminium nach:
Produktspezifischen Recyclingprozess (Verfahren): _______________ Nachweis:_________________
Ein Entsorgungsnachweis gemäß dem Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz ist alleine nicht ausreichend.
Demontierte Fenster und sonstige Bauteile aus Aluminium werden im Rahmen eines produktspezifischen Recyclingprozesses (A/U/F oder gleichwertig) verwertet.
( ) ja ( ) nein
Die Oberflächenveredelung (Farbbeschichtung in Pulver oder Naßlack, Anodische Oxidation (Eloxal) und Sonderverfahren zur Oberflächenveredelung) wird vom Hersteller des angebotenen Systems mitgeliefert.
( ) ja ( ) nein
Der Auftragnehmer sichert zu, das alle relevanten Systemkomponenten (Systemprofile, Beschläge, Dichtungen), mindestens 10 Jahre, nach erfolgter Endabnahme der Leistung, verfügbar sind.
( ) ja ( ) nein
Firma / Stempel ________________________________________
Unterschrift _________________________________________
Ort / Datum ____________________den___________________
Angaben des Bieters
ZTV für Metallbau- und Verglasungsarbeiten Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen
Art und Umfang der Leistung
Gegenstand dieser Ausschreibung sind Metallbauarbeiten. Die Leistung umfasst die Herstellung, die Lieferung und die Montage von Aluminium-Bauelementen.
Zusätzlicher Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Verglasungsarbeiten.
Die Leistung umfasst die Lieferung, das Einsetzen und das Abdichten aller Glasscheiben und Ausfachungen.
Hinweis zu aufgeführte Normen etc.:
Alle aufgeführten Normen, Vorschriften, Gesetze gelten, wenn nicht anders in den Texten vermerkt, in der zum Vertragsschluss gültigen Fassung.
ZTV für Metallbau- und Verglasungsarbeiten
Allgemeine Texte Vereinfachte Schreibweise
AG = Auftraggeber
AN = Auftragnehmer (Bieter)
Konstruktionssystem
Der Ausschreibung liegen die Konstruktionsmerkmale der Schüco-Aluminium-Konstruktionen zugrunde. Die Profil-, Zubehör-, Dichtungs- und Beschlagauswahl muss nach den gültigen Unterlagen des jeweiligen System-Herstellers erfolgen.
Angaben zur Leistungsbeschreibung
Grundlage des Angebotes ist das vorliegende Leistungsverzeichnis einschließlich der Vorbemerkungen.
Qualitätssicherung
Gemäß der Bauproduktenverordnung muss für jedes nachfolgend beschriebene Bauprodukt, das von einer harmonisierten Norm erfasst ist oder das einer Europäisch Technischen Bewertung entspricht, eine Leistungserklärung, in Bezug auf dessen wesentliche Merkmale (Anhang ZA der harmonisierten Norm) vorliegen. Alle für den Verwendungszweck im Mitgliedstaat geforderten wesentlichen Merkmale sind in der Leistungserklärung anzugeben.
Weiterhin können nach Landesbauordnung die Bauprodukte zusätzlich mit einer Bestätigung ihrer Übereinstimmung mit den technischen Regeln, den allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen, den allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnissen oder den Zustimmungen im Einzelfall ausgestattet werden.
Für die einzelnen Aluminiumelemente sind element- und herstellerspezifische EPD’s gemäß EN 15804, nachgewiesen gemäß ISO 14025, vorzulegen.
Für die Auftragsabwicklung gelten
VOB/B (Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen).
VOB/C (Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen).
Die für dieses Gewerk und für die Erstellung aller ausgeschriebenen Maßnahmen aktuellen DIN-Normen, DIN EN-Normen, DIN EN ISO-Normen, Vorschriften, Richtlinien, Verordnungen, Gesetze, Arbeitsanweisungen, etc. sind einzuhalten.
Ausführungsunterlagen
Der AG legt dem AN nach der Auftragserteilung und vor Beginn der Arbeiten, die zur Ausführung notwendigen Unterlagen gemäß § 3 Abs. 1 VOB/B rechtzeitig und unentgeltlich vor. Ausführungsunterlagen sind demnach alle das Werk betreffenden Hilfsmittel, die außer Arbeit, Material oder Boden zur Vorbereitung und mangelfreien sowie rechtzeitigen Durchführung der Bauleistung benötigt werden und ohne die der AN die Bauleistung nicht so wie vertraglich vorgesehen oder gar überhaupt nicht erbringen kann; dazu zählen u.a. auch Proben, Muster und Modelle, sowie endgültige vollständige und ausführungstechnisch brauchbare Ausführungs-, Detail- und Konstruktionszeichnungen im Maßstab 1:50 bis 1:1, die nach § 34 Abs. 3 Nr. 5 HOAI anzufertigenden und angefertigten - auftraggeberseitig freigegebenen - Ausführungspläne des bauplanenden Architekten mit allen für die Ausführung notwendigen Einzelangaben, und statische und sonstige Berechnungen oder bestimmte Planungen anderer Sonderfachleute.
Tragwerkspläne und statische Berechnungen oder bestimmte Planungen anderer Sonderfachleute sind in die bauseits zu stellende Ausführungsplanung integriert. Sollten sich bei den Ausführungsunterlagen Änderungen ergeben, welche auch die Leistungen des AN betreffen, werden diese Änderungen durch den AG gekennzeichnet und dem AN unverzüglich schriftlich verbindlich mitgeteilt.
Baumaße
Das Aufmaß ist vom AN grundsätzlich eigenverantwortlich und auf Grundlage der bauseitig hergestellten Ausgangssituation am Bau zu nehmen. Werden dabei Rohbautoleranzen außerhalb der festgelegten Toleranzen festgestellt, ist der AG darüber zu informieren. Fordert der AG, dass die Konstruktionen schon zu einem Zeitpunkt zur Montage bereitstehen müssen, der ein Aufmaß vor Fertigung unmöglich macht, so sind die objektspezifischen Toleranzen vom AG vorzugeben und vom AN zu beachten.
Werkstatt- und Montageplanung
Der AN schuldet nach Ziffer 3.1.7 DIN 18360 eine Werkstatt- und Montageplanung auf Basis der vom AG zu liefernden Ausführungsunterlagen. Diese ist vor Fertigungsbeginn vorzulegen. Aus den Darstellungen müssen Konstruktion, Maße, Einbau, Befestigung und Bauanschlüsse der Bauteile sowie die Einbaufolge erkennbar sein (DIN 18360, Ziff. 3.1.7). Die Darstellungen sind in Zeichnungen, Maßstab mind. 1:50 und in 3-facher Ausfertigung, zu liefern. Der AG prüft die Werkstatt- und Montageplanung auf Übereinstimmung mit der Ausführungsplanung. Bei Übereinstimmung mit der Ausführungsplanung gibt der AG die Werkstatt- und Montageplanung mit dem entsprechenden Prüfvermerk an den AN zurück (Freigabe).
Toleranzen
Die Toleranzen für die jeweiligen Gewerke werden durch den AG aufeinander abgestimmt. Sofern die Maße der Elemente vor Ausführung nicht genommen werden können, legt der AG objektspezifische Toleranzen fest (vgl. RAL Leitfaden zur Montage: 2024-03, Ziffer 3.1.2, Nr. 16, Seite 45f.). Für die Montage sind Abweichungen von vorgeschriebenen Maßen in den durch DIN 18202 bestimmten Grenzen zulässig, sofern die Funktion und die Tragfähigkeit der Bauteile nicht beeinträchtigt wird (DIN 18360 Ziff. 3.1.4).
Soll auf bauseitigen Wunsch hin nach theoretischen Maßen geplant und gefertigt werden und kommt es trotz Einhaltung der jeweiligen Toleranzen zu Passungenauigkeiten in der Ausführung, so dass die Leistung des AN auf die Leistung Rohbau nicht ausreichend abgestimmt ist, entscheidet der AG, wie diese zu beseitigen sind.
Allgemeine Texte
Werkstoffe Ultra Low Carbon+ Aluminium
Es sind stranggepresste Aluminium-Profile der Legierung EN AW 6060 und EN AW 6063 in Eloxalqualität nach DIN EN 755 und DIN EN 12020 zu verwenden.
Für anodisierte Aluminium-Bleche in Eloxalqualität ist die Legierung AlMg 1, halbhart, (EN AW 5005A) zu verwenden.
Der AN hat sicherzustellen, dass die von ihm angebotenen und verarbeiteten Aluminiumbauteile von Lieferanten stammen, die der A/U/F Initiative, Recycling im Bausektor, angehören, oder einen gleichwertigen schlüssigen Recyclingprozess (PRP) nachweisen können. Es ist sicherzustellen, dass Produktionsabfälle und demontierte Elemente (Sanierungsbau) aus Aluminium dem Verwertungsprozess, für die Herstellung von Fenster- und Fassadenprofilen, zurückgeführt werden.
Die relevante CO 2 -Einsparung findet immer in der Herstellung statt, z.B. durch den verringerten Energieaufwand, der für die Herstellung der Profile benötigt wird.
Bei der Belieferung steht im Vordergrund, dass bestellte Profile möglichst effizient und mit kurzen Transportwegen ihr Ziel erreichen. Um das zu gewährleisten, ist es zulässig nach der Herstellung der Profile in der Lagerhaltung und Auslieferung nicht mehr zwischen verschiedenen Materialgüten z.B. mit unterschiedlich hohen Anteilen an Primär- oder Recycling-Aluminium zu unterscheiden. Es ist dann durch externe Nachweise sicherzustellen, dass der Hersteller stets eine ausreichende Menge der Aluminium-Profile herstellt, die der hier beschriebenen Güte entspricht.
Für die Herstellung der Aluminium-Profile müssen Aluminiumbolzen aus mindestens 99% post-consumer-recycled (end of life) Material bezogen werden und der Embodied Carbon Footprint bzw. GWP-Wert von 1 kg pro kg Aluminium-Profil darf nicht überschritten werden. Der Recyclinganteil und der GWP-Wert müssen durch einen entsprechenden Nachweis gemäß ISO 14025 und EN 15804 erbracht werden.
Auf Anforderung des AG hat der AN über die Einhaltung der v.g. Forderungen projektbezogene Bescheinigungen des Herstellers bzw. Prüfzeugnisse und Nachweise vorzulegen.
Stahl
Stahlteile (Anker-, Unterkonstruktionen, geschweißte Konstruktionen, etc.) sind in feuerverzinkter Ausführung vorzusehen. Stahlbleche sind verzinkt auszuführen.
Die Nachbesserung von Fehlstellen, Beschädigungen sowie das Nacharbeiten von etwaigen Schweißstellen hat entsprechend DIN EN ISO 1461 zu erfolgen.
Edelstahl
Verankerungselemente und -mittel, die einem Korrosionsangriff ausgesetzt und für Wartungen nicht zugänglich sind, z.B. Befestigungs- und Verankerungskonstruktionen von vorgehängten Fassaden (Kaltfassaden) sowie alle Verbindungsteile sind grundsätzlich aus rostfreiem Edelstahl herzustellen.
Als Verankerungs-, Verbindungs- und Befestigungselemente dürfen, ohne besonderen Korrosionsschutznachweis gemäß DIN 18516-1, nur nichtrostende Stähle bzw. Stähle gemäß der allgemeine bauaufsichtlichen Zulassung "Z-30.3-6" vom 05. März 2018 der Informationsstelle Edelstahl Rostfrei, verwendet werden.
Weiterhin ist sicherzustellen, dass unter Spannung stehende Bauteile, besonders wenn sie legiert sind, in uneingeschränkter Festigkeit zu keiner Spannungskorrosion oder anderweitiger interkristalliner oder auch anderweitig wirksam werdender Zersetzung im Alterungsprozess neigen.
Auf Anforderung des AG hat der AN über die Einhaltung der v.g. Forderungen projektbezogene Bescheinigungen des Herstellers bzw. Prüfzeugnisse und Nachweise vorzulegen.
Zusammenbau unterschiedlicher Werkstoffe
Beim Zusammenbau unterschiedlicher Werkstoffe muss gewährleistet sein, dass keine Kontaktkorrosion und keine andere ungünstige Beeinflussung entstehen kann. Es sind Zwischenlagen aus Kunststofffolie oder dgl. vorzusehen.
Systembeschreibung
Die Angaben der formalen Profilabmessungen (Bautiefen und Ansichtsbreiten von außen) und der Konstruktionsmerkmale sind zu berücksichtigen.
Bei Widersprüchen geht die Leistungsbeschreibung in den jeweiligen Positionen den Vorbemerkungen und diesen ZTV vor.
Werkstoffe Ultra Low Carbon+
Profile allgemein Profilauswahl
Bei wärmegedämmten Profilen sind nur solche zulässig, bei denen die Innen- und Außenschalen durch Wärmedämmprofile durchgehend kraft- und formschlüssig miteinander verbunden sind.
Die Profile müssen die auftretenden Beanspruchungen gemäß DIN EN 1990 nach DIN EN 1991 inkl. der zugeordneten nationalen Anhängen sicher abtragen. Die dabei zwischen Innen- und Außenschalen auftretenden Schubkräfte müssen vom Verbund zuverlässig übertragen werden. Die vom System-Hersteller angegebenen wirksamen Trägheitsmomente (Ix) sind, unter Berücksichtigung der DIBT Richtlinie für thermisch getrennte Profile, für die Auswahl zu berücksichtigen.
Das Prinzip der Wärmedämmung ist für die gesamte Konstruktion einzuhalten.
Alle Verbundprofile der Fenster- und Türsysteme sind mindestens als Dreikammersystem (zwei Hohlprofile plus Verbundzone) auszuführen.
Der Verbund der Profile muss ohne zusätzliche Abdichtung wasserdicht und wasserbeständig sein. Der Falzgrund der Profile muss absolut glattflächig ausgebildet sein (auch die Verbundzone), so dass anfallende Feuchtigkeit immer in die tiefste, außenliegende Ebene (Rinne) des Falzes abgeführt wird, ohne dass hierfür zusätzliche Drainagekanäle hergestellt werden müssen. Die Belüftung des Falzgrundes bei Isolierverglasungen muss nach den Richtlinien der Isolierglas-Hersteller erfolgen.
Profilverbindungen
Eckverbinder müssen in ihrem Querschnitt den inneren Profilkonturen entsprechen. Bei den Gehrungen ist auf eine einwandfreie Verklebung der Gehrungsfläche zu achten. Auch an den T-Stößen ist das Einsickern von Wasser in die Konstruktion - durch entsprechende Füllstücke mit dauerelastischer Abdichtung - zu verhindern.
Bei wärmegedämmten Profilen muss die Dämmwirkung auch im Eck- und T-Verbinderbereich voll erhalten bleiben.
Flügeldichtungen
Die Dichtungen müssen auswechselbar sein.
Für Dreh-, Drehkipp- und Stulp-Fenster ist eine Mitteldichtung vorgeschrieben.
Entwässerung der Konstruktion
Falze und Profilnuten, in die Niederschlag und Kondenswasser eindringen können, müssen nach außen entwässert werden. Sichtbare Entwässerungsschlitze sind mit Kappen abzudecken.
Entwässerung, Dampfdruckausgleichsöffnungen
Entwässerung:
Gemäß DIN 18055 muss sichergestellt sein, dass in die Rahmenkonstruktion eingedrungenes Wasser unmittelbar und kontrolliert abgeführt wird, um Schäden am Fenster und am Baukörper zu vermeiden.
Die Entwässerungsöffnungen zur Außenseite sollen einen Mindestquerschnitt von 5x20 mm haben. Der Abstand der Öffnungen untereinander soll bei diesem Mindestquerschnitt nicht mehr als 600 mm betragen.
Profile allgemein
Beschläge Fenster Alu Beschläge Fenster Alu
Sind nicht systemgebundene Beschlagteile vorgesehen, müssen diese unter Beachtung der gültigen DIN-Normen ausgewählt werden.
Die für die jeweilige Öffnungsart einzusetzenden Beschläge in ihrer Grundausstattung sind unter Berücksichtigung der Lastannahmen / Gewichte / Größen und der zu erreichenden Öffnungsweite nach den Bemessungstabellen des System-Herstellers einzusetzen. Alle Beschlagteile sind aus nichtrostenden Materialien herzustellen und müssen justierbar sein. Inkl. der erforderlichen Zusatzteile wie zusätzliche Verriegelungen, Scherenbefestigungen, Eigenanschlag und Bänder.
Beschläge Fenster Alu
Beschläge Hebe-Schiebe- / Schiebe- / Falt-Elemente Alu Beschläge Hebe-Schiebe- / Schiebe- / Falt-Elemente Alu
Die für die jeweilige Öffnungsart einzusetzenden Beschläge in ihrer Grundausstattung sind unter Berücksichtigung der Lastannahmen / Gewichte / Größen nach den Bemessungstabellen des System-Herstellers einzusetzen. Alle Beschlagteile sind aus nichtrostenden Materialien herzustellen und müssen justierbar sein inkl. der erforderlichen Zusatzteile wie Anschlagpuffer, Öffnungsbegrenzer, Verriegelungsbolzen, Laufwagen, Verschiebesicherung sowie die Komponenten zur fachgerechten Befestigung der Betätigungen.
Beschläge Hebe-Schiebe- / Schiebe- / Falt-Elemente Alu
Beschläge Türen Alu Beschläge Türen
Für die jeweiligen Anforderungen der Türen, sind die einzusetzenden Türbänder und Beschläge in ihrer Grundausstattung in den Leistungspositionen beschrieben.
Die Ausführung und die Anordnung der Türbänder ist unter Berücksichtigung der Lastannahmen nach den Bemessungstabellen des System-Herstellers vorzusehen.
Die Stulpbleche der einzusetzenden Schlösser und die Schließbleche müssen aus Edelstahl bestehen.
Zubehörteile wie Zylinder-Rosetten, Drückerstifte, Dichtstücke, Befestigungszubehör und Fußpunktabdichtungen werden in den folgenden Beschreibungen nicht besonders erwähnt; diese Zubehörteile sind jedoch in jedem Fall mitzuliefern.
Beschläge Türen Alu
Nachkaufgarantie für Aluminium Fenster- und Beschlagssysteme Nachkaufgarantie für Aluminium Fenster- und Beschlagssysteme
Für Bauteile der Aluminium Fenster- und Beschlagssysteme, die einem besonderen Verschleiß unterliegen oder die designrelevant sind, ist eine Nachkaufgarantie durch den AN zu gewährleisten. Die Nachkaufgarantie hat mindestens 10 Jahre, ausgehend vom Kauf des ursprünglichen Bauteils durch den AN, zu betragen. Ein Bestätigungsschreiben des Systemlieferanten, des zur Ausführung angebotenen Fabrikats, ist mit der Angebotsabgabe vorzulegen.
Nachkaufgarantie für Aluminium Fenster- und Beschlagssysteme
Verglasung Verglasung
Die nachfolgende Beschreibung stellt eine allgemeine Regelung für die Lieferung und das Einsetzen der Verglasung in Bauelementen dar.
Die in den Positionsbeschreibungen angegebenen Abmessungen beziehen sich auf die Außenmaße der Bauelemente. Die Kosten für die Ermittlung der Glasmaße sind in die Angebotspreise einzurechnen, eine gesonderte Vergütung erfolgt hierfür nicht.
Zum Lieferumfang der Verglasungsarbeiten gehören alle hierfür erforderlichen Dichtungen und deren Einbau, einschließlich der dicht auszuführenden Eckausbildungen und Stöße. Weiterhin mitzuliefern sind alle erforderlichen Dichtstoffe, Glasauflager und Klotzungsbrücken.
Die Dicken der Einzelscheiben sind unter Berücksichtigung der Scheibengrößen und der Lastannahmen nach den Bemessungstabellen des Glas-Herstellers zu ermitteln.
DIE ANGABE DER LICHT- UND ENERGIEWERTE ERFOLGT NACH DIN EN 410. SIE BEZIEHEN SICH AUF EINEN STANDARDAUFBAU. ABWEICHUNGEN VOM STANDARDAUFBAU UND EINBAULAGE AUS DER SENKRECHTEN FÜHREN ZU WERTÄNDERUNGEN.
Technische Richtlinien des Instituts des Glashandwerks für Verglasungstechnik und Fensterbau, Hadamar (IGH)
DIN 18545 Abdichten von Verglasungen mit Dichtstoffen
Richtlinie VE-06/01: Beanspruchungsgruppen für die Verglasung von Fenstern vom Institut für Fenstertechnik e.V., Rosenheim
Die Verglasungen sind gemäß den „Glasbemessungs- und Konstruktionsregeln“ nach DIN 18008-1 bis -5 und DIN 18545 „Anforderungen an Glasfalze und Verglasungssysteme“ unter Berücksichtigung der EN 12488 (Verklotzung) auszuführen.
Die Glaskanten der beschriebenen Gläser sind nach DIN 1249-11, auszuführen.
ABSTURZSICHERNDE VERGLASUNGEN
BEI DER AUSFÜHRUNG ABSTURZSICHERNDER VERGLASUNGEN IST DIE DIN 18008-4 VOM JULI 2013 ZU BEFOLGEN.
SOFERN VON DER DIN 18008-4 ABGEWICHEN WIRD, BEDÜRFEN ABSTURZSICHERNDE VERGLASUNGEN GRUNDSÄTZLICH EINER ALLGEMEINEN BAUAUFSICHTLICHEN ZULASSUNG DES DIBT "DEUTSCHES INSTITUT FÜR BAUTECHNIK" ODER EINER ZUSTIMMUNG IM EINZELFALL (ZIE) DER JEWEILIGEN BAUAUFSICHTSBEHÖRDE. IST EINE ZIE (ZUSTIMMUNG IM EINZELFALL) ERFORDERLICH, SO IST DIESE DURCH DIE BAUHERREN/BAUHERRENVERTRETER ZU BEANTRAGEN.
Einscheibensicherheitsglas
Sollte es, bedingt durch die ausgeschriebene Konstruktionsart / Anwendung erforderlich sein, dass eine ESG- oder eine ESG-H-Scheibe als Außenscheibe einer Isolierglaseinheit in einer Vertikalfassade eingesetzt wird, ist der Auftraggeber in Anbetracht des bestehenden Spontanbruchrisikos hierüber vorab zu informieren, bspw. durch eindeutige Benennung in den dem Auftraggeber übergebenen Unterlagen wie der Werkstatt- und Montageplanung. Der AN informiert den AG, wenn ESG bzw. ESG-H zum Einsatz kommt. Dies gilt nur soweit die Leistungsbeschreibung nicht ohnehin oder technisch zwingend die Ausführung mit ESG bzw. ESG-H vorsieht und soweit das Risiko dem AG nicht bekannt ist.
BEI VERWENDUNG VON ESG BZW. ESG-H IM AUSSENBEREICH IST DER VERWENDUNGSZWECK UND DIE EINBAUART SCHRIFTLICH MIT DEM GLASLIEFERANTEN ABZUKLÄREN.
DIE DIN 18516-1 FÜR HINTERLÜFTETE FASSADENPLATTEN UND DIE DIN 18516-4 FÜR FASSADENPLATTEN AUS EINSCHEIBEN-SICHERHEITSGLAS SIND ZU BERÜCKSICHTIGEN.
Verglasung
Baukörperanschlüsse Einbau der Elemente
Die Verankerungen der Elemente sind so auszuführen, dass alle aus horizontaler und vertikaler Richtung auftretenden Kräfte und Lasten kraftschlüssig und mit den vorgeschriebenen Sicherheitsreserven auf den Baukörper übertragen werden.
Bewegungen des Baukörpers und Dehnungen der Elemente müssen aufgenommen werden, ohne dass hieraus Belastungen auf die Konstruktion übertragen werden.
Die Montage der Aluminium-Bauelemente muss flucht- und lotrecht erfolgen. Die horizontalen Einbauebenen sind nach den Meterrissen einzumessen, die in jedem Geschoss durch den AG anzubringen sind.
Alle zur Montage erforderlichen Befestigungsmittel sind in die Einheitspreise mit einzukalkulieren.
Befestigungs- und Verbindungsmittel - wie Schrauben, Bolzen und Dübel - müssen entsprechend dem jeweiligen Verwendungszweck und gemäß den Anforderungen ausgewählt werden. Bei der Auswahl sind die hierfür gültigen Normen und den allgemein anerkannten Regeln der Technik zu berücksichtigen und zu befolgen.
Es kommen nur bauaufsichtlich zugelassene Dübel zur Ausführung. Sämtliche Befestigungsteile, die der Witterung ausgesetzt sind bzw. in hinterlüfteten Bereichen liegen, sind aus Edelstahl zu fertigen.
Sämtliche Anschlüsse und Abdichtungen an angrenzende Bauteile sind in die Einheitspreise einzukalkulieren.
Die Anschlüsse müssen den bauphysikalischen Anforderungen gerecht werden. Das heißt, Anforderungen aus Wärmeschutz, Feuchteschutz, Schallschutz und Fugenbewegung sind zu berücksichtigen.
Für die Montage nach Meterriss sind gemäß dem RAL Leitfaden zur Montage 2024-03, Ziffer 3.1.2, Nr. 16, Seite 45f., Höhenbezugspunkte an der Baustelle durch den AG vorzusehen. Diese müssen sich in jedem Stockwerk befinden und dürfen nicht weiter als 10 Meter von jedem Einbauort einer der nachfolgend beschriebenen Leistung entfernt sein.
Abdichtung zum Baukörper
Erforderliche Dichtungsprofile sind aus EPDM einzusetzen. Sie müssen in Beschaffenheit, Abmessung und Gestaltung dem vorgesehenen Verwendungszweck entsprechen. Ihre elastischen Eigenschaften müssen im vorkommenden Temperaturbereich den Anforderungen genügen.
Für Versiegelungen sind elastisch bleibende Dichtstoffe auf Silikon- oder Polysulfidbasis zu verwenden. Die Versiegelung muss unter Berücksichtigung der konstruktiven Gegebenheiten innerhalb der vorkommenden Temperaturbereiche an den anschließenden Bauteilen so haften, dass sie - unter Berücksichtigung der zulässigen Dehnungsbewegungen der Bauteile - nicht von den Haftflächen abreißt. PVC-Profile dürfen nicht mit bitumenhaltigen Stoffen in Verbindung kommen. Bei der Abdichtung von Anschlussfugen mit elastischen Dichtstoffen sind die DIN 18540 und die Verarbeitungs-Richtlinien des Herstellers zu befolgen.
Bei Abdichtung der Bauteile zum Baukörper mit Bauabdichtungsfolien ist die Auswahl nach deren Eigenschaften, geringe bzw. hohe Dampfdurchlässigkeit, entsprechend den jeweiligen Anforderungen vorzunehmen. Wird die Bauabdichtungsfolie verklebt, so müssen die Klebeflächen frei von Verunreinigungen und Fremdstoffen sein. Die Angaben des Herstellers sind zu beachten.
Feuchtigkeitsschutz
Bei der Wärmedämmung eines Bauteils ist stets darauf zu achten, dass die dampfdichten Materialien auf der warmen Seite und die dampfdurchlässigen auf der kalten Seite angebracht werden. Baukörperanschlüsse sind fachgerecht abzudichten.
Die Abdichtung der Fenster-, Tür- und Fassadenelemente zum Baukörper ist mit Bauabdichtungsfolien bzw. abgekanteten Blechprofilen einschl. geeigneter dauerelastischer Versiegelungen inkl. Vorfüller zu angrenzenden Bauteilen herzustellen.
Lage und Anordnung von Dampfsperren und Folien müssen wärme- und feuchttechnischen Erfordernissen entsprechen.
Alle Flächen der Fassade müssen so entkoppelt, gedämmt und abgedichtet werden, dass an keiner Stelle (Flächen, Ecken, Randbereiche, Deckenbereiche und Fußpunkte etc.) unzulässiges Tau- bzw. Kondensatwasser anfällt.
Zur Vermeidung von Tauwasser- und Schimmelpilzbildung auf raumseitigen Bauteiloberflächen darf die raumseitige Oberflächentemperatur von 12,6° C gemäß DIN 4108 bezogen auf 20° C Rauminnentemperatur und -5° C Außentemperatur, bei einer korrespondierenden Raumluftfeuchte von 50% nicht unterschritten werden.
Die Mindestforderungen zur Vermeidung von Schimmelpilzbildung im Bereich von Wärmebrücken sind gemäß DIN 4108 einzuhalten.
Soweit die Anschlussausbildungen entsprechend dem Beiblatt 2 zur DIN 4108 ausgeführt werden, ist kein gesonderter Nachweis erforderlich.
Für alle abweichenden Konstruktionen müssen die Mindestanforderungen nachgewiesen werden.
Die bauphysikalischen Einwirkungen durch das Raumklima und das Außenklima sind zu berücksichtigen. Die Anschlüsse zum Baukörper müssen den Anforderungen aus Wärme-, Schall- und Feuchteschutz gerecht werden.
Die Anforderungen an die Anschlussfugenausbildung sind in DIN 4108-7, DIN 4109 sowie DIN 18355 und DIN 18533 enthalten.
Für nähere Informationen wird der Leitfaden zur Montage der RAL-Gütegemeinschaften Fenster und Haustüren, Frankfurt a. M. empfohlen.
Die Anschlussfugenabdichtung vom Baukörper zum Element zur kalten Außenseite, sowie zur warmen Innenseite, ist entsprechend der Anforderungen aus dem Wärmeschutznachweis gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG) für Bauanschlüsse auszuführen.
Baukörperanschlüsse
Verankerung Fenster / Tür Verankerung Fenster / Tür
Die Verankerung von Fenster- und Türwänden hat gemäß DIN 18360 und den örtlichen Gegebenheiten statisch ausreichend zu erfolgen.
Der Leitfaden zur Montage der RAL-Gütegemeinschaften Fenster und Haustüren, Frankfurt a. M, Stand 2024-03, Ziffer 3.1.2, Nr. 8, Seite 41 ist zu berücksichtigen.
Verankerung Fenster / Tür
Absturzsichernde Elemente Absturzsicherheit
Absturzsichernde Elemente sind Sonderkonstruktionen und sind auch entsprechend zu planen.
Statische Voraussetzungen für die Befestigung im Tragwerk sind mit dem Statiker gem. ETB-Richtlinie zu klären. Ist eine Absturzsicherung aus Glas angedacht, muss dies gem. der DIN 18008 Teil 4 (früher TRAV) erfolgen.
Entsprechend der DIN 18008-4 (TRAV) müssen die tragenden Teile einer Konstruktion einschließlich der Verankerung im Baukörper den einschlägigen technischen Baubestimmungen entsprechen. Hierbei ist die ETB-Richtlinie „Bauteile, die gegen Absturz sichern“ anzuwenden. Das bedeutet, dass Fensterelemente die eine absturzsichernde Funktion bspw. als Ersatz für ein Geländer übernehmen, nicht nur einen Nachweis für die Trag- bzw. Stoßfestigkeit von Verglasungen gegen statische (Wind, Klima usw.) und stoßartige Einwirkungen (Personenprall) bringen müssen, sondern auch für eine ausreichende Befestigung zum Baukörper.
Bemerkungen für Baukörperanschluss
Zur Festlegung der Befestigungssysteme-/ mittel ist, unter Beachtung der jeweiligen Beanspruchung und des vorliegenden Befestigungsgrundes, ist eine statische Bemessung durchzuführen.
Dabei muss die Lastabtragung vom absturzsichernden Bauteil bis in den tragenden Baugrund nachgewiesen werden.
Die tragenden Teile der Konstruktion, inklusive der Verankerung im Baukörper, müssen den einschlägigen Technischen Baubestimmungen (u.a. DIN 18008-4, ETB-Richtlinie) entsprechen. Es sind Befestigungssysteme-/ mittel mit entsprechendem Prüfnachweis, mit allgemein bauaufsichtlicher Zulassung oder allgemeiner Bauartgenehmigung zu verwenden, welche die tatsächlichen Einbausituationen und den konkreten Anwendungsfall abdecken.
Alternativ kann der Nachweis im Rahmen einer Zustimmung im Einzelfall oder einer vorhabenbezogenen Bauartgenehmigung geführt werden.
Absturzsichernde Elemente
Einbruchhemmende Elemente Einbruchhemmende Elemente
Der Einbau der einbruchhemmenden Elemente ist gemäß DIN EN 1627 auszuführen.
Es ist darauf zu achten, dass für die gemäß Widerstandsklasse nach Norm benannten Wandqualitäten des Baukörpers jeweils geeignete, zugelassene Befestigungsmittel verwendet werden.
Befestigung am Baukörper
Der Blendrahmen muss an mindestens zwei Punkten je Seite mit einem geeigneten Befestigungsmittel am Baukörper gesichert werden. Wird der Maximalabstand gemäß den Angaben des Systemherstellers zwischen zwei Befestigungspunkten überschritten, sind weitere Befestigungspunkte vorzusehen.
Der Maximalabstand zwischen den Befestigungspunkten ist auch bei Festverglasungen zu beachten.
Einbruchhemmende Elemente
Oberflächenbehandlung, Anodische Oxidation Oberflächenbehandlung, Anodische Oxidation (Eloxal)
Die anodische Oxidation der Aluminium-Profile und/oder -Bleche muss entsprechend der DIN 17611 durchgeführt werden. Die Güterichtlinien für anodisch erzeugte Oxydschichten auf Aluminium (EURAS/EWAA), herausgegeben von dem Verband für die Oberflächenveredelung e.V. (VOA) Laufertormauer 6, 90403 Nürnberg, sind einzuhalten. Die Oberflächenbehandlung und -ausführung erfolgt gemäß den im Leistungsverzeichnis gemachten Angaben. Die Vorbehandlungsstufen inkl. deren Möglichkeiten und Einschränkungen sind in der DIN 17611 hinsichtlich der Oberflächengüte dargestellt. Die auszuführenden Oberflächenfärbungen in den Eloxalfarbtönen C0 (EV1) sowie C31- C35 orientieren sich an den Mustern des Schüco-Farbfächers. Die Beurteilungsempfehlungen für das Oberflächenfinish des Systemgebers sind einzuhalten.
Für Metallbauelemente im einbaufertigen oder eingebauten Zustand sind die Empfehlungen für die visuelle Beurteilung von organisch beschichteten Oberflächen des VFF-Merkblatts AL.02 zu berücksichtigen.
Farbbestimmung Metallbauarbeiten
Mechanische bzw. chemische
Vorbehandlung: E 6
Farbton außen: C 32
Farbton innen: C 32
Betätigungen/Handhaben Fenster: C 0
Türbänder: C 0
Betätigungen/Handhaben Türen: Inox
Oberflächenbehandlung, Anodische Oxidation
Technische Vorgaben und bauphysikalische Anforderungen Technische Vorgaben und bauphysikalische Anforderungen
Soweit in den Leistungsbeschreibungen für einzelne Positionen keine anderen Angaben erfolgen, gelten die nachstehenden Vorgaben:
Technische Vorgaben und bauphysikalische Anforderungen
Leistungseigenschaften und Anforderungen Anforderungen an die Bauteile
Die entsprechenden Nachweise sind nach Aufforderung durch den AG diesem in schriftlicher Form vorzulegen. Der AN hat im Rahmen seiner EG-Konformitätserklärung die Übereinstimmung seines Produkts mit den jeweiligen Anforderungen nach DIN EN zu erklären.
Die nach genannten Werte beziehen sich auf Standardelemente.
Gegebenenfalls können andere Elementformen/Öffnungsvarianten oder Profilkombinationen abweichende Klassifizierungen haben.
Fenster nach DIN EN 14351-1
Fensterelement: U w 0,90 W/(m²K)
Glaswerte nach DIN EN 673: U g 0,6 W/(m²K)
Gesamtenergiedurchlässigkeit: g ≤ 50 %
Isolierglas-Abstandshalter: Ψ g 0,042 W/(mK)
Luftdurchlässigkeit nach DIN 4
EN 12207 Klassifizierung:
Schlagregendichtheit nach DIN 9A
EN 12208 Klassifizierung,
Prüfverfahren A:
Widerstandsfähigkeit bei C5
Windlast nach DIN EN 12210
Klassifizierung:
Im Projekt vorkommende Einbruchhemmung nach DIN EN 1627:
Einbruchhemmung nach DIN EN RC 2
1627:
(Definition in den Positionen)
Der Gesamtenergiedurchlassgrad und der Lichttransmissionsgrad sind objektbezogen über die CE-Kennzeichen der Verglasung nachzuweisen.
Außentüren nach DIN EN 14351-1
Türelement: U d 1,4 W/(m²K)
Glaswerte nach DIN EN 673: U g 1,1/0,6 W/(m²K)
Gesamtenergiedurchlässigkeit: g ≤ 50 %
Isolierglas-Abstandshalter: Ψ g 0,042 W/(mK)
Luftdurchlässigkeit nach DIN 2
EN 12207 Klassifizierung:
Schlagregendichtheit nach DIN 3A
EN 12208 Klassifizierung,
Prüfverfahren A:
Widerstandsfähigkeit bei C2
Windlast nach DIN EN 12210
Klassifizierung:
Im Projekt vorkommende Einbruchhemmung nach DIN EN 1627:
Einbruchhemmung nach DIN EN RC 2
1627:
(Definition in den Positionen):
Der Gesamtenergiedurchlassgrad und der Lichttransmissionsgrad sind objektbezogen über die CE-Kennzeichen der Verglasung nachzuweisen.
Hebe-Schiebe-Element nach DIN EN 14351-1
Wärmeschutz der Elemente (Uw), maßabhängig, nach DIN EN ISO 10077-1 (2009)
Hebe - Schiebe - Element U w 1,0 W/(m²K)
maßbezogen Abmessungen: 1,4
m x 2,4 m:
Glaswerte nach DIN EN 673: U g 0,6 W/(m²K)
Gesamtenergiedurchlässigkeit: g ≤ 50 %
Isolierglas-Abstandshalter: Ψ g 0,042 W/(mK)
Luftdurchlässigkeit nach DIN 4
EN 12207 Klassifizierung:
Schlagregendichtheit nach DIN 9A
EN 12208 Klassifizierung,
Prüfverfahren A:
Widerstandsfähigkeit bei C5 / B5
Windlast nach DIN EN 12210
Klassifizierung:
Der Gesamtenergiedurchlassgrad und der Lichttransmissionsgrad sind objektbezogen über die CE-Kennzeichen der Verglasung nachzuweisen.
Leistungseigenschaften und Anforderungen
Lastannahmen Lastannahmen
Winddruck auf Außenbauteile nach DIN EN 1991-1-4 inkl. der nationalen Anhänge
Angaben für Gebäude mit rechteckigem Grundriss
Windzone: II
Geländekategorie: II / III
Gebäudehöhe h: 16 m
Einbauhöhe Ze: 16 m
Gebäudebreite b: 60 m
Gebäudetiefe d: 25 m
Höhe über NHN 561 m
Waagerechte Verkehrslast (Seitenkraft) nach DIN EN 1991-1-1 und -2 inkl. der nationalen Anhänge
Zusatzlasten mit: 1,0 KN/m
wirkend in: Brüstungshöhe
Lastannahmen
Aluminium Systembeschreibung Aluminium Systembeschreibung
Aluminium Systembeschreibung
Schüco AWS 75.SI+, Fenster-System Schüco AWS 75.SI+, hochwärmegedämmtes Aluminium Fenster-System
mit 75 mm Grundbautiefe.
Konstruktionsmerkmale
Raumseitig aufschlagender Flügelrahmen mit 10 mm Flächenversatz zur Rahmenebene, Außenseite flächenbündig.
Wärmedämmende Isolierstege mit drei Hohlkammern bilden den Anschlag für die koextrudierte Moosgummi-Doppelhohlkammer-Mitteldichtung.
Das System ist mit rechteckigen Glasleisten auszustatten.
Die Montage der Glasleisten erfolgt mittels toleranzausgleichenden Kunststoffhaltern.
Profilbautiefen
Blendrahmen, Pfosten, Riegel 75 mm
Flügelrahmen 85 mm
Profilansichtsbreiten
Blendrahmen, umlaufend 79 mm
Pfosten 94 mm
Riegel 94 mm
Flügelrahmen (Fenster) 41 mm
Schüco AWS 75.SI+, Fenster-System
Schüco AWS 90.SI+, Fenster-System Schüco AWS 90.SI+, Aluminium Fenstersystem auf Passivhausniveau
mit 90 mm Grundbautiefe.
Konstruktionsmerkmale
Raumseitig aufschlagender Flügelrahmen mit 10 mm Flächenversatz zur Rahmenebene, Außenseite flächenbündig.
Wärmedämmende Isolierstege mit drei Hohlkammern im Flügel sowie wannengeführte Schaumdämmungen bilden den Anschlag für die koextrudierte Moosgummi-Doppelhohlkammer-Mitteldichtung mit drei Fähnchen zur Konvexionreduktion.
Die Anbindung der Mitteldichtung erfolgt im Bereich der Dämmzone an die Isolierstege mittels doppelter Aufnahmenut und einseitig hinterhakend.
Der Glasfalz wird durch auf das Profilsystem abgestimmte Schaumprofile, die die äußere Isolierglaskante umgreifen, wärmegedämmt.
Das System ist mit rechteckigen Glasleisten auszustatten.
Die Montage der Glasleisten erfolgt mittels toleranzausgleichenden Kunststoffhaltern.
Profilbautiefen
Blendrahmen, Pfosten, Riegel 90 mm
Flügelrahmen 100 mm
Profilansichtsbreiten
Blendrahmen, umlaufend 84 mm
Pfosten 86 mm
Riegel 86 mm
Flügelrahmen (Fenster) 36 mm
Flügelrahmen (Fenstertür) 46 mm
Schüco AWS 90.SI+, Fenster-System
Schüco AD UP 75, Tür-System Schüco AD UP 75, wärmegedämmtes Aluminium Tür-System
mit 75 mm Grundbautiefe
Konstruktionsmerkmale
Außen flächenbündige Türkonstruktion mit außen umlaufender 7 mm Schattenfuge.
5 Kammer Profilaufbau, symmetrisch angeordnet, bestehend aus drei Aluminiumschalen die mittels spezieller Isolierstege ohne Dämmschäume verbunden sind.
Die Türflügelprofile sind als Hybridverbund mit einem großem schubfesten Anteil zwischen Innen- und Mittelschale sowie einer entkoppelten Außenschale, als "schubloser Verbund" auszuführen.
Die Entkopplung muss zwischen der äußeren Aluminiumhalbschale und dem Isoliersteg erfolgen um den Bi-Metall-Effect zu verringern.
Die Abdichtung muss über eine Mitteldichtungs- und zwei Anschlagsdichtungsebenen erfolgen.
Die Beschlagsmontage erfolgt in der Aluminium Mittelschale, nicht im Isoliersteg.
Eine Bauwerksbefestigung ist im Profil mittig über die Mittelschale möglich.
Der untere Türabschluss ist, soweit keine anderen Anforderungen an den Fußpunkt durch Normen / Richtlinien / LBO's gegeben sind, mit einer stabilisierenden zwischen gesetzten thermisch getrennten Aluminium-Schwelle und entsprechenden Dichtformstücken, auszustatten.
Das System ist mit rechteckigen Glasleisten auszustatten.
Die Montage der Glasleisten erfolgt mittels toleranzausgleichenden Kunststoffhaltern.
Profilbautiefen:
Blendrahmen, Pfosten, Riegel 75 mm
Flügelrahmen und Sockel 75 mm
Profilansichtsbreiten:
Blendrahmen 200 mm
Pfosten 150 mm
Riegel 119 mm
Flügelrahmen (nach außen 119 mm
öffnend)
Flügelprofil (unten) 149 + 8 mm
absenkbare Bodendichtung
Schüco AD UP 75, Tür-System
Schüco ASE 80.HI hochwärmegedämmtes, modulares Schiebe- und Hebe-Schiebe-System Schüco ASE 80.HI hochwärmegedämmtes, modulares Schiebe- und Hebe-Schiebe-System
wahlweise 180 mm Rahmenbautiefe und 80 mm Flügelrahmenbautiefe mit maximaler Transparenz und größtmöglichem Lichteinfall
Konstruktionsmerkmale
Blendrahmen
Blendrahmen aus Aluminium mit thermischer Trennung, Laufrollenprofilen aus gefalztem Edelstahl mit dachförmiger Lauffläche für besondere Laufruhe. Im Bereich der Verbundzone werden alle Verrollbereiche mit Abdeckprofilen aus Kunststoff abgedeckt. Eine Schwellenhöhe von maximal 7 mm ist durch das am Blendrahmen wahlweise extrudierte oder angeschraubte untere Innenblende als zusätzlicher Anschlagpunkt für den Fertig-Fußboden innen in Verbindung mit einer dauerelastischen Dehnungsfuge zu gewährleisten.
Flügelprofile
Die Flügelprofile in geradliniger Formsprache sind in den Gewichtsvarianten 200 kg und 350 kg verfügbar.Besonders große und schwere Flügel für Hebe-Schiebe-Elemente sind mit speziellen Verbindern und Zusatzlaufwagen auszustatten, bis zu einem maximalen Gewicht von 500 kg.Die Beschlagskomponenten werden durch ein Abdeckprofil verdeckt, so dass auch im geöffneten Zustand das geradlinige Design bestehen bleibt. Durch den wahlweise einsetzbaren doppelt-schublosen Verbund werden die Auswirkungen des sogenannten Bi-Metall-Effektes minimiert und die Funktionssicherheit bei höheren Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenraum erhöht. Eine zentrale Beschlagsnut garantiert eine optimale Gewichtsverteilung des Glasgewichtes und damit einen ruhigen Lauf. Schmale Flügelprofile mit einer Ansichtsbreite ab nur 82 mm. Flügelgewichte bis zu 350 kg ermöglichen Licht durchflutete Räume mit hoher Transparenz.
Verhakungsbereich
Der Verhakungsbereich mit einer Ansichtsbreite ab 94 mm. Integrierte, durchgehende Abdeckleiste an den Innenseiten der Verhakungsprofile verdeckt die Befestigungsschrauben mit einer durchgehenden Optik. Drei Dichtungsebenen im Mittelbereich für eine zuverlässige Dichtfunktion. Die zentralen Dichtungen in magnetischer Ausführung sorgen für einen zuverlässigen Dichtungsdruck auch bei erhöhten Windlasten. Durch die optional erhältliche schmale Verhakung mit einer Ansichtsbreite von nur 40 mm kann die Transparenz nochmals erhöht werden.
Sicherheit
Einbruchhemmung bis Klasse RC 2 nach DIN V ENV 1627.In Verbindung mit dem doppelt-schublosen Verbund der Flügelprofile ermöglicht Einbruchhemmung und gleichzeitige Minimierung des Bi-Metall-Effektes.
Erweiterte Funktionen
Unterstützungsfeder verringert die Bedienkräfte für das Anheben der Fahrflügel und erhöht den Komfort.Griffdämpfer dämpft sanft das Ablassen des Fahrflügels und die Bewegung des Bediengriffes und ist besonders geeignet für die Bedienung durch schutzbedürftige Personen, wie z.B. durch Kinder.
Maximale Abmessungen
max Flügelgrößen (B x H): 3500 x 3200 mm oder3200 x
3500 mm
Glasstärken: 36 – 60 mm
Profilbautiefen:
Blendrahmen ein- und 180 mm
zweigleisig
Flügelrahmen 80 mm
Profilansichtsbreiten:
Blendrahmen 48 mm, je nach Variante
Flügelrahmen 82 / 92 mm
Schüco ASE 80.HI hochwärmegedämmtes, modulares Schiebe- und Hebe-Schiebe-System
Aluminium Fenster Beschläge Aluminium Fenster Beschläge
Aluminium Fenster Beschläge
Beschlag Allgemein Fenster Fenster - Beschlag Allgemein
Die Fensterbeschläge sind in der Grundausstattung in den nachfolgenden Vorbemerkungen beschrieben, die Spezifikationen werden in der Leistungsposition definiert.
Beschlag Allgemein Fenster
DK-Beschlag verdeckt liegend, Schüco AvanTec SimplySmart DK-Beschlag verdeckt liegend, Schüco AvanTec SimplySmart
Verdeckt liegender Dreh-Kipp-Beschlag mit Einhandbedienung, für Flügellasten bis 200 kg und einem Öffnungswinkel in Drehstellung von 90°/180°
Einbruchhemmung bis Widerstandsklasse RC 2 gemäß DIN EN 1627
Konstruktionsmerkmale
Der Beschlag ist mit einer in Dreh- und in Kippstellung wirksamen Fehlbedienungssperre ausgestattet.
Scheren- und Ecklager sind verdeckt liegend im Falz eingebaut.
Alle Verriegelungspunkte sind mit Schließrollen auszuführen.
Die Anzahl und Ausführung der Verriegelungspunkte (Riegelstücke) ist in Abhängigkeit der Größe des Flügels und der Belastung sowie der erforderlichen Widerstandsklasse, anhand der Systemvorgaben vorzunehmen.
Die untere griffseitige Eckumlenkung muss mit einem Entlastungslager ausgeführt werden.
Die Verriegelung an diesem Punkt erfolgt über einem im Auflaufbock integrierten Verschlusspunkt mit Schließrolle.
Die Öffnungsweite der Flügel in Drehstellung beträgt maximal 180°.
Durch Montage eines zusätzlichen Anschlages kann der Öffnungswinkel, der Einbausituation angepasst, auf 90° begrenzt werden.
Für einbruchhemmende Elemente ist ein gegen Aufbohren geschütztes Kammergetriebe mit RC-Griffen, sowie zusätzliche Sicherheitsverriegelungen gemäß den Systemvorgaben, sind einzusetzen.
Für Flügellasten über 160 kg bis 200 kg ist zusätzlich ein Schwerlastbauteil gemäß den Systemvorgaben zu montieren. Das zu verbauende Flügelprofil muss hinsichtlich den Anforderungen, der entsprechenden Profilgruppe zugeordnet sein.
Klassifizierungen Standard und Einbruchhemmung
Korrosionsschutz des Klasse 5
Grundbeschlages nach DIN EN
1670
Bedienkräfte nach DIN EN 13115 Klasse 1
Dauerfunktion nach DIN EN bis Klasse 3
12400
DK-Beschlag verdeckt liegend, Schüco AvanTec SimplySmart
Beschlag für Hebe-Schiebe-Türen ASE 60 / ASE 80.HI Beschlag Hebe-Schiebe-Türen,
für modulares Hebe-Schiebe-System mit 60 mm oder 80 mm Flügelrahmenbautiefe.
Eingesetzt wird ein modulares Beschlagssystem mit Möglichkeiten zur individuellen Konfiguration der Ausführung. Das Getriebe ist durch eine Kunststoffblende verdeckt, so dass auch im geöffneten Zustand das klare und wertige Design des Gesamtsystems fortgeführt wird.
Ausführung
Hochwertiger Hebe-Schiebe-Beschlag mit mit wahlweise im Flügelprofil oder Blendrahmen montierten Verriegelungsbolzen. Die Montage-Nut zwischen den Verriegelungspunkten wird durch Kunststoffblenden abgedeckt und setzt eine klare Designsprache um.
Für besonders große und schwere Flügel sind spezielle Verbinder und Zusatzlaufwagen zu verwenden, bis zu einem maximalen Gewicht von 500 kg.
Um eine Beschleunigung (Rückschlagen) des Griffes beim Absenken der Anlage bei nicht ausreichender manueller Gegenkraft zu verhindern, ist ein Griffdämpfer einzusetzen.
Allgemein
Handkurbel innen mit PZ Ausnehmung, Aluminium, C 0 mit Griffdämpfer,
Beschlag für Hebe-Schiebe-Türen ASE 60 / ASE 80.HI
Aluminium Tür Beschläge Aluminium Tür Beschläge
Aluminium Tür Beschläge
Beschlag Allgemein - Türen Tür - Beschlag Allgemein
Die Türbeschläge sind in der Grundausstattung in den nachfolgenden Vorbemerkungen beschrieben, die Spezifikationen werden in der Leistungsposition definiert.
Beschlag Allgemein - Türen
Schließfunktion von Notausgangs- und Paniktüren Schließfunktion von Notausgangs- und Paniktüren
1- flg. Türen
"E" -Wechselfunktion-,
Grundstellung: Die Tür ist auf der Bandseite nur mit Schlüssel zu öffnen.
Schaltstellung: Auf der Bandgegenseite kann die Tür über den Drücker, auch im abgeschlossenen Zustand, immer geöffnet werden.
2- flg. Türen
Teilpanik: Schließfunktion "E" -Wechselfunktion-,
Die Antipanik-Funktion kann nur vom Gangflügel ausgelöst werden.
Grundstellung: Die Tür ist auf der Bandseite nur mit Schlüssel zu öffnen.
Schaltstellung: Auf der Bandgegenseite kann die Tür über den Drücker, auch im abgeschlossenen Zustand, immer geöffnet werden.
Schließfunktion von Notausgangs- und Paniktüren
Türbänder für "Standard" Türen (Außenbereich) Türbänder für Standard Türen (Außenbereich)
Wartungsarme Aluminium-Rollentürbänder
Dreiteilige Aluminium-Rollentürbänder mit einer Abmessung von 22 x 200 mm, für Flügellasten bis 200 kg.
Konstruktionsmerkmale
Die gesamte Technik für die sichere Verankerung und die Feinjustierung ist im Türfalz angeordnet. Ohne den Türflügel auszuhängen, kann eine Feinjustierung vorgenommen werden.
Gebrauchsklasse nach DIN EN Klasse 4
1935:
Korrosionsschutz nach DIN EN Klasse 4
1670:
Bandklasse nach DIN EN 1935: Klasse 14
Mechanische Beanspruchung Klasse 8
nach DIN EN 12400:
Türbänder für "Standard" Türen (Außenbereich)
Türschlösser Türschlösser
Türschlösser
4 - Riegel - Fallenschloss mit Selbstverriegelung und Antipanikfunktion "SafeMatic" 4 - Riegel - Fallenschloss mit Selbstverriegelung und Antipanikfunktion "SafeMatic"
Einbruchhemmung bis Widerstandsklasse RC 2
Ausführung mit
9 mm Drückernuss
Drückerhöhe 1050 mm über OKFF
Stulp, INOX
1-tourig
Drückerhöhe 1050 mm über OKFF
mit Wechsel
4 Stück selbstverriegelnde Fallenriegel und Riegel (Hauptschloss)
Falle und Fallenriegel glanzvernickelt
Schließplatten / Schließleiste
Vorgerichtet für Profilzylinder
Funktionsbeschreibung
Durch die selbstverriegelnden Fallenriegel wird bereits bei nicht verriegelter Tür die Widerstandsklasse RC 2 erreicht, da die 4 Fallenriegel beim Zuziehen der Tür automatisch 20 mm vorschließen und gegen ein Zurückdrücken gesichert sind.
Zusatzfunktionen optional
(Ausgewählte Funktionen werden in den Positionen aufgeführt)
motorische Funktion (ein Elektromotor zieht alle Fallenriegel zurück, bei vorgeschlossenem Hauptriegel ist ein elektrisches Öffnen nicht möglich)
Fallenriegelüberwachung, nicht bei DIN EN 1125 (Druckstange)
Kabelübergang, Kabelset und Netzteil, Pufferspeicher (bei Brand und Rauchschutz)
Drückerhöhe 850 mm über OKFF, barrierefrei
Schlossverlängerung 500 mm für Türflügel ab 2500 mm
4 - Riegel - Fallenschloss mit Selbstverriegelung und Antipanikfunktion "SafeMatic"
3 - Riegel - Fallenschloss mit Selbstverriegelung und Antipanikfunktion und gesicherte Fallenfeststellung "Interlock" 3 - Riegel - Fallenschloss mit Selbstverriegelung und Antipanikfunktion und gesicherte Fallenfeststellung "Interlock"
Einbruchhemmung bis Widerstandsklasse RC 2
Ausführung mit
1-tourig
9 mm Drückernuss
Stulp, INOX
3 Stück selbstverriegelnde Fallenriegel
Fallenriegel glanzvernickelt
PZ-Schraube
Vorgerichtet für Profilzylinder
Fallenfeststellung (bei Panikfunktion E) nicht bei Brand und Rauchschutztüren
Funktionsbeschreibung
Durch die selbstverriegelnden Fallenriegel wird bereits bei nicht verriegelter Tür die Widerstandsklasse RC 2 erreicht, da die 3 Fallenriegel beim Zuziehen der Tür automatisch 20 mm vorschließen.
Entriegeln der Tür von innen jederzeit über das Bedienelement (Panikfunktion), von außen ist ein Öffnen der Tür nur mit dem Schlüssel (nur Panik „E“) möglich.
Zusatzfunktionen optional
(Ausgewählte Funktionen werden in den Positionen aufgeführt)
motorische Funktion (ein Elektromotor zieht alle Fallenriegel zurück, bei vorgeschlossenem Hauptriegel ist ein elektrisches Öffnen nicht möglich)
Kabelübergang, Kabelset und Netzteil, Pufferspeicher (bei Brand und Rauchschutz)
Fallenriegelüberwachung
Schlossverlängerung 500 mm
3 - Riegel - Fallenschloss mit Selbstverriegelung und Antipanikfunktion und gesicherte Fallenfeststellung "Interlock"
Betätigung Türen Betätigung Türen
Gangflügel innen (Drücker) Standard und EN 179
Türdrücker FSB Design 1053, Edelstahl
Standflügel innen (Drücker) EN 179
Treibriegel-Verschluss mit Drehgriff gemäß "GUV" Empfehlung (TP)
Gangflügel außen (Handhabe)
Türgriff, gerade Griffstange mit Endkappen aus Edelstahl, Durchmesser 40 mm, Wandstärke 3 mm, inkl. Halter und Befestigung, türhoch
Betätigung Türen
Beschläge Türen Zubehör Beschläge Türen Zubehör
Beschläge Türen Zubehör
BT 701 1 St oben liegender Schüco Türschließer mit Gleitschiene, barrierefrei, max. 47 Nm BT 701 Schüco Türschließer mit Gleitschiene für barrierefreie Türen
nach DIN 18040 bis Flügelbreite 1250 mm bei max. 47 Nm Öffnungsmoment
Ein Stück oben liegender Gleitschienen-Türschließer nach DIN EN 1154.
Schließablauf, Endanschlag und Öffnungsdämpfung hydraulisch kontrolliert und einstellbar,
Schließkraft stufenlos einstellbar.
Schließergröße, entsprechend der Türflügelbreite.
BT 701 1 St oben liegender Schüco Türschließer mit Gleitschiene, barrierefrei, max. 47 Nm
BT 704 2 St oben liegender Schüco Türschließer mit Gleitschiene und integrierter Schließfolgeregelung, barrierefrei, max. 47 Nm BT 704 Schüco Türschließer mit Gleitschienen und integrierter Schließfolgeregelung für barrierefreie Türen
nach DIN 18040 bis Flügelbreite 1250 mm bei max. 47 Nm Öffnungsmoment
Zwei Stück oben liegende Türschließer nach DIN EN 1154, mit Gleitschienen und integrierter Schließfolgeregelung.
Schließablauf, Endanschlag und Öffnungsdämpfung hydraulisch kontrolliert und einstellbar,
Schließkraft stufenlos einstellbar.
Schließergröße, entsprechend der Türflügelbreite und Verkleidung.
BT 704 2 St oben liegender Schüco Türschließer mit Gleitschiene und integrierter Schließfolgeregelung, barrierefrei, max. 47 Nm
Verglasungen ISO 3-Fach Verglasungen ISO 3-Fach
Verglasungen ISO 3-Fach
GT 311 Wärmeschutz-3-fach-Glas (0,6) GT 311 Wärmeschutz-3-fach-Glas
Schalldämm-Maß Rw: 40 dB
Glasaufbau:
Glasart außen Float
Glasart mitte Float
Glasart innen Float
- mit thermisch verbessertem Randverbund
Technische Daten:
Gesamtenergiedurchlässigkeit g: 50 %
U-Wert Ug: 0,6 W/m²K
Der angegebene Ug-Wert wurde nach DIN EN 673 berechnet.
GT 311 Wärmeschutz-3-fach-Glas (0,6)
GT 312 Wärmeschutz-3-fach-Glas (0,6) (TRAV) GT 312 Wärmeschutz-3-fach-Glas
für absturzsichernde Verglasungen, bei Zugangsmöglichkeit des öffentlichen Personenverkehrs nach
DIN 18008-4 vom Juli 2013.
Schalldämm-Maß Rw: 40 dB
Glasaufbau
Glasart außen VSG
Glasart mitte ESG-H
Glasart innen ESG-H
- mit Heißlagerungstest für Einscheibensicherheitsglas nach Bauregelliste
- mit thermisch verbessertem Randverbund
Technische Daten
Gesamtenergiedurchlässigkeit g: 50 %
U-Wert Ug: 0,6 W/m²K
Der angegebene Ug-Wert wurde nach DIN EN 673 berechnet.
GT 312 Wärmeschutz-3-fach-Glas (0,6) (TRAV)
GT 315 Wärmeschutz-3-fach-Glas (0,6) (Türen) GT 315 Wärmeschutz-3-fach-Glas
für Türen und bodengebundene Verglasungen bei Zugangsmöglichkeit des öffentlichen Personenverkehrs
Schalldämm-Maß Rw: 40 dB
Glasaufbau
Glasart außen VSG
Glasart mitte Float
Glasart innen VSG
- mit thermisch verbessertem Randverbund
Technische Daten
Gesamtenergiedurchlässigkeit g: 50 %
U-Wert Ug: 0,6 W/m²K
Der angegebene Ug-Wert wurde nach DIN EN 673 berechnet.
GT 315 Wärmeschutz-3-fach-Glas (0,6) (Türen)
GT 601 einbruchhemmendes Wärmeschutz-2-fach-Glas (P4A) GT 601 einbruchhemmendes Wärmeschutz-2-fach-Glas
Schalldämm-Maß Rw: 40 dB
Glasaufbau
Glasart außen Float
Glasart innen P4A-Glas
- mit thermisch verbessertem Randverbund
Technische Daten
Widerstandsklasse P4A nach DIN EN 356
U-Wert Ug: 1,1 W/m²K
Der angegebene Ug-Wert wurde nach DIN EN 673 berechnet.
GT 601 einbruchhemmendes Wärmeschutz-2-fach-Glas (P4A)
GT 605 einbruchhemmendes Wärmeschutz-2-fach-Glas (P4A, Türen) GT 605 einbruchhemmendes Wärmeschutz-2-fach-Glas
für Türen und bodengebundene Verglasungen bei Zugangsmöglichkeit des öffentlichen Personenverkehrs
Schalldämm-Maß Rw: 40 dB
Glasaufbau
Glasart außen VSG
Glasart innen P4A-Glas
- mit thermisch verbessertem Randverbund
Technische Daten
Widerstandsklasse P4A nach DIN EN 356
U-Wert Ug: 1,1 W/m²K
Der angegebene Ug-Wert wurde nach DIN EN 673 berechnet.
GT 605 einbruchhemmendes Wärmeschutz-2-fach-Glas (P4A, Türen)
GT 611a einbruchhemmendes Wärmeschutz-3-fach-Glas (P4A) GT 611a einbruchhemmendes Wärmeschutz-3-fach-Glas
Schalldämm-Maß Rw: 40 dB
Glasaufbau:
Glasart außen Float
Glasart mitte P4A-Glas
Glasart innen Float
- mit thermisch verbessertem Randverbund
Technische Daten:
Gesamtenergiedurchlässigkeit g: 50 %
U-Wert Ug: 0,6 W/m²K
- Der angegebene Ug-Wert wurde nach DIN EN 673 berechnet.
GT 611a einbruchhemmendes Wärmeschutz-3-fach-Glas (P4A)
GT 612a einbruchhemmendes Wärmeschutz-3-fach-Glas (P4A - TRAV) GT 612a einbruchhemmendes Wärmeschutz-3-fach-Glas
für absturzsichernde Verglasungen, bei Zugangsmöglichkeit des öffentlichen Personenverkehrs nach
DIN 18008-4 vom Juli 2013.
Schalldämm-Maß Rw: 40 dB
Glasaufbau:
Glasart außen P4A-Glas
Glasart mitte ESG-H
Glasart innen ESG-H
- mit thermisch verbessertem Randverbund
Technische Daten:
Gesamtenergiedurchlässigkeit g: 50 %
U-Wert Ug: 0,6 W/m²K
- Der angegebene Ug-Wert wurde nach DIN EN 673 berechnet.
GT 612a einbruchhemmendes Wärmeschutz-3-fach-Glas (P4A - TRAV)
GT 641 einbruchhemmendes Wärmeschutz-2-fach-Glas für Paniktüren (RC 2) GT 641 einbruchhemmendes Wärmeschutz-2-fach-Glas für Paniktüren (RC 2)
Schalldämm-Maß Rw: 40 dB
Glasaufbau
Glasart außen VSG
Glasart innen panikgebundenes Sicherheitsglas gemäß Prüfzeugnis
und nach Rücksprache zwischen Hersteller und Glasindustrie
Technische Daten
Fabrikat Vetrogard RC2.21 AP Climalit
Art. Nr. 568900
Widerstandsklasse RC 2 gemäß DIN EN 1627
U-Wert Ug: 1,1 W/m²K
Der angegebene Ug-Wert wurde nach DIN EN 673 berechnet.
GT 641 einbruchhemmendes Wärmeschutz-2-fach-Glas für Paniktüren (RC 2)
Baukörperanschlüsse für Fenster / Türelemente Baukörperanschlüsse für Fenster / Türelemente
Baukörperanschlüsse für Fenster / Türelemente
AS 106 Anschluss seitl. (Fenster / Tür) hinterlüftete Fassade AS 106 Anschluss seitlich (Fenster / Tür) hinterlüftete Fassade
Der Einbau der Elemente erfolgt, bevor die äußere hinterlüftete Fassadenbekleidung aus Keramik montiert wird. Die Elemente sind mit Befestigungswinkeln innerhalb der Dämmebene des Baukörpers einzubauen.
Die Befestigungswinkel aus verzinktem Stahl sind nach statischen und konstruktiven Anforderungen auszuführen.
Die innere Anschlussfuge ist mit dauerelastischen Dichtstoffen zu versiegeln.
Aussenseitig ist umlaufend eine EPDM-Folie anzubringen.
Endgültige Ausführung gem. Detailplanung.
AS 106 Anschluss seitl. (Fenster / Tür) hinterlüftete Fassade
AO 106 Anschluss oben (Fenster / Tür) hinterlüftete Fassade AO 106 Anschluss oben (Fenster / Tür) hinterlüftete Fassade
Der Einbau der Elemente erfolgt, bevor die äußere hinterlüftete Fassadenbekleidung aus Keramik montiert wird. Die Elemente sind mit Befestigungswinkeln innerhalb der Dämmebene des Baukörpers einzubauen.
Sonst, wie im Text "Anschluss seitlich" beschrieben.
Auf der Außenseite ist jedoch zusätzlich ein Dämmkeil im Übergangsbereich zwischen Blendrahmen und Baukörper zu montieren, über den die äußere Dichtungsfolie bis auf den Baukörper zurückzuführen und dort zu verkleben ist.
Endgültige Ausführung gem. Detailplanung.
AO 106 Anschluss oben (Fenster / Tür) hinterlüftete Fassade
AU 106 Anschluss unten (Fenster) hinterlüftete Fassade AU 106 Anschluss unten (Fenster) hinterlüftete Fassade
Der Baukörper ist hier sinngemäß wie im Text "Anschluss seitlich" beschrieben ausgebildet. Die Elemente sind mit Befestigungswinkeln vor dem tragenden Baukörper im Bereich der Dämmebene einzubauen.
Zur Lastabtragung ist ein statisch ausreichender, verzinkter Stahlwinkel an dem Baukörper zu befestigen.
Im Fußpunkt werden die Elemente mit einem Basisprofil (Mehrkammer-Hohlprofil) und einem verzinkten Stahlrohr auf dem Stahlwinkel befestigt.
Auf der Innenseite ist die Basiskonstruktion für den Anschluss einer bauseitigen Fensterbank vorzurichten. Die Anschlussfuge ist mit Wärmedämmung auszufüllen und mit dauerelastischen Dichtstoffen zu versiegeln.
Auf der Außenseite ist die Dichtungsfolie an der Basiskonstruktion eingespannt. Die Folie ist bis auf den tragenden Baukörper zurückzuführen und dort zu verkleben. Zusätzlich ist eine Aluminium-Fensterbank, t = 2 mm anzubringen, Ausladung ca. 280 mm mit seitlichen Aufkantungen.
Endgültige Ausführung gem. Detailplanung.
AU 106 Anschluss unten (Fenster) hinterlüftete Fassade
AU 109 Anschluss unten (Fenster) bodengebunden AU 109 Anschluss unten (Fenster) bodengebunden
Das Fensterelement schließt hier an den Rohfußboden an. Die Höhe des Fußbodenaufbaus beträgt ca. 200 mm.
Vorab ist eine verzinkte Stahlrohrkonstruktion zu montieren, die als Aufständerung für das Fenster dient.
Im Fußpunkt der Fensterkonstruktion ist ein Basisprofil (Mehrkammer-Hohlprofil) anzuordnen. Dieses Basisprofil ist mit einem verzinkten Stahlrohr auszusteifen. Weiterhin ist innen und außen eine Dichtungsfolie an die Basiskonstruktion anzubinden und über die Aufständerung zu führen. Die Folie ist am Baukörper zu verkleben.
Der Zwischenraum unterhalb der Basis und des Baukörpers ist allseitig mit Wärmedämmung auszufüllen.
Raumseitig ist die Basiskonstruktion für den Anschluss einer bauseits zu erbringenden Fußbodenkonstruktion vorzurichten, dazu ist ein Aluminium-Winkel zu liefern, welcher als Fußbodenabschluss dient.
Die Sockelhöhen sind auf den Aufbau der anschließenden Basispunkte abzustimmen.
Die Wärmedämmung ist außerdem mit einem Aluminiumkantteil (t = 3 mm) mit verdeckter Befestigung abzudecken.
AU 109 Anschluss unten (Fenster) bodengebunden
AU 112 Anschluss unten (Fenster) Festfeld bodengebunden (Nullschwelle) AU 112 Anschluss unten (Fenster) Festfeld bodengebunden (Nullschwelle)
Das bodengebundene Festfeld wird ebenfalls mit einer Nullschwelle ausgeführt. Die Höhe des Fußbodenaufbaus entspricht der Fußbodenhöhe des Türelementes.
Unterhalb des Blendrahmen / Sockelprofil des Festfeldes wird das wärmegedämmte, systemgebundene Schwellenprofil mit Wasserrinne montiert. Es ist mit dem Blendrahmen / Sockelprofil zu verschrauben.
Der Höhenausgleich erfolgt mit KS-Mehrkammer-Basisprofilen und einer zusätzlichen Unterfütterung zwischen Basisprofil und Rohfußboden. Der Bereich ist vollflächig mit Wärmedämmung auszufüllen.
Die Unterkonstruktion und die Befestigungsmittel sind nach statischen und konstruktiven Erfordernissen auszuführen.
Die äußere Abdichtung des Anschlusses erfolgt mit einer Dichtungsfolie, die bis zur Stirnseite der bauseitigen Betonsohle herunterzuführen ist.
Bauseits ist eine rückstaufreie Ableitung des Oberflächenwassers sicherzustellen.
Dieses ist durch eine vor den Elementen angeordnete bauseitige Drain- / Entwässerungsrinne zu gewährleisten.
AU 112 Anschluss unten (Fenster) Festfeld bodengebunden (Nullschwelle)
AU 114 Anschluss unten (Schiebe-/Hebeschiebe-Elemente) bodengebunden mit Nullschwelle AU 114 Anschluss unten (Schiebe- / Hebeschiebe-Element) Nullschwelle
Das Schiebe- / Hebeschiebe-Element schließt hier an den Rohfußboden an. Die Höhe des Fußbodenaufbaues beträgt ca. 200 mm. Das Element ist innen und außen bündig mit dem OKFF auszuführen.
Im Fußpunkt der Konstruktion ist ein KS-Basisprofil (Mehrkammer-Hohlprofil) anzuordnen. Dieses Basisprofil ist mit zwei einzelnen verzinkten Stahlrohren auszusteifen. Zwischen Basis- und Unterkonstruktion ist z-förmig eine Dichtungsfolie von innen nach außen zu führen.
Der Bereich zwischen dem KS-Basisprofil und dem Rohfußboden ist zu unterfüttern und vollflächig mit Wärmedämmung auszufüllen.
Innen und außen sind Dichtungsfolien anzubringen, die am unteren Blendrahmen mechanisch zu sichern und bis auf die Sohle / den Baukörper zu führen und dort zu verkleben sind.
Die Basiskonstruktion ist außerdem mit einem Aluminiumkantteil (t= 3,0 mm) abzudecken.
Der Anschluss der bodentiefen Elemente ist hinsichtlich seiner unteren Ausbildung gemäß den Anforderungen aus der DIN 18531 / 18533, bezüglich der Bodenfeuchte, stauendes Sickerwasser sowie aufstauendes Sickerwasser, auszuführen.
HIERFÜR IST ZWINGEND EIN ABSTIMMUNGSGESPRÄCH ZWISCHEN PLANER, METALLBAUER UND DACHDECKER ERFORDERLICH, UM DIE SCHNITTSTELLEN ABZUKLÄREN.
AU 114 Anschluss unten (Schiebe-/Hebeschiebe-Elemente) bodengebunden mit Nullschwelle
AU 205 Anschluss unten (Türen) Nullschwelle (Komfortschwelle) AU 205 Anschluss unten (Türen) Nullschwelle
Die Höhe des Fußbodenaufbaues beträgt ca. 200 mm.
Der Fußpunkt der Tür ist gemäß DIN 18040-2 "Barrierefreies Bauen" sowie MBO § 50 auszuführen.
Das Element wird mit einem wärmegedämmten im Bereich des Fußbodenaufbaues eingelassenen Schwellenprofil mit Abdeckprofil zum Verschließen der Schwelle ausgeführt. Diese Abdeckung ist auf das Niveau der Oberkante des Fertigfußbodens zu montieren.
In dem Bodeneinstandsprofil ist eine Wasserrinne integriert, die eine kontrollierte Ableitung sicherstellt.
Zur Befestigung der Konstruktion am unteren Baukörper ist ein statisch ausreichend dimensionierter Stahlwinkel zu verankern.
Unterhalb des Schwellenprofils ist ein KS-Basisprofil anzuordnen. Der Bereich zwischen dem KS-Basisprofil und dem Rohfußboden ist zu unterfüttern und vollflächig mit Wärmedämmung auszufüllen.
Die äußere Abdichtung des Anschlusses erfolgt mit einer Dichtungsfolie, die bis zur Stirnseite der bauseitigen Betonsohle herunterzuführen ist.
Das Sockelprofil der Tür ist zusätzlich mit einem Wetterschenkel zu versehen.
Der Anschluss der bodentiefen Elemente ist hinsichtlich seiner unteren Ausbildung gemäß den Anforderungen aus der DIN 18531 / 18533, bezüglich der Bodenfeuchte, stauendes Sickerwasser sowie aufstauendes Sickerwasser, auszuführen. HIERFÜR IST ZWINGEND EIN ABSTIMMUNGSGESPRÄCH ZWISCHEN PLANER, METALLBAUER UND DACHDECKER ERFORDERLICH, UM DIE SCHNITTSTELLEN ABZUKLÄREN.
Bauseits ist eine rückstaufreie Ableitung des Oberflächenwassers sicherzustellen.
Dieses ist durch eine vor den Elementen angeordnete bauseitige Drain- / Entwässerungsrinne, begehbar sowie rollstuhlbefahrbar, zu gewährleisten.
AU 205 Anschluss unten (Türen) Nullschwelle (Komfortschwelle)
1 Metallbau- und Verglasungsarbeiten
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Metallbau- und Verglasungsarbeiten
1.1 Positionen
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1.2 Positionen Allgemein
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