Dacheindeckung
Neubau einer Seniorenresidenz in Bremen Grohn
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Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Bauvorhaben Auftraggeber Cureus Nord GmbH Schmalhorn 13 29308 Winsen (Aller) Projektbeschreibung Neubau eines Seniorenresidenz mit 85 Pflegeplätzen und 15 Kurzzeitpflegeplätzen Lage des Grundstücks Die Anschrift des Baugrundstückes lautet: Hermann - Fortmann - Straße 23 & 25 28759 Bremen - Grohn Bestand Das Grundstück ist jetzt unbebaut. Städtebauliches Konzept Das insgesamt 4 - geschossige Altenwohn - und Pflegeheim (EG, 1.OG bis 3.OG) ist mit einem Flachdach geplant . Verkehrstechnische Erschließung Die verkehrstechnische Erschließung erfolgt über die Hermann - Fortmann - Straße und der Grohner Bergstraße . Planungskonzept, Projektdaten Grundlage für die funktionsgerechte Planung sind die Vorschriften des Wohnungsbaus, der gültigen Heimmindestbauverordnung, die darüber hinausgehenden Vorschriften des Bundeslandes und der DIN 18040; sowie alle weiteren zur Errichtung des funktionstüchtigen Gebäudes gültigen Vorschriften, Normen und Gesetze
Bauvorhaben
Allgemeine Vorbemerkungen Ausschreibung Im Text des Leistungsverzeichnisses wird aus Gründen der Vereinfachung auf selbstverständliche Ausdrücke wie z. B.: liefern, fachgerecht, usw. verzichtet. Die Ausführung jeder Position versteht sich demnach als die vorschriftsmäßige, ordentliche und gebrauchsfähige Erbringung der geforderten Leistung einschließlich aller notwendigen, aber nicht immer besonders erwähnten Nebenleistungen und Materiallieferung. Die in der Leistungsbeschreibung angegebenen Fabrikate gelten als Qualitätsbeispiel und schaffen für alle Bieter eine einheitliche Kalkulationsgrundlage. Sie werden durch Angebotsabgabe Bestandteil des Angebotes. Der Anbieter hat die Möglichkeit, ein gleichartiges Erzeugnis anzubieten, wobei der Nachweis der Gleichwertigkeit durch den Auftraggeber verlangt werden kann. Die Bauleitung behält es sich vor, von allen zur Anwendung kommenden Stoffe Proben zu entnehmen und auf Qualität und Eignung prüfen zu lassen. Die Leistungsbeschreibung dient der Preisfindung. Erkennt der Anbieter, dass Leistungen nicht erschöpfend beschrieben sind, so hat er dieses schriftlich mitzuteilen. Art der Positionen Eventualposition mit Gesamtpreis (Bedarfsposition) Eventualposition mit GP sind als solche im LV gekennzeichnete Positionen mit Gesamtpreisansatz, bei denen zum Zeitpunkt der Ausschreibung nicht feststeht, ob bzw. von wem und in welchem Umfang sie zur Ausführung kommen. Die Entscheidung über die Ausführung der Eventualpositionen (Bedarfspositionen) trifft der Auftraggeber bei der Vergabe bzw. während der Bauzeit. Eventualpositionen (Bedarfspositionen) sind als Gesamtpreis anzubieten. Eventualposition ohne Gesamtpreis Eventualpositionen ohne GP sind als solche im LV gekennzeichnete Positionen ohne Gesamtpreisansatz, bei denen zum Zeitpunkt der Auftragserteilung nicht feststellbar ist, ob und in welchem Umfang sie zur Ausführung kommen. Eventualpositionen sind nur als E.P. anzubieten, nicht als Gesamtpreis. Alternativposition Alternativpositionen sind als solche im LV gekennzeichnete Positionen ohne Gesamtpreisansatz. Sie können anstelle einer oder mehrerer anderer Grundpositionen zur Ausführung vorgesehen werden. Die Entscheidung hierüber trifft der Auftraggeber in der Regel bei der Auftragserteilung. Ist die Entscheidung ausnahmsweise, z. B. aus technischen Gründen, erst nach der Auftragserteilung möglich, wird der AN rechtzeitig vom Auftraggeber darüber informiert. Alternativpositionen sind nur als E.P. anzubieten, nicht als Gesamtpreis. Ablauf Sämtliche Leistungen sind sach- und fachgerecht entsprechend der DIN-Normen, der Herstellerrichtlinien und den allgemein anerkannten Regeln der Technik auszuführen. Der Auftragnehmer hat sämtlichen anfallenden Bauschutt und Baustellenabfälle, die durch ihn verursacht wurden (Reste und Verpackungen, usw.), in regelmäßigen Abständen zu beseitigen, andernfalls wird dies durch den Auftraggeber, bzw. durch den Auftraggeber beauftragte Fremdfirmen auf Kosten des Auftragnehmers veranlasst. Für die beschriebenen Reinigungs-, Endschichtungs- und Entsorgungspositionen wird auf die gültigen Gesetze, örtlichen Verordnungen, Satzungen und Transportbestimmungen verwiesen, die bei den zuständigen Behörden zu erfragen sind. Behördliche Forderungen und Auflagen sind, soweit nicht besonders beschrieben, entsprechend einzukalkulieren. Alle Leistungen umfassen auch die Lieferung der dazugehörigen Stoffe und Bauteile, einschl. Abladen und lagern auf der Baustelle, wenn nicht anderes ausgeschrieben ist. Alle ausgeschriebenen Leistungen verstehen sich als abnahmefähig, in  fix- und fertiger, fachgerechter Ausführung inkl. aller erforderlichen Materialien und Hilfsstoffe, es sei denn, es ist ausdrücklich etwas anderes ausgeschrieben. Die Anlieferung aller zum Einsatz kommenden Werkstoffe und Materialien muss in der Originalverpackung erfolgen. Es sind die Richtlinien des Werkstoffherstellers zu berücksichtigen. Bei Systemaufbauten dürfen nur die Stoffe eines Herstellers verwendet werden. Sämtliche für die Erstellung der auszuführenden Arbeiten erforderlichen Baustelleneinrichtungsmaßnahmen, die nachfolgend nicht gesondert aufgeführt sind, gelten als Nebenleistung und werden nicht gesondert vergütet. Entsprechend benötigte Hebezeuge sind in die Einheitspreise einzukalkulieren. Eine mögliche Nutzung des Baukranes seitens des Rohbauunternehmers ist eigenverantwortlich abzustimmen. Beschädigungen an den Zufahrts-, Rad- und Gehwegen sind vom AN durch geeignete Maßnahmen zu vermeiden. Das Beseitigen von eventuell entstehenden Schäden geht zu Lasten des AN. Das Gebäude ist bauseitig mit einem Bauzaun versehen. Der AN hat diesen entsprechend zu unterhalten und nach Beendigung seiner Arbeiten stets zu schließen. Das Anbringen von Werbeschildern an vorgenanntem Bauzaun ist aus statischen Gründen untersagt. Der Bieter hat sich vor Abgabe des Angebotes über die Örtlichkeiten zu informieren (Zufahrtswege, Stellplätze Baustelleneinrichtung usw.). Die Baubesprechungen finden voraussichtlich einmal wöchentlich statt. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, nach rechtzeitiger Einladung teilzunehmen, sofern Themen seines Leistungsbereichs betroffen sind oder seine Anwesenheit durch Auftraggeber oder Bauleitung verlangt wird. Nimmt der Auftragnehmer trotz rechtzeitiger Einladung unentschuldigt nicht teil, wird für jedes Fernbleiben ein pauschaler Betrag in Höhe von 300,00 € netto von der Schlussrechnungssumme in Abzug gebracht. Dem Auftragnehmer bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden bzw. Aufwand entstanden ist. Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten. Mit seiner Unterschrift unter dem ausgefüllte Leistungsverzeichnis erkennt der Auftragnehmer / Bieter an, dass diese Vorbemerkungen Bestandteil seines Angebotes sind und in den Einheitspreisen enthalten sind. Ort, Datum, Stempel, Unterschrift des Bieters
Allgemeine Vorbemerkungen
Besondere Vorbemerkungen - Flachdach mit PV-Anlage Allgemeines / Normbezug Die Leistungen umfassen Flachdachabdichtungen, Abdichtungsanschlüsse, Attikaausbildungen mit Overtec-Attika-System, Durchdringungen, Einbauteile, Entwässerungsanschlüsse, Klempnerarbeiten, Dachbegrünungsaufbauten, Schutzlagen, Trennlagen, Anschlussdetails sowie alle für eine dauerhaft funktionsfähige, dichte, standsichere und abnahmefähige Ausführung erforderlichen gewerkespezifischen Nebenleistungen, soweit diese nach VOB/C dem Leistungsbereich zuzuordnen sind und nicht ausdrücklich gesondert ausgeschrieben werden. Für die Ausführung gelten, jeweils in der zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe gültigen Fassung: DIN 18299 Allgemeine Regelungen für Bauarbeiten jeder Art, DIN 18336 Abdichtungsarbeiten, DIN 18338 Dachdeckungsarbeiten, DIN 18339 Klempnerarbeiten, DIN 18320 Landschaftsbauarbeiten, soweit Leistungen der extensiven Dachbegrünung betroffen sind, DIN 18531 Abdichtung von Dächern sowie von Balkonen, Loggien und Laubengängen, DIN 18533 Abdichtung von erdberührten Bauteilen, soweit Abdichtungen an Bodenplatten betroffen sind, Flachdachrichtlinie des Deutschen Dachdeckerhandwerks, Fachregeln für Metallarbeiten im Dachdeckerhandwerk, FLL-Dachbegrünungsrichtlinien, einschlägige Hersteller-, System- und Verarbeitungsrichtlinien, allgemein anerkannte Regeln der Technik, öffentlich-rechtliche Vorschriften, Unfallverhütungsvorschriften, Vorgaben aus Brandschutz, Schallschutz, Wärmeschutz und Bauphysik. Bei Systemaufbauten, Abdichtungssystemen, Dachbegrünungssystemen, Attika- und Anschlussdetails sowie PV-bezogenen Dachaufbauten sind die Systemvorgaben des jeweiligen Herstellers einzuhalten. Abweichungen sind vor Ausführung schriftlich anzuzeigen und bedürfen der vorherigen schriftlichen Freigabe durch die Bauleitung bzw. den Auftraggeber. Nebenleistungen Nebenleistungen sind nach den Vorgaben der VOB/C und der einschlägigen ATV-Normen in die Einheitspreise einzukalkulieren, soweit sie nicht im Leistungsverzeichnis ausdrücklich als gesonderte Position beschrieben sind. Hierzu zählen: Prüfen der Untergründe auf Eignung, Sauberkeit, Ebenheit, Feuchtigkeit, Festigkeit, Gefälle, Anschlusshöhen und Vorleistungen anderer Gewerke, Schutz vorhandener und angrenzender Bauteile während der eigenen Leistungserbringung, Herstellen fachgerechter Anschlüsse an Attiken, aufgehende Bauteile, Türanschlüsse, Durchdringungen, Entwässerungselemente, Notüberläufe, Randabschlüsse und Einbauteile, Anpassungsarbeiten an systembedingten Anschlussdetails des Overtec-Attika-Systems, Koordination der Abdichtungsdetails mit Unterkonstruktionen, Aufständerungen, Kabelwegen und Durchdringungen der PV-Anlage, Berücksichtigung der Windsogsicherung, Lagesicherung und Auflasten nach Erfordernis des Dachaufbaus, kleinflächige Zuschnitte, Anpassungen, Überdeckungen, Formteile und Eckausbildungen, Schutz- und Trennlagen innerhalb des ausgeschriebenen Systemaufbaus, fachgerechtes Zwischenlagern eigener Stoffe und Bauteile im Arbeitsbereich, Mitwirkung bei Zwischenabnahmen verdeckter Leistungen. Leistungen, die nach VOB/C keine Nebenleistungen darstellen oder über die übliche Nebenleistung hinausgehen, sind nur dann geschuldet, wenn sie im Leistungsverzeichnis gesondert beschrieben oder vom Auftraggeber angeordnet werden. Prüf- und Hinweispflichten / Bedenkenanmeldung Der Auftragnehmer hat vor Beginn und während der Ausführung alle für seine Leistung maßgeblichen Untergründe, Vorleistungen, Planunterlagen, Detailzeichnungen, Höhenlagen, Gefälleverhältnisse, Anschlusshöhen, Entwässerungswege, Notentwässerungen, Attikaausbildungen, Durchdringungen, Türanschlüsse, Balkonanschlüsse, Dachabläufe, Einbauteile und Schnittstellen zu prüfen. Zu prüfen sind unter anderem: ausreichendes Gefälle und Vermeidung stehenden Wassers, Eignung und Tragfähigkeit der Untergründe, Restfeuchte und Oberflächenbeschaffenheit, ausreichende Anschlusshöhen bei Attiken, Türen, Balkonen und aufgehenden Bauteilen, Durchdringungen und Befestigungspunkte für PV-Anlage, Absturzsicherung, Blitzschutz, Geländer, Entwässerung und technische Einbauten, Verträglichkeit der Abdichtungsstoffe mit Dämmstoffen, Schutzlagen, Begrünungsaufbau, Metallen und Systemkomponenten, brandschutztechnische Anforderungen bei Dachabdichtung und PV-Anlage, Windsogbeanspruchung, Auflasten und Lagesicherheit, Schutz der Abdichtung während nachfolgender Arbeiten. Bedenken gegen die vorgesehene Ausführung, gegen Vorleistungen anderer Unternehmer, gegen Planungsdetails, gegen Materialien oder gegen die vorgesehene Art der Ausführung sind unverzüglich, schriftlich und vor Ausführung der betroffenen Leistung gegenüber dem Auftraggeber bzw. der Bauleitung anzumelden. Eine Ausführung trotz erkennbarer Bedenken ohne schriftliche Klärung erfolgt auf Risiko des Auftragnehmers. Die Bedenkenanmeldung hat rechtzeitig, schriftlich und nachvollziehbar nach § 4 Abs. 3 VOB/B zu erfolgen. Bauleitung / Fachbauleitung des Auftragnehmers Der Auftragnehmer hat vor Ausführungsbeginn einen fachkundigen, deutschsprachigen und entscheidungsbefugten Fachbauleiter bzw. verantwortlichen Ansprechpartner schriftlich zu benennen. Der Fachbauleiter muss während der Ausführung erreichbar sein, die Arbeiten vor Ort koordinieren, die Einhaltung der freigegebenen Ausführungs-, Werk- und Montageplanung überwachen und an den für sein Gewerk relevanten Baubesprechungen teilnehmen. Die Baubesprechungen finden voraussichtlich einmal wöchentlich statt. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, nach rechtzeitiger Einladung teilzunehmen, sofern Themen seines Leistungsbereichs betroffen sind oder seine Anwesenheit durch Auftraggeber oder Bauleitung verlangt wird. Nimmt der Auftragnehmer trotz rechtzeitiger Einladung unentschuldigt nicht teil, wird für jedes Fernbleiben ein pauschaler Betrag in Höhe von 300,00 € netto von der Schlussrechnungssumme in Abzug gebracht. Dem Auftragnehmer bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden bzw. Aufwand entstanden ist. Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten. Aufmaß und Abrechnung Aufmaß und Abrechnung erfolgen nach den einschlägigen Regelungen der VOB/C, nach DIN 18336, DIN 18338, DIN 18339 und DIN 18320 sowie nach den Vorgaben der einzelnen Leistungspositionen. Das Aufmaß ist prüfbar, nachvollziehbar und positionsbezogen zu erstellen. Erforderliche Skizzen, Pläne, Fotodokumentationen, Abrechnungszeichnungen und Massenermittlungen sind dem Aufmaß beizufügen. Abgerechnet werden nur tatsächlich ausgeführte, vertragsgemäße und prüfbar nachgewiesene Leistungen. Überdeckte oder nach Fertigstellung nicht mehr zugängliche Leistungen sind vor dem Verdecken gemeinsam mit der Bauleitung aufzumessen und fotografisch zu dokumentieren. Mengen und Massen Der Auftragnehmer hat die im Leistungsverzeichnis angegebenen Mengen und Massen vor Angebotsabgabe und spätestens vor Ausführung eigenverantwortlich auf Plausibilität zu prüfen. Erkennbare Unstimmigkeiten, fehlende Leistungen, Widersprüche oder technisch unvollständige Angaben sind schriftlich anzuzeigen. Mehrmengen, Mindermengen, geänderte Ausführungen oder zusätzliche Leistungen berechtigen nur dann zu einer Vergütungsanpassung, wenn die Voraussetzungen nach VOB/B vorliegen und die Leistung vor Ausführung schriftlich angezeigt bzw. angeordnet wurde. Werk- und Montageplanung Soweit für die fachgerechte Ausführung erforderlich, hat der Auftragnehmer Werk- und Montagepläne, Detailzeichnungen, Verlegepläne, Nahtpläne, Anschlussdetails, Gefälle- und Entwässerungspläne, Dachbegrünungsaufbaupläne, Attikadetails sowie Abstimmungen zu PV-Unterkonstruktionen und Durchdringungen zu erstellen. Die Planung hat folgende Punkte zu berücksichtigen: Dachaufbau und Schichtenfolge, Gefälleausbildung und Entwässerung, Haupt- und Notentwässerung, Anschlüsse an Attiken und aufgehende Bauteile, Einbindung des Overtec-Attika-Systems, Abdichtungsanschlüsse an PV-Unterkonstruktionen, Kabeldurchführungen und technische Einbauteile, Schutz- und Nutzschichten, Dachbegrünungsaufbau einschließlich Dränage, Filterlage, Substrat und Vegetation, Bewegungsfugen und Bauteilübergänge, Balkonanschlüsse, Türanschlüsse und Randabschlüsse, Klempneranschlüsse, Verwahrungen, Abdeckungen und Einfassungen. Werk- und Montagepläne sind der Bauleitung rechtzeitig vor Ausführung zur Prüfung vorzulegen. Die Freigabe durch die Bauleitung entbindet den Auftragnehmer nicht von seiner Verantwortung für die fachgerechte, regelkonforme und funktionstaugliche Ausführung. Koordination mit anderen Gewerken Der Auftragnehmer hat seine Leistungen mit allen angrenzenden und nachfolgenden Gewerken zu koordinieren. Dies betrifft Rohbau, Fassadenbau, Metallbau, Elektro, PV-Anlagenbau, Blitzschutz, Entwässerung, Garten- und Landschaftsbau, Balkon- und Geländerbau sowie technische Gebäudeausrüstung. Schnittstellen sind rechtzeitig abzustimmen. Hierzu zählen: Lage und Ausbildung von Durchdringungen, Abdichtungsanschlüsse an PV-Anlage und deren Unterkonstruktion, Kabelwege und Kabeldurchführungen, Blitzschutz- und Erdungsanschlüsse, Dachabläufe, Notüberläufe und Entwässerungsleitungen, Attikaabdeckungen und Overtec-Systemanschlüsse, Fassadenbauer, Fensterbauer, TGA, RWA, Aufzugsbauer, Balkon- und Türanschlüsse, Geländer-, Konsolen- und Befestigungspunkte, Dachbegrünung und Wartungswege. Beschädigungen der Abdichtung durch eigene Leistungen, Nachunternehmer oder vom Auftragnehmer koordinierte Folgearbeiten sind zu vermeiden. Schutzmaßnahmen sind rechtzeitig herzustellen und bis zur Übergabe der Leistung aufrechtzuerhalten. Schutzmaßnahmen und Arbeitssicherheit Der Auftragnehmer hat alle für seine Arbeiten erforderlichen Schutzmaßnahmen nach den geltenden Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften eigenverantwortlich zu treffen. Hierzu gehören Maßnahmen gegen Absturz, Durchsturz, Brandgefahren, Witterungseinflüsse, Materialverwehung, Beschädigungen der Abdichtung und Gefährdungen Dritter. Bei Arbeiten mit offener Flamme, Heißbitumen, Schweißbahnen oder sonstigen thermischen Verfahren sind geeignete Brandschutzmaßnahmen vorzusehen. Brandlasten sind zu minimieren. Feuerlöscher und geeignete Überwachungsmaßnahmen sind bereitzustellen. Brandgefährdende Arbeiten dürfen nur nach Abstimmung mit der Bauleitung und unter Einhaltung der objektbezogenen Brandschutzvorgaben erfolgen. Dachflächen mit bereits hergestellter Abdichtung dürfen nur über geeignete Schutzlagen, Laufwege oder lastverteilende Maßnahmen betreten, befahren oder als Lagerfläche genutzt werden. Die fertige Abdichtung ist bis zur Abnahme gegen mechanische Beschädigungen, Verschmutzung, UV-Einwirkungen im Rahmen der Systemvorgaben und sonstige Beeinträchtigungen zu schützen. Dokumentation verdeckter Leistungen Verdeckte Leistungen sind vor Überdeckung prüfbar zu dokumentieren. Hierzu zählen: Untergrundzustand vor Abdichtung, Dampfsperren und Voranstriche, Dämmstofflagen und Gefälleausbildungen, Naht- und Stoßausbildungen, Abdichtungsanschlüsse an Attika, Türen, Balkonen und aufgehende Bauteile, Durchdringungen, Dachabläufe und Notüberläufe, Schutzlagen, Wurzelschutzlagen, Drän- und Filterlagen, Anschlüsse an PV-Unterkonstruktionen und Kabeldurchführungen, Klempneranschlüsse und verdeckte Verwahrungen. Die Dokumentation ist mit Datum, Lagebezeichnung, Bauteilbezug und aussagekräftigen Fotos zu erstellen. Ohne vorherige Dokumentation und Freigabe dürfen verdeckte Leistungen nicht überbaut werden, sofern eine spätere Prüfung nicht mehr möglich ist. Stundenlohnarbeiten Stundenlohnarbeiten werden nur vergütet, wenn sie vor Ausführung ausdrücklich angeordnet wurden. Die Stundenlohnnachweise sind täglich, spätestens jedoch innerhalb der vertraglich vereinbarten Frist, der Bauleitung zur Prüfung vorzulegen. Die Nachweise müssen Arbeitsort, Leistungsinhalt, eingesetztes Personal, Geräteeinsatz, Materialverbrauch und Arbeitszeit nachvollziehbar enthalten. Nicht angeordnete oder nicht prüfbar nachgewiesene Stundenlohnarbeiten werden nicht anerkannt. Reinigung und Sauberkeit Der Auftragnehmer hat seine Arbeitsbereiche während der Ausführung in einem ordentlichen, sicheren und funktionsfähigen Zustand zu halten. Verunreinigungen, Materialreste, Verpackungen und lose Bestandteile sind regelmäßig zu entfernen, soweit sie aus den eigenen Leistungen resultieren. Entwässerungsöffnungen, Dachabläufe, Notüberläufe, Rinnen, Speier und Kontrollschächte sind während und nach Abschluss der Arbeiten freizuhalten. Vor Abnahme sind die eigenen Leistungsbereiche besenrein sowie frei von losen Reststoffen, Verpackungen und verarbeitungsbedingten Verschmutzungen zu übergeben. Prüfungen, Nachweise und Dokumentation Der Auftragnehmer hat alle für seine Leistungen erforderlichen Prüfungen, Eigenüberwachungen, Nachweise und Dokumentationen zu erbringen. Hierzu gehören: Produktdatenblätter und technische Merkblätter, Verwendbarkeitsnachweise und Systemfreigaben, Nachweise zur Materialverträglichkeit, Herstellerangaben zu Abdichtungsstoffen, Klebstoffen, Dämmstoffen, Schutzlagen, Dränlagen, Substraten und Metallbauteilen, Nahtkontrollen und Dichtigkeitsprüfungen nach Erfordernis, Gefälle- und Entwässerungsprüfung, Nachweise zu Wurzelschutz und Dachbegrünungsaufbau, Dokumentation der Anschlüsse an PV-Anlage und Durchdringungen, Fotodokumentation verdeckter Leistungen, Pflege- und Wartungshinweise, Revisionsunterlagen. Bei Dachflächen mit PV-Anlage ist die dauerhafte Zugänglichkeit für Wartung, Inspektion, Entwässerungskontrolle, Begrünungspflege und Instandhaltung zu berücksichtigen. Die Abdichtung darf durch PV-Komponenten, Auflasten, Kabelwege oder Wartungsarbeiten nicht unzulässig beansprucht werden. Abnahme Die Abnahme erfolgt nach Fertigstellung der vertraglich geschuldeten Leistung und Vorlage der erforderlichen Dokumentation. Voraussetzung für die Abnahme ist eine vollständige, funktionsfähige, mangelfreie und prüfbare Leistung einschließlich aller Anschlüsse, Abdichtungen, Klempnerdetails, Dachbegrünungsaufbauten, Balkonabdichtungen und Schnittstellen. Der Auftragnehmer hat die Abnahme schriftlich zu beantragen. Die Abnahme ist innerhalb von 12 Werktagen nach Zugang des Abnahmeverlangens durchzuführen, soweit die Leistung fertiggestellt und abnahmefähig ist und keine abweichende vertragliche Regelung besteht. Zur Abnahme sind vorzulegen: prüffähiges Aufmaß, Fotodokumentation verdeckter Leistungen, Produkt- und Systemnachweise, Hersteller- und Pflegehinweise, Nachweise über Eigenkontrollen, Revisionsunterlagen, Wartungs- und Pflegehinweise für Dachabdichtung, Dachbegrünung, Entwässerung und relevante Anschlusspunkte, Bestätigung der fachgerechten Ausführung wesentlicher Anschluss- und Durchdringungsdetails. Mängel, Restleistungen oder fehlende Unterlagen können zur Verweigerung oder Einschränkung der Abnahme führen, soweit sie die Abnahmefähigkeit beeinträchtigen. Einwände gegen das Leistungsverzeichnis Der Bieter hat das Leistungsverzeichnis, die Planunterlagen, die Vorbemerkungen, die Mengenansätze, die technischen Angaben und die beschriebenen Ausführungsdetails vor Angebotsabgabe auf Vollständigkeit, Plausibilität und technische Ausführbarkeit zu prüfen. Einwände gegen das Leistungsverzeichnis, erkennbare Lücken, Widersprüche, unklare Schnittstellen, nicht ausführbare Details oder fehlende Leistungen sind vor Angebotsabgabe schriftlich mitzuteilen. Unterbleibt ein solcher Hinweis trotz Erkennbarkeit, kann sich der Auftragnehmer später nicht darauf berufen, die Unklarheit sei für ihn nicht erkennbar gewesen. Zusätzliche und geänderte Leistungen Zusätzliche oder geänderte Leistungen dürfen nur nach vorheriger Anordnung bzw. Freigabe durch den Auftraggeber oder dessen bevollmächtigte Bauleitung ausgeführt werden. Der Auftragnehmer hat vor Ausführung auf etwaige Mehrkosten, Terminfolgen und technische Auswirkungen schriftlich hinzuweisen. Nachtragsangebote sind prüfbar, nachvollziehbar und positionsbezogen aufzustellen. Sie haben die Grundlagen der Preisermittlung, Mengenansätze, Materialkosten, Lohnansätze, Gerätekosten, Nachunternehmerleistungen und Zuschläge eindeutig auszuweisen. Eigenmächtig ausgeführte, nicht angeordnete Zusatzleistungen werden nur vergütet, wenn die gesetzlichen bzw. vertraglichen Voraussetzungen hierfür vorliegen. Anerkennung der Vorbemerkungen Mit Abgabe des Angebotes erkennt der Bieter diese gewerkespezifischen Vorbemerkungen als verbindlichen Bestandteil seines Angebotes und einer späteren Beauftragung an. Der Bieter bestätigt, dass er die beschriebenen Leistungen, Schnittstellen, technischen Anforderungen, Prüfpflichten, Dokumentationspflichten, Nebenleistungen und Abrechnungsregelungen bei seiner Kalkulation berücksichtigt hat. Die Einheitspreise gelten unter Einbeziehung dieser Vorbemerkungen, der Allgemeinen Vorbemerkung, der Leistungsbeschreibung, der Planunterlagen sowie der einschlägigen technischen und vertraglichen Regelwerke. Ort, Datum, Stempel, Unterschrift des Bieters
Besondere Vorbemerkungen - Flachdach mit PV-Anlage
DGNB - Zertifizierung Allgemeine Vorbemerkungen zum Thema DGNB - Zertifizierung und QNG Für das Bauvorhaben der CUREUS Nord GmbH soll der QNG-Siegel Plus Standard (V1.3) umgesetzt werden. Das "Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude" ist ein staatliches Qualitätssiegel für Gebäude. Voraussetzung für die Vergabe des QNG-Siegels ist ein Nachweis der Erfüllung allgemeiner und besonderer Anforderungen an die technischen, funktionalen, ökologischen, soziokulturellen und ökonomischen Qualitäten des Gebäudes, sowie an die Qualitäten der Planungs- und Bauprozesse auf Grundlage einer unabhängigen Prüfung. Das Qualitätssiegel wird in Plus und Premium vergeben. Zertifizierung gemäß DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) Für die Vergabe des QNG-Siegels ist eine Nachhaltigkeitszertifizierung, auf Grundlage eines bei der deutschen Akkreditierungsstelle registrierten Nachhaltigkeitsbewertungssystems, erforderlich. Das o.g. Bauvorhaben wird nach den Kriterien der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) bewertet und zertifiziert. Mit der Zertifizierung gemäß DGNB V2018 (Neubau Wohngebäude) soll mindestens die Auszeichnungsstufe Silber erreicht werden. Zur Sicherstellung und Koordinierung des Zertifizierungsprozesses sowie der Erhaltung der Anforderungen nach DGNB und QNG wurde die iproplan ° Planungsgesellschaft mbh ( Chemnitz ) , in Form des DGNB - Auditors beauftragt . Die für die Zertifizierung benötigten Nachweise , Unterlagen und Erklärungen sind auf Anforderung des Auditors bei diesem einzureichen . Der Auditor sammelt , prüft und bewertet die relevanten Planungsunterlagen und Dokumente , unter den Aspekten der DGNB & QNG Anforderungen und erstellt die erforderlichen Unterlagen für die DGNB - Zertifizierung und das QNG - Siegel . Alle anfallenden Mehrkosten und anfallender Mehraufwand , für die DGNB - Zertifizierung sowie für die Einhaltung der Anforderungen nach QNG , sind in die entsprechende LV - Position mit einzukalkulieren . Im Folgenden werden die Anforderungen , Nachweise und Dokumentationsleistungen für diese Vergabeeinheit zusammengestellt . 1. Anforderungen an Materialien/Produkte/ Baustoffe Für eine erfolgreiche Zertifizierung ist generell sicherzustellen, dass die eingesetzten Baustoffe und Bauprodukte (einschließlich der verwendeten Hilfsmaterialien) für die gesamte Dauer der geplanten Nutzung gesundheitlich unbedenklich sind. Ebenso ist sicherzustellen, dass diese robust, wartungsarm und umweltverträglich sind, sowie der Ressourcenverbrauch und die Risiken für Grund- und Oberflächenwasser, Boden und Luft minimiert werden und eine gute Recycling- und Demontagefreundlichkeit der eingesetzten Produkte besteht. Entsprechend sind die Bauverfahren und Bauausstattungen energie- und wassersparend auszuwählen. Für dieses Bauvorhaben soll grundsätzlich, gemäß der Anforderungen nach DGNB, das Qualitätsniveau 2 (QN 2), für Baustoffe, Materialien und Produkte eingehalten werden. Die sich hieraus ergebenden , detaillierten Anforderungen finden sich in der beigefügten Anlage 1 ( Spalte QN 2 ) . Die Anforderungen an die eingesetzten Baustoffe, Materialien und Produkte sind vom AN zu beachten und umzusetzen . Zudem ist die Einhaltung der Anforderungen an Baustoffe, Materialien und Produkte gemäß QNG sicherzustellen. Die QNG - Qualitätsanforderungen an die Schadstoffvermeidung sind beschrieben in Anlage 2 ( Anhang Dokument 313 ) . Die dort aufgeführten Anforderungen sind in ihrer Gesamtheit umzusetzen , Abweichnungen sind unzulässig . Zum Nachweis, dass die Anforderungen an die Schadstoffvermeidung eingehalten werden, verpflichtet sich der AN hiermit vertraglich, die beschriebenen Qualitätsanforderungen zu kennen und im Rahmen der Produktauswahl einzuhalten. Der AN verpflichtet sich zudem, nach Fertigstellung der Leistungen deren Erfüllung schriftlich zu erklären. Hinsichtlich materialökologischer Prüfungen sind die mindestens folgende Dokumente und Informationen seitens Auftragnehmer einzureichen: ➢ Hersteller & Produktname ➢ Angaben zum Einsatzort ➢ verbaute Menge ➢ Sicherheitsdatenblätter ➢ Technische Produktdatenblätter ➢ Herstellererklärungen ➢ EPD (Environmental Product Declaration) Es sind alle Baustoffe/ Materialien/ Produkte der folgenden Flächen zu beachten: ➢ Bodenaufbauten inkl. Gründungen ➢ Außenwandaufbauten ➢ Innenwandaufbauten ➢ Deckenaufbauten ➢ Dachaufbauten ➢ Tiefgaragen Die zur Prüfung erforderlichen Nachweise sind 4 Wochen VOR Einbau bei der Objektüberwachung oder Bauleitung zur Übergabe an den Auditor einzureichen. Der AN ist dafür verantwortlich, dass sich auch ggf. zu beauftragende Nachunternehmer ebenfalls an diese Bedingungen halten. Die Materialien dürfen erst nach Freigabe durch den AG bzw. die von ihm beauftragte Bauleitung eingesetzt werden. 1.1 Hölzer und Holzwerkstoffe Für die Anforderungen des Qualitätssiegel Nachhaltige Gebäude sowie für die DGNB - Zertifizierung ist die Verwendung von zertifiziertem Holz erforderlich. In Summe müssen mindestens 50% der neu eingebauten Hölzer, Holzprodukte und / oder Holzwerkstoffe nachweislich aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. Die Gesamtbetrachtung erfolgt für alle verbauten Hölzer bis zu den Innenzargen, Türen, Holztreppen, Holzfensterbänke usw.) 1.1.1 Hölzer Belegt werden kann die Erfüllung der Anforderung durch: ➢ PEFC-Zertifikate (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) ➢ FSC-Zertifikate (Forest Stewardship Council) ➢ vergleichbare Zertifikate oder Einzelnachweise, die bestätigen, dass die für das jeweilige    Herkunftsland geltenden Kriterien des PEFC oder FSC erfüllt werden ➢ Auflistung des verbauten Holzes ➢ Schlussrechnungen und Leistungsverzeichnisse ➢ Lieferscheine mit CoC-Nummer Die CoC (Chain of Custody) Nummer muss mit den Lieferscheinen übereinstimmen. 1.1.2 Holzwerkstoffe mit FSC-Mix Insofern Holzwerkstoffe nur teilweise einen Holzanteil aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung aufweisen, ist das entsprechend anteilige Volumen anzusetzen, bspw. 70% bei "FSC-Mix" oder Certified Content CC bei dem PEFC-Zertifikat. Erforderlich sind diesbezüglich die folgenden Nachweise: ➢ Auflistung aller verwendeten Holzprodukte oder holzbasierenden Materialien nach    Gewerken inkl. Angaben über den prozentualen Anteil am Gesamtvolumen und die    vorhandenen Zertifikate ➢ PEFC-Zertifikate (Programme für Endorsment of Forest Certification Schemes) ➢ FSC-Zertifikate (Forest Stewardship Council) ➢ ggf. vergleichbare Zertifikate oder Einzelnachweise, die bestätigen, dass die für das jeweilige Herkunftsland geltenden Kriterien des PEFC oder FSC erfüllt werden ➢ Schlussrechnungen und Leistungsverzeichnisse der Gewerke mit den relevanten Materialien in Auszügen ➢ Lieferschein der zertifizierten Hölzer bzw. Holzwerkstoffe Zur Nachweisführung sind somit die gesamte, verbaute Menge des Holzes / Holzwerkstoffe, Zertifikate (inklusive des Anteils des zertifizierten Holzes z.B. FSC.Mix oder PEFC) und die Lieferscheine für das gesamte verbaute Holz, zu liefern. 1.2Weitere Anforderungen zur Material- und Baustoffbeschaffung gem. DGNB Es dürfen zudem nur Baustoffe verwendet werden, die frei von Kinder- und Zwangsarbeit hergestellt wurden und ein illegaler Rohstoffabbau /-herstellung ausgeschlossen ist. Dies gilt auch für die Verwendung von Natursteinen. Bei Verwendung von Natursteinen aus Ländern der EU werden die Mindest- sowie die inhaltlichen Anforderungen als umgesetzt angenommen. Als Nachweis ist eine Herstellererklärung vorzulegen, die die Einhaltung der Mindestanforderungen bestätigt sowie, dass sämtliche Herkunfts- und Verarbeitungsorte in Ländern der EU liegen. Für Natursteine aus NICHT-EU-Staaten muss nachgewiesen werden, dass die Anforderungen der ILO-Konvention 182 erfüllt sind und dass unangekündigte, unabhängige Kontrollen in den Steinbrüchen stattfinden (Label WiN=WiN Fair Stone). 2 Anforderungen Bauprozess - Baustelle Im Rahmen der Erfüllung der Zertifizierbarkeit nach DGNB müssen zudem folgende weitere Aspekte während des Bauprozesses berücksichtigt und nachgewiesen werden. 2.1 Lärmarme Baustelle Die durch Baumaßnahmen in den Objekten ausgelösten Lärmimmissionen dürfen zu keiner übergesetzlichen Beeinträchtigung der benachbarten Gebiete führen. Es sind grundsätzlich lärmarme Geräte und Maschinen einzusetzen. Soweit dennoch Arbeiten durchzuführen sind, die das Umfeld wesentlich stören können, ist der Zeitpunkt und Modus dieser Arbeiten mit dem AG zuvor abzustimmen. Bei der Ausführung sind umweltfreundliche Technologien und Geräte einzusetzen. 2.2 Staubarme Baustelle Unnötige Staubentwicklung ist durch zusätzliche, geeignete Maßnahmen, wie z. B: Befeuchten, Abdecken, Einsatz von Absauggeräten, etc., zu vermeiden. Stäube sind an der Entstehungsstelle möglichst vollständig zu erfassen und gefahrlos zu entsorgen. Die Ausbreitung des Staubs auf unbelastete Arbeitsbereiche muss verhindert werden, soweit dies technisch möglich ist. Ablagerungen sind zu vermeiden. Geräte und Maschinen sind vor Einsatz auf technisch einwandfreien Zustand zu überprüfen. 2.3 Abfallarme Baustelle Grundsätzlich soll der Anfall von Abfall und Reststoffen unter Einsatz der besten verfügbaren Techniken auf ein Minimum eingeschränkt werden. Der AN hat alle anfallenden Baustellenabfälle arbeitstäglich selbst zu entsorgen. Die Arbeitsplätze sind unverzüglich nach Beendigung der Arbeiten zu reinigen und in einem ordnungsgemäßen Zustand zu übergeben. Die nach den abfallrechtlichen Bestimmungen und gesetzlichen Mindestvorschriften des Kreislaufwirtschaftsgesetz zum Nachweis einer ordnungsgemäßen Entsorgung erforderlichen Erklärungen, Bestätigungen, Belege usw. sind auf Anforderung dem AG vorzulegen oder in Kopie zukommen zu lassen. Die Baustoffe müssen mindestens in mineralische Abfälle, Wertstoffe (Metall, Beton, Holz, MW, Erdstoffe, Stahl), Problemabfälle und gefährliche Abfälle getrennt werden. Gemischte Baustellenabfälle sind nachweislich zu minimieren und alle Arbeitskräfte bzw. am Bauprozess Beteiligten des AN gezielt auf die Abfalltrennung einzuweisen und zu schulen. Im Falle von Abbrucharbeiten, soll stets ein selektiver Abbruch erfolgen, um die Entfernung und sichere Handhabung von Gefahrstoffen zu ermöglichen und weiterhin eine Erleichterung der Wiederverwendung und des hochwertigen Recyclings durch selektive Entnahme von Materialien mittels Sortiersysteme für Bau- und Abbruchabfälle zu ermöglichen. 2.4 Boden- und Grundwasserschutz Weiterhin sind der Boden und das Grundwasser vor schädlichen Stoffeinträgen und chemischen sowie mechanischen Einflüssen durch die Baumaßnahme zu schützen. Ziel ist es, den Boden nach Beendigung möglichst in seinen ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen. Dabei sind gewachsene Bodenschichten besonders zu schützen. Um Boden und Grundwasser vor schädlichen Stoffeinträgen zu schützen, müssen Stoffe vermieden werden, die den Boden, das Wasser bzw. die Umwelt gefährden. Es darf auf keine Stoffe mit der chemikalienrechtlichen Kennzeichnung "umweltgefährlich" zurückgegriffen werden. Für unvermeidbare, umweltgefährliche Baumaterialien wie z. B. nicht ausgehärtete Epoxidharze, muss auf der Baustelle sichergestellt werden, dass diese Stoffe nicht in Kontakt mit der Umwelt kommen. Anlagen werden zum Bauvertrag ausgehändigt: Anlage 1 - Anforderungen DGNB (Neubau Wohngebäude V2018) zu ENV1.2 Anlage 2 - Anforderungen QNG Schadstoffvermeidung (Anhang Dokument 313) Version                   1.3 / gültig ab 03/2023 Informationsquellen Schadstoffe , Produktcodes und Zertifikate : GISBAU                        http://www.bgnau.de/gisbau/giscodes WINGIS                        http://www.winggisonline.de/ EMICODE                     http://www.emicode.com/produkte/ Blauer Engel (RAL-Umweltzeichen)   http://www.blauer-engel.de/de/get/producttypes/all RAL Güte ( Baubereich )              http://www.ral-guetezeichen.de/gz-bereivh-uebericht/?bereich=baubereich natureplus                    http://www.natureplus-database.org/producte.php oekoplus                      http://www.oekoplus.de/sortiment~8ae67d845242a5840152a74bfa940dcb.de.html
DGNB - Zertifizierung
Hinweise zu den folgenden Positionen Baustelleneinrichtung Für die Baustelleneinrichtung wird keine gesonderte Position vergütet. Das Einrichten, Vorhalten, Unterhalten und Räumen der Baustelle für sämtliche LV-Leistungen ist in die Einheitspreise der nachfolgenden Positionen einzukalkulieren. Hierzu zählen Geräte, Werkzeuge, Hebe- und Fördermittel, interne Transporte, Materialverteilung bis Einbaustelle, Zwischenlagerung, Schutz eigener Leistungen sowie die Abstimmung von Zufahrten, Lagerflächen, Dachzugängen und Hebevorgängen mit der Bauleitung. Genutzte Flächen sind nach Abschluss der eigenen Leistungen geräumt und besenrein zu übergeben. Baukran erfolgt bauseits. Tagesabschottungen Tagesabschottungen an nicht fertiggestellten Dachflächen sind zum Schutz des Dachaufbaus gegen Feuchtigkeitseintritt herzustellen und in die Einheitspreise der nachfolgenden Dachaufbau- und Abdichtungspositionen einzukalkulieren. Abschottungen sind bei Arbeitsunterbrechungen, Tagesenden und Witterungsrisiko wasserdicht zwischen Dampfsperre, Wärmedämmung und Flächenabdichtung auszubilden. Planungsgrundlagen Die Ausführung hat nach Ausführungsplanung, Statik, freigegebener Werk- und Montageplanung, Detailplanung, Herstellervorgaben, technischen Vorgaben und örtlichem Aufmaß zu erfolgen. Der Auftragnehmer hat Maße, Höhen, Achsen, Fluchten, Öffnungsmaße, Anschlussbereiche, Auflager, Befestigungspunkte, Vorleistungen und örtliche Gegebenheiten vor Ausführung zu prüfen. Abweichungen, Unstimmigkeiten oder fehlende Angaben sind der örtlichen Bauleitung rechtzeitig schriftlich anzuzeigen. Technische Anforderungen Zu beachten sind, soweit für die jeweilige Leistung maßgebend, Anforderungen an Standsicherheit, Gebrauchstauglichkeit, Korrosionsschutz, Brandschutz, Dichtigkeit, Entwässerung, Wärmeschutz, Feuchteschutz, Materialverträglichkeit, Dauerhaftigkeit sowie Anschlussfähigkeit an angrenzende Bauteile und Folgegewerke. Bearbeitungen, Anschlüsse und Anpassungen Alle zur beschriebenen Leistung gehörenden Zuschnitte, Bohrungen, Aussparungen, Anpassungen, Stöße, Auflager, Befestigungspunkte,  Anschlussdetails, Einpassarbeiten und Übergänge sind fachgerecht und passend zur vorhandenen bzw. geplanten Konstruktion herzustellen. Anschlüsse an Dachflächen, Auflager, Unterkonstruktionen, Abdichtungen, Klempneranschlüsse, Holz- oder Stahlbauteile sowie angrenzende Bauteile sind so auszuführen, dass eine standsichere, dauerhaft gebrauchstaugliche und für die Folgegewerke anschlussfähige Konstruktion entsteht. Verbindungs- und Befestigungsmittel Alle für die jeweilige Leistung erforderlichen Verbindungs-, Befestigungs-, Montage-, Unterleg-, Ausgleichs-, Dicht-, Korrosionsschutz- und Zubehörteile und Kleber sind in die Einheitspreise einzukalkulieren, soweit sie zur beschriebenen Leistung gehören und nicht ausdrücklich gesondert ausgeschrieben sind. Art, Anzahl, Lage, Dimensionierung und Ausführung der Befestigungen und Verbindungsmittel sind den Ausführungsplänen, Ausführungsdetails, der Statik, den Herstellervorgaben sowie der freigegebenen Werk- und Montageplanung zu entnehmen und entsprechend auszuführen. Lagesicherung Bauteile, Profile, Rahmen, Unterkonstruktionen und Anschlüsse sind gegen Verschieben, Verdrehen, Kippen, Abheben, Ablösen, Verformung oder sonstige nachteilige Lageveränderungen zu sichern. Die Lagesicherung ist sowohl für den Montagezustand als auch für den Endzustand herzustellen, soweit dies zur eigenen Leistung gehört. Aufmaß und Maßkontrolle Örtliches Aufmaß, Maßkontrolle, Kontrolle der Auflager, Öffnungen und Anschlussbereiche sowie Abstimmung der Einbauhöhen, Achsen, Fluchten und Bezugspunkte sind Bestandteil der Leistung, soweit sie zur ordnungsgemäßen Ausführung der beschriebenen Position erforderlich sind. Abweichungen zwischen Planung, Statik, Werkplanung und örtlicher Situation sind vor Ausführung der örtlichen Bauleitung schriftlich anzuzeigen. Dokumentation und Nachweise Verdeckte oder später nicht mehr prüfbare Befestigungen, Anschlüsse, Unterkonstruktionen, Einbindungen und Ausgleichsmaßnahmen sind vor dem Verdecken der örtlichen Bauleitung anzuzeigen und prüffähig zu dokumentieren. Hinweise zur Entsorgung / Abfalltrennung Sämtliche im Rahmen der jeweiligen Leistung anfallenden Abfälle, Reststoffe, Verpackungen, Rückbau- und Ausbaustoffe sind durch den Auftragnehmer nach Stoffgruppen getrennt zu sammeln, ordnungsgemäß zwischenzulagern, zu laden, abzufahren und einer zulässigen Verwertung oder Entsorgung zuzuführen. Sämtliche Aufwendungen im Zusammenhang mit der Abfalltrennung, Bereitstellung, Verladung, Abfuhr, Verwertung, Entsorgung, Nachweisführung sowie Reinigung der eigenen Arbeitsbereiche sind in die jeweiligen Einheitspreise einzukalkulieren. Geschuldetes Ergebnis Geschuldet ist eine standsichere, tragfähige, formstabile, dauerhaft gebrauchstaugliche, dichte, wassereindringungsfreie, mangelfreie und für angrenzende bzw. nachfolgende Leistungen herzustellen. Die Leistung ist so herzustellen, dass die statischen, konstruktiven und bauphysikalischen Anforderungen erfüllt sind. Fabrikate / Richtprodukte Für die ausgeschriebenen Leistungspositionen gelten die nachfolgend genannten Fabrikate als Richtfabrikate zur Beschreibung des geforderten technischen, qualitativen und funktionalen Standards. Die Fabrikate gelten jeweils mit dem Zusatz „oder gleichwertig“. Gleichwertige Produkte und Systeme sind zugelassen, sofern sie die Anforderungen der LV-Positionen, Ausführungsdetails, technischen Vorgaben, einschlägigen Regelwerke, bauaufsichtlichen Nachweise und Herstellervorgaben vollständig erfüllen. Der Bieter hat die angebotenen Hersteller, Fabrikate, Systembezeichnungen und Typen mit dem Angebot eindeutig anzugeben. Dies gilt für alle systemrelevanten Bestandteile der ausgeschriebenen Leistungen und Zubehörteile. Die angebotenen Produkte und Systeme müssen für den vorgesehenen Verwendungszweck geeignet, untereinander verträglich und systemgerecht kombinierbar sein. Bei angebotenen gleichwertigen Produkten oder Systemen ist die Gleichwertigkeit auf Verlangen prüffähig nachzuweisen. Prüfung und Freigabe erfolgt durch den Auftraggeber bzw. die Bauleitung. Die Freigabe entbindet den Auftragnehmer nicht von seiner Verantwortung für die fachgerechte, mangelfreie, funktionsfähige, dauerhaft gebrauchstaugliche und systemverträgliche Ausführung seiner Leistung. Systemzugehörige Zubehör-, Anschluss-, Befestigungs-, Abdichtungs-, Ausgleichs- und Montageteile sind in die Einheitspreise einzukalkulieren, soweit sie zur vollständigen und fachgerechten Ausführung der jeweiligen LV-Position gehören, nach VOB/C als Nebenleistungen gelten und nicht gesondert ausgeschrieben sind.
Hinweise zu den folgenden Positionen
01 Bodenplatte - Abdichtungsarbeiten
01
Bodenplatte - Abdichtungsarbeiten
01.01 Betonsohle - reinigen, vorstreichen und abdichten Bauteil: Betonsohle, An- und Abschlussbereiche Flächen / Lage / Einbauort: Bodenplatte, Wandanschlüsse und aufgehende Bauteile Untergrund von Staub, losen Teilen, groben Verschmutzungen und punktuell stehendem Wasser bis 20 mm reinigen. Kanten, Grate und scharfkantige Unebenheiten egalisieren, Fläche besenrein herstellen. Lösemittelfreien Elastomerbitumen-Voranstrich liefern und auf sauberem, trockenem und tragfähigem Untergrund deckend im Streich-, Roll- oder Spritzverfahren aufbringen. Voranstrich vor Aufbringen der nachfolgenden Abdichtungslage ausreichend ablüften lassen. Kalt-selbstklebende Elastomerbitumenbahn liefern, ausrichten, Abziehfolie entfernen, Bahn aktivieren, vollflächig aufkleben und hohlraumfrei andrücken. Längs- und Quernähte überdecken, Überlappungsstufen und T-Stöße egalisieren. Fertige Abdichtung bis zur Überdeckung gegen mechanische Beschädigung schützen. Technische Kenndaten / Maße: Voranstrich:              lösemittelfreier Elastomerbitumen Verbrauch:                ca. 300 g/m², je nach Untergrundbeschaffenheit Trockenzeit:              ca. 2 Stunden, abhängig von Untergrund und Temperatur Emissionsanforderung:     AgBB-Schema erfüllt Abdichtungsbahn:   kalt-selbstklebende Elastomerbitumenbahn Produktnorm:           DIN EN 13969 Dicke:                        ca. 3 mm Überdeckung:          gemäß Herstellervorgabe Schutz:                      nach DIN 18533-1 gegen mechanische Beschädigung schützen Wassereinwirkungsklasse:      W1-E nach DIN 18533-1 Rissklasse:                R1-E bis R3-E Voranstrich: Produkt / Typ: BauderBIT EM-VP Emulsion Plus oder gleichwertig VEDAG Vedasin E-VA oder gleichwertig angebotenes Fabrikat: (vom Bieter einzutragen) Elastomerbitumen-Kaltselbstklebebahn: Produkt / Typ: BauderTEC KSA DUO oder gleichwertig Vedastar SU oder gleichwertig angebotenes Fabrikat: (vom Bieter einzutragen)
01.01
Betonsohle - reinigen, vorstreichen und abdichten
1.270,00
m2
01.02 Sockel- und Wandabdichtung - reinigen, grundieren und abdichten Bauteil: Sockelbereiche, Wandflächen und bodentiefe Öffnungen Flächen / Lage / Einbauort: Erdgeschoss, Außenwandanschlüsse über OK Gelände Sockel- und Anschlussflächen reinigen, trockene und tragfähige Wandflächen herstellen. Bituminösen Voranstrich vollflächig auftragen und trocknen lassen. Einlagige Wandabdichtung mit kalt-selbstklebender Elastomerbitumenbahn herstellen. Bahn ausrichten, Abziehfolie entfernen, mit weicher Flamme aktivieren, vollflächig aufkleben und hohlraumfrei andrücken. Sockelkanten, bodentiefe Fenster und Anschlussbereiche dicht einbinden. Längs- und Quernähte überdecken, Überlappungsstufen und T-Stöße egalisieren. Abgedichtete Wandflächen bis zur Überdeckung gegen mechanische Beschädigung schützen. Technische Kenndaten / Maße: Voranstrich:              ca. 300 g/m² Abdichtungsbahn:   kalt-selbstklebende Elastomerbitumenbahn Dicke:                        ca. 3,0 mm Abdichtungshöhe:   bis 50 cm Hochführung:           mind. 30 cm über OK Gelände Abdichtungsbahn:   kaltselbstklebende bituminöse Abdichtungsbahn Produktnorm:           DIN EN 13969 Ausführung:              nach DIN 18533 Zuschnittbreite:        bis 1.000 mm Wassereinwirkungsklasse:      W1-E nach DIN 18533-1 Rissklasse:                R1-E bis R3-E Schutz:                      nach DIN 18533-1 gegen mechanische Beschädigung schützen Überdeckung:          gemäß Herstellervorgabe Kaltbiegeverhalten:       oben ≤ -25 °C  -  unten ≤ -30 °C Wärmestandfestigkeit:  ≥ +100 °C Produkt / Typ: BauderTEC KSA DUO oder Vedastar SU oder gleichwertig angebotenes Fabrikat: (vom Bieter einzutragen)
01.02
Sockel- und Wandabdichtung - reinigen, grundieren und abdichten
231,00
m
01.03 Sockelabdichtung an Balkonanschlüssen Flächen / Lage / Einbauort: Balkone 1. bis 3. Obergeschoss, Außenwandanschlüsse Sockel- und Anschlussflächen reinigen, trockene und tragfähige Wandflächen herstellen. Lösemittelfreien bituminösen Voranstrich vollflächig auftragen und trocknen lassen. Sockelkante mit kaltselbstklebender Elastomerbitumenbahn abdichten, vollflächig verkleben, hohlraumfrei andrücken und an Stößen dicht überlappen. Abdichtung an bodentiefen Fenstern, Wandanschlüssen und Anschlussbereichen systemgerecht einbinden. Technische Kenndaten / Maße: Voranstrich:                lösemittelfreier Bitumen-Voranstrich Verbrauch:                  ca. 300 g/m², je nach Untergrundbeschaffenheit Abdichtungsbahn:    kaltselbstklebende Elastomerbitumenbahn nach DIN EN 13969 Abdichtungshöhe:     bis 50 cm Ausführung:               nach DIN 18533 Zuschnittbreite:         bis 1.000 mm Wassereinwirkungsklasse:    W1-E nach DIN 18533-1 Voranstrich: Produkt / Typ:  BauderBIT EM-VP oder VEDAG Vedasin E-VA, oder gleichwertig angebotenes Fabrikat: (vom Bieter einzutragen) Abdichtungsbahn: Produkt / Typ:  BauderTEC KSA DUO oder VEDAG Vedastar SU Safety, oder gleichwertig angebotenes Fabrikat: (vom Bieter einzutragen)
01.03
Sockelabdichtung an Balkonanschlüssen
60,00
m
02 Flachdach - Abdichtungsarbeiten
02
Flachdach - Abdichtungsarbeiten
Wahl des Abdichtungssystems Dach - Foliendach / Bitumendach Die nachfolgenden Positionen beschreiben die Ausführung der Dachabdichtung als Foliendach mit Kunststoffdachbahn. Eine Ausführung als Bitumendach ist nur zulässig, wenn sie vom Bieter eindeutig angeboten, technisch gleichwertig nachgewiesen und vom Auftraggeber vor Beauftragung bestätigt wird. Angeboten wurde: (vom Bieter einzutragen) Foliendach Bitumendach
Wahl des Abdichtungssystems Dach - Foliendach / Bitumendach
02.01 Dachfläche reinigen, vorstreichen und Alu-Dampfsperre SK Bauteil: Stahlbetondecke, Dampfsperre, An- und Abschlussbereiche Flächen / Lage / Einbauort: Gesamt Dachfläche Betondecke, An- und Abschlussbereiche von Staub, losen Teilen, groben Verschmutzungen und punktuell stehendem Wasser bis 20 mm reinigen. Kanten, Grate und scharfkantige Unebenheiten egalisieren, Fläche besenrein herstellen. Lösemittelfreien Elastomerbitumen-Voranstrich auf mineralischem Untergrund vollflächig auftragen, Abdichtungslage ausreichend ablüften und durchtrocknen lassen. Aluminiumkaschierte, kalt-selbstklebende Dampfsperrbahn liefern, vollflächig verkleben, Nähte und Stöße dicht ausbilden und an Durchdringungen, An- und Abschlüssen luftdicht anschließen. Technische Kenndaten / Maße: Untergrund:              Stahlbetondecke Voranstrich:              lösemittelfreier Elastomerbitumen Verbrauch:                ca. 300 g/m², je nach Untergrundbeschaffenheit Trockenzeit:              ca. 2 Stunden, abhängig von Untergrund und Temperatur Emissionsanforderung:     AgBB-Schema erfüllt Dampfsperre:           Alu-Dampfsperrbahn, kalt-selbstklebend Voranstrich:              0,3 kg/m² sd-Wert:                    ≥ 1.500 m Verlegung:                vollflächig kalt-selbstklebend Überdeckungen:      gemäß Herstellervorgabe Produktnorm:           DIN EN 13970 Nenndicke:               4,0 mm Voranstrich: Produkt / Typ: BauderBIT EM-VP Emulsion Plus oder gleichwertig VEDAG Vedasin E-VA oder gleichwertig angebotenes Fabrikat: (vom Bieter einzutragen) Dampfsperre: Produkt / Typ: Bauder DS 1500 SK oder gleichwertig angebotenes Fabrikat: (vom Bieter einzutragen)
02.01
Dachfläche reinigen, vorstreichen und Alu-Dampfsperre SK
1.270,00
m2
02.02 Dachfläche reinigen, voranstrich, Dampfsperrschweißbahn Flächen / Lage / Einbauort: Gesamt Dachfläche Betondecke, An- und Abschlussbereiche von Staub, losen Teilen, groben Verschmutzungen und punktuell stehendem Wasser bis 20 mm reinigen. Kanten, Grate und scharfkantige Unebenheiten egalisieren, Fläche besenrein herstellen. Lösemittelfreien Bitumen-Voranstrich vollflächig auftragen und durchtrocknen lassen. Lösemittelfreien Bitumen-Voranstrich vollflächig auftragen und trocknen lassen. Elastomerbitumen-Dampfsperrschweißbahn liefern, vollflächig aufschweißen, Nähte und Stöße dicht verschweißen und an Durchdringungen, An- und Abschlüssen dampfdicht anschließen bzw. hochführen. Technische Kenndaten / Maße: Untergrund:              Stahlbetondecke Voranstrich:              lösemittelfreier Elastomerbitumen Verbrauch:                ca. 300 g/m², je nach Untergrundbeschaffenheit Trockenzeit:              ca. 2 Stunden, abhängig von Untergrund und Temperatur Emissionsanforderung:     AgBB-Schema erfüllt Dampfsperre:            Elastomerbitumen-Dampfsperrschweißbahn Ausführung nach:     DIN EN 13970 Verlegung:                 vollflächig aufgeschweißt sd-Wert:                     ≥ 1.500 m Ober- / Unterseite:  Thermstreifen, diffusionshemmend, durchtrittfest, alkaliresistent Bahndicke:                 4,0 mm Überdeckungen:       Nähte und Stöße mind. 8 cm Kaltbiegeverhalten:         ≤ -30 °C Wärmestandfestigkeit:   ≥ +110 °C Voranstrich: Produkt / Typ: BauderBIT EM-VP Emulsion Plus oder gleichwertig VEDAG Vedasin E-VA oder gleichwertig angebotenes Fabrikat: (vom Bieter einzutragen) Dampfsperre: Produkt / Typ: BauderFLEX DNA oder gleichwertig Vedagard AL-G 4E oder gleichwertig angebotenes Fabrikat: (vom Bieter einzutragen)
02.02
Dachfläche reinigen, voranstrich, Dampfsperrschweißbahn
E
1.270,00
m2
02.03 Dampfsperre an aufgehende Bauteile Flächen / Lage / Einbauort: Anschlüsse an Attiken, Wände, Aufkantungen und Durchdringungen Dampfsperrbahn - Behelfsabdichtung in An- und Abschlussbereichen an aufgehende Bauteile liefern, zuschneiden, vollflächig anschließen und luftdicht herstellen. Anschlüsse hohlraumfrei andrücken, Nähte und Stöße dicht kleben/verschweißen, Übergänge an die Flächendampfsperre systemgerecht einbinden. Technische Kenndaten / Maße: Ausführung:         Systemgerecht - Systempassend Dampfsperre:      Systempassend, gemäß Vorpositionen 02.01 und 02.02 Anschlusshöhe:   30 cm über OK Fertigbelag Anschluss:           luftdicht, vollflächig, systemgerecht angebotenes Fabrikat: (vom Bieter einzutragen)
02.03
Dampfsperre an aufgehende Bauteile
220,00
lfm
02.04 Grunddämmung EPS-Hartschaumdämmplatten Bauteil: Flachdach-Wärmedämmung Flächen / Lage / Einbauort: Auf Dampfsperre - 1. Lage Trittfeste EPS-Grunddämmplatten liefern, auf Dampfsperre verlegen und vollflächig verkleben. Platten im Verband, dicht gestoßen und lagenversetzt einbauen. Erforderliche Zuschnitte, Dämmstoffkeile, Kehl- und Gratplatten einarbeiten. Wärmeschutz rechnerisch nachweisen. Technische Kenndaten / Maße: Dämmstoff:               EPS-Hartschaumdämmplatten nach DIN EN 13163 Anwendungstyp:     DAA dh WLG:                         035 Druckspannung:      mind. 150 kPa nach DIN EN 826 Brandverhalten:       schwerentflammbar, B1-gleichwertig Nachweis:  nach DIN EN 13501-1 oder bauaufsichtlichem Verwendbarkeitsnachweis Plattendicke:            gemäß Ausführungsplanung U-Wert: ≤  0,11 W/m²K (gemäß GEG-Nachweis) Nachweis:                U-Wert nach DIN EN ISO 6946 Wärmedämmung: Produkt / Typ: BMI Thermazone EPS oder gleichwertig angebotenes Fabrikat: (vom Bieter einzutragen)
02.04
Grunddämmung EPS-Hartschaumdämmplatten
1.270,00
m2
02.05 Gefälledämmung EPS-Hartschaumdämmplatten Bauteil: Flachdach-Wärmedämmung Flächen / Lage / Einbauort: Auf Grunddämmung - 2. Lage Trittfeste EPS-Gefälledämmplatten liefern, auf Grunddämmung verlegen und vollflächig verkleben. Platten im Verband, dicht gestoßen und lagenversetzt einbauen. Erstellung der Werk- und Montageplan durch AN, Gefälle zu Dachabläufen und Entwässerungspunkten herstellen. Die Verlegerichtlinie des Herstellers ist bei der Verlegung zu beachten. Bei erforderliche Zuschnitte, Dämmstoffkeile, Kehl- und Gratplatten einarbeiten. Wärmeschutz rechnerisch nachweisen. Die Freigabe der Werk- und Montageplan erfolgt durch die örtliche Bauleitung. Technische Kenndaten / Maße: Ausführung:            gemäß freigegebene Werk- und Montagepläne Dämmstoff:             EPS-Hartschaumdämmplatten nach DIN EN 13163 Anwendungstyp:    DAA dh WLG:                        035 Druckspannung:     mind. 150 kPa nach DIN EN 826 Brandverhalten:      schwerentflammbar, B1-gleichwertig Nachweis: nach DIN EN 13501-1 oder bauaufsichtlichem Verwendbarkeitsnachweis Gefälle:                    mind. 2 % (Erstellung Verlegeplan durch AN) Dämmstoffdicke:    gemäß Ausführungsplanung U-Wert:                    ≤  0,11 W/m²K (gemäß GEG-Nachweis) Nachweis:                U-Wert nach DIN EN ISO 6946 Wärmedämmung: Produkt / Typ: BMI Thermazone EPS-Gefälledämmung oder gleichwertig angebotenes Fabrikat: (vom Bieter einzutragen)
02.05
Gefälledämmung EPS-Hartschaumdämmplatten
1.270,00
m2
02.06 Flachdachabdichtung - FPO-Kunststoffdachbahn Bauteil: Flachdachabdichtung Flächen / Lage / Einbauort: auf Gefälledämmung Vlieskaschierte FPO-Kunststoffdachbahn wurzelfest und für begrünte Flachdächer geeignet liefern, auf Gefälledämmung verlegen und mit systemabgestimmtem Kleber verkleben. Bahnen mit versetzten Stößen anordnen, Naht- und Stoßbereiche reinigen, überlappen und homogen verschweißen. Anschlüsse an aufgehende Bauteile, An- und Abschlüsse sowie Dachdurchdringungen luftdicht und wasserdicht in die Flächenabdichtung einbinden. Technische Kenndaten / Maße: Untergrund:                Gefälledämmung Abdichtungsbahn:     Kunststoffdachbahn FPO, vlieskaschiert Werkstoffbasis:          flexible Polyolefine Trägereinlage:            Synthesefasergewebe aus PES Unterseite:                  Spezialvlieskaschierung Oberseite:                   perlweiß Bahndicke:                  ca. 3,5 mm Befestigung:               vollflächig verklebt mit systemabgestimmtem Kleber Kunststoffbahn: Produkt / Typ: BauderTHERMOFIN F 3,5 V oder gleichwertig angebotenes Fabrikat: (vom Bieter anzugeben)
02.06
Flachdachabdichtung - FPO-Kunststoffdachbahn
1.270,00
m2
02.07 Flachdachabdichtung - EVA / Ethylen-Vinylacetat Bauteil: Flachdachabdichtung Flächen / Lage / Einbauort: auf Gefälledämmung Kunststoff-Dachabdichtungsbahn wurzelfest und für begrünte Flachdächer geeignet, liefern und auf geeignetem Untergrund systemgerecht befestigen oder verkleben. Bahnen mit versetzten Stößen verlegen, Naht- und Stoßbereiche reinigen, überlappen und homogen verschweißen. Anschlüsse an aufgehende Bauteile, Attiken, Durchdringungen, Dachabläufe und Einbauteile wasserdicht in die Flächenabdichtung einbinden. Technische Kenndaten / Maße: Abdichtungsbahn:    Kunststoff-Dachabdichtungsbahn nach DIN EN 13956, EVA-basiert, vlieskaschiert, bitumenverträglich, wurzel- und rhizomfest Werkstoffbasis:         EVA / Ethylen-Vinylacetat Untergrund:               Gefälledämmung / geeignete Trenn- oder Schutzlage Fläche:                       gesamte Dachfläche Anschlüsse:               systemgerecht an An- und Abschlüsse eingebunden Verlegung:                 systemgerecht verklebt oder mechanisch befestigt Oberseite:                 hell / weiß Unterseite:                Vlieskaschierung angebotenes Fabrikat: (vom Bieter anzugeben)
02.07
Flachdachabdichtung - EVA / Ethylen-Vinylacetat
E
1,00
02.08 Zulage Abdichtungsbahn an aufgehende Bauteile Flächen / Lage / Einbauort: gemäß Vorposition jedoch Bereiche für Attiken, Wände, Aufkantungen, Durchdringungen und Einlaufbleche Zulage zur Flächenabdichtung. Abdichtungsbahn in An- und Abschlussbereichen an aufgehende Bauteile sowie Einlaufbleche liefern, zuschneiden und systemgerecht anschließen. Anschlüsse dicht verschweißen, anpressen und mit Anschlussprofilen einschließlich Befestigungsmitteln mechanisch sichern. Technische Kenndaten / Maße: Anschlusshöhe:          15 cm über OK Fertigbelag Abdichtungsbahn: Systempassend, gemäß Vorpositionen Anschlussprofile:       Klemmleisten im Material der Klempnerarbeiten Befestigung:                systemgerechter Befestigungsmittel
02.08
Zulage Abdichtungsbahn an aufgehende Bauteile
290,00
m
02.09 Randfixierung Abdichtungsbahn Bauteil: Flachdachabdichtung Flächen / Lage / Einbauort: Rand- und Eckbereiche - Anschlüsse an Mauerwerk oder Beton Randfixierung zur Aufnahme horizontaler Kräfte liefern und herstellen. Befestigungsschiene im tragfähigen Untergrund befestigen, Stöße mit Dachbahnstreifen überdecken, Rundschnur als Auszugsicherung homogen aufschweißen. Technische Kenndaten / Maße: Randfixierung:   Befestigungsschiene mit Rundschnur, systempassend Untergrund:        Mauerwerk oder Beton Schienenstoß:    ca. 5 mm Abstand, mit Dachbahnstreifen überdeckt Befestigung:       systemgerechte Befestigungsmittel nach Verlegevorgabe
02.09
Randfixierung Abdichtungsbahn
E
290,00
m
02.10 Eckige Durchdringungen mit Flüssigkunststoff Flächen / Lage / Einbauort: eckige Durchdringungen für Lüftungsgeräte, Außengeräte und Wärmepumpe Eckige Durchdringungen mit Flüssigkunststoff (mit CE-Kennzeichnung) abdichten. Untergrund vorbereiten, grundieren, Polyestervlies einbetten und Flüssigkunststoff zweilagig nass in nass aufbringen. Anschlüsse an Flächenabdichtung und Durchdringung dicht herstellen. Technische Kenndaten / Maße: Abdichtung:            Systemgeeignetes Polyurethan-Flüssigkunststoff Ausführung:            Gemäß Herstellervorgabe Einlage:                    Polyestervlies Verbrauch:               ca. 3,1 kg/m² Vliesüberdeckung: mind. 5 cm Anschlussbreite:     mind. 10 cm auf Flächenabdichtung Anschlusshöhe:      40 cm Durchdringung:      eckig, 100 bis 300 mm Nutzungsdauer:      W3 Klimazonen:            M uns S Nutzlasten:              P1 bis P4 Dachneigung:         S1 bis S4 Flüssigkunststoff: Produkt / Typ: BauderLIQUITEC PU oder gleichwertig VEDAG Vedaseal 1K oder gleichwertig angebotenes Fabrikat: (vom Bieter einzutragen)
02.10
Eckige Durchdringungen mit Flüssigkunststoff
40,00
Stck
02.11 Provisorische Entwässerung Flächen / Lage / Einbauort: Flachdach, Dachabläufe und Entwässerungspunkte Provisorische Dachentwässerung während der Bauzeit der Dachflächen liefern, anschließen und während der Bauzeit funktionsfähig vorhalten. Flexrohr vom Dach bis Baugrund führen, Übergänge abdichten und HT-Rohr zur Ableitung an Dachabläufe anschließen. Technische Kenndaten / Maße: Flexrohr:        vom Dach bis Baugrund HT-Rohr:       Länge 2,00 m je Ablauf Anschluss:    an Dachabläufe, dicht eingebunden
02.11
Provisorische Entwässerung
16,00
Stck
02.12 Aufzugüberfahrten - Dämmung inklusive Kunststoffdachbahn Bauteil: Flachdachdämmplatten Flächen / Lage / Einbauort: Aufzugüberfahrten 1 und 2 PIR-Flachdachdämmplatten einlagig im Verband mit Stufenfalz lose verlegen, dicht stoßen und zuschneiden. Gefällekeile an aufgehenden Bauteilen einbauen. Wände und Decke der Aufzugüberfahrten dämmen inklusive Kunstsoffdachbahn vollflächig verlegen. Technische Kenndaten / Maße: Dämmstoff:             PIR-Flachdachdämmplatte nach DIN EN 13165 Anwendungstyp:   DAA dh WLG:                       035 Druckspannung:    mind. 150 kPa nach DIN EN 826 Brandverhalten:     schwerentflammbar, B1-gleichwertig Nachweis:  nach DIN EN 13501-1 oder bauaufsichtlichem Verwendbarkeitsnachweis Gefälle:                   mind. 2 % U-Wert:                   ≤ 0,11 W/m²K - U-Wert nach DIN EN ISO 6946 Abmessungen:      359/279/1,60 cm Ausführung:           gem. Grundrisse und GEG-Nachweis Kunststoffbahn: Produkt / Typ: BauderTHERMOFIN F 3,5 V oder gleichwertig angebotenes Fabrikat: (vom Bieter anzugeben)
02.12
Aufzugüberfahrten - Dämmung inklusive Kunststoffdachbahn
2,00
Stck
02.13 Aufzugüberfahrten dämmen und mit Bitumenschweißbahn abdichten 359/279/160 cm Bauteil: Flachdachdämmplatten inkl. Bitumenschweißbahn Flächen / Lage / Einbauort: Aufzugsüberfahrten 1 und 2 PIR-Flachdachdämmplatten einlagig im Verband mit Stufenfalz lose verlegen, dicht stoßen und zuschneiden. Gefällekeile an aufgehenden Bauteilen einbauen. Wände und Decke der Aufzugüberfahrten dämmen und mit Bitumenschweißbahn regensicher abdichten, Anschlüsse, Stöße, Kanten und Übergänge dicht einbinden und verschweißen. Technische Kenndaten / Maße: Dämmstoff:                PIR-Flachdachdämmplatte nach DIN EN 13165 Anwendungstyp:       DAA dh WLG:                           035 Druckspannung:        mind. 150 kPa nach DIN EN 826 Brandverhalten:        schwerentflammbar, B1-gleichwertig Nachweis:  nach DIN EN 13501-1 oder bauaufsichtlichem Verwendbarkeitsnachweis Gefälle:                       mind. 2 % Dämmstoffdicke:      300 mm U-Wert:                      0,11 W/m²K - U-Wert nach DIN EN ISO 6946 Abmessungen:         Grundfläche roh 3,59 x 2,79 m, Höhe 1,60 m
02.13
Aufzugüberfahrten dämmen und mit Bitumenschweißbahn abdichten 359/279/160 cm
E
2,00
Stk
02.14 Lichtkuppel / RWA 120/120 cm Bauteil: Lichtkuppel mit RWA-Funktion und Aufsetzkranz Flächen / Lage / Einbauort: Flachdach - Decke über Treppenhaus Lichtkuppel mit elektrischem Antrieb, RWA-Funktion und Durchsturzsicherung liefern, montieren und an vorhandene Dachöffnung anschließen. Stahlaufsetzkranz einbauen, befestigen und umlaufend in die Dachabdichtung dicht einbinden. Elektrischen Anschluss bis Übergabepunkt vorbereiten. Technische Kenndaten / Maße: Lichtkuppel:        RWA-Lichtkuppel mit elektrischem Antrieb Abmessung:        120/120 cm Aufsetzkranz:      Stahlaufsetzkranz, Höhe bis 500 mm Sicherung:           Durchsturzsicherung Abdichtungsanschluss:   umlaufend dicht in Flächenabdichtung eingebunden
02.14
Lichtkuppel / RWA 120/120 cm
1,00
Stck
02.15 Flachdachausstieg F30 als Flachdachhaube ohne Treppe Bauteil: Flachdachausstieg als Flachdachhaube Flächen / Lage / Einbauort: Flachdach / Achse 9-E Flachdachhaube als Dachaus- und Dacheinstieg liefern und montieren. Öffnungsflügel mit Federstiftverriegelung, Handgriff und Gasdruckfeder ausführen. Aufsetzkranz einbauen, befestigen und umlaufend luft- und regensicher in die Dachabdichtung einbinden. Anschluss an Dachaufbau, Wärmedämmung und Flächenabdichtung systemgerecht herstellen. Technische Kenndaten / Maße: Flachdachhaube:             Ausführung als Dachaus- und Dacheinstieg Öffnungsmaß:                  140 x 70 cm lichte Öffnung Öffnungshilfe:                  Gasdruckfeder, nicht arretierbar Aufsetzkranz:                   passend zum Dachaufbau und zur Abdichtung Abdichtungsanschluss:  umlaufend dicht in Flächenabdichtung eingebunden Fabrikat: Fa. Roto - Lukenkasten - F30 oder gleichwertig angebotenes Fabrikat: (vom Bieter einzutragen)
02.15
Flachdachausstieg F30 als Flachdachhaube ohne Treppe
E
1,00
Stk
02.16 Flachdachausstieg F30 mit Scherentreppe 140/70 cm Scherentreppe mit Stahlluke F30 Maße:     140 x 70 cm Einbaufertiges Element Sicherheit: Geprüft nach DIN EN 14975 durch TÜV Süd Luftdichtheit (a- Wert): Klasse 4 - geprüftnach DIN EN 12207 / 12114 durch ift Rosenheim Wärmedämmung: U - Wert 0,57 W/m² K - herstellerberechnet nach DIN EN ISO 6946 Energielabel: A Lukenkasten: 1,5 mm Stahlblech mit umlaufendem Profilrahmen, grundiert, Lukenkastenhöhe 24 cm, Einbauluft 1,5 cm Lukendeckel: 1,5 mm Stahlblech mit innen liegender Isolierung, U-Wert 0,57 W/m² K, grundiert, 2-fach umlaufende Profildichtung Treppe: Scherentreppe aus Aluminium Stufen: 43 - 58 cm, 16 cm tief (aus Profilstufen) Belastbarkeit: 200 kg je Stufe bzw. 500 kg / m² des gesamten Bauelements Ausstattung serienmäßig: Zugstab für Not - Entriegelung und manuellen Betrieb, Teleskophandlauf ab 100 cm Öffnungslänge, Montageschrauben Fabrikat: Stahlluke F30 Fa. Roto oder techn. gleichwertig angebotenes Fabrikat: (vom Bieter einzutragen)
02.16
Flachdachausstieg F30 mit Scherentreppe 140/70 cm
1,00
Stck
02.17 Absturzsicherung für Flachdachausstieg Bauteil: Absturzsicherung am Flachdachausstieg Flächen / Lage / Einbauort: Flachdach, Brüstung umlaufend am Flachdachausstieg Absturzsicherung liefern und montieren. Geländer aus verzinkten Stahlrohren mit Rohrverbindern und Rahmenprofilen herstellen. Einstellbares Spannsystem mit Schutzlage zur beschädigungsfreien Aufstellung auf der Dachabdichtung einbauen. Technische Kenndaten / Maße: Geländerhöhe:    1,00 m Rundrohre:           Stahl verzinkt, Ø 34 mm Rahmenprofile:   Vierkantrohr 60 x 60 x 3 mm Spannsystem:      V2A, einstellbar, mit Kompriband / Schutzlage Anforderung:       DIN EN 13374
02.17
Absturzsicherung für Flachdachausstieg
E
1,00
Stck
02.18 Aufzugschachtentlüftung - Wetterschutzhaube 66/55 cm Bauteil: Schachtentrauchung - Enev-kit inkl. Wetterschutzhaube Flächen / Lage / Einbauort: Flachdach, Aufzugschacht Bauseits gestelltes Enev-Kit und Wetterschutzhaube auf vorhandener Deckenöffnung montieren, ausrichten und befestigen. Anschluss an die Flächenabdichtung mit systempassender Abdichtungsbahn dicht herstellen. Technische Kenndaten / Maße: System:                              Enev-kit inkl. Wetterschutzhaube Aussparung:                      66/55 cm in Stahlbetondecke Abdichtungsanschluss:   mit Flächenbahn dicht eingebunden Wetterschutzhaube:        passend zum System
02.18
Aufzugschachtentlüftung - Wetterschutzhaube 66/55 cm
2,00
Stck
02.19 Wärmedämmung im Brandwandbereich Flächen / Lage / Einbauort: Flachdach, beidseitig der Brandwand Achse: 6/A-D und 7-11/G Nichtbrennbare Mineralfaser-Dachdämmplatten im Brandwandbereich inklusive Klebstoff liefern und verlegen. Platten dicht gestoßen, im Verband und an angrenzende Dämmflächen höhengleich einbauen. Zuschnitte, Anpassungen und Anschlüsse an Brandwand und angrenzende Dachflächen herstellen. Technische Kenndaten / Maße: Dämmstoff:            Mineralfaser-Dachdämmplatte Brandverhalten:     nichtbrennbar, Klasse A1 nach DIN EN 13501-1 Schmelzpunkt:       ≥ 1.000 °C Druckspannung:    mind. 80 kPa Anwendungstyp:    DAA dh Oberfläche:             Vlieskaschierung WLG:                        035 Dämmstoffdicke:   ca. 300 mm im Mittel Streifenbreite:        60 cm beidseitig der Brandwand, gesamt ca. 1,20 m Detailbezug: C195_BRE_DE_433_Brandwand.pdf
02.19
Wärmedämmung im Brandwandbereich
36,00
m2
02.20 Gehwegplatten Bereich Brandwand Bauteil: Plattenbelag im Brandwandbereich Flächen / Lage / Einbauort: Flachdach, beidseitig der Brandwand Graue Gehwegplatten auf Bautenschutzmatte im Brandwandbereich liefern und in Winkel / Einfassung lose verlegen. Platten fluchtgerecht, eben und lagestabil einbauen, einschließlich erforderlicher An- und Zuschnitte. Technische Kenndaten / Maße: Platten:                 Beton-Gehwegplatten, grau, Kanten gefast Plattenformat:     40 x 40 cm Plattendicke:        4 cm Unterlage:            Bautenschutzmatte Detailbezug: C195_BRE_DE_433_Brandwand.pdf
02.20
Gehwegplatten Bereich Brandwand
36,00
m2
02.21 Gehwegplatte als Einzelplattenverlegung für Revisionszwecke Bauteil: Revisionswege / Einzeltrittplatten auf Flachdach Flächen / Lage / Einbauort: in Kiesschüttung oder Dachbegrünung Graue Beton-Gehwegplatten als Einzelplatten liefern und lose verlegen. Platten eben, lagestabil und trittfest in Kies- oder Begrünungsflächen einbetten, einschließlich erforderlicher Ausrichtung und Anpassung. Technische Kenndaten / Maße: Platten:                 Beton-Gehwegplatten, grau, Kanten gefast Plattenformat:     40 x 40 cm Plattendicke:       4 cm
02.21
Gehwegplatte als Einzelplattenverlegung für Revisionszwecke
100,00
Stck
02.22 Entlüftungsleitung DN 125 Bauteil: Dachentlüftung / Durchdringung der Flachdachabdichtung Flächen / Lage / Einbauort: Gedämmte Flachdachflächen Entlüftungsleitung DN 125 mit Flanschen, Dichtmanschetten und Anschlusszubehör liefern und in den Dachaufbau einbauen. Leitung an Dampfsperre und Flächenabdichtung dicht anschließen und bis unter Rohdecke zum bauseitigen Anschluss führen. Bauseits gelieferte Lamellenhaube montieren und eindichten. Technische Kenndaten / Maße: Nennweite:             DN 125 Dachaufbau:           ca. 30 cm Dämmung und 20 cm Stahlbetondecke Durchführung:        mit Flansch und Dichtmanschette Leitungsführung:   mind. 20 cm unter Rohdecke Lammellenhaube:  bauseits
02.22
Entlüftungsleitung DN 125
60,00
Stck
02.23 Entlüftungsleitung DN 140 bis 200 Wie Vorposition, jedoch mit Nennweite DN 140 bis DN 200. Technische Kenndaten / Maße: Nennweite:          DN 140 bis DN 200 Dachaufbau:        wie Vorposition Lamellenhaube:   bauseits geliefert
02.23
Entlüftungsleitung DN 140 bis 200
10,00
Stck
02.24 Entlüftungsleitung DN 100 Wie Vorposition, jedoch für Schmutzwasser- und Lüftungsleitungen DN 100. Technische Kenndaten / Maße: Nennweite:          DN 100 Dachaufbau:        wie Vorposition Lamellenhaube:   bauseits geliefert
02.24
Entlüftungsleitung DN 100
50,00
Stck
03 Klempnerarbeiten
03
Klempnerarbeiten
03.01 Regenfallrohr DN 100 aus Titanzink Flächen / Lage / Einbauort: Außenfassade, Anschluss an Dachentwässerung Rundes Titanzink-Regenfallrohr DN 100, rund, vorbewittert, maschinell innengelötet,  liefern und montieren. Rohrstöße dicht herstellen, Rohrschellen mit Schraubstift fluchtgerecht befestigen und Fallrohr spannungsfrei an Entwässerungsanschlüsse anbinden. Technische Kenndaten / Maße: Nennweite:      DN 100 Querschnitt:     rund Material:           Titanzink Ausführung:     maschinell innengelötet Oberfläche:      vorbewittert, blaugrau Befestigung:    Rohrschellen mit Schraubstift Normen:           DIN EN 612 und DIN EN 988 angebotenes Fabrikat: vom Bieter einzutragen
03.01
Regenfallrohr DN 100 aus Titanzink
190,00
m
03.02 Standrohr DN 100 aus Stahl, verzinkt Flächen / Lage / Einbauort: Außenfassade, Übergang Fallrohr zu Grundleitung Standrohr DN 100 aus verzinktem Stahl liefern, montieren und an bauseitige Grundleitung anschließen. Revisionsöffnung (Reinigungsöffnung) mit Laubfang, Deckel, Übergangsstück, Schiebestück und Rohrschellen mit Schraubstift einschließlich Befestigungsmitteln einbauen. Technische Kenndaten / Maße: Nennweite:       DN 100 Querschnitt:      rund Länge:                1,00 m Material:            Stahlrohr, feuerverzinkt Oberfläche:       vorbewittert, blau-grau / patiniert Ausstattung:     Revisionsöffnung mit Laubfang, Deckel und Schrauben Anschluss:        Grundleitungs-Übergangsstück, ggf. Schiebestück Befestigung:     Rohrschellen mit Schraubstift Regelwerk:       DIN EN 612, DIN EN 1123 Produkt / Typ: LORO-X Regenstandrohr oder gleichwertig angebotenes Fabrikat : (vom Bieter anzugeben)
03.02
Standrohr DN 100 aus Stahl, verzinkt
17,00
Stck
03.03 Overtec Attika - abdichten und einfassen Flächen / Lage / Einbauort: Flachdachrand, Attikaanschlüsse Bauseits eingebaute Attikaplatte abdichten und einfassen. Dampfsperre anschließen, Dämmkeil einbauen, Abdichtung über die Attika führen und beschieferte Bitumenoberlage herstellen. Verzinkte Dachrandprofile mit Kompribändern, Befestigung und Dehnungsausbildung montieren. Technische Kenndaten / Maße: Untergrund:               Mischmauerwerk aus Beton, Poroton und KS Attikahöhe:                50 cm Attikaplatte:              bauseits eingebaut Außenbekleidung:   WDVS 24 cm bauseits Dämmkeil:                 einschließlich Abdichtung:              beschieferte Bitumenoberlage Dachrandprofil:        verzinkt, mit Kompriband und Dehnungsausbildung Detailbezug: Verlegeanleitung OVERTEC Typ AL - BM / KS / ZM
03.03
Overtec Attika - abdichten und einfassen
231,00
m
03.04 Stb.-Attika - abdichten und einfassen Bauteil: Stahlbeton-Attika Flächen / Lage / Einbauort: Flachdachrand, Attikaanschlüsse Stahlbeton-Attika abdichten und einfassen. Dampfsperre anschließen, Dämmkeil einbauen, Abdichtung über die Attika führen und beschieferte Bitumenoberlage herstellen. Verzinkte Dachrandprofile mit Kompribändern, Befestigung und Dehnungsausbildung montieren. Anschluss an bauseitiges WDVS berücksichtigen. Technische Kenndaten / Maße: Attikahöhe:                50 cm Untergrund:               Stahlbeton Außenbekleidung:    WDVS 24 cm bauseits Dämmkeil:                  einschließlich Abdichtung:               beschieferte Bitumenoberlage Dachrandprofil:          verzinkt, mit Kompriband und Dehnungsausbildung
03.04
Stb.-Attika - abdichten und einfassen
E
1,00
m
03.05 Attikadirektablauf - Haupt- /Notablauf DN 100 Flächen / Lage / Einbauort: Flachdachrand, Attikadurchführung - Overtec Haupt-/Not-Kombi-Attikadirektablauf mit Doppelrohr liefern und einbauen. Kernbohrung herstellen, Ablaufkörper einsetzen, Dampfsperre über Schiebeflansch einbinden und Abdichtungsschicht dicht anschließen. Anstauelement passend zum Entwässerungskonzept montieren. Technische Kenndaten / Maße: Nennweite:                        DN 100 Entwässerung:                  Haupt- / Notentwässerung als Kombibauteil Material:                             Stahl, feuerverzinkt Ablauf:                               Doppelrohr mit Becken, Freispiegelströmung Anstauelement:                passend zum Entwässerungskonzept Prüfung / Nachweis:       DIN EN 1253, gemäß Systemdatenblatt Dampfsperranschluss:    Schiebeflansch Produkt / Typ: LORO-X Haupt-Not-Kombi DUOFLUX Attikadirektablauf, Serie 43, Komplettsystem LX1196-3X mit 45° Klebeflansch oder gleichwertig angebotenes Fabrikat: vom Bieter einzutragen
03.05
Attikadirektablauf - Haupt- /Notablauf DN 100
17,00
Stck
03.06 Attikaadapter DN 100 aus Titanzink Bauteil: Attikaentwässerung, Übergang Attikagully zu Fallrohr Flächen / Lage / Einbauort: Flachdachrand, Attikadurchführung Hauptentwässerung Attikaadapter als Übergang vom Attikagully zum Fallrohr DN 100 liefern und montieren. Adapter regensicher anschließen, Deckel einsetzen und Übergänge dicht ausbilden. Technische Kenndaten / Maße: Ausführung:   passend zum System Adapter:         T-Stück mit Deckel Anschluss:     Attikagully auf Fallrohr DN 100 oder freier Auslauf Material:        Titanzink nach DIN EN 988 Regelwerk:    DIN EN 612, DIN EN 988
03.06
Attikaadapter DN 100 aus Titanzink
17,00
Stk
03.07 Einzel-Notentwässerung DN 110 Flächen / Lage / Einbauort: Flachdachrand, Attikadurchführung Notentwässerung Attikadurchführung als Notentwässerung liefern und einbauen. Bauteil mit werkseitigem Aufschweißflansch dicht in die Abdichtung einbinden. Anstauelement passend zum Entwässerungskonzept montieren und Anschluss regensicher herstellen. Technische Kenndaten / Maße: Ausführung:       passend zum System Nennweite:        DN 110 Material:             Edelstahl 1.4401 Flansch:              bituminöser Aufschweißflansch, werkseitig Anstauelement: passend zum Entwässerungskonzept Anschluss:          dicht an Abdichtungsschicht angeschlossen.
03.07
Einzel-Notentwässerung DN 110
E
1,00
Stck
03.08 Einzel-Hauptablauf Edelstahl Flächen / Lage / Einbauort: Flachdachrand, einzelner Edelstahl-Hauptablauf durch Attika Attikadurchführung aus Edelstahl für die Hauptentwässerung liefern, einbauen und dicht in die Dachabdichtung sowie Attikaausbildung einbinden. Technische Kenndaten / Maße: Material:            Edelstahl Anwendung:     Hauptentwässerung Anschluss:         dicht an Flächenabdichtung und Attika angeschlossen Ausführung:      Systempassend
03.08
Einzel-Hauptablauf Edelstahl
E
1,00
Stck
04 Flachdach - Extensive Dachbegrünung
04
Flachdach - Extensive Dachbegrünung
Hinweise zu den folgenden Positionen – Dachbegrünung - PV-Unterkonstruktionen Die nachfolgenden Leistungen zur Dachbegrünung sind nur nach vorheriger Freigabe der örtlichen Bauleitung auszuführen. Eine Ausführung ohne schriftliche Freigabe begründet keinen Vergütungsanspruch. Der Auftraggeber behält sich vor, diese Leistungen ganz oder teilweise anderweitig zu vergeben.
Hinweise zu den folgenden Positionen – Dachbegrünung - PV-Unterkonstruktionen
04.01 PE-Folie - Trenn- und Gleitschicht Bauteil: Trennlage im Dachbegrünungsaufbau Flächen / Lage / Einbauort: Hauptdach und Terrassenflächen - Auf Abdichtungsebene, unter Schutzlage Trenn- und Gleitschicht aus Polyethylen liefern und lose auf der Abdichtung verlegen. Bahnen faltenfrei auslegen, Stöße überlappen und an Anschlüsse sowie aufgehende Bauteile, Ränder, Dachabläufe, Einbauteile sowie PV-Unterkonstruktionen zuschneiden. Technische Kenndaten / Maße: Material:                  Polyethylen-Trennlage Flächengewicht:    ca. 190 g/m² Dicke:                      0,2 mm - 2-lagig Verlegung:              lose verlegt Überdeckung:        gemäß Herstellervorgabe Produkt / Typ: BauderGREEN PE 02 oder gleichwertig VEDAG Trennlage PE-Folie 0,2 mm oder gleichwertig angebotenes Fabrikat: vom Bieter einzutragen
04.01
PE-Folie - Trenn- und Gleitschicht
1.270,00
m2
04.02 Schutzlage Faserschutzmatte Bauteil: Schutzlage im Dachbegrünungsaufbau Flächen / Lage / Einbauort: Hauptdach und Terrassenflächen - Auf PE-Folie, unter Speicherelement Faserschutzmatte liefern und lose auf Trennlage bzw. Abdichtung verlegen. Bahnen faltenfrei auslegen, Stöße überlappen und an Anschlüsse sowie aufgehende Bauteile, Ränder, Dachabläufe, Einbauteile sowie PV-Unterkonstruktionen zuschneiden. Technische Kenndaten / Maße: Material:                 Polyester-/Polypropylen-Fasermatte Anforderung:         mechanisch und thermisch verfestigt Flächengewicht:    ca. 600 g/m² Dicke:                       4 mm Bahnenmaß:            2,00 x 30,00 m Pyramiden-Durchdrückkraft:   ca. 414 N nach DIN EN 14574 Wasseraufnahme:  ca. 3,0 l/m² Überdeckung:        gemäß Herstellervorgabe Produkt / Typ: BauderGREEN FSM 600 oder gleichwertig VEDAG Faserschutzmatte FSM 600 oder gleichwertig angebotenes Fabrikat: vom Bieter einzutragen
04.02
Schutzlage Faserschutzmatte
1.270,00
m2
04.03 Drän- und Speicherelement Bauteil: Drän- und Speicherschicht im Dachbegrünungsaufbau Flächen / Lage / Einbauort: Hauptdach und Terrassenflächen - Auf Schutzlage, unter Filterschicht Druckbelastbares Drän- und Speicherelement aus HDPE-Regenerat liefern und lose auf Schutzlage verlegen. Elemente stumpf stoßen, fluchtgerecht ausrichten und an Anschlüsse, Ränder, Dachabläufe, Einbauteile sowie PV-Unterkonstruktionen zuschneiden. Technische Kenndaten / Maße: Material:                  HDPE-Regenerat Flächengewicht:     ca. 1,0 kg/m² Noppenhöhe:          ca. 20 mm Plattengröße:          1.060 x 2.360 mm Deckmaß:                2,5 m² Druckfestigkeit:      219 kPa nach DIN EN ISO 25619-2 Füllvolumen:            10,5 l/m² Wasserspeichervermögen:  ca. 7,4 l/m² Wasserableitvermögen:       nach DIN EN ISO 12958 Verlegung:                lose, stumpf gestoßen Produkt / Typ: BauderGREEN DSE oder gleichwertig VEDAG Drän- und Speicherelement oder gleichwertig angebotenes Fabrikat: vom Bieter einzutragen
04.03
Drän- und Speicherelement
1.270,00
m2
04.04 Filterschicht / Filtervlies Bauteil: Filterschicht im Dachbegrünungsaufbau Flächen / Lage / Einbauort: Hauptdach und Terrassenflächen - Auf Drän- und Speicherschicht, unter Vegetationstragschicht Filtervlies aus Polyester/Polypropylen liefern und lose auf Dränschicht verlegen. Bahnen faltenfrei auslegen, überlappen und an Anschlüsse, Ränder, Dachabläufe, Einbauteile sowie PV-Unterkonstruktionen zuschneiden. Technische Kenndaten / Maße: Material:                                   Polyester-/Polypropylen-Filtervlies Flächengewicht:                     125 g/m² Bahnenmaß:                             ca. 2,00 x 100,00 m oder 1,00 x 200,00 m Öffnungsweite:                       O90 ca. 0,126 mm nach DIN EN ISO 12956 Stempeldurchdrückkraft:       > 1.000 N nach DIN EN ISO 12236 Geotextilrobustheitsklasse:    GRK 2 Wasserdurchlässigkeit:           VI H50 ca. 0,11 m/s nach DIN EN ISO 11058 Überlappung:                           gemäß Herstellervorgabe Produkt / Typ: BauderGREEN FV 125 oder gleichwertig angebotenes Fabrikat: vom Bieter einzutragen
04.04
Filterschicht / Filtervlies
1.270,00
m2
04.05 Vegetationstragschicht - Extensivbegrünung Bauteil: Vegetationstragschicht im Dachbegrünungsaufbau Flächen / Lage / Einbauort: Hauptdach und Terrassenflächen - auf Filterschicht / Filtervlies Mineralisches Substrat für mehrschichtige Extensivbegrünung liefern, in loser Schüttung auf Filterschicht aufbringen und gleichmäßig verteilen. Substratschicht höhengerecht einbauen, Setzmaß berücksichtigen und Oberfläche für nachfolgende Vegetation vorbereiten. Technische Kenndaten / Maße: Substrat:       mineralisches Schüttstoffgemisch aus Lava, Bims und geringen organischen Anteilen Regelwerk:                                FLL-Dachbegrünungsrichtlinie Schichtdicke:                            80 mm Maximale Wasserkapazität:   ca. 39,4 Vol.-% Luftgehalt bei max. Wasserkapazität:  ca. 15,9 Vol.-% Gesamtporenvolumen:           ca. 54,3 Vol.-% Wasserdurchlässigkeit:           ca. 21,1 mm/min pH-Wert:                                   ca. 7,5 Salzgehalt:                                ca. 0,5 g/l Organische Substanz:             ca. 48,1 g/l Volumengewicht trocken:      ca. 1.010 bis 1.060 kg/m³ Volumengewicht wassergesättigt:      ca. 1.410 bis 1.460 kg/m³ Einbaugenauigkeit:                  ± 1,5 cm Verdichtungsfaktor:                ca. 15 bis 20 % Eignung:                                  für extensive Dachbegrünung mit PV-Anlage geeignet Produkt / Typ: BauderGREEN Substrat Extensiv oder gleichwertig angebotenes Fabrikat: vom Bieter einzutragen
04.05
Vegetationstragschicht - Extensivbegrünung
1.270,00
m2
04.06 Vegetation mit Sedumsprossen Bauteil: Vegetationsschicht der extensiven Dachbegrünung Flächen / Lage / Einbauort: Hauptdach und Terrassenflächen, auf Vegetationstragschicht Sedumsprossenmischung liefern und gleichmäßig auf der Vegetationstragschicht ausbringen. Anwässerung innerhalb der Anwachszeit durchführen, Kahlstellen nacharbeiten und Verwehsicherheit bis zur Anwurzelung sicherstellen. Technische Kenndaten / Maße: Vegetation:             Sedumsprossenmischung Artenanzahl:           mind. 5 Sedumarten Sprossenmenge:    ca. 50 bis 70 g/m² Anwachsphase:     einschließlich Bewässerung und Nachsaat von Kahlstellen Sicherung:              verwehsicher bis zur Anwurzelung Eignung:                 für extensive Dachbegrünung mit PV-Anlage geeignet Produkt / Typ: BauderGREEN Sedumsprossen oder gleichwertig BMI / VEDAG Sedumsprossenmischung oder gleichwertig angebotenes Fabrikat: vom Bieter einzutragen
04.06
Vegetation mit Sedumsprossen
1.270,00
m2
04.07 Kiesfangleiste Aluminium Bauteil: Kiesfangleiste im Dachbegrünungsaufbau Flächen / Lage / Einbauort: Hauptdach und Terrassenflächen - Trennung Begrünung / Kiesstreifen / Belagsflächen Kiesfangleiste aus Aluminium zur Trennung von Begrünungs-, Kies- und Belagsflächen liefern und lose auf Schutzlage verlegen. Leisten fluchtgerecht ausrichten, stoßen und lagestabil in den Schichtenaufbau einbinden. Zuschnitte und Anpassungen an Anschlüsse, Ecken, Dachabläufe, Einbauteile und PV-Unterkonstruktionen herstellen. Technische Kenndaten / Maße: Material:              Aluminium Materialdicke:    ca. 1,0 bis 1,5 mm Leistenlänge:      2.500 mm Höhe:                   100 / 80 mm Ausführung:        beidseitig einsetzbar, gekantet und gelocht Verlegung:           waagerechter Schenkel durch Auflast lagestabil beschwert Produkt / Typ: BauderGREEN KFL AL oder gleichwertig BMI Kiesfangleiste Aluminium oder gleichwertig angebotenes Fabrikat: vom Bieter einzutragen
04.07
Kiesfangleiste Aluminium
291,00
m
04.08 Kiesstreifen in Anschlussbereichen Bauteil: Vegetationsfreie Rand- und Anschlussstreifen im Dachbegrünungsaufbau Flächen / Lage / Einbauort: Hauptdach und Terrassenflächen, an Wänden, Dachentwässerungen, Lichtkuppeln und Durchdringungen. Kiesstreifen zur Ausbildung vegetationsfreier Abstandsflächen liefern und lose einbauen. Kies in Anschlussbereichen gleichmäßig verteilen, höhengerecht abziehen und sauber von Begrünungsflächen abgrenzen. Kiesfangleisten, Anschlüsse und Einbauteile freihalten. Technische Kenndaten / Maße: Regelwerk:         FLL-Dachbegrünungsrichtlinie Schichtdicke:     5 cm Streifenbreite:    50 cm Verlegung:         lose Schüttung angebotenes Fabrikat: vom Bieter einzutragen
04.08
Kiesstreifen in Anschlussbereichen
291,00
m
05 Balkon - Abdichtungsarbeiten
05
Balkon - Abdichtungsarbeiten
05.01 Betondecke reinigen, vorstreichen inkl. Abdichtung 1. Lage Flächen / Lage / Einbauort: Balkone, ungedämmte Stahlbetonflächen Abdichtung 1. Lage Betondecke, An- und Abschlussbereiche von Staub, losen Teilen, groben Verschmutzungen und stehendem Wasser bis 20 mm reinigen. Kanten, Grate und scharfkantige Unebenheiten egalisieren, Fläche besenrein herstellen. Bituminösen Voranstrich vollflächig auftragen und durchtrocknen lassen. Dämmstoffkeile in Randbereichen verlegen. Erste Abdichtungslage aus Elastomerbitumen-Schweißbahn liefern, vollflächig verschweißen, Stöße versetzt anordnen und Nähte dicht verschweißen. Technische Kenndaten / Maße: Untergrund:            Stahlbetondecke Voranstrich:            bituminös, 300 g/m² Abdichtung:           Elastomerbitumen-Schweißbahn Norm:                      DIN EN 13707 und DIN EN 13969 Bahndicke:              ca. 5 mm Oberseite:               feinbestreut Unterseite:              folienkaschiert Trägereinlage:        Polyestervlies Überdeckungen:    gemäß Herstellervorgabe Dämmstoffkeile:    5 x 5 cm in Randbereichen Voranstrich: Produkt / Typ: BauderBIT EM-VP Emulsion Plus oder gleichwertig VEDAG Vedasin E-VA oder gleichwertig angebotenes Fabrikat: (vom Bieter einzutragen) Abdichtung: Produkt / Typ: Bauder PYE PV 200 S5 oder gleichwertig VEDAG Vedatect PYE 200 S5 oder gleichwertig angebotenes Fabrikat: (vom Bieter einzutragen)
05.01
Betondecke reinigen, vorstreichen inkl. Abdichtung 1. Lage
190,00
m2
05.02 Abdichtung Oberlage 2. Lage Bauteil: Balkondecke, Abdichtung 2. Lage Flächen / Lage / Einbauort: Balkone, ungedämmte Stahlbetonflächen, auf Abdichtung 1. Lage Oberlage aus Polymerbitumen-Schweißbahn liefern und vollflächig auf die erste Abdichtungslage aufschweißen. Bahnen mit versetzten Stößen verlegen, Längsnähte und Kopfstöße dicht verschweißen. Anschlüsse an Randbereiche, aufgehende Bauteile und Durchdringungen systemgerecht einbinden. Technische Kenndaten / Maße: Abdichtung 2. Lage:  Polymerbitumen-Schweißbahn nach DIN EN 13707 Trägereinlage:             Polyesterverbundträger 300 g/m² Oberseite:                    Schiefer Dicke:                           5,2 mm Unterseite:                   SBS-Bitumen Überdeckungen:         gemäß Herstellervorgabe Verlegung:                   vollflächig verschweißt Abdichtung: Produkt / Typ: BauderKARAT oder VEDAG Vedastar Duo oder gleichwertig angebotenes Fabrikat: (vom Bieter einzutragen)
05.02
Abdichtung Oberlage 2. Lage
190,00
m2
05.03 Gedämmter Wandanschluss unter Fassade Bauteil: Balkonabdichtung, Wandanschluss unter gedämmter Fassade Flächen / Lage / Einbauort: Balkone, Anschluss an aufgehende Außenwand unter Fassadendämmung Gedämmten Wandanschluss nach Regeldetail herstellen. Detailbereich vorstreichen, Dampfsperrbahn bis Oberkante Wärmedämmung hochführen und dicht aufschweißen. Stützprofil montieren, PIR-Dämmplatte einsetzen und PIR-Keil im Eckbereich verlegen. Abdichtungsbahnen im Lagenrückversatz hochführen, erste Lage in die Flächenabdichtung einbinden und Oberlage dicht verschweißen. Klemmprofil montieren und obere Fuge dauerelastisch versiegeln. Technische Kenndaten / Maße: Anschlusshöhe:                    bis 30 cm Voranstrich:                           bituminös Dampfsperrbahn:      Elastomerbitumen-Schweißbahn, hochgeführt bis OK Wärmedämmung Stützprofil:                             verzinktes Stahlblech, 2-fach gekantet Materialdicke Stützprofil:    1,5 mm Zuschnitt Stützprofil:            bis 250 mm Dämmung:                             PIR-Dämmplatte Dämmstoffdicke:                  80 mm Keil:                                         PIR-Keil im Eckbereich Abdichtungsbahnen:            im Lagenrückversatz, Überdeckung jeweils 10 cm Abschluss:                             Klemmprofil mit dauerelastisch versiegelter oberer Fuge Detailbezug: Regeldetail Balkon Wandanschluss.pdf
05.03
Gedämmter Wandanschluss unter Fassade
70,00
m
05.04 Türanschluss mit Flüssigkunststoff Bauteil: Balkonabdichtung, Türanschluss Flächen / Lage / Einbauort: Balkone, Türschwellen und Anschlussbereiche Türanschluss nach Regeldetail mit Flüssigkunststoff herstellen. Untergrund vorbereiten, grundieren, Polyestervlies einbetten und Flüssigkunststoff zweilagig nass in nass aufbringen. Abdichtung auf Flächenabdichtung und Türanschluss hochführen, Eckausbildungen dicht herstellen. Schutzblech aus Aluminium montieren. Technische Kenndaten / Maße: Anschlusshöhe:         bis 15 cm Abdichtung:               Flüssigkunststoff, systemverträglich Einlage:                       Polyestervlies Verbrauch:                  ca. 3,1 kg/m² Vliesüberdeckung:    mind. 5 cm Anschlussbreite:        mind. 10 cm auf Flächenabdichtung Schutzblech:              Aluminium, 2-fach abgekantet Metalldicke:               1,5 mm Abwicklung:               bis 250 mm Detailbezug: Regeldetail Balkon Wandanschluss.pdf
05.04
Türanschluss mit Flüssigkunststoff
14,00
m
05.05 Drainagerinne - Balkonentwässerung Bauteil: Balkonentwässerung / Drainagerinne Flächen / Lage / Einbauort: Balkone, vor Tür- und Fassadenanschlüssen Höhenverstellbare Drainagerinne liefern, ausrichten, einbauen und systemgerecht befestigen. Rinnenkörper mit verzinktem Gitter- oder Stegrost, Endkappen und Kupplungsblechen herstellen. Zuschnitte, Anpassungen und Anschlüsse an Plattenbelag und Abdichtung ausführen. Technische Kenndaten / Maße: Profil:              Systemgeeignet Rinne:             Drainagerinne, begehbar Rost:               Gitter- oder Stegrost, verzinkt Baubreite:      155 mm Baulänge:      1.000 mm Bauhöhe:       60–80 mm - höhenverstellbar Zubehör:       Endkappen und Kupplungsbleche Fabrikat: ACO Profiline X oder gleichwertig
05.05
Drainagerinne - Balkonentwässerung
14,00
m
05.06 Kastenrinne DN 100 aus Zinkblech Bauteil: Balkonentwässerung / Kastenrinne Flächen / Lage / Einbauort: Balkone Kastenrinne aus Zinkblech liefern und montieren. Rinnenstöße dicht herstellen, Rinne gefällegerecht ausrichten, befestigen und an Entwässerungsanschlüsse anbinden. Technische Kenndaten / Maße: Ausführung:        Systempassend Nennweite:         DN 100 Material:              Titanzink Rinnenform:        Kastenrinne Regelwerk:          DIN EN 612, DIN EN 988 angebotenes Fabrikat: vom Bieter einzutragen
05.06
Kastenrinne DN 100 aus Zinkblech
70,00
m
05.07 Plattenbelag auf Aluminium-Tragkonstruktion Bauteil: Balkonbelag auf Tragkonstruktion Flächen / Lage / Einbauort: Balkone, begehbare Belagsflächen. Feinsteinzeugplatten liefern und auf Aluminium-Tragkonstruktion verlegen. Tragkonstruktion höhen- und fluchtgerecht ausrichten, lastverteilend auf Schutzlage aufstellen und lagestabil herstellen. Platten eben, trittfest und mit gleichmäßigem Fugenbild verlegen. Rand-, Eck- und Anschlusszuschnitte herstellen. Technische Kenndaten / Maße: Plattenbelag:                Feinsteinzeugplatte, Terrassenplatte Farbe:                            Mila Hellgrau Plattenformat:              60 x 60 cm Plattendicke:                2 cm Unterkonstruktion:     Aluminium-Tragkonstruktion, höhenverstellbar Verlegung:                   begehbar, lose / systemgeführt auf Tragkonstruktion Fabrikat / Typ: Terralis  oder gleichwertig Fabrikat / Typ Unterkonstruktion: Karle & Rubner oder gleichwertig angebotenes Fabrikat: vom Bieter einzutragen
05.07
Plattenbelag auf Aluminium-Tragkonstruktion
190,00
m2
06 Flachdach - Absturzsicherung
06
Flachdach - Absturzsicherung
Hinweise zu den folgenden Positionen – Absturzsicherung Die Sekurantenplanung/Anzahl der Sekuranten dient/dienen nur als exemplarische Grundlage. Der Auftragnehmer hat nach Beauftragung eine objektbezogene Planung der Absturzsicherung einschließlich Anordnung, Systemaufbau, Befestigung, Untergrundprüfung und Nutzungsbereichen zu erstellen und der Bauleitung vor Ausführung zur Prüfung vorzulegen. Die Ausführung darf erst nach geprüfter und freigegebener Planung erfolgen.
Hinweise zu den folgenden Positionen – Absturzsicherung
06.01 Einzelanschlagpunkt Beton montieren Flächen / Lage / Einbauort: Flachdachflächen, Befestigung in Stahlbetondecke Permanenten Einzelanschlagpunkt aus Edelstahl liefern, in Stahlbetondecke montieren und an Dachabdichtung dicht anschließen. Verstärkte Konstruktion mit Stützrohr zur Hebellastverteilung, Grundplatte, Befestigungsmaterial, Serienkennzeichnung und Abdichtungsanschluss systemgerecht herstellen. Montage nach objektbezogener und freigegebener Planung. Technische Kenndaten / Maße: Anschlagpunkt:            Edelstahl, mit Grundplatte und Stützrohr Befestigung:                  zum Einschlagen in gerissenen Beton Rohrdurchmesser:       Ø 42 mm Überstand:                    600 mm Dachaufbau:                 300 bis 450 mm Prüfung / Nachweis:   DIN EN 795:2012, DIN CEN/TS 16415:2017-11 Nutzeranzahl:               max. 3 Personen Zulassung:                     bauaufsichtlich zugelassen Kennzeichnung:            fortlaufende Seriennummer Abdichtung:                  dicht in Dachabdichtung eingebunden System: ABS-Lock X-SR-B oder gleichwertig
06.01
Einzelanschlagpunkt Beton montieren
48,00
Stck
06.02 Edelstahl-Seilsicherungssystem montieren Flächen / Lage / Einbauort: Flachdachflächen, Anschluss an Einzelanschlagpunkte Edelstahl-Seilsicherungssystem liefern und montieren. Edelstahlseil einschließlich Spannelement, Kraftbegrenzer, Kurvenelementen, Zwischenhaltern, Systemschild und Abdichtungsmanschetten systemgerecht einbauen, spannen, kennzeichnen und an vorhandene Anschlagpunkte anschließen. Montage nach objektbezogener und freigegebener Planung. Technische Kenndaten / Maße: Seil:                                   Edelstahlseil V4A Seildurchmesser:            6 mm Gewicht:                          ca. 152 g/m Systemzubehör:             Spannelement, Kraftbegrenzer, Kurvenelemente, Zwischenhalter, Systemschild, Abdichtungsmanschetten Zulassung:                       allgemeine bauaufsichtliche Zulassung - Z-14.9-786! Prüfung / Nachweis:     DIN EN 795:2012, DIN CEN/TS 16415:2017-11 Montage:                         systemgerecht einschließlich Spannen und Kennzeichnung System: ABS-Lock® SYS III und ABS-Lock® SYS IV oder gleichwertig
06.02
Edelstahl-Seilsicherungssystem montieren
290,00
m
06.03 Abnehmbaren Seilgleiter Bauteil: Flachdach-Absturzsicherung / Seilsicherungssystem Abnehmbaren Seilgleiter für überfahrbares Seilsicherungssystem liefern. Seilgleiter auf Systemkompatibilität prüfen, mit automatischer Schließung und Serienkennzeichnung übergeben. Technische Kenndaten / Maße: Seilgleiter:                        abnehmbar, aus hochfestem Aluminium Seilsystem:                       für 6 mm und 8 mm Edelstahlseile Nutzeranzahl:                  1 Person Schließung:                      automatisch Prüfung / Nachweis:      DIN EN 795:2012 Kennzeichnung:              fortlaufende Seriennummer System: ABS ProSlide oder gleichwertig
06.03
Abnehmbaren Seilgleiter
4,00
Stck
06.04 PSA-Set für Dacharbeiten PSA-Set für Dacharbeiten liefern und gebrauchsfertig übergeben. Set bestehend aus Auffanggurt, Verbindungsmittel mit Seilkürzer und integriertem Bandfalldämpfer, Bandschlinge mit Abriebschutz sowie Schutztasche. Technische Kenndaten / Maße: Auffanggurt:                nach DIN EN 361:2002 Verbindungsmittel:     5,00 m, mit Seilkürzer Falldämpfer:                 integrierter Bandfalldämpfer Bandschlinge:              mit Abriebschutz Aufbewahrung:           robuste Schutztasche Nutzeranzahl:              1 Person System: ABS Roofer Kit - Auffanggurt ABS Comfort
06.04
PSA-Set für Dacharbeiten
E
1,00
Stck
06.05 Schutzhelm für Dacharbeiten Stoßfesten Schutzhelm aus Kunststoff liefern. Helm mit Belüftungssystem, verstellbarer Innenausstattung und CE-Kennzeichnung gebrauchsfertig übergeben. Technische Kenndaten / Maße: Schutzhelm:      Industrieschutzhelm Norm:                 DIN EN 397:2013-04 / EN 397:2012+A1:2012 Material:            Kunststoff Größe:                51 bis 63 cm Farbe:                 weiß Gewicht:            ca. 390 g Ausstattung:     Belüftungssystem, verstellbare Innenausstattung. System: ABS Comfort Helm
06.05
Schutzhelm für Dacharbeiten
E
1,00
Stck
06.06 Aufbewahrungsschrank für PSA montieren Metallschrank zur Aufbewahrung von PSA-Sets, Schutzhelm, temporärem Sicherungsseil und Zubehör liefern und montieren. Schrank befestigen, Trockenstange einbauen und Schlüssel übergeben. Technische Kenndaten / Maße: Schrank:                Metallschrank Abmessungen:     650 x 400 x 350 mm Ausstattung:         Trockenstange, 2 Schlüssel Farbe:                    RAL 3002 rot Montage:              einschließlich Befestigungsmaterial System: ABS Care+
06.06
Aufbewahrungsschrank für PSA montieren
E
1,00
Stck
07 Wartungsangebot
07
Wartungsangebot
07.01 Prüfung Absturzsicherung Bauteil: Absturzsicherungen auf Dachflächen Jährliche Prüfung und Wartung der vorhandenen Absturzsicherung durchführen. Sekuranten, Anschlagpunkte, Seilsysteme, Sicherheitshaken und zugehörige PSA auf Zustand, Befestigung, Funktion und Gebrauchstauglichkeit prüfen. Technische Kenndaten / Maße: Prüfturnus:            jährlich Prüfumfang:         Sekuranten, Anschlagpunkte, Seilsysteme, Sicherheitshaken, PSA Dokumentation:   Prüfprotokoll mit Mängelanzeige Beauftragung:      gesondert durch Betreiber
07.01
Prüfung Absturzsicherung
E
P
1,00
psch
07.02 Prüfung und Wartung Dachflächen, Dachabdichtung, Entwässerung und Einbauteile Bauteil: Dachflächen, Dachabdichtung, Entwässerung und Einbauteile Jährliche Prüfung und Wartung der Dachflächen durchführen. Dachrinnen, Fallrohre, Dachgullys und Entwässerungsteile reinigen. Grobe Schmutzablagerungen und Pflanzenbewuchs aus Flächen, Kiesstreifen, Ecken und Randbereichen entfernen. An- und Abschlüsse, Einbauteile, Nähte, Dachbahnen, Lichtkuppeln und Gehwege prüfen. Schadhafte Dachmaterialien, lose Anschlüsse und Oberflächenschutz nach Feststellung dokumentieren und Mängel schriftlich anzeigen. Technische Kenndaten / Maße: Prüfturnus:            jährlich Prüfumfang:         Dachabdichtung, Entwässerung, An- und Abschlüsse, Einbauteile, Lichtkuppeln, Gehwege Reinigung:             Dachrinnen, Fallrohre, Dachgullys, Kiesstreifen und Dachflächen Dokumentation:   Prüfprotokoll mit Mängelanzeige Beauftragung:      gesondert durch Betreiber
07.02
Prüfung und Wartung Dachflächen, Dachabdichtung, Entwässerung und Einbauteile
E
P
1,00
psch
07.03 Fertigstellungspflege Extensivbegrünung Flächen / Lage / Einbauort: Begrünte Dachflächen des Bauvorhabens Fertigstellungspflege der Extensivbegrünung bis zum abnahmefähigen Zustand durchführen. Nicht tolerierbaren Fremdaufwuchs entfernen, Kahlstellen nachsäen/ausbessern, bei Bedarf düngen und Kiesstreifen von funktionsbeeinträchtigendem Bewuchs freihalten. Technische Kenndaten / Maße: Regelwerk:            FLL-Dachbegrünungsrichtlinie Pflegeumfang       Fremdaufwuchs entfernen, Kahlstellen nachsäen, Düngung, Kiesstreifen freihalten Pflegegänge:   2 Pflegegänge pro Jahr, mindestens 1 Pflegegang und 1 Kontrollgang Zielzustand:           abnahmefähige Extensivbegrünung
07.03
Fertigstellungspflege Extensivbegrünung
E
P
1,00
psch
07.04 Entwicklungs- und Unterhaltungspflege Extensivbegrünung Pflegen der extensiven Dachbegrünung, es sind jährlich ein bis zwei Kontrollgänge in Anlehnung an die FLL-Richtlinien für Dachbegrünungen (jeweils neuste Ausgabe) durchzuführen. Flächen / Lage / Einbauort: Begrünte Dachflächen des Bauvorhabens Entwicklungs- und Unterhaltungspflege der extensiven Dachbegrünung durchführen. Vegetationsbestand kontrollieren, nicht tolerierbaren Fremdaufwuchs entfernen, Kahlstellen nacharbeiten, Entwässerungspunkte und Kiesstreifen freihalten sowie Pflegezustand dokumentieren. Technische Kenndaten / Maße: Regelwerk:             FLL-Dachbegrünungsrichtlinie Pflegeumfang:       Kontrolle, Fremdaufwuchs entfernen, Kahlstellen nacharbeiten, Entwässerung und Kiesstreifen freihalten Pflegegänge:          1 bis 2 Kontroll- und Pflegegänge jährlich Dokumentation:     Pflegeprotokoll je Pflegegang
07.04
Entwicklungs- und Unterhaltungspflege Extensivbegrünung
E
P
1,00
psch
08 Stundenlohnarbeiten
08
Stundenlohnarbeiten
Hinweis zu den Stundenlohnarbeiten Stundenlohnarbeiten dürfen nur nach vorheriger schriftlicher Anordnung oder Bestätigung des Auftraggebers bzw. der Bauleitung ausgeführt werden. Ohne vorherige Anordnung besteht kein gesonderter Vergütungsanspruch. Stundenlohnarbeiten sind nur für Leistungen zulässig, die nicht im Leistungsverzeichnis enthalten sind und nicht bereits als Nebenleistungen nach VOB/C, ATV DIN 18299 und den jeweiligen ATV DIN geschuldet sind. Stundenlohnzettel sind spätestens innerhalb von 1 Werktag nach Ausführung prüffähig zur Prüfung und Abzeichnung vorzulegen. Verspätet vorgelegte Nachweise können zurückgewiesen werden, soweit eine Prüfung der ausgeführten Leistungen dadurch nicht mehr möglich oder wesentlich erschwert ist. § 15 VOB/B bleibt unberührt. Für einfache Arbeiten, wie Stemmarbeiten, Räumarbeiten, Zuarbeiten, Materialreichen oder Reinigungsarbeiten, werden ausschließlich Helferstunden anerkannt, sofern nicht vor Ausführung eine andere Qualifikation angeordnet wurde. Mit Angebotsabgabe bestätigt der Bieter, dass die angebotenen Stundenlohnverrechnungssätze vollständig kalkuliert sind. Sie enthalten sämtliche Lohn-, Gehalts-, Gemein-, Sozial- und Nebenkosten sowie übliche Werkzeuge, Kleinmaterial, An- und Abfahrten, Rüstzeiten, Werkzeugvorhaltung und innerbetriebliche Wegezeiten auf der Baustelle. Geräte, Maschinen, Dachdeckeraufzüge, Hebezeuge, besondere Absturzsicherungen, Gerüste, Materialien und Entsorgungskosten werden nur gesondert vergütet, wenn sie vor Ausführung ausdrücklich schriftlich angeordnet oder bestätigt wurden. Stundenlohnnachweise müssen mindestens enthalten: Baustelle, Datum und Ausführungsort, Art der ausgeführten Leistung, Beginn, Ende und Dauer der Arbeiten, Anzahl und Qualifikation der eingesetzten Arbeitskräfte, Geräte- und Maschineneinsatz mit Typenangabe, verwendete Materialien und Materialmengen. Die Abrechnung erfolgt nach nachgewiesenem tatsächlichem Zeitaufwand auf Grundlage prüffähiger und bestätigter Stundenlohnzettel.
Hinweis zu den Stundenlohnarbeiten
08.01 Stundensatz Vorarbeiter/in oder Polier/in Stundenlohnarbeiten eines Vorarbeiters / einer Vorarbeiterin bzw. Poliers / Polierin auf besondere Anordnung des Auftraggebers ausführen.
08.01
Stundensatz Vorarbeiter/in oder Polier/in
E
1,00
Std
08.02 Stundensatz Facharbeiter/in Stundenlohnarbeiten eines Facharbeiters / einer Facharbeiterin auf besondere Anordnung des Auftraggebers ausführen.
08.02
Stundensatz Facharbeiter/in
E
1,00
Std
08.03 Stundensatz Helfer/in Stundenlohnarbeiten eines Helfers / einer Helferin auf besondere Anordnung des Auftraggebers ausführen.
08.03
Stundensatz Helfer/in
E
1,00
Std
08.04 Stundensatz Auszubildende Stundenlohnarbeiten eines Auszubildenden / einer Auszubildenden auf besondere Anordnung des Auftraggebers ausführen.
08.04
Stundensatz Auszubildende
E
1,00
Std