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bis
Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Allgemein Fassadenelemente
Fassadenelemente:
Die Neubaufassenden erhalten Lochfenster, die sich am
gewählten Ausbauraster orientieren.
Die Fenster erhalten aus Brandschutzgründen eine
Brüstung in erforderlicher Höhe.
Ausführung der Lochfenster als
Aluminiumrahmenkonstruktion
mit Isolierverglasung gem. Bauphysik /
Wärmeschutznachweis,
im Regelfall je Fensterelement ein Dreh-/ Kipp- und ein
Bedarfsflügel, Dreh- bzw. Drehkippbeschlag aus
Edelstahl.
Die Fenster werden innenseitig dampfdicht sowie außen
wind-
und regendicht an die massiven Bauteile angeschlossen.
Der Fensterflügel stellt weiterhin die natürliche
Entrauchung
der Büronutzflächen sicher. Alle öffenbaren
Fensterflügel
werden mit Öffnungsbegrenzer ausgestattet.
Die Fassade im Erdgeschoss erhält großflächige
Schaufenster
mit einer Aluminium-Rahmen-Konstruktion.
Einbruchsschutzmaßnahmen sind vorzusehen.
Allgemein Fassadenelemente
Wärmeschutznachweis (in Auszügen)
Anforderungen gemäß DIN 4108, Teil 2
Die einzelnen Bauteile müssen dem jeweiligen
Wärmedurchlasswiderstand R für wärmeübertragende
Außenbauteile gemäß DIN 4108 "Wärmeschutz im Hochbau",
Teil 2, in der zurzeit aktuellen Fassung von Februar
2013 entsprechen.
Die hier definierten Anforderungen gelten entsprechend
Abschnitt 1 der Norm für alle beheizten Räume mit
Innentemperaturen von = 19 °C, Räume mit niedrigen
Innentemperaturen von = 12 °C und < 19 °C sowie für
alle Räume, welche über Raumverbund durch die
vorgenannten Räume beheizt werden.
Für Bauteile mit einer flächenbezogenen Gesamtmasse
unter 100 kg/m² gilt entsprechend DIN 4108, Teil 2,
Abschnitt 5.1.2.2, ein Wärmedurchlasswiderstand von R _
1,75 (m² K)/W.
Thermisch inhomogene Bauteile (z. B.
Pfosten-Riegel-Konstruktionen) müssen gemäß DIN 4108,
Teil 2,
Abschnitt 5.1.3, im Bereich des Gefachs einen
Wärmedurchlasswiderstand von RG = 1,75 (m² K)/W und
für das gesamte Bauteil einen mittleren
Wärmedurchlasswiderstand von Rm = 1,0 (m² K)/W
einhalten.
Der Wärmedurchlasswiderstand von transparenten oder
teiltransparenten Bauteilen (z. B.
Pfosten-Riegel-Konstruktionen, Glasdächer, Fenster,
Fenstertüren und
Fensterwände) muss R = 1,2 (m² K)/W bzw. Up = 0,73
W/(m² K) betragen.
Die Rahmen der Elemente sind mit Uf = 2,90 W/(m² K)
gemäß DIN EN ISO 10077-1 auszuführen.
4.5 Verglaste Außenbauteile
Für alle gegen Außenluft angeordneten Fenster werden
nachstehende wärmetechnische Kenndaten in den
Berechnungen berücksichtigt:
Fenster / Festverglasungen
- Wärmedurchgangskoeffizient Fenster Uw = 1,0 W/(m²
K)
- Gesamtenergiedurchlassgrad g = 0,40
- Rahmenanteil = 20 %.
Fenster / Festverglasungen hinter Bestandsfassade /
-fenster
- Wärmedurchgangskoeffizient Fenster Uw = 1,0 W/(m²
K)
- Gesamtenergiedurchlassgrad g = 0,60
- Rahmenanteil = 20 %.
Pfosten-Riegel-Fassade (Retail / Gastro EG)
- Wärmedurchgangskoeffizient Fenster Ucw = 1,2 W/(m²
K)
- Gesamtenergiedurchlassgrad g = 0,60
- Rahmenanteil = 20 %.
Der Wärmedurchgangskoeffizient des Fensters Uw, welcher
sich aus Glas- und Rahmenanteil zusammensetzt, wurde
nach DIN EN ISO 10077-1:2010-05 und der der
Pfosten-Riegel-
Fassade nach DIN EN ISO 12631-1:2013-01 ermittelt.
Wärmeschutznachweis (in Auszügen)
Fenster-Schalldämm-Maß
In den Berechnungen wurden die kritischsten
schutzbedürftigen Räume untersucht. Auf eine Berechnung
der Räume, die von der Größenordnung und
Außenlärmbelästigung ähnlich sind, wird verzichtet.
Danach ergibt sich für die Fenster maximal folgendes
bewertetes Schalldämm-Maß:
Rw = 37 dB (im Prüfstand).
Die Berechnungen der erforderlichen bewerteten
Schalldämm-Maße der Fenster wurden in Anlage 2
erbracht. Die Übersichten über die erforderlichen
bewerteten Schalldämm-Maße der Fenster sind in Anlage 3
hinterlegt.
Es ist zu beachten, dass herkömmliche
Isolierverglasungen für die Einhaltung der
Wärmeschutzmaßnahmen (4 mm Floatglas / 16 mm
Scheibenzwischenraum / 4 mm Floatglas) im dicht
eingebauten Zustand bereits ein bewertetes
Schalldämm-Maß von Rw = 34 dB aufweisen.
Die Schalldämm-Maße sind unter Berücksichtigung der
realen Rohbauöffnungen des Bauvorhabens zu belegen.
Unter anderem sind vom Fensterhersteller folgende
projektspezifischen Nachweise möglich:
- Nachweis nach DIN 4109-35:2016-07 [9] und
DIN 4109-35/A1:2019-12 [10]
- Messungen nach DIN EN ISO 10140-2:2010-05 [12] im
genormten Prüfstand für kleine Prüföffnungen
("Fensterprüfstand") (h = 1,50 m, b = 1,25 m) nach
DIN EN ISO 10140-5:2014-09 [14] unter
Berücksichtigung einer flächenabhängigen Korrektur
des Ergebnisses nach Tabelle B.3 DIN EN
14351-1:2016-12 [16], da die Schalldämm-Maße in
diesem Prüfstand für eine Fläche von ca. _ 2,7 m2
gelten. Davon abweichende Fenstergrößen
können geringere Schalldämm-Maße, als im
"Fensterprüfstand" gemessen, aufweisen.
- Messung nach DIN EN ISO 10140-2:2010-05 [12] im
Prüfstand nach DIN EN ISO 10140-5:2014-09 [14]
(z.B. Wandprüfstand) mit realer Rohbauöffnung wie im
Bauvorhaben als Prüffläche.
Fenster-Schalldämm-Maß
1 Alu- Fassadenelemente hinter Bestand
1
Alu- Fassadenelemente hinter Bestand
1. 1 Pfosten- Riegel- Elemente
1. 1
Pfosten- Riegel- Elemente
1. 2 Fensterelemente
1. 2
Fensterelemente