Projektbeschreibung
Der Bauherr „HMG Gänsemarkt S.C.S.“ plant die Entwicklung der Gänsemarktpassage
(Gänsemarkt 50, Colonnaden 15 und 19) in 20354 Hamburg.
Im Zuge des geplanten Bauvorhabens soll das Bestandsgebäude Gänsemarkt 50 vollständig
oberirdisch rückgebaut werden. Die Kelleraußenwände der 2–geschossige Tiefgarage sollen
erhalten bleiben. Ferner bleiben die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude Colonnade
15 und 19 erhalten. Die Rückseiten dieser Gebäude sind in die Einkaufspassage integriert
bzw. so verbunden, dass die Passage dort über einen Zugang verfügt, welcher in die
gesamte Gebäudestruktur bautechnisch eingearbeitet wurde.
Die Nutzung des neuen Gebäudes sieht Einzelhandels-, Büro,- und Wohnflächen vor.
Das neue Gebäude hat zwei Untergeschosse und insgesamt sieben oberirdische
Geschosse. Die Parkebenen werden auf der Basis des Vorentwurfes ausschließlich in den
unteren Geschossen der Ebenen U1 und U2 und die Bürogeschosse in den oberen
Geschossen angesiedelt.
Der Wohnbereich im Bereich der Achsen A1 - D1 / 9 - 12 erstreckt sich vom 1.OG bis 6.OG.
Im EG ist in diesem Bereich eine Verkaufsebene vorgesehen und auf dem Dach werden
Technikflächen vorgesehen.
Das Gebäude wird in konventioneller, fugenloser Bauweise in Massivbau hergestellt. Im
Bereich der Achse C1 im Übergang zwischen Wohnen und Büro wird eine Doppelwand
ausgebildet.
Bei der Tragwerkskonstruktion kommt eine Stahlbetonskelettbauweise in der Regel mit
unterzugsfreien punktförmig-gestützten Stahlbetonflachdecken auf Stützen und einzelnen
Wänden zum Einsatz. Im Übergang zum Untergeschoss werden in der Decke über 1.UG
bereichsweise Abfangbalken ausgebildet, um Stützen und Wandscheiben aus dem
Erdgeschoss abzufangen. Durch den Höhenunterschied zum Innenhof, wird zwischen den
beiden Deckenebenen vom Innenbereich zum Außenbereich ein Balken ausgebildet.
Aufgrund der Rückstaffelung in den Obergeschossen werden bereichsweise die
Außenwände als Rahmentragwerk ausgebildet, um die Lasten in die darunterliegenden
Stützen einleiten zu können. Die entsprechenden Außenwandbereiche müssen im
Bauzustand entsprechend unterstützt werden.