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bis
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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
02 Stahlbau- und Schlosserarbeiten
02
Stahlbau- und Schlosserarbeiten
Vorbermerkungen Vorbermerkungen
Materialangaben:
Alle Stahlprofile sind, wenn nicht anders angegeben, in der Stahlgüte S235JR nach DIN EN 10025-2 einzusetzen.
Dabei ist zu beachten,
- dass die Herstellung von Bauteilen aus Stahl in den genannten
Ausführungsklassen nur durch solche Hersteller erfolgen darf,
deren werkseigene Produktionskontrolle durch eine notifizierte
Stelle entsprechend DIN EN 1090-1:2010-07 zertifiziert ist.
- dass die Ausführung von geschweißten Bauteilen, Tragwerken
und Bauwerken aus Stahl in den genannten Ausführungsklassen
nur durch solche Firmen auf der Baustelle erfolgen darf, die über
einen Eignungsnachweis für die Ausführung von Schweißarbeiten
in den entsprechenden Ausführungsklassen verfügen.
Bis auf Weiteres wird bei vorwiegend ruhender Beanspruchung
für die Ausführungsklasse EXC 2 eine Bescheinigung über die
Herstellerqualifikation der Klassen B, C oder D nach DIN
18800-7 in Abhängigkeit von den in DIN 18800-7 zu den
Klassen angegebenen Geltungsbereichen und für
alle weiteren Ausführungsklassen eine Bescheinigung über
die Herstellerqualifikation der Klasse D nach DIN 18800-7
akzeptiert.
Bei nicht vorwiegend ruhender Beanspruchung wird eine
Bescheinigung über die Herstellerqualifikation der Klasse E
akzeptiert.
Für die Kranbahnträger ist die Bescheinigung nach Ausführungsklase EX C 3 auszuführen.
Für alle Verschraubungen gilt, wenn nicht anders angegeben:
- Sechskantschraube nach DIN 7990,
- mindestens Festigkeitsklasse 4.6 nach DIN EN ISO 898-1,
- Muttern nach DIN ISO4034,
- mindestens Festigkeitsklasse 5 bei <= M16 und
- mindestens Festigkeitsklasse 4 oder 5 bei > M16 nach DIN
EN 20898-2.
- Scheiben nach DIN 7989-1 und-2 mindestens
Härteklasse 100.
Schweißnähte sind nach DIN auszuführen.
Treppen und Podeste:
Stufen und Podest sind rutschhemmend auszuführen.
Einschließlich aller Befestigungen,
Haltepunkte als fix und fertige Leistung. Fehlende
Angaben sind sinnvoll zu ergänzen und durch den AN einzukalkulieren.
Gitterroste:
Stahl, S235, verzinkt
Qualitätsbeispiel :
Lichtgitter SP 340-34 /38-4,40x3
Rutschfestigkeit mindestens R10
Werkplanung:
Es darf nur nach vom AG freigegebenen Zeichnungen gebaut
werden.
Für die Freigaben ist ein Zeitraum von mindestens 2
Wochen erforderlich.
Es sind mindestens zwei Prüfläufe einzukalkulieren.
Alle Unterlagen sind durch einen Prüfingenieur zu prüfen und dort einzureichen.
Korrosionsschutz:
Beschichtungssystem 3 gemäß Bayer Werknorm
2207, Tabelle 1 für Stahlbau
(Stand 2002).
Bei verzinkten Elementen ist die Korrosivitätskategorie
C4 anzuwenden.
Alle Beschichtungsarbeiten sind gemäß der
Bayer Werknorm
2207 Stand 2002 auszuführen.
Farbwahl nach Angaben AG
(RAL).
Alle Beschichtungen sind in der Werkstatt auszuführen.
Im Bereich von
HV-Stößen und HV-Verbindungen darf außer
der Grundbeschichtung keine weitere Beschichtung ausgeführt
werden.
Eine
evtl. vorhandener Fertigungsanstrich (Shopprimer) wird
nicht als Bestandteil des vorgeschriebenen
Korrosionsschutzsystems gewertet
(Nullanstrich) und muß bei
einer Beschichtung mit Zinkstaub grundsätzlich mit einem
Reinheitsgrad Sa 2
1/2, DIN 55928, abgestrahlt werden.
Das Korrosionsschutzsystem ist
incl. Farbton auf allen
Fertigungszeichnungen anzugeben.
Feuerverzinkte Bauteile,
die Zwischen- und
Deckbeschichtungen erhalten,
sind zu "sweepen" (entfetten).
Die zu verwendenden Beschichtungsstoffe sind nach Absprache
mit dem AG auszuwählen. Der AG ist mind. 3 Tage vor Beginn
der Grundbeschichtung über den Arbeitsablauf der
Beschichtungsarbeiten zu unterrichten.
Eine Prüfung der Korrosionsschutzarbeiten in der Werkstatt und
auf der Baustelle behält sich der AG
vor.
Es ist darauf zu achten,
daß Stahlbauteile bis zur Montage so
gelagert werden,
daß keine Beschädigung des
Korrosionsschutzes erfolgen
(Unterlagen von Hölzern usw.). Bei
der Montage dürfen keine Ketten oder Stahlseile zum
Quertransport der Teile verwendet werden.
Es sind
ausschließlich Schlaufen zu verwenden.
Das Ausbessern von montage-
und/oder transportbedingten
Beschädigungen gehört zum Leistungsumfang des AN und wird
nicht besonders
vergütet. Beschädigungen die nur die Zwischen
und/oder Deckbeschichtung betreffen sind möglichst zeitnah
auszubessern.
Im Zuge von Abnahmen oder
Zwischenabnahmen können Montage-
und/oder
transportbedingte Beschädigungen
(in %) festgehalten werden.
Stützenfußpunkte
An allen Stützenfußpunkten müssen im Stegbereich beidseitig
Befestigungsmöglichkeiten für Erdungslaschen hergestellt
werden.
Werkstoffprüfungen
Nach Auftragsannahme ist dem AG grundsätzlich der
Eignungsnachweis nach DIN
18 800, Teil 7, vorzulegen. Der AN
führt alle erforderlichen Qualitätskontrollen und Prüfungen zur
Gütesicherung
(z. B. Kontrolle der Schweißnähte)
eigenverantwortlich durch.
Der AG behält sich eine
unabhängige Überwachung durch eigenes oder Fremdpersonal
vor. Treten bei diesen Kontrollen Beanstandungen auf , so wird
auf Kosten des AN das Prüfprogramm intensivit
Herstellung
Bauteile,
die der Auftragnehmer herzustellen hat, müssen
folgende Anforderungen erfüllen:
Die Oberflächen müssen schweißspritzerfrei und die Schnittkanten und Löcher einwandfrei entgratet sein.
- Die Kennzeichnung mit Auftragsnummer und Position muß
auch nach der Grundbeschichtung oder Feuerverzinkung
deutlich lesbar
sein.
- Schweißnähte sind mit der erforderlichen Schweißnahtvorbereitung auszuführen.
-Fuß- und Kopfplatten in Stößen und Anschlüssen müssen so
eben sein,
daß sie nach der Montage auf der ganzen Fläche
kraftschlüssig anliegen.
- Bei winklig zueinander nach innen verlaufenden
Brennschnitten müssen diese in der Ecke in einer Bohrung
enden
(z.B. bei Ausklinkungen oder Abflanschungen an
Profil
en).
- Aussteifungen und Knotenbleche müssen an den innen
liegenden Ecken viertelkreisförmig ausgenommen und
umlaufend geschweißt werden.
Bei Walzprofilen dürfen
Aussteifungen und Knotenbleche den Radien angepaßt
und durchgehend geschweißt werden.
Grundsätzlich sind ein Montageplan und Montageanweisungen
zu erstellen und der Bauleitung vorzulegen.
Nebenleistungen,
Nebenleistungen ergänzend zu Abschnitt
4.1 in DIN 18335
sind:
- Ausbesserung von Beschädigungen am Korrosionsschutz
(z. B. Grundbeschichtung, Verzinkung) während der Montage,
unmittelbar nach Schadeneintritt.
- Überprüfen der vom Auftrageber beigestellten Bauteile und
Verbindungsmittel auf Richtigkeit der Abmessungen
(z. B.Durchmesser, Lochabstände), Menge und Güte vor der
Montage.
- Gegebenenfalls Vorhalten von explosionsgeschützten Geräten
und Werkzeugen.
- Die Schweißnahtvorbereitung
- Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Einholen von Erlaubnisscheinen
-Aufwendungen für die 30min. Baustellenerstunterweisung sowie die Werkausweisabholung am Besucherempfang und/oder am Tor11
Vorbermerkungen
02.07 Stahlbau- und Schlosserarbeiten
02.07
Stahlbau- und Schlosserarbeiten