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bis
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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
1. Bauvorhaben und Leistungsumfang H-P Molls Bau GmbH & Co. KG fragt die Dachabdichtungsarbeiten für den Neubau der Rettungswache Jüchen, Kelzenberger Straße 95, 41363 Jüchen, an. Die Anfrage erfolgt im Rahmen der Angebotsbearbeitung einer öffentlichen Generalunternehmerausschreibung.
Auszuführen sind Dachabdichtung, Wärme- und Gefälledämmung, zugehörige Anschlussarbeiten, Dachentwässerung, Oberlicht, Dachausstieg, Wartungs- und Schutzflächen, Bekiesung sowie die beschriebenen dauerhaften Absturzsicherungen einschließlich der erforderlichen Werk- und Systemplanung.
Die wurzelfeste Dachabdichtung unter den später begrünten Dachflächen ist enthalten. Dachbegrünungsaufbau und EG-Bodenabdichtungen werden gesondert vergeben.
1. Bauvorhaben und Leistungsumfang
2. Angebot und Vergütung Das vollständig bepreiste Leistungsverzeichnis mit Mengen sowie die beigefügten und vor Beauftragung abgestimmten Unterlagen bilden die Angebotsgrundlage. Sämtliche Positionen sind mit Einheitspreis und Gesamtpreis zu bepreisen. Bei der Einheit Psch gilt der Preis für die vollständig beschriebene Teilleistung.
Die Mengen und Einheitspreise dienen der Kalkulations- und Preisaufschlüsselung. Die Beauftragung erfolgt für den vor Vertragsschluss abgestimmten Leistungsumfang zu einer ausdrücklich vereinbarten Pauschalsumme. Für diesen Umfang erfolgt keine Abrechnung nach tatsächlichem Aufmaß. Angebotskorrekturen und Nachlässe getrennt und nachvollziehbar ausweisen.
Erkennbare Mengenabweichungen, erforderliche Ergänzungen, technische Annahmen und widersprüchliche Anforderungen mit Positionsnummer, Unterlage, Rechenweg und Preiswirkung im Angebot angeben und vor Beauftragung abstimmen. Angegebene Mengen nicht stillschweigend ändern. Die Mengenprüfung ersetzt keine fehlende Planung oder unbestimmte Leistungsabgrenzung. Änderungen des vereinbarten Plan- und Leistungsstands werden gesondert vereinbart; gesetzliche und vertragliche Anpassungsrechte bleiben unberührt.
2. Angebot und Vergütung
3. Plan- und Fachunterlagen Die nachfolgend bezeichneten Unterlagen sind als Anlagen dieser LV-PDF beigefügt und bei der Angebotsbearbeitung heranzuziehen. Die Planverweise in den Positionen beziehen sich auf diese Ausgabestände.
A1: Mengen- und Öffnungsübersicht sowie markierte Dachkontur.
A2: Dachaufsicht 477-209, Ausführungsplanung VA 02.09.2026.
A3: Schnitte 477-215, Ausführungsplanung VA 23.09.2026.
A4: Wärmeschutznachweis LP4 vom 19.08.2026, PDF-Seiten 29, 79, 82 und 87.
A5: Brandschutzkonzept Index A 13385 vom 19.08.2026, PDF-Seiten 16, 20 und 21.
A6: Statik LP4, Vorabzug vom 14.09.2026, PDF-Seiten 6 und 25.
A7: Rahmenterminplan vom 18.09.2026.
Erhaltenen Dateisatz und Planstände im Angebot bestätigen. Fehlende Anlagen vor Kalkulationsabschluss über H-P Molls Bau anfordern. Anonymisierte Kontaktbereiche enthalten keine zusätzlichen technischen Vorgaben.
3. Plan- und Fachunterlagen
4. Technische Grundlagen und Mengen Es gelten die in den Positionen festgelegten Anforderungen: zweilagige Flächendämmung mit mindestens 200 mm mittlerer Dämmstoffdicke; Bekiesung von Hallendach und verbleibender Technikfläche mit mindestens 6 cm mittlerer Dicke beziehungsweise ca. 108 kg/m²; vollständiges Oberlicht einschließlich Rahmen mit Uw höchstens 1,10 W/(m²K). Diese Anforderungen sind auch bei abweichenden Angaben in den Fachnachweisen zu berücksichtigen.
Die mittlere Dämmstoffdicke legt keine gleichbleibende Dicke oder feste Tiefpunktdicke fest. Örtliche Höhen, Dämmstoffbereiche und Gefällekörper ergeben sich aus dem funktionstauglichen Verlegeplan. Die statischen Lastansätze von 25 cm Dämmung und 8 cm Kies legen keine Ausführungsdicken fest. Tatsächlich erforderliche lokale Gefälledicken innerhalb des beschriebenen Systems sind aus der Planung zu ermitteln und einzukalkulieren.
Fehlende Maßangaben durch eindeutig dargestellte Planmaße ergänzen. Bei vergleichbaren widersprüchlichen Mengen- oder Dickenangaben den höheren, technisch sinnvollen und mit dem System vereinbaren Ausführungsansatz berücksichtigen. Bei Qualitätskennwerten gilt die strengere Anforderung. Abweichungen und ihre Preiswirkung angeben; technisch unvereinbare Konstruktionen und spätere unbenannte Planänderungen sind dadurch nicht eingeschlossen. Werk- und Ausführungsfreigaben bleiben erforderlich.
Die horizontale Dachfläche innerhalb der Attiken beziehungsweise bis zur Hallenaußenwand beträgt vor Öffnungsabzug 825,5743 m². Nach geometrischem Abzug aller 19 BD-Nennöffnungen mit 5,8378 m² verbleiben gerundet 819,74 m², davon Halle 248,75 m² und tiefe Dächer 570,99 m². Die Summen wurden aus ungerundeten Teilwerten gebildet. Flächen wurden aus der vektoriellen Dachaufsicht abgeleitet und anhand der Achsmaßketten kontrolliert.
Der Abzug sämtlicher BD-Nennöffnungen gilt für diese Preisaufschlüsselung und stellt keine allgemeine VOB-Aufmaßregel dar. Überdeckungen, Verschnitt, Zuschnitte, Befestigungen und systembezogenes Zubehör im jeweils zugehörigen Preis berücksichtigen; die Planflächen sind keine Materialbestellmengen.
Flächenabdichtung, vollständige Wand- und Attikaanschlüsse sowie Einbauteilanschlüsse sind in den jeweiligen Positionen abgegrenzt. Übergänge lückenlos herstellen und identische Anschlussarbeiten oder Schutzlagen nur einmal berücksichtigen.
4. Technische Grundlagen und Mengen
5. Planung, Prüfungen und Freigaben Der Auftragnehmer übernimmt die für seine beschriebenen Dachleistungen erforderliche Werk-, Montage-, Detail-, Gefälle-, Befestigungs-, Wege-/Auflager- und Systemplanung auf Grundlage der bereitgestellten Ausschreibungsplanung. Eine vollständige neue Objekt- oder TGA-Fachplanung ist damit nicht übertragen. Mit dem Angebot kalkulierten Systemaufbau, wesentliche Mengenansätze, Dämm-/Gefällekonzept, Wartungs-/Auflagerkonzept und Sicherungskonzept mit Preiszuordnung vorlegen; Herstellerdaten und noch erforderliche Ausführungsunterlagen benennen.
Eine Dachaufsicht mit den unterschiedlichen Dämmstoffbereichen ist vor Bestellung der Dämmung der Bauoberleitung und dem Brandschutzsachverständigen zur Freigabe vorzulegen. Detailzeichnungen, Zulassungen sowie geforderte statische und bauphysikalische Nachweise und gegebenenfalls ein Hersteller-Befestigungsplan müssen rechtzeitig vor Ausführung genehmigt sein. Freigaben entbinden nicht von eigener Prüfungs- und Hinweispflicht.
Planungsbeginn unverzüglich nach Beauftragung; geordnete Teilvorlagen so rechtzeitig, dass Materialbestellung und abschnittsweiser Dachbeginn eingehalten werden. Für den eigenen Umfang Termin- und Logistikplanung binnen 14 Tagen nach Aufforderung vorlegen. Die Vorgaben der Generalunternehmerausschreibung zum Nachweis beauftragter Planungsstellen binnen 20 Arbeitstagen und zur Vorlage erforderlicher Planung binnen maximal 60 Arbeitstagen nach Beauftragung des Generalunternehmers sind bei der Abstimmung zu berücksichtigen; frühere erforderliche Teilvorlagen bleiben maßgebend.
Dachentwässerung einschließlich Haupt- und Notentwässerung vom Auftragnehmer bemessen und nachweislich dokumentieren. Geplant sind sieben Haupt- und sieben Notentwässerungsstellen; erforderliche Leistungsfähigkeit, Anstauhöhen, Anschlussdetails und Dimensionierung im eigenen Umfang nachweisen. Gleichwertige Leitfabrikate sind zulässig, soweit technische und gestalterische Anforderungen vollständig erfüllt und die Gleichwertigkeit rechtzeitig nachgewiesen wird.
Eine systemgeeignete Impuls-Dichtheitsprüfung der Dachabdichtung ist ausdrücklich unter 902 zu kalkulieren. Prüfaufbau, erforderliche prüftechnische Unterlagen/Schichten und Prüfzeitpunkt vor verdeckenden Aufbauten abstimmen. Die Prüfposition enthält die dafür erforderlichen eigenen Leistungen; direkt vom Bauherrn beauftragte Sachverständigenkosten sind nicht nochmals einzurechnen.
5. Planung, Prüfungen und Freigaben
6. Schnittstellen zu anderen Vergaben Dachbegrünung: Begrünungsaufbau gesondert, einschließlich Kiesleisten/Randkies der Begrünung und solarbereichsbezogener Drän-/Speicherschicht. Wurzelfeste Dachabdichtung bleibt in diesem LV. Schutz der fertigen Dachabdichtung, dokumentierte Übergabe und zeitliche Reihenfolge mit dem Begrünungsunternehmen abstimmen. Hallenbekiesung sowie der verbleibende Kiesanteil der ca. 52 m² großen Technikzone auf dem tieferen Dach gehören ausdrücklich zu 126 dieses LV. Dieselbe Technikflächenbekiesung ist vom Begrünungslos ausgenommen.
Klempner: Metall-Attikaabdeckungen und Wetterhauben gehören zur gesonderten Vergabe Klempnerarbeiten. Die Unterkonstruktion für Attikaabdeckungen ist in 08.115 enthalten. Fall- und Standrohre der sieben Komplettsysteme 119 bis zur Grundleitung sind bereits hier enthalten und dürfen für dieselben Leitungen in Klempnerarbeiten nicht nochmals vergeben/berechnet werden. Der Auftragnehmer stimmt Material, Abmessungen, Befestigungen und Übergabepunkte ab.
PV und Blitzschutz werden gesondert vergeben. PV-Module, Wechselrichter, elektrische Verkabelung, Montageschienen und PV-Systemballast sowie Blitzschutzanlage sind keine zusätzliche Lieferung dieses LV. Dachseitige Trag-/Druckzonen, die hier beschriebenen Wartungsflächen, Schutz- und Abdichtungsarbeiten sowie zugeordnete Dachanschlussbauteile sind enthalten. Die 40/40/4-cm-Wartungsplatten sind nicht die bereits im PV-/Elektrolos beschriebenen 40/40/8-cm-Kabeltrassenplatten. Abdichtung, Auflager und Befestigung gemeinsam koordinieren.
TGA: Geplante sieben PVC-Dunstrohrstellen stehen in 123. Zehn weitere Durchdringungen sind in 901 zugeordnet: vier Lüftung, zwei Elektro, zwei Heizung, zwei Kälte. Die zugehörigen Kanäle/Rohre/Leitungen und Dachgeräte liefert das jeweilige Fachgewerk; dachabdichtungsspezifische Einbauteile und Anschlüsse gemäß 901 liefert/montiert der Dachdecker. Keine unzugeordnete Abdichtungsleistung voraussetzen. Dachfensteröffner, Taster und Sensoren sind Lieferumfang 121; bauseitige Strom-/Steuerleitungen und elektrischer Anschluss durch das Elektrolos nach Abstimmung.
Festleiter und Attikaüberstieg sind Schlosserumfang; die allgemeine Gerüststellung und temporäre Dachrandsicherung sind Gerüstbauumfang. Dauerhafte Geländer und Hallenseilsicherung sind hier 116/117. Eigene Montagehilfen und nur für die eigenen Arbeiten zusätzlich notwendige lokale Sicherungen bleiben einzurechnen. Frühzeitige Abstimmung, damit während der eigenen Arbeiten sichere Zugänge und wirksamer Schutz vorhanden sind.
6. Schnittstellen zu anderen Vergaben
7. Baustellenabwicklung und Nachweise Eigene gewerkbezogene Baustelleneinrichtung, Geräte, Hebe-/Montagehilfen, Transporte, Lagerung, Wetterschutz und Schutz bereits ausgeführter Leistungen in die Preise einrechnen. Allgemeine Baustrom-/Bauwasserstellung erfolgt durch H-P Molls Bau; keine komplette allgemeine Baustelleneinrichtung oder Gerüststellung nochmals kalkulieren. Eigenen Platz-, Lager- und Hebebedarf mit dem Angebot angeben; Nutzung der eingerichteten Baustellenflächen abstimmen.
Fachkundigen, bevollmächtigten Montageverantwortlichen benennen; während eigener Arbeiten muss eine Person für Absprachen in deutscher Sprache anwesend sein. An gewerkrelevanten Baubesprechungen teilnehmen. Bautagesberichte mit Personal/Geräten, Wetter, Fortschritt, Prüfungen und Behinderungen führen und wöchentlich digital übermitteln. Projektplanserver für Planabruf und Ablage nach Vorgabe nutzen.
Laufenden Feuerwehrbetrieb und jederzeit freie Zufahrten für Einsatzfahrzeuge gewährleisten. Arbeits-/Gesundheitsschutz und SiGe-Vorgaben beachten; bereitgestellte Gerüste/Zugänge vor Nutzung prüfen. Bei Bitumenschweiß- und anderen feuergefährlichen Arbeiten geeignete Löschgeräte, Brandposten und erforderliche Nachkontrollen berücksichtigen. Eigene Abfälle und Verunreinigungen laufend beseitigen und mindestens wöchentlich abfahren; Verbrennen ist untersagt.
Erforderliche Fachunternehmer-, Produkt-, Zulassungs-, Befestigungs-, Brandschutz-, Wärme- und Prüfunterlagen für die eigenen Leistungen vorlegen. Eigene geschuldete Prüfungen und Mitwirkungen an Abnahmen einrechnen; vom Auftragnehmer verursachte Wiederholungen trägt der NU. Verdeckte Leistungen rechtzeitig zur Prüfung anmelden und dokumentieren.
Vollständige Werk-/Bestands-/Revisionsunterlagen, Detail- und Befestigungspläne, Prüfprotokolle, Produkt-/Systemnachweise, Bedienungs-/Pflege- und Wartungsunterlagen zweifach in Papier und digital übergeben; Zeichnungen als PDF und DWG/DXF. Dokumentierte Einweisung in Sicherungssysteme und deren Benutzung im eigenen Umfang durchführen. Wartungsangebote für Dachflächen und Seilsicherung vor Übergabe gesondert vorlegen; spätere Wartung ist keine unbenannte zusätzliche Ausführungsleistung.
Gesetzliche Mindestarbeitsbedingungen, Tariftreue/Mindestlohn und erforderliche Nachweise auch bei eigenen Nachunternehmen beachten. Eigene ausreichende Betriebshaftpflicht und gültige Freistellungsbescheinigung auf Anforderung nachweisen; Änderungen mitteilen. Mit Beauftragung die für die Urkalkulation des Generalunternehmers erforderliche Aufgliederung nach Lohn, Material, Geräten, sonstigen Kosten, Aufwandwerten und Zuschlägen bereitstellen.
7. Baustellenabwicklung und Nachweise
8. Termine und Vertragsgrundlagen Angebotsabgabe bis 12.11.2026, 14:30 Uhr, über Cosuno; Angebotsbindung mindestens bis 18.12.2026. Preise netto in EUR. Dies sind Anfragebedingungen und keine Änderung der öffentlichen Vergabefristen. Rückfragen, Angebote, Rechnungen und Änderungsabstimmungen ausschließlich über H-P Molls Bau führen.
Vorläufiges abschnittsweises Ausführungsfenster gemäß Rahmenterminplan 18.09.2026: KW 19 bis einschließlich KW 28/2027, entsprechend 10.05. bis 18.07.2027. Dachplanung, Lieferfristen, abschnittsweise Rohbaufreigaben sowie Übergaben an PV/Begrünung frühzeitig abstimmen. Die wetterfeste Gebäudehülle ist im Gesamtbauablauf bis 27.08.2027 vorgesehen. Konkrete Vertragstermine und Abrufabschnitte werden vor Beauftragung verbindlich abgestimmt; erforderliche Unterbrechungen und Lieferzeiten im Angebot benennen.
Vor Beauftragung Plan-/Unterlagenstand, freizugebenden Systemaufbau, Mengen-/Preisaufschlüsselung, Annahmen, Übergabepunkte, Ausnahmen und Pauschalvergütung ausdrücklich festhalten. VOB/B und die gewerkbezogenen ATV der VOB/C sind als Vertragsgrundlagen vorgesehen und vor Vertragsschluss vollständig zugänglich zu machen. Zahlungs-, Sicherungs-, Verjährungs- und etwaige Vertragsstrafenregelungen werden für dieses Gewerk gesondert vereinbart; aus öffentlichen Vergabeformularen werden keine unbezifferten Umlagen oder unbenannten Verpflichtungen des Generalunternehmers abgeleitet.
8. Termine und Vertragsgrundlagen
Technische Vorbemerkungen Dachabdichtung Die folgenden technischen Anforderungen gelten ergänzend zu den Leistungspositionen. Norm- und Systembezüge sind mit dem geforderten aktuellen Regel- und Systemstand abzugleichen.
Ausführungs- und Gütebestimmungen
Die in der DIN 18338 unter Punkt 2 und 3 aufgeführen DIN-Vorschriften sind ebenso wie die DIN 18338 einzuhalten.
Weiterhin sind folgende DIN-Vorschriften zu beachten:
DIN 18531 "Dachabdichtungen"
DIN 18339 "Klempnerarbeiten"
Bei Flachdächern sind die Flachdachrichtlinien in der jeweils gültigen Form zu beachten.
Außerdem ist der jeweils neueste Stand der Technik und die Regeln der Technik einzuhalten.
Bei Differenzen zwischen der DIN 18338, der DIN 18531 und den Flachdachrichtlinien gilt die DIN 18531 als vorrangig.
Mit Bezug auf DIN 18531-1, Stand November 2005 wird für die Dachdichtungsarbeiten eine "höherwertige Ausführung" gemäß Anwendungskategorie K2 gefordert.
Die Wärmedämmungen auf den Dächern werden aus mindestens schwer entflambaren Baustoffen nach DIN 4102 (B1) hergestellt mit dem Hinweis, dass diese so ausgeführt werden, dass eine Brandausbreitung über das Dach nicht stattfinden kann.
Die Anforderungen des Brandschutzkonzeptes bzw. der BauONW bezüglich der Anforderungen an die Dämmung (B1 / A) sind genauestens zu beachten. Vor Ausführung ist eine Dachaufsicht zu erstellen, auf der der Einsatzbereich unterschiedlicher Dämmstoffe hervorgeht. Vor Bestellung der Dämmung muss dieser Plan durch die Bauoberleitung und den Brandschutzsachverständigen freigegeben werden.
Angaben zur Ausführung
Die Dachflächen werden als Stahlbetondecken hergestellt. Das Gefälle wird durch die Gefälledämmung erzeugt. Hierbei sind die Mindeststärken sowie die mittlere Dämmstärke des Wärmeschutznachweises zu beachten.
Die Dachflächen bestehen gem. Planung in Teilbereichen aus Dachbegrünung.
Dachdichtungsanschlüsse und -abschlüsse
Alle An- und Abschlüsse an Dachrändern, Attiken, Einbauteilen , Überzügen, Öffnungen, Dehnungsfugen, aufgehenden Bauteilen, etc. sind gemäß DIN 18531 und den Flachdachrichtlinien auszuführen.
Insbesondere wird auf das sachgerechte Eindichten der
Dachabläufe hingewiesen.
Alle erforderlichen Kanthölzer sind zu liefern, allseitig mit zugelassenem Imprägniermittel auf Ölbasis vor Montage zu behandeln und einzubauen. Attikabohlen sind durch geeignete Maßnahmen vor Verwerfungen zu schützen. Soweit keine brennbaren Materialien eingesetzt werden dürfen (siehe Brandschutzanforderungen), sind entsprechende Stahlprofile verzinkt oder Aluminiumprofile zu verwenden.
Die erforderlichen Dämmungen an senkrechten Flächen des Daches (Attiken, Überzüge, aufgehende Wände) sind in der vorgeschriebenen Dicke gem. Wärmeschutznachweis und Brandschutzgutachten auszuführen und durch geeignete Verklebung mit dem Untergrund bzw. mechanischer Befestigung vor Abrutschen und Ablösen zu sichern.
Senkrecht hochgeführte Dachbahnen sind grundsätzlich über Dreieckskeile aus der Dachfläche herauszuführen und durch mechanische Befestigungen mittels Alu-Flanschprofilschienen vor Abrutschen zu sichern und die obere Dreiecksfuge dauerelastisch abzudichten.
Alle An- und Abschlüsse sind nach den Montagevorschriften der Bahnen- und Profilhersteller auszuführen; bei evtl. bautechnischen Abweichungen der herstellerseitigen Richtlinien oder Konstruktionsdetails von den Detaildarstellungen der Werkplanung sind die Herstellerangaben zu beachten.
Klempnerarbeiten
Abdeckungen von Attiken u. ä. sind im Gewerk Klempnerarbeiten einzukalkulieren.
Dachentwässerung
Die Entwässerung erfolgt über Dacheinläufe mit waagerechten Abläufen.
Ausführungsplanungsunterlagen
Vor Aufnahme der Ausführung sind der Bauoberleitung notwendige Detailzeichnungen zum Nachweis der bauphysikalischen Detaillierung vorzulegen. Ebenfalls sind Zulassungen und rechnerische Nachweise, wie statische und bauphysikalische Berechnungen vorzulegen.
Falls mechanisch befestigte Dachdichtungssysteme zur Ausführung kommen, ist vor Ausführungsbeginn ein statischer Nachweis in Verbindung mit einem Befestigungsplan des Herstellers vorzulegen.
Mit der Ausführung darf vor Genehmigung der Unterlagen
durch die Bauoberleitung nicht begonnen werden.
Absturzsicherung
Als Absturzsicherung wird ein Gurtgeländer ausgeführt.
Technische Vorbemerkungen Dachabdichtung
08 Dachabdichtungsarbeiten
08
Dachabdichtungsarbeiten
08.101 Dachflächen, Attiken und Wandanschlüsse reinigen und grundieren Dachflächen einschließlich der Attika- und Wandanschlussflächen reinigen und für den nachfolgenden Dachaufbau vorbereiten.
Ausführung
Betondecken besenrein abfegen; Schutt abtransportieren und entsorgen.
Staub und lose Teile entfernen, hochstehende Kanten egalisieren und scharfkantige Unebenheiten beseitigen.
Kaltbitumen auf Dispersionsbasis als Haftgrund im Streich- oder Spritzverfahren aufbringen; Verbrauch ca. 300 g/m².
Erforderliche Grundierung an Anschlüssen und Einbauteilen entsprechend dem Abdichtungssystem ausführen.
Flächen und Anschlussbereiche
Horizontale Dachflächen: 819,74 m².
Senkrechte Attikaflächen: ca. 106,56 m².
Wandanschlüsse am erhöhten Hallenbauteil: entlang ca. 45,35 m.
Die vollständige Bearbeitungsfläche einschließlich der örtlich erforderlichen Anschlussflächen anhand der Pläne und Anschlussdetails ermitteln.
Planunterlagen
Dachaufsicht 477-209 und Schnitte 477-215.
08.101
Dachflächen, Attiken und Wandanschlüsse reinigen und grundieren
1,00
Psch
08.102 Dampfsperr- und Ausgleichsbahn Dampfsperr- und Ausgleichsschweißbahn aus Elastomerbitumen auf den vorbereiteten Dachflächen liefern und verlegen, einschließlich Überdeckungen, Zuschnitten, Befestigungen und dampfdichter Anschlüsse.
Material und Eigenschaften
Dicke: 4,2 mm; Einlage aus Aluminium-Verbundträger; sd-Wert mindestens 1.500 m.
Oberseite: Streifen aus wärmeaktivierbarem Selbstklebebitumen, Folie und Sicherheitsnaht.
Unterseite: Streifen aus wärmeaktivierbarem Selbstklebebitumen und Folie.
Höchstzugfestigkeit längs/quer: 550/350 N/5 cm.
Dehnung bei Höchstzugfestigkeit längs/quer: 3 %.
Nagelausreißfestigkeit: mindestens 150 N; durchtrittsfest.
Verlegung und Anschlüsse
Durch rückstandsfreies Abflämmen der Unterseite aufkleben.
Nähte und Stöße mindestens 8 cm breit vollflächig verschweißen und andrücken.
An Durchbrüchen und Anschlüssen dampfdicht anschließen beziehungsweise hochführen.
Die vollständigen Anschlussarbeiten der Einbauteile sind in den Positionen 08.119 bis 08.123 und 08.901 enthalten.
Planunterlagen
Dachaufsicht 477-209 und Schnitte 477-215.
08.102
Dampfsperr- und Ausgleichsbahn
819,74
m²
08.103 Dämm- und Gefällesystem, mindestens 200 mm im Mittel, einschließlich Planung Vollständiges Wärme- und Gefälledämmsystem auf sämtlichen nicht belüfteten Stahlbetonflachdächern liefern und einbauen. Horizontale Dachfläche: 819,74 m².
Dämmaufbau
Zweilagige Grund- und Gefälledämmung aus vorgefertigten EPS-Gefälleplatten nach DIN EN 13163, mit umlaufendem Falz, dicht gestoßen und verklebt.
Wärmeleitfähigkeitsgruppe 035, Anwendung DAA, mittlere Druckfestigkeit dh, schwer entflammbar B1.
Mittlere Dämmstoffdicke mindestens 200 mm; stetiges Gefälle ca. 2 %.
Örtliche Tief- und Hochpunktdicken nach dem zu erstellenden Verlegeplan; 200 mm bezeichnet die mittlere Mindestdicke.
Besondere Dämmstoffbereiche und Gefällekörper
Mineralfaserdämmung, zweilagig, nach DIN 18164 Teil 1 und DIN 4108, Baustoffklasse A1 nach DIN 4102, einschließlich mechanischer Befestigung.
Mineralfaserstreifen umlaufend 50 cm breit an allen Deckendurchführungen sowie weitere flächige Mineralfaserbereiche nach Planung und Brandschutzanforderung.
Bei der Zonenermittlung Außenmaße der Durchdringungen und Aufsetzkränze sowie Überschneidungen der Mineralfaserbereiche berücksichtigen.
Druckfeste Dämmstoffbereiche bei technischen Aufbauten, Wartungsflächen und Wartungsgängen einschließlich der Zugänge zu den PV-Anlagen: Druckfestigkeit bei 10 % Stauchung mindestens 200 kPa, Ausführung ds.
Konische EPS-035-DAA-Keile, Schweinerücken und Halbschweinerücken zur Wasserableitung an den Attiken und zu den Abläufen vollständig herstellen.
Planung und Nachweise
Hersteller- und Verlegeplanung einschließlich örtlicher Dämmhöhen, Kehl- und Gratverläufe, Gefällekörper, Mineralfaser- und Druckzonen erstellen. Alle hierfür erforderlichen Materialwechsel und Mengen sind Bestandteil dieser Leistung.
Mit dem Angebot Systemaufbau, Mengen- und Dickenansätze sowie das Dämm- und Gefällekonzept vorlegen. Vor Materialbestellung die vollständige Dachaufsicht mit Dämmstoffbereichen und erforderlichen Nachweisen zur Freigabe einreichen.
Abgrenzung
Gesondert beschrieben sind die senkrechte Attikadämmung 08.106, Wandanschlüsse 08.107, zusätzliche Perimeterdämmung und Beläge 08.108, allgemeine Randkeile 08.109 und die obere Dachrandunterkonstruktion 08.115.
Planunterlagen
Dachaufsicht 477-209, Schnitte 477-215, Wärmeschutznachweis und Brandschutzkonzept.
08.103
Dämm- und Gefällesystem, mindestens 200 mm im Mittel, einschließlich Planung
1,00
Psch
08.106 Senkrechte Attikadämmung, 60 mm Senkrechte Attikaaufkantungen mit Hartschaumplatten dämmen. Platten liefern und mit geeignetem Kleber befestigen.
Material und Abmessungen
Dämmstoffdicke: 60 mm.
Wärmeleitfähigkeitsgruppe: 035.
Senkrechte Dämmhöhe: 0,60 m.
Gesamtlänge der inneren Attikakanten: ca. 177,60 m; Fläche 106,56 m².
Abgrenzung und Planunterlagen
Der obere Dachrandaufbau und dessen Unterkonstruktion sind in 08.115, der Wandanschluss am Hallenbauteil in 08.107 enthalten.
Dachaufsicht 477-209 und Schnitte 477-215.
08.106
Senkrechte Attikadämmung, 60 mm
106,56
m²
08.107 Wärmegedämmte Wandanschlüsse an das erhöhte Hallenbauteil, komplett Wärmegedämmte, zweilagig abgedichtete Wandanschlüsse am U-förmigen Übergang der tieferen Dachflächen zum erhöhten Hallenbauteil vollständig herstellen. Anschlusslänge: ca. 45,35 m; Untergrund: aufgehende Stahlbetonbauteile.
Aufbau und Ausführung
EPS-Wärmedämmung, Dicke 140 mm, Wärmeleitfähigkeit 0,035 W/(mK).
Zweilagige Flächenabdichtung im vollständigen Aufbau rechtwinklig hochführen und starr anschließen; Anschlusshöhe mindestens 150 mm über Oberkante Abdichtung beziehungsweise fertigem Belag.
Oberer Abschluss in der Dämmebene aus Nadelholz nach DIN 4074, Sortierklasse S10, mit Holzschutz nach DIN 68800-3; Querschnitt ca. 140 x 140 mm.
Oberen Rand der Dachabdichtung mit Aluminium-Klemmschiene mechanisch befestigen.
Regensicheren Übergang mit dreifach gekantetem Titanzink-Überhangblech, Abwicklung ca. 300 mm, einschließlich Schrauben und Dübeln herstellen.
Obenliegende Fuge mit elastischer Fugendichtmasse versiegeln.
Systemgerechte Innen- und Außenecken, Spezialbahnen und Formstücke sowie mechanische Sicherungen gegen Abrutschen ausführen.
Anschlussdetails
Örtliche Anschlusshöhen und Abwicklungen unter Berücksichtigung des Gefälle- und Dachaufbaus ermitteln und im Angebot darstellen. Alle Befestigungs- und Abdichtungsarbeiten des lokalen Dach-Wandanschlusses sind enthalten.
Planunterlagen
Dachaufsicht 477-209 und Schnitte 477-215. Die darüberliegende Hallenfassade gehört nicht zur flächigen Dachabdichtung.
08.107
Wärmegedämmte Wandanschlüsse an das erhöhte Hallenbauteil, komplett
1,00
Psch
08.108 Wartungs-, Auflager-, Belags- und Schutzflächen einschließlich Planung Wartungswege, Bedienflächen und dachseitige Auflager- und Schutzflächen für die dargestellten Dachanlagen vollständig planen und herstellen.
Wege und Arbeitsbereiche
Ausgangspunkt ist der Dachausstieg 0,70 x 1,40 m. Zusammenhängende Zugänge herstellen zu:
dargestellten Übergängen und Steigleitern;
Bedien- und Wartungsseiten der sieben Dachgeräte;
Haupt- und Notentwässerungsstellen;
erforderlichen Wartungsbereichen beider PV-Dachfelder.
Zu berücksichtigende Dachgeräte
2 Wärmepumpen: je ca. 205 kg, Gehäusemaße 1.168 x 729 mm.
1 RLT-Gerät: ca. 955 kg, Gehäusemaße 950 x 4.100 mm.
2 RLT-Außeneinheiten: je ca. 45 kg, Gehäusemaße 871 x 290 mm.
1 Server-Kältemaschine: ca. 67 kg, Gehäusemaße 950 x 355 mm.
1 Medikamente-Kältemaschine: ca. 27,5 kg, Gehäusemaße 800 x 285 mm.
Die erforderlichen Auflager, Lastverteilungen und Bedienflächen im eigenen Detail- und Montagekonzept bestimmen und mit den Fachgewerken abstimmen. Die Gehäusemaße legen keine fertigen Auflager- oder Arbeitsflächen fest.
Belagsaufbau und Schutzlagen
Einfache Betonwerkstein-Gehwegplatten 40 x 40 x 4 cm als Lastverteilung in den erforderlichen Teilflächen liefern und ohne Ausfugung verlegen.
Unter den bezeichneten einreihigen Belagsstreifen zusätzliche Perimeter-Drain-Dämmung EPS 035 PW/PB, 100 mm dick und ca. 40 cm breit, einbauen.
Im Bereich technischer Aufbauten profilierte, 8 mm dicke Schutz- und Drainagematte aus PUR-gebundenem Gummigranulat mit Filtervliesauflage lose im Verband auf der zweiten Abdichtungslage verlegen; Herstellerrichtlinien beachten.
Platten auf Gummigranulat-Schutzunterlage statt Splittbettung verlegen. Identische Schutzfunktionen auf derselben Fläche nur einmal ausführen.
Erforderliche breitere Arbeits- und Wartungsflächen sowie sichere Verkehrswegbreiten entsprechend der konkreten Nutzung vorsehen und im Angebotsplan ausweisen. Die einreihige 40-cm-Plattenbreite ist hierfür keine allgemeine Mindest- oder Höchstbreite.
Planung und Flächenabgrenzung
Mit dem Angebot einen Wege-, Belags-, Auflager- und Schutzlagenplan mit Längen und Flächen vorlegen. Die zusätzliche 100-mm-Perimeterdämmung betrifft nur die bezeichneten Streifen; die druckfeste Flächendämmung ist in 08.103 enthalten.
Die ca. 52 m² große Technikzone ist eine Kies- und Freifläche. Erforderliche Belags- und Auflagerflächen darin gesondert ermitteln; die verbleibende Bekiesung gehört zu 08.126. Eine vollständige Plattenbelegung der Technikzone oder aller PV-Felder ist nicht vorgesehen.
PV-Systemballast, Montageschienen sowie die im Elektro- und PV-Los beschriebenen Kabeltrassenplatten und zugehörigen Schutzlagen werden gesondert geliefert. Änderungen des dargestellten Planstands werden gesondert abgestimmt.
Planunterlagen
Dachaufsicht 477-209 und Schnitte 477-215 einschließlich der dort dargestellten Dachgeräte und PV-Felder.
08.108
Wartungs-, Auflager-, Belags- und Schutzflächen einschließlich Planung
1,00
Psch
08.109 Dämmkeile EPS an Wand- und Attikaaufkantungen EPS-Dämmstoffkeile WLG 035, Anwendung DAA, liefern und an den Wand- und Attikaaufkantungen fachgerecht einbauen.
Abmessungen und Verlauf
Querschnitt mindestens 50 x 50 mm.
Innere Attikakanten: ca. 177,60 m.
Wandanschluss am erhöhten Hallenbauteil: ca. 45,35 m.
Gesamtlänge: 222,95 m.
Konische Entwässerungskeile und Schweinerücken sind in 08.103 enthalten. Keile kompletter Einbauteilanschlüsse gehören zur jeweiligen Einbauteilposition.
Planunterlagen
Dachaufsicht 477-209 und Schnitte 477-215.
08.109
Dämmkeile EPS an Wand- und Attikaaufkantungen
222,95
m
08.112 Dachabdichtung, erste Lage, Flächenabdichtung Erste Lage der Dachabdichtung auf sämtlichen horizontalen Dachflächen einschließlich der später begrünten Flächen liefern und verlegen.
Bahnaufbau und Kennwerte
Elastomerbitumen-Kaltselbstklebebahn als Ausgleichs- und Dichtungsbahn, Dicke 4,0 mm.
Oberseite: PP-Vlies und Sicherheitsnaht; Unterseite: SK-Therm-Streifen, Syntom-Beschichtung und abziehbare Folie.
Polyestergewebe-Verbundträger: 150 g/m².
Höchstzugfestigkeit längs/quer: 1050 N/50 mm; Dehnung längs/quer: 20 %.
Nagelausreißfestigkeit: 300 N; Kaltbiegeverhalten: -28 °C; Wärmestandfestigkeit: 115 °C.
Integrierter Durchwurzelungsschutz, wurzelfest nach FLL.
Verlegung und Anschlüsse
Durch Abziehen der unterseitigen Folie aufkleben. Nähte und Stöße mindestens 8 cm breit vollflächig verschweißen und andrücken; Dichtheit anhand der austretenden Bitumenschweißraupe prüfen.
Überdeckungen, Verschnitt und Befestigungen der Flächenbahnen sind enthalten.
Die vollständigen Wand- und Attikaanschlüsse einschließlich Hochzügen bis zur senkrechten Dachrandbekleidung, mechanischer Abrutschsicherung, Innen- und Außenecken, Spezialbahnen und Formstücken gehören zu 08.107 und 08.114. Vollständige Einbauteilanschlüsse gehören zu 08.119 bis 08.123 und 08.901. Lückenlose Übergänge zur Flächenabdichtung herstellen.
Planunterlagen
Dachaufsicht 477-209 und Schnitte 477-215.
08.112
Dachabdichtung, erste Lage, Flächenabdichtung
819,74
m²
08.113 Dachabdichtung, zweite Lage, Flächenabdichtung Zweite Lage der Dachabdichtung auf sämtlichen horizontalen Dachflächen einschließlich der später begrünten Flächen liefern und vollflächig aufschweißen.
Bahnaufbau und Kennwerte
Elastomerbitumen-Schweißbahn, Dicke 5,2 mm, mit Sicherheitsnaht.
Oberseite weiß, grün oder lichtgrau beschiefert; Unterseite mit Rillen und Folie.
Einlage: Polyester-Spinvlies, glasverstärkt, 280 g/m².
Höchstzugfestigkeit längs/quer/diagonal: 1000 N/50 mm; Dehnung längs/quer/diagonal: 40 %.
Nagelausreißfestigkeit: 300 N; Kaltbiegeverhalten: -30 °C; Wärmestandfestigkeit: 120 °C.
Integrierter Durchwurzelungsschutz, wurzelfest nach FLL.
Verlegung und Anschlüsse
Auf vorbereitetem Untergrund vollflächig aufschweißen. Nähte und Stöße mindestens 8 cm breit vollflächig verschweißen und andrücken. Dichtheit anhand der austretenden Bitumenschweißraupe prüfen und diese im noch klebefähigen Zustand abstreuen.
Überdeckungen, Verschnitt und Befestigungen der Flächenbahnen sind enthalten.
Die vollständigen Wand- und Attikaanschlüsse einschließlich Hochzügen bis zur senkrechten Dachrandbekleidung, mechanischer Abrutschsicherung, Innen- und Außenecken, Spezialbahnen und Formstücken gehören zu 08.107 und 08.114. Vollständige Einbauteilanschlüsse gehören zu 08.119 bis 08.123 und 08.901. Lückenlose Übergänge zur Flächenabdichtung herstellen.
Planunterlagen
Dachaufsicht 477-209 und Schnitte 477-215.
08.113
Dachabdichtung, zweite Lage, Flächenabdichtung
819,74
m²
08.114 Vollständige zweilagige Attikaabschlüsse einschließlich Anschlussdetails Vollständige zweilagige Attikaabschlüsse auf beiden Dachniveaus herstellen. Gesamtlänge der inneren Attikakanten: ca. 177,60 m.
Ausführung
Abdichtung entsprechend dem vollständigen Aufbau der Flächenabdichtung ausführen.
Abdichtung rechtwinklig hochführen, mindestens 150 mm über Oberkante Abdichtung beziehungsweise fertigem Belag bis zur Vorderkante der Attika führen und mechanisch befestigen.
Alle erforderlichen Hochzüge, oberen Abwicklungen, Sicherungs- und Abschlussdetails, Innen- und Außenecken, Spezialbahnen und Formstücke einschließlich mechanischer Abrutschsicherung einbeziehen.
Örtliche Höhen aus Gefälledämmung, Belag und oberem Dachrandaufbau bestimmen. Die Rohattikahöhe von 0,60 m legt die gesamte Bahnenabwicklung nicht fest.
Detailplanung und Abgrenzung
Örtliche Anschlusshöhen und Abwicklungen mit dem Angebot darstellen. Der Übergang über die allgemeinen Dreieckskeile ist herzustellen; diese Keile sind in 08.109 beschrieben.
Metallabdeckungen werden gesondert vergeben. Die zugehörige Unterkonstruktion ist in 08.115 enthalten.
Planunterlagen
Dachaufsicht 477-209 und Schnitte 477-215.
08.114
Vollständige zweilagige Attikaabschlüsse einschließlich Anschlussdetails
1,00
Psch
08.115 Dachrandunterkonstruktionen auf sämtlichen Attiken, komplett Dachrandunterkonstruktionen auf sämtlichen Attikaaufkantungen beider Dachniveaus zur Aufnahme der Metall-Attikaabdeckungen vollständig liefern und montieren.
Aufbau und Umfang
Unterkonstruktion einschließlich Dämmung und Holzfaserplatte.
Erforderliche Befestigungen und brandschutzbedingt erforderliche Materialausführung.
Gesamtlänge auf Attikamittellinie: ca. 182,23 m, davon Halle ca. 69,71 m und tiefe Dächer ca. 112,52 m.
Detailplanung und Abstimmung
Breiten, Querschnitte und Befestigungen aus der tatsächlichen Dachrandgeometrie ermitteln, mit dem ausführenden Klempner abstimmen und mit dem Angebot darstellen. Die Abwicklung der Metallabdeckung legt die Breite der Unterkonstruktion nicht fest.
Die Metall-Attikaabdeckung wird gesondert vergeben.
Planunterlagen
Dachaufsicht 477-209, Schnitte 477-215 und Brandschutzkonzept.
08.115
Dachrandunterkonstruktionen auf sämtlichen Attiken, komplett
1,00
Psch
08.116 Dauerhaftes Gurtgeländer auf tieferen Dachflächen einschließlich Dachausstieg und Tor Dauerhaftes, feuerverzinktes Gurtgeländer umlaufend auf den tieferen Dachflächen einschließlich der Umwehrung des Dachausstiegs mit Tor vollständig liefern und montieren.
Verlauf und Systemgeometrie
Äußerer Geländerverlauf auf Attikamittellinie: ca. 112,52 m; Umwehrung des Dachausstiegs, Tor und erforderliche Übergänge kommen hinzu.
Abstand der Steher höchstens 1,50 m; pro Halterung jeweils 2 Steher.
Achse Obergurt mindestens 1,00 m über dem Hochpunkt der Oberkante des fertigen Dachbelags.
Die erhöhte Dachfläche über der Halle erhält die Seilsicherung nach 08.117.
Profile und Verbindungen
Steher aus Flachstahl 55 x 10 mm.
Handlauf und Knieleisten aus Stahlrohr, Durchmesser 48,3 mm, Wanddicke 2,93 mm.
Verbindungen und Eckverbindungen aus Steckrohr, Durchmesser 42,4 mm, Wanddicke 2,6 mm; jeweils 3 Bohrungen Durchmesser 6 mm für Sacklochschweißungen und 3 Madenschrauben/Wurmschrauben M8 zur Lagesicherung.
Distanzkonsolen und Befestigungen
An der Attika befestigte Distanzkonsolen aus Edelstahl: Schwert 80 x 12 mm, Länge 200 mm; Kopfplatte 200 x 210 x 12 mm mit 4 Bohrungen Durchmesser 13 mm.
Steher am Schwert mit Schrauben M12-8.8 befestigen.
Kopfplatten an der Attika mit Edelstahl-Ankerstangen FIS EM plus 390 S, M12 x 260 mm, auf 210 mm gekürzt, Verankerungstiefe 190 mm, oder gleichwertigem zugelassenem Befestigungssystem montieren.
Planung und Nachweise
Gesamte Geländerlänge, Steher, Konsolen und Anschlussdetails im Montage- und Befestigungsplan ermitteln. Alle Ecken, Befestigungen und notwendigen Abdichtungen sind enthalten.
Befestigungs- und Untergrundnachweise, Abstimmung mit Potentialausgleich und Blitzschutz sowie Dokumentation berücksichtigen. Die allgemeine temporäre Gerüst-Dachrandsicherung wird gesondert gestellt.
Planunterlagen
Dachaufsicht 477-209 und Schnitte 477-215.
08.116
Dauerhaftes Gurtgeländer auf tieferen Dachflächen einschließlich Dachausstieg und Tor
1,00
Psch
08.117 Seilsicherungsanlage auf Fahrzeug-/Waschhallendach, komplett Vollständige Seilsicherungsanlage zum Anschlagen von Sicherheitsgeschirren auf dem Dach über der Fahrzeug- und Waschhalle liefern, einbauen und eindichten. Hallendachfläche: ca. 248,75 m².
Systemanforderungen
Ausführung nach Herstellervorschriften, Unfallverhütungsvorschriften Bauarbeiten und Arbeitsstättenverordnung.
Stoßkraftannahme: 7,0 kN.
Achsabstand der Stützen höchstens 7,50 m; Abstand zum Dachrand mindestens 2,50 m.
Stützen, Seilkomponenten und Edelstahlseil einschließlich aller Befestigungs- und Dichtungsteile.
Stützen auf dem Stahlbetonflachdach mit Befestigungssatz aus Edelstahl aufdübeln; vollständige Eindichtung an die Dachabdichtungsbahnen.
Planung und Montage
Systemlayout mit PV-Aufstellung, Wartungswegen und Zugangsbereichen abstimmen. Stützen, Seillängen, Ecken, Übergänge und Anschlussdetails im eigenen Systemplan bestimmen. Sichere Erreichbarkeit und Anschlagmöglichkeit am Übergang nachweisen.
Mit dem Angebot das Sicherungskonzept und die wesentlichen Systemmengen vorlegen. Vor Ausführung einen freigabefähigen Plan sowie statische und produktbezogene Nachweise einreichen.
Übergabe
Vollständige Dokumentation und Einweisung in die Benutzung einschließlich gesondertem Wartungsangebot.
Planunterlagen
Dachaufsicht 477-209 und Schnitte 477-215.
08.117
Seilsicherungsanlage auf Fahrzeug-/Waschhallendach, komplett
1,00
Psch
08.118 Provisorischer Regenwasseranschluss Sieben provisorische Anschlüsse der Dachabläufe an Regenstandrohr beziehungsweise Grundleitung herstellen, abschnittsweise vorhalten und bei Montage der dauerhaften Regenfallrohre wieder demontieren.
Ausführung
Anschluss von außen mit KG-Rohren einschließlich aller Anschluss-, Winkel- und Formstücke sowie erforderlichen Abwinklungen.
Flexible KG-Flex-Anschlussstücke am Regenstandrohr beziehungsweise an der Grundleitung.
Erforderliche Rohrlängen, abschnittsweise Vorhaltung und Rückbau sind enthalten.
Die dauerhaften Fall- und Standrohre sind Bestandteil von 08.119.
Planunterlagen
Dachaufsicht 477-209 und Schnitte 477-215; sieben Hauptentwässerungsstellen.
08.118
Provisorischer Regenwasseranschluss
7,00
St
08.119 Attikaabläufe mit Fall-/Standrohr bis Grundleitung, Komplettsystem Sieben vollständige Hauptentwässerungssysteme mit Attikaablauf, Fallleitung und Regenstandrohr bis zur bauseitigen Grundleitung liefern und fachgerecht montieren.
Attikaablauf
Geringe Einbautiefe, Hauptentwässerung mit Freispiegelströmung; Anstau ohne Kiesfang 100 mm.
Klemmflansch als Los- und Festflanschkonstruktion, Aufkantung 45 Grad für Bitumen-Abdichtungsbahnen und Haube aus Edelstahl.
Ausführung nach DIN EN 1253 mit erhöhtem Qualitätsstandard gemäß RAL-Gütezeichen GZ-694 und Leistungsnachweis mit normgerechtem Prüfsystem.
Einschließlich Schiebeflansch, Wärmeblock sowie aller Klein- und Dichtungsteile und vollständiger Eindichtung; Rohrabschluss mit Oberkante Attika.
Fallleitung und Regenstandrohr
Fallleitung aus Stahl einschließlich Abzweig; Rohr aus feuerverzinktem Stahl nach DIN EN 1123, DN 100, mit 2-Kammern-Steckmuffenverbindung, zwei Muffen und oberem Enddeckel.
Rohr für Füll- und Entlüftungsleitungen; Brandschutzklasse A1, formstabil, bruchfest, rückstausicher und ohne Innenbeschichtung; erhöhter Qualitätsstandard gemäß RAL-Gütezeichen GZ-694.
Regenstandrohr aus feuerverzinktem Stahl, rund, DN 100, mit Reinigungsöffnung nach DIN EN 1123 und 2-Kammern-Steckmuffenverbindung; Brandschutzklasse A1, formstabil, bruchfest und rückstausicher.
Langlebige Innenbeschichtung des Standrohrs auf Basis einer 2K-Epoxid-Kombination nach DIN EN ISO 2178; erhöhter Qualitätsstandard gemäß RAL-Gütezeichen.
Höhe von der wasserführenden Schicht bis Oberkante Gelände: ca. 8 m; alle erforderlichen Abwinklungen, Befestigungen und Anschlüsse innerhalb der dargestellten Gebäudegeometrie einbeziehen.
Bemessung und Anschlüsse
Entwässerung eigenständig bemessen und Ergebnis nachweislich dokumentieren. Erforderliche Ablaufleistung, Rohrdimensionen und Anschlusshöhen im Angebot benennen. Die angegebenen Nennmaße sind mit der hydraulischen Bemessung abzugleichen.
Dieselben Fall- und Standrohre werden nicht zusätzlich durch das Klempnergewerk geliefert.
Planunterlagen
Dachaufsicht 477-209 und Schnitte 477-215.
08.119
Attikaabläufe mit Fall-/Standrohr bis Grundleitung, Komplettsystem
7,00
St
08.120 Notüberläufe durch Attika einschließlich Speier und Bemessung Sieben Notüberläufe durch die Attika einschließlich Speier, rückwärtiger Abdeckung und vollständigem Anschluss an die Dachabdichtung herstellen.
Ausführung
Nennöffnung B x H: ca. 100 x 400 mm.
Anstau ohne Kiesfang: 30 mm.
Aussparung mit gekantetem Blech als Speier in die Dachabdichtung einarbeiten und über die Fassade führen.
Öffnung in der Fassadenansicht rückwärtig mit gekantetem Blech so abdecken, dass keine Durchsicht möglich ist.
Bemessung
Notentwässerung eigenständig bemessen, Ergebnis dokumentieren und für die Dimensionierung zugrunde legen. Erforderliche Abmessungen, Ablaufleistungen und Anstauhöhen im Angebot benennen; Anordnung mit der Hauptentwässerung abstimmen.
Planunterlagen
Dachaufsicht 477-209 und Schnitte 477-215.
08.120
Notüberläufe durch Attika einschließlich Speier und Bemessung
7,00
St
08.121 Elektrisch öffenbares Oberlicht 1,80 x 1,80 m, Uw höchstens 1,10 Ein elektrisch öffenbares Flachdach-Oberlicht mit wärmegedämmtem Aufsetzkranz vollständig liefern, montieren und eindichten. Nenngröße: 1,80 x 1,80 m; Einbau über Flur 1.
Verglasung und Rahmen
Dreifache klare Low-E-Wärmeschutzverglasung mit warmer Kante; VSG-ESG-VSG, kuppelförmig, Außenverglasung nach außen gewölbt und flächenbündig zum Fensterrahmen.
Zweiteilige, thermisch getrennte PVC-Rahmenkonstruktion mit Mehrpunktverriegelung, von innen nicht sichtbarer Verriegelung und Scharnieren sowie hochwertiger dauerelastischer Hohlkammerdichtung.
Rahmenfarbe RAL 9010 reinweiß; Baustoffklasse E nach DIN EN 13501.
Wärmedurchgangskoeffizient des vollständigen bewerteten Fensters einschließlich Rahmen: Uw höchstens 1,10 W/(m²K).
Weitere Leistungsmerkmale
Dauerhaft durchsturzsicher nach BG GS-Bau 18 und DIN 18008-6.
Einhaltung DIN 18234 ohne Zusatzaufwendungen; harte Bedachung Broof(t1) nach DIN EN 13501-5.
Lichtdurchgang ca. 71 %, Gesamtenergiedurchgang ca. 47 %.
Schalldämmwert ca. 35 (-1; -3) dB nach DIN EN ISO 10140-2.
Driven Rain Index DRI mindestens ca. 13,8 m²/s.
Hagelwiderstand: Optik HW3, Wasserdichtheit HW4, Lichtdurchlass HW5 und mechanische Eigenschaft HW3.
Aufsetzkranz und Bedienung
Aufsetzkranz passend zum Dachaufbau aus Hart-PVC-Hohlkammerprofil, mit Polystyrol wärmegedämmt; Baustoffklasse E nach DIN EN 13501, Farbe RAL 9010 reinweiß.
Vormontierte geschlossene Scharniere, Wassernase und Schlagregenschürze zum Schutz des Dachbahnanschlusses.
Elektrischer Öffner einschließlich Wandtaster sowie Regen- und Windsensor.
Alle Befestigungen, Zubehörteile und vollständigen Anschlüsse an Dampfsperre, Rahmen und Dachabdichtung sind enthalten.
Steuer- und Anschlussdaten an das Elektrogewerk übergeben. Bauseitige Strom- und Steuerleitungen sowie elektrischer Anschluss durch das Elektrogewerk.
Fabrikat und Planunterlagen
Essertec esserdome, dreifach verglast, oder gleichwertig. Datenblatt und Systemaufbau mit dem Angebot vorlegen; alle beschriebenen Eigenschaften müssen gemeinsam erfüllt sein.
Dachaufsicht 477-209, Schnitte 477-215 und Wärmeschutznachweis, Hüllflächentabelle Seite 29, Zeile 32.
08.121
Elektrisch öffenbares Oberlicht 1,80 x 1,80 m, Uw höchstens 1,10
1,00
St
08.122 Wärmegedämmter Dachausstieg 0,70 x 1,40 m mit Scherentreppe Einen wärmegedämmten Dachausstieg mit Dunkelklappe vollständig liefern und fachgerecht montieren.
Ausstattung und Abmessungen
Öffnungsabmessungen ca. 0,70 x 1,40 m.
Aluminium-Scherentreppe mit Handlauf.
Innere Verriegelung mit Ausstell-Arretierung.
Alle Befestigungen und vollständigen dichten Anschlüsse an Dampfsperre und Dachabdichtung.
Die Dachausstiegsumwehrung einschließlich Tor ist in 08.116 enthalten.
Planunterlagen
Dachaufsicht 477-209 und Schnitte 477-215.
08.122
Wärmegedämmter Dachausstieg 0,70 x 1,40 m mit Scherentreppe
1,00
St
08.123 PVC-Dunstrohreinfassungen, vollständig liefern, einbauen und eindichten Sieben zweiteilige Dunstrohre beziehungsweise Dunstrohreinfassungen aus PVC für Kanal- oder Raumentlüftung vollständig liefern, einbauen und eindichten.
Größen und Anschluss
6 Stück DN 100; zugehörige Deckenöffnungen BD 210 x 210 mm.
1 Stück DN 125; zugehörige Deckenöffnung BD 230 x 230 mm.
Zweiteilige Ausführung passend zum tatsächlichen Dachaufbau, einschließlich aller systemgerechten Anschlüsse.
Aufsetz- und Außenmaße mit der Dämmstoffplanung abstimmen. Die zehn weiteren TGA-Durchführungen sind in 08.901 beschrieben.
Planunterlagen
Dachaufsicht 477-209 und Schnitte 477-215.
08.123
PVC-Dunstrohreinfassungen, vollständig liefern, einbauen und eindichten
7,00
St
08.126 Bekiesung Hallendach und Technikzone 16/32 einschließlich Schutzvlies, mindestens 6 cm Gewaschenen Kies 16/32 einschließlich Trenn- und Schutzvlies liefern, aufbringen und verteilen.
Ausführungsbereiche
Erhöhtes Fahrzeug- und Waschhallendach: ca. 248,75 m² vor Abzug kiesfreier Belags- und Auflagerflächen.
Technikzone auf dem tieferen Dach: ca. 52 m² brutto einschließlich der darin liegenden Randbereiche, vor Abzug der tatsächlich kiesfreien Geräte-, Belags- und Auflagerflächen.
Aufbau
Lose Kiesschüttung, im Mittel mindestens 6 cm dick, ca. 108 kg/m².
Trenn- und Schutzlage aus Chemiefaservlies, Flächenmasse 300 g/m².
Transport, Einbringen und gleichmäßiges Verteilen sind enthalten.
Flächenermittlung und Schnittstellen
Tatsächliche Kiesflächen auf beiden Dachniveaus anhand des Wege- und Auflagerplans ermitteln und mit dem Angebot ausweisen. Kiesfreie Belags- und Auflagerflächen nach 08.108 abziehen; identische Schutzlagen nur einmal berücksichtigen.
Die gesamte Technikzone einschließlich ihrer Randbereiche gehört zu dieser Position. Randkies der übrigen begrünten Dachflächen wird mit der Dachbegrünung gesondert vergeben.
Mengenorientierung
Hallendach bei 6 cm, vor Flächenabzügen: ca. 14,93 m³ beziehungsweise 26,86 t.
Technikzone bei 52 m² und 6 cm, vor Flächenabzügen: ca. 3,12 m³ beziehungsweise 5,62 t.
Diese rechnerischen Werte sind keine Bestellmengen oder Begrenzung des dargestellten Leistungsumfangs. Die tatsächlichen Mengen aus der eigenen Flächenplanung ermitteln.
Planunterlagen
Dachaufsicht 477-209, Schnitte 477-215 und Wärmeschutznachweis, Bauteilaufbau Hallendach Seite 79.
08.126
Bekiesung Hallendach und Technikzone 16/32 einschließlich Schutzvlies, mindestens 6 cm
1,00
Psch
08.901 Weitere TGA-Dachdurchführungen, Dachanschlussbauteile und Eindichtungen Zehn weitere, im Dachplan dargestellte TGA-Durchführungen dauerhaft dicht an Dampfsperre, Dämmung und beide Dachabdichtungslagen anschließen.
Durchführungen laut Dachplan
Lüftung: je 1 Stück BD 300 x 300, 250 x 250, 350 x 350 und 1.250 x 600 mm; insgesamt 4 Stellen.
Elektro: je 1 Stück BD 200 x 200 und 150 x 150 mm; insgesamt 2 Stellen.
Heizung: 2 Stück BD 190 x 400 mm.
Kälte: je 1 Stück BD 140 x 230 und 130 x 220 mm; insgesamt 2 Stellen.
Dachseitiger Liefer- und Montageumfang
Alle erforderlichen Anschluss- und Übergangsteile, Dichtflansche, Manschetten, Klemm- und Befestigungsteile sowie regensichere Dachanschlüsse.
An den beiden Elektro-Dachstellen zusätzlich die erforderlichen abdichtungsfähigen, regensicheren Durchführungskörper einschließlich Leitungsdurchführung beziehungsweise Schwanenhals.
An Lüftungs-, Heizungs- und Kältestellen die passenden dachseitigen Abdichtungs- und Übergangsteile für das jeweilige Fachgewerksbauteil.
Schnittstellen
Kanäle, Rohre, Leitungen und Dachgeräte stellt das jeweilige TGA- beziehungsweise Elektrogewerk bis zum abgestimmten Übergabepunkt; die elektrische Leitungsmontage erfolgt durch Elektro. Lüftungs-Wetterhauben werden mit den Klempnerarbeiten gesondert vergeben.
Mit dem Angebot Dachanschlussbauteile und Übergabepunkte darstellen. Mineralfaser- und Druckzonen der Flächendämmung gehören zu 08.103.
Die sieben PVC-Dunstrohre, Oberlicht, Dachausstieg sowie Haupt- und Notentwässerung sind in 08.119 bis 08.123 beschrieben. Diese Position betrifft ausschließlich die vorstehend benannten zehn Stellen; spätere zusätzliche Öffnungen werden gesondert abgestimmt.
Planunterlagen
Dachaufsicht 477-209 und Schnitte 477-215.
08.901
Weitere TGA-Dachdurchführungen, Dachanschlussbauteile und Eindichtungen
1,00
Psch
08.902 Impuls-Dichtheitsprüfung der vollständigen Dachabdichtung Systemgeeignete Impuls-Dichtheitsprüfung der vollständigen Dachabdichtung durchführen, auswerten und dokumentieren.
Enthaltene Leistungen
Planung und Abstimmung des Prüfaufbaus.
Erforderliche prüftechnische Leit- oder Detektionsschichten beziehungsweise Anschlussmöglichkeiten.
Prüfmittel, Einrichtung, Messung, Auswertung und Dokumentation.
Prüfablauf
Prüfabschnitte und Zeitpunkte mit dem Bauablauf abstimmen. Jede Fläche nach Fertigstellung und vor dauerhafter Überdeckung durch Kies, Begrünung oder Auflager prüfen.
Prüfaufbau frühzeitig mit dem gewählten Abdichtungs- und Dämmsystem koordinieren. Die erforderlichen eigenen Prüfmittel und Einbauschichten sind in dieser Leistung enthalten.
Protokoll und Wiederholungen
Messprotokoll mit Datum, Prüfaufbau, geprüften Bereichen, Messbedingungen und Ergebnissen übergeben. Eigene Fehlstellen beseitigen und die erforderlichen Wiederholungsprüfungen durchführen; Beseitigung und Nachprüfung dokumentieren.
Nachträgliche Fremdbeschädigungen sowie später zusätzlich angeordnete Prüfungen außerhalb dieses Umfangs werden gesondert abgestimmt. Direkt vom Bauherrn beauftragte Sachverständigenkosten sind nicht Bestandteil dieser Position.
Technische Abstimmung
Eine fehlende Eignung des Prüfaufbaus vor Angebotsabgabe anzeigen und eine technisch begründete gleichwertige Lösung mit Preiswirkung benennen.
Dachflächen gemäß Dachaufsicht 477-209 und Schnitten 477-215; Prüfvorgabe gemäß Vorbemerkungen Ziffer 37.9.
08.902
Impuls-Dichtheitsprüfung der vollständigen Dachabdichtung
1,00
Psch